Nächstes Kapitel in der Causa Bale: China-Transfer wohl geplatzt

Der erwartete Transfer von Superstar Gareth Bale (30) nach China ist wohl geplatzt.

Wie mehrere Medien übereinstimmend berichteten, hat sich Bales aktueller Klub Real Madrid mit dem chinesischen Erstligisten Jiangsu Suning nicht auf eine Ablösesumme einigen können. Real brach die Verhandlungen daraufhin ab.

Zuvor hatte der Wechsel bereits fast als perfekt gegolten, vor der 3:7-Testspielpleite gegen Atletico Madrid in New York am Freitag (Ortszeit) waren angeblich nur noch Details zu klären. Bale hätte in China ein kolportiertes Wochengehalt von rund einer Million Euro verdienen sollen.

Zidane plant nicht mehr mit Bale

Real-Trainer Zinedine Zidane hatte den Offensivspieler bereits öffentlich abgeschrieben. „Der Klub arbeitet an seinem Abschied“, sagte Zidane nach der 1:3-Niederlage der Madrilenen gegen Bayern München in Houston/Texas: „Wir müssen schauen, ob es in 24 oder 48 Stunden passiert. Lasst uns hoffen, dass es bald passiert.“

Nach der schweren Knieverletzung von Marco Asensio (23), der sich im Testspiel gegen den FC Arsenal (3:2 i.E.) einen Kreuz- und Innenbandriss zugezogen hatte, könnte es für Bale aber doch noch eine sportliche Zukunft in Madrid geben. Sollte Real die Gespräche mit Jiangsu wieder aufnehmen wollen, drängt jedenfalls die Zeit. Am kommenden Mittwoch schließt das Transferfenster in China.

(SID)