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Fussball Berlin 22.04.2017 DFL / 1. Bundesliga Saison 2016 / 2017 Hertha BSC Berlin - VFL Wolfsburg Tor zum 1:0 durch Vedad Ibisevic (Hertha BSC, No.19) Koen Casteels (Wolfsburg, TW, No.28) Jakub Blaszczykowski (Wolfsburg, No.14)

Football Berlin 22 04 2017 DFL 1 Bundesliga Season 2016 2017 Hertha BSC Berlin VfL Wolfsburg goal to 1 0 through Vedad Ibisevic Hertha BSC no 19 Koen Casteels Wolfsburg TW no 28 Jakub Blaszczykowski Wolfsburg no 14

Hertha macht Schritt nach Europa, Wolfsburg Richtung 2. Liga

via Sky Sport Austria

(SID) – Hertha BSC bleibt dank seiner Heimstärke und Vedad Ibisevic weiter auf Kurs Europapokal und hat die Abstiegssorgen des VfL Wolfsburg weiter vergrößert. Der Hauptstadtklub gewann gegen den Pokalsieger von 2015 trotz einer ganz schwachen ersten Hälfte noch mit 1:0 (0:0) und hat als Fünfter beste Chance auf die Europa-League-Qualifikation. Es war bereits der zwölfte Heimsieg in dieser Saison für das Team von Pal Dardai.

Die Wolfsburger bleiben dagegen im Tabellenkeller. Das Team von Andries Jonker muss mit 33 Punkten mehr denn je den Abstieg fürchten. Torjäger Ibisevic traf in der 59. Minute für die Gastgeber.

Vor 42.521 Zuschauern im Olympiastadion beorderte Pal Dardai den Brasilianer Allan auf die Position hinter den Spitzen, Vladimir Darida spielte nach seiner Gelbsperre auf der Sechser-Position. In Peter Pekarik, der sein 100. Bundesligaspiel absolvierte, und Alexander Esswein standen gleich zwei Spieler in der Berliner Anfangsformation, die 2009 mit den Wolfsburgern deutscher Meister geworden waren, beim VfL war es keiner. Dafür kam Neuzugang Yunus Malli wieder von Beginn an zum Einsatz – und hätte bereits nach wenigen Sekunden für die Führung der Gäste sorgen können.

Dardai: “Blockade löste sich nach der Halbzeit”
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Nach einer schönen Einzelleistung stand der ehemalige Mainzer frei vor Hertha-Torhüter Rune Jarstein, doch der Norweger parierte mit einer starken Aktion. Der 32-Jährige war auch in den Minuten danach der einzige Berliner, der den Anpfiff mitbekommen zu haben schien. Wolfsburg dominierte, erneut war es Jarstein, der gegen den alleine auf ihn zulaufenden Mario Gomez den Ball noch um den Pfosten lenkte (6.).

Die Gäste waren weiterhin die bessere Mannschaft, agierten handlungsschneller und gewannen mehr Zweikämpfe. Nur vor dem Tor haperte es: Knapp zehn Minuten vor der Pause kam Maximilian Arnold aus zehn Metern zum Abschluss, der Ball ging allerdings am Tor vorbei. Und die Hertha? Die brachte offensiv wenig bis gar nichts zustande und war mit dem 0:0 zur Pause gut bedient.

Nach Wiederanpfiff zeigten sich die Herthaner deutlich engagierter, leisteten sich aber weiterhin zu viele einfache Fehler. Auf der Gegenseite versuchten die Wolfsburger weiter, die Führung zu erzielen, allerdings schlichen sich auch dort immer mehr Fehler ein. Der vermeintliche Führungstreffer für den VfL durch Josuha Guilavogui wurde völlig zurecht wegen einer Abseitsposition nicht anerkannt.

Sulu: “Mischung aus Leichtigkeit und nichts zu verlieren”
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Auf der Gegenseite machte es Ibisevic besser. Nach einer Flanke von Esswein scheiterte er zunächst an Koen Casteels, beim zweiten Versuch ließ er dem Wolfsburger Torhüter per Kopf keine Chance. Es war der zwölfte Saisontreffer des Bosniers, zum siebten Mal erzielte er das 1:0.

Die Berliner übernahmen nun das Spielgeschehen. Salomon Kalou vergab kurz nach der Führung das 2:0. Auf der Gegenseite scheiterte Gomez aus kurzer Distanz an der Latte (66.).

Beste Spieler bei der Hertha waren Jarstein und Ibisevic, bei Wolfsburg überzeugten Gomez und Casteels.

Beitragsbild: Imago

Hertha-Trainer Dardai rastet aus: “Solche Fragen brauchen Sie nicht stellen”

via Sky Bundesliga HD

(SID) – Pal Dardai war geladen. Eine eigentlich harmlose Frage reichte schon aus, damit dem sonst so besonnenen Trainer von Hertha BSC am Samstag nach dem 0:1 (0:1) beim FSV Mainz 05 der Kragen platzte. Ob es denn mit Berlins schlechter Auswärtsbilanz überhaupt möglich sei, im kommenden Jahr international zu spielen, wollte Sky-Reporter Stefan Hempel im obligatorischen Trainer-Interview wissen.

“Solche Fragen brauchen Sie nicht stellen. Das ist eine unkorrekte Frage. Kommen Sie ein bisschen runter. Und fangen Sie an, vernünftige Fragen zu stellen und nicht zu provozieren”, entgegnete ihm Dardai und zeigte dabei wenig Klasse.

Dardai: “Auch Negativrekord ist ein Rekord”
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Immerhin verlor Hertha in Mainz das achte Auswärtsspiel in Serie und stellte einen negativen Vereinsrekord auf. “Der Rekord ist ein wunderschöner Rekord, das nehme ich auch mit, das gehört zum Leben”, sagte der sichtlich angefressene Dardai ironisch. Hertha droht erneut die sichere Teilnahme an der Europa League zu verspielen. Gleiches passierte bereits im Vorjahr nach einer völlig enttäuschenden Rückrunde.

Noch hat der Hauptstadtklub aber alles selbst in der Hand. Da auch die Konkurrenz aus Freiburg, Köln und Mönchengladbach Federn ließ, bleibt die “Alte Dame” mit 43 Punkten auch nach dem 29. Spieltag weiterhin Fünfter. Im Endspurt darf sich Dardais Mannschaft allerdings kaum noch Patzer leisten, um nicht noch aus den Europacuprängen zu rutschen.

Mainz siegt nach Jobgarantie für Schmidt – Hertha enttäuscht

via Sky Bundesliga HD

SID – Die Jobgarantie für Martin Schmidt hat ihre Wirkung nicht verfehlt und lässt den FSV Mainz im Abstiegskampf ein wenig durchatmen: Die Rheinhessen feierten beim 1:0 (1:0) gegen die international ambitionierte Hertha aus Berlin den ersten Sieg nach zuvor fünf Pleiten in Serie.

Die Berliner indes kassierten die achte Auswärtsschlappe in Folge und haben durch diese Misere einen Vereins-Negativrekord aufgestellt. Sie mussten damit einen weiteren Rückschlag im Kampf um die Qualifikation für die Europa League hinnehmen.

Vor rund 30.579 Zuschauern besiegelte Danny Latza (45.+1) den ersten Mainzer Heimerfolg seit über neun Wochen. Es war gleichzeitig ein verspätetes Geburtstagsgeschenk für Schmidt, der am Mittwoch 50 Jahre alt geworden war. Trotz der Talfahrt in den letzten Wochen hatte der Schweizer nach der 0:1-Niederlage am vergangenen Spieltag beim SC Freiburg von FSV-Sportdirektor Rouven Schröder eine Jobgarantie bis Saisonende erhalten.

Vor dem Anpfiff waren 20.000 T-Shirts mit der Aufschrift “Mainzbleibt1” an die Fans verteilt worden, um den Schulterschluss zwischen den Anhängern, der Stadt und dem Team zu dokumentieren. Vor der Arena hingen viele Dutzend “100 Prozent für unser Ziel”- Transparente.

Und die Rheinhessen zeigten von Beginn an, dass sie um die brenzlige Situation wissen. Die Schmidt-Mannschaft, die auf den kurzfristig ausgefallenen Levin Öztunali (Muskelprobleme) sowie Stammkeeper Jonas Lössl (Knieblessur) und Jean-Philippe Gbamin (Rotsperre) verzichten musste, präsentierte sich gegen die tief stehenden Berliner äußerst bissig.

Fehlende spielerische Klasse wurde von Seiten des Abstiegskandidaten mit großer Kampfkraft wettgemacht. Zu klaren Chancen kam es in einer intensiven Partie aber erst nach einer knappen halben Stunde. Doch Latza (26.) und Jhon Cordoba (29.) scheiterten zunächst.

Der emsige Latza wurde aber wenig später belohnt, als er mit einem Schlenzer aus rund 19 Metern ins untere Toreck erfolgreich war. Allerdings wurde sein Schuss vom Kopf des Hertha-Innenverteidigers John Anthony Brooks unhaltbar abgefälscht. Es war das fünfte Saisontor von Mittelfeldspieler Latza.

Die erschreckend lethargisch wirkende Hertha fand offensiv so gut wie gar nicht statt und hatte in der ersten Hälfte keine klare Torgelegenheit. Negativ machte sich wohl auch das Fehlen von Mittelfeldantreiber Vladimir Darida (Gelbsperre) sowie der verletzten Valentin Stocker und Niklas Stark bemerkbar.

Nach einer gesalzenen Halbzeitansprache von Berlins Coach Pal Dardai kamen die Gäste wesentlich agiler aus der Kabine. Salomon Kalou hatte wenig später dann auch die Führung auf dem Fuß, doch Geburtstagskind Jannik Huth im Mainzer Tor parierte aus kurzer Entfernung prächtig (49.).

Mainz kämpfte sich zurück in das Spiel – immer wieder frenetisch angefeuert von den Fans. Nach einem Handspiel des eingewechselten Herthaners Alexander Esswein im eigenen Strafraum, der nach einem Schuss von Jairo aus kurzer Distanz den Arm nicht mehr wegziehen konnte, gab es Diskussionen (64.). Doch Schiedsrichter Deniz Aytekin ließ weiterlaufen.

 

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Fussball Berlin 09.04.2017 DFL / 1. Bundesliga Saison 2016 / 2017 Hertha BSC Berlin - FC Augsburg Jubel nach dem Tor zum 2:0 durch Valentin Stocker (Hertha BSC, No.14) Vorlage durch Salomon Kalou (Hertha BSC, No.08)

Football Berlin 09 04 2017 DFL 1 Bundesliga Season 2016 2017 Hertha BSC Berlin FC Augsburg cheering After the goal to 2 0 through Valentin Stocker Hertha BSC no 14 Template through Salomon Kalou Hertha BSC no 08

Hertha klettert auf Rang fünf – Augsburg in Not

via Sky Bundesliga HD

Hertha BSC hat in der Fußball-Bundesliga im Kampf um die Europa-League-Plätze Boden gutgemacht. Die Berliner setzten sich nach solider Vorstellung mit 2:0 (2:0) gegen einen harmlosen FC Augsburg durch und feierten nach drei Niederlagen wieder einen Sieg. John Brooks (12.) und Valentin Stocker (37.) trafen für die Alte Dame, die mit 43 Punkten auf Platz fünf kletterte.

Der FC Augsburg befindet sich dagegen weiter in großer Abstiegsnot, der Druck auf Trainer Manuel Baum dürfte in den nächsten Tagen zunehmen. Die Schwaben blieben im sechsten Spiel in Folge ohne Sieg und stehen mit 29 Punkten weiter auf dem Relegationsplatz.

Verhaegh: “Müssen Abstiegskampf jetzt annehmen”

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Vor 43.451 Zuschauern hatte Augsburg schon vor Spielbeginn Pech. Top-Stürmer Raul Bobadilla verletzte sich beim Aufwärmen an der Wade und musste durch Alfred Finnbogason ersetzt werden. Ohne Bobadilla war vom Angriffsspiel der Gäste nicht viel zu sehen, in der ersten Halbzeit hatten die Fuggerstädter nicht eine Torchance.

Hertha agierte zwingender, benötigte aber für den ersten Treffer Glück. Nach einem missglückten Distanzschuss von Stocker hielt Brooks den Kopf rein und erzielte das 1:0. Beim 2:0 profitierte Stocker von einem gelungenen Zusammenspiel zwischen Vedad Ibisevic und Salomon Kalou – der Schweizer (37.) brauchte nur ins leere Tor einzuschieben.

Augsburgs in der Kritik stehender Coach Baum gestikulierte an der Seitenlinie zwar wild umher, doch seiner Mannschaft fiel nicht viel ein. Das Spiel nach vorne war viel zu einseitig, ging immer über die Außen, die die Hertha geschickt zustellte.

Auch per Standardsituationen verbreiteten die Gäste kaum Gefahr. Augsburgs Keeper Marwin Hitz musste immer wieder eingreifen, um einen höheren Rückstand zu verhindern. Gegen Ibisevic rettete Hitz gleich mehrmals.

Dardai: “Sieg war nie richtig in Gefahr”

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In der zweiten Halbzeit entwickelten die Gäste zunächst etwas mehr Angriffsdruck und konnten sich auf den Außen hin und wieder durchsetzen. Doch echte Chancen sprangen dabei nicht heraus. Hertha tat in der Folge nur noch das Nötigste und verwaltete die Führung.

Der aufgerückte Peter Pekarik hätte im 153. Bundesligaspiel fast sein zweites Tor geschossen, vergab aber vom Strafraumeck. Marvin Plattenhardt (58.) zwang Hitz mit einem erneuten Freistoß zu einer Großtat. In der 63. Minute kamen die Gäste zu ihrer ersten echten Chance. Finnbogason zog vom Fünfmeterraum knapp vorbei. Auch in der Folgezeit blieben die Berliner überlegen und waren dem nächsten Treffer deutlich näher als Augsburg.

Bei den Berliner stachen Torschütze Brooks und der fleißige Per Skjelbred heraus, bei den Gästen gehörten Keeper Hitz und Abwehrspieler Kevin Danso zu den besseren Akteuren.

Baier: “Der Trainer steht nicht auf dem Platz”

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Artikelbild: Imago

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MOENCHENGLADBACH, GERMANY - APRIL 05: Laszlo Benes (L) of Gladbach celebrates with his team-mates after he scores the opening goal during the Bundesliga match between Borussia Moenchengladbach and Hertha BSC at Borussia-Park on April 5, 2017 in Moenchengladbach, Germany. (Photo by Maja Hitij/Bongarts/Getty Images)

Startelf-Debütant Bénes schießt Gladbach zum Sieg gegen Berlin

via Sky Bundesliga HD

SID – Teenager László Bénes hat Borussia Mönchengladbach aus der Abstiegszone der Fußball-Bundesliga geschossen und Hertha BSC die siebte Auswärtsniederlage in Folge zugefügt. Der 19 Jahre alte Startelf-Debütant erzielte beim verdienten 1:0 (1:0)-Sieg bereits nach 16 Minuten das Tor des Tages.

Bei vier Punkten Rückstand auf den Tabellensechsten aus Berlin hat Gladbach die internationalen Plätze wieder vor Augen. Hertha droht durch die chronische Auswärtsschwäche wie in der vergangenen Saison das komfortable Polster aus der Hinrunde zu verspielen und muss in dieser Verfassung um die Qualifikation für die Europa League bangen.

“Wir haben schon im Training gesehen, dass er ein super Fußballer ist. Daher war es keine Überraschung. Er hat heute routiniert und abgezockt gespielt”, sagte Patrick Herrmann über Bénes.

Die mangelhafte Chancenverwertung hätte der Borussia vor 44.347 Zuschauern allerdings beinahe den guten Auftritt und den siebten Heimsieg der Saison verdorben. Jonas Hofmann (58./59.) traf in der zweiten Halbzeit zweimal nur den Pfosten. Vor dem Seitenwechsel hatte der Berliner Salomon Kalou in der Nachspielzeit per Freistoß die Latte getroffen. Ohne ihren gelbgesperrten Top-Torjäger Vedad Ibisevic war die Hertha zu harmlos.

So blieb der Höhepunkt des Abends Bénes vorbehalten. Der Slowake, vor der Saison aus Zilina gekommen, hatte von Trainer Dieter Hecking die Chance erhalten, weil Weltmeister Christoph Kramer (Knie) und Tobias Strobl (Gelb-Rot) nicht zur Verfügung standen. Seine Bundesliga-Premiere hatte er vor zweieinhalb Wochen beim 0:1 gegen Bayern München gefeiert. Der Linksfuß soll in Gladbach zum Nachfolger von Mohamoud Dahoud aufgebaut werden, der im Sommer nach Dortmund wechselt.

Bereits nach 55 Sekunden hätte Gadbach in Führung gehen müssen. Der auffällige Hofmann legte frei vor Hertha-Keeper Rune Jarstein uneigennützig auf Thorgan Hazard ab, doch der 19 Jahre alte Jordan Torunarigha klärte in seinem ersten Bundesligaspiel von Beginn an in höchster Not. Auch Kapitän Lars Stindl (13.) und Oscar Wendt (33.) ließen gute Chancen aus.

Die Gäste hatten ihre erste Möglichkeit durch Rechtsverteidiger Peter Pekarik (22.), dessen unplatzierten Schuss Yann Sommer parierte. Glück hatte der Schweizer, als Alexander Esswein (29.) völlig frei verzog.

Die Hertha-Defensive präsentierte sich auch im zweiten Durchgang ohne John Anthony Brooks (muskuläre Probleme) und Marvin Plattenhardt (Mittelohrentzündung) anfällig. Gladbach störte früh und kam durch Hazard (49.), Stindl (50./55.), Hofmann (53.) und Jannik Vestergaard (59.) beinahe im Minutentakt zu Großchancen. Auf der Gegenseite sorgte einzig ein Kalou-Kopfball (54.) für Gefahr.

Entlastung gab es für das ersatzgeschwächte Team von Trainer Pal Dardai kaum noch, Gladbach setzte auf Konter und brachte in der 76. Minute Ibrahima Traore. Der Flügelspieler feierte nach mehr als vier Monaten Pause wegen eines Sehnenabrisses in der Leiste sein Comeback.

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Beitragsbild: Getty Images

Sieg in Berlin: Hoffenheim weiter auf Champions-League-Kurs

via Sky Bundesliga HD

1899 Hoffenheim bleibt in der Fußball-Bundesliga auf Champions-League-Kurs und verdrängte Borussia Dortmund zumindest für einen Tag von Rang drei. Die Kraichgauer gewannen bei Hertha BSC verdient mit 3:1 (1:1) und haben schon acht Punkte Vorsprung auf Berlin. Peter Pekarik (32.) traf für die Hertha, Andrej Kramaric (39./Handelfmeter und 86.) und Niklas Sühle (76.) drehten die Partie. Herthas Maximilian Mittelstädt sah Gelb-Rot (58.).

Autsch! Wagners Finger ausgekugelt
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Berlin kassierte die zweite Niederlage in Folge, wie schon im letzten Jahr scheint dem Hauptstadt-Klub auf der Zielgeraden der Saison die Luft auszugehen. Mit 40 Punkten blieben die Berliner auf Rang fünf und haben nun nur noch die Europa League im Blick.

Torschütze Süle: “Habe heute keinen guten Tag gehabt”
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Herthas Abwehrspieler drückten dem Spiel vor rund 42.401 Zschauern in der ersten Halbzeit ihren Stempel auf. Rechtsverteidiger Pekarik beendete mit einem beherzten Schuss vom rechten Strafraumeck seine Null-Tore-Serie. Es war der erste Treffer des slowakische Nationalspielers im 151. Ligaspiel. Keeper Oliver Baumann sah bei dem Schuss ins kurze Eck nicht glücklich aus.

Nagelsmann zu Süle-Tor: “Der flattert gut”
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Sieben Minuten später stand Youngster Mittelstädt erstmals im Mittelpunkt des Geschehens. Dem 20-Jährigen sprang bei einem Zweikampf im eigenen Strafraum der Ball an die Hand, Schiedsrichter Benjamin Brand (Bamberg) zeigte auf dem Punkt. Kramaric verwandelte zum 1:1. In der 58. Minute musste das Eigengewächs nach einem Einsatz gegen Amiri mit Gelb-Rot vom Platz.

Wagner zu Fingerverletzung: “Bisher nur im Action-Film gesehen”
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Hertha taumelte in der Folge wie ein angeschlagener Boxer über den Platz, Hoffenheim witterte seine Chance und erarbeitete sich eine Chance nach der anderen. Kramaric traf in der 66. Minute erst mit einem Distanzschuss die Latte, den Abpraller setzte er volley an den Pfosten. In der 76. Minute erzielte Süle in seinem 100. Spiel den Treffer zum 2:1 mit einem sehenswerten Distanzschuss. Schon beim 1:0-Sieg im Hinspiel hatte der Nationalspieler getroffen.

Einen schweren Stand gegen seinen Ex-Klub hatte Herthas Kapitän Vedad Ibisevic. Der Bosnier lief sich in der TSG-Hintermannschaft immer wieder fest, leistete sich unnötige Streitigkeiten und kassierte wegen Meckerns die fünfte Gelbe Karte (42.). In der 62. Minute beendete Trainer Pal Dardai seinen Arbeitstag und nahm Ibisevic vom Feld.

Bis dahin boten beide Teams eine spannende Partie. Hertha zog ein enormes Pressing auf, Hoffenheim blieb cool, kombinierte ruhig und sicher aus der Abwehr und kam zu ersten Chancen durch Kramaric und Benjamin Hübner, gegen dessen Kopfball Herthas Mittelstädt auf der Linie für seinen geschlagenen Keeper Rune Jarstein klären musste.

Bei den Hausherren verdienten sich Kalou und Pekarik die Bestnoten, bei den Gästen gefielen Torschütze Kramaric und Amiri.

SID ni om

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Steil, nah, laut – Hertha BSC plant für 2025 privat finanzierte Fußballarena

via Sky Sport Austria

Unter dem Motto: “Steil, nah, laut” plant Fußball-Bundesligist Hertha BSC sein neues, privat finanziertes Fußballstadion (Video am Ende es Artikels). Der Hauptstadt-Klub kann und will nicht ewig mit den Nachteilen des historischen Olympiastadions leben und ist daher auf der Suche nach einem geeigneten Standort für eine eigene und reine Fußballarena. Für die Zukunft des Vereins.

 

 

Mit dem Planungs- und Architekturbüro AS+P (u.a. verantwortlich für die Allianz Arena in München) wurden über 50 potentielle Standorte in und um Berlin gesucht. In die engere Auswahl haben es am Ende jedoch nur zwei geschafft. Der Olympiapark in unmittelbarer Nähe des heutigen Spielorts, dem Olympiastadion, und der Brandenburgpark vor den Stadtoren Berlins.

 

Der Olympiapark (direkt neben den Olympiastadion)

 

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Der Brandenburgpark (vor den Stadttoren Berlins)

 

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Die Wunschlösung der “Alten Dame” ist natürlich eindeutig der Olympiapark, da man in unmittelbarer Nähe der bisherigen Heimstätte seine neue Arena beziehen würde und auch die Infrastruktur ideal erscheint. Die Entscheidung um den endgültigen Standort trifft am Ende allerdings der Berliner Senat. Eines jedoch ist Gewiss: ab 2025 spielt die Hertha unter dem Motto “Steil, nah, laut” in einer neuen, modernen und nachhaltigen Fußballarena.

 

 

 

 

Bilder/Quelle: Hertha BSC

Marcelinho nach dem Spiel in der Ostkurve Marcelinho Abschiedsspiel Freundchaftsspiel Fußball, Fussball, soccer, Herren, Männer, Maenner, Deutschland, Germany Berlin, 25.3.2017, Olympiastadion

Marcelinho After the Game in the Ostkurve Marcelinho Farewell Game FREUNDCHAFTSSPIEL Football Football Soccer men Men Men Germany Germany Berlin 25 3 2017 Olympic Stadium

“Adeus Marcelinho”: Ex-Hertha-Star nimmt Abschied von der Fußball-Bühne

via Sky Sport Austria

“Adeus Marcelinho” gewann eine Auswahl prominenter brasilianischer Spieler gegen ein Hertha-Allstar-Team mit 8:7. Marcelinho (41) lief vor rund 25.000 Zuschauern im Berliner Olympiastadion für beide Mannschaften auf und wurde von den Fans gebührend gefeiert.

Recepção da torcida do @HerthaBSC a Marcelinho Paraíba. Despedida do atacante brasileiro. Tá com moral ou não? pic.twitter.com/itlFPWx50k

— HENRIQUE ANDRÉ (@ohenriqueandre) 25. März 2017

“Es ist ein einzigartiges Gefühl, ein ganz besonderer Tag für mich. Ich möchte mich bei allen Spielern und Fans bedanken, die gekommen sind”, sagte der Brasilianer, der zwischen 2001 und 2006 die Zeit beim Hauptstadt-Klub prägte.

In 193 Pflichtspielen erzielte der Linksfuß 79 Tore und bereitete 60 Treffer vor. “Wenn Marcelinho im Privatleben etwas disziplinierter gewesen wäre, hätte er mit seinen Fähigkeiten 70, 80 Länderspiele gemacht”, sagte Herthas Ex-Manager Dieter Hoeneß.

Auf dem Rasen hatte Marcelinho reichlich Prominenz versammelt: Kevin-Prince Boateng, Kevin Kuranyi, Ailton, Giovanne Elber, Arne Friedrich, Paulo Sergio, Dede, Marco Pantelic – sie alle waren Marcelinhos Einladung gefolgt.

Sogar einen “Flitzer” gab es: Profiboxer Arthur Abraham stürmte in der ersten Halbzeit auf den Platz, um sich ein Selfie mit Marcelinho abzuholen.

Immer diese Flitzer. 😇 #hahohe #adeusmarcelinho pic.twitter.com/ATQkNYxerC

— Hertha BSC (@HerthaBSC) 25. März 2017

SID js jz

Fußball 1. Bundesliga 25. Spieltag 1. FC Köln - Hertha BSC Berlin am 18.03.2017 im RheinEnergieStadion in Köln Jubel, Torjubel, Torschuetze, Torschütze Anthony Modeste (Koeln) jubelt nach seinem Tor zum 3 zu 0 - Brillen Jubel - Brille MH

Football 1 Bundesliga 25 Matchday 1 FC Cologne Hertha BSC Berlin at 18 03 2017 in RheinEnergie Stadium in Cologne cheering goal celebration Scorer Scorer Anthony Modeste Cologne cheering After his goal to 3 to 0 Glasses cheering Glasses MH

Modeste trifft dreimal: Köln schlägt Hertha

via Sky Bundesliga HD

Angeführt vom einmal mehr überragenden Torjäger Anthony Modeste hat sich der 1. FC Köln im Rennen um das internationale Geschäft eindrucksvoll zurückgemeldet. Der Stürmer erzielte beim 4:2 (3:0) gegen Hertha BSC seine Saisontore 20 bis 22 und sorgte fast im Alleingang für das Ende der Kölner Negativserie mit fünf Spielen ohne Sieg in der Fußball-Bundesliga.

#67 Modeste ist der beste FC-Torjäger seit 20 Jahren: 1996/97 erzielte Toni Polster 21 Saisontore, Modeste hat jetzt bereits 22. #effzeh

— 1. FC Köln LIVE (@fckoeln_live) 18. März 2017

Zuletzt hatte der FC Anfang Februar gegen Wolfsburg (1:0) gewonnen – auch dort war Modeste der entscheidende Mann gewesen. Dennoch hatte ihn Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps erneut nicht für die anstehenden WM-Qualifikationsspiele nominiert.

Trotzdem spielte der 28-Jährige mit seinem Dreierpack (35., 37., 63.) am Samstag groß auf. Das 3:0 war das 600. Tor in dieser Saison, zudem war Yuya Osako (6.) erfolgreich.

Die Hertha, für die Vedad Ibisevic (50., Foulelfmeter) und John Brooks (69.) trafen, enttäuschte dagegen eine Woche nach dem Heimsieg gegen Borussia Dortmund und hat nur noch drei Punkte Vorsprung auf den FC.

Köln-Trainer Peter Stöger hatte seine Mannschaft im Vergleich zum 2:2 in Ingolstadt auf drei Positionen verändert. Christian Clemens, Siegtorschütze beim bis dato letzten Kölner Heimerfolg gegen die Hertha im März 2012, rückte in die Startelf. Für den gesperrten Dominique Heintz verteidigte der Ex-Dortmunder Neven Subotic, und Nationalspieler Jonas Hector spielte links in der Abwehrkette.

Modeste über Torjubel: “Kennen Sie den Film ‘Rush Hour’?”

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Die neu formierte Defensive hatte aber zunächst wenig zu tun, weil die Kölner die Räume schon im Mittelfeld geschickt zustellten und der Hertha kaum Platz ließen. So erkämpfte sich Stögers Team immer wieder den Ball und spielte schnell nach vorne. Bei einem dieser Angriffe hätte Modeste (5.) beinahe getroffen, Hertha-Keeper Rune Jarstein war aber zur Stelle. Wenige Sekunden später sah der Norweger bei Osakos wuchtigem Treffer allerdings unglücklich aus.

Stögers Konzept, dem Gegner überwiegend den Ball zu überlassen, ging auf. FC-Torhüter Timo Horn, der nach überstandener Knieverletzung sein Heim-Comeback nach fast fünf Monaten feierte, musste erst nach einer knappen halben Stunde gegen Ibisevic eingreifen.

Dann sorgte Modeste mit seinem Doppelschlag für die Vorentscheidung. Erst schloss er eine Kombination über mehrere Stationen nach einem schönen Zuspiel von Osako überlegt ab, dann blieb er im Eins-gegen-Eins gegen Jarstein eiskalt.

Mit seinem verwandelten Strafstoß, den Horn mit einem Foul an Niklas Stark verschuldet hatte, sorgte Ibisevic vor 49.500 Zuschauern wieder für mehr Spannung. Berlin war plötzlich besser im Spiel und drängte kurzzeitig auf den Anschlusstreffer – doch Modeste hatte die passende Antwort.

SID ak jl

 

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Vedad Ibisevic, Salomon Kalou 1:0 / Freude / Emotion / jubelnd / Jubel nach 1:0 / / Fußball Fussball / DFL Bundesliga Herren / Saison 2016/2017 / 11.03.2017 / Hertha BSC Berlin vs. BVB Borussia Dortmund /

Vedad Ibisevic Salomon Kalou 1 0 happiness Emotion jubilant cheering After 1 0 Football Football DFL Bundesliga men Season 2016 2017 11 03 2017 Hertha BSC Berlin vs Borussia Borussia Dortmund

1:2 in Berlin: BVB strauchelt im Bundesliga-Alltag

via Sky Bundesliga HD

Im Bundesliga-Alltag hat es Borussia Dortmund wieder mal böse erwischt. Drei Tage nach der Champions-League-Gala gegen Benfica Lissabon (4:0) verlor der BVB bei Hertha BSC mit 1:2 (0:1) und war dabei wie schon so oft in dieser Saison von der Form aus der Königsklasse weit entfernt.

Den 1:0-Führungstreffer für die Berliner erzielte der überragende Salomon Kalou (11.) nach einer bärenstarken Vorarbeit von Sturmpartner Vedad Ibisevic, der den Dortmunder Weltmeister Matthias Ginter gleich zweimal wie einen Anfänger aussehen ließ. Nach dem 1:1-Ausgleich durch den lange Zeit blassen Toptorjäger Pierre-Emerick Aubameyang (22. Saisontor) traf Herthas Linksverteidiger Marvin Plattenhardt (71.) mit einem direkt verwandelten Freistoß zum Sieg für Berlin.

Durch den zehnten Sieg im zwölften Heimspiel rückte Hertha bis auf drei Punkte an Dortmund heran und darf nun wieder von der Champions-League-Qualifikation träumen. Die Dortmunder verpatzten vor 74.667 Zuschauern im Olympiastadion dagegen ihre Generalprobe für das Nachholspiel im Pokal-Viertelfinale am Dienstag gegen Drittligist Sportfreunde Lotte in Osnabrück.

BVB-Trainer Tuchel tauschte sein Personal im Vergleich zum Lissabon-Spiel auf vier Positionen. Ginter, Raphael Guerreiro, Shinji Kagawa und André Schürrle durften wieder von Beginn an spielen. Abwehrchef Sokratis fiel wegen einer Muskelverhärtung kurzfristig aus.

Trotzdem setzte Tuchel wieder auf eine Dreier-Abwehrkette, die zunächst einige Probleme gegen die Herthaner hatte. Vor allem nach dem 0:1 kamen die Berliner zu guten Chancen zum schnellen zweiten Tor. Die größte vergab Kalou in der 16. Minute, als Raphael Guerreiro den Ball des Ivorers noch von der Linie kratzte. Zuvor war BVB-Torhüter Roman Bürki bei einer Ecke unter den Ball hindurchgesprungen.

Auch offensiv enttäuschten die Dortmunder in der ersten Halbzeit, nachdem sie in den Anfangsminuten noch zwei gute Möglichkeiten durch Schürrle (2.) und Ginter (4.) gehabt hatten. Topstürmer Aubameyang hatte lange Zeit kaum Ballkontakte und kaum gefährliche Szene.

Auch als Herthas Innenverteidiger Sebastian Langkamp minutenlang wegen einer Verletzung behandelt werden musste, fiel den Gästen kaum Kreatives ein. Einzig der Japaner Kagawa zeigte etwas Spielwitz.

Tuchel schien in der Halbzeitpause die passenden Worte gefunden zu haben, denn Dortmund kam mit mehr Schwung aus der Kabine, so dass der Ausgleich von Aubameyang nicht unverdient war. Zuvor hatte allerdings der Gastgeber durch Per Skjelbred (49.) und Genki Haraguchi (54.) zwei große Chancen zum 2:0.

Bei Hertha feierte der für Ibisevic eingewechselte Mitchell Weiser nach hartnäckigen Rückenproblemen in der 66. Minute sein Comeback in diesem Jahr. Die Einwechslung lohnte sich: Weiser holte den Freistoß zum 2:1 heraus.

Neben Kalou gefielen bei Hertha auch der im Mittelfeld sehr fleißige Skjelbred und Innenverteidiger John Anthony Brooks. Beim BVB erreichten lediglich Kagawa und Julian Weigl Normalform.

SiD js jz

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Torjubel Albin Ekdal (HSV) 05.03.2017, Hamburg, Hamburger SV vs. Hertha BSC Berlin Â

goal celebration Albin Ekdal HSV 05 03 2017 Hamburg Hamburg SV vs Hertha BSC Berlin Â

1:0 gegen Hertha: HSV landet Big Points im Abstiegskampf

via Sky Bundesliga HD

Der Hamburger SV kann sich im Tabellenkeller der Fußball-Bundesliga auf seine neue Heimstärke verlassen. Die Mannschaft von Trainer Markus Gisdol besiegte ihren Angstgegner Hertha BSC verdient mit 1:0 (0:0) und stellte mit dem sechsten Spiel in Folge ohne Niederlage im heimischen Volksparkstadion den Anschluss zu den Nicht-Abstiegsplätzen her.

Den Treffer für die engagierten Hamburger erzielte Albin Ekdahl in der 77. Minute nach Vorarbeit von Aaron Hunt. Zu Hause holte der HSV zuletzt 14 von 18 möglichen Punkten.

Die Hertha, die zuvor sechs von sieben Duellen mit den Hamburgern gewonnen hatte, musste dagegen einen Dämpfer im Kampf um die Champions League einstecken. Das Team von Coach Pal Dardai liegt nach der fünften Auswärtspleite in Folge vier Zähler hinter 1899 Hoffenheim auf Platz fünf.

Gisdol musste vier Tage nach dem Viertelfinal-Aus im DFB-Pokal gegen Borussia Mönchengladbach auf den verletzten Innenverteidiger Mergim Mavraj (Sehnenanriss im Knie) verzichten. Zudem blieb Kapitän Gotuko Sakai überraschend auf der Bank. Für ihn begann Dennis Diekmeier.

Dardai, der seine Mannschaft unter der Woche zum Schusstraining mit Infrarot-Pistolen geschickt hatte, sah keinen Grund für Veränderungen und ließ dieselbe Elf wie beim 2:0-Erfolg gegen Eintracht Frankfurt in der Vorwoche und zuvor gegen den FC Bayern (1:1) auflaufen.

Der HSV mühte sich acht Tage nach der 0:8-Schmach in München zwar redlich, kam offensiv aber lange nicht so zum Zug wie in den vergangenen Heimspielen.

Trotz guter Ansätze bissen sich Torjäger Bobby Wood und Co. im ersten Abschnitt immer wieder an der gut organisierten Berliner Hintermannschaft die Zähne aus. Und als Nicolai Müller nach feiner Vorarbeit von Aaron Hunt frei vor dem Tor auftauchte, parierte Keeper Rune Jarstein glänzend (19.).

Auch im zweiten Abschnitt mussten die 44.445 Zuschauer auf packende Torszenen zunächst verzichten. Immer wieder störten kleine Fouls, Fehlpässe und andere technische Unzulänglichkeiten den Spielfluss. Erst Müllers Schussversuch in die Arme Jarsteins (65.) sorgte für etwas Gefahr.

Berlin wurde mit zunehmender Spieldauer forscher und suchte den Abschluss. Erst vertändelte Torjäger Vedad Ibisevic leichtfertig (67.), dann sauste ein abgefälschter Schuss von Vladimir Darida knapp vorbei (75.) – ehe Ekdal zwei Minuten später für die Hanseaten traf.

Bei den Hausherren überzeugten Kyriakos Papadopoulos als Sonderbewacher von Ibisevic und der agile Müller. Bei den Gästen stachen Abwehrspieler John Brooks und Keeper Jarstein heraus.

SID cs tl

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Ibisevic: Müssen auswärts besser spielen

via Sky Sport Austria

Bei der Hertha läuft es in dieser Saison gut, die Teilnahme am internationalen Geschäft ist durchaus möglich. Klar, dass Vedad Ibisevic mit der Lage zufrieden ist. Allerdings sieht er auch Verbesserungspotenzial.

Ibisevic: Müssen auswärts besser spielen
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25.02.2017, xjhx, Fussball 1.Bundesliga, Hertha BSC Berlin - Eintracht Frankfurt, emspor deloka v.l. Vladimir Darida (Hertha BSC Berlin) celebrate the goal, Torjubel zum 2:0 Berlin

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Ibisevic erlöst Hertha: Heimstarke Berliner gewinnen Verfolgerduell gegen Frankfurt

via Sky Bundesliga HD

(SID) – Hertha BSC hat das Verfolgerduell gegen Eintracht Frankfurt auch dank eines umstrittenen Treffers von Torjäger Vedad Ibisevic gewonnen und mischt im Rennen um die Europapokalplätze weiter kräftig mit. Das Team von Trainer Pal Dardai siegte in einem über weite Strecken schwachen Spiel gegen die Hessen 2:0 (0:0) und schob sich damit am direkten Konkurrenten vorbei auf Platz fünf.

Es war bereits der neunte Heimsieg der Berliner in dieser Saison – Topwert in der Liga. Ibisevic traf in der 52. Minute. Der Frankfurter Haris Seferovic sah nach einer Tätlichkeit die Rote Karte (78.). Vladimir Darida sorgte für die Entscheidung (83.).

Eintracht-Coach Niko Kovac musste bei der Rückkehr in seine Geburtsstadt dagegen eine Niederlage hinnehmen – es war bereits die dritte für die Frankfurter in Serie. Kovac hatte von 1991 bis 1996 und 2003 bis 2006 für die Berliner gespielt und dabei 75 Bundesligaspiele absolviert, bei seiner zweiten Station war Dardai einer seiner Mannschaftskollegen.

Kovac zu Seferovic-Rot: “Das geht richtig ins Portemonnaie”
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Vor 45.000 Zuschauer im Olympiastadion konnte Dardai auf die zuletzt angeschlagenen Sebastian Langkamp und Salomon Kalou zurückgreifen. Die Gäste mussten dagegen vor allem in der Defensive umstellen. Omar Mascarell und David Abraham fehlten gesperrt, Jesus Vallejo (Muskelfaserriss) verletzt. Kapitän Makoto Hasebe absolvierte dagegen sein insgesamt 234. Bundesliga-Spiel und holte damit Yasuhiko Okudera als japanischen Rekordspieler in der höchsten deutschen Spielklasse ein.

In die Geschichtsbücher wird die erste Halbzeit der Begegnung aus sportlicher Sicht allerdings nicht eingehen. Die Gastgeber bemühten sich zwar um Spiel- und Ballkontrolle, vom starken Auftritt beim 1:1 gegen Bayern München in der Vorwoche waren die Berliner allerdings meilenweit entfernt. Vor allem in der Offensive fehlten Ideen.

Darida scherzt über sein Kopfballtor
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Die Frankfurter standen sicher und ließen kaum Chancen zu. Und hatten nach knapp einer halben Stunde sogar die große Möglichkeit zur Führung. Nach einem schönen Pass von Seferovic war Ante Rebic völlig frei vor Hertha-Keeper Rune Jarstein, doch der Norweger blieb lange stehen und parierte den Ball. Auf der Gegenseite war ein Kopfball von Kalou aus spitzem Winkel die einzige nennenswerte Chance (41.)

Die zweite Halbzeit begann zunächst auf ähnlich überschaubarem Niveau wie die ersten 45 Minuten, doch dann gingen die Berliner wie aus dem Nichts in Führung. Niklas Stark passte auf Kalou, der zwar vor Schlussmann Lukas Hradecky noch abgedrängt wurde, doch Ibisevic traf im Nachschuss.

Oczipka: “Kriegen gefühlt jedes Spiel eine Rote Karte”
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Allerdings gab es Diskussionen: Beim Pass von Stark stand Kalou in abseitsverdächtiger Position, dazu lag der Ivorer beim Schuss von Ibisevic im Abseits und im Laufweg von Hradecky und irritierte den Frankfurter Schlussmann dabei.

Beste Spieler waren bei der Hertha Jarstein und Kalou, bei Frankfurt überzeugten Rebic und mit Abstrichen Hasebe.

 

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HAMBURG, GERMANY - SEPTEMBER 24:  Michael Gregoritsch (L) of Hamburg and Arturo Vidal of Muenchen compete for the ball during the Bundesliga match between Hamburger SV and Bayern Muenchen at Volksparkstadion on September 24, 2016 in Hamburg, Germany.  (Photo by Joern Pollex/Bongarts/Getty Images)

Der Kampf des HSV gegen die Negativserie beim FC Bayern am Samstag live nur bei Sky

via Sky Sport Austria

Der Nord-Süd-Klassiker am Samstag ab 14.00 Uhr mit Andreas Herzog als Gast bei Jan Henkel live und exklusiv bei Sky Der 22. Spieltag der Deutschen Bundesliga außerdem mit Wolfsburg – Bremen am Freitag, Leipzig – Köln am Samstag und Schalke – Hoffenheim am Sonntag Sky für jedermann: mit dem Streamingdienst Sky Ticket auch ohne lange Vertragsbindung bei allen Begegnungen der 22. Runde der Deutschen Bundesliga live dabei sein

Wien, 23. Februar 2017 – Zum Auftakt des 22. Spieltags geht es zunächst in die unteren Tabellengefilde. Am Freitagabend um 19.30 Uhr empfängt der VfL Wolfsburg den SV Werder Bremen zum Kellerduell. Nur drei Punkte trennt das derzeit auf dem Relegationsplatz liegende Team um Zlatko Junuzovic vom Tabellenvierzehnten aus Wolfsburg.

Das Fernduell im Titelrennen am Samstagnachmittag
Am Samstagnachmittag kommt es unter anderem zum Fernduell im Titelrennen. Moderator Jan Henkel begrüßt die Zuschauer um 14.00 Uhr live aus der Münchener Allianz Arena, in der er den ehemaligen Bundesliga-Profi und österreichischen Nationalspieler Andreas Herzog zu Gast hat.

Der HSV mit Michael Gregoritsch ist nach dem Elfer-Chaos der vergangenen Woche zu Gast beim FC Bayern. Der Nord-Süd-Klassiker war zuletzt eine einseitige Angelegenheit: Seit dem letzten HSV-Sieg im Jahr 2009 konnten die Bayern 13 von 16 Pflichtspielduellen für sich entscheiden, dreimal endete das Aufeinandertreffen unentschieden. Zeitgleich kommt es in Leipzig zum Duell der österreichischen Trainer: RB mit Trainer Hasenhüttl empfängt die Kölner von Peter Stöger. Diese und alle weiteren Begegnungen überträgt nur Sky als Einzelspiele und in der Original Sky Konferenz.

Im Anschluss an die Nachmittagsspiele trifft Hertha BSC auf Eintracht Frankfurt im „bwin Topspiel der Woche“.

Schalke – Hoffenheim am Sonntag zum Abschluss der Runde
Zum Abschluss der Runde sind am Sonntag noch einmal vier österreichische Teamspieler im Einsatz: Markus Suttner und Lukas Hinterseer empfangen mit ihrem FC Ingolstadt Borussia Mönchengladbach, beim FC Schalke 04 treffen Schöpf und Burgstaller nach dem Aufstieg ins Achtelfinale der Europa League auf Hoffenheim.

Der 22. Spieltag der Deutschen Bundesliga bei Sky und Sky Go sowie ohne lange Vertragsbindung mit Sky Ticket und in zahlreichen Sky Sportsbars:

Freitag:
19.30 Uhr: VfL Wolfsburg – SV Werder Bremen auf Sky Sport Bundesliga 1 HD

Samstag:
14.00 Uhr: Vorberichte und Original Sky Konferenz auf Sky Sport Bundesliga 1 HD
15.15 Uhr: FC Bayern München – Hamburger SV auf Sky Sport Bundesliga 2 HD
15.15 Uhr: SC Freiburg – Borussia Dortmund auf Sky Sport Bundesliga 3 HD
15.15 Uhr: RB Leipzig – 1. FC Köln auf Sky Sport Bundesliga 4 HD
15.15 Uhr: Bayer 04 Leverkusen – 1. FSV Mainz 05 auf Sky Sport Bundesliga 5 HD
15.15 Uhr: SV Darmstadt 98 – FC Augsburg auf Sky Sport Bundesliga 6 HD

17.30 Uhr: „bwin Topspiel der Woche“: Hamburger SV – SC Freiburg auf Sky Sport Bundesliga 1 HD und über die Taktik-Cam auf Sky Bundesliga 3 HD

Sonntag:
15.00 Uhr: FC Ingolstadt – Borussia Mönchengladbach auf Sky Sport Bundesliga 2 HD
17.00 Uhr: FC Schalke 04 – TSG 1899 Hoffenheim auf Sky Sport Bundesliga 1 HD und Sky Sport Bundesliga UHD
19.30 Uhr: „Sky90 – die Kia Fußballdebatte“ auf Sky Sport Bundesliga 1 HD

Beitragsbild: Getty Images

Robert Lewandowski Freistoß in die Abwehrmauer schießend, Marvin Plattenhardt, John Anthony Brooks, Vedad Ibisevic, Salomon Kalou, Vladimir Darida, Genki Haraguchi / / Fußball Fussball / DFL Bundesliga Herren / Saison 2016/2017 / 18.02.2017 / Hertha BSC Berlin vs. FC Bayern München FCB /

Robert Lewandowski Free kick in The Defensive wall a shooting Marvin Plattenhardt John Anthony Brooks Vedad Ibisevic Salomon Kalou Vladimir DARIDA Genki Haraguchi Football Football DFL Bundesliga men Season 2016 2017 18 02 2017 Hertha BSC Berlin vs FC Bavaria Munich FCB

Lewandowski rettet schwache Bayern in Berlin

via Sky Bundesliga HD

Glänzend in der Königklasse, grau in der Liga: Drei Tage nach der 5:1-Gala in der Champions League gegen den FC Arsenal hat der FC Bayern München im Bundesliga-Titelkampf einen Rückschlag erlitten. Der in der Offensive lange Zeit erschreckend harmlose Rekordmeister musste sich im Auswärtsspiel bei Hertha BSC mit einem 1:1 (0:1) begnügen.

Robert Lewandowski in der sechsten Minute der Nachspielzeit verhinderte mit seinem späten Ausgleichstreffer Bayerns die erste Liga-Niederlage seit drei Monaten. Zunächst gab es Verwirrung, ob der Treffer überhaupt zählt. Doch das Tor wurde anerkannt. Der zuvor 656 Minuten torlose Stürmer Vedad Ibisevic erzielte das 1:0 (21.) für die Berliner.

Die Bayern konnten vor 74.667 Zuschauern im erstmals in dieser Saison ausverkauften Olympiastadion zu keiner Zeit an ihre starke Leistung aus dem Arsenal-Spiel anknüpfen. Weltmeister Thomas Müller, der den Vorzug vor Torgarant Lewandowski erhalten hatte, konnte offensiv seine Chance nicht nutzen und war zudem beim Gegentreffer durch Ibisevic unaufmerksam.

Die Berliner machten von Beginn an deutlich, dass sie ihre Negativbilanz gegen die Bayern unbedingt ändern wollten. Hertha stand defensiv kompakt und versuchte nach Ballgewinnen, über schnell vorgetragene Konter zum Erfolg zu kommen. Der Führungstreffer resultierte jedoch aus einer Standardsituation nach einem umstrittenen Freistoß für den Gastgeber.

Ibisevic, der schneller als Müller und Mats Hummels schaltete, war das egal. Sein erstes Tor nach langer Durststrecke feierte der Bosnier danach ausgiebig auf Knien vor der Ostkurve.

Die Bayern brauchten einige Zeit, um sich von dem Rückstand zu erholen. Auch wenn Müller sich bemühte, in vielen Situationen sah der Nationalspieler unglücklich aus. Sturmkonkurrent Lewandowski fehlte den Bayern mit seiner perfekten Technik als Anspielstation im Sturmzentrum.

Auch deshalb waren die Münchner oft zu Einzelaktionen gezwungen, die die Berliner aber im Verbund clever zu verteidigen wussten. Das Torschussverhältnis von 7:5 zugunsten der Hertha verdeutlichte, dass die Offensive der Münchner in der ersten Halbzeit genau wie in den Ligaspielen zuvor deutlich ausbaufähig war.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Bayern-Spiel überwiegend ideenlos. Auch der zuletzt überragende Spielmacher Thiago blieb lange Zeit blass. Mit der Führung im Rücken und der Unterstützung von den Rängen kämpften die Herthaner in der Defensive nicht nur um jeden Ball, sie setzten auch immer wieder gefährliche Konter.

Mir der Einwechslung (61.) von Lewandowski, der erstmals seit vier Monaten nicht von Beginn an stürmen durfte, erhöhte der Gast nochmal den Druck. Die Berliner verteidigten jedoch leidenschaftlich, am Ende hatten die Bayern wieder Dusel. Lewandowski traf zum Punktgewinn.

Neben Torschütze Ibisevic gefielen bei Hertha auch Flügelstürmer Salomon Kalou und Innenverteidiger John Anthony Brooks. Bei Bayern wusste lediglich Douglas Costa zu überzeugen.

SID js rd

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