Zum Inhalt Zum Menü

Aktuelle Beiträge

SALZBURG,AUSTRIA,19.MAR.17 - SOCCER - tipico Bundesliga, Red Bull Salzburg vs FK Austria Wien. Image shows the rejoicing of RBS. Photo: GEPA pictures/ Felix Roittner

Salzburg nach Kantersieg gegen Austria “nicht mehr einzuholen”

via Sky Sport Austria

Salzburg (APA) – Das erste von zwei Schlüsselspielen um die Titelverteidigung hat Red Bull Salzburg dank einer Leistungssteigerung in imposanter Manier für sich entschieden. 5:0 deklassierte der Meister am Sonntag die sich zuvor leise Hoffnungen auf Platz eins machende Austria. Deren Trainer Thorsten Fink meinte: “Salzburg kann man zur Meisterschaft bereits gratulieren.”

Nach dem in der zweiten Spielhälfte einseitig verlaufenen Schlager haben die Salzburger den Vorsprung auf den ersten Verfolger Altach ausgebaut. Siegen die “Bullen” am 2. April auswärts beim Winterkönig, könnten sie mit zehn Zählern Vorsprung auf die Vorarlberger ins letzte Saisonviertel gehen. Die aktuell neun Zähler hinter Salzburg liegende Austria ist in der 27. Runde zu Hause gegen die im Frühjahr noch besiegte Admira im Einsatz.

Fink: “Neun Punkte sind nicht aufzuholen”
brightcove.createExperiences();

 

“Ich hoffe, wir lassen uns das nicht mehr nehmen”, meinte Salzburgs Neo-Teamspieler Stefan Lainer. In Altach soll an der Vorstellung der zweiten 45 Minuten gegen die Austria angeschlossen werden. “Wir werden voll fokussiert dort spielen und ihnen nichts schenken”, kündigte der Rechtsverteidiger an. Torschütze Valon Berisha stellte nach dem neunten Sieg in den vergangenen zehn Runden – nur die Admira rang Salzburg ein Remis ab – klar: “Wir werden weiter Vollgas geben.”

Garcia: “Noch ist nichts entschieden”
brightcove.createExperiences();

 

Dass im Duell der treffsichersten Teams der Liga am Ende nur Salzburgs Torfabrik auf Touren kam, war der Effizienz der Hausherren zuzuschreiben. Nachdem die Gäste aus Wien die erste halbe Stunde dominiert hatten, stellte Berisha (33.) den Spielverlauf auf den Kopf. Nach Seitenwechsel legte der Titelverteidiger durch Andreas Ulmer (48.) rasch nach, zeigte “richtig viel Spielwitz” (Ulmer) und traf in Folge durch Hwang Hee-chan (78., 90.) und Josip Radosevic (84.) scheinbar nach Belieben.

“Wir waren ganz einfach effizienter”, urteilte Salzburgs Trainer Oscar Garcia. Der Spanier erwies sich gewohnt höflich dem Gegner gegenüber. Die Austria sei in der ersten halben Stunde deutlich besser gewesen. “Deshalb mussten wir etwas ändern, woraufhin wir richtig gut gespielt haben”, meinte Oscar, der seine hervorragende Bilanz gegen die Favoritner weiter aufbesserte. Seit der Ex-Barcelona-Profi am Werk ist, halten die Mozartstädter bei sechs Siegen in sechs Pflichtspielen in Liga und ÖFB-Cup mit einem Torverhältnis von 23:5.

Mit dem jüngsten Erfolg gab Salzburg auf dem Weg zum vierten Meistertitel in Folge ein Statement ab. Nach dem Abgang von Torjäger Jonatan Soriano hoffte vor allem die Austria auf einen schwächelnden Tabellenführer, der beim 1:0 bei Rapid und dem 1:1 bei der Admira nicht zu hundert Prozent überzeugen konnte. Am Ende schlichen die Violetten in Wals-Siezenheim aber wieder einmal schwer geschlagen vom Rasen.

Ulmer: “Die Richtung stimmt”
brightcove.createExperiences();

 

“Die zweite Hälfte war ganz einfach schlecht”, erklärte Alexander Grünwald. Der Kapitän hatte in der 18. Minute die Riesenchance auf die Führung ausgelassen. Ob diese die Austria weiter beflügelt hätte, blieb Theorie. Nach dem zweiten Gegentor brachen die Wiener auseinander. “Nach dem 0:2 bzw. 0:3 müssen wir uns hinten reinstellen und das Ergebnis verwalten, aber unser Naturell ist eben nach vorne zu spielen”, versuchte sich Grünwald in einer Erklärung.

Holzhauser: “So kannst du kein Spiel gewinnen”
brightcove.createExperiences();

 

Trainer Fink hat den “Bock” wie im Vorfeld der Partie verlautbart, damit weiter nicht umgestoßen. Seit der Deutsche bei der Austria am Ruder ist, wartet der ehemalige Assistent von Giovanni Trapattoni (2007/08) auf einen Erfolg gegen seinen Ex-Arbeitgeber. Nach zwei Unentschieden zu Beginn seiner Amtszeit in Wien folgten seit Oscars Ankunft herbe Niederlagen. Fink betonte einmal mehr, dass sein Team aus der Niederlage lernen müsste.

Schwarzmaler wollte er nicht mit zusätzlichem Stoff bedienen. “Wir sind nach wie vor im Soll”, betonte Fink demonstrativ. Platz zwei ist weiter das Ziel, dazu die Cup-Trophäe. Im Viertelfinale des Bewerbs trifft die Austria in zwei Wochen (5. April) daheim ebenfalls auf die Admira. Auch Salzburg darf noch auf das neuerliche Double hoffen. Der regierende Champion bekommt es zu Hause nun einmal mit Zweitligist Kapfenberg zu tun.

Alle Stimmen zum Spiel Austria Wien verlängert mit Dominik Prokop

Austria Wien verlängert Vertrag mit Dominik Prokop

via Sky Sport Austria

Wien (APA) – Die Wiener Austria hat den Vertrag mit Jungprofi Dominik Prokop vorzeitig verlängert. Wie der Tabellendritte der Fußball-Bundesliga am Montag bekannt gab, unterschrieb der 19-jährige Mittelfeldspieler langfristig für die Violetten. Zur genauen Vertragsdauer wollte sich die Austria nicht äußern. Prokop absolvierte für die Wiener bis dato elf Ligaeinsätze und vier im Europacup.

“Dominik ist eines unserer größten Talente. Ich weiß, dass er in Europa sehr begehrt ist”, sagte Trainer Thorsten Fink. Prokop kommt aus den Austria-Nachwuchs, er steht auch im Kader von Österreichs neu formierter U21-Nationalmannschaft.

Bild: Twitter / @FKAustriaWien

 

RIED,AUSTRIA,18.MAR.17 - SOCCER - tipico Bundesliga, SV Ried vs SCR Altach. Image shows Thomas Gebauer (Ried). Photo: GEPA pictures/ Florian Ertl

Alle Spiele, alle Tore der 26. Runde der tipico Bundesliga

via Sky Sport Austria

SK Rapid Wien – SV Mattersburg 1:1

Die Hütteldorfer mussten sich am Samstag zum Auftakt der 26. Runde gegen den SV Mattersburg mit einem 1:1 (1:1)-Remis zufriedengeben. Es war bereits die siebente Bundesliga-Partie in Folge ohne Sieg für die bemühte, aber erneut glücklose Rapid-Mannschaft, die im eigenen Stadion bereits nach 25 Sekunden in Rückstand geriet. (Zum Spielbericht + VIDEO)

brightcove.createExperiences(); Wolfsberger AC – SKN St. Pölten 1:0

Trotz klarer Überlegenheit schlugen die Kärntner im Duell der Liga-“Wölfe” mit den Niederösterreichern am Samstag erst in der 94. Minute durch Christian Klem entscheidend zu. Nach dem 1:0 überholte der WAC in der Tabelle Rapid und ist nun Sechster. (Zum Spielbericht + VIDEO)

brightcove.createExperiences(); SV Ried – SCR Altach 2:0

Am Samstag bezwang das Schlusslicht der Fußball-Bundesliga nach ansprechender Leistung den Tabellenzweiten Altach mit 2:0 (1:0) und verkürzte den Abstand zum Neunten Mattersburg auf einen Zähler. Altach zeigte wieder sein negatives Auswärtsgesicht. (Zum Spielbericht + VIDEO)

brightcove.createExperiences(); FC Flyeralarm Admira – SK Sturm Graz 1:0

Am Samstag unterlagen die Grazer bei Admira Wacker in der 26. Runde der Fußball-Bundesliga mit 0:1 (0:0) und verließ nach zwei Erfolgen en suite den Platz wieder als Verlierer. Sturm ging in einer von heftigem Wind dominierten Partie durch das neunte Saisontor von Lukas Monschein (69.) k.o. und ließ wertvolle Punkte im Kampf um Platz drei liegen. (Zum Spielbericht + VIDEO)

brightcove.createExperiences(); FC Red Bull Salzburg – FK Austria Wien 5:0

Eine Halbzeit lang durfte sich die Wiener Austria Hoffnungen auf einen Auswärtssieg bei Meister Red Bull Salzburg machen. Die Veilchen zeigten sich nicht effizient genug und brachten trotz einiger Chancen im ganzen Spiel keinen einzigen Schuss auf das Gehäuse von Goalie Alexander Walke. Die Salzburger drehten auf und schickten die Austria mit einer 5:0-Packung zurück in die Bundeshauptstadt, außerdem bauten sie ihre Tabellenführung auf sieben Punkte aus. (Zum Spielbericht + VIDEO)

brightcove.createExperiences();

” param=”videoPlayer” ]

Beitragsbild: GEPA

Andreas Herzog: „Ein Statement in Bezug auf den Meistertitel.“

via Sky Sport Austria

Valon Berisha: „Altach auswärts ist ein Schlüsselspiel.“ Raphael Holzhauser: „Wir müssen am Boden bleiben.“ Thorsten Fink: „Wenn sie einmal in Fahrt kommen, sind sie nicht mehr aufzuhalten.“ Andreas Herzog: „Das Ergebnis ist viel zu hoch, keine Frage.“

FC Red Bull Salzburg gewinnt 5:0 gegen FK Austria Wien. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria.

FC Red Bull Salzburg – FK Austria Wien 5:0 (1:0)
Schiedsrichter: Manuel Schüttengruber

Andreas Ulmer (FC Red Bull Salzburg):
…über den Spielverlauf: „Das 2-0 ist zu einem günstigen Zeitpunkt für uns gefallen. Die zweite Hälfte war besser als die erste. Wir waren kompakter und ballsicherer und haben die richtigen Entscheidungen getroffen.“

…über Paulo Miranda und Andre Alexander Wisdom: „Sie machen einen super Job, sie haben heute auch wieder alles im Griff gehabt. Es ist super, neben den beiden zu spielen.“

…über den Blick auf die Tabelle: „Der Sieg tut gut, aber es kommen noch einige harte Spiele auf uns zu. Die Richtung stimmt, mehr gibt’s dazu nicht zu sagen.“

Valon Berisha (FC Red Bull Salzburg):
…über das Spiel: „Wir sind nicht gut ins Spiel reingekommen. Die ersten 30 Minuten war Austria besser. Nach dem Tor haben wir besser verteidigt, kamen besser ins Spiel. In der zweiten Halbzeit haben wir Pressing gespielt, waren höher in der gegnerischen Hälfte und haben schöne Tore gemacht. Alle Tore waren gut herausgespielt. Der Austria muss man Lob geben, sie haben gut gespielt auch.“

…über Meisterambitionen: „Wir schauen von Spiel zu Spiel. Gegen Altach auswärts ist ein Schlüsselspiel. Wenn wir dort gewinnen, machen wir einen großen Schritt zur Meisterschaft.“

Oscar Garcia (Trainer FC Red Bull Salzburg):
…über den Spielverlauf: „Wir haben sehr gut angefangen, dann einiges verändert und ich bin glücklich, weil wir uns den Sieg verdient haben. Wir haben die Positionen und das Pressing verändert, haben uns besser organisiert als in den ersten 30 Minuten und das hat funktioniert.“

…über den Schlüsselmoment: „Gleich zu Beginn das Tor in der zweiten Halbzeit – wir haben dann deutlich besser gespielt.“

…über den Meistertitel und die neun Punkte Vorsprung auf den FK Austria Wien: „Noch nichts ist entschieden. Wir waren neun Punkte auch schon zurück in der ersten Hälfte der Saison.“

… auf die Frage, ob seine Mannschaft zu stark für die Liga sei: „Schauen Sie auf die ersten 30 Minuten. Da war Austria besser als wir. Auch gegen Rapid war Rapid in einigen Momenten besser als wir. Wir müssen auf die nächsten Spiele schauen.“

Christoph Freund (Sportlicher Leiter FC Red Bull Salzburg):
…über Xaver Schlager: „Er war beim Tor beteiligt, seine Entwicklung ist super. Wir sind sehr froh, dass er hier ist. Er hat noch zwei Jahre bei uns laut Vertrag, ist gerade dabei, sich in die Mannschaft zu spielen und er kann die nächsten zwei Jahre ein wichtiger Schlüsselspieler für uns sein.“

…über eine eventuelle Vertragsverlängerung von Christoph Leitgeb und Christian Schwegler: „Wir werden Gespräche führen in den nächsten zwei Wochen und in naher Zukunft eine Entscheidung treffen. Mehr will ich dazu noch nicht sagen.“

…über die Verwendung des Geldes aus den Transfereinnahmen: „Wir sind stolz auf das dreifache Double und darauf, die beste Mannschaft in Österreich zu sein. Vor allem aber auch auf gute Jungs, die nachkommen. Ich hoffe, dass die Mannschaft größtenteils zusammenbleibt und wir werden uns natürlich punktuell verstärken. Ziel ist aber auch, junge Spieler zu uns zu holen und diese punktuell zu entwickeln.“

Raphael Holzhauser (FK Austria Wien):
…über das Spiel: „Wir haben zu einfach die Tore bekommen. In der ersten Halbzeit haben wir das Spiel dominiert. Wir sind immer durch die Seite gut durchgekommen, aber dann fehlt uns der letzte Pass. Auch nach dem 2-0 sind wir immer wieder auf der Seite durchgekommen, aber der letzte Pass hat gefehlt – so kannst du kein Spiel gewinnen.“

…über Meisterambitionen: „Wir müssen am Boden bleiben. Wir haben mit Gorgon den besten Torschützen abgegeben. Unser Ziel ist der zweite Platz, wir wollen wieder ins internationale Geschäft und da sind wir auf einem sehr guten Weg.“

Thorsten Fink (Trainer FK Austria Wien):
…über das Spiel: „In der zweiten Halbzeit war Red Bull klar besser. Wir haben die erste Halbzeit gut kontrolliert und hatten eine große Chance mit Grünwald. In der zweiten Halbzeit kam gleich das 2-0. Wir hätten auch das 1-1 machen können. Dann aber war Red Bull klar besser, deswegen haben wir verdient verloren. Ein 5-0 nervt, aber wenn sie einmal in Fahrt kommen, sind sie nicht mehr aufzuhalten.

…über die Effizienz in der Offensive: „Salzburg hat eine bessere Effizienz. Sie haben im Eins-gegen-Eins absolut ihre Stärken, das hat bei uns heute nicht funktioniert.“

…auf den Meistertitel angesprochen: „Neun Punkte auf Salzburg aufzuholen ist nicht möglich, wir konzentrieren uns auf den zweiten Platz und den Cup.“

Andreas Herzog (Sky Experte):
…über die Leistung des FC Red Bull Salzburg: „Die zweite Halbzeit war ein Statement in Bezug auf den Meistertitel, wobei Austria die bessere Mannschaft in den ersten 30 Minuten war. In der ersten Halbzeit waren sie nicht 100 Prozent satteltfest, aber in der zweiten Halbzeit hat man gesehen, dass sie, wenn sie die Räume, Ballsicherheit und Lockerheit haben, sie nochmal richtig schnell geworden sind in der Offensive. Sie haben das Zentrum zunehmend dichter gemacht und dann den Austrianern weniger Ballbesitz erlaubt. Das war der Schlüssel zum Erfolg. Lob an den Trainer für die richtigen Impulse.“

…über das deutliche Ergebnis: „Das Ergebnis ist viel zu hoch, keine Frage. Für die Austria wäre viel mehr drinnen gewesen.“

…über Valentino Lazaro: „Er hat gute Qualitäten, aber ich erwarte mir in gewissen Situationen von einem außergewöhnlichen Spieler etwas Außergewöhnliches. Heute ist es aber wichtiger, dass die Mannschaft gewonnen hat.“

Austria schlittert bei Salzburg in ein Debakel

via Sky Sport Austria

(APA) Red Bull Salzburg hat in der 26. Runde der Fußball-Bundesliga einen großen Schritt in Richtung viertem Titelgewinn in Folge gemacht. Die Mozartstädter feierten im Schlager gegen die Wiener Austria einen 5:0-(1:0)-Kantersieg und bauten den Vorsprung auf Verfolger Altach vor der Länderspielpause auf sieben Zähler aus. Die drittplatzierte Austria hat nun bereits neun Punkte Rückstand auf Rang eins.

Valon Berisha (33.) sorgte am Sonntag vor der Pause für die schmeichelhafte Führung. Nach dem Seitenwechsel waren die Salzburger vor 10.187 Fans klar besser und münzten ihre Überlegenheit in weitere Tore von Andreas Ulmer (48.), Hwang Hee-chan (78., 90.) und Josip Radosevic (84.) um. Der Titelverteidiger baute seine ungeschlagene Serie auf mittlerweile zehn Partien aus und hat dabei nur zuletzt beim 1:1 gegen Admira Wacker Mödling nicht gewonnen. Die Austria wartet nun schon seit zehn direkten Liga-Duellen mit den “Bullen” auf einen vollen Erfolg, die jüngsten fünf Spiele wurden allesamt verloren.

Die Austrianer traten in Salzburg mit breiter Brust auf, ließen den Ball gut laufen und hatten deutlich mehr vom Spiel. Die Salzburg-Abwehr kam einige Male in Bedrängnis, so ging etwa ein Serbest-Kopfball daneben (13.). Salzburg tat sich extrem schwer, hätte aufgrund eines Larsen-Patzers aber beinahe trotzdem die Führung erzielt. Der Däne verlor den Ball leichtfertig an Dimitri Oberlin, konnte seinen Fehler aber gerade noch ausmerzen (16.).

Austria-Trainer Fink im Interview nach dem Spiel
brightcove.createExperiences();

 

Salzburg Trainer Oscar Garcia im Interview
brightcove.createExperiences();

 

Die mutigen Wiener drückten dem Spiel ihren Stempel auf, die wohl beste Aktion vor der Pause wurde aber vergeben. Nach schöner Kombination und Larsen-Zuspiel zur Mitte setzte Alexander Grünwald den Ball vom Elfer drüber (18.). Der starke Raphael Holzhauser deutete zudem mit einem Weitschuss seine Gefährlichkeit an (22.).

Drei Minuten später gab es Elfmeteralarm: Holzhauser fuhr leicht den Arm aus, Oberlin ging zu Boden und sah dafür von Schiedsrichter Manuel Schüttengruber die Gelbe Karte für eine Schwalbe. Eine Fehlentscheidung, ein Strafstoß war aber wohl auch nicht zwingend zu geben. Es war eine der wenigen guten Offensivaktionen der Salzburger vor der Pause, sie legten fast aus dem Nichts heraus dank hoher Effizienz trotzdem vor. Konrad Laimer wurde von Thomas Salamon nicht attackiert, und der in der Mitte bediente und völlig frei stehende Berisha traf genau ins Kreuzeck (33.).

Valon Berisha im Interview nach dem Spiel
brightcove.createExperiences();

Salzburg war plötzlich hellwach, ein Laimer-Schuss ging daneben (35.), ein Miranda-Volley fiel aus bester Position zu schwach aus (43.). Kurz zuvor war ein Austria-Kopfball-Tor von Olarenwaju Kayode (42.) aufgrund einer knappen Abseitsstellung des Nigerianers aberkannt worden. 62 Prozent gewonnene Zweikämpfe und 67 Prozent Ballbesitz spiegelten in der ersten Hälfte gut die Kräfteverhältnisse wider, die sich aber nicht im Ergebnis zeigten.

Andreas Ulmer im Interview
brightcove.createExperiences();

 

Raphael Holzhauser im Interview
brightcove.createExperiences();

Gleich nach Wiederbeginn machten die Salzburger die Hoffnungen der Wiener auf die Wende zunichte. Larsen ließ Ulmer passieren, der zog in den Strafraum und traf mit seinem schwächeren rechten Fuß ins lange Eck (48.). Die Salzburger waren nach dem Seitenwechsel viel besser auf das Austria-Spiel eingestellt, aggressiver und ließen die Gäste dadurch in der Offensive nicht mehr zur Geltung kommen. Einzige Ausnahme war ein Kayode-Kopfball, der das Tor knapp verfehlte (66.).

Danach spielte nur noch Salzburg und besserte auch noch deutlich das Torverhältnis auf. Vor allem dank “Joker” Hwang, der an allen restlichen Toren beteiligt war. Der Südkoreaner vollendete nach sehenswertem Laimer-Wechselpass und Lazaro-Zuspiel (78.). Vier Minuten später bediente er Radosevic mit der Ferse ideal, der im zweiten Anlauf Goalie Osman Hadzikic bezwang. In der 90. Minute drückte Hwang eine Lainer-Hereingabe über die Linie.

Im Duell der beiden Liga-Torfabriken traf damit nur Salzburg. Die Austria, die nach zwei Siegen wieder verlor, blieb erstmals diese Saison ohne Torerfolg. Dass sie in der Zweikampf- sowie Ballbesitz-Statistik auch am Ende vorne lag, war klarerweise kein Trost.

 

ZusammenfassungLive KommentarZeitleisteHeatmapKreidetafelSpielplanTabelle

Thorsten Fink tanzt auf der Erfolgswelle

via Sky Sport Austria

Beim FK Austria Wien läuft es derzeit nach Wunsch. Im Frühjahr holte die Mannschaft von Trainer Thorsten Fink zehn Punkte aus fünf Spielen.  Mit einem Sieg im Spitzenspiel gegen Tabellenführer FC Red Bull Salzburg können die Wiener bis auf drei Punkte an die Salzburger herankommen. Die gute Laute, die derzeit bei der Austria herrscht, ist auch Thorsten Fink anzumerken. Der 49-Jährige beweist uns vor dem Spiel in Salzburg sein Taktgefühl. Sein Vertrag am Verteilerkreis Favoriten läuft noch bis Sommer 2019. “Irgendwann” jedoch ist “das Ziel immer die deutsche Bundesliga. Ich will ja auch weiterkommen, aber jetzt mal am liebsten hier”, sagt Fink.

Wohlfahrt zur aktuellen Situation mit Trainer Fink
brightcove.createExperiences();

Auf die Aussage, dass Thorsten Fink in Zukunft in der deutschen Bundesliga arbeiten will, reagiert Austria-Sportdirektor Franz Wohlfahrt gelassen: “Ich bin ja froh darüber, dass die Spieler oder Trainer die Austria als Sprungbrett sehen. Mir ist klar, dass es für die Aktiven noch größere Ziele gibt. Ich bin sogar froh, wenn sich ein Klub rührt, weil dann weiß ich wieder, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe, vor zwei Jahren.” Ob es im Vertrag von Thorsten Fink eine Ausstiegsklausel oder ähnliches gibt, wollte Wohlfahrt im Interview mit Moderator Martin Konrad nicht beantworten.

 

Austria Wien spendet 18.000 Euro an Vienna und Sportklub

via Sky Sport Austria

Wien (APA) – Fußball-Bundesligist Austria hat je 9.000 Euro an die Wiener-Kultclubs Vienna und Sportklub überwiesen. Das gab der Tabellendritte am Donnerstag bekannt. Das Geld kam durch eine Aktion beim Wiener Derby gegen Rapid zum Frühjahrsstart sowie aufgestellte Spendenboxen bei den restlichen Heimspielen 2017 sowie ein Spendenkonto zusammen.

“Die Vienna und der Sportklub haben nicht nur zur Geschichte des österreichischen Fußballs sehr viel Schönes beigetragen, sie leisten auch heute noch tagtäglich tolle Arbeit in der Ausbildung junger Mädchen und Buben. Wenngleich jeder Club selbst für seine Entwicklung Verantwortung trägt, setzen wir für beide Fußballfreunde ein Zeichen der Solidarität”, sagte Austrias AG-Vorstand Markus Kraetschmer.

Die 1894 gegründete Vienna ist insolvent, das Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung begann am 6. März. Unterstützung bekommt der Kultclub auch vom zweiten Wiener Bundesligisten Rapid. Die Hütteldorfer gastieren in der Länderspielpause am 26. März in einem Unterstützungsspiel auf der Hohen Warte bei der Vienna. Der Sportklub hat noch mit dem Abbau von finanziellen Altlasten zu kämpfen.

 

Thorsten Fink: „Wir haben in der Situation auf jeden Fall Glück gehabt.“

via Sky Sport Austria

Heimo Pfeifenberger: „Wir haben ganz gut angefangen.“ Michael Konsel: „Ein Kontakt war da.“ Osman Hadzikic „Ich glaube, dass es kein Elfmeter ist.“

 

FK Austria Wien gewinnt gegen die RZ Pellets WAC mit 3:0 . Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.

 

FK Austria Wien – RZ Pellets WAC 3:0 (1:0)

 

Thorsten Fink (Trainer FK Austria Wien):

…über das Spiel: „Wir sind froh, ich denke wir haben ein gutes Spiel gemacht.“

 

…über die Elfmetersituation: „Wir haben in der Situation auf jeden Fall Glück gehabt, weil manche Schiedsrichter pfeifen da auf jeden Fall Elfmeter.“

 

…über die Wichtigkeit des Sieges: „Wenn man weiß, dass man nächste Woche in Salzburg spielt war der Sieg schon sehr, sehr wichtig für uns.“

 

Osman Hadzikic (Torwart FK Austria Wien):

…über das Spiel: „Wir haben von Anfang an versucht unser Spiel durchzudrücken und ich denke, dass es meine Mannschaft heute sehr gut gemacht hat. Wir haben Wolfsberg fast gar nicht ins Spielen kommen lassen.“

 

…über den möglichen Elfmeter: „Ich berühre ihn eigentlich nicht einmal wirklich. Ich glaube, dass es kein Elfmeter ist.“

 

Heimo Pfeifenberger (Trainer RZ Pellets WAC):

…über Gerüchte eines Angebots aus der Schweiz: „Ich weiß von nichts.“

 

…über die Leistung seiner Mannschaft: „Wir haben ganz gut angefangen. Wir haben viele Bälle gewonnen, aber nach vorne waren wir ein bisschen zu schlampig und dann war die Elfmetersituation, was ein klarer Elfmeter gewesen ist bei 0:0. Das hätte uns sicher in die Karten gespielt.“

 

Michael Konsel (Sky Experte):

…über das Spiel: „Die Austria war schon die bessere Mannschaft aber so klar und eindeutig war es auch wieder nicht.“

 

…über das Führungstor der Austria Wien: „Sehr unglücklich! Es war super gespielt von der Austria über Venuto sehr schnell, er wird so in die Mitte geschlenzt mit dem Außenrist, ganz unorthodox, und deswegen auch schwer zu berechnen für den Tormann und dann wird es ganz, ganz schwer und sehr unglücklich für den Verteidiger natürlich. Was soll er machen? Wenn er durchzieht schießt er wahrscheinlich den Tormann an, es war nicht viel Platz da, Venuto kommt schon, also ganz eine unglückliche Situation.“

 

…über die strittige Elfmeterszene: „Man sieht es schon ganz deutlich, dass da was passiert ist, ein Kontakt war da. Obwohl es schaut ein bisschen seltsam aus, wie sich der WAC Spieler verhalten hat. Normalerweise fliegt man gleich und möglicherweise hat er gedacht er erwischt den Ball noch, aber Fakt ist, es wäre Elfmeter gewesen und dann gibt es natürlich, da hat der Heimo schon recht, einen anderen Spielverlauf.“

 

Anton Pfeffer (Sky Experte):

…über die Elfmeterszene: „Wenn es eine Berührung war, dann war es ein Elfmeter. Ist aber nicht gegeben worden, infolgedessen rein hypothetisch.“

Erster Heimsieg 2017: Austria lässt WAC keine Chance

via Sky Sport Austria

(APA) Die Wiener Austria hat im dritten Anlauf ihren ersten Heimsieg des Fußball-Jahres 2017 eingefahren. Die Violetten setzten sich am Samstag gegen den WAC souverän mit 3:0 (1:0) durch und sicherten ihren Europacup-Startplatz ab. Der Rückstand des Tabellendritten auf Spitzenreiter Salzburg beträgt sechs Punkte, der Vorsprung auf den Vierten Sturm Graz, der erst am Sonntag Rapid empfängt, deren fünf.

Ein Eigentor von Michael Sollbauer brachte die Austria in Führung (34.). Nach Seitenwechsel sorgten Alexander Grünwald per Kopf (54.) und Larry Kayode im Konter (81.) für klare Verhältnisse. Der WAC kassierte seine vierte Auswärtsniederlage in Serie. Schon die beiden bisherigen Saisonduelle mit der Austria hatten die Kärntner deutlich verloren (1:4 bzw. 0:3).

brightcove.createExperiences();

Bei der Austria kehrten die Stamm-Innenverteidiger Lukas Rotpuller und Petar Filipovic zurück. Dafür fehlte Christoph Martschinko. An seiner Stelle verteidigte Thomas Salamon links hinten. WAC-Trainer Heimo Pfeifenberger setzte auf eine Fünferabwehrkette. Gleich mehrere Flügelspieler standen den Kärntnern verletzungsbedingt nicht zur Verfügung.

Die Wiener starteten vor 6.053 Zuschauern mit gewohnt viel Ballbesitz. Zündende Ideen fehlten vorerst aber ebenso wie große Torszenen. Einen als Vorarbeit für Kayode gedachten Grünwald-Kopfball hatte WAC-Keeper Alexander Kofler erst im Nachfassen gegen den nigerianischen Neo-Teamspieler (9.).
Pfeifenberger: “Haben der Austria die drei Tore gegeben”

brightcove.createExperiences();

Auf der Gegenseite hatten die Wiener Glück, dass Fehler von Rotpuller (16.) und Keeper Osman Hadzikic folgenlos blieben. Der Vertreter von ÖFB-Teamtorhüter Robert Almer spielte einen unüberlegten Pass, den Mario Leitgeb abfing. Der Ex-Austrianer ging nach einer Berührung von Hadzikic im Strafraum zu Boden, es gab aber keinen Elfmeter (22.).

Den ersten Treffer schossen sich die Wolfsberger selbst. Lucas Venuto setzte in einem Gegenstoß Grünwald in Szene. Dessen Ball zur Mitte bugsierte Sollbauer ins eigene Netz. Bei einem Schuss von Raphael Holzhauser musste sich Kofler strecken (40.), Filipovic köpfelte nach Flanke von Jens Stryger Larsen an die Querlatte (44.).

Nach Seitenwechsel erhöhte die Austria die Schlagzahl. Mit einem Gewaltschuss von Larsen hatte Kofler Probleme (53.). Einen weiteren von Felipe Pires drehte er zum Corner, der zum 2:0 führte (54.). Holzhausers Hereingabe verlängerte WAC-Kapitän Nemanja Rnic zu Grünwald, der seine Rolle als WAC-Schreck unterstrich. In den vergangenen sieben Pflichtspielen gegen seine engeren Landsleute hat der Klagenfurter sechsmal getroffen.

brightcove.createExperiences();

Ein Dreifachwechsel des WAC änderte nur bedingt etwas am Spielgeschehen. Einen Kopfball von Joachim Standfest bändigte Hadzikic (73.). Für den Endstand sorgte Kayode. Der Nigerianer, der kurz davor noch aus kurzer Distanz über das Tor geschossen hatte (80.), erzielte sein 16. Pflichtspieltor in dieser Saison, sein neuntes in der Liga. Auch ein Zusammenstoß mit Rnic stoppte ihn auf dem Weg dorthin nicht.

Die Austria gastiert nächsten Sonntag in Salzburg. Mit einem Sieg, dem dann dritten in Serie, könnten die Wiener sogar noch in den Titelkampf eingreifen. Der WAC rutschte vorerst hinter die Admira auf Rang sieben zurück. In der nächsten Runde empfangen die Kärntner ihren nur noch zwei Punkte zurückliegenden Tabellennachbarn St. Pölten.

 

 

ZusammenfassungLive KommentarZeitleisteHeatmapKreidetafelSpielplanTabelle

Kehrt Marc Janko im Sommer nach Österreich zurück?

via Sky Sport Austria

Wie der Schweizer “Blick” auf seiner Online-Plattform berichtet, dürften die Tage von Marc Janko als Stürmer vom FC Basel im Sommer gezählt sein. Der Vertrag des 33-Jährigen läuft nach dieser Saison aus. Damit wäre der ÖFB-Teamstürmer im Sommer ablösefrei. Laut Informationen des “Blick” gäbe es Interesse von den beiden Wiener Großklubs Austria und Rapid. Zudem sollen dem 61-fachen Nationalteamspieler auch Angebote aus vorliegen.

Rapid-Sportdirektor Fredy Bickel sagte auf der heutigen Pressekonferenz für das Bundesliga-Spiel am Sonntag bei Sturm Graz folgendes zum Janko-Gerücht: “Es ist die falsche Zeit über neue Spieler zu diskutieren. “Wir haben klare Ziele. Erreichen wir den Europacup, wollen wir 25 Kaderspieler, schaffen wir es nicht, reicht ein 23-Mann-Kader.”

Mit 10 Toren und einem Assist in 18 Einsätzen (allerdings nur 812 Minuten) weist Janko in der Schweizer Super League in dieser Saison eine überragende Quote auf. Auch sein Sturmpartner beim FC Basel, Seydou Doumbia steht vor einem Abgang. Der vom AS Rom ausgeliehene Ivorer traf in der Liga sogar 12 Mal, würde im Sommer aber eine Ablöse von 5 Millionen Euro kosten.

Bild: GEPA

RIED,AUSTRIA,04.MAR.17 - SOCCER - tipico Bundesliga, SV Ried vs FK Austria Wien. Image shows Thomas Reifeltshammer (Ried) and Olarenwaju Ayobami Kayode (A.Wien). Photo: GEPA pictures/ Felix Roittner

Austria-Stürmer Kayode erstmals im Teamkader Nigerias

via Sky Sport Austria

(APA) Olarenwaju Kayode von Fußball-Bundesligist Austria Wien hat erstmals eine Einberufung in den Kader der nigerianischen Nationalmannschaft erhalten. Der Stürmer wurde von Teamchef Gernot Rohr in das Aufgebot für die Freundschaftsspiele gegen Senegal (23. März) und Burkina Faso (27. März) nominiert, nachdem Victor Osimhen vom VfL Wolfsburg verletzungsbedingt abgesagt hatte.

Sollte Kayode zum Einsatz kommen, wäre es sein Debüt für die “Super Eagles”. Der 23-Jährige hatte allerdings verschiedene Jugendauswahlen des westafrikanischen Landes durchlaufen und Nigeria unter anderem bei der Heim-U17-Weltmeisterschaft 2009 repräsentiert.

Standards – die größte Waffe der Wiener Austria

via Sky Sport Austria

FK Austria Wien hat in der laufenden Saison fast die Hälfte aller Tore aus Standardsituationen erzielt. Ein wichtiger Faktor ist dabei Raphael Holzhauser. Mit einer Quote von 7 erzielten Treffern aus 21 Versuchen ist er der beste Freistoßschütze der Liga.

Thorsten Fink und Holzhauser erklären gegenüber Sky, wieso sie aus Standards so gefährlich sind.

FK Austria Wien Social Wall