Zum Inhalt Zum Menü

Aktuelle Beiträge

VIENNA,AUSTRIA,15.APR.17 - SOCCER - tipico Bundesliga, SK Rapid Wien vs SCR Altach. Image shows head coach Goran Djuricin (Rapid). Keywords: Wien Energie. Photo: GEPA pictures/ Christian Ort

Rapid klammert sich an “Strohhalm” Cup

via Sky Sport Austria

Wien/Linz (APA) – Im Schatten von öffentlich ausgetragenen Streitereien rund um eine Krise historischen Ausmaßes wartet auf Rapid am Mittwoch ein nicht unwichtiges Fußballspiel. Die Hütteldorfer treten im Cup-Semifinale im Allianz Stadion gegen den LASK an – mit einem Sieg über den Bundesliga-Aufsteiger und einem anschließenden Finalerfolg könnte man eine verkorkste Spielzeit noch halbwegs versöhnlich beenden.

Genau darauf hofft Trainer Goran Djuricin. “Wenn wir den Cup-Titel holen, ist die Saison gerettet”, erklärte der 43-Jährige, und Steffen Hofmann ergänzte: “Dass die Liga-Saison alles andere als gut ist, steht außer Frage. Aber sollten wir den Cup gewinnen, ist das etwas, was der Verein seit über 20 Jahren nicht geschafft hat. Von daher wäre es etwas Außergewöhnliches und Tolles. Mit einem Titel in der Hand wäre es trotzdem eine gute Saison.”

Nun hänge alles vom Ausgang des Semifinales und eines möglichen Endspiels ab, “ob die Saison top war oder in die Hose gegangen ist”, sagte Hofmann. Der Deutsche musste zugeben, dass es sich bei Rapid und dem ÖFB-Cup “um keine Liebesbeziehung” handelt. Dafür spricht allein schon die Statistik – der 14. und bisher letzter Cup-Triumph des Rekordmeisters datiert aus dem Jahr 1995, danach schaffte man es nur noch 2005 ins Finale, das gegen die Austria verloren ging.

Hofmann ist seit 2001, abgesehen von einer sechsmonatigen Unterbrechung, bei den Hütteldorfern engagiert. Situationen wie die aktuelle hat er aber nur selten erlebt. “Es wäre wichtig für alle, dass man zur Ruhe kommt. Man sollte schauen, dass alle gemeinsam, die ganze Rapid-Familie, auf einen Nenner kommen, und versuchen, das Beste rauszuholen. Niemand ist größer als der Verein”, erklärte der Regisseur auch mit Blick auf die jüngste Kritik von Andreas Müller, Hans Krankl oder Ernst Dokupil.

Die Freude am Fußball hat der 36-Jährige dennoch nicht verloren. “Es hat schon lustigere Zeiten bei Rapid gegeben, aber ich komme trotzdem gerne jeden Tag zum Training.” Sein Trainer schenkt den Ereignissen rund um den Verein nach eigenen Angaben gar keine große Bedeutung. “Ich lese fast nichts, weil es mich nicht interessiert, was die Leute rundherum von sich geben”, beteuerte Djuricin.

Der Coach beschäftigt sich lieber mit der anstehenden Aufgabe gegen den LASK. “Wir probieren, von den Zehenspitzen bis zum Hals aggressiv ins Spiel zu gehen. Nur der Kopf muss kühl bleiben”, forderte Djuricin.

Der Wiener erwartet die Linzer ähnlich abwartend wie die Austrianer am vergangenen Sonntag bei deren Derby-Sieg. Diesmal werde man dem Gegner aber nicht ins offene Messer laufen, versprach Djuricin. “Wir haben im Derby Fehler gemacht, die wir diesmal nicht begehen sollten beziehungsweise werden.”

Nach der Niederlage gegen den Erzrivalen galt es einiges aufzuarbeiten. “Manche Spieler sind verunsichert, das ist in so einer Situation logisch, aber ich werde sie immer an das Altach-Spiel erinnern (Anm.: Rapid siegte 3:0)”, erzählte Djuricin und wollte die momentane Krisenstimmung nicht überbewerten. “Es geht nur um Fußball, nicht um Leben und Tod. Die Jungs sollen einfach Spaß haben.”

Vor dem Gegner zeigte Djuricin großen Respekt. “Wir müssen auf ihre Konter aufpassen, sie haben vorne fast so schnelle Spieler wie die Austria.” Durch Trainer Oliver Glasner, der früher in Salzburg tätig war, sei bei den Linzern “ein Hauch von Red Bull” eingekehrt. “Man sieht seine Handschrift. Der LASK spielt mutig nach vorne, ist körperlich robust und engagiert im Gegenpressing. Wir werden ihn keinesfalls unterschätzen.”

Während Rapid nur ein Sieg aus den jüngsten elf Liga-Partien gelang, sind die Oberösterreicher seit 17 Pflichtspielen ungeschlagen. “Aber man sollte nicht Äpfel mit Bananen vergleichen. Es ist ein Riesenunterschied, ob ich 15 Spiele in der ersten oder zweiten Liga gewinne”, betonte Djuricin.

Laut Hofmann ist der LASK kein typisches Team der zweithöchsten Spielklasse. “Das ist kein normaler Zweitligist, sondern eine Bundesliga-Mannschaft.” Außerdem ortete der Kapitän bei den Linzern einen psychologischen Vorteil. “Sie sind schon aufgestiegen und haben nichts zu verlieren. Ein schöneres Spiel können sie sich im Moment wahrscheinlich nicht vorstellen.”

Tatsächlich ist die Vorfreude des LASK groß, wie auch Trainer Glasner bestätigte. “Wir spielen im modernsten Stadion Österreichs mit der besten Stimmung”, sagte der Oberösterreicher, der bei Rapids 0:2 gegen die Austria im Allianz Stadion zu Gast war. “Nach dem ersten Gegentor hat man gesehen, dass das Gebilde von Rapid relativ fragil ist”, meinte der 42-Jährige.

Die jüngsten Vorgänge bei den Grün-Weißen hat Glasner mit großem Interesse zur Kenntnis genommen. “Man hat den Eindruck, dass es gerade sehr turbulent ist, sowohl sportlich als auch im Umfeld. Mit dem Cup können sie die Saison noch retten, da lastet großer Druck auf ihnen. Jeder erwartet einen Sieg, das ist für Rapid eine schwierige Ausgangsposition. Wir haben unser großes Ziel erreicht, der Cup ist Zubrot.”

Glasner sieht seine Mannschaft als “klaren Underdog”, merkte aber auch an: “Wir fahren als seit sieben Monaten ungeschlagener Aufsteiger nach Wien, haben viel Selbstvertrauen und möchten unsere kleine Chance nützen. Ich traue uns den Aufstieg zu, doch wir werden einen außergewöhnlichen Tag brauchen.” Diesen erwischten die Oberösterreicher bereits am 14. Juli 2013, als der damalige Regionalligist die Hütteldorfer in der ersten Cup-Runde mit einem Sieg im Elfmeterschießen aus dem Bewerb warf.

Im diesjährigen Cup-Semifinale gibt es für die Linzer Unterstützung von rund 1.600 mitreisenden Fans – damit dürften am Mittwoch mehr Anhänger des Gäste-Teams im Auswärtssektor sitzen als am vergangenen Sonntag im Derby. Bis Mittwochmittag waren insgesamt rund 15.700 Tickets abgesetzt.

Artikelbild: GEPA

GRAZ,AUSTRIA,10.SEP.16 - SOCCER - tipico Bundesliga, SK Sturm Graz vs SK Rapid Wien. Image shows head coach Mike Bueskens (Rapid). Keywords: Wien Energie. Photo: GEPA pictures/ Christian Walgram

Rapid einigt sich mit Ex-Trainer Mike Büskens

via Sky Sport Austria

Der SK Rapid Wien hat sich mit Ex-Trainer Mike Büskens auf eine einvernehmliche Auflösung seines Dienstvertrages geeinigt. Das gaben die Hütteldorfer am Dienstag bei der Pressekonferenz vor dem Cup-Spiel gegen LASK Linz bekannt.

Erst vergangene Woche konnte man sich mit seinem Nachfolger Damir Canadi einigen. Der ehemalige Sportdirektor Andreas Müller wurde bereits im März ausbezahlt. Müller nahm am vergangenen Sonntag bei Talk und Tore erstmals ausführlich zu seiner Entlassung Stellung und kritisierte dabei die Rapid-Führung um Michael Krammer und Christoph Peschek scharf.

Artikelbild: GEPA

VIENNA,AUSTRIA,18.MAR.17 - SOCCER - tipico Bundesliga, SK Rapid Wien vs SV Mattersburg. Image shows CEO Christoph Peschek and president Michael Krammer (Rapid).  Keywords: Wien Energie. Photo: GEPA pictures/ Christian Ort

Rapid reagiert auf die Vorwürfe von Andreas Müller

via Sky Sport Austria

Der SK Rapid Wien hat zu den Aussagen von Ex-Rapid-Sportdirektor Andreas Müller bei Talk und Tore in einer Presseaussendung Stellung bezogen. Müller kritisierte am Sonntag die fehlende Rückendeckung des Präsidiums und den großen Einfluss der Ultra-Gruppierungen auf den Verein.

Die besten Aussagen von Andreas Müller bei Talk und Tore!

 

 

Die Presseaussendung im Wortlaut:

Christoph Peschek, Geschäftsführer Wirtschaft, zu nachfolgenden Aussagen seines ehemaligen Geschäftsführer-Kollegen, der Anfang November beurlaubt wurde:

….zur Aussage von Müller, dass der einzige Grund seiner Beurlaubung gewesen wäre, dass die Rapid-Ultras nicht mit ihm klar gekommen wären: “Das ist definitiv falsch und gerade Andreas Müller bekannt und wurde ihm auch ganz klar von Präsident Michael Krammer und Vizepräsident Nikolaus Rosenauer kommuniziert. Neben der damals aktuellen sportlichen Situation (die letzten zehn Bundesligaspiele unter Büskens brachten lediglich zwei Siege und ein negatives Torverhälntnis von 9:12, Anm.) waren vor allem nachfolgende Gründe ausschlaggebend. Neben der Trainerpersonalie im Juni 2016 wurde das ursprünglich geplante Budget für die Kaderkosten massiv überschritten. Manche Spielerzugänge wurden im letzten Transferfenster nämlich nur genehmigt, da Müller im Gegenzug versicherte, andere Spieler noch abzugeben und wir über die entsprechenden wirtschaftlichen Möglichkeiten verfügten. Die beschlossene Reduktion ist bekanntlich nicht passiert, so ging Rapid mit einem viel zu  großen Kader, der dementsprechend viel zu hohe Kosten und zusätzliche Unruhe in der Mannschaft verursachte, in diese Spielzeit. Die ausgebliebene konstruktive und aktive Mitwirkung an der Arbeit zur Verbesserung der Trainingsinfrastruktur für alle Mannschaften und strategisch-konzeptionelle, strukturelle Zukunftsplanung des sportlichen Bereichs sowie Kritik an seinem Führungsstil waren weitere Gründe.”

….zur Aussage von Müller, dass er vor Mike Büskens eigentlich Franco Foda als Trainer verpflichten wollte: “Als die Trennung von Zoran Barisic, mit dem Müller ja auch laut eigener Aussage unzufrieden war, tatsächlich nach Ende der letzten Saison absehbar war, präsentierte Müller de facto nur einen Nachfolgekandidaten, nämlich Mike Büskens. Monate vorher, nach dem Ausscheiden in der Europa-League gegen Valencia und im ÖFB-Cup gegen Admira, gab Müller sehr wohl einmal zu verstehen, dass er Franco Foda für einen möglichen Nachfolger halten würde. Dies war damals kein wirklich aktuelles Thema, geschah auch ohne jegliche Aufbereitung einer Entscheidungsgrundlage, sondern in Wirklichkeit in Form eines kurzen Small-Talks von ihm mit Präsident Michael Krammer, der ebenso unverbindlich darauf antwortete, dass er sich diesen (Foda, Anm.) spontan schwer bei Rapid vorstellen könnte.”

……zur Aussage von Müller, dass Krammer und Peschek mit den Ultras im Bett liegen würden: “Der SK Rapid ist ein Verein, der auf den Dialog mit seinen Mitgliedern, Fans, aber auch Sponsoren und Partnern setzt. Dies heißt aber nicht, dass dabei relevante Personalien gemeinsam entschieden würden. Keine Fangruppe war in irgendeiner Art und Weise mitentscheidend bei den Beurlaubungen von Müller oder auch den Trainern Büskens und Canadi oder auch der Trennung von Barisic. Ebenso wenig bei der Bestellung neuer Persönlichkeiten in der sportlichen Leitung. Auch Andreas Müller wird bestätigen können bzw. müssen, dass es hier keinerlei Einfluss bei Spielertransfers oder Trainerpersonalien gab. Im Gegenteil, bei den Trainerentscheidungen Barisic/Büskens samt Trainerteam wurde ebenso wie bei Spielerverpflichtungen oder -abgaben genauso wie bei Vertragsverlängerungen ausnahmslos auf Vorschlag bzw. Empfehlung der operativ sportlichen Leitung, die eben Andreas Müller von Jänner 2013 bis November 2015 inne hatte, entschieden und gehandelt. So wurden beispielsweise auch die langfristigen Vertragsverlängerungen von Zoran Barisic (im November 2015 bis Sommer 2018 verlängert) oder Mario Sonnleitner (im Juli 2015 bis Sommer 2019 verlängert) ausnahmslos auf Empfehlung von Müller, der sich dann wenige Monate später von beiden wieder trennen wollte, genehmigt!”

…..zur Aussage von Müller über die Vorgangsweise rund um den Spieler Maximilian Entrup: “Entrup wurde auf Empfehlung von Andreas Müller in der letzten Sommertransferzeit verpflichtet und sollte vorerst gleich wieder für ein Jahr verliehen werden. Als erste Gerüchte aufkamen, dass er als Jugendlicher aktiv in einem Fanklub unseres Stadtrivalen Austria Wien engagiert war, wollten wir ihn alle unterstützen um diese heikle Situation zu lösen. Der Spieler – und das mag seiner Jugend geschuldet und soll kein Vorwurf sein – leugnete dies allerdings mehrfach gegenüber sportlicher Leitung, Management und auch seinen Mitspielern um Kapitän Steffen Hofmann. Wie sich später herausstellte und Entrup dann auch einräumte, war es aber doch der Fall und standen wir damit vor einer bislang noch nicht dagewesenen Situation. Da sowohl Trainerteam als auch Andreas Müller voll von den sportlichen Qualitäten von Maximilian Entrup überzeugt waren, wurde versucht eine Lösung zu finden, damit dies auch möglich ist. Gemeinsam – und da stimmte Andreas Müller ursprünglich auch zu – wurde beschlossen, vorerst ähnlich wie beim Transfer von Manuel Neuer, der als Jugendlicher aktiv in der Fanszene von Schalke 04 engagiert war, zum FC Bayern München vorzugehen. Dies beinhaltete einen Verzicht bei der Verabschiedung direkt vor dem Fanblock, wurde von Mitspielern und Trainer auch als konstruktive Übergangslösung empfunden, wenn auch Andreas Müller wenige Tage später diesen Beschluss nicht mehr für gut empfand und die Situation damit weiter verschärfte. Als es zu dem ebenfalls von Andreas Müller erwähnten Böllerwurf in Richtung von Maximilian Entrup nach einem Spiel kam, stellte sich nicht nur er schützend vor den Spielern. Hier wurde eine ganz klare Grenze überschritten, dies war ein absoluter inakzeptabler Vorfall. Das haben alle Verantwortlichen des SK Rapid auch stets so kommuniziert, zudem konnten wir den Täter aufgrund der Bilder der Videoüberwachung auch ausforschen und mit einem Hausverbot belegen. Fakt ist aber auch, dass dieser kein Mitglied bei irgendeinem offiziellen Fanklub des SK Rapid und schon gar nicht des Vereins war.”

Christoph Peschek ergänzt abschließend: “Wir wissen, dass wir derzeit in einer sportlich sehr unzufriedenstellenden Situation sind und in einer solchen Phase gilt es, eigentlich alle Kräfte zu bündeln, um aus einer solchen Krise wieder nachhaltig herauszukommen. Daher bitte ich auch um Verständnis, dass wir uns nicht weiter zu den Aussagen von Andreas Müller äußern wollen. Wir werden aber auf alle Fälle abseits des Sports den Weg des Dialogs mit unseren Mitgliedern, Fangruppen, aber auch Partnern, Sponsoren und Legenden gehen. Dass dieser durchaus sinnvoll und erfolgreich ist, beweist nicht zuletzt die Tatsache, dass wir trotz der sportlich enttäuschenden Saison einen Rekordstand an Mitgliedern und Zuschauern, aber auch an der Zahl unserer Partner und Sponsoren haben. Alle grundlegenden Personalentscheidungen werden weiter die verantwortlichen Gremien bwz. das Management des SK Rapid treffen und hier kann ich nur wiederholen, dass diese unabhängig, nämlich ohne Einflüsse von Fangruppen oder Interessen anderer Dritter, nach bestem Wissen und Gewissen zum Wohle des SK Rapid getroffen werden.”

Artikelbild: GEPA

 

Talk und Tore: Alle Aussagen von Andreas Müller, Hannes Aigner und Heribert Weber

via Sky Sport Austria

Andreas Müller: “Keiner hat die Courage um aufzustehen und eine Grenze zu setzen” Andreas Müller: “Die Rapid-Ultras wollten mich weghaben” Hannes Aigner: “Damir Canadi hat uns sehr geprägt” Sky-Experte Heribert Weber: “Die Spieler von Altach machen momentan nur Dienst nach Vorschrift”

Wien, 23.04.2017. Zu Gast bei „Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte” waren am Sonntag Ex-Rapid-Vorstand Sport Andreas Müller, Altach-Spieler Hannes Aigner und Sky-Experte Heribert Weber. Hier einige Aussagen des von Martin Konrad moderierten Live-Talks.

Die komplette Sendung im Video

Andreas Müller:

über sportliche Gründe für die Beurlaubung von Mike Büskens: Wir haben sehr oft darüber diskutiert, dass wir vor allem zu Beginn der Saison, viele Spiele hatten. Was man Büskens vielleicht vorwerfen kann und das hab ich ihm auch gesagt, dass wir alle Spiele mit den selben 12 oder 13 Spielern bestritten haben. So war vielleicht Müdigkeit im Team vorhanden und wir haben es nicht geschafft, mit 16 oder 17 Spielern zu rotieren.

über sensible Veränderungen in der Kampfmannschaft: Innerhalb der Hierarchie der Mannschaft hat sich einiges verändert. Steffen Hofmann war und ist natürlich die Überfigur bei Rapid. Er war zu Beginn der Saison verletzt. Stefan Schwab ist in seine Fußstapfen getreten, was eine riesige Bürde für ihn war. Der Umbruch innerhalb des Kaders, dass man eine neue Hierarchie mit Schösswendter, Schwab und Dibon findet, das hat die ganze Sache erschwert.

über den Abschied von Zoran Barisic und die Probleme bei der Neubestellung des Trainerpostens: Die Schwierigkeit für mich, einen neuen Trainer zu verpflichten, ging schon in die alte Saison hinein. Es war eine Unzufriedenheit da, was Barisic betrifft, nicht nur von meiner Seite sondern auch vom Präsidium. Es war ein hin und ein her. Such einen neuen Trainer, dann wieder nicht. Es ist auch etwas verloren gegangen. Ich nehme es auch auf meine Schultern, dass der nahe Draht zu Barisic in dem halben Jahr verloren gegangen ist. Es waren einige Dinge, die in der Kabine und im Umfeld vorgefallen sind, weswegen es auch zur Trennung gekommen ist. Am Ende gab es einen entscheidenden Punkt, wo sich auch Zoki fragen muss, warum ist es passiert? Dann war die Entscheidung da. Es war eine kurze Zeit, um einen neuen Trainer zu finden. Mein erster Vorschlag war nicht Mike Büskens sondern Franco Foda. Michael Krammer sagte, kommt nicht in Frage.

über Damir Canadi: Bei meiner Beurlaubung hat mich Michael Krammer gefragt, wieso ich im Sommer nicht über Damir Canadi nachgedacht hätte. Ich sagte, dass ich nicht von Canadi als Trainer für Rapid überzeugt bin, nicht weil er nicht erfolgreich gearbeitet hat, sondern weil die Mannschaft mit ihrer Spielphilosophie seit drei Jahren steht. Dementsprechend haben wir auch die Spieler ausgesucht. Vom Spielstil und der Anlage her passt Canadi nicht zu Rapid.

über die Causa Entrup: Als die Geschichte mit Max Entrup anfing, habe ich mich alleine gefühlt. Den Spieler habe ich geholt, 19 Jahre, mit einer Austria-Vergangenheit in der Fanszene, die vielleicht nicht jedem bei Rapid passt, mit einer unglaublichen Qualität im Abschluss. Sonst hätten wir ihn ja nicht geholt. Zuerst war es ein E-Mail an mich von einem Rapid-Ultra, dass es gar nicht geht, dass er spielt. Dann habe ich Partei ergriffen für den Jungen wie für meinen Sohn. Ich habe Peschek und Krammer die Frage gestellt, was würdet ihr machen, wenn das euer Sohn ist und beim Auslaufen schmeißt jemand einen Böller auf ihn? Das ist doch nicht normal. Da habe ich mich schützend vor den Jungen gestellt und gesagt, du bekommst unser vollstes Vertrauen. Da habe ich mich unbeliebt gemacht. Ich bin auch unbequem.

brightcove.createExperiences();

hatte im Fall Entrup keine Unterstützung innerhalb des Vereines: Ich hatte keine Rückendenckung. Ich bin nicht derjenige, der wie Krammer und Peschek mit den Ultras im Bett liegt. Ich nicht. Das muss ich ganz deutlich sagen. Ich finde es fatal, bei all dem Support, der herausragend ist vom Block West, das habe ich selten gesehen, daraus einen Anspruch abzuleiten, in die Entscheidungen eines Vereines einzugreifen. Das ist kompletter Wahnsinn.

kann die Aussprache mit den Fans auf einem Parkplatz nicht nachvollziehen: Hans Krankl hat gesagt, er wäre nicht auf den Parkplatz gefahren. Ich auch nicht. Das ist ein No-Go für mich. Ich habe den Vorschlag an Andi Marek gemacht, ich setze mich mit ihnen hin und diskutiere das mit ihnen aus. Das wollten sie nicht. Vier Wochen später nach der Niederlage gegen die Austria hätte ich dann kommen sollen. Ich habe ganz klar gesagt, keiner bestimmt, mit wem ich wo rede. Das habe ich auch den Präsidium gesagt.

über die tatsächlichen Gründe seiner Beurlaubung: Ich finde es schade nach drei vertrausvollen Jahren der Zusammenarbeit. Ich habe Michael Krammer bei der Beurlaubung gefragt, was wirfst du mir vor? Wie war mein Job? War der okay? War der gut oder sehr gut? Da sagt er, Andi, dein Job war sehr gut. Und jetzt? Warum tust du mich raus? Ganz offen gesagt, der einzige Grund ist, dass die Rapid-Ultras mit mir nicht mehr klar gekommen sind. Die wollten mich weghaben.

über absurde Forderungen der Fans in der Causa Entrup: Von der Gruppierung der Rapid-Ultras wurde Druck auf Krammer und Peschek gemacht. Ich habe keine sportlichen Gründe genannt bekommen. Das einzige, das Michael Krammer zu mir gesagt hat war, ich war zu emotional. Ich war ganz klar emotional in der Causa Entrup, wo ich meinen Standpunkt klar dargestellt habe. Er hätte die Nummer wechseln sollen, weil er die 99 hat. Da habe ich gefragt, warum das denn? So ein Schwachsinn. Das wäre ein Affront wegen 1899. Das kommt bei mir nicht in Frage. Er durfte nicht mehr in die Kurve nach den Spielen. Ich sagte, wo sind wir? Wenn die Mannschaft gewinnt, gehen entweder achtzehn in die Kurve oder keiner. Es wurde gesagt, er darf nicht in die Kurve. Keiner hat den Junge gesehen, ich kam runter und habe ihn gesehen. Siebzehn haben in der Kurve gefeiert und der Junge stand im Kabinengang und hat die Tränen in den Augen. Da fühle ich mich nicht mehr wohl. Der Junge gehört zur Familie und den unterstütze ich. Das habe ich gemacht, aber das war nicht mehr gefragt.

über die generelle Problematik bei Rapid mit den Ultras: Das ist latent vorhanden seit vielen Jahren. Alle, mit denen ich gesprochen habe und den Klub kennen, wissen genau, dass es so immer abläuft. Das ist nichts neues. Ich sagte, wir müssen eine Lösung finden, diesen Einfluss langsam zurückzufahren. Das geht nicht mit Gewalt. Ich kannte sowas gar nicht. Mein Fehler war, dass ich gesagt habe, da gehen wir mit dem Kopf durch die Wand. Dieses Problem hat jedoch Rapid schon seit ewiger Zeit. Keiner hat die Courage um aufzustehen und zu sagen, wir müssen eine Grenze setzen.

brightcove.createExperiences();

lobt Ex-Rapidler Guido Burgstaller: Ich hätte ihm das, ganz ehrlich, nicht zugetraut. Ich war beim Rückspiel gegen Ajax im Stadion, er ist Publikumsliebling. Er verkörpert, was die Leute auf Schalke sehen wollen, das malochen und rackern. Dann macht er noch sehr wichtige Tore. Es freut mich sehr für ihn. Er wird dort geliebt. Er hat dort schon den Ritterschlag.

brightcove.createExperiences();

 

Hannes Aigner:

über seine Vertragsverlängerung: Ich habe den Vertrag Gott sei Dank noch um ein Jahr verlängern können. Ich bin im Kopf immer noch sehr jung. Nach einer Karriere geht einem Spieler die Kabine ab. Das macht einen Fußballer aus. Der Schmäh in der Kabine, den gibt es nur im Mannschaftssport, im Fußball.

über den schwachen Frühling in der Bundesliga: Wir tun uns im Frühjahr schwer. Mit der Winterkrone hat sich etwas verändert. Die Spieler werden begehrter und es kommen Vereine und interessieren sich. Vielleicht ist das doch ein Druck. Ich möchte keine Ausreden suchen. Wir waren in dieser Situation noch nicht. Wir suchen nach Gründen, aber noch habe wir sie nicht gefunden.

vergleicht Candi und Scherb nicht gerne: Damir Candi hat uns sehr geprägt und Art und Weise des Spiels war auch zum anschauen. Martin Scherb hat eine andere Zugangsweise und das ist auch okay. Jeder hat seine Eigenheiten. Wir müssen uns enger zusammenraufen und dann wird das auch funktionieren.

verteidigt seinen ehemaligen Trainer Damir Canadi: Das ist alles ein Blödsinn, was jetzt geschrieben wird. Wir haben mit Damir eine sehr gute Zeit gehabt. Aus meiner Sicht hatte ich persönlich ein sehr gutes Verhältnis und mit der Mannschaft hat es auch gut funktioniert.

Sky-Experte Heribert Weber:

über die derzeitige Form von Altach: Wer zieht nicht mit? Die Mannschaft funktioniert im Gesamten nicht. Ich bin der Meinung, dass es momentan nur Dienst nach Vorschrift ist. Mir fehlt die Spielfreude und das unbedingte Wollen.

Wiederholungstermine der aktuellen Sendung auf Sky Sport Austria HD:
Montag, 24. April, 6.45 Uhr
Dienstag, 25. April, 18.00 Uhr und 20.00 Uhr
Mittwoch, 26. April, 18.00 Uhr und 20.00 Uhr
Donnerstag, 27. April, 6.00 Uhr und 23.45 Uhr
Freitag, 28. April, 9.00 Uhr und 15.45 Uhr

 

Handspiel oder nicht? Krankl und “Doktor” Trukesitz analysieren

via Sky Sport Austria

Im Wiener Derby kam es in der ersten Halbzeit zu einer strittigen Szene. Beim Stand von 0:0 blockte Christoph Martschinko eine Flanke von Rapid-Kapitän Steffen Hofmann mit der Schulter ab – oder war es doch der Oberarm? Sky-Experte Hans Krankl und “Doktor” Thomas Trukesitz analysieren die Szene.

Krankl: “Für mich ein klarer Elfmeter”

brightcove.createExperiences();

 

Hätte es Elfmeter für Rapid geben müssen?

Ja Nein AbstimmenErgebnisse anzeigen

 

Alle Video-Highlights und Stimmen der Partie

 

VIENNA,AUSTRIA,23.APR.17 - SOCCER - tipico Bundesliga, SK Rapid Wien vs FK Austria Wien. Image shows the rejoicing of A.Wien.  Keywords: Wien Energie. Photo: GEPA pictures/ Christian Ort

Austria nimmt mit Derby-Sieg Kurs auf Platz zwei

via Sky Sport Austria

Wien (APA) – Mit dem 2:0-Sieg am Sonntag im Wiener Fußball-Derby gegen Rapid ist die Austria in der Fußball-Bundesliga endgültig auf Kurs Richtung Endrang zwei eingeschwenkt. Sechs Runden vor Schluss beträgt der Vorsprung auf den Dritten Sturm Graz und den Vierten Altach je zwei Punkte, im Falle eines Heimerfolgs am Samstag über die Steirer wäre ein weiterer großer Schritt Richtung Vize-Meistertitel geschafft. Die Stimmen nach dem Spiel brightcove.createExperiences();

Bei einem Sieg der “Veilchen” über Sturm wäre zudem Salzburgs Meisterparty zumindest für eine Woche aufgeschoben. Doch dieses Detail interessierte im Lager der Austria herzlich wenig – es überwog die Freude über den zweiten Erfolg beim zweiten Antreten im Allianz Stadion.

Im vergangenen Oktober hatte sich die Austria im Westen Wiens ebenfalls mit 2:0 durchgesetzt. Damals war Rapid vor allem an einer desaströsen Chancenauswertung und an einer nicht unumstrittenen Schiedsrichter-Entscheidung gescheitert, diesmal aber waren die Favoritner klar besser.

Alle Video-Highlights und Stimmen der Partie

Die Überlegenheit seiner Mannschaft war für Austria-Trainer Thorsten Fink die logische Konsequenz daraus, was seit dem vorangegangenen Derby in Wien-Hütteldorf bei Rapid passiert ist. “Sie haben zweimal den Trainer, auch Systeme gewechselt und insgesamt das Vertrauen verloren. Wir aber sind seither stabiler geworden und haben mehr Erfahrung bekommen”, sagte der Deutsche. “Wir spielen eine gute Saison, wenn man von der Misserfolgsserie zuletzt absieht.”

Von Mitte März bis Anfang April hatte es vier Pflichtspiel-Niederlage in Folge gesetzt, in der Vorwoche jedoch gelang mit dem 3:0 in Mattersburg die Trendumkehr. Schon im Burgenland hatte Fink in der zweiten Hälfte Kapitän Alexander Grünwald in eine etwas defensivere Zentrumsposition geschoben, um mehr Sicherheit zu gewinnen.

Gegen Rapid ging diese Maßnahme neuerlich auf. “Wir haben das gemacht, was wir uns vorgenommen haben, etwas tiefer zu stehen, die Zweikämpfe zu gewinnen und über Konter Nadelstiche zu setzen. Ich bin mit dem Ergebnis und auch der Leistung zufrieden”, erklärte Fink.

Ähnlich erfreut zeigte sich Raphael Holzhauser. “Wir haben gewusst, dass die Rapidler verunsichert sind und auf ihre Fehler gewartet. Da sind dann auch einige gekommen.” Sein Club wird die Saison nun definitiv vor dem großen Rivalen abschließen. “Wenn man 19 Punkte vor Rapid ist, ist ganz klar, wer die Nummer eins in Wien ist. Rapid war die ganze Zeit unterlegen”, sagte der Mittelfeldspieler.

Ein Wermutstropfen aber blieb für die Austria – Lucas Venuto verletzte sich wenige Minuten nach seinem Tor zum 1:0 für die Gäste ohne Fremdeinwirkung am Knie, dem Flügelspieler droht eine monatelange Pause. “In der Halbzeit haben wir gesagt, wir spielen jetzt für Lucas. Dass dann ausgerechnet sein bester Freund (Anm.: Felipe Pires, Schütze des zweiten Austria-Tores) das Spiel entscheidet, ist umso schöner”, meinte Holzhauser.

Genauen Aufschluss über den Grad von Venutos Blessur soll eine Untersuchung am (heutigen) Montag bringen. “Ich hoffe, die Verletzung ist nicht so schlimm. Er ist wie ein Bruder für mich”, erklärte Pires.

 

Alle Video-Highlights und Stimmen der Partie

 

Artikelbild: GEPA

Müller: “Krammer und Peschek liegen mit den Ultras im Bett”

via Sky Sport Austria

Ex-Rapid-Sportdirektor Andreas Müller hat bei “Talk & Tore” den Umgang der Rapid-Vereinsspitze mit der “Ultras”-Fangruppe scharf kritisiert. Der ehemalige Rapid Wien-Sportdirektor habe sich im Stich gelassen gefühlt – so zum Beispiel beim Umgang mit Maximilian Entrup.

Müller: “Ich bin nicht derjenige, der wie Krammer und Peschek mit den Ultras im Bett liegt”
brightcove.createExperiences();

Auch äußerte sich der Deutsche zum Vorfall auf der Autobahn vor wenigen Wochen: “Ich bin nicht derjenige wie Krammer, Peschek, die mit den Ultras im Bett liegen. Ich nicht! Bei allem Support, der herausragend ist, was aus dem Block West kommt. Habe ich selten gesehen. Aber daraus einen Anspruch abzuleiten, ich habe einen Anspruch darauf, in die Entscheidungen bei einem Verein einzugreifen – das ist kompletter Wahnsinn.”

Der Ex-Rapid-Sportdirektor begründet damit auch seine Entlassung: “Ganz offen gesagt, der einzige Grund ist, dass die Rapid-Ultras mit mir nicht mehr klar gekommen sind. Die wollten mich weghaben.”

Müller: “Das Problem ist seit vielen Jahren vorhanden”
brightcove.createExperiences();

Müller war von Januar 2014 bis November 2016 Sportdirektor bei den Grün-Weißen. Wir haben auf die turbulenten knapp drei Jahre zurückgeblickt.

brightcove.createExperiences(); Die ganze Sendung gibt es am Montag auf www.skysportaustria.at und Youtube zum Nachsehen!

 

Austria feiert im 321. Derby einen 2:0-Auswärtserfolg

via Sky Sport Austria

Wien (APA) – Die Austria hat das 321. Wiener Fußball-Derby gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Thorsten Fink gewann am Sonntag beim Erzrivalen Rapid verdient mit 2:0 (1:0). Damit hat es in den vier Bundesliga-Stadtduellen in dieser Saison nie einen Heimsieg gegeben. Der Derby-Sieger rückte wieder auf den zweiten Tabellenplatz vor und kann nächste Woche die Salzburger Meisterfeier aufschieben.

Die Austria ging in der ersten Hälfte durch Lucas Venuto (22. Minute) in Führung. Bei den defensiv gut eingestellten Gästen sorgten die schnellen Offensivspieler stets für Gefahr, dabei profitierte die Austria auch von Eigenfehlern in der Rapid-Hintermannschaft. Felipe Pires (56.) zeichnete nach dem Seitenwechsel aus einem Konter für den 2:0-Endstand verantwortlich.

Es war der insgesamt 117. Derby-Erfolg der Violetten und der zweite in dieser Saison. Auch das erste Gipfeltreffen im Allianz Stadion war am 23. Oktober mit 2:0 an die Austria gegangen.

Bei den Grün-Weißen fand eine bemerkenswerte Serie eine Fortsetzung: In der Geschichte der Bundesliga (seit 1974) hat noch kein neuer Rapid-Trainer bei seinem ersten Derby einen Heimsieg bejubeln dürfen. Goran Djuricin erging es also nicht anders als seinen Vorgängern. Kapitän Steffen Hofmann verpasste seinen 17. Derby-Sieg, womit er Peter Schöttel überholt hätte und alleiniger Rapid-Rekordmann gewesen wäre.

Die Spielstatistik zur Partie

Beide Mannschaften begannen mit einer Änderung in der Startformation im Vergleich zu den Bundesliga-Auftritten in der Vorwoche. Bei Rapid rückte Mario Sonnleitner für den unter der Woche erkrankten Maximilian Wöber in die Innenverteidigung. Beim Gegner übernahm Jens Stryger Larsen wieder den Part als Rechtsverteidiger.

Vom Anpfiff weg entwickelte sich vor 26.000 Zuschauern eine intensive und flotte Partie, in der Rapid zumeist den Ball hatte, jedoch keine stichhaltigen spielerischen Argumente, um in den gegnerischen Strafraum vorzudringen. Im eigenen Sechzehner herrschte erstmals in der 15. Minute nach einer Holzhauser-Flanke von links Konfusion, Venuto traf die Kugel jedoch nicht ideal.

Highlights der Pressekonferenz nach dem Spiel
brightcove.createExperiences();

In der 22. Minute machte es das violette Angriffstrio besser: Pires vernaschte auf der linken Seite Mario Pavelic und bediente Olarenwaju Kayode im Strafraum ideal, dessen Stanglpass verwertete Venuto. Der Brasilianer hatte unmittelbar darauf Pech und zog sich ohne Fremdeinwirkung eine Bänderverletzung im Knie zu. Ismael Tajouri kam für den Torschützen ins Spiel.

Die Austria nahm durch die Führung Rückenwind für die folgenden Minuten mit. Mehrmals kamen die “Veilchen” über links und mit Flanken dem Rapid-Tor gefährlich nahe. 35. Minute: Erneut war die Abseitsfalle der Hütteldorfer überlistet, Kayode scheiterte nach suboptimalem Pires-Zuspiel aber an Goalie Tobias Knoflach, der den Pass antizipiert hatte.

Dibon: “Uns wollte kein Tor gelingen”
brightcove.createExperiences();

Bei Rapid war der Schwung der Anfangsphase verpufft, die Hausherren fanden bis zur Pause keine einzige nennenswerte Chance vor. Austria-Torhüter Osman Hadzikic musste bei einer abgerissen Pavelic-Flanke eingreifen, sonst hatten seine Vorderleute alles unter Kontrolle.

Nach Wiederbeginn unterbrach Schiedsrichter Gerhard Grobelnik das Spiel aufgrund einer dichten Rauchwolke aus dem grün-weißen Fansektor für drei Minuten. Danach schloss Pires nach Holzhauser-Vorlage aus der eigenen Hälfte einen Konter selbst mustergültig ab. Die Austria spulte nun einen gefährlichen Angriff nach dem anderen ab, Kayode (60., 64.) hätte das Spiel im Alleingang entscheiden können.

Pires: “Mein bestes Spiel für die Austria”
brightcove.createExperiences();

Rapid steckte nicht auf. Die Heimischen wurden mit Weitschüssen durch den für Sonnleitner eingewechselten Wöber (62.) und Tamas Szanto (65.) sowie durch Standardsituationen gefährlich. Im eigenen Strafraum machte die Austria-Abwehr weiter die Räume eng und alles richtig. Stephan Auer (79.) schoss ebenfalls aus der Distanz über das Tor. Ein Freistoß von Thomas Murg (90.) an die Stange sowie ein Fehlschuss von Szanto (93.) neben das leere Tore waren am Ende symptomatisch.

Der Rückstand der Austria auf Tabellenführer Red Bull Salzburg beträgt 15 Zähler. Die Wiener sind der einzige Club, der am kommenden Samstag einen vorzeitigen Titelgewinn von Red Bull Salzburg verhindern kann. Dazu muss freilich ein Sieg im Heimspiel gegen Sturm Graz her. Rapid hat als Sechster aktuell sieben Punkte mehr als Schlusslicht SV Ried.

Rapid: Knoflach – Pavelic, Sonnleitner (54. Wöber), Dibon, Schrammel – Auer, Schwab (72. P. Malicsek) – Murg, S. Hofmann, Szanto – Joelinton (62. Kvilitaia)

Austria: Hadzikic – Larsen, Rotpuller, Filipovic, Martschinko – Serbest, Holzhauser – Venuto (26. Tajouri), Grünwald, Pires (92. Kvasina) – Kayode (82. Friesenbichler)

Gelbe Karten: Schrammel bzw. keine

Bilanzen nach dem 321. großen Wiener Derby:

Gesamt: 321 Spiele – 132 Rapid-Siege, 72 Remis, 117 Austria-Siege (Torverhältnis 600:513)

Meisterschaft: 289 Spiele – 121 Rapid-Siege, 69 Remis, 99 Austria-Siege (534:437)

ZusammenfassungLive KommentarZeitleisteHeatmapKreidetafelSpielplanTabelle

Krammer bietet Krankl Gespräch mit Präsidium an

via Sky Sport Austria

Für Rapid Wien waren die vergangenen Wochen mit dem Formtief und dem Rauswurf von Damir Canadi alles andere als leicht. Trotz des 3:0-Befreiungsschlages gegen den SCR Altach ist beim Rekordmeister noch immer nicht alles verarbeitet. Im Sky-Interview vor dem Spiel bleibt Experte und Rapid-Legende Hans Krankl bei seiner Meinung, wonach “das Präsidium keine sportliche Kompetenz hat”.

Präsident Michael Krammer ließ seinerseits unter der Woche im Kurier aufhorchen: “Es gibt Personen, die jetzt unqualifiziert, zum Teil persönlich diffamierend, Rapids Führung angreifen.”

Angesprochen darauf, wen Krammer nun gemeint hat, bietet dieser dem ‘Goleador’ etwas an: “Ich bitte den Hans Krankl ganz ehrlich und offen zu einem Gespräch mit Präsidium und Geschäftsführung. Sagen Sie uns das, was nicht ok ist, machen Sie uns Verbesserungsvorschläge. Wir setzen uns wirklich gerne zusammen und können das machen.”

Dem ehemaligen SCR-Stürmer und Trainer schmeckt das allerdings nicht besonders: “Leider Gottes kommt das sehr spät. Weil es ist schon sehr viel Zeit vergangen, seit ich nicht mehr bei Rapid bin. Und ich denke mir, das macht im jetzigen Moment auch keinen Sinn.”

 

Auf Rapid wartet das Derby und der Cup

via Sky Sport Austria

Das 321. Wiener Fußball-Derby zwischen SK Rapid Wien und FK Austria Wien geht am Sonntag (16.30 Uhr/Sky) erwartungsgemäß vor vollen Rängen und damit über 25.000 Zuschauern über die Bühne. In keinem der bisherigen drei Saisonderbys konnte das Heimteam einen Sieg erringen. Die Hütteldorfer konnten am vergangenen Spieltag in der tipico-Bundesliga den ersten Erfolg im Frühjahr feiern. Zwei wichtige Spiele stehen nun an – am Sonntag das prestigeträchtige Derby und am kommenden Mittwoch das ÖFB-Cup-Halbfinale gegen den LASK. Der Cup ist die letzte Chance für Rapid, nächste Saison doch noch auf dem internationalen Parkett mitwirken zu dürfen.

brightcove.createExperiences();
VIENNA,AUSTRIA,15.APR.17 - SOCCER - tipico Bundesliga, SK Rapid Wien vs SCR Altach. Image shows head coach Goran Djuricin (Rapid). Keywords: Wien Energie. Photo: GEPA pictures/ Christian Ort

Rapid-Trainer Djuricin freut sich auf “megageiles” Derby

via Sky Sport Austria

Wien (APA) – Die Vorfreude auf das 321. Wiener Fußball-Derby am Sonntag ist Rapid-Trainer Goran Djuricin deutlich anzumerken. Sein erfolgreiches Debüt in der Vorwoche beim 3:0 über Altach und die Aussicht auf ein praktisch ausverkauftes Allianz Stadion versetzten den 42-Jährigen schon zwei Tage vor dem Duell mit der Austria in eine gewisse Hochstimmung.

Die Partie vor rund 26.000 Zuschauern werde “megageil”, prophezeite Djuricin am Freitag. Sollte der Erzrivale und drei Tage später im Cup-Semifinale auch der LASK geschlagen werden, “mache ich einen Salto”, kündigte der Rapid-Coach an.

 

brightcove.createExperiences();

 

Vorerst aber steht ausschließlich das Derby im Mittelpunkt, in dem Djuricin zunächst mit eher abwartenden Austrianern rechnet. “Ich nehme an, dass sie auf Konter spielen werden, das ist ihre Stärke.” Zur aktuellen Form der Austria meinte der Wiener: “Sie hatten zuletzt Phasen, in denen sie durchschnittlich waren, und Phasen, in denen sie effizient waren.”

Djuricin machte als Cheftrainer mit der Austria in dieser Saison bereits Bekanntschaft – am 26. Oktober des Vorjahres scheiterte er mit dem Regionalligisten ASK Ebreichsdorf im Cup-Achtelfinale erst nach Verlängerung mit 4:5 an den “Veilchen”. “Aber das kann man überhaupt nicht vergleichen. Wir waren damals der Underdog”, betonte Djuricin.

 

brightcove.createExperiences();

 

Diesmal sind die Rollen nicht so klar verteilt, obwohl Rapid als Tabellensechster 16 Punkte hinter der drittplatzierten Austria liegt. Djuricin hält auch aufgrund der jüngsten Trainingseindrücke einen Sieg über die Favoritner durchaus möglich. “Wir haben uns sehr gut vorbereitet, an der Intensität und am Gegenpressing gearbeitet”, erzählte der Nachfolger von Damir Canadi.

 

 

Djuricin ließ offen, ob er wie gegen Altach auf ein 4-2-3-1 setzt oder zu einer Dreierkette zurückkehrt. Ungeklärt ist auch noch der Einsatz von Louis Schaub – der ÖFB-Teamspieler hat weiterhin mit Muskelproblemen zu kämpfen. Wer auch immer in der Startformation steht, kann sich auf eine echte Derby-Atmosphäre einstellen, so Djuricin. “Man sollte das auch als Spieler genießen, so etwas hat man nicht oft.”

Seine ersten Erlebnisse als Rapid-Trainer seien durchaus aufwühlend gewesen, verriet der Ex-Austria-Profi. “Ich konnte nach dem Altach-Spiel nicht gleich einschlafen, war sehr stolz auf die Mannschaft. Und gestern hat mich zum ersten Mal jemand auf der Straße erkannt, da war ich auch stolz.”

Djuricins Begeisterung für seinen Job wurde von Sport-Geschäftsführer Fredy Bickel positiv hervorgehoben. “Er bringt unheimlich viel Emotion in den Verein, vergisst aber auch nicht auf akribisches Arbeiten. Das ist eine sehr gute Mischung”, lobte der Schweizer. Allerdings ist weiterhin offen, ob Djuricin auch nach Saisonende im Amt bleibt.

Die Zusammenarbeit seines Vorgängers mit Rapid ist seit Freitag auch offiziell beendet. Wie Wirtschafts-Geschäftsführer Christoph Peschek bekanntgab, wurde der Vertrag des vor knapp zwei Wochen beurlaubten Canadi einvernehmlich aufgelöst. Für den Trainer-Fehlgriff rechtfertigte sich Peschek – bei der Bestellung Canadis habe man Gratulationen von “nahezu allen Experten” bekommen, mittlerweile könnten sich aber viele von ihnen nicht mehr daran erinnern, sagte der 33-Jährige wohl auch mit Blick auf die jüngste Kritik von Ex-Meistermacher Ernst Dokupil.

brightcove.createExperiences();

 

Thorsten Fink: “Positive Derby-Bilanz wichtig für den Klub und die Fans”

via Sky Sport Austria

Am Sonntag gastiert der FK Austria Wien zum zweiten Mal im neuen Allianz Stadion. Und das mit besten Erinnerung, immerhin gelang der Austria in Runde 12 der erste Sieg im neuen Schmuckkästchen des Erzrivalen. Das weiß auch Austria-Trainer Thorsten Fink und spricht vor dem 321 Wiener Derby von “großen Selbstvertrauen” angesichts des historischen Sieges und neuerlichen Aufschwungs durch den 3:0-Erfolg beim SV Mattersburg.

“Derby zu gewinnen und dann eine positive Bilanz zu haben ist sehr wichtig für den Klub und die Fans. Daher wäre es sehr wichtig dieses Derby zu gewinnen. Wir haben als erste Mannschaft in diesem Stadion gewonnen, das gibt sicherlich Selbstvertrauen”. Thorsten Fink

Trainer Thorsten Fink vor dem 321. Wiener Derby brightcove.createExperiences();

 

SALZBURG,AUSTRIA,11.FEB.17 - SOCCER - tipico Bundesliga, Red Bull Salzburg vs SKN Sankt Poelten. Image shows Stefan Lainer (RBS). Photo: GEPA pictures/ Felix Roittner

Marschiert Salzburg weiter in Richtung Titelverteidigung? St. Pölten – Salzburg am Samstag exklusiv bei Sky

via Sky Sport Austria

Der Auftakt der Runde Sturm Graz – Mattersburg am Samstag ab 15.30 Uhr exklusiv auf Sky Sport Austria HD und Sky Sport 8 HD Ried – WAC, Altach – Admira und St. Pölten – Salzburg ab 18.00 Uhr exklusiv in der Einzeloption & in der Konferenz Das 321. Wiener Derby SK Rapid – FK Austria am Sonntag ab 16.00 Uhr live auf Sky Sport Austria HD und Sky Sport 4 HD Die Experten am Wochenende: Heribert Weber, Michael Konsel & Hans Krankl Sky für jedermann: mit dem Streamingdienst Sky Ticket flexibel auch ohne lange Vertragsbindung bei allen Spielen live dabei sein

Wien, 20. April 2017 – Zum Auftakt der 30. Runde der tipico Bundesliga geht es für Sky Kunden nach Graz bei der Begegnung des SK Sturm gegen den SV Mattersburg. Die Gastgeber konnten sich mit vier Siegen aus den letzten sechs Runden auf Rang zwei vorschieben, doch die Austria und Altach lauern mit nur einem Punkt Rückstand dahinter. Sturm braucht somit drei Punkte im Kampf um die Europa League, für die Gäste aus Mattersburg hingegen geht es um wichtige Punkte im Abstiegskampf. Die Burgenländer konnten im Frühjahr trotz der 0:3 Niederlage gegen die Austria überzeugen und werden alles daran setzen mit drei Punkten aus der steirischen Landeshauptstadt zurückzukehren. Ob das gelingt sehen Sky Kunden exklusiv ab 15.30 Uhr auf Sky Sport Austria HD und Sky Sport 8 HD.

Im Anschluss folgt dann ab 18.00 Uhr wie gewohnt die Sky Konferenz. Dabei ist mit dem SCR Altach auch einer der Sturm-Verfolger im Einsatz – vor heimischem Publikum gegen die Admira. Altach konnte aus den letzten vier Spielen nur einen Punkt holen, der Admira hingegen gelangen im selben Zeitraum drei Siege für neun Punkte. Wer sich am Samstag durchsetzt sehen Sky Kunden auf Sky Sport 6 HD. Der Tabellenführer aus Salzburg ist zeitgleich zu Gast in St. Pölten – live auf Sky Sport 5 HD. Auch der SKN konnte in den letzten vier Runden lediglich einen Punkt holen, anders stellt sich das Bild bei Salzburg dar. Das Team von Oscar Garcia ist weiterhin im neuen Jahr ungeschlagen und somit bei inzwischen 14 Punkten Vorsprung erneut auf dem Weg zum Meistertitel. Im dritten Spiel der Konferenz empfängt die SV Ried den WAC. Die Rieder sind als Tabellenletzter zum Siegen verpflichtet, die Gäste aus Kärnten hingegen wollen mit einem Dreier das Abrutschen in die Gefahrenzone verhindern – zu sehen auf Sky Sport 7 HD. Alle drei Partien sind auch wie gewohnt auf Sky Sport Austria HD in der Konferenz zu sehen.

Am Sonntag folgt dann zum Abschluss der Runde das 321. Wiener Derby zwischen Rapid und der Austria. Sky Kunden sehen die Partie ab 16.00 Uhr auf Sky Sport Austria HD und Sky Sport 4 HD. Rapid gelang in der letzten Runde in der ersten Partie unter Trainer Djuricin gleich der erste Sieg im Frühjahr – gerade rechtzeitig vor dem ewigen Duell gegen die Veilchen. Doch auch die Austria konnte sich in der vergangenen Runde beim Auswärtssieg in Mattersburg aus der eigenen Krise befreien und will nun den zweiten Derbysieg der Saison nachlegen.

Unter dem Hashtag #SkyBuliAT können die Zuseherinnen und Zuseher an den Live-Sendungen teilhaben.

Nur mit Sky kein Spiel der tipico Bundesliga verpassen. Mit Sky Ticket können auch alle Fußballfans, die keine Sky Kunden sind, mit flexiblen Tages-, Wochen- und Monatstickets ohne lange Vertragsbindung dabei sein. Über das Internet bietet Sky Ticket alle Inhalte auf einer Vielzahl an Geräten wie Smart-TVs, Spielekonsolen, Tablets, Smartphones und weiteren Streaming-Geräten.

Ausführliche Informationen sind unter skyticket.at verfügbar.

Die 30. Runde der tipico Bundesliga bei Sky & mit dem Streamingdienst Sky Ticket:

 

Samstag, 22. April 2017

15.30 Uhr
SK Puntigamer Sturm Graz – SV Mattersburg, Sky Sport Austria HD, Sky Sport 8 HD

18.00 Uhr
SV Guntamatic Ried – RZ Pellets WAC, Sky Sport 7 HD
CASHPOINT SCR Altach – FC Flyeralarm Admira, Sky Sport 6 HD
SKN St. Pölten – FC Red Bull Salzburg, Sky Sport 5 HD
Ebenfalls ab 18.00 Uhr die Konferenz auf Sky Sport Austria HD

20.30 Uhr
„Alle Spiele, alle Tore”, Sky Sport Austria HD

Moderator: Jörg Künne
Sky Experten: Heribert Weber & Michael Konsel

Sonntag, 23. April 2017

16.00 Uhr
SK Rapid Wien – FK Austria Wien, Sky Sport Austria HD, Sky Sport 4 HD

Moderator: Thomas Trukesitz
Sky Experte: Hans Krankl
Kommentator: Erich Auer

 

 

Artikelbild: GEPA

321. Wiener-Derby: Polster sieht die Austria als Favorit

via Sky Sport Austria

Wien/Mattersburg (APA) – Die Wiener Fußball-Großclubs haben rechtzeitig vor dem Derby kommenden Sonntag ihre Krisen hinter sich gelassen. Nach dem 3:0 von Rapid gegen Altach fand am Sonntag auch die Austria mit demselben Ergebnis in Mattersburg in die Erfolgsspur zurück. Im Mittelpunkt steht vor dem 321. Stadtduell aber auch die Zukunft von Trainer Thorsten Fink – wenngleich das die Austria so nicht wahrhaben will.

Der Deutsche hat in Wien bis 2019 Vertrag, wurde zuletzt aber vehement mit seinem Ex-Club FC Basel in Verbindung gebracht. Der Schweizer Serienmeister ist auf der Suche nach einem Nachfolger für den mit Saisonende scheidenden Urs Fischer. Fink, der den Club 2011 nach zwei Meistertiteln in Richtung des Hamburger SV verlassen hatte, befand sich vergangene Woche in Basel, spielte die dortigen Treffen aber herunter.

“Es liegt kein Angebot vor. Wir werden sehen, was zu Saisonende passiert”, sagte Fink in Mattersburg zu seiner Zukunft. Seine volle Konzentration gelte dem Wiener Derby. Der 49-Jährige hatte 2015 bei der Austria angeheuert und führte die Violetten im Jahr darauf in die Europa-League-Gruppenphase. Sein ursprünglicher Zweijahresvertrag wurde im Oktober vorzeitig um zwei weitere Jahre verlängert.

Laut Medienberichten soll der Kontrakt eine oder mehrere Ausstiegsklauseln beinhalten. Eine besondere für einen Wechsel zum FC Basel verwies Austria-Sportdirektor Franz Wohlfahrt ins Reich der Fantasie. “Das ist eine Erfindung. Es gibt keine Ausstiegsklausel für Basel”, betonte der frühere Teamtorhüter im Sky-Interview.

Auf weitere Vertragsdetails wollte Wohlfahrt im Burgenland nicht eingehen – auch nicht auf Finks offene Zukunft. “Ich glaube, es ist ein Thema, das wir dann behandeln sollten, wenn es soweit ist”, meinte der Austria-Sportchef. “Es ist nicht soweit. Wir kümmern uns jetzt im Moment überhaupt nicht darum. Ich weiß auch ganz sicher aus den Gesprächen mit dem Trainer, dass er hundertprozentig hier ist.”

Zumal es auch bei der Austria genug zu tun gibt. “Ziel ist ganz klar der Europa-League-Platz”, erklärte Fink. Auf einen solchen kehrten die Violetten nach dem Ende ihrer Negativserie von vier Pflichtspielniederlagen in Folge zurück. Dem Tabellendritten fehlt nur ein Zähler auf den Zweiten Sturm Graz, der Vierte Altach ist nach Punkten aber gleichauf.

Gegen Rapid soll nachgelegt werden. “Der Sieg gibt uns viel Sicherheit für das kommende Derby“, meinte Fink. Schon im vergangenen Jahr hatte sein Team eine April-Krise in Mattersburg beendet. Damals hatten sich die Wiener ihren Frust mit einem 9:0 im Pappelstadion von der Seele geschossen, diesmal reichten auch drei Tore zum violetten Glück.

Mattersburg verpasste die Chance auf Punktezuwachs. Die Situation im Abstiegskampf blieb durch die vorangegangenen Niederlagen der Konkurrenten WAC (0:2 gegen Salzburg), St. Pölten (0:2 bei Admira) und Ried (0:1 bei Sturm Graz) aber unverändert. Vier Punkte liegt Mattersburg sieben Runden vor Schluss als Neunter vor Schlusslicht Ried.

“Es geht bei uns darum, in der Liga zu bleiben”, weiß Trainer Gerald Baumgartner. Kommenden Samstag warte “ein schweres Auswärtsspiel in Graz”. Die Burgenländer gastieren bei Sturm, Ried empfängt den siebentplatzierten WAC. Der Achte St. Pölten, nur einen Zähler vor Mattersburg, bekommt es zu Hause mit Meister Salzburg zu tun.

 

VIENNA,AUSTRIA,28.FEB.16 - SOCCER - tipico Bundesliga, SK Rapid Wien vs SV Groedig. Image shows the rejoicing of Steffen Hofmann (Rapid) and Matej Jelic (Rapid). Keywords: Wien Energie. Photo: GEPA pictures/ Philipp Brem

Rapid startet mit neuem Selbstvertrauen in Derbywoche

via Sky Sport Austria

Beim SK Rapid Wien zeigen die Mundwinkel nach dem 3:0-Heimerfolg gegen Altach wieder nach oben. “Der Sieg war enorm wichtig. Von daher kommen alle mit einem kleinen Lächeln in die Kabine”, sagt Rapid-Kapitän Steffen Hofmann erleichtert. Durch den ersten Bundesliga-Sieg 2017 können die Hütteldorfer mit frischem Selbstvertrauen in die Derbywoche starten. Am kommenden Sonntag wartet Erzrivale Austria Wien. Mit einem Sieg kann die Mannschaft von Trainer Goran Djuricin das Abstiegsgespenst endgültig verjagen.

Artikelbild: GEPA

 

SK Rapid Wien Social Wall