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Torhueter Bernd Leno ( rechts Bayer 04 Leverkusen ) ist enttaeuscht, Torschuetze Guido Burgstaller ( links Schalke 04 ) jubelt ueber seinen Treffer zum 0 : 1. 28.04.2017 --- Fussball --- 1. Bundesliga --- Bayer 04 Leverkusen vs Schalke 04 Foto : Thienel/Eibner Leverkusen / BayArena Copyright: xThienel/Eibner-Pressefotox EP_TTL

Goalkeeper Bernd Leno right Bayer 04 Leverkusen is DISAPPOINTED Scorer Guido Burgstaller left Schalke 04 cheering ueber his Results to 0 1 28 04 2017 Football 1 Bundesliga Bayer 04 Leverkusen vs Schalke 04 Photo Thienel Eibner Leverkusen BayArena Copyright xThienel Eibner Pressefotox EP_TTL

Burgstaller und Schöpf schießen Leverkusen ab

via Sky Sport Austria

Nach einem Debakel gegen Schalke 04 stolpert Bayer Leverkusen im Kampf um den Klassenerhalt dem Abgrund entgegen. Bei der peinlichen 1:4 (0:3)-Pleite gegen die Königsblauen leistete die Werkself endgültig den Offenbarungseid und muss sich vorsorglich schon mal die Termine für die Relegationsspiele in den Kalender eintragen. Bayers Vorsprung auf den Rang 16 könnte am Wochenende bedrohlich schmelzen.

Nachdem Bayer auch das vierte Heimspiel unter Tayfun Korkut nicht gewinnen konnte, ist drei Spieltage vor Saisonende sogar ein weiterer Trainerwechsel unter dem Werkskreuz nicht auszuschließen. Korkut hatte erst am 6. März Roger Schmidt beerbt, konnte in seinen acht Spielen auf der Bayer-Bank aber nur einen Sieg bei Schlusslicht Darmstadt 98 verbuchen. Bayer-Sportdirektor Rudi Völler verließ schon nach dem zweiten Gegentor entsetzt seinen Tribünenplatz und eilte Richtung Kabine.

Weinzierl: “Bis zu unserer Führung war Bayer besser”
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“Wir müssen das schnell vergessen, wir dürfen nicht aufgeben. Wir haben gut angefangen, aber dann in kurzer Zeit drei Dinger bekommen. Dann ist es klar, dass es schwer wird”, sagte Bayers-Nationalspieler Jonathan Tah bei Sky. Schalke-Trainer Markus Weinzierl meinte: “Wir haben die Anfangsphase nicht gut gestaltet. Bis zum Führungstreffer war Leverkusen definitiv besser.”

Vor dem Spiel war zunächst noch demonstrativ der Zusammenhalt zwischen Fans und Mannschaft beschworen worden. “Gemeinsam kämpfen. Gemeinsam siegen” stand auf den Aufwärm-Shirts der Gastgeber, mit dem die Bayer-Profis auf den Ernst der Lage verwiesen.

Hamann über Leverkusen: “Planlos, ideenlos”
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Doch Guido Burgstaller (6., 50.) mit seine Saisontreffern sieben und acht, Weltmeister Benedikt Höwedes (10.) und Alessandro Schöpf (18.) durchkreuzten brutal die Pläne der Leverkusener, die durch Stefan Kießling (69.) lediglich zum Ehrentreffer kamen.

Leverkusen hatte furios begonnen und nach 39 Sekunden die erste Chance durch Nationalspieler Julian Brandt, der freistehend am glänzend reagierenden Schalke-Torwart Ralf Fährmann scheiterte. In der vierten Minute verfehlte der zuletzt starke Nationalspieler Kevin Volland mit einem Schuss von der Strafraumgrenze nur knapp das Ziel.

Nach der 2:0-Führung der Schalker, die mit 41 Punkten zumindest mit einem Auge noch Richtung Europa League schielen dürfen, kippte die Stimmung. Die Fans quittierten den schwachen Auftritt ihrer Mannschaft frühzeitig mit Pfiffen. Denn bis auf die Anfangsminuten konnte Bayer seinen Worten keine Taten folgen lassen und wurde von Schalke über weite Strecken des Spiels regelrecht vorgeführt.

Zusätzlich geschwächt wurden die Gastgeber in der 20. Minute, als der verletzte Abwehrchef Ömer Toprak durch den lange verletzten Nationalspieler Jonathan Tah ersetzt werden musste. Schalke, das in der Abwehr auch nicht immer sicher wirkte, hätte das Resultat noch vor der Pause höherschrauben können.

Sekunden nach Wiederanpfiff hatte Schalke vor 30.210 Zuschauern in der ausverkauften BayArena zunächst Glück, dass Karim Bellarabi in seinem 100. Bundesligaspiel für Bayer das 1:3 verpasste. Wenig später ließ Burgstaller seinen Trainer Weinzierl erneut jubeln, der im zehnten Anlauf gegen Leverkusen erstmals gewinnen konnte. In der Folge hatte Schalke noch etliche Möglichkeiten, seinen erst dritten Auswärtssieg in dieser Saison noch höher zu gestalten, ehe Kießling noch Ergebniskosmetik betrieb.

Beste Schalker in einer homogenen Mannschaft waren der wiedergenesene Leon Goretzka, Nabil Bentaleb sowie Burgstaller und Schöpf. Leverkusen lieferte durch die Bank eine katastrophale Leistung ab.

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SID jz er

23.04.2017, xmhx, Fussball 1.Bundesliga, SC Freiburg - Bayer 04 Leverkusen, emspor, v.l. Nils Petersen (SC Freiburg) erzielt ein Tor, Goal scored zum 1:0, Torjubel, Torjubel, Goal celebration, celebrate the goal, Freude, freut sich, Jubel, Aleksandar Dragovic (Bayer 04 Leverkusen),Roberto Hilbert (Bayer 04 Leverkusen), enttäuscht, traurig, niedergeschlagen, frustriert, Enttäuschung Freiburg

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Bayer muss Abstiegskampf fürchten, Sport-Club spielt um Europa

via Sky Sport Austria

Aufsteiger SC Freiburg hat die Konzeptlos-Kicker von Bayer mit einem späten Tor in den Abstiegskampf gestürzt und hält selbst Kurs aus das internationale Geschäft. Die Freiburger gewannen am 30. Spieltag der Fußball-Bundesliga 2:1 (1:0) gegen die ganz schwache Werkself – die den Ernst der Lage angesichts ihrer schwachen Leistung offenbar noch nicht erkannt hat.

Durch den Dreier sind die Breisgauer auf den sechsten Platz geklettert, Europacup-Dauergast Leverkusen dagegen hat nur vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang. Drei Minuten nach seiner Einwechslung erzielte Pascal Stenzel (88.) den Siegtreffer für Freiburg. Nils Petersen hatte den SC in Führung geschossen (11.), Kevin Volland traf per Foulelfmeter (60.) für Bayer.

Vor 24.000 Zuschauern im ausverkauften Schwarzwaldstadion, darunter Bundestrainer Joachim Löw, passierte zu Beginn nicht viel. Beide Teams hatten zwar ein paar nette Kombinationen im Mittelfeld zu bieten, gefährlich vor den Toren wurde es zunächst aber nicht.

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Das änderte sich schlagartig, als Petersen den Ball nach Vorarbeit von Kapitän Mike Frantz im Torwinkel der Leverkusener versenkte. Das neunte Saisontor des 28-Jährigen war äußerst sehenswert. Danach drängten die Gastgeber, die ohne Marc Torrejon, Vincenzo Grifo, und Maxilian Philipp auskommen mussten, auf den zweiten Treffer – Petersen scheiterte diesmal an Bayer-Torwart Bernd Leno (15.).

Die Rheinländer, bei denen der gesperrte Tin Jedvaj und Lars Bender fehlten, offenbarten in der Defensive einige Schwächen. Auch in der Offensive ging nicht allzu viel, Volland sorgte lediglich für einen Hauch von Torgefahr (16.).

Mitte der ersten Hälfte überließen die Freiburger den Leverkusenern die Spielkontrolle und lauerten auf Konter. Die Gäste konnten mit der hohen Ballbesitzquote allerdings so gut wie nichts anfangen. Nach einer halben Stunde hatte sich die Mannschaft von Trainer Tayfun Korkut immer noch keine echte Torchance erarbeitet.

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Der Auftritt der Leverkusener in der ersten Hälfte war insgesamt ganz schwach, mit dem knappen Rückstand zur Pause war Bayer noch gut bedient – daran änderte auch die Gelegenheit von Kai Havertz kurz vor der Pause (43.) nichts.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Gäste die Schlagzahl und drängten den Sport-Club in die Defensive. Die beste Chance vergab allerdings der Freiburger Onur Bulut bei einem Gegenstoß (53.). Auf der Gegenseite machte es Volland vom Punkt besser – der Angreifer war zuvor selbst von Aleksandar Ignjovski gefoult worden. Es war erst der dritte Strafstoß (von acht), den Leverkusen in dieser Saison verwandelte.

Fünf Minuten später traf Volland aus der Distanz den Außenpfosten. Nur ein paar Sekunden später sorgte auch der Freiburger Caglar Söyüncü für Gefahr aus der Distanz (66.), Florian Niederlechner vergab kurz darauf die große Gelegenheit zur erneuten SC-Führung (67.). Das zweite Freiburger Tor durch Stenzels trockenen Abschluss ins untere Eck war unter dem Strich hochverdient.

 

 

Leverkusen, Germany 15.04.2017, 1. Bundesliga 29. Spieltag, Bayer 04 Leverkusen - FC Bayern Muenchen, Kingsley Coman ( Bayern München), Kevin Kampl (Bayer 04 Leverkusen) ( DeFodi520

Leverkusen Germany 15 04 2017 1 Bundesliga 29 Matchday Bayer 04 Leverkusen FC Bavaria Munich Kingsley Coman Bavaria Munich Kevin Kampl Bayer 04 Leverkusen

Leverkusen holt in Unterzahl Remis gegen Bayern

via Sky Bundesliga HD

Bayern München hat die Generalprobe für das Viertelfinal-Rückspiel in der Champions League am Dienstag bei Real Madrid verpatzt. Im Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen musste sich der Rekordmeister und Tabellenführer mit einem 0:0 zufriedengeben.

Die Stars von der Isar überboten sich im Auslassen glasklarer Torchancen und konnten selbst aus einer Überzahl über mehr als eine halbe Stunde kein Kapital schlagen. Am vergangenen Mittwoch hatten die Bayern in der Königsklasse gegen die Madrilenen 1:2 verloren. Bayer verkaufte sich so teuer wie möglich, konnte allerdings nicht mehr als eine Abwehrschlacht liefern. Leverkusens Tin Jedvaj (59.) sah wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte.

Gleich fünf Änderungen hatte Bayern-Cheftrainer Carlo Ancelotti drei Tage nach der Heimpleite vorgenommen. Der italienische Fußballlehrer verzichtete auf Kapitän Philipp Lahm, den verletzten Jerome Boateng sowie Xabi Alonso, Arjen Robben und Franck Ribéry.
Lahm, Robben und Alonso saßen in der BayArena zumindest auf der Bank. Torjäger Robert Lewandowski fehlte aufgrund einer Gelbsperre, soll nach seiner Schulterblessur aber in Madrid wieder auflaufen.

Die Werkself zeigte gegen den Rekordchampion eine engagierte Vorstellung. Mit viel Disziplin und Kampfgeist wurden die Offensivaktionen der Bayern schon frühzeitig gestört. Vom gewohnten Kombinationsfluss der Bayern war lange Zeit nicht viel zu sehen. Die Rheinländer setzten vornehmlich auf Konterangriffe und konnten einige Male Gefahr im Bayern-Strafraum heraufbeschwören.

So in der neunten Minute, als Rafinha am Fünfmeterraum vor dem einschussbereiten Kevin Volland klärte. Auf der Gegenseite wurde Weltmeister Thomas Müller als Lewandowski-Ersatz in Mittelstürmerposition nur selten in Szene gesetzt. Der FC Bayern versuchte zwar, das Spiel über die Flügelspieler Kingsley Coman und Douglas Costa schnell zu machen, aber Bayer war in der Defensive zunächst gut sortiert und gewann zudem viele Zweikämpfe. Julian Brandt (30.) setzte aus zwölf Metern den Ball über das Tor.

Nach einer guten halben Stunde wurde der Druck der Gäste aber immer größer. Vor allem Bayers Rechtsverteidiger Roberto Hilbert wurde mehrere Male überlaufen und erwies sich als Schwachpunkt bei Leverkusen.

Die größte Chance zum 1:0 hatten die Bayern in der 33. Minute. Nach turbulenten Szenen im Strafraum rettete einmal Jedvaj mit der Brust auf Torlinie nach einem Schuss von David Alaba, wenige Augenblick später kratzte Bayer-Kapitän Ömer Toprak den Ball nach einem Kopfball von Arturo Vidal ebenfalls von der Linie.

Vier Minuten später scheiterte Coman freistehend am gut reagierenden Leverkusener Schlussmann Bernd Leno. Die Vorarbeit hatte Müller geleistet. In der 40. Minute setzte Thiago einen Kopfball nach Flanke von Juan Bernat über das Tor.

Die Bayern-Dominanz setzte sich auch im zweiten Durchgang fort. Müller (54.) und Vidal (57.) vergaben weitere gute Gelegenheiten.

Die herausragenden Kräfte hatten die Münchner in Thiago und Juan Bernat. Bei den Gastgebern gefielen Kevin Kampl und Toprak.

SID rd dk

 

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MUNICH, GERMANY - MARCH 11:  Jerome Boateng of Muenchen runs with the ball during the Bundesliga match between Bayern Muenchen and Eintracht Frankfurt at Allianz Arena on March 11, 2017 in Munich, Germany.  (Photo by Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images)

Adduktorenblessur: FC Bayern in Leverkusen ohne Boateng

via Sky Sport Austria

Fußball-Rekordmeister Bayern München wird das Bundesliga-Gastspiel am Samstag bei Bayer Leverkusen (18.30 Uhr/Sky) ohne Jerome Boateng bestreiten. “Er hat ein kleines Problem an den Adduktoren”, sagte Trainer Carlo Ancelotti. Im Viertelfinal-Rückspiel der Champions-League bei Real Madrid am kommenden Dienstag hofft der Italiener aber auf einen Einsatz des Fußballers des Jahres: “Ich denke, er ist gegen Real bereit.”

Die personellen Fragezeichen vor dem wichtigen Auftritt im Estadio Bernabeu werden damit aber nicht kleiner. Ancelotti sendete allerdings positive Signale in Bezug auf die verletzten Robert Lewandowski und Mats Hummels.

Der polnische Torjäger trainierte am Karfreitag individuell. “Er hat ein gutes Gefühl”, sagte Ancelotti. Hummels habe am Donnerstag eine Übungseinheit im Wasser absolviert, berichtete der Coach. “Wir haben auch bei ihm ein gutes Gefühl”, sagte Ancelotti, und fügte an: “Der Plan ist, dass er heute im Wasser trainiert, morgen im Sand und Sonntag oder Montag auf dem Platz.” Ob Hummels nach Madrid mitfliegt? “Ich hoffe.”

Für Boateng wird in Leverkusen der Österreicher David Alaba auf die Innenverteidiger-Position rücken. Links außen beginnt der Spanier Juan Bernat. Aus der zweiten Mannschaft rutscht Nicolas Feldhahn in den Kader. Wieviele Spieler der Bayern-Coach für die Königsklasse schont, will er nach dem Freitags-Training entscheiden. “Ich will sehen, ob Spieler müde sind”, sagte Ancelotti.

Der 57-Jährige versuchte mit Nachdruck, den Fokus zunächst auf das Duell bei der Werkself zu legen. “Wir müssen auf Leverkusen konzentriert sein, es wird ein wichtiges Spiel. Wir wollen gewinnen, um frühzeitig den Titel zu sichern”, betonte Ancelotti. Über Real Madrid wolle er deshalb nicht sprechen: “Ich bin sicher, wir spielen mit Charakter und Persönlichkeit. Danach haben wir Zeit, um an das Spiel gegen Real Madrid zu denken.”

Beitragsbild: Getty Images

SID sr dk

08.04.2017, xkvx, Fussball 1.Bundesliga, RB Leipzig - Bayer 04 Leverkusen, emspor, v.l. Goal scored, Tor zum 1:0 durch Yussuf Poulsen (RB Leipzig) Leipzig

08 04 2017 xkvx Football 1 Bundesliga RB Leipzig Bayer 04 Leverkusen emspor v l Goal Scored goal to 1 0 through Yussuf Poulsen RB Leipzig Leipzig

Leipzig gewinnt gegen Leverkusen trotz Unterzahl

via Sky Bundesliga HD

RB Leipzig ist der Champions League einen Schritt näher gekommen. Der Rekord-Aufsteiger gewann sein Bundesliga-Heimspiel gegen Bayer Leverkusen durch einen Last-Minute-Treffer von Yussuf Poulsen in der vierten Minute der Nachspielzeit 1:0 (0:0) und bleibt dank des dritten Sieges in Serie klar auf Kurs Königsklasse. Sechs Minuten zuvor hatte RB-Abwehrchef Willi Orban  die Gelb-Rote Karte gesehen.

Vor 42.558 Zuschauern in der ausverkauften WM-Arena, darunter auch Bundestrainer Joachim Löw, bestimmte RB über weite Strecken das Spiel, vor dem Tor waren Timo Werner und Co. aber zunächst nicht zwingend genug.

Der schwedische Nationalspieler Emil Forsberg spielte in Gedenken an die Opfer des Anschlags in der Stockholmer Innenstadt am Freitag mit Trauerflor.

Angetrieben vom sehr agilen Forsberg bestimmten die Hausherren zu Beginn klar die Partie. Marcel Sabitzer (3. und 10.) und Nationalspieler Werner (9.) vergaben jedoch gute Chancen zur Führung. Bayer-Torhüter Bernd Leno bewahrte sein Team vor einem frühen Rückstand.

Danach verlor RB etwas an Schwung, ohne dass Leverkusen daraus zunächst Kapital schlagen konnte. Die Werkself blieb lange Zeit harmlos und beschränkte sich auf die Defensive. Das hätte Leipzigs Spielmacher Forsberg bei seinem Schlenzer von der Strafraumgrenze (28.) beinahe bestraft.

Erst gegen Ende der ersten Halbzeit wagten sich die Gäste mehr nach vorne. Etwas Pech hatten sie, dass Schiedsrichter Robert Kampka (Mainz) nicht auf den Elfmeterpunkt zeigte, nachdem RB-Verteidiger Stefan Ilsanker der Ball an den angelegten Arm geprallt war.

Hasenhüttl: “Das war die pure Leidenschaft”

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Zur zweiten Halbzeit brachte Bayer-Trainer Tayfun Korkut für Karim Bellarabi in Leon Bailey einen neuen Flügelspieler. Der Jamaikaner hatte sich unter der Woche auf seinen sozialen Netzwerkseiten mit einem Boxer angelegt und dafür einen Rüffel von Bayer-Sportchef Rudi Völler bekommen.

Die Leipziger taten sich ungewohnt schwer damit, Chancen herauszuspielen. Leverkusen stand mit zwei Viererketten tief, das unter Korkut-Vorgänger Roger Schmidt praktizierte Offensiv-Pressing fand so gut wie gar nicht statt. In der 68. Minute stand Bayer aber doch mal zu hoch und verlor den Ball, RB-Torjäger Werner konnte das aber trotz seiner Schnelligkeit nicht ausnutzen. Poulsen machte es dann kurz vor Schluss besser.

Neben Torhüter Leno wusste bei Leverkusen vor allem Innenverteidiger Ömer Toprak zu überzeugen. Leipzig hatte in Forsberg und Orban trotz dessen Platzverweises seine besten Akteure.

 

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DARMSTADT, GERMANY - APRIL 05: Kai Havertz (R) of Leverkusen is challenged by Hamit Altintop of Darmstadt during the Bundesliga match between SV Darmstadt 98 and Bayer 04 Leverkusen at Jonathan Heimes Stadion am Boellenfalltor on April 5, 2017 in Darmstadt, Germany.  (Photo by Alex Grimm/Bongarts/Getty Images)

Brandt und Volland lassen Bayer-Elf aufatmen

via Sky Bundesliga HD

SID – Bayer Leverkusen hat seinem neuen Trainer Tayfun Korkut im fünften Anlauf endlich den ersten Sieg beschert und die Minimalchance auf den Sprung in die Europa League gewahrt. Die Werkself kam durch das verdiente 2:0 (1:0) beim Tabellenschlusslicht Darmstadt 98 zum ersten Dreier nach zuvor acht Pflichtspielen ohne Sieg.

Vor 16.200 Zuschauern besiegelten die überragenden Julian Brandt (15.) und Kevin Volland (56.) den fünften Auswärtserfolg der Bayer-Elf, der in der neuen Runde aber weiterhin die erste Saison ohne Europacup seit sieben Jahren droht. Die abgeschlagenen Darmstädter, die erneut wacker kämpften, kassierten am 27. Spieltag die 20. Niederlage und haben sich längst mit dem Abstieg abgefunden.

“Endlich haben wir uns auch mal belohnt. Heute hat man gesehen, wie wir spielen wollen. Der Sieg war definitiv wichtig”, sagte ein nach langer Zeit mal wieder zufriedener Leverkusener Abwehrchef Ömer Toprak nach dem Match.

Die Leverkusener mussten erneut auf ihren besten Torschützen Javier “Chicharito” Hernandez sowie auf Innenverteidiger Jonathan Tah (beide verletzt) verzichten. Korkut, der am Mittwochabend zum 50. Mal bei einem Bundesligaspiel auf der Bank saß, hatte seine Mannschaft drei Tage nach dem enttäuschenden Unentschieden gegen den VfL Wolfsburg (3:3) auf vier Positionen verändert. Unter anderem standen Brand und Kevin Kampl wieder in der Startelf der Gäste.

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Die Partie nahm trotz der frischen Kräfte nur langsam Fahrt auf und wurde zunächst von vielen Fehlpässen geprägt. Lilien-Stammkeeper Michael Esser, der nach vierwöchiger Verletzungspause wieder im Kasten stand, musste zu Beginn nicht eingreifen.

Darmstadt versuchte immer wieder, mit hohen Bällen in den Leverkusener Strafraum zum Erfolg zu kommen. Einen daraus resultierenden und formidablen vorgetragenen Konter nutzte dann aber Brandt zum 1:0 für die Rheinländer. Nach Vorarbeit des starken Volland schob der Nationalspieler fast unbedrängt ins untere linke Eck ein.

Für die emsigen, aber glücklosen Gastgeber kam in der Folge erschwerend dazu, dass der Ex-Leverkusener Sidney Sam bereits nach einer knappen halben Stunde verletzt ausgewechselt werden musste. Die erste wirklich gute Gelegenheit der Darmstädter in einer schwachen und hektischen ersten Hälfte vergab Hamit Altintop, dessen Freistoß knapp über das Bayer-Gehäuse strich (33.).

Das Unentschieden wäre spätestens in der 41. Minute verdient gewesen, als Mario Vrančić ebenfalls mit einem Standard nur den Querbalken traf. Zuvor war der 27-Jährige dicht an der Strafraumgrenze von Toprak gefoult worden und hatte erfolglos Elfmeter gefordert. Schiedsrichter Benjamin Brand (Unterspiesheim) lag mit seiner Entscheidung aber richtig.

Nach dem Wechsel nutzte das Korkut-Team seine technische Überlegenheit in Person von Volland aus. In seinem 150. Bundesligaspiel verwertete der Ex-Hoffenheimer eine Brandt-Hereingabe perfekt, in dem er aus der Drehung unter die Latte schoss.

Darmstadt kämpfte aber unermüdlich weiter und hatte Chancen durch die eingewechselten Felix Platte (67.) und Jan Rosenthal (68.) , während die Leverkusener nicht mehr als nötig taten.

 

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xuhx, Leverkusen, Bayarena, 02.04.17, 1.Bundesliga - 26.Spieltag: Bayer 04 Leverkusen - VfL Wolfsburg Bild: Mario Gomez (Wolfsburg) ärgert sich über vergebene Torchance Leverkusen

xuhx Leverkusen BayArena 02 04 17 1 Bundesliga 26 Matchday Bayer 04 Leverkusen VfL Wolfsburg Picture Mario Gomez Wolfsburg annoyed to above award Torchance Leverkusen

Blitz-Hattrick von Gomez reicht nicht gegen Leverkusen

via Sky Bundesliga HD

SID – Selbst ein Blitz-Hattrick von Mario Gomez hat dem VfL Wolfsburg nicht zu einem Sieg im Abstiegskampf der Bundesliga gereicht. Die drei Tore des deutschen Nationalstürmers innerhalb von sieben Minuten bei Bayer Leverkusen konterte Kai Havertz in der 89. Minute mit dem Treffer zum Endstand von 3:3 (1:0). Der VfL liegt einen Punkt vor dem Relegationsplatz 16, Bayer auch nur drei.

Gomez (80., 83., 87., Foulelfmeter) hatte das Spiel des 26. Spieltags mit einem der schnellsten Hattricks der Bundesliga-Geschichte nach 0:2-Rückstand auf den Kopf gestellt. Havertz, der eingewechselte 17-Jährige, traf am 43. Geburtstag des Bayer-Trainers Tayfun Korkut noch zum Ausgleich.

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Die Führung für die Gastgeber erzielte Nationalspieler Karim Bellarabi, der in der 40. Minute ein präzises Zuspiel von Charles Aranguiz zu seinem zweiten Saisontreffer verwertete. Für Bayer war es wettbewerbsübergreifend nach 303 Minuten ohne Torerfolg der erste Treffer. In der 65. Minute traf Nationalspieler Kevin Volland nach feinem Hackentrick des eingewechselten Havertz zum 2:0.

Bayer, das kurzfristig auf Torjäger Javier “Chicharito” Hernandez (Oberschenkel) und Kevin Kampl (Infekt) verzichten musste, agierte vom Start weg mit drei gelernten Stürmern. Admir Mehmedi, Kevin Volland und Routinier Stefan Kießling, der nach langer Zeit mal wieder in der Startformation stand, stellten die Wolfsburger Hintermannschaft vor ihrer neuen Nummer eins Koen Casteels aber zunächst vor keine großen Probleme.

Vor 28.576 Zuschauern, darunter der ehemalige VfL-Sportchef Klaus Allofs, hatten die Gäste in der zwölften Minute die erste gute Möglichkeit, als Riechedly Bazoer Nationaltorwart Bernd Leno mit einem beherzten Schuss von der Strafraumgrenze prüfte.

In der 22. Minute hätten die Niedersachsen in Führung gehen müssen, aber Gomez, der bereits vier Minuten zuvor an Leno gescheitert ware, verpasste um Haaresbreite eine hervorragende Hereingabe von Vieirinha. Bayer agierte zunächst viel zu einfallslos und versprühte erstmals bei einem Weitschuss von Bellarabi in der 43. Minute etwas Gefahr. Sechs Minuten später gelang dem Offensivspieler mit einer herrlichen Direktabnahme die glückliche Führung der Hausherren.

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Auch nach dem Seitenwechsel waren die Wolfsburger über weite Strecken tonangebend und brachten die instabile Bayer-Defensive ein ums andere Mal in große Verlegenheit.

Nachdem Gomez bereits kurz nach Wiederanpfiff eine gute Chance hatte, scheiterte er freistehend in der 53. Minute einmal mehr an Leno. Nach dessen starkem Reflex kratzte Aranguiz den Ball dann von der Linie. Wenig später verpasste Luiz Gustavo knapp das Ziel, ehe Volland Wolfsburg den nächsten Schock versetzte. Die Gäste versuchten anschließend alles.

 

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SINSHEIM, GERMANY - MARCH 18: Karim Bellarabi of Leverkusen shows his disappointment during the Bundesliga match between TSG 1899 Hoffenheim and Bayer 04 Leverkusen at Wirsol Rhein-Neckar-Arena on March 18, 2017 in Sinsheim, Germany.  (Photo by Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images)

Bayer droht der Abstiegskampf: “Wir haben alle Antennen ausgefahren”

via Sky Sport Austria

Die Krise von Bayer Leverkusen spitzt sich zu. Anstatt nach oben muss die Werkself nun nach unten schauen.

Sinsheim (SID) – Als die Nachfrage nach dem drohenden Abstiegskampf kam, wurde Rudi Völler ganz schnell patzig. “Das habe ich doch gerade alles gesagt und erklärt”, motzte der Sportdirektor von Bayer Leverkusen. Doch obwohl der Weltmeister von 1990 das böse A-Wort nach dem 0:1 (0:0) bei 1899 Hoffenheim partout nicht in den Mund nehmen wollte, hörte sich Völler wie ein Manager an, der das Schlimmste fürchtet.

“Wir müssen nach hinten gucken. Von vorderen Plätzen zu sprechen, geht nach dem Spieltag nicht. Wir wissen, um was es geht. Wir haben alle Antennen ausgefahren”, sagte der 56-Jährige: “Wenn man verliert, hat man keine Argumente. Im Moment ist alles irgendwie verflucht. Aber wir haben uns das selbst eingebrockt. Der Blick auf die Tabelle tut schon ein bisschen weh – aber sie ist letztendlich die Wahrheit.”

Dabei ist es eine Vielzahl von Wahrheiten, die Bayer wehtun: Die Werkself hat neun Spieltage vor dem Saisonende in der Fußball-Bundesliga gerade einmal 31 Punkte auf dem Konto und liegt nur vier Zähler vor dem Relegationsplatz. Der neue Trainer Tayfun Korkut wartet auch nach drei Partien auf den ersten Sieg. Das Team ist seit sechs Pflichtspielen ohne Dreier und im Achtelfinale der Champions League ausgeschieden.

Selbst die Reise zum Lieblings-Auswärtsgegner brachte keine Besserung. Der elfte Saisontreffer von Sandro Wagner (62.) vor 28.117 Zuschauern sorgte dafür, dass Bayer zum ersten Mal bei der TSG als Verlierer vom Platz ging. Es war bezeichnend für die Situation der Leverkusener, dass der Schuss von Wagner neben das Tor gegangen wäre, wenn ihn der ansonsten starke Bayer-Keeper Bernd Leno bei seinem Rettungsversuch nicht über die Torlinie gelenkt hätte.

Den Rheinländern droht nach der unglücklichen Pleite im Kraichgau die erste Saison ohne Europacup seit sieben Jahren – zuletzt spielte Bayer viermal in Folge in der Königsklasse. Völler hat allerdings wiederholt erklärt, dass der Werksklub auch ohne Einnahmen aus dem internationalen Geschäft nicht zum Verkauf von Leistungsträgern gezwungen sei.

Der Sportchef sah sich allerdings trotzdem dazu genötigt, die Profis vor der anstehenden Partie nach der Länderspielpause gegen den VfL Wolfsburg wachzurütteln. “Da muss die Hütte brennen”, forderte Völler: “Da müssen wir uns von hinten absetzen. Wir müssen beißen und kämpfen in den nächsten Wochen, um wieder weiter nach vorne zu rücken.”

Auch Korkut setzt alles auf das Wolfsburg-Spiel. “Wir haben die Möglichkeit, in zwei Wochen die Punkte zu holen, die wir auch benötigen”, sagte der Coach, der seit 15 Bundesligaspielen auf einen Sieg an der Seitenlinie wartet: “Ich werde mich nicht jeden Tag mit der Tabelle beschäftigen. Ich habe in den nächsten Tagen und Wochen wichtigere Dinge zu erledigen. Alles andere wäre nicht der richtige Weg.”

Auf dem richtigen Weg sind definitiv die Hoffenheimer. Das TSG-Mannschaft, die ihre Rekord-Heimserie auf 13 Begegnungen ohne Niederlage ausgebaut hat, hält Kurs auf die erste Europacup-Teilnahme der Klubgeschichte. Da der Tabellenvierte mittlerweile sogar fünf Punkte Vorsprung auf Platz fünf hat, winkt sogar die Teilnahme an der Qualifikation zur Champions League – mindestens.

Beitragsbild: Getty Images

Torjubel 1:0 Hoffenheim, links Torschütze Sandro Wagner (Hoffenh) , . TSG 1899 Hoffenheim-Bayer 04 Leverkusen . Sinsheim, GER 18.03.2017, 25. Spieltag Fussball-Bundesliga 2016-2017.

goal celebration 1 0 Hoffenheim left Scorer Sandro Wagner Hoffenh TSG 1899 Hoffenheim Bayer 04 Leverkusen Sinsheim ger 18 03 2017 25 Matchday Football Bundesliga 2016 2017

Niederlage in Hoffenheim: Korkut muss weiter auf ersten Sieg warten

via Sky Bundesliga HD

Tayfun Korkut muss auch nach der dritten Partie als Trainer von Bayer Leverkusen auf den ersten Sieg warten. Drei Tage nach dem Aus im Achtelfinale der Champions League unterlag die Werkself am 25. Spieltag der Fußball-Bundesliga 0:1 (0:0) bei ihrem bisherigen Lieblings-Auswärtsgegner 1899 Hoffenheim. Die Kraichgauer, die zuvor noch nie zu Hause gegen Leverkusen gewinnen konnten, bauten ihre Rekord-Heimserie auf 13 Begegnungen ohne Niederlage aus.

Sandro Wagner (62.) traf für die TSG, die weiter Kurs auf ihre erste Europacup-Teilnahme hält. Für Leverkusen rückt dagegen das internationale Geschäft nach dem sechsten Pflichtspiel hintereinander ohne Sieg in immer weitere Ferne. Korkut selbst ist seit mittlerweile 15 Bundesligaspielen ohne Sieg an der Seitenlinie.

Die 28.117 Zuschauer in der Rhein-Neckar-Arena sahen bereits nach 90 Sekunden die erste gute Möglichkeit der Hoffenheimer. Torjäger Wagner scheiterte aber an Bayer-Torwart Bernd Leno. Das war der Auftakt zu einer frühen Drangphase der Gastgeber, die ohne den gesperrten Abwehrchef Kevin Vogt sowie Pavel Kaderabek, Lukas Rupp und Mark Uth auskommen mussten. Kerem Demirbay vergab in der 6. Minute die nächste Chance.

Nach zehn Minuten konnten sich die Leverkusener befreien. Die Gäste, bei denen die gesperrten Wendell und Hakan Calhanoglu sowie Jonathan Tah fehlten, zeigten gute Ansätze im Spiel nach vorne. Admir Mehmedi hatte per Kopf die erste echte Gelegenheit für die Rheinländer (13.).

Mitte der ersten Hälfte landeten abgefälschte Schüsse von Karim Bellarabi (22.) und Kevin Kampl (23.) fast im TSG-Tor. Bei den Hoffenheimern war in diesen Minuten sowohl in Defensive wie Offensive ungewohnt viel Sand im Getriebe.

Erst in der 33. Minute verbreitete Adam Szalai wieder Torgefahr, kurz darauf kam Wagner nicht an Leno vorbei (37.). Auf der Gegenseite scheiterte Bellarabi an TSG-Keeper Oliver Baumann (39.). Das Unentschieden zur Pause war gerecht. Vom früheren Hoffenheimer Kevin Volland war in den ersten 45 Minuten kaum etwas zu sehen, in der 71. Minute nahm ihn Korkut auch vom Platz.

Nach dem Seitenwechsel stellte TSG-Trainer Julian Nagelsmann um. Nationalspieler Sebastian Rudy ging auf die Außenverteidiger-Position für den ausgewechselten Jeremy Toljan, der eingewechselte Pirmin Schwegler ersetzte Rudy in der Zentrale. Die Maßnahme brachte zunächst allerdings keinen Erfolg. Leverkusen machte zwar nicht viel nach vorne, hatte hinten aber alles weitgehend im Griff.

Umso überraschender war die TSG-Führung nach rund einer Stunde durch Wagner, dessen elftes Saisontor äußerst glücklich fiel: Der Abschluss des Stürmers aus kurzer Distanz wäre am Tor vorbeigegangen, erst Leno lenkte den Ball über die Torlinie. Nach dem Rückstand erhöhten die Gäste die Schlagzahl, Hoffenheim boten sich Konterchancen.

Beste Hoffenheimer waren Niklas Süle und Emir Bicakcic. Bei Leverkusen überzeugten Kampl und Mehmedi.

SID as dk

 

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10.03.2017, xkvx, Fussball 1.Bundesliga, Bayer 04 Leverkusen - SV Werder Bremen, emspor, v.l. Aleksandar Dragovic (Bayer 04 Leverkusen), Claudio Pizarro (SV Werder Bremen) Leverkusen

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1:1 gegen Bremen: Bayer verliert auch unter Trainer Korkut weiter an Boden

via Sky Bundesliga HD

(SID) – Kein idealer Einstand für Tayfun Korkut auf der Trainerbank von Bayer Leverkusen: Vier Tage nach seinem Amtsantritt bei der Werkself musste sich der Nachfolger des am vergangenen Sonntag entlassenen Roger Schmidt mit einem schmucklosen 1:1 (1:0) gegen Werder Bremen begnügen. Ömer Toprak scheiterte in der sechsten Minute der Nachspielzeit per Foulelfmeter an Felix Wiedwald und vergab glückliche drei Punkte zum Neustart.

“Ich habe ihn nicht reingemacht”, sagte Toprak bei Sky lapidar nach dem fünften verschossenen Elfmeter der Leverkusener in dieser Saison: “Der Torwart ist gut gesprungen und hat ihn halt gehalten. Ich war mir ziemlich sicher, dass ich ihn reinmache – das hat nicht geklappt. Dass der Umschwung von heute auf morgen nicht klappt, war uns auch klar.” Wiedwald erklärte: “Ich musste eine schwere Zeit durchmache. Heute war das i-Tüpfelchen wieder drauf.”

Toprak: “War mir sicher, dass ich ihn reinmache”
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Korkut: “Solche Geschichten schreibt der Fußball”
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Während Bayer nach dem dritten Ligaspiel in Folge ohne Sieg die Europacup-Plätze am 24. Spieltag immer weiter aus den Augen zu verlieren droht, machte Werder durch sein viertes Match in Serie ohne Niederlage einen weiteren kleinen Schritt Richtung Klassenerhalt. Claudio Pizarro sicherte den Gästen in der 79. Minute durch seinen ersten Saisontreffer einen verdienten Punkt, nachdem Leverkusen in der siebten Minute durch Kevin Volland in Führung gegangen war. Bayers Wendell sah in der 90. Minute wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot.

Vor 30.000 Zuschauern, darunter Bundestrainer Joachim Löw, hatte Werder bereits nach 90 Sekunden die erste Chance des Spiels. Theodor Gebre Selassie fand per Kopf aber in Nationaltorwart Bernd Leno seinen Meister.

Korkut: “Werden die Erfolge einfahren”
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Wenige Minuten später traf dann Julian Brandt aus gut 20 Metern nur die Unterkante der Latte. Den Abpraller verwertete Nationalmannschaftskollege Volland per Kopf zu seinem dritten Saisontreffer. Werder-Torwart Felix Wiedwald war chancenlos.

Werder ließ sich durch den Rückstand aber nicht aus der Bahn werfen und spielte weiter forsch auf. Die wacklige Hintermannschaft der Gastgeber stürzte von einer Verlegenheit in die andere und hatte Glück, dass die Gäste im Abschluss nicht konsequent genug waren. In der 31. Minute verhinderte allerdings Wiedwald gegen Wendell einen höheren Rückstand der Bremer.

Junuzovic: “Bin ein bisschen angefressen”
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Korkut, der permanent an der Seitenlinie gestikulierend auf sein Team einwirkte, wollte kurz nach der Pause schon erneut zum Jubel ausholen. Aber Wiedwald entschärfte in der 48. Minute mit einer Glanzparade einen strammen Schuss von Nationalspieler Karim Bellarabi. In der Folgezeit musste der neue Bayer-Coach aber ebenso wie die 04-Anhänger weiter zittern.

Denn Werder drückte permanent auf den Ausgleich, war aber ohne seinen verletzten Torjäger Serge Gnabry, der neun seiner bisherigen zehn Saisontreffer auswärts erzielt hatte, lange zu harmlos vor dem Bayer-Tor. Große Möglichkeiten vergaben Zlatko Junuzovic, dessen Schuss zunächst von Benjamin Henrichs geblockt wurde, und Florian Grillitsch im Nachschuss jeweils in der 59. Minute.

Pizarro: “War ein bisschen Glück dabei”
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20 Minuten später war Pizarro aber kurz nach seiner Einwechslung nach scharfer Flanke von Florian Bauer mit dem Knie zur Stelle. Quasi mit dem Schlusspfiff eröffnete sich Leverkusen nach einem Foul von Maximilian Eggestein an Henrichs doch noch die Chance zum schmeichelhaften Sieg, doch Toprak scheiterte mit seinem schwachen Versuch.

Beste Spieler bei Leverkusen, das einmal mehr ohne seinen verletzten Kapitän Lars Bender auskommen musste, war Brandt. Bei Werder, auf dessen Seite ebenso wie Gnabry auch der verletzte Kapitän Clemens Fritz (Syndesmoseriss) schmerzlich vermisst wurde, wussten einmal mehr Wiedwald und Junuzovic besonders zu gefallen.

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Beitragsbild: Imago

BRAUNSCHWEIG, GERMANY - OCTOBER 17: Coach Tayfun Korkut of Kaiserslautern before the Second Bundesliga match between Eintracht Braunschweig and 1. FC Kaiserslautern at Eintracht Stadion on October 17, 2016 in Braunschweig, Germany. (Photo by Joachim Sielski/Bongarts/Getty Images)

Korkut Interims-Trainer bei Bayer Leverkusen

via Sky Sport Austria

Tayfun Korkut ist Interims-Trainer beim Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen nach der Trennung von Chefcoach Roger Schmidt. Dies gab der Klub am Montag bekannt. Der 42-Jährige, schon Trainer von Hannover 96 und des 1. FC Kaiserslautern, wird bis zum Saisonende den Werksklub übernehmen. Im Dezember 2016 hatte Korkut seinen Vertrag in Kaiserslautern auf eigenen Wunsch aufgelöst.

Korkut: “Ist für beide Seiten eine Chance”

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“Tayfun Korkut wird bis zum Saisonende die Verantwortung tragen”, sagte Geschäftsführer Michael Schade. Zum 1. Juli soll dann ein neuer Chefcoach das Zepter bei Bayer übernehmen. Als mögliche Kandidaten gelten Julian Nagelsmann (1899 Hoffenheim) und Lucien Favre (OGC Nizza). “Wir wollen alles daransetzen, das Ziel, international dabei zu sein, nochmals in Angriff nehmen”, sagte Korkut auf der Pressekonferenz.

Sportchef Rudi Völler nahm nochmals ausführlich zur Trennung von Schmidt Stellung: “Wir hatten uns das anders vorgestellt. Leider mussten wir nach vielen Besprechungen und Diskussionen zum Ergebnis kommen, uns von Roger Schmidt zu trennen. Natürlich hatten wir die Überlegung, trotzdem mit ihm weiterzumachen. Aber es war schnell klar, dass es durch die Vorbelastung nicht möglich war. Tayfun ist eine Entscheidung, die in den letzten Tagen gereift. Er hat immer gute Ideen, Fußball spielen zu lassen. Die Wahl war relativ einfach, wir sind von Tayfun überzeugt, dass er die Köpfe der Spieler frei bekommt.”

Völler: “Korkut wird die Köpfe bei Spielern freibekommen”

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Am Sonntag hatte Bayer die Freistellung Schmidts verkündet, der mit seinem Team zuletzt drei Pflichtspielpleiten mit zwölf Gegentoren hatte hinnehmen müssen.

Meijer zu Korkut: “Hatte ihn nicht im Kopf”
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Artikelbild: Getty

DORTMUND, GERMANY - MARCH 04:  Roger Schmidt, head coach of Leverkusen reacts during the Bundesliga match between Borussia Dortmund and Bayer 04 Leverkusen at Signal Iduna Park on March 4, 2017 in Dortmund, Germany.  (Photo by Martin Rose/Bongarts/Getty Images)

Bayer trennt sich von Coach Schmidt

via Sky Sport Austria

Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen hat die Trennung von Trainer Roger Schmidt vollzogen. Das gab der Klub am Sonntag bekannt. Durch das 2:6 bei Borussia Dortmund am Samstag kassierte der Werksklub die dritte Pflichtspiel-Niederlage in Folge und musste dabei zwölf Gegentore hinnehmen. Der 49-Jährige stand seit 2014 bei den Rheinländern unter Vertrag.

“Angesichts der aktuellen sportlichen Entwicklung sind wir nach sehr ausführlicher Analyse und Beratung zu der Auffassung gelangt, dass eine Trennung zwar schmerzhaft, aber für die weitere Entwicklung und Zielerreichung von Bayer 04 unumgänglich ist”, sagte Geschäftsführer Michael Schade.

Sportchef Rudi Völler betonte, wie schwer ihm die Freistellung gefallen sei: “Ich halte Roger Schmidt für einen absoluten Top-Trainer und habe mich deshalb immer und überall aus voller Überzeugung für ihn eingesetzt.” Aber Bayer musste “jetzt handeln, wenn wir unsere Ziele nicht vollends aus den Augen verlieren wollen”, äußerte der Weltmeister von 1990.

Entscheidend sei jetzt, Konstanz in die Leistungen der Mannschaft zu bringen. Völler: “Unser Team hat große Qualitäten, die es allerdings viel zu selten in dieser Saison gezeigt hat. Die Spieler stehen nach der Trennung von Roger Schmidt mehr denn je in der Pflicht und in der Verantwortung, diese Qualitäten wieder freizusetzen.”

In der laufenden Saison war Bayer in der Liga deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben, in der Champions League hatte der Klub hingegen das Achtelfinale erreicht, verlor allerdings das Hinspiel zu Hause gegen Atletico Madrid (2:4).

Der Kontrakt von Schmidt hat noch eine Laufzeit bis 2019. Sportchef Rudi Völler und Geschäftsführer Michael Schade hatten immer wieder betont, von den Fähigkeiten ihres Chefcoaches überzeugt zu sein und hatten dem Fußballlehrer zuvor in kritischen Phasen immer das Vertrauen ausgesprochen.

Die Trennung von Schmidt bedeutet den neunten Trainerwechsel der laufenden Saison.

Beitragsbild: Getty Images

SID rd

Dortmund, Germany 04.03.2017, 1. Bundesliga 23. Spieltag, BV Borussia Dortmund - Bayer 04 Leverkusen, Ousmane Dembele (BVB) jubelt nach dem treffer zum 1:0, torjubel ( DeFodi001

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6:2 – BVB setzt Bayers Schmidt unter Druck

via Sky Bundesliga HD

Borussia Dortmund hat in der Fußball-Bundesliga den Ausrutscher von RB Leipzig genutzt und Bayer Leverkusens Trainer Roger Schmidt weiter unter Druck gesetzt. Im Duell mit der Werkself behielt der Vizemeister mit 6:2 (2:0) die Oberhand und hat als Dritter nur noch sechs Punkte Rückstand auf den Tabellenzweiten Leipzig. Durch Leverkusens elfte Saisonniederlage reißt die Kritik an Coach Schmidt nicht ab. Mit nur 30 Punkten sind die Rheinländer im Moment meilenweit vom europäischen Geschäft entfernt.

Vier Tage vor dem entscheidenden Rückspiel im Achtelfinale der Champions League gegen Benfica Lissabon (Hinspiel: 0:1) brachte Ousmane Dembélé (6.) den BVB früh in die Erfolgsspur. Pierre-Emerick Aubameyang (26./69.) stellte mit seinen Saiosontoren 20 und 21 die Weichen entscheidend zum dritten Dortmunder Sieg in Folge. Für die  weiteren Treffer der Platzherren sorgten US-Talent Christian Pulisic (77.), Weltmeister André Schürrle (85., Foulelfmeter) und Rafael Guerero (90.+2). Nationalstürmer Kevin Volland (48.) und Wendell per Freistoß (74.) verkürzten zweimal für Leverkusen.

Seinen 32. Heimerfolg in Serie bezahlte Dortmund jedoch mit einer möglichen Verletzung von Marco Reus. Er humpelte noch im ersten Durchgang angeschlagen vom Feld und wurde durch Pulisic (44.) ersetzt. Nach dem an einer Stoffwechselerkrankung leidenden Weltmeister Mario Götze droht auch der in der Vergangenheit verletzungsgeplagte Flügelstürmer erneut auszufallen.

BVB-Trainer Thomas Tuchel vertraute vor 79.100 Zuschauern der gleichen Startformation wie beim jüngsten Auswärtssieg seiner Elf beim SC Freiburg (3:0). Sein Gegenüber Schmidt hingegen wechselte dreimal im Vergleich zur Heimniederlage gegen den FSV Mainz 05 (0:2). Den angeschlagenen Torjäger Javier Hernandez und Nationalspieler Karim Bellarabi setzte der Coach ebenso auf die Bank wie den in den vergangenen Wochen oft überforderten Innenverteidiger Aleksandar Dragovic. Für sie bekamen Admir Mehmedi, Charles Aranguiz und Wendell ihre Chance.

Einen Tag nachdem Schmidt seine Spieler in die Pflicht genommen hatte (“Wer’s nicht bringt im Spiel und im Training, der kann bei Bayer Leverkusen nicht spielen”), verpuffte seine Taktik ohne die stärksten Offensivkräfte geradezu. Zwar kombinierten die Gäste in der ersten Halbzeit bis zum gegnerischen Strafraum durchaus ansehnlich, ließen jedoch zwingende Torchancen vermissen und agierten in der Abwehr planlos.

Dembélés Treffer ermöglichte erst eine unfreiweillige Vorlage von Aranguiz, der nach schwacher Leistung noch vor der Pause von Bellarabi (38.) ersetzt wurde. Beim 2:0 fälschte Bayer-Verteidiger Tin Jedvaj einen Kopfball von Marc Bartra direkt für die Füße von Aubameyang ab. Eine weitere erstklassige Gelegenheit vergab der Gabuner (41.), als er aus kürzester Distanz nach Vorlage von Dembélé am Ball vorbei schlug.

Im zweiten Abschnitt begann Bayer verbessert. Vollands Anschlusstreffer begünstigte ein kapitaler Stellungsfehler von BVB-Abwehrchef Sokratis, den der frühere Hoffenheimer zu leicht abschüttelte. Dortmund verpasste darauf die frühe Vorentscheidung, als Dembélé (58.) versäumte, einen Konter zu veredeln, und den Ball knapp über das Tor zirkelte. In der Folge übernahm der BVB weitgehend die Kontrolle und setzte Bayer in der eigenen Hälfte fest und verwertete mehrere Chancen.

SID fk dk

 

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Schmidt: “Wer es nicht bringt, der kann bei Bayer nicht spielen”

via Sky Sport Austria

Bayer-Trainer Roger Schmidt nimmt die Spieler vor der Partie in Dortmund in die Pflicht.

Schmidt: “Wer es nicht bringt, der kann bei Bayer nicht spielen”
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25.02.2017, Fussball GER, 1. Bundesliga Saison 2016 2017, 22. Spieltag, Bayer 04 Leverkusen - FSV Mainz 05, Jubel Levin Oeztunali, Levin Öztunali (Mainz 05), li., und Gaetan Bussmann (Mainz 05)

25 02 2017 Football ger 1 Bundesliga Season 2016 2017 22 Matchday Bayer 04 Leverkusen FSV Mainz 05 cheering Levin Oeztunali Levin Öztunali Mainz 05 left and Gaetan Bussmann Mainz 05

Pleite gegen Mainz: Bayer-Aufholjagd jäh gestoppt

via Sky Bundesliga HD

(SID) – Der FSV Mainz 05 hat seine Auswärtspleitenserie beendet und gleichzeitig die Aufholjagd des Champions-League-Starters Bayer Leverkusen jäh gestoppt. Nach zwei Siegen in Folge unterlagen die Werkskicker am Karnevalssamstag den Rheinhessen mit 0:2 (0:2). Zuvor hatten die Kicker aus der Karnevalshochburg sechsmal in Folge auswärts verloren (2:16 Tore).

Innenverteidiger Stefan Bell (3.) per Kopf nach Eckball des Ex-Leverkuseners Levin Öztunali und Öztunali per Freistoß aus 28 Metern (11.), der an Freund und Feind vorbeiging, schossen die Gäste frühzeitig mit 2:0 in Führung. Am vergangenen Dienstag hatte Bayer in der Königsklasse im Achtelfinalhinspiel gegen Atletico Madrid schon eine bittere 2:4-Schlappe zu Hause hinnehmen müssen.

Schmidt: “Nach guten Leistungen kommen häufig schwächere Spiele”
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Die Leverkusener wirkten in der Anfangsphase völlig vor der Rolle. Schon in der zweiten Minute unterlief Kapitän Lars Bender ein katastrophaler Fehlpass. Der Kolumbianer Jhon Cordoba stürmte allein auf das Bayer-Tor zu, scheiterte aber am glänzend reagierenden Torwart Bernd Leno. Nach dem 1:0 besaß der auffällige Uwe-Seeler-Enkel Öztunali freistehend per Kopf auf Flanke von Pablo Di Blasis die nächste gute Chance, doch der Ball ging knapp am Bayer-Tor vorbei.

Die Gastgeber fanden nur mühsam Tritt. Außenverteidiger Tin Jedvaj (14.) scheiterte per Kopf aus kurzer Distanz an FSV-Keeper Jonas Lössl. Der 17-jährige Kai Havertz (34.) fand aus 16 Metern ebenfalls in Lössl seinen Meister. Zwei Minuten später prüfte Cordoba mit einem Schuss mit der Hacke erneut Leno, der aber per Fußabwehr klärte. Die Vorarbeit hatte Gaetan Bussmann geleistet. Zur Pause gab es ein heftiges Pfeifkonzert von den Bayer-Fans.

Schmidt: “Haben uns mit kämpferischer Leistung belohnt”
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Die Werkskicker zeigten in der Tat Fußball zum Abgewöhnen in der ersten Halbzeit, die Abwehr war ein Torso. Ohne Esprit und Zweikampfhärte konnten die Mainzer kaum unter Druck gesetzt werden. Auch der Mexikaner Javier Chicharito Hernandez, beim 3:2 im Hinspiel noch dreifacher Torschütze, stand lange Zeit klar im Schatten seiner Gegenspieler.

Bayer-Coach Roger Schmidt brachte in der 54. Minute in Mittelstürmer Stefan Kießling einen zusätzlichen Angreifer. Aber die Angriffsaktionen von Leverkusen wurden zunächst nicht zwingender. Ein Freistoß von Kevin Volland (62.) wurde von Lössl pariert. Roger Schmidt brachte zudem Nationalspieler Julian Brandt (67.) für Havertz.

Schmidt: “Die Mannschaft will”
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Die Bestnoten bei Bayer verdienten sich Leno und Ömer Toprak. Beim FSV gefielen vor allem Öztunali, Cordoba und Bell.

 

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