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Oscar Garcia: „Ich möchte St. Pölten gratulieren, sie haben ein sehr gutes Spiel gemacht.“

via Sky Sport Austria

Jochen Fallmann: „In der zweiten Halbzeit waren wir nicht nur ebenbürtig, sondern für mich auch die bessere Mannschaft.“ Heribert Weber „St. Pölten hat mich heute gegen Salzburg wirklich überrascht.“ Michael Konsel: „St. Pölten hat heute wirklich eine sehr gute Leistung geboten.“

Red Bull Salzburg schlägt den SKN St. Pölten mit 2:1. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.

SKN St. Pölten – Red Bull Salzburg 1:2 (0:1)

Schiedsrichter: Andreas Heiß

Jochen Fallmann (Trainer SKN St. Pölten):
…über das Spiel: „Meine Mannschaft hat heute eine hervorragende Leistung geboten. Wir haben bis auf die ersten 15 Minuten, wo wir ein bisschen Probleme gehabt haben in das Spiel zu kommen, was aber gegen Salzburg nicht so ungewöhnlich ist, ein hervorragendes Spiel gemacht. Wir haben sehr viel Leidenschaft in den Zweikämpfen gezeigt und haben auch eine gewisse spielerische Qualität an den Tag gelegt. In der zweiten Halbzeit waren wir nicht nur ebenbürtig, sondern für mich auch die bessere Mannschaft. Sind dann sehr unglücklich 2:0 in Rückstand geraten. Haben dann noch durch Lukas Thürauer einen super Anschlusstreffer gemacht und noch einige Möglichkeiten gehabt zumindest diesen Punkt zu machen. Es ist heute ein sehr, sehr bitterer Tag, weil die Mannschaft wirklich eine hervorragende Leistung geboten hat und da müssen wir anschließen. Da wird auch wieder das Quäntchen Glück zurückkehren um dann die nötigen Punkte zu sammeln.“

…über den Abstiegskampf: „Wir sind auf unseren Weg und den gehen wir unbehindert weiter. Wir wissen was wir verbessern müssen. Wir wissen was wir gut machen und wir spielen einen guten Fußball. Die Jungs haben das heute noch einmal auf dem Platz gezeigt. Diesen Schwung gilt es auch bei einer Niederlage mitzunehmen.“

Oscar Garcia (Trainer Red Bull Salzburg):
…über das Spiel: „In den ersten 20, 25 Minuten haben wir wirklich gut gespielt. Wir hätten mehr Tore erzielen können, haben es aber nicht getan. In der zweiten Halbzeit hat St. Pölten wirklich gut gespielt. Sie haben ein paar gute Chancen gehabt. Wir wussten, dass wir über Konter auch ein paar Chancen bekommen werden. St. Pölten kämpft darum in der Liga zu überleben, diese Teams geben jedes Spiel zweihundert Prozent. In den letzten Runden ist es immer schwierig gegen solche Teams zu spielen. Ich möchte St. Pölten gratulieren, sie haben ein sehr gutes Spiel gemacht.“

Michael Konsel (Sky Experte):
…über den SKN St. Pölten: „Das Ergebnis ist nicht immer entscheidend. Wenn man so spielt und verliert kann man auch für die nächsten Runden sehr viel Positives mitnehmen. St. Pölten hat heute wirklich eine sehr gute Leistung geboten. Vor allem in der zweiten Hälfte waren sie großartig. Wenn man die beiden Mannschaften miteinander vergleicht sowieso. Salzburg hat sehr viel Defensivarbeit verrichten müssen und St. Pölten hat mehrere Chancen gehabt um zumindest Unentschieden zu spielen.“

…auf die Frage, wann Red Bull Salzburg Meister wird: „Es fehlt nicht mehr viel. Sie sind quasi durch.“

…über das Tor von Hwang Hee-Chan: „Da lässt sich der WAC ein bisschen überraschen. Aus dem Winkel zu treffen, das sollte nicht passieren. Aber es war auch sehr schön gemacht. Aus Sicht des Torhüters sollte man den Ball eigentlich kriegen.“

Heribert Weber (Sky Experte):
…über den SKN St. Pölten: „St. Pölten hat mich heute gegen Salzburg wirklich überrascht. Eine Mannschaft die sehr mutig nach vorne gespielt hat und vielleicht sogar heute gegen den amtierenden und kommenden Meister ein Unentschieden verdient hätte. Sich so zu verkaufen war schon sehr eindrucksvoll. Es hat nicht ganz gereicht, aber es war sicher ein Spiel auf das man aufbauen kann.“

Salzburger 2:1-Zittersieg bei Abstiegskandidat St. Pölten

via Sky Sport Austria

St. Pölten (APA) – Red Bull Salzburg marschiert in der Fußball-Bundesliga unbeirrt dem vierten Meistertitel en suite entgegen. Am Samstag reichte den “Bullen” bei Abstiegskandidat St. Pölten eine über weite Strecken mäßige Leistung für einen 2:1 (1:0)-Zittersieg, das große Engagement der Niederösterreicher blieb unbelohnt.

Hwang Hee-chan (11.) und “Joker” Wanderson (69.) sorgten für den fünften Ligasieg der Salzburger in Folge, den 13. in den jüngsten 14 Partien. Insgesamt ist die Truppe von Coach Oscar Garcia 16 Pflichtspiele in Serie ungeschlagen (15 Siege, 1 Remis). Der Vorsprung auf die ersten Verfolger wuchs zumindest bis zum Sonntag auf 17 Punkte an. Für St. Pölten bleibt trotz eines formidablen Weitschuss-Tors von Lukas Thürauer (81.) der Abstiegskampf weiter eng, nach dem 1:1 von Ried schmolz der Vorsprung des Tabellenneunten auf vier Zähler.

Fallmann: “Die zweite Halbzeit waren wir die bessere Mannschaft”
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Oscar veränderte sein Team im Vergleich zum 2:0 beim WAC eine Woche zuvor nur an zwei Positionen, brachte Marc Rzatkowski (zum ersten Mal in der Startelf seit 27. November 2016) im Mittelfeld für Stefan Lainer, im Sturm ersetzte Valentino Lazaro Takumi Minamino. Der Auftakt verlief aus Bullensicht druckvoll und engagiert und brachte die verdiente Führung durch Hwang, der ein feines Zuspiel von Valon Berisha aus höchst spitzem Winkel gefühlvoll ins lange Eck schlenzte.

Die Führung interpretierten die Gäste offenbar aber als Freibrief zum Rückzug. St. Pölten hatte in der Folge mehr vom Spiel, tauchte öfters durchaus gefährlich vor dem gegnerischen Tor auf. Echte Einschussmöglichkeit schaute dabei vorerst aber keine heraus, erst nach dem Seitenwechsel war es so weit. Im Zentrum stand dabei Michael Ambichl mit einem Chancen-Triple innerhalb von gut zehn Minuten: Kurz nach Wiederbeginn ging sein Weitschuss noch neben das Tor (49.), wenig später sprang sein Freistoß von der Stange zurück ins Feld (55.), und schließlich musste Goalie Alexander Walke gegen den Offensivmann eingreifen (59.).

Garcia: “Ich muss den SKN St.Pölten loben”
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Salzburg agierte auch in der zweiten Hälfte äußert passiv, kam aber dank individueller Klasse ein zweites Mal zum Torerfolg. Wanderson schloss ein Solo an der Strafraumgrenze mit einem idealen Schuss ins lange Eck ab. Und doch hätte der Meister fast noch die Rechnung für seine Nachlässigkeiten bezahlt: Der rund zwei Minuten zuvor eingewechselte Thürauer sorgte mit einem ebenso beherzten wie präzisen Weitschuss aus gut 35 Metern für den Anschlusstreffer und eine spannende, aber letztlich torlose Schlussphase.

 

 

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SANKT POELTEN,AUSTRIA,24.JUL.16 - SOCCER - tipico Bundesliga, SKN Sankt Poelten vs FK Austria Wien. Image shows the  disappointment  of Christoph Riegler (St.Poelten). Photo: GEPA pictures/ Christian Ort

Goalie Riegler verlängert bei SKN St. Pölten bis 2019

via Sky Sport Austria

St. Pölten (APA) – Fußball-Bundesligist SKN St. Pölten hat den Vertrag von Einsergoalie Christoph Riegler bis 2019 verlängert. Das gaben die Niederösterreicher am Donnerstag bekannt. Der 25-Jährige schaffte aus dem Nachwuchs von St. Pölten den Sprung in die Kampfmannschaft.

 

SALZBURG,AUSTRIA,11.FEB.17 - SOCCER - tipico Bundesliga, Red Bull Salzburg vs SKN Sankt Poelten. Image shows Stefan Lainer (RBS). Photo: GEPA pictures/ Felix Roittner

Marschiert Salzburg weiter in Richtung Titelverteidigung? St. Pölten – Salzburg am Samstag exklusiv bei Sky

via Sky Sport Austria

Der Auftakt der Runde Sturm Graz – Mattersburg am Samstag ab 15.30 Uhr exklusiv auf Sky Sport Austria HD und Sky Sport 8 HD Ried – WAC, Altach – Admira und St. Pölten – Salzburg ab 18.00 Uhr exklusiv in der Einzeloption & in der Konferenz Das 321. Wiener Derby SK Rapid – FK Austria am Sonntag ab 16.00 Uhr live auf Sky Sport Austria HD und Sky Sport 4 HD Die Experten am Wochenende: Heribert Weber, Michael Konsel & Hans Krankl Sky für jedermann: mit dem Streamingdienst Sky Ticket flexibel auch ohne lange Vertragsbindung bei allen Spielen live dabei sein

Wien, 20. April 2017 – Zum Auftakt der 30. Runde der tipico Bundesliga geht es für Sky Kunden nach Graz bei der Begegnung des SK Sturm gegen den SV Mattersburg. Die Gastgeber konnten sich mit vier Siegen aus den letzten sechs Runden auf Rang zwei vorschieben, doch die Austria und Altach lauern mit nur einem Punkt Rückstand dahinter. Sturm braucht somit drei Punkte im Kampf um die Europa League, für die Gäste aus Mattersburg hingegen geht es um wichtige Punkte im Abstiegskampf. Die Burgenländer konnten im Frühjahr trotz der 0:3 Niederlage gegen die Austria überzeugen und werden alles daran setzen mit drei Punkten aus der steirischen Landeshauptstadt zurückzukehren. Ob das gelingt sehen Sky Kunden exklusiv ab 15.30 Uhr auf Sky Sport Austria HD und Sky Sport 8 HD.

Im Anschluss folgt dann ab 18.00 Uhr wie gewohnt die Sky Konferenz. Dabei ist mit dem SCR Altach auch einer der Sturm-Verfolger im Einsatz – vor heimischem Publikum gegen die Admira. Altach konnte aus den letzten vier Spielen nur einen Punkt holen, der Admira hingegen gelangen im selben Zeitraum drei Siege für neun Punkte. Wer sich am Samstag durchsetzt sehen Sky Kunden auf Sky Sport 6 HD. Der Tabellenführer aus Salzburg ist zeitgleich zu Gast in St. Pölten – live auf Sky Sport 5 HD. Auch der SKN konnte in den letzten vier Runden lediglich einen Punkt holen, anders stellt sich das Bild bei Salzburg dar. Das Team von Oscar Garcia ist weiterhin im neuen Jahr ungeschlagen und somit bei inzwischen 14 Punkten Vorsprung erneut auf dem Weg zum Meistertitel. Im dritten Spiel der Konferenz empfängt die SV Ried den WAC. Die Rieder sind als Tabellenletzter zum Siegen verpflichtet, die Gäste aus Kärnten hingegen wollen mit einem Dreier das Abrutschen in die Gefahrenzone verhindern – zu sehen auf Sky Sport 7 HD. Alle drei Partien sind auch wie gewohnt auf Sky Sport Austria HD in der Konferenz zu sehen.

Am Sonntag folgt dann zum Abschluss der Runde das 321. Wiener Derby zwischen Rapid und der Austria. Sky Kunden sehen die Partie ab 16.00 Uhr auf Sky Sport Austria HD und Sky Sport 4 HD. Rapid gelang in der letzten Runde in der ersten Partie unter Trainer Djuricin gleich der erste Sieg im Frühjahr – gerade rechtzeitig vor dem ewigen Duell gegen die Veilchen. Doch auch die Austria konnte sich in der vergangenen Runde beim Auswärtssieg in Mattersburg aus der eigenen Krise befreien und will nun den zweiten Derbysieg der Saison nachlegen.

Unter dem Hashtag #SkyBuliAT können die Zuseherinnen und Zuseher an den Live-Sendungen teilhaben.

Nur mit Sky kein Spiel der tipico Bundesliga verpassen. Mit Sky Ticket können auch alle Fußballfans, die keine Sky Kunden sind, mit flexiblen Tages-, Wochen- und Monatstickets ohne lange Vertragsbindung dabei sein. Über das Internet bietet Sky Ticket alle Inhalte auf einer Vielzahl an Geräten wie Smart-TVs, Spielekonsolen, Tablets, Smartphones und weiteren Streaming-Geräten.

Ausführliche Informationen sind unter skyticket.at verfügbar.

Die 30. Runde der tipico Bundesliga bei Sky & mit dem Streamingdienst Sky Ticket:

 

Samstag, 22. April 2017

15.30 Uhr
SK Puntigamer Sturm Graz – SV Mattersburg, Sky Sport Austria HD, Sky Sport 8 HD

18.00 Uhr
SV Guntamatic Ried – RZ Pellets WAC, Sky Sport 7 HD
CASHPOINT SCR Altach – FC Flyeralarm Admira, Sky Sport 6 HD
SKN St. Pölten – FC Red Bull Salzburg, Sky Sport 5 HD
Ebenfalls ab 18.00 Uhr die Konferenz auf Sky Sport Austria HD

20.30 Uhr
„Alle Spiele, alle Tore”, Sky Sport Austria HD

Moderator: Jörg Künne
Sky Experten: Heribert Weber & Michael Konsel

Sonntag, 23. April 2017

16.00 Uhr
SK Rapid Wien – FK Austria Wien, Sky Sport Austria HD, Sky Sport 4 HD

Moderator: Thomas Trukesitz
Sky Experte: Hans Krankl
Kommentator: Erich Auer

 

 

Artikelbild: GEPA

Christoph Knasmüllner: „Wir wollen nie nach unten schauen, wir schauen nach oben.“

via Sky Sport Austria

Damir Buric: „Wir haben viele Ausfälle, das war schon heftig für uns.“ Jochen Fallmann: „Natürlich ist es heute ein Rückschlag.“ Alfred Tatar: „Unterm Strich bleiben null Punkte.“

 

FC Flyeralarm Admira gewinnt gegen SKN St. Pölten mit 2:0. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.

 

FC Flyeralarm Admira – SKN St. Pölten 2:0 (0:0)

Schiedsrichter: Sebastian Gishamer

 

Damir Buric (Trainer FC Flyeralarm Admira):

…über das Spiel: „Die Mannschaft hat toll gespielt, der Matchplan wurde toll umgesetzt. Ein Riesenkompliment an die Truppe. Wir haben sehr viele Ausfälle, das war schon heftig für uns. Aber die Art und Weise wie die Mannschaft das heute interpretiert hat, das verdient großen Respekt.“

…über die vielen Ausfälle: „Dicht genug ist der Kader nicht. Auf jeden Fall muss der eine oder andere Spieler wieder einrücken.“

 

Christoph Knasmüllner (FC Flyeralarm Admira):

…über das Spiel: „Ich denke, dass wir gut als Mannschaft gespielt haben. Wir waren gut organisiert, haben wenige Chancen zugelassen und wieder unsere Torchancen genutzt.“

…über den Abstiegskampf: „Wir wollen nie nach unten schauen, wir schauen nach oben. Wenn wir, Schritt für Schritt weiter die drei Punkte holen, sind wir weiter entfernt von unten und genauso wollen wir nächste Woche wieder spielen.“

 

Jochen Fallmann (Trainer SKN St. Pölten):

…über das Spiel: „Ich glaube bis zum 1:0 war es eine ganz offene Partie, so wie ich gesagt habe. Wir haben in der zweiten Halbzeit bei 0:0 die beste Torchance vom ganzen Spiel gehabt, wo wir 1:0 in Führung müssen. Ich glaube, wenn wir da das Tor machen geht das Spiel auch anders aus. Dann geht das Spiel auf mit dem sehr schönen Weitschuss vom Knasmüllner, den man sicher auch nicht jeden Tag so trifft. Dann war das Spiel offen, hatte die Admira natürlich einige Konterchancen. Natürlich ist es heute ein Rückschlag. Wenn man verliert ist es immer sehr bitter.“

 

Alfred Tatar (Sky Experte):

…über die Bedeutung der Niederlage für SKN St. Pölten: „Auf jeden Fall hat diese Niederlage nicht das mit sich gebracht, was vielleicht ganz schlecht gewesen wäre, nämlich das Ried punktet. So gesehen ist ein Spiel runtergezählt und der Abstand gleichgeblieben. Mit ein wenig mehr Spielglück oder auch mehr Motivation, und hier möchte ich speziell Dieng erwähnen, hätte man durchaus auch einen Zähler holen können. Unterm Strich bleiben null Punkte.“

 

Admira siegt im Niederösterreichderby

via Sky Sport Austria

(APA) Im vierten Niederösterreicher-Duell der laufenden Fußball-Bundesligasaison hat Admira Wacker gegen SKN St. Pölten den ersten Sieg gefeiert. Die Südstädter bezwangen am Samstag den Aufsteiger dank eines Doppelpacks von Christoph Knasmüllner (61., 73.) mit 2:0 (0:0) und festigten Rang fünf. St. Pölten hat im Kampf um den Klassenerhalt weiter fünf Punkte Vorsprung auf Schlusslicht Ried.

Die Trainer im Interview

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Admira-Trainer Damir Buric musste auf fünf Stammspieler verzichten, ab der 8. Minute zudem auch auf Ione Cabrera, der sich bei seinem Comeback früh verletzte. Aber auch so war die drittbeste Frühjahrself die spielbestimmende Mannschaft. Christoph Monschein vergab zwei gute Möglichkeiten auf eine frühe Führung (4., 14.), St. Pölten kam erst ab der 20. Minute zu Abschlüssen, aber ohne Erfolg.

In der zweiten Hälfte gestalteten die Gäste aus der Landeshauptstadt die Partie zunächst ausgeglichener und hatten durch Cheikhou Dieng (56.) die erste Chance. Nach gut einer Stunde schlug die Admira aber zu. Knasmüllner zog aus rund 25 Metern ab und traf genau ins Eck. Zwölf Minuten später war der Spielmacher wieder zur Stelle, als die halbe St. Pöltener Mannschaft bei einem Freistoß schlief: Knasmüllner spielt einen Freistoß zu Manuel Maranda, dessen weiter Pass wird leicht abgefälscht und landet vor den Beinen des nach vor gesprinteten Knasmüllner, der den zögernden Torhüter Christoph Riegler bezwingt.

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Admira hatte danach die Partie sicher im Griff, Srdan Spiridonovic traf nur die Stange (76.). Auf der Gegenseite hätte der eingewechselte Lukas Thürauer die Partie noch einmal spannend machen können (82.).

Letztlich prolongierten die Admiraner ihre stolze Heimserie gegen Gästemannschaften aus der Landeshauptstadt. Sowohl gegen den SKN als auch gegen den Vorgängerclub VSE St. Pölten haben die Südstädter zu Hause kein Spiel in einer der zwei obersten Spielklassen verloren. Auch die Bilanz von Damir Buric kann sich sehen lassen. Unter dem Kroaten hält die Admira nach zehn Liga-Spielen bei vier Siegen, fünf Remis und nur einer Niederlage.

 

 

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VIENNA,AUSTRIA,08.APR.17 - SOCCER - tipico Bundesliga, FK Austria Wien vs SKN Sankt Poelten. Image shows the rejoicing of St.Poelten.  Photo: GEPA pictures/ Christian Ort

St. Pölten will bei Admira wichtige Punkte im Abstiegskampf

via Sky Sport Austria

Maria Enzersdorf/St. Pölten (APA) – Der SKN St. Pölten hat im Auswärtsspiel der 29. Fußball-Bundesliga-Runde gegen die Admira die nächsten wichtigen Punkte im Visier. Der zweite Sieg in Folge nach dem 2:1 bei der Austria wäre ein wichtiger Schritt Richtung Klassenerhalt – unabhängig von den Ergebnissen der Konkurrenten, wie Trainer Jochen Fallmann betonte. “Wir schauen nur auf uns und haben alles selbst in der Hand.”

Sein Club liegt derzeit als Tabellenachter fünf Punkte vor dem Letzten SV Ried, der zuletzt mit einem 3:0 über Rapid für Aufsehen sorgte. “Aber wenn wir punkten, ist es ganz egal, was die anderen machen”, sagte der Niederösterreicher und zeigte sich für die kommenden Wochen zuversichtlich. “Der Optimismus ist da. Ich glaube an unsere Mannschaft und den Weg, den wir gemeinsam gehen.”

Allerdings wartet mit der Admira ein unangenehmer Gegner. “Sie haben sich unter dem neuen Trainer Damir Buric defensiv stabilisiert, stehen eine Spur tiefer und spielen zügiger nach vorne. Wir müssen geduldig sein und die wenigen Räume nützen, die sich uns bieten werden”, erklärte Fallmann.

Auch Buric äußerte sich lobend über den Gegner. “St. Pölten ist als erfahrene Mannschaft gut organisiert, kann schnell umschalten, ist bei Standard-Situationen stark und kann jedem Gegner wehtun”, sagte der Kroate.

Die 0:2-Heimschlappe in der Vorwoche gegen Mattersburg, die erste Niederlage im neunten Pflichtspiel unter dem Nachfolger von Oliver Lederer, ist schon wieder abgehakt. “Das war unnötig und hatte auch mit dem Nachwirkungen unseres Cup-Sieges gegen die Austria zu tun. Aber der Charakter meiner Mannschaft ist top”, meinte Buric.

Beitragsbild: GEPA

Thorsten Fink: „Das Eigentor ist symptomatisch für die Situation.“

via Sky Sport Austria

Jens Stryger Larsen: „Es läuft nicht und wir sind auch selber schuld.“ Heribert Weber: „Die Austria kann viel mehr, als sie heute gezeigt hat.“ Jochen Fallmann: „Für unsere Psyche und unser Punktekonto war der Sieg ganz wichtig.“

 

FK Austria Wien verliert 1:2 gegen SKN St. Pölten. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria.

FK Austria Wien – SKN St. Pölten 1:2 (1:1)
Schiedsrichter: Andreas Heiß
 

Jens Stryger Larsen (FK Austria Wien):
…über das Spiel: „Im Moment läuft es nicht für uns. Die erste Halbzeit war gut und wir hatten viele gute Möglichkeiten. Das erste Tor war ein bisschen Glück. Es läuft nicht und wir sind auch selber schuld. Heimspiele müssen wir zu Null spielen. Wir sind nicht in einer Krise, wir spielen gut, aber im Strafraum sind wir nicht gefährlich genug. Wir müssen zusammenhalten und auf die nächsten Spiele setzen.“
 

Thorsten Fink (Trainer FK Austria Wien):
…über das Spiel: „Wir haben gut begonnen, am Anfang Gas gegeben und sind in der Defensive gut gestanden. Nach dem 1-0 haben wir nicht mehr großartig weitergespielt. In diesem Moment hat jeder ein bisschen Angst vor dem 1-1 gehabt. Defensiv haben wir unsere Aufgabe aber gut gemacht. Das Eigentor kommt dann noch hinzu. Wir hätten das 2-0 machen müssen, damit wir unsere Ruhe haben. Wir haben versucht, nach vorne zu spielen, das 1-1 hat uns aber gehemmt. Nach drei Spielen ohne Sieg ist das so, aber wir müssen schauen, dass wir das aus den Köpfen rausbekommen. Wir waren nicht die schlechtere Mannschaft, wir hatten nur kein Schussglück. Das Eigentor zum 1-1 ist symptomatisch für die Situation.“

…über die momentane Situation des FK Austria Wien: „Es ist schon eine kritische Situation. Vier Mal hintereinander verlieren ist bitter. Wir müssen schauen, dass wir da rauskommen und dass die Mannschaft mit Gesprächen wieder aufgebaut wird.“

…über die kommenden Spiele: „Ich habe nicht auf die Tabelle gesehen. Die vier Niederlagen drücken auf die Stimmung. Wir haben die Chance nach oben hin noch und müssen weiterhin hart arbeiten.“
 

Jochen Fallmann (Trainer SKN St. Pölten):
…über das Spiel: „Die Mannschaft hat die richtige Reaktion gezeigt, nach dem Cupspiel am Mittwoch. Wir waren immer gefährlich und sind als Sieger verdient vom Platz gegangen. Es war zu sehen nach der ersten Halbzeit, dass unsere Handlungen nach Ballgewinn die richtigen waren. Wir haben immer wieder geschaut, mit einem schnellen Passing oder Tempodribbling ins letzte Drittel zu kommen. Die Jungs haben das gut umgesetzt und das war dann auch der Schlüssel zum Erfolg. Für unsere Psyche und unser Punktekonto war das ganz wichtig. Der schwierigste Gegner sind wir selbst. Wir schauen nicht auf die Anderen.“
 

Michael Konsel (Sky Experte):
…über die Leistung des FK Austria Wien: „Austria spielt phasenweise gut, aber verwertet ihre Chancen nicht. Gegen St. Pölten Zuhause ist das zu schwach. Es passt vieles nicht, vor allem in der Defensive – sie sollte stabilisiert werden.“
 

Heribert Weber (Sky Experte):
…über die momentane Situation bei FK Austria Wien: „Natürlich wird der eine oder andere Spieler verunsichert sein aufgrund der Niederlagen. Sie haben eine völlig überflüssige Situation mit dem Eigentor gezeigt. Die Austria kann viel mehr, als sie heute gezeigt hat.“

…über die Leistung des SKN St. Pölten: „Ein kämpferischer Stil, den sie vom ersten bis zur letzten Minute durchsetzen.“

St. Pölten vertiefte mit 2:1-Sieg in Wien Austrias Krise

via Sky Sport Austria

(APA) Abstiegskandidat St. Pölten hat die Niederlagenserie der Wiener Austria verlängert. Am Samstag musste sich Violett mit 1:2 (1:1) und damit zum dritten Mal innerhalb von acht Tagen vor eigenem Publikum geschlagen geben. Nach der Führung durch Olarenwaju Kayode (36.) drehten die Gäste dank eines Eigentors von Jens Larsen (36.) und eines Foulelfers von Lonsana Doumbouya (55.) die Partie.

Weil auch St. Pöltens Konkurrenten Ried und Mattersburg siegten, waren es quasi doppelt wichtige Punkte für die “Wölfe”. Die Elf von Jochen Fallmann hat als Achter punktegleich mit den siebtplatzierten Rapidlern weiterhin fünf Zähler Vorsprung auf Platz zehn. Die Austria hingegen erlitt im Kampf um den Vizemeistertitel einen weiteren Rückschlag, nach dem 0:0 von Altach beim WAC liegt man zwei Zähler hinter den Vorarlbergern. Die Heimschwäche im Frühjahr konnten Alexander Grünwald und Co. nicht ablegen, es war im sechsten Pflichtspiel die vierte Niederlage vor Heimfans. Insgesamt wartet Trainer Thorsten Fink seit vier Partien auf zumindest einen Punkt.

Fink: “Müssen schauen, dass wir da wieder rauskommen”

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Austrias Spieler schienen sich das Gespräch mit Sportdirektor Franz Wohlfahrt zu Herzen genommen zu haben, starteten gut und dominant in die Partie. Für die erste kleine Aufregung sorgte zwar ein ungestümes, scheinbar elferwürdiges Einsteigen Larsens gegen Cheikhou Dieng. Doch im Gegenzug verzeichneten die “Veilchen” ihre erste gefährliche Offensivaktion, bei der Kayode die Außenstange streifte. Bei einem Schuss von Grünwald aus guter Position war wenig später ein Gegner im Weg (11.), zehn Minuten später gab der Kapitän den entscheidenden Pass zur Führung: Gut 20 Meter vor dem eigenen Tor postiert, schickte er Kayode aus der eigenen Hälfte auf die Reise. Der Nigerianer hätte die Aktion fast noch verstolpert, Babacar Diallo fälschte den Schuss schließlich aber unglücklich ab.

In der Folge ging es die Austria spielerisch zurückhaltender an und setzte auf Konter, St. Pölten erarbeitete sich vermehrt Spielanteile – im Fokus standen dabei lange Bälle auf Sturmtank Doumbouya. Belohnt wurde das – unter tatkräftiger Mithilfe der Hausherren – noch vor der Pause: Nach Freistoß von Michael Ambichl verlängerte erst Grünwald den Ball per Kopf, Larsen bugsierte das Leder schließlich mit der Brust ins eigene Tor. Die Austria antwortete kurz vor der Pause noch mit einem schönen Grünwald-Freistoß, bei dem Riegler in extremis rettete und verzeichnete einen gefährlichen Konter durch Kayode (45.+1).

Nach dem Seitenwechsel kam es für die Violetten noch dicker, erhielten die Gäste nach einer verspäteten Attacke Christoph Martschinkos an Manuel Hartl einen Foulelfer. Doumbouya verwertete souverän und hätte kurz darauf mit einem Drehschuss aus wenigen Metern fast auf 3:1 erhöht (58.). Die Reaktion der Austria fiel mau und ideenlos aus, es dauerte fast 20 Minuten, bis der eingewechselte Marko Kvasina mit einem gefühlvollen Schuss aufs lange Eck Riegler prüfte (76.). Diese Aktion und ein Grünwald-Schuss knapp am Tor vorbei (86.) blieben die besten Möglichkeiten auf den Ausgleich.

Doumbouya bringt St. Pölten in Führung

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ST.POELTEN,AUSTRIA,05.APR.17 - SOCCER - OEFB Samsung Cup, quarterfinal, SKN Sankt Poelten vs SK Rapid Wien. Image shows the rejoicing of Mario Pavilic and his team (Rapid). Keywords: Wien Energie.Photo: GEPA pictures/ Walter Luger

Rapid nach 3:1-Erfolg in St. Pölten im ÖFB-Cup-Halbfinale

via Sky Sport Austria

St. Pölten (APA) – Rapid darf nach dem ersten Pflichtspielsieg im Jahr 2017 weiter auf eine Europacup-Teilnahme hoffen. Die in der Fußball-Bundesliga auf Platz sieben abgerutschten Wiener feierten am Mittwochabend im Cup-Viertelfinale einen 3:1-(1:0)-Sieg beim SKN St. Pölten. Maximilian Wöber (17.), Mario Pavelic (73.) und Stefan Schwab (83.) trafen für die Gäste, die schon seit 1995 auf ihren 15. Cup-Triumph warten.

Der angezählte Rapid-Trainer Damir Canadi, dessen Team in der Meisterschaft seit acht Runden sieglos ist und nur noch acht Zähler vor Schlusslicht Ried – am Samstag auswärts nächster Liga-Gegner – liegt, durfte vorerst aufatmen. Seine Bilanz nach dem 16. Pflichtspiel auf der Bank der Hütteldorfer lautet nun drei Siege, sechs Remis und sieben Niederlagen. Im Cup-Halbfinale sind Titelverteidiger Red Bull Salzburg, Vorjahresfinalist Admira oder der überlegene Erste-Liga-Spitzenreiter LASK Linz die möglichen Gegner.

Die Rapidler, die am vergangenen Samstag in der Bundesliga nach 1:0-Führung nur ein 1:1 beim Aufsteiger in St. Pölten erreicht hatten, bestimmten von Beginn weg die Partie mit gutem Umschaltspiel. Nach einer Pavelic-Flanke startete Wöber am langen Eck goldrichtig und schoss den Ball aus kurzer Distanz über die Linie. Es war das erste Pflichtspieltor für den 19-jährigen Abwehrspieler, der den erkrankten Mario Sonnleitner ersetzte. Danach verabsäumte es die Canadi-Elf aber, das Match schon in der ersten Hälfte vorzeitig zu entscheiden.

Ein Treffer von Tamas Szanto wurde zu Recht nicht anerkannt, weil der im Abseits gestandene Joelinton Tormann Thomas Vollnhofer die Sicht verstellt hatte (25.). Joelinton selbst scheiterte an der Stange, den Nachschuss jagte Thomas Schrammel über die Latte (37.). Unmittelbar vor der Pause wurde ein Tor von Christopher Dibon – wieder zu Recht – wegen Abseits nicht gegeben (45.+1).

Nach dem Wechsel hatten die zuvor völlig harmlosen Hausherren ihren ersten gefährlichen Auftritt. Ein Dibon-Schnitzer ermöglichte Lukas Thürauer eine Topchance im Strafraum (54./knapp daneben). Auf der Gegenseite scheiterte Schwab mit der Ferse an Schlussmann Vollnhofer (64.). Und eine Glanztat von Rapid-Goalie Tobias Knoflach, der einen Schuss von Marco Perchtold in den Corner abwehrte, vereitelte den Ausgleich für St. Pölten (70.).

Wenig später war die Partie entschieden. Nach einem Einwurf spielte der eben erst eingewechselte Giorgi Kvilitaia mit seiner ersten Ballberührung perfekt weiter auf Pavelic, der perfekt ins lange Eck traf. Danach ließ Joelinton zunächst das 3:0 aus (81./Vollnhofer-Abwehr), das kurz darauf Stefan Schwab per Abstauber nach Stanglpass des Brasilianers besorgte. Der Ehrentreffer der Niederösterreicher resultierte in der Schlussminute aus einem Wöber-Eigentor (96.).

Beitragsbild: GEPA Pictures

SANKT POELTEN,AUSTRIA,01.APR.17 - SOCCER - tipico Bundesliga, SKN Sankt Poelten vs SK Rapid Wien. Image shows Marco Perchtold (St.Poelten), Tamas Szanto and Stefan Schwab (Rapid). Keywords: Wien Energie.Photo: GEPA pictures/ Walter Luger

Rapid braucht gegen Cup-Hürde St. Pölten “mehr Mut”

via Sky Sport Austria

St. Pölten/Wien (APA) –  Schon seit Wochen wird im Umfeld von Fußball-Rekordmeister Rapid über das “Spiel der letzten Chance” auf den Europacup geredet. Die Sportliche Leitung der Hütteldorfer spielte die Bedeutung des Cup-Viertelfinales am Mittwoch in St. Pölten allerdings herunter. “Wir denken im Moment sicher nicht europäisch”, sagte Sportchef Fredy Bickel. Stefan Schwab forderte “mehr Mut” in der Offensive.

Nachdem Rapid zuletzt sechs Jahre hintereinander immer in einem europäischen Wettbewerb vertreten war, würde eine Niederlage gegen den Bundesliga-Konkurrenten de facto besiegeln, dass die nächste Europacup-Saison ohne die Wiener über die Bühne geht. In der Liga ist Rapid als Siebenter von den Europacup-Plätzen punktemäßig meilenweit entfernt. Die Sichtweise des ÖFB-Cups als Rettungsanker sei intern jedoch nicht existent, versicherten die Grün-Weißen am Dienstag.

“Im Moment ist es schlicht und einfach auch so, dass wir das gar nicht verdient haben”, erklärte der Schweizer Bickel. Das Wort Europacup sei im Allianz Stadion praktisch tabu. “Mental müssen wir sicher so ins Spiel gehen, dass wir nicht daran denken, dass es unsere letzte Chance für den Europacup ist”, meinte Schwab. “Es ist ein Bewerb, wo wir einfach in die nächste Runde kommen wollen.”

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Das Spiel sei gleichermaßen die nächste Chance, um die Negativspirale zu stoppen, erklärte Bickel. Unter Trainer Damir Canadi hat Rapid im Jahr 2017 noch kein Pflichtspiel gewonnen. Zuletzt gab es am Samstag gegen den Cup-Gegner St. Pölten nach Führung ein 1:1-Remis. “Es ist natürlich ein ganz wichtiges Spiel. Es gibt kein Unentschieden. Es gibt nur Sieg oder Verlieren”, stellte Canadi klar.

Mit der Leistung in der ersten Hälfte am Samstag zeigte sich der in der Kritik stehende Coach zufrieden, ortete jedoch eine zunehmende Verunsicherung seiner Spieler nach dem Seitenwechsel. Darunter habe das Laufverhalten gelitten. “Das hat auch mit Mut und Mentalität zu tun”, verriet der Wiener. “In dem Sinn, dass wir den Ballführenden nicht so unterstützt haben, dass wir wie in der ersten Hälfte die Laufwege angeboten haben, weil jeder wieder ein bisschen Angst gekriegt hat, zu verlieren”, ergänzte Schwab.

“Morgen ist es ein ganz anderer Bewerb, da müssen wir unser Heil in der Offensive suchen, unsere Laufwege einnehmen, viel mehr Mut haben und den Ballführenden unterstützen”, sagte der Mittelfeldspieler. Die von Schwab als “an sich stabil” bezeichnete Defensive muss auf den am Montag erkrankten Mario Sonnleitner verzichten. Maximilian Hofmann hingegen gab Grünes Licht.

St. Pölten möchte die Misere der Hütteldorfer verschärfen. Das Spiel vom Samstag habe gezeigt, dass Rapid schlagbar ist, meinte Trainer Jochen Fallmann. “Die Chancen stehen 50:50. Rapid ist grundsätzlich höher einzuschätzen, aber wir spielen zu Hause. Die Mannschaften sind im Moment auf Augenhöhe”, sagte der Niederösterreicher. “Natürlich wäre es mit Blick auf das Meisterschaftsspiel gegen die Austria angenehm, keine Verlängerung spielen zu müssen”, fügte er hinzu.

Personell kann Fallmann aus dem Vollen schöpfen. Auch Christopher Drazan nahm nach überstandener Nebenhöhleninfektion wieder am Training teil. Während Rapid mit dem Cup-Bewerb seit dem bisher letzten Triumph 1995 auf dem Kriegsfuß steht, kann man St. Pölten fast als Spezialist bezeichnen. Nach dem Finaleinzug 2014, der den “Wölfen” auch die Teilnahme an der Europa-League-Qualifikation bescherte, scheiterten die Niederösterreicher in der Vorsaison erst im Halbfinale an Admira Wacker. Bis Dienstagmittag waren 6.000 Karten für das Spiel in der NV Arena verkauft.

Ob Canadi bei einer Niederlage am Mittwoch auch am Samstag in Ried noch auf der Rapid-Trainerbank sitzen wird, wollte Bickel nicht beantworten. “Es ist so, dass ich es nicht von den Resultaten abhängig mache, aber dass ich auch weiß, wenn du dann nur noch verlierst und keine Resultate hast, musst du irgendwann eine Notbremse ziehen”, meinte der Schweizer. Das Band zwischen Trainer und Team sei jedenfalls nicht zerschnitten. “Die Mannschaft zeigt mir einmal mehr, dass sie das will, dass sie alles versucht.”

Beitragsbild: GEPA Pictures

Frenkie Schinkels: „Standards sind auch eine Waffe.“

via Sky Sport Austria

Anton Pfeffer: „Zweite Halbzeit war mehr oder weniger ein Nicht-Angriffspakt.“ Jochen Fallmann: „In meiner Brust schlagen heute zwei Herzen.“ Damir Canadi: „Wir machen uns da das Leben auch selbst schwer.“ Frenkie Schinkels: „Standards sind auch eine Waffe.“ Andreas Herzog: „Es wäre für jeden jetzt schwer in der momentanen Situation als Rapid-Trainer.“

SKN St. Pölten spielt Unentschieden gegen SK Rapid Wien mit 1:1. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.

SKN St. Pölten – SK Rapid Wien 1:1 (1:1)

Schiedsrichter: Alexander Harkam

 

Jochen Fallmann (Trainer SKN St. Pölten:

…über das Spiel: „In meiner Brust schlagen heute zwei Herzen. Auf der einen Seite war es heute ein gerechtes Unentschieden, auf der anderen Seite haben wir sehr viel in das Spiel investiert, haben zum Schluss noch die Chance vom Manuel Hartl gehabt. Normalerweise ist er prädestiniert dafür, dass er genau solche Tore schießt. Er war ein bisschen unglücklich im Abschluss, da hätten wir den Lucky Punch machen können, aber ich glaube, dass es ein gerechtes Unentschieden war.“

…über den Abwehrfehler beim Gegentor: „Ich glaube, dass meine Verteidiger sich da nicht gut positioniert haben und dann vor allem nicht gut gegen den Ball gearbeitet haben. Es war dann ein individueller Fehler auch noch dabei, da hätte man den Ball klären können. Das Spiel hat dann auch ein bisschen einen Knacks bekommen auf unserer Seite, weil wir zuvor eigentlich sehr gut im Spiel waren.“

…über die Leistung von Ümit Korkmaz: „Der Ümit hat, wie er am Platz gestanden ist, in diesen Minuten ein hervorragendes Match gemacht, war immer wieder gefährlich. Man hat auch nach den ersten paar Dribblings gesehen, dass ein großer Respekt von den Gegenspielern da war. Leider ist dann nach fünfundfünfzig, sechzig Minuten der Sprit ausgegangen, aber das haben wir auch gewusst. Der Ümit ist ein sehr guter und wichtiger Spieler. Er ist da auch das eine oder andere Mal ganz schön abgeklopft worden wie ein Schnitzel. Aber wir sind froh, dass wir ihn haben und ich glaube, dass er uns noch viel Freude bereiten wird.“

 

Michael Huber (SKN St. Pölten):

…über das Spiel: „Vom Gefühl her, wäre mehr drin gewesen. Ich glaube die ersten zwanzig Minuten waren wir gut im Spiel, dann ist Rapid in Führung gegangen. Dann haben wir uns ein bisschen schwergetan. Mit dem Ausgleich war es dann wieder besser. Ich denke es war ein verdientes Unentschieden, aber es wäre mehr drin gewesen. Ich glaube wir haben alles versucht, vielleicht hat der letzte Punch gefehlt, die letzte Konsequenz.“

…über die Bedeutung seines ersten Bundesligatreffers: „Hat eine große Bedeutung für mich. Es ist glaube ich eine Belohnung für die Arbeit. Wir haben die ganze Woche viel Standards trainiert. Dass es so gut klappt ist besonders schön.“

 

Frenkie Schinkels (Sportdirektor SKN St. Pölten):

…über Christoph Riegler, dessen Vertrag im Sommer ausläuft: „Ich habe schon einen Termin mit seinem Berater und ich hoffe auch, dass der Teamchef vielleicht einmal wegen Riegler vorbeischaut, weil er hervorragende Leistungen bringt.“

…über das Defensivverhalten seiner Mannschaft: „Wir machen dumme Fehler, kindische Fehler, auch beim Tor.“

…über die Stärke von St. Pölten bei Standardsituationen: „Standards sind auch eine Waffe. Das ist eine Waffe, die wir trainieren. Deswegen wundert es uns nicht, dass wir hin und wieder über die Standards dann auch zum Torerfolg kommen.“

…darüber ob Riegler gegen Joelinton Rot hätte sehen müssen: „Die Aktion muss er als Tormann viel früher klären. Er muss durchlaufen, dann schießt er den Ball über die Rapid Fans aus dem Stadion. So hat er sich selbst und den Schiedsrichter in Bedrängnis gebracht. Und dann ist es yes or no, kriegst du Rot oder nicht. Jetzt hat er Glück gehabt mit einer Gelben.“

 

Damir Canadi (Trainer SK Rapid Wien):

…über das Spiel: „Ich denke gerade in der ersten Halbzeit haben wir bis auf die ersten zehn Minuten sehr gut ins Spiel gefunden, sind in einen Spielrhythmus reingekommen, haben dann auch die Führung erzielt. Bei uns ist es momentan so, wenn dann was passiert und das war das Gegentor, wieder kurz vor der Halbzeit, dann fehlt uns, dass wir die Stabilität haben, dass wir drauf bleiben, die Qualität auch weiterhin so abrufen und nach vorne spielen. Zweite Halbzeit war es dann aus meiner Sicht nicht mehr schön anzusehen. Das Mittelfeld wurde zu oft überflogen, wir haben kaum mehr Ballstafetten gehabt.“

…über die Schwäche bei Standardsituationen: „Ganz klar. Wir machen uns da das Leben auch selbst schwer. Ich denke, dass das der Knackpunkt war für unser Spiel heute.“

…über seine persönliche Situation im Verein: „Nach sieben Spielen im Frühjahr, wenn man nicht gewinnt, dass es dann nicht passt, dass der Druck wächst ist ganz normal und wir sind sicher in keiner leichten Situation, aber es heißt weiterzuarbeiten.“

 

Stefan Schwab (SK Rapid Wien):

…über das Spiel: „Ich glaube erste Halbzeit war in Ordnung, haben wir glaube ich auch guten Fußball gespielt und zweite Halbzeit hat man gesehen, dass einfach eine Verunsicherung drinsteckt. Wir haben uns nicht mehr spielen getraut, nur mehr über die zweiten Bälle gespielt und das ist dann über neunzig Minuten leider zu wenig. Ich glaube, wenn wir in der zweiten Halbzeit so hätten weiterspielen können wie in der ersten, dann wären wir vielleicht als Sieger vom Platz gegangen, aber zweite Halbzeit haben wir uns nicht mehr als diesen Punkt verdient.“

…über die Stimmung in der Mannschaft: „Natürlich ist eine große Verunsicherung spürbar. Wir müssen jetzt weiter schauen, weiterkämpfen und auf die Leistungen, die wir in der ersten Halbzeit gezeigt haben, ein bisschen aufbauen, aber in Summe ist es leider einfach zu wenig im Moment.“

 

Andreas Herzog (Sky Experte):

…über die spielerische Leistung von Rapid Wien: „Erste Halbzeit eigentlich gut, muss man sagen. Kurz vor der Pause bekommt man ein Gegentor aus einer Standardsituation und man sieht wieder, wie eine solche Situation die Mannschaft dann wieder runterhaut. Die Lockerheit, die Passsicherheit, die Bewegung, die Spielfreude, die man erste Halbzeit noch hatte, war zweite Halbzeit nicht mehr vorhanden.“

…über die Situation von Damir Canadi: „Es wäre für jeden jetzt schwer in der momentanen Situation als Rapid-Trainer.“

…über die starke Anfangsphase des SKN St. Pölten: „Die St. Pöltner haben besser begonnen. Da hat Rapid Probleme mit diesen Pässen zwischen die Innen- und Außenverteidiger gehabt, wo sie am Anfang Glück gehabt haben, dass es zwei bis dreimal Abseits war von den St. Pöltner Offensivspielern.“

…über das Einsteigen von Riegler gegen Joelinton in der ersten Halbzeit: „Da kommt er richtig hart raus und es ist für mich eigentlich an der Grenze. Da hat er Glück gehabt, dass er keine Rote Karte gekriegt hat.“

 

Anton Pfeffer (Sky Experte):

…über das Spiel: „Erste Halbzeit kann man von beiden Seiten noch halbwegs zufrieden sein. Zweite Halbzeit war mehr oder weniger ein Nicht-Angriffspakt. Aus St. Pöltner Sicht vielleicht sogar ein bisschen schade, weil an diesem Tag wäre Rapid auch zu packen gewesen.“

…über den Einfluss, den Ümit Korkmaz auf das Team des SKN St. Pölten hat: „Er war wie er gekommen ist schon so etwas wie ein Führungsspieler, weil er einfach schon etwas erreicht hat. Er hat in der Nationalmannschaft gespielt, wo von den anderen in der Mannschaft noch keiner dabei war.“

…über das Einsteigen von Riegler gegen Joelinton in der ersten Halbzeit: „Wenn man genau hinschaut, dann sieht man, dass der Ball eigentlich an die Cornerfahne geht. Das heißt er hat den Ball nicht richtig unter Kontrolle und da kann man durchaus aus St. Pöltner Sicht Milde zeigen und nicht die rote Kart zeigen.“

…über das St. Pöltner Abwehrverhalten bei Joelintons Treffer: „So ist Abwehrarbeit natürlich nicht zu verstehen.“

1:1 in St. Pölten: Rapid kann weiter nicht gewinnen

via Sky Sport Austria

St. Pölten (APA) – Rapid steckt weiterhin in einer schweren Krise. Die Hütteldorfer erreichten am Samstag in der 27. Runde auswärts gegen den Abstiegskandidaten SKN St. Pölten nach Toren von Joelinton (22.) beziehungsweise Michael Huber (45.) nur ein 1:1 und sind damit in der Fußball-Bundesliga schon seit acht Partien sieglos. In der Tabelle liegt der Rekordmeister nach dem dritten Saisonviertel nur auf Rang sieben.

Joelinton erzietl das 1:0 für Rapid

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Der Druck auf Trainer Damir Canadi wird dadurch nicht kleiner. Unter dem früheren Altach-Betreuer halten die Wiener bei zwei Siegen, sechs Remis und sieben Niederlagen. Dass sich diese Bilanz nicht verbessern dürfte, hatte sich schon in der Anfangsphase abgezeichnet. Rapid wirkte verunsichert, produzierte viele Fehlpässe und wurde an den eigenen Strafraum gedrängt – mehr als zwei Fehlschüsse durch Lukas Thürauer (8.) und Cheikhou Dieng (13.) schauten für St. Pölten aber nicht heraus.

Beide Trainer im Interview

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Danach fanden die Gäste besser ins Spiel. Mario Pavelic luchste Adi Mehremic den Ball ab, scheiterte jedoch aus relativ spitzem Winkel an Christoph Rieger (19.). Drei Minuten später war der SKN-Goalie geschlagen. Nach einer hohen Vorlage von Thomas Schrammel konnte sich Joelinton unbedrängt von drei St.-Pölten-Verteidigern den Ball am Sechzehner zurechtlegen und ins lange Eck einschießen.

Huber gleicht nach einem Standard aus

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Mit der Führung im Rücken bekam Rapid mehr Sicherheit und hätte in der 30. Minute nachlegen können. Zunächst wehrte Riegler einen Joelinton-Schuss nur kurz ab, den abspringenden Ball brachte Giorgi Kvilitaia nicht aufs Tor. In der 33. Minute parierte Riegler einen Freistoß von Steffen Hofmann, davor hatte der Keeper knapp außerhalb des Strafraums den allein auf ihn zustürmenden Joelinton rotverdächtig umgesenst.

Geschäftsführer Sport Fredy Bickel bekennt sich zu Damir Canadi

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Die Niederösterreicher strahlten in dieser Phase nur bei Standard-Situationen Gefahr aus. So verfehlte Marco Perchtold in der 30. Minute Hubers Kopfball-Verlängerung eines Eckballs nur um Zentimeter. Kurz vor der Pause schritt der Innenverteidiger selbst zur Tat. Nach einer Freistoßflanke von Michael Ambichl stellte Huber per Kopf auf 1:1 und setzte damit Rapids schlechte Bilanz bei Standard-Situationen fort. Mehr als die Hälfte der Liga-Gegentore in dieser Saison kassierte der trudelnde Rekordchampion aus ruhenden Bällen.

In der zweiten Hälfte waren die Höhepunkte rar gesät – bis zur 87. Minute, als der eingewechselte St. Pöltener Manuel Hartl aus kurzer Distanz die Stange traf. Rapid hingegen spielte nach dem Seitenwechsel keine zwingende Torchance heraus.

Angesichts eines neuerlich enttäuschenden Auftritts war es für die Gäste die beste Nachricht, dass der Drei-Punkte-Vorsprung auf den Achten St. Pölten gewahrt wurde. Die Gelegenheit zu einer besseren Leistung in der NV Arena haben die Grün-Weißen schon am Mittwoch im Cup-Viertelfinale. Drei Tage später geht es auswärts gegen die SV Ried und damit wieder gegen einen Abstiegskandidaten.

 

Gelb oder rot? Riegler mit einem grenzwertigen Foul

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Korkmaz: “Spiel gegen Rapid wird emotional für mich”

via Sky Sport Austria

Ümit Korkmaz ist zurück in Österreich und fiebert mit seinem aktuellen Klub SKN St. Pölten dem Spiel gegen seinen ehemaligen Verein Rapid Wien entgegen. Im Interview verriert der ehemalige Teamspieler, dass es für ihn sehr emotional werden wird, er jedoch professionell an die Aufgabe herangehe will.

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