Zum Inhalt Zum Menü

Aktuelle Beiträge

20.05.2017, xfux, Fussball 1.Bundesliga, Borussia Moenchengladbach - SV Darmstadt 98, emspor emonline, v.l. Nico Schulz (Borussia Moenchengladbach), Thorgan Hazard (Borussia Moenchengladbach) Torjubel, Goal celebration, celebrate the goal zum 1:0 Moenchengladbach

20 05 2017 xfux Football 1 Bundesliga Borussia Moenchengladbach SV Darmstadt 98 emspor emonline v l Nico Schulz Borussia Moenchengladbach Thorgan Hazard Borussia Moenchengladbach goal celebration Goal Celebration Celebrate The Goal to 1 0 Moenchengladbach

Gladbach verpasst Europa League

via Sky Bundesliga HD

Borussia Mönchengladbach hat die vierte Europacup-Teilnahme in Folge verpasst. Die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking musste sich am letzten Spieltag der Fußball-Bundesliga mit einem 2:2 (0:0) gegen Absteiger Darmstadt 98 begnügen. Die Lilien verabschiedeten sich damit mit ihrem vierten Punkt im 17. Auswärtsspiel aus der Liga.

Thorgan Hazard (50.) und Raffael (65.) hatten Gladbach zweimal in Führung gebracht, Sven Schipplock (63.) und Marcel Heller (90.) glichen für Darmstadt jeweils aus.

Bevor Bundesliga-Rekord-Schiedsrichter Wolfgang Stark (Ergolding) die 344. und gleichzeitig letzte Begegnung seiner Karriere anpfiff, wurden bei den Gastgebern zwei Profis verabschiedet. Andreas Christensen kehrt zum englischen Meister FC Chelsea zurück, und Mahmoud Dahoud wechselt zum Pokalfinalisten Borussia Dortmund.

Kurios: Kramer tauscht Trikot mit Schiri Stark
brightcove.createExperiences();

Vor 54.014 Zuschauern im ausverkauften Borussia-Park übernahmen die Gastgeber von Beginn an die Spielkontrolle, doch scheiterten sie immer wieder am ganz starken Daniel Heuer Fernandes. Der 98-Schlussmann verhinderte in der ersten Halbzeit gleich mehrfach einen Rückstand und parierte gegen Hazard (6.), Lars Stindl (20.), Fabian Johnson (26.) und Jonas Hofmann (34.) glänzend.

Gegen die defensiv eingestellten Gäste mangelte es dem Gladbacher Spiel aber auch an Genauigkeit und Tempo. Besonders Offensivspieler Raffael leistete sich in aussichtsreichen Situationen immer wieder leichtfertige Ballverluste. Darmstadt war zum Abschied aus der Bundesliga bemüht, immer wieder Nadelstiche zu setzen. Ein Schuss von Marcel Heller verfehlte sein Ziel aber knapp (16.), zudem rettete Gladbachs Innenverteidiger Jannik Vestergaard für seinen bereits geschlagenen Torhüter Yann Sommer artistisch kurz vor der Torlinie (30.).

Nach dem Wechsel war dann auch Heuer Fernandes machtlos. Eine Hereingabe von Hazard flog an Freund und Feind vorbei zur Gladbacher Führung ins lange Eck. Die Fohlen drängten in der Folge auf die Entscheidung. Dahoud scheiterte aber an Heuer Fernandes (54.), und Hazard brachte den Ball zudem in aussichtsreicher Position nicht unter Kontrolle (60.).

Für ihren fahrlässigen Umgang mit den eigenen Chancen wurde die Borussia bestraft. Antonio Colak köpfte dem eingewechselten Schipplock ans Knie, von dort sprang der Ball zum Ausgleich ins Netz. Nur zwei Minuten jedoch später brachte Raffael die Gladbacher per Kopf aber vorübergehend wieder auf Kurs, ehe Heller den Gästen noch das ehrenvolle Remis sicherte.

SID om dk

ZusammenfassungLive KommentarZeitleisteHeatmapKreidetafel
Andre Hahn (Borussia Moenchengladbach), Luiz Gustavo (VfL Wolfsburg) im Starkregen, danach wurde unterbrochen

André Cock Borussia Moenchengladbach Luiz Gustavo VfL Wolfsburg in Heavy rain Thereafter was interrupted

Wolfsburg vor Endspiel beim HSV

via Sky Bundesliga HD

Der VfL Wolfsburg muss ins Relegations-Endspiel beim Hamburger SV. Die VfL-Mannschaft von Trainer Andries Jonker erkämpfte am vorletzten Spieltag ein 1:1 (0:1) gegen Borussia Mönchengladbach – ein Punkt beim HSV am kommenden Samstag würde den Klassenerhalt sichern. Im Falle einer Niederlage droht die Relegation.

Nationalspieler Mario Gomez machte in der 58. Minute sein 16. Saisontor, zuvor hatte Jannik Vestergaard die von Wolfsburgs Ex-Trainer Dieter Hecking betreuten Gladbacher per Kopf (24.) verdient in Führung gebracht. Für die Borussia ist der Punkt im Kampf um die Europa-League-Teilnahme eigentlich zu wenig.

Vor 28.721 Zuschauern wurde Hecking vor der Partie vom VfL verabschiedet, der 52-Jährige bekam einen Strauß Blumen überreicht. Auch danach gingen die Nettigkeiten der zunächst sorglosen Gastgeber auf dem Platz weiter. Nach zehn Minuten hätte Borussia längst führen müssen.

Erst verpasste Gladbach-Kapitän Lars Stindl aus 16 Metern knapp, nur Sekunden später leistete sich Wolfsburgs Joshua Guilavogui im Aufbauspiel einen Katastrophen-Fehlpass – doch Jonas Hofmann traf dann nur den Pfosten, Stindls anschließender Versuch wurde gerade noch abgeblockt.

Wolfsburg präsentierte sich hinten konfus und vorne bis auf wenige Ansätze harmlos. Den Niedersachsen war der Druck deutlich anzumerken. Der Treffer von Vestergaard hatte sich also angedeutet. Nach einer Flanke in Folge einer Ecke hatte der Innenverteidiger kaum Probleme, sich durchzusetzen, und köpfte zum 1:0 ein. Mit nur einem Gegentor zur Halbzeit waren die Hausherren gut bedient.

Auch nach dem Seitenwechsel wirkte die Jonker-Elf lange gehemmt – kaum Tempo, kaum Ideen, dafür viel Krampf. Schon in der 51. Minute hatte Andre Hahn aus kurzer Distanz das 2:0 auf dem Fuß, Koen Casteels konnte aber sehenswert parieren. Aber weil die Gäste ihre Chancen nicht nutzen, blieb Wolfsburg im Spiel. Ein Geistesblitz von Gomez reichte dann zum Ausgleich. In der zweiten Halbzeit gab es eine längere Gewitterunterbrechung.

Wolfsburg hatte in Gomez und Jannes Horn noch seine Besten, bei der Borussia überzeugten Stindl und Mahmoud Dahoud.

ZusammenfassungLive KommentarZeitleisteHeatmapKreidetafelSpielplanTabelle
06.05.2017, xblx, Fussball 1.Bundesliga, Borussia Moenchengladbach - FC Augsburg, emspor v.l. Philipp Max (FC Augsburg), nach Tor von Alfred Finnbogason (FC Augsburg), Goal scored, Tor zum 0:1, celebrate the goal, Torjubel Moenchengladbach

06 05 2017 xblx Football 1 Bundesliga Borussia Moenchengladbach FC Augsburg emspor v l Philipp Max FC Augsburg After goal from Alfred Finnbogason FC Augsburg Goal Scored goal to 0 1 Celebrate The Goal goal celebration Moenchengladbach

Augsburg holt wertvollen Punkt in Gladbach

via Sky Bundesliga HD

SID – Der FC Augsburg hat mit einem wertvollen Remis bei Borussia Mönchengladbach einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht, einen möglichen Befreiungsschlag aber in letzter Minute verpasst. Das Team von Trainer Manuel Baum kam am Niederrhein nach langer Führung zu einem 1:1 (0:0). Für die insgesamt enttäuschenden Fohlen sanken die Chancen auf eine Europapokal-Teilnahme damit erheblich.

Alfred Finnbogason (57.) traf zunächst für den FCA, der eine Woche zuvor ein furioses 4:0 gegen den Hamburger SV vorgelegt hatte. Augsburg hatte nach 28 Spieltagen noch auf dem Relegationsrang gelegen, dann folgten sieben Punkte aus vier Spielen. Ganz anders die Borussia, die trotz des späten Ausgleichs durch Andre Hahn (90.+4) im Rennen um Europa den Anschluss zu verlieren droht.

Hecking: “Können über Remis zufrieden sein”
brightcove.createExperiences();

“Gladbach ist ein anderer Gegner als der HSV”, hatte FCA-Trainer Baum vor dem Spiel gesagt – die Anfangsphase gab ihm recht. Die Borussia übernahm sofort die Kontrolle, ließ den Ball gefällig laufen und die Gäste teilweise wie Statisten aussehen. Einzig im Abschluss haperte es, Patrick Herrmann ließ gleich zwei gute Gelegenheiten (6./8.) ungenutzt.

Während die Fohlen auf dem Platz den Ton angaben, herrschte auf den Rängen eine ungewohnte Atmosphäre. Die Gladbacher Ultras verzichteten wie angekündigt auf Unterstützung, Auslöser war die versehentliche Beseitigung einer Choreographie vor dem Pokal-Halbfinale gegen Eintracht Frankfurt durch den Reinigungsdienst. Stimmung unter den 52.362 Zuschauern kam so nur phasenweise auf.

Auf dem Rasen suchte die Borussia derweil vergeblich Lücken in der Abwehr, die tief stehenden Gäste lauerten auf Konter – ohne Erfolg. Das Team von Trainer Dieter Hecking hatte in dieser Phase deutlich mehr Ballbesitz und setzte bei einem Distanzschuss von Mahmoud Dahoud (25.) auch ein Ausrufezeichen, blieb vor dem Tor aber viel zu harmlos.

Stattdessen wurde der FCA zunehmend mutiger und hatte auch die größte Chance der ersten Halbzeit, als der auffällige Finnbogason aus fünf Metern an Torhüter Yann Sommer scheiterte (39.). Auf der Gegenseite kam Jonas Hofmann am Elfmeterpunkt frei zum Abschluss, zielte aber neben das Tor (44.). Insgesamt blieb der Unterhaltungsfaktor der Begegnung eher gering.

Das änderte sich unmittelbar nach der Pause: Augsburgs Dominik Kohr köpfte nach einer Ecke knapp über das Tor (48.), Herrmann verpasste auf der Gegenseite eine Hereingabe knapp (52.). Wenig später war es dann soweit: Halil Altintop schickte Finnbogason auf die Reise, der sich gegen Andreas Christensen und Jannik Vestergaard durchsetzte und aus zehn Metern ins linke Eck zur Führung traf.

Nach einem kurzen Schock war Gladbach um den Ausgleich bemüht, fand gegen die geschickte Augsburger Defensive aber lange kein Mittel. Erst in der Nachspielzeit erlöste Hahn die Gladbacher.

ZusammenfassungLive KommentarZeitleisteHeatmapKreidetafelSpielplanTabelle
Bremen's Peruvian striker Claudio Pizarro and Cologne's defender Dominique Heintz vie for the ball during the German first division Bundesliga football match Werder Bremen vs 1 FC Cologne in Bremen, northern Germany, on December 17, 2016. / AFP / PATRIK STOLLARZ / RESTRICTIONS: DURING MATCH TIME: DFL RULES TO LIMIT THE ONLINE USAGE TO 15 PICTURES PER MATCH AND FORBID IMAGE SEQUENCES TO SIMULATE VIDEO. == RESTRICTED TO EDITORIAL USE == FOR FURTHER QUERIES PLEASE CONTACT DFL DIRECTLY AT + 49 69 650050
        (Photo credit should read PATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images)

Peter Stöger empfängt Junuzovic und Co. – der 32. Spieltag der Deutschen Bundesliga live nur bei Sky

via Sky Sport Austria

Mögliche Entscheidungen im Rennen um die Königsklasse und im Abstiegskampf: Dortmund – Hoffenheim und Ingolstadt – Leverkusen am Samstag, HSV – Mainz am Sonntag Mit dem Streamingdienst Sky Ticket tages-, wochen- oder monatsweise auch ohne lange Vertragsbindung bei allen Spielen live dabei sein

Wien, 4. Mai 2017 – Drei Spieltage vor Saisonende ist in der Deutschen Bundesliga außer der Meisterschaft noch keine Entscheidung gefallen. Neben dem Rennen um die Ränge zwei bis vier streiten sich noch sieben Vereine um maximal drei  Plätze in der UEFA Europa League. Auf den Plätzen zwölf bis 18 zählt nur der Klassenerhalt. Sky berichtet am Wochenende live vom 32. Spieltag, an dem mehrere direkte Duelle für weitere Entscheidungen sorgen könnten.

Stöger: “Sehe mich nicht in China und fühle mich hier wohl”

Die Runde beginnt am Freitagabend ab 19.30 Uhr in Köln, wo der heimische FC die Mannschaft der Stunde aus Bremen empfängt. Mit einem Sieg könnte das Team von Peter Stöger den SV Werder in der Tabelle wieder überholen. Für die Bremer um Zlatko Junuzovic wäre die Rückkehr nach Europa mit einem erneuten Sieg zum Greifen nahe.

Junuzović vor Köln: “Das wird ein richtig geiles Spiel”
brightcove.createExperiences();

Hochspannung an der Spitze und im Keller am Samstagnachmittag
Am Samstagnachmittag steigt dann die Spannung in allen Tabellenregionen. Der SV Darmstadt braucht einen Sieg beim alten und neuen Deutschen Meister in München, um dem Abstieg in die 2. Bundesliga nach zuletzt drei Siegen in Folge auch in dieser Woche zu entgehen. Darüber hinaus kommt es in der Partie zwischen dem FC Ingolstadt und Bayer Leverkusen zum Österreicher-Duell. Während die Schanzer mit einem Sieg nochmal Anschluss an das rettende Ufer herstellen könnten, hofft die Werkself, nicht noch tiefer in den Tabellenkeller zu rutschen. Am oberen Ende der Tabelle könnte es beim Duell zwischen dem BVB und Hoffenheim eine Vorentscheidung im Rennen um die direkte Qualifikation zur UEFA Champions League geben.

Nagelsmann: Wollen BVB im Zweikampf wehtun!
brightcove.createExperiences();

Korkut: “Keiner hat ein Fragezeichen im Kopf”
brightcove.createExperiences();

Tuchel vor Hoffenheim: “Fühlen uns bereit, sie zu schlagen”
brightcove.createExperiences();

Diese und alle weiteren Begegnungen überträgt Sky am Nachmittag wahlweise als Einzelspiele oder in der Original Sky Konferenz.

Hertha gegen Leipzig am Samstagabend
Im Anschluss an die Nachmittagsspiele findet das letzte „bwin Topspiel der Woche“ dieser Saison statt. Im Berliner Olympiastadion geht es für die Hertha um wichtige Punkte im Kampf um die internationalen Plätze. Gegner RB Leipzig mit Trainer Ralph Hasenhüttl kann mit einem Sieg das Erreichen der Königsklasse perfekt machen.

Verlieren verboten: HSV gegen Mainz am Sonntag
Ein Schlüsselspiel im Abstiegskampf steht am Sonntagnachmittag auf dem Programm. Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie und dem 0:4 in Augsburg findet sich der HSV mit Michael Gregoritsch drei Spieltage vor Schluss auf dem Relegationsplatz wieder. Gegen die punktgleichen Mainzer, die beim letzten Auswärtsspiel einen Punkt beim FC Bayern entführen konnten, soll nun der Befreiungsschlag gelingen.

Vor Abstiegskrimi: So entspannt der HSV im Wachtelhof
brightcove.createExperiences();

Komplettiert wird der Spieltag am Sonntagabend ab 19.30 Uhr bei der letzten Ausgabe von „Sky90 – die Kia Fußballdebatte“ in dieser Saison, direkt im Anschluss an das späte Sonntagsspiel zwischen Freiburg und Schalke. Burgstaller und Schöpf wollen nach ihrem Glanzauftritt gegen Leverkusen nachlegen und in Freiburg wichtige Punkte für den Kampf um Europa sammeln.

Mit den Supersport Tickets flexibel auch ohne lange Vertragsbindung live dabei
Mit Sky Ticket können auch alle Fußballfans, die keine Sky Kunden sind, mit flexiblen Tages-, Wochen- und Monatstickets ohne lange Vertragsbindung live dabei sein. Über das Internet bietet Sky Ticket alle Inhalte auf einer Vielzahl an Geräten wie Smart-TVs, Spielekonsolen, Tablets, Smartphones und weiteren Streaming-Geräten. Ausführliche Informationen sind unter skyticket.at verfügbar.

Der 32. Spieltag der Deutschen Bundesliga bei Sky und Sky Go sowie ohne lange Vertragsbindung mit Sky Ticket und in zahlreichen Sky Sportsbars:

Freitag:
19.30 Uhr: 1. FC Köln – SV Werder Bremen auf Sky Sport Bundesliga 1 HD

Samstag:
14.00 Uhr: Vorberichte und Original Sky Konferenz auf Sky Sport Bundesliga 1 HD
15.15 Uhr: Eintracht Frankfurt – VfL Wolfsburg auf Sky Sport Bundesliga 2 HD
15.15 Uhr: Borussia Dortmund – TSG 1899 Hoffenheim auf Sky Sport Bundesliga 3 HD
15.15 Uhr: FC Bayern München – SV Darmstadt 98 auf Sky Sport Bundesliga 4 HD
15.15 Uhr: Borussia Mönchengladbach – FC Augsburg auf Sky Sport Bundesliga 5 HD
15.15 Uhr: FC Ingolstadt 04 – Bayer 04 Leverkusen auf Sky Sport Bundesliga 6 HD

17.30 Uhr: „bwin Topspiel der Woche“: Hertha BSC – RB Leipzig auf Sky Sport Bundesliga 1 HD, über die Taktik-Cam auf Sky Bundesliga 3 HD

Sonntag:
15.00 Uhr: Hamburger SV – 1. FSV Mainz 05 auf Sky Sport Bundesliga 2 HD und Sky Sport Bundesliga UHD
17.00 Uhr: SC Freiburg – FC Schalke 04 auf Sky Sport Bundesliga 1 HD
19.30 Uhr: „Sky90 – die Kia Fußballdebatte“ auf Sky Sport Bundesliga 1 HD

Beitragsbild: Getty Images

29.04.2017, xjhx, Fussball 1.Bundesliga, FSV Mainz 05 - Borussia Mönchengladbach, emspor, v.l. Nico Schulz (Borussia Mönchengladbach) celebrate the goal, Torjubel zum 0:2 Mainz

29 04 2017 xJHx Football 1 Bundesliga FSV Mainz 05 Borussia Moenchengladbach emspor v l Nico Schulz Borussia Moenchengladbach Celebrate The Goal goal celebration to 0 2 Mainz

Gladbach gewinnt und vergrößert Mainzer Abstiegssorgen

via Sky Bundesliga HD

SID – Borussia Mönchengladbach hat das Pokal-Aus überwunden und die Abstiegssorgen des FSV Mainz 05 wieder vergrößert. Durch das 2:1 (1:0) bei den Rheinhessen darf das Team von Trainer Dieter Hecking zudem weiter auf die Qualifikation für die Europa League hoffen.

Vier Tage nach dem unglücklichen 6:7 im Elfmeterschießen im DFB-Pokal-Halbfinale gegen Eintracht Frankfurt erzielte Fohlen-Kapitän Lars Stindl die Führung (31.). Nico Schulz traf nur Sekunden nach dem Anpfiff der zweiten Halbzeit (46.). Yoshinori Muto (89.) schoss nur noch das Anschlusstor für den FSV.

Schulz: Sind ne geile Truppe
brightcove.createExperiences();

Die Mainzer, denen auch die Videobotschaft von Basketball-Star Dirk Nowitzki nicht half (“Mainz bleibt eins – auf jeden Fall”), kassierten nach zuletzt vier Punkten aus zwei Spielen wieder einen Rückschlag – mit insgesamt 33 Zählern wird das Team von Trainer Martin Schmidt wohl bis zum Schluss zittern müssen.

In der ersten Halbzeit zeigten die Hausherren vor 34.000 Zuschauern nur in der Anfangsphase, dass sie in die Bundesliga gehören. Gegen die ohne eine Reihe von Leistungsträgern angetretene Borussia war Mainz zunächst das etwas bessere Team. Yoshinori Muto scheiterte in der 3. Minute per Kopf an Gladbachs Torwart Yann Sommer.

Angesichts der vielen verletzten Kaderspieler “pfeifen wir aus dem letzten Loch”, hatte Hecking nach der Pokalpartie gesagt. Außenverteidiger Oscar Wendt hatte gegen Frankfurt einen Ellenbogenbruch erlitten und das Lazarett (unter anderem Raffael, Christoph Kramer, Thorgan Hazard und Fabian Johnson) noch vergrößert.

Beim FSV fehlte Levin Öztunali, der zuletzt ebenfalls angeschlagene Stürmer Jhon Cordoba wurde eingewechselt (62.). Als Spielmacher lief erneut der beim 2:2 bei Rekordmeister Bayern München starke Spanier Bojan Krkic auf.

Statt auf die Offensive mussten sich die Gastgeber aber zunehmend auf die Verteidigung konzentrieren. Die Gäste wurden im Verlauf der ersten halbe Stunde immer stärker. Stindl schloss dann einen Konter über den schnellen Schulz ab.

Die Antwort der Gastgeber, die nur eines der letzten fünf Heimspiele gegen Mönchengladbach gewonnen hatten, ließ auf sich warten. Das Schmidt-Team wirkte geschockt – erst recht nach dem Gegentreffer unmittelbar nach dem Wiederanpfiff, bei dem die komplette Mainzer Abwehr viel zu behäbig verteidigte.

In der letzten halben Stunde wurden die Mainzer zwar aktiver, der FSV tat sich aber schwer gegen die nun noch dichter stehende Fohlen-Abwehr und brachte zunächst nur Distanzschüsse zustande.

Beim FSV waren Stefan Bell und Fabian Frei die besten Spieler, im Gladbach-Trikot überzeugten Schulz und Jannik Vestergaard.

ZusammenfassungLive KommentarZeitleisteHeatmapKreidetafel

Hoffenheim baut Heimrekord aus: TSG hält Kurs auf Champions league

via Sky Bundesliga HD

SID – 1899 Hoffenheim hat seinen Heimrekord ausgebaut und hält in der Fußball-Bundesliga weiter Kurs auf die Champions League. Der Tabellendritte setzte sich am 29. Spieltag in einer turbulenten Begegnung mit 5:3 (2:2) gegen Borussia Mönchengladbach durch. Damit ist die TSG, die ihre erste Europacup-Teilnahme ganz dicht vor Augen hat, in dieser Saison zu Hause weiter unbesiegt (15 Partien).

Ádám Szalai (9./24.), Kerem Demirbay (58./89.) und Mark Uth (75.) trafen für die Kraichgauer. Für die Borussia bedeutet die erste Pleite nach sechs Spielen gegen Hoffenheim ohne Niederlage einen herben Rückschlag im Kampf um die Qualifikation für die Europa League. Daran änderten auch die Tore von Jannik Vestergaard (31.), Lars Stindl (35.) und Mahmoud Dahoud (78.) nichts.

Die 30.150 Zuschauer in der ausverkauften Rhein-Neckar-Arena sahen zu Beginn starke Gäste. Die Gladbacher, die ohne Weltmeister Christoph Kramer, Raffael, Tony Jantschke, Thorgan Hazard und den Ex-Hoffenheimer Fabian Johnson auskommen mussten, drängten die Hoffenheimer in die Defensive. Dennoch waren es die Gastgeber, die in Führung gingen. Nach einem Freistoß Demirbays wehrte Gladbachs Torwart Yann Sommer den Kopfball von Sandro Wagner zu kurz ab – Szalai staubte ab.

Der Ungar stand bei seinem sechsten Saisontor wohl ganz knapp im Abseits. Das Schiedsrichter-Team um Christian Dingert (Lebecksmühle) übersah dies aber – sehr zum Ärger von Borussia-Trainer Dieter Hecking, der sich schon über den Freistoß-Pfiff vor dem Treffer aufgeregt hatte.

Nach dem Rückstand waren die Gladbacher von der Rolle. Die Hoffenheimer machten mächtig Druck, Andrej Kramaric traf zunächst die Latte (22.). Zwei Minuten später war Szalai nach Vorarbeit von Nationalspieler Sebastian Rudy erneut aus kurzer Distanz zur Stelle.

Die Gladbacher kämpften sich dennoch zurück in die Begegnung. Kurz nachdem der Hoffenheimer Benjamin Hübner seine zehnte Gelbe Karte in der laufenden Saison kassiert hatte und damit am Freitag beim 1. FC Köln gesperrt fehlen wird, verkürzte der frühere TSG-Profi Vestergaard. Danach lag Dingert vollkommen falsch: Der Referee sah das Handspiel des Gladbachers Jonas Hofmann nicht, das dem Ausgleich durch Stindl vorausging.

Dingert stand in dieser Saison schon mehrfach im Blickpunkt. Beim 0:0 der Hoffenheimer bei Eintracht Frankfurt im Dezember zeigte der Unparteiische eine derart schwache Leistung, dass er sich am liebsten “selbst ausgewechselt hätte”. Ende Februar ließ er ein Handtor Stindls gegen den FC Ingolstadt (2:0) gelten.

Nach dem Seitenwechsel hatte Ibrahima Traore den dritten Gladbacher Treffer auf dem Fuß, sein Distanzschuss strich nur knapp am Tor vorbei (50.). Drei Minuten später traf Borussia-Angreifer Andre Hahn den Pfosten. Die Führung der Gäste lag in der Luft. Das nächste Tor machte aber wieder die TSG. Ein Freistoß Demirbays segelte ins Gladbacher Tor – wieder sah Sommer nicht gut aus.

Danach waren die Gastgeber am Drücker. Der eingewechselte Uth setzt einen Distanzschuss in den Winkel, ehe Dahoud das Spiel noch einmal spannend machen konnte. Demirbays zweites Tor indes sorgte letztlich endfültig für Klarheit.

Beste Hoffenheimer waren Szalai und Rudy. Bei Gladbach konnten Stindl und Traore überzeugen.

 

ZusammenfassungLive KommentarZeitleisteHeatmapKreidetafel
MOENCHENGLADBACH, GERMANY - MARCH 16: Raffael of Moenchengladbach controls the ball during the UEFA Europa League Round of 16 second leg match between Borussia Moenchengladbach and FC Schalke 04 at Borussia Park Stadium on March 16, 2017 in Moenchengladbach, Germany. (Photo by Maja Hitij/Bongarts/Getty Images)

Mönchengladbach: Raffael fällt mit Innenbanddehnung aus

via Sky Sport Austria

(SID) – Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach muss bis auf Weiteres auf Offensivstar Raffael verzichten. Der 32-jährige Brasilianer erlitt am vergangenen Samstag beim 3:2-Erfolg im Derby beim 1. FC Köln eine Innenbanddehnung im rechten Knie. Dies gab die Borussia am Dienstag bekannt.

Raffael hatte die Verletzung zu Beginn der zweiten Halbzeit erlitten und war in der 54. Minute ausgewechselt worden. Der Südamerikaner, der in der vergangenen Woche Vater von Zwillingen geworden war und deshalb die Bundesligapartie gegen Hertha BSC (1:0) verpasst hatte, kam in der laufenden Saison 29-mal für die Fohlen zum Einsatz.

Beitragsbild: Getty Images

Cologne, Germany 08.04.2017, 1. Bundesliga 28. Spieltag, 1. FC Koeln - Borussia Moenchengladbach, Torjubel 2-3 durch Lars Stindl (Moenchengladbach, R), links sind Torwart Timo Horn (Koeln) und Jonas Hector. ( DeFodi512

Cologne Germany 08 04 2017 1 Bundesliga 28 Matchday 1 FC Cologne Borussia Moenchengladbach goal celebration 2 3 through Lars Stindl Moenchengladbach r left are Goalkeeper Timo Horn Cologne and Jonas Hector DeFodi512

Stindl schießt Gladbach zum Derbysieg

via Sky Bundesliga HD

SID – Borussia Mönchengladbach schnuppert nach einem Derbysieg wieder an den Europapokal-Plätzen. Die Fohlenelf gewann ein turbulentes Duell beim ewigen Rivalen 1. FC Köln verdient mit 3:2 (1:1) und setzte ihre Aufholjagd in der Fußball-Bundesliga eindrucksvoll fort.

Lars Stindl (80.) erzielte den Siegtreffer der Borussia, die den Rückstand auf den ungeliebten Nachbarn auf einen Punkt verkürzte. Zuvor hatten Jannik Vestergaard (13.) und Ibrahima Traore (55.) die lange Zeit dominierende Fohlenelf zweimal in Führung geschossen. Die Kölner Christian Clemens (18.) und Anthony Modeste (58.) mit seinem 23. Saisontor hatten jeweils die schnelle Antwort parat.

 

“Wir haben im Derby die Chance, uns nach oben zu robben”, hatte Gladbachs Trainer Dieter Hecking vor der Partie gesagt. Seine Mannschaft begann entsprechend forsch. Die Borussia war von der ersten Minute an hellwach, hatte mehr vom Spiel und bei einen Schuss von Tobias Strobl (3.) auch die erste Chance. Der Ex-Kölner war für Laszlo Benes in die Startelf zurückgekehrt, der am Mittwoch beim 1:0 gegen Hertha BSC sein erstes Bundesliga-Tor erzielt hatte.

Der FC hatte der Anfangsoffensive nicht viel entgegen zu setzen. Die Geißböcke suchten mit langen Bällen ihren Torjäger Modeste, meist jedoch vergeblich. Ganz anders Gladbach: Nach einer Viertelstunde kam die Borussia schon zu ihrem dritten Eckball, die Hereingabe von Thorgan Hazard wuchtete Vestergaard fast vom Elfmeterpunkt per Kopf ins Netz. Schlussmann Timo Horn, dessen Vertragsverlängerung bis 2022 vor Anpfiff via Anzeigetafel bekannt gegeben worden war, war ohne Chance.

Köln zeigte sich kaum geschockt und gab durchaus überraschend die schnelle Antwort. Nach einem Traumpass von Modeste tauchte Clemens frei vor Schlussmann Yann Sommer auf und behielt aus zehn Metern eiskalt die Nerven. Für den 25-Jährigen war es das erste Tor seit seiner Rückkehr zum FC im Januar.

Stöger: “Können nicht mehr als zweimal zurückkommen”

brightcove.createExperiences();

Nach dem furiosen Auftakt beruhigten sich die Gemüter etwas, wobei Gladbach die überlegene Mannschaft blieb. Angeführt vom starken Raffael, dessen Ehefrau Jamilly am Mittwoch die Zwillings-Töchter Liz und Lays zur Welt gebracht hatte, und dem künftigen Dortmunder Mahmoud Dahoud bestimmte die Hecking-Elf das Geschehen. Köln war im Zentrum klar überfordert und mit dem Pausenstand gut bedient.

Nach dem Seitenwechsel blieb die Borussia im Vorwärtsgang und wurde prompt mit der erneuten Führung belohnt. Eine Hereingabe des erst wenige Sekunden zuvor für den verletzten Raffael eingewechselten Traore flog sowohl an Hazard als auch Schlussmann Horn vorbei ins Tor. Doch wie schon vor der Pause war die Freude nur von kurzer Dauer: Nach einem Freistoß von Milos Jojic war Modeste vom Elfmeterpunkt aus mit einer gekonnten Direktabnahme zum erneuten Ausgleich erfolgreich. Mit seinem achten Saisontor sorgte Stindl für den verdienten Erfolg der Gäste.

 

ZusammenfassungLive KommentarZeitleisteHeatmapKreidetafel
MOENCHENGLADBACH, GERMANY - APRIL 05: Laszlo Benes (L) of Gladbach celebrates with his team-mates after he scores the opening goal during the Bundesliga match between Borussia Moenchengladbach and Hertha BSC at Borussia-Park on April 5, 2017 in Moenchengladbach, Germany. (Photo by Maja Hitij/Bongarts/Getty Images)

Startelf-Debütant Bénes schießt Gladbach zum Sieg gegen Berlin

via Sky Bundesliga HD

SID – Teenager László Bénes hat Borussia Mönchengladbach aus der Abstiegszone der Fußball-Bundesliga geschossen und Hertha BSC die siebte Auswärtsniederlage in Folge zugefügt. Der 19 Jahre alte Startelf-Debütant erzielte beim verdienten 1:0 (1:0)-Sieg bereits nach 16 Minuten das Tor des Tages.

Bei vier Punkten Rückstand auf den Tabellensechsten aus Berlin hat Gladbach die internationalen Plätze wieder vor Augen. Hertha droht durch die chronische Auswärtsschwäche wie in der vergangenen Saison das komfortable Polster aus der Hinrunde zu verspielen und muss in dieser Verfassung um die Qualifikation für die Europa League bangen.

“Wir haben schon im Training gesehen, dass er ein super Fußballer ist. Daher war es keine Überraschung. Er hat heute routiniert und abgezockt gespielt”, sagte Patrick Herrmann über Bénes.

Die mangelhafte Chancenverwertung hätte der Borussia vor 44.347 Zuschauern allerdings beinahe den guten Auftritt und den siebten Heimsieg der Saison verdorben. Jonas Hofmann (58./59.) traf in der zweiten Halbzeit zweimal nur den Pfosten. Vor dem Seitenwechsel hatte der Berliner Salomon Kalou in der Nachspielzeit per Freistoß die Latte getroffen. Ohne ihren gelbgesperrten Top-Torjäger Vedad Ibisevic war die Hertha zu harmlos.

So blieb der Höhepunkt des Abends Bénes vorbehalten. Der Slowake, vor der Saison aus Zilina gekommen, hatte von Trainer Dieter Hecking die Chance erhalten, weil Weltmeister Christoph Kramer (Knie) und Tobias Strobl (Gelb-Rot) nicht zur Verfügung standen. Seine Bundesliga-Premiere hatte er vor zweieinhalb Wochen beim 0:1 gegen Bayern München gefeiert. Der Linksfuß soll in Gladbach zum Nachfolger von Mohamoud Dahoud aufgebaut werden, der im Sommer nach Dortmund wechselt.

Bereits nach 55 Sekunden hätte Gadbach in Führung gehen müssen. Der auffällige Hofmann legte frei vor Hertha-Keeper Rune Jarstein uneigennützig auf Thorgan Hazard ab, doch der 19 Jahre alte Jordan Torunarigha klärte in seinem ersten Bundesligaspiel von Beginn an in höchster Not. Auch Kapitän Lars Stindl (13.) und Oscar Wendt (33.) ließen gute Chancen aus.

Die Gäste hatten ihre erste Möglichkeit durch Rechtsverteidiger Peter Pekarik (22.), dessen unplatzierten Schuss Yann Sommer parierte. Glück hatte der Schweizer, als Alexander Esswein (29.) völlig frei verzog.

Die Hertha-Defensive präsentierte sich auch im zweiten Durchgang ohne John Anthony Brooks (muskuläre Probleme) und Marvin Plattenhardt (Mittelohrentzündung) anfällig. Gladbach störte früh und kam durch Hazard (49.), Stindl (50./55.), Hofmann (53.) und Jannik Vestergaard (59.) beinahe im Minutentakt zu Großchancen. Auf der Gegenseite sorgte einzig ein Kalou-Kopfball (54.) für Gefahr.

Entlastung gab es für das ersatzgeschwächte Team von Trainer Pal Dardai kaum noch, Gladbach setzte auf Konter und brachte in der 76. Minute Ibrahima Traore. Der Flügelspieler feierte nach mehr als vier Monaten Pause wegen eines Sehnenabrisses in der Leiste sein Comeback.

ZusammenfassungLive KommentarZeitleisteHeatmapKreidetafel

Beitragsbild: Getty Images

01.04.2017, xovx, Fussball 1.Bundesliga, Eintracht Frankfurt - Borussia Moenchengladbach, emspor, v.l. Mijat Gacinovic (Eintracht Frankfurt), Raffael (Borussia Moenchengladbach), Aktion. Frankfurt am Main

01 04 2017 xOVx Football 1 Bundesliga Eintracht Frankfurt Borussia Moenchengladbach emspor v l Mijat Gacinovic Eintracht Frankfurt Raphael Borussia Moenchengladbach Action shot Frankfurt at Main

Gladbach wieder ohne Sieg: 0:0 in Frankfurt

via Sky Bundesliga HD

Auch die “Eberl-Euphorie” hat Borussia Mönchengladbach nicht in die Erfolgsspur zurückgebracht. Wenige Stunden nach der Vertragsverlängerung mit ihrem Sportdirektor Max Eberl bis 2022 kamen die Fohlen bei Eintracht Frankfurt nur zu einem 0:0 – und das mit Glück.

Frankfurt war die bessere Mannschaft, die dritte Gladbacher Pleite in Folge wäre nicht unverdient gewesen. Borussia-Keeper Yann Sommer parierte einen Handelfmeter von Marco Fabian (78.) und verhinderte damit die Niederlage. In der 85. Minute sah der Gladbacher Tobias Strobl wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte.

Nach der Punkteteilung vor 51.500 Zuschauern werden nun aber erst die kommenden Wochen zeigen, wohin der Gladbacher Weg führen wird. Das Team von Trainer Dieter Hecking liegt mit 33 Punkten vier Zähler vor dem Relegationsplatz und vier hinter dem letzten sicheren Europa-League-Platz. Den belegt der Tabellensechste 1. FC Köln, der ebenso wie die seit sieben Spielen sieglosen Frankfurter 37 Punkte auf dem Konto hat.

Über Eberls Zukunft war wochenlang spekuliert worden, angeblich war Rekordmeister Bayern München an einer Verpflichtung interessiert gewesen. Durch seine Verlängerung bis 2022 beendete der 43-Jährige jedoch endgültig die Gerüchte – er kann sich nun voll und ganz auf die Kaderplanung für die kommende Saison konzentrieren.

Und auch dann sollten die Borussen eine schlagkräftige Truppe stellen, denn der Einzug in den internationalen Wettbewerb ist noch immer das Ziel – und wegen der Dichte im Tabellenmittelfeld definitiv möglich. Aktuell besitzen die Borussen dafür auch noch über den DFB-Pokal die Chance dazu. Im Halbfinale am 25. April wird es dabei ein Wiedersehen mit den Frankfurtern geben.

Die Frankfurter wirkten am Samstag agiler. Vor allem der quirlige Fabian sorgte mit seinen Ideen immer wieder für Unruhe. Nach einer scharfen Hereingabe des Mexikaners hatte Ante Rebic bereits nach 13 Sekunden die Führung auf dem Fuß, auch Fabian selbst besaß eine gute Chance zum ersten Treffer (26.). Wenige Sekunden zuvor hatte Taleb Tawatha den Ball an den Pfosten geköpft.

Die Eintracht, die ohne den verletzten Kapitän Alexander Meier und dessen Stellvertreter Makoto Hasebe auskommen musste, war nach dem Seitenwechsel zunächst nicht mehr ganz so überlegen. Das Geschehen spielte sich nun größtenteils zwischen beiden Strafräumen ab, wobei die Gäste die Aktionsradien der Frankfurter Kreativspieler energischer einschränkten als noch in der ersten Halbzeit.

Die große Chance zur Führung bot sich dennoch Frankfurt, als der frühere Gladbacher Branimir Hrgota (59.) vor VfL-Keeper Sommer auftauchte und den Schweizer zu einer Glanzparade zwang. Es war der Beginn einer wieder stärkeren Phase der Gastgeber, in der Sommer erneut glänzte.

SID nr rd

Artikelbild: Imago

ZusammenfassungLive KommentarZeitleisteHeatmapKreidetafel
MOENCHENGLADBACH, GERMANY - MARCH 19: Sport Director Max Eberl of Moenchengladbach looks on prior the Bundesliga match between Borussia Moenchengladbach and Bayern Muenchen at Borussia-Park on March 19, 2017 in Moenchengladbach, Germany. (Photo by Maja Hitij/Bongarts/Getty Images)

Eberl verlängert Vertrag bei Borussia Mönchengladbach bis 2022

via Sky Sport Austria

(SID) – Sportdirektor Max Eberl bleibt Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach treu. Der 43-Jährige, der zuletzt mit dem deutschen Rekordmeister Bayern München in Verbindung gebracht worden war, verlängerte seinen bis 2020 laufenden Vertrag bei den Fohlen bis 2022. Das gab der Verein am Samstag bekannt.

“Ich bin sehr, sehr stolz und sehr, sehr froh, für so einen großartigen Verein weiter arbeiten zu dürfen”, sagte Eberl in einer Videobotschaft auf Twitter, “ich habe die Hoffnung, dass wir gemeinschaftlich wieder große Erfolge feiern können.”

Borussias Präsident Rolf Königs lobte Eberl als “maßgeblichen Faktor unseres sportlichen Aufschwungs”. Er sei ein ganz wesentlicher Bestandteil der Planungen für die Zukunft.

Eberl hatte zuletzt immer wieder betont, dass es “kein Angebot” aus München gibt. In seine Aussagen ließ sich aber durchaus reininterpretieren, dass er sich ein Hintertürchen offenhält. Eberl lenkt seit 2008 erfolgreich die Geschicke rund um den Borussia-Park. Nach den feststehenden Abgängen von Mahmoud Dahoud (nach Dortmund) und Andreas Christensen (zurück nach Chelsea) wartet auf Eberl mit Blick auf die neue Saison viel Arbeit.

Beitragsbild: Getty Images

Fussball, 1.BL Saison 2016/2017, Spieltag 25, Borussia Mönchengladbach vs FC Bayern München, 19.03.2017, Borussia Park Mönchengladbach, Robert Lewandowski, Thomas Müller, Franck Ribery, alle FC Bayern München, jubel ,

Football 1 BL Season 2016 2017 Matchday 25 Borussia Moenchengladbach vs FC Bavaria Munich 19 03 2017 Borussia Park Moenchengladbach Robert Lewandowski Thomas Mueller Franck Ribery all FC Bavaria Munich cheering

Müller schießt Bayern zum Sieg in Gladbach

via Sky Bundesliga HD

SID – Mit einem Schmunzeln nahm Thomas Müller die Gratulationen seiner Münchner Mannschaftskollegen entgegen. Nach 99 Tagen hatte der Weltmeister seine Torflaute in der Fußball-Bundesliga beendet und damit auch die letzten Zweifel am fünften Meistertitel des FC Bayern in Folge ausgeräumt. Die Münchner haben nun 13 Punkte Vorsprung auf “Verfolger” RB Leipzig. Gladbach kassierte drei Tage nach dem Europa-League-Aus gegen Schalke 04 einen weiteren Rückschlag, hat als Zehnter fünf Zähler Rückstand auf das internationale Geschäft.

brightcove.createExperiences();

Den Münchnern, die erst ihren zweiten Sieg in den vergangenen sechs Pflichtspielen gegen Gladbach holten, genügte im Duell der beiden besten Rückrundenmannschaften eine durchschnittliche Leistung. Insbesondere im Abschluss waren die Bayern lange ungewohnt fahrig. Immer wieder scheiterte das Team von Trainer Carlo Ancelotti am starken Gladbacher Torhüter Yann Sommer oder der mangelnden Präzision im Abschluss. Und als der Schweizer doch geschlagen war, rettete die Latte bei Arjen Robbens Distanzschuss (43.). Erst Müller brach exakt 99 Tage nach seinem letzten Ligatreffer gegen Wolfsburg den Bann.

Robben hätte vor 54.014 Zuschauern im zum vierten Mal in dieser Saison ausverkauften Borussia-Park bereits nach 42 Sekunden treffen können, aber Sommer wehrte den Schuss souverän ab.

In der Anfangsphase versteckte sich die ersatzgeschwächte Borussia, bei der unter anderem Weltmeister Christoph Kramer, Kapitän Lars Stindl, Mahmoud Dahoud, Fabian Johnson und Ibrahima Traore fehlten, keineswegs. Ein Schuss von Tony Jantschke, den Trainer Dieter Hecking aus der Personalnot heraus ins Mittelfeldzentrum beordert hatte, wurde im letzten Moment abgeblockt (5.).

brightcove.createExperiences();

Insgesamt kam Gladbach in der ersten Halbzeit aber nur selten strukturiert aus der eigenen Hälfte, obwohl der Rekordmeister durchaus Räume anbot. Bei einem der wenigen Konter zögerte Jonas Hofmann aber viel zu lang: Anstatt zu schießen oder zu passen, verlor er den Ball (12.).

Spätestens nach einer Viertelstunde hatte München das Spiel im Griff. Allerdings fehlten Tempo und Präzision, um die aufmerksame Defensive der Gladbacher zu überrumpeln. Gefährlich wurde es nur, wenn sich die Borussia Fehler leistete. Nach einem dieser leichtsinnigen Ballverluste rettete Sommer in höchster Not gegen Robert Lewandowski (25.).

brightcove.createExperiences();

Kurz vor der Pause wäre aber auch der Schweizer machtlos gewesen, doch Robben traf nur die Latte, und Sommer reagierte bei Lewandowskis anschließendem Kopfball blitzschnell.

An den überlegenen Auftritt aus der ersten Halbzeit knüpften die Bayern zunächst nicht an, und Gladbach wurde stärker. Nachdem Raffael noch knapp das 1:0 verpasst hatte (62.), schlug der zuvor glücklose Müller zu.

GER, Borussia Mönchengladbach (GER) vs. FC Schalke 04 (GER) 16.03.2017, Borussia Park , Moenchengladbach , Europa Leaque, Achtelfinale, Rueckspiel GER, Borussia Mönchengladbach (GER) vs. FC Schalke 04 (GER) im Bild: Torjubel / Jubel / Jubellauf, Nabil Bentaleb (FC Schalke 04 10), 11 Meter Tor zum 2:2 Guido Burgstaller FC Schalke 19) und re Thilo Kehrer (FC Schalke 20), Foto © nordphoto / Meuter nordphotox/xMeuter

ger Borussia Moenchengladbach ger vs FC Schalke 04 ger 16 03 2017 Borussia Park Moenchengladbach Europe Bernie Eighth finals Rueckspiel ger Borussia Moenchengladbach ger vs FC Schalke 04 ger in Picture goal celebration cheering Jubilee run Nabil Bentaleb FC Schalke 04 10 11 Metres goal to 2 2 Guido Burgstaller FC Schalke 19 and right Thilo Kehrer FC Schalke 20 Photo © nordphoto Meuter nordphotox xMeuter

Fehlentscheidung verhilft Schalke ins Viertelfinale

via Sky Sport Austria

Schalke 04 ist nach einer furiosen Aufholjagd erstmals seit fünf Jahren in ein Europacup-Viertelfinale gestürmt und hat Borussia Mönchengladbach ins Tal der Tränen gestürzt. Die Königsblauen erkämpften sich in einem packenden Achtelfinal-Rückspiel der Europa League beim Bundesliga-Rivalen trotz eines 0:2-Rückstands ein 2:2 (0:2) und stehen nach dem 1:1 im Hinspiel in der Runde der letzten Acht.

VIERTELFINALE❗️❗️❗️#BMGS04 2:2 pic.twitter.com/8xsjekxmgq

— FC Schalke 04 (@s04) March 16, 2017

Leon Goretzka (54.) und Nabil Bentaleb (68., Handelfmeter) egalisierten die Gladbacher Pausenführung durch Andreas Christensen (26.) und Mahmoud Dahoud (45.+2). Die Borussia verpasste aufgrund des weniger erzielten Auswärtstores nach einer schwachen zweiten Halbzeit den ersten Einzug in das Viertelfinale eines europäischen Wettbewerbs seit 21 Jahren.

“Erst verloren, dann unentschieden gespielt – da ist klar, wie das dritte ausgeht”, hatte Schalkes Trainer Markus Weinzierl vor dem dritten Spiel gegen die Borussia binnen 13 Tagen erklärt. Für einen Sieg tat seine Mannschaft im ersten Durchgang aber viel zu wenig. Gladbach agierte vor 46.283 Zuschauern im ausverkauften Borussia-Park angesichts der Tatsache, dass auch ein 0:0 zum Weiterkommen reichen würde, zunächst abwartend.

Hecking: “Elfer war bittere Entscheidung gegen uns”
brightcove.createExperiences();

Schalke ging in dem Wissen um die Konterstärke des Gegners ebenfalls nicht volles Risiko. Die Gäste hatten zwar mehr Ballbesitz, doch lediglich bei einem Kopfball von Guido Burgstaller (11.) wurde es in der Anfangsphase gefährlich.

Hecking, der schon auf Kapitän Lars Stindl (muskulären Problemen im Hüftbereich) verzichten musste, musste nach 16 Minuten erneut umstellen. Fabian Johnson, beim Gladbacher 4:2-Erfolg gegen Schalke in der Liga Anfang März noch zweifacher Torschütze, humpelte mit Oberschenkelproblemen vom Feld. Jonas Hofmann, der das wichtige Auswärtstor im Hinspiel erzielt hatte, ersetzte den US-Nationalspieler.

Gladbach verkraftete Johnsons Ausfall gut. Nach glänzender Vorabeit von Raffael vergab Stindl-Vertreter Josip Drmic per Kopf die große Chance zur Führung (18.). Die Schalker Defensive hatte nun größere Probleme, besonders den starken Raffael bekamen die Königsblauen nicht in den Griff. Ein Schuss des Brasilianers verfehlte sein Ziel knapp (22.).

Weinzierl: “Der Wille war heute groß”
brightcove.createExperiences();

Der Führungstreffer resultierte aus einer Standardsituation. Nach einem Freistoß fiel Christensen der Ball vor die Füße, Schalke Kapitän Benedikt Höwedes fälschte den Schuss des Gladbacher Abwehrchefs unglücklich und unhaltbar für seinen Torhüter Ralf Fährmann ab. Mit der Führung im Rücken zogen sich die Gladbacher zurück und lauerten auf Konter. Den Gästen mangelte es an Ideen, obwohl die Gladbacher Defensive nicht immer sattelfest wirkte. Goretzka, bester Spieler der Schalker, scheiterte nach einer halben Stunde zudem an Torhüter Yann Sommer.

Herrmann: “Extrem bitterer Tag für uns”
brightcove.createExperiences();

In der Nachspielzeit bot sich den Gästen eine gute Kontermöglichkeit, doch Eric Maxim Choupo-Moting vertändelte den Ball im Gladbacher Strafraum leichtfertig. Im Gegenzug traf Dahoud mit einem sehenswerten Distanzschuss zum 2:0 und schockte die Schalker mit der letzten Aktion der ersten Halbzeit.

Goretzka: “Viel schönere Sachen gibt es eigentlich nicht”
brightcove.createExperiences();

Nach dem Wechsel setzten die Gäste alles auf eine Karte. Weinzierl brachte Offensivspieler Max Meyer für Johannes Geis, und die Schalker rannten an. Goretzkas Treffer verlieh Schalke zusätzlichen Rückenwind. Der Schuss des Mittelfeldspielers sprang vor Sommer unglücklich auf, der Schweizer Nationaltorhüter machte aber eine schlechte Figur. Schalke schnürte die Gastgeber phasenweise im eigenen Strafraum ein. Allerdings boten sich den Gastgebern nun immer mehr Räume für Konter, die sie aber nicht nutzten.

Höwedes: “Haben uns nicht aufgegeben”
brightcove.createExperiences();

Als Dahoud ein Ball an den Oberarm sprang, entschied der englische Schiedsrichter Mark Clattenburg auf Elfmeter. Bentaleb verwandelte souverän zum Ausgleich. Glück für Gladbach, dass es nach einem Foul von Jannik Vestergaard an Daniel Caligiuri nicht erneut Strafstoß gab (74.). Kurz vor dem Abpfiff schickte Clattenburg Gladbachs reklamierenden Sportdirektor Max Eberl in die Kabine.

Heidel: “Gehen heute sehr zufrieden ins Bett”
brightcove.createExperiences();

SID om cl

Fussball 1. Bundesliga 24. Spieltag Hamburger SV - Borussia Mönchengladbach am 12.03.2017 im Volksparkstadion in Hamburg Jubel bei Lewis Holtby ( Hamburg )nach dem Tor zum 1:1 xPBJPGx

Football 1 Bundesliga 24 Matchday Hamburg SV Borussia Moenchengladbach at 12 03 2017 in Peopleu0026#39;s Park Stadium in Hamburg cheering at Lewis Holtby Hamburg After the goal to 1 1 xPBJPGx

Bobby Wood lässt den Hamburger SV jubeln

via Sky Bundesliga HD

Die Festung Volkspark steht: Der Hamburger SV hat dank Bobby Wood und seines überragenden Torwarts Rene Adler im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga einen ganz wichtigen Heimsieg eingefahren. Die Mannschaft von Trainer Markus Gisdol gewann am 24. Spieltag 2:1 (1:1) gegen Borussia Mönchengladbach und ist vor den eigenen Fans damit seit sieben Spielen ungeschlagen – eine solche Serie gelang den Hanseaten zuletzt vor sieben Jahren.

Filip Kostic per Kopfball (36.) und Wood (80.) drehten die Partie für den willensstarken HSV, der sich zudem für das Aus im Viertelfinale des DFB-Pokals gegen die Rheinländer vor elf Tagen revanchierte. Andreas Christensen (23.) hatte die Fohlen, denen nach dem Europapokal-Fight unter der Woche gegen Schalke 04 (1:1) etwas die Spritzigkeit fehlte, zunächst in Führung gebracht.

Der HSV hängt damit weiter auf dem Relegationsrang fest, zog nach Punkten aber mit Werder Bremen und dem VfL Wolfsburg gleich. Die Gladbacher Aufholjagd ist vorerst gestoppt, das Team von Dieter Hecking – bisher beste Mannschaft der Rückrunde – scheiterte auch immer wieder am starken Adler und bleibt Neunter.

Vor 52.501 Zuschauern musste Gisdol auf den langzeitverletzten Innenverteidiger Mergim Mavraj (Sehnenanriss am Knie) und Angreifer Nicolai Müller (Magen-Darm-Grippe) verzichten, bei der Borussia fehlten auch zwei Leistungsträger des jüngsten Höhenflugs: Lars Stindl (muskuläre Probleme) und Raffael (grippaler Infekt) mussten passen. Insgesamt nahm Hecking im Vergleich zum Schalke-Spiel fünf Änderungen vor, in der Sturmspitze vertraute er dem Ex-Hamburger Josip Drmic.

Die Partie plätscherte zunächst nur vor sich hin, viele Fehlpässe prägten das Geschehen im Mittelfeld. Gladbachs Führung hatte sich bis dahin wahrlich nicht angekündigt, doch Christensen setzte sich im Kopfball-Duell gegen Gideon Jung dann geschickt durch.

Das Tor tat dem Spiel sichtlich gut, endlich sahen die Fans spektakuläres Bundesliga-Niveau. Kurz danach jubelten die HSV-Fans schon über den vermeintlichen Ausgleich von Wood (28.), doch Schiedsrichter Deniz Aytekin, der unter der Woche beim spektakulären 6:1 des FC Barcelona in der Champions League gegen Paris St.-Germain für Diskussionen gesorgt hatte, entschied korrekt, dass Albin Ekdal bei der Vorarbeit im Abseits gestanden hatte. Im Gegenzug verhinderte Adler einen höheren Rückstand mit einer spektakulären Parade gegen Drmic.

Doch der HSV erhöhte zunehmend das Tempo und glich verdient aus. Kostic übersprang nach einer Flanke von Dennis Diekmeier Nico Elvedi und nickte zum 1:1 ein. Der HSV konnte sich danach erneut bei Adler bedanken, der Patrick Herrmann (44.) mit einem Weltklasse-Reflex zur Verzweiflung brachte.

In der Folge versuchte der HSV wieder mehr Kontrolle über das Spiel zu erlangen und die Gäste zu Fehlern zwingen. Ekdal (55.) und der quirlige Wood (58.) hatten auch Möglichkeiten, doch die Rothosen leisteten sich in einer packenden Partie auch immer wieder unnötige Schnitzer – deshalb blieb die Borussia über Konter stets gefährlich.

Der HSV hatte seine Besten in Adler und Wood. Bei der Borussia überzeugten Mahmoud Dahoud und Christensen.

SID ks jz

Artikelbild: Imago

ZusammenfassungLive KommentarZeitleisteHeatmapKreidetafel
MOENCHENGLADBACH, GERMANY - MARCH 04:Fabian Johnson of Moenchengladbach (C) celebrates with his team-mates after scoring his team's forth goal to make it 4-1 during the Bundesliga match between Borussia Moenchengladbach and FC Schalke 04 at Borussia-Park on March 4, 2017 in Moenchengladbach, Germany. (Photo by Maja Hitij/Bongarts/Getty Images)

Gladbach setzt Aufholjagd gegen Schalke fort

via Sky Bundesliga HD

Borussia Mönchengladbach hat seine Aufholjagd in der Fußball-Bundesliga fortgesetzt. Die beste Rückrundenmannschaft bezwang Schalke 04 verdient mit 4:2 (1:1) und kommt damit den Europa-League-Plätzen immer näher.

Matchwinner der Mannschaft von Trainer Dieter Hecking zum Auftakt der Schalke-Trilogie war Fabian Johnson mit einem Doppelpack (28. und 64.). Oscar Wendt (67.) und Raffael (76.) schraubten das Ergebnis beim fünften Sieg der Gladbacher im sechsten Rückrundenspiel in die Höhe. Nabil Bentaleb (38., Foulelfmeter) und Leon Goretzka (83.) trafen für defensiv anfällige Gäste.

Schalke wartet damit seit fünf Pflichtspielen auf ein Erfolgserlebnis und muss sich allmählich wieder nach unten orientieren. Am Donnerstag treffen beide Mannschaften im Achtelfinal-Hinspiel der Europa League in Gelsenkirchen erneut aufeinander, das Rückspiel findet am 16. März in Gladbach statt.

Vor 54.014 Zuschauern im zum dritten Mal in dieser Saison ausverkauften Borussia-Park begannen die Gastgeber stürmisch. Raffael bot sich nach 30 Sekunden bereits die Chance zur Führung. Vier Tage nach dem ernüchternden Pokal-Aus bei Bayern München (0:3) waren die Schalker in der Anfangsphase unsortiert und agierten übernervös.

Als Trainer Markus Weinzierl nach einer Viertelstunde Holger Badstuber und Matija Nastasic innerhalb der Dreierkette die Plätze tauschen ließ, gewannen die Aktionen der Gäste an Sicherheit. Badstuber spielte nun zentral, Nastasic links.

Die Schalker hatten nun mehr Spielkontrolle, offensiv fiel den Gelsenkirchenern zunächst aber nicht viel ein. Gladbach zog sich zurück und lauerte auf Konter nach Ballgewinnen. Aus dem schnellen Umschaltspiel resultierte auch die Führung. Johnson nutzte eine präzise Hereingabe von Patrick Herrmann, Kapitän Benedikt Höwedes und Nastasic hatten den Torschützen aus den Augen verloren. Herrmann hatte nach einer halben Stunde den zweiten Treffer auf dem Fuß, war aber zu unentschlossen.

Völlig überraschend kamen die Gäste zum Ausgleich. Weltmeister Christoph Kramer foulte Thilo Kehrer im Gladbacher Strafraum, Bentaleb verwandelte sicher. Gladbach zeigte sich aber nur kurz geschockt. Raffael per Freistoß (40.) und der starke Johnson (42.) verpassten die Pausenführung nur knapp.

Nach dem Wechsel wurde die Partie temporeicher, beide Mannschaften suchten die Entscheidung. Nach einer Flanke von Kehrer köpfte Schalkes Torjäger Guido Burgstaller nur knapp vorbei (47.). Auf der anderen Seite parierte Ralf Fährmann gegen den seit Wochen in überragender Form spielenden Lars Stindl stark (53.).

Die Zweikämpfe wurden immer intensiver, trotz der hohen Belastungen in den vergangenen Wochen wurde um jeden Meter gekämpft – und Stindl scheiterte erneut an Fährmann (62.). Gladbacher wurde nun immer druckvoller. Johnson veredelte ein sehenswertes Zusammenspiel mit Stindl zur erneuten Führung. Wendt sorgte für die Entscheidung. Fährmann verhinderte gegen Raffael einen weiteren Gegentreffer (74.), zwei Minuten später musste er sich dem starken Brasilianer aber geschlagen geben.

SID om mh

Artikelbild: Getty

ZusammenfassungLive KommentarZeitleisteHeatmapKreidetafel

VfL Borussia M'Gladbach Social Wall