Bernhard GRUBER, AUT. Nordische Kombination, Weltcup, Langlauf, am 18.01.2015 in Seefeld/ C A S I N O A R E N A/ Oesterreich. Â

Bernhard Gruber AUT Nordic Combination World Cup Cross-country skiing at 18 01 2015 in Seefeld C A s I n o A r E n A Austria

Gruber nach Weltcup-Pause in Chaux-Neuve Zweiter

via Sky Sport Austria

(APA) Der Salzburger Bernhard Gruber hat sich am Samstag nach fünfwöchiger Weltcup-Pause in der Nordischen Kombination in bester Form präsentiert. Der Weltmeister belegte am Samstag im ersten von zwei in Chaux-Neuve im französischen Jura-Gebirge angesetzten Rennen 4,7 Sekunden hinter dem Deutschen Eric Frenzel Rang zwei. Dritter wurde der Japaner Akito Watabe (+6,5), Bester nach dem Springen.

Gruber war da auf Rang fünf gelegen, 35 Sekunden galt es für ihn, auf den Asiaten aufzuholen. Schon bald waren das ÖSV-Ass, Frenzel, Watabe und mit Sebastian Rießle ein weiterer Deutscher vorne zusammen. Auf der vorletzten Runde auf dem diesmal in anderer Richtung als gewohnt gelaufenen 2-km-Kurs setzte sich Frenzel ab, Gruber gewann den Sprint der Verfolger. Zweitbester Österreicher wurde Lukas Klapfer als Achter (50,9).

Stark agierte Mario Seidl als Elfter (55,1). Der nach dem Springen zehntplatzierte und gute Läufer Philipp Orter vergab seine Chancen mit einem Frühstart und folgender Disqualifikation. Rießle reichte Platz fünf zur Übernahme der Weltcup-Gesamtführung, drei Punkte vor Frenzel. Gruber verbesserte sich um gleich fünf Ränge auf Position fünf. Am Sonntag wird um 11.00 Uhr gestartet, der Langlauf ist für 13.30 Uhr angesetzt.

Gruber blickt dem zweiten Bewerb mit Zuversicht entgegen, mit Platz zwei war er hochzufrieden. “Ich habe nicht gewusst, wie wir stehen nach der längeren Pause”, erklärte der 33-Jährige. “Daher war ich mit den Erwartungen gedämpft. Ich habe mir aber die Kräfte ganz gut eingeteilt. Ich bekomme immer mehr Verbindung zum Ski, und das hilft mir natürlich, da kann ich meine Stärken immer besser ausspielen.”

An der Kombinierer-Nebenfront überzeugte Österreichs Continentalcup-Equipe in Pyeongchang mit einem Triplesieg. Am Olympia-Schauplatz 2018 gewann Harald Lemmerer mit einer knappen Minute Vorsprung auf Franz-Josef Rehrl, Dritter wurde Marco Pichlmayer. Besonders die Schanze lag den ÖSV-Athleten, die Loipenführung erwies sich als sehr selektiv.