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RIED,AUSTRIA,18.MAR.17 - SOCCER - tipico Bundesliga, SV Ried vs SCR Altach. Image shows Thomas Gebauer (Ried). Photo: GEPA pictures/ Florian Ertl

Alle Spiele, alle Tore der 26. Runde der tipico Bundesliga

via Sky Sport Austria

SK Rapid Wien – SV Mattersburg 1:1

Die Hütteldorfer mussten sich am Samstag zum Auftakt der 26. Runde gegen den SV Mattersburg mit einem 1:1 (1:1)-Remis zufriedengeben. Es war bereits die siebente Bundesliga-Partie in Folge ohne Sieg für die bemühte, aber erneut glücklose Rapid-Mannschaft, die im eigenen Stadion bereits nach 25 Sekunden in Rückstand geriet. (Zum Spielbericht + VIDEO)

brightcove.createExperiences(); Wolfsberger AC – SKN St. Pölten 1:0

Trotz klarer Überlegenheit schlugen die Kärntner im Duell der Liga-“Wölfe” mit den Niederösterreichern am Samstag erst in der 94. Minute durch Christian Klem entscheidend zu. Nach dem 1:0 überholte der WAC in der Tabelle Rapid und ist nun Sechster. (Zum Spielbericht + VIDEO)

brightcove.createExperiences(); SV Ried – SCR Altach 2:0

Am Samstag bezwang das Schlusslicht der Fußball-Bundesliga nach ansprechender Leistung den Tabellenzweiten Altach mit 2:0 (1:0) und verkürzte den Abstand zum Neunten Mattersburg auf einen Zähler. Altach zeigte wieder sein negatives Auswärtsgesicht. (Zum Spielbericht + VIDEO)

brightcove.createExperiences(); FC Flyeralarm Admira – SK Sturm Graz 1:0

Am Samstag unterlagen die Grazer bei Admira Wacker in der 26. Runde der Fußball-Bundesliga mit 0:1 (0:0) und verließ nach zwei Erfolgen en suite den Platz wieder als Verlierer. Sturm ging in einer von heftigem Wind dominierten Partie durch das neunte Saisontor von Lukas Monschein (69.) k.o. und ließ wertvolle Punkte im Kampf um Platz drei liegen. (Zum Spielbericht + VIDEO)

brightcove.createExperiences(); FC Red Bull Salzburg – FK Austria Wien 5:0

Eine Halbzeit lang durfte sich die Wiener Austria Hoffnungen auf einen Auswärtssieg bei Meister Red Bull Salzburg machen. Die Veilchen zeigten sich nicht effizient genug und brachten trotz einiger Chancen im ganzen Spiel keinen einzigen Schuss auf das Gehäuse von Goalie Alexander Walke. Die Salzburger drehten auf und schickten die Austria mit einer 5:0-Packung zurück in die Bundeshauptstadt, außerdem bauten sie ihre Tabellenführung auf sieben Punkte aus. (Zum Spielbericht + VIDEO)

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Beitragsbild: GEPA

Alfred Tatar: „Admira hat einen ganz konkreten Plan.“

via Sky Sport Austria

Hans Krankl: „Es hätte schon ein Elfmeter sein können.“ Damir Buric: „Ein sehr verdienter Sieg.“ Franco Foda: „Wir waren nicht mehr aggressiv genug in der zweiten Halbzeit.“ Alfred Tatar: „Das FIFA Board muss endlich einmal die Handspielregel derart fixieren, dass sich jeder auskennt.“

 

FC Flyeralarm Admira gewinnt 1:0 gegen SK Puntigamer Sturm Graz. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria.
FC Flyeralarm Admira – SK Puntigamer Sturm Graz 1:0 (0:0)
Schiedsrichter: Harald Lechner
Damir Buric(Trainer FC Flyeralarm Admira):
…über das Spiel: „Die Mannschaft hat toll gespielt heute, mit viel Leidenschaft. Sie hat viele Chancen rausgespielt. Ein sehr verdienter Sieg.“

…über die Leistung von Christoph Monschein: „Er hat das gut gemacht. Aber auch Knasmüller und Sax waren sehr gut. Christoph hat von der Mannschaftsleistung profitiert.“
Franco Foda (Trainer SK Puntigamer Sturm Graz):
…über den Spielverlauf: „In der ersten Halbzeit waren wir gut im Spiel, hätten auch schon führen können und haben nur eine Situation von Admira zugelassen. In der zweiten Halbzeit haben wir dann gegen den Wind gespielt. Admira war viel besser und hat mehr Möglichkeiten vorgefunden. Wir waren nicht mehr wach, nicht mehr aufmerksam, deswegen haben wir das Spiel schlussendlich verloren.“

…auf die Zukunft angesprochen: „Gerade bei diesen Bedingungen ist es wichtig, in Führung zu gehen. Klar, wir wollten punkten und positive Energie in die Länderspielpause mitnehmen, aber wir sind selbst schuld. Wir waren nicht mehr aggressiv genug in der zweiten Halbzeit und haben zu einfache Passfehler begangen.“
Hans Krankl (Sky Experte):
…über das strittige Handspiel von Fabian Koch: „Es hätte schon ein Elfmeter sein können.“
Alfred Tatar(Sky Experte):
…über die Leistung des FC Admira: „Der Trainer hat einen hohen Anteil am Erfolg. Ich habe ihn kennengelernt. Er hat eine sehr konkrete Vorstellung von Fußball. Die Basis ist die defensive Arbeit, da ist Admira hervorragend aufgestellt. Auf dieser Basis wird sehr schnell umgeschaltet. Sie haben mit Monschein einen schnellen Spieler in der Spitze. Sie haben einen ganz konkreten Plan, den ziehen sie durch und das ist der Verdienst.“

…über die Handspielregel der FIFA: „Das FIFA Board muss endlich einmal die Handspielregel derart fixieren, dass sich jeder auskennt.“

Admira seit vier Heimspielen ungeschlagen

via Sky Sport Austria

(APA) Sturms Mini-Siegesserie ist gerissen. Am Samstag unterlagen die Grazer bei Admira Wacker in der 26. Runde der Fußball-Bundesliga mit 0:1 (0:0) und verließ nach zwei Erfolgen en suite den Platz wieder als Verlierer. Sturm ging in einer von heftigem Wind dominierten Partie durch das neunte Saisontor von Lukas Monschein (69.) k.o. und ließ wertvolle Punkte im Kampf um Platz drei liegen.

Am Samstagabend betrug der Rückstand auf die drittplatzierte Austria zwei Zähler, die “Veilchen” hatten im Sonntagsspiel bei Leader Salzburg die Chance, diesen auf fünf Punkte zu vergrößern. Die fünfplatzierte Admira blieb – durchaus verdient – auch im siebenten Spiel en suite bzw. im sechsten unter Coach Damir Buric ungeschlagen und liegt einen Punkt vor dem WAC bzw. zwei vor Rapid.

Damir Buric und Franco Foda im Interview

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Sturm dominierte – mit dem Wind im Rücken – zwar die erste Hälfte, kam aber kaum zu guten Chancen. Bei der besten war die Partie noch keine zwei Minuten alt: Baris Atik scheiterte aus Kurzdistanz nur an der Latte, beim Nachschuss von Marc-Andre Schmerböck rettete Knasmüllner auf der Linie.

Die Partie flachte mit Fortdauer etwas ab, unterbrochen von kleineren Aufregern wie ein in letzter Sekunde verhinderter Abschluss Deni Alars aus Kurzdistanz (9.) oder ein nicht gepfiffenes Handspiel von Sturm-Akteur Fabian Koch im Strafraum (23.). Die Admira fand ihrerseits kaum Einschussmöglichkeiten vor. Und bei der einzigen guten Szene traf Maximilian Sax den Ball nicht richtig (27.).

Die Hausherren machten es nach dem Seitenwechsel sichtlich besser, versprühten mit nun geänderter Richtung wesentlich mehr Offensivkraft. Vorerst aber wurde noch ein Sax-Schuss geblockt (52.), Monschein scheiterte an Sturm-Goalie Christian Gratzei (54.), dann bewahrte die Stange Koch vor einem Eigentor (63.). Ein präziser Lochpass von Thomas Ebner ebnete der Admira schließlich den Weg zum Sieg, Monschein, der vorher wenig Land gesehen hatte, verwandelte souverän.

Sturm hingegen fand in der zweiten Hälfte offensiv nur schaum-, respektive windgebremst statt. Ein von Admira-Goalie Andreas Leitner gehaltener Lykogiannis-Freistoß (66.) und eine ebenfalls von Leitner vereitelte Chance des eingewechselten Seifedin Chabbi (73.) aus Kurzdistanz blieben die einzigen Höhepunkte aus Sicht der “Blackys”.

Monschein sorgt für den Admira-Sieg

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Charalampos Lykogiannis: Der Mann für die besonderen Tore

via Sky Sport Austria

Charalampos Lykogiannis scheint ein Faible für ganz besondere Tore zu haben. Der 23-jährige Grieche erzielte beim gestrigen 2:1-Heimsieg des SK Sturm über Rapid Wien das vorentscheidende 2:0. Der Linksverteidiger nahm sich aus 35 Metern ein Herz und zimmerte den Ball mit 107 Stundenkilometern über Rapid-Torhüter Tobias Knoflach hinweg, ins Netz.

Der Dauerläufer der Grazer, er absolvierte 2248 von 2250 möglichen Bundesliga-Spielminuten in dieser Saison, ist eben der Mann für ganz besondere Tore. Wie auch schon beim 2:1-Auswärtssieg in Hütteldorf Ende November, wo er einen Freistoß zur 1:0-Führung in den Winkel zirkelte. Sein zweiter Saisontreffer gelang ihm nur eine Woche später beim 4:0-Sieg der Grazer in Wolfsberg, wo er ebenfalls per Direktfreistoß erfolgreich war.

>>>VIDEO: Lykogiannis im Selbstportrait<<<

Für Trainer Franco Foda sind solche Tore kein Zufall: “Das macht er auch im Training oft so – aus allen Positionen, wo die Spieler manchmal selbst mit dem Kopf schütteln. Aber man sieht, wenn man mutig ist, wird man auch manchmal belohnt.” Der Trainer war aber nicht vollends zufrieden mit der Leistung seines Außenverteidigers, streute er doch vor dem 1:2-Anschlusstreffer der Gäste einen haarsträubenden Fehlpass ein.

Foda zum Tor von Lykogiannis

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Der Grieche selbst gab sich nach dem Spiel bescheiden und konnte die Geschwindigkeit des Balles nicht einschätzen. Als ihn Sky-Reporter Johannes Brandl danach aufklärte, war er doch etwas überrascht, dass der Ball so scharf war.

Lykogiannis: “Das ist sehr schnell”
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Canadi: “Nie und nimmer ein Elfer” – alle Stimmen zum Spiel

 

Bild: GEPA

 

Damir Canadi: „Nie und nimmer Elfmeter”

via Sky Sport Austria

Deni Alar „Wir hatten heute das Glück auf unserer Seite“ Steffen Hofmann: „Wir haben heute ein Spiel verloren, das man nie hätte verlieren dürfen.“ Heribert Weber: „Rapid war feldüberlegen.“

 

SK Sturm Graz gewinnt gegen die SK Rapid Wien mit 2:1. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.

 Spielbericht + Highlights der Partie im VIDEO

SK Sturm Graz – SK Rapid Wien 2:1 (1:0)

Die Pressekonferenz nach dem Spiel im VIDEO

Damir Canadi (Trainer SK Rapid Wien):

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…über das Spiel: „Es tut uns allen weh. Man hat gesehen wer die bessere Mannschaft auf dem Platz war.“

…über den Elfmeter von SK Sturm Graz: „Nie und nimmer Elfmeter. So ist das im Fußball.“

…über die Leistung seiner Mannschaft: „Die Mannschaft hat alles reingeworfen, hat bis zum Schluss versucht das Spiel zu gewinnen und das tut uns natürlich heute weh. Jeder der die Mannschaft sieht, sieht, dass sie die bessere Mannschaft auf dem Platz war und, dass es ein wahrscheinlich glücklicher Sieg des Gegners war.“

 

Franco Foda (Trainer SK Sturm Graz):

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…über das Spiel: „Wir haben bis zu der 70. Minute wenig zugelassen außer bei einer Standardsituation von Kvilitaia, eine Kopfballmöglichkeit. Wir hatten vor allem in der ersten Halbzeit noch eine Riesen-Kontersituation von Marc Schmerböck. Auch in der zweiten Halbzeit haben wir dann oft den letzten Pass ganz schlecht gespielt, da hätten noch Torchancen für uns entstehen können. Nach dem 2:0 haben wir uns zu weit zurückgezogen, waren zu passiv im Spiel gegen den Ball.“

 

…über den Gegner: „Wir haben gewusst, dass Rapid eine sehr, sehr gute Mannschaft hat und der Tabellenplatz spiegelt eigentlich nicht das wieder was sie im Stande sind zu leisten.“

 

…über die Wichtigkeit des Sieges gegen Altach: „Die Mannschaft hat Selbstvertrauen getankt, wir wollen auch zuhause wieder eine Macht werden. Das war ja vor dem Spiel gegen Altach auch nicht der Fall.“

 

Roman Kienast (SK Sturm Graz):

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…über seine Verletzung: „Der Fortschritt ist sehr gut, ich trainiere schon mit dem Konditionstrainer auch mit dem Ball. Mein Plan ist, dass ich Mitte der Woche in das Mannschaftstraining einsteige.“

 

…über Baris Atik: „Für die Zukunft, in Deutschland, muss man sich den Namen merken.“

 

Deni Alar (SK Sturm Graz):

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…über das Spiel: „Heute haben wir zum Schluss ein bisschen Glück gehabt, aber wir haben nie aufgegeben und ich glaube, dass der Sieg in Ordnung geht.“

 

…über die Leistung des SK Rapid Wien: „Es war nicht einfach. Sie haben sehr viele Chancen gehabt und ein paar hundertprozentige, aber wir hatten das Glück heute auf unserer Seite.“

 

…über sein Tor: „Ich bin froh, dass ich der Mannschaft helfen hab können heute mit dem Tor. Und die drei Punkte zählen, das ist das Wichtigste.“

 

Charalampos Lykogiannis (SK Sturm Graz):

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…über das Spiel: „Wir sind wieder in der Spur, es ist der zweite Sieg für uns. Die drei Punkte sind sehr wichtig.“

 

 

Steffen Hofmann (SK Rapid Wien):

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…über das Spiel: „Wir haben heute ein Spiel verloren, das man nicht hätte verlieren dürfen.“

 

…über die Situation des SK Rapid Wien: „Es wäre gelogen, wenn wir glücklich wären mit der Situation. Wir haben im Frühjahr noch kein Spiel gewonnen und jetzt drei Spiele hintereinander verloren. Natürlich sind wir alle enttäuscht.“

 

…über die Chancenauswertung seiner Mannschaft: „Ich denke heute haben wir einige wirklich richtig gute Chancen gehabt, aber der Ball will dann halt nicht rein.“

 

Heribert Weber (Sky Experte):

…über das Spiel: „Sturm hat drei Mal auf das Tor geschossen und zwei Tore erzielt und Rapid hat das Spiel beherrscht, viele Torchancen vorgefunden und nur ein Tor erzielt.“

 

…über die Leistung Rapids: „Rapid war feldüberlegen, fast das ganze Spiel, hat vor allem in der zweiten Hälfte zum Schluss sehr große Torchancen vorgefunden. Es ist unerklärlich wie viele Torchancen diese Spieler auslassen. Je näher sie zum gegnerischen Tor kommen, desto ungefährlicher werden die Stürmer.“

 

…über den Elfmeter für SK Sturm Graz: „Der Ball hat eine andere Richtung angenommen und deswegen klarer Elfmeter.“

 

…über den nicht gegebenen Elfmeter für SK Rapid Wien: „Das sieht man ganz genau, dass der Schiedsrichter dieses Foul übersehen hat. Schulz will hier klären, trifft aber nicht den Ball, sondern nur den Fuß von Kvilitaia. In dieser Situation wäre Elfmeter zu geben gewesen.“

 

…über die Systemänderungen bei SK Rapid Wien unter Damir Canadi: „Nicht nur, dass das System verändert wurde, sondern es spielen auch andere Spieler in diesem System. Es hat sich vieles verändert, es hat sich vor allem im Herbst dahingehend sehr viel verändert, dass die Mannschaft immer wieder neue Gesichter gehabt hat. Gesichter, die man bevor Damir Canadi sein Amt angetreten hat, bei Rapid überhaupt nicht gesehen hat und das hat mich persönlich ein bisschen irritiert, weil ich ganz genau weiß, dass eine Mannschaft nur aus einem Tief herauskommen kann, wenn sie des Öfteren miteinander spielt. Weil, nur, wenn man miteinander spielt, kann irgendwann auch eine Harmonie aufkommen.“

 

…über die Spielweise des SK Rapid Wien: „Es wird immer wieder versucht über die Flanken zum Torerfolg zu kommen. Das heißt es muss sich in der Mitte einiges bewegen, das ist des Öfteren nicht der Fall. Deswegen gibt es sehr viele Flanken die ihr Ziel nicht erreichen.“

 

 Spielbericht + Highlights der Partie im VIDEO

2:1 über Rapid: Sturm weiter im Aufwind

via Sky Sport Austria

(APA) Die Negativserie von Fußball-Rekordmeister Rapid hat auch in der 25. Bundesliga-Runde ihre Fortsetzung gefunden. Die Hütteldorfer unterlagen Sturm Graz am Sonntag auswärts knapp mit 1:2 (0:1) und sind damit 2017 auch nach dem fünften Spiel sieglos. Nur zwei Punkte konnten in den jüngsten sechs Runden eingefahren werden. Sturm ist hingegen nach dem zweiten Sieg in Folge wieder deutlich im Aufwind.

Ein Elfmetertor des rechtzeitig fit gewordenen Deni Alar (21.) leitete den Heimsieg der Grazer vor 15.329 Zuschauern ein. Der Ex-Rapidler baute seine Führung in der Liga-Schützenliste mit seinem 14. Saisontor aus, zugleich war es sein bereits 70. Treffer im Oberhaus. Charalampos Lykogiannis (64.) erhöhte mit einem Traum-Weitschuss aus mehr als 30 Metern. Die Wiener kamen trotz optischer Überlegenheit nur zum Anschlusstreffer von Joelinton (80.), kassierten die dritte Niederlage in Folge und blieben damit auch im sechsten Auswärtsspiel unter Coach Damir Canadi sieglos.

Rapid-Trainer Canadi im Interview nach dem Spiel
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Die nur noch sechstplatzierten Wiener stehen mit 29 Punkten nach 25 Runden so schlecht wie noch nie in der Bundesliga-Geschichte da. Unter Canadi konnten in elf Partien nur neun Punkte geholt werden. Die Grazer hielten als Vierter Anschluss an die drei fixen Europacup-Startplätze, liegen weiter nur zwei Zähler hinter der drittplatzierten Wiener Austria zurück.

Hofmann: “Es wäre gelogen, wenn wir glücklich wären”
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In einer flotten Anfangsphase deuteten beide Teams gleich einmal ihre Gefährlichkeit an. Fabian Koch konnte Rapids Joelinton gerade noch beim Abschluss stören (4.). Quasi im Gegenzug konnte Baris Atik eine Schmerböck-Hereingabe nicht verarbeiten (5.). In der Tonart ging es aber nicht weiter, großer Einsatz und viele Zweikämpfe standen im Mittelpunkt. Dass der einzige Treffer nicht aus dem Spiel heraus fiel, war da wenig überraschend. Alar traf per Elfmeter, nachdem Andreas Kuen den Ball bei einer Hierländer-Hereingabe an die Hand bekommen hatte (21.). Es war Alars erster Treffer gegen seinen Ex-Club Rapid im Sturm-Dress.

Sturm-Trainer Foda im Interview nach dem Spiel
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Die Grazer zogen sich daraufhin völlig zurück, überließen den mit einer 3-4-3-Formation angetretenen Wienern das Spiel. Die waren damit aber größtenteils überfordert, konnten aus der optischen Überlegenheit kein Kapital schlagen. Abgesehen von einem kläglichen Auer-Abschluss (36.) wurden die Gäste nur nach Standardsituationen gefährlich. Kopfbälle von Giorgi Kvilitaia (37.) und Christopher Dibon (43.) gingen daneben. Auf das Tor ging kein einziger Ball, Sturm hatte in dieser Statistik dank des ersten Elfmeters in der laufenden Saison zur Pause wie im Zwischenergebnis mit 1:0 die Nase vorne.

Torschütze Alar im Interview
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Torschütze Lykogiannis im Interview
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Nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig am Spielgeschehen, bei Rapid brachte auch die Hereinnahme von Kapitän Steffen Hofmann nicht den gewünschten Erfolg. Sturm machte wenig bis gar nichts für die Offensive, Rapid hatte viel Ballbesitz, war in Strafraumnähe mit dem Latein aber zumeist am Ende, auch da die Abwehr der Hausherren sehr gut stand. Die hatte aber auch etwas Glück, dass ein vermeintliches Foulspiel von Lykogiannis an Joelinton in der Nähe des Strafraums vom Schweizer Schiedsrichters Alain Bieri ungeahndet blieb (51.).

Lykogiannis war es dann auch, der in der Offensive in den Mittelpunkt rückte. Der Grieche stellte einmal mehr seine Schussstärke unter Beweis, traf aus großer Distanz ins Kreuzeck (64.). Sturms Außenverteidiger machte die Partie aber auch noch einmal spannend. Nach seinem Abspielfehler landete der Ball nach mehreren Stationen bei Joelinton, der vom Sechzehner genau ins Eck traf (80.). Rapid drückte in der Schlussphase vehement auf den Ausgleich, der blieb ihnen aber mangels Effizienz verwehrt. Lukas Spendlhofer blockte einen Kvilitaia-Abschluss in höchster Not (89.) und nach einer weiten Flanke brachte Mario Pavelic den Ball aus kürzester Distanz nicht im Tor unter (92.).

Rapid muss damit weiter seit 29. Oktober auf einen Auswärtssieg warten. Eine besondere Negativserie ging auch für Canadi weiter, der auch das fünfte Auswärts-Trainerduell mit Franco Foda in der Liga verlor.

 

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GRAZ,AUSTRIA,04.MAR.17 - SOCCER - tipico Bundesliga, SK Sturm Graz vs SCR Altach. Image shows the rejoicing of Baris Fahri Atik (Sturm).  Photo: GEPA pictures/ David Rodriguez Anchuelo

Sturms Hoffnungsträger Atik will sich in kein Schema pressen lassen

via Sky Sport Austria

Graz (APA) – Die Hoffnungen von Sturm Graz im Bundesliga-Schlager am Sonntag (16.30 Uhr/live auf Sky Sport Austria HD) vor eigenem Publikum gegen Rapid ruhen auf einem Spieler, der bis vor wenigen Monaten noch vorwiegend in der vierthöchsten deutschen Fußball-Spielklasse tätig war. Baris Atik kam im Winter von der zweiten Mannschaft Hoffenheims zu den “Blackys”, bei denen er auf Anhieb sein Talent unter Beweis stellte.

Vor allem beim Heim-3:0 vor einer Woche gegen den SCR Altach wusste der 22-Jährige zu überzeugen. Dabei sieht sich der deutsch-türkische Doppelstaatsbürger, der nicht nur wegen seines Spielstils an Ex-Sturm-Profi Donis Avdijaj erinnert, noch gar nicht in Top-Verfassung. “Es ist definitiv eine Steigerung möglich. Ich hatte gegen Altach ein paar Fehler drin, die will ich gegen Rapid abstellen”, sagte Atik der APA.

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Der Leihspieler erhält von Coach Franco Foda im Spiel nach vorne viele Freiheiten und verstand sie vor allem gegen Altach zu nutzen. Egal, ob er von der Seite oder als hängende Spitze kam – wenn Atik am Ball war, gab es für Altach Probleme.

Der quirlige und technisch beschlagene “Freigeist” lässt sich nicht in ein taktisches Schema pressen und ist gerade deshalb für den Gegner schwer auszurechnen. “Man braucht Spieler, die sich etwas trauen, etwas anderes probieren”, erklärte Atik.

Doch gerade diese Spielertypen werden in Zeiten, in denen sich Kicker tunlichst dem Kollektiv unterordnen sollten, immer mehr zur aussterbenden Gattung. “Bei den absoluten Top-Vereinen in Europa gibt es sie noch, bei den meisten Vereinen praktisch nicht mehr. Die Clubs wollen eben, dass sich jeder an Regeln hält”, meinte Atik.

Foda: “Die besten Fans treffen aufeinander”
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Bei Foda hingegen bekommt der ehemalige türkische Nachwuchs-Teamspieler jene Freiheiten, die er benötigt. “Er hat auch eine wichtige Rolle dabei gespielt, dass ich überhaupt zu Sturm gekommen bin.” Atiks Leihvertrag in Graz läuft mit Saisonende aus, ein längerer Verbleib ist nicht ausgeschlossen. Dennoch macht der Offensivspieler kein Hehl daraus, wo er langfristig seine Zukunft sieht: “Jeder Fußballer der Welt will in einer der Top-Ligen wie zum Beispiel Deutschland spielen.”

Foda: “Habe gewusst, dass die Mannschaft besser spielen kann”
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Im deutschen Oberhaus brachte es Atik bisher ebenso auf drei Einsätze wie in Österreichs höchster Liga. Gewisse Unterschiede seien offensichtlich. “Der Ball läuft in der deutschen Bundesliga schneller, es werden weniger Fehler gemacht, und wenn, dann werden sie schneller bestraft.”

Auch in punkto Stadion-Infrastruktur und Publikumsinteresse sei Österreich mit Deutschland nicht zu vergleichen, so Atik. Dennoch sollte sich die rot-weiß-rote Bundesliga den großen Nachbarn zum Vorbild nehmen, obwohl Deutschland mit der zehnfachen Einwohnerzahl über ganz andere Möglichkeiten verfüge. “Man orientiert sich ja auch als Fußballer an den Besten der Welt”, betonte Atik.

Bild: GEPA

GRAZ,AUSTRIA,04.MAR.17 - SOCCER - tipico Bundesliga, SK Sturm Graz vs SCR Altach. Image shows the rejoicing of Sturn. Photo: GEPA pictures/ Hans Oberlaender

Sturm Graz schüttelt gegen Altach Frühjahrsmüdigkeit ab

via Sky Sport Austria

Graz (APA) – Sturm Graz hat die Frühjahrsmüdigkeit in der Fußball-Bundesliga abgeschüttelt. Nach zuletzt drei Niederlagen und vier Heimschlappen in Folge kamen die Steirer am Samstag beim 3:0 vor eigenem Publikum über den SCR Altach zu ihrem ersten Sieg nach der Winterpause – und das auf überzeugende Art und Weise.

Die Genugtuung darüber war Trainer Franco Foda deutlich anzumerken. “Die Mannschaft war giftig, aggressiv und bereit, nachzulegen”, erklärte der Deutsche und hob den Zusammenhalt innerhalb des Vereins sowie die Unterstützung der Fans hervor.

Durch den Sieg kehrte bei den “Blackys” eine gewisse Ruhe ein, nachdem erst vor wenigen Tagen ein Interview von Sport-Geschäftsführer Günter Kreissl auf der Fanseite sturmnetz.at für Aufsehen gesorgt hatte. Seine darin geäußerte teilweise heftige Kritik hat offenbar die richtige Wirkung erzielt, wie Kreissl zufrieden feststellte. “Ich habe in dieser Woche sehr viel über Sturm Graz gelernt”, sagte der gebürtige Wiener.

Der Auftritt gegen Altach erfüllte Kreissl mit einem gewissen Stolz. “Ich bin demütig und dankbar für das, was wir heute abgeliefert haben. Es war ein klarer Sieg, und ich bin sehr erleichtert.”

Die Rückkehr zu alter Stärke erfolgte zur rechten Zeit, schließlich steigt in einer Woche das Heimspiel gegen Rapid, das für die Sturm-Fans seit dem Wegfall des Stadtderbys gegen den GAK das große Highlight ist. “Es war wichtig vor dem Spiel gegen Rapid, dass die Mannschaft erfahren hat, dass sie auch daheim Spiele gewinnen kann”, meinte Foda, und Torschütze Stefan Hierländer ergänzte: “Dieser Sieg war genau die richtige Motivation für das Match gegen Rapid.”

Ein Trumpf gegen die Hütteldorfer könnte aber auch Baris Atik sein. Der Winter-Neuzugang überzeugte gegen Altach nicht nur wegen seines Tores, sondern war durch seine Schnelligkeit und technische Beschlagenheit ein ständiger Unruheherd. Dabei ortete der 22-jährige Deutsch-Türke, der leihweise aus Hoffenheim kam, bei sich noch Steigerungspotenzial. “Ich appelliere an mich selbst, die 100-Prozent-Marke schnell zu erreichen, damit die Fans den wahren Baris sehen können”, erklärte Atik.

Größeren Verbesserungsbedarf als bei Atik gibt es bei den Altach-Akteuren. “Heute hat alles im negativen Sinn zusammengepasst”, ärgerte sich Stürmer Hannes Aigner. Sein Trainer Martin Scherb sprach von einem verdienten Sieg für Sturm und zeigte sich selbstkritisch. Möglicherweise habe er den falschen Matchplan gewählt, gab der Niederösterreicher zu.

Dass Sturm bis auf vier und die Austria bis auf zwei Punkte an die zweitplatzierten Altacher heranrückten, ließ Scherb aber relativ kalt. “Die Tabelle ist für uns im Moment kein Thema”, betonte der 47-Jährige.

Beitragsbild: GEPA

Martin Scherb: „Kompliment an Sturm, sie haben hochverdient gewonnen.“

via Sky Sport Austria

Christian Jauk: „Bei Sturm ist es so wie bei den Klubfarben, schwarz-weiß.“ Stefan Hierländer: „Der Sieg war sehr wichtig fürs Selbstvertrauen.“ Martin Scherb selbstkritisch: „Auch ich habe sehr viel falsch gemacht, sonst wäre uns das nicht passiert.“ Franco Foda: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Trainer zur Diskussion steht, wenn er gerade vor wenigen Wochen um zwei Jahre verlängert hat.“

Der SK Sturm Graz schlägt den SCR Altach mit 3:0. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.

SK Sturm Graz – SCR Altach 3:0 (1:0)

Schiedsrichter: Julian Weinberger

Franco Foda (Trainer SK Sturm Graz):
…über das Spiel: „Der Sieg war wichtig, vor allem für die Mannschaft. Wir haben 20 Minuten benötigt, dass wir zielstrebig nach vorne gespielt haben. Nach dem ersten Tor hat man gemerkt, es war einfach eine Befreiung. Vor allem nach dem 2:0 haben wir richtig gut gespielt. Wir waren extrem giftig, extrem aggressiv und haben dem Gegner keine Räume gegeben. Es war insgesamt ein gutes Spiel. Gerade wenn man drei Mal verloren hat, hat man heute den Zusammenhalt gemerkt. Nicht nur in der Mannschaft und innerhalb des Vereines, sondern auch die Fans. Sie haben von der ersten Minute die Mannschaft extrem gut unterstützt. Das war extrem wichtig für die Spieler.“

…über die Bedeutung des Sieges für ihn: „Es geht doch überhaupt nicht um meine Person. Ich bin schon zu lange im Trainergeschäft tätig. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Trainer zur Diskussion steht, wenn er gerade vor wenigen Wochen um zwei Jahre verlängert hat.“

…über die harte Spielweise: „Es war ein sehr intensives und aggressives Spiel. Es ging vor allem für uns um sehr, sehr viel. Wir durften auf keinen Fall dieses Spiel verlieren. Bis auf das Foul von Mahop war alles im Rahmen.“

Baris Atik (SK Sturm Graz):
…über seinen ersten Treffer: „Es freut mich natürlich, dass ich getroffen und der Mannschaft geholfen habe. Mir war es wichtig, dass wir die drei Punkte zu Hause lassen. Das habe ich in der letzten Woche schon angekündigt, dass wir das Spiel heute für die Fans, für den Verein und für das Team gewinnen müssen. Der Trainer hat uns perfekt auf die gegnerische Mannschaft eingestellt und heute haben wir es auf dem Platz gezeigt. Es freut jeden Fußballer, wenn man ausgewechselt wird und man Standing Ovation bekommt.“

…über die Tätlichkeit von Louis Ngwat-Mahop: „Das sind Emotionen. Er sagt zwar, dass es unabsichtlich war, aber ich denke im Fernseher sieht man, dass es extra war. Wenn ein kleiner Spieler seinen Körper gegen so einen Riesen reinstellt und der den Zweikampf verliert, verstehe ich es, wenn man mal reinhaut.“

Stefan Hierländer (SK Sturm Graz):
…über das Spiel: „Der Sieg war sehr wichtig fürs Selbstvertrauen. Man hat schon im Spiel gemerkt, dass wir uns alles selbst erarbeiten müssen, weil das Selbstvertrauen nicht so da ist. In der zweiten Halbzeit hat man gesehen, dass teilweise das Spiel da war, das wir durchziehen wollen. Ich bin überglücklich über die drei Punkte.“

…über seine Gefühle beim Tor: „Natürlich fällt da ein kleiner Stein vom Herzen, wenn man das 1:0 macht. Es war eine schwere Zeit für uns. Wir haben ein Spiel gewonnen, aber mehr auch nicht.“

Christian Jauk (Präsident SK Sturm Graz):
…in der Halbzeit über die aktuelle Situation: „Bei Sturm ist es so wie bei den Klubfarben, schwarz-weiß. Wenn es gut läuft erzeugt man schneller Euphorie, wenn es nicht so gut läuft kommt Unruhe auf. Die Woche war nicht ganz einfach, aber das versuche ich dann auszugleichen, indem ich die Leute unterstütze und den Rücken stärke und versuche auch ein wenig Ruhe hineinzubringen.“

…in der Halbzeit, auf die Frage ob Franco Foda in Frage gestellt wird: „Die Frage stellt sich nicht. Diese Thematik ist derzeit kein Thema.“

…über das nicht ausverkaufte Stadion: „Heute ist es eine Konsequenz aus der Enttäuschung des Frühjahrstarts. Sonst sind der Sturm-Fan und die Sturm-Familie sehr, sehr treu, aber sie ist auch eine emotionale.“

Martin Scherb (Trainer SCR Altach):
…über das Spiel: „Wir hatten einen Plan und den haben wir in kaum einer Phase des Spiels umsetzen können. Wir wollten über das Zentrum nach vorne kommen und das ist uns überhaupt nicht gelungen. Im Gegenteil, genau die Dinge die wir verhindern wollten sind dann eingetreten. Es war ein richtig gebrauchter Tag. Kompliment an Sturm, sie haben hochverdient gewonnen. Wir haben heute sehr viel falsch gemacht. Auch ich habe sehr viel falsch gemacht, sonst wäre uns das nicht passiert. Vielleicht war es der falsche Matchplan oder der eine oder andere Spieler, der noch nicht so weit ist. Das nehme ich natürlich auf mich. Es sind in dieser Liga bis auf Salzburg alle Mannschaften auf Augenhöhe. Die Mannschaft die heute besser war hat verdient gewonnen.“

…über die harte Spielweise: „Beide Mannschaften wollten gewinnen, das war der Grund. Es waren viele Zweikämpfe im Mittelfeld, viele Fouls.“

…über die Tätlichkeit von Mahop: „Schaut nicht gut aus, aber Louis schaut nicht runter und der Linienrichter steht genau dort.“

…über die Verletzung von Galvao: „Auch Mahop ist schwerst angeschlagen mit einer Adduktoren- und Schulterverletzung. Das Glück, das Altach im Herbst hatte mit kaum verletzten Spielern, das ist wie weggeblasen. Wenn man jede Woche auf zwei, drei Stammspieler verzichten muss, ist es hart, aber da heißt es weiterarbeiten.“

…über das grobe Foul von Philipp Netzer: „Philipp ist da sehr aggressiv, da könnte man vielleicht auch über eine andere Farbe nachdenken. Aber wenn man diese Szene sieht, dann erwarte ich mir auch im Sinne der Fairness auch die 20 Fouls für die Sturm keine Gelbe Karte bekommen hat und meine Spieler zu Recht Gelbe Karten bekommen haben.“

Philipp Netzer (SCR Altach):
…über das Spiel: „Wir haben in gewissen Situation, auch bei den Toren geschlafen. Die erste Halbzeit haben wir komplett verschlafen. In der zweiten Halbzeit waren wir deutlich besser. Vielleicht muss er auch den Elfmeter geben. Ich habe die Situation jetzt noch nicht gesehen, aber dann steht es 1:1. Durch eigene Fehler schießen wir uns die Tore wieder selbst. Graz war einfach besser und hat heute verdient gewonnen.“

…über die ruppige Spielweise: „Es ist körperlich hart zur Sache gegangen, aber ich denke trotzdem, dass es nicht unfair war. Der Schiedsrichter hat auch ein bisschen dazu beigetragen. Er hat vielleicht auch einen Graz-Komplex wie wir.“

Walter Kogler (Sky Experte):
…über das Spiel: „So wie das Ergebnis war auch die Leistung. Sturm Graz hat sehr, sehr gut gespielt, aber Altach war nie in der Lage an die Leistung des letzten Wochenendes anzuknüpfen. Ich hätte mir Altach besser und mutiger erwartet. Sturm war in der Offensive sehr variabel und hat dadurch sehr viele Torchancen herausgespielt. Sturm war spielerisch viel, viel besser als Altach.“

…über das unsportliche Verhalten von Louis Ngwat-Mahop: „Er ist ganz klar draufgestiegen, Rote Karte normalerweise.“

Heribert Weber (Sky Experte):
…über Sturm Graz: „Viele Spieler haben heute erkannt, um was es bei Sturm Graz geht. Sie haben heute von der ersten Minute erkennen lassen, dass sie das Spiel gewinnen wollen.“

…über Franco Foda: „Mich stört es im Besonderen, wenn der Franco Foda immer dann wenn es Niederlagen gibt Rede und Antwort steht und wenn die Mannschaft gewinnt, dann nimmt er sich zurück. Dieser Sieg ist natürlich für ihn enorm wichtig. Die Zukunft schaut nach dem Sieg wieder viel besser aus.“

…über die harte Spielweise: „Auf der einen Seite ist es um sehr viel gegangen in dem Spiel. Auf der anderen Seite waren die Sturm-Spieler immer einen Schritt schneller als die Altacher. Deswegen auch die Fouls. Der Schiedsrichter hat das eine oder andere Mal etwas übersehen, was in dieser Form nicht übersehen werden darf. Ich denke da an die Aktion von Mahop, aber auch an das Foul von Philipp Netzer in der zweiten Halbzeit. Da war er mit Gelb gut bedient.“

…über das unsportliche Verhalten von Louis Ngwat-Mahop: „Es ist für mich schon überraschend, das sollte der Linienrichter sehen. Normalerweise ganz klare Rote Karte.“

…über die Abseitsentscheidung gegen Johannes Aigner: „Man sieht ganz genau, dass Netzer und Aigner im Abseits waren.“

Sturm Graz trotzt gegen Altach der Krise

via Sky Sport Austria

Graz (APA) – Nach drei Niederlagen zum Auftakt hat Sturm Graz am Samstag den ersten Frühjahrssieg in der Fußball-Bundesliga eingefahren. Die vorerst drittplatzierten Steirer setzten sich vor eigenem Publikum gegen Altach dank Treffer von Stefan Hierländer (19.), Baris Atik (64.) und Marc Andre Schmerböck (80.) mit 3:0 durch und rückten damit bis auf vier Punkte an den Tabellenzweiten aus Vorarlberg heran.

Hierländer erzielt den ersten Sturm-Heimtreffer 2017!

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Außerdem durfte sich Sturm über den ersten Heimsieg seit dem 15. Oktober des Vorjahres (1:0 gegen Ried) freuen. Danach folgten bis zum Duell mit Altach ein Remis und vier Niederlagen in der Merkur Arena.

Das Ende dieser Misserfolgsserie zeichnete sich schon früh ab. Die Grazer präsentierten sich im Vergleich zu den jüngsten Auftritten wie verwandelt, schnürten die Altacher in deren Hälfte ein und wurden erstmals in der 2. Minute gefährlich, als ein Freistoß von Charalampos Lykogiannis nur relativ knapp das Tor von Martin Kobras verfehlte. Der frühere Sturm-Profi ersetzte den nach wie vor an Muskelproblemen laborierenden Einser-Goalie Andreas Lukse.

Mit seinem ersten Bundesligatreffer erzielt Atik das 2:0

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In der 19. Minute war Kobras nach einer sehenswerten Sturm-Aktion erstmals geschlagen. Deni Alar verlängerte einen Pass von James Jeggo mit der Ferse in den Lauf von Marc Andre Schmerböck, dessen Stanglpass musste Hierländer nur noch einschieben. Kurz vor der Pause hatte Alar das 2:0 auf dem Fuß, verzog aber aus guter Position.

Scherb: “Haben vieles falsch gemacht”

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Für Altach war die erste Hälfte nicht nur aufgrund der gezeigten Leistung zum Vergessen – in der 31. Minute schied Galvao mit Verdacht auf Unterarmbruch aus. Immerhin hatten die Gäste Glück, dass Schiedsrichter Julian Weinberger einen Tritt von Louis Ngwat-Mahop auf die Wade des am Boden liegenden Atik übersah (26.).

Schmerböck setzt den 3:0 Schlusspunkt

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Nach dem Seitenwechsel wurden die Altacher zunächst stärker, mehr als ein durch Sturm-Keeper Christian Gratzei parierter Freistoß von Daniel Luxbacher (62.) schaute jedoch nicht heraus. Schon zwei Minuten später sorgten die Hausherren für klare Verhältnisse: Kobras ließ einen Weitschuss von Schmerböck nach vorne abprallen und der starke Atik staubte zum 2:0 ab.

Trotz dieses Fehlers verhinderte Altachs Tormann im Finish eine höhere Niederlage – Kobras war bei Chancen von Schmerböck (71.), Atik (72.) und Simon Piesinger (74.) zur Stelle. In der 80. Minute parierte der Goalie einen Schuss von Hierländer per Fußabwehr, den abspringenden Ball verwertete Schmerböck zum 3:0-Endstand.

Damit verlor Altach bereits das elfte Auswärtsmatch en suite gegen Sturm bei einem Torverhältnis von 6:39 und ist gegen die “Blackys” seit acht Partien sieglos.

Mahop mit einer üblen Tätlichkeit

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Atik zu Mahop: “Das sind Emotionen”

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Ein Sturm zieht auf – Krisenstimmung in Graz

via Sky Sport Austria

Nach der sensationellen Hinrunde die mit dem Herbsmeistertitel abgeschlossen wurde kriselt es erstmals beim SK Sturm Graz. Die schmerzhaften Abgänge von Uros Matic (FC Kopenhagen) und Bright Edomwonyi (Çaykur Rizespor), konnten trotz hoher Ablösesummen (Insgesamt 3,5 Millionen € + Bonuszahlungen) nicht kompensiert werden.

Zwar konnten sie wirtschaftliche Lücken schließen, sportlich läuft es seither aber bergab. In der Rückrunde haben die Blackies eine Punkteausbeute eines Abstiegskandidaten (3 Punkte) – nur die SV Ried ist im Moment schlechter (0 Punkte). Desweiteren hat sich die einstige Heimstärke in einen regelrechten Heimfluch verwandelt. Im Jahr 2017 wurde in Heimspielen weder ein Punkt geholt, noch ein Tor geschossen.

Kein Wunder also, dass sich der Ton von Geschäftsführer Sport Günter Kreissl verschärft hat.

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Franco Foda: “Bin überzeugt, dass uns die neuen Spieler weiterbringen werden”

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ST.POELTEN,AUSTRIA,26.FEB.17 - SOCCER - tipico Bundesliga, SKN Sankt Poelten vs SK Sturm Graz. Image shows Christian Schoissengeyr (Sturm) with physio therapist Gerhard Hirzer and the team doctor of Sturm. Photo: GEPA pictures/ Philipp Brem

Christian Schoissengeyr droht eine längere Pause

via Sky Sport Austria

Nach der gestrigen Last-Minute-Niederlage in St. Pölten, muss der SK Sturm Graz auch am Personalsektor einen herben Verlust hinnehmen. Christian Schoissengeyr ist gestern gegen Ende des Spiels überknöchelt und musste verletzungsbedingt vom Platz.

 

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Die heutigen Untersuchungen im UKH Graz haben einen doppelten Bänderriss, sowie eine Kapsel- und Knorpelabsprengung im rechten Sprunggelenk ergeben. Die Entscheidung ob der 22-Jährige operiert werden muss, wird nach weiteren Untersuchungen fallen. Ein weiterer Einsatz für den SK Sturm in der laufenden Frühjahrssaison ist zumindest fraglich.

 

Sturm nach Fehlstart ins neue Jahr: “Nicht zufriedenstellend”

via Sky Sport Austria

St. Pölten/Graz (APA) – Sturm Graz hinkt den eigenen Ansprüchen in der Fußball-Bundesliga weiter hoffnungslos hinterher. Drei Niederlagen haben die Grazer in den ersten drei Spielen des Jahres 2017 kassiert.

Das Wort “Krise” nahm Trainer Franco Foda am Sonntag nach dem 1:2 in in St. Pölten zwar noch nicht in den Mund. “Wie auch immer man das bezeichnen möchte – wenn man drei Niederlagen hat im Frühjahr, dann ist das nicht zufriedenstellend”, sagte der Deutsche auf Sky. “Das haben wir uns sicher ein Stück weit anders vorgestellt.”

Foda: “Haben wir uns anders vorgestellt”

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Der so stark in die Saison gestartete Herbstmeister muss als Tabellenvierter um den Europacup-Einzug bangen. Zwei Punkte fehlen derzeit auf die drittplatzierte Wiener Austria, die am Wochenende selbst zu Hause gegen den Zweiten Altach stolperte (1:3). Kommenden Samstag hat Sturm die Altacher zu Gast. Foda: “Resultatsmäßig brauchen wir unbedingt mal einen Sieg.”

Die Ergebnisse lassen seit Ende November zu wünschen übrig. In den vergangenen sieben Runden setzte es nicht weniger als fünf Niederlagen. Die Abgänge von Uros Matic und Bright Edomwonyi im Winter haben Spuren hinterlassen. Allerdings waren die Grazer schon im vergangenen Jahr nur verhalten aus der Winterpause gekommen. In den acht Ligarunden im Februar und März 2016 gab es nur einen Sieg.

Am Ende reichte es im Vorjahr als Ligafünfter nicht für Europa. Nach dem starken ersten Saisondrittel wäre das 2016/17 eine vergebene Chance. “Es liegt an uns selbst, uns da herauszuarbeiten”, meinte Torhüter Christian Gratzei. Der Ärger in St. Pölten sei “riesig” gewesen, zumal man nach dem Premierentor von Innenverteidiger Christian Schoissengeyr auch noch eine Führung aus der Hand gab.

Gratzei: “Das tut irgendwie weh”
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“Wir haben uns in der zweiten Hälfte zu weit zurückgezogen. Unerklärlicherweise sind wir, anstatt mit dem Tor Selbstvertrauen zu bekommen, unsicherer geworden”, sagte Gratzei. “Das tut irgendwie weh.” Auch Foda fand keine Erklärung dafür. “In einigen Phasen des Spiels sind wir besser aufgetreten als zuletzt. Dann muss man aber zumindest einen Punkt mitnehmen.”

Ein spätes Tor von Manuel Hartl nach kollektivem Winterschlaf in der Sturm-Hintermannschaft beraubte Foda auch dieser Hoffnung. “Das war einfach schlecht verteidigt”, kritisierte der Sturm-Coach, der auch offensiv einen Rückfall beobachtete: “Was ich den Spielern vorwerfen muss, ist, dass wir in der zweiten Hälfte nicht so konkret waren wie in der ersten. In der ersten Hälfte war das okay, in der zweiten nicht mehr.”

Atik: “Es muss so schnell wie möglich klappen”

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Deni Alar (13 Saisontore) hat seit Oktober nur in einem Spiel getroffen. Auffälligster Offensivakteur von Sturm war Neuzugang Baris Atik, den Foda an vorderster Front als Unterstützung für den Führenden der Schützenliste aufgeboten hatte. Atik hofft auf einen Befreiungsschlag gegen Altach. “Es muss so schnell wie möglich klappen”, sagte der Deutsch-Türke. “Das nächste Spiel müssen wir gewinnen, für die Fans, für das Team und für den Verein.”

Wichtiges Spiel für St. Pölten in Mattersburg

Auch St. Pölten hofft, seinen Mini-Lauf kommende Woche im direkten Duell in Mattersburg fortzusetzen. Durch die beiden jüngsten 2:1-Siege gegen Altach und Sturm liegt das Team von Jochen Fallmann im Kampf um den Klassenerhalt vorerst vier Punkte vor den Mattersburgern und Schlusslicht Ried. “Wenn wir so ein Gesicht zeigen wie in der zweiten Hälfte gegen Sturm, wird es jeder Gegner schwer haben”, meinte der eingewechselte Christopher Drazan.

Die St. Pöltner wissen um die Bedeutung der kommenden Wochen. 13 Runden sind ausständig. “Jetzt ist jedes Spiel wichtig”, sagte Rückkehrer Cheikhou Dieng, nach seinem Tor in Altach auch gegen Sturm einer der besten SKN-Akteure. “Jedes Spiel ist ein Endspiel für uns.”

Highlights + Stimmen: SKN St. Pölten besiegt Sturm Graz in letzter Minute

Bild: GEPA

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