22.11.2014, Keine Sorgen Arena, Ried, AUT, 1. FBL, SV Josko Ried vs Cashpoint SCR Altach,16. Runde, im Bild Philipp Netzer, (Cashpoint SCR Altach) und Marcel Ziegl, (SV Josko Ried) // during Austrian Football Bundesliga Match, 16th round, between SV Josko Ried and Cashpoint SCR Altach at the Keine Sorgen Arena, Ried, Austria on 2014/11/22. PUBLICATIONxNOTxINxAUT EP_rha

22 11 2014 none care Arena Ried AUT 1 FBL SV Josko Ried vs Cash Point SCR Altach 16 Round in Picture Philipp Netzer Cash Point SCR Altach and Marcel  Ziegler SV Josko Ried during Austrian Football Bundesliga Match 16th Round between SV Josko Ried and Cash Point SCR Altach AT The none care Arena Ried Austria ON 2014 11 22 PUBLICATIONxNOTxINxAUT

Kapitän Netzer will mit Altach auch in Zukunft überraschen

via APA

Altach (APA) – Altach und Philipp Netzer, das passt zusammen. Die Vertragsverlängerung des Kapitäns des Fußball-Bundesliga-Aufsteigers bis Sommer 2017 kam deshalb am Donnerstag wenig überraschend. Die Vorarlberger haben sich nach dem im Sommer nach vielen misslungenen Anläufen fixierten Aufstieg schnell im Oberhaus etabliert und dürfen auch dank Netzer vom Europacup träumen.

Der im Herbst 15 Mal eingesetzte Mittelfeldspieler ist eine tragende Säule der Elf von Coach Damir Canadi. Die Umstellung von der ersten Liga in die Bundesliga, wo er in den Saisonen 2006/07 (4) und 2008/09 (3) schon erste Einsätze – für die Wiener Austria – absolviert hatte, war ihm kaum anzumerken. “Es war mein erstes halbes Jahr, in dem ich konstant spiele in der Bundesliga. Da merkt man wieder, dass neue Aufgaben auf einen zukommen, man sich weiterentwickeln muss, weil es sonst Probleme gibt, in der Liga zu bestehen. Es war schön zu merken, dass man das kann, wenn man gewillt ist”, ist Netzer zufrieden.

In Zukunft soll es weiter vorwärtsgehen. Trotz im Sommer auslaufenden Kontrakts entschied sich der 29-jährige Vorarlberger gegen einen Vertragspoker und für einen längerfristigen Verbleib beim SCRA, für den er seit August 2009 tätig ist. Er folgte dem Beispiel seines Trainers, der Anfang Jänner bis Sommer 2017 verlängert hatte. “Ich fühle mich in der Aufgabe sehr wohl. Wir haben noch viel Potenzial, und ich möchte mich mit der Mannschaft und dem Club weiterentwickeln”, sagte Netzer, der auch in der Saison 2004/05 schon für Altach gespielt hatte.

Die Vorarlberger liegen in ihrer Bundesliga-Comeback-Saison nach 19 Runden punktgleich hinter dem WAC auf Rang drei. “Wir haben grundsätzlich schon sehr viel rausgeholt aus der Mannschaft. Es ist nicht selbstverständlich, nur weil in den letzten Jahren der Aufsteiger erfolgreich war, dass wir es jetzt auch sind”, meinte Netzer. Deshalb könne man sehr zufrieden sein. “Ich denke schon, dass das eine besondere Leistung war, vielleicht auch dem geschuldet, dass uns der eine oder andere Verein sicher auch ein bisschen unterschätzt hat, wir natürlich hoch-motiviert waren und mit der neuen Aufgabe gewachsen sind”, resümierte Altachs Mittelfeld-Stabilisator.

Die Canadi-Truppe holte acht Siege, darunter einen gegen Salzburg und zwei gegen Rapid, sechs Unentschieden und erlitt fünf Niederlagen. “Wir haben teilweise gegen vermeintlich schwächere Gegner Punkte nicht geholt, dafür Punkte gemacht, mit denen man nicht so gerechnet hat. Ich denke, dass sich das ziemlich ausgeglichen hat”, bilanzierte Netzer.

Mit Mittelfeldspieler Marti Riverola und Stürmer Darko Bodul stießen nur zwei neue Spieler in der Winterübertrittszeit zum Team. “In der Mannschaft hat es relativ gut gepasst, es ist ganz wichtig, eine ganze Saison ohne größere Veränderungen durchzubringen”, meinte der Lochauer.

Im Frühjahr ist für den Tabellendritten viel möglich. “Es ist nach vorne noch was möglich, aber auch nach hinten gefährlich, wieder durchgereicht zu werden”, weiß Netzer. Deshalb will man weiter nicht auf die Tabelle schauen. “Uns hat im Herbst ausgezeichnet, dass wir von Spiel zu Spiel geschaut haben, weil wir gesagt haben, wir müssen uns auf jeden Gegner perfekt einstellen und an unsere Grenzen gehen. Das wird auch im Frühjahr entscheidend sein”, sagte Altachs Kapitän. Leichter werde es sicher nicht. “Die Gegner werden sich besser auf uns einstellen, da ist es gefragt, wieder neu zu überraschen”, gab Netzer die Marschroute vor.