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29.04.2017, xmhx, Fussball 1.Bundesliga, RB Leipzig - FC Ingolstadt 04, emspor, v.l. Marcel Sabitzer (RB Leipzig), Almog Cohen (FC Ingolstadt) Leipzig

29 04 2017 xmhx Football 1 Bundesliga RB Leipzig FC Ingolstadt 04 emspor v l Marcel Sabitzer RB Leipzig Almog Cohen FC Ingolstadt Leipzig

Leipzig nur remis gegen Ingolstadt – Champions-League-Qualifikation vertagt

via Sky Bundesliga HD

SID – RB Leipzig hat auf dem Weg in die Champions League einen kleinen Dämpfer kassiert und muss auf die Qualifikation für die Königsklasse noch mindestens eine Woche warten. Das Team von Ralph Hasenhüttl kam gegen den abstiegsbedrohten FC Ingolstadt nicht über ein 0:0 hinaus, hat aber im Rennen um Champions League weiter die beste Ausgangsposition.

Bei einem eigenen Sieg und einem Patzer der Konkurrenten Borussia Dortmund und 1899 Hoffenheim hätten die Sachsen bereits an diesem Wochenende den ersten Einzug eines Aufsteigers in die Champions League seit dem 1. FC Kaiserlsautern 1998 feiern können. Auch eine Überzahl in der Schlussphase nach einer Gelb-Roten Karte gegen Alfredo Morales (86./wiederholtes Foulspiel) konnten die Platzherren nicht mehr zum erhofften Erfolg nutzen, so dass Spitzenreiter Bayern München am Samstagabend durch einen Sieg beim VfL Wolfsburg seinen Titel vorzeitig erfolgreich verteidigen kann.

Hasenhüttl: “Vielleicht ist das die Rache dafür”
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Die Leipziger verpassten vorerst auch die Einstellung des Bundesliga-Rekords für die meisten Saisonsiege (20) eines Aufsteigers und die Wiedergutmachung für das verlorene Hinspiel gegen die Schanzer. Damals hatte Hasenhüttls Ex-Klub den Sachsen die erste Bundesliga-Niederlage zugefügt.

Die Ingolstädter sendeten nach zuletzt zwei Niederlagen im Kampf gegen den Abstieg wieder ein Lebenszeichen, bleiben mit 29 Zählern aber Tabellenvorletzter.

Vor 41.053 Zuschauern musste Hasenhüttl auf seine angeschlagenen Innenverteidiger Marvin Compper und Willi Orban verzichten. Dafür spielten Stefan Ilsanker und Dayot Upamecano, Orban konnte zumindest auf der Ersatzbank Platz nehmen. Bei den Gästen kehrten die zuletzt gesperrten Marvin Matip und Markus Suttner in die Startelf zurück.

Die Leipziger brauchten vor eigenem Publikum nur wenig Anlaufzeit, um sich mit ihrem gewohnt schnellen Angriffsfußball Chancen zu erspielen. Yussuf Poulsen (10.) und zweimal Timo Werner (23. und 34.) verfehlten dab ei nur knapp das Tor von Martin Hansen.

In einem ruppiger und hitziger werdenden Spiel hielten die Ingolstädter allerdings gut dagegen. Dabei profitierten sie auch davon, dass die Leipziger Innenverteidiger Ilsanker und Upamecano früh mit Gelb verwarnt wurden. Viele Nickligkeiten führten weiterhin zu vielen Unterbrechungen, was eher den Gästen als den Leipzigern entgegenkam.

Nach der Pause folgt gleich die erste Chance der Ingolstädter: Nach einer schönen Vorarbeit von Morales kam Sonny Kittel zum Abschluss, doch der Ex-Frankfurter schoss über das Tor. In der Folge blieb das Spiel umkämpft, und viele Unterbrechungen reihten sich aneinander.

Der in dieser Saison bei Leipzig so starke Naby Keita sorgte dann wieder für ein fußballerisches Highlight: Sein Pass in die Schnittstelle fand Poulsen, doch der Däne verzog frei vor Hansen (52.). Auch danach tat sich Hasenhüttls Team schwer, selten konnten die Sachsen die Partie wie gewohnt dominieren. Zudem musste Torjäger Werner in der 67. Minute verletzungsbedingt ausgewechselt werden.

Beste Leipziger waren Poulsen und Marcel Sabitzer. Bei Ingolstadt überzeugten Matip und Dario Lezcano.

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GER, 1.FBL, FC Ingolstadt 04 vs. Werder Bremen u22.04.2017, Audi Sportpark, Ingolstadt, GER, 1.FBL, FC Ingolstadt 04 vs. Werder Bremen, im Bild Jubel nach dem Tor zum 3-2 durch Max Kruse (Bremen 10) nordphotox/xStraubmeier

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Bremen bleibt dank Viererpack von Kruse in der Erfolgsspur

via Sky Sport Austria

(SID) – Werder Bremen hat dank eines alles  überragenden Vierfach-Torschützen Max Kruse seine Erfolgsserie in der Bundesliga ausgebaut. Nach dem am Ende klaren 4:2 (1:1) beim stark abstiegsbedrohten FC Ingolstadt ist die Mannschaft von Trainer Alexander Nouri bereits seit zehn Spiele in Folge ungeschlagen.

Mit nun 42 Punkten ist für die Bremer weiterhin die noch vor Wochen undenkbare Qualifikation für die Europa League möglich. Die Schanzer sind weiter Tabellenvorletzter und müssen mit nur 28 Punkten vier Spieltage vor Saisonschluss mit dem Schlimmsten rechnen.

Trotz einer überzeugenden Vorstellung reichte es nach den Toren von Dario Lezcano (32.) und einem fragwürdigen Foulelfmeter von Pascal Groß (62.) nicht zum dritten Heimsieg nacheinander, weil Kruse (45.+1, 82., 90.+4) einen Viererpack schnürte.

Kruse: “Brauche ein Umfeld, wo ich mich wohlfühle”
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Zunächst verwandelte er einen Fouelfmeter, den der ansonsten starke Ingolstädter Marcel Tisserand mit einer Grätsche gegen Fin Bartels verursachte. Dann nutzte er einen Patzer von FCI-Torhüter Martin Hansen, ehe kurz vor Ende für den Dreier sorgte.

Die Gastgeber überzeugten vor allem mit Wucht und Entschlossenheit. Auch die Sperren der Stammdefensivkräfte Marvin Matip, Romain Brégerie und Markus Suttner fielen kaum ins Gewicht. Bremen agierte ohne Zlatko Junuzovic (5. Gelbe Karte) dagegen zu selten im Höchsttempo und ließ zu häufig die nötige Präzision im Kombinationsspiel vermissen.

FCI-Trainer Maik Walpurgis war durch die Sperren zu Umstellungen in der Defensive gezwungen, dazu kam die kurzfristige Erkrankung von Anthony Jung. Dennoch hielt er an der gewohnten Grundausrichtung mit einer Dreierkette in der Abwehr fest. Bei Werder fehlte neben Regisseur Junuzovic auch Santiago Garcia wegen einer Nackenprellung aus dem 2:1 in der Vorwoche gegen den Hamburger SV.

Die Bremer hatten vor den Augen von DFB-Assistenztrainer Thomas Schneider und Miroslav Klose anfangs die gepflegtere Spielanlage. Vor allem mit schnellen Gegenstößen versuchte die zuletzt so erfolgreiche Nouri-Elf, den Gastgebern Probleme zu bereiten. Oft war dabei Kruse eingebunden, der dann auch zum Helden des Spiels avancierte.

Ingolstadt erspielte sich aber im ersten Durchgang zunächst ein klares Übergewicht. Die Schanzer hatten vor 15.200 Zuschauern im ausverkauften Sportpark auch die deutlich besseren Möglichkeiten. Bei einem Schuss von Almog Cohen (10.) sowie einem Kopfball von Tisserand (22.) musste Werder-Keeper Felix Wiedwald sein Können aufbieten, um einen Rückstand zu verhindern.

Das 1:0 begünstigte ein gravierender Stellungsfehler der Bremer, als Lezcano im Rücken der Werder-Defensive ein Zuspiel Tisserands aufnahm und per Flachschuss vollendete. Die Grün-Weißen leisteten sich zahlreiche Fehlpässe und kamen nach Spielanteilen sehr glücklich zum Ausgleich. Tisserand hatte dabei Glück, dass ihn Schiedsrichter Markus Schmidt (Stuttgart) nicht mit Rot vom Platz stellte.

Werder hatte durch Bartels (55.) dann auch die erste gefährliche Szene nach dem Wechsel, das bessere Team war jedoch weiterhin der FCI. Cohen (58., 60.) besaß für die Walpurgis-Elf erst zwei gute Gelegenheiten und ging kurz danach im Zweikampf mit Werder-Kapitän Niklas Moisander im Strafraum zu Boden, wurde aber offenbar nicht berührt. Am Ende riss der wie entfesslt aufspielende Kruse die Oberbayern aus allen Träumen.

Beitragsbild: Imago

VfL Wolfsburg bremst den FC Ingolstadt aus

via Sky Bundesliga HD

SID – Der VfL Wolfsburg hat in einem echten Kellerduell die Siegesserie des FC Ingolstadt durchbrochen und im Kampf um den Klassenerhalt ein eminent wichtiges Signal gesendet. Das Team von Trainer Andries Jonker schlug die Schanzer am 29. Spieltag der Fußball-Bundesliga mit 3:0 (1:0) und hat nun ein Polster von fünf Punkten auf den FCI auf dem ersten direkten Abstiegsplatz.

Zugleich war es für die Wölfe der erste Erfolg nach zuletzt drei Partien ohne Sieg. Ingolstadt um Trainer Maik Walpurgis kassierte nach einer perfekten englischen Woche mit drei Siegen dagegen einen Dämpfer und muss weiter stark zittern.

Am Ende einer schwachen ersten Halbzeit ging der VfL glücklich in Führung. Ingolstadts Markus Suttner lenkte eine Flanke von Yannick Gerhardt zum 1:0 der Gastgeber ins eigene Tor (45.+1). FCI-Keeper Örjan Nyland war machtlos. Nach dem Wechsel erhöhte der eingewechselte Yunus Malli mit seinem ersten VfL-Treffer nach starker Vorlage von Maximilian Arnold vor 26.374 Zuschauern (68.), bevor auch noch Nationalstürmer Mario Gomez (80.) traf. Für den 31-Jährigen war es das achte Tor in den vergangenen sieben Spielen.

2:1, 3:2, 3:2 – die jüngsten Ergebnisse des FCI und die höchstbrisante Tabellensituation sorgten für erheblichen Druck bei den Wolfsburgen, die ihre Nervosität zu Spielbeginn nicht verbergen konnten. Die Grün-Weißen übernahmen die Initiative, doch die Anspiele Richtung Gomez waren meist unpräzise. Dies lag auch daran, dass die Gäste die Räume gut besetzten und sich gleich in den Zweikämpfen präsent zeigten. Ein Fernschuss von Vieirinha aus 18 Metern war der erste nennenswerte Abschluss der Gastgeber (11.).

Der FCI hatte in dieser Phase keine Probleme, Wolfsburg vom eigenen Strafraum fern zu halten. Die Wölfe waren durchaus bemüht, agierten aber fehlerhaft und uninspiriert. Das unruhige Publikum schien das Jonkers-Team zusätzlich zu verunsichern. Die Schanzer wurden dagegen mutiger und kamen per Kopfball von Dario Lezcano zur ersten guten Gelegenheit (31.). Die Pausenführung des VfL war schmeichelhaft.

Mit Wiederanpfiff wechselten die Hausherren. Malli sollte anstelle von Daniel Didavi für Offensivschwung sorgen. Und der Türke war sofort mittendrin und hatte nach der bis dato besten Kombination über Gomez und Vieirinha das 2:0 auf dem Fuß, verzog aber noch knapp (47.). Die Wölfe wirkten nun zielstrebiger, doch auch Ingolstadt kam zu Chancen. Nach einem Stellungsfehler von Gerhardt scheiterte Pascal Groß am gut postierten Koen Casteels im Wolfsburger Tor (58.).

Besser machte es Malli – nach dem 2:0 war der VfL klar auf der Siegerstraße, Ingolstadts Offensive war lange Zeit einfach zu harmlos.

Wolfsburg hatte in Casteels und Maximilian Arnold gute Akteure, beim FCI bemühten sich Nyland und Groß.

 

Titelbild: Imago

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09.04.2017, xfux, Fussball 1.Bundesliga, FC Ingolstadt 04 - SV Darmstadt 98, emspor emonline deloka, v.l. Markus Suttner (FC Ingolstadt) und Spieler FC Ingolstadt Torjubel, Goal celebration, celebrate the goal zum 3:2 Ingolstadt

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Suttner schießt Ingolstadt im Kellerduell gegen Darmstadt zum Sieg

via Sky Bundesliga HD

Der Traum vom Klassenerhalt lebt: Der FC Ingolstadt hat seine beeindruckende Aufholjagd fortgesetzt und liegt nach einem hart erkämpften, aber verdienten 3:2 (1:2) im Kellerduell gegen Schlusslicht Darmstadt 98 nur noch einen Zähler hinter dem Relegationsplatz. Vor der englischen Woche hatte der Rückstand noch acht (!) Punkte betragen.

Den dritten Sieg in Serie für das Team von Trainer Maik Walpurgis leitete Pascal Groß in der 20. Minute ein. Mirko Vrancic gelang mit dem ersten Auswärtstor für die Lilien in diesem Jahr der Ausgleich (33.). In der 39. Minute legte er mit einem fragwürdigen Elfmeter nach. Vorausgegangen war ein vermeintliches Foul von Marcel Tisserand an Antonio Colak. Schiedsrichter Manuel Gräfe entschied erst nach Intervention seines Assistenten.

Der FCI zeigte jedoch Moral und glich durch Almog Cohen (68.) aus. Markus Suttner erzielte mit einem tollen Freistoß in den Winkel das umjubelte 3:2 (72.). Für die Schanzer war es eine Premiere: Noch nie in bisher zwei Jahren Fußball-Bundesliga hat der FCI drei Spiele in Folge gewonnen. Da war auch die Rote Karte gegen Romain Bregerie (87./Tätlichkeit) zu verschmerzen, Colak sah in dieser Szene bei den Gästen Gelb-Rot. Punktelieferant Darmstadt ist nach der 14. Pleite im 14. Auswärtsspiel und 14 Punkten Rückstand wohl nicht mehr zu retten.

Ingolstadt übernahm schnell das Geschehen. Sonny Kittel (13.), Matthew Leckie (15.) und vor allem Dario Lezcano (18.), der vor dem leeren Tor den Ball nicht richtig traf, hatten gute Chancen. Lezcano war dann aber maßgeblich an der Führung beteiligt, indem er Groß nach herrlichem Spielzug maßgenau bediente und dieser nur noch einschieben musste.

Der FCI blieb am Drücker, hatte deutliche spielerische Vorteile und weitere Chancen durch Kittel und Groß. Darmstadt hatte dem druckvollen Spiel der Gastgeber erst einmal wenig entgegenzusetzen. Da halfen auch sechs Änderungen nichts, die Frings nach dem 0:2 gegen Leverkusen in seiner Startelf vorgenommen hatte. Umso überraschender fiel der Ausgleich: Felix Platte legte ab, Vrancic traf mit einem Flachschuss von der Strafraumgrenze.

Gärtner zu Bregerie: War für mich keine Rote Karte

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Ein Treffer, der Wirkung zeigte. Ingolstadt verlor nun den Faden und wurde auch noch mit dem 1:2 bestraft. Kurz vor der Pause vergab Lezcano allerdings die Riesenchance zum Ausgleich, als er aus kurzer Distanz am stark reagierenden Michael Esser scheiterte.

Nach dem Wechsel tat sich Ingolstadt schwer, den Schwung der ersten halben Stunde wieder aufzunehmen. Bezeichnenderweise verzeichnete die beste Ingolstädter zunächst ein Darmstädter: Sandro Sirigu lenkte den Ball nach Groß-Ecke fast ins eigene Tor ab (53.). Auf der anderen Seite scheiterte Hamit Altintop mit einem Freistoß an Martin Hansen (61.). Ingolstadt erhöhte nun den Druck. Immanuel Höhn klärte nach einem Gestocher im Strafraum auf der Linie (64.), ehe Cohen im Nachsetzen traf. Suttner sorgte mit seinem vierten Saisontreffer für den wichtigen Heimsieg.

 

Artikelbild: Imago

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AUGSBURG, GERMANY - APRIL 05: Martin Hinteregger #36 of Augsburg looks dejected after he Bundesliga match between FC Augsburg and FC Ingolstadt 04 at WWK Arena on April 5, 2017 in Augsburg, Germany.  (Photo by Adam Pretty/Bongarts/Getty Images)

2:3 im Keller-Derby: Augsburg in Not – FCI darf hoffen

via Sky Bundesliga HD

SID – Der FC Augsburg hat dem FC Ingolstadt im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga wieder Leben eingehaucht und muss nach einem lange Zeit schwachen Auftritt im Keller-Derby selbst mehr denn je bangen. Die erst in der Schlussphase präsenten Schwaben unterlagen den willensstarken Schanzern im Nachbarschaftsduell 2:3 (0:2). Damit hat Augsburg, das Relegationsplatz 16 belegt, nur noch vier Punkte Vorsprung auf den Tabellen-Vorletzten Ingolstadt.

“Die Gegentore waren individuelle Fehler von uns. Aber die Mannschaft lebt, war drauf und dran, ein drittes Tor zu schießen”, sagte FCA-Trainer Manuel Baum bei Sky: “Angst ist der falsche Begleiter in solchen Situationen. Wir bekommen zu viele Gegentore, daran müssen wir arbeiten.” Augsburg-Verteidiger Martin Hinteregger erklärte: “Es tut weh. Nicht nur Niederlage, auch die Art. Es ist schwer zu erklären, jeder wusste worum es geht.”

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Sonny Kittel (24.) und Almog Cohen (35., 67.) mit seinen Saisontoren Nummer fünf und sechs nutzten haarsträubende Augsburger Fehler zu Toren und sicherten den zweiten Ingolstädter Sieg hintereinander. Der FCA, für den Kapitän Paul Verhaegh nach einem von Roger verursachten Foulelfmeter (76.) sowie Halil Altintop (81.) spät verkürzten, wartet seit fünf Spielen auf einen Dreier.

Ingolstadts Trainer Maik Walpurgis hatte der Konkurrenz vor dem Spiel einen Blick in den “Rückspiegel” nahegelgt. Dort, meinte er, sei der heranrauschende FCI zu sehen. Tatsächlich trat Ingolstadt bei der Schießbude der Rückrunde selbstbewusst auf. Das von FCA-Manager Stefan Reuter prophezeite “Spiel der Nerven” zeigten nur die Augsburger.

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Wie der junge Verteidiger Kevin Danso und Torwart Marwin Hitz, die sich vor dem 0:1 gegenseitig behinderten und Kittel sein erstes Saisontor ermöglichten. Wie die gesamte Augsburger Hintermannschaft vor dem 0:2, die den 1,69 m kleinen Cohen per Kopf (!) aus fünf Metern zum Abschluss kommen ließ. Und wie erneut Danso, der Cohen vor dessen zweitem Streich per Kopf sträflich allein ließ.

Die Grundausrichtung beider Teams war ähnlich: Jeweils aus einer defensiven Dreierkette heraus versuchten FCA wie FCI sich am konstruktiven Aufbau, was aber oft in Ballverlusten im Mittelfeld mündete. So sahen 29.528 Zuschauer in der WWK-Arena ein zerfahrenes Spiel.

Dass Augsburg wieder Spielmacher Daniel Baier aufbieten konnte, machte sich ebensowenig positiv bemerkbar wie der erste Einsatz von Stürmer Alfred Finnbogason seit Ende September. Der FCA fand im gegnerischen Strafraum lange gar nicht statt, auch Distanzschüsse verpufften.

Ingolstadt setzte Nadelstiche, oft waren dabei Flanken die Türöffner. Den ersten beiden Toren gingen Hereingaben von Pascal Groß voraus, das 0:3 bereitete Markus Suttner per Flanke vor. Ingolstadt hätte sogar noch höher in Führung gehen können, Cohen allein vergab zwei weitere gute Gelegenheiten. Erst mit Rogers Foul und dem verwandelten Verhaegh-Elfmeter witterte der FCA Morgenluft. Ingolstadt konnte kaum noch für Entlastung sorgen.

 

Beitragsbild: Getty Images

Ingolstadt, Deutschland, 02.04.2017, Bundesliga 26. Spieltag, FC Ingolstadt 04 - 1. FSV Mainz 05, Daniel Brosinski (M05) enttaeuscht, enttaeuschung ( DeFodi507

Ingolstadt Germany 02 04 2017 Bundesliga 26 Matchday FC Ingolstadt 04 1 FSV Mainz 05 Daniel Brosinski M05 DISAPPOINTED Disappointment DeFodi507

1:2 im Kellerduell in Ingolstadt: Mainz gerät in Not

via Sky Bundesliga HD

Für den FSV Mainz 05 wird die Lage im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga immer prekärer, der FC Ingolstadt hat dagegen ein Lebenszeichen gesendet. Die Schanzer gewannen das Kellerduell gegen schwache Mainzer mit 2:1 (1:0). Das Team von Trainer Martin Schmidt steht nach dem fünften Spiel ohne Sieg hingegen nur noch wegen der besseren Tordifferenz nicht auf dem Relegationsplatz.

Der FCI hat trotz des Erfolgs weiter sieben Punkte Rückstand auf Platz 16 und dem FC Augsburg, kann aber am Mittwoch (20.00 Uhr/Sky) im direkten Duell weiteren Boden gutmachen. “Wir haben ganz viel von dem umgesetzt, was wir sehen wollten”, sagte Trainer Maik Walpurgis: “Zum Glück haben wir nach dem Ausgleich schnell zurückgeschlagen.” Mainz steht ebenfalls am Mittwoch gegen den Tabellenzweiten Leipzig erheblich unter Druck.

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In einem Kampfspiel mit wenig spielerischem Glanz brachte Roman Brégerie die Schanzer, die zuletzt aus vier Spielen nur einen Punkt geholt hatten, in der 10. Minute in Führung. Der Ausgleich entsprang einem Eigentor durch Marvin Matip nach Freistoß von Levin Öztunali (71.), doch Florent Hadergjonaj gelang nur zwei Minuten später mit einer verunglückten Flanke das 2:1. Für Mainz war es die achte Auswärtsniederlage in den letzten neun Partien.

Ingolstadt suchte zunächst forsch seine Chance. Die Schanzer ließen Mainz im Mittelfeld wenig Platz und setzten die 05er unter Druck. Schon in der Anfangsphase hatten die Gäste einige brenzlige Situationen zu überstehen, ehe Brégerie traf. Nach Ecke von Markus Suttner stand der Franzose völlig frei am Fünfmeterraum und köpfte ein.

Die 05er hatten dagegen erhebliche Probleme im Aufbau, leisteten sich viele Fehler und blieben auch in den Zweikämpfen meist nur zweiter Sieger. Nach zuletzt drei Spielen mit nur einem Punkt wirkte Mainz deutlich verunsichert.

Erst nach einer halben Stunde wurde es etwas besser, weil sich nun Ingolstadt etwas zurückzog und nicht mehr so aktiv war. Eine nennenswerte Chance konnte Mainz vor der Pause aber dennoch nicht herausspielen. Lediglich bei einer verunglückten Freistoß-Flanke Öztunalis wurde es kurz einmal brenzlig für den FCI. Auf der anderen Seite landete ein Schuss von Dario Leczano nur am Außennetz (38.).

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Schmidt stellte nach dem Wechsel auf Dreierkette um und richtete sein Team offensiver aus. Das Spiel der Gäste wurde so dominanter – und gefährlicher. Zunächst scheiterte Öztunali am stark reagierenden Martin Hansen (47.), dann blockte Suttner einen Schuss des Mainzer Offensivspielers in höchster Not ab (55.). Der FCI ließ sich nun zurückdrängen, zeigte aber nach dem Ausgleich Moral.

 

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Fussball, 1.BL Saison 2016/2017, Spieltag 25, Borussia Dortmund-FC Ingolstadt 04, 17.03.2017, Signal Iduna Park Dortmund, Pierre Emerick Aubameyang, BVB Aktion, Einzelbild, jubel,

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Aubameyang trifft, Bürki rettet – BVB siegt

via Sky Bundesliga HD

(SID) – Serientäter Pierre-Emerick Aubameyang und der exzellente Torhüter Roman Bürki haben Borussia Dortmund vor der Länderspielpause zu einem mühsamen Pflichtsieg geführt. Dank Aubameyangs 23. Saisontor und Bürkis Paraden rückte der BVB mit einem 1:0 (1:0) gegen den FC Ingolstadt am Freitagabend bis auf drei Punkte an den Tabellenzweiten RB Leipzig heran.

Tuchel: “Habe großen Respekt vor Monaco”
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Die Dortmunder wirkten nach dem Führungstor in der 14. Minute sehr lasch und müde, was der dramatisch abstiegsbedrohte FCI aber trotz guter Gelegenheiten nicht ausnutzte. Sieben Punkte trennen die Gäste vom Relegationsplatz 16 – und alle Rivalen spielen erst noch.

Walpurgis: “Habe der Mannschaft Kompliment ausgesprochen”
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“Das ist sehr brutal, ohne Punkte nach Hause zu fahren. Wir haben sehr viele Chancen gehabt. Ich kann unserer Mannschaft bis auf die mangelhafte Chancenverwertung keinen Vorwurf machen”, sagte ein maßlos enttäuschter FCI-Geschäftsführer Harald Gärtner nach dem Abpfiff bei Sky.

Aubameyang war zum Auftakt des 25. Bundesliga-Spieltages nach einer Zwangspause wegen Adduktorenproblemen in die Dortmunder Startelf zurückgekehrt. Prompt traf er auf Zuspiel seines Kapitäns Marcel Schmelzer. Der BVB ist seit fast zwei Jahren in nun 33 Liga-Heimspielen ungeschlagen.

Zorc: Dembélé spielt nächstes Jahr beim BVB
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Dem zuletzt im Pokal gesperrten Sokratis stellte Dortmunds Trainer Thomas Tuchel in der Innenverteidigung den oft wackligen Matthias Ginter zur Seite. Ingolstadts Trainer Maik Walpurgis entschied sich in der Offensive erneut für Sonny Kittel, der in der 37. Minute fast den Ausgleich erzielt hätte, und damit gegen Pascal Groß, der erst in der Schlussphase für Kittel kam.

Bürki: “Versuche Ruhe auszustrahlen”
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Beschäftigt wurde jedoch anfangs die üppig besetzte Defensive. Ingolstadt zog ganz tief zwei Ketten auf und erwartete den BVB an der Strafraumgrenze. Die erste Dortmunder Chance ergab sich, als Ingolstadts Alfredo Morales beim Klärungsversuch nach einem Eckball seinen Mitspieler Florent Hadergjonaj abschoss (10.). Vier Minuten danach traf Aubameyang.

Castro: “Waren müde von den letzten Wochen”
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Angespannt hatten alle BVB-Spieler und -Offiziellen zuvor um 12.00 Uhr nach Nyon geschaut, wo der Gegner für das Champions-League-Viertelfinale gezogen wurde. Der AS Monaco ist ein Glückslos, obwohl Tuchel warnte: “Es wird sehr spannend, aber auch sehr schwierig.”

Schwierig wurde es vor 81.360 Zuschauern im wieder einmal ausverkauften Signal Iduna Park nach der Führung auch gegen den FCI, der sich heftig aufbäumte und durch Mathew Leckie (19.) eine exzellente Chance besaß. Bürki rettete auf der Torlinie mit dem linken Fuß, kurz vor der Pause vereitelte er auch Kittels Gelegenheit glänzend. Nach einer Tollpatschigkeit von Ginter brauchte er mal nicht einzugreifen – Leckie schoss weit über das Tor (47.).

Gärtner signalisiert Walpurgis-Verlängerung
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Es wurde deutlich, warum der FCI in 24 Spielen nur 23 Tore erzielt hatte. Hinzu kam Pech: Als Dario Lezcano Ginter ausspielte, den Ball an Bürki vorbeilegte und zu Fall kam, hätte es Elfmeter geben müssen (53.).

Spielten die Gastgeber einmal schnell, was selten vorkam, bekam der Tabellen-17. Probleme. Der Borussia fehlte aber besonders bei Kontern die Spritzigkeit des gelbgesperrten Ousmane Dembélé. Mehr Struktur brachte erst die Einwechslung von Julian Weigl für Raphael Guerreiro in der 56. Minute. Elan entwickelte der BVB aber auch dadurch nicht.

 

Tuchel: “Hatte mit Mainz keinen Bock in Dortmund zu spielen”

via Sky Sport Austria

Der BVB hat eine enorme Heimserie und Thomas Tuchel weiß, was es heißt in Dortmund spielen zu müssen.

Tuchel: “Hatte mit Mainz keinen Bock in Dortmund zu spielen”
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Der BVB hat vor der Partie gegen Ingolstadt einige Personalsorgen, auch Top-Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang könnte ausfallen.

Tuchel: “Müssen sehen, ob es bei ‘Auba’ reicht”
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Der BVB-Trainer sieht seine Mannschaft im CL-Viertelfinale unabhängig vom Gegner in der Außenseiterrolle. Ein Wunschlos hat er nicht.

Tuchel: “Zählen zu den Herausforderern”
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Ingolstadt, Deutschland, 11.03.2017, Bundesliga 24. Spieltag, FC Ingolstadt 04 - 1. FC Koeln, Trainer Peter Stoeger (KOE) gestikuliert ( DeFodi507

Ingolstadt Germany 11 03 2017 Bundesliga 24 Matchday FC Ingolstadt 04 1 FC Cologne team manager Peter Stoeger Koe gesticulates DeFodi507

Modeste-Doppelpack reicht Köln nicht: Ingolstadt rettet Punkt

via Sky Bundesliga HD

Auch das Comeback von Timo Horn und ein Doppelpack von Anthony Modeste haben dem 1. FC Köln nicht aus seinem Tief verholfen. 126 Tage nach dem letzten Einsatz des lange verletzten Stammtorwarts kam die Mannschaft von Trainer Peter Stöger beim vom Abstieg bedrohten FC Ingolstadt über ein mehr als schmeichelhaftes 2:2 (1:0) nicht hinaus. Horn erlaubte sich beim 2:2 einen schweren Patzer.

Köln verpasste den Sprung auf Rang sechs und verbesserte damit auch seine Chancen im Rennen um einen internationalen Startplatz nicht wesentlich. Für den Tabellenvorletzten Ingolstadt war der eine Zähler zu wenig, um im Tabellenkeller richtig Druck auf den Hamburger SV auszuüben, der auf dem Relegationsplatz steht und erst am Sonntag spielt.

Während Modeste mit seinem Foulelfmetertor (15.) und einem abseitsverdächtigen Treffer in der 60. Minute seine Stärke unter Beweis stellte, unterlief Horn ein gewaltiges Missgeschick. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich zum 1:1 von FCI-Stürmer Dario Lezcano in der 42. Minute, rutschte dem Kölner Torwart in der 69. Minute ein harmloser Schuss von Romain Bregerie durch die Hände.

Über vier Monate nach einem Meniskusschaden hatte Horn bis dahin einen souveränen Eindruck gemacht, strahlte Ruhe und Sicherheit aus. Der Fehler überschattete aber seine Leistung. Auch das Kölner Kombinationsspiel war ungenügend und dazu fehlte zumeist das nötige Tempo. Mit einigen leichten Ballverlusten brachte sich die Stöger-Elf zudem häufig selbst in Bedrängnis.

In einem Spiel, das den FCI sofort optisch im Vorteil sah, sorgten die Kölner mit dem Elfmeter für den ersten Aufreger. Ingolstadts Almog Cohen hatte Yuya Osako am Strafraumrand mit dem Ellbogen am Kopf getroffen. Schiedsrichter Felix Zwayer (Berlin) zeigte ohne Zögern und trotz der Proteste der Schanzer auf den Punkt.

Die Domstädter waren bis auf Modeste in der Offensive oft nicht präsent und defensiv durchaus wacklig. Der neben Horn zweite, lange verletzte Rückkehrer Matthias Lehmann verlieh seiner Elf erst einmal noch nicht die erhoffte Stabilität. Eine gewisse Verunsicherung nach zuletzt vier Pleiten in den letzten fünf Pflichtspielen war insgesamt spürbar.

Der Abstiegskandidat aus Oberbayern war aber trotz aller Einsatzbereitschaft zunächst nicht in der Lage, daraus Kapital zu schlagen. Wie so oft war der Abschluss ein Problem bei der bislang schwächsten Heimmannschaft der Bundesliga. Der entschlossen erzielte Ausgleich von Lezcano nach sehenswertem Zuspiel von Sonny Kittel war aber dennoch verdient.

Die Ingolstädter hatten in der Offensive nach dessen Rotsperre Mathew Leckie wieder zur Verfügung und blieben auch nach dem Wechsel zunächst die tonangebende Elf. Die erneute Kölner Führung kam wie aus dem Nichts und Modeste, der jetzt 19 Saisontore erzielt hat, stand beim Pass von Milos Jojic wohl hauchdünn im Abseits. Dann patzte Horn, verhinderte kurz danach aber mit einer Glanztat einen Rückstand.

SID sr rd

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Artikelbild: Imago

04.03.2017, xtvx, Fussball 1.Bundesliga, TSG 1899 Hoffenheim - FC Ingolstadt 04, emspor, v.l. Goal scored, Tor zum 3:2 Andrej Kramaric (TSG 1899 Hoffenheim) Torjubel, Goal celebration, celebrate the goal, celebrates scoring Sinsheim oz

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Hoffenheim bezwingt Ingolstadt mit 5:2

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1899 Hoffenheim kann langsam aber sicher die erste Europacup-Teilnahme der Klubgeschichte planen, der FC Ingolstadt muss mehr denn je den Abstieg fürchten. Die Kraichgauer setzten sich am 23. Spieltag der Fußball-Bundesliga 5:2 (1:1) gegen die Schanzer durch. Damit hat die TSG ihren Heimrekord auf zwölf ungeschlagene Spiele in Folge ausgebaut.

Kapitän Sebastian Rudy (17.), Adam Szalai (62., 79.), der eingewechselte Andrej Karamaric (77.)und Benjamin Hübner (88.) trafen für die Hoffenheimer, die auch nach sieben Pflichtspielen noch keine Niederlage gegen Ingolstadt kassiert haben. Die TSG sorgte mit ihrem Sieg dafür, dass der FCI weiter auf dem vorletzten Platz liegt. Der Israeli Almog Cohen (38.) traf für den FCI, dazu kam ein Eigentor des Hoffenheimers Niklas Süle (60.). Trotz des Remis liegt Ingolstadt weiter auf dem vorletzten Platz.

Die 23.028 Zuschauer in der Rhein-Neckar-Arena sahen zunächst eine zähe Begegnung ohne nennenswerte Höhepunkte. Das Geschehen spielte sich fast ausschließlich im Mittelfeld ab, in den Strafräumen passierte so gut wie nichts.

Die Gastgeber, die ohne Pavel Kaderabek, Fabian Schär, Lukas Rupp und Mark Uth auskommen mussten, fanden kein Mittel gegen das Defensiv-Konzept der Schanzer. Auch nach einer Viertelstunde gab es weder auf der einen noch auf der anderen Seite einen Hauch von Torgefahr. Die Defensivreihen hatten alles fest im Griff.

Als die Partie auf dem besten Weg zu einem Langweiler war, traf Rudy aus der Distanz. Es war das zweite Saisontor des Nationalspielers, der nach der Saison zu Rekordmeister Bayern München wechselt. Rudy hatte bereits am vergangenen Sonntag beim 1:1 (0:1) bei Schalke 04 getroffen.

Trotz des Treffers wurde das Spiel allerdings kaum besser. Die Ingolstädter, bei denen der gesperrte Mathew Leckie und Moritz Hartmann fehlten, hatten auch nach einer halben Stunde so gut wie nichts in der Offensive zu bieten. Die Gäste blieben bei ihrer defensiven Ausrichtung, die es den Kraichgauern schwer machte. Der Ausgleich durch das vierte Saisontor Cohens fiel aus dem Nichts.

Nach dem Seitenwechsel machten die Schanzer zunächst den besseren Eindruck. Hoffenheim fiel in der Offensive kaum etwas ein, Ingolstadt war bei Kontern gefährlich. Die Gastgeber machten in allen Mannschaftsteilen ungewohnt viele Fehler. So auch bei der Ingolstädter Führung. Innenverteidiger Süle, der ebenfalls im Sommer zu den Bayern wechselt, köpfte den Ball nach einer Ecke ins eigene Tor.

Die Hoffenheimer waren allerdings nur wenige Sekunden geschockt. Nach einem Rudy-Freistoß erzielte Szalai per Kopf sein viertes Saisontor. Danach drängte die TSG auf die Führung. Sandro Wagner konnte die beste Chance in dieser Phase aber nicht nutzen (68.). Auf der Gegenseite vergab Markus Suttner (70.) – dann machte Hoffenheim binnen zwei Minuten den Heimerfolg perfekt.

SID as mh

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26.02.2017, xkvx, Fussball 1.Bundesliga, FC Ingolstadt - Borussia Moenchengladbach, emspor, v.l. Torjubel, Goal celebration, celebrate the goal 0:1 durch Lars Stindl (Borussia Moenchengladbach) / stiller Jubel Ingolstadt

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Umstrittenes Tor von Stindl: Gladbach siegt in Ingolstadt

via Sky Bundesliga HD

Borussia Mönchengladbach nimmt in der Fußball-Bundesliga langsam wieder Tuchfühlung zu den internationalen Plätzen auf. Drei Tage nach dem Europapokal-Wunder beim AC Florenz setzte sich die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking mit 2:0 (0:0) beim FC Ingolstadt durch und bleibt unter dem neuen Coach auswärts weiterhin ungeschlagen.

Für den entscheidenden Treffer sorgte Euro-Held Lars Stindl durch ein umstrittenes Handtor in der 60. Minute. Nach einer Ecke von Oscar Wendt war Stindl der Ball von der Brust an den Arm geprallt und flog dann ins Netz. Der eingewechselte André Hahn traf nach einem Konter zum Endstand (90.+1).

Damit nähern sich die Gladbacher bis auf sechs Punkte der Frankfurter Eintracht auf Rang sechs, der klare Aufwärtstrend unter Hecking hält an. Die Fohlen sind nun sogar die beste Rückrundenmannschaft. Ingolstadt verpasste es, sich vor dem Hamburger SV auf den Relegationsplatz zu setzen.

Insgesamt überzeugten die Gladbacher in dem mäßigen Spiel jedoch nicht. Der Außenseiter aus Oberbayern war weitgehend ebenbürtig, es war auch der bekannten Abschlussschwäche des FCI und Borussia-Torwart Yann Sommer zu verdanken, dass die Hecking-Elf nicht nach einer Stunde in Rückstand lag.

Kapitän Stindl, der mit drei Toren den 4:2-Sieg bei der Fiorentina möglich gemacht hatte, war diesmal zwar ebenfalls agil, aber bis zum Treffer wirkungslos. Immerhin ging auch der erste Gladbacher Torschuss (19.) auf sein Konto.

Die besseren Möglichkeiten hatte aber zunächst der FCI. Alfredo Morales (10.) trat freistehend über den Ball, Marcel Tisserand (20.) vergab eine gute Kopfballchance. Die beste Gelegenheit vor der Pause hatte für das bislang schwächste Heimteam der Liga Dario Lezcano (30.), den Borussia-Verteidiger Jannik Vestergaard allerdings blockte.

Die Schanzer versuchten, das Tempo gegen die Fohlen hochzuhalten und hofften auf schwere Beine bei der Elf vom Niederrhein. Doch das Spiel verflachte zusehends, die Gladbacher gerieten nur vereinzelt unter Druck, in der Offensive fehlte ihnen allerdings auch zumeist die Durchschlagskraft.

Für den verletzten Thorgan Hazard kam Josip Drmic zu seinem ersten Startelfeinsatz für die Borussia in dieser Saison, war aber weitgehend unauffällig. Letztmals hatte der Schweizer vor knapp einem Jahr in der Bundesliga beginnen dürfen, damals noch für den Hamburger SV. Hecking gönnte zudem Mo Dahoud und Patrick Herrmann zunächst eine Pause, dafür liefen Tobias Strobl und Jonas Hofmann in der Anfangsformation auf.

Ingolstadt mühte sich ohne den gesperrten Flügelstürmer Mathew Leckie auch nach dem Wechsel beständig. Kapitän Marvin Matip hätte in der 56. Minute beinahe die Führung erzielt. Selbst das 0:1 ließ den Kampfgeist nicht erlahmen, die Partie war bis in die Schlussphase offen, Sommer hielt in der 89. Minute klasse gegen Almog Cohen.

SID sr cp

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HAMBURG, GERMANY - SEPTEMBER 24:  Michael Gregoritsch (L) of Hamburg and Arturo Vidal of Muenchen compete for the ball during the Bundesliga match between Hamburger SV and Bayern Muenchen at Volksparkstadion on September 24, 2016 in Hamburg, Germany.  (Photo by Joern Pollex/Bongarts/Getty Images)

Der Kampf des HSV gegen die Negativserie beim FC Bayern am Samstag live nur bei Sky

via Sky Sport Austria

Der Nord-Süd-Klassiker am Samstag ab 14.00 Uhr mit Andreas Herzog als Gast bei Jan Henkel live und exklusiv bei Sky Der 22. Spieltag der Deutschen Bundesliga außerdem mit Wolfsburg – Bremen am Freitag, Leipzig – Köln am Samstag und Schalke – Hoffenheim am Sonntag Sky für jedermann: mit dem Streamingdienst Sky Ticket auch ohne lange Vertragsbindung bei allen Begegnungen der 22. Runde der Deutschen Bundesliga live dabei sein

Wien, 23. Februar 2017 – Zum Auftakt des 22. Spieltags geht es zunächst in die unteren Tabellengefilde. Am Freitagabend um 19.30 Uhr empfängt der VfL Wolfsburg den SV Werder Bremen zum Kellerduell. Nur drei Punkte trennt das derzeit auf dem Relegationsplatz liegende Team um Zlatko Junuzovic vom Tabellenvierzehnten aus Wolfsburg.

Das Fernduell im Titelrennen am Samstagnachmittag
Am Samstagnachmittag kommt es unter anderem zum Fernduell im Titelrennen. Moderator Jan Henkel begrüßt die Zuschauer um 14.00 Uhr live aus der Münchener Allianz Arena, in der er den ehemaligen Bundesliga-Profi und österreichischen Nationalspieler Andreas Herzog zu Gast hat.

Der HSV mit Michael Gregoritsch ist nach dem Elfer-Chaos der vergangenen Woche zu Gast beim FC Bayern. Der Nord-Süd-Klassiker war zuletzt eine einseitige Angelegenheit: Seit dem letzten HSV-Sieg im Jahr 2009 konnten die Bayern 13 von 16 Pflichtspielduellen für sich entscheiden, dreimal endete das Aufeinandertreffen unentschieden. Zeitgleich kommt es in Leipzig zum Duell der österreichischen Trainer: RB mit Trainer Hasenhüttl empfängt die Kölner von Peter Stöger. Diese und alle weiteren Begegnungen überträgt nur Sky als Einzelspiele und in der Original Sky Konferenz.

Im Anschluss an die Nachmittagsspiele trifft Hertha BSC auf Eintracht Frankfurt im „bwin Topspiel der Woche“.

Schalke – Hoffenheim am Sonntag zum Abschluss der Runde
Zum Abschluss der Runde sind am Sonntag noch einmal vier österreichische Teamspieler im Einsatz: Markus Suttner und Lukas Hinterseer empfangen mit ihrem FC Ingolstadt Borussia Mönchengladbach, beim FC Schalke 04 treffen Schöpf und Burgstaller nach dem Aufstieg ins Achtelfinale der Europa League auf Hoffenheim.

Der 22. Spieltag der Deutschen Bundesliga bei Sky und Sky Go sowie ohne lange Vertragsbindung mit Sky Ticket und in zahlreichen Sky Sportsbars:

Freitag:
19.30 Uhr: VfL Wolfsburg – SV Werder Bremen auf Sky Sport Bundesliga 1 HD

Samstag:
14.00 Uhr: Vorberichte und Original Sky Konferenz auf Sky Sport Bundesliga 1 HD
15.15 Uhr: FC Bayern München – Hamburger SV auf Sky Sport Bundesliga 2 HD
15.15 Uhr: SC Freiburg – Borussia Dortmund auf Sky Sport Bundesliga 3 HD
15.15 Uhr: RB Leipzig – 1. FC Köln auf Sky Sport Bundesliga 4 HD
15.15 Uhr: Bayer 04 Leverkusen – 1. FSV Mainz 05 auf Sky Sport Bundesliga 5 HD
15.15 Uhr: SV Darmstadt 98 – FC Augsburg auf Sky Sport Bundesliga 6 HD

17.30 Uhr: „bwin Topspiel der Woche“: Hamburger SV – SC Freiburg auf Sky Sport Bundesliga 1 HD und über die Taktik-Cam auf Sky Bundesliga 3 HD

Sonntag:
15.00 Uhr: FC Ingolstadt – Borussia Mönchengladbach auf Sky Sport Bundesliga 2 HD
17.00 Uhr: FC Schalke 04 – TSG 1899 Hoffenheim auf Sky Sport Bundesliga 1 HD und Sky Sport Bundesliga UHD
19.30 Uhr: „Sky90 – die Kia Fußballdebatte“ auf Sky Sport Bundesliga 1 HD

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1. Bundesliga - Fußball - Eintracht Frankfurt - FC Ingolstadt 04 - Tor Jubel Treffer mitte Romain Bregerie (18, FCI) 0:1 mit Pascal Groß (10, FCI) Dario Lezcano (11, FCI) Marvin Matip (34, FCI) 1. BL - Eintracht Frankfurt -FC Ingolstadt 04 Saison 2016/2017

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Ingolstadt gelingt Überraschung in Frankfurt

via Sky Bundesliga HD

Mit einem überraschenden Auswärtscoup in einem turbulenten Spiel hat der FC Ingolstadt im Kampf gegen den Abstieg ein Ausrufezeichen gesetzt. Die Schanzer gewannen als Tabellenvorletzter bei Eintracht Frankfurt mit 2:0 (1:0) und bescherten dem Europacup-Anwärter aus Hessen die erste Heimniederlage seit dem 9. April 2016.

Allerdings mussten die Hausherren lange in Unterzahl spielen, weil Abwehrchef David Abraham (34.) nach einem Tritt in den Bauch von Dario Lezcano die Rote Karte gesehen hatte. In der Schlussphase wurde auf der Gegenseite Mathew Leckie nach einem groben Foulspiel an Bastian Oczipka (81.) ebenfalls des Feldes verwiesen. Einer der Matchwinner für den Underdog war FCI-Keeper Martin Hansen, der einen von ihm verschuldeten Foulelfmeter von Makoto Hasebe (56.) parierte.

Vor rund 46.000 Zuschauern besiegelten Romain Bregerie (26.) mit seinem ersten Bundesligator und Pascal Groß (69., Foulelfmeter) den dritten Auswärtserfolg der Ingolstädter in der laufenden Saison. Frankfurt indes kassierte eine Woche nach der deutlichen Niederlage bei Bayer Leverkusen (0:3) den nächsten empfindlichen Dämpfer.

Ingolstadt begann selbstbewusst und war zunächst überraschenderweise die deutlich spielbestimmende Mannschaft. Die ungewohnt ideenlosen Frankfurter indes, die erneut auf Regisseur Marco Fabian (Rückenprobleme) verzichten mussten, präsentierten sich fahrig im Spielaufbau – und auch in der Abwehr. Kein Wunder, dass die taktisch klug agierenden Gäste zu Chancen kamen: Doch Stürmer Lezcano (7./15.) vergab gleich zweimal aus aussichtsreicher Position.

Bei der Eintracht konnte einzig Ante Rebic Akzente nach vorne setzen. Nach einer Flanke des Kroaten vor das FCI-Gehäuse kam Alexander Meier allerdings einen Schritt zu spät (24.). Die Führung der emsigen Bayern nur wenig später war dann aber alles andere als unverdient. Eine Ecke von Pascal Groß, die allerdings unberechtigt war, verlängerte Lezcano zu Abwehrspieler Bregerie, der aus zehn Meter einschoss.

Die Eintracht wurde in der Folge mutiger – bis Abraham, der nach einer Verletzungspause erst wieder in die Startelf zurückgekehrt war, zutrat und einen Feldverweis kassierte. Zu allem Überfluss musste in Jesus Vallejo ein weiterer Abwehrakteur noch vor der Pause verletzt ausgewechselt werden.

In der zweiten Hälfte überschlugen sich die Ereignisse. Die Hessen drückten auf den Ausgleich, waren aber bei Kontern anfällig. Doch Schussmann Lukas Hradecky erwies sich als sicherer Rückhalt.

Nach einem Sprint von Rebic in den Strafraum konnte sich FCI-Torhüter Hansen nur mit einem Foul helfen. Der Däne machte seinen Fehler aber wieder gut und parierte den Elfmeter von Hasebe. Beim Nachschuss des Japaners hatte Hansen Glück, weil der Ball unter die Latte ging und danach vor der Linie aufsprang.

Bei den Gastgebern überzeugten Rebic und Hradecky. Groß sowie Leckie verdienten sich bei den Schanzern die besten Noten.

SID ul jl

 

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Ingolstadt, Deutschland, 11.02.2017, Bundesliga 20. Spieltag, FC Ingolstadt 04 - FC Bayern Muenchen, Streit zwischn Thomas Mueller (FCB) und Alfredo Morales (FCI) ( DeFodi048

Ingolstadt Germany 11 02 2017 Bundesliga 20 Matchday FC Ingolstadt 04 FC Bavaria Munich Dispute  Thomas Mueller FCB and Alfredo Morales FCI DeFodi048

Vidal und Robben erlösen die Bayern gegen Ingolstadt

via Sky Bundesliga HD

Der FC Bayern hat eine schwache Generalprobe für das Champions-League-Highlight gegen den FC Arsenal hingelegt, die Tabellenführung aber ausgebaut. Im oberbayerischen Bundesliga-Duell beim FC Ingolstadt waren die Münchner einmal mehr nicht überzeugend, es reichte durch die späten Tore von Arturo Vidal (90.) und Arjen Robben (90.+1) dennoch zu einem schmeichelhaften 2:0 (0:0). Vier Tage vor dem Achtelfinal-Hinspiel in der Königsklasse liegt die Mannschaft von Trainer Carlo Ancelotti dank der Niederlage von RB Leipzig sieben Punkte vor dem ersten Verfolger.

Im ersten Spiel nach der Rücktrittsankündigung von Kapitän Philipp Lahm zeigte der FC Bayern seine derzeit gewohnten Mängel. Es fehlten in der Offensive die zündenden Ideen und auch das Tempo, um die Schanzer vor unlösbare Aufgaben zu stellen. Im Duell mit Mesut Özil und Co. am kommenden Mittwoch wird eine deutliche Steigerung nötig sein.

Das Spiel begann recht hitzig. Ingolstadt zeigte keinen Respekt und attackierte die Bayern sehr robust. Der Außenseiter machte klar, dass die Münchner im mit 15.000 Zuschauern ausverkauften Sportpark nicht im Spaziergang gewinnen würden – und präsentierte sich auf Augenhöhe. Wie schon in den Heimspielen gegen Dortmund (3:3) und RB Leipzig (1:0) bereiteten die Schanzer dem nächsten Top-Team Schwierigkeiten.

Entgegen kam dem FCI auch, dass die Bayern wie schon zuletzt Probleme hatten, einen Kombinationsfluss zu entwickeln. Immer wieder brachte sich Ancelottis Elf mit leichten Fehlpässen im Aufbauspiel aus dem Rhythmus. Zudem bewegten sich die Bayern auch nicht genügend, um Lücken in den Defensivverbund der Schanzer zu reißen. Erst in der 20. Minute hatte Robert Lewandowski die erste klare Gelegenheit. Nach einem Heber des Polen über FCI-Torwart Martin Hansen rettete jedoch Marvin Matip auf der Linie.

Ob dem Favoriten schon das Arsenal-Spiel im Kopf herumspukte? Bei Ancelotti jedenfalls hatte das wichtige Duell in der Königsklasse am kommenden Mittwoch schon einen gewissen Raum eingenommen. Der Italiener ließ zunächst Arjen Robben und Douglas Costa draußen. Offenbar, weil er sie in der “Woche der Wahrheit” (Robben) schonen wollte für den Knaller gegen den englischen Vizemeister.

Die Bayern waren weiterhin zwar spielbestimmend, aber dabei nicht zwingend und immer noch alles andere als fehlerlos. Auch Lahm war nicht durchweg souverän und wurde vom Mathew Leckie ordentlich beschäftigt. Mit zumeist ernster Miene verfolgten Präsident Uli Hoeneß und Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge das Geschehen, Chancen blieben bis weit in die zweite Hälfte Mangelware.

Die Ingolstädter, bei denen der FC Bayern im vergangenen Mai die jüngste Meisterschaft klargemacht hatte, waren auch nach der Pause ein unangenehmer Gegner. Daran änderte eine große Möglichkeit von Thomas Müller (47.) nichts. In Sachen Kampfkraft und Einsatzbereitschaft hatte der Gastgeber sogar Vorteile. Bis in die Schlussphase hinein fanden die Münchner kein entscheidendes Durchkommen. Lewandowski traf in der 83. Minute die Latte.

SID sr cp
Foto: Imago

 

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Marcel Sabitzer (RB Leipzig), jubelt nach seinem Tor zum 2:1, rechts der enttäuschte Steven Zuber (Hoffenheim), RB Leipzig-TSG 1899 Hoffenheim 1. Bundesliga 2016/2017, 1. BL, 1. Bundesliga, DFL, Fußball, Fussball, soccer, Herren, Männer, Maenner, Deutschland, Germany, Ergebnis Berlin, 28.1.2017, Red Bull Arena

Marcel Sabitzer RB Leipzig cheering After his goal to 2 1 right the Disappointed Steven Zuber Hoffenheim RB Leipzig TSG 1899 Hoffenheim 1 Bundesliga 2016 2017 1 BL 1 Bundesliga DFL Football Football Soccer men Men Men Germany Germany Result Berlin 28 1 2017 Red Bull Arena

Buli-Legionäre im Check: Alaba, Sabitzer und Suttner glänzen als Siegtorschützen

via Sky Sport Austria

Gleich drei ÖFB-Teamspieler konnten sich am 18. Spieltag der Deutschen Bundesliga in die Torschützenliste eintragen. David Alaba und Markus Suttner glänzten dabei als Freistoßschützen. Für Suttner war es bereits sein dritter Freistoßtreffer in dieser Saison (Liga-Bestwert!). Sabitzer sorgte mit seinem fünften Saisontor für die erste Niederlage der TSG Hoffenheim. Alle drei Legionäre erzielten dabei jeweils den Treffer zum Sieg. Ein persönliches Erfolgerlebnis hatte auch Werder-Spieler Zlatko Junuzovic bei seinem Comeback. Der 29-Jährige bereitete Bremens Treffer bei der 1:2-Heimniederlage gegen den FC Bayern München, bei denen erstmals der 18-jährige Tiroler Marco Friedl im Kader stand, vor.

 

Die Leistungdaten der 18. Runde im Überblick:

 

David Alaba (FC Bayern München)

SV Werder Bremen – FC Bayern München 1:2 (0:2)

Startelf – Einsatzminuten: 90 – Ballaktionen: 86

Tore: 1 – Assists: 0

Torschüsse: 3 – Torschüsse aufs Tor: 1 – Torschussvorlagen: 1

Pässe: 66 – Passquote: 77,3 %

Tackles: 2 – Gefoult worden: 0 – Fouls: 1

Saisonstatistik: 17 Einsätze – 1 Tor – 3 Assists

Nächstes Spiel: FC Bayern München – FC Schalke 04 (Sa, 04.02.17)

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Marco Friedl (FC Bayern München)

SV Werder Bremen – FC Bayern München 1:2 (0:2)

Ersatzbank

Saisonstatistik: 0 Einsätze – 0 Tore – 0 Assists

Nächstes Spiel: FC Bayern München – FC Schalke 04 (Sa, 04.02.17)

 

Alessandro Schöpf (FC Schalke 04)

FC Schalke 04 – Eintracht Frankfurt 0:1 (0:1)

Startelf – Einsatzminuten: 66 – Ballaktionen: 59

Tore: 0 – Assists: 0

Torschüsse: 0 – Torschüsse aufs Tor: 0 – Torschussvorlagen: 0

Pässe: 30 – Passquote: 70 %

Tackles: 2 – Gefoult worden: 3 – Fouls: 2

Saisonstatistik: 15 Einsätze – 3 Tore – 0 Assists

Nächstes Spiel: FC Bayern München – FC Schalke 04 (Sa, 04.02.17)

 

Guido Burgstaller (FC Schalke 04)

FC Schalke 04 – Eintracht Frankfurt 0:1 (0:1)

Startelf – Einsatzminuten: 90 – Ballaktionen: 39

Tore: 0 – Assists: 0

Torschüsse: 4 – Torschüsse aufs Tor: 1 – Torschussvorlagen: 0

Pässe: 15 – Passquote: 53,3 %

Tackles: 0 – Gefoult worden: 3 – Fouls: 3

Saisonstatistik: 2 Einsätze – 1 Tor – 0 Assists

Nächstes Spiel: FC Bayern München – FC Schalke 04 (Sa, 04.02.17)

 

 

Markus Suttner (FC Ingolstadt)

FC Ingolstadt – Hamburger SV 3:1 (2:0)

Startelf – Einsatzminuten: 90 – Ballaktionen: 60

Tore: 1 – Assists: 0

Torschüsse: 3 – Torschüsse aufs Tor: 2 – Torschussvorlagen: 2

Pässe: 35 – Passquote: 42,9 %

Tackles: 0 – Gefoult worden: 0 – Fouls: 1

Saisonstatistik: 16 Einsätze – 3 Tore – 3 Assists

Nächstes Spiel: Hertha BSC – FC Ingolstadt (Sa, 04.02.17)

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Lukas Hinterseer (FC Ingolstadt)

FC Ingolstadt – Hamburger SV 3:1 (2:0)

Einsatzminuten: 3 – Ballaktionen: 9

Tore: 0 – Assists: 0

Torschüsse: 1 – Torschüsse aufs Tor: 0 – Torschussvorlagen: 0

Pässe: 1 – Passquote: 0 %

Tackles: 1 – Gefoult worden: 0 – Fouls: 0

Saisonstatistik: 17 Einsätze – 3 Tore – 1 Assists

Nächstes Spiel: Hertha BSC – FC Ingolstadt (Sa, 04.02.17)

 

Martin Hinteregger (FC Augsburg)

VfL Wolfsburg – FC Augsburg 1:2 (1:1)

Startelf – Einsatzminuten: 90 – Ballaktionen: 52

Tore: 0 – Assists: 0

Torschüsse: 0 – Torschüsse aufs Tor: 0 – Torschussvorlagen: 0

Pässe: 40 – Passquote: 72,5 %

Tackles: 1 – Gefoult worden: 0 – Fouls: 1

Saisonstatistik: 17 Einsätze – 1 Tor – 0 Assists

Nächstes Spiel: FC Augsburg – SV Werder Bremen (S0, 05.02.17)

 

Georg Teigl (FC Augsburg)

VfL Wolfsburg – FC Augsburg 1:2 (1:1)

Einsatzminuten: 28 – Ballaktionen: 18

Tore: 0 – Assists: 0

Torschüsse: 1 – Torschüsse aufs Tor: 0 – Torschussvorlagen: 0

Pässe: 11 – Passquote: 81,8 %

Tackles: 1 – Gefoult worden: 0 – Fouls: 1

Saisonstatistik: 7 Einsätze – 0 Tore – 0 Assists

Nächstes Spiel: FC Augsburg – SV Werder Bremen (S0, 05.02.17)

 

 

Michael Gregoritsch (Hamburger SV)

FC Ingolstadt – Hamburger SV 3:1 (2:0)

Startelf – Einsatzminuten: 68 – Ballaktionen: 34

Tore: 0 – Assists: 0

Torschüsse: 3 – Torschüsse aufs Tor: 0 – Torschussvorlagen: 0

Pässe: 22 – Passquote: 77,3 %

Tackles: 0 – Gefoult worden: 2 – Fouls: 1

Saisonstatistik: 16 Einsätze – 3 Tore – 1 Assist

Nächstes Spiel: Hamburger SV – Bayer Leverkusen (Sa, 04.02.17)

 

Florian Kainz (SV Werder Bremen)

SV Werder Bremen – FC Bayern München 1:2 (0:2)

SV Werder Bremen – FC Bayern München

Einsatzminuten: 9 – Ballaktionen: 9

Tore: 0 – Assists: 0

Torschüsse: 0 – Torschüsse aufs Tor: 0 – Torschussvorlagen: 3

Pässe: 5 – Passquote: 60 %

Tackles: 0 – Gefoult worden: 2 – Fouls: 0

Saisonstatistik: 3 Einsätze – 0 Tore – 0 Assists

Nächstes Spiel: FC Augsburg – SV Werder Bremen (S0, 05.02.17)

 

Zlatko Junuzovic (SV Werder Bremen)

SV Werder Bremen – FC Bayern München 1:2 (0:2)

SV Werder Bremen – FC Bayern München

Startelf – Einsatzminuten: 90 – Ballaktionen: 63

Tore: 0 – Assists: 1

Torschüsse: 0 – Torschüsse aufs Tor: 0 – Torschussvorlagen: 3

Pässe: 48 – Passquote: 68,8 %

Tackles: 1 – Gefoult worden: 1 – Fouls: 3 (Gelbe Karte)

Saisonstatistik: 16 Einsätze – 1 Tor – 2 Assists

Nächstes Spiel: FC Augsburg – SV Werder Bremen (S0, 05.02.17)

 

Florian Grillitsch (SV Werder Bremen)

SV Werder Bremen – FC Bayern München 1:2 (0:2)

SV Werder Bremen – FC Bayern München

Nicht im Kader (verletzt)

Saisonstatistik: 11 Einsätze – 1 Tor – 0 Assists

Nächstes Spiel: FC Augsburg – SV Werder Bremen (S0, 05.02.17)

 

 

Marcel Sabitzer (RB Leipzig)

RB Leipzig – TSG Hoffenheim 2:1 (1:1)

Startelf – Einsatzminuten: 90 – Ballaktionen: 50

Tore: 1 – Assists: 0

Torschüsse: 1 – Torschüsse aufs Tor: 1 – Torschussvorlagen: 2

Pässe: 31 – Passquote: 67,7 %

Tackles: 0 – Gefoult worden: 2 – Fouls: 0

Saisonstatistik: 17 Einsätze – 5 Tore – 3 Assists

Nächstes Spiel: Borussia Dortmund – RB Leipzig (Sa, 04.02.17)

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Stefan Ilsanker (RB Leipzig)

RB Leipzig – TSG Hoffenheim 2:1 (1:1)

Startelf – Einsatzminuten: 90 – Ballaktionen: 71

Tore: 0 – Assists: 0

Torschüsse: 0 – Torschüsse aufs Tor: 0 – Torschussvorlagen: 0

Pässe: 59 – Passquote: 84,7 %

Tackles: 3 – Gefoult worden: 1 – Fouls: 2

Saisonstatistik: 18 Einsätze – 0 Tore – 0 Assists

Nächstes Spiel: Borussia Dortmund – RB Leipzig (Sa, 04.02.17)

 

Heinz Lindner (Eintracht Frankfurt)

FC Schalke 04 – Eintracht Frankfurt 0:1 (0:1)

Startelf – Einsatzminuten: 90

Paraden: 2 – Gegentore: 0

Saisonstatistik: 2 Einsätze – 3 Gegentore

Nächstes Spiel: Eintracht Frankfurt – SV Darmstadt (S0, 05.02.17)

 

Aleksandar Dragovic (Bayer Leverkusen)

Bayer Leverkusen – Borussia Mönchengladbach 2:3 (2:0)

Nicht im Kader (verletzt)

Saisonstatistik: 10 Einsätze – 0 Tore – 1 Assist

Nächstes Spiel: Hamburger SV – Bayer Leverkusen (Sa, 04.02.17)

 

 

Julian Baumgartlinger (Bayer Leverkusen)

Bayer Leverkusen – Borussia Mönchengladbach 2:3 (2:0)

Ersatzbank

Saisonstatistik: 10 Einsätze – 0 Tore – 1 Assist

Nächstes Spiel: Hamburger SV – Bayer Leverkusen (Sa, 04.02.17)

 

Ramazan Özcan (Bayer Leverkusen)

Bayer Leverkusen – Borussia Mönchengladbach 2:3 (2:0)

Ersatzbank

Saisonstatistik: 0 Einsätze – 0 Gegentore

Nächstes Spiel: Hamburger SV – Bayer Leverkusen (Sa, 04.02.17)

 

Karim Onisiwo (1. FSV Mainz 05)

1. FSV Mainz 05 – Borussia Dortmund (S0, 29.01.17)

Saisonstatistik: 13 Einsätze – 1 Tor – 0 Assists

Nächstes Spiel: TSG Hoffenheim – 1. FSV Mainz 05 (Sa, 04.02.17)

 

Buli-Legionäre im Check: Spieltag 17

 

 

Daten-Quelle: Opta

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FC Ingolstadt 04 Social Wall