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21.04.2017, xkvx, Fussball 1.Bundesliga, 1. FC Koeln - TSG 1899 Hoffenheim, emspor, v.l. Torjubel, Goal celebration, celebrate the goal zum 1:1 durch Kerem Demirbay (TSG 1899 Hoffenheim) Koeln

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1:1 in Köln: Hoffenheim qualifiziert sich für Europapokal

via Sky Bundesliga HD

(SID) – 1899 Hoffenheim hat ein Stück Vereinsgeschichte geschrieben und sich schon vorzeitig erstmals für die Europa League qualifiziert – im Endspurt um die Champions-League-Teilnahme ließ die Überraschungsmannschaft zum Auftakt des 30. Spieltags allerdings zwei wichtige Punkte liegen. Das Team von Trainer Julian Nagelsmann kam beim 1. FC Köln nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus und könnte schon am Samstagabend den dritten Tabellenplatz verlieren, der am Saisonende die direkte Qualifikation für die Königsklasse bedeutet.

Kerem Demirbay (90.+3) sorgte immerhin für den späten Ausgleich, zuvor hatte Leonardo Bittencourt (58.) die Kölner in Führung gebracht. Mit 55 Punkten liegt die TSG nur zwei Zähler vor Verfolger Borussia Dortmund, der am Samstag (18.30 Uhr/Sky) bei Borussia Mönchengladbach antritt. Schon jetzt ist der Sprung in die Europa League Hoffenheim aber auch rechnerisch nicht mehr zu nehmen. Die Kölner (41 Punkte) träumen als Sechster weiter von der Rückkehr ins internationale Geschäft, bis Sonntag könnten allerdings bis zu drei Teams am FC vorbeiziehen.

Hoffenheim hatte schon nach dem 5:3-Sieg vor einer Woche gegen Mönchengladbach angesichts des komfortablen Vorsprungs erste Gratulationen zumindest zur Teilnahme an der Europa League erreicht. Nagelsmann lächelte diese nur weg, wollte vorschnelle Zufriedenheit vermeiden – ohnehin strebt das Team angesichts der hervorragenden Saison ja längst die Champions League an.

Stöger: “Ich bin richtig stolz auf die Jungs”
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In den ersten Minuten gaben vor 49.600 Zuschauern aber zunächst die Kölner den Ton an. Die Mannschaft von Peter Stöger wollte nach zuvor nur zwei Siegen aus zehn Spielen offensichtlich ein Zeichen setzen. Der FC attackierte früh und gewann einige Bälle, war dann beim Spiel in die Spitze aber nicht zwingend. Die Hoffenheimer standen dagegen zunächst tief. Die erste kleinere Chance der Gäste hatte Adam Szalai, der den Ball aus kurzer Distanz aber nur touchierte (10.).

Es blieb in der Folge ein umkämpftes Spiel mit zunächst wenigen Torchancen, auch, weil beide Teams konzentriert verteidigten. Szalai tauchte in der 28. Minute noch einmal am Fünfmeter-Raum von Kölns Torwart Timo Horn auf, bekam erneut aber keinen Druck hinter den Ball. Für den FC setzte Dominique Heintz (40.) kurz vor der Pause bei der bis dahin größten Möglichkeit des Spiels einen Kopfball an den Pfosten. Nur wenig später verpasste Yuya Osako (42.) von der Strafraumkante die mögliche Führung für die Gastgeber.

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Auch nach dem Seitenwechsel bot sich ein ähnliches Bild. Keine der beiden Mannschaften schaffte es häufiger in die gefährliche Zone, die Teams neutralisierten sich, vieles deutete in dieser Phase auf ein torloses Remis hin. Nach einer starken Einzelaktion von Rechtsverteidiger Lukas Klünter tauchte dann aber Kölns Nationalspieler Jonas Hector recht frei im Strafraum auf und spielte Bittencourt mit einem Querpass frei – 1:0 für die Gastgeber.

Auch anschließend tat sich Hoffenheim schwer, das Kölner Tor unter Druck zu setzen. Ein Schuss des eingewechselten Nadiem Amiri (71.) aus rund 23 Metern war lange die gefährlichste Szene und zugleich Ausdruck der Einfallslosigkeit der Gäste in dieser Phase. Auf der anderen Seite hatten Osako und Matthias Lehmann (77.) innerhalb weniger Augenblicke die Chance, für Köln zu erhöhen. In der Schlussphase drängte Hoffenheim auf den Ausgleich und wurde spät belohnt.

Rosen: Akpoguma hat sich 1. Halswirbel gebrochen
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Beitragsbild: Imago

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Toni Polster: Europacup für Köln und Stöger die “Krone”

via Sky Sport Austria

Der 1. FC Köln hat in dieser Saison die historische Chance sich erstmals nach 25 Jahren wieder für den Europacup zu qualifizieren. Nach einer hervorragenden Hinrunde, in der man sich in der oberen Tabellenhälfte festsetzte, lief es in den jüngsten Spielen jedoch nicht rund. Von den letzten zehn Bundesliga-Spielen konnte Köln nur zwei gewinnen, im Cup scheiterte man beim HSV. Vor allem in der Defensive zeigte man seit dem Winter-Abgang von Innenverteidiger Mergim Mavraj ungewohnte Schwächen.

Doch die Hoffnung auf die Europa League lebt dank der inkonstanten Leistungen der direkten Konkurrenten weiter. Derzeit rangiert die Mannschaft von Peter Stöger auf dem siebten Platz, lediglich drei Punkte fehlen auf Hertha Berlin auf Rang fünf. Der siebte Platz könnte bereits reichen, sollte der Pokalsieger unter den ersten sechs der Bundesliga landen. “Die Chance ist da, nur langsam müssen sie die Kurve kriegen”, sagt Toni Polster, der 163 Spiele für den FC absolvierte. Die Entwicklung der Mannschaft, die Peter Stöger vorangetrieben hat, sei laut Polster sensationell. Der Einzug in den Europacup wäre die “Krone” für Stöger und den 1. FC Köln.

Großen Anteil am Erfolg hat Kölns “Lebensversicherung” Anthony Modeste. Mit 23 Toren erzielte er mehr als die Hälfte aller Treffer (42) der Domstädter. Doch auch der Top-Torjäger befindet sich derzeit in einer kleinen sportlichen Krise. Ein Tor in den letzten vier Spielen genügt nicht den Ansprüchen des französischen Stürmers. Polster ist sich sicher: “Wenn Modeste wieder trifft, wird Köln auch wieder gewinnen.”

Angesprochen auf das österreichische Kölner Trainer-Duo fand Polste lobende Worte: “Stöger kann eine Mannschaft gut führen. Mit Manfred Schmid hat er einen genialen Assistenten an seiner Seite.” Seit 2013 trainieren die beiden Wiener die Kölner und, zuvor führten sie die Wiener Austria zum Meistertitel. Abschließend verriet der ehemalige FC-Stürmer, weshalb Stöger so beliebt in der Domstadt ist: “Er bringt auch den nötigen Humor für diese Stadt mit.”

 

Hinteregger-Tor bei Sieg über Köln

via Sky Bundesliga HD

SID – Der FC Augsburg hat im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga ein kräftiges Lebenszeichen gesendet, für den 1. FC Köln gerät die Teilnahme am Europapokal in Gefahr. Mit einer lange Zeit vor allem kämpferisch bärenstarken Vorstellung gewannen die Schwaben gegen defensiv häufig unerklärlich fahrige Rheinländer trotz am Ende doppelter Unterzahl 2:1 (2:0) und beendeten eine Serie von zuletzt sechs Spielen ohne Sieg auf eindrucksvolle Weise.

Auch für FCA-Trainer Manuel Baum, dem Manager Stefan Reuter unter der Woche eine Jobgarantie ausgesprochen hatte, war der wichtige Erfolg eine Erleichterung. Dennoch hat sich Augsburg mit nunmehr 32 Punkten längst nicht aller Sorgen entledigt, während Köln es versäumte, seine Ausgangsposition im Rennen um die Qualifikation für die Europa League zu verbessern.

Der Österreicher Martin Hinteregger (5.) mit einem wuchtigen Kopfball und der niederländische Kapitän Paul Verhaegh (23.) mit einem Fouelfmeter sorgten für einen zunächst beruhigen Vorsprung der Gastgeber. Nachdem Augsburgs Philipp Max (65.) aber einen Schuss von Frederik Sörensen ins eigene Tor abfälschte, wurde es wieder spannend, zumal die Platzherren durch Platzverweise gegen Ja-cheol Koo (89./wiederholtes Foulspiel) und Alfred Finnbogasson (90.+2/Tätlichkeit) dezimiert wurden. In der hektischen Schlussphase wurde auch FCA-Trainer Baum auf die Tribüne verwiesen.

Stöger: “Das war zu leichtsinnig”

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“Wir müssen uns jetzt den Arsch aufreißen. Das ist das Einzige, was jetzt zählt”, hatte Verteidiger Hinteregger nach den letzten dürftigen Auftritten gefordert. Und Augsburg begann dann auch wild entschlossen. Zwar sahen die Aktionen defensiv nicht immer souverän aus, in der Offensive waren sie dafür umso wuchtiger.

Finnbogason hatte in der fünften Minute die erste ganz große Möglichkeit – und beim  anschließenden Eckball von Daniel Baier ließen die Kölner dann Hinteregger völlig aus den Augen. Yuya Osako (7.) hätte für die Elf von Gäste-Trainer Peter Stöger fast postwendend ausgeglichen, verfehlte aber vor dem praktisch verwaisten Tor den Ball.

Der zuletzt stark kritisierte FCA-Coach Baum tigerte meist durch seine Coaching Zone wie ein Raubtier im Käfig. Der 37-Jährige schrie und gestikulierte dazu fast unablässig. Auch ohne Raul Bobadilla (Wadenverletzung) und mit vier neuen Spielern in der Startelf im Vergleich zum 0:2 bei Hertha BSC war Augsburg aggressiver und vor allem geistig zunächst reger als die Kölner.

Bestes Beispiel dafür war das Foul vor Verhaeghs Elfmeter von Sörensen an Augsburgs Kevin Danso, als der Kölner einfach viel zu behäbig reagierte. Jonathan Schmid hätte in der 36. Minute eigentlich schon für klare Verhältnisse sorgen können, scheiterte aber an FC-Torwart Timo Horn.

Mit den frischen Offensivkräften Simon Zoller und Artjoms Rudnevs versuchte Stöger dem Spiel der Geißböcke nach der Pause frische Impulse zu verleihen. Die Wechsel zeigten auch durchaus Wirkung, wenngleich der 1:2-Anschlusstreffer sehr glücklich fiel. Aber Köln erspielte sich danach ein Übergewicht und war plötzlich auch wesentlich engagierter. Bei Augsburg hingegen begann das Zittern bis zum h hrbeigesehnten Schlusspfiff.

 

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Cologne, Germany 08.04.2017, 1. Bundesliga 28. Spieltag, 1. FC Koeln - Borussia Moenchengladbach, Torjubel 2-3 durch Lars Stindl (Moenchengladbach, R), links sind Torwart Timo Horn (Koeln) und Jonas Hector. ( DeFodi512

Cologne Germany 08 04 2017 1 Bundesliga 28 Matchday 1 FC Cologne Borussia Moenchengladbach goal celebration 2 3 through Lars Stindl Moenchengladbach r left are Goalkeeper Timo Horn Cologne and Jonas Hector DeFodi512

Stindl schießt Gladbach zum Derbysieg

via Sky Bundesliga HD

SID – Borussia Mönchengladbach schnuppert nach einem Derbysieg wieder an den Europapokal-Plätzen. Die Fohlenelf gewann ein turbulentes Duell beim ewigen Rivalen 1. FC Köln verdient mit 3:2 (1:1) und setzte ihre Aufholjagd in der Fußball-Bundesliga eindrucksvoll fort.

Lars Stindl (80.) erzielte den Siegtreffer der Borussia, die den Rückstand auf den ungeliebten Nachbarn auf einen Punkt verkürzte. Zuvor hatten Jannik Vestergaard (13.) und Ibrahima Traore (55.) die lange Zeit dominierende Fohlenelf zweimal in Führung geschossen. Die Kölner Christian Clemens (18.) und Anthony Modeste (58.) mit seinem 23. Saisontor hatten jeweils die schnelle Antwort parat.

 

“Wir haben im Derby die Chance, uns nach oben zu robben”, hatte Gladbachs Trainer Dieter Hecking vor der Partie gesagt. Seine Mannschaft begann entsprechend forsch. Die Borussia war von der ersten Minute an hellwach, hatte mehr vom Spiel und bei einen Schuss von Tobias Strobl (3.) auch die erste Chance. Der Ex-Kölner war für Laszlo Benes in die Startelf zurückgekehrt, der am Mittwoch beim 1:0 gegen Hertha BSC sein erstes Bundesliga-Tor erzielt hatte.

Der FC hatte der Anfangsoffensive nicht viel entgegen zu setzen. Die Geißböcke suchten mit langen Bällen ihren Torjäger Modeste, meist jedoch vergeblich. Ganz anders Gladbach: Nach einer Viertelstunde kam die Borussia schon zu ihrem dritten Eckball, die Hereingabe von Thorgan Hazard wuchtete Vestergaard fast vom Elfmeterpunkt per Kopf ins Netz. Schlussmann Timo Horn, dessen Vertragsverlängerung bis 2022 vor Anpfiff via Anzeigetafel bekannt gegeben worden war, war ohne Chance.

Köln zeigte sich kaum geschockt und gab durchaus überraschend die schnelle Antwort. Nach einem Traumpass von Modeste tauchte Clemens frei vor Schlussmann Yann Sommer auf und behielt aus zehn Metern eiskalt die Nerven. Für den 25-Jährigen war es das erste Tor seit seiner Rückkehr zum FC im Januar.

Stöger: “Können nicht mehr als zweimal zurückkommen”

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Nach dem furiosen Auftakt beruhigten sich die Gemüter etwas, wobei Gladbach die überlegene Mannschaft blieb. Angeführt vom starken Raffael, dessen Ehefrau Jamilly am Mittwoch die Zwillings-Töchter Liz und Lays zur Welt gebracht hatte, und dem künftigen Dortmunder Mahmoud Dahoud bestimmte die Hecking-Elf das Geschehen. Köln war im Zentrum klar überfordert und mit dem Pausenstand gut bedient.

Nach dem Seitenwechsel blieb die Borussia im Vorwärtsgang und wurde prompt mit der erneuten Führung belohnt. Eine Hereingabe des erst wenige Sekunden zuvor für den verletzten Raffael eingewechselten Traore flog sowohl an Hazard als auch Schlussmann Horn vorbei ins Tor. Doch wie schon vor der Pause war die Freude nur von kurzer Dauer: Nach einem Freistoß von Milos Jojic war Modeste vom Elfmeterpunkt aus mit einer gekonnten Direktabnahme zum erneuten Ausgleich erfolgreich. Mit seinem achten Saisontor sorgte Stindl für den verdienten Erfolg der Gäste.

 

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BERLIN, GERMANY - OCTOBER 22:  Goalkeeper Timo Horn of Koeln gestures during the Bundesliga match between Hertha BSC and 1. FC Koeln at Olympiastadion on October 22, 2016 in Berlin, Germany. (Photo by Matthias Kern/Bongarts/Getty Images)

Köln verlängert mit Torhüter Timo Horn

via Sky Sport Austria

Fußball-Bundesligist 1. FC Köln hat den Vertrag mit Torwart Timo Horn bis 30. Juni 2022 verlängert. Das gab der Klub am Samstag vor dem Derby gegen Borussia Mönchengladbach (15.30 Uhr/live auf Sky Sport Bundesliga) im RheinEnergie-Stadion bekannt. Der 23 Jahre alte olympische Silbermedaillengewinner stammt aus der FC-Jugend und ist seit der Spielzeit 2012/13 die Nummer eins bei den Profis der Geißböcke. Horns bisheriger Vertrag bei den Rheinländern war bis 30. Juni 2019 datiert.

Good news: Der #effzeh hat den Vertrag mit Torhüter Timo Horn vorzeitig um drei Jahre bis zum 30. Juni 2022 verlängert. #effzeh pic.twitter.com/XbhwQ3DngD

— 1. FC Köln (@fckoeln) 8. April 2017

Artikelbild: Getty

COLOGNE, GERMANY - APRIL 04: Milos Jojic (R) of Koeln celebrates his teams first goal with Jonas Hector (L) of Koeln during the Bundesliga match between 1. FC Koeln and Eintracht Frankfurt at RheinEnergieStadion on April 4, 2017 in Cologne, Germany. (Photo by Lukas Schulze/Bongarts/Getty Images)

1:0 gegen Frankfurt: Jojic lässt Köln von Europa träumen

via Sky Bundesliga HD

 

SID – Der 1. FC Köln darf dank Milos Jojic weiter von der Rückkehr aufs internationale Parkett träumen. Der Serbe führte den FC am 27. Spieltag der Fußball-Bundesliga mit seinem Treffer (53.) zum 1:0 (0:0) gegen Verfolger Eintracht Frankfurt, damit kletterten die Kölner zumindest vorläufig auf den fünften Rang.

“Es tut uns sehr gut, gegen einen direkten Konkurrenten zu gewinnen”, sagte FC-Torhüter Timo Horn: “Es sind aber noch einige Spiele zu spielen. Es sieht sehr gut aus, aber wir haben auch immer wieder schlechtere Auftritte dabei. Wir müssen jetzt konstanter werden.”

Hertha BSC kann im Laufe des Spieltages wieder an den Kölnern vorbeiziehen. Frankfurt, das nun seit 439 Bundesliga-Minuten ohne Torerfolg ist und seit 1994 nicht in Köln gewonnen hat, bleibt mit drei Punkten Rückstand auf den FC Siebter.

Der Erfolg der Kölner war aufgrund der deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Durchgang durchaus verdient. Jojic nutzte gleich die erste wirkliche Chance nach der Pause zur Führung. Der 25-Jährige, der im System von Trainer Peter Stöger seit Wochen immer wichtiger wird, kam am Strafraum frei an den Ball und ließ Eintracht-Keeper Lukas Hradecky mit einem platzierten Flachschuss keine Chance.

49.300 Zuschauern, darunter auch Bundeskanzlerin Angela Merkel, die ein Flüchtlingsprojekt der Sozialstiftung des FC besucht hatte, sahen eine spannende Begegnung. Zwar gelang den beiden Europa-League-Anwärtern längst nicht alles, dafür ging es in den Zweikämpfen umso intensiver zur Sache.

Anfangs mit deutlichen Vorteilen für die Eintracht: Ante Rebic köpfte an die Latte des Kölner Tores (26.) und schoss direkt danach wieder flach aufs Tor – doch FC-Keeper Horn parierte den Schuss herausragend.

Beiden Teams war die enorme Bedeutung der Partie anzumerken, aber Frankfurt wirkte zunächst bissiger und präsenter in den Zweikämpfen und drängte gerade in der Schlussphase der ersten Halbzeit aufs 1:0. Es fiel aber nicht, auch weil die Kölner Abwehr, in der Lukas Klünter ein solides Startelf-Debüt feierte, im letzten Moment doch immer wieder dazwischen war.

Besser machte es dann der FC, der erst in der zweiten Halbzeit mutiger wurde. Allen voran der in den vergangenen Wochen verletzte Leonardo Bittencourt sorgte nach seiner Einwechslung für viel Schwung. Beim Führungstreffer profitierte der FC aber von einer zu kurzen Abwehr der Eintracht. Jojic nutzte den Fehler eiskalt aus.

Frankfurt war jedoch nur kurz geschockt und drängte die Kölner umgehend wieder zurück. Für echte Torgefahr sorgte die Eintracht dabei zunächst nicht, und auch der FC spielte seine zahlreichen Kontermöglichkeiten nicht konsequent aus.

Beim FC gefielen der eingewechselte Bittencourt und Torschütze Jojic, aufseiten der Eintracht waren Rebic und Mijat Gacinovic auffällig.

Beitragsbild: Getty Images

Fussball Bundesliga 26. Spieltag Hamburger SV - 1. FC Koeln am 01.04.2017 im Volksparkstadion in Hamburg Jubel bei Lewis Holtby ( Hamburg ) nach seinem Tor zum 2:1 xPBJPGx

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Holtby trifft zum HSV-Sieg gegen Köln

via Sky Bundesliga HD

SID – Der abstiegsgefährdete Hamburger SV hat das Überraschungsteam des 1. FC Köln mit einem Last-Minute-Sieg vorerst ausgebremst. Die Hanseaten knüpften beim 2:1 (1:1) an ihre starke Form der Vorwochen an und fuhren den sechsten Dreier aus den vergangenen sieben Heimspielen ein. Lewis Holtby (90.+1) traf zum Sieg für die Norddeutschen.

Mit 30 Punkten auf dem Konto verließ der HSV den Relegationsrang – doch die Situation bleibt höchst brisant. Schon in der 13. Spielminute traf Nicolai Müller aus kurzer Distanz zur Führung – es war der 2900. Bundesligatreffer des HSV. Vor dem Linksschuss hatte sich Stürmer Bobby Wood geschickt durchgetankt und damit den Weg zum Treffer bereitet. Nur zwölf Minuten später antwortete Köln durch Milos Jojic (25.). Der Serbe traf per Kopfball nach Flanke von Christian Clemens.

Rausch: “Reden zu viel über Europa”

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Die Kölner zeigten vor 57.000 Zuschauern im Hamburger Volksparkstadion mit einem reifen Auftritt, weshalb sie im Rennen um die Europacup-Tickets gute Karten besitzen, das Team von Trainer Peter Stöger ist Sechster.

Gisdol hatte eindringlich vor seinem Ex-Schützling Modeste gewarnt, mit dem er in Hoffenheim zusammengearbeitet hat. Doch der Torjäger kam direkt nach dem Anpfiff zur großen Chance auf die Führung. Nach Vorlage von Konstantin Rausch stand Modeste nach 54 Sekunden frei vor René Adler, konnte den Ball aber nur schwer kontrollieren und schoss aus der Drehung über das HSV-Tor.

Der FC war sofort da, bewies Tempo und Kombinationsvermögen. Aber auch die Gastgeber steckten nicht zurück und trugen schnell ihren Teil zu einem intensiven Spiel bei. Dem Brasilianer Walace und U21-Nationalspieler Gideon Jung gelang es nach einer wilden Anfangsphase immer besser, das Spiel aus dem defensiven Mittelfeld für die Norddeutschen zu ordnen und die schnellen Flügelspieler Müller und Filip Kostic einzusetzen.

Die Brust der HSV-Profis wurde mit der Führung breiter, die Gäste fanden dagegen mit längeren Ballbesitzpassagen wieder ihre Sicherheit – und schlugen dann bei ihrer ersten Chance nach dem Rückstand zurück. Anschließend drängten die Hamburger wieder und kamen durch Müller nach einem Fehler von Dominic Maroh zu einer aussichtsreichen Gelegenheit, doch der Ex-Mainzer verzog knapp (39.).

Adler: “Heute war es ein dreckiger Sieg”

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Kurz nach dem Wechsel musste Müller dann mit starken Knieschmerzen nach einem heftigen Zusammenprall mit Marco Höger raus (52.), Michael Gregoritsch kam rein.

Und auch mit verändertem Personal meldete der HSV weiterhin seinen Anspruch auf drei Punkte an, agierte aber meist nicht präzise genug in der gegnerischen Hälfte. Köln zog sich zeitweise zurück und lauerte auf seine Chance per schnellem Umschaltspiel.

Beim HSV gehörten Verteidiger Kyriakos Papadopoulos, Müller und Wood zu den stärksten Akteuren, der FC hatte in Konstantin Rausch und Jojic auffällige Spieler.

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“Giftige Formation”: Stöger lobt HSV-Trainer Gisdol

via Sky Sport Austria

Der 1. FC Köln muss am 26. Spieltag zum HSV. In der PK vor dem Spiel hebt Peter Stöger besonders die Leistung seines Kollegen Markus Gisdol hervor.

“Giftige Formation”: Stöger lobt HSV-Trainer Gisdol
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Peter Stöger: “Tore sind in Österreich auch gleich groß”

via Sky Sport Austria

Peter Stöger hat bei der Pressekonferenz nach dem 4:2-Heimsieg seines 1. FC Köln gegen Hertha BSC für Schmunzeln gesorgt. Auf die Frage, ob er schon einmal einen Stürmer, der so eiskalt vor dem Tor ist wie Anthony Modeste trainiert hat, antwortet der Wiener zunächst nur kurz mit: “Ja.” Modeste erzielte gegen die Berliner einen Dreierpack und hält nach 25 Saisonspiel bereits bei 22 Treffern.

Auf Nachfrage des Journalisten klärt der Köln-Trainer auf. Gemeint war Philipp Hosiner, der unter Stöger bei der Wiener Austria in der Meistersaison 2012/13  mit 32 Treffern die Torjägerkrone holte. In seiner Zeit in Köln konnte Hosiner jedoch nicht überzeugen. Bei 15 Einsätzen brachte der Österreicher den Ball nur einmal im Netz unter (gegen den HSV). Nach einigen überraschten Blicken fügt Stöger noch hinzu: “Ich weiß, es war in Österreich. Die Tore sind aber auch gleich groß.” Hosiner spielt mittlerweile bei Zweitligist Union Berlin.

Fußball 1. Bundesliga 25. Spieltag 1. FC Köln - Hertha BSC Berlin am 18.03.2017 im RheinEnergieStadion in Köln Jubel, Torjubel, Torschuetze, Torschütze Anthony Modeste (Koeln) jubelt nach seinem Tor zum 3 zu 0 - Brillen Jubel - Brille MH

Football 1 Bundesliga 25 Matchday 1 FC Cologne Hertha BSC Berlin at 18 03 2017 in RheinEnergie Stadium in Cologne cheering goal celebration Scorer Scorer Anthony Modeste Cologne cheering After his goal to 3 to 0 Glasses cheering Glasses MH

Modeste trifft dreimal: Köln schlägt Hertha

via Sky Bundesliga HD

Angeführt vom einmal mehr überragenden Torjäger Anthony Modeste hat sich der 1. FC Köln im Rennen um das internationale Geschäft eindrucksvoll zurückgemeldet. Der Stürmer erzielte beim 4:2 (3:0) gegen Hertha BSC seine Saisontore 20 bis 22 und sorgte fast im Alleingang für das Ende der Kölner Negativserie mit fünf Spielen ohne Sieg in der Fußball-Bundesliga.

#67 Modeste ist der beste FC-Torjäger seit 20 Jahren: 1996/97 erzielte Toni Polster 21 Saisontore, Modeste hat jetzt bereits 22. #effzeh

— 1. FC Köln LIVE (@fckoeln_live) 18. März 2017

Zuletzt hatte der FC Anfang Februar gegen Wolfsburg (1:0) gewonnen – auch dort war Modeste der entscheidende Mann gewesen. Dennoch hatte ihn Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps erneut nicht für die anstehenden WM-Qualifikationsspiele nominiert.

Trotzdem spielte der 28-Jährige mit seinem Dreierpack (35., 37., 63.) am Samstag groß auf. Das 3:0 war das 600. Tor in dieser Saison, zudem war Yuya Osako (6.) erfolgreich.

Die Hertha, für die Vedad Ibisevic (50., Foulelfmeter) und John Brooks (69.) trafen, enttäuschte dagegen eine Woche nach dem Heimsieg gegen Borussia Dortmund und hat nur noch drei Punkte Vorsprung auf den FC.

Köln-Trainer Peter Stöger hatte seine Mannschaft im Vergleich zum 2:2 in Ingolstadt auf drei Positionen verändert. Christian Clemens, Siegtorschütze beim bis dato letzten Kölner Heimerfolg gegen die Hertha im März 2012, rückte in die Startelf. Für den gesperrten Dominique Heintz verteidigte der Ex-Dortmunder Neven Subotic, und Nationalspieler Jonas Hector spielte links in der Abwehrkette.

Modeste über Torjubel: “Kennen Sie den Film ‘Rush Hour’?”

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Die neu formierte Defensive hatte aber zunächst wenig zu tun, weil die Kölner die Räume schon im Mittelfeld geschickt zustellten und der Hertha kaum Platz ließen. So erkämpfte sich Stögers Team immer wieder den Ball und spielte schnell nach vorne. Bei einem dieser Angriffe hätte Modeste (5.) beinahe getroffen, Hertha-Keeper Rune Jarstein war aber zur Stelle. Wenige Sekunden später sah der Norweger bei Osakos wuchtigem Treffer allerdings unglücklich aus.

Stögers Konzept, dem Gegner überwiegend den Ball zu überlassen, ging auf. FC-Torhüter Timo Horn, der nach überstandener Knieverletzung sein Heim-Comeback nach fast fünf Monaten feierte, musste erst nach einer knappen halben Stunde gegen Ibisevic eingreifen.

Dann sorgte Modeste mit seinem Doppelschlag für die Vorentscheidung. Erst schloss er eine Kombination über mehrere Stationen nach einem schönen Zuspiel von Osako überlegt ab, dann blieb er im Eins-gegen-Eins gegen Jarstein eiskalt.

Mit seinem verwandelten Strafstoß, den Horn mit einem Foul an Niklas Stark verschuldet hatte, sorgte Ibisevic vor 49.500 Zuschauern wieder für mehr Spannung. Berlin war plötzlich besser im Spiel und drängte kurzzeitig auf den Anschlusstreffer – doch Modeste hatte die passende Antwort.

SID ak jl

 

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Ingolstadt, Deutschland, 11.03.2017, Bundesliga 24. Spieltag, FC Ingolstadt 04 - 1. FC Koeln, Trainer Peter Stoeger (KOE) gestikuliert ( DeFodi507

Ingolstadt Germany 11 03 2017 Bundesliga 24 Matchday FC Ingolstadt 04 1 FC Cologne team manager Peter Stoeger Koe gesticulates DeFodi507

Modeste-Doppelpack reicht Köln nicht: Ingolstadt rettet Punkt

via Sky Bundesliga HD

Auch das Comeback von Timo Horn und ein Doppelpack von Anthony Modeste haben dem 1. FC Köln nicht aus seinem Tief verholfen. 126 Tage nach dem letzten Einsatz des lange verletzten Stammtorwarts kam die Mannschaft von Trainer Peter Stöger beim vom Abstieg bedrohten FC Ingolstadt über ein mehr als schmeichelhaftes 2:2 (1:0) nicht hinaus. Horn erlaubte sich beim 2:2 einen schweren Patzer.

Köln verpasste den Sprung auf Rang sechs und verbesserte damit auch seine Chancen im Rennen um einen internationalen Startplatz nicht wesentlich. Für den Tabellenvorletzten Ingolstadt war der eine Zähler zu wenig, um im Tabellenkeller richtig Druck auf den Hamburger SV auszuüben, der auf dem Relegationsplatz steht und erst am Sonntag spielt.

Während Modeste mit seinem Foulelfmetertor (15.) und einem abseitsverdächtigen Treffer in der 60. Minute seine Stärke unter Beweis stellte, unterlief Horn ein gewaltiges Missgeschick. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich zum 1:1 von FCI-Stürmer Dario Lezcano in der 42. Minute, rutschte dem Kölner Torwart in der 69. Minute ein harmloser Schuss von Romain Bregerie durch die Hände.

Über vier Monate nach einem Meniskusschaden hatte Horn bis dahin einen souveränen Eindruck gemacht, strahlte Ruhe und Sicherheit aus. Der Fehler überschattete aber seine Leistung. Auch das Kölner Kombinationsspiel war ungenügend und dazu fehlte zumeist das nötige Tempo. Mit einigen leichten Ballverlusten brachte sich die Stöger-Elf zudem häufig selbst in Bedrängnis.

In einem Spiel, das den FCI sofort optisch im Vorteil sah, sorgten die Kölner mit dem Elfmeter für den ersten Aufreger. Ingolstadts Almog Cohen hatte Yuya Osako am Strafraumrand mit dem Ellbogen am Kopf getroffen. Schiedsrichter Felix Zwayer (Berlin) zeigte ohne Zögern und trotz der Proteste der Schanzer auf den Punkt.

Die Domstädter waren bis auf Modeste in der Offensive oft nicht präsent und defensiv durchaus wacklig. Der neben Horn zweite, lange verletzte Rückkehrer Matthias Lehmann verlieh seiner Elf erst einmal noch nicht die erhoffte Stabilität. Eine gewisse Verunsicherung nach zuletzt vier Pleiten in den letzten fünf Pflichtspielen war insgesamt spürbar.

Der Abstiegskandidat aus Oberbayern war aber trotz aller Einsatzbereitschaft zunächst nicht in der Lage, daraus Kapital zu schlagen. Wie so oft war der Abschluss ein Problem bei der bislang schwächsten Heimmannschaft der Bundesliga. Der entschlossen erzielte Ausgleich von Lezcano nach sehenswertem Zuspiel von Sonny Kittel war aber dennoch verdient.

Die Ingolstädter hatten in der Offensive nach dessen Rotsperre Mathew Leckie wieder zur Verfügung und blieben auch nach dem Wechsel zunächst die tonangebende Elf. Die erneute Kölner Führung kam wie aus dem Nichts und Modeste, der jetzt 19 Saisontore erzielt hat, stand beim Pass von Milos Jojic wohl hauchdünn im Abseits. Dann patzte Horn, verhinderte kurz danach aber mit einer Glanztat einen Rückstand.

SID sr rd

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Artikelbild: Imago

Tor zum 0:1 durch Javi Martinez (Bayern Muenchen, 8) (rechts), 1. FC Koeln - FC Bayern Muenchen Koeln Copyright: xHorn/xEibner-Pressefotox EP_bhorn

goal to 0 1 through Javi Martinez Bavaria Munich 8 right 1 FC Cologne FC Bavaria Munich Cologne Copyright xHorn xEibner Pressefotox EP_bhorn

FC Bayern feiert souveränen 3:0-Sieg in Köln

via Sky Bundesliga HD

Auch ohne Gala-Fußball steuert Bayern München in der Bundesliga weiterhin auf den fünften Meistertitel in Serie zu. Der Tabellenführer erledigte die knifflige Auswärtsaufgabe beim 1. FC Köln am 23. Spieltag mit einem souveränen 3:0 (1:0) und distanzierte den zweitplatzierten Emporkömmling RB Leipzig damit auf sieben Punkte.

Die Kölner kassierten dagegen ihre erste Heim-Niederlage seit fast elf Monaten (0:2 gegen Leverkusen), werden aber wohl auch diesen Spieltag auf dem siebten Tabellenplatz beenden. Der Spanier Javi Martinez (25.) brachte die Bayern in Führung, sein Landsmann Juan Bernat (48.) legte nach, Franck Ribéry setzte in der 90. Minute den Schlusspunkt.

Nach den zuletzt so starken Heim-Auftritten der Bayern in Champions League, Bundesliga und DFB-Pokal (5:1 gegen den FC Arsenal, 8:0 gegen den Hamburger SV, 3:0 gegen Schalke 04) ist der Gewinn des Triples fast automatisch wieder zum Thema geworden. Trainer Carlo Ancelotti gefällt das nicht besonders, der 57-Jährige bemühte ein italienisches Sprichwort: “Viel Lob bedeutet später auch viele Probleme”, sagte Ancelotti.

Nur in den ersten 20 Minuten in Köln hatten die Bayern dann aber kleinere Schwierigkeiten, ihren Rhythmus zu finden. Drei Tage nach dem Sieg gegen Schalke und drei Tage vor dem Rückspiel im Viertelfinale der Champions League beim FC Arsenal hatte Ancelotti seine Startaufstellung auf fünf Positionen geändert. So saß unter anderem Mats Hummels zunächst nur auf der Bank, auf den Flügeln fehlten anfangs Franck Ribéry und Arjen Robben. Thomas Müller rotierte wieder in die Startelf.

Gegen tief und gut verteidigende Kölner fehlte im Spiel der Bayern zunächst die Cleverness, und die Gastgeber hatten die erste Großchance des Spiels. Yuya Osako (18.) brachte einen Kopfball auf den Torwinkel, Manuel Neuer hielt sehenswert – Kölns Top-Torjäger Anthony Modeste kam dagegen kaum einmal zum Abschluss. Die klar feldüberlegenen Münchner näherten sich nun immer deutlicher dem Kölner Tor. Robert Lewandowski (21.) und David Alaba (24.) stellten Thomas Kessler noch vor keine größeren Probleme, im Anschluss an eine der zahlreichen Bayern-Ecken traf Martinez dann aber aus kurzer Distanz.

Es blieb bis zum Pausenpfiff bei einer weiteren Chance von Kingsley Coman (28.), der Franzose scheiterte aus spitzem Winkel an Kessler. Im zweiten Abschnitt saß dann gleich der nächste gute Angriff der Münchner: Bernat hatte auf der linken Seite zu viel Platz, Pawel Olkowski fälschte seinen Flachschuss entscheidend ab. Sekunden vor dem Schlusspfiff legte dann Bernat für Ribéry auf, und der Franzose ließ sich nicht zweimal bitten.

Nur zwei Minuten später hatte der Torschütze dann Glück, als Schiedsrichter Jochen Drees nach seinem klaren Foul an Osako nicht auf Strafstoß für die Kölner entschied. Bayern war auch in dieser Phase ansonsten vollkommen souverän und richtete sich in der Hälfte der Kölner ein. Klare Torchancen sprangen dabei jedoch kaum heraus.

SID wt ab

 

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Fussball Leipzig 25.02.2017 1. Bundesliga / DFL Saison 2016 / 2017 RB Leipzig - 1. FC Köln Jubel nach dem Tor zum 3:1 durch Timo Werner (Leipzig, No.11) Naby Keita (Leipzig, No.08) Rani Khedira (Leipzig, No.06) Diego Demme (Leipzig, No.31)

Football Leipzig 25 02 2017 1 Bundesliga DFL Season 2016 2017 RB Leipzig 1 FC Cologne cheering After the goal to 3 1 through Timo Werner Leipzig no 11 Naby Keita Leipzig no 08 Rani Khedira Leipzig no 06 Diego Demme Leipzig no 31

3:1 gegen Köln: Leipzig zu Hause wieder in der Erfolgsspur

via Sky Bundesliga HD

(SID) – RB Leipzig hat in der Fußball-Bundesliga zu alter Heimstärke zurückgefunden. Der Aufsteiger setzte sich gegen den 1. FC Köln verdient mit 3:1 (2:0) durch, nachdem die Sachsen zuvor dem Hamburger SV zu Hause mit 0:3 unterlegen waren. Der Schwede Emil Forsberg (5.), Dominic Maroh (34./Eigentor) und Timo Werner (65.) trafen bei einem Gegentor von Yuya Osako (53.) für RB.

Köln bot vor 39.335 Zuschauern am Karnevalswochenende vor allem im ersten Durchgang einen phasenweise desolaten Auftritt mit Pleiten, Pech und Pannen und blieb auch im vierten Pflichtspiel in Folge ohne Sieg. Am Ende waren die Rheinländer mit dem Ergebnis noch gut bedient und mussten in ihrem Kampf um die Europa-League-Plätze zu Recht wichtige Punkte abschreiben.

Leipzig festigte mit dem Sieg den zweiten Tabellenplatz und steuert durch seine zurückgekehrte Heimstärke der Champions League entgegen. In der Hinrunde hatte der Neuling sieben seiner acht Heimspiele gewonnen, einmal gab es ein Remis.

Werner: “Hab Berührung von Maroh gespürt”
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Schon nach fünf Minuten nahm das Kölner Unheil seinen Lauf. Torhüter Thomas Kessler leistete sich am Rande des Strafraums einen indiskutablen Querschläger, und Forsberg ließ dem zurückeilenden Keeper mit einem präzisen Schuss ins Eck keine Chance. Drei Minuten später schickte Forsberg Werner auf die Reise, der nach einer leichten Berührung mit Maroh zu Boden ging. Maroh hatte dabei Glück, dass er nur Gelb sah.

Köln kam mit dem Pressing der Gastgeber überhaupt nicht zurecht. Leipzigs Antreiber Naby Keita schaltete immer wieder schnell um und legte für Werner (27.) und Marcel Sabitzer (30.) auf. Der aufgerückte Marcel Halstenberg traf per Kopf die Latte. Den nächsten Fehler erlaubte sich Maroh in der 34. Minute, als er nach einer Flanke von Keita völlig unbedrängt ins eigene Netz verlängerte. Zur Halbzeit blieb der Unglücksrabe draußen.

Hasenhüttl: “Hätten höher führen müssen”
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Im zweiten Durchgang probierte der FC einen Neustart. Endlich griff auch Top-Torjäger Anthony Modeste beherzter ins Geschehen ein. Nach einer Flanke von Christian Clemens bekam der Franzose aber nicht genug Druck hinter einen Kopfball (48.).

Leipzig ließ sich jetzt unerklärlicherweise fallen und lud die Gäste zu Chancen ein. Osako (53.) nahm die Einladung an und spitzelte den Ball nach Flanke von Pawel Olkowski zum 1:2 ins kurze Eck. In der 65. Minute sorgte Werner aber mit seinem 13. Saisontor für die Vorentscheidung. Gegenspieler Neven Subotic kam nicht hinterher, und Keeper Kessler sah bei dem Schuss aus spitzem Winkel wieder nicht gut aus.

Im Kölner Gäste-Block waren viele Reihen unbesetzt geblieben. Die Ultras hatten mit ihren Ankündigungen ernst gemacht und waren der Partie aus Protest gegen das Klubkonstrukt RB Leipzig ferngeblieben.

Bei den Leipzigern überragten Forsberg, Keita und Werner. In Kölns Team konnten Olkowski und Osako nur vereinzelt Akzente setzen, der Rest blieb blass.

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DARMSTADT, GERMANY - JANUARY 28: Head coach Peter Stoeger of Koeln seen prior to the Bundesliga match between SV Darmstadt 98 and 1. FC Koeln at Stadion am Boellenfalltor on January 28, 2017 in Darmstadt, Germany.  (Photo by Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images)

1. FC Köln teilt Seitenhieb gegen Gegner RB Leipzig aus

via Sky Sport Austria

Am Samstag um 15.30 Uhr (live auf Sky) gastiert der 1.FC Köln beim Bundesliganeuling RB Leipzig. Auf Instagram posteten die Rheinländer ein Video, das auf die bisherigen “legendären Spiele” gegen den Klub von Dietrich Mateschitz blickt.

⚡️#FlashbackFriday: Wir schauen zurück auf die legendären Spiele bei RB Leipzig! #effzeh #RBLKOE

Ein Beitrag geteilt von 1. FC Köln (@fckoeln) am 24. Feb 2017 um 4:56 Uhr

Beitragsbild: Getty

HAMBURG, GERMANY - SEPTEMBER 24:  Michael Gregoritsch (L) of Hamburg and Arturo Vidal of Muenchen compete for the ball during the Bundesliga match between Hamburger SV and Bayern Muenchen at Volksparkstadion on September 24, 2016 in Hamburg, Germany.  (Photo by Joern Pollex/Bongarts/Getty Images)

Der Kampf des HSV gegen die Negativserie beim FC Bayern am Samstag live nur bei Sky

via Sky Sport Austria

Der Nord-Süd-Klassiker am Samstag ab 14.00 Uhr mit Andreas Herzog als Gast bei Jan Henkel live und exklusiv bei Sky Der 22. Spieltag der Deutschen Bundesliga außerdem mit Wolfsburg – Bremen am Freitag, Leipzig – Köln am Samstag und Schalke – Hoffenheim am Sonntag Sky für jedermann: mit dem Streamingdienst Sky Ticket auch ohne lange Vertragsbindung bei allen Begegnungen der 22. Runde der Deutschen Bundesliga live dabei sein

Wien, 23. Februar 2017 – Zum Auftakt des 22. Spieltags geht es zunächst in die unteren Tabellengefilde. Am Freitagabend um 19.30 Uhr empfängt der VfL Wolfsburg den SV Werder Bremen zum Kellerduell. Nur drei Punkte trennt das derzeit auf dem Relegationsplatz liegende Team um Zlatko Junuzovic vom Tabellenvierzehnten aus Wolfsburg.

Das Fernduell im Titelrennen am Samstagnachmittag
Am Samstagnachmittag kommt es unter anderem zum Fernduell im Titelrennen. Moderator Jan Henkel begrüßt die Zuschauer um 14.00 Uhr live aus der Münchener Allianz Arena, in der er den ehemaligen Bundesliga-Profi und österreichischen Nationalspieler Andreas Herzog zu Gast hat.

Der HSV mit Michael Gregoritsch ist nach dem Elfer-Chaos der vergangenen Woche zu Gast beim FC Bayern. Der Nord-Süd-Klassiker war zuletzt eine einseitige Angelegenheit: Seit dem letzten HSV-Sieg im Jahr 2009 konnten die Bayern 13 von 16 Pflichtspielduellen für sich entscheiden, dreimal endete das Aufeinandertreffen unentschieden. Zeitgleich kommt es in Leipzig zum Duell der österreichischen Trainer: RB mit Trainer Hasenhüttl empfängt die Kölner von Peter Stöger. Diese und alle weiteren Begegnungen überträgt nur Sky als Einzelspiele und in der Original Sky Konferenz.

Im Anschluss an die Nachmittagsspiele trifft Hertha BSC auf Eintracht Frankfurt im „bwin Topspiel der Woche“.

Schalke – Hoffenheim am Sonntag zum Abschluss der Runde
Zum Abschluss der Runde sind am Sonntag noch einmal vier österreichische Teamspieler im Einsatz: Markus Suttner und Lukas Hinterseer empfangen mit ihrem FC Ingolstadt Borussia Mönchengladbach, beim FC Schalke 04 treffen Schöpf und Burgstaller nach dem Aufstieg ins Achtelfinale der Europa League auf Hoffenheim.

Der 22. Spieltag der Deutschen Bundesliga bei Sky und Sky Go sowie ohne lange Vertragsbindung mit Sky Ticket und in zahlreichen Sky Sportsbars:

Freitag:
19.30 Uhr: VfL Wolfsburg – SV Werder Bremen auf Sky Sport Bundesliga 1 HD

Samstag:
14.00 Uhr: Vorberichte und Original Sky Konferenz auf Sky Sport Bundesliga 1 HD
15.15 Uhr: FC Bayern München – Hamburger SV auf Sky Sport Bundesliga 2 HD
15.15 Uhr: SC Freiburg – Borussia Dortmund auf Sky Sport Bundesliga 3 HD
15.15 Uhr: RB Leipzig – 1. FC Köln auf Sky Sport Bundesliga 4 HD
15.15 Uhr: Bayer 04 Leverkusen – 1. FSV Mainz 05 auf Sky Sport Bundesliga 5 HD
15.15 Uhr: SV Darmstadt 98 – FC Augsburg auf Sky Sport Bundesliga 6 HD

17.30 Uhr: „bwin Topspiel der Woche“: Hamburger SV – SC Freiburg auf Sky Sport Bundesliga 1 HD und über die Taktik-Cam auf Sky Bundesliga 3 HD

Sonntag:
15.00 Uhr: FC Ingolstadt – Borussia Mönchengladbach auf Sky Sport Bundesliga 2 HD
17.00 Uhr: FC Schalke 04 – TSG 1899 Hoffenheim auf Sky Sport Bundesliga 1 HD und Sky Sport Bundesliga UHD
19.30 Uhr: „Sky90 – die Kia Fußballdebatte“ auf Sky Sport Bundesliga 1 HD

Beitragsbild: Getty Images

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