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Hoffenheim nur Remis: Direkter Einzug in Champions League verpasst

via Sky Bundesliga HD

Das Fernduell verloren, die Champions League muss (vorerst) warten: 1899 Hoffenheim hat am letzten Spieltag der Fußball-Bundesliga die direkte Qualifikation für die europäische Königsklasse verpasst. Die TSG kam am Samstag gegen den FC Augsburg nur zu einem 0:0 – weil Borussia Dortmund zeitgleich punktete und die bessere Tordifferenz aufweist, muss Hoffenheim in die Play-offs.

Dort droht ihm August in den beiden Duellen ein Hammerlos, weil die Kraichgauer in ihrer Vereinsgeschichte noch nie international gespielt haben und bei der Auslosung daher nicht gesetzt sind. Im schlimmsten Fall sind die Hoffenheimer, für die Andrej Kramaric (68.) und Nadiem Amiri (80.) nur den Pfosten trafen, allerdings in der Europa League dabei.

Vor 30.150 Zuschauern in der Rhein-Neckar-Arena mussten die Gäste ohne Stammkeeper Marwin Hitz auskommen, dessen Vertreter Andreas Luthe bekam bei seinem zweiten Saisoneinsatz zunächst aber kaum etwas zu tun. Zwar gab der für den Confed Cup nominierte TSG-Stürmer Sandro Wagner nach nur 113 Sekunden den ersten Torschuss ab – der blieb lange Zeit aber auch der einzige.

Gegen clevere Augsburger, die sich keinesfalls einigelten und teilweise sogar in der Hoffenheimer Hälfte festspielten, leisteten sich die Gastgeber zu viele leichte Abspielfehler. Trainer Julian Nagelsmann, der in Wagner, dem künftigen Nationalspieler Kerem Demirbay, Mark Uth, Adam Szalai sowie Kramaric jede Menge Offensivpower aufgeboten hatte, war entsprechend unzufrieden. Immer wieder schimpfte der 29-Jährige an der Seitenlinie, wild gestikulierend gab er Anweisungen.

Doch der Auftritt der Hoffenheimer wurde nur unwesentlich attraktiver. Zwar stand die Hintermannschaft nach gut 20 Minuten deutlich sicherer, im Spiel nach vorne agierte der Favorit aber weiterhin viel zu kompliziert und ungefährlich. Die Versuche durch die Mitte waren das falsche Mittel, von den Außenspielern kam zudem zu wenig Schwung.

Der fehlte in den ersten Minuten des zweiten Durchgangs auch, weil die Steilpässe selten einen Empfänger fanden und sich die Augsburger, sofern sie denn genügend Zeit erhielten, in der kompakten Defensive ordnen konnten. Gefährlich wurde es immerhin einmal in der 55. Minute, als Uth nach einer Ecke zum Kopfball kam.

Insgesamt wirkten die Hoffenheimer, die in diesem Jahr zuvor alle Heimspiele gewonnen hatten, aber überraschend ratlos und uninspiriert. Sieben TSG-Spieler standen teilweise um den Strafraum der Augsburger, genügend also, um auch mit der Brechstange zu erzwingen – der eine Pass, der vielleicht zum erlösenden Treffer geführt hätte, wollte in dieser Phase allerdings nicht gelingen.

Nagelsmann sah sich zum Handeln gezwungen, wechselte nach 65 Minuten Nadiem Amiri und Pirmin Schwegler für die schwachen Demirbay und Uth ein. Das neue Duo war beim besten Hoffenheimer Angriff zwar nicht beteiligt, die tolle Aktion von Kramaric (68.) hätte aber dennoch mehr als nur einen Pfostentreffer verdient gehabt.

SID nr jm

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13.05.2017, xmhx, Fussball 1.Bundesliga, FC Augsburg - Borussia Dortmund, emspor, v.l. Dominik Kohr (FC Augsburg), Alfred Finnbogason (FC Augsburg) erzielt ein Tor, Goal scored zum 1:0, Torjubel, Torjubel, Goal celebration, celebrate the goal, Freude, freut sich, Jubel Augsburg

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BVB nur 1:1 – Augsburg fast gerettet

via Sky Bundesliga HD

SID – Borussia Dortmund muss am Ende einer turbulenten Woche mit den Diskussionen um Trainer Thomas Tuchel wieder um Rang drei und die direkte Qualifikation zur Champions League zittern. Mehr als ein 1:1 (1:1) war für Tuchels Mannschaft nicht drin beim FC Augsburg, der damit gute Chancen auf den Klassenerhalt hat.

In einer umkämpften, aber nicht unfair geführten Partie brachte Alfred Finnbogason (28.) den Underdog vor 30.660 Zuschauern in der ausverkauften WWK Arena in Führung. Dortmunds Toptorjäger Pierre-Emerick Aubameyang (32.) glich mit seinem 29. Saisontreffer aus, vergab in Hälfte zwei aber wie seine Kollegen mehrere gute Gelegenheiten zum Siegtreffer.

Dortmund verlor überdies Mittelfeldmotor Julian Weigl, der frühzeitig verletzt vom Platz getragen werden musste. Der Youngster wurde zu Untersuchungen ins Krankenheus gebracht.

Tuchel: Gespräch mit Watzke kann warten

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Tuchel betonte vor dem Spiel bei Sky erneut, er habe “große Lust, das Ding hier weiter zu trainieren und die Mannschaft weiter zu begleiten”. Verträge seien da, erfüllt zu werden, aber diesbezüglich läge “nicht alles” in seiner Macht – ein klarer Verweis auf seinen Chefkritiker, BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. Tuchels Worte klangen trotz allem nach Abschied, er coachte allerdings engagiert wie eh und je.

Allzu viel Grund, sich aufzuregen, hatte er zunächst nicht, seine Elf war klar überlegen. Dennoch konnte sie sich bei Torhüter Roman Bürki bedanken, dass dieser in der 17. Minute gegen Finnbogason ein Gegentor verhinderte. Kurz darauf musste Weigl raus: Der Nationalspieler blieb bei einem Zweikampf mit Philipp Max im Rasen hängen und verletzte sich am rechten Bein. Beim Abtransport hielt er sich die Hände vors schmerzverzerrte Gesicht.

Tuchel beorderte Matthias Ginter auf Weigls Position, Lukasz Piszczek rückte nach hinten und Erik Durm ins Team. Über die umgebaute rechte Seite brach wenig später Max durch, dessen Schuss lenkte Bürki vor Finnbogasons Füße – 1:0 Augsburg.

Schmelzer: “Wir konzentrieren uns nur auf Fußball”

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Aubameyang antwortete nach Zuspiel von Shinji Kagawa, der Gonzalo Gastro (Gelbsperre) vertrat, prompt. FCA-Torhüter Andreas Luthe, der kurzfristig für Marwin Hitz (Hüftprobleme) ran musste, war ohne Abwehrchance. Kurz vor der Pause hatte Dortmund Pech, als Jeffrey Gouweleeuw den Ball im Augsburger Strafraum per Hand spielte, der Elfmeterpfiff aber ausblieb (42.).

In der zweiten Halbzeit wurde die Dortmunder Überlegenheit immer klarer. Der BVB drängte Augsburg oft tief in die eigene Hälfte, ließ aber beste Chancen aus. Der auffällige Ousmane Dembélé (54.), Aubameyang (56., 61.) und Kapitän Marcel Schmelzer (74.) fanden keinen Weg vorbei am guten Luthe.

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06.05.2017, xblx, Fussball 1.Bundesliga, Borussia Moenchengladbach - FC Augsburg, emspor v.l. Philipp Max (FC Augsburg), nach Tor von Alfred Finnbogason (FC Augsburg), Goal scored, Tor zum 0:1, celebrate the goal, Torjubel Moenchengladbach

06 05 2017 xblx Football 1 Bundesliga Borussia Moenchengladbach FC Augsburg emspor v l Philipp Max FC Augsburg After goal from Alfred Finnbogason FC Augsburg Goal Scored goal to 0 1 Celebrate The Goal goal celebration Moenchengladbach

Augsburg holt wertvollen Punkt in Gladbach

via Sky Bundesliga HD

SID – Der FC Augsburg hat mit einem wertvollen Remis bei Borussia Mönchengladbach einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht, einen möglichen Befreiungsschlag aber in letzter Minute verpasst. Das Team von Trainer Manuel Baum kam am Niederrhein nach langer Führung zu einem 1:1 (0:0). Für die insgesamt enttäuschenden Fohlen sanken die Chancen auf eine Europapokal-Teilnahme damit erheblich.

Alfred Finnbogason (57.) traf zunächst für den FCA, der eine Woche zuvor ein furioses 4:0 gegen den Hamburger SV vorgelegt hatte. Augsburg hatte nach 28 Spieltagen noch auf dem Relegationsrang gelegen, dann folgten sieben Punkte aus vier Spielen. Ganz anders die Borussia, die trotz des späten Ausgleichs durch Andre Hahn (90.+4) im Rennen um Europa den Anschluss zu verlieren droht.

Hecking: “Können über Remis zufrieden sein”
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“Gladbach ist ein anderer Gegner als der HSV”, hatte FCA-Trainer Baum vor dem Spiel gesagt – die Anfangsphase gab ihm recht. Die Borussia übernahm sofort die Kontrolle, ließ den Ball gefällig laufen und die Gäste teilweise wie Statisten aussehen. Einzig im Abschluss haperte es, Patrick Herrmann ließ gleich zwei gute Gelegenheiten (6./8.) ungenutzt.

Während die Fohlen auf dem Platz den Ton angaben, herrschte auf den Rängen eine ungewohnte Atmosphäre. Die Gladbacher Ultras verzichteten wie angekündigt auf Unterstützung, Auslöser war die versehentliche Beseitigung einer Choreographie vor dem Pokal-Halbfinale gegen Eintracht Frankfurt durch den Reinigungsdienst. Stimmung unter den 52.362 Zuschauern kam so nur phasenweise auf.

Auf dem Rasen suchte die Borussia derweil vergeblich Lücken in der Abwehr, die tief stehenden Gäste lauerten auf Konter – ohne Erfolg. Das Team von Trainer Dieter Hecking hatte in dieser Phase deutlich mehr Ballbesitz und setzte bei einem Distanzschuss von Mahmoud Dahoud (25.) auch ein Ausrufezeichen, blieb vor dem Tor aber viel zu harmlos.

Stattdessen wurde der FCA zunehmend mutiger und hatte auch die größte Chance der ersten Halbzeit, als der auffällige Finnbogason aus fünf Metern an Torhüter Yann Sommer scheiterte (39.). Auf der Gegenseite kam Jonas Hofmann am Elfmeterpunkt frei zum Abschluss, zielte aber neben das Tor (44.). Insgesamt blieb der Unterhaltungsfaktor der Begegnung eher gering.

Das änderte sich unmittelbar nach der Pause: Augsburgs Dominik Kohr köpfte nach einer Ecke knapp über das Tor (48.), Herrmann verpasste auf der Gegenseite eine Hereingabe knapp (52.). Wenig später war es dann soweit: Halil Altintop schickte Finnbogason auf die Reise, der sich gegen Andreas Christensen und Jannik Vestergaard durchsetzte und aus zehn Metern ins linke Eck zur Führung traf.

Nach einem kurzen Schock war Gladbach um den Ausgleich bemüht, fand gegen die geschickte Augsburger Defensive aber lange kein Mittel. Erst in der Nachspielzeit erlöste Hahn die Gladbacher.

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Bremen's Peruvian striker Claudio Pizarro and Cologne's defender Dominique Heintz vie for the ball during the German first division Bundesliga football match Werder Bremen vs 1 FC Cologne in Bremen, northern Germany, on December 17, 2016. / AFP / PATRIK STOLLARZ / RESTRICTIONS: DURING MATCH TIME: DFL RULES TO LIMIT THE ONLINE USAGE TO 15 PICTURES PER MATCH AND FORBID IMAGE SEQUENCES TO SIMULATE VIDEO. == RESTRICTED TO EDITORIAL USE == FOR FURTHER QUERIES PLEASE CONTACT DFL DIRECTLY AT + 49 69 650050
        (Photo credit should read PATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images)

Peter Stöger empfängt Junuzovic und Co. – der 32. Spieltag der Deutschen Bundesliga live nur bei Sky

via Sky Sport Austria

Mögliche Entscheidungen im Rennen um die Königsklasse und im Abstiegskampf: Dortmund – Hoffenheim und Ingolstadt – Leverkusen am Samstag, HSV – Mainz am Sonntag Mit dem Streamingdienst Sky Ticket tages-, wochen- oder monatsweise auch ohne lange Vertragsbindung bei allen Spielen live dabei sein

Wien, 4. Mai 2017 – Drei Spieltage vor Saisonende ist in der Deutschen Bundesliga außer der Meisterschaft noch keine Entscheidung gefallen. Neben dem Rennen um die Ränge zwei bis vier streiten sich noch sieben Vereine um maximal drei  Plätze in der UEFA Europa League. Auf den Plätzen zwölf bis 18 zählt nur der Klassenerhalt. Sky berichtet am Wochenende live vom 32. Spieltag, an dem mehrere direkte Duelle für weitere Entscheidungen sorgen könnten.

Stöger: “Sehe mich nicht in China und fühle mich hier wohl”

Die Runde beginnt am Freitagabend ab 19.30 Uhr in Köln, wo der heimische FC die Mannschaft der Stunde aus Bremen empfängt. Mit einem Sieg könnte das Team von Peter Stöger den SV Werder in der Tabelle wieder überholen. Für die Bremer um Zlatko Junuzovic wäre die Rückkehr nach Europa mit einem erneuten Sieg zum Greifen nahe.

Junuzović vor Köln: “Das wird ein richtig geiles Spiel”
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Hochspannung an der Spitze und im Keller am Samstagnachmittag
Am Samstagnachmittag steigt dann die Spannung in allen Tabellenregionen. Der SV Darmstadt braucht einen Sieg beim alten und neuen Deutschen Meister in München, um dem Abstieg in die 2. Bundesliga nach zuletzt drei Siegen in Folge auch in dieser Woche zu entgehen. Darüber hinaus kommt es in der Partie zwischen dem FC Ingolstadt und Bayer Leverkusen zum Österreicher-Duell. Während die Schanzer mit einem Sieg nochmal Anschluss an das rettende Ufer herstellen könnten, hofft die Werkself, nicht noch tiefer in den Tabellenkeller zu rutschen. Am oberen Ende der Tabelle könnte es beim Duell zwischen dem BVB und Hoffenheim eine Vorentscheidung im Rennen um die direkte Qualifikation zur UEFA Champions League geben.

Nagelsmann: Wollen BVB im Zweikampf wehtun!
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Korkut: “Keiner hat ein Fragezeichen im Kopf”
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Tuchel vor Hoffenheim: “Fühlen uns bereit, sie zu schlagen”
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Diese und alle weiteren Begegnungen überträgt Sky am Nachmittag wahlweise als Einzelspiele oder in der Original Sky Konferenz.

Hertha gegen Leipzig am Samstagabend
Im Anschluss an die Nachmittagsspiele findet das letzte „bwin Topspiel der Woche“ dieser Saison statt. Im Berliner Olympiastadion geht es für die Hertha um wichtige Punkte im Kampf um die internationalen Plätze. Gegner RB Leipzig mit Trainer Ralph Hasenhüttl kann mit einem Sieg das Erreichen der Königsklasse perfekt machen.

Verlieren verboten: HSV gegen Mainz am Sonntag
Ein Schlüsselspiel im Abstiegskampf steht am Sonntagnachmittag auf dem Programm. Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie und dem 0:4 in Augsburg findet sich der HSV mit Michael Gregoritsch drei Spieltage vor Schluss auf dem Relegationsplatz wieder. Gegen die punktgleichen Mainzer, die beim letzten Auswärtsspiel einen Punkt beim FC Bayern entführen konnten, soll nun der Befreiungsschlag gelingen.

Vor Abstiegskrimi: So entspannt der HSV im Wachtelhof
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Komplettiert wird der Spieltag am Sonntagabend ab 19.30 Uhr bei der letzten Ausgabe von „Sky90 – die Kia Fußballdebatte“ in dieser Saison, direkt im Anschluss an das späte Sonntagsspiel zwischen Freiburg und Schalke. Burgstaller und Schöpf wollen nach ihrem Glanzauftritt gegen Leverkusen nachlegen und in Freiburg wichtige Punkte für den Kampf um Europa sammeln.

Mit den Supersport Tickets flexibel auch ohne lange Vertragsbindung live dabei
Mit Sky Ticket können auch alle Fußballfans, die keine Sky Kunden sind, mit flexiblen Tages-, Wochen- und Monatstickets ohne lange Vertragsbindung live dabei sein. Über das Internet bietet Sky Ticket alle Inhalte auf einer Vielzahl an Geräten wie Smart-TVs, Spielekonsolen, Tablets, Smartphones und weiteren Streaming-Geräten. Ausführliche Informationen sind unter skyticket.at verfügbar.

Der 32. Spieltag der Deutschen Bundesliga bei Sky und Sky Go sowie ohne lange Vertragsbindung mit Sky Ticket und in zahlreichen Sky Sportsbars:

Freitag:
19.30 Uhr: 1. FC Köln – SV Werder Bremen auf Sky Sport Bundesliga 1 HD

Samstag:
14.00 Uhr: Vorberichte und Original Sky Konferenz auf Sky Sport Bundesliga 1 HD
15.15 Uhr: Eintracht Frankfurt – VfL Wolfsburg auf Sky Sport Bundesliga 2 HD
15.15 Uhr: Borussia Dortmund – TSG 1899 Hoffenheim auf Sky Sport Bundesliga 3 HD
15.15 Uhr: FC Bayern München – SV Darmstadt 98 auf Sky Sport Bundesliga 4 HD
15.15 Uhr: Borussia Mönchengladbach – FC Augsburg auf Sky Sport Bundesliga 5 HD
15.15 Uhr: FC Ingolstadt 04 – Bayer 04 Leverkusen auf Sky Sport Bundesliga 6 HD

17.30 Uhr: „bwin Topspiel der Woche“: Hertha BSC – RB Leipzig auf Sky Sport Bundesliga 1 HD, über die Taktik-Cam auf Sky Bundesliga 3 HD

Sonntag:
15.00 Uhr: Hamburger SV – 1. FSV Mainz 05 auf Sky Sport Bundesliga 2 HD und Sky Sport Bundesliga UHD
17.00 Uhr: SC Freiburg – FC Schalke 04 auf Sky Sport Bundesliga 1 HD
19.30 Uhr: „Sky90 – die Kia Fußballdebatte“ auf Sky Sport Bundesliga 1 HD

Beitragsbild: Getty Images

Mergim Mavraj ( Hamburger SV 13 ) am Boden, FC Augsburg vs. Hamburger SV, 1.Bundesliga, Fussball, 30.04.2017, Augsburg Copyright: xLangerx/xEibner-Pressefotox EP_HLR

Mergim Mavraj Hamburg SV 13 at Bottom FC Augsburg vs Hamburg SV 1 Bundesliga Football 30 04 2017 Augsburg Copyright xLangerx xEibner Pressefotox EP_HLR

Wie ein Absteiger: Desaströser HSV stürzt auf den Relegationsplatz

via Sky Bundesliga HD

Dem vermeintlich unverwüstlichen Hamburger SV droht wieder einmal der erste Abstieg aus der Fußball-Bundesliga. Nach einem desaströsen und leidenschaftslosen Auftritt unterlag das Gründungsmitglied im Keller-Duell beim willensstarken FC Augsburg mit 0:4 (0:2) und steht drei Spieltage vor dem Saisonende nur noch auf dem Relegationsplatz. Zudem weisen die Hamburger im Vergleich mit den punktgleichen Konkurrenten Mainz 05 und VfL Wolfsburg (33) die schlechtere Tordifferenz auf.

Für Augsburg kam nach Treffern von Halil Altintop (28. und 42.), Philipp Max (76.) und des kurz zuvor eingewechselten Raul Bobadilla (85.) der erst dritte Sieg aus den vergangenen zwölf Spielen gerade noch zur rechten Zeit: Vor den anstehenden schweren Partien in Gladbach, gegen Dortmund und in Hoffenheim haben die Schwaben (35 Punkte) nun zwei Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz und sechs auf den ersten Abstiegsplatz. Der HSV spielt noch gegen Mainz, auf Schalke und gegen Wolfsburg, ihm droht die dritte Relegation seit 2014.

“Es ist ein Finale für uns und für Hamburg”, hatte Augsburgs Angreifer Alfred Finnbogason vor dem Anpfiff betont. Die Bedeutung der Begegnung schien den Hamburgern aber entgangen zu sein. Sie waren erschreckend passiv, fahrig und zögerlich, auch die ersten Augsburger Chancen waren kein Weckruf für sie, die Gegentreffer die logische Folge. Und die Gäste hatten auch noch großes Glück, dass Michael Gregoritsch nach einem rotwürdigen Foul an Dominik Kohr (45.) nur Gelb von Schiedsrichter Manuel Gräfe (Berlin) sah.

Hamburgs Ersatz-Ersatz-Torwart Tom Mickel verhinderte bei seinem zweiten Bundesliga-Einsatz nach einem 3:1 im Mai 2016 beim FC Augsburg ein noch schlimmeres Debakel. Der FCA war nach fahrigem Beginn deutlich aktiver und leidenschaftlicher – und hätte höher gewinnen können, wäre da nicht der Stellvertreter der verletzten Rene Adler und Christian Mathenia gewesen.

Mickel war bester Spieler einer Mannschaft, die phasenweise apathisch wirkte und auch in der zweiten Halbzeit kein entschlossenes Aufbäumen erkennen ließ.

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07.04.2017 ,Deutschland, Frankfurt am Main, Commerzbank Arena., Fussball Fußball GER 1.BL 1. BL 2016 2017 Eintracht Frankfurt (SGE) gegen Werder Bremen Fabian, Marco (10, Eintracht Frankfurt) verandelt den Elfmeter zum 2:2, Torjubel mit Rebic, Ante (17, Eintracht Frankfurt)

07 04 2017 Germany Frankfurt at Main Commerzbank Arena Football Football ger 1 BL 1 BL 2016 2017 Eintracht Frankfurt SGE against Werder Bremen Fabian Marco 10 Eintracht Frankfurt  the Penalty to 2 2 goal celebration with Rebic Ante 17 Eintracht Frankfurt

Fabian und Rebic schießen Frankfurt zum Sieg

via Sky Sport Austria

(SID) – Eintracht Frankfurt hat in der Fußball-Bundesliga seine lange Sieglos-Serie beendet und die Abstiegsängste des FC Augsburg wieder vergrößert. Am 30. Spieltag gewannen die Hessen nach zuletzt zehn Partien ohne Erfolg gegen den FCA mit 3:1 (0:1). Dank eines Doppelschlags des Mexikaners Marco Fabian (78./87.) und eines Treffers von Ante Rebic (90.+1) ist der Klassenerhalt damit wohl sicher.

Während sich Frankfurt fortan voll auf den Kampf um die Europa League konzentrieren kann, müssen die Augsburger weiter zittern. Für die Gäste traf Jeffrey Gouweleeuw (9.).

Augsburgs Trainer Manuel Baum musste im Vergleich zum 2:1-Sieg gegen den 1. FC Köln vor einer Woche zwangsläufig rotieren, neben dem verletzten Ja-Cheol Koo fehlten auch die gesperrten Dominik Kohr und Alfred Finnbogason. Dessen potenzieller Vertreter in der Offensive, Raul Bobadilla, wurde zudem nicht rechtzeitig fit – was sich vor 50.200 Zuschauern auch auf den Auftritt der Gäste auswirkte.

Mit zwei tiefstehenden Viererketten sehr defensiv eingestellt, überließen sie den Frankfurtern die Spielgestaltung und lauerten auf Fehlpässe, die es in der trägen Anfangsphase zuhauf gab. Nach einem solchen setzte Halil Altintop seinen Teamkollegen Gouweleeuw gekonnt in Szene, der mit seinem gefühlvollen Heber die Führung erzielte und dadurch eine erhebliche Verunsicherung der Gastgeber bewirkte.

Die Frankfurter, die auf Abwehrspieler Jesus Vallejo verzichten mussten, brachten bis zur Halbzeitpause außer den beiden Versuchen von Fabian (10./37.) keinen Schuss auf das Tor der Augsburger. Trotz deutlich höherer Ballanteile fanden die Gastgeber viel zu selten den Weg in die Gefahrenzone, teilweise haarsträubende Ballverluste erschwerten die Bemühungen zusätzlich. Früh quittierten die Fans die schwache Vorstellung ihres Teams mit Pfiffen.

Auch nach dem Seitenwechsel gelang den Hausherren wenig, jede misslungene Aktion schien die Nervosität wachsen zu lassen. Auch die Hereinnahme zweier neuer Kräfte verpuffte rasch, das Publikum wurde immer unruhiger.

Und die Augsburger? Die schauten sich das gerne an und wichen nicht von ihrem Plan ab, aus einer stabilen Abwehr heraus mit Kontern vereinzelt Nadelstiche zu setzen. Häufig erfolgten diese über Altintop, der sich gemeinsam mit den beiden zentralen Mittelfeldspielern Gouweleeuw und Daniel Baier die beste Note verdiente. Dabei sorgten die wenigen Offensivaktionen der Gäste meistens sogar für mehr Gefahr – weil auch die Frankfurter Abwehrspieler nicht ihren besten Tag erwischten.

Frankfurts Bester, der Mexikaner Fabian, drehte das Spiel. Rebic setzte in der Nachspielzeit den Schlusspunkt unter den glücklichen Sieg der Eintracht, die mit Selbstvertrauen zum Pokal-Halbfinale am Dienstag nach Mönchengladbach fährt.

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Hinteregger-Tor bei Sieg über Köln

via Sky Bundesliga HD

SID – Der FC Augsburg hat im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga ein kräftiges Lebenszeichen gesendet, für den 1. FC Köln gerät die Teilnahme am Europapokal in Gefahr. Mit einer lange Zeit vor allem kämpferisch bärenstarken Vorstellung gewannen die Schwaben gegen defensiv häufig unerklärlich fahrige Rheinländer trotz am Ende doppelter Unterzahl 2:1 (2:0) und beendeten eine Serie von zuletzt sechs Spielen ohne Sieg auf eindrucksvolle Weise.

Auch für FCA-Trainer Manuel Baum, dem Manager Stefan Reuter unter der Woche eine Jobgarantie ausgesprochen hatte, war der wichtige Erfolg eine Erleichterung. Dennoch hat sich Augsburg mit nunmehr 32 Punkten längst nicht aller Sorgen entledigt, während Köln es versäumte, seine Ausgangsposition im Rennen um die Qualifikation für die Europa League zu verbessern.

Der Österreicher Martin Hinteregger (5.) mit einem wuchtigen Kopfball und der niederländische Kapitän Paul Verhaegh (23.) mit einem Fouelfmeter sorgten für einen zunächst beruhigen Vorsprung der Gastgeber. Nachdem Augsburgs Philipp Max (65.) aber einen Schuss von Frederik Sörensen ins eigene Tor abfälschte, wurde es wieder spannend, zumal die Platzherren durch Platzverweise gegen Ja-cheol Koo (89./wiederholtes Foulspiel) und Alfred Finnbogasson (90.+2/Tätlichkeit) dezimiert wurden. In der hektischen Schlussphase wurde auch FCA-Trainer Baum auf die Tribüne verwiesen.

Stöger: “Das war zu leichtsinnig”

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“Wir müssen uns jetzt den Arsch aufreißen. Das ist das Einzige, was jetzt zählt”, hatte Verteidiger Hinteregger nach den letzten dürftigen Auftritten gefordert. Und Augsburg begann dann auch wild entschlossen. Zwar sahen die Aktionen defensiv nicht immer souverän aus, in der Offensive waren sie dafür umso wuchtiger.

Finnbogason hatte in der fünften Minute die erste ganz große Möglichkeit – und beim  anschließenden Eckball von Daniel Baier ließen die Kölner dann Hinteregger völlig aus den Augen. Yuya Osako (7.) hätte für die Elf von Gäste-Trainer Peter Stöger fast postwendend ausgeglichen, verfehlte aber vor dem praktisch verwaisten Tor den Ball.

Der zuletzt stark kritisierte FCA-Coach Baum tigerte meist durch seine Coaching Zone wie ein Raubtier im Käfig. Der 37-Jährige schrie und gestikulierte dazu fast unablässig. Auch ohne Raul Bobadilla (Wadenverletzung) und mit vier neuen Spielern in der Startelf im Vergleich zum 0:2 bei Hertha BSC war Augsburg aggressiver und vor allem geistig zunächst reger als die Kölner.

Bestes Beispiel dafür war das Foul vor Verhaeghs Elfmeter von Sörensen an Augsburgs Kevin Danso, als der Kölner einfach viel zu behäbig reagierte. Jonathan Schmid hätte in der 36. Minute eigentlich schon für klare Verhältnisse sorgen können, scheiterte aber an FC-Torwart Timo Horn.

Mit den frischen Offensivkräften Simon Zoller und Artjoms Rudnevs versuchte Stöger dem Spiel der Geißböcke nach der Pause frische Impulse zu verleihen. Die Wechsel zeigten auch durchaus Wirkung, wenngleich der 1:2-Anschlusstreffer sehr glücklich fiel. Aber Köln erspielte sich danach ein Übergewicht und war plötzlich auch wesentlich engagierter. Bei Augsburg hingegen begann das Zittern bis zum h hrbeigesehnten Schlusspfiff.

 

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Fussball Berlin 09.04.2017 DFL / 1. Bundesliga Saison 2016 / 2017 Hertha BSC Berlin - FC Augsburg Jubel nach dem Tor zum 2:0 durch Valentin Stocker (Hertha BSC, No.14) Vorlage durch Salomon Kalou (Hertha BSC, No.08)

Football Berlin 09 04 2017 DFL 1 Bundesliga Season 2016 2017 Hertha BSC Berlin FC Augsburg cheering After the goal to 2 0 through Valentin Stocker Hertha BSC no 14 Template through Salomon Kalou Hertha BSC no 08

Hertha klettert auf Rang fünf – Augsburg in Not

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Hertha BSC hat in der Fußball-Bundesliga im Kampf um die Europa-League-Plätze Boden gutgemacht. Die Berliner setzten sich nach solider Vorstellung mit 2:0 (2:0) gegen einen harmlosen FC Augsburg durch und feierten nach drei Niederlagen wieder einen Sieg. John Brooks (12.) und Valentin Stocker (37.) trafen für die Alte Dame, die mit 43 Punkten auf Platz fünf kletterte.

Der FC Augsburg befindet sich dagegen weiter in großer Abstiegsnot, der Druck auf Trainer Manuel Baum dürfte in den nächsten Tagen zunehmen. Die Schwaben blieben im sechsten Spiel in Folge ohne Sieg und stehen mit 29 Punkten weiter auf dem Relegationsplatz.

Verhaegh: “Müssen Abstiegskampf jetzt annehmen”

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Vor 43.451 Zuschauern hatte Augsburg schon vor Spielbeginn Pech. Top-Stürmer Raul Bobadilla verletzte sich beim Aufwärmen an der Wade und musste durch Alfred Finnbogason ersetzt werden. Ohne Bobadilla war vom Angriffsspiel der Gäste nicht viel zu sehen, in der ersten Halbzeit hatten die Fuggerstädter nicht eine Torchance.

Hertha agierte zwingender, benötigte aber für den ersten Treffer Glück. Nach einem missglückten Distanzschuss von Stocker hielt Brooks den Kopf rein und erzielte das 1:0. Beim 2:0 profitierte Stocker von einem gelungenen Zusammenspiel zwischen Vedad Ibisevic und Salomon Kalou – der Schweizer (37.) brauchte nur ins leere Tor einzuschieben.

Augsburgs in der Kritik stehender Coach Baum gestikulierte an der Seitenlinie zwar wild umher, doch seiner Mannschaft fiel nicht viel ein. Das Spiel nach vorne war viel zu einseitig, ging immer über die Außen, die die Hertha geschickt zustellte.

Auch per Standardsituationen verbreiteten die Gäste kaum Gefahr. Augsburgs Keeper Marwin Hitz musste immer wieder eingreifen, um einen höheren Rückstand zu verhindern. Gegen Ibisevic rettete Hitz gleich mehrmals.

Dardai: “Sieg war nie richtig in Gefahr”

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In der zweiten Halbzeit entwickelten die Gäste zunächst etwas mehr Angriffsdruck und konnten sich auf den Außen hin und wieder durchsetzen. Doch echte Chancen sprangen dabei nicht heraus. Hertha tat in der Folge nur noch das Nötigste und verwaltete die Führung.

Der aufgerückte Peter Pekarik hätte im 153. Bundesligaspiel fast sein zweites Tor geschossen, vergab aber vom Strafraumeck. Marvin Plattenhardt (58.) zwang Hitz mit einem erneuten Freistoß zu einer Großtat. In der 63. Minute kamen die Gäste zu ihrer ersten echten Chance. Finnbogason zog vom Fünfmeterraum knapp vorbei. Auch in der Folgezeit blieben die Berliner überlegen und waren dem nächsten Treffer deutlich näher als Augsburg.

Bei den Berliner stachen Torschütze Brooks und der fleißige Per Skjelbred heraus, bei den Gästen gehörten Keeper Hitz und Abwehrspieler Kevin Danso zu den besseren Akteuren.

Baier: “Der Trainer steht nicht auf dem Platz”

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AUGSBURG, GERMANY - APRIL 05: Martin Hinteregger #36 of Augsburg looks dejected after he Bundesliga match between FC Augsburg and FC Ingolstadt 04 at WWK Arena on April 5, 2017 in Augsburg, Germany.  (Photo by Adam Pretty/Bongarts/Getty Images)

2:3 im Keller-Derby: Augsburg in Not – FCI darf hoffen

via Sky Bundesliga HD

SID – Der FC Augsburg hat dem FC Ingolstadt im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga wieder Leben eingehaucht und muss nach einem lange Zeit schwachen Auftritt im Keller-Derby selbst mehr denn je bangen. Die erst in der Schlussphase präsenten Schwaben unterlagen den willensstarken Schanzern im Nachbarschaftsduell 2:3 (0:2). Damit hat Augsburg, das Relegationsplatz 16 belegt, nur noch vier Punkte Vorsprung auf den Tabellen-Vorletzten Ingolstadt.

“Die Gegentore waren individuelle Fehler von uns. Aber die Mannschaft lebt, war drauf und dran, ein drittes Tor zu schießen”, sagte FCA-Trainer Manuel Baum bei Sky: “Angst ist der falsche Begleiter in solchen Situationen. Wir bekommen zu viele Gegentore, daran müssen wir arbeiten.” Augsburg-Verteidiger Martin Hinteregger erklärte: “Es tut weh. Nicht nur Niederlage, auch die Art. Es ist schwer zu erklären, jeder wusste worum es geht.”

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Sonny Kittel (24.) und Almog Cohen (35., 67.) mit seinen Saisontoren Nummer fünf und sechs nutzten haarsträubende Augsburger Fehler zu Toren und sicherten den zweiten Ingolstädter Sieg hintereinander. Der FCA, für den Kapitän Paul Verhaegh nach einem von Roger verursachten Foulelfmeter (76.) sowie Halil Altintop (81.) spät verkürzten, wartet seit fünf Spielen auf einen Dreier.

Ingolstadts Trainer Maik Walpurgis hatte der Konkurrenz vor dem Spiel einen Blick in den “Rückspiegel” nahegelgt. Dort, meinte er, sei der heranrauschende FCI zu sehen. Tatsächlich trat Ingolstadt bei der Schießbude der Rückrunde selbstbewusst auf. Das von FCA-Manager Stefan Reuter prophezeite “Spiel der Nerven” zeigten nur die Augsburger.

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Wie der junge Verteidiger Kevin Danso und Torwart Marwin Hitz, die sich vor dem 0:1 gegenseitig behinderten und Kittel sein erstes Saisontor ermöglichten. Wie die gesamte Augsburger Hintermannschaft vor dem 0:2, die den 1,69 m kleinen Cohen per Kopf (!) aus fünf Metern zum Abschluss kommen ließ. Und wie erneut Danso, der Cohen vor dessen zweitem Streich per Kopf sträflich allein ließ.

Die Grundausrichtung beider Teams war ähnlich: Jeweils aus einer defensiven Dreierkette heraus versuchten FCA wie FCI sich am konstruktiven Aufbau, was aber oft in Ballverlusten im Mittelfeld mündete. So sahen 29.528 Zuschauer in der WWK-Arena ein zerfahrenes Spiel.

Dass Augsburg wieder Spielmacher Daniel Baier aufbieten konnte, machte sich ebensowenig positiv bemerkbar wie der erste Einsatz von Stürmer Alfred Finnbogason seit Ende September. Der FCA fand im gegnerischen Strafraum lange gar nicht statt, auch Distanzschüsse verpufften.

Ingolstadt setzte Nadelstiche, oft waren dabei Flanken die Türöffner. Den ersten beiden Toren gingen Hereingaben von Pascal Groß voraus, das 0:3 bereitete Markus Suttner per Flanke vor. Ingolstadt hätte sogar noch höher in Führung gehen können, Cohen allein vergab zwei weitere gute Gelegenheiten. Erst mit Rogers Foul und dem verwandelten Verhaegh-Elfmeter witterte der FCA Morgenluft. Ingolstadt konnte kaum noch für Entlastung sorgen.

 

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20170401, 1.BL, FC Bayern vs FC Augsburg, Allianz Arena Muenchen, Fussball, im Bild: Jubel zum 1:0 Robert Lewandowski (FCB) und Thomas Mueller (FCB)

1 BL FC Bavaria vs FC Augsburg Alliance Arena Munich Football in Picture cheering to 1 0 Robert Lewandowski FCB and Thomas Mueller FCB

Bayern klar auf Titelkurs – Augsburg unter Druck

via Sky Bundesliga HD

SID – Bayern München bleibt dank Robert Lewandowski vor den Wochen der Wahrheit klar auf Meisterkurs. Der deutsche Fußball-Rekordmeister kam im Derby gegen einen völlig überforderten FC Augsburg zu einem glanzvollen 6:0 (2:0) und unterstrich mit einer blendenden Leistung seine Ambitionen. Auf das Team von Trainer Carlo Ancelotti warten nun bis Ende April noch acht Pflichtspiele inklusive des Pokal-Halbfinals gegen Borussia Dortmund und der beiden Champions-League-Viertelfinalkracher gegen Real Madrid – am Dienstag steht aber erst einmal das Gastspiel bei 1899 Hoffenheim auf dem Programm.

Während die Bayern nach dem fünften Ligasieg in Serie (21:0 Tore) weiter beruhigende 13 Punkte Vorsprung auf Leipzig haben, gerät der FCA im Abstiegskampf immer mehr unter Druck. Die Mannschaft von Manuel Baum, die am Mittwoch zum Kellerduell nach Ingolstadt muss, hat aus den vergangenen sieben Spiele nur magere fünf Punkte (ein Sieg, drei Remis) geholt.

Torjäger Lewandowski brachte die Bayern in der 17. Minute in Führung. Das 22. Saisontor des Polen und das 100. Pflichtspieltor der Münchner in dieser Saison bereitete Thiago klasse vor. Beim 2:0 von Thomas Müller (36.) gab Lewandowski dann die Vorlage. Müller scheint seine Torflaute so langsam zu überwinden. In der 55. Minute war es dann erneut Lewandowski, der eiskalt zuschlug. Thiago erzielte das 4:0 (61.) – Passgeber mit der Hacke (!) war Lewandowski, der auch das 5:0 erzielte (79.). Müller besorgte kurz darauf das 6:0. Der FCA war diesmal nur ein Spielball für die glänzend aufgelegten Münchner.

Ancelotti ließ angesichts der anstehenden Belastungen Arjen Robben, Arturo Vidal und David Alaba erst einmal draußen. Zudem fehlten die gesperrten Javi Martínez und Xabi Alonso sowie die angeschlagenen Manuel Neuer und Douglas Costa. Dafür stand Weltmeister Jerome Boateng erstmals seit über vier Monaten (2:3 in Rostow am 23.11.) wieder in der Startelf der Münchner.

Die Bayern waren von Beginn an gegen extrem schwache Augsburger dominant. Und die Münchner konnten sich einmal mehr auf Lewandowski verlassen, der die erste richtige Torchance gleich ausnutzte. Auch danach sahen die 75.000 Zuschauer Einbahnstraßen-Fußball und zunächst zwei Pfostenschüsse von Müller (28. und 34.), ehe der Nationalspieler den Ball nur noch über die Linie drücken musste.

Der FCA konnte die Ankündigung von Baum, in München mutig auftreten zu wollen, nie umsetzen. So erlebten Boateng und Neuer-Vertreter Sven Ulreich einen geruhsamen Frühlingsnachmittag. Für den Keeper war es erst der zweite Pflichtspieleinsatz der Saison.

Auch nach dem Wechsel änderte sich das Bild nicht. Der FCA, der oft für die Bayern ein unangenehmer Gegner gewesen war, hatte dem Rekordmeister nichts entgegenzusetzen und Glück, nicht noch höher zu verlieren. So traf Thiago noch die Latte.

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Eichin: “Mainz und Augsburg werden Probleme kriegen”

via Sky Sport Austria

Thomas Eichin gibt bei Sky Sport News HD seine Prognose zum Abstiegskampf in der Bundesliga ab.

Eichin: “Mainz und Augsburg werden Probleme kriegen”
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Augsburg, Deutschland, 18.03.2017, Bundesliga 25. Spieltag, FC Augsburg - Club Freiburg, Ja-Cheol Koo (FCA) und Nicolas Hoefler (SCF) im Zweikampf ( DeFodi507

Augsburg Germany 18 03 2017 Bundesliga 25 Matchday FC Augsburg Club Freiburg yes Cheol Koo FCA and Nicolas Hoefler SCF in duel DeFodi507

1:1 gegen Freiburg: FCA weiter unter Druck

via Sky Bundesliga HD

Augsburg (SID) Es war viel Kampf und noch mehr Krampf – doch das magere 1:1 (1:1) gegen den SC Freiburg ließ den FC Augsburg im Abstiegskampf zuversichtlich nach vorne blicken. “Ich bin sehr positiv nach dem Spiel, weil ich nicht wusste, wie die Mannschaft nach dem 0:3 auf Schalke reagiert. Darauf können wir aufbauen. Wir haben gezeigt, dass wir in die erste Liga gehören”, sagte FCA-Trainer Manuel Baum. Ihm sei nicht bange – auch nicht vor dem kommenden schweren Auswärtsspiel nach der Länderspielpause am 1. April beim FC Bayern: “Wir sind auf einem guten Weg.”

Augsburgs Manager Stefan Reuter war trotz einer wenig erbaulichen Darbietung ebenfalls um Gelassenheit bemüht. “Es ist nicht ungewöhnlich für den FCA, dass wir um den Klassenerhalt fighten”, betonte der Weltmeister. Nervosität verspüre er deshalb nicht – auch nicht mit Blick auf die Tabelle und die Konkurrenz: “Wir wissen, dass da unten Mannschaften mit einer Wahnsinnsqualität stehen. Deshalb sind wir gut beraten, nur auf uns zu schauen.”

Dieser Blick zeigt aber auch, dass der FCA seinen jüngsten Negativtrend nicht stoppen konnte. Nur einen Sieg gab es aus den letzten sechs Spielen, zuletzt blieb Augsburg dreimal in Serie sieglos. Warum das so ist, wurde gegen Freiburg deutlich. Auch wenn Moritz Leitner in der ersten Hälfte ein Feuerwerk gesehen haben will und Baum von einer “Sturm- und Drangphase” vor der Gästeführung sprach – viel war dem FCA gegen defensive Freiburger nicht eingefallen.

Wenn Freiburg nicht weiter um die Europacup-Plätze spielen würde, wäre der Begriff Abstiegskampf angebracht gewesen. Freiburgs Maik Frantz sprach deshalb zu Recht von einem “Spiel an der Grenze mit einigen blauen Flecken”. Man habe gesehen, so der SC-Mittelfeldspieler, “dass Augsburg extrem unter Druck steht. Da muss man dagegenhalten. Das tut dann auch mal weh.”

Freiburgs Trainer Christian Streich missfiel diese Art von Fußball allerdings. “Wir haben nicht sauber genug gespielt und keine guten Entscheidungen getroffen. Es war nicht mehr drin. Wir müssen mit dem Punkt zufrieden sein, weil wir nicht gut gespielt haben”, sagte er.

Dabei ging sein Team in der 30. Minute durch einen von Florian Niederlechner verwandelten Foulelfmeter in Führung. Glück hatte dabei Augsburgs Torhüter Marwin Hitz, dass er nach der Attacke gegen Maximilian Philipp von Schiedsrichter Sascha Stegemann (Niederkassel) nur Gelb sah, auch wenn der Schweizer von einer “Aktion gegen den Ball” sprach.

Das 1:0 gab Freiburg aber wenig Sicherheit, weil Augsburg laut Baum “Nehmerqualitäten” zeigte. So war es Konstantin Stafylidis (38.), der für den Ausgleich sorgte, begünstigt durch einen schweren Stellungsfehler von Lukas Kübler. So blieb am Ende ein 1:1, dass vor allem für den FCA zu wenig sein könnte – auch wenn Baum eine einfache Rechnung parat hatte: “Wenn wir in jedem Spiel noch einen Punkt mitnehmen, reicht es auch.”

SID tn rd

 

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Schalke, Veltins-Arena, 12.03.17: Torschütze Guido Burgstaller (FC Schalke 04) (R) mit dem 1:0 Tor jubelnd, Torjubel im Spiel der 1. Bundesliga zwischen FC Schalke 04 vs. FC Augsburg in der Saison 2016/2017.

Schalke Veltins Arena 12 03 17 Scorer Guido Burgstaller FC Schalke 04 r with the 1 0 goal jubilant goal celebration in Game the 1 Bundesliga between FC Schalke 04 vs FC Augsburg in the Season 2016 2017

Burgstaller-Doppelpack: Schalke beendet Sieglosserie

via Sky Bundesliga HD

 Inmitten des deutschen Duells im Europapokal hat sich Schalke 04 der Abstiegssorgen in der Fußball-Bundesliga entledigt und den Frust von der Seele geschossen. Vier Tage vor dem Achtelfinalrückspiel in der Europa League bei Borussia Mönchengladbach fertigten die Königsblauen den FC Augsburg mit 3:0 (3:0) ab und beendeten ihre Negativserie von sechs Pflichtspielen ohne Sieg.

0️⃣4️⃣ #Bundesliga-Tore! Läuft bei Burgi. #S04FCA pic.twitter.com/cE2ge8LtQX

— FC Schalke 04 (@s04) 12. März 2017

Mit dem Erfolg gegen den Ex-Klub ihres Trainers Markus Weinzierl kletterten die Gelsenkirchener auf den elften Platz und können wieder vorsichtig nach oben schauen: Der Rückstand auf die internationalen Ränge ist auf fünf Punkte geschrumpft. Vor allem aber tankte Schalke Selbstvertrauen für das zweite Duell mit Gladbach am Donnerstag (21.05 Uhr/Sky) und darf in dieser Verfassung trotz des unbefriedigenden 1:1 im Hinspiel auf den Viertelfinaleinzug hoffen.

Mit seinen Toren Nummer fünf und sechs im zwölften Pflichtspiel für Königsblau (4. und 29.) legte Guido Burgstaller die Basis für den fünften Sieg im sechsten Heimspiel gegen Augsburg. Auch Daniel Daligiuri, der zweite Wintereinkauf, traf für die Gelsenkirchener (35.), die erstmals seit dem 27. November (3:1 gegen Darmstadt) wieder drei Tore in einem Bundesligaspiel erzielten. Für Augsburg verschoss Kapitän Paul Verhaegh einen Foulelfmeter (32.).

Weinzierl musste auf Mittelfeldmotor Leon Goretzka (muskuläre Probleme im Oberschenkel) verzichten. Für den Ex-Bochumer war erstmals seit dem 21. Januar (1:0 gegen Ingolstadt) Max Meyer in die Bundesliga-Startelf zurückgekehrt. FCA-Coach Manuel Baum fehlten die verletzten Raphael Framberger (Meniskus-OP) und Jan Moravek (Adduktorenprobleme). Dafür stand Verhaegh nach Rückenproblemen wieder im Team, zudem gab Wintereinkauf Moritz Leitner sein Startelf-Debüt.

Burgstaller: “Hatte Gänsehaut am ganzen Körper”

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Baum hatte zudem von Dreier- auf Viererkette in der Abwehr umgestellt. Schon beim zweiten Eckball der Schalker allerdings passte die Augsburger Defensive nicht auf, der Ball kam zu Burgstaller, der ihn völlig freistehend über die Linie drückte. Die frühe Führung brachte aber zunächst wenig Sicherheit ins Spiel der Gastgeber. Zu viele Ungenauigkeiten im Passspiel und zu wenig Bewegung im Mittelfeld erschwerten den Aufbau, nur selten kombinierten sich die Königsblauen bis in den Augsburger Strafraum.

Die Gäste hielten sich trotz des Rückstands sehr zurück. Die Folge: Vor beiden Toren geschah zunächst wenig. Erst ein Geniestreich von Choupo-Moting, der in seinem 200. Bundesligaspiel zwei Gegenspieler stehen ließ und Burgstaller freispielte, löste den Knoten. Der Österreicher hatte bei seinem dritten Tor innerhalb von vier Tagen genauso wenig Mühe wie beim 1:0.

@ Guido: 👏👏👏👏 #S04FCA

— FC Schalke 04 (@s04) 12. März 2017

Als im Gegenzug Benedikt Höwedes Raul Bobadilla im Strafraum von den Beinen holte, hatte Augsburg die Chance zu verkürzen. Doch Verhaegh scheiterte mit einem schwachen Schuss vom Punkt an Torhüter Ralf Fährmann. Nur drei Minuten später setzte sich Sead Kolasinac links durch, seine Hereingabe verwertete Caligiuri zur frühen Entscheidung. Augsburgs Chancen schwanden weiter, weil Bobadilla noch vor der Pause verletzt vom Feld musste.

Auch nach dem Seitenwechsel beherrschte Schalke das Geschehen. Die Gastgeber kombinierten flüssig und waren weiteren Treffern näher als die Augsburger ihrem ersten Tor. Große Risiken gingen beide Mannschaften nicht mehr ein.

 

SID tl jz

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Augsburg, Deutschland 03.03.2017, 1. Bundesliga, 23. Spieltag, FC Augsburg - RB Leipzig, Torjubel bei Martin Hinteregger (FCA) nach seinem Ausgleichstreffer ( DeFodi501

Augsburg Germany 03 03 2017 1 Bundesliga 23 Matchday FC Augsburg RB Leipzig goal celebration at Martin Hinteregger FCA After his Compensation results DeFodi501

Hinteregger sichert Augsburg Punkt gegen Leipzig

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(SID) – RB Leipzig hat es versäumt, Rekordmeister Bayern München im Titelrennen wieder etwas mehr unter Druck zu setzen. Der Tabellenzweite der Fußball-Bundesliga kam zum Auftakt des 23. Spieltags nicht über ein 2:2 (1:1) beim FC Augsburg hinaus. Der FC Bayern könnte den Abstand auf die Sachsen mit einem Erfolg in Köln auf sieben Punkte ausdehnen. Augsburg vergrößerte mit einem wichtigen Zähler zunächst den Vorsprung auf die Abstiegsregion.

Konstantinos Stafylidis (19.) erzielte mit einem fulminanten Schuss aus etwa 30 Metern die Führung für die Mannschaft von Trainer Manuel Baum. Leipzig konterte jedoch schnell durch Torjäger Timo Werner (25.), es war der 14. Saisontreffer des früheren Stuttgarters. Abwehrspieler Marvin Compper (52.) gelang nach einer Ecke von Emil Forsberg per Kopf das 2:1, aber der FCA hatte in Person von Martin Hinteregger (60.) darauf noch eine Antwort.

Nach einer ansehnlichen ersten halben Stunde nahmen die Nickligkeiten in einem insgesamt hitzigen Duell zu. Immer wieder wurde der Spielfluss durch überhart geführte Zweikämpfe oder kleinere Rangeleien unterbrochen. So kam die Elf von Trainer Ralph Hasenhüttl zeitweise gegen die leidenschaftlich kämpfenden Augsburger auch etwas außer Tritt.

Dabei war die Klasse der Sachsen durchaus zu erkennen. Nachdem der FCA durch Dong-Won Ji (1.) den ersten Torschuss der Begegnung verzeichnet hatte, übernahmen mehr und mehr die Leipziger die Kontrolle. Die Hasenhüttl-Elf agierte ohne den schon länger verletzten Offensivspieler Yussuf Poulsen (Muskelbündelriss) gefällig, zeigte sich allerdings des Öfteren nicht zwingend genug.

“Es wird Zeit, auch mal einen aus der oberen Region zu Fall zu bringen”, hatte Augsburgs Coach Manuel Baum gesagt. Stafylidis nährte diese Hoffnung vor 28.314 Zuschauern mit seinem Sonntagschuss am Freitagabend, doch Werner vollendete bald darauf für den kaum beeindruckten Rekordaufsteiger eiskalt ein Zuspiel von Naby Keita.

Vor dem Anpfiff waren Beleidigungen der Augsburger Fans gegen die Gäste ausgeblieben, es gab allerdings eine große Choreografie, die das Konstrukt RB sowie den Deutschen Fußball-Bund (DFB) und die Deutsche Fußball Liga (DFL) kritisierte. Der FCA hatte noch am Spieltag Gespräche mit seinen aktiven Anhängern geführt, um “eine Eskalation zwischen Fans und Verein zu vermeiden”.

Im Spiel überraschten die Schwaben dann mit einer Dreierkette in der Defensive. In dieser feierte Kevin Danso sein Bundesligadebüt. Mit 18 Jahren, fünf Monaten und zwölf Tagen ist das Nachwuchstalent aus Österreich nun der jüngste Erstligaspieler der FCA-Geschichte. Auf der rechten Seite kam außerdem Raphael Framberger für den kurzfristig ausgefallenen Kapitän Paul Verhaegh (Rückenschmerzen) zum Zuge.

“Wir wissen um unsere Qualitäten, und die wollen wir mit aller Macht durchdrücken”, hatte RB-Coach Hasenhüttl angekündigt. Direkt nach Wiederbeginn wirkte sein Team auch wild entschlossen, doch die Augsburger wollten sich nicht kleinkriegen lassen. Werner (68.) verpasste sein zweites Tor des Abends. Bis in die Schlussphase hielt der FCA das Spiel mit hohem Einsatz offen.

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DARMSTADT, GERMANY - FEBRUARY 25: Players of Darmstadt react during the Bundesliga match between SV Darmstadt 98 and FC Augsburg at Jonathan-Heimes-Stadion am Boellenfalltor on February 25, 2017 in Darmstadt, Germany.  (Photo by Alex Grimm/Bongarts/Getty Images)

1:2 gegen Augsburg: Darmstadt statistisch schon abgestiegen

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(SID) – Schlusslicht Darmstadt 98 ist statistisch gesehen schon aus der Fußball-Bundesliga abgestiegen. Die Lilien verloren das “Sechs-Punkte-Spiel” gegen den direkten Konkurrenzen FC Augsburg 1:2 (0:0) und haben nach 22 Spieltagen acht Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz – das aufzuholen ist in der Liga-Geschichte noch keinem Team gelungen.

Marcel Heller brachte die Gastgeber zwar in Führung (47.). Doch FCA-Kapitän Paul Verhaegh per Foulelfmeter (54.) und Raul Bobadilla (85.) drehten die Partie zugunsten der Schwaben, die sich durch ihren vierten Auswärtssieg der größten Abstiegssorgen entledigten.

Hamit Altintop: “War ein Drecksspiel”
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Die 16.200 Zuschauer am Böllenfalltor sahen eine sehr zähe Anfangsphase. Das lag vor allem daran, dass die Lilien die ungewohnte Rolle des Spielgestalters übernehmen mussten. Die Gäste zogen sich zunächst in die eigene Hälfte zurück. Die spielerisch limitierten Hausherren brachten aber kaum gelungene Offensivaktionen zustande.

Weder der eine noch der andere Altintop-Zwilling konnte seinem jeweiligen Team in der ersten halben Stunde die nötige Ordnung verleihen. Zum insgesamt neunten Mal spielten Hamit und Halil gegeneinander, in der Liga-Geschichte war es das 21. Zwillingsduell.

Der Augsburger Halil Altintop spielte, weil FCA-Trainer Manuel Baum auf die 1:3-Niederlage gegen Bayer Leverkusen reagiert und seine Startelf auf gleich fünf Positionen verändert hatte. Frings wechselte nach dem 0:2 bei 1899 Hoffenheim dagegen nur zweimal.

Allerdings kam kaum ein Ball im Augsburger Strafraum an. Die Lilien versuchten es immer wieder mit langen Bällen auf Antonio Colak, die Vierer-Abwehrkette des FCA aber hatte den 23-Jährigen zunächst gut im Griff. Auf der Gegenseite hatte Bobadilla das gleiche Problem: Nur sehr selten wurde der einzige Augsburger Stürmer vor seinem späten Siegtreffer in Szene gesetzt.

Frings: “Sollen wir Fußball jetzt einstellen?”
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Entsprechend endete die erste Halbzeit ohne eine gute Torchance. Beide Team neutralisierten sich weitgehend und scheiterten oft am eigenen Unvermögen. Darmstadt wurde zusätzlich geschwächt, als Jan Rosenthal angeschlagen vom Platz musste (35.), für ihn kam Sandro Sirigu.

Dafür saß der erste Torschuss der Lilien: Heller stand zweieinhalb Minuten nach dem Wiederanpfiff plötzlich unbedrängt vor dem Augsburger Tor und hatte gegen FCA-Keeper Marwin Hitz keine Mühe. Nur sieben Minuten später jedoch verursachte auf der anderen Seite Milosevic gegen Dominik Kohr einen Strafstoß und ermöglichte den Schwaben so den Ausgleich. Bobadilla sorgte schließlich in der Schlussphase für den Gästesieg.

Bei der sechsten Heimpleite der Lilien überzeugten noch Abwehrchef Aytac Sulu und Jerome Gondorf. Bei den Gästen waren Verhaegh und Kohr die besten Spieler.

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FC Augsburg Social Wall