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RIED,AUSTRIA,22.APR.17 - SOCCER - tipico Bundesliga, SV Ried vs WAC Wolfsberg. Image shows the rejoicing of Ried. Photo: GEPA pictures/ Florian Ertl

Bundesligist Ried ab Saison 2017/18 mit eigenem Amateurteam

via Sky Sport Austria

Ried im Innkreis (APA) – Ab kommender Saison wird auch Fußball-Bundesligist SV Ried eine eigene Amateurmannschaft haben. Die bisherige Spielgemeinschaft mit Neuhofen, die in der Oberösterreich-Liga, der vierthöchsten Spielklasse, nach 22 Runden auf Rang zwölf liegt, wird aufgelöst. Florian Königseder und Thomas Klochan werden als Trainer des neuen Rieder Zweier-Teams fungieren, verlauteten die Innviertler am Mittwoch.

“Ich halte es für sehr wichtig, dass ein Bundesliga-Club eine eigene Amateurmannschaft hat. Wir möchten mit diesem Schritt die Identität und das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken und die Wertigkeit der zweiten Mannschaft heben”, erklärte Rieds Manager Franz Schiemer. Amateure, Akademie und der Grundlagenbereich müssten wieder enger zusammenrücken. “Gerade der Übergang von der Akademie über die Amateure zur Bundesliga-Mannschaft ist ganz entscheidend dafür, wie viele junge Spieler den Sprung in das Profi-Team schaffen können”, ergänzte Schiemer.

Fraglich ist allerdings noch ob die Rieder kommende Saison überhaupt ein Bundesligist sein werden. Mit vier Punkten Rückstand auf den Vorletzten St. Pölten droht den Oberösterreichern sechs Runden vor Schluss der Abstieg in die Erste Liga.

Ried ist das einzige Team aus der höchsten Spielklasse, das noch über kein eigenes Amateurteam verfügt. Salzburgs Entwicklungsteam FC Liefering spielt in der Erste Liga (2. Platz), die Amateure der Austria (3.), von Rapid (8.), der Admira (13.) und von St. Pölten (15. und Letzter) sind in der Regionalliga Ost engagiert. Die Zweierteams von Sturm Graz (Regionalliga Mitte/10.) und Altach (Regionalliga West/3.) sind ebenfalls in der dritten Liga im Einsatz. Eine Liga darunter sind die WAC Amateure (Kärntnerliga/1.) und die Mattersburg Amateure (Burgenlandliga/2.) voll im Titelrennen.

Lassaad Chabbi: „Wenn man in der 88. Minute so ein Tor bekommt, dann tut das wirklich weh.“

via Sky Sport Austria

Özgur Özdemir: „Es ist einfach scheiße gelaufen für uns.“ Heimo Pfeifenberger: „Wenn man so spät den Ausgleich macht sicherlich glücklich, aber nicht unverdient.“ Michael Konsel über den späten Ausgleich: „Darf einfach nicht passieren und ist unerklärlich in dieser Situation.“ Heribert Weber: „Für Ried war es heute ganz klar zu wenig.“

Die SV Ried und der Wolfsberger AC trennen sich 1:1 unentschieden. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.

SV Guntamatic Ried – Wolfsberger AC 1:1 (1:0)

Schiedsrichter: Julian Weinberger

Lassaad Chabbi (Trainer SV Guntamatic Ried):
…über das Spiel: „Wir haben vor allem in der zweiten Halbzeit teilweise sehr gut gespielt. Wir haben sehr viel Druck gemacht. Hatten eine hundertprozentige Chance von Ademi, der alleine aufs Tor gelaufen ist und haben einen Elfmeter verschossen. Wenn man in der 88. Minute so ein Tor bekommt, dann tut das wirklich weh.“

…über den Torwartfehler von Reuf Durakovic: „Das gehört dazu. Der Tormann ist der einzige der keinen Fehler machen darf. Durakovic hat heute einen Fehler gemacht, er ist ein junger Tormann und muss von der Geschichte lernen. Der Junge hat eine sehr gute Zukunft, er wird auch weiterhin beim SV Ried seine Spiele bekommen.“

…über den Konkurrenzkampf im Tor der Rieder: „Der Thomas Gebauer ist seit langem unsere Nummer eins. Ich werde auch keinen Torhüter, weil er drei Wochen verletzt war nicht mehr spielen lassen. Er wird wieder zu uns kommen und wird wieder die Nummer eins sein.“

…über den verschossenen Elfmeter: „Wir haben die Elfmeter oft im Training trainiert. Aber man sieht schon, Elfmeter im Training ist einfacher als einen im Spiel zu schießen. Mal schauen, wer in Zukunft schießen wird.“

…über die Stimmung in der Kabine: „Die Spieler sind sehr, sehr traurig. Sie hatten das Spiel in der eigenen Hand. Wir müssen nur unsere Spiele gewinnen, dann kommen wir da auch raus.“

Özgür Özdemir (SV Guntamatic Ried):
…über das Spiel: „Mir fehlen heute einfach die Worte. Wenn ich den Elfmeter reinmache, ist die Sache gegessen und wir gewinnen das Ding. Dann kriegen wir durch so ein unnötiges Tor noch den Ausgleich. Das ist einfach bitter. Wir sind die letzten Minuten ein Mann mehr, wir müssen das viel besser ausnutzen. Aber das Spiel heute nehme ich auf meine Kappe. Es ist einfach scheiße gelaufen für uns. Heute ist es natürlich schwierig für uns, aber wir bleiben dran. Wir wollen die restlichen Spiele positiv gestalten und hoffen, dass wir da rauskommen. Wir haben heute wieder das Spiel klar dominiert. Umso mehr ist es schade, dass wir das Spiel einfach nicht gewinnen können. Wir bleiben dran.“

Heimo Pfeifenberger (Trainer Wolfsberger AC):
…auf die Frage, ob der WAC heute 1:1 gewonnen hat: „Auf alle Fälle. Wir haben eine Top-Moral gezeigt nach dem Ausschluss. Haben heute einige Rückschläge wegstecken müssen und die Mannschaft hat bis zum Schluss versucht da noch den Punkt zu holen. Letztendlich ist es uns auch gelungen, weil wir einfach den Willen gehabt haben und natürlich kommt dann ein wenig Glück auch dazu. Generell war das trotzdem ein sehr guter Auftritt von der Mannschaft, mit allen Höhen und Tiefen, die den Fußball auch so spannend machen. Wenn man so spät den Ausgleich macht sicherlich glücklich, aber nicht unverdient.“

…über die Rolle der Torhüter: „Der Kofi hat uns heute natürlich mit dem gehaltenen Elfmeter im Spiel gehalten. Auf der anderen Seite ein sehr unglückliches Tor. Ich kann mich erinnern an letzte Saison, da haben wir in der 30. Runde das gleiche Tor gemacht gegen Grödig. Das war hübsch ähnlich.“

Michael Konsel (Sky Experte):
…über die SV Ried: „Nervenflattern pur. Darf einfach nicht passieren und ist unerklärlich in dieser Situation. Man führt, hat die Chance mit dem Elfmeter auf 2:0 zu erhöhen und alles klar zu machen und dann dreht sich die Partie. Schlimmer kanns nicht gehen. Da jetzt noch an sich zu glauben wird jetzt ganz schwierig. Das ist eine ganz, ganz schwierige Aufgabe für das Trainerteam.“

…über den Torwartfehler von Reuf Durakovic: „Unglaublich und nicht zu erklären. Konzentrationsfehler, Nervenflattern, keine Ahnung. Vielleicht verspürt er zu sehr den Druck von Gebauer. Heute war er von Beginn an unsicher. Hat zwar einen Kopfball von Standfest sehr gut gehalten, aber ansonsten war er eher unsicher. Normalerweise ist es auch so, wenn der Stammtorhüter fit ist, dann spielt er auch. Vielleicht ist es einfach zu viel Druck gewesen für den jungen Mann. Es ist ganz bitter wieder zu sehen, dass die Torhüter eine Partie entscheiden. Auf der einen Seite Kofler der Held, auf der anderen Seite Durakovic der das Tor verschuldet. Es ist eine Position wo man keinen Fehler machen darf.“

Heribert Weber (Sky Experte):
…über das Spiel: „Für Ried war es heute ganz klar zu wenig. Sie hätten die drei Punkte gegen den WAC gebraucht um wirklich aufschließen zu können. Das ist nicht passiert. Elfmeter verschossen, dann noch das Gegentor zum 1:1 für den WAC selbst verschuldet. Große Probleme für Ried jetzt im Verlauf der Meisterschaft.“

…über die SV Ried: „Wenn du da hinten drinnen stehst hast du ein mentales Problem, sonst wärst du nie da hingekommen. Dort wieder herauszukommen ist die große Stärke einer Mannschaft. Wenn man auswärts so eine schlechte Serie hinlegt wie die Rieder und dann zu Hause fast in letzter Sekunde durch ein Eigentor den Sieg aus der Hand gibt, dann stürzt man die ganze Mannschaft in den Abgrund. Es wird wichtig sein nicht den Kopf zu verlieren, sondern weiterhin an sich zu glauben. Ob das gelingt, ist eine andere Frage.“

…über den WAC: „Der WAC hat von Beginn an versucht nach vorne zu spielen und auch einige schöne Torchancen herausgespielt. Trotz der Führung von Ried haben die Wolfsberger nicht aufgesteckt. Auch als Hüttenbrenner ausgeschlossen wurde haben sie weiterhin versucht den Ausgleich zu erzielen. Den haben sie wieder nicht selbst geschossen, sondern Özdemir der Rieder, der das Eigentor zum 1:1 geschossen hat. Da sieht man schon, dass die Wolfsberger große Probleme haben Chancen herauszuspielen und diese auch zu verwerten.“

Ried sitzt nach verschenktem Sieg gegen WAC weiter im Keller

via Sky Sport Austria

Ried im Innkreis (APA) – Ried hat es am Samstag verabsäumt, einen großen Schritt im Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga zu machen. Die Innviertler verschenkten den dritten Heimsieg in Folge, kassierten beim 1:1 gegen den WAC erst in der 88. Minute aufgrund eines kapitalen Tormannfehlers von Reuf Durakovic den Ausgleich und das noch dazu aus einem Eigentor von Özgur Özdemir.

Der Abwehrspieler der Innviertler war in der Keine Sorgen Arena tragischer Held, war er doch zuvor auch noch mit einem Elfmeter an WAC-Goalie Alexander Kofler gescheitert (77.). Rieds einzigen Treffer erzielte Orhan Ademi (29.). Der Rückstand auf Platz neun bleibt bei vier Punkten, neuer Vorletzter ist nun St. Pölten.

Der WAC konnte trotz Gelb-Roter Karte für Boris Hüttenbrenner (72.) den Sieben-Punkte-Abstand auf das Tabellenende halten, hat daher im Abstiegskampf in den ausstehenden sechs Runden sehr gute Karten. Und das dank des ersten Treffers nach drei Partien ohne Torerfolg und dem ersten Punktgewinn in der Fremde nach fünf Niederlagen hintereinander. Coach Heimo Pfeifenberger konnte also nach dem ersten Spiel nach seiner bekanntgewordenen Vertragsverlängerung bis 2019 durchatmen.

Özdemir: “Es ist einfach scheiße gelaufen für uns”
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Überraschend hatte er Jacobo, der wegen öffentlicher Kritik am Trainer zuletzt eine Nachdenkpause erhalten hatte, in die Startelf gestellt. Der 33-jährige Spanier bedankte sich für das Vertrauen mit einer starken Leistung. Auf der anderen Seite setzte Coach Lassaad Chabbi überraschend weiter auf Durakovic. Dass der genesene Routinier und Kapitän Thomas Gebauer zuschauen musste, sollte sich am Ende noch rächen.

Die Kärntner hatten vor der Pause etwas mehr Ballbesitz und waren die agilere Mannschaft, in Führung gingen trotzdem quasi aus dem Nichts die Hausherren. Ademi ließ nach Nutz-Fersler Hüttenbrenner im Strafraum schlecht aussehen und traf nach einer Drehung zum 1:0 (29.). Es blieb das einzige Ried-Highlight in Hälfte eins. Jenes der Kärntner folgte in Minute 43, da knallte Joachim Standfest den Ball aus zehn Metern an die Stange.

Chabbi: “Die Spieler sind sehr traurig”
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Nach dem Seitenwechsel begnügten sich die Gastgeber nicht mit dem Verwalten des Resultats, hätten nachlegen können. Ein Möschl-Freistoß ging knapp drüber (49.), Alexander Kofler parierte einen Trauner-Weitschuss (52.), und Ademi setzte einen Heber alleine stehend vor dem WAC-Goalie aus fast 20 Metern etwas leichtfertig neben das Tor (60.). Die Wolfsberger hielten das Geschehen zwar grundsätzlich offen, an vorderster Front fehlte aber die nötige Durchschlagskraft. Bei der besten Aktion spielte Jacobo quer, anstatt selbst abzuschließen, Standfest knallte den Ball in der Folge in die Wolken (63.).

Hüttenbrenner schwächte die Gäste in der Folge selbst, sah innerhalb von rund zwei Minuten zweimal Gelb und musste vorzeitig vom Platz (72.). Die Wende wurde damit deutlich erschwert. Ried hielt den WAC aber am Leben. Nach Foul an Ademi scheiterte Özdemir mit dem Elfmeter an Kofler (77.). Das blieb nicht ohne Folge. Özdemir klärte den Ball vor dem einschussbereiten Jacobo, der Ball kullerte aber durch die Hände und Beine des verdutzten Durakovic ins Netz (88.).

Bis dorthin hatte der 23-Jährige eigentlich nichts zu halten gehabt. Damit gingen die Rieder, die nach vier Niederlagen gegen den WAC im direkten Duell wieder einmal punkteten, im dritten Heimspiel unter Chabbi erstmals nicht als Sieger vom Platz. Das erst zweite Heimremis in den jüngsten 26 Heimpartien war für die Rieder ein ganz bitteres. Vor allem da die Aufgaben nicht leichter werden. Nächste Woche folgt der schwere Gang nach Salzburg.

 

 

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SALZBURG,AUSTRIA,11.FEB.17 - SOCCER - tipico Bundesliga, Red Bull Salzburg vs SKN Sankt Poelten. Image shows Stefan Lainer (RBS). Photo: GEPA pictures/ Felix Roittner

Marschiert Salzburg weiter in Richtung Titelverteidigung? St. Pölten – Salzburg am Samstag exklusiv bei Sky

via Sky Sport Austria

Der Auftakt der Runde Sturm Graz – Mattersburg am Samstag ab 15.30 Uhr exklusiv auf Sky Sport Austria HD und Sky Sport 8 HD Ried – WAC, Altach – Admira und St. Pölten – Salzburg ab 18.00 Uhr exklusiv in der Einzeloption & in der Konferenz Das 321. Wiener Derby SK Rapid – FK Austria am Sonntag ab 16.00 Uhr live auf Sky Sport Austria HD und Sky Sport 4 HD Die Experten am Wochenende: Heribert Weber, Michael Konsel & Hans Krankl Sky für jedermann: mit dem Streamingdienst Sky Ticket flexibel auch ohne lange Vertragsbindung bei allen Spielen live dabei sein

Wien, 20. April 2017 – Zum Auftakt der 30. Runde der tipico Bundesliga geht es für Sky Kunden nach Graz bei der Begegnung des SK Sturm gegen den SV Mattersburg. Die Gastgeber konnten sich mit vier Siegen aus den letzten sechs Runden auf Rang zwei vorschieben, doch die Austria und Altach lauern mit nur einem Punkt Rückstand dahinter. Sturm braucht somit drei Punkte im Kampf um die Europa League, für die Gäste aus Mattersburg hingegen geht es um wichtige Punkte im Abstiegskampf. Die Burgenländer konnten im Frühjahr trotz der 0:3 Niederlage gegen die Austria überzeugen und werden alles daran setzen mit drei Punkten aus der steirischen Landeshauptstadt zurückzukehren. Ob das gelingt sehen Sky Kunden exklusiv ab 15.30 Uhr auf Sky Sport Austria HD und Sky Sport 8 HD.

Im Anschluss folgt dann ab 18.00 Uhr wie gewohnt die Sky Konferenz. Dabei ist mit dem SCR Altach auch einer der Sturm-Verfolger im Einsatz – vor heimischem Publikum gegen die Admira. Altach konnte aus den letzten vier Spielen nur einen Punkt holen, der Admira hingegen gelangen im selben Zeitraum drei Siege für neun Punkte. Wer sich am Samstag durchsetzt sehen Sky Kunden auf Sky Sport 6 HD. Der Tabellenführer aus Salzburg ist zeitgleich zu Gast in St. Pölten – live auf Sky Sport 5 HD. Auch der SKN konnte in den letzten vier Runden lediglich einen Punkt holen, anders stellt sich das Bild bei Salzburg dar. Das Team von Oscar Garcia ist weiterhin im neuen Jahr ungeschlagen und somit bei inzwischen 14 Punkten Vorsprung erneut auf dem Weg zum Meistertitel. Im dritten Spiel der Konferenz empfängt die SV Ried den WAC. Die Rieder sind als Tabellenletzter zum Siegen verpflichtet, die Gäste aus Kärnten hingegen wollen mit einem Dreier das Abrutschen in die Gefahrenzone verhindern – zu sehen auf Sky Sport 7 HD. Alle drei Partien sind auch wie gewohnt auf Sky Sport Austria HD in der Konferenz zu sehen.

Am Sonntag folgt dann zum Abschluss der Runde das 321. Wiener Derby zwischen Rapid und der Austria. Sky Kunden sehen die Partie ab 16.00 Uhr auf Sky Sport Austria HD und Sky Sport 4 HD. Rapid gelang in der letzten Runde in der ersten Partie unter Trainer Djuricin gleich der erste Sieg im Frühjahr – gerade rechtzeitig vor dem ewigen Duell gegen die Veilchen. Doch auch die Austria konnte sich in der vergangenen Runde beim Auswärtssieg in Mattersburg aus der eigenen Krise befreien und will nun den zweiten Derbysieg der Saison nachlegen.

Unter dem Hashtag #SkyBuliAT können die Zuseherinnen und Zuseher an den Live-Sendungen teilhaben.

Nur mit Sky kein Spiel der tipico Bundesliga verpassen. Mit Sky Ticket können auch alle Fußballfans, die keine Sky Kunden sind, mit flexiblen Tages-, Wochen- und Monatstickets ohne lange Vertragsbindung dabei sein. Über das Internet bietet Sky Ticket alle Inhalte auf einer Vielzahl an Geräten wie Smart-TVs, Spielekonsolen, Tablets, Smartphones und weiteren Streaming-Geräten.

Ausführliche Informationen sind unter skyticket.at verfügbar.

Die 30. Runde der tipico Bundesliga bei Sky & mit dem Streamingdienst Sky Ticket:

 

Samstag, 22. April 2017

15.30 Uhr
SK Puntigamer Sturm Graz – SV Mattersburg, Sky Sport Austria HD, Sky Sport 8 HD

18.00 Uhr
SV Guntamatic Ried – RZ Pellets WAC, Sky Sport 7 HD
CASHPOINT SCR Altach – FC Flyeralarm Admira, Sky Sport 6 HD
SKN St. Pölten – FC Red Bull Salzburg, Sky Sport 5 HD
Ebenfalls ab 18.00 Uhr die Konferenz auf Sky Sport Austria HD

20.30 Uhr
„Alle Spiele, alle Tore”, Sky Sport Austria HD

Moderator: Jörg Künne
Sky Experten: Heribert Weber & Michael Konsel

Sonntag, 23. April 2017

16.00 Uhr
SK Rapid Wien – FK Austria Wien, Sky Sport Austria HD, Sky Sport 4 HD

Moderator: Thomas Trukesitz
Sky Experte: Hans Krankl
Kommentator: Erich Auer

 

 

Artikelbild: GEPA

Philipp Zulechner: „Ab und zu haben wir halt das Glück, dann haben die anderen das Glück.“

via Sky Sport Austria

Franco Foda: „Wir hätten eigentlich einen klaren Elfmeter auch noch bekommen müssen.“ Lassaad Chabbi: „Wenn du unten bist, dann bekommst du solche Tore.“ Alfred Tatar: „Also man macht sich teilweise auch das Leben schwer.“ Anton Pfeffer: „Solche Partien muss man erst einmal aus dem Kopf rausbringen.“

 

SK Sturm Graz gewinnt gegen SV Guntamatic Ried mit 1:0. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.

                         

SK Sturm Graz – SV Guntamatic Ried 1:0 (0:0)

Schiedsrichter: Harald Lechner

 

Franco Foda (Trainer SK Sturm Graz):

…über das Spiel: „Ich freue mich sehr über den Sieg. Wir haben in den ersten fünfzehn Minuten gut angefangen, haben den Gegner unter Druck gesetzt, haben auch ein Tor erzielt das anscheinend knapp Abseits war. Komischerweise haben wir danach bis zur Halbzeit den Faden verloren. Wir waren dann in den Zweikämpfen nicht mehr präsent, wir haben im Spielaufbau zu einfach Fehler begangen. Den Fehlern mussten wir dann hinterherlaufen, Ried war im Umschaltspiel gefährlich. Das haben wir auch in der Halbzeit besprochen. Wir hätten eigentlich einen klaren Elfmeter auch noch bekommen müssen.“

…über Ried: „Das habe ich meiner Mannschaft gesagt, dass Ried eine gute Mannschaft ist, die gute Spieler in ihren Reihen hat, die bissig sind. Die sind aggressiv, waren immer ganz eng bei uns am Mann, haben uns selten ins Spiel kommen lassen. Ich habe gewusst, dass es ein enges Spiel wird.“

…über den Treffer von Philipp Zulechner: „Gott sei Dank. Philipp hat eine lange Leidenszeit hinter sich, ist reingekommen und hat ein Tor erzielt. Jetzt habe ich leider Gottes nach dem Spiel gehört, dass er schon wieder verletzt ist.“

 

Philipp Zulechner (SK Sturm Graz):

…über das Spiel: „Ab und zu haben wir halt das Glück, dann haben die anderen das Glück. Das Tor war jetzt keine Glanzleistung vom herausspielen, aber wir haben es mit letzter Konsequenz fertig gespielt und von daher kann man sagen wir haben das Tor erzwungen.“

…über die Bedeutung seines Tors: „Es ist befreiend. Ich glaube man hat es auch am Torjubel gesehen, dass ich alles rausgeschrien habe.“

 

Lassaad Chabbi (Trainer SV Guntamatic Ried):

…über das Spiel: „Ich glaube wir haben uns mindestens einen Punkt verdient. Wir haben erste Halbzeit sehr gut gespielt. Wir haben in siebzig Minuten keine Gefahr durch den Gegner gehabt. Wir sind am Schluss einmal falsch gestanden und haben den Gegner einmal zu spät attackiert. Na gut, das ist der Fußball. Wenn du unten bist, dann bekommst du solche Tore.“

…über die rote Karte von Reifeltshammer: „Ich kann das nicht beurteilen. Das ist immer schwierig, wenn du draußen stehst. Der Schiri hat das entschieden und das muss man akzeptieren.“

…über die Auswärtsschwäche der Rieder: „Wenn wir weiter so spielen, bin ich überzeugt, dass wir das eine oder andere Spiel auswärts auch gewinnen können.“

 

Anton Pfeffer (Sky Experte):

…über das Spiel: „Sturm hat für meine Begriffe auch nicht so überragend gespielt. Sie haben vielleicht den einen oder anderen Einsatz auch vermissen lassen. Für ein Heimspiel um auf den zweiten Platz vorzustoßen war es für mich von Sturm aus zu wenig.“

…über die Bedeutung der Niederlage für Ried: „Das ist natürlich ganz bitter. Solche Partien muss man erst einmal aus dem Kopf rausbringen. Es geht nächste Woche schon weiter und jetzt hat man mit Reifeltshammer den Abwehrchef verloren für ein oder zwei Partien.“

 

Alfred Tatar (Sky Experte):

…über die Erkenntnisse des Spiels: „Die Erkenntnis, dass Sturm in Heimspielen unglaublich arbeiten muss um Siege zu holen, dass man sich in den Europacupplätzen festsetzen kann. Also was hier an Aufwand betrieben wird ist teilweise wirklich enorm. Das hat aber auch damit zu tun, dass in entscheidenden Momenten nicht die Klasse da ist um das Ding reinzumachen. Also man macht sich teilweise auch das Leben schwer. Trotzdem, man hat dieses Spiel gewonnen und das war ein wirklich sehr schwieriges Spiel. Das war eine hohe Barriere heute.“

…vor dem Spiel über Lassaad Chabbi: „Das ist der große Gewinn, den die Rieder Spieler mit ihm erhalten haben, sie haben wieder eine breite Brust.“

…über die Sperre von Stefan Hierländer: „Ja ich würde empfehlen, dass einer dieser Herren, die im Strafsenat gesessen sind, dort liegen wo der Hierländer hingetreten hat. Dann wäre die Strafe vermutlich so ausgefallen wie es sich gehört hätte. Zwei Spiele und zwei bedingt, das ist ein Witz.“

Sturm schlägt Ried und überholt Altach

via Sky Sport Austria

(APA) Sturm Graz hat sich in der Fußball-Bundesliga auf den zweiten Platz vorgekämpft. Die Steirer gewannen am Karsamstag das Heimspiel gegen die SV Ried mit 1:0 (0:0). Der eingewechselte Philipp Zulechner traf erst in der 88. Minute mit seinem ersten Treffer für Sturm entscheidend. Beide Mannschaft beendeten die Partie nur zu zehnt. Ried bleibt weiter vier Zähler hinter Mattersburg Liga-Schlusslicht.

In einer hitzigen zweiten Spielhälfte spielte Sturm nach einer Roten Karte für Rieds Thomas Reifeltshammer (57.) lange in Überzahl, ehe auch Charalampos Lykogiannis mit Gelb-Rot (83.) vom Feld musste. Als vieles auf ein Remis hindeutete, schlug Zulechner noch zu. Der Stürmer erkämpfte sich den Ball an der Strafraumgrenze und traf im Fallen. Ried musste trotz starker Leistung in der ersten Spielhälfte zum zehnten Mal in Folge ohne Punkt nach Hause fahren.

Zulechner: “Haben das Tor erzwungen”

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Sturm begann vor knapp 8.500 Zuschauern im Eiltempo, Deni Alar visierte schon nach neun Sekunden das Kreuzeck an. Nach einem Abschluss des 15-fachen Saisontorschützen lag der Ball in der 9. Minute auch im Netz, Alar stand zuvor aber knapp im Abseits. Zwei Szenen, die die erste Spielhälfte aber nicht wiedergaben. Die erneut ohne den angeschlagenen Kapitän Thomas Gebauer eingelaufenen Rieder waren die gefährlichere Elf.

Die von Trainer Lassaad Chabbi wieder mit offensiver Grundhaltung aufs Feld geschickten Oberösterreicher agierten in den Zweikämpfen präsenter und mit klareren Aktionen nach vorne. Vor allem die rechte Seiten mit Florian Hart und Patrick Möschl bereitete den Grazern Probleme. Möschl konnte zunächst zweimal in letzter Sekunde am Abschluss gehindert werden, dann entschärfte Sturm-Torhüter Christian Gratzei einen Flachschuss des Flügelspielers (19.).

Chabbi: “Haben mindestens einen Punkt verdient”

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Eine Aktion, in der sich Peter Zulj gegen drei Steirer durchsetzte, Gratzei den Querpass aber abfing, war sinnbildlich für den Charakter der Partie. Erst kurz vor dem Pausenpfiff wagte Simon Piesinger einen Antritt, verfehlte das Tor aus aussichtsreicher Position aber knapp (41.). Zur Pause war Ried in allen relevanten Statistiken voran.

Die zuvor äußerst fair verlaufene Partie wurde nach Seitenwechsel härter, was schließlich im Platzverweis für Reifeltshammer gipfelte. Der Innenverteidiger attackierte Marc Andre Schmerböck zu ungestüm mit dem Knie in Gesichtshöhe, Referee Harald Lechner zückte Rot.

Unterhaltsam blieb es, Zulj hämmerte den Ball nach einem Freistoß aus Ferndistanz an die Latte (59.). Auf der Gegenseite hatte Ried Glück, die Partie nicht zu neunt fortsetzen zu müssen. Hart setzte als letzter Mann zum Tackling gegen Baris Atik an, traf dabei aber nur den Sturm-Profi (67.).

Für die Elf von Franco Foda machte sich ihre numerische Überlegenheit immer deutlicher bemerkbar. Atik fand die Riesenchance auf Sturms Führung vor, scheiterte alleine vor Reuf Durakovic an Gebauers starkem Ersatzmann (76.). Hitzig ging es bis zum Schlusspfiff weiter, Lykogiannis sah nach einem Foul an Möschl Gelb-Rot. Sturm belohnte sich schließlich für eine Leistungssteigerung in der zweiten Spielhälfte durch Zulechner. Die “Blackys” haben damit alle zwölf Zähler im Frühjahr zu Hause geholt.

 

 

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Steffen Hofmann: „Es ist schon lange zach, aber jetzt wird’s richtig zach.“

via Sky Sport Austria

Damir Canadi: „Jede Kritik ist berechtigt.“ Dieter Elsneg: „Der Verein lebt noch.“ Heribert Weber: „Man muss das Ärgste befürchten.“

SV Guntamatic Ried gewinnt 3:0 gegen SK Rapid Wien. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria.

SV Guntamatic Ried – SK Rapid Wien 3:0 (0:0)
Schiedsrichter: Dominik Ouschan

Dieter Elsneg (SV Guntamatic Ried):
…über den Sieg: „Die ganze Mannschaft hat eindrucksvoll bewiesen, dass der Verein noch lebt. Ich bin überglücklich über den souveränen Sieg. Die Saison hat für mich nicht so gut angefangen, ich bin nicht in Fahrt gekommen, habe auch einen Elfmeter verschossen – das war ein negativer Zeitpunkt für mich. Umso glücklicher bin ich, dass es heute geklappt hat. Wir müssen uns jetzt zu 100 Prozent auf uns konzentrieren und schauen, dass wir bis zum Ende kämpfen.“

Clemens Walch (SV Guntamatic Ried):
…über die Genesung nach seinem Muskelfaserriss: „Ich hoffe, dass ich nächste Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann.“

…über eine mögliche Vertragsverlängerung: „Ich weiß nicht, wo ich nächstes Jahr spielen werde, aber ich hoffe, dass ich noch in Ried sein werde. Es ist momentan eine schwierige Situation für den Sportdirektor, weil viele Verträge auslaufen. Das Wichtige ist jetzt aber, sich auf die letzten Partien zu konzentrieren. Es wäre das Allerschlimmste, abzusteigen, deswegen werfen wir jetzt alles in die Waagschale.“

Lassaad Chabbi (Trainer SV Guntamatic Ried):
…über den Sieg: „Ich habe immer zu meiner Mannschaft gesagt, wir leben. Ich bin überzeugt, dass die Mannschaft Qualität hat. Wir haben immer gut gespielt und auch verloren, obwohl wir gut gespielt haben. Aber wenn man oft gut spielt, gewinnt man irgendwann auch – das war heute.“

…über das Spiel: „Man kann den Fußball umdrehen wie man will. Wir haben es heute auf beiden Seiten richtig gemacht. Wir haben gewusst, dass Rapid am Mittwoch gespielt hat. Ein drittes Spiel ist immer schwierig zu spielen und das haben wir ausgenützt. Wir haben mehr Zweikämpfe gewonnen und haben es mehr gewollt.“

Steffen Hofmann (SK Rapid Wien):
…über das Spiel: „Auswärts beim Letzten 3-0 verlieren ist nicht schönzureden. Wir haben ein sehr wichtiges Spiel verloren. Wir sind jetzt mittendrin im Abstiegskampf. Es ist schon lange zach, aber jetzt wird’s richtig zach.“

…über den Abstiegskampf: „Ich denke nicht, dass dieser Verein und diese Mannschaft da hinten etwas zu tun haben sollte. Das ist jetzt passiert, so müssen wir es annehmen und schauen, dass wir Punkte sammeln. Es muss jeder schauen, was er besser machen kann, damit wir aus dieser Situation so schnell wie möglich rauskommen.“

Damir Canadi (Trainer SK Rapid Wien):
…über das Spiel: „Es war nicht nachzuvollziehen, nach der guten Leistung am Mittwoch von der ersten Minute an nicht im Spiel zu sein. Uns hat die Leidenschaft gefehlt, wir haben offensiv und defensiv nicht in unsere Stärken hineinkommen können. Es hat etwas mit der Einstellung, Disziplin und dem Siegeswillen zu tun. Der Gegner hat alles investiert, um das Spiel zu gewinnen – das hat mir bei meiner Mannschaft gefehlt.“

…über die Auswechslung von Christoph Schösswendter: „Er hat nach dem ersten Fehler sehr viel Unsicherheit gezeigt und ich wollte ihn schützen. Auch wenn es nicht die feine Art ist, ich musste es korrigieren für die Mannschaft.“

…auf die Frage, ob die Mannschaft noch hinter ihm stehe: „Darum geht es jetzt nicht. Wir müssen als SK Rapid auftreten – das sind wir heute nicht. Mir tut es auch ganz leid für die Fans. Sie haben wirklich versucht, uns zu unterstützen, wir haben aber nicht den Schalter gefunden.“

…über den Abstiegskampf: „Wir wissen, in welcher Situation wir uns befinden. Wir wollen es nicht zu leicht nehmen und nach diesem Auftritt ist das leider nicht ok. Grundsätzlich habe ich schon ein gutes Gefühl.“

…über die Trainerfrage: „Diskutieren ist ein ganz normaler Prozess und wir werden uns intern zusammensetzten und offene und ehrliche Gespräche führen. Jede Kritik ist berechtigt.“

Heribert Weber (Sky Experte):
…über die Leistung der SV Guntamatic Ried: „Ried hat mit sehr viel Leidenschaft gespielt. Sie haben ständig probiert, das Spiel zu dominieren, haben aber in der ersten Halbzeit nicht die großen Chancen zustande gebracht.“

…über die Leistung des SK Rapid Wien: „Die ersten zehn Minuten nach der Pause hat total die Konzentration gefehlt. Ich habe von der ersten Minute weg nie das Gefühl gehabt, dass die Mannschaft den Sieg von Mittwoch bestätigen will. Es übernimmt niemand so richtig Verantwortung in der Mannschaft.“

…über die Auswechslung Christoph Schösswendters: „Er hat am Anfang einen Fehler gemacht und ihn dann gleich ein paar Minuten vor der Pause herauszunehmen, kann man nicht machen – so sollte man nicht als Trainer auftreten.“

…über die Zukunft des SK Rapid Wien: „Wenn man sieht, wie die Mannschaft aufgetreten ist heute, muss man das Ärgste befürchten. Es hat völlig Herz und Leidenschaft gefehlt, im Gegensatz zur Ried. So wird es schwierig, gemeinsam etwas zu erreichen. Jetzt müssen alle zusammenhalten, oder man beschreitet einen anderen Weg.“

…über die Trainerfrage des SK Rapid Wien: „Die Verantwortlichen werden sich Gedanken machen müssen, wie es weitergeht, aber so kann es nicht weitergehen. Dass der Trainer die Mannschaft erreicht, ist nach der heutigen Leistung nicht mehr der Fall.“

Michael Konsel (Sky Experte):
…über die Leistung des SK Rapid Wien: „Es ist unglaublich, was da passiert ist heute – ohne Laufbereitschaft, ohne Leidenschaft. Die zweite Halbzeit ist komplett unerklärlich. Man war nicht nur psychisch leer, sondern auch körperlich von spritzig weit weg. Es gibt zu denken, dass von der Einstellung einiges nicht gepasst hat. Es ist nichts von dem Selbstvertrauen nach dem Sieg über St. Pölten zu sehen gewesen. Es nur auf das Körperliche zu schieben, ist zu wenig. Das muss ein Profi aushalten.“

…über die Auswechslung Christoph Schösswendters: „Er hat nach dem Wechsel zentral gespielt und die Leistung war dann in Ordnung, deswegen gab es keinen Grund so zu reagieren.“

Niederlage in Ried: Rapid endgültig im Abstiegskampf

via Sky Sport Austria

(APA) Fußball-Rekordmeister Rapid ist seit Samstag endgültig mitten drinnen im Abstiegskampf der Bundesliga. Die Hütteldorfer kassierten zum Auftakt der 28. Runde eine verdiente 0:3-(0:0)-Niederlage bei Schlusslicht Ried und haben nur noch fünf Zähler Vorsprung auf das Tabellenende. Das 100. Spiel von Damir Canadi als Bundesliga-Trainer könnte damit zugleich sein letztes bei Rapid gewesen sein.

 

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Bei den Grün-Weißen war von Selbstvertrauen nach dem vermeintlichen Befreiungsschlag im Cup-Viertelfinale gegen St. Pölten am Mittwoch (3:1) gar nichts zu sehen. Sie präsentierten sich über weite Strecken wie ein Abstiegskandidat und bauten ihre sieglose Serie in der Liga auf mittlerweile neun Partien aus. Dies passierte den Wienern zuletzt in der Saison 2012/13, zuvor nur 1987/88. Der bisher letzte Sieg glückte am 11. Dezember 2016 gegen Ried, diesmal waren sie davon weit entfernt. Nach dem Schlusspfiff skandierten die mitgereisten Fans “Wir haben die Schnauze voll”.

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Die Innviertler waren schon vor der Pause gefährlicher und sorgten nach dem Seitenwechsel innerhalb von zehn Minuten für die Entscheidung. Dieter Elsneg (46.), Peter Zulj (52.) und Florian Hart (55.) besserten das im Kampf um den Klassenerhalt möglicherweise entscheidende Torverhältnis ordentlich auf. Ried fehlte damit vor den Abendspielen nur noch ein Punkt auf Mattersburg (bei der Admira) und zwei Zähler auf St. Pölten (bei der Austria).

Hofmann: “Sind mittendrin im Abstiegskampf”

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Canadi hatte seine Truppe gegenüber dem starken Auftritt unter der Woche nur an einer Position verändert, Christoph Schößwendter für den kränklichen Maximilian Hofmann gebracht. Die Spieler waren aber nicht wiederzuerkennen. Das war vor allem bei der Zweikampfbilanz in der ersten Hälfte augenscheinlich, nur 36 Prozent davon wurden von den Wienern gewonnen. Die Gäste hatten zudem auch knapp weniger Ballbesitz.

Rapid Wien kassiert innerhalb von zehn Minuten drei Gegentore

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Ried machte klar das Spiel, ein Schuss aufs Tor blieb aber auch den Innviertlern verwehrt. Dreimal wurden sie trotzdem richtig gefährlich. Orhan Ademi verfehlte eine Elsneg-Hereingabe nur um Zentimeter (4.), ein Zulj-Schuss wurde von Maximilian Wöber in höchster Not geblockt (22.). In der 36. Minute kam Ademi im Strafraum nicht zum Abschluss, in der Folge blieb ein Pfiff von Schiedsrichter Dominik Ouschan bei einem strittigen Zweikampf von Rapid-Goalie Tobias Knoflach mit Patrick Möschl aus.

Canadi: “Tut mir leid für die Fans”

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Canadi versuchte mit der Hereinnahme von Giorgi Kvilitaia zur Pause für mehr Offensive zu sorgen, der positive Effekt blieb aber aus. Ganz im Gegenteil: Rapid verlor innerhalb weniger Minuten die Partie. Wenige Augenblicke nach Wiederbeginn konnte Knoflach einen Ademi-Kopfball noch abwehren, gegen den Abstauber des starken Elsneg war er machtlos (46.). Ademi stieß dabei mit dem in der 38. Minute für Schößwendter eingewechselten Mario Sonnleitner zusammen. Beide mussten mit einer Kopfverletzung den Platz verlassen.

Weber: “Entweder alle halten zusammen oder man muss einen neuen Weg gehen”

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Die Rieder nutzten die fehlende Stabilität in der Rapid-Abwehr weiter aus. Nach einem Möschl-Freistoß beförderte der freistehende Zulj den Ball volley in die Maschen (52.). Zulj war auch am dritten Treffer beteiligt, Knoflach patzte bei seinem Schuss und Hart hatte keine Mühe, abzustauben (55.). Zulj (62.) und Marvin Egho (72.) hätten weiter erhöhen können. Ähnlich nahe dran an einem Treffer waren aber auch die Wiener, die sich nicht aufgaben und durch Mario Pavelic (70.) und Thomas Murg (79.) für Ergebniskosmetik sorgen hätten können.

Damit setzte sich zum sechsten Mal hintereinander im direkten Duell das Heimteam durch. Ried setzte den Aufwärtstrend mit dem zweiten Sieg in den jüngsten drei Runden fort.

Ried Trainer Chabbi ist sichtlich stolz auf seine Mannschaft

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Gerald Baumgartner: „Zuhause sind wir derzeit schwer zu biegen.“

via Sky Sport Austria

Andreas Herzog: „Es ist eben nicht immer nur Tiki-Taka schön anzuschauen, sondern du musst den Ball einfach dort hinspielen wo Tore passieren können.“ Anton Pfeffer: „Für Ried ist es einfach sehr zermürbend.“ Lassaad Chabbi: „Wenn wir das erste Tor sehen, da war ein Foul für uns, der Schiri hat es vielleicht anders gesehen.“

SV Mattersburg gewinnt gegen die SV Guntamatic Ried mit 2:1. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.

SV Mattersburg – SV Guntamatic Ried 2:1 (0:0)

Schiedsrichter: Markus Hameter

 

Gerald Baumgartner (Trainer SV Mattersburg):

…über das Spiel: „Ich denke wir haben dreißig Minuten sehr gut begonnen, hatten auch da die Chancen in Führung zu gehen. Das haben wir nicht gemacht. Zweite Halbzeit, anfangs, war Ried dann besser. Mit dem schnellen Tor haben sie sehr großes Selbstvertrauen bekommen und wir haben dann probiert umzustellen, Offensive einzuwechseln. Wir sind All-In gegangen und es ist Gott sei Dank aufgegangen. Kompliment an die Mannschaft. Wir geben nicht auf, vor allem zu Hause nicht. Die Fans haben uns nach vorne gepeitscht. Im Endeffekt war es natürlich auch glücklich, aber ich denke nicht unverdient.“

 

…über die Heimstärke seiner Mannschaft: „Zuhause sind wir derzeit schwer zu biegen. Das ist aber auch nötig in der Situation in der wir uns befinden und deswegen bin ich auch sehr zufrieden mit der gesamten Mannschaftsleistung.“

 

Stefan Maierhofer (SV Mattersburg):

…über das Spiel: „Wir hätten uns eigentlich in der ersten Halbzeit belohnen müssen und dann gehen wir mit 0:0 in die Halbzeit, kommen raus und kriegen glaube ich nach drei Minuten ein Gegentor, vom Gegner gut gespielt, aber könnte man trotzdem besser verteidigen. Dann hat Ried eigentlich zehn Minuten die Überhand gehabt, dann haben wir uns wieder gefangen. Der gute taktische Wechsel vom Trainer und dann haben wir vorne mit diesen langen Bällen auch Druck ausgeübt und einfach die Tore erzwungen.“

…über seinen ungewöhnlichen Torjubel: „Unser zweiter Torhüter, der Markus ist heute in der Nacht zum zweiten Mal Vater geworden und das war mein Torjubel für ihn.“

 

Patrick Bürger (SV Mattersburg):

…über das Spiel: „Ich freue mich ungemein für mich und für die Mannschaft, dass wir das Spiel noch umgedreht haben. Es war enorm wichtig und es ist wirklich ein super Gefühl.“

…über die jetzige Ausgangslage: „Wir haben heute unbedingt drei Punkte holen wollen. Das war enorm wichtig für uns und natürlich auch der Sieg ist enorm wichtig für uns. Wir müssen jetzt wieder auf das nächste Spiel schauen.“

 

Lassaad Chabbi (Trainer SV Guntamatic Ried):

…über das Spiel: „Wir sind in den letzten fünfzehn Minuten sehr tief gestanden durch die langen Bälle vom Gegner. Wir hätten einfach hoch stehen sollen, dann wäre der eine oder andere Spieler im Abseits gewesen. Wenn wir das erste Tor sehen, da war ein Foul für uns, der Schiri hat es vielleicht anders gesehen. Wir haben noch neun Spiele, da müssen wir noch besser spielen. Wir müssen in Zukunft nach dem 1:0 noch das zweite Tor machen, dann ist die Sache erledigt.“

…vor dem Spiel über die Verletzungssorgen seiner Mannschaft: „Wir haben keine Probleme. Wir haben zwanzig Spieler, alle sind für mich Stammspieler. Es spielt keine Rolle wer fehlt. Ich habe nicht elf Leute, ich habe zwanzig und mit denen muss man arbeiten.“

…über den Gegner: „Sie haben diese Qualität auch in den letzten Spielen gezeigt, dass sie mit langen Bällen sehr gefährlich sind.“

 

Andreas Herzog (Sky Experte):

…über das Spiel: „Die Rieder haben in der zweiten Hälfte nach dem Führungstreffer sehr gut gespielt. Umso bitterer ist es für sie natürlich, dass sie das Spiel verloren haben.“

…über die Situation von der SV Ried: „Da muss jetzt in den nächsten paar Spielen schon eine gewisse Serie her, dass man eben wieder zumindest einmal ungefähr punktegleich ist. Aber es ist auf der einen Seite natürlich für den Trainer eine gewisse Bestätigung, wenn du weißt deine Mannschaft, auch wenn sie hinten steht, kann sie trotzdem einen guten Fußball spielen.  So wie es die Rieder in der zweiten Hälfte gezeigt haben. Auf der anderen Seite ist es natürlich ganz schwer zu verdauen, wenn du gut spielst und das Spiel noch verlierst.“

…über den Effekt den Gerald Baumgartner bei Mattersburg hat: „Er hat jetzt einen extremen Schwung reingebracht. Ich meine fünf Heimsiege in Serie und du übernimmst eine Mannschaft die am Tabellenende war. Dass die gleich so nach vorne pusht ist schon eine Qualität. Das spricht für ihn und das hat man auch heute in den letzten zehn Minuten gesehen. Ich meine zweite Hälfte war es dann phasenweise so, dass man eigentlich davon ausgehen hat müssen, dass Ried jetzt jeden Augenblick das zweite Tor schießt und dann ist das Spiel erledigt. Und dann auf einmal zehn Minuten vor Schluss dann eben mit der Wucht mit Bürger, mit Maierhofer. Es ist eben nicht immer nur Tiki-Taka schön anzuschauen, sondern du musst den Ball einfach dort hinspielen wo Tore passieren können. Mit diesen zwei wuchtigen Stürmen vorne drinnen kann man das natürlich auch machen.“

 

Anton Pfeffer (Sky Experte):

…über das Spiel: „Ried hat gezeigt, dass sie Fußball spielen können und das werden sie versuchen in den nächsten neun Spielen noch zu zeigen.“

…über den Abstiegskampf: „Für Ried ist es einfach sehr zermürbend. Das sind natürlich diese Big Points, die dir dann im Endeffekt auch fehlen können. Aber es geht noch neun Runden und es braucht keiner glauben der hinteren Drei, ob das jetzt St. Pölten oder Mattersburg ist, dass das schon eine gemähte Wiese ist. Das ist es bei Gott nicht.“

 

Abstiegskrimi: Bürger dreht Partie gegen Ried

via Sky Sport Austria

(APA) Der SV Mattersburg hat am Samstag im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga einen wichtigen Sieg gefeiert. Die Burgenländer setzten sich in der 27. Runde vor eigenem Publikum gegen die SV Ried mit 2:1 (0:0) durch und liegen nun als Vorletzter vier Punkte vor dem Schlusslicht aus dem Innviertel.

Orhan Ademi hatte Ried in der 48. Minute in Führung gebracht, der in der 71. Minute eingewechselte Patrick Bürger sorgte mit einem Doppelpack im Finish (84., 86.) noch für einen Erfolg des SVM.

Der Matchwinner Patrick Bürger im Interview

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Dabei hätten die Mattersburger schon nach 47 Sekunden fast getroffen, doch ein Kopfball von Nedeljko Malic ging an die Latte. In der 11. Minute musste sich Reuf Durakovic, der den an Muskelproblemen laborierenden Rieder Einsergoalie Thomas Gebauer vertrat, bei einem Schlenzer von David Atanga auszeichnen.

Zwei Minuten später hatten die Innviertler Glück, als ein Tor von Stefan Maierhofer wegen Abseits nicht anerkannt wurde. Zudem übersah Schiedsrichter Markus Hameter in der 22. Minute einen Ellbogencheck von Özgür Özdemir gegen das von einer Maske geschützte Gesicht des 2,02-Meter-Stürmers im Strafraum der Oberösterreicher.

Das sagen die Trainer zum Spiel

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Aufregung gab es vor dem Rieder Tor in der ersten Hälfte nur noch in der 25. Minute bei einem durch Durakovic parierten Dropkick von Michael Perlak. Die Oberösterreicher klopften vor dem Seitenwechsel lediglich bei relativ harmlosen und von Goalie Markus Kuster entschärften Schüssen durch Dieter Elsneg an (8., 45.).

Zu Beginn der zweiten Hälfte gingen es die Rieder deutlich forscher an. In der 48. Minute setzte sich Patrick Möschl auf der linken Seite durch und schlug eine Maßflanke auf Ademi, der per Kopf einnetzte.

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Der Rückstand lähmte die Mattersburger, und die Rieder kamen ihrem zweiten Tor einige Male nahe: In der 50. Minute rettete Kuster bei einem Kopfball von Özdemir, in der 58. Minute war der SVM-Schlussmann bei einem Versuch von Peter Zulj zur Stelle. Nur in der 64. Minute wäre Kuster geschlagen gewesen, der Schuss von Stefan Nutz landete jedoch an der Stange.

Mattersburg versuchte es in der Schlussphase mit der Brechstange und den drei Mittelstürmern Maierhofer, Markus Pink und Bürger. Letzterer köpfelte in der 79. Minute aus wenigen Metern deutlich am Tor vorbei, 17 Minuten zuvor war Jano ebenfalls per Kopf lediglich an der Latte gescheitert. Auch die Rieder verzeichneten durch einen Freistoß von Nutz (80.) einen zweiten Aluminiumtreffer. Bürger stellte in dieser Wertung mit einem Stangenkopfball in der 83. Minute auf 3:2 für die Burgenländer.

Wenig später traf der Burgenländer dann auch zweimal ins Netz. In der 84. Minute fälschte er einen Freistoß von Jano mit dem angelegten Arm ins Tor ab, zwei Minuten danach staubte der Stürmer ab, nachdem Durakovic einen Schuss von Thorsten Mahrer nur kurz abwehrt hatte. Damit fuhren die Mattersburger ihren fünften Heimsieg in Folge ein, während es für Ried nach dem 2:0 gegen Altach wieder einen Dämpfer setzte.

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ZusammenfassungLive KommentarZeitleisteHeatmapKreidetafelSpielplanTabelle
RIED,AUSTRIA,18.MAR.17 - SOCCER - tipico Bundesliga, SV Ried vs SCR Altach. Image shows Thomas Gebauer (Ried). Photo: GEPA pictures/ Florian Ertl

Alle Spiele, alle Tore der 26. Runde der tipico Bundesliga

via Sky Sport Austria

SK Rapid Wien – SV Mattersburg 1:1

Die Hütteldorfer mussten sich am Samstag zum Auftakt der 26. Runde gegen den SV Mattersburg mit einem 1:1 (1:1)-Remis zufriedengeben. Es war bereits die siebente Bundesliga-Partie in Folge ohne Sieg für die bemühte, aber erneut glücklose Rapid-Mannschaft, die im eigenen Stadion bereits nach 25 Sekunden in Rückstand geriet. (Zum Spielbericht + VIDEO)

brightcove.createExperiences(); Wolfsberger AC – SKN St. Pölten 1:0

Trotz klarer Überlegenheit schlugen die Kärntner im Duell der Liga-“Wölfe” mit den Niederösterreichern am Samstag erst in der 94. Minute durch Christian Klem entscheidend zu. Nach dem 1:0 überholte der WAC in der Tabelle Rapid und ist nun Sechster. (Zum Spielbericht + VIDEO)

brightcove.createExperiences(); SV Ried – SCR Altach 2:0

Am Samstag bezwang das Schlusslicht der Fußball-Bundesliga nach ansprechender Leistung den Tabellenzweiten Altach mit 2:0 (1:0) und verkürzte den Abstand zum Neunten Mattersburg auf einen Zähler. Altach zeigte wieder sein negatives Auswärtsgesicht. (Zum Spielbericht + VIDEO)

brightcove.createExperiences(); FC Flyeralarm Admira – SK Sturm Graz 1:0

Am Samstag unterlagen die Grazer bei Admira Wacker in der 26. Runde der Fußball-Bundesliga mit 0:1 (0:0) und verließ nach zwei Erfolgen en suite den Platz wieder als Verlierer. Sturm ging in einer von heftigem Wind dominierten Partie durch das neunte Saisontor von Lukas Monschein (69.) k.o. und ließ wertvolle Punkte im Kampf um Platz drei liegen. (Zum Spielbericht + VIDEO)

brightcove.createExperiences(); FC Red Bull Salzburg – FK Austria Wien 5:0

Eine Halbzeit lang durfte sich die Wiener Austria Hoffnungen auf einen Auswärtssieg bei Meister Red Bull Salzburg machen. Die Veilchen zeigten sich nicht effizient genug und brachten trotz einiger Chancen im ganzen Spiel keinen einzigen Schuss auf das Gehäuse von Goalie Alexander Walke. Die Salzburger drehten auf und schickten die Austria mit einer 5:0-Packung zurück in die Bundeshauptstadt, außerdem bauten sie ihre Tabellenführung auf sieben Punkte aus. (Zum Spielbericht + VIDEO)

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Beitragsbild: GEPA

RIED,AUSTRIA,18.MAR.17 - SOCCER - tipico Bundesliga, SV Ried vs SCR Altach. Image shows the rejoicing of Ried. Photo: GEPA pictures/ Florian Ertl

Ried schöpft neue Hoffnung im Abstiegskampf

via Sky Sport Austria

Wien (APA) – Die SV Ried hat im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga wieder Hoffnung geschöpft. Durch den 2:0-Heimsieg am Samstag über den SCR Altach liegen die Innviertler nur noch einen Punkt hinter dem SV Mattersburg, der bei Rapid ein 1:1 erkämpfte. Auch der SKN St. Pölten ist nach dem 0:1 beim WAC lediglich vier Punkte entfernt.

Die Rieder schrieben nach zuletzt sieben Niederlagen in Folge erstmals wieder an, was Trainer Lassaad Chabbi mit großer Freude erfüllte. “Es ist aber wichtig, dass wir am Boden bleiben”, forderte der gebürtige Tunesier, der jahrelang in Vorarlberg tätig war. “Ich kenne die Altach-Spieler sehr gut, das war sicher ein Vorteil.”

Im Rennen um den Klassenerhalt sei nun alles offen. “In der Liga geht es sehr schnell, es sind noch zehn Spiele. Die Mannschaft, die konstant spielt und die Nerven behält, wird oben bleiben”, prophezeite Chabbi.

Man habe sich von der jüngsten Negativserie nicht nervös machen lassen. “Ich habe den Spielern gesagt, sie dürfen Fehler machen und müssen nach vorne schauen”, sagte der Ried-Betreuer, dessen Club nach der Länderspielpause in Mattersburg antritt.

Auch vom Trainer der Burgenländer, Gerald Baumgartner, gab es nach dem 1:1 bei Rapid Streicheleinheiten für seine Kicker. “Die Burschen haben fantastisch gefightet, das Unentschieden ist fast wie ein Sieg. In unserer Situation ist dieser Punkt extrem wichtig”, erklärte der Salzburger.

Verärgert war Baumgartner lediglich über die beleidigenden Sprechchöre von Teilen der Rapid-Fans gegen Stefan Maierhofer. “Er hat Rapid bei seinem Transfer viel Geld gebracht und viele Tore für Rapid geschossen. Ich hätte erwartet, dass ihm die Fans ein bischen mehr Respekt zollen.”

Der wegen seines Jochbeinbruchs mit Maske spielende SVM-Stürmer und Ex-Rapidler zeigte sich diesbezüglich gelassen. “Da stehe ich drüber”, sagte der Niederösterreicher über die Schmähungen gegen seine Person.

Bei St. Pöltens Trainer Jochen Fallmann geriet das Blut aufgrund des 0:1 in Wolfsberg schon eher in Wallung. “Meine Mannschaft ist über 90 Minuten nicht ins Spiel gekommen. Es sind sehr viele individuelle Fehler unterlaufen”, sagte der 38-Jährige.

Dennoch hätte es beinahe zu einem Unentschieden gereicht, doch Christian Klem machte mit seinem Treffer in der 94. Minute den WAC-Sieg perfekt. “Es ist bitter, dass noch das späte Tor gefallen ist. Ein Punkt wäre zwar nicht verdient gewesen, aber wir hätten ihn gerne mitgenommen”, erklärte Fallmann.

Sein Team kommt zwar immer wieder zu Erfolgserlebnissen, schafft es aber nicht, einen respektablen Vorsprung auf den Abstiegsplatz herauszuarbeiten. “Immer wenn wir die Gelegenheit hätten, uns etwas abzusetzen, bringt die Mannschaft die Leistung nicht”, ärgerte sich Fallmann.

Der sechstplatzierte WAC hingegen kann bei neun Zählern Vorsprung auf Ried schön langsam mit dem Klassenerhalt planen. “Das war ein sehr wichtiger Erfolg mit Blick auf die Tabelle”, sagte Coach Heimo Pfeifenberger.

Beitragsbild: GEPA

Martin Scherb: “Der eine oder andere Spieler ist vielleicht mit zu vielen Zukunftsplanungen beschäftigt.“

via Sky Sport Austria

Martin Scherb: „Wer nicht bereit ist, für den SCR Altach alles zu geben, wird nicht mehr spielen.“ Patrick Möschl: “Wenn wir so weiterspielen, kommen wir von da unten raus.“ Lassaad Chabbi: “Wir haben eine gute Balance zwischen Defensive und Offensive gefunden.“ Hans Krankl: „Heute hat Altach sehr blass ausgesehen.“

 

SV Guntamatic Ried gewinnt 2:0 gegen CASHPOINT SCR Altach. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria.

 

SV Guntamatic Ried – CASHPOINT SCR Altach 2:0 (1:0)
Schiedsrichter: Alexander Harkam

 

Mathias Honsak (SV Guntamatic Ried):
…über das Spiel: „Wir haben versucht, dem Gegner keinen Platz zu lassen. Wir wollten den Sieg, wir brauchten die Tore und wir haben das alles heute dem Gegner gezeigt. Wir sind hinten kompakt gestanden und haben dem Gegner wenig Platz gelassen und zum Schluss den Sieg noch geholt. Wir haben uns auf dem 2-0 nicht ausgeruht und somit den Sieg eingefahren.“

…über Trainer Lassaad Chabbi: „Er pusht die Mannschaft und gibt immer 100 Prozent. Das zahlt sich aus.“

 

Patrick Möschl (SV Guntamatic Ried):
…über das Spiel und dessen Auswirkungen: „Es ist wieder neuer Schwung drinnen und wenn wir so weiterspielen, kommen wir von da unten raus.“

…über den neuen Antrieb im Abstiegskampf: „Wir haben jetzt alle wieder Selbstvertrauen getankt. Jetzt haben wir Länderspielpause und dann greifen wir wieder in Mattersburg an.“

 

Lassaad Chabbi (Trainer SV Guntamatic Ried):
…über das Spiel: „Wir haben das Spiel dominiert und über 90 Minuten sehr gut kontrolliert. Wir müssen am Boden bleiben und weiter gut arbeiten. Es war ganz wichtig, zu gewinnen und dass wir eine gute Balance zwischen Defensive und Offensive gefunden haben. Wir haben uns auf Altach sehr gut vorbereitet und analysiert und deswegen geht der Sieg in Ordnung.“

…über die Leistung von Stefan Nutz im Mittelfeld: „Er ist ein sehr guter Fußballer. Heute hat er seinen Job sehr gut gemacht.“

…über die Pläne für SV Ried: „Jeder soll im Training seine Leistung bringen. Niemand darf das Gefühl haben, dass er kein Stammspieler ist.“

 

Andreas Lukse (CASHPOINT SCR Altach):
…über seine Verletzung: „Dem Hüftbeuger geht es gut. Er ist stabil und ich bin bei Kräften. Der Trainerstab war der Meinung, dass ich noch ein bisschen länger brauche und das ist zu akzeptieren.“

…über seine Chancen im Nationalteam: „Natürlich habe ich genauso gute Chancen, wie die anderen beiden, die dabei sind. Ich durfte im Herbst schon ein Länderspiel machen und das war O.K. Für mich war es wichtig, dass ich rechtzeitig fit werde. Ab nächsten Freitag geht es weiter mit dem Nationalteam.“

…über Probleme im Spiel des SCR Altach: „Wir zeigen unser negatives Auswärtsgesicht. Defensiv sind wir nicht kompakt und offensiv nicht vorhanden.“

 

Martin Scherb (Trainer CASHPOINT SCR Altach):
…über das Spiel: „Das Auftreten war einer Altacher Mannschaft nicht würdig. Ich habe unmittelbar keine Erklärung. Der eine oder andere Spieler ist vielleicht mit zu vielen Zukunftsplanungen beschäftigt. Die Geduld, die ich in der Kabine angesprochen habe, sollte nicht mit Lethargie verwechselt werden.“

…über die fehlende Bereitschaft in der Mannschaft: „Die Bereitschaft den ersten Meter zu machen ist nicht da, aber sich mit Managern zu treffen schon. Wer nicht bereit ist, für den SCR Altach alles zu geben, wird nicht mehr spielen.“

…über die Negativserie bei Auswärtsspielen gegen SV Ried: „Es ist unerklärlich, warum die Mannschaft so aufgetreten ist. Wir werden auswerten und neuformulieren für die nächsten zehn Spiele. Aus mir spricht noch die Enttäuschung.“

 

Alfred Tatar(Sky Experte):
…über die SV Ried: „Der Sieg ist sehr verdient. Sie waren gewollt, die Negativserie mit dem neuen Trainer endlich hinter sich zu lassen. Von der Leistung her hat heute das Resultat gepasst.“

…über den SCR Altach und Martin Scherb: „Ich verstehe die Enttäuschung. Sie haben die große Chance liegen gelassen, sich an Salzburg heranzupirschen. Dann tritt die Mannschaft so auf. Altach ist in Lethargie verfallen. Sie haben kein gutes Gesicht gezeigt. Die Leistung der Rieder darf aber nicht geschmälert werden.“

 

Hans Krankl (Sky Experte):
…über den SCR Altach: „Ihre Auswärtsschwäche müssen sie abstellen. Heute haben sie sehr blass ausgesehen. Die Rieder haben verdient gewonnen.“

…über die Initialzündung für die SV Ried: „Das muss der Weg nach oben sein. Es war ein Lebenszeichen.“

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