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RIED,AUSTRIA,28.MAY.17 - SOCCER - tipico Bundesliga, SV Ried vs SV Mattersburg. Image shows the disappointment of Thomas Reifeltshammer (Ried). Photo: GEPA pictures/ Florian Ertl

Absteiger Ried will sofortigen Wiederaufstieg schaffen

via Sky Sport Austria

Ried im Innkreis (APA) – Oberösterreich ist in der kommenden Saison der Fußball-Bundesliga unverändert nur mit einem Verein vertreten. Während der LASK den Aufstieg geschafft hat, ist der SV Ried das Unternehmen Klassenerhalt misslungen. Die Innviertler verloren am Sonntag zum Saisonabschluss zu Hause gegen Mattersburg mit 2:3 und damit auch ihren Platz im Oberhaus. Lange will man in Ried aber nicht zweitklassig sein.

“Wir wollen sofort wieder aufsteigen, das ist ganz klar”, betonte Manager Schiemer nach dem bitteren Sonntagabend. Dabei wäre im Unterschied zum Jahr 2003 beim davor einzigen Bundesliga-Abstieg diesmal die Schützenhilfe da gewesen.

Enttäuschte Rieder im Interview

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Vor 14 Jahren hatten die Innviertler nach einem katastrophalen Finish mit nur einem Punkt in den letzten neun Spielen vergeblich auf Hilfe der Austria gewartet, die als feststehender Meister zu Hause gegen Schlusslicht Bregenz verloren hatte. Diesmal hat Rapid mit einem 2:1 gegen St. Pölten nicht ausgelassen, dafür aber die Rieder Kicker, die nach 20 Minuten schon 0:2 zurück lagen.

“Ich kann meine Gefühle nicht wirklich beschreiben. Wir haben uns ein Endspiel erkämpft und haben uns für heute sehr viel vorgenommen. Wir sind selber Schuld, wenn wir zu Hause 2:3 verlieren”, sagte Patrick Möschl. “Wir hatten die Möglichkeit, den Abstieg zu verhindern. Wir waren nervös, und wenn man nach 20 Minuten 0:2 hinten liegt, fällt es noch schwerer”, meinte Thomas Reifeltshammer, der den Abstieg aber nicht nur an dieser Partie festmachen wollte. “Wir haben die Meisterschaft nicht heute vergeigt, sondern im gesamten Frühjahr, weil wir zu viele Gegentore bekommen haben.”

Schiemer sah es ähnlich. “Der Abstieg ist extrem bitter, wir hätten es noch schaffen können. Wir haben schon am Anfang katastrophale Fehler gemacht und sind nicht ins Spiel gekommen wie erhofft”, sagte der ehemalige Ried-Spieler, der vor allem den Fitnesszustand seiner Mannschaft kritisierte. “Von der körperlichen Verfassung waren wir die schlechteste Mannschaft der Saison. Wir konnten das leider nicht während der Saison korrigieren. Aber das ist nicht der einzige Grund”, sagte Schiemer, der in der Woche mit Lassaad Chabbi die Planungen für die Erste Liga besprechen wird.

Chabbi: “Waren sehr sehr nervös”

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Dass Chabbi, der Anfang März Christian Benbennek als Trainer abgelöst hat, den sofortigen Wiederaufstieg in Angriff nehmen soll, steht außer Frage. Der gebürtige Tunesier ist überzeugt, dass das Potenzial dafür da ist, unabhängig davon, dass es in der kommenden Saison wegen der Ligen-Reform zwei Fixaufsteiger geben wird. “Ried ist nicht der erste Verein, der abgesiegen ist. Wir werden zurückkommen. Es ist keine Qualitätsfrage, wir haben gute Fußballer”, sagte Chabbi.

Fest steht bisher, dass Stefan Nutz die Rieder Richtung Altach verlässt und aus Vorarlberg (Austria Lustenau) Julian Wießmeier kommt.

Artikelbild: GEPA

Thomas Reifeltshammer: „Der sofortige Wiederaufstieg sollte das Ziel sein.“

via Sky Sport Austria

Thomas Gebauer: „Mein Vertrag gilt nur für die Bundesliga.“ Lassaad Chabbi: „Der Druck war viel zu groß.“ Heribert Weber: „Den Riedern blieb nichts Anderes übrig.“

 

SV Guntamatic Ried verliert 2:3 gegen SV Mattersburg. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria.

SV Guntamatic Ried – SV Mattersburg 2:3 (0:2)
Schiedsrichter: Dominik Ouschan

 

Thomas Reifeltshammer (SV Guntamatic Ried):
…über das Spiel: „Wir haben uns viel vorgenommen und er Druck war sehr hoch. Wir haben am Donnerstag auswärts gewonnen und ich weiß nicht, ob wir zu sehr in Euphorie verfallen sind, aber Mattersburg hat das eiskalt ausgenützt.“

…über die kommende Saison: „Der sofortige Wiederaufstieg sollte das Ziel sein.“

 

Thomas Gebauer (SV Guntamatic Ried):
…über das Spiel: „Wir sind ganz schlecht in die Partie reingekommen, hatten schwere Füße und großen mentalen Druck. Wir waren seit Wochen unter Druck und das ist nicht leicht. Wir nehmen uns Woche für Woche so viel vor und in den entscheidenden Situationen bringen wir unsere Leistung nicht auf den Platz.“

…über seine Zukunft: „Mein Vertrag gilt nur für die Bundesliga und wir werden uns in den nächsten Tagen zusammensetzen. Aber im Moment ist das ein Gedanke, mit dem ich mich nicht auseinandersetzen will.“

 

Patrick Möschl (SV Guntamatic Ried):
…über das Spiel: „Die Mattersburger haben wirklich gut dagegengehalten. Wir haben uns das selbst zuzuschreiben. Wir haben die letzten Wochen so viel Druck aufgeschoben und können leider nicht damit umgehen.“

 

Lassaad Chabbi (Trainer SV Guntamatic Ried):
…über das Spiel: „Wir waren sehr nervös und hatten nicht die Ruhe am Ball und viel zu viele Ballverluste. Der Druck war viel zu groß im eigenen Stadion. In der ersten Halbzeit haben wir das Tor bekommen und die Beine waren schwer. Nächstes Jahr muss es besser laufen.“

…auf die Frage, was für den Klassenerhalt gefehlt habe: „Wir haben oft Spiele gespielt, wo wir zwei Punkte hergegeben haben. Das tut sehr weh. Auch selten konnten die Spieler 90 Minuten laufen. Ich jammere nicht gerne, aber wir haben auch sehr viele verletzte Spieler. Ich habe immer gesagt, die Tabelle lügt nicht und wir wollen nächstes Jahr wieder zurück.“

 

Heribert Weber (Sky Experte):
…über die Leistung der SV Guntamatic Ried: „Den Riedern blieb nichts Anderes übrig. In der ersten Halbzeit konnten die Spieler den Anforderungen der Bundesliga nicht standhalten. Sie haben immer wieder Schwächen gezeigt, die größer waren, als bei den anderen Vereinen.“

…über die Saison der SV Guntamatic Ried: „Es war kein Spiel leicht im Frühjahr. Sie waren oft unkonzentriert, wo sie nicht annährend die Qualität auf den Platz gebracht haben, die sie eigentlich haben. Zur Qualität gehört auch mentale Stärke. diese Stärke haben andere Mannschaften wie Mattersburg, die sie sehr gut ausspielen konnten.“

SALZBURG,AUSTRIA,29.APR.17 - SOCCER - tipico Bundesliga, Red Bull Salzburg vs SV Ried. Image shows Patrick Moeschl (Ried). Photo: GEPA pictures/ Mathias Mandl

Möschl-Transfer zu Dresden vor Abschluss

via Sky Sport Austria

Ried-Spieler Patrick Möschl soll unmittelbar vor einem Wechsel in die 2. Deutsche Bundesliga stehen. Der Transfer vom Absteiger der tipico Bundesliga zu Dynamo Dresden soll bereits fixiert sein. Der 24-jährige Mittelfeldspieler absolvierte in dieser Saison 31 Bundesliga-Spiele und erzielte dabei vier Tore.

Dynamo Dresden beendete die Saison auf dem fünften Platz und möchte in der nächsten Saison den Aufstieg in Deutschlands höchste Spielklasse schaffen. Österreicher scheinen derzeit hoch im Kurs zu stehen bei den Sachsen. Bereits vergangene Wochen gab Dresden die Verpflichtung von Sturm-Spieler Sascha Horvath bekannt.

Artikelbild: GEPA

Ried steigt nach 2:3 gegen Mattersburg ab

via Sky Sport Austria

Ried im Innkreis (APA) – Die SV Ried ist zum zweiten Mal nach 2003 aus der Fußball-Bundesliga abgestiegen. Die Oberösterreicher unterlagen am Sonntag in der letzten Runde zu Hause dem SV Mattersburg mit 2:3 (0:2) und konnten die Schützenhilfe von Rapid nicht nutzen. Ried beendete die Saison zwei Punkte hinter St. Pölten, das in Wien 1:2 verlor.

Die Innviertler hatten sich mit einigen starken Leistungen im Frühjahr Selbstvertrauen geholt und mit einem Auswärtssieg in Altach am Donnerstag die Chance auf den Klassenerhalt gewahrt. Davon war am Sonntag aber in der ersten Halbzeit nichts mehr zu bemerken, die Rieder hatten vor 6.800 Zuschauern in der Keine-Sorgen-Arena von Beginn weg die liebe Not.

Enttäuschte Rieder im Interview

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Bereits nach 20 Minuten lag die Elf von Lassaad Chabbi mit 0:2 zurück. Ried hatte wegen einer Verletzung von Florian Hart nur zehn Mann auf dem Rasen, als Mattersburg nach vier Minuten in Führung ging. Michael Perlak brachte einen scheinbar ungefährlichen Ball zur Mitte, der an Freund und Feind inklusive dem überraschten Ried-Torhüter Thomas Gebauer vorbei sprang.

Mit Ausnahme einer Serie von ungefährlichen Standardsituationen fiel den Heimischen danach offensiv nichts ein. Und ein weiteres schwaches Defensivverhalten ermöglichte den Burgenländern das 2:0 (20.). Bei einer Hereingabe von Perlak hatte Patrick Bürger zu viel Platz, Gebauer sah beim Schuss ins kurze Eck auch ganz schlecht aus.

Chabbi: “Waren sehr sehr nervös”

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Auch danach waren die Gäste das bessere Team. Bei einem Elfer-verdächtigen Rempler gegen Thorsten Röcher blieb der Pfiff aus (24.), der vor dem Wechsel herausragende Perlak sorgte für zwei weitere brenzlige Situationen (44., 45.+2). Ried dagegen kam dem Anschlusstreffer vor der Pause nur einmal durch Patrick Möschl (44.) nahe.

Nach einer ersten Halbzeit zum Vergessen, in der auch Schützenhilfe aus Wien noch fehlte, brachte Chabbi mit Thomas Fröschl und Clemens Walch zwei frische Offensivkräfte – und damit auch neuen Mut. Fröschl hatte gleich eine Riesenchance, verfehlte aber aus vier Metern das leere Tor (51.). Stefan Nutz machte es zwei Minuten später besser und befeuerte mit seinem Treffer aus 15 Metern die Hoffnungen der Rieder.

Möschl vergab die Ausgleichschance (72.), auf der anderen Seite verhinderte Nutz auf der Linie noch den dritten Gegentreffer (75.), ehe die Burgenländer doch für die Entscheidung sorgten. Nach Vorlage von Joker Stefan Maierhofer traf der ebenfalls eingewechselte Manuel Seidl zum 3:1 (78.). Ob per Kopf oder wie von Gebauer vehement reklamierte mit Hilfe der Hand ließ sich nicht zweifelsfrei klären. Möschls neuerlicher Anschlusstreffer (83.) war zu wenig, um den Abstieg noch zu verhindern.

In der Schlussphase gingen die Emotionen im Rieder Fan-Sektor hoch. Schiedsrichter Dominik Ouschan unterbrach die Partie für einige Minuten und schickte die Mannschaften in die Kabine, ehe die Partie zu Ende gespielt werden konnte.

Ried war mit einer zweijährigen Pause gut 20 Jahre lang fixer Bestandteil der Bundesliga. Die Innviertler hatten 1995 erstmals den Aufstieg geschafft, nach dem Abstieg 2003 gelang 2005 wieder der Sprung zurück. Manager Franz Schiemer hat schon vor dem Spiel angekündigt, dass der Vereine im Falle des Abstiegs in der kommenden Saison den sofortigen Wiederaufstieg anpeilt.

Bei Mattersburg, das als zweitbeste Frühjahrsmannschaft die Saison auf Rang sieben beendete, hieß es am Sonntag ebenfalls ein bisschen Abschied nehmen. Mit Patrick Farkas (RB Salzburg) und Thorsten Röcher (Sturm Graz) verlassen zwei langjährige Leistungsträger den Verein.

 

 

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Klassenerhalt: Der Kampf geht in die letzte Runde

via Sky Sport Austria

Für die SV Ried war es diese Saison in der tipico-Bundesliga ein “Auf und Ab”. Heute kommt es zum großen Showdown zwischen den Oberösterreichern und dem SKN St. Pölten – in einem Fernduell. Ried empfängt Mattersburg im eigenen Stadion, die St.Pöltner müssen in Wien bei Rapid antreten. Der Klassenerhalt kann aber wohl nur gelingen, wenn die Innviertler gegen Mattersburg gewinnen und Rapid im Allianz Stadion St. Pölten besiegt – bei einem Remis von den “Wölfen” kommt es auf die Tordifferenz an. Spannung ist also garantiert, in der 36. und letzen Runde!

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SANKT POELTEN,AUSTRIA,29.APR.17 - SOCCER - tipico Bundesliga, SKN Sankt Poelten vs SCR Altach. Image shows a feature with a ball. Photo: GEPA pictures/ Walter Luger

Das Herzschlagfinale in der Bundesliga: der Kampf gegen den Abstieg und um Platz 2 exklusiv bei Sky

via Sky Sport Austria

Die gesamte 36. Runde ab 15.30 Uhr nur bei Sky in der Einzeloption und der Konferenz Die Experten am Wochenende: Heribert Weber und Walter Kogler Sky für jedermann: mit dem Streamingdienst Sky Ticket flexibel auch ohne lange Vertragsbindung bei allen Spielen live dabei sein
Wien, 26. Mai 2017 – Die ersten Entscheidungen im Abstiegskampf und im Kampf um Europa in der tipico Bundesliga sind in der gestrigen 35. Runde bereits gefallen: der Wolfsberger AC hat sich ein weiteres Jahr in der höchsten Spielklasse gesichert und der SCR Altach hat keine Möglichkeit mehr in die Europa League zu kommen. Damit spitzt sich die 36. Runde auf zwei Fernduelle zu: die SV Ried und der SKN St. Pölten kämpfen um den Klassenerhalt, Austria Wien und Sturm Graz hingegen um Platz 2.Für Ried ist die Ausgangssituation auch nach dem so wichtigen Auswärtserfolg in Altach sehr schwierig. Mit zwei Punkten Rückstand startet das Team von Trainer Lassaad Chabbi in die letzte Runde und ist somit auch im Heimspiel gegen Mattersburg auf drei Punkte angewiesen, exklusiv zu sehen auf Sky Sport 7 HD. Auch im Falle eines Sieges könnte die Partie die vorerst letzte in der Bundesliga sein für die Innviertler, denn dank der besseren Tordifferenz (+4 mit mehr geschossenen Toren) kann dem SKN auch ein Unentschieden bei Rapid Wien zum Klassenerhalt reichen. In Ried wird man jedoch auf motivierte Hütteldorfer hoffen: Rapid hat mit einem Heimerfolg die Möglichkeit eine schwache Saison doch noch auf dem fünften Platz zu beenden. Diese Gelegenheit vor den eigenen Fans die Ligasaison zu einem versöhnlichen Abschluss zu bringen und sich auf das Cupfinale gegen Salzburg einzustimmen will das Team von Goran Djuricin nutzen. Sky Kunden sehen die Partie exklusiv auf Sky Sport 4 HD.Noch enger ist das Rennen um Platz 2: Austria Wien und Sturm Graz halten beide punktegleich bei 60 Zählern mit derselben Tordifferenz, die Austria hat jedoch dank der höheren Anzahl an geschossenen Toren die Nase vorne. Somit ist alles angerichtet für ein spektakuläres Finale: beide Teams brauchen einen Sieg mit möglichst vielen Toren. Die Austria gastiert bei der Admira, exklusiv auf Sky Sport 5 HD, während Sturm beim Wolfsberger AC auf Punktejagd geht, exklusiv auf Sky Sport 6 HD.Im fünften Spiel der Runde empfängt der alte und neue Meister aus Salzburg den SCR Altach. Im Winter gehörte der Platz an der Sonne noch den Vorarlbergern, die jedoch nach einem schwachen Frühjahr auf Platz 4 abgerutscht sind. Ganz anders verlief das Frühjahr für die Salzburger, die im neuen Jahr nur eine Niederlage kassierten und souverän in Richtung Titelverteidigung marschierten. Die Übergabe des Meistertellers am Sonntag dient für das Team von Oscar Garcia auch als Einstimmung auf das Cupfinale gegen Rapid, wenn es um die Verteidigung des Doubles geht. Sky Kunden sehen die Partie live auf Sky Sport 3 HD.

Alle fünf Partien sind ab 15.30 Uhr auch wie gewohnt in der Sky Konferenz auf Sky Sport Austria HD zu sehen.

Unter dem Hashtag #SkyBuliAT können die Zuseherinnen und Zuseher an den Live-Sendungen teilhaben.

Nur mit Sky kein Spiel der tipico Bundesliga verpassen. Mit Sky Ticket können auch alle Fußballfans, die keine Sky Kunden sind, mit flexiblen Tages-, Wochen- und Monatstickets ohne lange Vertragsbindung dabei sein. Über das Internet bietet Sky Ticket alle Inhalte auf einer Vielzahl an Geräten wie Smart-TVs, Spielekonsolen, Tablets, Smartphones und weiteren Streaming-Geräten.

Ausführliche Informationen sind unter skyticket.at verfügbar.

Die 36. Runde der tipico Bundesliga bei Sky & mit dem Streamingdienst Sky Ticket:

Sonntag, 28. Mai 2017

15.30 Uhr
SV Guntamatic Ried – SV Mattersburg, Sky Sport 7 HD
SK Rapid Wien – SKN St. Pölten, Sky Sport 4 HD
FC Flyeralarm Admira – FK Austria Wien, Sky Sport 5 HD
RZ Pellets WAC – SK Puntigamer Sturm Graz, Sky Sport 6 HD
FC Red Bull Salzburg – CASHPOINT SCR Altach, Sky Sport 3 HD
Alle Spiele ab 18.00 Uhr auch in der Konferenz auf Sky Sport Austria HD

18.30 Uhr
„Alle Spiele, alle Tore”, Sky Sport Austria HD

Moderator: Martin Konrad
Sky Experten: Heribert Weber & Walter Kogler

Video-Highlights und Stimmen gibt es nach den Spielen auf skysportaustria.at.

Abstiegskampf entscheidet sich in der letzten Runde

via Sky Sport Austria

Die Abstiegsfrage in der tipico-Bundesliga wird erst in der letzten Runde beantwortet: Die SV Ried und der SKN St.Pölten kämpfen in einem Fernduell um den Verbleib in der höchsten Spielklasse im österreichischen Fußball. Ried hat durch den 2:0-Sieg in Altach am Donnerstag wieder Hoffnung auf den Klassenerhalt geschöpft. Die Oberösterreicher könnten mit einem Heimsieg gegen den SV Mattersburg am Sonntag dem drohenden Abstieg doch noch entgehen. St.Pölten hat mit dem 1:1 gegen den Wolfsberger AC den vorzeitigen Klassenerhalt verpasst und muss zum Abschluss beim SK Rapid Wien antreten.

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ALTACH,AUSTRIA,25.MAY.17 - SOCCER - tipico Bundesliga, SCR Altach vs SV Ried. Image shows the rejoicing of Ried with Thomas Gebauer, Thomas Reifeltshammer, Orhan Ademi, Florian Hart and Oezgur Oezdemir (Ried). Photo: GEPA pictures/ Oliver Lerch

Alle Spiele, alle Tore der 35. Runde der tipico Bundesliga

via Sky Sport Austria

SV Mattersburg – SK Rapid Wien 1:3

Zwei späte Tore haben Rapid am Donnerstag einen Auswärtserfolg in Mattersburg beschert. Die Wiener gewannen in der vorletzten Runde ohne zu glänzen 3:1 (1:1), nachdem es bis sechs Minuten vor Schluss nach Toren von Joelinton (38.) bzw. Höller (41.) 1:1 geheißen hatte. Der eingewechselte Traustason (84.) und ein Eigentor von Malic (88.) brachten Rapid aber noch den ersten Ligaauswärtssieg 2017. (VIDEO + Spielbericht)

brightcove.createExperiences(); FK Austria Wien – FC Red Bull Salzburg 2:3

Red Bull Salzburg hat auch am Donnerstag in der 35. Runde der Fußball-Bundesliga meisterliche Klasse bewiesen. Die Salzburger setzten sich nach 0:2-Rückstand im Happel-Stadion gegen die Austria noch mit 3:2 (1:2) durch und verpassten den Vizemeister-Ambitionen der Wiener damit einen Dämpfer, da Sturm Graz nun punktgleich ist. (VIDEO + Spielbericht)

brightcove.createExperiences(); SKN St.Pölten – Wolfsberger AC 1:1

Der SKN St. Pölten muss bis zur letzten Runde um den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga zittern, der WAC ist vorzeitig gerettet. Die Niederösterreicher kamen am Donnerstag in der heimischen NV Arena gegen den WAC zu einem 1:1 (1:1), warteten aber vergeblich auf Altacher Schützenhilfe. Den Wolfsbergern reichte dagegen der Punkt, um sich für die nächste Saison den Platz in der Liga zu sichern. (VIDEO + Spielbericht)

brightcove.createExperiences(); SCR Altach – SV Ried 0:2

Der Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga wird erst in der letzten Runde entschieden. Die SV Ried feierte am Donnerstag dank Toren von Patrick Möschl (63.) und Peter Zulj (93.) einen 2:0-Sieg bei Altach und liegt damit nur noch zwei Punkte hinter dem SKN St. Pölten. (VIDEO + Spielbericht)

brightcove.createExperiences(); SK Sturm Graz – FC Flyeralarm Admira 2:1

Sturm Graz hat sich am Donnerstag in der 35. und vorletzten Runde der Fußball-Bundesliga wieder alle Chancen auf Endrang zwei erarbeitet. Mit einem 2:1 (1:1)-Heimsieg gegen Admira Wacker zogen die Steirer in Punkten und Tordifferenz mit der Austria gleich, die Wiener haben aber vor der letzten Runde mehr erzielte Tore. (VIDEO + Spielbericht)

Beitragsbild:GEPA

 

 

 

Martin Scherb: „Es ist klar, dass Menschenopfer gefordert werden.“

via Sky Sport Austria

Patrick Möschl: „Das Wunder haben wir noch lange nicht erreicht.“ Lassaad Chabbi: „Mit positivem Denken kommen wir immer weiter.“ Heribert Weber: „Zehn Spiele ohne Sieg ist eine deutliche Sprache.“ Andreas Herzog: „Mir fehlt die Leidenschaft.“

 

CASHPOINT SCR Altach verliert 0:2 gegen SV Guntamatic Ried. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria.

CASHPOINT SCR Altach – SV Guntamatic Ried 0:2 (0:0)
Schiedsrichter: Gerhard Grobelnik

 

Martin Scherb (Trainer CASHPOINT SCR Altach):
…über das Spiel: „Die Enttäuschung ist sehr groß. Nach der Pause ist die Umstellung gut gelungen, wir haben aber das Tor nicht gemacht und schenken dem Gegner fast das Tor. Es ist sehr enttäuschend im Moment. Für klare Worte bin ich emotional noch zu belastet. Wir dürfen uns so nicht verhalten. Zehn Minuten waren wir gut drauf und hatten Möglichkeiten, aber machen sie nicht. Das zieht sich wie ein roter Faden durch das Öhr.“

…über die Saison: „Wenn man so eine Serie hat – trotz guter Leistungen nichts gewinnt – da stimmt das Selbstvertrauen nicht. Wir waren mutlos und hatte nicht die Qualität, um nach vorne zu kommen. Es ist klar, dass Menschenopfer gefordert werden – das gehört zum Geschäft. Wenn man Erfolg hat als Trainer, hat man sehr viele Freunde, wenn man verliert, ist man alleine im Stadion.“

 

Peter Zulj (SV Guntamatic Ried):
…über das Spiel und die Moral der Mannschaft: „Es ist überragend, was wir heute geleistet haben. Wir haben auf komplettes Risiko gespielt und dass uns das gelungen ist, ist unglaublich. Nach der Halbzeit wollten wir weiter an einem Tor arbeiten und das ist uns gelungen. Die Moral der Mannschaft ist überragend, jeder gibt sein Bestes und arbeitet zu 100 Prozent und ist für jeden da. Am Sonntag wollen wir in Mattersburg angreifen.“

 

Patrick Möschl (SV Guntamatic Ried):
…über das Spiel: „Es ist egal, wer trifft – Hauptsache wir gewinnen das Spiel. Am Sonntag gegen Mattersburg – dann bleiben wir in der Liga oben. Wir mussten das Spiel gewinnen und wollten sehen, was herauskommt, heute hat es geklappt. Das Wunder haben wir noch lange nicht erreicht. Am Sonntag müssen wir zuerst gewinnen und die anderen müssen für uns spielen. Dann gibt es eine Feier.“

…über seine Zukunft: „Erst ist das Spiel am Sonntag wichtig. Es kann sein, dass ich in Ried bleibe, weil es mir hier sehr gefällt momentan.“

 

Lassaad Chabbi (Trainer SV Guntamatic Ried):
…über das Spiel: „Wir haben verdient gewonnen. Ich habe immer gesagt zu meinen Spielern, dass ich, als ich nach Österreich kam 1986, nur 100 Schilling in der Tasche hatte und alles selber gemacht habe. Jetzt habe ich zwei große Kinder. Mit positivem Denken kommen wir immer weiter.“

…über das Entscheidungsspiel kommenden Sonntag: „Es liegt viel in unserer Hand. Rapid Wien ist der größte Verein in Österreich. Also ich hoffe, Rapid macht seinen Job richtig. Die Tabelle sagt allerdings schlussendlich die Wahrheit. Ich bin überzeugt, dass wir das Spiel am Sonntag gewinnen.“

 

Heribert Weber (Sky Experte):
…über die Leistung des Cashpoint SCR Altach: „Die Altacher haben in der Defensive unglaubliche Probleme. Sie haben zweimal im Frühjahr gegen Ried gespielt und zweimal verloren. Die Mannschaft ist nicht annähernd dort, wo man sie erwartet hätte. Zehn Spiele ohne Sieg ist eine deutliche Sprache.“

…über die Leistung der SV Guntamatic Ried: „Die Rieder haben in Altach absolut verdient gewonnen.“

…über den möglichen Klassenerhalt der SV Guntamatic Ried: „Ich hätte nicht gedacht, dass sie gegen Altach gewinnen. Sie haben eine große Chance mit einem Sieg gegen Mattersburg den Klassenerhalt zu schaffen.“

 

Andreas Herzog (Sky Experte):
…über die Leistung des Cashpoint SCR Altach: „Mir fehlt die Leidenschaft. Die Innenverteidiger sprinten nicht einmal dem Ball hinterher. Vielleicht sind sie seit Wochen zufrieden und deswegen fehlt die letzte Leidenschaft.“

…über die Leistung der SV Guntamatic Ried und den möglichen Klassenerhalt: „Sie haben von Beginn an mit mehr Leidenschaft und Power gespielt. Jetzt glauben sie dran. Der Sieg gibt ihnen Kraft und sie haben eine realistische Chance.“

Absteiger wird erst in letzter Bundesliga-Runde ermittelt

via Sky Sport Austria

Wien (APA) – Die Entscheidungen um den Klassenerhalt und den Vizemeister-Titel in der Fußball-Bundesliga fallen erst in der letzten Runde am Sonntag (16.30 Uhr). Schlusslicht SV Ried wahrte mit einem 2:0-Auswärtssieg in Altach die Chance auf den Klassenerhalt, weil St. Pölten nicht gewann. Die Niederösterreicher kamen zu Hause gegen den WAC nur zu einem 1:1, womit der WAC gerettet ist.

St. Pölten geht mit zwei Punkten Vorsprung und der um vier Toren besseren Tordifferenz gegenüber Ried in den Schlusstag. Der SKN hat mit dem Auswärtsspiel bei Rapid allerdings das schwierigere Programm, Ried empfängt Mattersburg.

Austria Wien und Sturm Graz gehen punktgleich und mit der gleichen Tordifferenz ins abschließende Fernduell um Rang zwei. Die Austria musste sich bei Meister Red Bull Salzburg mit 2:3 geschlagen geben, Sturm besiegte die Admira 2:1 und sicherte sich damit einen Europacup-Platz. Rapid feierte in Mattersburg einen 3:1-Sieg.

Sieg in Altach: Rieds Chance auf den Klassenerhalt lebt

via Sky Sport Austria

Altach (APA) – Der Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga wird erst in der letzten Runde entschieden. Die SV Ried feierte am Donnerstag dank Toren von Patrick Möschl (63.) und Peter Zulj (93.) einen 2:0-Sieg bei Altach und liegt damit nur noch zwei Punkte hinter dem SKN St. Pölten, der daheim gegen den WAC ein 1:1 erreichte. Die Rieder empfangen zum Saison-Kehraus Mattersburg, St. Pölten tritt bei Rapid an.

Der Erfolg der Oberösterreicher war nicht unverdient, waren sie doch von Beginn an das initiativere Team. Dennoch blieben echte Chancen lange Mangelware – bis zur 20. Minute. Altach-Goalie Martin Kobras zögerte nach einem weiten Pass beim Herauslaufen, Clemens Walch schnappte sich den Ball und lupfte ihn über Kobras. Wie die TV-Bilder bewiesen, landete das Kunstleder von der Latten-Unterkante hinter der Torlinie, Schiedsrichter Gerhard Grobelnik ließ jedoch weiterspielen.

Scherb: “Kein Spieler machte die notwendigen Meter”

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Dass sich diese Fehlentscheidung nicht als entscheidend im Abstiegskampf erweisen sollte, war Möschl zu verdanken. Der Offensivspieler köpfelte in der 63. Minute nach Flanke des künftigen Altachers Stefan Nutz den entscheidenden Treffer für die Oberösterreicher. Schon davor wären die Gäste bei einem Schuss von Nutz und einem Fast-Eigentor durch Benedikt Zech jeweils in der Nachspielzeit der ersten Hälfte beinahe in Führung gegangen.

Die Altacher lieferten wie schon so oft in den vergangenen Wochen eine über weite Strecken enttäuschende Leistung ab. Eine halbwegs gute Phase hatten die Vorarlberger lediglich in den ersten Minuten nach dem Seitenwechsel, als Moumi Ngamaleu eine gute Kopfball-Möglichkeit ausließ (51.) und ein Freistoß von Nikola Dovedan über die Querlatte flog. Ihre Druckphase in den letzten Minuten blieb ebenso unbelohnt, dafür sorgte Zulj in der 93. Minute aus einem Konter für die Entscheidung.

Möschl: “Bleiben in der Liga oben”

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Nach ihrer zehnten sieglosen Partie beenden die Altacher die Saison als Winterkönig und schlechteste Frühjahrsmannschaft fix auf Rang vier. Damit spielen sie nur dann in der Europa-League-Qualifikation, wenn Salzburg am 1. Juni in Klagenfurt das Cupfinale gegen Rapid gewinnt.

Die Rieder müssen nun ihr abschließendes Heimspiel gegen Mattersburg gewinnen und gleichzeitig hoffen, dass sich Rapid in Wien gegen St. Pölten durchsetzt. Angesichts eines um vier Treffer schlechteren Torverhältnisses wären die Innviertler wohl bei einem Remis der Niederösterreicher im Allianz Stadion abgestiegen, selbst wenn gegen den SVM drei Zähler herausschauen sollten.

Chabbi hofft auf Schützenhilfe aus Hütteldorf

 

ZusammenfassungLive KommentarZeitleisteHeatmapKreidetafelSpielplanTabelle

Benbennek: “Ried ist selber schuld wenn sie absteigen”

via Sky Sport Austria

Christian Benbennek wurde Anfang März als Trainer der SV Ried entlassen. Über zwei Monate später blickt der Deutsche auf seine Zeit bei den Innviertlern zurück. “Ich war sehr gerne in Ried und wäre auch gerne dort geblieben”, erzählt der 44-Jährige, der momentan interimitisch die zweite Mannschaft der SpVgg Greuther Fürth betreut.

Seine Zeit in Oberösterreich ging nach der kuriosen Entlassung von Langzeitmanager Stefan Reiter allmählich zu Ende. “Seine Erfahrung alleine und immer wieder zu sagen ‘Wir bleiben ruhig’, dass war das was ich nach seiner Entlassung versucht habe zu leben, weil der Verein das auch so gewohnt ist. Ich wollte diese Ruhe ausstrahlen, die Stefan immer versucht hat zu vermitteln. Das ist mir leider nicht gelungen”, so Benbennek.

Das Problem für Benbennek: Neo-Manager Franky Schiemer mischte sich nach seiner Bestellung in taktische Belange ein: “Die Nähe vom Sportdirektor zur Mannschaft war zu groß. Jeder Spieler wusste plötzlich, dass wir jetzt den ‘Red Bull-Fußball’ spielen sollen. Dadurch war der klare Weg weg”, blickt Benbennek auf die kritische Situation zurück. Auch Manager Stefan Reiter fiel der Wechsel der Spielanlage sofort auf, wie er am Sonntag in der Sendung Talk und Tore erklärte: “Ab der ersten Frühjahrsrunde, auswärts beim WAC war plötzlich eine andere Spielanlage da, als das was wir die ganze Vorbereitung trainiert haben.”

“Es wäre besser gewesen, einen wirklich ruhigen Sportdirektor in dieser Phase zu haben, der sich nicht in die sportlichen Belange einmischt”, führt Benbennek fort. Letztendlich sei der Verein “selber schuld” wenn er am Ende absteigt.

Schiemer steht zur Entscheidung brightcove.createExperiences();

Vor dem Auswärtsspiel beim SCR Altach (ab 16:20 Uhr live und exklusiv auf Sky Sport 5 HD) äußerte sich Ried-Manager Franky Schiemer zu den Vorwürfen von Christian Benbennek: “Wir haben von 11 Spielen, glaube ich 1o verloren. Da ist es für mich schwierieg ruhig zu bleiben. Ich habe einen Joker und den habe ich gezogen, weil der Fußball den wir geboten haben, nicht vielversprechend war für mich.” Der neue Sportdirektor steht zu hundert Prozent zu seiner Entscheidung und merkt auch an: “Man sieht auch, dass wir jetzt im letzten Viertel auch erfolgreicher waren, als zuvor.”

Zur Kritik von Benbennek, dass sich Schiemer die taktische Ausrichtung der Mannschaft eingemischt hat, antwortete Schiemer folgendes: “Das ist immer sehr amüsant. Das hört sich fast so an, als ob ich die Aufstellung gemacht hätte. Ich habe dem Trainer freigestellt wie er spielen will.”

Für die Mannschaft von Trainer Lassaad Chabbi ist das heutige Spiel die letzte Chance um die Klasse zu halten. Ein Sieg muss her, ansonsten muss die SV Ried den bitteren Gang in die Sky Go Erste Liga antreten. Für Benbennek nicht vorstellbar, denn er ist sich sicher, unter seine Regie wären die Rieder “nach dem 36. Spieltag sicher nicht auf Platz 10 gestanden.”

Hiobsbotschaft für Ried: Ziegl reißt sich Kreuzband

via Sky Sport Austria

Ried im Innkreis (APA) – Just im Abstiegskampf muss Fußball-Bundesligist SV Ried auf Mittelfeldstammspieler Marcel Ziegl verzichten.

Wie das Tabellenschlusslicht am Dienstag meldete, erlitt der 24-Jährige im Spiel gegen St. Pölten am vergangenen Samstag (1:1) einen Riss des vorderen Kreuzbands im rechten Kniegelenk. Ziegl werde rund ein halbes Jahr ausfallen, hieß es.

Bilder: GEPA

MATTERSBURG,AUSTRIA,20.MAY.17 - SOCCER - tipico Bundesliga, SV Mattersburg vs SCR Altach. Image shows Johannes Aigner (Altach), Cesar Ortiz Puentenueva (Mattersburg) and Martin Kobras (Altach). Photo: GEPA pictures/ Mario Kneisl

Alle Spiele, alle Tore der 34. Runde der tipico Bundesliga

via Sky Sport Austria

SV Ried vs. SKN St. Pölten 1:1

Ried schwebt weiter in höchster Abstiegsgefahr. Weil die Oberösterreicher am Samstag im Kellerderby gegen St. Pölten nicht über ein Heim-1:1-(1:0) hinauskamen, geht die Truppe von Trainer Lassaad Chabbi zumindest mit drei Punkten Rückstand auf Platz neun in die verbleibenden zwei Runden. (Spielbericht + VIDEO)

brightcove.createExperiences(); SV Mattersburg vs. SCR Altach 1:0

Der SV Mattersburg hat sich in der Fußball-Bundesliga zwei Runden vor Schluss vor dem Abstieg gerettet. Die Burgenländer besiegten den SCR Altach durch einen Treffer von Alois Höller in der 82. Minute mit 1:0 (0:0). Damit beträgt der Vorsprung auf Schlusslicht Ried acht Punkte. (Spielbericht + VIDEO)

brightcove.createExperiences(); Wolfsberger AC vs. FK Austria Wien 2:1

Der WAC hat am Samstag einen großen Schritt Richtung Verbleib in der Fußball-Bundesliga geschafft. Die Kärntner feierten gegen die Austria einen 2:1-Heimsieg und liegen nun zwei Runden vor Schluss bei einer um vier Treffer besseren Tordifferenz sechs Punkte vor Schlusslicht SV Ried. (Spielbericht + VIDEO)

brightcove.createExperiences(); FC Red Bull Salzburg vs. FC Flyeralarm Admira 2:0

Ohne allzu große Mühe und dank eines Doppelpacks von Hwang Hee-chan (75., 89.) hat Meister Salzburg am Samstag einen 2:0-(0:0)-Heimsieg gegen die Admira gefeiert. Für die sehr defensiv agierenden Niederösterreicher war es erst die dritte Niederlage im Frühjahr, Platz fünf ist der Truppe von Damir Buric ohnehin fast sicher. (Spielbericht + VIDEO)

brightcove.createExperiences(); SK Rapid Wien – SK Sturm Graz 1:0

Rapid kann sich ohne Stress in der Meisterschaft auf das Cupfinale am 1. Juni gegen Red Bull Salzburg vorbereiten. Die Hütteldorfer feierten am Sonntag einen 1:0-Heimsieg gegen Sturm Graz und fixierten damit den Klassenerhalt. Sturm verpasste die Gelegenheit, sich mit einem Sieg das Europacup-Ticket zu sichern. Tamas Szanto erzielte in der 17. Minute den einzigen und damit entscheidenden Treffer. (Spielbericht + VIDEO)

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Bild: GEPA

RIED,AUSTRIA,20.MAY.17 - SOCCER - tipico Bundesliga, SV Ried vs SKN Sankt Poelten. Image shows head coach Lassaad Chabbi (Ried) during an interview. Photo: GEPA pictures/ Thomas Bachun

In Ried wird’s langsam dunkel – Chabbi bleibt Optimist

via Sky Sport Austria

Riedlingsdorf/Mattersburg/Wolfsberg (APA) – In Ried gehen nach einem desaströsen Samstag langsam die Bundesliga-Lichter aus. Dem 1:1 gegen St. Pölten nicht genug, holten zwei weitere direkte Konkurrenten im Abstiegskampf sogar Siege: Mattersburg ist endgültig gerettet, für den WAC schaut es gut aus. Damit kommt wohl nur noch St. Pölten als Rieder “Hoffnungsschimmer” in Frage. So oder so braucht es im Innviertel ein kleines Wunder.

Selbst nach dem 2:1-Erfolg des WAC über die Austria und dem 1:0 Mattersburgs gegen Altach bleibt Ried-Coach Lassaad Chabbi aber Optimist. “Theoretisch ist alles möglich”, betonte der 55-Jährige nach dem Sonntagtraining. “Wir haben an die Ehre der Mannschaft appelliert”, erzählte Chabbi von der jüngsten Einheit. “Schwer ist es, das wissen wir. Aber das Leben ist nicht immer süß und schön, du musst wieder aufstehen.” Die Psyche seiner Kicker sei derzeit schwer gefordert: “Angst und das ständige Müssen. Es ist nicht leicht, wenn man jeden Tag unter diesem Druck steht.” Der Druck wird freilich nicht kleiner: In den letzten Matches in Altach und gegen Mattersburg müssen Siege her.

Doch auch wenn man am Samstag eine verdiente 1:0-Führung noch aus der Hand gab, sah Chabbi keinen Grund zum Schwarzmalen. “Wir sind die vergangenen fünf Spiele zuhause ungeschlagen und im letzten Quartal Fünfter in der Tabelle. Die Mannschaft ist intakt, versucht Fußball zu spielen, und wir haben auch ein bisschen Pech”, sagte Chabbi, dem auch das Restprogramm St. Pöltens und des rein rechnerisch noch nicht geretteten WAC Hoffnung gibt. In der 35. Runde treffen die beiden Teams aufeinander, zum Abschluss bekommt es der WAC mit Sturm Graz zu tun, die Niederösterreicher müssen zu Rapid.

Groß war die Erleichterung in Mattersburg, und auch der Stolz. “Wir haben ein überzeugendes Frühjahr gespielt”, betonte Trainer Gerald Baumgartner, dem es seit seiner Amtsübernahme im Winter gelungen ist, das Ruder herumzureißen. Noch in der 21. Runde bzw. vor gut drei Monaten war man als Schlusslicht Abstiegskandidat Nummer eins gewesen. “Ich bin der Trainer, ein paar Prozent Anteil habe ich wahrscheinlich schon”, meinte Baumgartner gegenüber Sky.

Dass der 1:0-Heimerfolg über Altach trotz eines echten Kraftakts auch Glück erforderte, wollte etwa Siegtorschütze Alois Höller gar nicht verhehlen. “Das Abseitstor ist mir egal, oben sind wir – und das ist wichtig”, meinte der Routinier. Alles andere als egal war die Sache Altach-Trainer Martin Scherb. “Es gab heute zwei eklatante Fehlentscheidungen”, nahm er auf das Tor sowie einen strittigen Zweikampf zwischen Altachs Offensivmann Nikola Dovedan und SVM-Verteidiger Michael Novak in der 17. Minute.

“Schade, dass unsere Europacup-Ambitionen so unterbunden werden”, betonte Scherb nach dem neunten sieglosen Spiel en suite. Rang drei, und damit das Europa-League-Ticket, rücken für den einstigen Tabellenführer in immer weitere Ferne. Sollte freilich Meister Salzburg das Cupfinale gegen Rapid gewinnen, würde dafür auch Rang vier reichen. “Die Mannschaft investiert sehr viel und arbeitet sehr hart, aber wir haben in keiner Weise irgendwo so einen Pfiff für uns oder das Glück auf der Seite”, ächzte Scherb, dem noch Duelle mit Ried und Salzburg ins Haus stehen.

Kräftiges Durchatmen war nicht nur aus Mattersburg zu vernehmen. Auch in Wolfsberg kam nach dem 2:1-Heimsieg gegen die Austria Feierstimmung auf. Sechs Punkte Vorsprung auf Ried samt eines klar besseren Torverhältnisses lassen den Klassenerhalt in greifbare Nähe rücken. “Beim Schlusspfiff war es ein unbeschreibliches Gefühl, ich habe Glücksmomente gespürt”, gestand Trainer Heimo Pfeifenberger, der erst vor einem Monat in ungewisser Situation seinen Vertrag verlängert hatte. Dennoch mahnte er vor den abschließenden Partien in St. Pölten und gegen Sturm zu Konzentration: “Es ist zu gefährlich, wenn du zu früh feierst oder abschaltest, dann erlebst du immer die blauen Wunder.”

Beitragsbild: GEPA

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