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29.04.2017, xjhx, Fussball 1.Bundesliga, FSV Mainz 05 - Borussia Mönchengladbach, emspor, v.l. Nico Schulz (Borussia Mönchengladbach) celebrate the goal, Torjubel zum 0:2 Mainz

29 04 2017 xJHx Football 1 Bundesliga FSV Mainz 05 Borussia Moenchengladbach emspor v l Nico Schulz Borussia Moenchengladbach Celebrate The Goal goal celebration to 0 2 Mainz

Gladbach gewinnt und vergrößert Mainzer Abstiegssorgen

via Sky Bundesliga HD

SID – Borussia Mönchengladbach hat das Pokal-Aus überwunden und die Abstiegssorgen des FSV Mainz 05 wieder vergrößert. Durch das 2:1 (1:0) bei den Rheinhessen darf das Team von Trainer Dieter Hecking zudem weiter auf die Qualifikation für die Europa League hoffen.

Vier Tage nach dem unglücklichen 6:7 im Elfmeterschießen im DFB-Pokal-Halbfinale gegen Eintracht Frankfurt erzielte Fohlen-Kapitän Lars Stindl die Führung (31.). Nico Schulz traf nur Sekunden nach dem Anpfiff der zweiten Halbzeit (46.). Yoshinori Muto (89.) schoss nur noch das Anschlusstor für den FSV.

Schulz: Sind ne geile Truppe
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Die Mainzer, denen auch die Videobotschaft von Basketball-Star Dirk Nowitzki nicht half (“Mainz bleibt eins – auf jeden Fall”), kassierten nach zuletzt vier Punkten aus zwei Spielen wieder einen Rückschlag – mit insgesamt 33 Zählern wird das Team von Trainer Martin Schmidt wohl bis zum Schluss zittern müssen.

In der ersten Halbzeit zeigten die Hausherren vor 34.000 Zuschauern nur in der Anfangsphase, dass sie in die Bundesliga gehören. Gegen die ohne eine Reihe von Leistungsträgern angetretene Borussia war Mainz zunächst das etwas bessere Team. Yoshinori Muto scheiterte in der 3. Minute per Kopf an Gladbachs Torwart Yann Sommer.

Angesichts der vielen verletzten Kaderspieler “pfeifen wir aus dem letzten Loch”, hatte Hecking nach der Pokalpartie gesagt. Außenverteidiger Oscar Wendt hatte gegen Frankfurt einen Ellenbogenbruch erlitten und das Lazarett (unter anderem Raffael, Christoph Kramer, Thorgan Hazard und Fabian Johnson) noch vergrößert.

Beim FSV fehlte Levin Öztunali, der zuletzt ebenfalls angeschlagene Stürmer Jhon Cordoba wurde eingewechselt (62.). Als Spielmacher lief erneut der beim 2:2 bei Rekordmeister Bayern München starke Spanier Bojan Krkic auf.

Statt auf die Offensive mussten sich die Gastgeber aber zunehmend auf die Verteidigung konzentrieren. Die Gäste wurden im Verlauf der ersten halbe Stunde immer stärker. Stindl schloss dann einen Konter über den schnellen Schulz ab.

Die Antwort der Gastgeber, die nur eines der letzten fünf Heimspiele gegen Mönchengladbach gewonnen hatten, ließ auf sich warten. Das Schmidt-Team wirkte geschockt – erst recht nach dem Gegentreffer unmittelbar nach dem Wiederanpfiff, bei dem die komplette Mainzer Abwehr viel zu behäbig verteidigte.

In der letzten halben Stunde wurden die Mainzer zwar aktiver, der FSV tat sich aber schwer gegen die nun noch dichter stehende Fohlen-Abwehr und brachte zunächst nur Distanzschüsse zustande.

Beim FSV waren Stefan Bell und Fabian Frei die besten Spieler, im Gladbach-Trikot überzeugten Schulz und Jannik Vestergaard.

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Muenchen, Deutschland, 22.04.2017, Bundesliga 30. Spieltag, FC Bayern Muenchen - 1. FSV Mainz 05, Thomas Mueller (FCB) Mats Hummels (FCB) enttaeuscht, enttaeuschung ( DeFodi048

Munich Germany 22 04 2017 Bundesliga 30 Matchday FC Bavaria Munich 1 FSV Mainz 05 Thomas Mueller FCB Mats Hummels FCB DISAPPOINTED Disappointment DeFodi048

Champions-League-Kater: FC Bayern patzt gegen Mainz

via Sky Sport Austria

(SID) – Bayern München ist nach dem bitteren Aus in der Champions League überraschend auch auf dem Weg zur Bundesliga-Meisterschaft gestrauchelt. Vier Tage nach der Viertelfinal-Pleite bei Real Madrid kam die offensichtlich verkaterte Mannschaft von Trainer Carlo Ancelotti gegen Abstiegskandidat FSV Mainz 05 nicht über ein 2:2 (1:2) hinaus.

Bojan Krkic (3.) mit seinem ersten Treffer für Mainz und Daniel Brosinski (40., Foulelfmeter) brachten die Gäste in der ersten Hälfte zweimal in Führung. Arjen Robben (16.) gelang der zwischenzeitliche Ausgleich. Thiago (73.) verhinderte zumindest die erste Liga-Heimniederlage seit März 2016 (1:2 gegen Mainz), mehr war für kraft- und ideenlose Münchner nicht drin.

Überdies vergrößerten sich vor dem DFB-Pokal-Halbfinale am Mittwoch gegen Borussia Dortmund Ancelottis Personalsorgen: David Alaba musste mit einer Verletzung im linken Bein früh raus (16.).

Vor 75.000 Zuschauern in der ausverkauften Allianz Arena taten sich die Bayern von Beginn an schwer gegen mutige Mainzer. Beim 0:1 setzte sich Krkic nach einem schlimmen Fehlpass von Arturo Vidal gegen Thiago durch und ließ Neuer-Vertreter Sven Ulreich aus elf Metern keine Abwehrchance. In der 15. Minute musste Ulreich gegen Levin Öztunali sogar das 0:2 verhindern.

Dann erst lösten die Bayern ihre Madrider Schockstarre etwas: Robben traf nach dem ersten durchdachten Angriff über Ersatzkapitän Thomas Müller und Franck Ribéry aus halblinker Position zum Ausgleich. Angetrieben von Müller erspielten sich die Bayern nun ein Übergewicht, ohne die gewohnte Dominanz auszustrahlen.

Müller vor Pokal-Gipfel: “Wer nicht bei 100 Prozent ist, liebt das Spiel nicht”
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Stattdessen blieb der Rekordmeister anfällig in der Abwehr, wo nach Alabas Verletzung in Abwesenheit der für Dortmund geschonten Innenverteidiger Jerome Boateng und Javi Martínez nun Joshua Kimmich aushalf – und das nicht immer glücklich. Sein Foul an Yoshinori Muto brachte den Elfmeter zum 1:2. Kurz vor der Pause rettete Kimmich aber nach Ulreich-Patzer gegen Alexander Hack vor der Linie.

Nach dem Seitenwechsel wurden die Bayern dominanter, doch die Mainzer Viererabwehr vor Torhüter Jannik Huth, der erneut den Vorzug vor Jonas Lössl erhalten hatte, hielt mit etwas Glück und viel Geschick dagegen. Wenn sie doch einmal geschlagen war, war Huth meist zur Stelle: Der 23-Jährige parierte stark gegen Thiago (47.) und Joker Kingsley Coman (62.).

Doch der Druck der Bayern nahm immer mehr zu. Nach Zuspiel von Robben traf Thiago aus 16 Metern zum 2:2.

Beitragsbild: Imago

Mainz siegt nach Jobgarantie für Schmidt – Hertha enttäuscht

via Sky Bundesliga HD

SID – Die Jobgarantie für Martin Schmidt hat ihre Wirkung nicht verfehlt und lässt den FSV Mainz im Abstiegskampf ein wenig durchatmen: Die Rheinhessen feierten beim 1:0 (1:0) gegen die international ambitionierte Hertha aus Berlin den ersten Sieg nach zuvor fünf Pleiten in Serie.

Die Berliner indes kassierten die achte Auswärtsschlappe in Folge und haben durch diese Misere einen Vereins-Negativrekord aufgestellt. Sie mussten damit einen weiteren Rückschlag im Kampf um die Qualifikation für die Europa League hinnehmen.

Vor rund 30.579 Zuschauern besiegelte Danny Latza (45.+1) den ersten Mainzer Heimerfolg seit über neun Wochen. Es war gleichzeitig ein verspätetes Geburtstagsgeschenk für Schmidt, der am Mittwoch 50 Jahre alt geworden war. Trotz der Talfahrt in den letzten Wochen hatte der Schweizer nach der 0:1-Niederlage am vergangenen Spieltag beim SC Freiburg von FSV-Sportdirektor Rouven Schröder eine Jobgarantie bis Saisonende erhalten.

Vor dem Anpfiff waren 20.000 T-Shirts mit der Aufschrift “Mainzbleibt1” an die Fans verteilt worden, um den Schulterschluss zwischen den Anhängern, der Stadt und dem Team zu dokumentieren. Vor der Arena hingen viele Dutzend “100 Prozent für unser Ziel”- Transparente.

Und die Rheinhessen zeigten von Beginn an, dass sie um die brenzlige Situation wissen. Die Schmidt-Mannschaft, die auf den kurzfristig ausgefallenen Levin Öztunali (Muskelprobleme) sowie Stammkeeper Jonas Lössl (Knieblessur) und Jean-Philippe Gbamin (Rotsperre) verzichten musste, präsentierte sich gegen die tief stehenden Berliner äußerst bissig.

Fehlende spielerische Klasse wurde von Seiten des Abstiegskandidaten mit großer Kampfkraft wettgemacht. Zu klaren Chancen kam es in einer intensiven Partie aber erst nach einer knappen halben Stunde. Doch Latza (26.) und Jhon Cordoba (29.) scheiterten zunächst.

Der emsige Latza wurde aber wenig später belohnt, als er mit einem Schlenzer aus rund 19 Metern ins untere Toreck erfolgreich war. Allerdings wurde sein Schuss vom Kopf des Hertha-Innenverteidigers John Anthony Brooks unhaltbar abgefälscht. Es war das fünfte Saisontor von Mittelfeldspieler Latza.

Die erschreckend lethargisch wirkende Hertha fand offensiv so gut wie gar nicht statt und hatte in der ersten Hälfte keine klare Torgelegenheit. Negativ machte sich wohl auch das Fehlen von Mittelfeldantreiber Vladimir Darida (Gelbsperre) sowie der verletzten Valentin Stocker und Niklas Stark bemerkbar.

Nach einer gesalzenen Halbzeitansprache von Berlins Coach Pal Dardai kamen die Gäste wesentlich agiler aus der Kabine. Salomon Kalou hatte wenig später dann auch die Führung auf dem Fuß, doch Geburtstagskind Jannik Huth im Mainzer Tor parierte aus kurzer Entfernung prächtig (49.).

Mainz kämpfte sich zurück in das Spiel – immer wieder frenetisch angefeuert von den Fans. Nach einem Handspiel des eingewechselten Herthaners Alexander Esswein im eigenen Strafraum, der nach einem Schuss von Jairo aus kurzer Distanz den Arm nicht mehr wegziehen konnte, gab es Diskussionen (64.). Doch Schiedsrichter Deniz Aytekin ließ weiterlaufen.

 

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V.l.n.r. Daniel BROSINSKI (MZ), Fabian FREI (MZ), Trainer Martin SCHMIDT (MZ), Stefan BELL (MZ) sind enttaeuscht, enttäuscht, Enttäuschung, Enttaeuschung, traurig, nachdenklich, nachdenkend, Fussball 1. Bundesliga, 25. Spieltag, FSV Mainz 05 (MZ) - RB Leipzig (L) 2:3, am 05.04.2017 in Mainz/ Deutschland. Â

v l n r Daniel Brosinski MZ Fabian free MZ team manager Martin Schmidt MZ Stefan Bell MZ are DISAPPOINTED disappointed Disappointment Disappointment sad contemplative thoughtful Football 1 Bundesliga 25 Matchday FSV Mainz 05 MZ RB Leipzig l 2 3 at 05 04 2017 in Mainz Germany Â

Fünfte Pleite in Folge: FSV-Trainer Schmidt steht vor dem Aus

via Sky Bundesliga HD

SID – Trainer Martin Schmidt steht beim Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05 vor dem Aus. Die abstiegsbedrohten Rheinhessen unterlagen am 28. Spieltag 0:1 (0:0) bei Aufsteiger SC Freiburg und kassierten damit die fünfte Pleite in Folge. Vor der Partie hatte FSV-Sportchef Rouven Schröder drei Punkte im Breisgau als ein “Muss” bezeichnet.

Der eingewechselte Joker Nils Petersen besiegelte mit seinem Tor beim ersten Ballkontakt (70.) die Niederlage der Mainzer, die zuvor zehn Partien in Folge nicht gegen den Sport-Club verloren hatten. Für den Europa-League-Anwärter aus Freiburg war es der erste Heimsieg nach drei Begegnungen ohne Dreier zu Hause.

Vor dem Anpfiff hatte ein Motivations-Video des früheren Mainzer Trainers Jürgen Klopp für Schlagzeilen gesorgt. In dem Clip, den zwei Fans bei einem Besuch Klopps in Liverpool gedreht haben, fordert der ehemalige FSV-Coach die ganze Stadt zum Zusammenhalt im Abstiegskampf auf.

Allzu viel Wirkung hinterließ das Video zunächst nicht. Vor 24.000 Zuschauern im Schwarzwaldstadion begannen die Gäste, bei denen Stammtorwart Jonas Lössl (Knieprobleme), Gaetan Bussman, Emil Berggreen sowie die gesperrten Jean-Philippe Gbamin und Jairo Samperio fehlten, in der Offensive eher verhalten.

Immerhin verbuchten die Mainzer zu Beginn eine deutliches Plus beim Ballbesitz. So erlebte Lössl-Ersatz Jannik Huth in den ersten 20 Minuten ein ruhiges Bundesligadebüt. Die Freiburger, die ohne Marc Torrejon, Maximilian Philipp, Nicolas Höfler, Manuel Gulde und Karim Guede auskommen mussten, konzentrierten sich auf die Defensive.

Nach einer halben Stunde hatten sich beide Teams nicht einmal den Ansatz einer echten Torchance erarbeitet. Die Partie war ein Langweiler, das machte Schmidt an der Seitenlinie zu schaffen. Der 49 Jahre alte Schweizer war sichtlich nervös – wie in vielen Szenen auch seine Schützlinge. Das torlose Remis zur Pause entsprach voll und ganz dem Spielverlauf.

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Kurz nach dem Seitenwechsel verbuchte der Freiburger Janik Haberer die erste Möglichkeit der Partie (48.), auf der Gegenseite scheiterte der Argentinier Pablo De Blasis an SC-Torwart Alexander Schwolow (50.). Fünf Minuten später verzog der Freiburger Vincenzo Grifo seinen Distanzschuss nur knapp.

Danach ging auf beiden Seiten erneut nicht viel. Der FSV wurde von der Angst vor Fehlern gehemmt, Freiburg leistete sich zahlreiche Fehler im Spielaufbau. Nach einer Stunde waren weder die Mainzer noch die Breisgauer einem Tor nahe, danach sorgte FSV-Stürmer Jhon Cordoba für Gefahr (64. und 68.). Dann traf Petersen.

Beste Spieler aufseiten der Freiburger waren Caglar Söyüncü und Julian Schuster. Bei Mainz konnten Yoshinori Muto und Stefan Bell überzeugen.

 

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LEIPZIG, GERMANY - APRIL 01: Team of Leipzig celebrates after the Bundesliga match between RB Leipzig and SV Darmstadt 98 at Red Bull Arena on April 1, 2017 in Leipzig, Germany. (Photo by Maja Hitij/Bongarts/Getty Images)

Leipzig hält Königsklassen-Kurs – FSV-Trainer Schmidt vor dem Aus

via Sky Bundesliga HD

SID – Mit der Cleverness eines Topteams hat RB Leipzig seine “Pole Position” im Dreikampf um die direkte Champions-League-Qualifikation verteidigt und die Abstiegsängste beim FSV Mainz 05 geschürt. Trotz einer schwachen ersten Hälfte gewann der Aufsteiger am 27. Spieltag der Fußball-Bundesliga 3:2 (0:0) beim FSV. Damit hat der Tabellenzweite seinen Vorsprung auf 1899 Hoffenheim (vier Punkte) und Borussia Dortmund (fünf Zähler) gewahrt.

“Wir haben in der zweiten Halbzeit zwei schnelle Tore gemacht und hatten dadurch ein wenig Ruhe”, sagte Leipzigs Emil Forsberg: “Am Ende wurde es aber richtig schwierig, denn die Mainzer haben nochmal alles reingehauen.”

Der Österreicher Marcel Sabitzer (48.), Nationalspieler Timo Werner (52.) und Mittelfeldstar Naby Keita (81.) besiegelten mit ihren Toren die vierte Mainzer Niederlage in Folge – das ist ein neuer Negativrekord unter Trainer Martin Schmidt, über dessen Ablösung bereits spekuliert wird.

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Ganz anders sieht die Bilanz von Ralph Hasenhüttl aus: Der RB-Trainer hat alle seine vier Spiele als Coach gegen Mainz gewonnen – daran änderten auch die  FSV-Treffer durch Jairo Samperio (69.) per Foulefmeter und Yoshinori Muto (90.+1) nichts mehr. Zuvor hatte Jean-Philippe Gbamin (89.) nach einem groben Foulspiel die Rote Karte gesehen. In den Schlussminuten lagen die Nerven blank, es gab zahlreiche üble Foulspiele.

Die 26.379 Zuschauer in der Mainzer Arena sahen zu Beginn engagierte Gastgeber, die den Ernst der Lage offenbar erkannt hatten. Der FSV ging hohes Tempo, und Gbamin sorgte in der 7. Minute per Freistoß zum ersten Mal für Gefahr.

Auch nach dieser Szene bestimmten die Mainzer, die ohne Gaetan Bussmann, Emil Berggreen und den gesperrten Danny Latza auskommen mussten, das Geschehen. Levin Öztunali hatte die Führung auf dem Fuß, wurde aber abgeblockt (12.). Von den Leipzigern, bei denen Werner nach seinem auskurierten Muskelfaserriss in der 41. Minute eingewechselt wurde, war in der ersten Viertelstunde nicht viel zu sehen.

In der 21. Minute hätte Spielmacher Bojan Krkic eigentlich die verdiente Mainzer Führung erzielen müssen, das frühere “Wunderkind” schob den Ball aber neben das am Tor. Drei Minuten später war es erneut Gbamin, der aus der Distanz Maß nahm – der abgefälschte Schuss strich knapp am Pfosten vorbei.

Die Leipziger wurden erst nach 25 Minuten etwas stärker. Yussuf Poulsen sorgte bei einem Konter für einen Hauch von Gefahr (27.). Die etwas bessere Phase der Gäste dauerte allerdings nicht lange an, der FSV übernahm wieder das Kommando – Öztunali konnte eine weitere Möglichkeit nicht nutzen (34.).

Hasenhüttl reagierte noch vor der Pause auf die schwache Vorstellung seiner Mannschaft und brachte den offensiven Werner für den von einem Platzverweis bedrohten Innenverteidiger Dayot Upamecano (41.).

Nach dem Seitenwechsel kam es aus Mainzer Sicht wie es kommen musste – die mangelhafte Chancenverwertung wurde durch das siebte Saisontor Sabitzers betraft. Kurz darauf legte Werner mit seinem 15. Saisontreffer nach. Danach waren die Gastgeber sichtlich geschockt, Leipzig hatte alles weitgehend im Griff.

Das änderte sich erst, als Diego Demme den Mainzer Giulio Donati im Strafraum zu Fall brachte und Samperio vom Punkt vollstreckte. In der 73. Minute hätte der eingewechselte Japaner Muto fast den Ausgleich erzielt, sein Kopfball landete am Außenpfosten.

Beste Spieler aufseiten der Mainzer waren Jhon Cordoba und Öztunali. Bei Leipzig konnten Emil Forsberg und Torwart Peter Gulacsi überzeugen.

 

Beitragsbild: Getty Images

Ingolstadt, Deutschland, 02.04.2017, Bundesliga 26. Spieltag, FC Ingolstadt 04 - 1. FSV Mainz 05, Daniel Brosinski (M05) enttaeuscht, enttaeuschung ( DeFodi507

Ingolstadt Germany 02 04 2017 Bundesliga 26 Matchday FC Ingolstadt 04 1 FSV Mainz 05 Daniel Brosinski M05 DISAPPOINTED Disappointment DeFodi507

1:2 im Kellerduell in Ingolstadt: Mainz gerät in Not

via Sky Bundesliga HD

Für den FSV Mainz 05 wird die Lage im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga immer prekärer, der FC Ingolstadt hat dagegen ein Lebenszeichen gesendet. Die Schanzer gewannen das Kellerduell gegen schwache Mainzer mit 2:1 (1:0). Das Team von Trainer Martin Schmidt steht nach dem fünften Spiel ohne Sieg hingegen nur noch wegen der besseren Tordifferenz nicht auf dem Relegationsplatz.

Der FCI hat trotz des Erfolgs weiter sieben Punkte Rückstand auf Platz 16 und dem FC Augsburg, kann aber am Mittwoch (20.00 Uhr/Sky) im direkten Duell weiteren Boden gutmachen. “Wir haben ganz viel von dem umgesetzt, was wir sehen wollten”, sagte Trainer Maik Walpurgis: “Zum Glück haben wir nach dem Ausgleich schnell zurückgeschlagen.” Mainz steht ebenfalls am Mittwoch gegen den Tabellenzweiten Leipzig erheblich unter Druck.

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In einem Kampfspiel mit wenig spielerischem Glanz brachte Roman Brégerie die Schanzer, die zuletzt aus vier Spielen nur einen Punkt geholt hatten, in der 10. Minute in Führung. Der Ausgleich entsprang einem Eigentor durch Marvin Matip nach Freistoß von Levin Öztunali (71.), doch Florent Hadergjonaj gelang nur zwei Minuten später mit einer verunglückten Flanke das 2:1. Für Mainz war es die achte Auswärtsniederlage in den letzten neun Partien.

Ingolstadt suchte zunächst forsch seine Chance. Die Schanzer ließen Mainz im Mittelfeld wenig Platz und setzten die 05er unter Druck. Schon in der Anfangsphase hatten die Gäste einige brenzlige Situationen zu überstehen, ehe Brégerie traf. Nach Ecke von Markus Suttner stand der Franzose völlig frei am Fünfmeterraum und köpfte ein.

Die 05er hatten dagegen erhebliche Probleme im Aufbau, leisteten sich viele Fehler und blieben auch in den Zweikämpfen meist nur zweiter Sieger. Nach zuletzt drei Spielen mit nur einem Punkt wirkte Mainz deutlich verunsichert.

Erst nach einer halben Stunde wurde es etwas besser, weil sich nun Ingolstadt etwas zurückzog und nicht mehr so aktiv war. Eine nennenswerte Chance konnte Mainz vor der Pause aber dennoch nicht herausspielen. Lediglich bei einer verunglückten Freistoß-Flanke Öztunalis wurde es kurz einmal brenzlig für den FCI. Auf der anderen Seite landete ein Schuss von Dario Leczano nur am Außennetz (38.).

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Schmidt stellte nach dem Wechsel auf Dreierkette um und richtete sein Team offensiver aus. Das Spiel der Gäste wurde so dominanter – und gefährlicher. Zunächst scheiterte Öztunali am stark reagierenden Martin Hansen (47.), dann blockte Suttner einen Schuss des Mainzer Offensivspielers in höchster Not ab (55.). Der FCI ließ sich nun zurückdrängen, zeigte aber nach dem Ausgleich Moral.

 

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Eichin: “Mainz und Augsburg werden Probleme kriegen”

via Sky Sport Austria

Thomas Eichin gibt bei Sky Sport News HD seine Prognose zum Abstiegskampf in der Bundesliga ab.

Eichin: “Mainz und Augsburg werden Probleme kriegen”
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Guido Burgstaller (FC Schalke 04) kommt gegen Andre Ramalho (FSV Mainz 05) und Niko Bungert (FSV Mainz 05) zum Schuss, FSV Mainz 05 vs FC Schalke 04, Fussball, 1. Bundesliga, 19.03.2017, Foto Neis / Eibner Mainz Copyright: xNeisx/Eibner-Pressefotox EP_ans

Guido Burgstaller FC Schalke 04 , against André Ramalho FSV Mainz 05 and Nikolaos Bungert FSV Mainz 05 to shot FSV Mainz 05 vs FC Schalke 04 Football 1 Bundesliga 19 03 2017 Photo Neis Eibner Mainz Copyright xNeisx Eibner Pressefotox EP_ANS

Burgstaller bereitet Schalke-Siegtor in Mainz vor

via Sky Bundesliga HD

Die neuen Schalker “Eurofighter” haben ihre Kämpfer-Mentalität mit in die Bundesliga gebracht. Trotz einer durchwachsenen Vorstellung setzten sich die Königsblauen am 25. Spieltag dank des Treffers von Sead Kolasinac (50.) mit 1:0 (0:0) beim FSV Mainz 05 durch. Drei Tage nach dem Einzug ins Viertelfinale der Europa League bescherten die Schalker ihrem Sportchef Christian Heidel eine gelungene Rückkehr an die alte Wirkungsstätte.

Was der Sieg für die Mannschaft von Trainer Markus Weinzierl Wert ist, wird sich erst in den kommenden Wochen zeigen. Schalke (33 Punkte) liegt vier Zähler hinter Platz sechs und sechs Punkte vor dem Relegationsrang. Dagegen sind die Mainzer (29) definitiv im Abstiegskampf angekommen.

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Die 30.847 Zuschauer in der Mainzer Arena sahen zu Beginn starke Schalker. Die Gäste, die im Europacup-Viertelfinale auf den niederländischen Rekordmeister Ajax Amsterdam treffen, gingen engagiert und konzentriert zu Werke. Nur ganz vorne fehlte die Durchschlagskraft, echte Torchancen konnte sich die Weinzierl-Elf in der ersten Viertelstunde nicht erarbeiten.

Die Mainzer, die auf die gesperrten Innenverteidiger Stefan Bell und Alexander Hack sowie Emil Berggreen und Karim Onisiwo verzichten mussten, waren fast ausschließlich in der Defensive beschäftigt. Nicht einmal Konter brachten die Rheinhessen zunächst zustande – zu stark war der Schalker Druck. Das änderte sich in der 19. Minute, als Jhon Cordoba zum ersten Mal für Gefahr sorgte.

Mitte der ersten Hälfte ließen die Schalker deutlich nach. Mainz kam immer besser in die Partie und bestimmte sogar das Geschehen. Die Königsblauen leisteten sich leichte Fehler, der Leistungsabfall innerhalb weniger Minuten war eklatant.

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Eigentlich hätte Mainz gegen Ende des ersten Durchgangs in Führung gehen müssen. Doch Cordoba (37.), der gebürtige Gelsenkirchener Danny Latza sowie der starke Bojan Krkic (beide 38.) konnten die Chancen nicht nutzen. Mit dem torlosen Remis zur Pause waren die Gäste gut bedient.

Ohne große Probleme verlief in der ersten Hälfte der Arbeitstag von Referee Wolfgang Stark (Ergolding), der seit Sonntag alleiniger Rekord-Schiedsrichter der Bundesliga (339 Einsätze) ist.

Kurz nach dem Seitenwechsel brachte die erste gute Schalker Aktion in der zweiten Hälfte die Führung. Kolasinac schloss seinen Antritt gekonnt ab. Nach dem Rückstand drängten die Gastgeber auf den Ausgleich. In dieser Phase hatte Schalke mehrmals Glück, war aber selbst bei Kontern gefährlich. Die größte Chance ließ Nabil Bentaleb aus, als er allein aufs Tor zulief (90.).

Beste Spieler aufseiten der Mainzer waren Krkic und Levin Öztunali. Bei den Schalkern überzeugten Kapitän Benedikt Höwedes und Torwart Ralf Fährmann.

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SID as tl

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GER, 1. FBL, SV Darmstadt 98 vs 1. FSV Mainz 05 11.03.2017, Jonathan-Heimes-Stadion am Boellenfalltor, Darmstadt, GER, 1. FBL, SV Darmstadt 98 vs 1. FSV Mainz 05, im Bild: Aytac Sulu (SV Darmstadt 98 4) jubelt ueber sein Tor zum 1:0 Foto © nordphoto / Fabisch nordphotox/xFabisch

ger 1 FBL SV Darmstadt 98 vs 1 FSV Mainz 05 11 03 2017 Jonathan Home Stadium at Böllenfalltor Darmstadt ger 1 FBL SV Darmstadt 98 vs 1 FSV Mainz 05 in Picture Aytac Sulu SV Darmstadt 98 4 cheering ueber be goal to 1 0 Photo © nordphoto Fabisch nordphotox xFabisch

2:1 gegen Mainz: Darmstadt hofft auf das Wunder

via Sky Bundesliga HD

Hoffnungsschimmer oder doch nur eine Eintagsfliege? Tabellenschlusslicht Darmstadt 98 hat nach zuletzt drei Niederlagen nacheinander wieder gewonnen. Am 24. Spieltag der Fußball-Bundesliga setzten sich die Lilien gegen den FSV Mainz 05 mit 2:1 (2:1) durch. Ob der vierte Erfolg in dieser Spielzeit aber auch als Initialzündung für eine Aufholjagd taugt, muss zumindest angezweifelt werden.

Abwehrchef Aytac Sulu (5.) sowie Sidney Sam (12.) erzielten in einer spektakulären Anfangsphase die schnellste Zwei-Tore-Führung der Darmstädter Bundesliga-Historie, für Mainz traf einzig Robin Quaison (45.+3). Das Darmstädter Team von Trainer Torsten Frings, nach Gelb-Rot für Mario Vrancic ab der 59. Minute dezimiert, belegt zwar immer noch den letzten Platz. Der Sieg könnte den Glauben an ein Wunder aber zumindest ein wenig zurückbringen.

Dieses hatte Frings, zumindest vor der Partie, nicht mehr für möglich gehalten. Die Niederlage vor einer Woche in Bremen (0:2) hatte ihm die letzten Hoffnungen auf ein Happy End geraubt. “Wir spielen nur noch für uns”, hatte der 40-Jährige gesagt, nachdem seine Mannschaft trotz einer ansehnlichen Leistung mal wieder mit leeren Händen dastand.

Kampflos geschlagen geben wollten sich die Südhessen am Samstag vor 17.400 Zuschauern aber nicht – das Spiel fand schließlich im Zeichen des vor einem Jahr verstorbenen Kult-Anhängers Jonathan Heimes statt. Die Gastgeber, denen neben Schlussmann Michael Esser und Mittelfeldspieler Jan Rosenthal kurzfristig auch noch Angreifer Antonio-Mirko Colak fehlte, gingen mit der ersten Chance des Spiels in Führung.

Kapitän Sulu höchstpersönlich, der mittlerweile auch in Mainz für seine Kopfballstärke bekannt sein sollte, kam nach einem Eckball nahezu ungestört zum Abschluss. Nachdem der Mainzer André Ramalho ungeschickt zu Werke gegangen war, verwandelte Sam den fälligen Strafstoß – Standing Ovations waren die Folge.

Die beiden Treffer spielten den Darmstädtern in die Karten, aus einer kompakten Defensive heraus versuchten sie, das Geschehen zu kontrollieren. Trotz einiger Unkonzentriertheiten insbesondere im Spielaufbau gelang das fast perfekt: Bis kurz vor der Halbzeitpause kamen die harmlosen Mainzer kaum einmal gefährlich vor das Darmstädter Tor, praktisch mit dem Halbzeitpfiff verkürzte dann aber Quaison. Zuvor hatte Schiedsrichter Frank Willenborg (Osnabrück) dem FSV einen Handelfmeter verwehrt (41.).

Nach dem Seitenwechsel hätten die Lilien den alten Abstand wieder herstellen und ein bisschen Ruhe in die nun hektische Partie bringen können, doch sowohl der starke Vrancic (51.) als auch Sven Schipplock (52.) vergaben aus aussichtsreicher Position. Der Platzverweis für Vrancic erschwerte den Kampf um den Sieg für die Hausherren erheblich, die Mainzer witterten spätestens jetzt ihre Chance.

Mit teilweise vier Spielern auf einer Linie in vorderster Reihe drängten die Gäste auf den Ausgleich, einzig die zündenden Ideen fehlten zum Ausgleich. Auf der anderen Seite erfolgten die Entlastungsangriffe der Darmstädter immer seltener. Der Mainzer Stefan Bell sah in der 89. Minute Gelb-Rot.

SID nr cp

 

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Levin Mete Oeztunali (1. FSV Mainz 05) gegen Ricardo Rodriguez (VfL Wolfsburg) - 04.03.2017: 1. FSV Mainz 05 vs. VfL Wolfsburg, Opel Arena

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Ein Punkt beim Jonker-Debüt: Wolfsburg verpasst Befreiungsschlag

via Sky Bundesliga HD

Der VfL Wolfsburg hat beim Einstand des neuen Trainers Andries Jonker immerhin einen Punkt geholt. Das 1:1 (1:1) beim FSV Mainz 05 reichte aber nicht zum erhofften Befreiungsschlag im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga. Auf den Niederländer, der am Montag vorgestellt worden war, wartet noch viel Arbeit.

Nationalspieler Mario Gomez erzielte zunächst per Kopf die VfL-Führung (20.), es war sein 145. Tor im 258. Bundesliga-Spiel. Jhon Cordoba gelang aber nur vier Minuten später der Ausgleich (24.) für den FSV, der sich in dieser Saison wohl keine großen Sorgen mehr um den Abstieg machen muss.

Jonkers Vorgänger Dieter Hecking und Valerien Ismael, der am vergangenen Sonntag entlassen worden war, hatten in 22 Saisonspielen nur 22 Punkte geholt – weniger waren es in der Bundesliga-Historie des VfL zu diesem Zeitpunkt noch nie gewesen. Entsprechend hoch waren die Erwartungen für die Partie in Mainz.

 

 

Vor 27.238 Zuschauern begannen die Gäste aber ziemlich nervös. Die neu formierte Abwehr hatte große Mühe, die Hausherren vom eigenen Strafraum fernzuhalten. Die Offensive um den Ex-Mainzer Yunus Malli, der den VfL in der Winterpause 12,5 Millionen Euro gekostet hatte, blieb in der Anfangsviertelstunde ungefährlich.

Das erste Gomez-Tor seit über 460 Minuten resultierte aus einer Standardsituation. Bei dem Eckball von Ricardo Rodriguez ließ die FSV-Abwehr den Torschützen sträflich alleine. Vor dem Gegentreffer auf der anderen Seite rutschte Jeffrey Bruma weg und ermöglichte so dem seit Wochen stark spielenden Levin Öztunali die perfekte Vorlage für Cordoba.

Jonker ließ die Wölfe nach dem 1:2 gegen Werder Bremen wieder mit einer Vierer- statt einer Dreierkette spielen. Im Tor ersetzte Koen Casteels den verletzten Kapitän Diego Benaglio. FSV-Trainer Martin Schmidt vertraute der gleichen Startelf, die in der vergangenen Woche 2:0 bei Bayer Leverkusen gewonnen hatte.

Nach dem Ausgleich kontrollierte der FSV, der in seiner Bundesliga-Geschichte gegen keinen anderen Klub so oft wie gegen Wolfsburg getroffen hat, weitestgehend die Begegnung. Die Wölfe, die mit der Hypothek von fünf Niederlagen aus den letzten sechs Pflichtspielen angereist waren, wirkten in dieser Phase mut- und wirkungslos.

Auch nach der Pause strahlte der VfL zunächst nur bei Einzelaktionen etwas Gefahr aus. FSV-Torwart Jonas Lössl musste einen Distanzschuss von Riechedly Bazoer parieren (55.).

SID mj mh

 

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Artikelbild: Imago

25.02.2017, Fussball GER, 1. Bundesliga Saison 2016 2017, 22. Spieltag, Bayer 04 Leverkusen - FSV Mainz 05, Jubel Levin Oeztunali, Levin Öztunali (Mainz 05), li., und Gaetan Bussmann (Mainz 05)

25 02 2017 Football ger 1 Bundesliga Season 2016 2017 22 Matchday Bayer 04 Leverkusen FSV Mainz 05 cheering Levin Oeztunali Levin Öztunali Mainz 05 left and Gaetan Bussmann Mainz 05

Pleite gegen Mainz: Bayer-Aufholjagd jäh gestoppt

via Sky Bundesliga HD

(SID) – Der FSV Mainz 05 hat seine Auswärtspleitenserie beendet und gleichzeitig die Aufholjagd des Champions-League-Starters Bayer Leverkusen jäh gestoppt. Nach zwei Siegen in Folge unterlagen die Werkskicker am Karnevalssamstag den Rheinhessen mit 0:2 (0:2). Zuvor hatten die Kicker aus der Karnevalshochburg sechsmal in Folge auswärts verloren (2:16 Tore).

Innenverteidiger Stefan Bell (3.) per Kopf nach Eckball des Ex-Leverkuseners Levin Öztunali und Öztunali per Freistoß aus 28 Metern (11.), der an Freund und Feind vorbeiging, schossen die Gäste frühzeitig mit 2:0 in Führung. Am vergangenen Dienstag hatte Bayer in der Königsklasse im Achtelfinalhinspiel gegen Atletico Madrid schon eine bittere 2:4-Schlappe zu Hause hinnehmen müssen.

Schmidt: “Nach guten Leistungen kommen häufig schwächere Spiele”
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Die Leverkusener wirkten in der Anfangsphase völlig vor der Rolle. Schon in der zweiten Minute unterlief Kapitän Lars Bender ein katastrophaler Fehlpass. Der Kolumbianer Jhon Cordoba stürmte allein auf das Bayer-Tor zu, scheiterte aber am glänzend reagierenden Torwart Bernd Leno. Nach dem 1:0 besaß der auffällige Uwe-Seeler-Enkel Öztunali freistehend per Kopf auf Flanke von Pablo Di Blasis die nächste gute Chance, doch der Ball ging knapp am Bayer-Tor vorbei.

Die Gastgeber fanden nur mühsam Tritt. Außenverteidiger Tin Jedvaj (14.) scheiterte per Kopf aus kurzer Distanz an FSV-Keeper Jonas Lössl. Der 17-jährige Kai Havertz (34.) fand aus 16 Metern ebenfalls in Lössl seinen Meister. Zwei Minuten später prüfte Cordoba mit einem Schuss mit der Hacke erneut Leno, der aber per Fußabwehr klärte. Die Vorarbeit hatte Gaetan Bussmann geleistet. Zur Pause gab es ein heftiges Pfeifkonzert von den Bayer-Fans.

Schmidt: “Haben uns mit kämpferischer Leistung belohnt”
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Die Werkskicker zeigten in der Tat Fußball zum Abgewöhnen in der ersten Halbzeit, die Abwehr war ein Torso. Ohne Esprit und Zweikampfhärte konnten die Mainzer kaum unter Druck gesetzt werden. Auch der Mexikaner Javier Chicharito Hernandez, beim 3:2 im Hinspiel noch dreifacher Torschütze, stand lange Zeit klar im Schatten seiner Gegenspieler.

Bayer-Coach Roger Schmidt brachte in der 54. Minute in Mittelstürmer Stefan Kießling einen zusätzlichen Angreifer. Aber die Angriffsaktionen von Leverkusen wurden zunächst nicht zwingender. Ein Freistoß von Kevin Volland (62.) wurde von Lössl pariert. Roger Schmidt brachte zudem Nationalspieler Julian Brandt (67.) für Havertz.

Schmidt: “Die Mannschaft will”
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Die Bestnoten bei Bayer verdienten sich Leno und Ömer Toprak. Beim FSV gefielen vor allem Öztunali, Cordoba und Bell.

 

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Beitragsbild: Imago

 

 

HAMBURG, GERMANY - SEPTEMBER 24:  Michael Gregoritsch (L) of Hamburg and Arturo Vidal of Muenchen compete for the ball during the Bundesliga match between Hamburger SV and Bayern Muenchen at Volksparkstadion on September 24, 2016 in Hamburg, Germany.  (Photo by Joern Pollex/Bongarts/Getty Images)

Der Kampf des HSV gegen die Negativserie beim FC Bayern am Samstag live nur bei Sky

via Sky Sport Austria

Der Nord-Süd-Klassiker am Samstag ab 14.00 Uhr mit Andreas Herzog als Gast bei Jan Henkel live und exklusiv bei Sky Der 22. Spieltag der Deutschen Bundesliga außerdem mit Wolfsburg – Bremen am Freitag, Leipzig – Köln am Samstag und Schalke – Hoffenheim am Sonntag Sky für jedermann: mit dem Streamingdienst Sky Ticket auch ohne lange Vertragsbindung bei allen Begegnungen der 22. Runde der Deutschen Bundesliga live dabei sein

Wien, 23. Februar 2017 – Zum Auftakt des 22. Spieltags geht es zunächst in die unteren Tabellengefilde. Am Freitagabend um 19.30 Uhr empfängt der VfL Wolfsburg den SV Werder Bremen zum Kellerduell. Nur drei Punkte trennt das derzeit auf dem Relegationsplatz liegende Team um Zlatko Junuzovic vom Tabellenvierzehnten aus Wolfsburg.

Das Fernduell im Titelrennen am Samstagnachmittag
Am Samstagnachmittag kommt es unter anderem zum Fernduell im Titelrennen. Moderator Jan Henkel begrüßt die Zuschauer um 14.00 Uhr live aus der Münchener Allianz Arena, in der er den ehemaligen Bundesliga-Profi und österreichischen Nationalspieler Andreas Herzog zu Gast hat.

Der HSV mit Michael Gregoritsch ist nach dem Elfer-Chaos der vergangenen Woche zu Gast beim FC Bayern. Der Nord-Süd-Klassiker war zuletzt eine einseitige Angelegenheit: Seit dem letzten HSV-Sieg im Jahr 2009 konnten die Bayern 13 von 16 Pflichtspielduellen für sich entscheiden, dreimal endete das Aufeinandertreffen unentschieden. Zeitgleich kommt es in Leipzig zum Duell der österreichischen Trainer: RB mit Trainer Hasenhüttl empfängt die Kölner von Peter Stöger. Diese und alle weiteren Begegnungen überträgt nur Sky als Einzelspiele und in der Original Sky Konferenz.

Im Anschluss an die Nachmittagsspiele trifft Hertha BSC auf Eintracht Frankfurt im „bwin Topspiel der Woche“.

Schalke – Hoffenheim am Sonntag zum Abschluss der Runde
Zum Abschluss der Runde sind am Sonntag noch einmal vier österreichische Teamspieler im Einsatz: Markus Suttner und Lukas Hinterseer empfangen mit ihrem FC Ingolstadt Borussia Mönchengladbach, beim FC Schalke 04 treffen Schöpf und Burgstaller nach dem Aufstieg ins Achtelfinale der Europa League auf Hoffenheim.

Der 22. Spieltag der Deutschen Bundesliga bei Sky und Sky Go sowie ohne lange Vertragsbindung mit Sky Ticket und in zahlreichen Sky Sportsbars:

Freitag:
19.30 Uhr: VfL Wolfsburg – SV Werder Bremen auf Sky Sport Bundesliga 1 HD

Samstag:
14.00 Uhr: Vorberichte und Original Sky Konferenz auf Sky Sport Bundesliga 1 HD
15.15 Uhr: FC Bayern München – Hamburger SV auf Sky Sport Bundesliga 2 HD
15.15 Uhr: SC Freiburg – Borussia Dortmund auf Sky Sport Bundesliga 3 HD
15.15 Uhr: RB Leipzig – 1. FC Köln auf Sky Sport Bundesliga 4 HD
15.15 Uhr: Bayer 04 Leverkusen – 1. FSV Mainz 05 auf Sky Sport Bundesliga 5 HD
15.15 Uhr: SV Darmstadt 98 – FC Augsburg auf Sky Sport Bundesliga 6 HD

17.30 Uhr: „bwin Topspiel der Woche“: Hamburger SV – SC Freiburg auf Sky Sport Bundesliga 1 HD und über die Taktik-Cam auf Sky Bundesliga 3 HD

Sonntag:
15.00 Uhr: FC Ingolstadt – Borussia Mönchengladbach auf Sky Sport Bundesliga 2 HD
17.00 Uhr: FC Schalke 04 – TSG 1899 Hoffenheim auf Sky Sport Bundesliga 1 HD und Sky Sport Bundesliga UHD
19.30 Uhr: „Sky90 – die Kia Fußballdebatte“ auf Sky Sport Bundesliga 1 HD

Beitragsbild: Getty Images

GER, 1. FBL, 1. FSV Mainz 05 vs SV Werder Bremen 18.02.2017, Opel-Arena, Mainz, GER, 1. FBL, 1. FSV Mainz 05 vs SV Werder Bremen, im Bild Thomas Delaney (SV Werder Bremen 6) jubelt ueber sein Tor zum 2:0 mit Fin Bartels ( 22, SV Werder Bremen), Zlatko Junuzovic ( 16, SV Werder Bremen) Foto © nordphoto / Fabisch nordphotox/xFabisch

ger 1 FBL 1 FSV Mainz 05 vs SV Werder Bremen 18 02 2017 Opel Arena Mainz ger 1 FBL 1 FSV Mainz 05 vs SV Werder Bremen in Picture Thomas Delaney SV Werder Bremen 6 cheering ueber be goal to 2 0 with Fin Bartels 22 SV Werder Bremen Zlatko Junuzovic 16 SV Werder Bremen Photo © nordphoto Fabisch nordphotox xFabisch

Bremen siegt in Mainz – Junuzovic mit Assist

via Sky Bundesliga HD

Werder Bremen hat mit dem ersten Sieg seit sieben Spielen seine Negativserie beendet und Trainer Alexander Nouri etwas Luft verschafft. Die Hanseaten gewannen bei ihrem Lieblingsgegner FSV Mainz 05 nach einer mutigen Leistung 2:0 (2:0) und sammelten wertvolle Punkte im Kampf gegen den ersten Abstieg aus der Bundesliga seit 36 Jahren. Die Gastgeber müssen weiter auf ihren ersten Sieg seit drei Jahren gegen Werder warten.

Jung-Nationalspieler Serge Gnabry (16.) köpfte die Bremer nach einem Eckball von Zlatko Junuzovic in Führung, Winter-Neuzugang Thomas Delaney (23.) verwandelte einen Freistoß von der Strafraumgrenze direkt. Mit 19 Punkten nach 21 Spieltagen stecken die Bremer aber weiter im Tabellenkeller.

Mit der Startelf-Rückkehr von Kapitän Clemens Fritz, der bei den vergangenen beiden Spielen zu Beginn nur auf der Bank saß, setzte Nouri auch erstmals in diesem Jahr wieder auf eine Viererkette. Torhüter Jaroslav Drobny war trotz abgesessener Sperre wegen einer Schulterblessur nicht im Kader.

Für die Mainzer hagelte es auch einen Tag nach dem zweijährigen Jubiläum von Trainer Martin Schmidt vor heimischem Publikum gegen Bremen die siebte Niederlage in den vergangenen zehn Heimspielen. Nur gegen Bayern München schnitten die Rheinhessen schlechter ab.

Zunächst sahen die 27.281 Zuschauer eine ausgeglichene Partie, die offensiven Bremer entwickelten aber zunehmend mehr Zug zum Tor. Vor allem Gnabry und Fin Bartels waren über die Außenlinien gefährliche Flankengeber.

Die Bremer Mannschaft setzte im Anschluss um, was Nouri ihnen zwei Tage vor seinem “Schicksalsspiel” mit auf den Weg gegeben hatte: “Offensiv-Chancen konsequenter nutzen und im Defensiv-Bereich die richtigen Entscheidungen treffen”. Vor allem die Verteidigung stand viel stabiler als in den vergangenen Spielen. So verzeichneten die Mainzer in der ersten Halbzeit nur eine Torchance des Kolumbianers Jhon Córdoba (31.).

Nach der Pause kamen die Mainzer engagierter aus der Kabine und setzten die Hanseaten unter Druck. Der sonst nicht immer sichere Wiedwald hielt die Zwei-Tore-Führung nach einem Kopfball von Pablo De Blasis (50.) für die Bremer fest.

Direkt im Anschluss hätte Bremen fast auf 3:0 erhöht, ein Schuss von Niklas Moisander rollte auf der Torlinie des FSV entlang, Kapitän Stefan Bell konnte aber noch rechtzeitig klären. Der auffällige Däne Delaney musste nach einem Zusammenprall mit Córdoba verletzt ausgewechselt werden und wurde mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ins Krankenhaus gebracht.

Beste Spieler bei den Bremern waren Fritz und Wiedwald, bei Mainz war allenfalls Córdoba auffällig.

SID eh tl

 

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Nouri: “Wir sprechen die Dinge knallhart an”

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Der Werder-Coach spricht vor dem Mainz-Spiel nochmal vom Zusammenhalt der Mannschaft.

Nouri: “Wir sprechen die Dinge knallhart an”
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MAINZ, GERMANY - FEBRUARY 10:  Jairo Semperio of Mainz celebrates his team's second goal during the Bundesliga match between 1. FSV Mainz 05 and FC Augsburg at Opel Arena on February 10, 2017 in Mainz, Germany.  (Photo by Simon Hofmann/Bongarts/Getty Images)

Mainz feiert gegen Augsburg ersten Sieg des Jahres

via Sky Bundesliga HD

 

SID – Nicht der frühere Zuspieler von Lionel Messi, sondern der Enkel von Uwe Seeler hat den FSV Mainz 05 aus der Krise geschossen. Beim 2:0 (1:0) gegen den FC Augsburg erzielte Levin Öztunali das erlösende Führungstor für den Fußball-Bundesligisten, der seinen  ersten Sieg des Jahres feierte. Neuzugang Bojan Krkic stand zwar erstmals in der Startelf, der einstige Barcelona-Profi blieb aber weitgehend blass.

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Öztunali schloss in der 31. Minute einen starken Konter, den er selbst eingeleitet hatte, mit dem Kopf ab. Jairo Samperio traf in der zweiten Halbzeit per Elfmeter (62.), den FCA-Torwart Marwin Hitz mit einem Foul an Jhon Cordoba verursacht hatte.

Die mit zuletzt zwei Siegen im Rücken angereisten Augsburger hatte dem nichts mehr entgegenzusetzen und kassierten die fünfte Auswärtsniederlage in Mainz in Folge. Der FCA rutschte vorübergehend auf Platz elf ab, der FSV kletterte auf den neunten Rang.

In der von Fehlpässen geprägten Anfangsphase waren die Hausherren die aktivere Mannschaft, die immerhin versuchte, gefährlich vor das FCA-Tor zu kommen. Die Augsburger standen aber zunächst kompakt und hatten kaum Mühe mit den Mainzer Angriffsbemühungen. In der Offensive gelang auch den auf Konter spielenden Gästen wenig.

Die nur 23.371 Zuschauer (Mainzer Minusrekord in dieser Saison) bekamen deshalb in den ersten 20 Minuten bei Temperaturen um den Gefrierpunkt kaum Strafraumszenen zu sehen. Einzig eine scharfe Hereingabe von Cordoba brachte ein wenig Gefahr, Martin Hinteregger klärte aber souverän (16.).

Im Anschluss wurden die Mainzer, die zuvor sechs Spiele gegen Augsburg nicht verloren und 16 von 18 möglichen Punkte geholt hatte, besser und setzten die Schwaben unter Druck. Vor der FSV-Führung verloren die Gäste den Ball am Mainzer Strafraum und konnten dann Öztunali, Jean-Philipp Gbamin und Cordoba, der dem durchgestarteten Seeler-Enkel den Ball per Kopf servierte, nicht mehr stoppen.

Sowohl den Torschützen als auch Gbamin hatte FSV-Trainer Martin Schmidt neben Krkic nach dem 0:4 bei 1899 Hoffenheim in die Startelf beordert. FCA-Trainer Manuel Baum musste im Vergleich zum 3:2 gegen Werder Bremen auf Dominik Kohr (Gelb-Sperre) und den Ex-Mainzer Ja-Cheol Koo (Sprunggelenkverletzung) verzichten – Neuzugang Moritz Leitner stand aber nicht im Kader.

Die Gäste hatten auch nach der Pause Mühe, wieder ins Spiel zu finden. Dass Hitz dann auch noch Cordoba im Strafraum von den Beinen holte, erschwerte die Aufholjagd. Krkic’ Arbeitstag war nach 69 Minuten beendet, der zweimalige Champions-League-Gewinner wurde für Yoshinori Muto ausgewechselt.

Bei Mainz verdienten sich Gbamin und Cordoba die Bestnoten, bei Augsburg überzeugte Daniel Baier.

SID mj jz

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