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SINSHEIM, GERMANY - MARCH 18: Karim Bellarabi of Leverkusen shows his disappointment during the Bundesliga match between TSG 1899 Hoffenheim and Bayer 04 Leverkusen at Wirsol Rhein-Neckar-Arena on March 18, 2017 in Sinsheim, Germany.  (Photo by Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images)

Bayer droht der Abstiegskampf: “Wir haben alle Antennen ausgefahren”

via Sky Sport Austria

Die Krise von Bayer Leverkusen spitzt sich zu. Anstatt nach oben muss die Werkself nun nach unten schauen.

Sinsheim (SID) – Als die Nachfrage nach dem drohenden Abstiegskampf kam, wurde Rudi Völler ganz schnell patzig. “Das habe ich doch gerade alles gesagt und erklärt”, motzte der Sportdirektor von Bayer Leverkusen. Doch obwohl der Weltmeister von 1990 das böse A-Wort nach dem 0:1 (0:0) bei 1899 Hoffenheim partout nicht in den Mund nehmen wollte, hörte sich Völler wie ein Manager an, der das Schlimmste fürchtet.

“Wir müssen nach hinten gucken. Von vorderen Plätzen zu sprechen, geht nach dem Spieltag nicht. Wir wissen, um was es geht. Wir haben alle Antennen ausgefahren”, sagte der 56-Jährige: “Wenn man verliert, hat man keine Argumente. Im Moment ist alles irgendwie verflucht. Aber wir haben uns das selbst eingebrockt. Der Blick auf die Tabelle tut schon ein bisschen weh – aber sie ist letztendlich die Wahrheit.”

Dabei ist es eine Vielzahl von Wahrheiten, die Bayer wehtun: Die Werkself hat neun Spieltage vor dem Saisonende in der Fußball-Bundesliga gerade einmal 31 Punkte auf dem Konto und liegt nur vier Zähler vor dem Relegationsplatz. Der neue Trainer Tayfun Korkut wartet auch nach drei Partien auf den ersten Sieg. Das Team ist seit sechs Pflichtspielen ohne Dreier und im Achtelfinale der Champions League ausgeschieden.

Selbst die Reise zum Lieblings-Auswärtsgegner brachte keine Besserung. Der elfte Saisontreffer von Sandro Wagner (62.) vor 28.117 Zuschauern sorgte dafür, dass Bayer zum ersten Mal bei der TSG als Verlierer vom Platz ging. Es war bezeichnend für die Situation der Leverkusener, dass der Schuss von Wagner neben das Tor gegangen wäre, wenn ihn der ansonsten starke Bayer-Keeper Bernd Leno bei seinem Rettungsversuch nicht über die Torlinie gelenkt hätte.

Den Rheinländern droht nach der unglücklichen Pleite im Kraichgau die erste Saison ohne Europacup seit sieben Jahren – zuletzt spielte Bayer viermal in Folge in der Königsklasse. Völler hat allerdings wiederholt erklärt, dass der Werksklub auch ohne Einnahmen aus dem internationalen Geschäft nicht zum Verkauf von Leistungsträgern gezwungen sei.

Der Sportchef sah sich allerdings trotzdem dazu genötigt, die Profis vor der anstehenden Partie nach der Länderspielpause gegen den VfL Wolfsburg wachzurütteln. “Da muss die Hütte brennen”, forderte Völler: “Da müssen wir uns von hinten absetzen. Wir müssen beißen und kämpfen in den nächsten Wochen, um wieder weiter nach vorne zu rücken.”

Auch Korkut setzt alles auf das Wolfsburg-Spiel. “Wir haben die Möglichkeit, in zwei Wochen die Punkte zu holen, die wir auch benötigen”, sagte der Coach, der seit 15 Bundesligaspielen auf einen Sieg an der Seitenlinie wartet: “Ich werde mich nicht jeden Tag mit der Tabelle beschäftigen. Ich habe in den nächsten Tagen und Wochen wichtigere Dinge zu erledigen. Alles andere wäre nicht der richtige Weg.”

Auf dem richtigen Weg sind definitiv die Hoffenheimer. Das TSG-Mannschaft, die ihre Rekord-Heimserie auf 13 Begegnungen ohne Niederlage ausgebaut hat, hält Kurs auf die erste Europacup-Teilnahme der Klubgeschichte. Da der Tabellenvierte mittlerweile sogar fünf Punkte Vorsprung auf Platz fünf hat, winkt sogar die Teilnahme an der Qualifikation zur Champions League – mindestens.

Beitragsbild: Getty Images

Torjubel 1:0 Hoffenheim, links Torschütze Sandro Wagner (Hoffenh) , . TSG 1899 Hoffenheim-Bayer 04 Leverkusen . Sinsheim, GER 18.03.2017, 25. Spieltag Fussball-Bundesliga 2016-2017.

goal celebration 1 0 Hoffenheim left Scorer Sandro Wagner Hoffenh TSG 1899 Hoffenheim Bayer 04 Leverkusen Sinsheim ger 18 03 2017 25 Matchday Football Bundesliga 2016 2017

Niederlage in Hoffenheim: Korkut muss weiter auf ersten Sieg warten

via Sky Bundesliga HD

Tayfun Korkut muss auch nach der dritten Partie als Trainer von Bayer Leverkusen auf den ersten Sieg warten. Drei Tage nach dem Aus im Achtelfinale der Champions League unterlag die Werkself am 25. Spieltag der Fußball-Bundesliga 0:1 (0:0) bei ihrem bisherigen Lieblings-Auswärtsgegner 1899 Hoffenheim. Die Kraichgauer, die zuvor noch nie zu Hause gegen Leverkusen gewinnen konnten, bauten ihre Rekord-Heimserie auf 13 Begegnungen ohne Niederlage aus.

Sandro Wagner (62.) traf für die TSG, die weiter Kurs auf ihre erste Europacup-Teilnahme hält. Für Leverkusen rückt dagegen das internationale Geschäft nach dem sechsten Pflichtspiel hintereinander ohne Sieg in immer weitere Ferne. Korkut selbst ist seit mittlerweile 15 Bundesligaspielen ohne Sieg an der Seitenlinie.

Die 28.117 Zuschauer in der Rhein-Neckar-Arena sahen bereits nach 90 Sekunden die erste gute Möglichkeit der Hoffenheimer. Torjäger Wagner scheiterte aber an Bayer-Torwart Bernd Leno. Das war der Auftakt zu einer frühen Drangphase der Gastgeber, die ohne den gesperrten Abwehrchef Kevin Vogt sowie Pavel Kaderabek, Lukas Rupp und Mark Uth auskommen mussten. Kerem Demirbay vergab in der 6. Minute die nächste Chance.

Nach zehn Minuten konnten sich die Leverkusener befreien. Die Gäste, bei denen die gesperrten Wendell und Hakan Calhanoglu sowie Jonathan Tah fehlten, zeigten gute Ansätze im Spiel nach vorne. Admir Mehmedi hatte per Kopf die erste echte Gelegenheit für die Rheinländer (13.).

Mitte der ersten Hälfte landeten abgefälschte Schüsse von Karim Bellarabi (22.) und Kevin Kampl (23.) fast im TSG-Tor. Bei den Hoffenheimern war in diesen Minuten sowohl in Defensive wie Offensive ungewohnt viel Sand im Getriebe.

Erst in der 33. Minute verbreitete Adam Szalai wieder Torgefahr, kurz darauf kam Wagner nicht an Leno vorbei (37.). Auf der Gegenseite scheiterte Bellarabi an TSG-Keeper Oliver Baumann (39.). Das Unentschieden zur Pause war gerecht. Vom früheren Hoffenheimer Kevin Volland war in den ersten 45 Minuten kaum etwas zu sehen, in der 71. Minute nahm ihn Korkut auch vom Platz.

Nach dem Seitenwechsel stellte TSG-Trainer Julian Nagelsmann um. Nationalspieler Sebastian Rudy ging auf die Außenverteidiger-Position für den ausgewechselten Jeremy Toljan, der eingewechselte Pirmin Schwegler ersetzte Rudy in der Zentrale. Die Maßnahme brachte zunächst allerdings keinen Erfolg. Leverkusen machte zwar nicht viel nach vorne, hatte hinten aber alles weitgehend im Griff.

Umso überraschender war die TSG-Führung nach rund einer Stunde durch Wagner, dessen elftes Saisontor äußerst glücklich fiel: Der Abschluss des Stürmers aus kurzer Distanz wäre am Tor vorbeigegangen, erst Leno lenkte den Ball über die Torlinie. Nach dem Rückstand erhöhten die Gäste die Schlagzahl, Hoffenheim boten sich Konterchancen.

Beste Hoffenheimer waren Niklas Süle und Emir Bicakcic. Bei Leverkusen überzeugten Kampl und Mehmedi.

SID as dk

 

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10.03.2017, xkvx, Fussball 1.Bundesliga, Bayer 04 Leverkusen - SV Werder Bremen, emspor, v.l. Aleksandar Dragovic (Bayer 04 Leverkusen), Claudio Pizarro (SV Werder Bremen) Leverkusen

10 03 2017 xkvx Football 1 Bundesliga Bayer 04 Leverkusen SV Werder Bremen emspor v l Aleksandar Dragovic Bayer 04 Leverkusen Claudio Pizarro SV Werder Bremen Leverkusen

1:1 gegen Bremen: Bayer verliert auch unter Trainer Korkut weiter an Boden

via Sky Bundesliga HD

(SID) – Kein idealer Einstand für Tayfun Korkut auf der Trainerbank von Bayer Leverkusen: Vier Tage nach seinem Amtsantritt bei der Werkself musste sich der Nachfolger des am vergangenen Sonntag entlassenen Roger Schmidt mit einem schmucklosen 1:1 (1:0) gegen Werder Bremen begnügen. Ömer Toprak scheiterte in der sechsten Minute der Nachspielzeit per Foulelfmeter an Felix Wiedwald und vergab glückliche drei Punkte zum Neustart.

“Ich habe ihn nicht reingemacht”, sagte Toprak bei Sky lapidar nach dem fünften verschossenen Elfmeter der Leverkusener in dieser Saison: “Der Torwart ist gut gesprungen und hat ihn halt gehalten. Ich war mir ziemlich sicher, dass ich ihn reinmache – das hat nicht geklappt. Dass der Umschwung von heute auf morgen nicht klappt, war uns auch klar.” Wiedwald erklärte: “Ich musste eine schwere Zeit durchmache. Heute war das i-Tüpfelchen wieder drauf.”

Toprak: “War mir sicher, dass ich ihn reinmache”
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Korkut: “Solche Geschichten schreibt der Fußball”
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Während Bayer nach dem dritten Ligaspiel in Folge ohne Sieg die Europacup-Plätze am 24. Spieltag immer weiter aus den Augen zu verlieren droht, machte Werder durch sein viertes Match in Serie ohne Niederlage einen weiteren kleinen Schritt Richtung Klassenerhalt. Claudio Pizarro sicherte den Gästen in der 79. Minute durch seinen ersten Saisontreffer einen verdienten Punkt, nachdem Leverkusen in der siebten Minute durch Kevin Volland in Führung gegangen war. Bayers Wendell sah in der 90. Minute wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot.

Vor 30.000 Zuschauern, darunter Bundestrainer Joachim Löw, hatte Werder bereits nach 90 Sekunden die erste Chance des Spiels. Theodor Gebre Selassie fand per Kopf aber in Nationaltorwart Bernd Leno seinen Meister.

Korkut: “Werden die Erfolge einfahren”
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Wenige Minuten später traf dann Julian Brandt aus gut 20 Metern nur die Unterkante der Latte. Den Abpraller verwertete Nationalmannschaftskollege Volland per Kopf zu seinem dritten Saisontreffer. Werder-Torwart Felix Wiedwald war chancenlos.

Werder ließ sich durch den Rückstand aber nicht aus der Bahn werfen und spielte weiter forsch auf. Die wacklige Hintermannschaft der Gastgeber stürzte von einer Verlegenheit in die andere und hatte Glück, dass die Gäste im Abschluss nicht konsequent genug waren. In der 31. Minute verhinderte allerdings Wiedwald gegen Wendell einen höheren Rückstand der Bremer.

Junuzovic: “Bin ein bisschen angefressen”
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Korkut, der permanent an der Seitenlinie gestikulierend auf sein Team einwirkte, wollte kurz nach der Pause schon erneut zum Jubel ausholen. Aber Wiedwald entschärfte in der 48. Minute mit einer Glanzparade einen strammen Schuss von Nationalspieler Karim Bellarabi. In der Folgezeit musste der neue Bayer-Coach aber ebenso wie die 04-Anhänger weiter zittern.

Denn Werder drückte permanent auf den Ausgleich, war aber ohne seinen verletzten Torjäger Serge Gnabry, der neun seiner bisherigen zehn Saisontreffer auswärts erzielt hatte, lange zu harmlos vor dem Bayer-Tor. Große Möglichkeiten vergaben Zlatko Junuzovic, dessen Schuss zunächst von Benjamin Henrichs geblockt wurde, und Florian Grillitsch im Nachschuss jeweils in der 59. Minute.

Pizarro: “War ein bisschen Glück dabei”
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20 Minuten später war Pizarro aber kurz nach seiner Einwechslung nach scharfer Flanke von Florian Bauer mit dem Knie zur Stelle. Quasi mit dem Schlusspfiff eröffnete sich Leverkusen nach einem Foul von Maximilian Eggestein an Henrichs doch noch die Chance zum schmeichelhaften Sieg, doch Toprak scheiterte mit seinem schwachen Versuch.

Beste Spieler bei Leverkusen, das einmal mehr ohne seinen verletzten Kapitän Lars Bender auskommen musste, war Brandt. Bei Werder, auf dessen Seite ebenso wie Gnabry auch der verletzte Kapitän Clemens Fritz (Syndesmoseriss) schmerzlich vermisst wurde, wussten einmal mehr Wiedwald und Junuzovic besonders zu gefallen.

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Beitragsbild: Imago

BRAUNSCHWEIG, GERMANY - OCTOBER 17: Coach Tayfun Korkut of Kaiserslautern before the Second Bundesliga match between Eintracht Braunschweig and 1. FC Kaiserslautern at Eintracht Stadion on October 17, 2016 in Braunschweig, Germany. (Photo by Joachim Sielski/Bongarts/Getty Images)

Korkut Interims-Trainer bei Bayer Leverkusen

via Sky Sport Austria

Tayfun Korkut ist Interims-Trainer beim Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen nach der Trennung von Chefcoach Roger Schmidt. Dies gab der Klub am Montag bekannt. Der 42-Jährige, schon Trainer von Hannover 96 und des 1. FC Kaiserslautern, wird bis zum Saisonende den Werksklub übernehmen. Im Dezember 2016 hatte Korkut seinen Vertrag in Kaiserslautern auf eigenen Wunsch aufgelöst.

Korkut: “Ist für beide Seiten eine Chance”

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“Tayfun Korkut wird bis zum Saisonende die Verantwortung tragen”, sagte Geschäftsführer Michael Schade. Zum 1. Juli soll dann ein neuer Chefcoach das Zepter bei Bayer übernehmen. Als mögliche Kandidaten gelten Julian Nagelsmann (1899 Hoffenheim) und Lucien Favre (OGC Nizza). “Wir wollen alles daransetzen, das Ziel, international dabei zu sein, nochmals in Angriff nehmen”, sagte Korkut auf der Pressekonferenz.

Sportchef Rudi Völler nahm nochmals ausführlich zur Trennung von Schmidt Stellung: “Wir hatten uns das anders vorgestellt. Leider mussten wir nach vielen Besprechungen und Diskussionen zum Ergebnis kommen, uns von Roger Schmidt zu trennen. Natürlich hatten wir die Überlegung, trotzdem mit ihm weiterzumachen. Aber es war schnell klar, dass es durch die Vorbelastung nicht möglich war. Tayfun ist eine Entscheidung, die in den letzten Tagen gereift. Er hat immer gute Ideen, Fußball spielen zu lassen. Die Wahl war relativ einfach, wir sind von Tayfun überzeugt, dass er die Köpfe der Spieler frei bekommt.”

Völler: “Korkut wird die Köpfe bei Spielern freibekommen”

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Am Sonntag hatte Bayer die Freistellung Schmidts verkündet, der mit seinem Team zuletzt drei Pflichtspielpleiten mit zwölf Gegentoren hatte hinnehmen müssen.

Meijer zu Korkut: “Hatte ihn nicht im Kopf”
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Artikelbild: Getty

DORTMUND, GERMANY - MARCH 04:  Roger Schmidt, head coach of Leverkusen reacts during the Bundesliga match between Borussia Dortmund and Bayer 04 Leverkusen at Signal Iduna Park on March 4, 2017 in Dortmund, Germany.  (Photo by Martin Rose/Bongarts/Getty Images)

Bayer trennt sich von Coach Schmidt

via Sky Sport Austria

Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen hat die Trennung von Trainer Roger Schmidt vollzogen. Das gab der Klub am Sonntag bekannt. Durch das 2:6 bei Borussia Dortmund am Samstag kassierte der Werksklub die dritte Pflichtspiel-Niederlage in Folge und musste dabei zwölf Gegentore hinnehmen. Der 49-Jährige stand seit 2014 bei den Rheinländern unter Vertrag.

“Angesichts der aktuellen sportlichen Entwicklung sind wir nach sehr ausführlicher Analyse und Beratung zu der Auffassung gelangt, dass eine Trennung zwar schmerzhaft, aber für die weitere Entwicklung und Zielerreichung von Bayer 04 unumgänglich ist”, sagte Geschäftsführer Michael Schade.

Sportchef Rudi Völler betonte, wie schwer ihm die Freistellung gefallen sei: “Ich halte Roger Schmidt für einen absoluten Top-Trainer und habe mich deshalb immer und überall aus voller Überzeugung für ihn eingesetzt.” Aber Bayer musste “jetzt handeln, wenn wir unsere Ziele nicht vollends aus den Augen verlieren wollen”, äußerte der Weltmeister von 1990.

Entscheidend sei jetzt, Konstanz in die Leistungen der Mannschaft zu bringen. Völler: “Unser Team hat große Qualitäten, die es allerdings viel zu selten in dieser Saison gezeigt hat. Die Spieler stehen nach der Trennung von Roger Schmidt mehr denn je in der Pflicht und in der Verantwortung, diese Qualitäten wieder freizusetzen.”

In der laufenden Saison war Bayer in der Liga deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben, in der Champions League hatte der Klub hingegen das Achtelfinale erreicht, verlor allerdings das Hinspiel zu Hause gegen Atletico Madrid (2:4).

Der Kontrakt von Schmidt hat noch eine Laufzeit bis 2019. Sportchef Rudi Völler und Geschäftsführer Michael Schade hatten immer wieder betont, von den Fähigkeiten ihres Chefcoaches überzeugt zu sein und hatten dem Fußballlehrer zuvor in kritischen Phasen immer das Vertrauen ausgesprochen.

Die Trennung von Schmidt bedeutet den neunten Trainerwechsel der laufenden Saison.

Beitragsbild: Getty Images

SID rd

Dortmund, Germany 04.03.2017, 1. Bundesliga 23. Spieltag, BV Borussia Dortmund - Bayer 04 Leverkusen, Ousmane Dembele (BVB) jubelt nach dem treffer zum 1:0, torjubel ( DeFodi001

Dortmund Germany 04 03 2017 1 Bundesliga 23 Matchday BV Borussia Dortmund Bayer 04 Leverkusen Ousmane Dembele Borussia cheering After the Results to 1 0 goal celebration DeFodi001

6:2 – BVB setzt Bayers Schmidt unter Druck

via Sky Bundesliga HD

Borussia Dortmund hat in der Fußball-Bundesliga den Ausrutscher von RB Leipzig genutzt und Bayer Leverkusens Trainer Roger Schmidt weiter unter Druck gesetzt. Im Duell mit der Werkself behielt der Vizemeister mit 6:2 (2:0) die Oberhand und hat als Dritter nur noch sechs Punkte Rückstand auf den Tabellenzweiten Leipzig. Durch Leverkusens elfte Saisonniederlage reißt die Kritik an Coach Schmidt nicht ab. Mit nur 30 Punkten sind die Rheinländer im Moment meilenweit vom europäischen Geschäft entfernt.

Vier Tage vor dem entscheidenden Rückspiel im Achtelfinale der Champions League gegen Benfica Lissabon (Hinspiel: 0:1) brachte Ousmane Dembélé (6.) den BVB früh in die Erfolgsspur. Pierre-Emerick Aubameyang (26./69.) stellte mit seinen Saiosontoren 20 und 21 die Weichen entscheidend zum dritten Dortmunder Sieg in Folge. Für die  weiteren Treffer der Platzherren sorgten US-Talent Christian Pulisic (77.), Weltmeister André Schürrle (85., Foulelfmeter) und Rafael Guerero (90.+2). Nationalstürmer Kevin Volland (48.) und Wendell per Freistoß (74.) verkürzten zweimal für Leverkusen.

Seinen 32. Heimerfolg in Serie bezahlte Dortmund jedoch mit einer möglichen Verletzung von Marco Reus. Er humpelte noch im ersten Durchgang angeschlagen vom Feld und wurde durch Pulisic (44.) ersetzt. Nach dem an einer Stoffwechselerkrankung leidenden Weltmeister Mario Götze droht auch der in der Vergangenheit verletzungsgeplagte Flügelstürmer erneut auszufallen.

BVB-Trainer Thomas Tuchel vertraute vor 79.100 Zuschauern der gleichen Startformation wie beim jüngsten Auswärtssieg seiner Elf beim SC Freiburg (3:0). Sein Gegenüber Schmidt hingegen wechselte dreimal im Vergleich zur Heimniederlage gegen den FSV Mainz 05 (0:2). Den angeschlagenen Torjäger Javier Hernandez und Nationalspieler Karim Bellarabi setzte der Coach ebenso auf die Bank wie den in den vergangenen Wochen oft überforderten Innenverteidiger Aleksandar Dragovic. Für sie bekamen Admir Mehmedi, Charles Aranguiz und Wendell ihre Chance.

Einen Tag nachdem Schmidt seine Spieler in die Pflicht genommen hatte (“Wer’s nicht bringt im Spiel und im Training, der kann bei Bayer Leverkusen nicht spielen”), verpuffte seine Taktik ohne die stärksten Offensivkräfte geradezu. Zwar kombinierten die Gäste in der ersten Halbzeit bis zum gegnerischen Strafraum durchaus ansehnlich, ließen jedoch zwingende Torchancen vermissen und agierten in der Abwehr planlos.

Dembélés Treffer ermöglichte erst eine unfreiweillige Vorlage von Aranguiz, der nach schwacher Leistung noch vor der Pause von Bellarabi (38.) ersetzt wurde. Beim 2:0 fälschte Bayer-Verteidiger Tin Jedvaj einen Kopfball von Marc Bartra direkt für die Füße von Aubameyang ab. Eine weitere erstklassige Gelegenheit vergab der Gabuner (41.), als er aus kürzester Distanz nach Vorlage von Dembélé am Ball vorbei schlug.

Im zweiten Abschnitt begann Bayer verbessert. Vollands Anschlusstreffer begünstigte ein kapitaler Stellungsfehler von BVB-Abwehrchef Sokratis, den der frühere Hoffenheimer zu leicht abschüttelte. Dortmund verpasste darauf die frühe Vorentscheidung, als Dembélé (58.) versäumte, einen Konter zu veredeln, und den Ball knapp über das Tor zirkelte. In der Folge übernahm der BVB weitgehend die Kontrolle und setzte Bayer in der eigenen Hälfte fest und verwertete mehrere Chancen.

SID fk dk

 

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Schmidt: “Wer es nicht bringt, der kann bei Bayer nicht spielen”

via Sky Sport Austria

Bayer-Trainer Roger Schmidt nimmt die Spieler vor der Partie in Dortmund in die Pflicht.

Schmidt: “Wer es nicht bringt, der kann bei Bayer nicht spielen”
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25.02.2017, Fussball GER, 1. Bundesliga Saison 2016 2017, 22. Spieltag, Bayer 04 Leverkusen - FSV Mainz 05, Jubel Levin Oeztunali, Levin Öztunali (Mainz 05), li., und Gaetan Bussmann (Mainz 05)

25 02 2017 Football ger 1 Bundesliga Season 2016 2017 22 Matchday Bayer 04 Leverkusen FSV Mainz 05 cheering Levin Oeztunali Levin Öztunali Mainz 05 left and Gaetan Bussmann Mainz 05

Pleite gegen Mainz: Bayer-Aufholjagd jäh gestoppt

via Sky Bundesliga HD

(SID) – Der FSV Mainz 05 hat seine Auswärtspleitenserie beendet und gleichzeitig die Aufholjagd des Champions-League-Starters Bayer Leverkusen jäh gestoppt. Nach zwei Siegen in Folge unterlagen die Werkskicker am Karnevalssamstag den Rheinhessen mit 0:2 (0:2). Zuvor hatten die Kicker aus der Karnevalshochburg sechsmal in Folge auswärts verloren (2:16 Tore).

Innenverteidiger Stefan Bell (3.) per Kopf nach Eckball des Ex-Leverkuseners Levin Öztunali und Öztunali per Freistoß aus 28 Metern (11.), der an Freund und Feind vorbeiging, schossen die Gäste frühzeitig mit 2:0 in Führung. Am vergangenen Dienstag hatte Bayer in der Königsklasse im Achtelfinalhinspiel gegen Atletico Madrid schon eine bittere 2:4-Schlappe zu Hause hinnehmen müssen.

Schmidt: “Nach guten Leistungen kommen häufig schwächere Spiele”
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Die Leverkusener wirkten in der Anfangsphase völlig vor der Rolle. Schon in der zweiten Minute unterlief Kapitän Lars Bender ein katastrophaler Fehlpass. Der Kolumbianer Jhon Cordoba stürmte allein auf das Bayer-Tor zu, scheiterte aber am glänzend reagierenden Torwart Bernd Leno. Nach dem 1:0 besaß der auffällige Uwe-Seeler-Enkel Öztunali freistehend per Kopf auf Flanke von Pablo Di Blasis die nächste gute Chance, doch der Ball ging knapp am Bayer-Tor vorbei.

Die Gastgeber fanden nur mühsam Tritt. Außenverteidiger Tin Jedvaj (14.) scheiterte per Kopf aus kurzer Distanz an FSV-Keeper Jonas Lössl. Der 17-jährige Kai Havertz (34.) fand aus 16 Metern ebenfalls in Lössl seinen Meister. Zwei Minuten später prüfte Cordoba mit einem Schuss mit der Hacke erneut Leno, der aber per Fußabwehr klärte. Die Vorarbeit hatte Gaetan Bussmann geleistet. Zur Pause gab es ein heftiges Pfeifkonzert von den Bayer-Fans.

Schmidt: “Haben uns mit kämpferischer Leistung belohnt”
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Die Werkskicker zeigten in der Tat Fußball zum Abgewöhnen in der ersten Halbzeit, die Abwehr war ein Torso. Ohne Esprit und Zweikampfhärte konnten die Mainzer kaum unter Druck gesetzt werden. Auch der Mexikaner Javier Chicharito Hernandez, beim 3:2 im Hinspiel noch dreifacher Torschütze, stand lange Zeit klar im Schatten seiner Gegenspieler.

Bayer-Coach Roger Schmidt brachte in der 54. Minute in Mittelstürmer Stefan Kießling einen zusätzlichen Angreifer. Aber die Angriffsaktionen von Leverkusen wurden zunächst nicht zwingender. Ein Freistoß von Kevin Volland (62.) wurde von Lössl pariert. Roger Schmidt brachte zudem Nationalspieler Julian Brandt (67.) für Havertz.

Schmidt: “Die Mannschaft will”
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Die Bestnoten bei Bayer verdienten sich Leno und Ömer Toprak. Beim FSV gefielen vor allem Öztunali, Cordoba und Bell.

 

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Beitragsbild: Imago

 

 

HAMBURG, GERMANY - SEPTEMBER 24:  Michael Gregoritsch (L) of Hamburg and Arturo Vidal of Muenchen compete for the ball during the Bundesliga match between Hamburger SV and Bayern Muenchen at Volksparkstadion on September 24, 2016 in Hamburg, Germany.  (Photo by Joern Pollex/Bongarts/Getty Images)

Der Kampf des HSV gegen die Negativserie beim FC Bayern am Samstag live nur bei Sky

via Sky Sport Austria

Der Nord-Süd-Klassiker am Samstag ab 14.00 Uhr mit Andreas Herzog als Gast bei Jan Henkel live und exklusiv bei Sky Der 22. Spieltag der Deutschen Bundesliga außerdem mit Wolfsburg – Bremen am Freitag, Leipzig – Köln am Samstag und Schalke – Hoffenheim am Sonntag Sky für jedermann: mit dem Streamingdienst Sky Ticket auch ohne lange Vertragsbindung bei allen Begegnungen der 22. Runde der Deutschen Bundesliga live dabei sein

Wien, 23. Februar 2017 – Zum Auftakt des 22. Spieltags geht es zunächst in die unteren Tabellengefilde. Am Freitagabend um 19.30 Uhr empfängt der VfL Wolfsburg den SV Werder Bremen zum Kellerduell. Nur drei Punkte trennt das derzeit auf dem Relegationsplatz liegende Team um Zlatko Junuzovic vom Tabellenvierzehnten aus Wolfsburg.

Das Fernduell im Titelrennen am Samstagnachmittag
Am Samstagnachmittag kommt es unter anderem zum Fernduell im Titelrennen. Moderator Jan Henkel begrüßt die Zuschauer um 14.00 Uhr live aus der Münchener Allianz Arena, in der er den ehemaligen Bundesliga-Profi und österreichischen Nationalspieler Andreas Herzog zu Gast hat.

Der HSV mit Michael Gregoritsch ist nach dem Elfer-Chaos der vergangenen Woche zu Gast beim FC Bayern. Der Nord-Süd-Klassiker war zuletzt eine einseitige Angelegenheit: Seit dem letzten HSV-Sieg im Jahr 2009 konnten die Bayern 13 von 16 Pflichtspielduellen für sich entscheiden, dreimal endete das Aufeinandertreffen unentschieden. Zeitgleich kommt es in Leipzig zum Duell der österreichischen Trainer: RB mit Trainer Hasenhüttl empfängt die Kölner von Peter Stöger. Diese und alle weiteren Begegnungen überträgt nur Sky als Einzelspiele und in der Original Sky Konferenz.

Im Anschluss an die Nachmittagsspiele trifft Hertha BSC auf Eintracht Frankfurt im „bwin Topspiel der Woche“.

Schalke – Hoffenheim am Sonntag zum Abschluss der Runde
Zum Abschluss der Runde sind am Sonntag noch einmal vier österreichische Teamspieler im Einsatz: Markus Suttner und Lukas Hinterseer empfangen mit ihrem FC Ingolstadt Borussia Mönchengladbach, beim FC Schalke 04 treffen Schöpf und Burgstaller nach dem Aufstieg ins Achtelfinale der Europa League auf Hoffenheim.

Der 22. Spieltag der Deutschen Bundesliga bei Sky und Sky Go sowie ohne lange Vertragsbindung mit Sky Ticket und in zahlreichen Sky Sportsbars:

Freitag:
19.30 Uhr: VfL Wolfsburg – SV Werder Bremen auf Sky Sport Bundesliga 1 HD

Samstag:
14.00 Uhr: Vorberichte und Original Sky Konferenz auf Sky Sport Bundesliga 1 HD
15.15 Uhr: FC Bayern München – Hamburger SV auf Sky Sport Bundesliga 2 HD
15.15 Uhr: SC Freiburg – Borussia Dortmund auf Sky Sport Bundesliga 3 HD
15.15 Uhr: RB Leipzig – 1. FC Köln auf Sky Sport Bundesliga 4 HD
15.15 Uhr: Bayer 04 Leverkusen – 1. FSV Mainz 05 auf Sky Sport Bundesliga 5 HD
15.15 Uhr: SV Darmstadt 98 – FC Augsburg auf Sky Sport Bundesliga 6 HD

17.30 Uhr: „bwin Topspiel der Woche“: Hamburger SV – SC Freiburg auf Sky Sport Bundesliga 1 HD und über die Taktik-Cam auf Sky Bundesliga 3 HD

Sonntag:
15.00 Uhr: FC Ingolstadt – Borussia Mönchengladbach auf Sky Sport Bundesliga 2 HD
17.00 Uhr: FC Schalke 04 – TSG 1899 Hoffenheim auf Sky Sport Bundesliga 1 HD und Sky Sport Bundesliga UHD
19.30 Uhr: „Sky90 – die Kia Fußballdebatte“ auf Sky Sport Bundesliga 1 HD

Beitragsbild: Getty Images

Schmidt: „Hatten nicht unsere allerbeste Tagesform“

via Sky Sport Austria

Bayer-Coach nimmt Dragovic in Schutz
• Völler: Atlético war besser und hat uns weh getan
• Brandt kämpferisch: „Fahren nach Madrid, um zu gewinnen“
• Labbadia: „Abgezockheit ist Aléticos unfassbare Stärke“

2:4 GEGEN ATLETICO: BAYERS VIERTELFINAL-TRAUM SO GUT WIE GEPLATZT


Unterföhring, 21. Februar 2017 –
Die wichtigsten Stimmen zu den Achtelfinal-Hinspielen der Champions League am Dienstag, u.a. mit Bayer Leverkusen – Atlético Madrid (2:4), bei Sky. 

Roger Schmidt (Trainer Bayer Leverkusen) …

… zur Niederlage: „Wir haben uns natürlich gewünscht, dass wir das Spiel gewinnen. Aber wir haben heute gesehen, auf was für einen Gegner wir getroffen sind. Atlético war nicht umsonst in den letzten drei Jahren zweimal im Finale. Sie sind sehr schwierig zu spielen. Wir haben heute nicht unsere allerbeste Tagesform gehabt und haben Fehler gemacht, die zu zwei Gegentoren geführt haben. In der Halbzeit haben wir uns nochmal gesammelt. Ich muss der Mannschaft ein großes Kompliment machen, dass sie nie aufgesteckt hat und Kampfgeist gezeigt hat. Leider haben wir das 3:3 nicht gemacht und mussten dann das 4:2 noch schlucken. Das muss man so akzeptieren.“

 

… zur Leistung von Abwehrspieler Aleksandar Dragovic: „Ich will das jetzt nicht an Drago festmachen. Natürlich war er in zwei Situationen beteiligt an den Gegentoren, aber es ist auch nicht so einfach gegen diese Spieler.“

 

… zum Rückspiel: „Jetzt haken wir erst einmal das Spiel ab. Wir haben jetzt die Aufgabe, uns sehr schnell zu regenerieren und uns gut auf das wichtige Spiel am Samstag gegen Mainz vorzubereiten. Ich denke, dass wir die positiven Sachen in den Vordergrund rücken sollten. Natürlich sind wir enttäuscht, dass wir verloren haben, aber es gab sicher auch bemerkenswerte Minuten, in denen sich diese junge Mannschaft extrem gewehrt hat. Das nehmen wir mit. Dann kommt irgendwann das Rückspiel, aber da möchte ich jetzt noch gar nicht hingucken.“

 

… zur Frage, was man bringen muss, um einem erneuten Elfmeterschießen vorzubeugen (vor dem Spiel): „Wenn wir in drei Wochen ein Elfmeterschießen in Madrid haben, dann wäre das ein Traum. Das wäre fantastisch und dann würden wir versuchen, zu gewinnen. Wenn wir so weit kommen, dann haben wir zwei gute Spiele gemacht. Aber wir wollen jetzt noch nicht an das Rückspiel denken. Wir wollen das mit offenen Visier volles Rohr durchziehen.“

Rudi Völler (Sportdirektor Bayer Leverkusen) …

… zur Niederlage: „Atlético hat vor allen Dingen in der ersten Halbzeit tollen Fußball gezeigt. Wir haben uns in der zweiten Halbzeit nochmal toll gewehrt und am 3:3 geschnuppert. Am Schluss haben sie uns dann noch einmal richtig weh getan. Atlético war heute sicher die bessere Mannschaft. Ich habe aber im Fußball schon so viel erlebt. Wir werden nicht nach Madrid fahren, um uns freiwillig zu ergeben.“ 

 

Ömer Toprak (Kapitän Bayer Leverkusen): „Wir haben uns alle sehr gefreut, aber in der ersten Halbzeit haben wir überhaupt kein gutes Spiel gemacht. In der zweiten Halbzeit wollten wir es besser machen und haben es auch besser gemacht. Wir wussten, dass es ein schwieriges Spiel werden wird. Jetzt wird es sehr schwierig, aber wir werden es probieren.“

 

 Julian Brandt (Bayer Leverkusen): „Vom Ergebnis her ist es unnötig. Wir hatten heute gute Chancen, dass Spiel zu gewinnen oder zumindest Unentschieden zu spielen. Chancenlos waren wir heute nicht, wir haben nie aufgegeben. Es ist natürlich ärgerlich, wenn du am Ende 4:2 verlierst. Jetzt ist es eine sehr schwierige Nummer. Wir fahren nach Madrid, um zu gewinnen. Zu was es dann reicht, das werden wir sehen.“

 

Karim Bellarabi (Bayer Leverkusen): „Heute war mehr drin für uns. Die erste Halbzeit war nicht so gut von uns, aber in der zweiten Halbzeit haben wir ganz gut reagiert. Man muss aber auch sagen, dass Atlético es richtig gut gemacht hat. Wir wissen, dass es jetzt eine schwierige Situation ist, aber wir werden nicht aufgeben und das Beste geben.“

Bruno Labbadia (Ex-Trainer Hamburger SV, davor auch Bayer Leverkusen) … 

… zur Bayer-Niederlage: „Man hat heute die Abgezocktheit von Atlético gesehen. Das ist einfach ihre unfassbare Stärke. Man muss aber festhalten, dass Bayer zu viele individuelle Fehler gemacht hat. Zwei Tore musst du erst mal machen gegen Atlético, und es war sogar noch mehr drin. Das Ergebnis ist natürlich absoluter Mist.“

… zu Spekulationen um ein Engagement bei Werder Bremen: „Ich kann nicht verhindern, dass ich immer wieder genannt werde. Aber ich äußere mich nie zu Spekulationen rund um Vereine, bei denen ich nicht arbeite. Das ist der nötige Respekt, den man haben muss. Ich habe mich sehr gefreut, dass Werder am Wochenende gewonnen hat. Es war ein unfassbar wichtiges Spiel für sie. Ich wünsche dem Verein, dass er drin bleibt, denn er gehört in die Bundesliga.“

 

Sky Experte Marcell Jansen … 

… zur Bayer-Niederlage: „Leverkusen hat sich zu sehr auf das Spiel von Atlético eingelassen. Das war der Fehler.“

“Kahmir Bellabra?!” So gut kennen “Amis” Bayer Leverkusen

via Sky Sport Austria

Wie gut wissen die Amerikaner über deutschen Fußball und Bayer Leverkusen Bescheid? C-Bas macht in New Orleans den Test.

“Kahmir Bellabra?!” So gut kennen “Amis” Bayer Leverkusen
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AUGSBURG, GERMANY - FEBRUARY 17:  Karim Bellarabi of Leverkusen scores the 50,000th goal in the Bundesliga during the Bundesliga match between FC Augsburg and Bayer 04 Leverkusen at WWK Arena on February 17, 2017 in Augsburg, Germany.  (Photo by Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images)

50.000 Tor durch Bellarabi: Leverkusen setzt Aufwärtstrend fort

via Sky Bundesliga HD

 

SID – Bayer Leverkusen hat auch dank eines historischen Tores von Karim Bellarabi seinen Aufwärtstrend fortgesetzt und eine gelungene Generalprobe für die Königsklasse gefeiert. Der 26 Jahre alte Nationalspieler leitete das verdiente 3:1 (2:0) der Mannschaft von Trainer Roger Schmidt beim FC Augsburg mit dem 50.000 Treffer der Bundesliga-Geschichte ein.

Bellarabi traf knapp 54 Jahre nach dem Premierentor des Dortmunders Timo Konietzka (24. August 1963) in der 23. Minute zur umjubelten Führung. Kai Havertz hatte präzise vorbereitet. Der 17-Jährige deutete nicht nur in dieser Szene sein großes Talent an. Javier Chicharito Hernandez erhöhte in der 40. Minute mit seinem zehnten Saisontor auf 2:0. Dominik Kohr verkürzte (60.), ehe erneut Chicharito (65.) nach einem erneut brillantem Pass des starken Havertz traf.

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Nach den anhaltenden Diskussionen um den umstrittenen Schmidt kam der zweite Liga-Sieg in Folge nach dem 3:0 gegen Frankfurt für Leverkusen zur rechten Zeit. Am Dienstag (20.45 Uhr/Sky) steht für Bayer, das in der Liga wieder halbwegs den Anschluss an die internationalen Plätze findet, im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League ein echter Härtetest gegen den spanischen Spitzenklub Atletico Madrid bevor.

Beim Team von Manuel Baum geht dagegen die Kurve nach der zweiten Niederlage hintereinander wieder nach unten. Der FCA setzte zudem seine Negativserie gegen Bayer fort. Auch im zwölften Ligaspiel gelang kein Sieg, dafür setzte es die achte Niederlage – und dies trotz Kampf und Willen verdient. Leverkusen zeigte die bessere Spielanlage und war vor allem effektiver.

Die erste Chance hatte der Augsburger Georg Teigl (6.). Er ersetzte Jonathan Schmid, der wegen muskulärer Probleme passen musste. Zudem fehlte beim FCA Jeffrey Gouweleeuw (Rücken). Schmidt musste seine Innenverteidigung umbauen. Tin Jedvaj und Aleksandar Dragovic spielten für Jonathan Tah (Faserriss) und Ömer Toprak (gelbgesperrt). In Bedrängnis geriet Bayer aber in Halbzeit eins nur selten.

Die Werkself war indes bemüht, nach vorne zu spielen. So verpasste Havertz die Führung (7.), als er freistehend am glänzend reagierenden Marwin Hitz scheiterte. Auch Kevin Kampl (20.) und erneut Havertz (23.) fanden in dem Schweizer ihren Meister, der dann gegen Bellarabi aber keine Abwehrchance hatte. Auch beim 900. Auswärtstor der Werkself durch Chicharito wurde der FCA-Keeper von seinen Vorderleuten im Stich gelassen.

Der FCA kam vor 25.010 Zuschauern nur gelegentlich vor das Leverkusener Tor, doch dann wurde es gefährlich: Ja-Cheol Koo (18. und 34.) vergab jedoch zweimal.

Kurz vor der Pause musste bei Bayer Kapitän Lars Bender wegen muskulärer Probleme passen. Bayer verlor dadurch die Ordnung, der FCA erhöhte kurzzeitig den Druck. Nachdem Raul Bobadilla noch an Leno gescheitert war, traf kurz darauf Kohr nach toller Vorarbeit von Takashi Usami. Doch Leverkusen schlug eiskalt zurück.

 

Beitragsbild: Getty Images

Nationalspieler Bellarabi erzielt 50.000. Bundesligator

via Sky Sport Austria

SID – Nationalspieler Karim Bellarabi von Bayer Leverkusen erzielte am 21. Spieltag der Saison 2016/17 mit seinem Treffer zum 1:0 in der 23. Minute beim FC Augsburg das 50.000. Tor in der Geschichte der Fußball-Bundesliga. Für den ersten Treffer der Historie hatte am 24. August 1963 der Dortmunder Timo Konietzka zum 1:0 bei Werder Bremen nach 50 Sekunden Spielzeit gesorgt.

Treffer Nummer 10.000 fiel am 26. Januar 1974 durch den Stuttgarter Hans “Buffy” Ettmayer. Sein Vereinskollege Kurt Niedermayer zeichnete für den 20.000. Treffer am 1. Oktober 1983 beim 3:2 gegen den 1. FC Köln verantwortlich. Tor Nummer 30.000 ging am 6. April 1994 auf das Konto des Russen Alexander Borodjuk von Schalke 04. Das 40.000 Tor erzielte Andres D’Alessandro für den VfL Wolfsburg am 20. September 2005 beim 4:2 bei Hannover 96. – Die Jubiläumstore der Fußball-Bundesliga:

1.000.: Werner Grau (Schalke 04) am 26. September 1964 beim 2:6 gegen Borussia Dortmund (89. Minute) 

5.000.: Günter Netzer (Borussia Mönchengladbach) am 18. Januar 1969 beim 4:1 gegen den 1. FC Köln (64.) 

10.000.: Hans “Buffy” Ettmayer (VfB Stuttgart) am 26. Januar 1974 beim 3:1 gegen Eintracht Frankfurt (38.) 

15.000.: Klaus Fichtel (Schalke 04) am 25. November 1978 beim 5:1 gegen Borussia Dortmund (89.)

20.000.: Kurt Niedermayer (VfB Stuttgart) am 1. Oktober 1983 beim 3:2 gegen den 1. FC Köln (62.) 

25.000.: Frank Mill (Borussia Dortmund) am 10. September 1988 beim 3:0 gegen den SV Waldhof Mannheim (82.) 

30.000.: Alexander Borodjuk (SC Freiburg) am 6. April 1994 beim 2:3 bei Werder Bremen (89.)

35.000.: Stefan Beinlich (Bayer Leverkusen) am 5. Februar 2000 beim 3:0 gegen den MSV Duisburg (58.) 

40.000.: Andres D’Alessandro (VfL Wolfsburg) am 20. September 2005 beim 4:2 bei Hannover 96 (33.)

45.000.: Cacau (VfB Stuttgart) am 30. April 2011 beim 2:1 bei 1899 Hoffenheim (63.)

50.000.: Karim Bellarabi  (Bayer Leverkusen) am 17. Februar 2017 zur 1:0-Führung beim FC Augsburg (23.)

Trainer Roger Schmidt (Bayer 04 Leverkusen) beim Bundesligaspiel zwischen Bayer 04 Leverkusen und Eintracht Frankfurt am 11.02.2017, Leverkusen Copyright: xSchülerx/xEibner-Pressefotox EP_jse

team manager Roger Schmidt Bayer 04 Leverkusen the Bundesliga game between Bayer 04 Leverkusen and Eintracht Frankfurt at 11 02 2017 Leverkusen Copyright xSchülerx xEibner Pressefotox EP_JSE

Erlösender Sieg: Bayer-Coach Schmidt kann durchatmen

via Sky Bundesliga HD

Trainer Roger Schmidt vom Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen kann durchatmen. Im richtungweisenden Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt landete sein Team nach zuvor zwei Niederlagen einen 3:0 (1:0)-Erfolg.

Der mexikanische Torjäger Javier Chicharito Hernandez traf doppelt (5., 63.) und erhöhte sein Konto damit auf acht Saisontreffer. In der 78. Minute markierte der eingewechselte Nationalstürmer Kevin Volland das erste Bundesligator für seinen neuen Verein.

Bayer tat sich vor 28.882 Zuschauern allerdings trotz der frühen Führung schwer. Der Werkself unterliefen viele Ballverluste, das Zuspiel in die Spitze war häufig ungenau und überhastet. Die Gäste, die zu den positiven Überraschungen in dieser Saison zählen, liegen trotz der Niederlage weiter auf Europapokalkurs und weisen acht Zähler mehr als Bayer auf.

Im Spielverlauf nahmen die Hessen Fahrt auf, dabei zeigten die Riederwälder auch spielerisch gute Ansätze. Allerdings waren die Frankfurter fahrlässig im Ausnutzen der Torchancen. In der 20. Minute scheiterte Mijat Gacinovic nach schönem Zuspiel von Alexander Meier an Bayer-Keeper Bernd Leno. Sechs Minuten später hatte Branimir Hrgota ebenfalls den Ausgleich auf dem Fuß. Nach Flanke von Timothy Chandler scheiterte aber auch er aus kurzer Distanz per Volleyabnahme an Schlussmann Leno, der per Fußabwehr klärte.

Eintracht-Coach Niko Kovac, der von 1996 bis 1999 bei Bayer aktiv gewesen war, hatte sein Team gut eingestellt. Die Dreierabwehrkette, die bisweilen auch zu einer Fünferkette wurde, machte die Räume für die Werkskicker eng.

Nur selten konnten sich die Hausherren in 1:1-Situationen durchsetzen. Außerdem verloren die Rheinländer zwischenzeitlich spielerisch komplett den Faden. Hernandez (36.) besaß eine der wenigen Angriffsaktionen der Bayer-Kicker, die aufgrund des Negativlaufs teilweise sehr verunsichert wirkten. Dabei war Kapitän Lars Bender als Stabilisator im defensiven Mittelfeld zurückgekehrt. Der Olympia-Zweite zeigte sich gewohnt lauf- und zweikampfstark.

Gute Akzente setzte auch der 17-jährige Kai Havertz, der von Trainer Schmidt im offensiven Mittelfeld aufgeboten wurde. Sein Sololauf führte zum 1:0, als er in den Strafraum eindrang, beim folgenden Pressschlag landete der Ball bei Hernandez, der zum 1:0 einschoss.

In der zweiten Hälfte vergaben Hernandez und Julian Brandt (je 49.) eine Doppelchance, zwei Minuten später verzog erneut der Mexikaner Hernandez. Nach Flanke von Karim Bellarabi machte es Chicharito dann in der 63. Minute besser. Auch beim dritten Treffer glänzte Nationalspieler Bellarabi mit starker Vorarbeit auf Volland, der schneller war als Eintracht-Keeper Lukas Hradecky.

SID rd mh

Foto: Imago

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VIENNA,AUSTRIA,15.SEP.16 - SOCCER - UEFA Europa League, group stage, SK Rapid Wien vs KRC Genk. Image shows the rejoicing of Leon Bailey (Genk). Keywords: Wien Energie. Photo: GEPA pictures/ Philipp Brem

Leverkusen verpflichtet Leon Bailey von Genk

via Sky Sport Austria

Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen hat den 19-jährigen Jamaikaner Leon Bailey vom belgischen Erstligisten KRC Genk mit sofortiger Wirkung unter Vertrag genommen. Dies gab der Werksklub am Dienstag bekannt. Bailey erhält einen Vertrag bis Juni 2022.

Die ersten Worte von Leon #Bailey #mitdemKreuzaufderBrust!

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