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GER, 1.FBL, Werder Bremen vs Hertha BSC Berlin 29.04.2017, Weser Stadion, Bremen, GER, 1.FBL, Werder Bremen vs Hertha BSC Berlin, im Bild 2 zu 0 Max Kruse (Bremen 10) gegen RuneJarstein (Hertha BSC 22) jubel mit Fin Bartels (Bremen 22) nordphotox/xKokenge

ger 1 FBL Werder Bremen vs Hertha BSC Berlin 29 04 2017 Weser Stadium Bremen ger 1 FBL Werder Bremen vs Hertha BSC Berlin in Picture 2 to 0 Max Kruse Bremen 10 against  Hertha BSC 22 cheering with Fin Bartels Bremen 22 nordphotox xKokenge

2:0 gegen Hertha – Werders Europa-League-Wunder rückt näher

via Sky Bundesliga HD

SID – Nach monatelangem Abstiegskampf gerät die Europa League für Werder Bremen mehr und mehr in Reichweite. Die Hanseaten setzten auch gegen Hertha BSC mit einem ungefährdeten 2:0 (2:0)-Erfolg ihre Erfolgsserie fort und feierten vor 42.100 Zuschauern im ausverkauften Weserstadion ihren fünften Heimsieg hintereinander. Für die Gäste war es hingegen die neunte Auswärtsniederlage in Serie.

Nach einem sehenswerten Pass des erneut überragenden Max Kruse brachte Fin Bartels die Platzherren schon in der neunten Minute in Führung. Für das zweite Tor zeichnete Kruse (15.) nach einem Fehlpass von Hertha-Torhüter Rune Jarstein selbst verantwortlich – es war der 14. Saisontreffer des 29-Jährigen, der zuletzt beim 4:2 in Ingolstadt einen Viererpack für Werder erzielt hatte. Die Norddeutschen rückten in der Tabelle damit bis auf einen Punkt an die Gäste heran.

Kruse schmunzelt über Messi-Vergleich
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Die stark ersatzgeschwächten Berliner fanden nie wirklich in die fast durchweg einseitige Partie. Selbst nach den schnellen Gegentoren fand die Mannschaft von Trainer Pal Dardai in der Offensive kaum statt. Es dauerte bis zur 38. Minute, ehe das Werder-Tor durch einen Kopfball von Vladimir Darida erstmals in Gefahr geriet.

Werder-Coach Alexander Nouri konnte es sich sogar erlauben, seine Rekonvaleszenten Serge Gnabry und Thomas Delaney zunächst auf der Reservebank zu belassen. Bester Stimmung bejubelte das Bremer Publikum in der Halbzeitpause einen der seltenen Besuche von Ex-Trainer Thomas Schaaf in der Arena am Osterdeich.

Baumann: Haben bei der T-Frage keinen Zeitdruck
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Nach dem Seitenwechsel ersetzte Delaney bei den Grün-Weißen den Österreicher Florian Grillitsch. Hertha BSC kam jetzt zu mehr Spielkontrolle, entwickelte einen stärkeren Offensivdruck, doch die Aktionen blieben zumeist harmlos. Ausnahme: Ein Flachschuss von Salomon Kanou in der 52. Minute.

In der Folgezeit schalteten die Grün-Weißen einen Gang zurück, ließen eine Berliner Feldüberlegenheit zu, gerieten aber nicht mehr ernsthaft in Gefahr. Das mögliche 3:0 vergab Theodor Gebre Selassie nach Flanke von Delaney (71.).

Das besonders in der ersten Halbzeit blendend aufgelegte Angriffsduo Kruse/Bartels verdiente sich bei den Platzherren die Bestnote. Auf Seiten der Berliner konnte nur Darida überzeugen.

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GER, 1.FBL, FC Ingolstadt 04 vs. Werder Bremen u22.04.2017, Audi Sportpark, Ingolstadt, GER, 1.FBL, FC Ingolstadt 04 vs. Werder Bremen, im Bild Jubel nach dem Tor zum 3-2 durch Max Kruse (Bremen 10) nordphotox/xStraubmeier

ger 1 FBL FC Ingolstadt 04 vs Werder Bremen U22 04 2017 Audi Sports Park Ingolstadt ger 1 FBL FC Ingolstadt 04 vs Werder Bremen in Picture cheering After the goal to 3 2 through Max Kruse Bremen 10 nordphotox xStraubmeier

Bremen bleibt dank Viererpack von Kruse in der Erfolgsspur

via Sky Sport Austria

(SID) – Werder Bremen hat dank eines alles  überragenden Vierfach-Torschützen Max Kruse seine Erfolgsserie in der Bundesliga ausgebaut. Nach dem am Ende klaren 4:2 (1:1) beim stark abstiegsbedrohten FC Ingolstadt ist die Mannschaft von Trainer Alexander Nouri bereits seit zehn Spiele in Folge ungeschlagen.

Mit nun 42 Punkten ist für die Bremer weiterhin die noch vor Wochen undenkbare Qualifikation für die Europa League möglich. Die Schanzer sind weiter Tabellenvorletzter und müssen mit nur 28 Punkten vier Spieltage vor Saisonschluss mit dem Schlimmsten rechnen.

Trotz einer überzeugenden Vorstellung reichte es nach den Toren von Dario Lezcano (32.) und einem fragwürdigen Foulelfmeter von Pascal Groß (62.) nicht zum dritten Heimsieg nacheinander, weil Kruse (45.+1, 82., 90.+4) einen Viererpack schnürte.

Kruse: “Brauche ein Umfeld, wo ich mich wohlfühle”
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Zunächst verwandelte er einen Fouelfmeter, den der ansonsten starke Ingolstädter Marcel Tisserand mit einer Grätsche gegen Fin Bartels verursachte. Dann nutzte er einen Patzer von FCI-Torhüter Martin Hansen, ehe kurz vor Ende für den Dreier sorgte.

Die Gastgeber überzeugten vor allem mit Wucht und Entschlossenheit. Auch die Sperren der Stammdefensivkräfte Marvin Matip, Romain Brégerie und Markus Suttner fielen kaum ins Gewicht. Bremen agierte ohne Zlatko Junuzovic (5. Gelbe Karte) dagegen zu selten im Höchsttempo und ließ zu häufig die nötige Präzision im Kombinationsspiel vermissen.

FCI-Trainer Maik Walpurgis war durch die Sperren zu Umstellungen in der Defensive gezwungen, dazu kam die kurzfristige Erkrankung von Anthony Jung. Dennoch hielt er an der gewohnten Grundausrichtung mit einer Dreierkette in der Abwehr fest. Bei Werder fehlte neben Regisseur Junuzovic auch Santiago Garcia wegen einer Nackenprellung aus dem 2:1 in der Vorwoche gegen den Hamburger SV.

Die Bremer hatten vor den Augen von DFB-Assistenztrainer Thomas Schneider und Miroslav Klose anfangs die gepflegtere Spielanlage. Vor allem mit schnellen Gegenstößen versuchte die zuletzt so erfolgreiche Nouri-Elf, den Gastgebern Probleme zu bereiten. Oft war dabei Kruse eingebunden, der dann auch zum Helden des Spiels avancierte.

Ingolstadt erspielte sich aber im ersten Durchgang zunächst ein klares Übergewicht. Die Schanzer hatten vor 15.200 Zuschauern im ausverkauften Sportpark auch die deutlich besseren Möglichkeiten. Bei einem Schuss von Almog Cohen (10.) sowie einem Kopfball von Tisserand (22.) musste Werder-Keeper Felix Wiedwald sein Können aufbieten, um einen Rückstand zu verhindern.

Das 1:0 begünstigte ein gravierender Stellungsfehler der Bremer, als Lezcano im Rücken der Werder-Defensive ein Zuspiel Tisserands aufnahm und per Flachschuss vollendete. Die Grün-Weißen leisteten sich zahlreiche Fehlpässe und kamen nach Spielanteilen sehr glücklich zum Ausgleich. Tisserand hatte dabei Glück, dass ihn Schiedsrichter Markus Schmidt (Stuttgart) nicht mit Rot vom Platz stellte.

Werder hatte durch Bartels (55.) dann auch die erste gefährliche Szene nach dem Wechsel, das bessere Team war jedoch weiterhin der FCI. Cohen (58., 60.) besaß für die Walpurgis-Elf erst zwei gute Gelegenheiten und ging kurz danach im Zweikampf mit Werder-Kapitän Niklas Moisander im Strafraum zu Boden, wurde aber offenbar nicht berührt. Am Ende riss der wie entfesslt aufspielende Kruse die Oberbayern aus allen Träumen.

Beitragsbild: Imago

Junuzovic stellt sich den Fragen von Gebre Selassie

via Sky Sport Austria

Nach den Erfolgen in den vergangenen Wochen haben sich die Zlatko Junuzovic und Werder-Teamkollege Theodor Gebre Selassie zu einer witzigen Fragerunde getroffen. Dabei musste sich der ÖFB-Teamspieler zum Beispiel entscheiden, ob er lieber das Werder- oder das Österreich-Trikot trägt. Auch sein Ex-Verein Austria Wien war ein Thema.

 

 

Artikelbild: Screenshot Youtube / Werder Bremen

 

GER, 1.FBL, Werder Bremen vs Hamburger SV 16.04.2017, Weser Stadion, Bremen, GER, 1.FBL, Werder Bremen vs Hamburger SV, im Bild Jubel nach dem Derbysieg bei Alexander Nouri (Trainer SV Werder Bremen) mit Matchwinner Florian Kainz (Bremen 7) nordphotox/xKokenge

ger 1 FBL Werder Bremen vs Hamburg SV 16 04 2017 Weser Stadium Bremen ger 1 FBL Werder Bremen vs Hamburg SV in Picture cheering After the Derby victory at Alexander Nouri team manager SV Werder Bremen with Match Winner Florian Kainz Bremen 7 nordphotox xKokenge

Bremens Derbyheld Kainz: “Ein wunderschönes Gefühl”

via Sky Sport Austria

Bremen (APA) – Florian Kainz befindet sich bei Werder Bremen auf der Überholspur. Nach einer schwierigen ersten Halbsaison ist der Ex-Rapidler beim deutschen Fußball-Bundesligisten in den vergangenen Wochen durchgestartet. Vorläufiger Höhepunkt war der Siegestreffer des Steirers am Sonntag im Nordderby gegen den Hamburger SV (2:1).

“Das war ein besonderes Spiel, deshalb ist es doppelt schön, dass wir gewonnen haben”, sagte der eingewechselte Kainz. “Dass ich der Mannschaft mit meinem Tor helfen und wir den Fans einen Derbysieg schenken konnten, ist ein wunderschönes Gefühl. Dieser Sieg hat eine große Bedeutung für die Fans, uns Spieler und die ganze Stadt.”

Zwei Tore und zwei Assists hat “Joker” Kainz in den vergangenen fünf Spielen verbucht. Im Herbst dagegen war der 24-Jährige in der Liga nur zu einem einzigen Kurzeinsatz gekommen. Auch im Nationalteam war für Kainz dadurch zuletzt kein Platz. Im nächsten WM-Qualifikationsspiel am 11. Juni in Irland fehlt mit Marko Arnautovic aber ein linker Flügelspieler gesperrt.

Vorerst gilt die volle Konzentration aber Bremen. Die Werderaner dürfen nach neun Runden ohne Niederlage als Tabellenachter sogar leise von der Europa League träumen. “Natürlich wollen wir uns weiterentwickeln und irgendwann wieder nach oben schauen, aber man muss realistisch bleiben”, betonte Kapitän Zlatko Junuzovic, der im nächsten Ligaspiel am Samstag in Ingolstadt wegen einer Gelbsperre fehlt.

Die Erfolgsserie der vergangenen Wochen komme nicht von ungefähr. “Man gewinnt in der Bundesliga nicht mal eben Spiele, in den Erfolgserlebnissen der letzten Wochen steckt viel Arbeit”, sagte Junuzovic. “Wir müssen an die Leistungen anknüpfen und nichts auf die leichte Schulter nehmen.”

Während Junuzovic, Kainz und Florian Grillitsch strahlen, brennt bei ihren ÖFB-Kollegen Guido Burgstaller und Alessandro Schöpf auf Schalke der Hut. Nach der dritten Pflichtspielniederlage in den vergangenen vier Spielen – einem peinlichen 1:2 beim abgeschlagenen Schlusslicht Darmstadt 98 – fielen die Gelsenkirchner auf Rang elf zurück. Burgstaller vergab einen Elfmeter.

“Uns hat der Killerinstinkt vor dem Tor gefehlt”, meinte Schalke-Trainer Markus Weinzierl. Bis Donnerstag müssen ihn seine Schützlinge wiederfinden, sonst kommt im Europa-League-Viertelfinale das Aus. Das Hinspiel bei Ajax Amsterdam hatten die Schalker mit 0:2 verloren.

Beitragsbild: Imago

of Bremen is challenged by of Wolfsburg during the Bundesliga match between Werder Bremen and VfL Wolfsburg at Weserstadion on April 16, 2016 in Bremen, Germany.

Junuzovic: “Dürfen uns Spaß am Leben nicht nehmen lassen”

via Sky Sport Austria

Bremen (APA/dpa) – Werder Bremens Mittelfeldspieler Zlatko Junuzovic hat die schnelle Neuansetzung des Viertelfinal-Hinspiels der Fußball-Champions-League zwischen Borussia Dortmund und AS Monaco begrüßt. “Es ist das richtige Zeichen, nach vorne zu schauen. Wir müssen einfach über diesen Dingen stehen”, betonte Österreichs Teamspieler am Mittwoch.

Die Geschehnisse in Dortmund seien zwar “etwas beunruhigend”, wie auch der Anschlag in der vergangenen Woche in Stockholm. “Aber ich habe keine Angst, und ich will auch keine Angst haben. Wir dürfen uns den Spaß am Leben nicht durch so eine feige Aktion nehmen lassen”, sagte Junuzovic.

Mit Blick auf das Nordderby gegen den Hamburger SV, das bereits vor den Vorfällen in Dortmund als Hochsicherheitsspiel eingestuft worden war, hat Junuzovic keine zusätzlichen Bedenken. “Wir lassen uns unser Derby nicht nehmen”, erklärte der 29-Jährige. “Ich habe keine Angst vor dem Wochenende.”

Das Viertelfinal-Hinspiel zwischen Dortmund und Monaco war nach einem Sprengstoffanschlag auf den BVB-Mannschaftsbus am Dienstag kurz vor dem Anpfiff abgesagt worden. Es soll nun am (heutigen) Mittwochabend (ab 18.45 Uhr) gespielt werden.

 

GER, 1. FBL, Eintracht Frankfurt vs SV Werder Bremen 07.04.2017, Commerzbank-Arena, Frankfurt, GER, 1. FBL, Eintracht Frankfurt vs SV Werder Bremen, im Bild Aron Johannsson (SV Werder Bremen 9), Zlatko Junuzovic ( 16, SV Werder Bremen) Foto © nordphoto / Fabisch nordphotox/xFabisch

ger 1 FBL Eintracht Frankfurt vs SV Werder Bremen 07 04 2017 Commerzbank Arena Frankfurt ger 1 FBL Eintracht Frankfurt vs SV Werder Bremen in Picture Aron Johannsson SV Werder Bremen 9 Zlatko Junuzovic 16 SV Werder Bremen Photo © nordphoto Fabisch nordphotox xFabisch

Junuzovic trifft, Frankfurt zeigt Moral

via Sky Bundesliga HD

Mit viel Moral hat Eintracht Frankfurt im “Duell der Gegensätze” noch einen Punkt gerettet und die Siegesserie von Werder Bremen gestoppt. Die Hessen kamen zum Auftakt des 28. Bundesliga-Spieltags trotz eines 0:2-Rückstands zur Pause noch zu einem 2:2 – was angesichts von neun Spielen ohne Sieg im Kampf um die Europa-League-Qualifikation aber dennoch zu wenig sein könnte.

Mijat Gacinovic (48.) und Marco Fabian (73.) trafen in einer unterhaltsamen zweiten Halbzeit für die Gastgeber, die in der Bundesliga-Historie gegen keinen Verein so viele Zähler geholt haben wie gegen die Bremer. Die Hanseaten, für die Zlatko Junuzovic (37.) und Fin Bartels (43.) trafen, haben ihrerseits in den zurückliegenden Wochen von 24 möglichen Punkten 20 geholt und durch das Remis am Freitagabend ihr Polster auf die Abstiegsränge weiter vergrößert.

“Die zweite Halbzeit war überragend. Wir haben alles versucht, drei Punkte rauszuholen, aber es hat leider nicht ganz gereicht. Das Unentschieden nach dem Rückstand ist aber sehr wichtig für die Moral”, meinte Eintracht-Angreifer Branimir Hrgota bei Sky. Bremens Torschütze Bartels sagte: “Wir hätten gerne den Dreier mitgenommen, aber letztlich war das Unentschieden verdient für Frankfurt.”

Vor 51.000 Zuschauern in der Frankfurter WM-Arena hätten die Vorzeichen also kaum unterschiedlicher sein können. Hier die Gastgeber, die ihren letzten Erfolg am 5. Februar gegen Schlusslicht Darmstadt 98 gefeiert hatten. Auf der anderen Seite die Bremer, die in den zurückliegenden Wochen punktemäßig das beste Team der Liga stellten und mit breiter Brust an den Main gereist waren. Doch von überbordendem Selbstvertrauen war kaum etwas zu sehen.

Die Gäste, denen neben Kapitän Clemens Fritz, Nationalspieler Serge Gnabry und Abwehrchef Lamine Sane auch noch der zuletzt formstarke Mittelfeldspieler Thomas Delaney fehlte, traten keinesfalls so dominant auf wie vielleicht erwartet. Vielmehr waren es die Frankfurter, die das Geschehen in beiden Durchgängen kontrollierten und vor allem in der ersten Halbzeit mal wieder mit ihrer Abschlussschwäche haderten.

Nach David Abrahams Lattenknaller aus rund 30 Metern (10.) besaß auch Hrgota (11.) die große Chance zur frühen Führung. Die Eintracht, die kurzfristig auf Defensivspieler Jesus Vallejo verzichten musste, blieb in der Folge weiter die bessere und zielgerichtetere Mannschaft. Gacinovic und erneut Hrgota (27.) scheiterten mit ihren guten Möglichkeiten aber abermals am starken Werder-Keeper Felix Wiedwald.

Danach kam, was kommen musste: Die Bremer hatten vor der Halbzeitpause noch zwei gute Chancen – zweimal landete der Ball dabei im Netz. Erst traf Junuzovic, dann schlug Bartels eiskalt zu. Während die Bremer daher höchst zufrieden in die Kabine gingen, saß der Frust bei den Gastgebern tief.

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Das änderte sich nach dem Seitenwechsel schlagartig, als Gacinovic nach einer Ecke mit seinem Tor den Frankfurtern neuen Mut einhauchte. Wieder drängten die Gastgeber danach die Bremer in deren eigene Hälfte, die sporadischen Angriffe der Grün-Weißen brachten in dieser Phase kaum Entlastung.

Nach einer guten Stunde intensivierte Frankfurt sein Bemühen noch einmal, teilweise standen vier Akteure in vorderster Position. Dies barg gleichzeitig allerdings auch die Gefahr für Konter, da neben Abraham hinten nur noch Timothy Chandler absicherte. Dennoch erzielte Fabian den umjubelten Ausgleich.

SID nr cl

 

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BREMEN, GERMANY - APRIL 04:  Max Kruse of Werder Bremen celebrates with Theodor Gebre Selassie of Werder Bremen after scoring the second goal during the Bundesliga match between Werder Bremen and FC Schalke 04 at Weserstadion on April 4, 2017 in Bremen, Germany.  (Photo by Martin Rose/Bongarts/Getty Images)

3:0 gegen Schalke: Werder fast raus aus dem Abstiegskampf

via Sky Bundesliga HD

SID – Dreimal ist Bremer Recht: Nach dem dritten Heimsieg hintereinander hat sich Werder Bremen aus dem Bundesliga-Abstiegskampf schon fast verabschiedet. Die Norddeutschen setzten sich gegen Schalke 04 mit 3:0 (1:0) durch und zogen damit in der Tabelle an den Gästen vorbei auf den achten Platz.

Für die Westdeutschen hingegen wird es jetzt immer schwieriger, sich noch für einen internationalen Wettbewerb zu qualifizieren. Ohne den gelbgesperrten Nabil Bentaleb fehlte zu oft die Ordnung in den Aktionen der Königsblauen. Werder hingegen holte aus den letzten sieben Begegnungen 19 von 21 möglichen Punkten.

“Das war ein gutes, aber kein überragendes Spiel von uns”, sagte Zlatko Junuzovic, der am Dienstag die Kapitänsbinde trug: “Das 3:0 täuscht ein wenig. Wir haben die Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht. Die Fans dürfen träumen, aber wir müssen auf uns schauen.”Schalke-Kapitän Benedikt Höwedes erklärte: “Wir haben den Gegner mit Fehlern eingeladen. Da waren ganz überflüssige Ballverluste dabei. Wir sollten jetzt aber nicht den Kopf verlieren. Wir haben am Wochenende die nächste Chance.”

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Gleich die erste Torgelegenheit nutzten die Platzherren. Ein Kopfball des Tschechen Theodor Gebre Selassie (24.) senkte sich über Schalke-Torhüter Ralf Fährmann hinweg ins Netz und ließ die Bremer Fans unter den 42.100 Zuschauern im ausverkauften Weserstadion jubeln.

Mit seinem 50. Bundesligator stellte Max Kruse in der 76. Minute per Foulelfmeter die Weichen endgültig auf Sieg, Maximilian Eggestein (80.) legte sogar noch einmal nach.

Nach einer ausgeglichenen Phase des Abtastens übernahmen die Gelsenkirchener zu Beginn der Partie die Kontrolle über das Spielgeschehen. Die Mannschaft von Trainer Markus Weinzierl war in dieser Phase in den Zweikämpfen geschickter und gedankenschneller im Kombinationsspiel.

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So war die erste gute Torchance für die Gäste nur eine Frage der Zeit. In der 13. Minute drang Mittelfeldakteur Alessandro Schöpf dynamisch in den Werder-Strafraum ein, schob den Ball jedoch aus zwölf Metern Entfernung knapp am linken Torpfosten vorbei.

Der unerwartete Rückstand schockte die Schalker, die Dominanz auf dem Rasen war vorerst dahin. Die Gastgeber konnten die Partie bis zum Halbzeitpfiff wieder offen gestalten.

Bremens Trainer Alexander Nouri hatte überraschend Oldie Claudio Pizarro in die Startformation berufen. Bei den Schalkern war Torjäger Klaas-Jan Huntelaar zunächst nur Reservist.

Nach dem Seitenwechsel verstärkte Schalke naturgemäß seine Angriffsbemühungen, kam jedoch lange nicht zu klaren Einschussmöglichkeiten. In der 58. Minute verfehlte Schöpf das Werder-Gehäuse in aussichtsreicher Position. 120 Sekunden später hielt Bremens Schlussmann Felix Wiedwald gegen Max Meyer.

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Auch aus dem Fehlen des Dänen Thomas Delaney, der nach dem Wiederbeginn durch Eggestein ersetzt werden musste, konnten die Schalker kein Kapital schlugen. Um den Angriffsdruck zu erhöhen, opferte Weinzierl Meyer ab der 62. Minute für Huntelaar.

Neben dem agilen Torschützen Gebre Selassie verdiente sich Kruse bei den Gastgebern die beste Note. Stärkste Schalker Akteure waren Benjamin Stambouli und der konsequent den Abschluss suchende Schöpf.

 

Beitragsbild: Getty Images

GELSENKIRCHEN, GERMANY - NOVEMBER 06:  (L-R) Zlatko Junuzovic of Bremen vies with Alessandro Schoepf of Schalke during the Bundesliga match between FC Schalke 04 and Werder Bremen at Veltins-Arena on November 6, 2016 in Gelsenkirchen, Germany.  (Photo by Sascha Steinbach/Bongarts/Getty Images)

Österreicher-Duelle in der Deutschen Bundesliga: Bremen – Schalke am Dienstag, Augsburg – Ingolstadt am Mittwoch live bei Sky

via Sky Sport Austria

Die Partie Dortmund – HSV am Dienstag ab 19.00 Uhr live auch auf Sky Sport News HD Alle weiteren Einzelspiele sowie die Original Sky Konferenz sind für Abonnenten des Sky Fußball-Bundesliga-Pakets, mit dem Streamingdienst Sky Ticket sowie in Sky Sportsbars empfangbar

Wien, 3. April 2017 – Die Deutsche Bundesliga-Saison 2016/17 geht in die entscheidende Phase und auch alle Fußballfans, die noch keine Sky Abonnenten sind, können live dabei sein. Am Dienstag, überträgt Sky Sport News HD die Partie zwischen Borussia Dortmund und dem Hamburger SV live und für jedermann frei empfangbar. Während der BVB um den direkten Weg in die UEFA-Champions-League kämpft, bleibt für den HSV die Lage im Tabellenkeller auch nach dem Last-Minute-Sieg gegen Köln angespannt.

Gisdol zu “Aubas” Maskenjubel: “Wenn wir dann 1:1 spielen, ist mir das egal”
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Nagelsmann: “Brauchen einen richtig guten Tag”
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Zeitgleich kommt es in Bremen bei der Partie des SV Werder gegen Schalke 04 zum Österreicher-Duell – Grillitsch, Kainz und, falls wieder genesen, Junuzovic empfangen Burgstaller und Schöpf. Nationalteamkapitän Alaba ist mit dem FC Bayern zu Gast in Hoffenheim, während Peter Stöger mit dem 1. FC Köln Eintracht Frankfurt begrüßt.

 

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Auch am Mittwoch können Sky Kunden einige Partien mit rot-weiß-roter Beteiligung sehen. Leipzig gastiert mit Ilsanker, Sabitzer und Trainer Hasenhüttl in Mainz, Leverkusen mit Dragovic und Baumgartlinger in Darmstadt. Dazu kommt es in Augsburg zu einem weiteren Österreicher-Duell: der FC mit Hinteregger, Danso und Teigl empfängt das Team von Markus Suttner und Lukas Hinterseer, den FC Ingolstadt.

Diese und alle weiteren Einzelspiele des 27. Spieltags sowie die Original Sky Konferenz sind ausschließlich für Abonnenten des Sky Fußball-Bundesliga-Pakets sowie mit Sky Ticket und in Sky Sportsbars empfangbar.

Der 27. Bundesliga-Spieltag bei Sky und Sky Go sowie ohne lange Vertragsbindung mit Sky Ticket und in zahlreichen Sky Sportsbars:

Dienstag
19.00 Uhr: Vorberichte und Original Sky Konferenz auf Sky Sport Bundesliga 1 HD
19.45 Uhr: TSG 1899 Hoffenheim – FC Bayern München auf Sky Sport Bundesliga 2 HD
19.00 Uhr: Borussia Dortmund – Hamburger SV auf Sky Sport News HD, Sky Sport Bundesliga 3 HD und Sky Sport Bundesliga UHD
19.45 Uhr: SV Werder Bremen – FC Schalke 04 auf Sky Sport Bundesliga 4 HD
19.45 Uhr: 1. FC Köln – Eintracht Frankfurt auf Sky Sport Bundesliga 5 HD

Mittwoch
19.00 Uhr: Vorberichte und Original Sky Konferenz auf Sky Sport Bundesliga 1 HD
19.45 Uhr: Borussia Mönchengladbach – Hertha BSC auf Sky Sport Bundesliga 2 HD
19.45 Uhr: 1. FSV Mainz 05 – RB Leipzig auf Sky Sport Bundesliga 3 HD
19.45 Uhr: SV Darmstadt 98 – Bayer 04 Leverkusen auf Sky Sport Bundesliga 4 HD
19.45 Uhr: VfL Wolfsburg – SC Freiburg auf Sky Sport Bundesliga 5 HD
19.45 Uhr: FC Augsburg – FC Ingolstadt auf Sky Sport Bundesliga 6 HD

Beitragsbild: Getty Images

18.03.2017, Fussball GER, 1. Bundesliga Saison 2016 2017, 25. Spieltag, SV Werder Bremen - RB Leipzig 3:0, Jubel Zlatko Junuzovic (Werder Bremen)

18 03 2017 Football ger 1 Bundesliga Season 2016 2017 25 Matchday SV Werder Bremen RB Leipzig 3 0 cheering Zlatko Junuzovic Werder Bremen

Junuzovic vor Comeback gegen Schalke

via Sky Sport Austria

Werder Bremens Mittelfeldspieler Zlatko Junuzovic steht nach überstandener Grippe vor einer Rückkehr in die Startformation des Bundesliga-13. “Wenn er sein Okay gibt, wird er spielen. Ich gehe von einem Einsatz aus”, sagte Trainer Alexander Nouri vor dem Heimspiel der Hanseaten am Dienstag (ab 19.45 Uhr auf Sky Bundesliga 4 HD) gegen Schalke 04.

Dennoch müssen die Norddeutschen mehrere verletzungsbedingte Ausfälle verkraften. Nicht zur Verfügung stehen Mannschaftskapitän Clemens Fritz, Torjäger Serge Gnabry, der Olympia-Zweite Robert Bauer sowie Innenverteidiger Lamine Sané.

Der Werder-Coach will dies allerdings nicht als Ausrede für einen möglicherweise schwachen Auftritt im mit 42.100 Zuschauern ausverkauften Weserstadion verstanden wissen. Nouri: “Wir haben schon eine gewisse Flexibilität. Zuletzt konnten wir unsere verletzten Spieler meist recht gut ersetzen.”

SID af nt

Artikelbild: Imago

GER, 1. FBL, SC Freiburg vs SV Werder Bremen 01.04.2017, Schwarzwaldstadion, Freiburg, GER, 1. FBL, SC Freiburg vs SV Werder Bremen, im Bild Jubel ueber das Tor zum 4:1 bei Niklas Moisander (SV Werder Bremen 18) und Fin Bartels ( 22, SV Werder Bremen) Foto © nordphoto / Fabisch nordphotox/xFabisch

ger 1 FBL SC Freiburg vs SV Werder Bremen 01 04 2017 schwarzwaldstadion Freiburg ger 1 FBL SC Freiburg vs SV Werder Bremen in Picture cheering ueber the goal to 4 1 at Niklas Moisander SV Werder Bremen 18 and Fin Bartels 22 SV Werder Bremen Photo © nordphoto Fabisch nordphotox xFabisch

Sechs Partien ohne Niederlage: Werder setzt Erfolgsserie fort

via Sky Bundesliga HD

SID – Werder Bremen hat seine Erfolgsserie fortgesetzt und darf mehr denn je auf den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga hoffen. Die Hanseaten setzten sich am 26. Spieltag 5:2 (2:0) bei Aufsteiger SC Freiburg durch. Die Bremer sind seit mittlerweile sechs Partien ungeschlagen und holten in dieser Zeit 16 der 18 möglichen Punkte.

Der frühere Freiburger Max Kruse (21.), Fin Bartels (71.) und der Däne Thomas Delaney mit seinem ersten Bundesliga-Dreierpack (45.+2, 47., 86.) trafen für die Bremer, die zuletzt vor über zwei Jahren eine derartige Serie hingelegt hatten. Die Freiburger mussten dagegen nach drei Spielen ohne Niederlage wieder eine Pleite hinnehmen. Daran änderten auch die Tore des Ex-Bremers Nils Petersen (64.) sowie von Vincenzo Grifo (77.) nichts.

Vor 24.000 Zuschauern im ausverkauften Schwarzwaldstadion übernahmen die Gastgeber zunächst das Kommando. Vincenzo Grifo sorgte per Freistoß das erste Mal für Gefahr (10.). Die ersatzgeschwächten Bremer, die ohne Clemens Fritz, Philipp Bargfrede, Izet Hajrovic, Zlatko Junuzovic, Serge Gnabry und kurzfristig auch ohne Lamine Sané auskommen mussten, brauchten erst einmal eine Orientierungsphase.

Die Freiburger konnten die Unsicherheiten der Gäste allerdings nicht nutzen – ganz im Gegenteil. Obwohl die Bremer auch Mitte der ersten Hälfte noch keinen vernünftigen Angriff zustande gebracht hatten, führte die Mannschaft von Trainer Alexander Nouri. Kruse hatte mit einem sehenswerten Distanzschuss seinen siebten Saisontreffer erzielt.

Die Breisgauer, bei denen Pascal Stenzel und Nicolas Höfler fehlten, wurden durch den Rückstand völlig aus der Bahn geworfen. Beim Team von Coach Christian Streich ging nicht mehr viel, Bremen hatte nach einer halben Stunde die Begegnung weitgehend im Griff.

Dass Nouri in der 40. Minute auch noch den angeschlagenen Robert Bauer durch Santiago Garcia ersetzen mussten, änderte nichts an der Bremer Spielkontrolle. Das lag vor allem daran, dass der SC in der Offensive vollkommen harmlos war. Garcia entpuppte sich sogar als Glücksgriff. Der Argentinier bereitete das zweite Saisontor Delaneys in der Nachspielzeit der ersten Hälfte vor.

Kruse: “Heute kann man sich nicht beschweren”

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Was Streich vom ersten Durchgang seiner Schützlinge hielt, zeigte er zu Beginn der zweiten Halbzeit. Der Trainer brachte in Julian Schuster, Petersen und Lukas Kübler gleich drei Neue. Florian Niederlechner, Amir Abrashi und Aleksandar Ignjovski mussten weichen. Die Maßnahme ging nach hinten los. Delaney baute den Vorsprung nach Kruse-Flanke per Kopf aus.

In der 54. Minute vergab Bartels die große Chance auf das vierte Tor. Zehn Minuten später hielt Werder-Torwart Felix Wiedwald zunächst einen Foulelfmeter von Petersen, im Nachschuss war der Angreifer aber erfolgreich. Im Anschluss drängte Freiburg auf den Anschluss, Bremen hatte viel Platz zum Kontern. Bartels stellte den alten Abstand mit einem Hackentor wieder her, ehe Grifo noch einmal verkürzte. Der völlig freistehende Delaney krönte seine starke Leistung mit einem weiteren Kopfballtor.

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Junuzovic fällt für Werder-Auswärtsspiel in Freiburg aus

via Sky Sport Austria

Bremen (APA/dpa) – Österreichs Fußball-Teamspieler Zlatko Junuzovic fällt bei Werder Bremen für das Bundesliga-Spiel der Norddeutschen am Samstag (ab 15.15 Uhr live auf Sky Sport Bundesliga HD) beim SC Freiburg aus. “Er hat sich einen grippalen Infekt zugezogen”, erklärte Werder-Trainer Alexander Nouri am Freitag. “Wir hoffen, dass er Dienstag gegen Schalke wieder dabei sein kann.” Mit Oberschenkelproblemen fällt auch DFB-Teamspieler Serge Gnabry aus.

VORSCHAU: Die 26. Runde der Deutschen Bundesliga live und exklusiv auf Sky

Bild: Getty Images

18.03.2017, Fussball GER, 1. Bundesliga Saison 2016 2017, 25. Spieltag, SV Werder Bremen - RB Leipzig 3:0, Jubel Zlatko Junuzovic (Werder Bremen)

18 03 2017 Football ger 1 Bundesliga Season 2016 2017 25 Matchday SV Werder Bremen RB Leipzig 3 0 cheering Zlatko Junuzovic Werder Bremen

Junuzovic in kicker-Elf des Tages

via Sky Sport Austria

Nürnberg (APA) – Der österreichische Teamspieler Zlatko Junuzovic ist vom deutschen Fußball-Fachmagazin “kicker” zum zweiten Mal in dieser Saison in die “Elf des Tages” nominiert worden. Der Mittelfeldspieler von Werder Bremen, der beim 3:2 gegen den Tabellenzweiten RB Leipzig das Führungstor erzielte, erhielt für seine Leistung die starke Note 1,5 und wurde zum Spieler des Spiels gekürt. #gallery-1 { margin: auto; } #gallery-1 .gallery-item { float: left; margin-top: 10px; text-align: center; width: 100%; } #gallery-1 img { border: 2px solid #cfcfcf; } #gallery-1 .gallery-caption { margin-left: 0; } /* see gallery_shortcode() in wp-includes/media.php */ ©kicker.de

Mit dem an allen Bremer Toren beteiligten Junuzovic, Florian Grillitsch und Florian Kainz schossen in der deutschen Fußball-Bundesliga erstmals drei Österreicher in einem Spiel für eine Mannschaft ein Tor. Zuletzt schafften dies laut kicker-Angaben die Kroaten Stiven Rivic, Ivo Ilicevic und Srdjan Lakic in der Saison 2010/11 für Kaiserslautern.

Beitragsbild: Imago

 

GER, 1.FBL, Werder Bremen vs RB Leipzig 18.03.2017, Weserstadion, Bremen, GER, 1.FBL, Werder Bremen vs RB Leipzig im Bild Zlatko Junuzovic (Bremen 16) bejubelt seinen Treffer zum 1:0, Foto © nordphoto / Ewert nordphotox/xEwert

ger 1 FBL Werder Bremen vs RB Leipzig 18 03 2017 Weser stadium Bremen ger 1 FBL Werder Bremen vs RB Leipzig in Picture Zlatko Junuzovic Bremen 16 cheered his Results to 1 0 Photo © nordphoto Ewert nordphotox xEwert

Werders ÖFB-Legionäre schießen Leipzig ab

via Sky Bundesliga HD

Keine Leichtigkeit, kein Esprit: RB Leipzig rutscht immer mehr in eine echte Formkrise. Bei Werder Bremen verlor der Tabellenzweite am 25. Spieltag der Fußball-Bundesliga mit 0:3 (0:1) und kassierte damit bereits die vierte Rückrundenpleite. Das Rennen um die Vizemeisterschaft ist wieder völlig offen – der Abstand der Sachsen auf Borussia Dortmund beträgt nur noch drei Punkte.

Drei Landsmänner vermiesten dem österreichischen RB-Trainer Ralph Hasenhüttl die Laune: Zlatko Junuzovic brachte Werder in der 34. Spielminute in Führung. Werders Kapitän traf aus rund 18 Metern mit einem fulminanten Schuss.

Nach dem Wechsel legte Junuzovic dann Florian Grillitsch das 2:0 auf. Die Freistoß-Vorlage vollendete der 21-Jährige vor 41.384 Zuschauern in den linken Winkel (59.). Florian Kainz (90.), ein weiterer Österreicher, sorgte für den Schlusspunkt. Werder holte damit den vierten Sieg aus den vergangenen fünf Spielen und verbessert seine Chancen im Kampf um den Klassenerhalt immer mehr.

Leipzig, ohne den gelb-gesperrten Mittelfeld-Organisator Naby Keita, ergriff zu Beginn die Initiative und kam schnell zur ersten Chance. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeldzentrum spielte Marcel Sabitzer Stürmer Timo Werner frei. Doch der 21-Jährige, erstmals von Joachim Löw in den Kader der Nationalmannschaft berufen, scheiterte am gut postierten Felix Wiedwald (10.).

Werder fehlte es zu Beginn an Kreativität in der Offensive, was vor allem auf zwei prominente Ausfälle zurückzuführen war. Nach dem zuletzt so effektiven Max Kruse hatte auch Shootingstar Serge Gnabry mit Oberschenkelproblemen passen müssen.

Doch die Bremer bissen sich in die Partie, führten die Zweikämpfe nun im Mittelfeld aggressiver und setzten den oftmals zu fahrigen Gästen damit zu. Dennoch ermöglichte Werder RB mit einer Fehlerkette in der Abwehrreihe erneut eine Chance zur Führung – doch Emil Forsberg verzog knapp per Linksschuss (26.).

Die Führung für Werder passte Leipzig so gar nicht ins Konzept. Die Grün-Weißen konnten sich nun zurückziehen und damit die Räume in der eigenen Hälfte verdichten. Dennoch schnupperte die Hasenhüttl-Elf am Ausgleich: Der bemühte Sabitzer traf aus der Drehung in der 39. Minute den Innenpfosten.

Auch nach dem Wechsel agierte Leipzig saftlos, kraftlos, einfallslos. Hasenhüttl brachte schon in der 56. Spielminute den früheren Bremer Davie Selke, doch Werder war nun das bessere Team. Die Hanseaten zogen sich zeitweise tief zurück und bereiteten den Gästen dann bei Kontern über den quirligen Fin Bartels immer wieder Probleme.

Bei Werder spielten Junuzovic, Grillitsch und Bartels stark auf, Leipzig hatte in Sabitzer und Torwart Peter Gulacsi bemühte Akteure.

 

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Hasenhüttl: “Sollen glauben, dass sie unsere DNA geknackt haben”

via Sky Sport Austria

Ralph Hasenhüttl glaubt nicht, dass die Gegner seine Mannschaft inzwischen durchschaut haben.

Hasenhüttl: “Sollen glauben, dass sie unsere DNA geknackt haben”
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Der RBL-Trainer lässt sich noch nicht in die Karten blicken, macht Davie Selke dennoch Hoffnungen.

Hasenhüttl: “Selke eine Option gegen Bremen”
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Königklasse, Spielerwechsel und Timo Werner für die Nationalelf? Leipzigs Sportdirektor Ralf Rangnick steht Sky Sport News HD Rede und Antwort.

Der Ex-RBL-Profi ist bei den Bayern derzeit nur zweite Wahl. Sky Sport News HD hat bei Ralf Rangnick nachgefragt, ob eine Rückkehr möglich ist. Der Sportchef hat da eine klare Antwort.

“Kimmich zurück nach Leipzig, Herr Rangnick?”
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Rangnick: “Champions League wäre eine absolute Sensation”
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Durch die überraschenden Siege in der Hinrunde ist RBL erster Bayern-Verfolger. “Mannschaften nehmen uns anders wahr”, so der Sportdirektor.

Rangnick: “Haben uns Respekt erarbeitet”
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Werder Bremen steckt trotz zuletzt guter Leistungen noch tief im Abstiegskampf.

Nouri: “Dürfen nicht einen Funken nachlassen”
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Seit vier Spielen sind die Bremer ungeschlagen, der Keeper ist zuversichtlich für die nächsten Partien.

Wiedwald: “Hoffen, dass wir uns absetzen können”
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10.03.2017, xkvx, Fussball 1.Bundesliga, Bayer 04 Leverkusen - SV Werder Bremen, emspor, v.l. Aleksandar Dragovic (Bayer 04 Leverkusen), Claudio Pizarro (SV Werder Bremen) Leverkusen

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1:1 gegen Bremen: Bayer verliert auch unter Trainer Korkut weiter an Boden

via Sky Bundesliga HD

(SID) – Kein idealer Einstand für Tayfun Korkut auf der Trainerbank von Bayer Leverkusen: Vier Tage nach seinem Amtsantritt bei der Werkself musste sich der Nachfolger des am vergangenen Sonntag entlassenen Roger Schmidt mit einem schmucklosen 1:1 (1:0) gegen Werder Bremen begnügen. Ömer Toprak scheiterte in der sechsten Minute der Nachspielzeit per Foulelfmeter an Felix Wiedwald und vergab glückliche drei Punkte zum Neustart.

“Ich habe ihn nicht reingemacht”, sagte Toprak bei Sky lapidar nach dem fünften verschossenen Elfmeter der Leverkusener in dieser Saison: “Der Torwart ist gut gesprungen und hat ihn halt gehalten. Ich war mir ziemlich sicher, dass ich ihn reinmache – das hat nicht geklappt. Dass der Umschwung von heute auf morgen nicht klappt, war uns auch klar.” Wiedwald erklärte: “Ich musste eine schwere Zeit durchmache. Heute war das i-Tüpfelchen wieder drauf.”

Toprak: “War mir sicher, dass ich ihn reinmache”
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Korkut: “Solche Geschichten schreibt der Fußball”
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Während Bayer nach dem dritten Ligaspiel in Folge ohne Sieg die Europacup-Plätze am 24. Spieltag immer weiter aus den Augen zu verlieren droht, machte Werder durch sein viertes Match in Serie ohne Niederlage einen weiteren kleinen Schritt Richtung Klassenerhalt. Claudio Pizarro sicherte den Gästen in der 79. Minute durch seinen ersten Saisontreffer einen verdienten Punkt, nachdem Leverkusen in der siebten Minute durch Kevin Volland in Führung gegangen war. Bayers Wendell sah in der 90. Minute wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot.

Vor 30.000 Zuschauern, darunter Bundestrainer Joachim Löw, hatte Werder bereits nach 90 Sekunden die erste Chance des Spiels. Theodor Gebre Selassie fand per Kopf aber in Nationaltorwart Bernd Leno seinen Meister.

Korkut: “Werden die Erfolge einfahren”
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Wenige Minuten später traf dann Julian Brandt aus gut 20 Metern nur die Unterkante der Latte. Den Abpraller verwertete Nationalmannschaftskollege Volland per Kopf zu seinem dritten Saisontreffer. Werder-Torwart Felix Wiedwald war chancenlos.

Werder ließ sich durch den Rückstand aber nicht aus der Bahn werfen und spielte weiter forsch auf. Die wacklige Hintermannschaft der Gastgeber stürzte von einer Verlegenheit in die andere und hatte Glück, dass die Gäste im Abschluss nicht konsequent genug waren. In der 31. Minute verhinderte allerdings Wiedwald gegen Wendell einen höheren Rückstand der Bremer.

Junuzovic: “Bin ein bisschen angefressen”
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Korkut, der permanent an der Seitenlinie gestikulierend auf sein Team einwirkte, wollte kurz nach der Pause schon erneut zum Jubel ausholen. Aber Wiedwald entschärfte in der 48. Minute mit einer Glanzparade einen strammen Schuss von Nationalspieler Karim Bellarabi. In der Folgezeit musste der neue Bayer-Coach aber ebenso wie die 04-Anhänger weiter zittern.

Denn Werder drückte permanent auf den Ausgleich, war aber ohne seinen verletzten Torjäger Serge Gnabry, der neun seiner bisherigen zehn Saisontreffer auswärts erzielt hatte, lange zu harmlos vor dem Bayer-Tor. Große Möglichkeiten vergaben Zlatko Junuzovic, dessen Schuss zunächst von Benjamin Henrichs geblockt wurde, und Florian Grillitsch im Nachschuss jeweils in der 59. Minute.

Pizarro: “War ein bisschen Glück dabei”
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20 Minuten später war Pizarro aber kurz nach seiner Einwechslung nach scharfer Flanke von Florian Bauer mit dem Knie zur Stelle. Quasi mit dem Schlusspfiff eröffnete sich Leverkusen nach einem Foul von Maximilian Eggestein an Henrichs doch noch die Chance zum schmeichelhaften Sieg, doch Toprak scheiterte mit seinem schwachen Versuch.

Beste Spieler bei Leverkusen, das einmal mehr ohne seinen verletzten Kapitän Lars Bender auskommen musste, war Brandt. Bei Werder, auf dessen Seite ebenso wie Gnabry auch der verletzte Kapitän Clemens Fritz (Syndesmoseriss) schmerzlich vermisst wurde, wussten einmal mehr Wiedwald und Junuzovic besonders zu gefallen.

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Beitragsbild: Imago

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