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Hoffenheim baut Heimrekord aus: TSG hält Kurs auf Champions league

via Sky Bundesliga HD

SID – 1899 Hoffenheim hat seinen Heimrekord ausgebaut und hält in der Fußball-Bundesliga weiter Kurs auf die Champions League. Der Tabellendritte setzte sich am 29. Spieltag in einer turbulenten Begegnung mit 5:3 (2:2) gegen Borussia Mönchengladbach durch. Damit ist die TSG, die ihre erste Europacup-Teilnahme ganz dicht vor Augen hat, in dieser Saison zu Hause weiter unbesiegt (15 Partien).

Ádám Szalai (9./24.), Kerem Demirbay (58./89.) und Mark Uth (75.) trafen für die Kraichgauer. Für die Borussia bedeutet die erste Pleite nach sechs Spielen gegen Hoffenheim ohne Niederlage einen herben Rückschlag im Kampf um die Qualifikation für die Europa League. Daran änderten auch die Tore von Jannik Vestergaard (31.), Lars Stindl (35.) und Mahmoud Dahoud (78.) nichts.

Die 30.150 Zuschauer in der ausverkauften Rhein-Neckar-Arena sahen zu Beginn starke Gäste. Die Gladbacher, die ohne Weltmeister Christoph Kramer, Raffael, Tony Jantschke, Thorgan Hazard und den Ex-Hoffenheimer Fabian Johnson auskommen mussten, drängten die Hoffenheimer in die Defensive. Dennoch waren es die Gastgeber, die in Führung gingen. Nach einem Freistoß Demirbays wehrte Gladbachs Torwart Yann Sommer den Kopfball von Sandro Wagner zu kurz ab – Szalai staubte ab.

Der Ungar stand bei seinem sechsten Saisontor wohl ganz knapp im Abseits. Das Schiedsrichter-Team um Christian Dingert (Lebecksmühle) übersah dies aber – sehr zum Ärger von Borussia-Trainer Dieter Hecking, der sich schon über den Freistoß-Pfiff vor dem Treffer aufgeregt hatte.

Nach dem Rückstand waren die Gladbacher von der Rolle. Die Hoffenheimer machten mächtig Druck, Andrej Kramaric traf zunächst die Latte (22.). Zwei Minuten später war Szalai nach Vorarbeit von Nationalspieler Sebastian Rudy erneut aus kurzer Distanz zur Stelle.

Die Gladbacher kämpften sich dennoch zurück in die Begegnung. Kurz nachdem der Hoffenheimer Benjamin Hübner seine zehnte Gelbe Karte in der laufenden Saison kassiert hatte und damit am Freitag beim 1. FC Köln gesperrt fehlen wird, verkürzte der frühere TSG-Profi Vestergaard. Danach lag Dingert vollkommen falsch: Der Referee sah das Handspiel des Gladbachers Jonas Hofmann nicht, das dem Ausgleich durch Stindl vorausging.

Dingert stand in dieser Saison schon mehrfach im Blickpunkt. Beim 0:0 der Hoffenheimer bei Eintracht Frankfurt im Dezember zeigte der Unparteiische eine derart schwache Leistung, dass er sich am liebsten “selbst ausgewechselt hätte”. Ende Februar ließ er ein Handtor Stindls gegen den FC Ingolstadt (2:0) gelten.

Nach dem Seitenwechsel hatte Ibrahima Traore den dritten Gladbacher Treffer auf dem Fuß, sein Distanzschuss strich nur knapp am Tor vorbei (50.). Drei Minuten später traf Borussia-Angreifer Andre Hahn den Pfosten. Die Führung der Gäste lag in der Luft. Das nächste Tor machte aber wieder die TSG. Ein Freistoß Demirbays segelte ins Gladbacher Tor – wieder sah Sommer nicht gut aus.

Danach waren die Gastgeber am Drücker. Der eingewechselte Uth setzt einen Distanzschuss in den Winkel, ehe Dahoud das Spiel noch einmal spannend machen konnte. Demirbays zweites Tor indes sorgte letztlich endfültig für Klarheit.

Beste Hoffenheimer waren Szalai und Rudy. Bei Gladbach konnten Stindl und Traore überzeugen.

 

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MOENCHENGLADBACH, GERMANY - MARCH 16: Raffael of Moenchengladbach controls the ball during the UEFA Europa League Round of 16 second leg match between Borussia Moenchengladbach and FC Schalke 04 at Borussia Park Stadium on March 16, 2017 in Moenchengladbach, Germany. (Photo by Maja Hitij/Bongarts/Getty Images)

Mönchengladbach: Raffael fällt mit Innenbanddehnung aus

via Sky Sport Austria

(SID) – Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach muss bis auf Weiteres auf Offensivstar Raffael verzichten. Der 32-jährige Brasilianer erlitt am vergangenen Samstag beim 3:2-Erfolg im Derby beim 1. FC Köln eine Innenbanddehnung im rechten Knie. Dies gab die Borussia am Dienstag bekannt.

Raffael hatte die Verletzung zu Beginn der zweiten Halbzeit erlitten und war in der 54. Minute ausgewechselt worden. Der Südamerikaner, der in der vergangenen Woche Vater von Zwillingen geworden war und deshalb die Bundesligapartie gegen Hertha BSC (1:0) verpasst hatte, kam in der laufenden Saison 29-mal für die Fohlen zum Einsatz.

Beitragsbild: Getty Images

Cologne, Germany 08.04.2017, 1. Bundesliga 28. Spieltag, 1. FC Koeln - Borussia Moenchengladbach, Torjubel 2-3 durch Lars Stindl (Moenchengladbach, R), links sind Torwart Timo Horn (Koeln) und Jonas Hector. ( DeFodi512

Cologne Germany 08 04 2017 1 Bundesliga 28 Matchday 1 FC Cologne Borussia Moenchengladbach goal celebration 2 3 through Lars Stindl Moenchengladbach r left are Goalkeeper Timo Horn Cologne and Jonas Hector DeFodi512

Stindl schießt Gladbach zum Derbysieg

via Sky Bundesliga HD

SID – Borussia Mönchengladbach schnuppert nach einem Derbysieg wieder an den Europapokal-Plätzen. Die Fohlenelf gewann ein turbulentes Duell beim ewigen Rivalen 1. FC Köln verdient mit 3:2 (1:1) und setzte ihre Aufholjagd in der Fußball-Bundesliga eindrucksvoll fort.

Lars Stindl (80.) erzielte den Siegtreffer der Borussia, die den Rückstand auf den ungeliebten Nachbarn auf einen Punkt verkürzte. Zuvor hatten Jannik Vestergaard (13.) und Ibrahima Traore (55.) die lange Zeit dominierende Fohlenelf zweimal in Führung geschossen. Die Kölner Christian Clemens (18.) und Anthony Modeste (58.) mit seinem 23. Saisontor hatten jeweils die schnelle Antwort parat.

 

“Wir haben im Derby die Chance, uns nach oben zu robben”, hatte Gladbachs Trainer Dieter Hecking vor der Partie gesagt. Seine Mannschaft begann entsprechend forsch. Die Borussia war von der ersten Minute an hellwach, hatte mehr vom Spiel und bei einen Schuss von Tobias Strobl (3.) auch die erste Chance. Der Ex-Kölner war für Laszlo Benes in die Startelf zurückgekehrt, der am Mittwoch beim 1:0 gegen Hertha BSC sein erstes Bundesliga-Tor erzielt hatte.

Der FC hatte der Anfangsoffensive nicht viel entgegen zu setzen. Die Geißböcke suchten mit langen Bällen ihren Torjäger Modeste, meist jedoch vergeblich. Ganz anders Gladbach: Nach einer Viertelstunde kam die Borussia schon zu ihrem dritten Eckball, die Hereingabe von Thorgan Hazard wuchtete Vestergaard fast vom Elfmeterpunkt per Kopf ins Netz. Schlussmann Timo Horn, dessen Vertragsverlängerung bis 2022 vor Anpfiff via Anzeigetafel bekannt gegeben worden war, war ohne Chance.

Köln zeigte sich kaum geschockt und gab durchaus überraschend die schnelle Antwort. Nach einem Traumpass von Modeste tauchte Clemens frei vor Schlussmann Yann Sommer auf und behielt aus zehn Metern eiskalt die Nerven. Für den 25-Jährigen war es das erste Tor seit seiner Rückkehr zum FC im Januar.

Stöger: “Können nicht mehr als zweimal zurückkommen”

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Nach dem furiosen Auftakt beruhigten sich die Gemüter etwas, wobei Gladbach die überlegene Mannschaft blieb. Angeführt vom starken Raffael, dessen Ehefrau Jamilly am Mittwoch die Zwillings-Töchter Liz und Lays zur Welt gebracht hatte, und dem künftigen Dortmunder Mahmoud Dahoud bestimmte die Hecking-Elf das Geschehen. Köln war im Zentrum klar überfordert und mit dem Pausenstand gut bedient.

Nach dem Seitenwechsel blieb die Borussia im Vorwärtsgang und wurde prompt mit der erneuten Führung belohnt. Eine Hereingabe des erst wenige Sekunden zuvor für den verletzten Raffael eingewechselten Traore flog sowohl an Hazard als auch Schlussmann Horn vorbei ins Tor. Doch wie schon vor der Pause war die Freude nur von kurzer Dauer: Nach einem Freistoß von Milos Jojic war Modeste vom Elfmeterpunkt aus mit einer gekonnten Direktabnahme zum erneuten Ausgleich erfolgreich. Mit seinem achten Saisontor sorgte Stindl für den verdienten Erfolg der Gäste.

 

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MOENCHENGLADBACH, GERMANY - APRIL 05: Laszlo Benes (L) of Gladbach celebrates with his team-mates after he scores the opening goal during the Bundesliga match between Borussia Moenchengladbach and Hertha BSC at Borussia-Park on April 5, 2017 in Moenchengladbach, Germany. (Photo by Maja Hitij/Bongarts/Getty Images)

Startelf-Debütant Bénes schießt Gladbach zum Sieg gegen Berlin

via Sky Bundesliga HD

SID – Teenager László Bénes hat Borussia Mönchengladbach aus der Abstiegszone der Fußball-Bundesliga geschossen und Hertha BSC die siebte Auswärtsniederlage in Folge zugefügt. Der 19 Jahre alte Startelf-Debütant erzielte beim verdienten 1:0 (1:0)-Sieg bereits nach 16 Minuten das Tor des Tages.

Bei vier Punkten Rückstand auf den Tabellensechsten aus Berlin hat Gladbach die internationalen Plätze wieder vor Augen. Hertha droht durch die chronische Auswärtsschwäche wie in der vergangenen Saison das komfortable Polster aus der Hinrunde zu verspielen und muss in dieser Verfassung um die Qualifikation für die Europa League bangen.

“Wir haben schon im Training gesehen, dass er ein super Fußballer ist. Daher war es keine Überraschung. Er hat heute routiniert und abgezockt gespielt”, sagte Patrick Herrmann über Bénes.

Die mangelhafte Chancenverwertung hätte der Borussia vor 44.347 Zuschauern allerdings beinahe den guten Auftritt und den siebten Heimsieg der Saison verdorben. Jonas Hofmann (58./59.) traf in der zweiten Halbzeit zweimal nur den Pfosten. Vor dem Seitenwechsel hatte der Berliner Salomon Kalou in der Nachspielzeit per Freistoß die Latte getroffen. Ohne ihren gelbgesperrten Top-Torjäger Vedad Ibisevic war die Hertha zu harmlos.

So blieb der Höhepunkt des Abends Bénes vorbehalten. Der Slowake, vor der Saison aus Zilina gekommen, hatte von Trainer Dieter Hecking die Chance erhalten, weil Weltmeister Christoph Kramer (Knie) und Tobias Strobl (Gelb-Rot) nicht zur Verfügung standen. Seine Bundesliga-Premiere hatte er vor zweieinhalb Wochen beim 0:1 gegen Bayern München gefeiert. Der Linksfuß soll in Gladbach zum Nachfolger von Mohamoud Dahoud aufgebaut werden, der im Sommer nach Dortmund wechselt.

Bereits nach 55 Sekunden hätte Gadbach in Führung gehen müssen. Der auffällige Hofmann legte frei vor Hertha-Keeper Rune Jarstein uneigennützig auf Thorgan Hazard ab, doch der 19 Jahre alte Jordan Torunarigha klärte in seinem ersten Bundesligaspiel von Beginn an in höchster Not. Auch Kapitän Lars Stindl (13.) und Oscar Wendt (33.) ließen gute Chancen aus.

Die Gäste hatten ihre erste Möglichkeit durch Rechtsverteidiger Peter Pekarik (22.), dessen unplatzierten Schuss Yann Sommer parierte. Glück hatte der Schweizer, als Alexander Esswein (29.) völlig frei verzog.

Die Hertha-Defensive präsentierte sich auch im zweiten Durchgang ohne John Anthony Brooks (muskuläre Probleme) und Marvin Plattenhardt (Mittelohrentzündung) anfällig. Gladbach störte früh und kam durch Hazard (49.), Stindl (50./55.), Hofmann (53.) und Jannik Vestergaard (59.) beinahe im Minutentakt zu Großchancen. Auf der Gegenseite sorgte einzig ein Kalou-Kopfball (54.) für Gefahr.

Entlastung gab es für das ersatzgeschwächte Team von Trainer Pal Dardai kaum noch, Gladbach setzte auf Konter und brachte in der 76. Minute Ibrahima Traore. Der Flügelspieler feierte nach mehr als vier Monaten Pause wegen eines Sehnenabrisses in der Leiste sein Comeback.

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01.04.2017, xovx, Fussball 1.Bundesliga, Eintracht Frankfurt - Borussia Moenchengladbach, emspor, v.l. Mijat Gacinovic (Eintracht Frankfurt), Raffael (Borussia Moenchengladbach), Aktion. Frankfurt am Main

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Gladbach wieder ohne Sieg: 0:0 in Frankfurt

via Sky Bundesliga HD

Auch die “Eberl-Euphorie” hat Borussia Mönchengladbach nicht in die Erfolgsspur zurückgebracht. Wenige Stunden nach der Vertragsverlängerung mit ihrem Sportdirektor Max Eberl bis 2022 kamen die Fohlen bei Eintracht Frankfurt nur zu einem 0:0 – und das mit Glück.

Frankfurt war die bessere Mannschaft, die dritte Gladbacher Pleite in Folge wäre nicht unverdient gewesen. Borussia-Keeper Yann Sommer parierte einen Handelfmeter von Marco Fabian (78.) und verhinderte damit die Niederlage. In der 85. Minute sah der Gladbacher Tobias Strobl wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte.

Nach der Punkteteilung vor 51.500 Zuschauern werden nun aber erst die kommenden Wochen zeigen, wohin der Gladbacher Weg führen wird. Das Team von Trainer Dieter Hecking liegt mit 33 Punkten vier Zähler vor dem Relegationsplatz und vier hinter dem letzten sicheren Europa-League-Platz. Den belegt der Tabellensechste 1. FC Köln, der ebenso wie die seit sieben Spielen sieglosen Frankfurter 37 Punkte auf dem Konto hat.

Über Eberls Zukunft war wochenlang spekuliert worden, angeblich war Rekordmeister Bayern München an einer Verpflichtung interessiert gewesen. Durch seine Verlängerung bis 2022 beendete der 43-Jährige jedoch endgültig die Gerüchte – er kann sich nun voll und ganz auf die Kaderplanung für die kommende Saison konzentrieren.

Und auch dann sollten die Borussen eine schlagkräftige Truppe stellen, denn der Einzug in den internationalen Wettbewerb ist noch immer das Ziel – und wegen der Dichte im Tabellenmittelfeld definitiv möglich. Aktuell besitzen die Borussen dafür auch noch über den DFB-Pokal die Chance dazu. Im Halbfinale am 25. April wird es dabei ein Wiedersehen mit den Frankfurtern geben.

Die Frankfurter wirkten am Samstag agiler. Vor allem der quirlige Fabian sorgte mit seinen Ideen immer wieder für Unruhe. Nach einer scharfen Hereingabe des Mexikaners hatte Ante Rebic bereits nach 13 Sekunden die Führung auf dem Fuß, auch Fabian selbst besaß eine gute Chance zum ersten Treffer (26.). Wenige Sekunden zuvor hatte Taleb Tawatha den Ball an den Pfosten geköpft.

Die Eintracht, die ohne den verletzten Kapitän Alexander Meier und dessen Stellvertreter Makoto Hasebe auskommen musste, war nach dem Seitenwechsel zunächst nicht mehr ganz so überlegen. Das Geschehen spielte sich nun größtenteils zwischen beiden Strafräumen ab, wobei die Gäste die Aktionsradien der Frankfurter Kreativspieler energischer einschränkten als noch in der ersten Halbzeit.

Die große Chance zur Führung bot sich dennoch Frankfurt, als der frühere Gladbacher Branimir Hrgota (59.) vor VfL-Keeper Sommer auftauchte und den Schweizer zu einer Glanzparade zwang. Es war der Beginn einer wieder stärkeren Phase der Gastgeber, in der Sommer erneut glänzte.

SID nr rd

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MOENCHENGLADBACH, GERMANY - MARCH 19: Sport Director Max Eberl of Moenchengladbach looks on prior the Bundesliga match between Borussia Moenchengladbach and Bayern Muenchen at Borussia-Park on March 19, 2017 in Moenchengladbach, Germany. (Photo by Maja Hitij/Bongarts/Getty Images)

Eberl verlängert Vertrag bei Borussia Mönchengladbach bis 2022

via Sky Sport Austria

(SID) – Sportdirektor Max Eberl bleibt Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach treu. Der 43-Jährige, der zuletzt mit dem deutschen Rekordmeister Bayern München in Verbindung gebracht worden war, verlängerte seinen bis 2020 laufenden Vertrag bei den Fohlen bis 2022. Das gab der Verein am Samstag bekannt.

“Ich bin sehr, sehr stolz und sehr, sehr froh, für so einen großartigen Verein weiter arbeiten zu dürfen”, sagte Eberl in einer Videobotschaft auf Twitter, “ich habe die Hoffnung, dass wir gemeinschaftlich wieder große Erfolge feiern können.”

Borussias Präsident Rolf Königs lobte Eberl als “maßgeblichen Faktor unseres sportlichen Aufschwungs”. Er sei ein ganz wesentlicher Bestandteil der Planungen für die Zukunft.

Eberl hatte zuletzt immer wieder betont, dass es “kein Angebot” aus München gibt. In seine Aussagen ließ sich aber durchaus reininterpretieren, dass er sich ein Hintertürchen offenhält. Eberl lenkt seit 2008 erfolgreich die Geschicke rund um den Borussia-Park. Nach den feststehenden Abgängen von Mahmoud Dahoud (nach Dortmund) und Andreas Christensen (zurück nach Chelsea) wartet auf Eberl mit Blick auf die neue Saison viel Arbeit.

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Fussball, 1.BL Saison 2016/2017, Spieltag 25, Borussia Mönchengladbach vs FC Bayern München, 19.03.2017, Borussia Park Mönchengladbach, Robert Lewandowski, Thomas Müller, Franck Ribery, alle FC Bayern München, jubel ,

Football 1 BL Season 2016 2017 Matchday 25 Borussia Moenchengladbach vs FC Bavaria Munich 19 03 2017 Borussia Park Moenchengladbach Robert Lewandowski Thomas Mueller Franck Ribery all FC Bavaria Munich cheering

Müller schießt Bayern zum Sieg in Gladbach

via Sky Bundesliga HD

SID – Mit einem Schmunzeln nahm Thomas Müller die Gratulationen seiner Münchner Mannschaftskollegen entgegen. Nach 99 Tagen hatte der Weltmeister seine Torflaute in der Fußball-Bundesliga beendet und damit auch die letzten Zweifel am fünften Meistertitel des FC Bayern in Folge ausgeräumt. Die Münchner haben nun 13 Punkte Vorsprung auf “Verfolger” RB Leipzig. Gladbach kassierte drei Tage nach dem Europa-League-Aus gegen Schalke 04 einen weiteren Rückschlag, hat als Zehnter fünf Zähler Rückstand auf das internationale Geschäft.

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Den Münchnern, die erst ihren zweiten Sieg in den vergangenen sechs Pflichtspielen gegen Gladbach holten, genügte im Duell der beiden besten Rückrundenmannschaften eine durchschnittliche Leistung. Insbesondere im Abschluss waren die Bayern lange ungewohnt fahrig. Immer wieder scheiterte das Team von Trainer Carlo Ancelotti am starken Gladbacher Torhüter Yann Sommer oder der mangelnden Präzision im Abschluss. Und als der Schweizer doch geschlagen war, rettete die Latte bei Arjen Robbens Distanzschuss (43.). Erst Müller brach exakt 99 Tage nach seinem letzten Ligatreffer gegen Wolfsburg den Bann.

Robben hätte vor 54.014 Zuschauern im zum vierten Mal in dieser Saison ausverkauften Borussia-Park bereits nach 42 Sekunden treffen können, aber Sommer wehrte den Schuss souverän ab.

In der Anfangsphase versteckte sich die ersatzgeschwächte Borussia, bei der unter anderem Weltmeister Christoph Kramer, Kapitän Lars Stindl, Mahmoud Dahoud, Fabian Johnson und Ibrahima Traore fehlten, keineswegs. Ein Schuss von Tony Jantschke, den Trainer Dieter Hecking aus der Personalnot heraus ins Mittelfeldzentrum beordert hatte, wurde im letzten Moment abgeblockt (5.).

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Insgesamt kam Gladbach in der ersten Halbzeit aber nur selten strukturiert aus der eigenen Hälfte, obwohl der Rekordmeister durchaus Räume anbot. Bei einem der wenigen Konter zögerte Jonas Hofmann aber viel zu lang: Anstatt zu schießen oder zu passen, verlor er den Ball (12.).

Spätestens nach einer Viertelstunde hatte München das Spiel im Griff. Allerdings fehlten Tempo und Präzision, um die aufmerksame Defensive der Gladbacher zu überrumpeln. Gefährlich wurde es nur, wenn sich die Borussia Fehler leistete. Nach einem dieser leichtsinnigen Ballverluste rettete Sommer in höchster Not gegen Robert Lewandowski (25.).

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Kurz vor der Pause wäre aber auch der Schweizer machtlos gewesen, doch Robben traf nur die Latte, und Sommer reagierte bei Lewandowskis anschließendem Kopfball blitzschnell.

An den überlegenen Auftritt aus der ersten Halbzeit knüpften die Bayern zunächst nicht an, und Gladbach wurde stärker. Nachdem Raffael noch knapp das 1:0 verpasst hatte (62.), schlug der zuvor glücklose Müller zu.

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Fehlentscheidung verhilft Schalke ins Viertelfinale

via Sky Sport Austria

Schalke 04 ist nach einer furiosen Aufholjagd erstmals seit fünf Jahren in ein Europacup-Viertelfinale gestürmt und hat Borussia Mönchengladbach ins Tal der Tränen gestürzt. Die Königsblauen erkämpften sich in einem packenden Achtelfinal-Rückspiel der Europa League beim Bundesliga-Rivalen trotz eines 0:2-Rückstands ein 2:2 (0:2) und stehen nach dem 1:1 im Hinspiel in der Runde der letzten Acht.

VIERTELFINALE❗️❗️❗️#BMGS04 2:2 pic.twitter.com/8xsjekxmgq

— FC Schalke 04 (@s04) March 16, 2017

Leon Goretzka (54.) und Nabil Bentaleb (68., Handelfmeter) egalisierten die Gladbacher Pausenführung durch Andreas Christensen (26.) und Mahmoud Dahoud (45.+2). Die Borussia verpasste aufgrund des weniger erzielten Auswärtstores nach einer schwachen zweiten Halbzeit den ersten Einzug in das Viertelfinale eines europäischen Wettbewerbs seit 21 Jahren.

“Erst verloren, dann unentschieden gespielt – da ist klar, wie das dritte ausgeht”, hatte Schalkes Trainer Markus Weinzierl vor dem dritten Spiel gegen die Borussia binnen 13 Tagen erklärt. Für einen Sieg tat seine Mannschaft im ersten Durchgang aber viel zu wenig. Gladbach agierte vor 46.283 Zuschauern im ausverkauften Borussia-Park angesichts der Tatsache, dass auch ein 0:0 zum Weiterkommen reichen würde, zunächst abwartend.

Hecking: “Elfer war bittere Entscheidung gegen uns”
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Schalke ging in dem Wissen um die Konterstärke des Gegners ebenfalls nicht volles Risiko. Die Gäste hatten zwar mehr Ballbesitz, doch lediglich bei einem Kopfball von Guido Burgstaller (11.) wurde es in der Anfangsphase gefährlich.

Hecking, der schon auf Kapitän Lars Stindl (muskulären Problemen im Hüftbereich) verzichten musste, musste nach 16 Minuten erneut umstellen. Fabian Johnson, beim Gladbacher 4:2-Erfolg gegen Schalke in der Liga Anfang März noch zweifacher Torschütze, humpelte mit Oberschenkelproblemen vom Feld. Jonas Hofmann, der das wichtige Auswärtstor im Hinspiel erzielt hatte, ersetzte den US-Nationalspieler.

Gladbach verkraftete Johnsons Ausfall gut. Nach glänzender Vorabeit von Raffael vergab Stindl-Vertreter Josip Drmic per Kopf die große Chance zur Führung (18.). Die Schalker Defensive hatte nun größere Probleme, besonders den starken Raffael bekamen die Königsblauen nicht in den Griff. Ein Schuss des Brasilianers verfehlte sein Ziel knapp (22.).

Weinzierl: “Der Wille war heute groß”
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Der Führungstreffer resultierte aus einer Standardsituation. Nach einem Freistoß fiel Christensen der Ball vor die Füße, Schalke Kapitän Benedikt Höwedes fälschte den Schuss des Gladbacher Abwehrchefs unglücklich und unhaltbar für seinen Torhüter Ralf Fährmann ab. Mit der Führung im Rücken zogen sich die Gladbacher zurück und lauerten auf Konter. Den Gästen mangelte es an Ideen, obwohl die Gladbacher Defensive nicht immer sattelfest wirkte. Goretzka, bester Spieler der Schalker, scheiterte nach einer halben Stunde zudem an Torhüter Yann Sommer.

Herrmann: “Extrem bitterer Tag für uns”
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In der Nachspielzeit bot sich den Gästen eine gute Kontermöglichkeit, doch Eric Maxim Choupo-Moting vertändelte den Ball im Gladbacher Strafraum leichtfertig. Im Gegenzug traf Dahoud mit einem sehenswerten Distanzschuss zum 2:0 und schockte die Schalker mit der letzten Aktion der ersten Halbzeit.

Goretzka: “Viel schönere Sachen gibt es eigentlich nicht”
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Nach dem Wechsel setzten die Gäste alles auf eine Karte. Weinzierl brachte Offensivspieler Max Meyer für Johannes Geis, und die Schalker rannten an. Goretzkas Treffer verlieh Schalke zusätzlichen Rückenwind. Der Schuss des Mittelfeldspielers sprang vor Sommer unglücklich auf, der Schweizer Nationaltorhüter machte aber eine schlechte Figur. Schalke schnürte die Gastgeber phasenweise im eigenen Strafraum ein. Allerdings boten sich den Gastgebern nun immer mehr Räume für Konter, die sie aber nicht nutzten.

Höwedes: “Haben uns nicht aufgegeben”
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Als Dahoud ein Ball an den Oberarm sprang, entschied der englische Schiedsrichter Mark Clattenburg auf Elfmeter. Bentaleb verwandelte souverän zum Ausgleich. Glück für Gladbach, dass es nach einem Foul von Jannik Vestergaard an Daniel Caligiuri nicht erneut Strafstoß gab (74.). Kurz vor dem Abpfiff schickte Clattenburg Gladbachs reklamierenden Sportdirektor Max Eberl in die Kabine.

Heidel: “Gehen heute sehr zufrieden ins Bett”
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SID om cl

Fussball 1. Bundesliga 24. Spieltag Hamburger SV - Borussia Mönchengladbach am 12.03.2017 im Volksparkstadion in Hamburg Jubel bei Lewis Holtby ( Hamburg )nach dem Tor zum 1:1 xPBJPGx

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Bobby Wood lässt den Hamburger SV jubeln

via Sky Bundesliga HD

Die Festung Volkspark steht: Der Hamburger SV hat dank Bobby Wood und seines überragenden Torwarts Rene Adler im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga einen ganz wichtigen Heimsieg eingefahren. Die Mannschaft von Trainer Markus Gisdol gewann am 24. Spieltag 2:1 (1:1) gegen Borussia Mönchengladbach und ist vor den eigenen Fans damit seit sieben Spielen ungeschlagen – eine solche Serie gelang den Hanseaten zuletzt vor sieben Jahren.

Filip Kostic per Kopfball (36.) und Wood (80.) drehten die Partie für den willensstarken HSV, der sich zudem für das Aus im Viertelfinale des DFB-Pokals gegen die Rheinländer vor elf Tagen revanchierte. Andreas Christensen (23.) hatte die Fohlen, denen nach dem Europapokal-Fight unter der Woche gegen Schalke 04 (1:1) etwas die Spritzigkeit fehlte, zunächst in Führung gebracht.

Der HSV hängt damit weiter auf dem Relegationsrang fest, zog nach Punkten aber mit Werder Bremen und dem VfL Wolfsburg gleich. Die Gladbacher Aufholjagd ist vorerst gestoppt, das Team von Dieter Hecking – bisher beste Mannschaft der Rückrunde – scheiterte auch immer wieder am starken Adler und bleibt Neunter.

Vor 52.501 Zuschauern musste Gisdol auf den langzeitverletzten Innenverteidiger Mergim Mavraj (Sehnenanriss am Knie) und Angreifer Nicolai Müller (Magen-Darm-Grippe) verzichten, bei der Borussia fehlten auch zwei Leistungsträger des jüngsten Höhenflugs: Lars Stindl (muskuläre Probleme) und Raffael (grippaler Infekt) mussten passen. Insgesamt nahm Hecking im Vergleich zum Schalke-Spiel fünf Änderungen vor, in der Sturmspitze vertraute er dem Ex-Hamburger Josip Drmic.

Die Partie plätscherte zunächst nur vor sich hin, viele Fehlpässe prägten das Geschehen im Mittelfeld. Gladbachs Führung hatte sich bis dahin wahrlich nicht angekündigt, doch Christensen setzte sich im Kopfball-Duell gegen Gideon Jung dann geschickt durch.

Das Tor tat dem Spiel sichtlich gut, endlich sahen die Fans spektakuläres Bundesliga-Niveau. Kurz danach jubelten die HSV-Fans schon über den vermeintlichen Ausgleich von Wood (28.), doch Schiedsrichter Deniz Aytekin, der unter der Woche beim spektakulären 6:1 des FC Barcelona in der Champions League gegen Paris St.-Germain für Diskussionen gesorgt hatte, entschied korrekt, dass Albin Ekdal bei der Vorarbeit im Abseits gestanden hatte. Im Gegenzug verhinderte Adler einen höheren Rückstand mit einer spektakulären Parade gegen Drmic.

Doch der HSV erhöhte zunehmend das Tempo und glich verdient aus. Kostic übersprang nach einer Flanke von Dennis Diekmeier Nico Elvedi und nickte zum 1:1 ein. Der HSV konnte sich danach erneut bei Adler bedanken, der Patrick Herrmann (44.) mit einem Weltklasse-Reflex zur Verzweiflung brachte.

In der Folge versuchte der HSV wieder mehr Kontrolle über das Spiel zu erlangen und die Gäste zu Fehlern zwingen. Ekdal (55.) und der quirlige Wood (58.) hatten auch Möglichkeiten, doch die Rothosen leisteten sich in einer packenden Partie auch immer wieder unnötige Schnitzer – deshalb blieb die Borussia über Konter stets gefährlich.

Der HSV hatte seine Besten in Adler und Wood. Bei der Borussia überzeugten Mahmoud Dahoud und Christensen.

SID ks jz

Artikelbild: Imago

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MOENCHENGLADBACH, GERMANY - MARCH 04:Fabian Johnson of Moenchengladbach (C) celebrates with his team-mates after scoring his team's forth goal to make it 4-1 during the Bundesliga match between Borussia Moenchengladbach and FC Schalke 04 at Borussia-Park on March 4, 2017 in Moenchengladbach, Germany. (Photo by Maja Hitij/Bongarts/Getty Images)

Gladbach setzt Aufholjagd gegen Schalke fort

via Sky Bundesliga HD

Borussia Mönchengladbach hat seine Aufholjagd in der Fußball-Bundesliga fortgesetzt. Die beste Rückrundenmannschaft bezwang Schalke 04 verdient mit 4:2 (1:1) und kommt damit den Europa-League-Plätzen immer näher.

Matchwinner der Mannschaft von Trainer Dieter Hecking zum Auftakt der Schalke-Trilogie war Fabian Johnson mit einem Doppelpack (28. und 64.). Oscar Wendt (67.) und Raffael (76.) schraubten das Ergebnis beim fünften Sieg der Gladbacher im sechsten Rückrundenspiel in die Höhe. Nabil Bentaleb (38., Foulelfmeter) und Leon Goretzka (83.) trafen für defensiv anfällige Gäste.

Schalke wartet damit seit fünf Pflichtspielen auf ein Erfolgserlebnis und muss sich allmählich wieder nach unten orientieren. Am Donnerstag treffen beide Mannschaften im Achtelfinal-Hinspiel der Europa League in Gelsenkirchen erneut aufeinander, das Rückspiel findet am 16. März in Gladbach statt.

Vor 54.014 Zuschauern im zum dritten Mal in dieser Saison ausverkauften Borussia-Park begannen die Gastgeber stürmisch. Raffael bot sich nach 30 Sekunden bereits die Chance zur Führung. Vier Tage nach dem ernüchternden Pokal-Aus bei Bayern München (0:3) waren die Schalker in der Anfangsphase unsortiert und agierten übernervös.

Als Trainer Markus Weinzierl nach einer Viertelstunde Holger Badstuber und Matija Nastasic innerhalb der Dreierkette die Plätze tauschen ließ, gewannen die Aktionen der Gäste an Sicherheit. Badstuber spielte nun zentral, Nastasic links.

Die Schalker hatten nun mehr Spielkontrolle, offensiv fiel den Gelsenkirchenern zunächst aber nicht viel ein. Gladbach zog sich zurück und lauerte auf Konter nach Ballgewinnen. Aus dem schnellen Umschaltspiel resultierte auch die Führung. Johnson nutzte eine präzise Hereingabe von Patrick Herrmann, Kapitän Benedikt Höwedes und Nastasic hatten den Torschützen aus den Augen verloren. Herrmann hatte nach einer halben Stunde den zweiten Treffer auf dem Fuß, war aber zu unentschlossen.

Völlig überraschend kamen die Gäste zum Ausgleich. Weltmeister Christoph Kramer foulte Thilo Kehrer im Gladbacher Strafraum, Bentaleb verwandelte sicher. Gladbach zeigte sich aber nur kurz geschockt. Raffael per Freistoß (40.) und der starke Johnson (42.) verpassten die Pausenführung nur knapp.

Nach dem Wechsel wurde die Partie temporeicher, beide Mannschaften suchten die Entscheidung. Nach einer Flanke von Kehrer köpfte Schalkes Torjäger Guido Burgstaller nur knapp vorbei (47.). Auf der anderen Seite parierte Ralf Fährmann gegen den seit Wochen in überragender Form spielenden Lars Stindl stark (53.).

Die Zweikämpfe wurden immer intensiver, trotz der hohen Belastungen in den vergangenen Wochen wurde um jeden Meter gekämpft – und Stindl scheiterte erneut an Fährmann (62.). Gladbacher wurde nun immer druckvoller. Johnson veredelte ein sehenswertes Zusammenspiel mit Stindl zur erneuten Führung. Wendt sorgte für die Entscheidung. Fährmann verhinderte gegen Raffael einen weiteren Gegentreffer (74.), zwei Minuten später musste er sich dem starken Brasilianer aber geschlagen geben.

SID om mh

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01.03.2017, Fussball GER, DFB Pokal, Viertelfinale, Saison 2016 2017, Hamburger SV - Borussia Moenchengladbach, Lars Stindl (Borussia Moenchengladbach) verwandelt den ersten Elfmeter zum 0:1

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Stindl mit erneutem Hand-Fauxpas

via Sky Sport Austria

Nach seinem Hand-Tor gegen den FC Ingolstadt machte Lars Stindl erneut von sich Reden. Diesmal ging es allerdings nicht darum was er mit seinen Händen getan hat, sondern darum was er nicht getan hat.

Kurz vor dem Anpfiff des DFB-Pokal-Viertelfinales beim Hamburger SV wollte einer der Balljungen dem Borussioa Mönchengladbach Kapitän die Hand schütteln, doch dieser hatte offenbar keine Hand für den Jungen frei.

Absicht kann man Stindl aber wohl keine unterstellen, der Fohlen-Kapitän entschuldigte sich nach der Partie via Twitter: “Sorry!! Bin auch immer noch nervös vor so einem Spiel!”.

Als Entschädigung für den kleinen Mann möchte Kapitän Stindl ihm gerne sein Trikot schicken, wir hoffen, diese Geste hilft ihm den Vorfall zu verkraften!

Beitragsbild: Imago / https://twitter.com/borussia_en

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Umstrittenes Tor von Stindl: Gladbach siegt in Ingolstadt

via Sky Bundesliga HD

Borussia Mönchengladbach nimmt in der Fußball-Bundesliga langsam wieder Tuchfühlung zu den internationalen Plätzen auf. Drei Tage nach dem Europapokal-Wunder beim AC Florenz setzte sich die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking mit 2:0 (0:0) beim FC Ingolstadt durch und bleibt unter dem neuen Coach auswärts weiterhin ungeschlagen.

Für den entscheidenden Treffer sorgte Euro-Held Lars Stindl durch ein umstrittenes Handtor in der 60. Minute. Nach einer Ecke von Oscar Wendt war Stindl der Ball von der Brust an den Arm geprallt und flog dann ins Netz. Der eingewechselte André Hahn traf nach einem Konter zum Endstand (90.+1).

Damit nähern sich die Gladbacher bis auf sechs Punkte der Frankfurter Eintracht auf Rang sechs, der klare Aufwärtstrend unter Hecking hält an. Die Fohlen sind nun sogar die beste Rückrundenmannschaft. Ingolstadt verpasste es, sich vor dem Hamburger SV auf den Relegationsplatz zu setzen.

Insgesamt überzeugten die Gladbacher in dem mäßigen Spiel jedoch nicht. Der Außenseiter aus Oberbayern war weitgehend ebenbürtig, es war auch der bekannten Abschlussschwäche des FCI und Borussia-Torwart Yann Sommer zu verdanken, dass die Hecking-Elf nicht nach einer Stunde in Rückstand lag.

Kapitän Stindl, der mit drei Toren den 4:2-Sieg bei der Fiorentina möglich gemacht hatte, war diesmal zwar ebenfalls agil, aber bis zum Treffer wirkungslos. Immerhin ging auch der erste Gladbacher Torschuss (19.) auf sein Konto.

Die besseren Möglichkeiten hatte aber zunächst der FCI. Alfredo Morales (10.) trat freistehend über den Ball, Marcel Tisserand (20.) vergab eine gute Kopfballchance. Die beste Gelegenheit vor der Pause hatte für das bislang schwächste Heimteam der Liga Dario Lezcano (30.), den Borussia-Verteidiger Jannik Vestergaard allerdings blockte.

Die Schanzer versuchten, das Tempo gegen die Fohlen hochzuhalten und hofften auf schwere Beine bei der Elf vom Niederrhein. Doch das Spiel verflachte zusehends, die Gladbacher gerieten nur vereinzelt unter Druck, in der Offensive fehlte ihnen allerdings auch zumeist die Durchschlagskraft.

Für den verletzten Thorgan Hazard kam Josip Drmic zu seinem ersten Startelfeinsatz für die Borussia in dieser Saison, war aber weitgehend unauffällig. Letztmals hatte der Schweizer vor knapp einem Jahr in der Bundesliga beginnen dürfen, damals noch für den Hamburger SV. Hecking gönnte zudem Mo Dahoud und Patrick Herrmann zunächst eine Pause, dafür liefen Tobias Strobl und Jonas Hofmann in der Anfangsformation auf.

Ingolstadt mühte sich ohne den gesperrten Flügelstürmer Mathew Leckie auch nach dem Wechsel beständig. Kapitän Marvin Matip hätte in der 56. Minute beinahe die Führung erzielt. Selbst das 0:1 ließ den Kampfgeist nicht erlahmen, die Partie war bis in die Schlussphase offen, Sommer hielt in der 89. Minute klasse gegen Almog Cohen.

SID sr cp

Artikelbild: Imago

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Lars Stindl Borussia Mönchengladbach goal celebration Borussia Mönchengladbach Firenze 23-02-2017 Stadio Artemio Franchi Fiorentina - Borussia Mönchengladbach / Fiorentina - Borussia M gladbach Europa League 2016/2017  - Round of 16 2nd leg  PUBLICATIONxNOTxINxITAxFRAxSUI lucaxpagliaricci

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4:2 nach 0:2: Stindl schießt Gladbach eine Runde weiter

via Sky Sport Austria

Der überragende Kapitän Lars Stindl hat Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach ins Achtelfinale der Europa League geführt. Beim schwer erkämpften 4:2 (1:2) im Zwischenrunden-Rückspiel beim AC Florenz war Stindl mit drei Treffern (44., Foulelfmeter, 47., 55.) der Held des Abends und sorgte fast im Alleingang für die erfolgreiche Aufholjagd, nachdem Gladbach früh mit 0:2 in Rückstand geraten war. Nie zuvor hatte Stindl in einem Pflichtspiel als Profi drei Tore erzielt. Andreas Christensen (60.) beseitigte die letzten Zweifel.

Was sollen wir dazu noch sagen? Achtelfinale! 💪
Wählt jetzt in unserer App euren „devolo“ Spieler des Spiels! #FIOBMG pic.twitter.com/3Y6xzJZE2U

— Borussia (@borussia) February 23, 2017

Bereits beim bitteren 0:1 im Hinspiel vor einer Woche im Borussia Park war die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking deutlich überlegen gewesen. Am Donnerstag belohnte sich die Borussia für ihre insbesondere im zweiten Durchgang starke Leistung und blickt nun voller Spannung auf die Achtelfinal-Auslosung am Freitag (13.00 Uhr). Dort warten attraktive Gegner: Unter anderem Englands Rekordmeister Manchester United mit Weltmeister Bastian Schweinsteiger ist in der Verlosung. Auch Ligakonkurrent Schalke 04 wäre ein möglicher Gegner in der Runde der besten 16.

This was amazing.thank and love to all of You boys. @borussia #impossibleisnotgladbach

— Traoré ibrahima (@TraoreIbra16) February 23, 2017

Dabei hatte es lange Zeit nicht nach einem Gladbacher Erfolg ausgesehen. Nach einer dominanten Anfangsphase, in der Jannik Vestergaard die Latte getroffen hatte (7.), stellte Nikola Kalinić (15.) den Spielverlauf auf den Kopf und verwertete die erste Chance zur Führung. Borja Valero (29.) nutzte später einen schweren Vestergaard-Patzer zum 0:2. Erst Stindls verwandelter Foulelfmeter ließ die Borussia nochmals hoffen.

Hecking zu Stindl: “Lars ist ein Top-Kapitän”
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Der Kapitän war es auch, der prompt nach Wiederanpfiff nachlegte. Wenig später ließ er die rund 4000 mitgereisten Borussia-Fans erneut frenetisch jubeln. Stindl traf nach einer geschickten Freistoßvariante aus knapp 16 Metern, Hecking hatte den Spielzug an der Seitenlinie noch lautstark angesagt. Nachdem Christensen per Kopf den dritten Treffer innerhalb einer Viertelstunde erzielt hatte, zogen sich die Gäste zurück und verteidigten geschickt. Glück hatte Gladbach, dass Josip Ilicic (68.) per Freistoß nur die Latte traf.

Vestergaard: “Gebe Lars noch einen aus”
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Coach Hecking hatte im Vorfeld der Partie mehr Effizienz und Konsequenz von seinen Profis eingefordert. Doch in der ersten Halbzeit glänzten nur die heimstarken Italiener mit eiskalter Chancenverwertung. Bei einem Konter der Fiorentina tauchte Kalinić frei vor dem Gladbacher Tor auf und ließ Yann Sommer keine Chance. Der Treffer zeigte Wirkung, die Gladbacher wirkten längst nicht mehr so forsch und mutig wie zu Beginn. Sinnbildlich dafür stand Vestergaard: Der Däne leistete sich einen bösen Patzer, verlor als letzter Mann den Ball, und Valero nahm das Geschenk dankend an. Kurz davor hatte Sommer die Borussia zunächst noch mit zwei glänzenden Paraden vor dem zweiten Treffer bewahrt.

Dann drehten die Borussia und allen voran Stindl auf. Auf der Bank jubelte Hoffnungsträger Raffael mit. Der brasilianischer Stürmer, einer der wichtigsten Spieler in der Gladbacher Offensive, hatte sich nach überstandener Muskelverletzung rechtzeitig fit gemeldet. Zum Einsatz kam er aber nicht.

SID ak ko
Foto: Imago

HAMBURG, GERMANY - SEPTEMBER 24:  Michael Gregoritsch (L) of Hamburg and Arturo Vidal of Muenchen compete for the ball during the Bundesliga match between Hamburger SV and Bayern Muenchen at Volksparkstadion on September 24, 2016 in Hamburg, Germany.  (Photo by Joern Pollex/Bongarts/Getty Images)

Der Kampf des HSV gegen die Negativserie beim FC Bayern am Samstag live nur bei Sky

via Sky Sport Austria

Der Nord-Süd-Klassiker am Samstag ab 14.00 Uhr mit Andreas Herzog als Gast bei Jan Henkel live und exklusiv bei Sky Der 22. Spieltag der Deutschen Bundesliga außerdem mit Wolfsburg – Bremen am Freitag, Leipzig – Köln am Samstag und Schalke – Hoffenheim am Sonntag Sky für jedermann: mit dem Streamingdienst Sky Ticket auch ohne lange Vertragsbindung bei allen Begegnungen der 22. Runde der Deutschen Bundesliga live dabei sein

Wien, 23. Februar 2017 – Zum Auftakt des 22. Spieltags geht es zunächst in die unteren Tabellengefilde. Am Freitagabend um 19.30 Uhr empfängt der VfL Wolfsburg den SV Werder Bremen zum Kellerduell. Nur drei Punkte trennt das derzeit auf dem Relegationsplatz liegende Team um Zlatko Junuzovic vom Tabellenvierzehnten aus Wolfsburg.

Das Fernduell im Titelrennen am Samstagnachmittag
Am Samstagnachmittag kommt es unter anderem zum Fernduell im Titelrennen. Moderator Jan Henkel begrüßt die Zuschauer um 14.00 Uhr live aus der Münchener Allianz Arena, in der er den ehemaligen Bundesliga-Profi und österreichischen Nationalspieler Andreas Herzog zu Gast hat.

Der HSV mit Michael Gregoritsch ist nach dem Elfer-Chaos der vergangenen Woche zu Gast beim FC Bayern. Der Nord-Süd-Klassiker war zuletzt eine einseitige Angelegenheit: Seit dem letzten HSV-Sieg im Jahr 2009 konnten die Bayern 13 von 16 Pflichtspielduellen für sich entscheiden, dreimal endete das Aufeinandertreffen unentschieden. Zeitgleich kommt es in Leipzig zum Duell der österreichischen Trainer: RB mit Trainer Hasenhüttl empfängt die Kölner von Peter Stöger. Diese und alle weiteren Begegnungen überträgt nur Sky als Einzelspiele und in der Original Sky Konferenz.

Im Anschluss an die Nachmittagsspiele trifft Hertha BSC auf Eintracht Frankfurt im „bwin Topspiel der Woche“.

Schalke – Hoffenheim am Sonntag zum Abschluss der Runde
Zum Abschluss der Runde sind am Sonntag noch einmal vier österreichische Teamspieler im Einsatz: Markus Suttner und Lukas Hinterseer empfangen mit ihrem FC Ingolstadt Borussia Mönchengladbach, beim FC Schalke 04 treffen Schöpf und Burgstaller nach dem Aufstieg ins Achtelfinale der Europa League auf Hoffenheim.

Der 22. Spieltag der Deutschen Bundesliga bei Sky und Sky Go sowie ohne lange Vertragsbindung mit Sky Ticket und in zahlreichen Sky Sportsbars:

Freitag:
19.30 Uhr: VfL Wolfsburg – SV Werder Bremen auf Sky Sport Bundesliga 1 HD

Samstag:
14.00 Uhr: Vorberichte und Original Sky Konferenz auf Sky Sport Bundesliga 1 HD
15.15 Uhr: FC Bayern München – Hamburger SV auf Sky Sport Bundesliga 2 HD
15.15 Uhr: SC Freiburg – Borussia Dortmund auf Sky Sport Bundesliga 3 HD
15.15 Uhr: RB Leipzig – 1. FC Köln auf Sky Sport Bundesliga 4 HD
15.15 Uhr: Bayer 04 Leverkusen – 1. FSV Mainz 05 auf Sky Sport Bundesliga 5 HD
15.15 Uhr: SV Darmstadt 98 – FC Augsburg auf Sky Sport Bundesliga 6 HD

17.30 Uhr: „bwin Topspiel der Woche“: Hamburger SV – SC Freiburg auf Sky Sport Bundesliga 1 HD und über die Taktik-Cam auf Sky Bundesliga 3 HD

Sonntag:
15.00 Uhr: FC Ingolstadt – Borussia Mönchengladbach auf Sky Sport Bundesliga 2 HD
17.00 Uhr: FC Schalke 04 – TSG 1899 Hoffenheim auf Sky Sport Bundesliga 1 HD und Sky Sport Bundesliga UHD
19.30 Uhr: „Sky90 – die Kia Fußballdebatte“ auf Sky Sport Bundesliga 1 HD

Beitragsbild: Getty Images

Borussia Park Mönchengladbach 19.2.2017, Fussball Bundesliga Saison 2016/17, 21. Spieltag, Borussia Mönchengladbach (Moenchengladbach, Gladbach) vs. RB Leipzig --- Trainer Ralph Hasenhüttl (Leipzig) jubelt nach dem Tor zum 2:0

Borussia Park Moenchengladbach 19 2 2017 Football Bundesliga Season 2016 17 21 Matchday Borussia Moenchengladbach Moenchengladbach Gladbach vs RB Leipzig team manager Ralph Hasenhüttl Leipzig cheering After the goal to 2 0

Leipzig nach Sieg in Gladbach wieder auf Bayern-Jagd

via Sky Bundesliga HD

Die Bullen sind wieder auf Bayern-Jagd: Aufsteiger RB Leipzig hat seine Mini-Krise durch ein verdientes 2:1 (1:0) bei Borussia Mönchengladbach beendet und darf wieder ganz leise vom Titel träumen. Begleitet wurde der RB-Auftritt erneut von teilweise geschmacklosen Fanprotesten, die anders als in Dortmund aber zumindest friedlich blieben.

“Wir verurteilen jeden geworfenen Stein… der Euch Kunden nicht getroffen hat.”

Für sie sinkt: Das Niveau! pic.twitter.com/3Ez2ckVpSf

— Heiko Schomberg (@schomberg) 19. Februar 2017

Emil Forsberg (31.) und Timo Werner (55.) brachten die Sachsen nach zuvor zwei Niederlagen in Folge wieder auf Kurs. Der Rückstand des Tabellen-Zweiten auf Bayern München beträgt nur noch fünf Punkte, zumindest die Champions League wird immer realistischer. Gladbach verpasste bei einem von Thorgan Hazard vergebenen Foulelfmeter (45.) den zwischenzeitlichen Ausgleich und kassierte seine erste Liga-Niederlage unter Trainer Dieter Hecking. Daran änderte auch der Anschlusstreffer von Jannik Vestergaard (81.) nichts mehr.

Im ersten Auswärtsspiel seit den Ausschreitungen in Dortmund bekam Leipzig erneut viel Gegenwind zu spüren. Die Gladbach-Fans vergriffen sich dabei auch im Ton: Während der ersten Halbzeit hing ein zweiteiliges Spruchband vor der Nordkurve, auf dem zu lesen war: “Wir verurteilen jeden geworfenen Stein… der Euch Kunden nicht getroffen hat.” Vor zwei Wochen in Dortmund war es vor dem Stadion unter anderem zu Steinewürfen auf Leipziger Fans gekommen.

Hasenhüttl: “Letzte Sicherheit hat noch gefehlt”
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Aus Protest gegen das “Konstrukt RB” schwieg zudem ein Großteil der Gladbach-Fans die ersten 19 Minuten. Auf dem Rasen ging es dafür von Beginn an zur Sache: Vor 51.535 Zuschauern lieferten sich beide Teams ein umkämpftes, von vielen kleinen Fouls und Unterbrechungen geprägtes Spiel. Das Geschehen bestimmte dabei zunächst die Borussia, vom Leipziger Tempo-Fußball war nichts zu sehen.

Das änderte sich mit zunehmender Spieldauer. RB übernahm im Mittelfeld die Kontrolle, einen ersten Warnschuss von Marcel Sabitzer lenkte Torhüter Yann Sommer mit den Fingerspitzen noch um den Pfosten (16.). Wenig später war der Schweizer Schlussmann jedoch machtlos: Der starke Forsberg zog aus 16 Metern ab, der Ball schlug im linken Eck ein. Für den Schweden war es das sechste Saisontor, für RB der erste Auswärtstreffer seit dem 25. November.

Bis zur Pause blieb es bei einem zerfahrenen Spiel, ehe ein Pfiff die Zuschauer von ihren Sitzen riss: Der Ex-Gladbacher Marvin Compper brachte Lars Stindl an der Strafraumgrenze zu Fall, Schiedsrichter Felix Zwayer entschied auf Elfmeter. Hazard fand bei seinem halbhoch getretenen Schuss jedoch in Schlussmann Péter Gulácsi seinen Meister.

Kurz nach der Pause legte Leipzig nach, und wieder war Forsberg beteiligt. Der Skandinavier schickte auf rechts den flinken Werner, der in den Strafraum zog und flach einschoss. Gladbach gab sich anschließend zwar nicht geschlagen, vergab aber wie etwa bei einem Stindl-Schuss aus spitzem Winkel (64.) auch beste Möglichkeiten – bis Vestergaard mit seinem Kopfballtreffer noch einmal für Spannung sorgte.

SID er om

 

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