Zum Inhalt Zum Menü

DFB Pokal

Aktuelle Beiträge

Martin Harnik nach Pokal-Aus: “Sehr bitter”

via Sky Sport Austria

Martin Harnik hadert mit dem bitteren Pokal-Aus gegen Eintracht Frankfurt. Der ÖFB-Teamspieler hat den Führungstreffer für Hannover erzielt. In der letzten Minute der Nachspielzeit haben die Gastgeber sogar noch einen Elfmeter verschossen und die Chance auf den Ausgleich verpasst.

Video: Hannover 96 – Eintracht Frankfurt 1:2

DFB-Pokal: Bayern im Viertelfinale gegen Schalke – Dortmund nach Lotte

via Sky Sport Austria

(SID) – Der deutsche Fußball-Rekordmeister Bayern München empfängt im Topspiel des Viertelfinals im DFB-Pokal den FC Schalke. Das ergab die Auslosung am späten Mittwochabend durch Sänger Mark Forster und U21-Nationaltrainer Stefan Kuntz in der ARD.

In weiteren Begegnungen der Runde der besten Acht trifft Drittligist Sportfreunde Lotte auf Vizemester Borussia Dortmund, Eintracht Frankfurt empfängt Zweitligist Arminia Bielefeld, der Hamburger SV bekommt es in einem Erstliga-Duell mit Borussia Mönchengladbach zu tun.

Die Runde der besten Acht findet am 28. Februar und 1. März (Dienstag/Mittwoch) statt. Das Finale wird am 27. Mai im Berliner Olympiastadion ausgetragen. – Die Spiele im Überblick:

Eintracht Frankfurt – Arminia Bielefeld

Sportfreunde Lotte – Borussia Dortmund

Bayern München – Schalke 04

Hamburger SV – Borussia Mönchengladbach

Beitragsbild: GEPA

Dortmund, Deutschland, DFB-Pokal, Borussia Dortmund - Hertha BSC Berlin 4-3 n.E. am 08. 02. 2017 im Signal-Iduna Park in Dortmund Die Dortmunder Spieler nach dem entscheidenden Elfmeter : Pierre-Emerick AUBAMEYANG (BVB),Gonzalo CASTRO (BVB),Andre SCHÜRRLE (BVB), Erik DURM (BVB),Julian WEIGL (BVB), Ousmane DEMBELE (BVB),Christian PULISIC (BVB),Matthias GINTER (BVB) und Marc BARTRA (BVB) v.li.n.re.-

Dortmund Germany DFB Cup Borussia Dortmund Hertha BSC Berlin 4 3 n E at 08 02 2017 in Signal Iduna Park in Dortmund The Dortmund Players After the decisive Penalty Pierre Emerick Aubameyang Borussia Gonzalo Castro Borussia André Schürrle Borussia Erik Durm Borussia Julian Weigl Borussia Ousmane Dembele Borussia Christian Pulisic Borussia Matthias Ginter Borussia and Marc Bartra Borussia v left n right

Dortmund zittert sich gegen Berlin ins Pokal-Viertelfinale

via Sky Sport Austria

Borussia Dortmund hat nach einem Kraftakt den frühen K.o. im DFB-Pokal abgewendet und zum sechsten Mal in Folge das Viertelfinale erreicht. Im Elfmeterschießen gegen Hertha BSC gewann der BVB in einem Nervenspiel mit 3:2. Nach Verlängerung hatte es 1:1 (1:1, 0:1) gestanden – vier Tage nach den schweren Ausschreitungen von Dortmunder Anhängern im Bundesliga-Heimspiel gegen RB Leipzig (1:0) bleibt der Vorjahresfinalist damit zumindest sportlich im Aufwärtstrend.

Berlins Salomon Kalou setzte den entscheidenden Versuch über das Tor. Für die Hertha scheiterte zuvor Fabian Lustenberger an der Latte, Vladimir Darida patzte gegen Roman Bürki. Christian Pulisic verschoss aufseiten des BVB.

Tuchel: “Sieg war hochverdient”
brightcove.createExperiences();

Nationalspieler Marco Reus (47.) hatte in der regulären Spielzeit vor 80.500 Zuschauer gegen die Hertha ausgeglichen, die durch Salomon Kalou (27.) in Führung gegangen war. Dortmunds Sokratis sah in der 119. Minute die Gelb-Rote Karte wegen nicht nachlassenden Reklamierens.

Die Berliner, die auch ihr drittes Auswärtsspiel im Jahr 2017 verloren, verpassten damit die Revanche für das verlorene Vorjahres-Halbfinale. Damals war Hertha im heimischen Olympiastadion mit 0:3 untergegangen.

Die Krawalle aus dem Spiel gegen Leipzig am Samstag waren auch während des Pokal-Duells ein bestimmendes Thema – auch wenn es diesmal im Stadion-Umfeld friedlich blieb. Kapitän Marcel Schmelzer verlas per Video vor dem Anpfiff eine offizielle Entschuldigung: “Wir Spieler waren und sind sehr entsetzt, was passiert ist”, hieß es da. Auf der Südtribüne, von der aus RB am Samstag auf zahlreichen Spruchbändern teilweise übel beleidigt worden war, hielten die Fans Plakate mit dem Slogan “Gegen Gewalt” hoch.

Dardai: “Die Mannschaft entwickelt sich weiter”
brightcove.createExperiences();

Im Duell des Bundesliga-Vierten gegen den Sechsten hatten die Dortmunder in der Anfangsphase durch Top-Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang (15./16.) zwei große Chancen, die der Gabuner aber leichtfertig vergab. Zuvor hatte allerdings Herthas Vedad Ibisisevic das 1:0 auf dem Fuß gehabt, in letzter Sekunde konnte aber Sokratis klären (9.).

Ansonsten stand die Hertha unter Dauerdruck und konnte sich nur selten Entlastung verschaffen – war dann aber brandgefährlich: Zunächst vergab Ibisevic (25.) aus drei Metern per Kopf ein zweites Mal knapp, dann war Kalou mit einer sehenswerten Direktabnahme erfolgreich. In der 41. Minute wurde ein Tor Aubameyangs aus Abseitsposition zu Recht nicht gegeben.

Trotz des Rückstands verzichtete BVB-Coach Thomas Tuchel auch nach der Pause auf seine Weltmeister. WM-Held Mario Götze, zuletzt nur Joker, stand wegen muskulärer Probleme ohnehin nicht im Kader. André Schürrle schmorte weiter auf der Bank – zur zweiten Halbzeit brachte Tuchel Christian Pulisic und Matthias Ginter, Schürrle durfte erst in der Verlängerung mitwirken.

Mit Wiederanpfiff trat Dortmund dann aber mit beeindruckender Dominanz auf. Reus brauchte keine 120 Sekunden, um Herthas Keeper Rune Jarstein im Nachsetzen nach einem Pfostenschuss von Ousmane Dembelé mit viel Auge zum 1:1 zu überwinden. Hertha fand danach quasi nicht mehr statt, Dortmund hatte in einem teilweise hitzigen Spiel Chancen in loser Folge, vergab aber die Entscheidung innerhalb der regulären 90 Minuten.

SID cl tl mh

Artikelbild: Imago

08.02.2017, xjhx, Fussball DFB Pokal, Hannover 96 - Eintracht Frankfurt, emspor, v.l. Haris Seferovic (Eintracht Frankfurt), celebrate the goal, Torjubel zum 1:2 Hannover

08 02 2017 xJHx Football DFB Cup Hanover 96 Eintracht Frankfurt emspor v l Haris Seferovic Eintracht Frankfurt Celebrate The Goal goal celebration to 1 2 Hanover

Harnik-Tor zu wenig: Hannover scheitert im Pokal an Frankfurt

via Sky Sport Austria

In der Bundesliga überraschend auf Rang drei und nun auch im DFB-Pokal bereits im Viertelfinale: Eintracht Frankfurt hat sich auf dem Kurs Richtung Endspiel in Berlin auch vom Zweitligisten Hannover 96 nicht stoppen lassen. Die Gäste setzten sich bei den Niedersachsen verdient mit 2:1 (0:0) durch und lösten damit bei ihren rund 3000 mitgereisten Fans wahre Begeisterungsstürme aus.

Für die Entscheidung sorgte Haris Seferovic, der in der 66. Minute eine verunglückte Kopfballrückgabe von Edgar Prib aufnahm und für seine Mannschaft in einen Treffer ummünzte. Allerdings vergab Salif Sané in der sechsten Minute der Nachspielzeit einen Foulelfmeter gegen Frankfurt-Keeper Lukas Hradecky.

Zuvor hatte der Österreicher Martin Harnik die Platzherren in der 57. Minute mit einem Abstaubertor in Führung gebracht, für den Ausgleich zeichnete fünf Minuten später der zu Beginn der zweiten Halbzeit eingewechselte Taleb Tawatha per Kopfball erfolgreich.

Dabei zeigten die Gäste über weite Strecken die reifere Spielanlage und beherrschten bis zum Seitenwechsel eindeutig das Geschehen auf dem Rasen. Nur mit ihren Torchancen gingen die Schützlinge von Trainer Nico Kovac in dieser Phase noch äußerst fahrlässig um.

In der 6. und 22. Minute vergab Seferovic in aussichtsreicher Position. Sein Teamkollege Bastian Oczipka verfehlte in der 8. und 13. jeweils knapp das Tor der Niedersachsen.

Erst nach gut 20 Spielminuten trauten sich die Norddeutschen ein bisschen mehr zu und kamen vor 31.000 Zuschauern in der WM-Arena am Maschsee wenigstens zu ihren ersten beiden Eckbällen. Nach exakt einer halben Stunde scheiterte Kenan Karaman an Hradecky.

Kovac verschaffte mehreren zuletzt seltener eingesetzten Akteuren eine Bewährungschance. Bei den Platzherren kehrte Mannschaftskapitän Manuel Schmiedebach nach überstandener Verletzung in die Anfangsformation zurück.

Nach Wiederbeginn setzten sich die Probleme der Frankfurter beim Torabschluss zunächst fort. Seferovic rutschte in der 53. Minute knapp an Ball und Führungstreffer vorbei, ehe ihm später doch noch ein Tor gelang. Nach dem Rückstand erlahmten die Kräfte des Außenseiters. Die immer spärlicheren Entlastungsangriffe wurden zu unpräzise vorgetragen.

Als Reminiszenz an den letzten Triumph im DFB-Pokalfinale vor knapp 25 Jahren liefen die Gastgeber mit Retrotrikots aus dem Jahr 1992 auf. Auch die Fan-Choreographie erinnerte an diesen Erfolg – letztlich ohne psychologischen Effekt.

SID af mh

Artikelbild: Imago

08.02.2017,SV Sandhausen vs. FC Schalke 04 Torschütze zum 1:0 Alessandro Schöpf (21,FC Schalke 04) - ksp

08 02 2017 SV Sandhausen vs FC Schalke 04 Scorer to 1 0 Alessandro Schöpf 21 FC Schalke 04 CSF

Schöpf mit Tor und Assist bei Schalke-Pokalsieg in Sandhausen

via Sky Sport Austria

Das Viertelfinaleinzug war noch nicht perfekt, da sangen die Fans von Schalke 04 schon vom sechsten DFB-Pokal-Triumph. “Wer holt den Pokal? Schalke holt ihn wieder mal”, schallte es aus 7000 Kehlen durch das Hardtwald-Stadion. Beim souveränen 4:1 (3:0) der Königsblauen beim Zweitligisten SV Sandhausen war schon früh alles klar: Erstmals seit 2011 stehen die Gelsenkirchener wieder in der Runde der letzten Acht.

Damit kann der Bundesliga-Zwölfte seine verkorkste Saison vielleicht doch noch retten. Drei Siege trennen Schalke im DFB-Pokal noch vom Europacup. “In der ersten Halbzeit hätten wir das eine oder andere mehr machen müssen. Im Großen und Ganzen war es aber eine gute Leistung von uns”, sagte Alessandro Schöpf.

Der Österreicher (38.), Neuzugang Daniel Caligiuri (43.), Abwehrchef Naldo (45.+1) und der eingewechselte Jewgeni Konopljanka (71.) trafen für die Schalker, die sich damit die Viertelfinal-Prämie des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in Höhe von 1,26 Millionen Euro sicherten. Andrew Wooten war für den SVS erfolreich (64.).

“Wir hatten uns natürlich viel mehr erhofft”, sagte Sandhausens Denis Linsmayer: “Wir wollten das Spiel ganz anders gestalten. Am Ende war es ein meilenweiter Unterschied.”

Die Gäste kamen mit der Empfehlung des 1:1 im vergangenen Punktspiel bei Rekordmeister Bayern München nach Sandhausen. Zudem hatte der siebenmalige Meister und fünfmalige Pokalsieger gute Erinnerungen an den SVS. Im Oktober 2012 gewann Schalke in der 2. Runde 3:0 gegen Sandhausen.

Auch die Gastgeber aus der badischen Kleinstadt (15.000 Einwohner) gingen mit viel Selbstvertrauen in die Partie. Schließlich hatte die Mannschaft von Trainer Kenan Kocak die zurückliegenden fünf Spiele nicht verloren und war vor dem Anpfiff 368 Minuten ohne Gegentor. Der Schalker Neuzugang Guido Burgstaller, damals noch im Trikot des 1. FC Nürnberg, durfte am 3. Dezember 2016 als zuvor Letzter einen Treffer gegen Sandhausen bejubeln.

Nach einem mäßigen Beginn von beiden Seiten sahen die 14.500 Zuschauer im ausverkauften Hardtwaldstadion in der 11. Minute gleich eine Doppelchance für Schalke. Doch weder Burgstaller noch Caligiuri konnten die Gelegenheiten nutzen. Danach bestimmten die Schalker, bei denen Holger Badstuber im Gegensatz zum Bayern-Spiel auf der Bank saß, das Geschehen. Ein Freistoß von Naldo strich knapp am Tor vorbei (20.).

Die Sandhäuser, die in der 2. Runde Bundesligist SC Freiburg ausgeschaltet hatten, konzentrierten sich auf ihre Stärke – die Defensive. Dennoch war es erneut Burgstaller, der die Schalker Führung auf dem Kopf hatte (31.). Er scheiterte an SVS-Torwart Marco Knaller. Sieben Minuten später hielt der Keeper zunächst wieder stark, gegen den Nachschuss von Schöpf war Knaller aber machtlos. So war es auch kurz darauf gegen Caligiuri und in der Nachspielzeit der ersten Hälfte gegen Naldo.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts an der Dominanz der Gäste. Die Sandhäuser glaubten zunächst nicht mehr an ihre Chance, Schalke hatte leichtes Spiel. In der 57. Minute war es wieder Burgstaller, der Knaller nicht überwinden konnte. Der Treffer von Wooten auf der Gegenseite fiel aus dem Nichts. Konopljanka sorgte wieder für klare Verhältnisse.

SID as mh jz

Artikelbild: Imago

Fußball DFB Pokal Achtelfinale Sportfreunde Lotte - TSV 1860 München am 08.02.2017 im FRIMO Stadion in Lotte Jubel, Torjubel, Torschuetze, Torschütze Kevin Freiberger (Lotte) wird nach seinem Tor zum 2:0 umjubelt. MT

Football DFB Cup Eighth finals Sports fans Lotte TSV 1860 Munich at 08 02 2017 in FRIMO Stadium in Lotte cheering goal celebration Scorer Scorer Kevin Freiberger Lotte will After his goal to 2 0 umjubelt Mt

Nächste Pokalsensation in Lotte: Drittligst stürmt ins Viertelfinale

via Sky Sport Austria

Pokalschreck Sportfreunde Lotte hat seine Erfolgsserie auch gegen den Zweitligisten 1860 München fortgesetzt und sensationell erstmals das Viertelfinale erreicht. Der Drittliga-Aufsteiger besiegte enttäuschende Löwen mit 2:0 (1:0) und lehrt nach den vorherigen Erfolgen gegen die Bundesligisten Werder Bremen und Bayer Leverkusen die Großen im DFB-Pokal weiter das Fürchten.

Jaroslaw Lindner (28.)und Kevin Freiberger (58.) schossen vor 10.059 Zuschauern im ausverkauften Frimo-Stadiondie Mannschaft von Trainer Ismail Atalan bei Eiseskälte zum größten Erfolg der Lotter Vereinsgeschichte. Bei 1860 sah Ribamar wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte (90.+3).

Beim klassenniedrigsten verbliebenen Klub im Wettbewerb klingelt es nun kräftig in der Kasse: Für den Einzug in die Runde der letzten Acht schüttet der Deutsche Fußball-Bund (DFB) 1,265 Millionen Euro aus.

Atalan: “Müssen weiter demütig sein”
brightcove.createExperiences();

Dabei war bis zum Nachmittag fraglich, ob in der Kleinstadt (14.000 Einwohner) überhaupt gespielt werden konnte: In der vorherigen Nacht waren im Tecklenburger Land mehrere Zentimeter Schnee gefallen. Der Verein rief am Vormittag seine Fans via Facebook zum Schneeschieben auf. Rund 100 Helfer kamen, um das Spielfeld sowie die Zufahrtswege freizuräumen.

“Der Platz darf keine Ausrede sein. Beide müssen damit zurechtkommen”, hatte der neue Löwen-Trainer Vitor Pereira vor dem Anpfiff erklärt. Und der Portugiese sah zunächst auch einen stürmischen Auftritt seiner Mannschaft, die im tristen Liga-Alltag gegen den Abstieg in die Drittklassigkeit kämpft.

Vor allem Winter-Zugang Amilton stiftete mit seinem Sprints und Dribblings auf dem rechten Flügel in der ersten Hälfte immer wieder Unruhe. Die Lotte-Spieler verteidigten gegen den Favoriten aber clever – und nutzten gleich ihre erste Chance zur Führung: 1860-Keeper Stefan Ortega wehrte den Schuss von Freiberger zur Seite ab, Lindner war beim Abpraller gedanklich schneller als die Gäste-Abwehr und drosch den Ball aus spitzem Winkel unter das Tordach.

Nach dem Seitenwechsel warf 1860 bereits alles nach vorn und wurde durch Freiberger bestraft, der nach Abstimmungsproblemen der Viererkette allein auf das Gästetor zulief und Ortega gekonnt umkurvte. Kurz zuvor hatten Freiberger und Bernd Rosinger bei einer Doppelchance (49.) sowie der für Lindner eingewechselte Saliou Sané (57.) das zweite Lotte-Tor auf dem Fuß gehabt.

SID mh tl

Artikelbild: Imago

Douglas COSTA (Bayern Muenchen),Torjubel mit Thiago ALCANTARA (FCB) nach Tor zum 1-0.Aktion,Jubel,Freude,Begeisterung, Fussball, DFB Pokal, FC Bayern Muenchen-VFL Wolfsburg 1-0, am 07.02.2017 A L L I A N Z ARENA.

Douglas Costa Bavaria Munich goal celebration with Thiago Alcantara FCB After goal to 1 0 Action shot cheering happiness Enthusiasm Football DFB Cup FC Bavaria Munich VfL Wolfsburg 1 0 at 07 02 2017 A l l I A n Z Arena

Glanzlose Bayern stehen im Viertelfinale

via Sky Sport Austria

Glanzlos und am Ende auch mit ein bisschen Glück: Der FC Bayern hat im DFB-Pokal die Runde der letzten Acht erreicht, spielerisch aber wieder einige Schwächen offenbart. Die Münchner setzten sich im Achtelfinale gegen den lange harmlosen VfL Wolfsburg mit 1:0 (1:0) durch und wurden dabei erst in der Schlussphase ernsthaft gefordert. Damit lebt der Traum vom zweiten Titel-Triple nach 2013 weiter.

Flügelstürmer Douglas Costa traf in der 17. Minute mit einem Distanzschuss, den VfL-Kapitän Luiz Gustavo unhaltbar abfälschte. Das lange einseitige Spiel trat aber etwas in den Hintergrund, nachdem die Sport Bild fast zeitgleich mit dem Anpfiff vermeldet hatte, dass Bayern-Kapitän Philipp Lahm im Sommer seine glanzvolle Karriere beenden werde.

Der 33-Jährige werde demnach seinen bis 2018 laufenden Vertrag nicht erfüllen und auch nicht als Sportdirektor zur Verfügung stehen, sondern sich eine Auszeit nehmen. Vor dem Spiel hatte Lahm von Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge noch einen Blumenstrauß für sein 500. Pflichtspiel im Bayern-Trikot am vergangenen Samstag erhalten.

Auch wenn der FC Bayern wieder keinen Glanz verströmte, gegen die Mannschaft von Trainer Valerien Ismael reichte eine durchschnittliche Vorstellung. Als harter Prüfstein und Standortbestimmung eine Woche vor dem Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League gegen den FC Arsenal taugte der VfL kaum. Zudem setzte sich die Horrorbilanz der Wolfsburger in der diesmal mit 73.500 Zuschauern nicht ganz ausverkauften Allianz Arena fort. In 24 Spielen in München haben die Wölfe 23-mal verloren.

Im ersten K.o.-Spiel des Jahres war der Rekord-Pokalsieger von Beginn an klar feldüberlegen, ohne jedoch den ganz großen Druck entfachen zu können. Arjen Robben kam in der neunten Minute zur ersten Chance, Wolfsburgs Torwart Koen Casteels parierte den akrobatischen Linksschuss jedoch.

Der VfL agierte aus einer kompakten Defensive und wollte ohne Torjäger Mario Gomez über Konter zum Erfolg kommen. Bei der Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte musste der Nationalspieler zunächst mit der Reservistenrolle vorlieb nehmen und wurde erst nach einer Stunde eingewechselt.

Die Gegenstöße des Bundesliga-14. blieben zumeist im Ansatz stecken, weil die Bayern sich kaum leichtfertige Ballverluste erlaubten und auch stabil verteidigten. Doch ihrem Offensivspiel fehlte wie schon zuletzt Esprit. Bis auf den Treffer von Costa gab es vor der Pause nur wenige Höhepunkte.

Viel lief beim Team von Trainer Carlo Ancelotti über die rechte Seite, wo Lahm und Robben sehr aktiv waren. In der Zentrale versuchte Thiago, bei seinem ersten Einsatz in diesem Jahr das Spiel zu gestalten, was ihm aber nicht immer gelang. Dass der von einer Muskelverletzung genesene Spanier beginnen würde, hatte Bayern-Coach Ancelotti angekündigt. Der formschwache Thomas Müller musste für ihn auf die Bank.

Die Begegnung blieb auch nach der Pause ein eher ungleiches Duell. Die Münchner versäumten es allerdings, bei Möglichkeiten von Thiago (55.) sowie Costa und Alaba (beide 56.) schnell für klare Verhältnisse zu sorgen. Der Rekordmeister drängte weiter auf die Entscheidung, Wolfsburg hatte durch Yunus Malli (82.) und Daniel Didavi (85.) große Chancen zum Ausgleich.

SID sr tl

Fuerth, Germany, 07.02.2017, DFB-Pokal Achtelfinale, SpVgg Greuther Fuerth - Borussia Moenchengladbach, Jannik Vestergaardt (BMG) Tony Jantschke (BMG) Oscar Wendt (BMG) schlussjubel ( DeFodi507

fuerth Germany 07 02 2017 DFB Cup Eighth finals Spvgg Greuther fuerth Borussia Moenchengladbach Jannik Vestergaardt BMG Tony Jantschke BMG Oscar Wendt BMG Final cheering DeFodi507

Gladbach setzt Aufwärtstrend unter Hecking fort und erreicht Viertelfinale

via Sky Sport Austria

Borussia Mönchengladbach darf mit Trainer Dieter Hecking nun auch wieder von besseren Pokal-Zeiten träumen. Der Fußball-Bundesligist erreichte durch einen souveränen 2:0 (2:0)-Sieg bei Zweitligist SpVgg Greuther Fürth das Viertelfinale und setzte seinen jüngsten Aufwärtstrend unter Hecking fort.

Oscar Wendt brachte den klar überlegenen Erstligisten in der 12. Minute in Führung. Thorgan Hazard erhöhte in der 36. Minute per Foulelfmeter. Der Belgier war selbst gefoult worden. Fürth spielte ab der 18. Minute in Unterzahl. Adam Pinter sah nach einer groben Attacke gegen Weltmeister Christoph Kramer von Schiedsrichter Bastian Dankert (Rostock) die Rote Karte.

Gladbach, bislang dreimal Pokalsieger, das letzte Mal allerdings vor 22 Jahren (1995), hat damit vor dem Zwischenrunden-Duell in der Europa League gegen den AC Florenz weiteres Selbstvertrauen gesammelt. Zuletzt holte die Borussia mit Hecking, der 2015 mit Wolfsburg den Pokal gewonnen hatte, in den ersten drei Ligaspielen des Jahres schon sieben Punkte.

Gladbach musste auf den angeschlagenen Raffael verzichten. Für den Brasilianer erhielt Josip Drmic eine Bewährungschance. Ansonsten nahm Hecking im Vergleich zum 3:0 gegen Freiburg nur noch eine Änderung vor: Für André Hahn begann Fabian Johnson. Mit dieser Aufstellung wollte der Borussen-Coach zeigen, dass man das Spiel gegen den Zweitligisten, der 2012 immerhin das Halbfinale erreicht hatte, entsprechend ernst nimmt.

Und die Gladbacher, die in den vergangenen 14 Jahren zehnmal mindestens schon im Achtelfinale gescheitert waren, übernahmen sofort die Initiative, spielten konzentriert und zielstrebig. Bereits in der 8. Minute traf Wendt aus spitzem Winkel nur den Außenpfosten. Kurz darauf zielte er nach Zuspiel von Johnson besser.

Fürth, das zuletzt in der Liga mit einem 4:1 gegen Hannover ein Ausrufezeichen gesetzt hatte, hatte in Unterzahl Glück, nicht noch höher in Rückstand zu geraten. Torwart Sascha Burchert verhinderte mit glänzenden Reflexen gegen Drmic und Hazard Schlimmeres. Bei dessen Elfer hatte er keine Abwehrchance. Der Belgier war von Marcel Franke gefoult worden.

Nach dem Wechsel nahmen die Gladbacher mit Blick auf das Spiel am Samstag in Bremen Tempo raus, hatten das Geschehen aber meist unter Kontrolle. Nach vorne fehlte den Aktionen aber die Konsequenz. Fürth wehrte sich tapfer, hätte bei einer Nachlässigkeit der Gäste fast sogar durch Sercan Sararer (69.) den Anschluss erzielt.

SID tn mh

v.li.: Michael Görlitz (Bielefeld, 7), Torschütze Tom Schütz (Bielefeld, 6), Manuel Junglas (Bielefeld, 20), Stephan Salger (Bielefeld, 11), jubeln über das Tor zum 0:1, Jubel, Torjubel, Torerfolg, celebrate the goal, goal, celebration, Jubel ueber das Tor, optimistisch, Action, Aktion, Fussball, DFB-Pokal, Achtelfinale, FC-Astoria Walldorf - DSC Arminia Bielefeld, xozx

v left Michael Görlitz Bielefeld 7 Scorer Tom Contactor Bielefeld 6 Manuel Junglas Bielefeld 20 Stephan Salger Bielefeld 11 cheer above the goal to 0 1 cheering goal celebration Goals Celebrate The Goal Goal Celebration cheering ueber the goal optimistic Action Action shot Football DFB Cup Eighth finals FC Astoria Walldorf DSC Arminia Bielefeld xozx

Bielefeld stoppt Siegeszug des Pokalschrecks im Elfmeterschießen

via Sky Sport Austria

Erst im Elfmeterschießen hat Arminia Bielefeld den Siegeszug des Pokalschrecks gestoppt. Der Zweitligist steht nach dem 5:4 bei den Feierabend-Kickern des Viertligisten Astoria Walldorf zum zweiten Mal binnen zwei Jahren im Viertelfinale des DFB-Pokals. Nach 120 Minuten hatte es 1:1 (1:1, 0:0) gestanden.

Stephan Salger verwandelte den entscheidenden Elfmeter. Als klassentiefster Verein, der noch im Wettbewerb vertreten war, hatte Walldorf in den Runden zuvor den Bielefelder Ligarivalen VfL Bochum und Bundesliga-Schlusslicht Darmstadt 98 ausgeschaltet.

Tom Schütz (52.) erzielte in der regulären Spielzeit das einzige Tor für den Zweitliga-Drittletzten, der sich durch den Erfolg die Viertelfinal-Prämie des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in Höhe von rund einer Million Euro sicherte. Der Tabellenzehnte der Regionalliga Südwest kam zwischenzeitlich durch Marcel Carl (78.) zum Ausgleich.

Vor 4000 Zuschauern im ausverkauften Dietmar-Hopp-Sportpark hielten die Gastgeber in der Anfangsphase noch gut mit. Die Mannschaft von Trainer Matthias Born war vor allem bei den zahlreichen Zweikämpfen, die das Spiel prägten, absolut ebenbürtig. Nach einer knappen Viertelstunde bekam das Team aus der badischen Kleinstadt (16.000 Einwohner) allerdings zunehmend Probleme.

Christopher Nöthe (13.) und David Ulm (14. und 19.) konnten die Chancen der Arminia aber nicht nutzen. Die Elf von Coach Jürgen Kramny hätte Mitte der ersten Hälfte eigentlich in Führung liegen müssen. Der Frust der Bielefelder wurde noch größer, als Manuel Junglas und Kapitän Fabian Klos in der 26. Minute am starken Astoria-Torwart Jürgen Rennar scheiterten. Das torlose Remis zur Pause war schmeichelhaft für die Amateure.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst nichts am Spielverlauf. Bielefeld blieb klar überlegen. Nachdem Andreas Voglsammer eine weitere große Möglichkeit nicht verwerten konnte (50.), machte es Schütz per Freistoß kurz darauf besser. Drei Minuten später vergab Marcel Carl die erste Großchance der Wallforfer, die danach stärker wurden. In der 75. Minute konnte Ulm die Möglichkeit zur Vorentscheidung nicht nutzen.

In der Verlängerung schrieb Walldorf Fußball-Geschichte: Der Regionalligist machte als erster Klub von der vierten Einwechselung Gebrauch. Für Marcus Meyer kam in der 117. Minute Benjamin Hofmann. In der dritten Runde des laufenden Wettbewerbs greift erstmals die Regeländerung, dass in der Verlängerung ein vierter Wechsel vorgenommen werden darf.

Beste Spieler aufseiten der Bielefelder waren Ulm und Schütz. Bei Walldorf überzeugten Rennar und Marcus Meyer.

07.02.2017, Fussball DFB Pokal 2016/2017, Achtelfinale, Hamburger SV - 1. FC Köln, am Volksparkstadion Hamburg. Jubel Torschütze Bobby Wood (Hamburg) zum Tor zum 2:0 PUBLICATIONxNOTxINxSUI

07 02 2017 Football DFB Cup 2016 2017 Eighth finals Hamburg SV 1 FC Cologne at Peopleu0026#39;s Park Stadium Hamburg cheering Scorer Bobby Wood Hamburg to goal to 2 0 PUBLICATIONxNOTxINxSUI

2:0 gegen Köln: Starker HSV träumt nach Viertelfinal-Einzug von Berlin

via Sky Sport Austria

30 Jahre nach seinem letzten Pokal-Triumph darf der Hamburger SV wieder vom Finale in Berlin träumen. Die Mannschaft von Trainer Markus Gisdol feierte im Achtelfinale des DFB-Pokals einen 2:0 (1:0)-Erfolg gegen den 1. FC Köln und steht nach einem starken Auftritt erstmals seit drei Jahren in der Runde der letzten Acht.

Zudem dürfen sich die chronisch klammen Hanseaten über einen unverhofften Geldsegen freuen. Für das Erreichen des Viertelfinals kassiert der Klub garantierte DFB-Prämien von 1,265 Millionen Euro, hinzu kommen Zuschauereinnahmen und TV-Gelder.

Die Treffer für das Bundesliga-Kellerkind erzielten Gideon Jung (5.) und Bobby Wood (75.). Mittelfeldspieler Jung traf per Abstauber, nachdem Keeper Thomas Kessler patzte und einen harmlosen Schuss von Luca Waldschmidt nicht festhalten konnte. Wood brachte den verdienten Sieg nach sehenswertem Doppelpass mit Jung unter Dach und Fach.

Adler: “Habe nicht damit gerechnet, nach Leipzig zurückzukehren”
brightcove.createExperiences();

Dominant, selbstsicher, schnörkellos: Auch mit sechs Wechseln im Vergleich zum jüngsten 1:0-Erfolg gegen Bayer Leverkusen diktierten die Hamburger von Beginn an das Spielgeschehen – und schienen die Kölner damit erst einmal zu überrumpeln. Von den 16 Punkten, die beide Teams in der Liga voneinander trennen, war zunächst jedenfalls nichts zu sehen.

Während von der Kölner Offensive um Top-Torjäger Anthony Modeste (15 Liga-Tore) in der ersten halben Stunde keinerlei Gefahr ausging, kombinierten sich die Hamburger immer wieder munter nach vorne. Im zentralen Mittelfeld setzte Aaron Hunt spielerische Akzente, dahinter strahlte Neuzugang Walace bei seiner HSV-Premiere zusammen mit Jung viel Ruhe aus. In der 19. Minute verpasste Waldschmidt das 2:0 nur knapp.

Die Rheinländer, bei denen Trainer Peter Stöger seine Startelf im Vergleich zum Wochenende (1:0 gegen Wolfsburg) auf drei Positionen änderte, brauchten für die erste Torchance bis zur 31. Minute. Yuya Osako schlenzte das Leder allerdings knapp drüber. Zwei Minuten später fischte HSV-Keeper René Adler einen Schuss von Simon Zoller aus dem Eck.

Im zweiten Abschnitt erhöhte der FC vor 45.143 Zuschauern im Hamburger Volksparkstadion deutlich die Schlagzahl. Erst verfehlte Osako das Ziel um Längen (48.), dann schlug die Minute von Adler: Zunächst parierte der frühere Nationaltorwart gegen seinen ehemaligen Mitspieler Artjoms Rudnevs, ebenso die beiden Nachschüsse von Zoller aus kurzer Distanz (56.).

Fortan entwickelte sich ein Duell mit offenem Visier, in dem vor allem die Hamburger weiter für Akzente und Großchancen fast im Minutentakt sorgten. Einen Kopfball des Ex-Kölners Mergim Mavraj lenkte Kessler gerade so über die Querlatte (61.), 60 Sekunden später scheiterte Wood völlig freistehend am FC-Schlussmann, dann traf Waldschmidt aus Mittelstürmer-Position (74.) nur den Pfosten. Das 2:0 durch Wood war die dann fast logische Konsequenz.

SID cs mh

BERLIN,GERMANY,21.MAY.16 - SOCCER - DFB Pokal, final, FC Bayern Muenchen vs Borussia Dortmund. Image shows Natalie Geisenberger (GER) with the trophy. Photo: GEPA pictures/ Witters/ Tim Groothuis - ATTENTION - COPYRIGHT FOR AUSTRIAN CLIENTS ONLY

Mini-Revolution: Vierte Einwechslung im DFB-Pokal gestattet

via Sky Sport Austria

 

SID – Aus drei mach vier: Die Zahl der möglichen Auswechslungen im DFB-Pokal erhöht sich für alle Vereine – aber nur, wenn es Verlängerung gibt.

Frankfurt (SID) Mini-Revolution im deutschen Fußball: Ab sofort dürfen die Mannschaften im DFB-Pokal einen vierten Spieler einwechseln – wenn das Spiel in die Verlängerung geht. Einem entsprechenden Pilot-Antrag des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) stimmte am Freitag das für Regeln zuständige Football Association Board IFAB des Weltverbandes FIFA zu.

“Wir haben die Belastung der Spieler im Blick. Die Trainer haben nun eine Möglichkeit mehr, diese zu steuern”, sagte der für den Spielbetrieb zuständige DFB-Vizepräsident Peter Frymuth: “Die Teilnahme an dem Pilotprojekt ermöglicht die praxisnahe Bewertung der vierten Einwechslung mit Blick auf die Vorteile. Aber es ist auch möglich, etwaige negative Auswirkungen im Hinblick auf den Wettbewerb festzustellen.”

Die Regelung gilt zunächst für den laufenden und den kommenden Pokal-Wettbewerb sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern. Zuvor hatten auch sämtliche noch in beiden Wettbewerben befindlichen Vereine dem DFB-Antrag zustimmen müssen. Im laufenden Männer-Pokal hätten beispielsweise in den ersten beiden Runden 24 Mannschaften diese Regelung nutzen können.

Trainer Niko Kovac von Eintracht Frankfurt begrüßte die neue Regel. “Ich finde das gut, 120 Minuten sind nicht leicht zu spielen. Wenn noch eine vierte Kraft reinkommt, bedeutet das, dass das Spieltempo auch höher sein kann”, sagte Kovac.

Bereits bei der WM 2014 in Brasilien hatten Experten intensiv über die feste Installierung einer neuen Regel diskutiert, die den Mannschaften zusätzlichen Spielraum bei den Auswechslungen ermöglichen sollte. “Das Spiel ist unglaublich schnell geworden”, hatte der ehemalige französische Nationaltrainer Gérard Houllier damals als Teil einer Expertengruppe gesagt: “Wir hätten weniger Spieler mit Krämpfen.”

Den besseren gesundheitlichen Schutz für Profis bei erheblicher Belastung verdeutlichte auch der Belgier Michel d’Hooghe, beim Weltverband FIFA Vorsitzender der medizinischen Kommission, als er der Welt am Sonntag sagte: “Ich persönlich bin der Meinung, dass ein vierter Spielerwechsel diesbezüglich im Falle einer Verlängerung erlaubt werden sollte.”

Erstmals in der Fußball-Geschichte hatte es vier Wechsel in Deutschland gegeben – am 21. Juli dieses Jahres in Sandhausen. Bei der U19-EM wurden im Spiel um Platz fünf zwischen Deutschland und der Niederlande der DFB-Spieler Emmanuel Iyoha sowie der Niederländer Michael Vlap in der Verlängerung eingewechselt. “Als Trainer begrüße ich diese Maßnahme”, hatte DFB-Coach Guido Streichsbier gesagt.

Mit der vierten Einwechslung setzt sich letztlich eine stetige Entwicklung fort. 1967 durfte im Fußball erstmals ein verletzter Spieler pro Mannschaft ersetzt werden. Seit 1968 durften zwei Akteure ausgewechselt werden, seit 1995 dann drei Spieler.

 

Beitragsbild: GEPA Pictures

Risse und Skrzybski ballern um die Wette

via Sky Sport Austria

Sky präsentiert die Top-Tore der 2. Runde des DFB-Pokals.

 

Bilder des Tages - Sport xuhx, Koeln, Rheinenergiestadion, 26.10.16, DFB-Pokal - 2.Runde: 1.FC Koeln - TSG 1899 Hoffenheim Bild: Anthony Modeste (Koeln) macht das Tor zum 2:1 und zeigt Trikot des Verletzten Mitspielers Leonardo Bittencourt (Koeln) Koeln

Images the Day Sports xuhx Cologne RheinEnergie Stadium 26 10 16 DFB Cup 2 Round 1 FC Cologne TSG 1899 Hoffenheim Picture Anthony Modeste Cologne makes the goal to 2 1 and shows Jersey the injured Opponent Leonardo Bittencourt Court Cologne Cologne

Modeste schießt Peter Stöger und den 1.FC Köln in nächste Runde

via Sky Sport Austria

1.FC Köln – Hoffenheim 2:1 brightcove.createExperiences();

Anthony Modeste hat den 1. FC Köln im ersten Pokal-Heimspiel seit fast sechs Jahren ins Achtelfinale geführt. Der französische Top-Torjäger entschied das Zweitrundenduell der Bundesliga-Überraschungsteams gegen 1899 Hoffenheim mit seinem Tor zum 2:1 (1:1, 1:1) nach Verlängerung. Zum vierten Mal in den vergangenen fünf Jahren stehen die Kölner damit in der Runde der besten 16, wo sie beim Hamburger SV antreten werden.

FC Heidenheim – Wolfsburg 0:1 brightcove.createExperiences();

Nach seinem Rechtsschuss ins Glück fiel Mario Gomez ein Stein vom Herzen. “Endlich! Endlich dreckig”, jubelte der Nationalspieler nach seinem Siegtor für den arg gebeutelten VfL Wolfsburg zum 1:0 (0:0) beim 1. FC Heidenheim. “Das war sehr wichtig, die letzten Wochen waren sehr schwierig. Am Ende hat man gesehen, wie es um unsere Gefühlswelt bestellt ist”, sagte der Matchwinner weiter.

FCA Walldorf – Darmstadt 1:0 brightcove.createExperiences();

Die Feierabend-Kicker hüpften herum wie kleine Kinder, die Lustlos-Profis von Darmstadt 98 schlichen mit hängenden Köpfen vom Feld. Nach der peinlichen 0:1 (0:1)-Blamage beim Viertligisten Astoria Walldorf war der DFB–Pokal für die Lilien sensationell bereits nach der zweiten Runde beendet. Der Außenseiter empfängt im Achtelfinale den Zweitligisten Arminia Bielefeld.

Greuther Fürth – Mainz05 2:1 brightcove.createExperiences();

Martin Schmidt tobte an der Linie, wild warf er die Arme in die Luft, der Trainer scheuchte seine Spieler nach vorne – doch mit dem Abpfiff kam die Ernüchterung. Der FSV Mainz 05 hat sich im DFB–Pokal in letzter Minute überrumpeln lassen und sein erstes Saisonziel verfehlt. Die Mainzer verloren in der zweiten Runde beim Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth mit 1:2 (0:0).

Hannover96 – Fortuna Düsseldorf 6:1 brightcove.createExperiences();

16 Minuten, vier Tore – der schnellste Blitzstart in einem DFB–Pokal-Spiel seit acht Jahren hat Hannover 96 den souveränen Einzug ins Achtelfinale beschert. Der Bundesliga-Absteiger schoss Fortuna Düsseldorf im Zweitrundenspiel mit 6:1 (5:1) ab, so schnell hatte zuletzt Borussia Mönchengladbach 2008 beim Siebtligisten Fichte Bielefeld mit 4:0 geführt (Endstand 8:1).

Bayern München – Augsburg 3:1 brightcove.createExperiences();

Spaziergang statt Schwerstarbeit: Der FC Bayern hat ohne Mühe das Achtelfinale im DFB–Pokal erreicht und Teil eins seiner Augsburg-Woche erfolgreich absolviert. Die klar überlegenen Münchner gewannen das bayerische Derby gegen einen harmlosen FCA knapp, aber verdient mit 3:1 (2:0), sie taten dabei nur das Nötigste. Am Samstag (15.30 Uhr/Sky) kommt es in der Bundesliga in Augsburg zum erneuten Aufeinandertreffen der beiden Konkurrenten, Gegner im Pokal-Achtelfinale ist der Ligarivale VfL Wolfsburg.

Nürnberng – Schalke04 2:3 brightcove.createExperiences();

Schalke 04 hat seinen jüngsten Aufschwung auch im DFB–Pokal fortgesetzt. Allerdings zitterten sich die Königsblauen nach einer klaren Führung gegen den 1. FC Nürnberg ins Achtelfinale beim Zweitligisten SV Sandhausen. Nach einer tadellosen ersten Halbzeit hatte der Bundesligist bereits mit 3:0 in Führung gelegen und dabei teilweise Katz und Maus mit dem Club gespielt. Am Ende stand es 3:2 (3:0) für die Gäste, die sich in der zweiten Halbzeit durch zwei ungeschickte Aktionen selbst in Schwierigkeiten brachten

Borussia Dortmund – Union Berlin 1:1 (3:0 n.E.) brightcove.createExperiences();

Dank des “unbezwingbaren” Roman Weidenfeller hat Borussia Dortmund in einem Elfmeter-Krimi den Höhenflug von Union Berlin gestoppt und zum sechsten Mal in Folge das Pokal-Achtelfinale erreicht. Die ersatzgeschwächte Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel kam gegen den Tabellenzweiten der 2. Liga vom Punkt zu einem äußerst mühevollen 3:0, nach 120 höchst intensiven Minuten hatte es 1:1 gestanden. Der BVB träumt weiter von der vierten Finalteilnahme in Serie, nächste Hürde ist Hertha BSC

Beitragsbild: Imago

Dortmund, Germany 26.10.2016, DFB-Pokal 2. Runde, BV Borussia Dortmund - 1.FC Union Berlin, die mannschaft vom bvb jubelt ( DeFodi001

Dortmund Germany 26 10 2016 DFB Cup 2 Round BV Borussia Dortmund 1 FC Union Berlin The Team of Borussia cheering DeFodi001

Sieg im Elfmeter-Krimi: BVB mit Mühe im Achtelfinale – Hosiner als Pechvogel

via Sky Sport Austria

Dank des “unbezwingbaren” Roman Weidenfeller hat Borussia Dortmund in einem Elfmeter-Krimi den Höhenflug von Union Berlin gestoppt und zum sechsten Mal in Folge das Pokal-Achtelfinale erreicht. Die ersatzgeschwächte Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel kam gegen den Tabellenzweiten der 2. Liga vom Punkt zu einem äußerst mühevollen 3:0, nach 120 höchst intensiven Minuten hatte es 1:1 gestanden. Der BVB träumt weiter von der vierten Finalteilnahme in Serie.

Für seine Pausenführung benötigte der dreimalige Pokalsieger ein Eigentor des früheren Dortmunders Michael Parensen (44.). Mit einem sehenswerten Distanzschuss glich der eingewechselte Steven Skrzybski (81.) aus. Im Elfmeterschießen hatte der BVB die besseren Nerven, Roman Weidenfeller parierte gegen Felix Kroos und Stephan Fürstner, Unions Philipp Hosiner schoss an die Latte. Dadurch gelang der Borussia zudem die Generalprobe für das Revierderby gegen Schalke 04 am Samstag (18.30 Uhr/Sky).

Tuchel rotierte für das Duell mit den Eisernen kräftig – teils aufgrund der großen Verletzungsprobleme, teils aber auch freiwillig. Nuri Sahin, der in dieser Saison in 13 Pflichtspielen zuvor noch keine Minute gespielt hatte, stand ebenso überraschend in der Startelf wie der erst 18-jährige Däne Jacob Bruun Larsen.

Angetrieben von Ballverteiler Sahin und dem spielfreudigen Mario Götze kontrollierte Dortmund im 4-1-4-1-System zwar von Beginn an die Begegnung, doch die von rund 10.000 Fans begleiteten Gäste versteckten sich keineswegs und setzten bei ihren schnell vorgetragenen Kontern immer wieder Nadelstiche. Der BVB zog das Spiel gegen die zwei Viererketten der Berliner in die Breite und suchte nach Lücken.

Götzes Schuss (18.) lenkte Defensivspieler Toni Leistner über das eigene Tor, ein Versuch von Adrian Ramos (21.), der den an der Wade verletzten Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang ersetzte, wurde gerade noch geblockt. Union-Keeper Daniel Mesenhöler parierte zudem gegen Götze (38.) und Sahin (42.) stark. Als sich Gäste-Coach Jens Keller schon über eine torlose erste Halbzeit freute, schlug der Favorit doch noch zu. Eine scharfe Hereingabe von Larsen lenkte Parensen unglücklich ins eigene Tor.

Der BVB suchte nach dem Wechsel vor 79.037 Zuschauern die Entscheidung. Emre Mor (52.) verzog aber aus guter Position, später traf er den Pfosten (86.). Insgesamt machten sich die Schwarz-Gelben das Leben mit vielen Fehlpässen selbst schwer. Ramos gewann in der Spitze kaum einen Zweikampf, zudem wurde öfters der besser postierte Mitspieler übersehen.

Unschöne Szenen gab es vor der Partie. Vier Polizisten wurden verletzt, nachdem unbekannte Berliner Gewalttäter am Nordausgang des Dortmunder Hauptbahnhofs einen sogenannten Polenböller auf die Beamten geworfen hatte. Rund 50 Minuten vor Spielbeginn kam es nach einem Eingangssturm am Gästeblock zu einem Polizeieinsatz. Daraufhin wurde der Einlass der Zuschauer zunächst gestoppt. Da rund um das Stadion zudem ein Verkehrschaos herrschte, wurde die Begegnung mit 15 Minuten Verspätung angepfiffen.

Beitragsbild: Imago

Fußball DFB-Pokal 2. Runde 1. FC Köln - 1899 Hoffenheim am 26.10.2016 im RheinEnergieStadion in Köln Torjubel zum 2:1 - Anthony Modeste ( Köln ) hält ein Ersatztrikot hoch xRx

Football DFB Cup 2 Round 1 FC Cologne 1899 Hoffenheim at 26 10 2016 in RheinEnergie Stadium in Cologne goal celebration to 2 1 Anthony Modeste Cologne holds a Replacement jersey vertical xRx

Peter Stöger und der 1.FC Köln dank Modeste im Achtelfinale

via Sky Sport Austria

Anthony Modeste hat den 1. FC Köln im ersten Pokal-Heimspiel seit fast sechs Jahren ins Achtelfinale geführt. Der französische Top-Torjäger entschied das Zweitrundenduell der Bundesliga-Überraschungsteams gegen 1899 Hoffenheim mit seinem Tor zum 2:1 (1:1, 1:1) nach Verlängerung. Zum vierten Mal in den vergangenen fünf Jahren stehen die Kölner damit in der Runde der besten 16.

Benjamin Hübner (8.) hatte im Anschluss an einen Eckball per Kopf für die frühe Hoffenheimer Führung gesorgt, der FC konterte durch einen sehenswerten Freistoßtreffer von Marcel Risse (36.). In der Verlängerung avancierte Modeste (91.) zum Helden des Abends.

Kölns Trainer Peter Stöger musste beim ersten Pokal-Heimspiel seit 2135 Tagen auf das verletzte Offensiv-Duo Yuya Osako und Leonardo Bittencourt verzichten. Er brachte dafür Artjoms Rudnevs im Sturmzentrum und Simon Zoller auf der linken Seite. Die beiden hatten aber zunächst ebenso wenig Bindung zum Spiel wie Torjäger Modeste, da Hoffenheim mit dem Ex-Kölner Kevin Vogt in der Abwehrzentrale hervorragend verteidigte und kaum Lücken anbot.

Bei eigenem Ballbesitz wartete 1899 geduldig auf Räume und schaltete dann immer wieder schnell um. So wirkte das Team von Trainer Julian Nagelsmann gerade in der Anfangsphase ballsicherer und abgezockter. Hübner nutzte gleich die erste Chance der Partie zum 1:0, das den Gästen in die Karten spielte.

Der FC, bei dem Nationalspieler Jonas Hector wieder ins Mittelfeldzentrum gerückt war, hatte anfangs große Mühe, strukturiert nach vorne zu spielen. Immer wieder schlichen sich Abspielfehler ein – zu Torchancen wie durch Konstantin Rausch (27.), Modeste und Kapitän Matthias Lehmann (beide 31.) kam der FC meist nach Einzelaktionen. Der aufmerksame TSG-Keeper Oliver Baumann war bei den Distanzschüssen aber zur Stelle.

Köln kämpfte sich aber nun immer besser in die Partie, und wenig später war auch Baumann geschlagen: Risse schoss einen Freistoß aus knapp 30 Metern unhaltbar in den Winkel, und Modeste (42.) hätte fast das 2:1 besorgt.

In der zweiten Halbzeit erhöhte der FC den Druck immer mehr, während Hoffenheim das große Risiko scheute. Immer wieder brachte der starke Risse den Ball scharf vors Tor, Modeste (56.), Pawel Olkowski (61.) und Risse (76.) hatten weitere Chancen. Auf der Gegenseite war Timo Horn bei Nadiem Amiris Schuss (66.) zur Stelle.

Daran änderte sich auch im weiteren Verlauf der Partie nichts – der FC investierte viel und hatte mehr Ballbesitz. Hoffenheim verteidigte geschickt und lauerte auf die eine entscheidende Aktion.

Fast folgerichtig ging es mit dem 1:1 in die Verlängerung. Kaum hatten die zusätzlichen 30 Minuten begonnen, stand Modeste goldrichtig und drückte den Ball aus wenigen Metern über die Linie.

Beitragsbild: Imago