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Pierre-Emerick Aubameyang (Dortmund) schießt das Tor zum 2:2 Ausgleich , Borussia Moenchengladbach - Borussia Dortmund Borussia Moenchengladbach Copyright: xHorn/xEibner-Pressefotox EP_eer

Pierre Emerick Aubameyang Dortmund shoots the goal to 2 2 Compensation Borussia Moenchengladbach Borussia Dortmund Borussia Moenchengladbach Copyright xHorn xEibner Pressefotox EP_EER

Dortmund klettert auf direkten Champions-League-Platz

via Sky Sport Austria

SID – Borussia Dortmund hat einen großen Schritt Richtung direkte Champions-League-Qualifikation gemacht. Vier Tage vor dem Halbfinal-Kracher im DFB-Pokal bei Bayern München kam die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel bei Borussia Mönchengladbach zu einem verdienten 3:2 (1:1)-Erfolg und zog an 1899 Hoffenheim vorbei auf Platz drei, der zur direkten Teilnahme an der Königsklasse berechtigt.

Tuchel: “Die Mannschaft feiert ausgelassen”
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Marco Reus (10./Foulelfmeter), Joker Pierre-Emerick Aubameyang (59.) und Raphael Guerreiro (87.) trafen für die Westfalen, die nun einen Punkt vor den Kraichgauern liegen. Gladbach bleibt vor dem Pokal-Halbfinale am Dienstag gegen Eintracht Frankfurt zwar vorerst auf Platz zehn, im Kampf um einen Europa-League-Platz bedeutete die Niederlage aber einen empfindlichen Rückschlag. Daran änderte auch der Ausgleich durch Lars Stindl (43.) und das Eigentor des Dortmunder Kapitäns Marcel Schmelzer (48.) nichts.

Zorc: “Große Erwartungshaltung ist falsch”
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Im Gegensatz zum Viertelfinal-Aus in der Champions League in Monaco hatte Tuchel sein Team gleich auf fünf Positionen verändert. Unter anderem saß Torjäger Aubameyang nur auf der Bank, Abwehrchef Sokratis (muskuläre Probleme) stand überhaupt nicht im Kader.

Vor 54.014 Zuschauern im ausverkauften Borussia-Park übernahm der BVB trotz der Rotation sofort die Spielkontrolle. Nach einem Ballverlust von Andreas Christensen konnte der im Sommer nach Dortmund wechselnde Mahmoud Dahoud US-Nationalspieler Christian Pulisic nur durch ein Foul an der Strafraumgrenze bremsen, Schiedsrichter Wolfgang Stark entschied auf Elfmeter. Der Ex-Gladbacher Reus verwandelte sicher, der Nationalspieler traf damit auch im dritten Spiel nach seiner sechswöchigen Verletzungspause.

Wendt: “Wir waren viel zu passiv”
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Mit der Führung im Rücken bestimmten die Gäste das Spiel. Yann Sommer verhinderte gegen Ousmane Dembélé das 0:2 (12.). Vier Minuten später hatten die Gladbacher Glück, dass Stark nach einem Foul von Tobias Strobl an Nuri Sahin nicht erneut auf Elfmeter entschied. Sahin zog sich dabei eine Knöchelverletzung zu und musste gegen Mikel Merino ausgewechselt werden (22.).

Bürki: “Froh, dass wir wieder Fußball spielen können”
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Am Spiel änderte sich dadurch zunächst nichts. Gladbach fiel ohne die verletzten Raffael und Thorgan Hazard in der Offensive überhaupt nichts ein. Dortmund machte aus seiner Überlegenheit in dieser Phase aber zu wenig, Reus vergab den zweiten Treffer (27.). Mit der ersten Möglichkeit kamen die Gastgeber noch vor der Pause zum schmeichelhaften Ausgleich. Nach einem haarsträubenden Fehlpass von Merino bediente Andre Hahn Sturmpartner Stindl, der sein zehntes Saisontor erzielte.

Strobl: “Verdienter Sieg für Dortmund”
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Der späte Ausgleich beflügelte den fünfmaligen deutschen Meister. Es entwickelte sich nach dem Wechsel eine Partie auf Augenhöhe. Nach einer scharfen Hereingabe von Oscar Wendt lenkte Schmelzer den Ball unglücklich ins eigene Tor. Tuchel reagierte auf den Rückstand und brachte Aubameyang, der nur 108 Sekunden nach seiner Einwechslung sein 27. Saisontor erzielte und sich damit alleine an die Spitze der Torjägerliste setzte. Guerreiro hatte bereits in der 83. Minute den Siegtreffer auf dem Fuß, scheiterte jedoch am Innenpfosten. Vier Minuten später köpfte er das 3:2.

 

 

DORTMUND, GERMANY - APRIL 11: Police stand near the team bus of the Borussia Dortmund football club after the bus was damaged in an explosion on April 11, 2017 in Dortmund, Germany. According to police an explosion detonated as the bus was leaving the hotel where the team was staying to bring them to their Champions League game against Monaco. So far one person, team member Marc Bartra, is reported injured.   (Photo by Maja Hitij/Getty Images)

28-Jähriger nach Anschlag auf Dortmunder Mannschaftsbus festgenommen

via Sky Sport Austria

Berlin/Dortmund (APA/dpa/Reuters) – Nach dem Sprengstoffanschlag auf den Mannschaftsbus des deutschen Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und mehrerer anderer Medien wurde der 28 Jahre alte Mann bei einem Polizeieinsatz in Baden-Württemberg am frühen Freitagmorgen festgenommen.

Das deutsche Bundeskriminalamt bestätigte die Festnahme eines mutmaßlichen Tatverdächtigen im Zusammenhang mit dem Anschlag. Es werde in Kürze weitere Informationen geben, erklärte das BKA Freitag früh per Twitter.

Zuvor hatten “Bild”-Zeitung, NDR, WDR und “Süddeutsche Zeitung” sowie “Spiegel Online” über die Festnahme berichtet. Der Verdächtige ist demnach mutmaßlich kein Extremist, er soll im Zusammenhang mit dem Anschlag auf einen Kurssturz der BVB-Aktien gewettet haben. Nach Angaben von NDR, WDR und “SZ” wurde der Mann in der Nähe von Tübingen festgenommen.

Nach den Informationen der “Bild”-Zeitung und der dpa wohnte der 28 Jahre alte Tatverdächtige in Baden-Württemberg. Er sei seit dem 13. April – zwei Tage nach dem Rohrbombenanschlag auf den BVB-Bus mit zwei Verletzten – per Haftbefehl wegen 20-fachen versuchten Mordes und Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion gesucht worden.

Die “Bild”-Zeitung schreibt, nach den Ermittlungen habe der Verdächtige direkt vom BVB-Mannschaftshotel aus online ein Aktienpaket von 15.000 Optionsscheinen für 78.000 Euro gekauft. Mitarbeiter der betreffenden Bank hätten der Polizei eine Verdachtsanzeige gegen den Mann wegen Geldwäsche übermittelt, weil ihnen der Kauf verdächtig erschien. Im Falle eines deutlichen Kursverlustes der BVB-Aktie hätte der Verdächtige einen Millionengewinn mit den Aktienoptionen machen können.

Reus trifft bei Comeback: BVB auf Königsklassen-Kurs

via Sky Bundesliga HD

SID – Borussia Dortmund hat im ersten Bundesliga-Spiel nach dem Bombenanschlag auf den Teambus weiter Kurs auf die Champions League gehalten. Vier Tage nach dem schockierenden Attentat gewann die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel gegen Eintracht Frankfurt mit 3:1 (2:1) und blieb damit auch im 35. Bundesliga-Heimspiel in Serie ungeschlagen.

Marco Reus bei seinem Comeback nach sechswöchiger Verletzungspause (3.), Abwehrchef Sokratis (34.) und Pierre-Emerick Aubameyang (86.) trafen für den BVB. Die Gäste blieben trotz des zwischenzeitlichen Ausgleichs durch Marco Fabian (29.) auch im zehnten Spiel in Folge ohne Sieg. Die Europa-League-Plätze rücken für die Hessen damit in immer weitere Ferne.

Dortmund gelang vier Tage vor dem Viertelfinal-Rückspiel in der Champions League bei AS Monaco (Hinspiel: 2:3) ein Blitzstart. Nationalspieler Reus, der nach seinem Muskelfaserriss im Oberschenkel seit dem 4. März pausiert hatte, drückte den Ball nach Hereingabe von Christian Pulisic mit der Hacke über die Linie.

Die Gastgeber waren auch in der Folge spielbestimmend, zeigten sich aber anfällig für Konter. Fabian vergab die erste Möglichkeit der Eintracht aus sieben Metern kläglich (9.), dann parierte BVB-Schlussmann Roman Bürki gegen Mijat Gacinovic mit einem tollen Reflex (22.). Beim sehenswerten Distanzschuss von Fabian war der Schweizer Nationaltorhüter dann aber machtlos.

Dortmund zeigte sich nach dem Ausgleich aber nur kurz geschockt. Sokratis, der wie viele seiner Mitspieler die Austragung des Spiels gegen Monaco keine 24 Stunden nach dem Anschlag scharf kritisiert hatte, hämmerte den Ball aus rund 25 Metern genau in den Winkel – ein Traumtor.

Das Comeback von Reus war nach den ersten 45 Minuten beendet. Für den Offenivspieler brachte Tuchel zu Beginn des zweiten Durchgangs Ousmane Dembélé. Der französische Jung-Nationalspieler hätte auch fast den dritten Dortmunder Treffer vorbereitet, doch Torjäger Aubameyang brachte die Flanke Dembélés aus kurzer Distanz nicht im Frankfurter Tor unter (57.).

Die Eintracht mühte sich in der Folge zwar um den Ausgleich. Der Mannschaft von Trainer Niko Kovac mangelte es aber an Durchschlagskraft. Ein weiterer Schuss von Fabian verfehlte sein Ziel zudem knapp (69.). Das Spiel der Gastgeber war im zweiten Durchgang oft zu unpräzise, erst einen Konter in der Schlussphase nutzte Aubameyang nach Vorlage von Dembélé zu seinem 26. Saisontor.

 

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Fussball, UEFA Champions League, Herren, Saison 2016/2017, Viertelfinale Hinspiel, Signal Iduna Park Dortmund, Bor. Dortmund (gelb) - AS Monaco (rot); Der verletzte Marc Bartra (BVB) auf der Leinwand.

Football UEFA Champions League men Season 2016 2017 Quarter-finals Leg Signal Iduna Park Dortmund Bor Dortmund yellow AS Monaco Red the injured Marc Bartra Borussia on the Canvas

BVB-Profi Bartra aus Krankenhaus entlassen

via Sky Sport Austria

Dortmund (APA/dpa) – Fußball-Profi Marc Bartra ist vier Tage nach dem Sprengstoffanschlag auf den Mannschaftsbus des deutschen Bundesligisten Borussia Dortmund aus dem Krankenhaus entlassen worden. Der Verein bestätigte über seinen Twitter-Kanal, dass Bartra am Samstag die Klinik verlassen habe.

Bei dem Anschlag waren am Dienstagabend drei Sprengsätze mit Metallstiften detoniert. Abwehrspieler Bartra wurde schwer an der rechten Hand und am Arm verletzt und auch operiert. Der Spanier dürfte etwa vier Wochen ausfallen.

Artikelbild: Imago

12.04.2017, Fussball Champions-League 2016/2017, Viertelfinale, Borussia Dortmund - AS Monaco, im Signal-Iduna-Park Dortmund. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke (Dortmund) PUBLICATIONxNOTxINxSUI

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Nach Anschlag: Watzke erwog Rückzug aus der Champions League

via Sky Sport Austria

(SID) – Der Rückzug aus der laufenden Champions-League-Saison war für Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke nach dem Anschlag auf den Teambus von Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund eine Option. “Ich habe kurz überlegt, ob wir uns nicht ganz aus dem Wettbewerb verabschieden sollen”, sagte Watzke in einem Interview in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins Der Spiegel: “Aber dann wäre es für die Täter ein Sieg gewesen.”

DORTMUND – MONACO ABGESAGT: EXPLOSIONEN BEIM BVB-MANNSCHAFTSBUS

Der BVB trat keine 24 Stunden nach der Attacke am Dienstagabend, bei der Abwehrspieler Marc Bartra Hand- und Armverletzungen erlitt, im Viertelfinal-Hinspiel der Königsklasse gegen den AS Monaco (2:3) an. Die zügige Neuansetzung wurde von zahlreichen Spielern und Trainer Thomas Tuchel kritisiert.

Laut Watzke sei kein Spieler zu einem Einsatz verpflichtet gewesen, dies habe er der Mannschaft in einer Ansprache deutlich gemacht: “Wenn einer sich nicht in der Lage fühlt zu spielen, dann kann er das dem Trainer sagen. Und ich habe auch gesagt: Von uns hätte es vollstes Verständnis gegeben und jede Form der Unterstützung. Jede!”

Der Klub sei bemüht, den Betroffenen bei der Verarbeitung der Vorkommnisse behilflich zu sein. “Die Spieler haben die Möglichkeit, den Anschlag auch psychologisch mit Experten aufzuarbeiten und bekommen jede Hilfestellung von uns”, sagte Watzke, der glaubt, dass “man nicht explizit Borussia Dortmund schaden wollte. Es war vielmehr ein Anschlag auf die Bundesrepublik Deutschland.”

Beitragsbild: Getty Images

Dortmund, Germany 04.04.2017, 1. Bundesliga 27. Spieltag, BV Borussia Dortmund - Hamburger SV, Marc Bartra (BVB) in aktion ( DeFodi001

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Bartra: “Die längsten und härtesten Minuten meines Lebens”

via Sky Sport Austria

Marc Bartra hat den Bombenanschlag auf den Bus von Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund als “die längsten und härtesten Minuten meines Lebens” wahrgenommen. “Die Schmerzen, die Panik und die Ungewissheit, nicht zu wissen, was vor sich ging oder wie lange es dauern würde – das waren die längsten und härtesten Minuten meines Lebens”, beschrieb der einzige durch das Attentat verletzte BVB-Profi am Freitag im sozialen Netzwerk Instagram seine Empfindungen.

Bartra hatte bei den drei Explosionen am Dienstagabend einen Bruch der Speiche am Handgelenk sowie mehrere Armverletzungen durch Glassplitter erlitten. Der 26-jährige Spanier war nur wenige Stunden nach dem Anschlag operiert worden. Seitens der Behörden galt Bartra nach dem Anschlag als “schwer verletzt”. Ein Zeitpunkt seiner Rückkehr ins Team der Westfalen steht noch nicht fest.

In seinem Posting drei Tage nach den Schreckensmomenten beim  Anschlag drückte Bartra ausdrücklich seine Hoffnung auf eine Zukunft ohne Konflikte und Gewalt aus: “Das Einzige, worum ich bitte, das Einzige ist, dass wir alle in Frieden leben und die Kriege hinter uns lassen.”

 

Beitragsbild: Getty Images

SID dk jz

 

MUNICH,GERMANY,08.APR.17 - SOCCER - 1. DFL, 1. Deutsche Bundesliga, FC Bayern Muenchen vs Borussia Dortmund. Image shows Marc Bartra (Dortmund) Photo: GEPA pictures/ Markus Fischer

Nach Anschlag: Dortmund-Profi Bartra fehlt vier Wochen

via Sky Sport Austria

(APA/dpa) Der beim Sprengstoffanschlag am Dienstag verletzte Fußballprofi Marc Bartra wird Borussia Dortmund in etwa vier Wochen wieder zur Verfügung stehen. Das erklärte Cheftrainer Thomas Tuchel am Donnerstag und kündigte für die Bundesligapartie am Samstag (15.30 Uhr) gegen Eintracht Frankfurt gleichzeitig die Rückkehr des lange verletzten Nationalspielers Marco Reus an.

Der Spanier Bartra hatte sich bei dem Anschlag auf den BVB-Bus eine gebrochene Speiche im rechten Handgelenk und Fremdkörpereinsprengungen im Arm zugezogen. Er war in einer Klinik operiert worden. Reus hatte in der Partie am 4. März gegen Bayer Leverkusen (6:2) einen Muskelfaserriss im Oberschenkel erlitten. Der 27-Jährige nahm erst am vergangenen Sonntag wieder das Mannschaftstraining auf.

Foto: GEPA

GER, UEFA CL, Borussia Dortmund (GER) vs AS Monaco FC (MCO) 12.04.2017, Signal Iduna Park, Dortmund, Viertelfinale Hinspiel, GER, UEFA CL, Borussia Dortmund (GER) vs AS Monaco FC (MCO), im Bild Raphael Adelino Jose Guerreiro ( 13 Dortmund), Sven Bender ( 6 Dortmund), Marcel Schmelzer ( 29 Dortmund) enttäuscht / enttaeuscht / traurig nach 0-1 Monaco nordphotox/xKurth

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Nur 24 Stunden nach Anschlag: Dortmund kämpft, verliert und hofft

via Sky Sport Austria

Völlig erschöpft und mit Tränen in den Augen standen die Spieler von Borussia Dortmund vor der Südtribüne, Zehntausende Fans sangen “Der BVB wird niemals untergehen”: Beim schwersten Auftritt ihres Lebens haben die Borussen kaum 24 Stunden nach dem Anschlag auf ihren Mannschaftsbus im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League 2:3 (0:2) gegen AS Monaco verloren. Nach einem aufopferungsvollen Kampf ist der Glaube ans Weiterkommen aber noch da.

Sahin: “Man sollte nicht vergessen, dass wir Menschen sind”
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“Es war kein schöner Tag heute. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir alle Menschen sind. Aber die zweite Halbzeit war überragend, und das zweite Tor ist Gold wert”, sagte Nuri Sahin bei Sky nach dem späten Anschlusstreffer durch Shinji Kagawa (84.) zum Endstand im Hinblick auf das Rückspiel am 18. April im Fürstentum.

“Es hat viel Mut und Courage gebraucht, hier heute Fußball zu spielen”, sagte Trainer Thomas Tuchel, der mit der UEFA angesichts der kurzfristigen Neuansetzung nach der Absage vom Dienstag hart ins Gericht ging: “Die Mannschaft hätte gern mehr Tage gehabt. Wir fühlten uns komplett übergangen, als es hieß: Morgen seid ihr dran.”

Trotz der bedingungslosen Unterstützung der Fans hatte der BVB eine Halbzeit lang völlig verunsichert gespielt – verständlich nach den schockierenden Vorkommnissen und der schweren Verletzung von Marc Bartra, dessen Konterfei die Dortmunder auf ihren Aufwärm-Hemden trugen. “Wir wussten, dass es nicht einfach wird. Bis zum Anpfiff war alles im Kopf, nur kein Fußball”, sagte Sahin.

Auch nach dem Anpfiff schien sich alles gegen Borussia verschworen zu haben. Dem Führungstreffer des offensivstarken französischen Tabellenführers durch das 18 Jahre alte Wunderkind Kylian Mbappé (19.) ging eine klare Abseitsstellung voraus, beim 0:2 beförderte Sven Bender den Ball per Kopf ins eigene Netz (35.). Glück hatte der Fußball-Bundesligist allerdings, als Fabinho einen Foulelfmeter neben das Tor setzte (17.).

Ousmane Dembélé (57.) brachte den aufopferungsvoll kämpfenden Champions-League-Finalisten von 2013 zurück ins Spiel. Nach Mbappés zweitem Treffer (79.) sorgte Kagawa für neue Hoffnung.

Tuchel hatte es jedem seiner Profis freigestellt, ob sie nach der Attacke auf den Teambus mit drei Explosionen auflaufen. Als Schiedsrichter Daniele Orsato die Begegnung um 18.46 Uhr unter den Augen von Bundesinnenminister Thomas de Maizière, NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und DFB-Präsident Reinhard Grindel anpfiff, waren alle dabei.

In den Stunden vor Spielbeginn hatte die Borussia große Solidarität erfahren. Bundeskanzlerin Angela Merkel nahm Kontakt zu BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke auf und sicherte den Westfalen ihre Unterstützung zu. Nach gut verlaufener Operation fieberte der bei dem Anschlag verletzte Bartra (Bruch des Handgelenks) im Krankenhaus vor dem Fernseher mit.

Die BVB-Fans unter den 65.849 Zuschauern im ausverkauften ehemaligen Westfalenstadion trieben ihr Team von der ersten Minute frenetisch an. Doch die Gastgeber hatten große Mühe ins Spiel zu kommen, auch wenn sich Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang die erste Chance bot (11.).

Tuchel stand schon nach wenigen Minuten an der Seitenlinie, dirigierte lautstark und versuchte sein Team anzutreiben. Es half zunächst nichts. Thomas Lemar köpfte noch freistehend drüber (12.), dann konnte Sokratis den schnellen Mbappé nur durch in Foul stoppen. Fabinho vergab die Chance zur Führung aber kläglich.

Der verschossene Elfmeter gab den Dortmundern aber nicht den erhofften Auftrieb. Nur zwei Minuten später lagen die Gäste, die in 31 Ligaspielen bereits 88 Treffer erzielt haben, doch in Führung. Bei Lemars Flanke stand der Torschütze aber deutlich im Abseits. Monaco blieb danach durch seine Konter das gefährlichere Team und hatte erneut Glück. Eine Flanke von Andrea Raggi beförderte Bender aus sechs Metern ins eigene Netz.

Tuchel setzte nach der Halbzeit alles auf eine Karte. Für Bender und Kapitän Marcel Schmelzer kamen Nuri Sahin und Christian Pulisic. Der BVB erhöhte den Druck und kam durch Dembélé zum Anschlusstreffer. Monaco kam kaum noch über die Mittellinie, hatte aber die Riesenchance zum 3:1, als Radamel Falcao (75.) über das leere Tor schoss. Kurz darauf schlug dann Mbappé nach einem schlimmen Fehlpass von Lukasz Piszczek zu – doch Kagawa gelang Schadensbegrenzung.

SID om cl

Moral nicht belohnt – Dortmund vor dem Aus

via Sky Sport Austria

Ein nach dem Sprengstoffanschlag auf seinen Mannschaftsbus eine Halbzeit lang völlig verunsicherter Vizemeister Borussia Dortmund steht in der Champions League vor dem Aus. Die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel unterlag im Viertelfinal-Hinspiel trotz der bedingungslosen Unterstützung ihrer Fans und einer Leistungssteigerung nach der Pause AS Monaco mit 2:3 (0:2) und erwartet im Rückspiel im Fürstentum am 18. April eine ganz schwere Aufgabe.

2:3 – Borussias aufopferungsvoller Kampf wird nicht belohnt #BVBASM https://t.co/IOmCd5xY8G pic.twitter.com/BdYSOEedfg

— Borussia Dortmund (@BVB) April 12, 2017

Einen Tag nach der schockierenden Attacke mit einem vermutlich terroristischen Hintergrund schien sich anfangs alles gegen den BVB verschworen zu haben. Dem Führungstreffer des offensivstarken französischen Tabellenführers durch das 18 Jahre alte Wunderkind Kylian Mbappé (19.) ging eine klare Abseitsstellung voraus, beim 0:2 beförderte Sven Bender den Ball per Kopf ins eigene Netz (35.). Glück hatte der Fußball-Bundesligist allerdings, als Fabinho einen Foulelfmeter neben das Tor setzte (17.).

Ousmane Dembélé (57.) brachte den aufopferungsvoll kämpfenden Champions-League-Finalisten von 2013 zurück ins Spiel. Nach Mbappés zweitem Treffer (79.), sorgte Shinji Kagawa (84.) für neue Hoffnung.

Tuchel hatte schon vor dem Anpfiff ein schlechtes Gefühl gehabt und indirekt den Termin der Neuansetzung kritisiert. “Wir hätten uns gewünscht, mehr Zeit zu bekommen, das zu verarbeiten”, sagte der BVB-Coach bei Sky und beschrieb die unterschiedliche Gefühlslage bei seinen Spielern: “Es gibt Spieler, die haben es lockerer weggesteckt. Aber es gibt auch Spieler, die hat es sehr mitgenommen. Die sind nachdenklicher.”

Tuchel hatte es nach Angaben von Torwarttrainer Wolfgang de Beer jedem seiner Profis freigestellt, ob sie keine 24 Stunden nach der Attacke auf den Teambus mit drei Explosionen auflaufen. Als Schiedsrichter Daniele Orsato die Begegnung um 18.46 Uhr unter den Augen von Bundesinnenminister Thomas de Maizière, NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und DFB-Präsident Reinhard Grindel anpfiff, waren alle dabei.

In den Stunden vor Spielbeginn hatte die Borussia große Solidarität erfahren. Bundeskanzlerin Angela Merkel nahm Kontakt zu BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke auf und sicherte den Westfalen ihre Unterstützung zu. Nach gut verlaufener Operation fieberte der bei dem Anschlag verletzte Marc Bartra (Bruch des Handgelenks) im Krankenhaus vor dem Fernseher mit.

“Egal, ob Borusse, Bayer oder Schalker. Wir wollen zeigen, dass Terror und Hass unser Handeln niemals bestimmen dürfen”, hatte Watzke vor der Partie erklärt. Der Ersatztermin am Tag nach dem Anschlag sei alternativlos gewesen, so Watzke: “Es ist unsere Aufgabe, das zu verarbeiten. Das ist unser Job.”

Tuchel hatte Matthias Ginter und Bender für Bartra und den angeschlagenen Gonzalo Castro in die Startelf beordert. Marco Reus stand nach überstandenem Muskelfaserriss erwartungsgemäß noch nicht im Kader.

Die BVB-Fans unter den 65.849 Zuschauern im ausverkauften ehemaligen Westfalenstadion trieben ihr Team von der ersten Minute frenetisch an. Doch die Gastgeber hatten große Mühe ins Spiel zu kommen, auch wenn sich Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang die erste Chance bot (11.).

Tuchel stand schon nach wenigen Minuten an der Seitenlinie, dirigierte lautstark und versuchte sein Team anzutreiben. Es half zunächst nichts. Thomas Lemar köpfte noch freistehend drüber (12.), dann konnte Sokratis den schnellen Mbappé nur durch in Foul stoppen. Fabinho vergab die Chance zur Führung aber kläglich.

Der verschossene Elfmeter gab den Dortmundern aber nicht den erhofften Auftrieb. Nur zwei Minuten später lagen die Gäste, die in 31 Ligaspielen bereits 88 Treffer erzielt haben, doch in Führung. Bei Lemars Flanke stand der Torschütze aber deutlich im Abseits. Monaco blieb danach durch seine Konter das gefährlichere Team und hatte erneut Glück. Eine Flanke von Andrea Raggi beförderte Bender aus sechs Metern ins eigene Netz.

Tuchel setzte nach der Halbzeit alles auf eine Karte. Für Bender und Kapitän Marcel Schmelzer kamen Nuri Sahin und Christian Pulisic. Der BVB erhöhte den Druck und kam durch Dembélé zum Anschlusstreffer. Monaco kam kaum noch über die Mittellinie, hatte aber die Riesenchance zum 3:1, als Radamel Falcao (75.) über das leere Tor schoss. Kurz darauf schlug dann Mbappé nach einem schlimmen Fehlpass von Lukasz Piszczek zu – doch Kagawa gelang Schadensbegrenzung.

Stimmen zum Spiel:

Tuchel: “Es geht auch um unseren CL-Traum”
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Tuchel über Neuansetzung: “Wurden per SMS informiert”
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Thomas Tuchel (Trainer Borussia Dortmund)
… zum Spiel: „Ich fand die zweite Halbzeit sehr gut. Die erste Halbzeit war nicht so gut, aber es war auch ein ganz bitterer Verlauf für uns. Das erste Tor war Abseits, das muss man sehen. Insgesamt kann man von zwei Eigentoren und einem Abseitstor sprechen. Es ist nicht für uns gelaufen. Leider hatten wir heute den Spielverlauf nie auf unserer Seite.“

… zur schwierigen Aufgabe am heutigen Tag: „Es hat viel Mut und Courage erfordert. Das haben wir heute gezeigt. Es ist nicht vergessen und nicht verarbeitet. Wir hätten uns gewünscht, mehr Zeit zu haben. Es geht hier einerseits um Verarbeitung, aber auch um unseren Champions-League-Traum. Wir werden uns nochmal schütteln, und wir haben keine Lust rauszugehen.“

… zur Ausgangsposition: „Im Rückspiel haben wir natürlich eine große Aufgabe. Aber es ist Halbzeit und wir liegen 2:3 zurück. Mal schauen, wir werden auf jeden Fall weiter dran glauben und alles versuchen.“

Weigl grüßt verletzten Bartra: “Für dich gekämpft!”
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Julian Weigl (Borussia Dortmund)
… zum Spiel: „Am Anfang hat man es stark gemerkt. Wir konnten nicht so frei spielen, wie wir das eigentlich können. Zum Glück haben wir uns dann ein Stück weit davon gelöst. In der zweiten Halbzeit haben wir dann einfach die Köpfe ausgeschaltet, Gas gegeben und zum Glück noch ein relativ ordentliches Ergebnis gestalten können.“

… zu seinen Emotionen: „Es bestand ja keine andere Möglichkeit. Es war natürlich schon schwierig für uns. Die meisten Jungs haben wie ich auch nur wenig geschlafen. Es gibt nicht den goldenen Weg, wie man damit umgehen kann, weil es für jeden das erste Mal war. Ich habe versucht, die Zeit mit meiner Familie zu verbringen und ein bisschen runterzukommen. Wir haben das Bestmögliche daraus gemacht.“

Sahin: “Man sollte nicht vergessen, dass wir Menschen sind”
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Nuri Sahin (Borussia Dortmund)
… zum Spiel: „Wir wussten, dass es nicht einfach wird sich auf Fußball zu konzentrieren. Bis zum Anpfiff war bei mir alles im Kopf, aber kein Fußball. Die zweite Halbzeit war überragend, wenn man bedenkt, was wir die letzten 24 Stunden erlebt haben. Nach dem 1:3 habe ich den Jungs gesagt, dass wir noch ein Tor brauchen. Wir sind fokussiert geblieben und haben das zweite Tor gemacht. Das zweite Tor war heute Gold wert für uns.“

… zur Ansetzung am Mittwoch: „Wir sind alle Menschen. Was gestern passiert ist, das wünsche ich niemandem. Es war mir im ersten Moment nicht bewusst. Erst als ich gestern nach Hause kam und meine Frau und mein Sohn vor der Türe standen, da habe ich erst realisiert, wie viel Glück wir hatten. Ich weiß, dass der Fußball sehr wichtig ist, dass es um sehr viel geht und ich weiß, dass wir hier liefern müssen. Wir wissen auch, dass wir hier heute antreten müssen. Aber man sollte auch nicht vergessen, dass wir Menschen sind. Das war nicht schön heute.“

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Tuchel zu Neuansetzung: “Hätten uns mehr Zeit gewünscht”

via Sky Sport Austria

(SID) – Borussia Dortmunds Trainer Thomas Tuchel hat die Neuansetzung des Champions-League-Viertelfinals gegen AS Monaco keine 24 Stunden nach dem Anschlag auf den Teambus zumindest für fragwürdig erachtet. “Wir hätten uns gewünscht, mehr Zeit zu bekommen, das zu verarbeiten. Wir hätten uns mehr Zeit gewünscht, damit umzugehen”, sagte Tuchel vor dem Anpfiff bei Sky: “Letztendlich wurde in Nyon in der Schweiz entschieden, ob gleich noch oder am nächsten Tag gespielt wird, ohne dass irgendwie das Ausmaß klar war. Es ist ein etwas ohnmächtiges Gefühl.”

Tuchel: “Hätten uns mehr Zeit gewünscht”
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Die Konzentration auf den Sport sei schwierig. “Mit der Vorgeschichte und der Anstoßzeit fühlt sich das erstmal nicht wie ein Champions-League-Feiertag an”, sagte Tuchel: “Jeder Spieler hat das gute Recht, mit einem etwas mulmigen Gefühl zu beginnen.”

BVB macht sich mit Bartra-Shirts warm
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BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke sagte bei Sky: “Die Terminproblematik war mir egal. Mir ging es darum zu zeigen, uns nicht unseren Terminplan diktieren zu lassen und uns nicht unsere freiheitliche Lebensweise nehmen zu lassen.”

Watzke: “Lassen uns Terminplan nicht von Terroristen diktieren”
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DORTMUND, GERMANY - DECEMBER 03:  Marc Bartra of Dortmund runs with the ball during the Bundesliga match between Borussia Dortmund and Borussia Moenchengladbach at Signal Iduna Park on December 3, 2016 in Dortmund, Germany.  (Photo by Lars Baron/Bongarts/Getty Images)

BVB-Profi Bartra erfolgreich operiert

via Sky Sport Austria

SID – Marc Bartra vom Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund ist nach seinem erlittenen Bruch der Speiche im rechten Handgelenk infolge eines Sprengstoffattentats auf den Mannschaftsbus erfolgreich operiert worden. “Wir haben gehört, dass alles gut verlaufen ist”, sagte BVB-Präsident Reinhard Rauball am Mittwoch bei n-tv.

Auf dem Weg ins Stadion waren am Dienstagabend in der Nähe des BVB-Busses drei Sprengsätze explodiert. Das Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League gegen AS Monaco wurde daraufhin abgesagt. Bartra erlitt dabei den Bruch der Speiche und diverse Fremdkörpereinsprengungen an der Hand und am Arm. Nach Angaben von BVB-Torhüter Roman Bürki wurde der Spanier “von Splittern der zerborstenen Rückscheibe getroffen”.

Beitragsbild: Getty Images

 

during the UEFA Champions League Quarter Final first leg match between Borussia Dortmund and AS Monaco at Signal Iduna Park on April 11, 2017 in Dortmund, Germany.

Dortmund-Anschlag: Bundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen

via Sky Sport Austria

APA – Im Bekennerschreiben zum Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund gibt es Hinweise auf einen islamistischen Hintergrund der Tat. Nach dpa-Informationen aus Sicherheitskreisen vom Mittwoch wird in dem in deutscher Sprache verfassten, einseitigen Schreiben auf den Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt mit zwölf Toten und den Einsatz deutscher Kampfflugzeuge in Syrien Bezug genommen.

Zunächst hatten “Süddeutsche Zeitung”, NDR und WDR über die Details berichtet. Gleichzeitig wurde aber intensiv darauf hingewiesen, dass ein islamistischer Hintergrund des Anschlags weiterhin nicht geklärt sei. Es seien weitere Überprüfungen notwendig. Bei dem Anschlag waren am Dienstagabend zwei Menschen verletzt worden, einer von ihnen schwer.

BVB-Pressesprecher: “Sind in Gedanken alle bei Marc”

brightcove.createExperiences(); Dortmund – Monaco abgesagt: Explosionen beim BVB-Mannschaftsbus

Beitragsbild: Getty Images

DORTMUND, GERMANY - APRIL 12: Team bus of the Borussia Dortmund football club damaged in an explosion is seen on April 12, 2017 in Dortmund, Germany. According to police an explosion detonated as the bus was leaving the hotel where the team was staying to bring them to their Champions League game against Monaco. So far one person, team member Marc Bartra, is reported injured.   (Photo by Maja Hitij/Getty Images)

Ermittlungen nach Angriff auf BVB-Bus – Polizist verletzt

via Sky Sport Austria

Dortmund (APA/AFP/dpa) – Bei dem Sprengstoffangriff auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund ist nach Polizeiangaben auch ein Polizist verletzt worden. Der Beamte habe bei den Detonationen ein Knalltrauma und einen Schock erlitten, teilte die Dortmunder Polizei am frühen Mittwochmorgen mit.

Der Polizist sollte den Bus demnach mit einem Motorrad zum Stadion begleiten. Zum Zeitpunkt der Explosionen befand er sich vor dem Mannschaftsbus. Die Ermittlungen der Polizei dauerten unterdessen an.

Kurz vor dem Champions-League-Spiel gegen den AS Monaco waren am Dienstagabend gegen 19.15 Uhr drei Sprengsätze in der Nähe des Mannschaftsbusses des BVB explodiert, als dieser vom Hotel im Dortmunder Stadtteil Höchsten zum Stadion abfuhr. BVB-Innenverteidiger Marc Bartra wurde am rechten Handgelenk verletzt und musste operiert werden.

Die Dortmunder Polizei geht nach Angaben von Polizeipräsident Gregor Lange von einem gezielten Angriff auf die Mannschaft des BVB aus. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Verdachts auf ein Tötungsdelikt. Die konkreten Hintergründe der Tat sind aber noch völlig unklar.

Die Ermittlungen der Polizei dauerten Mittwoch früh an. Ein weiterer verdächtiger Gegenstand, der in Tatortnähe gefunden worden sei, habe sich bei genauerer Untersuchung als “Unrat” entpuppt, erklärte die Polizei. Bereits am Abend war in der Nähe des Tatorts ein Schreiben gefunden worden. Staatsanwältin Sandra Lücke machte aus ermittlungstaktischen Gründen aber keine Angaben zu dessen Inhalt.

Das Viertelfinal-Hinspiel gegen den AS Monaco wurde auf Mittwochabend (18.45 Uhr) verschoben. Die Dortmunder Polizei bereitet sich nach eigenen Angaben auf einen Großeinsatz vor und will mit verstärkten Kräften für Sicherheit sorgen.

“Wir werden heute natürlich mit starken Kräften hier vor Ort sein im Stadion, werden aber auch versuchen, unser Möglichstes tun, natürlich die Mannschaften zu schützen”, sagte Nina Vogt, Sprecherin der Dortmunder Polizei, Mittwoch früh im ZDF. “Wir stehen da mit beiden Vereinen und auch mit allen Sicherheitsbehörden in sehr engem Kontakt”, bekräftigte sie.

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1. Fußball Bundesliga: FC Bayern München - Bayer 04 Leverkusen, 28. Spieltag, Saison 2016 / 2017 am 08.04.2017, xmdx, 1-o durch Franck RIBERY (7, FC Bayern Muenchen) torjubel FC Bayern Muenchen - Borussia Dortmund

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Machtdemonstration im Klassiker: FC Bayern geht gestärkt ins Giganten-Duell mit Real

via Sky Bundesliga HD

SID – Bayern München hat vor dem Giganten-Duell mit Real Madrid ein deutliches Zeichen gesetzt. Angetrieben von einem überragenden Arjen Robben bezwang der Rekordmeister im deutschen Klassiker Borussia Dortmund mit 4:1 (2:1) und geht gestärkt in das Viertelfinal-Hinspiel der Champions League gegen die Königlichen am Mittwoch – muss sich aber womöglich um den zweifachen Torschützen Robert Lewandowski sorgen. Einen Tag zuvor trifft der BVB, der am Samstag bei seiner höchsten Saisonniederlage unter Wert geschlagen wurde, in der Königsklasse auf AS Monaco.

Bürki: “In der ersten Hälfte wären sie zu schlagen gewesen”

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In einer starken Anfangsphase gingen die Bayern durch Franck Ribéry (4.) und Lewandowski (10.) schnell in Führung, doch die ersatzgeschwächten Dortmunder schienen davon erstaunlich unberührt. Raphael Guerreiro (22.) verkürzte, danach waren die Gäste ebenbürtig und gut im Spiel, ehe ihnen der hervorragende Robben auf seine typische Art einen Dämpfer verpasste (49.). Lewandowski stellte mit einem an ihm verschuldeten Foulelfmeter den Endstand her (68.), musste aber wenig später mit einer Schulterverletzung verletzt ausgewechselt werden.

“Wichtig ist, dass wir uns trauen”, hatte Dortmunds Trainer Thomas Tuchel vor dem Spiel bei Sky betont. Tatsächlich rannte Ousmane Dembélé bereits nach eineinhalb Minuten völlig unbedrängt in den Strafraum – verzog aber. Eineinhalb Minuten später meldeten sich die Bayern im Spiel an: Auf Flanke von Philipp Lahm traf Ribéry einen Tag nach seinem 34. Geburtstag  aus 13 Metern. Etwas mehr als drei Minuten waren da gespielt.

Dortmund? Schien unbeeindruckt, traute sich weiter etwas zu, spielte mutig nach vorne – kam aber dafür hinten nicht mit. Ribéry wurde von Marc Bartra gefoult, Lewandowski verwandelte den Freistoß – weil Dembélé sich in der Mauer weggedreht hatte. Etwas mehr als neun Minuten waren gespielt. Die Dortmunder, bei denen neben Bartra auch Kapitän Marcel Schmelzer wieder einsatzbereit war, wirkten überfordert vom Anfangstempo der Gastgeber.

Und dennoch: Dortmund traute sich weiter etwas. Der BVB wirkte ein wenig wie bei einem Aufeinandertreffen zwischen Jungs und Männern, aber er blieb unverdrossen. Weil Ribéry es nicht für nötig befand, Felix Passlack zu verfolgen, und Arturo Vidal nicht konsequent genug klärte, verkürzte Guerreiro mit einem strammen Schuss von der Strafraumgrenze. Die Bayern wirkten nun etwas schwerfälliger, Dortmund spielte weiter gut mit.

Boateng: “Glücklich bin ich auf der Bank nicht”

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Der Anschlusstreffer verlieh dem BVB in der Tat mehr Sicherheit in der Abwehr, so leicht, wie sie am Anfang auf das Tor von Roman Bürki stürmen konnten, hatten es die Münchner nun nicht mehr. Nur Robben war nicht zu bremsen. Mit seinem sechsten Torschuss hatte er dann endlich auch Erfolg – vorausgegangen war sein obligatorischer Lauf von den rechten Seite am Strafraum entlang, bis sich die Lücke auftat.

Noch einmal hatte der BVB die Chance heranzukommen – der ansonsten unauffällige Pierre-Emerick Aubameyang spitzelte nach langem Pass von Sebastian Rode den Ball an Torhüter Sven Ulreich vorbei – Boatang aber klärte kurz vor der Torlinie (67.). Fast im Gegenzug holte Roman Bürki im Strafraum Lewandowski von den Beinen: Elfmeter – und Saisontreffer Nummer 26 für den Polen. Aber auch: Schmerzen an der rechten Schulter, zugezogen beim Sturz. Der Torjäger musste ausgewechselt werden (72.).

 

Titelbild: Imago

during the Bundesliga match between Borussia Dortmund and Hamburger SV at Signal Iduna Park on April 4, 2017 in Dortmund, Germany.

BVB mit Kapitän Aubameyang auf Königsklassen-Kurs

via Sky Bundesliga HD

SID – Borussia Dortmund liegt mit Kapitän Pierre-Emerick Aubameyang weiter auf Champions-League-Kurs. Der Vizemeister besiegte den Hamburger SV trotz einer erneut mangelhaften Chancenverwertung mit 3:0 (1:0) und ist damit seit exakt zwei Jahren und 34 Heimspielen in der Fußball-Bundesliga unbesiegt.

Der HSV muss nach zuletzt vier Begegnungen ohne Niederlage seit dem desaströsen 0:8 in München den Blick wieder nach unten richten. Am Mittwoch könnten die Hanseaten wieder auf den Relegationsplatz abrutschen.

Gonzalo Castro brachte die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel im 100. Bundesliga-Duell mit dem HSV per Freistoß in Führung (13.). René Adler sah dabei schlecht aus, der Ball schlug in der Torwartecke ein. Adler hatte auf einen Schuss über die Mauer spekuliert. In der 81. Minute machte Shinji Kagawa auf Vorarbeit von Aubameyang alles klar, ehe der Gabuner selbst (90.+2) mit seinem 25. Saisontor doch noch traf.

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Vor 81.360 Zuschauern im ausverkauften Signal-Iduna-Park begann der BVB stürmisch. Der ehemalige Nationaltorhüter Adler bewahrte die Gäste dabei vor einem frühen Rückstand, als er gegen Aubameyang stark parierte (4.). Masken-Mann Aubameyang führte die Gastgeber trotz des Ärgers um seinen Jubel nach seinem Treffer am vergangenen Samstag im Revierderby bei Schalke 04 (1:1) überraschend als Kapitän aufs Feld. Tuchel begründete die “Beförderung” des Torjäger mit der logischen Reihenfolge nach den Ausfällen von Marcel Schmelzer (verletzt) und Sokratis (gesperrt).

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Gegen tief stehende Hamburger dominierten die Gastgeber das Geschehen zunächst nach Belieben und wären dennoch fast in Rückstand geraten. HSV-Stürmer Bobby Wood lief in der zehnten Minute alleine auf Roman Bürki zu, scheiterte aber am Schlussmann aus der Schweiz.

Die Dortmunder wurden immer dann gefährlich, wenn sie gegen einen zunächst tief stehenden Gegner das Tempo anzogen. Nationalspieler Julian Weigl war dabei der Dreh- und Angelpunkt im Mittelfeld. Für einigen Wirbel sorgte anfangs auch der türkische Nationalspieler Emre Mor auf der linken Seite, den Tuchel nach längerer Zeit mal wieder in die Startelf beordert hatte.

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Nach der Führung durch Castro hatte Aubameyang gleich zweimal die Möglichkeit zu erhöhen. Der Gabuner scheiterte aber per Fuß (27.) und Kopf (43.) an Adler. Die Gäste gaben nach rund einer halben Stunde ihre defensive Haltung auf, gegen eine nicht immer sattelfest wirkende BVB-Abwehr mangelte es ihnen vor der Pause aber an der notwendigen Durchschlagskraft.

Der BVB, der neun Spiele in 29 Tagen absolvieren muss und am Samstag zum Topspiel bei Rekordmeister Bayern München gastiert, drängte zu Beginn der zweiten Halbzeit auf die Entscheidung. Europameister Raphael Guerreiro brachte den Ball aus kurzer Distanz aber nicht an Adler vorbei (50.). Auch Kagawa, Ousmane Dembele und Mor waren vor dem Tor nicht kaltschnäuzig genug. Auf der anderen Seite verfehlte Filip Kostic mit einem Aufsetzer nur knapp den Ausgleich.

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Aubameyang vergab in der 73. Minute seine nächste Großchance, ehe der Gabuner acht Minuten später den ball toll erkämpfte und den frei stehenden Kagawa mustergültig bediente.

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