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DFB Pokal

Aktuelle Beiträge

during the DFB Cup quarter final between Bayern Muenchen and FC Schalke 04 at Allianz Arena on March 1, 2017 in Munich, Germany.

Das DFB-Pokalfinale Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt am Samstag live bei Sky

via Sky Sport Austria

Wien, 25. Mai 2017 – Zum krönenden Abschluss der Saison sind am Samstagabend wieder alle Blicke nach Berlin gerichtet. Im Olympiastadion kämpfen dann Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt um den DFB-Pokal. Für den BVB wäre es der erste Titel seit fünf Jahren, als sie in der Hauptstadt das Double perfekt machten. Die Frankfurter warten nach dem Pokalsieg 1988 seit mittlerweile 29 Jahren darauf, endlich wieder einen Titel feiern zu dürfen.

Sky berichtet am Samstag ab 19.00 live aus dem Berliner Olympiastadion. Sky Experte Lothar Matthäus und Moderator Patrick Wasserziehr stimmen die Zuschauer auf die Partie ein und analysieren die Begegnung. Marc Behrenbeck und Jens Westen gehen als Field-Reporter auf Stimmenfang. Kommentiert wird das Finale von Fritz von Thurn und Taxis, der am Samstagabend sein letztes Spiel für Sky kommentiert.

Die Eintracht will sich mit einem Sieg nicht nur den Pokal, sondern auch die Teilnahme an der UEFA Europa League sichern. Der Gegner aus Dortmund steht als erste Mannschaft überhaupt zum vierten Mal in Folge im Finale des DFB-Pokals. Nach drei Niederlagen in den vergangenen drei Jahren will der BVB nun endlich den Titel  holen.

GER, 1. FBL, 1. FSV Mainz 05 vs Eintracht Frankfurt 13.05.2017, Opel-Arena, Mainz, GER, 1. FBL, 1. FSV Mainz 05 vs Eintracht Frankfurt, im Bild Frust bei Guillermo Varela (Eintracht Frankfurt 3) Foto © nordphoto / Fabisch nordphotox/xFabisch

ger 1 FBL 1 FSV Mainz 05 vs Eintracht Frankfurt 13 05 2017 Opel Arena Mainz ger 1 FBL 1 FSV Mainz 05 vs Eintracht Frankfurt in Picture Frustration at Guillermo Varela Eintracht Frankfurt 3 Photo © nordphoto Fabisch nordphotox xFabisch

Frankfurt trennte sich vor Cupfinale von Varela wegen Tattoo

via Sky Sport Austria

Frankfurt (APA/dpa) – Wenige Tage vor dem deutschen Fußball-Cupfinale gegen Borussia Dortmund am Samstag hat sich Eintracht Frankfurt wegen eines frisch gestochenen Tattoos von Abwehrspieler Guillermo Varela getrennt. “Der Club kann es nicht dulden, dass sich ein Spieler vor so einem wichtigen Spiel den Anweisungen des Trainers und der Ärzte widersetzt”, sagte der Sportvorstand Fredi Bobic am Mittwoch.

Bobic bezeichnete die Aktion des 24-Jährigen aus Uruguay als grob fahrlässig und als klares Fehlverhalten. Varela hatte sich am freien Montag entgegen den klaren Anweisungen von Trainer Niko Kovac ein Tattoo stechen lassen, das sich nun entzündet hat. Bis zur kompletten Abheilung wird zudem von sportlichen Aktivitäten abgeraten. Varela war im Sommer 2016 von Manchester United für eine Saison ausgeliehen worden.

Besonders bitter – die Eintracht hatte sich bereits Gedanken über eine mögliche Verlängerung der Leihe gemacht. “Das ist jetzt natürlich kein Thema mehr”, sagte Bobic. Der sofortigen Suspendierung folge eine persönliche, sehr empfindliche Strafe. “Dem Team mit einem derart egoistischen Verhalten und dessen Veröffentlichung zu schaden, zwingt uns leider zu diesen Maßnahmen”, sagte Bobic.

MUNICH, GERMANY - APRIL 26:  Ousmane Dembele #7 of Dortmund celebrates after he scores the 3rd goal during the DFB Cup semi final match between FC Bayern Muenchen and Borussia Dortmund at Allianz Arena on April 26, 2017 in Munich, Germany.  (Photo by Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images)

Dortmund spielt den Partyschreck: Dembélé schockt den FC Bayern

via Sky Sport Austria

Dank “Spielverderber” Ousmane Dembélé hat Borussia Dortmund dem FC Bayern München die Saisonbilanz verhagelt und das Endspiel des DFB-Pokals in Berlin erreicht. Der Franzose krönte eine beeindruckende Leistung des BVB in der 74. Minute mit dem Siegtreffer zum 3:2 (1:2), zuvor hatte die mutige Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel bereits mit 1:2 zurückgelegen.

 

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Die Dortmunder um den überragenden Torwart Roman Bürki können den Pott am 27. Mai in Berlin gegen Eintracht Frankfurt zum vierten Mal gewinnen. Dem FC Bayern bleibt als Trostpreis statt des erhofften Triples nur die Meisterschaft, die er am Samstag beim VfL Wolfsburg vorzeitig und zum 27. Mal gewinnen kann. Vielleicht zu wenig, um auch Trainer Carlo Ancelotti vor aufkommenden Krisendiskussionen zu bewahren.

Marco Reus hatte in einem Spiel, das Bundestrainer Joachim Löw zur Halbzeit als “toll” bezeichnete, den BVB zunächst in Führung gebracht (19.). Begünstigt wurde der Treffer durch einen Fehlpass von Javier Martinez. Der Spanier machte seinen Patzer mit dem Ausgleich wieder wett (28.), danach verloren die bis dahin besseren Gäste die Ordnung, die Bayern kamen auf und gingen durch Mats Hummels, der in der 61. Minute ausgewechselt wurde, in Führung.

 

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Eine Führung, die vor allem Robert Lewandowski durch zwei Solo-Auftritte (45.+1 und 46.) hätte ausbauen können. Stattdessen kam nach zwei großartigen Chancen durch Arjen Robben (58. und 63.) und der Auswechslung von Hummels der BVB zum Ausgleich: Nach Flanke von Dembélé glich Pierre-Emerick Aubameyang aus (69.) – fünf Minuten später schlug Dembélé mit einem herrlichen Schlenzer selbst zu.

“Wir haben ein ganz gutes Momentum. Wir werden mutig sein – hoffe ich”, sagte Tuchel vor dem Anpfiff in der ARD. Mutig hatte seine damals sehr ersatzgeschwächte Mannschaft auch beim letzten Bundesliga-Duell der beiden Mannschaften Anfang April in München begonnen – und 1:4 verloren.

 

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Dortmund begann gut und bewegte sich auf Augenhöhe. Keine vier Minuten waren gespielt, da erreichte Aubameyang eine Flanke von Raphael Guerreiro – den Ball aber schoss der Gabuner beinahe fahrlässig am leeren Tor vorbei. Viel fehlte danach nicht, und der zunächst schwache FC Bayern wäre in der 13. Minute in Führung gegangen: Einen Schuss von Franck Ribéry wehrte Bürki nach vorne ab, ein Nachschuss von Arturo Vidal ging knapp am Tor vorbei, dazwischen flog Julian Weigl der Ball im Strafraum an die Hand, aber nicht eines Elfmeters würdig, wie Schiedsrichter Manuel Gräfe (Berlin) befand.

Ansonsten hatten die Münchner wenig Chancen – und Dortmund ging in Führung, nach einem fürchterlichen Fehlpass von Martinez. Im Anschluss traf Guerreiro den Pfosten, die Rettungstat von Philipp Lahm missglückte, und Reus, der beim 1:4 in der Bundesliga gefehlt hatte, schob ein. Nach einer Ecke machte Martinez seinen Fehler per Kopfballtreffer wieder gut, zehn Minuten später traf er erneut per Kopf den Pfosten (38.). Hummels machte es dann auf Vorarbeit von Ribéry besser, verzichtete nach seinem Tor gegen seinen früheren Klub aber auf große Jubelgesten.

 

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Nach der Pause war es erneut Lewandowski, der allein vor Bürki auftauchte – und scheiterte (46.). Auch gegen Robben reagierte der Schlussmann großartig (58.).  Kurz darauf wurde Hummels ausgewechselt, Jerome Boateng kam – und Sven Bender lenkte einen Schuss von Robben irgendwie noch an den Pfosten. Dies sollte sich rächen für den FC Bayern.

Beitragsbild: Getty Images

SID th jz

Vorschau zum DFB Pokal Halbfinale FC Bayern Muenchen-Borussia Dortmund. Carlo ANCELOTTI (Trainer FCB) und Trainer Thomas TUCHEL (DO).FOTOMONTAGE, Fussball 1. Bundesliga, 27. Spieltag, Borussia Dortmund (DO)- Hamburger SV (HH), am 04.04.2016 in Dortmund/ Deutschland. Â

Preview to DFB Cup Semi-finals FC Bavaria Munich Borussia Dortmund Carlo Ancelotti team manager FCB and team manager Thomas Tuchel Do Photo montage Football 1 Bundesliga 27 Matchday Borussia Dortmund Do Hamburg SV HH at 04 04 2016 in Dortmund Germany Â

Bayern unter Druck – Dortmund will zum “Spielverderber” werden

via Sky Sport Austria

SID – Zwölftes Double oder handfeste Krise: Für Bayern München und seinen Trainer Carlo Ancelotti steht nach dem frühen Aus in der Champions League im Pokal-Dauerbrenner gegen Borussia Dortmund die gesamte Saisonbilanz auf dem Spiel. Der Druck beim Rekordmeister vor dem Halbfinal-Klassiker am Mittwoch (20.45 Uhr/Sky) ist entsprechend groß – und der BVB besonders heiß, seinen Erzrivalen in ein Tal der Tränen zu stürzen.

“Bayern hat auf jeden Fall mehr zu verlieren. Wir können ihnen diese Saison ein Stück weit vermiesen”, sagte Dortmunds Coach Thomas Tuchel. Er und seine Mannschaft hätten aus dem jüngsten 1:4 in der Liga “die Lehren gezogen. Wir können ein Spielverderber sein und sind bereit für ein großes Spiel und eine besondere Leistung”.

Tuchel: “Die Erfahrung aus der 1:4-Pleite hilft uns”

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Während beim BVB die Stimmungskurve nach dem Bomben-Anschlag wieder deutlich nach oben geht, leiden die Bayern physisch und psychisch immer noch massiv an den Nachwirkungen der Pleite gegen Real Madrid. “Es ist keine gute Situation, wir haben viele angeschlagene Spieler, die in den letzten Wochen mehr als Wehwehchen hatten”, sagte Kapitän Philipp Lahm. “Das Spiel gegen Real hat viel Energie gekostet”, ergänzte Ancelotti, “aber das ist vergessen. Wir wollen nach Berlin, wir müssen gewinnen.” Für “Trauer”, so Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge, bleibe “keine Zeit”.

Die 22. Teilnahme am Pokal-Finale in Berlin (27. Mai) soll für die Münchner, die die 27. deutsche Meisterschaft fast sicher haben, nach dem erneut verpassten Triple der Trostpreis sein. Doch so oder so, betonte Lahm, “es passiert nicht mehr, dass es eine schlechte Saison wird. Aber ob es eine gute oder sehr gute wird, hängt vom Pokal ab.”

Ancelotti: “Real vergessen, fokussiert auf BVB”

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Eine Niederlage würde die Debatten um die Klasse des Kaders und um neue Stars wie Alexis Sánchez, aber auch um Ancelotti verschärfen. “Wer da nicht bis in die Haarspitzen hundertprozentig motiviert ist …”, sagte Weltmeister Thomas Müller und Lahm ergänzte, “… hat den Beruf verfehlt.”

Entsprechend rücken alle Probleme vor dem Duell der Top-Torjäger Robert Lewandowski und Pierre-Emerick Aubameyang erst einmal in den Hintergrund. Der FC Bayern werde mit “voller Kapelle” auflaufen, kündigte Mats Hummels an, der selbst noch immer nicht ganz fit ist – ebenso wie Jerome Boateng und Javi Martínez. Definitiv fehlen wird Torwart Manuel Neuer, David Alabas Einsatz ist fraglich.

Müller vor BVB: “Wer da nicht heiß ist, liebt das Spiel nicht”

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Der BVB hat indes das Attentat auf den Mannschaftsbus vor knapp zwei Wochen scheinbar halbwegs verarbeitet. “Wir sind als Gruppe zusammengewachsen”, sagte Torwart Roman Bürki. Zudem verlängerte Mittelfeldspieler Nuri Sahin am Dienstag vorzeitig seinen Vertrag bis 2019.

Allerdings ist die Personalsituation beim BVB trotz der jüngsten Rückkehr von Marco Reus (Ancelotti: “Mit ihm ist Dortmund viel gefährlicher”) deutlich prekärer als beim Konkurrenten: Tuchel muss auf die verletzten Mario Götze, André Schürrle, Sahin und Marc Bartra verzichten. Abwehrchef Sokratis ist angeschlagen. Beim Griechen werde es “super” eng”, so Tuchel. Dennoch, betonte Sportdirektor Michael Zorc: “Wir fahren dorthin, um ins Endspiel zu kommen.”

Es ist das zehnte Pokalduell der großen Rivalen, das sechste in Serie seit 2012. Zuletzt gab es drei Bayern-Erfolge, zwei davon im Finale, und zwei BVB-Siege – 2012 ein 5:2 im Endspiel und 2015 ein 2:0 im Elfmeterschießen im Halbfinale: Vor zwei Jahren waren dabei Lahm und Xabi Alonso peinlicherweise ausgerutscht, Manuel Neuer und Götze, damals noch Münchner, verschossen. Deshalb, unterstrich Lahm, sei ein erneutes Elfmeterschießen “die letzte Option. So was will man sich immer ersparen.”

Titelbild:

25.04.2017, xjhx, Fussball DFB Pokal, Borussia Moenchengladbach - Eintracht Frankfurt, emspor, v.l. Taleb Tawatha (Eintracht Frankfurt), Aymen Aymane Barkok (Eintracht Frankfurt), Marc Stendera (Eintracht Frankfurt), Heinz Lindner (Eintracht Frankfurt), Bastian Oczipka (Eintracht Frankfurt), Timothy Chandler (Eintracht Frankfurt), Trainer Niko Kovac (Eintracht Frankfurt), TW Trainer Manfred Moppes Petz (Eintracht Frankfurt), David Abraham (Eintracht Frankfurt), Lukas Hradecky (Eintracht Frankfurt) jubeln / jubelt nach Spielende. Moenchengladbach

25 04 2017 xJHx Football DFB Cup Borussia Moenchengladbach Eintracht Frankfurt emspor v l Taleb Tawatha Eintracht Frankfurt Aymen Aymane  Eintracht Frankfurt Marc Stendera Eintracht Frankfurt Heinz Lindner Eintracht Frankfurt Bastian Oczipka Eintracht Frankfurt Timothy Chandler Eintracht Frankfurt team manager Nikolaos Kovac Eintracht Frankfurt TW team manager Manfred Moppes Petz Eintracht Frankfurt David Abraham Eintracht Frankfurt Lukas Hradecky Eintracht Frankfurt cheer cheering After Game over Moenchengladbach

Heinz Lindner jubelt über Pokalfinaleinzug

via Sky Sport Austria

Der erste DFB Pokal-Finalist steht fest: Eintracht Frankfurt setzt sich im Elfer-Krimi gegen Borussia Mönchengladbach durch. Mit der SGE steht auch ein Österreicher im Endspiel- Ersatztorwart Heinz Lindner.

!!! WIR FAHREN NACH BERLIN !!! #sge #eintracht #frankfurt #finale #dfbpokal ⚫️⚽️🔴

Ein Beitrag geteilt von Heinz Lindner (@heinzlindner) am 25. Apr 2017 um 14:50 Uhr

Der ÖFB-Nationalteamtorwart wird aber wohl auch in Berlin nur auf der Bank Platz nehmen müssen. In der heurigen Saison kommt der Ex-Austrianer bisher auf zwei Spiele in der Bundesliga – bedingt durch die Sperre von Einserkeeper Lukas Hradecky.

Heute Abend könnte ein weiterer Österreicher Lindner ins Finale folge: David Alaba und der FC Bayern München treffen auf Borussia Dortmund. Sky Sport 2 HD überträgt die Partie live ab 20:15 Uhr.

MOENCHENGLADBACH, GERMANY - APRIL 25: Team members of Frankfurt celebrate their opening goal during the DFB Cup semi final match between Borussia Moenchengladbach and Eintracht Frankfurt at Borussia-Park on April 25, 2017 in Moenchengladbach, Germany.  (Photo by Maja Hitij/Bongarts/Getty Images)

Frankfurt nach Elfmeter-Krimi im Pokalfinale

via Sky Sport Austria

Eintracht Frankfurt ist dank stählerner Nerven und Elfmeter-Held Lukas Hradecky in das Endspiel um den DFB-Pokal eingezogen. Das Team von Trainer Niko Kovac gewann einen rassigen Halbfinal-Krimi bei Borussia Mönchengladbach mit 7:6 im Elfmeterschießen und darf mehr denn je vom ersten Titel seit 1988 träumen. Nach 90 und 120 Minuten hatte es 1:1 gestanden.

Den entscheidenden Elfmeter verwandelte Branimir Hrgota, nachdem Eintracht-Keeper Hradecky gegen Andreas Christensen und Djibril Sow gehalten hatte. Zudem hatte der Frankfurter Guillermo Varela verschossen.

Taleb Tawatha (15.) hatte die Eintracht in Führung gebracht, die am 27. Mai das siebte Pokalfinale der Vereinsgeschichte und ihr erstes seit 2006 bestreiten wird. Gegner im Berliner Olympiastadion wird entweder Titelverteidiger Bayern München oder Borussia Dortmund sein.

Pokalheld “die Spinne” Hradecky: “Lange Arme, lange Beine”

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Für Gladbach, das durch Jonas Hofmann (45.+2) zum zwischenzeitlichen Ausgleich gekommen war, setzte sich nach einer besonders in der ersten Halbzeit harmlosen Vorstellung ein kleiner Fluch fort: Seit dem DFB-Pokalsieg 1995 verlor die Borussia alle vier Halbfinals.

“Gladbach ist Favorit, aber wir schwenken nicht die weiße Fahne”, hatte Eintracht-Trainer Niko Kovac vor der Begegnung gesagt. Entsprechend mutig traten die Hessen vor 54.014 Zuschauern im ausverkauften Borussia-Park zu Beginn auf. Frankfurt eröffnete den Pokalfight mit Leidenschaft und kam in den ersten drei Minuten zu zwei hochkarätigen Chancen durch den Mexikaner Fabian (2.) und den Ex-Gladbacher Branimir Hrgota (3.).

Gladbach fand kaum in die Partie, erneut wurde der verletzte Regisseur Raffael schmerzlich vermisst. Mit Patzern im Spielaufbau lud die Borussia die Gäste zudem zu Kontern ein, von denen einer zur Führung führte. Nach einem Seitenwechsel von Timothy Chandler zog der in die Startelf gerückte Tawatha aus 16 Metern mit links ab, Torhüter Yann Sommer konnte den Ball nur an den Innenpfosten lenken.

Hahn ärgert sich über verschlafene erste Halbzeit

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Mit der Führung im Rücken zog sich die Eintracht etwas zurück und lauerte auf weitere Fehler. Das Konzept ging auf: Die Fohlenelf trat in dieser Phase völlig verunsichert auf, von Bälleverteiler Mahmoud Dahoud war kaum etwas zu sehen, im Mittelfeld gewannen die aufmerksamen und spritzigen Hessen fast alle Zweikämpfe. Wie aus dem Nichts fiel kurz vor der Pause der Ausgleich durch Hofmann nach schöner Vorarbeit von Andre Hahn.

Der durchaus glückliche Treffer erweckte die Hecking-Elf nach dem Seitenwechsel zu neuem Leben. Die Borussia trat nun mit mehr Energie auf, wenn auch die zündenden Ideen weiterhin fehlten. Die zunehmend hektische und mit Verbissenheit geführte Begegnung entwickelte sich zu einem Kampf um jeden Zentimeter, im dem Frankfurts Schlussmann Hradecky immer mehr in den Blickpunkt geriet.

Wenig zu sehen war in dieser Phase von Fabian, der noch am Wochenende beim Frankfurter 3:1 gegen den FC Augsburg zwei Tore erzielt hatte. Bei den seltenen Kontern rannten sich die Gäste meist in der Gladbacher Defensive fest, die intensive erste Hälfte machte sich deutlich bemerkbar. Mit dem immer lauteren Publikum im Rücken war die Borussia der Führung näher, Stindl (74.) scheiterte aus der Distanz an Hradecky. In der Verlängerung drängten die Fohlen mit Vehemenz auf die Entscheidung, Nico Elvedi (108.) und der insgesamt unauffällige Lars Stindl (110.) vergaben jedoch.

Beitragsbild: Getty Images

SID er nt cl

LEWANDOWSKI Robert Team FC Bayern Muenchen mit SOKRATIS Fussball Bundesliga DFL Saison 2016-2017 Spiel FC Bayern Muenchen-Borussia Dortmund 4 : 1 am 08.April 2017 in der Allianz Arena PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxSWExNORxDENxFINxONLY

Lewandowski Robert team FC Bavaria Munich with Sokratis Football Bundesliga DFL Season 2016 2017 Game FC Bavaria Munich Borussia Dortmund 4 1 at 08 April 2017 in the Alliance Arena PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxSWExNORxDENxFINxONLY

Wer fährt nach Berlin? Das Halbfinale des DFB-Pokals mit dem Dauerbrenner FC Bayern gegen Borussia Dortmund live bei Sky

via Sky Sport Austria

Borussia Mönchengladbach gegen Eintracht Frankfurt am Dienstag ab 20.15 Uhr live FC Bayern gegen den BVB am Mittwoch ab 20.15 Uhr live Sky für jedermann: mit dem Streamingdienst Sky Ticket flexibel auch ohne lange Vertragsbindung bei allen Spielen live dabei sein

Wien, 24. April 2017 – Vier Mannschaften, zwei Spiele, ein Ziel: Nur noch ein Sieg trennt die verbliebenen Vereine vom DFB-Pokalfinale am 27. Mai im Berliner Olympiastadion. Sky überträgt am Dienstag und Mittwoch beide Begegnungen und berichtet an beiden Abenden jeweils ab 20.15 Uhr live.

Den Auftakt machen am Dienstagabend Borussia Mönchengladbach und Eintracht Frankfurt. Der Rückrundentrend spricht für die Borussia. Während die Gladbacher zu den besten Teams der zweiten Saisonhälfte zählen, befinden sich die Frankfurter mit ihrer Punkteausbeute im Kalenderjahr 2017 im Keller der Bundesliga. Jedoch konnte die Eintracht am Wochenende rechtzeitig vor dem Pokalspiel erstmals nach zehn sieglosen Liga-Spielen wieder einen Sieg feiern und hofft auf einen weiteren Erfolg am Dienstag.

Am Mittwoch kommt es in der Allianz Arena zu einem erneuten Aufeinandertreffen zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund. In der sechsten Saison in Folge kommt es im DFB-Pokal zum Duell der beiden großen Rivalen. In den beiden jüngsten Begegnungen musste das Elfmeterschießen die Entscheidung bringen – im Finale 2016 zugunsten der Bayern, im Halbfinale 2015 mit dem besseren Ende für den BVB. Für den Titelverteidiger aus München würde ein Sieg am Mittwoch die siebte Finalteilnahme in den vergangenen zehn Jahren bedeuten. Für die Dortmunder wäre es im gleichen Zeitraum die sechste Berlin-Reise und der vierte Einzug ins DFB-Pokalfinale in Folge.


Das Halbfinale des DFB-Pokals bei Sky und Sky Go sowie ohne lange Vertragsbindung mit Sky Ticket und in zahlreichen Sky Sportsbars:

VIDEOS ZUM DFB-POKAL-HALBFINALE

Kovac: “Es zeigt den Charakter der Mannschaft”
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Hecking zum Heimvorteil: “Haben dieses kleine Extra bekommen”
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Kovac: “Es gibt viele Gründe, warum man alles geben sollte”
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Hecking: “Hoffe, dass der Lernprozess eingesetzt hat”
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Lahm: “Wer da keine Motivation hat, der hat den Beruf verfehlt”
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Dienstag:
20.15 Uhr: Borussia Mönchengladbach – Eintracht Frankfurt auf Sky Sport 2 HD

Mittwoch:
20.15 Uhr: FC Bayern München – Borussia Dortmund auf Sky Sport 2 HD

 

Artikelbild: Imago

LOTTE, GERMANY - MARCH 14:  Matthias Rahn of VfL Sportfreunde Lotte is dejected after losing the DFB Cup quarter final between Sportfreunde Lotte and Borussia Dortmund at Sportpark am Lotter Kreuz on March 14, 2017 in Lotte, Germany.  (Photo by Martin Rose/Bongarts/Getty Images)

BVB reißt Lotte aus allen Träumen – nun warten die Bayern

via Sky Sport Austria

Anfangs zittrig, am Ende eiskalt: Borussia Dortmund hat den Pokalschreck Sportfreunde Lotte im zweiten Anlauf aus allen Träumen gerissen und sich den Halbfinal-Kracher bei Bayern München erspielt. Der BVB gewann das Viertelfinal-Nachholspiel im Ausweichstadion von Osnabrück nach ganz schwacher erster Halbzeit letztlich verdient mit 3:0 (0:0). Am 25. oder 26. April kann der BVB mit einem Triumph beim FC Bayern als erste Mannschaft zum vierten Mal in Folge das Endspiel erreichen.

Das erlösende Dortmunder Tor von Christian Pulisic (57.) beendete das Lotter Pokalmärchen mit einem Schlag. Der Drittliga-Aufsteiger hatte 1860 München, Bayer Leverkusen und Werder Bremen aus dem Wettbewerb geworfen, die vierte Sensation blieb aus: Der BVB war vor 15.780 Zuschauern eine Nummer zu groß. Spätestens mit dem 2:0 von Weltmeister André Schürrle (66.) war das Duell entschieden. Kapitän Marcel Schmelzer schraubte das Ergebnis mit einem fulminanten Freistoß (83.) weiter in die Höhe.Die Borussia war überraschend ohne Pierre-Emerick Aubameyang angetreten, der wegen Adduktorenproblemen nicht im 18er-Kader von Trainer Thomas Tuchel stand. Für den besten Bundesliga-Schützen (21 Treffer) stürmte Schürrle. Nationalspieler Julian Weigl fehlte ebenfalls mit Adduktorenbeschwerden, Matthias Ginter ersetzte in der Innenverteidigung den gesperrten Abwehrchef Sokratis. Der schwedische Winterzugang Alexander Isak feierte mit seiner Einwechslung nach 86 Minuten sein BVB-Debüt.

https://twitter.com/BVB/status/841730171191332864

Lotte ging mutig und schwungvoll in das größte Spiel seiner Vereinsgeschichte. Es dauerte 63 Sekunden bis zur ersten Lotter Großchance: Der beeindruckend robuste Bernd Rosinger schaffte es, BVB-Torwart Roman Bürki zu umspielen, sein Pass in die Mitte fand jedoch keinen Abnehmer. Zwei Minuten später erzielte Schürrle auf der Gegenseite ein Abseitstor, Bürki musste gegen Tim Wendel retten (11.).

Anfangs zittrig, am Ende eiskalt: Borussia Dortmund hat den Pokalschreck Sportfreunde Lotte im zweiten Anlauf aus allen Träumen gerissen und sich den Halbfinal-Kracher bei Bayern München erspielt. Der BVB gewann das Viertelfinal-Nachholspiel im Ausweichstadion von Osnabrück nach ganz schwacher erster Halbzeit letztlich verdient mit 3:0 (0:0). Am 25. oder 26. April kann der BVB mit einem Triumph beim FC Bayern als erste Mannschaft zum vierten Mal in Folge das Endspiel erreichen.

Das erlösende Dortmunder Tor von Christian Pulisic (57.) beendete das Lotter Pokalmärchen mit einem Schlag. Der Drittliga-Aufsteiger hatte 1860 München, Bayer Leverkusen und Werder Bremen aus dem Wettbewerb geworfen, die vierte Sensation blieb aus: Der BVB war vor 15.780 Zuschauern eine Nummer zu groß. Spätestens mit dem 2:0 von Weltmeister André Schürrle (66.) war das Duell entschieden. Kapitän Marcel Schmelzer schraubte das Ergebnis mit einem fulminanten Freistoß (83.) weiter in die Höhe.

Die Borussia war überraschend ohne Pierre-Emerick Aubameyang angetreten, der wegen Adduktorenproblemen nicht im 18er-Kader von Trainer Thomas Tuchel stand. Für den besten Bundesliga-Schützen (21 Treffer) stürmte Schürrle. Nationalspieler Julian Weigl fehlte ebenfalls mit Adduktorenbeschwerden, Matthias Ginter ersetzte in der Innenverteidigung den gesperrten Abwehrchef Sokratis. Der schwedische Winterzugang Alexander Isak feierte mit seiner Einwechslung nach 86 Minuten sein BVB-Debüt.

Lotte ging mutig und schwungvoll in das größte Spiel seiner Vereinsgeschichte. Es dauerte 63 Sekunden bis zur ersten Lotter Großchance: Der beeindruckend robuste Bernd Rosinger schaffte es, BVB-Torwart Roman Bürki zu umspielen, sein Pass in die Mitte fand jedoch keinen Abnehmer. Zwei Minuten später erzielte Schürrle auf der Gegenseite ein Abseitstor, Bürki musste gegen Tim Wendel retten (11.).

Die Bedingungen waren nach der kurzfristigen Absage Ende Februar diesmal angenehm. “Wir haben den Rasen aus unserem Stadion mitgebracht”, rief der Sportfreunde-Stadionsprecher den Fans zu – aber das war selbstverständlich ein Scherz. Der Rasen im Osnabrücker Stadion an der Bremer Brücke war nicht im besten, aber doch in einem ordentlichen Zustand: kein Vergleich mit dem Matschsumpf in Lotte vor drei Wochen.

Die Sportfreunde zeigten, wie ein Außenseiter ein Pokalspiel angehen muss: Laufstark, hart am Mann und nach Ballgewinn blitzschnell nach vorn spielte der Drittligist, der einige Schwächen in der Dortmunder Defensive aufdeckte. Da dem BVB offensiv die Präzision fehlte – beispielsweise bei Schüsssen von Gonzalo Castro und Raphael Guerreiro -, entstand ein Spiel auf Augenhöhe, was nicht im Sinne des hohen Favoriten sein konnte. Besonders Schürrle spielte die durchaus ansehnlichen Angriffe selten effektiv aus.

Nach der Pause drückte der BVB heftig auf den Sieg. Gegen einen Kopfball Ginters (50.) rettete Matthias Rahn noch in höchster Not – doch dann musste der tapfere Underdog sich geschlagen geben, als Ousmane Dembélé zu einem Sololauf ansetzte.

Andre Dej gab die Verfolgung des pfeilschnellen Franzosen im Mittelfeld nach 20 Metern auf, Dembélé setzte dann Pulisic ein, der Torhüter Benedikt Fernandez tunnelte. Schürrle entschied das nun einseitige Spiel mit einem Volleyschuss aus kurzer Distanz.

Leidenschaftlich gekämpft, trotzdem verloren. Schlusspfiff: @sf_lotte unterliegt dem @BVB 0:3. #SFLBVB #DFBPokal #Berlin2017 pic.twitter.com/tJ8IDGd6cY

— DFB-Pokal (@DFB_Pokal) March 14, 2017

Lotte: Fernandez – Langlitz (46. Steinhart), Rahn, Nauber, Neidhart – Wendel (73. Tankulic) – Dej (62. Heyer), Pires-Rodrigues – Freiberger, Rosinger, Lindner. – Trainer: Atalan

Dortmund: Bürki – Piszczek, Ginter, Bartra, Schmelzer – Castro (86. Isak) – Pulisic (82. Mor), Dembele, Kagawa, Guerreiro (71. Merino) – Schürrle. – Trainer: Tuchel

Schiedsrichter: Felix Brych (München)

Tore: 0:1 Pulisic (57.), 0:2 Schürrle (66.), 0:3 Schmelzer (83.)

SID nt mh

Fußball, DFB Pokal, Sportfreunde Lotte - Borussia Dortmund abgesagt Fußball DFB Pokal Viertelfinale Sportfreunde Lotte - Borussia Dortmund am 28.02.2017 im FRIMO Stadion in Lotte das Spiel wurde abgesagt MT

Football DFB Cup Sports fans Lotte Borussia Dortmund cancelled Football DFB Cup Quarter-finals Sports fans Lotte Borussia Dortmund at 28 02 2017 in FRIMO Stadium in Lotte the Game was cancelled Mt

Lotte zieht um: Pokalspiel gegen BVB in Osnabrück

via Sky Sport Austria

(SID) – Umzug nach der Absage: Drittligist Sportfreunde Lotte weicht für das DFB-Pokal-Nachholspiel gegen den Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund am 14. März (18.30 Uhr/Sky) nach Osnabrück aus. Das gab der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Freitag bekannt. Das letzte ausstehende Viertelfinale war am Dienstag wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt worden.

Atalan: “Werden uns in Osnabrück fremd fühlen”
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Das Stadion des Drittligisten VfL Osnabrück an der Bremer Brücke fasst 16.667 Zuschauer und liegt nur zwölf Kilometer von Lotte entfernt. Der frühe Anpfiff erklärt sich durch die Champions-League-Spiele, die am 14. März um 20.45 Uhr beginnen. Der DFB musste dennoch die Zustimmung der Europäischen Fußball-Union (UEFA) einholen.

Lotte hatte sich gegen ein Ausweichen gewehrt und angeboten, noch schnell einen neuen Rasen zu verlegen. Eine erneute Absage würde allerdings fast unlösbare Terminprobleme bedeuten. Vor dem Duell mit Dortmund hatte der Aufsteiger bereits zwei Ligaspiele absagen müssen. Nun wird auch das für den 15. März geplante Spiel bei Sonnenhof Großaspach verschoben.

Tuchel: “Dembele bewegt sich auf schmalem Grad”
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Die Sportfreunde forderten die Fans am Freitag auf, die entwerteten Eintrittskarten vom abgesagten BVB-Spiel aufzubewahren. Anfang kommender Woche wird der Verein bekannt geben, wie mit den Tickets verfahren wird.

Tuchel: Viertelfinale beim “Zweitligisten” macht nicht zwingend Spaß
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Der Sieger des Nachholspiels trifft im Halbfinale am 25. oder 26. April auf den Titelverteidiger Bayern München. Lotte hätte Heimrecht, der BVB müsste in München antreten. Zum zweiten Halbfinale empfängt Borussia Mönchengladbach den Bundesliga-Rivalen Eintracht Frankfurt.

Tuchel: “Osnabrück? Seit Ewigkeiten nicht mehr da”
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Beitragsbild: Imago

MUNICH, GERMANY - MARCH 01:  Thiago Alcantara #6 of Muenchen celebrates his team's second goal with team mates during the DFB Cup quarter final between Bayern Muenchen and FC Schalke 04 at Allianz Arena on March 1, 2017 in Munich, Germany.  (Photo by Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images)

Bayern mit 3:0-Sieg gegen Schalke ins Halbfinale

via Sky Sport Austria

Bayern München ist am Mittwochabend zum achten Mal in Folge ins Halbfinale des deutschen Fußball-Pokals eingezogen. Der Titelverteidiger setzte sich in der Allianz Arena gegen Schalke 04 souverän 3:0 (3:0) durch. Der zuletzt durch eine Zehenprellung gehandicapte ÖFB-Star David Alaba spielte bei den Siegern durch, genauso wie Alessandro Schöpf bei den Verlierern.

Guido Burgstaller (Schalke) wurde in der 79. Minute ausgewechselt. Das ÖFB-Duo konnte sich nicht entscheidend in Szene setzen. Für Schöpf ging damit eine Torserie zu Ende, in den jüngsten drei Pflichtspielen hatte er immer getroffen. Die Schalker waren im Gegensatz zu 2011, als sie die Münchner auf dem Weg zu ihrem letzten Cuptitel eliminiert hatten, weit von einem Sieg entfernt.

Bei den Münchnern war nach den jüngsten Kanter-Heimsiegen gegen Arsenal in der Champions League (5:1) und den Hamburger SV in der Liga (8:0) von Überheblichkeit keine Spur. Sie lieferten eine perfekte erste Hälfte ab und machten früh alles klar. Überragend war dabei einmal mehr Robert Lewandowski, der schon in der 3. Minute nach Ribery-Vorarbeit traf. Das 2:0 leitete der Pole mit einer Idealflanke auf den Kopf von Thiago (16.) ein. Das 3:0 (29.) machte er dann nach neuerlicher Ribery-Vorarbeit wieder selbst. Der 28-Jährige feierte damit ein Jubiläum, hält er nun doch bei 30 Pflichtspiel-Toren (in 34 Partien) in der laufenden Saison.

Durch den klaren Vorsprung konnte es die Truppe von Coach Carlo Ancelotti nach der Pause geruhsamer angehen. In der 77. Minute schwächten sich die Schalke mit einer Gelb-Roten-Karte von Bayern-Leihspieler Holger Badstuber auch noch selbst.

 

HAMBURG, GERMANY - MARCH 01: Raffael #11 of Moenchengladbach celebrates his team's second goal with team mates during the DFB Cup quarter final between Hamburger SV and Borussia Moenchengladbach at Volksparkstadion on March 1, 2017 in Hamburg, Germany.  (Photo by Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images)

Gladbach schießt Hamburg aus dem Pokal und steht im Halbfinale

via Sky Sport Austria

Der Traum von Berlin lebt: 22 Jahre nach dem letzten Pokal-Triumph darf Borussia Mönchengladbach dank Lars Stindl und Raffael wieder auf den Einzug ins Finale hoffen. Das Offensiv-Duo führte die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking im Viertelfinale des DFB-Pokals beim Hamburger SV mit eiskalter Effizienz vom Elfmeterpunkt zum 2:1 (0:0)-Erfolg.

 

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Nach einem völlig überflüssigen Foul von HSV-Verteidiger Mergim Mavraj an Patrick Herrmann verwandelte erst Kapitän Stindl den fälligen Foulelfmeter und brachte die Fohlen mit seinem vierten Tor in einer Woche auf die Siegerstraße (53.). Sechs Tage nach dem spektakulären Weiterkommen in der Europa League beim AC Florenz machte Raffael ebenfalls vom Punkt dann alles klar (61.), zuvor hatte Matthias Ostrzolek Jonas Hofmann von den Beinen geholt. Der HSV-Anschlusstreffer durch Bobby Wood (90.+2) kam zu spät.

Der HSV verlor nach einer druckvollen ersten Hälfte plötzlich seine Linie und erholte sich von dem Doppelschock nicht mehr – am Ende war den Hanseaten die Verunsicherung nach dem 0:8-Debakel beim FC Bayern in der Liga noch deutlich anzumerken. Die hoch effizienten Gladbacher profitierten so von den Unzulänglichkeiten der Hamburger und stehen zum ersten Mal seit fünf Jahren im Halbfinale.

 

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Hecking holte in seinem zehnten Pflichtspiel schon den siebten Sieg. Zudem darf sich der Klub über einen hübschen Geldsegen freuen. Für das Erreichen der Vorschlussrunde kassiert die Borussia garantierte DFB-Prämien und TV-Gelder von 2,55 Millionen Euro, hinzu kommen die Zuschauereinnahmen.

“Es ist eine Chance, außerhalb des Alltagsstress in der Bundesliga und dem Tabellendruck, das Halbfinale im Pokal zu erreichen und in einem anderen Wettbewerb befreiter aufzuspielen”, hatte HSV-Trainer Markus Gisdol vor der Partie gesagt – und vor 53.249 Zuschauern machte der HSV mit dem zuletzt vermissten Innenverteidiger Kyriakos Papadopoulos sowie Angreifer Wood auch zunächst ordentlich Druck.

 

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Die Gladbacher, bei denen Raffael nach überstandenen Oberschenkelproblemen ins Team zurückkehrte, hatten so ihre Probleme mit dem quirligen HSV-Offensiv-Trio Nicolai Müller, Lewis Holtby und Aaron Hunt.

Und so hatten die Hausherren auch die erste richtig gute Möglichkeit, nachdem Hunt mit einem starken Pass Wood bediente. Dessen Schuss aus rund zwölf Metern hielt Yann Sommer aber mit einer spektakulären Parade (18.).

Nur fünf Minuten später versuchte es Müller mit einem sehenswerten Seitfallzieher, der Ball ging deutlich über das Tor. Insgesamt machte der HSV aber viel zu wenig aus seiner anfänglichen Überlegenheit, vor dem Tor fehlte die letzte Konsequenz oder eine zündende Idee.

Mit der Zeit fanden die Gäste dadurch besser ins Spiel, doch richtig zwingend agierten Stindl und Co. in der Offensive bis zu den Führungstreffern auch nicht. Immer wieder scheiterten sie an den bis dahin gut organisierten Papadopoulos und Mavraj in der Hamburger Innenverteidigung.

Doch dann standen sich die Hausherren selbst im Weg, Stindl und Raffael nahmen die Elfmeter-Geschenke nur zu gerne an.

SID ks mh

 

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Neuer Termin für Pokal-Spiel Lotte gegen BVB fixiert

via Sky Sport Austria

Das am Dienstagabend abgesagte DFB-Pokal-Viertelfinale zwischen Drittligist Sportfreunde Lotte und dem Vorjahresfinalisten Borussia Dortmund wird nach SID-Informationen am 14. März nachgeholt. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) wird den neuen Spieltermin am Nachmittag bekannt geben.

Mit Blick auf den Rahmenterminkalender ist diese Lösung auch die zeitnah einzig mögliche, da der BVB in der kommenden Woche gegen Benfica Lissabon das Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League absolviert (8. März). Dies hat Vorrang gegenüber zwei Ligaspielen von Lotte (12. und 15. März), die für den Nachholtermin verlegt werden müssen.

Der DFB wird Lotte nach SID-Information zudem nahelegen, in ein Ausweichstadion zu gehen. Die Verantwortlichen des Vereins haben Beratungen aufgenommen. BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hatte den Gang in ein Ausweichstadion angeregt. Optionen wären beispielsweise Bielefeld oder Osnabrück.

Schiedsrichter Felix Brych (München) hatte den tiefen, matschigen Platz im Lotter Frimo-Stadion am Dienstag 45 Minuten vor dem geplanten Anpfiff für unbespielbar erklärt.

SID nt rd

Artikelbild: Imago

LOTTE, GERMANY - FEBRUARY 28:  A general view of the stadium prior to the DFB Cup quarter final between Sportfreunde Lotte and Borussia Dortmund at Sportpark am Lotter Kreuz on February 28, 2017 in Lotte, Germany.  (Photo by Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images)

Termin-Not: Verliert Lotte jetzt den Heimvorteil?

via Sky Sport Austria

(sid / Sky Sport) – Über einen Nachholtermin soll bereits am Mittwoch entschieden werden. Unter Vorbehalt wurde bereits über den 14. März gesprochen – allerdings ist Lotte nach aktuellem Stand am 12. und am 15. März der der 3. Liga im Einsatz. Diese Partien müssten demnach verlegt werden.

In der kommenden Woche muss der BVB in der Champions League ran – hier kommt ein Nachholspiel definitiv nicht in Frage. Fest steht: Der DFB muss sich etwas einfallen lassen. Denn nach dem 25. Spieltag ist Länderspiel-Pause. Die Auslosung für die Halbfinals am 25. und 26. April wird in jedem Fall am Mittwoch nach den weiteren Viertelfinalspielen mit einem Los “Lotte-Dortmund” durchgeführt, teilte der DFB mit.

Steigt das Nachholspiel in einem anderen Stadion?

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke sprach sich angesichts der vielen Spielabsagen in Lotte für die Austragung in einem anderen Stadion aus: “Man muss generell überlegen, ob man das dann noch mal hier riskiert. Das kann in zwei Wochen wieder in die Hose gehen. Irgendwann gehen die Termine aus.”

Atalan über Spielabsage: “Die Jungs hätten sehr gerne gespielt”
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Möglich wäre die Bremer Brücke im nur 11 Kilometer entfernten Osnabrück. Dort gibt es eine Rasenheizung – im Gegensatz zum Frimo-Stadion in Lotte, dass dem rasanten Aufstieg der Sportfreunde noch nicht Schritt hält. Erst im Sommer soll nachgerüstet werden. Eigentllich ist eine Rasenheizung in der 3. Liga Pflicht. Auch die Stadionkapazität wurde nach dem Aufstieg größtenteils in Eigenregie notdürftig auf 10.059 Plätze ausgebaut, um die Auflagen des DFB zu erfüllen, die mindestens 10.001 Plätze vorschreiben.

Lotte-Trainer Ismail Atalan zeigte sich von der Idee eines Stadionwechsels wenig begeistert. “Ich hoffe, dass die Wiederholung auch hier ausgetragen wird. Das haben sich die Spieler und Menschen in Lotte verdient”, so der 36-jährige Türke.

Zuschauer erst spät informiert, Mannschaftsbus bleibt im Acker stecken

Der Platz war aufgrund von Regen und Schnee der letzten Tage ohnehin beeinträchtigt gewesen, ehe rund eine Stunde vor dem anvisierten Anpfiff starker Schneefall einsetzte. Die Linien des sichtlich holprigen Rasens wurden zunächst rot eingefärbt, dann wurden die Bemühungen eingestellt. Erst um 20:13 Uhr, rund zehn Minuten nach der offiziellen Absage durch den Deutschen Fußball-Bund, wurden auch die Zuschauer über die Absage über die Leinwand und den Stadionsprecher informiert.

Beide Seiten trugen die Spielabsage von Schiedsrichter Brych mit. Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc erklärte: “Es kann ja keiner wollen, dass die Spieler ineinander rutschen.” Lotte-Trainer Ismail Atalan sagte: “Die Leute zahlen dafür, 90 Minuten oder mehr zu sehen. Aber nach 20 Minuten hätten sie gepfiffen. Sie sind sauer, das verstehe ich. Aber unter dem Strich ist es die beste Entscheidung.”

Das Spiel stand aus Dortmunder Sicht unter keinen guten Vorzeichen: Der Mannschaftsbus des Bundesliga-Vizemeisters war bei der Zufahrt in der Nähe des Stadions in einem Feld steckengeblieben. Mit Hilfe eines Traktors konnte das lange Vehikel aus dem Schlamm gezogen werden.

Beitragsbild: Getty Images

28.02.2017, xjhx, Fussball DFB-Pokal 1/4 Finale, Eintracht Frankfurt - Arminia Bielefeld, emspor, v.l. Marco Russ (Eintracht Frankfurt) mit Kind Frankfurt am Main

28 02 2017 xJHx Football DFB Cup 1 4 Final Eintracht Frankfurt Arminia Bielefeld emspor v l Marco Russ Eintracht Frankfurt with Child Frankfurt at Main

Marco Russ feiert Comeback nach knapp zehn Monaten

via Sky Sport Austria

(SID) – Defensivspieler Marco Russ hat im Pokal-Viertelfinale gegen Arminia Bielefeld nach knapp zehnmonatiger Leidenszeit sein Comeback für den Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt gefeiert. Der 31-Jährige, der im vergangenen Jahr an Krebs erkrankt war und zweimal eine Chemotherapie über sich hatte ergehen lassen müssen, wurde beim 1:0 (1:0)-Erfolg in der Schlussphase eingewechselt (90.+2.).

“Das war ein sehr emotionaler Moment für mich nach dieser langen und teilweise harten Zeit”, sagte Russ anschließend bei Sky: “Ich hatte den ganzen Tag ein flaues Gefühl im Magen, aber als ich dann an der Linie stand, habe ich es einfach nur genossen, die Aufregung war weg.”

Eintracht-Trainer Niko Kovac hatte zuvor angekündigt, er werde Russ situationsabhängig einwechseln. “Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen”, sagte er nach dem Spiel: “Ich musste ihn bringen, weil wir in der Schlussphase kopfballstarke Spieler brauchten, denn die Bälle sind nur so in unseren Strafraum hereingeflogen.”

Seit Anfang des Jahres trainiert Russ wieder mit der Mannschaft. Sein zuvor letztes Pflichtspiel war das Relegations-Hinspiel am 19. Mai 2016 gegen den Zweitligisten 1. FC Nürnberg.

Stimmen:

Marco Russ (Eintracht Frankfurt) …

… zum Einzug ins Pokal-Halbfinale und seinem Wunsch: „Wir sind jetzt im Halbfinale, da ist es mir völlig Wurst, was kommt. Hauptsache ein Heimspiel. Wir wollen ins Finale wie schon 2006. Noch einmal 90 Minuten, dann sind wir in Berlin.“

… zu seinem Comeback: „Es war ein sehr emotionaler Moment für mich. Es waren fast neun Monate, und es war eine harte Zeit. Ich habe jetzt zwei wieder komplett mit der Mannschaft gearbeitet. Gestern vor dem Abschlusstraining hat mich der Trainer zur Seite genommen und gefragt, wie ich mich fühle. Natürlich reicht es noch nicht für 90 Minuten. Ich muss trainieren und weiter aufholen. Wenn ich das Niveau halte und noch mehr draufsetzen kann, dann muss sehen, wozu es noch reicht in dieser Saison.“

Niko Kovac (Trainer Eintracht Frankfurt) …

… zum Comeback von Marco Russ: „Es war auch für mich ein sehr emotionaler Moment. Wir haben alle gebangt und gehofft. Dass es heute dazu kam, darüber sind wir alle glücklich, ich insbesondere.“

Bruno Hübner (Sportdirektor Eintracht Frankfurt) …

… zum Comeback von Marco Russ: „Es war sehr emotional. Er ist erst kurzfristig in die Mannschaft gerückt. Wie er die Mannschaft unterstützt hat, das war einfach klasse.“

Beitragsbild: Imago

28.02.2017, xskx, Fussball DFB-Pokal 1/4 Finale, Eintracht Frankfurt - Arminia Bielefeld, emspor, v.l. Danny Blum (Eintracht Frankfurt) celebrate the goal, Torjubel zum 1:0 Frankfurt am Main

28 02 2017 xskx Football DFB Cup 1 4 Final Eintracht Frankfurt Arminia Bielefeld emspor v l Danny Blum Eintracht Frankfurt Celebrate The Goal goal celebration to 1 0 Frankfurt at Main

Frankfurt zum zwölften Mal im Pokal-Halbfinale

via Sky Sport Austria

(SID) – Noch zwei Schritte nach Europa: Eintracht Frankfurt steht trotz einer schwachen Leistung zum zwölften Mal im Halbfinale des DFB-Pokals. Nach dem glücklichen 1:0 (1:0) im Viertelfinale gegen den Zweitliga-Abstiegskandidaten Arminia Bielefeld trennen die in der Fußball-Bundesliga schwächelnden Hessen nur zwei Siege von der sicheren Rückkehr ins internationale Geschäft.

Danny Blum (6.) erzielte das Tor des Tages für das Team von Trainer Niko Kovac und sicherte dem viermaligen Pokalsieger den ersten Sprung in die Vorschlussrunde seit 2007, der 2,55 Millionen Euro wert ist.

Unbezahlbar war für die Eintracht-Fans die Rückkehr von Marco Russ, der nach seiner Krebserkrankung und knapp zehnmonatiger Leidenszeit erstmals wieder im Kader des Bundesligasechsten stand. Der 31-Jährige, der im vergangenen Jahr zwei Chemotherapien über sich hatte ergehen lassen müssen, wurde in der zweiten Minute der Nachspielzeit unter tosendem Applaus eingewechselt.

Die Gäste von der Alm verließen die Frankfurter WM-Arena hingegen mit enttäuschten Gesichtern. Das Team von Trainer Jürgen Kramny, das erstmals ein Viertelfinale verlor und das vierte Pokal-Halbfinale der Vereinsgeschichte verpasste, kann sich nun voll und ganz auf den Abstiegskampf in der 2. Liga konzentrieren.

Die 39.000 Zuschauer mussten keine sechs Minuten warten, ehe Blum nach einem Fehler von Stephan Salger plötzlich frei vor dem Bielefelder Tor stand und keine Mühe hatte, die frühe Führung zu erzielen. Doch auch nach dem ersten Tor nach zuletzt drei Liga-Niederlagen ohne eigenen Treffer spielten die Hessen nicht mit mehr Selbstvertrauen.

Immer wieder leistete sich das nach dem 0:2 bei Hertha BSC auf fünf Positionen veränderte Kovac-Team, das zuletzt mit einem “Treter-Image” zu kämpfen hatte, leichtsinnige Fehler im Spielaufbau und lud die Bielefelder regelrecht ein, dem Frankfurter Tor immer näher zu kommen. In der Offensive wurde Torjäger Alexander Meier kaum in Szene gesetzt.

Allerdings konnten die Ostwestfalen, die im Vergleich zum 2:2 beim Aufstiegsaspiranten Hannover 96 mit zwei Neuen in der Startelf aufliefen, daraus vor dem Halbzeitpfiff kein Kapital schlagen. Auch die Kramny-Elf spielte wenig konsequent und machte zu wenig aus den Frankfurter Fehlern.

Erst nach der Pause musste Eintracht-Torwart Lukas Hradecky eingreifen – dann aber gleich doppelt. Zunächst war der Keeper beim Schuss des eingewechselten Andreas Voglsammer zur Stelle (50.), dann behielt der Finne im Strafraum-Gewühl den Überblick und klärte (51.).

Bielefeld wurde in dieser Phase immer stärker, allerdings auch, weil die Frankfurter fast fahrlässig mit den sich bietenden Räumen umgingen. Kaum ein Konter wurde zu Ende gespielt, die Gäste bekamen immer wieder die nötige Zeit, die Abwehr neu zu ordnen. Auch in der Schlussphase stand Hradecky wiederholt im Mittelpunkt, so klärte er etwa gegen Bielefelds Kapitän Fabian Klos (80.) und Christopher Nöthe (85.).

STIMMEN:

Niko Kovac (Trainer Eintracht Frankfurt) …

… zum Spiel: „Ich bin glücklich, dass wir eine Runde weitergekommen sind. Es war kein einfacher Sieg. Dann freue mich über den Kurzeinsatz von Marco Russ. Zum Schluss Kompliment an unsere Fans. Dieses Spiel war kein Leckerbissen, aber die Fans haben uns 90 Minute die Stange gehalten.“

… zum Einzug ins Pokal-Halbfinale: „Es ist sehr angenehm und ganz gut, dass wir wieder ein positives Erlebnis hatten. Ich hoffe, dass das der Mannschaft für das Wochenende die nötige Kraft gibt. Ich freue mich, dass wir nach zehn Jahren endlich mal wieder im Halbfinale sind.“

… zum Comeback von Marco Russ: „Es war auch für mich ein sehr emotionaler Moment. Wir haben alle gebangt und gehofft. Dass es heute dazu kam, darüber sind wir alle glücklich, ich insbesondere.“

 

Bruno Hübner (Sportdirektor Eintracht Frankfurt) …

… zum Spiel: „Nach der 1:0-Führung haben wir die Leichtigkeit verloren und uns sehr schwer getan. Es ist natürlich fantastisch, dass Marco Russ wieder auf dem Platz gestanden hat. Diese Dinge müssen wir für die restlichen Spiele und das Halbfinale mitnehmen.“

… zum Einzug ins Pokal-Halbfinale: „Das ist eine Bestätigung unserer bisherigen Saison. Im Halbfinale haben wir zuletzt vor zehn Jahren gestanden. Das ist einfach Image, das müssen wir mitnehmen.“

… zum Comeback von Marco Russ: „Es war sehr emotional. Er ist erst kurzfristig in die Mannschaft gerückt. Wie er die Mannschaft unterstützt hat, das war einfach klasse.“

 

Marco Russ (Eintracht Frankfurt) …

… zum Einzug ins Pokal-Halbfinale und seinem Wunsch: „Wir sind jetzt im Halbfinale, da ist es mir völlig Wurst, was kommt. Hauptsache ein Heimspiel. Wir wollen ins Finale wie schon 2006. Noch einmal 90 Minuten, dann sind wir in Berlin.“

… zu seinem Comeback: „Es war ein sehr emotionaler Moment für mich. Es waren fast neun Monate, und es war eine harte Zeit. Ich habe jetzt zwei wieder komplett mit der Mannschaft gearbeitet. Gestern vor dem Abschlusstraining hat mich der Trainer zur Seite genommen und gefragt, wie ich mich fühle. Natürlich reicht es noch nicht für 90 Minuten. Ich muss trainieren und weiter aufholen. Wenn ich das Niveau halte und noch mehr draufsetzen kann, dann muss sehen, wozu es noch reicht in dieser Saison.“

 

Danny Blum (Torschütze Eintracht Frankfurt und Man of the match): „Die Auszeichnung freut mich. Das ist das i-Tüpfelchen zum Erreichen des Pokal-Halbfinals. Es war kein gutes Spiel von uns, das muss man einfach so sagen. Das Wichtige ist, dass man im Pokal egal wie weiterkommt. Das ist das Einzige, was zählt. Mich freut es sehr für Marco Russ. Die Leute haben ihn nach seiner langen Leidenszeit gefeiert. Das war schon Gänsehaut.“

 

Jürgen Kramny (Trainer Arminia Bielefeld) …

… zum Spiel: „Wir haben zu jeder Phase des Spiels alles abgerufen. Nach dem Rückstand hatten wir in der ersten Halbzeit und in der zweiten Halbzeit einige Torchancen. Aufgrund des Chancenverlaufs hatten wir eigentlich mindestens die Verlängerung verdient. Leider haben wir die nicht bekommen, aber trotzdem war es eine sehr gute Mannschaftsleistung heute. Wir haben dem Gegner, der auf Platz sechs der Bundesliga steht, richtig Paroli geboten. Wenn wir so am Sonntag auftreten, dann werden wir das Spiel schon in unsere Richtung lenken können.“

 

Fabian Klos (Kapitän Arminia Bielefeld): „Die Leistung heute zieht uns hoch. Wenn uns das keinen Schub gibt, dann weiß ich es nicht. Die Leistung heute in der zweiten Halbzeit macht mich stolz. Das habe ich den Jungs eben auch gesagt. Wenn wir so am Sonntag auftreten, dann gewinnen wir auf jeden Fall.“

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