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Gladbach verpasst Europa League

via Sky Bundesliga HD

Borussia Mönchengladbach hat die vierte Europacup-Teilnahme in Folge verpasst. Die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking musste sich am letzten Spieltag der Fußball-Bundesliga mit einem 2:2 (0:0) gegen Absteiger Darmstadt 98 begnügen. Die Lilien verabschiedeten sich damit mit ihrem vierten Punkt im 17. Auswärtsspiel aus der Liga.

Thorgan Hazard (50.) und Raffael (65.) hatten Gladbach zweimal in Führung gebracht, Sven Schipplock (63.) und Marcel Heller (90.) glichen für Darmstadt jeweils aus.

Bevor Bundesliga-Rekord-Schiedsrichter Wolfgang Stark (Ergolding) die 344. und gleichzeitig letzte Begegnung seiner Karriere anpfiff, wurden bei den Gastgebern zwei Profis verabschiedet. Andreas Christensen kehrt zum englischen Meister FC Chelsea zurück, und Mahmoud Dahoud wechselt zum Pokalfinalisten Borussia Dortmund.

Kurios: Kramer tauscht Trikot mit Schiri Stark
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Vor 54.014 Zuschauern im ausverkauften Borussia-Park übernahmen die Gastgeber von Beginn an die Spielkontrolle, doch scheiterten sie immer wieder am ganz starken Daniel Heuer Fernandes. Der 98-Schlussmann verhinderte in der ersten Halbzeit gleich mehrfach einen Rückstand und parierte gegen Hazard (6.), Lars Stindl (20.), Fabian Johnson (26.) und Jonas Hofmann (34.) glänzend.

Gegen die defensiv eingestellten Gäste mangelte es dem Gladbacher Spiel aber auch an Genauigkeit und Tempo. Besonders Offensivspieler Raffael leistete sich in aussichtsreichen Situationen immer wieder leichtfertige Ballverluste. Darmstadt war zum Abschied aus der Bundesliga bemüht, immer wieder Nadelstiche zu setzen. Ein Schuss von Marcel Heller verfehlte sein Ziel aber knapp (16.), zudem rettete Gladbachs Innenverteidiger Jannik Vestergaard für seinen bereits geschlagenen Torhüter Yann Sommer artistisch kurz vor der Torlinie (30.).

Nach dem Wechsel war dann auch Heuer Fernandes machtlos. Eine Hereingabe von Hazard flog an Freund und Feind vorbei zur Gladbacher Führung ins lange Eck. Die Fohlen drängten in der Folge auf die Entscheidung. Dahoud scheiterte aber an Heuer Fernandes (54.), und Hazard brachte den Ball zudem in aussichtsreicher Position nicht unter Kontrolle (60.).

Für ihren fahrlässigen Umgang mit den eigenen Chancen wurde die Borussia bestraft. Antonio Colak köpfte dem eingewechselten Schipplock ans Knie, von dort sprang der Ball zum Ausgleich ins Netz. Nur zwei Minuten jedoch später brachte Raffael die Gladbacher per Kopf aber vorübergehend wieder auf Kurs, ehe Heller den Gästen noch das ehrenvolle Remis sicherte.

SID om dk

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Jordan Torunarigha (Berlin) bejubelt seinen Treffer zum 0-2 beim Spiel SV Darmstadt gegen Hertha BSC Berlin in der 1. Fussball Bundesliga am 13.05.2017, Darmstadt Copyright: xBermel/Eibner-Pressefotox EP_mbl

Jordan Torunarigha Berlin cheered his Results to 0 2 the Game SV Darmstadt against Hertha BSC Berlin in the 1 Football Bundesliga at 13 05 2017 Darmstadt Copyright xBermel Eibner Pressefotox EP_mbl

Hertha besiegt Auswärtsfluch und stellt Weichen für Europa

via Sky Bundesliga HD

SID – Hertha BSC scheint im Schlussspurt der Saison wieder in die Spur zu finden und sich mit der Europa-League-Teilnahme zu belohnen. Das Team von Trainer Pal Dardai feierte durch das verdiente 2:0 (2:0) bei Absteiger Darmstadt 98 den ersten Auswärtserfolg seit 161 Tagen und zuvor neun Pleiten in der Fremde in Folge.

Vor 17.400 Zuschauern im Jonathan-Heimes-Stadion besiegelten Salomon Kalou (14.) und Jordan Torunarigha (28.) den Sieg der Berliner. Der Abstieg der Darmstädter nach zwei Jahren im Oberhaus war bereits am vergangenen Wochenende durch die Niederlage bei Bayer München (0:1) besiegelt worden.

Eine Woche nach der 1:4-Heimpleite gegen RB Leipzig agierte die Hertha zunächst abwartend, übernahm dann aber nach einer ausgeglichenen Anfangsphase die Initiative.

Trotz seiner Mittelfußverletzung stand überraschend Niklas Stark in der Startelf der Berliner, die allerdings wegen der Sperren von John Brooks und Sebastian Langkamp auch große Personalnot in der Abwehr hatten. Doch das wirkte sich nicht aus, da die Hessen in ihrem vorerst letzten Bundesliga-Heimspiel im Abschluss zu harmlos waren.

Die spielerisch überlegene Dardai-Elf indes hatte besonders im Strafraum der Gastgeber eine Lufthoheit. Zunächst köpfte der Ivorer Kalou nach einer Hereingabe des emsigen Vladimir Darida aus kurzer Entfernung ein und erzielte sein siebtes Saisontor.

Beim 2:0 kam der 19-jährige Torunarigha zu seinem ersten Bundesligatreffer. Eine stark angeschnittene Freistoßflanke von Marvin Plattenhardt verwandelte der diesmal als Innenverteidiger eingesetzte Torunarigha per Kopf.

Die Lilien mühten sich unter den ständigen Anfeuerungen ihrer treuen Fans redlich. Doch Patrick Banggaard (21.) verzog knapp. Weil 98-Coach Torsten Frings mit der Stabilität des defensiven Mittelfelds unzufrieden war, nahm er bereits in der 34. Minute Wilson Kamavuaka vom Feld und wechselte Jan Rosenthal ein. Der Routinier brachte zumindest Schwung ins Spiel des Absteigers.

Nach dem Wechsel gingen die Berliner kein unnötiges Risiko mehr ein und legten ihr Hauptaugenmerk auf eine sichere Defensive. Gut durchdachte Aktionen blieben in einer durchwachsenen Begegnung Mangelware. Rosenthal und Marcel Heller scheiterten mit einer Doppelchance am aufmerksamen  Gäste-Keeper Rune Jarstein (61.).

Bei Darmstadt stand auch Außenverteidiger Fabian Holland in der Startelf, der sich am Montag erneut einer Herz-Operation unterziehen muss.

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Muenchen, Deutschland, 06.05.2017, Bundesliga 32. Spieltag, FC Bayern Muenchen - SV Darmstadt 98, Aytac Sulu (D98) gestikuliert ( DeFodi048

Munich Germany 06 05 2017 Bundesliga 32 Matchday FC Bavaria Munich SV Darmstadt 98 Aytac Sulu D98 gesticulates DeFodi048

0:1 bei Meister Bayern: Darmstadt steigt ab

via Sky Bundesliga HD

Das Wunder bei Bayern München ist ausgeblieben: Der SV Darmstadt 98 steht als erster Bundesliga-Absteiger der Saison fest. Die Mannschaft von Trainer Torsten Frings unterlag dem deutschen Fußball-Meister mit 0:1 (0:1) und ist bei zwei ausstehenden Spielen nicht mehr zu retten.

Juan Bernat gelang in der 18. Minute in einem wenig unterhaltsamen Spiel das 1:0 für die Münchner, die sich bereits am vergangenen Samstag den 27. Titel gesichert hatten. Robert Lewandowski ging indes trotz einiger Chancen im Kampf um die Torjägerkanone mit dem Dortmunder Pierre-Emerick Aubameyang leer aus. In der 86. Minute scheiterte Darmstadts Hamit Altintop mit einem Foulelfmeter an Keeper Tom Starke.

Sulu: “War ein schleichender Prozess”
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Für die Lilien, die sich in der Allianz Arena tapfer gegen den Abstieg wehrten, dauerte das Abenteuer Bundesliga zwei Jahre. Die Rückkehr soll aber unter Frings, der mit den Bayern 2004/05 das Double gewonnen hatte, möglichst schnell gelingen. Frings hatte das Amt in Darmstadt am 29. Dezember von Norbert Maier übernommen und als Trainer-Neuling in seinen knapp fünf Monaten durchaus Akzente setzen können – auch wenn es letztendlich nicht reichte.

Sein Kollege Carlo Ancelotti rotierte wie angekündigt kräftig. Im Vergleich zum Pokal-Halbfinale gegen Dortmund (2:3) vor eineinhalb Wochen veränderte er sein Team gleich auf acht Positionen. So bekamen Spieler wie Renato Sanches, Douglas Costa oder Joshua Kimmich eine Bewährungschance. Costa, vor allem aber der verunsichert wirkende Europameister Sanches konnten diese nicht nutzen.

Starke: “Bin stolz auf die Titel”
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Die Bayern agierten trotz der vielen Umstellungen gewohnt dominant. Ohne Arjen Robben und Thiago fehlten oft aber die Ideen. So nahm sich Bernat ein Herz und erzielte nach schöner Einzelleistung sein 2. Saisontor. Bayern drehte nun kurz etwas auf. Darmstadts Torwart Michael Esser verhinderte mit einer Glanzparade das 0:2 nach einem Flugkopfball von Thomas Müller (26.). Schon zuvor hatte er sich einige Male als sicherer Rückhalt erwiesen. Zudem verfehlten Jerome Boateng (27.) und Costa (36.) nur um Zentimeter das Ziel.

Auf der anderen Seite war Starke fast beschäftigungslos. Der 36-Jährige vertrat bei seinem ersten Bundesligaspiel seit über drei Jahren (29.3.2014 3:3 gegen Hoffenheim) Sven Ulreich. Der 28-Jährige erlitt im Training eine Ellbogenverletzung und fällt wie Stammkeeper Manuel Neuer für den Rest der Saison aus.

Nach dem Wechsel änderte sich am Spiel wenig. Die Bayern drängten, ihnen fehlte aber die allerletzte Konsequenz. Die besten Chancen boten sich Lewandowski (53., 57., 69.). Die Darmstädter wären durch Patrick Jensen (64.) fast zum Ausgleich gekommen, Starke wehrte dessen Kopfball ab.

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Bremen's Peruvian striker Claudio Pizarro and Cologne's defender Dominique Heintz vie for the ball during the German first division Bundesliga football match Werder Bremen vs 1 FC Cologne in Bremen, northern Germany, on December 17, 2016. / AFP / PATRIK STOLLARZ / RESTRICTIONS: DURING MATCH TIME: DFL RULES TO LIMIT THE ONLINE USAGE TO 15 PICTURES PER MATCH AND FORBID IMAGE SEQUENCES TO SIMULATE VIDEO. == RESTRICTED TO EDITORIAL USE == FOR FURTHER QUERIES PLEASE CONTACT DFL DIRECTLY AT + 49 69 650050
        (Photo credit should read PATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images)

Peter Stöger empfängt Junuzovic und Co. – der 32. Spieltag der Deutschen Bundesliga live nur bei Sky

via Sky Sport Austria

Mögliche Entscheidungen im Rennen um die Königsklasse und im Abstiegskampf: Dortmund – Hoffenheim und Ingolstadt – Leverkusen am Samstag, HSV – Mainz am Sonntag Mit dem Streamingdienst Sky Ticket tages-, wochen- oder monatsweise auch ohne lange Vertragsbindung bei allen Spielen live dabei sein

Wien, 4. Mai 2017 – Drei Spieltage vor Saisonende ist in der Deutschen Bundesliga außer der Meisterschaft noch keine Entscheidung gefallen. Neben dem Rennen um die Ränge zwei bis vier streiten sich noch sieben Vereine um maximal drei  Plätze in der UEFA Europa League. Auf den Plätzen zwölf bis 18 zählt nur der Klassenerhalt. Sky berichtet am Wochenende live vom 32. Spieltag, an dem mehrere direkte Duelle für weitere Entscheidungen sorgen könnten.

Stöger: “Sehe mich nicht in China und fühle mich hier wohl”

Die Runde beginnt am Freitagabend ab 19.30 Uhr in Köln, wo der heimische FC die Mannschaft der Stunde aus Bremen empfängt. Mit einem Sieg könnte das Team von Peter Stöger den SV Werder in der Tabelle wieder überholen. Für die Bremer um Zlatko Junuzovic wäre die Rückkehr nach Europa mit einem erneuten Sieg zum Greifen nahe.

Junuzović vor Köln: “Das wird ein richtig geiles Spiel”
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Hochspannung an der Spitze und im Keller am Samstagnachmittag
Am Samstagnachmittag steigt dann die Spannung in allen Tabellenregionen. Der SV Darmstadt braucht einen Sieg beim alten und neuen Deutschen Meister in München, um dem Abstieg in die 2. Bundesliga nach zuletzt drei Siegen in Folge auch in dieser Woche zu entgehen. Darüber hinaus kommt es in der Partie zwischen dem FC Ingolstadt und Bayer Leverkusen zum Österreicher-Duell. Während die Schanzer mit einem Sieg nochmal Anschluss an das rettende Ufer herstellen könnten, hofft die Werkself, nicht noch tiefer in den Tabellenkeller zu rutschen. Am oberen Ende der Tabelle könnte es beim Duell zwischen dem BVB und Hoffenheim eine Vorentscheidung im Rennen um die direkte Qualifikation zur UEFA Champions League geben.

Nagelsmann: Wollen BVB im Zweikampf wehtun!
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Korkut: “Keiner hat ein Fragezeichen im Kopf”
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Tuchel vor Hoffenheim: “Fühlen uns bereit, sie zu schlagen”
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Diese und alle weiteren Begegnungen überträgt Sky am Nachmittag wahlweise als Einzelspiele oder in der Original Sky Konferenz.

Hertha gegen Leipzig am Samstagabend
Im Anschluss an die Nachmittagsspiele findet das letzte „bwin Topspiel der Woche“ dieser Saison statt. Im Berliner Olympiastadion geht es für die Hertha um wichtige Punkte im Kampf um die internationalen Plätze. Gegner RB Leipzig mit Trainer Ralph Hasenhüttl kann mit einem Sieg das Erreichen der Königsklasse perfekt machen.

Verlieren verboten: HSV gegen Mainz am Sonntag
Ein Schlüsselspiel im Abstiegskampf steht am Sonntagnachmittag auf dem Programm. Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie und dem 0:4 in Augsburg findet sich der HSV mit Michael Gregoritsch drei Spieltage vor Schluss auf dem Relegationsplatz wieder. Gegen die punktgleichen Mainzer, die beim letzten Auswärtsspiel einen Punkt beim FC Bayern entführen konnten, soll nun der Befreiungsschlag gelingen.

Vor Abstiegskrimi: So entspannt der HSV im Wachtelhof
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Komplettiert wird der Spieltag am Sonntagabend ab 19.30 Uhr bei der letzten Ausgabe von „Sky90 – die Kia Fußballdebatte“ in dieser Saison, direkt im Anschluss an das späte Sonntagsspiel zwischen Freiburg und Schalke. Burgstaller und Schöpf wollen nach ihrem Glanzauftritt gegen Leverkusen nachlegen und in Freiburg wichtige Punkte für den Kampf um Europa sammeln.

Mit den Supersport Tickets flexibel auch ohne lange Vertragsbindung live dabei
Mit Sky Ticket können auch alle Fußballfans, die keine Sky Kunden sind, mit flexiblen Tages-, Wochen- und Monatstickets ohne lange Vertragsbindung live dabei sein. Über das Internet bietet Sky Ticket alle Inhalte auf einer Vielzahl an Geräten wie Smart-TVs, Spielekonsolen, Tablets, Smartphones und weiteren Streaming-Geräten. Ausführliche Informationen sind unter skyticket.at verfügbar.

Der 32. Spieltag der Deutschen Bundesliga bei Sky und Sky Go sowie ohne lange Vertragsbindung mit Sky Ticket und in zahlreichen Sky Sportsbars:

Freitag:
19.30 Uhr: 1. FC Köln – SV Werder Bremen auf Sky Sport Bundesliga 1 HD

Samstag:
14.00 Uhr: Vorberichte und Original Sky Konferenz auf Sky Sport Bundesliga 1 HD
15.15 Uhr: Eintracht Frankfurt – VfL Wolfsburg auf Sky Sport Bundesliga 2 HD
15.15 Uhr: Borussia Dortmund – TSG 1899 Hoffenheim auf Sky Sport Bundesliga 3 HD
15.15 Uhr: FC Bayern München – SV Darmstadt 98 auf Sky Sport Bundesliga 4 HD
15.15 Uhr: Borussia Mönchengladbach – FC Augsburg auf Sky Sport Bundesliga 5 HD
15.15 Uhr: FC Ingolstadt 04 – Bayer 04 Leverkusen auf Sky Sport Bundesliga 6 HD

17.30 Uhr: „bwin Topspiel der Woche“: Hertha BSC – RB Leipzig auf Sky Sport Bundesliga 1 HD, über die Taktik-Cam auf Sky Bundesliga 3 HD

Sonntag:
15.00 Uhr: Hamburger SV – 1. FSV Mainz 05 auf Sky Sport Bundesliga 2 HD und Sky Sport Bundesliga UHD
17.00 Uhr: SC Freiburg – FC Schalke 04 auf Sky Sport Bundesliga 1 HD
19.30 Uhr: „Sky90 – die Kia Fußballdebatte“ auf Sky Sport Bundesliga 1 HD

Beitragsbild: Getty Images

celebrate the goal, Torjubel zum 2:0 von Jerome Gondorf (SV Darmstadt 98) - 29.04.2017: SV Darmstadt 98 vs. SC Freiburg, Johnny Heimes Stadion am Boellenfalltor

Celebrate The Goal goal celebration to 2 0 from Jerome Gondorf SV Darmstadt 98 29 04 2017 SV Darmstadt 98 vs SC Freiburg Johnny Home Stadium at Böllenfalltor

Dritter Sieg in Folge: Darmstadt will noch nicht absteigen

via Sky Bundesliga HD

SID – Darmstadt 98 hat seinen Abstieg aus der Fußball-Bundesliga mit einem historischen Sieg noch einmal um mindestens eine Woche verschoben. Dem Tabellenletzten gelangen am 31. Spieltag durch das 3:0 (2:0) gegen den SC Freiburg erstmals in seiner Vereinsgeschichte drei Erfolge in Serie – von einer Rettung sind die Südhessen bei acht Punkten Rückstand auf den Relegationsrang aber weiterhin meilenweit entfernt.

Und schon am nächsten Samstag dürfte das Ende des Lilien-Märchens besiegelt sein, wenn das Gastspiel beim Rekordmeister Bayern München ansteht. Doch daran dachte zunächst niemand, Fans und Spieler genossen den Erfolg, den Felix Platte (22.), Jerome Gondorf (45.+1) und Sven Schipplock (65.) mit ihren Treffern sicherstellten, in vollen Zügen.

Schipplock: “Wir sind Realist genug”
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Trotz der beiden zurückliegenden Siege, darunter die ersten Auswärtspunkte der laufenden Spielzeit überhaupt, hatte Darmstadts Trainer Torsten Frings keine Gedanken an ein mögliches Wunder verschwendet – kampflos aufgeben wollten die Hessen allerdings nicht.

Und das taten die Gastgeber vor 17.400 Zuschauern dann auch. Weil die Freiburger äußerst abwartend agierten und den Spielaufbau der Darmstädter erst ab der Mittellinie zu stören versuchten, kamen die Lilien immer wieder zu Abschlüssen, unter anderem durch den auffälligen Mario Vrancic (19./21.). Die Führung durch Platte, der per Kopf traf, war auch deshalb mehr als verdient.

Dass Freiburg nicht nur bei dieser Aktion zu schläfrig wirkte und bis zur Pause lediglich einmal in Person von Nils Petersen (14.) auf das Tor geschossen hatte, brachte SC-Coach Christian Streich mächtig in Rage. Immer wieder stand der 51-Jährige wild gestikulierend an der Seitenlinie.

Doch die SC-Profis konnten den Plan ihres Chefs nicht umsetzen. So blieb Darmstadt das dominierende Team, wenngleich der Treffer von Gondorf, ebenfalls mit dem Kopf erzielt, unmittelbar vor der Pause ein wenig überraschend kam.

Mit dem Beginn des zweiten Durchgangs wurden die Gäste ein wenig aktiver – und weil die Darmstädter weiterhin mutig nach vorne spielten, entwickelte sich eine unterhaltsame Partie. Die besseren Chancen besaßen dabei die Gastgeber durch Sandro Sirigu (56.) und den starken Gondorf (59.).

In der 64. Minute hätte Marcel Heller die Entscheidung herbeiführen können, als er alleine auf das Freiburger Tor zustürmte. Anstatt zu schießen, legte er denn Ball jedoch zu Gondorf quer, der in letzter Sekunde entscheidend gestört wurde. Besser machte es wenig später Schipplock.

 

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GER; 1.FBL Hamburger SV vs SV Darmstadt 98 22.04.2016, GER; 1.FBL Hamburger SV vs SV Darmstadt 98, im Bild Aytac Sulu (Darmstadt 04) schiesst das 1-0 fuer Darmstadt vorbei an Torhueter Christian Mathenia (Hamburg 31) und jubelt mit der Mannschaft Foto © nordphoto / Witke Local Caption nordphoto/xWitke

ger 1 FBL Hamburg SV vs SV Darmstadt 98 22 04 2016 ger 1 FBL Hamburg SV vs SV Darmstadt 98 in Picture Aytac Sulu Darmstadt 04 shoots the 1 0 for Darmstadt over to Goalkeeper Christian Mathenia Hamburg 31 and cheering with the Team Photo © nordphoto Witke Local CAPTION nordphoto xWitke

Darmstadt schockt den HSV: Lilien erkämpfen ersten Auswärtssieg

via Sky Sport Austria

(SID) – Der Tabellenletzte Darmstadt 98 hat seinen ersten Auswärtssieg der laufenden Saison erkämpft und den nahezu perfekten Abstieg aus der Bundesliga um eine weitere Woche aufgeschoben. Die Mannschaft von Trainer Torsten Frings gewann am 30. Spieltag überraschend mit 2:1 (0:0) beim enttäuschenden Hamburger SV.

Kapitän Aytac Sulu (51.) und Felix Platte (53.) trafen mit einem Doppelschlag für die Lilien kurz nach der Pause und vergrößerten damit gleichzeitig die Abstiegssorgen an der Elbe wieder massiv. Der geschockte HSV, der zuvor neun Spiele in Serie im Volksparkstadion ungeschlagen geblieben war, blieb fast alles schuldig, kam nur noch durch ein Eigentor von Fabian Holland (90.+3) zum Anschlusstreffer.

Vor 56.132 Zuschauern begann die Partie mit einer unschönen Szene. HSV-Fans hatten eine Rauchbombe und Böller gezündet, Schiedsrichter Sascha Stegemann (Niederkassel) unterbrach das Spiel für rund drei Minuten.

Als der Ball wieder rollte, übernahmen die Hamburger, bei denen Gisdol nach der Niederlage im Nordderby bei Werder Bremen wieder auf seinen Top-Angreifer Bobby Wood sowie Abwehrchef Kyriakos Papadopoulos bauen konnte, zunächst die Kontrolle. Die ganz zwingenden Chancen blieben aber zunächst aus. Auf der anderen Seite zeigte Darmstadt Biss, allerdings fehlte den Hessen auch lange die nötige Durchschlagskraft – HSV-Leihgabe Sven Schipplock und Sidney Sam saßen zunächst auf der Bank.

Mit der Zeit erhöhte der HSV den Druck, die Hausherren wurden auch spielerisch besser und lauerten auf Lücken in der Darmstädter Defensive. Doch Aaron Hunt und Co. fanden sie zunächst nicht. Die beste Hamburger Gelegenheit im ersten Durchgang hatte fast noch der Darmstädter Patrick Banggaard mit einem etwas verunglückten Klärungsversuch (36.). Ein Kopfball von Filip Kostic (47.) war kein Problem für Michael Esser im Tor der Gäste.

Dann bestraften Sulu und Platte die schläfrigen Hamburger mit den ersten echten Möglichkeiten der Gäste. Sulu reagierte nach einer Ecke im Durcheinander am schnellsten und drückte den Ball über die Linie, nur Sekunden später leistete sich Mergim Mavraj beim HSV einen schlimmen Fehlpass. Darmstadt schaltete konsequent um, Christian Mathenia war beim Schuss von Platte noch am Ball – doch das 0:2 konnte er nicht mehr verhindern.

In der Folge warf der HSV in seiner Verzweiflung alles nach vorne und kam auch zu Möglichkeiten. Wood (65.) und der eingewechselte Michael Gregoritsch (71.) vergaben aber aus aussichtsreicher Position.

Der HSV hatte seine Besten noch in Papadopoulos und Mathenia, bei Darmstadt konnten vor allem Sulu und Marcel Heller überzeugen.

Beitragsbild: Imago

 

Schalke in der Krise – Burgstaller verschießt Elfmeter

via Sky Bundesliga HD

Die Königsblauen in der Euro-Krise: Bei Schalke 04 herrscht nach der 1:2-Pleite bei Schlusslicht Darmstadt 98 Alarmstimmung. Das Team von Markus Weinzierl droht binnen einer Woche alle Ziele zu verspielen.

Fliegende Bierbecher und wüste Schimpftiraden aus der Fankurve waren die Quittung für die Euro-Krise der Königsblauen. Dem einen konnte Christian Heidel mit Müh und Not ausweichen – dem anderen stellte er sich mit betretener Miene.

Heidel: “Tiefpunkt”

“Wenn man beim Tabellenletzten verliert, kann man das natürlich als Tiefpunkt empfinden. Es ist alles schiefgelaufen, da kann ich es nachvollziehen, dass die Fans unzufrieden sind”, sagte der Manager von Schalke 04 nach der denkwürdigen 1:2 (0:1)-Pleite beim abgeschlagenen Ligaschlusslicht Darmstadt 98.

Schalke-Trainer Markus Weinzierl sprach von einer “total bitteren Niederlage” und vergrub seine Hände tief in den Hosentaschen. Die Achterbahnfahrt durch die Saison geht für die Knappen also weiter. Nur Darmstadt und Hertha BSC Berlin holten in der Fremde noch weniger Zähler als S04 (10).

Weinzierl: “Brauchen gegen Ajax eine ganz andere Leistung”
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Besonders Heidel war die Ratlosigkeit über die achte Auswärtsschlappe der laufenden Bundesligasaison deutlich anzusehen. Ebenso wie die Furcht vor dem doppelten K.o. Sollte Schalke am Donnerstag im Viertelfinal-Rückspiel der Europa League gegen Ajax Amsterdam (Hinspiel: 0:2) ausscheiden, würde das internationale Geschäft in der kommenden Runde wohl ohne den Kultklub aus Gelsenkirchen stattfinden. Damit müsste Schalke auf Einnahmen in Höhe von rund 10 Millionen Euro verzichten.

“Wir wissen, dass wir gegen Ajax eine andere Leistung brauchen”, sagte Weinzierl und setzt kurioserweise auf die Inkonstanz seiner Mannschaft: “Wir haben in dieser Saison ein ständiges Auf und Ab. Darauf hoffen wir auch am Donnerstag.” Allerdings hält sich die Zuversicht von Heidel in Grenzen. “Wenn man sich das Hinspiel anschaut, kann ich verstehen, dass der Pessimismus überwiegt”, äußerte der 53-Jährige. Die Königsblauen hoffen, dass Kapitän Benedikt Höwedes (Wade) und Sead Kolasinac (Adduktoren) bis Donnerstag wieder fit sind.

So schlecht wie zuletzt vor 18 Jahren

Weniger Punkte nach dem 29. Spieltag hatten die Schalker zuletzt in der Saison 1999/2000, als es am Ende nur zu Rang 13 reichte. “Wenn man sagt, man hat schon bessere Tage gehabt, ist es leicht untertrieben”, meinte Heidel.

Dass der Rückstand auf den anvisierten sechsten Platz vor den noch ausstehenden fünf Bundesligapartien vier Punkte beträgt, ist das Ergebnis von reichlich Unvermögen. Am Böllenfalltor überboten sich die Profis mit Slapstick-Einlagen beim Abschluss. Gleich sieben hunderprozentige Chancen ließ der Tabellenelfte aus (insgesamt 26:11 Torschüsse). Heidel: “Ich weiß nicht, was von der ganzen Dramaturgie noch hätte schiefgehen können.”

Es passte ins Bild, dass Torjäger Guido Burgstaller zudem mit einem Foulelfmeter am überragenden Darmstadt-Keeper Michael Esser scheiterte (58.). Und dass der junge Verteidiger Thilo Kehrer nach einer Notbremse in der 81. Minute die Rote Karte sah.

“Das ist alles schwierig zu erklären. Wir müssen weiterarbeiten und den Leuten zeigen, dass Schalke eine sehr große Mannschaft ist”, sagte Außenverteidiger Coke, der für den zwischenzeitlichen Ausgleich sorgte (75.), ehe Jerome Gondorf in der dritten Minute der Nachspielzeit den vielumjubelten Sieg der Lilien perfekt machte. Mario Vrancic (11.) hatte die Gastgeber früh in Führung gebracht.

Darmstadt vertagt Abstieg

Damit vertagten die Darmstädter den faktischen Gang ins Unterhaus erst einmal, nachdem sie zwischen der 75. und 93. Minute schon abgestiegen waren. Mit reichlich Leidenschaft und Glück hatten sie dem eigentlichen Favoriten letztlich den Schneid abgekauft. “Alle zerreißen sich jeden Tag im Training. Das hat sicher Seltenheitswert in solch einer aussichtslosen Situation”, lobte Gondorf den Charakter seines Teams.

SID

Bild: Getty Images

Darmstadt vertagt Abstieg, Burgstaller verschießt Elfmeter

via Sky Bundesliga HD

Dank eines Treffers von Jerome Gondorf in letzter Sekunde hat sich Schlusslicht Darmstadt 98 am Ostersonntag eine Schonfrist erkämpft und den unausweichlichen Abstieg aus der Fußball-Bundesliga vertagt. Die Hessen feierten beim 2:1 (1:0) gegen Schalke 04 erst ihren fünften Saisonsieg und sorgten bei den Gästen für Alarmstimmung. 98-Keeper Michael Esser parierte einen Strafstoß von Guido Burgstaller (57.).

Die Knappen indes, die bereits drei Tage zuvor im Viertelfinal-Hinspiel der Europa League bei Ajax Amsterdam (0:2) enttäuscht hatten, verlieren nach der achten Liga-Auswärtspleite die neuerliche Europacup-Qualifikation immer mehr aus den Augen. Schalke konnte beste Chancen nicht nutzen und zeigte auch große Schwächen in der Defensive.

Vor 17.400 Zuschauern im ausverkauften Stadion am Böllenfalltor besiegelten Mario Vrancic (11.) sowie Gondorf (90.+3) den viel umjubelten Erfolg der Lilien, die vor den noch ausstehenden fünf Spielen allerdings 14 Punkte Rückstand zum rettenden Ufer beziehungsweise Relegationsplatz 16 haben. Schalkes Spanier Coke (75.) hatte mit seinem ersten Bundesliga-Tor ausgeglichen, Thilo Kehrer (82.) sah bei den Gästen nach einer Notbremse Rot.

Gondorf: “Machen keinen Rentenkick daraus”

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Darmstadts Rettungs-Hoffnung ist nur noch theoretischer Natur – deshalb planen die Darmstädter Verantwortlichen bereits seit Wochen für das Unterhaus und haben für die Mission direkter Wiederaufstieg schon Ex-Nationalspieler Kevin Großkreutz (zuletzt VfB Stuttgart) verpflichtet.

Schalke präsentierte sich auch drei Tage nach dem enttäuschenden Viertelfinal-Hinspiel in der Europa League bei Ajax Amsterdam (0:2) in schwacher Verfassung und konnte kein Selbstvertrauen für das Rückspiel gegen die Niederländer am Donnerstag tanken. Zudem verpassten die Knappen einen wichtigen Schritt in Richtung neuerlicher Europacup-Qualifikation.

Von Beginn an wirkte die Defensive der Königsblauen um Hoger Badstuber nicht sattelfest. Trainer Markus Weinzierl hatte seine Abwehrreihe umbauen müssen, weil Kapitän Benedikt Höwedes (Wade) und Matija Nastasic (Gelbsperre) sowie weiterhin auch der wohl zum FC Arsenal wechselnde Sead Kolasinac (Adduktoren) nicht auflaufen konnten.

Auch bei der frühen Führung des Tabellenletzten machte die Schalker Hintermannschaft eine schlechte Figur und ließ sich mit einfachen Mitteln aushebeln. Der wieselflinke Marcel Heller musste nach seinem Lauf über die rechte Seite nur noch querlegen auf Vrancic, der mühelos seinen vierten Saisontreffer erzielte.

In der Folge forcierte der Favorit den Druck und sorgte für eine regelrechte Sturm-und-Drang-Phase im 98-Strafraum. Doch Darmstadt-Keeper Michael Esser vereitelte binnen vier Minuten hochkarätige Chancen von Kehrer, Badstuber (beide 18.) und Donis Avdijaj (21.). Weinzierl wurde am Spielfeldrand fast wahnsinnig und warf wütend seinen Mantel weg.

Danach verflachte die Partie. Die Hessen blieben aber durch ihre Steilpässe in die Nahtstellen der Gästeabwehr und ihre Konter gefährlich. Heller hatte mit einem Schlenzer über das S04-Gehäuse Pech (38.).

Auch nach dem Wechsel kaufte Darmstadt der Weinzierl-Elf mit großem kämpferischen Einsatz den Schneid ab. Nur bei Standards waren die Gäste gefährlich. Nach einem Freistoß köpfte Dennis Aogo knapp drüber (55.).

Im Anschluss an einen Rempler von Lilien-Kapitän Aytac Sulu gegen Daniel Caligiuri gab Schiedsrichter Patrick Ittrich dann einen umstrittenen Elfmeter. Doch der bislang beste Schalker Torschütze Burgstaller scheiterte am überragenden Esser.

SID ul cl

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Großkreutz wechselt im Sommer zu Darmstadt 98

via Sky Sport Austria

(SID) – Kevin Großkreutz hat gut einen Monat nach seiner Suspendierung beim VfB Stuttgart einen neuen Verein gefunden: Der Fußball-Weltmeister wechselt zur kommenden Saison zu Darmstadt 98. Das bestätigten die Lilien am Dienstag.

Großkreutz unterschrieb beim derzeitigen Tabellenletzten der Bundesliga einen Vertrag bis Juni 2019. “Ich freue mich riesig auf Darmstadt 98. Trainer Torsten Frings hat sich sehr um mich bemüht und zusammen mit den Verantwortlichen davon überzeugt, dass es der richtige Schritt für mich ist”, sagte der 28-Jährige und meinte: “Wie bei all meinen vorherigen Klubs werde ich alles dafür tun, dass wir gemeinsam Erfolg haben werden.”

Darmstadts Coach Frings hatte sich für die Verpflichtung des früheren Dortmunder Bundesligaprofis eingesetzt. “Kevin verfügt über eine unfassbare Erfahrung, ist Weltmeister, hat auf absolutem Top-Niveau gespielt – und ich habe in den Gesprächen gespürt, wie heiß er auf diese neue Herausforderung ist. Er wird sportlich und auch als Typ ein ganz wichtiger Baustein für unser Team in der kommenden Saison sein”, betonte Frings.

Großkreutz hatte Anfang März nach seiner Suspendierung in Stuttgart wegen seiner Verwicklung in eine Schlägerei noch erklärt, eine Auszeit vom Profifußball nehmen zu wollen.

 

 

09.04.2017, xfux, Fussball 1.Bundesliga, FC Ingolstadt 04 - SV Darmstadt 98, emspor emonline deloka, v.l. Markus Suttner (FC Ingolstadt) und Spieler FC Ingolstadt Torjubel, Goal celebration, celebrate the goal zum 3:2 Ingolstadt

09 04 2017 xfux Football 1 Bundesliga FC Ingolstadt 04 SV Darmstadt 98 emspor emonline deloka v l Markus Suttner FC Ingolstadt and Players FC Ingolstadt goal celebration Goal Celebration Celebrate The Goal to 3 2 Ingolstadt

Suttner schießt Ingolstadt im Kellerduell gegen Darmstadt zum Sieg

via Sky Bundesliga HD

Der Traum vom Klassenerhalt lebt: Der FC Ingolstadt hat seine beeindruckende Aufholjagd fortgesetzt und liegt nach einem hart erkämpften, aber verdienten 3:2 (1:2) im Kellerduell gegen Schlusslicht Darmstadt 98 nur noch einen Zähler hinter dem Relegationsplatz. Vor der englischen Woche hatte der Rückstand noch acht (!) Punkte betragen.

Den dritten Sieg in Serie für das Team von Trainer Maik Walpurgis leitete Pascal Groß in der 20. Minute ein. Mirko Vrancic gelang mit dem ersten Auswärtstor für die Lilien in diesem Jahr der Ausgleich (33.). In der 39. Minute legte er mit einem fragwürdigen Elfmeter nach. Vorausgegangen war ein vermeintliches Foul von Marcel Tisserand an Antonio Colak. Schiedsrichter Manuel Gräfe entschied erst nach Intervention seines Assistenten.

Der FCI zeigte jedoch Moral und glich durch Almog Cohen (68.) aus. Markus Suttner erzielte mit einem tollen Freistoß in den Winkel das umjubelte 3:2 (72.). Für die Schanzer war es eine Premiere: Noch nie in bisher zwei Jahren Fußball-Bundesliga hat der FCI drei Spiele in Folge gewonnen. Da war auch die Rote Karte gegen Romain Bregerie (87./Tätlichkeit) zu verschmerzen, Colak sah in dieser Szene bei den Gästen Gelb-Rot. Punktelieferant Darmstadt ist nach der 14. Pleite im 14. Auswärtsspiel und 14 Punkten Rückstand wohl nicht mehr zu retten.

Ingolstadt übernahm schnell das Geschehen. Sonny Kittel (13.), Matthew Leckie (15.) und vor allem Dario Lezcano (18.), der vor dem leeren Tor den Ball nicht richtig traf, hatten gute Chancen. Lezcano war dann aber maßgeblich an der Führung beteiligt, indem er Groß nach herrlichem Spielzug maßgenau bediente und dieser nur noch einschieben musste.

Der FCI blieb am Drücker, hatte deutliche spielerische Vorteile und weitere Chancen durch Kittel und Groß. Darmstadt hatte dem druckvollen Spiel der Gastgeber erst einmal wenig entgegenzusetzen. Da halfen auch sechs Änderungen nichts, die Frings nach dem 0:2 gegen Leverkusen in seiner Startelf vorgenommen hatte. Umso überraschender fiel der Ausgleich: Felix Platte legte ab, Vrancic traf mit einem Flachschuss von der Strafraumgrenze.

Gärtner zu Bregerie: War für mich keine Rote Karte

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Ein Treffer, der Wirkung zeigte. Ingolstadt verlor nun den Faden und wurde auch noch mit dem 1:2 bestraft. Kurz vor der Pause vergab Lezcano allerdings die Riesenchance zum Ausgleich, als er aus kurzer Distanz am stark reagierenden Michael Esser scheiterte.

Nach dem Wechsel tat sich Ingolstadt schwer, den Schwung der ersten halben Stunde wieder aufzunehmen. Bezeichnenderweise verzeichnete die beste Ingolstädter zunächst ein Darmstädter: Sandro Sirigu lenkte den Ball nach Groß-Ecke fast ins eigene Tor ab (53.). Auf der anderen Seite scheiterte Hamit Altintop mit einem Freistoß an Martin Hansen (61.). Ingolstadt erhöhte nun den Druck. Immanuel Höhn klärte nach einem Gestocher im Strafraum auf der Linie (64.), ehe Cohen im Nachsetzen traf. Suttner sorgte mit seinem vierten Saisontreffer für den wichtigen Heimsieg.

 

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DARMSTADT, GERMANY - APRIL 05: Kai Havertz (R) of Leverkusen is challenged by Hamit Altintop of Darmstadt during the Bundesliga match between SV Darmstadt 98 and Bayer 04 Leverkusen at Jonathan Heimes Stadion am Boellenfalltor on April 5, 2017 in Darmstadt, Germany.  (Photo by Alex Grimm/Bongarts/Getty Images)

Brandt und Volland lassen Bayer-Elf aufatmen

via Sky Bundesliga HD

SID – Bayer Leverkusen hat seinem neuen Trainer Tayfun Korkut im fünften Anlauf endlich den ersten Sieg beschert und die Minimalchance auf den Sprung in die Europa League gewahrt. Die Werkself kam durch das verdiente 2:0 (1:0) beim Tabellenschlusslicht Darmstadt 98 zum ersten Dreier nach zuvor acht Pflichtspielen ohne Sieg.

Vor 16.200 Zuschauern besiegelten die überragenden Julian Brandt (15.) und Kevin Volland (56.) den fünften Auswärtserfolg der Bayer-Elf, der in der neuen Runde aber weiterhin die erste Saison ohne Europacup seit sieben Jahren droht. Die abgeschlagenen Darmstädter, die erneut wacker kämpften, kassierten am 27. Spieltag die 20. Niederlage und haben sich längst mit dem Abstieg abgefunden.

“Endlich haben wir uns auch mal belohnt. Heute hat man gesehen, wie wir spielen wollen. Der Sieg war definitiv wichtig”, sagte ein nach langer Zeit mal wieder zufriedener Leverkusener Abwehrchef Ömer Toprak nach dem Match.

Die Leverkusener mussten erneut auf ihren besten Torschützen Javier “Chicharito” Hernandez sowie auf Innenverteidiger Jonathan Tah (beide verletzt) verzichten. Korkut, der am Mittwochabend zum 50. Mal bei einem Bundesligaspiel auf der Bank saß, hatte seine Mannschaft drei Tage nach dem enttäuschenden Unentschieden gegen den VfL Wolfsburg (3:3) auf vier Positionen verändert. Unter anderem standen Brand und Kevin Kampl wieder in der Startelf der Gäste.

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Die Partie nahm trotz der frischen Kräfte nur langsam Fahrt auf und wurde zunächst von vielen Fehlpässen geprägt. Lilien-Stammkeeper Michael Esser, der nach vierwöchiger Verletzungspause wieder im Kasten stand, musste zu Beginn nicht eingreifen.

Darmstadt versuchte immer wieder, mit hohen Bällen in den Leverkusener Strafraum zum Erfolg zu kommen. Einen daraus resultierenden und formidablen vorgetragenen Konter nutzte dann aber Brandt zum 1:0 für die Rheinländer. Nach Vorarbeit des starken Volland schob der Nationalspieler fast unbedrängt ins untere linke Eck ein.

Für die emsigen, aber glücklosen Gastgeber kam in der Folge erschwerend dazu, dass der Ex-Leverkusener Sidney Sam bereits nach einer knappen halben Stunde verletzt ausgewechselt werden musste. Die erste wirklich gute Gelegenheit der Darmstädter in einer schwachen und hektischen ersten Hälfte vergab Hamit Altintop, dessen Freistoß knapp über das Bayer-Gehäuse strich (33.).

Das Unentschieden wäre spätestens in der 41. Minute verdient gewesen, als Mario Vrančić ebenfalls mit einem Standard nur den Querbalken traf. Zuvor war der 27-Jährige dicht an der Strafraumgrenze von Toprak gefoult worden und hatte erfolglos Elfmeter gefordert. Schiedsrichter Benjamin Brand (Unterspiesheim) lag mit seiner Entscheidung aber richtig.

Nach dem Wechsel nutzte das Korkut-Team seine technische Überlegenheit in Person von Volland aus. In seinem 150. Bundesligaspiel verwertete der Ex-Hoffenheimer eine Brandt-Hereingabe perfekt, in dem er aus der Drehung unter die Latte schoss.

Darmstadt kämpfte aber unermüdlich weiter und hatte Chancen durch die eingewechselten Felix Platte (67.) und Jan Rosenthal (68.) , während die Leverkusener nicht mehr als nötig taten.

 

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RB Leipzig - Darmstadt / Fussball 1.Bundesliga Leipzig, 01.04.2017, Red Bull Arena, Fussball, 1.BL, GER, 24.Spieltag , RB Leipzig vs. SV Darmstadt 98 Tor für Leipzig, Torjubel nach dem Treffer zum 1:0 durch Torschütze Naby Keita (re., RB Leipzig) mit Trainer Ralph Hasenhüttl / Hasenhuettl (RB Leipzig) . ,

RB Leipzig Darmstadt Football 1 Bundesliga Leipzig 01 04 2017 Red Bull Arena Football 1 BL ger 24 Matchday RB Leipzig vs SV Darmstadt 98 goal for Leipzig goal celebration After the Results to 1 0 through Scorer Naby Keita right RB Leipzig with team manager Ralph Hasenhüttl Hasenhuettl RB Leipzig

Rückkehrer Keita trifft doppelt – Leipzig nach Sieg gegen Darmstadt wieder auf Kurs

via Sky Bundesliga HD

SID – Dank des von einem Kreislaufkollaps wiedergenesenen Naby Keita hat Aufsteiger RB Leipzig seine Schwächephase beendet. Das Team von Trainer Ralph Hasenhüttl gewann nach zuletzt zwei Niederlagen in Serie gegen den Tabellenletzten SV Darmstadt 98 mit 4:0 (1:0) – der 22-jährige Keita überzeugte bei seiner Rückkehr gleich mit zwei Toren und einer insgesamt starken Leistung.

Leipzig hat als Zweiter mit 52 Punkten im Rennen um die Champions League weiterhin die beste Ausgangsposition. Keita traf für die Leipziger bereits in der 12. Minute. Emil Forsberg (67.) und Willi Orban (79.) erhöhten anschließend, ehe Keita (80.) seine starke Leistung krönte.

Für die auswärts in dieser Saison noch punktlosen Hessen dürfte das Kapitel Bundesliga dagegen erst einmal nur noch acht Spiele dauern. Mit weiterhin 15 Punkten ist der Klassenerhalt für das Team von Torsten Frings eigentlich nur noch theoretisch möglich. Sandro Sirigu sah zudem wegen wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte (73.).

Vor 39.394 Zuschauern musste Hasenhüttl im Tor auf den grippekranken Peter Gulacsi verzichten. Für ihn gab Fabio Coltorti sein Bundesligadebüt. Für den verletzten Nationalstürmer Timo Werner spielte der Schotte Oliver Burke. Keita, der nach dem Spiel gegen den VfL Wolfsburg vor drei Wochen einen Kreislaufkollaps erlitten hatte, stand erstmals wieder im auf dem Platz.

Und der Nationalspieler Guineas unterstrich von Beginn an, wie wichtig er für das Leipziger Team ist. Mit großer Ballsicherheit und klugen Pässen war er in der Anfangsviertelstunde der auffälligste Akteur auf dem Spielfeld.

Fast schon logischerweise belohnte der 22-Jährige sich und seine Mannschaft für einen starken Beginn. Nach einem abgefälschten Schuss von Forsberg stand Keita im Darmstädter Strafraum völlig frei und schob volley zur Führung ein. Es war Keitas fünftes Saisontor, bereits zum vierten Mal traf er zum 1:0. Leipzig hatte auch im weiteren Spielverlauf gute Möglichkeiten auf ein zweites Tor. Doch Forsberg (17.) und Marcel Sabitzer (28.) scheiterten an Daniel Heuer Fernandes.

Forsberg: “Haben viel Spaß gehabt”

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Bereits Mitte der zweiten Halbzeit stellte Frings um. Er brachte Wilson Kamavuaka, stärkte das Mittelfeld – und hatte damit Erfolg. Darmstadt kam besser ins Spiel und hätte durchaus einen Treffer verdient gehabt. So vergab Sidney Sam (25.) genauso freistehend vor Coltorti wie kurz vor der Halbzeitpause Fabian Holland.

Die zweite Halbzeit begann wie die erste endete: Leipzig suchte das 2:0, Darmstadt versteckte sich nicht und kam vor allem über die rechte Seite zu gefährlichen Aktion. Doch wieder trafen die Leipziger: Forsberg schloss aus knapp 20 Metern ab, sein Schuss wurde unhaltbar für Heuer Fernandes noch abgefälscht. Der nach seiner mehrwöchigen Verletzungspause ebenfalls erstmals wieder eingesetzte Yussuf Poulsen vergab wenige später eine weitere Großchance. Orban und der überragende Keita legten dann noch nach.

Beste Spieler bei den Leipzigern waren Keita und Forsberg, bei Darmstadt überzeugten Torhüter Heuer Fernandes und Sam.

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Mario Gomez 1:0, Jannes Horn, Robin Knoche, Maximilian Arnold, Vieirinha, Luiz Gustavo Dias / Freude / Emotion / jubelnd / Jubel nach 1:0 / / Fußball Fussball / DFL erste 1.Bundesliga Herren / Saison 2016/2017 / 18.03.2017 / VfL Wolfsburg vs. SV Darmstadt /

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1:0 gegen Darmstadt: Gomez köpft Wölfe zum Pflichtsieg

via Sky Bundesliga HD

Der VfL Wolfsburg setzt unter Neu-Trainer Andries Jonker seinen Weg aus der Krise fort. Beim Heimdebüt des Niederländers gewannen die Wölfe am 25. Spieltag durch einen Kopfballtreffer von Mario Gomez (45.+1) 1:0 (1:0) gegen Darmstadt 98 und holten im Abstiegskampf damit den zweiten Sieg im dritten Spiel unter Jonker.

Wolfsburg, das aufgrund der 20-jährigen Bundesliga-Zugehörigkeit des Klubs in Jubiläumstrikots spielte, hat sich weiter von den Abstiegsplätzen entfernt, Darmstadt bleibt Letzter. Das Team von Torsten Frings hat längst nur noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt und bleibt auswärts ohne jeden Punktgewinn.

Dafür funktioniert in der Autostadt das Duo Jonker und Gomez wie geschmiert. Der Nationalspieler hat in jedem seiner acht Spiele unter Jonker (fünf beim FC Bayern) mindestens einen Treffer erzielt. Insgesamt sind es jetzt zwölf.

Vor 28.104 Zuschauern begannen die Wölfe, bei denen der erkrankte Offensiv-Mann Daniel Didavi (Infekt) passen musste und zudem Yannick Gerhardt (muskuläre Probleme) und Ricardo Rodríguez (Syndesmoseteilabriss) in der Viererkette fehlten, äußerst schwungvoll. Die Außen Vieirinha und Yunus Malli suchten immer wieder Gomez in der Sturmspitze – doch oft waren die Bemühungen auch viel zu unpräzise oder durchsichtig.

Frings musste auf seinen Defensivspezialisten Peter Niemeyer (Achillessehnenprobleme) verzichten und so waren die Darmstädter erst einmal damit beschäftigt, sich in der Abwehr zu organisieren. Entlastende Angriffe über den schnellen Sidney Sam waren Mangelware. Und so wirkten die Wolfsburger zwar überlegen, lange Zeit agierten sie aber auch nicht zwingend genug.

Doch dann setzte sich Gomez nach einer Flanke von Jannes Horn im Kopfballduell geschickt durch und nickte den Ball in bester Torjägermanier quasi mit dem Halbzeitpfiff über die Linie – es war sein neunter Saisontreffer. Nur kurz nach Wiederanpfiff hätte Riechedly Bazoer (47.) alles klar machen können, doch der Niederländer vergab nach einem guten Konter kläglich.

Insgesamt zog Wolfsburg in der zweiten Hälfte das Tempo an und stellte die Lilien vor mehr Probleme – doch die Niedersachsen nutzten ihre Chancen nicht. In der 55. Minute setzte Gomez den Ball über die Latte, dann scheiterte Paul-Georges Ntep an Darmstadt-Keeper Daniel Heuer Fernandes (67.). Zuvor war ein Treffer des Franzosen zurückgepfiffen worden, weil Vieirinhas Flanke im Tor-Aus gewesen sein soll (50.) – eine umstrittene Entscheidung.

Bei Wolfsburg überzeugten Gomez und Robin Knoche, Darmstadt hatte seine Besten in Torwart Heuer Fernandes und Marcel Heller.

SID ks rd

 

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GER, 1. FBL, SV Darmstadt 98 vs 1. FSV Mainz 05 11.03.2017, Jonathan-Heimes-Stadion am Boellenfalltor, Darmstadt, GER, 1. FBL, SV Darmstadt 98 vs 1. FSV Mainz 05, im Bild: Aytac Sulu (SV Darmstadt 98 4) jubelt ueber sein Tor zum 1:0 Foto © nordphoto / Fabisch nordphotox/xFabisch

ger 1 FBL SV Darmstadt 98 vs 1 FSV Mainz 05 11 03 2017 Jonathan Home Stadium at Böllenfalltor Darmstadt ger 1 FBL SV Darmstadt 98 vs 1 FSV Mainz 05 in Picture Aytac Sulu SV Darmstadt 98 4 cheering ueber be goal to 1 0 Photo © nordphoto Fabisch nordphotox xFabisch

2:1 gegen Mainz: Darmstadt hofft auf das Wunder

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Hoffnungsschimmer oder doch nur eine Eintagsfliege? Tabellenschlusslicht Darmstadt 98 hat nach zuletzt drei Niederlagen nacheinander wieder gewonnen. Am 24. Spieltag der Fußball-Bundesliga setzten sich die Lilien gegen den FSV Mainz 05 mit 2:1 (2:1) durch. Ob der vierte Erfolg in dieser Spielzeit aber auch als Initialzündung für eine Aufholjagd taugt, muss zumindest angezweifelt werden.

Abwehrchef Aytac Sulu (5.) sowie Sidney Sam (12.) erzielten in einer spektakulären Anfangsphase die schnellste Zwei-Tore-Führung der Darmstädter Bundesliga-Historie, für Mainz traf einzig Robin Quaison (45.+3). Das Darmstädter Team von Trainer Torsten Frings, nach Gelb-Rot für Mario Vrancic ab der 59. Minute dezimiert, belegt zwar immer noch den letzten Platz. Der Sieg könnte den Glauben an ein Wunder aber zumindest ein wenig zurückbringen.

Dieses hatte Frings, zumindest vor der Partie, nicht mehr für möglich gehalten. Die Niederlage vor einer Woche in Bremen (0:2) hatte ihm die letzten Hoffnungen auf ein Happy End geraubt. “Wir spielen nur noch für uns”, hatte der 40-Jährige gesagt, nachdem seine Mannschaft trotz einer ansehnlichen Leistung mal wieder mit leeren Händen dastand.

Kampflos geschlagen geben wollten sich die Südhessen am Samstag vor 17.400 Zuschauern aber nicht – das Spiel fand schließlich im Zeichen des vor einem Jahr verstorbenen Kult-Anhängers Jonathan Heimes statt. Die Gastgeber, denen neben Schlussmann Michael Esser und Mittelfeldspieler Jan Rosenthal kurzfristig auch noch Angreifer Antonio-Mirko Colak fehlte, gingen mit der ersten Chance des Spiels in Führung.

Kapitän Sulu höchstpersönlich, der mittlerweile auch in Mainz für seine Kopfballstärke bekannt sein sollte, kam nach einem Eckball nahezu ungestört zum Abschluss. Nachdem der Mainzer André Ramalho ungeschickt zu Werke gegangen war, verwandelte Sam den fälligen Strafstoß – Standing Ovations waren die Folge.

Die beiden Treffer spielten den Darmstädtern in die Karten, aus einer kompakten Defensive heraus versuchten sie, das Geschehen zu kontrollieren. Trotz einiger Unkonzentriertheiten insbesondere im Spielaufbau gelang das fast perfekt: Bis kurz vor der Halbzeitpause kamen die harmlosen Mainzer kaum einmal gefährlich vor das Darmstädter Tor, praktisch mit dem Halbzeitpfiff verkürzte dann aber Quaison. Zuvor hatte Schiedsrichter Frank Willenborg (Osnabrück) dem FSV einen Handelfmeter verwehrt (41.).

Nach dem Seitenwechsel hätten die Lilien den alten Abstand wieder herstellen und ein bisschen Ruhe in die nun hektische Partie bringen können, doch sowohl der starke Vrancic (51.) als auch Sven Schipplock (52.) vergaben aus aussichtsreicher Position. Der Platzverweis für Vrancic erschwerte den Kampf um den Sieg für die Hausherren erheblich, die Mainzer witterten spätestens jetzt ihre Chance.

Mit teilweise vier Spielern auf einer Linie in vorderster Reihe drängten die Gäste auf den Ausgleich, einzig die zündenden Ideen fehlten zum Ausgleich. Auf der anderen Seite erfolgten die Entlastungsangriffe der Darmstädter immer seltener. Der Mainzer Stefan Bell sah in der 89. Minute Gelb-Rot.

SID nr cp

 

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Darmstadt läuft gegen Mainz mit Sondertrikots auf

via Sky Sport Austria

(SID) – Zum Gedenken an den im vergangenen Jahr verstorbenen Jonathan Heimes laufen die Profis des Fußball-Bundesligisten Darmstadt 98 im Spiel gegen den FSV Mainz 05 am Samstag (15.30 Uhr live und exklusiv auf Sky Sport Bundesliga HD) in Sondertrikots auf. Statt mit dem Schriftzug des Sponsors (Software AG) werben die Lilien auf der Brust für die von Heimes mitbegründete Initiative “Du musst kämpfen”.

Diese Aktion “zeigt, dass Fußball die schönste Nebensache der Welt ist, aber dennoch Menschlichkeit und soziales Miteinander nicht verloren gehen – getreu unserem Vereinsmotto ‘Aus Tradition anders'”, sagte Lilien-Präsident Rüdiger Fritsch: “Es hat eine halbe Sekunde gedauert, um zuzustimmen. Wenn man das Motto sieht, hat das ja durchaus auch etwas mit unserer sportlichen Situation.”

Der überregional bekannte und leidenschaftliche Lilien-Fan Heimes, dessen Motto “Du musst kämpfen, es ist noch nichts verloren” Darmstadt auf dem Weg von der 3. Liga in die Bundesliga begleitet hatte, war am 8. März 2016 im Alter von 26 Jahren gestorben. Seit seinem 14. Lebensjahr hatte er gegen den Krebs gekämpft.

Bei der Aufstiegsfeier 2015 war Heimes mit auf der Bühne, die Lilien-Profis tragen das Armband der “Du musst kämpfen”-Initiative, für die unter anderem Tennis-Profi Andrea Petkovic wirbt. Vor der Saison war das Stadion am Böllenfalltor in “Jonathan-Heimes-Stadion” umbenannt worden.

“Was passiert ist, nachdem er gestorben ist, hat uns überwältigt. Wir haben so viel Anteilnahme und Zuspruch bekommen”, sagte Jonathans Vater Martin Heimes, inzwischen Geschäftsführer der “Du musst kämpfen” GmbH. Von den Sondertrikots gehen zudem 1898 Exemplare in den freien Verkauf, der Erlös wird an die Kinderkrebshilfe DMK gespendet.

“Jonathan Heimes war ein ganz besonderer Mensch. Das wissen alle, die das Glück hatten, ihn kennenzulernen”, sagte Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch: “Sein Kampf und seine Zuversicht haben vielen Menschen Hoffnung geschenkt, sein Tod hat viele Menschen, auch mich, sehr betroffen gemacht. Aber seine Idee und Tatkraft wirken nach, seine großartige Initiative lebt. Sein Engagement ist, heute mehr denn je, eine Verpflichtung, Mut zu beweisen und Zivilcourage zu zeigen.”

Bild: Twitter / @sv98

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