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Aktuelle Beiträge

RIED,AUSTRIA,18.MAR.17 - SOCCER - tipico Bundesliga, SV Ried vs SCR Altach. Image shows Thomas Gebauer (Ried). Photo: GEPA pictures/ Florian Ertl

Alle Spiele, alle Tore der 26. Runde der tipico Bundesliga

via Sky Sport Austria

SK Rapid Wien – SV Mattersburg 1:1

Die Hütteldorfer mussten sich am Samstag zum Auftakt der 26. Runde gegen den SV Mattersburg mit einem 1:1 (1:1)-Remis zufriedengeben. Es war bereits die siebente Bundesliga-Partie in Folge ohne Sieg für die bemühte, aber erneut glücklose Rapid-Mannschaft, die im eigenen Stadion bereits nach 25 Sekunden in Rückstand geriet. (Zum Spielbericht + VIDEO)

brightcove.createExperiences(); Wolfsberger AC – SKN St. Pölten 1:0

Trotz klarer Überlegenheit schlugen die Kärntner im Duell der Liga-“Wölfe” mit den Niederösterreichern am Samstag erst in der 94. Minute durch Christian Klem entscheidend zu. Nach dem 1:0 überholte der WAC in der Tabelle Rapid und ist nun Sechster. (Zum Spielbericht + VIDEO)

brightcove.createExperiences(); SV Ried – SCR Altach 2:0

Am Samstag bezwang das Schlusslicht der Fußball-Bundesliga nach ansprechender Leistung den Tabellenzweiten Altach mit 2:0 (1:0) und verkürzte den Abstand zum Neunten Mattersburg auf einen Zähler. Altach zeigte wieder sein negatives Auswärtsgesicht. (Zum Spielbericht + VIDEO)

brightcove.createExperiences(); FC Flyeralarm Admira – SK Sturm Graz 1:0

Am Samstag unterlagen die Grazer bei Admira Wacker in der 26. Runde der Fußball-Bundesliga mit 0:1 (0:0) und verließ nach zwei Erfolgen en suite den Platz wieder als Verlierer. Sturm ging in einer von heftigem Wind dominierten Partie durch das neunte Saisontor von Lukas Monschein (69.) k.o. und ließ wertvolle Punkte im Kampf um Platz drei liegen. (Zum Spielbericht + VIDEO)

brightcove.createExperiences(); FC Red Bull Salzburg – FK Austria Wien 5:0

Eine Halbzeit lang durfte sich die Wiener Austria Hoffnungen auf einen Auswärtssieg bei Meister Red Bull Salzburg machen. Die Veilchen zeigten sich nicht effizient genug und brachten trotz einiger Chancen im ganzen Spiel keinen einzigen Schuss auf das Gehäuse von Goalie Alexander Walke. Die Salzburger drehten auf und schickten die Austria mit einer 5:0-Packung zurück in die Bundeshauptstadt, außerdem bauten sie ihre Tabellenführung auf sieben Punkte aus. (Zum Spielbericht + VIDEO)

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Beitragsbild: GEPA

RIED,AUSTRIA,18.MAR.17 - SOCCER - tipico Bundesliga, SV Ried vs SCR Altach. Image shows the rejoicing of Ried. Photo: GEPA pictures/ Florian Ertl

Ried schöpft neue Hoffnung im Abstiegskampf

via Sky Sport Austria

Wien (APA) – Die SV Ried hat im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga wieder Hoffnung geschöpft. Durch den 2:0-Heimsieg am Samstag über den SCR Altach liegen die Innviertler nur noch einen Punkt hinter dem SV Mattersburg, der bei Rapid ein 1:1 erkämpfte. Auch der SKN St. Pölten ist nach dem 0:1 beim WAC lediglich vier Punkte entfernt.

Die Rieder schrieben nach zuletzt sieben Niederlagen in Folge erstmals wieder an, was Trainer Lassaad Chabbi mit großer Freude erfüllte. “Es ist aber wichtig, dass wir am Boden bleiben”, forderte der gebürtige Tunesier, der jahrelang in Vorarlberg tätig war. “Ich kenne die Altach-Spieler sehr gut, das war sicher ein Vorteil.”

Im Rennen um den Klassenerhalt sei nun alles offen. “In der Liga geht es sehr schnell, es sind noch zehn Spiele. Die Mannschaft, die konstant spielt und die Nerven behält, wird oben bleiben”, prophezeite Chabbi.

Man habe sich von der jüngsten Negativserie nicht nervös machen lassen. “Ich habe den Spielern gesagt, sie dürfen Fehler machen und müssen nach vorne schauen”, sagte der Ried-Betreuer, dessen Club nach der Länderspielpause in Mattersburg antritt.

Auch vom Trainer der Burgenländer, Gerald Baumgartner, gab es nach dem 1:1 bei Rapid Streicheleinheiten für seine Kicker. “Die Burschen haben fantastisch gefightet, das Unentschieden ist fast wie ein Sieg. In unserer Situation ist dieser Punkt extrem wichtig”, erklärte der Salzburger.

Verärgert war Baumgartner lediglich über die beleidigenden Sprechchöre von Teilen der Rapid-Fans gegen Stefan Maierhofer. “Er hat Rapid bei seinem Transfer viel Geld gebracht und viele Tore für Rapid geschossen. Ich hätte erwartet, dass ihm die Fans ein bischen mehr Respekt zollen.”

Der wegen seines Jochbeinbruchs mit Maske spielende SVM-Stürmer und Ex-Rapidler zeigte sich diesbezüglich gelassen. “Da stehe ich drüber”, sagte der Niederösterreicher über die Schmähungen gegen seine Person.

Bei St. Pöltens Trainer Jochen Fallmann geriet das Blut aufgrund des 0:1 in Wolfsberg schon eher in Wallung. “Meine Mannschaft ist über 90 Minuten nicht ins Spiel gekommen. Es sind sehr viele individuelle Fehler unterlaufen”, sagte der 38-Jährige.

Dennoch hätte es beinahe zu einem Unentschieden gereicht, doch Christian Klem machte mit seinem Treffer in der 94. Minute den WAC-Sieg perfekt. “Es ist bitter, dass noch das späte Tor gefallen ist. Ein Punkt wäre zwar nicht verdient gewesen, aber wir hätten ihn gerne mitgenommen”, erklärte Fallmann.

Sein Team kommt zwar immer wieder zu Erfolgserlebnissen, schafft es aber nicht, einen respektablen Vorsprung auf den Abstiegsplatz herauszuarbeiten. “Immer wenn wir die Gelegenheit hätten, uns etwas abzusetzen, bringt die Mannschaft die Leistung nicht”, ärgerte sich Fallmann.

Der sechstplatzierte WAC hingegen kann bei neun Zählern Vorsprung auf Ried schön langsam mit dem Klassenerhalt planen. “Das war ein sehr wichtiger Erfolg mit Blick auf die Tabelle”, sagte Coach Heimo Pfeifenberger.

Beitragsbild: GEPA

Martin Scherb: “Der eine oder andere Spieler ist vielleicht mit zu vielen Zukunftsplanungen beschäftigt.“

via Sky Sport Austria

Martin Scherb: „Wer nicht bereit ist, für den SCR Altach alles zu geben, wird nicht mehr spielen.“ Patrick Möschl: “Wenn wir so weiterspielen, kommen wir von da unten raus.“ Lassaad Chabbi: “Wir haben eine gute Balance zwischen Defensive und Offensive gefunden.“ Hans Krankl: „Heute hat Altach sehr blass ausgesehen.“

 

SV Guntamatic Ried gewinnt 2:0 gegen CASHPOINT SCR Altach. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria.

 

SV Guntamatic Ried – CASHPOINT SCR Altach 2:0 (1:0)
Schiedsrichter: Alexander Harkam

 

Mathias Honsak (SV Guntamatic Ried):
…über das Spiel: „Wir haben versucht, dem Gegner keinen Platz zu lassen. Wir wollten den Sieg, wir brauchten die Tore und wir haben das alles heute dem Gegner gezeigt. Wir sind hinten kompakt gestanden und haben dem Gegner wenig Platz gelassen und zum Schluss den Sieg noch geholt. Wir haben uns auf dem 2-0 nicht ausgeruht und somit den Sieg eingefahren.“

…über Trainer Lassaad Chabbi: „Er pusht die Mannschaft und gibt immer 100 Prozent. Das zahlt sich aus.“

 

Patrick Möschl (SV Guntamatic Ried):
…über das Spiel und dessen Auswirkungen: „Es ist wieder neuer Schwung drinnen und wenn wir so weiterspielen, kommen wir von da unten raus.“

…über den neuen Antrieb im Abstiegskampf: „Wir haben jetzt alle wieder Selbstvertrauen getankt. Jetzt haben wir Länderspielpause und dann greifen wir wieder in Mattersburg an.“

 

Lassaad Chabbi (Trainer SV Guntamatic Ried):
…über das Spiel: „Wir haben das Spiel dominiert und über 90 Minuten sehr gut kontrolliert. Wir müssen am Boden bleiben und weiter gut arbeiten. Es war ganz wichtig, zu gewinnen und dass wir eine gute Balance zwischen Defensive und Offensive gefunden haben. Wir haben uns auf Altach sehr gut vorbereitet und analysiert und deswegen geht der Sieg in Ordnung.“

…über die Leistung von Stefan Nutz im Mittelfeld: „Er ist ein sehr guter Fußballer. Heute hat er seinen Job sehr gut gemacht.“

…über die Pläne für SV Ried: „Jeder soll im Training seine Leistung bringen. Niemand darf das Gefühl haben, dass er kein Stammspieler ist.“

 

Andreas Lukse (CASHPOINT SCR Altach):
…über seine Verletzung: „Dem Hüftbeuger geht es gut. Er ist stabil und ich bin bei Kräften. Der Trainerstab war der Meinung, dass ich noch ein bisschen länger brauche und das ist zu akzeptieren.“

…über seine Chancen im Nationalteam: „Natürlich habe ich genauso gute Chancen, wie die anderen beiden, die dabei sind. Ich durfte im Herbst schon ein Länderspiel machen und das war O.K. Für mich war es wichtig, dass ich rechtzeitig fit werde. Ab nächsten Freitag geht es weiter mit dem Nationalteam.“

…über Probleme im Spiel des SCR Altach: „Wir zeigen unser negatives Auswärtsgesicht. Defensiv sind wir nicht kompakt und offensiv nicht vorhanden.“

 

Martin Scherb (Trainer CASHPOINT SCR Altach):
…über das Spiel: „Das Auftreten war einer Altacher Mannschaft nicht würdig. Ich habe unmittelbar keine Erklärung. Der eine oder andere Spieler ist vielleicht mit zu vielen Zukunftsplanungen beschäftigt. Die Geduld, die ich in der Kabine angesprochen habe, sollte nicht mit Lethargie verwechselt werden.“

…über die fehlende Bereitschaft in der Mannschaft: „Die Bereitschaft den ersten Meter zu machen ist nicht da, aber sich mit Managern zu treffen schon. Wer nicht bereit ist, für den SCR Altach alles zu geben, wird nicht mehr spielen.“

…über die Negativserie bei Auswärtsspielen gegen SV Ried: „Es ist unerklärlich, warum die Mannschaft so aufgetreten ist. Wir werden auswerten und neuformulieren für die nächsten zehn Spiele. Aus mir spricht noch die Enttäuschung.“

 

Alfred Tatar(Sky Experte):
…über die SV Ried: „Der Sieg ist sehr verdient. Sie waren gewollt, die Negativserie mit dem neuen Trainer endlich hinter sich zu lassen. Von der Leistung her hat heute das Resultat gepasst.“

…über den SCR Altach und Martin Scherb: „Ich verstehe die Enttäuschung. Sie haben die große Chance liegen gelassen, sich an Salzburg heranzupirschen. Dann tritt die Mannschaft so auf. Altach ist in Lethargie verfallen. Sie haben kein gutes Gesicht gezeigt. Die Leistung der Rieder darf aber nicht geschmälert werden.“

 

Hans Krankl (Sky Experte):
…über den SCR Altach: „Ihre Auswärtsschwäche müssen sie abstellen. Heute haben sie sehr blass ausgesehen. Die Rieder haben verdient gewonnen.“

…über die Initialzündung für die SV Ried: „Das muss der Weg nach oben sein. Es war ein Lebenszeichen.“

Ried siegt nach sieben Niederlagen in Folge wieder

via Sky Sport Austria

(APA) Die SV Ried hat unter ihrem neuen Trainer Lassad Chabbi erstmals angeschrieben. Am Samstag bezwang das Schlusslicht der Fußball-Bundesliga nach ansprechender Leistung den Tabellenzweiten Altach mit 2:0 (1:0) und verkürzte den Abstand zum Neunten Mattersburg auf einen Zähler. Altach zeigte wieder sein negatives Auswärtsgesicht.

Die Oberösterreicher verdienten sich ihren siebenten Saisonsieg redlich, lagen in allen wesentlichen Statistiken voran. Patrick Möschl (34.) und der noch in der ersten Hälfte eingewechselte Mathias Honsak (57.) sorgten für den ersten vollen Erfolg nach sieben sieglosen Partien oder seit dem 3. Dezember 2016 (2:1 gegen Mattersburg).

Altach-Trainer Martin Scherb kritisiert sein Team

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Bei Altach fand die Berg- und Talfahrt in der Rückrunde eine Fortsetzung. Die Vorarlberger könnten sich am Sonntag gezwungen sehen, ihren zweiten Platz an die Austria abtreten zu müssen. Dafür müssten die Wiener allerdings drei Punkte von Tabellenführer Salzburg entführen.

Ried übernahm bei unwirtlichen Bedingungen relativ bald das Kommando. Stefan Nutz (16.) prüfte Martin Kobras, der für den am Hüftbeuger verletzten ÖFB-Teamgoalie Andreas Lukse im Tor stand, mit einem Schuss von außerhalb des Sechzehners. Und Nutz (21.) war es auch, der kurz darauf von der linken Seite das lange Eck knapp verfehlte. Der Ball streifte sogar noch die äußere Stange.

Lassaad Chabbi: “Ganz wichtig, dass wir auf dem Boden bleiben”

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Von Altach war immer weniger zu sehen, die Vorarlberger zeigten sich zudem in der Defensive anfällig. Nach einer halben Stunde bekam Ried einen Freistoß zugesprochen, die Flanke von Nutz in den Strafraum gelangte zu Clemens Walch, der sofort abzog. Im Strafraum gab Möschl der Kugel mit der Ferse die entscheidende Berührung – Kobras war das erste Mal geschlagen.

Die Innviertler blieben auch in der zweiten Spielhälfte am Drücker. Erst schoss Orhan Ademi (56.) alleine vor Torhüter Kobras noch daneben, doch nach einem Vorstoß von Florian Hart über die rechte Seite musste der für den verletzt ausgeschiedenen Walch eingetauschte Honsak den Ball nur noch einschieben.

Altach kam zu spät auf. Jan Zwischenbrugger (64.) setzte auf der anderen Seite einen Kopfball knapp neben das Tor. Kapitän Thomas Gebauer, der sein 300. Bundesliga-Spiel bestritt und deswegen vor der Partie vom Verein geehrt wurde, musste nicht eingreifen und hielt auch später seinen Kasten sauber.

Möschl bringt die SV Ried 1:0 in Führung

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Honsak sorgt für den 2:0 Endstand

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ZusammenfassungLive KommentarZeitleisteHeatmapKreidetafelSpielplanTabelle
MARIA ENZERSDORF,AUSTRIA,25.FEB.17 - SOCCER - tipico Bundesliga, FC Admira Wacker Moedling vs SV Ried. Image shows head coach Christian Benbennek (Ried).  Photo: GEPA pictures/ Mario Kneisl

SV Ried löste Vertrag mit Ex-Coach Benbennek auf

via Sky Sport Austria

Ried im Innkreis (APA) – Fußball-Bundesligist SV Ried hat den Vertrag mit dem vor zwei Wochen beurlaubten Ex-Trainer Christian Benbennek aufgelöst. “Diese einvernehmliche Trennung ist für beide Seiten die beste Lösung”, sagte Rieds Finanzvorstand Roland Daxl in seiner Vereinsaussendung vom Dienstag. Nach guten Gesprächen sei diese “positive Lösung” gefunden worden. 7. NIEDERLAGE IN SERIE – AUCH UNTER CHABBI LÄUFT ES NICHT FÜR RIED

Benbennek war am 1. März seines Amtes enthoben und durch Lassaad Chabbi ersetzt worden. Die Rieder hielten damals bei drei Niederlagen im Frühjahr. Nun sind es deren fünf, die Innviertler liegen am Tabellenende drei Zähler hinter dem Vorletzten Mattersburg. Benbennek hätte im Innviertel noch einen laufenden Vertrag bis Sommer 2018 gehabt.

Der Deutsche dankte der Spielvereinigung, seinem ehemaligen Trainerteam und der Mannschaft. “Ich wünsche der SV Ried nur das Beste und bin davon überzeugt, dass der Klassenerhalt auch heuer gelingt”, wurde Benbennek zitiert.

Beitragsbild: GEPA

SANKT POLTEN,AUSTRIA,11.MAR.17 -  SOCCER - tipico Bundesliga, SKN St. Poelten vs SV Ried. Image shows the disappointment of  Ronny Marcos (Ried). Photo: GEPA pictures/ Patrick Leuk

7. Niederlage in Serie – auch unter Chabbi läuft es nicht für Ried

via Sky Sport Austria

Die SV Ried steckt weiterhin in der Krise. Auch im zweiten Spiel unter Neo-Trainer Lassaad Chabbi mussten sich die Oberösterreicher geschlagen geben – im Keller-Duell gegen die aufstrebenden St. Pöltner setzte es eine knappe 0:1-Niederlage.

Der @SKNStPoelten spielte bei diesem Sieg gegen die @svried1912 zu Null – erstmals in der #TipicoBL. #SKNSVR pic.twitter.com/T8u3JqFxbj

— Fußball-Bundesliga (@OEFBL) March 11, 2017

Dabei waren die Rieder den Gastgebern in keinster Weise unterlegen. Die Innviertlern schwächeln momentan schlicht und einfach im Abschluss. Selbst Geschenke, wie das Elfer-Foul von SKN-Verteidiger Babacar Diallo, wurden nicht angenommen – Dieter Elsneg verschoss den Strafstoß.

Elsneg verschießt den Elfmeter

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Eine Steigerung ist dem Tabellenletzten unter Chabbi allerdings anzusehen. Das spiegelt sich alleine an den abgegebenen Schüssen wider: Ried hat in beiden Partien unter dem neuen Coach öfter auf das Tor geschossen als in den Spielen unter Vorgänger Christian Benbennek.

Unter Chabbi hat @svried1912 in beiden Spielen jeweils mehr Schüsse abgegeben als in Spielen unter Benbennek. #TipicoBL #SkyBuliAT #sknsvr

— Philipp Ertl (@turtle_vienna) March 11, 2017

 

Titelbild: GEPA

Anton Pfeffer „Im Endeffekt war dann doch St. Pölten die glücklichere Mannschaft“

via Sky Sport Austria

Jochen Fallmann: „Es war wirklich ein sehr, sehr intensives Match.“ Dieter Elsneg: „Das muss ich eindeutig auf meine Kappe nehmen.“ Michael Konsel: „Alles was so ein Abstiegskampf-Spiel in sich hat war heute zu sehen.“

 

SKN St. Pölten gewinnt gegen die SV Guntamatic Ried mit 1:0 . Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.

 

SKN St. Pölten – SV Guntamatic Ried 1:0 (0:0)

 

Jochen Fallmann (Trainer SKN St. Pölten):

…über das Spiel: „Es war wirklich ein sehr, sehr intensives Match. Es ist auch zum Teil wirklich hin und her gegangen. Jede Mannschaft wollte die drei Punkte holen. Am Ende haben wir, Gott sei Dank, gewonnen und drei ganz wichtige Punkte gemacht.“

 

Marco Perchtold (SKN St. Pölten):

…über das Spiel: „Wir haben heute auch zu null gespielt, das war unser Ziel. Ich glaube über die 90 Minuten gesehen waren wir die bessere Mannschaft, haben uns sehr viele Chancen herausgearbeitet. Im Großen und Ganzen haben wir das Chancenplus in ein Tor umgemünzt.“

 

Lassaad Chabbi (Trainer SV Guntamatic Ried):

…über das Spiel: „Wir haben teilweise gut gespielt, wir haben sehr gut nach vorne gespielt, sehr gut hinten verteidigt. Ja und das ist der Fußball…ein Fehler, da haben wir nicht aufgepasst und dann haben wir einfach aus der einzigen hundertprozentigen Chance von St. Pölten ein Tor bekommen.“

 

Dieter Elsneg (SV Guntamatic Ried):

…über seinen verschossenen Elfmeter: „Ja natürlich mache ich mir Vorwürfe. Das muss ich eindeutig auf meine Kappe nehmen. Ich habe Verantwortung übernommen und bin leider kläglich gescheitert. Ich muss den Elfmeter einfach machen und dann steht es 1:0.“

 

…darüber wie es mit der Mannschaft weitergeht: „Die Situation ist keine einfache, ich werde trotzdem hundert Prozent weiter Gas geben und ich hoffe, dass es so früh wie möglich wieder funktioniert mit einem Erfolgserlebnis.“

 

Michael Konsel (Sky Experte):

…über das Spiel: „Alles was so ein Abstiegskampf-Spiel in sich hat war heute zu sehen. Also auch viele Chancen und eine schon unglückliche Rieder Mannschaft, das muss man schon sagen.“

 

…über das entscheidende Tor: „Drazan macht das extrem gut, spielt den Ball in den Rückraum und Perchtold ist zur Stelle, wobei man sagen muss da hat die Abwehr ein bisschen geschlafen. Walch hat Perchtold nicht verfolgt und deswegen ist er dann so einfach zum Abschluss gekommen.“

 

…über die Situation des SV Guntamatic Ried: „Ganz, ganz bitter so wie das Spiel verlaufen ist. Letztendlich ein schwerer Fehler in der Defensive und dann wird man sofort bestraft.“

 

…über die Qualität der Rieder Mannschaft: „Es ist eine gute Mannschaft, sie haben gute Spieler, speziell Walch und Möschl sind für mich sehr, sehr gute Spieler, die aus welchem Grund auch immer, nicht an ihre Leistungsgrenze gehen haben können. Vielleicht war der Trainer schuld, das werden wir in Zukunft sehen.“

 

…über den Elfmeter des SV Guntamatic Ried: „Super Aktion wieder von Möschl, da war dann das Aluminium, Pech wieder für die Rieder und dann viel zu ungestüm. Da muss man auf den Elfmeterpunkt zeigen. Ganz klar, man hat es gesehen, der Schiedsrichter muss den wiederholen lassen.“

 

Anton Pfeffer (Sky Experte):

…über das Spiel: „Im Endeffekt war dann doch St. Pölten die glücklichere Mannschaft.“

 

…über die Situation des SV Guntamatic Ried: „Alles andere als Optimismus wäre verkehrt, weil wenn man den Kopf in den Sand steckt, dann wäre es das Schlechteste. Es hat natürlich viel Unruhe gegeben bei Ried, Trainerentlassung, der Sportdirektor musste gehen. Das sind alles Dinge, die nicht förderlich sind in einer Phase wo es wirklich wichtig ist Ruhe im Verein zu haben.“

 

…über das aberkannte Tor von Babacar Diallo: „Diallo hat hier kein Foul gemacht. Das Tor hätte gezählt, wenn Luckassen diese Handbewegung nicht macht und ist natürlich aus St. Pöltner Sicht sehr schade.“

St. Pölten schlägt Ried im Abstiegskracher

via Sky Sport Austria

St. Pölten (APA) – Der SKN St. Pölten hat am Samstag im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga einen wichtigen Sieg gefeiert. Der Aufsteiger gewann vor eigenem Publikum gegen die SV Ried dank eines Treffers von Marco Perchtold (69.) mit 1:0 und liegt nun als Tabellenachter schon sieben Punkte vor dem Schlusslicht aus Oberösterreich.

Vor 2.589 Zuschauern in der NV-Arena entwickelte sich von Beginn an eine flotte Partie, in der die Oberösterreicher zunächst Vorteile hatten. In der 4. Minute verfehlte Patrick Möschl aus guter Position klar das Ziel, wenige Sekunden später scheiterte der Offensivspieler aus spitzem Winkel an SKN-Schlussmann Christoph Riegler. In der 20. Minute war der Goalie auch bei einer Chance von Dieter Elsneg zur Stelle, in der 30. Minute flog ein Möschl-Schlenzer knapp am langen Eck vorbei.

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Kurz vor der Pause kamen die Rieder der Führung dann ganz nahe. Ein Schuss von Orhan Ademi aus kurzer Distanz ging an die Stange, und als sich der Stürmer den abspringenden Ball schnappte, wurde er von Babacar Diallo gefoult. Den dafür verhängten Elfmeter führte Elsneg aus – und fand in Riegler seinen Meister (43.).

Fast im Gegenzug wurden die zuvor weitgehend harmlosen Niederösterreicher zum ersten Mal richtig gefährlich. Nach Turbulenzen im Strafraum hätte Ried-Keeper Thomas Gebauer fast ein Eigentor produziert, Özgür Özdemir rettete mit Mühe vor der Linie.

Bereits 20 Sekunden nach Wiederanpfiff gerieten die Oberösterreicher neuerlich in Bedrängnis. Eine Flanke von Christopher Drazan köpfelte Lonsana Doumbouya an die Latten-Unterkante. Zwei Minuten später gab es nahezu eine Kopie dieses Angriffs, diesmal ging der Kopfball von Doumbouya am Tor vorbei.

In der Folge fanden die Rieder wieder besser ins Match, Beleg dafür war ein von Riegler aus dem langen Eck gefischter Möschl-Schuss (57.). Dennoch folgte in der 69. Minute die kalte Dusche für den Tabellenletzten: Nach guter Vorarbeit von David Stec und Drazan schoss Perchtold zum Gold-Tor ein.

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Danach war St. Pölten dem 2:0 näher als Ried dem Ausgleich. Ein Schuss von Michael Ambichl zog nur knapp am langen Eck vorbei (73.), ein Kopfball von Diallo, der Glück hatte, erst in der 91. Minute Gelb-Rot zu sehen, ging wenige Zentimeter über die Latte (80.). Außerdem vergab Perchtold innerhalb des Strafraums (85.) und scheiterte Cheikhou Dieng mit einem Volley an Gebauer (89.).

Die Innviertler konnten im Finish mit Ausnahme eines Schusses von Möschl über das Tor (87.) keine Akzente mehr setzen und verloren damit auch das siebente Spiel in Folge, das zweite unter Neo-Coach Lassaad Chabbi. Die Niederösterreicher hingegen sind seit vier Heimpartien ungeschlagen und holten aus den jüngsten vier Runden neun Punkte.

 

 

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Dieter Alge neuer Co-Trainer der SV Guntamatic Ried

via Sky Sport Austria

Dieter Alge komplettiert als Co-Trainer das neue SV Ried Trainerteam rund um Lassaad Chabbi.

Offizielle Medienmitteilung:

Mit Dieter Alge hat die SV Guntamatic Ried einen neuen Co-Trainer. Der 50-jährige Vorarlberger wechselt von der Vorarlberg Akademie U16 ins Innviertel und hat – so wie Cheftrainer Lassaad Chabbi – einen Vertrag bis Ende Mai 2019 unterschrieben.

 „Es ist sehr wichtig, dass Lassaad Chabbi einen Co-Trainer an seiner Seite hat, dem er vertraut und mit dem er gut arbeiten kann. In den Gesprächen mit Dieter Alge haben wir gesehen, dass er auch perfekt in unser Team passt. Ich freue mich sehr, dass er sich ebenfalls dazu entschieden hat, von Vorarlberg zur SV Guntamatic Ried zu wechseln und uns in dieser schwierigen Situation zu unterstützen“, betont SVR-Manager Fränky Schiemer.

 „Es freut mich sehr, dass ich bei der SV Guntamatic Ried die Chance bekomme, in der Bundesliga zu arbeiten. Das war schon längere Zeit ein großer Wunsch von mir. Ich habe in der Akademie in Vorarlberg sehr viel lernen dürfen. Meine langjährige Erfahrung möchte ich jetzt weitergeben. Lassaad Chabbi und ich ergänzen uns schon seit Jahren sehr gut. Die SV Guntmatic Ried ist ein großartiger Verein mit einer tollen Infrastruktur. Der derzeitige Tabellenplatz entspricht meines Erachtens nicht der Qualität der Mannschaft. Es ist jetzt unsere Aufgabe, die Mannschaft wieder auf den richtigen Weg zu führen“, sagt Dieter Alge.

Beitragsbild: SV Ried

RIED,AUSTRIA,04.MAR.17 - SOCCER - tipico Bundesliga, SV Ried vs FK Austria Wien. Image shows head coach Lassaad Chabbi (Ried). Photo: GEPA pictures/ Thomas Bachun

Neuer Ried-Trainer Chabbi nach Fehlstart gefordert

via Sky Sport Austria

Ried (APA) – Die SV Ried ist auch unter Neo-Trainer Lassaad Chabbi nicht in die Spur gekommen. Drei Punkte fehlen dem Schlusslicht der Fußball-Bundesliga nach sechs Niederlagen in Serie auf den Vorletzten Mattersburg, deren vier sind es auf St. Pölten. Kommenden Samstag kommt es in St. Pölten zum direkten Duell. Bis dahin soll auch das “System Chabbi” in Ried funktionieren.

Der Tunesier hatte seinem Team am Samstag gegen die Austria (0:3) ein aggressives Konzept verordnet. Die Wiener sollten früh gestört und Bälle schon weit in der gegnerischen Hälfte erobert werden, um schnell vor das Tor zu kommen. Am Ende liefen die Rieder ins offene Messer, der Tabellendritte schlug aus Kontern zu. “Wir müssen die Defensive stabilisieren”, erkannte Chabbi.

In den vergangenen sechs Runden kassierten die Rieder 17 Treffer – und erzielten selbst nur zwei. Wenn man gegen eine Mannschaft wie die Austria zu so vielen Torszenen komme, sei das aber ein positives Zeichen, meinte Chabbi. Die Einstellung seiner Truppe habe ihm gefallen. “Ich habe eine Mannschaft mit Herz gesehen.”

Kritisch äußerte sich der Nachfolger des erst am Mittwoch geschassten Christian Benbennek über den Fitnesszustand einiger seiner Akteure. “Einige junge Spieler hatten nach 30 Minuten keine Luft mehr. Es tut mir weh, wenn ein Spieler nicht 90 Minuten auf höchstem Niveau spielen kann”, sagte Chabbi, der in den kommenden Wochen zudem möglicherweise auf Florian Hart verzichten muss. Der eben erst von einer Wadenverletzung genesene Defensivspieler schied mit Verdacht auf Schulterblessur aus.

Chabbi dürfte damit in St. Pölten erneut umstellen müssen. Verlieren scheint für die Rieder verboten, wollen sie die Niederösterreicher nicht auch noch aus den Augen verlieren. “Das Spiel in St. Pölten ist wichtig, aber es sind noch zwölf Spiele mit 36 Punkten”, betonte Chabbi im Hinblick auf das letzte Saisondrittel. Mattersburg eröffnet es nach dem 1:0-Heimsieg gegen St. Pölten am Samstag mit einem Gastspiel in Altach.

Mit der angespannten Situation kann Chabbi, der für sein Bundesliga-Debüt in Ried den Zweitligisten Austria Lustenau verlassen hat, laut eigenen Angaben umgehen. “Druck ist das Schönste im Fußball, denn ohne Druck gibt es kein Adrenalin”, erklärte der 55-Jährige. In der kommenden Woche gilt es, der Mannschaft sein Spielsystem noch näher zu bringen. Als Co-Trainer soll ihn dabei künftig Dieter Alge aus der Akademie Vorarlberg unterstützen.

Seine Spieler hat Chabbi bereits erreicht. “Er hat viel an die Mentalität appelliert und an den Kampf. Wir hatten erst zwei Trainingseinheiten mit dem neuen Trainer und man konnte schon eine Handschrift erkennen”, meinte Kapitän Thomas Gebauer. Seit dem Trainerwechsel herrsche Ruhe im Verein. “Wir haben einen neuen Trainer, jeder muss folgen. Dass noch nicht alles so schnell funktionieren kann, ist klar. Die Automatismen für das neue Spiel müssen wir jetzt reinbringen.”

Dem Gegner rang die neue Spielweise der Rieder Respekt ab – die Punkte nahm er aber am Ende selbst mit aus dem Innviertel. “Lob an die Rieder Mannschaft, die ein sehr starkes Spiel gemacht hat. Wenn sie so spielen, werden sie nicht absteigen”, meinte Austria-Torschütze Raphael Holzhauser auf Sky. “Der Gegner hat uns zeitweise stark unter Druck gesetzt und war gut eingestellt”, ergänzte Trainer Thorsten Fink.

Mit der Leistung seiner eigenen Mannschaft war Fink nicht unzufrieden. “Wir haben genau das getan, was man tun muss”, sagte der Deutsche. “Ich kann nicht jeden 3:0-Sieg schlechtreden. Der Sieg war verdient, ohne jetzt riesig zu glänzen.” Die Austria ließ vor allem bei schnellen Gegenstößen ihre individuelle Klasse aufblitzen. Kommenden Samstag geht es zu Hause gegen den WAC. Der Rückstand auf den Zweiten Altach beträgt nur noch zwei Punkte.

Beitragsbild: GEPA

Thorsten Fink: „Am Ende ein klar verdienter Sieg.“

via Sky Sport Austria

Lassaad Chabbi: „Ich habe eine Mannschaft mit Herz gesehen.“ Marcel Ziegl: „Das 3:0 heute ist extrem bitter, weil es sich im Spiel selbst ganz anders angefühlt hat.“ Raphael Holzhauser: „Ich glaube es war nicht unser bestes Spiel.“

Austria Wien schlägt die SV Ried mit 3:0. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.

SV Guntamatic Ried – FK Austria Wien 0:3 (0:2)

Schiedsrichter: Christopher Jäger

Lassaad Chabbi (Trainer SV Guntamatic Ried):
…über das Spiel: „Wir müssen die Defensive stabilisieren, hinten besser stehen. Was positiv ist, wenn man gegen Austria Wien so viele Torchancen hat, dann stimmt das für die Zukunft positiv. Ich habe in der Kabine gesagt, heute im modernen Fußball muss man sauber verteidigen. Freistöße sind immer gefährlich. Bei dem zweiten Tor haben wir dem Gegner den Ball geschenkt. Das dritte Tor war schwierig. Ich habe meinen Abwehrspielern gesagt, man rutscht nicht mehr im Fußball. Ich habe eine Mannschaft mit Herz gesehen.“

Marcel Ziegl (SV Guntamatic Ried)
…über das Spiel: „In der ersten Halbzeit haben wir sehr gut angefangen. Haben dann aus einem Eckball für uns das Gegentor bekommen. Dann das Freistoßtor. Wir haben gefühlt zwanzig Mal aufs Tor geschossen. Haben geflankt ohne Ende, aber wir sind nicht da um danke zu sagen. Wir müssen einfach kaltschnäuziger werden. Wir brauchen Tore. Das 3:0 heute ist extrem bitter, weil es im Spiel selbst ganz anders angefühlt hat. Wir brauchen jetzt auf alle Fälle wieder Stabilität. Wir haben in der ganzen Saison nur einmal zu null gespielt. Weniger Tore bekommen und mehr schießen, fertig.“

…über den Trainerwechsel: „Ich glaube da wird von außen ein bisschen mehr Unruhe gemacht, als drinnen ist. Die Sportdirektor-Frage trifft uns Spieler nicht so direkt. Beim Trainer ist das schon etwas Anderes. Da ist es gut, dass jetzt Klarheit ist und jetzt wieder mehr Ruhe einkehrt. Für uns Spieler darf das aber keine Ausrede sein. Wir müssen den eingeschlagenen Weg fortsetzten und hart arbeiten, damit wir da wieder rauskommen.“

Dieter Elsneg (SV Guntamatic Ried)
…über das Spiel: „Man hat es schon auf den Platz wahrgenommen, dass die Austria Spieler selber nicht gewusst haben, warum es 2:0 steht in der ersten Halbzeit. Von den Chancen her und der Spielgestaltung war es sicher nicht so eindeutig. Wir müssen vorne unsere Chancen nützen und so kompakt stehen, dass wir so wenig Tore wie möglich bekommen. Das gelingt uns leider nicht.“

…über den Einfluss von Lassaad Chabbi: „Wir haben versucht aggressiver auf den Ball zu attackieren. Wir haben auch oft den Ball vorne erobert und versucht so schnell wie möglich in den Strafraum zu kommen.“

…über die aktuelle Situation: „Wir wissen, dass wir in einer Scheiß-Situation sind. Jetzt heißt es kühlen Kopf zu bewahren und täglich zu arbeiten. Es kann auch wieder in die positive Richtung gehen.“

Thorsten Fink (Trainer FK Austria Wien):
…über das Spiel: „Am Anfang haben wir ein wenig Glück gehabt, aber wir haben genau das getan, was man tun muss – die Zweikämpfe annehmen. Wir wussten, dass ein neuer Trainer kommt und da geht es zur Sache. Wir wussten auch, wenn wir die ersten 20 Minuten überstehen, haben wir große Chancen das Spiel zu gewinnen. Wir sind die Mannschaft welche die meisten Tore in den letzten 15 Minuten schießt und wir wissen auch dass Ried in den letzten Minuten immer Tore bekommt. Am Ende ein klar verdienter Sieg. Wir haben heute nicht das Spiel von vorne bis hinten dominiert. Wir wussten aber auch, dass wir Konter kriegen und dementsprechend ist es ganz gut für uns gelaufen. Ich kann auch nicht jeden 3:0 Sieg schlechtreden. Für mich war der Sieg verdient, ohne riesig zu glänzen.“

…ob das Tor in der ersten Halbzeit etwas Besonderes ist: „Für mich ist das nichts Besonderes. Mir ist eh lieber, wenn wir am Ende die Tore schießen, weil dafür die Mannschaft auch fit sein muss. Kann ja nicht nur Glück sein. So häufig wie wir das machen heißt es, dass die Mannschaft am Ende noch richtig Kraft hat und wir auch gut arbeiten.“

Raphael Holzhauser (FK Austria Wien)
…über sein Tor und das Spiel: „Ich glaube es war nicht unser bestes Spiel. Ried hat uns das Leben sehr schwer gemacht. Man muss auch ein Lob an die Rieder Mannschaft machen, die ein sehr starkes Spiel abgeliefert hat. Für uns war es ein ganz wichtiger Sieg. Wir haben gezeigt, dass wir uns zurzeit auswärts ein bisschen wohler fühlen als zu Hause.“

…über das Tor in der ersten Halbzeit: „Regt mich eigentlich ein bisschen auf, dass wir in der ersten Halbzeit getroffen haben, jetzt könnt ihr wieder nichts schreiben. Das ist doch eigentlich scheißegal wann man ein Tor macht, ob man es in der letzten Minute macht oder in der ersten Halbzeit. War wichtig einmal mit einer Führung in die Halbzeit zu gehen, aber wann wir die Tore machen ist egal.“

…über die Chancen auf die Meisterschaft: „Vorige Woche habe ich lesen müssen, dass wir auf Platz zwei wieder keine Chance haben. Jetzt sind es wieder zwei Punkte nur. Jetzt gilt es für uns nächste Woche zu Hause gegen den WAC nachzulegen.”

…über den SV Ried: „Ich habe einige Freunde in der Mannschaft. Ich glaube, wenn sie so spielen werden sie nicht absteigen.”

Walter Kogler (Sky Experte):
…über die SV Ried: „Vorne muss sich etwas ändern. Lassaad Chabbi hat in Lustenau immer sehr offensiv spielen lassen, einen gepflegten Fußball gespielt. Das wird er teilweise versuchen mitzunehmen nach Ried, aber Ried ist Abstiegskampf. Da geht es vor allem darum solide und sicher zu stehen.“

Heribert Weber (Sky Experte):
…über die SV Ried: „Die Mannschaft macht immer wieder die gleichen Fehler. In der Defensive gibt es immer wieder Unkonzentriertheiten die zu Gegentreffern führen. Vorne kann man die Torchancen nicht verwerten.“

…über Austria Wien: „Sie versuchen immer das Tempo zu verschleppen und dann schnell zuzuschlagen. Das haben sie heute auch wieder sehr gut umgesetzt, wobei der wunderschöne Freistoß von Holzhauser geholfen hat. Nach dem Tor musste Ried aufmachen. Wenn die Austria Räume hat kann sie diese auch nützen.“

…über das Freistoßtor von Raphael Holzhauser: „Der Schuss war absolut platziert und scharf geschossen. Vielleicht wenn Gebauer schneller antizipiert, hat er die Möglichkeit besser einzugreifen.“

Kein Trainereffekt: Ried unterliegt Austria Wien

via Sky Sport Austria

(APA) Die Wiener Austria hat Lassaad Chabbi am Samstag dessen Debüt als Cheftrainer der SV Ried gehörig vermiest. Die Wiener setzten sich im Innviertel mit 3:0 (2:0) durch und behaupteten ihren dritten Tabellenplatz in der Fußball-Bundesliga. Der Rückstand auf den Zweiten Altach beträgt nur noch zwei Punkte.

Die Tore vor 4.000 Zuschauern erzielten Raphael Holzhauser (24.), Larry Kayode (44.) und Lucas Venuto (58.). Die Rieder sind nach ihrer sechsten Niederlage in Folge, der 12. in den vergangenen 14 Runden, weiter Tabellenschlusslicht. Auf den Vorletzten Mattersburg fehlen zwölf Runden vor Schluss bei klar schlechterem Torverhältnis drei Punkte, auf den Achten St. Pölten sind es deren vier.

Elsneg: ” Wir wissen, dass wir in einer Sch*** Situation sind”

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Chabbi setzte bei seiner Bundesliga-Premiere auf Orhan Ademi als Solospitze. Der 25-Jährige stand erstmals seit November in der Startformation. Ansonsten gab es wenig Umstellungen. Die Rieder traten aber anders auf als unter Vorgänger Christian Benbennek. Chabbi ließ früh attackieren, stellte die Austria damit aber nur in der Anfangsphase vor Probleme. Das Risiko machte sich nicht bezahlt.

Die Rieder starteten ambitioniert, Alberto Prada setzte den Ball im Rutschen nach einem Corner knapp vorbei (3.). Dieter Elsneg und Ademi verfehlten im Strafraum in guter Position (12.). Die Austria stellte sich auf das Rieder Spiel ein. Nach einem ersten guten Konter über Lucas Venuto parierte Ried-Torhüter Thomas Gebauer aber gegen Christoph Martschinko (18.).

Dann war es Holzhauser, der mit einem sehenswerten Freistoß aus zentraler Position auf 1:0 stellte. Mit der Führung hatte die Austria die Partie besser im Griff. Ried riskierte – und lief ins offene Messer. Die Austria schlug durch Kayode erneut zu. Der Nigerianer traf nach einem abgerissenen Schuss von Felipe Pires, der sich im Strafraum gegen Özgür Özdemir durchgesetzt hatte, mit der Ferse.

Ried gab auch nach der Pause noch nicht auf. Einen Schuss von Clemens Walch blockte Martschinko vor der Linie (47.), ein Elsneg-Volley nach Hereingabe von Mathias Honsak ging knapp daneben (51.). Die Tore machte aber weiter die Austria, die ihren vierten Sieg in den vergangenen fünf Auswärtsspielen fixierte. Venuto traf nach einem Konter über Alexander Grünwald und Pires.

Der Erfolg hätte sogar noch höher ausfallen können, die Austria fand immer mehr Räume vor. Nach zwei Assists versuchte sich Pires selbst, schoss aber am langen Eck vorbei (70.). In der Nachspielzeit parierte Gebauer aus kurzer Distanz gegen Grünwald (94.). Die Rieder hatten ihr Visier schlecht eingestellt. Marcel Ziegl (75.) und Honsak (78.) verfehlten das Gehäuse. Das Torkonto der “Wikinger” blieb bei mageren 19 Treffern in 24 Runden. In den jüngsten sechs Partien lautet das Torverhältnis 2:17.

Die Austria zeigte sich nach zuletzt schwankenden Leistungen in Ried von ihrer effektiven Seite. Fünf Spiele sind die Wiener gegen die Innviertler unbesiegt, vier davon haben sie gewonnen. Die Violetten haben als einziges Team der Liga in allen bisherigen Saisonpartien getroffen, kommenden Samstag empfangen sie den WAC. Die Rieder müssen nach St. Pölten – und stehen dort bereits unter Druck.

Holzhauser erzielt einen sehenswerten Freistoßtreffer

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Kayode erhöht mit der Ferse auf 2:0

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RIED,AUSTRIA,02.MAR.17 - SOCCER - tipico Bundesliga, SV Ried, press conference. Image shows head coach Lassaad Chabbi (Ried). Photo: GEPA pictures/ Felix Roittner

Die ereignisreiche Woche der SV Ried

via Sky Sport Austria

Die SV Ried blickt auf eine intensive und ereignisreiche Woche zurück. Nach der 0:1-Niederlage bei Admira Wacker ging die Ära von Trainer Christian Benbennek vorzeitig zu Ende. Am Mittwoch präsentierten die Innviertler mit Lassaad Chabbi den Nachfolger. Der 55-Jährige verließ den SC Austria Lustenau und wechselte von Vorarlberg nach Oberösterreich.

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Mit Chabbi sind Ried-Manager Franz Schimer und Finanzvorstand Roland Daxl überzeugt, den Klassenerhalt schaffen zu können. Der Tunesier ist sich sicher, dass der Kader der Rieder Bundesliga-Niveau hat. Das “Abstieg” wollte er bei seiner Präsentation nicht in den Mund nehmen. Nach den personellen Veränderungen in der vergangenen Woche, soll sich jetzt auch sportlich das Blatt wenden. Bei der Heimpremiere gegen den FK Austria Wien am Samstag soll, nach zuletzt fünf Niederlagen in Serie, das Punktekonto des Tabellenschlusslichts endlich wieder wachsen.

Artikelbild: GEPA

Lassaad Chabbi als neuer Trainer in Ried vorgestellt

via Sky Sport Austria

Lassaad Chabbi wurde heute Vormittag offiziell als neuer Cheftrainer bei der SV Ried präsentiert. Der 55-jährige Österreicher, der zuletzt bei Austria Lustenau tätig war, hat bei den Oberösterreichern einen Vertrag bis 31. Mai 2019 unterschrieben.

Lassaad Chabbi hat bei seiner Vorstellung viel Optimismus versprüht. “Ich habe das Wort Abstieg von meiner Festplatte gelöscht”, betonte der 55-Jährige im VIP-Club der Keine Sorgen Arena. Der gebürtige Tunesier bringt einen Co-Trainer mit, gemeinsam mit dem Deutschen Christian Benbennek musste auch Mario Posch gehen.

Die gamze Pressekonferenz im VIDEO

Unser Reporter Simon Gronister war bei der offiziellen Vorstellung von Lassaad Chabbi vor Ort.

Wer Chabbi zur Seite stehen wird, ist aber noch offen. “Chabbi hat einen Wunschkandidaten, die Verhandlungen stehen kurz vor dem Abschluss”, gab Manager Franz Schiemer Einblick, ohne einen Namen zu nennen. Der zweite Co-Trainer Thomas Weissenböck bleibt für die Amateure verantwortlich, Hubert Auer wird weiterhin als Tormanntrainer fungieren.

Der mit einem auch für die Erste Liga und bis Ende Mai 2019 gültigen Vertrag ausgestattete Chabbi leitete am Donnerstagnachmittag zum ersten Mal ein Training bei den Innviertlern. Bereits am Samstag (18.30 Uhr) folgt mit dem Heimspiel gegen den Dritten Austria Wien die erste Bewährungsprobe. “Man kann auch nach einem Monat Vorbereitung verlieren, aber genauso nach 48 Stunden Vorbereitung gewinnen”, erklärte Rieds Neo-Coach.

“Mannschaft hat Qualität”

Auf Letzteres hofft der Vater von Sturm-Graz-Stürmer Seifedin Chabbi natürlich, es wäre ein Befreiungsschlag nach fünf Niederlagen in Folge. “Ich bin überzeugt, dass wir am Samstag ein gutes Spiel sehen. Ich kenne die Mannschaft, habe mir die letzten Spiele auch auf Video angesehen, sie hat Qualität”, sagte der gebürtige Tunesier mit österreichischem Pass. Größtes Problem sei aktuell das fehlende Selbstvertrauen. “Das Problem liegt nicht den Füßen, sondern sehr viel im Kopf”, meinte Chabbi.

Der Familienvater sollte wissen, wie man dieses löst. Im März 2015 hatte er den abstiegsbedrohten Erste-Liga-Club Austria Lustenau übernommen, als Liga-Achter nur zwei Punkte vom Tabellenende entfernt. Bei seinem Trainerdebüt gab es einen 3:1-Sieg gegen den damaligen Leader Mattersburg, am Ende schaute Rang sieben heraus. 2016 folgte Saisonrang fünf und diese Saison sind die Vorarlberger als Dritter nach 21 Runden noch im Aufstiegsrennen.

Chabbis Handschrift war in Lustenau zu erkennen

“Ich habe mich schon als Trainer in Liefering mit Lustenau beschäftigt. Chabbis Mannschaft war immer gut eingestellt, es war eine klare Handschrift zu erkennen. Als er im März 2015 in Lustenau anfing, hatten sie dort eine ähnliche Situation, wie wir jetzt. Und er hat aus Austria Lustenau einen Aufstiegsaspiranten gemacht”, sagte Schiemer. Für ihn kam nur ein Coach mit Erfahrungen im Kampf gegen den Klassenerhalt infrage. “Es gibt nicht viele Trainerkandidaten, die für uns in der jetzigen Situation geeignet sind”, schilderte Schiemer.

Chabbi coacht erstmals einen Club im Oberhaus. Zuvor hatte er als Co-Trainer in seiner Heimat Tunesien (2005/06) sowie in Katar (2014) Erfahrungen gesammelt. In Österreich war er vor seinem Lustenau-Engagement für den FC Bludenz (2006/07) sowie lange Jahre in der Vorarlberger Akademie (2007-2014) tätig. “Ich kenne den österreichischen Fußball sehr gut, denn ich bin ja nicht neu hier, sondern ein typischer Vorarlberger”, meinte Chabbi.

Selbst bezeichnet er sich als Teamtrainer. “Ich bin kein Alleinherrscher, mit einer Hand kann man nicht klatschen, sondern nur Watschen geben”, erklärte Chabbi, der sich noch am Donnerstag mit dem Mannschaftsrat austauschen wollte. Die Kicker werden dabei auch eine Sache vermittelt bekommen: “Ich sage den Spielern immer, dass Fußball nicht nur ein Spiel, sondern auch ein Beruf ist. Fußball ist Arbeit, es geht auch um Arbeitsplätze.”

Daxl: “Benbennek war bis zum Schluss loyal”

Der Abgang von Benbennek war schon nach der 0:1-Niederlage bei Admira Wacker Mödling am Samstag quasi fixiert, er leitete aber noch bis Mittwoch die Trainings, um einen geregelten Übergang zu ermöglichen. “Der Abgang ist intern super abgelaufen, er war loyal bis zum Schluss”, dankte Schiemer dem Ex-Coach. “Wir haben die Zeit benötigt, um vernünftig zu überlegen. Und Hubert Nagel (Anm.: Lustenau-Präsident) ist seit 20 Jahren im Geschäft, der wollte natürlich auch verhandeln”, sagte Geschäftsführer Roland Daxl. Es ist daher davon auszugehen, dass die Rieder eine Ablösesumme zahlen mussten.

Nicht mehr lange zahlen werden die Innviertler wohl den mit einem Vertrag bis Sommer 2018 ausgestatteten Benbennek müssen. Beide Seiten sind scheinbar an einer einvernehmlichen Trennung interessiert. “Wir haben trotzdem ein sehr gutes Verhältnis”, sagte Daxl, der am Montag nach eigenen Angaben über drei Stunden mit dem Deutschen geredet hatte.

Sich erst jetzt vom Deutschen zu trennen, sei im Nachhinein gesehen nicht das Beste gewesen. “Wenn ich vorher gewusst hätte, dass wir keine Punkte machen, wäre es gescheiter gewesen, den Trainer schon vor Weihnachten zu wechseln”, ist sich Daxl bewusst. Nun hat Chabbi nur 13 Partien Zeit, um die Innviertler von der “Roten Laterne” zu befreien. Die Rieder liegen punktgleich hinter dem SV Mattersburg am Tabellenende.

Stimmen zur Einstellung von Lassaad Chabbi

„Lassaad Chabbi war mein absoluter Wunschkandidat. Er hat vor zwei Jahren mit Austria Lustenau in einer ähnlichen Situation den Klassenerhalt fixiert und die Mannschaft zu einem Top-Team in der Sky Go Erste Liga geformt. Ich bin überzeugt, dass wir mit ihm die Trendumkehr schaffen können“, erklärt SVR-Manager Franky Schiemer. „Ich möchte mich auch bei Christian Benbennek für seinen unermüdlichen Einsatz für die SV Guntamatic Ried bedanken. Für ihn war es in den vergangenen Tagen nicht einfach. Er hat sich dem Verein gegenüber aber immer ausgesprochen fair verhalten. Dafür gebührt ihm meine größte Hochachtung.“

„Ich freue mich sehr, dass mir diese Aufgabe angeboten wurde. Ich bin sicher, dass ich es schaffen kann, dass die SV Guntamatic Ried in der Bundesliga bleibt. Ich war schon oft bei Vereinen, die in den Abstieg verwickelt waren und es ist bisher immer gut gegangen“, sagt Lassaad Chabbi.

Steckbrief Lassaad Chabbi:

Geboren am 23. August 1961 in Tunesien

Nationalität: Österreich

Familienstand: verheiratet, zwei Söhne (Seifedin, 1993 / Nino, 1995)

Stationen als Trainer: Co-Trainer  Olympique Tunis / U21-Teamtrainer Tunesien (2005/06), FC Rätia Bludenz (2006/07), AKA Vorarlberg (2007-14), Co-Trainer al-Jaish, Katar (2014), SC Austria Lustenau (2015-17), SV Guntamatic Ried (ab 2017)

Bild: GEPA

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