Hofmann äußert sich zu umstrittener Roter Karte

via Sky Sport Austria

Red Bull Salzburg hat sich im Spitzenspiel der Fußball-Bundesliga letztlich doch klar mit 3:0 beim Zweiten Rapid Wien durchgesetzt. Damit hat der Titelverteidiger bei noch acht ausständigen Partien sieben Punkte Vorsprung auf die Grün-Weißen.

Der Schlager in Wien-Hütteldorf stand für Rapid von Beginn an unter einem schlechten Stern. Nach wenigen Minuten krachten Ercan Kara und Filip Stojkovic mit den Köpfen aneinander – Stojkovic musste kurz danach ausgetauscht werden, Kara spielte zwar mit Turban weiter, blieb aber bis zu seiner Auswechslung in der 68. Minute wie die gesamte Rapid-Offensive wirkungslos. Zu Beginn der zweiten Hälfte sah Innenverteidiger Maximilian Hofmann eine umstrittene Rote Karte wegen Torraubs.

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Maximilian Hofmann im Sky-Interview über die Rote Karte:  „Er sprintet weg und rennt in mein Knie rein, meiner Meinung nach kein Torraub. Wenn er so wegrennt vom Tor, von mir aus ist es ein Foul, aber eine rote Karte ist es im Leben nicht. Wenn ich das so sehe, glaube ich nicht einmal, dass es ein Foul ist, für mich ist es kein Foul und keine rote Karte. In der ersten Halbzeit waren wir leider zu ängstlich, sind nicht so ins Spiel reingekommen, wie wir uns das vorgenommen haben. Wir haben nicht geschafft das umzusetzen und sind verdient in Rückstand geraten. Durch die Situation (mit der roten Karte) ist wieder alles über den Haufen geworfen worden, drei Spieler sind verletzt ausgefallen, ein bitterer Abend.

Notbremse? Rapid-Verteidiger Hofmann fliegt mit Rot vom Platz

(APA / Red.)