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Aktuelle Beiträge

FC Bayern sichert sich Meisterschaft – Alaba trifft per Freistoß

via Sky Bundesliga HD

(SID) – Der Rekordchampion hat am 31. Spieltag der Fußball-Bundesliga mit einem 6:0 (3:0)-Sieg beim abstiegsbedrohten VfL Wolfsburg seinen fünften Titelgewinn in Serie perfekt gemacht.

Drei Tage nach dem frustrierenden Pokal-Aus gegen Borussia Dortmund (2:3) nutzten die Bayern einen Patzer von Verfolger RB Leipzig und gewannen damit die erste Trophäe nach dem Abgang von Pep Guardiola.

Rummenigge: “Das ist etwas Außergewöhnliches”
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David Alaba brachte die Gäste mit einem direkt verwandelten Freistoß in der 19. Spielminute in Führung. Robert Lewandowski legte mit einem strammen Rechtsschuss von der Strafraumkante zum 2:0 (36.) und aus kurzer Distanz zum 3:0 (45.) nach. Der Pole übernahm mit seinem 28. Treffer auch die Führung im Rennen um die Torjägerkanone.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten Arjen Robben (66.), Thomas Müller (80.) und Joshua Kimmich (85.) auf 6:0. Wolfsburgs Luiz Gustavo (78.) sah wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte.

Ancelotti: “Ich danke diesem fantastischen Klub”
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“Wir wollen den Meistertitel so schnell wie möglich perfekt machen”, hatte Ancelotti vor der Partie die Marschroute vorgegeben. Nach dem überraschenden 0:0 von Verfolger Leipzig gegen Ingolstadt bot sich plötzlich nach 2003 und 2008 zum dritten Mal die Chance, in Wolfsburg alles perfekt zu machen – diese wollten die Bayern, die in der Champions League an Real Madrid knapp gescheitert waren, ergreifen.

Polonaise zum 27. Titel: Hoeneß feiert mit den Fans
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Und Starstürmer Lewandowski, der im Pokal noch etwas unglücklich agiert hatte, deutete sogleich Gefahr an. Die VfL-Abwehr konnte einen Querpass des Polen im Strafraum erst in letzter Sekunde abblocken (6.). Auf der Gegenseite zeigten die Wölfe mit großem Engagement, dass sie die Meisterfeier vor 30.000 Zuschauer in ihrer ausverkauften Arena unbedingt verhindern wollten. Ex-Bayern-Profi Mario Gomez bot sich nach einem Stellungsfehler von Münchens Torwart Sven Ulreich die erste Chance (8.).

Lahm: “Erlebnisse mit dem Team sind besonders”
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Der FCB dominierte aber schnell das Mittelfeld, die Niedersachsen um Trainer Andries Jonker, der selbst eine Bayern-Vergangenheit hat, lauerten überwiegend auf Konter. Wolfsburg lief nach dem Alaba-Treffer Gefahr, direkt höher in Rückstand zu geraten. Lewandowski und Thomas Müller scheiterten mit ihren Schüssen aber am glänzend reagierenden Koen Casteels im Wölfe-Tor (21.,22.).

Wolfsburg befreite sich zeitweise und brachte die Bayern-Defensive mit Mats Hummels und Javi Martinez durchaus mal in Verlegenheiten. Doch die Münchner erstickten die Hoffnung der Gastgeber mit ihrer Effizienz. Die Fans des deutschen Branchenprimus stimmten schon vor dem Pausenpfiff erste Meisterlieder an.

Auch nach dem Wechsel bemühte sich Ancelottis Elf, ihren Fans die Feierlichkeiten mit weiteren Glanzmomenten zu versüßen. Alaba knallte einen Fernschuss von Linksaußen ans Lattenkreuz (48.). Und auch der am Saisonende aufhörende Kapitän Philipp Lahm stürmte munter mit, bis er 20 Minuten vor Schluss ausgewechselt wurde. Bayern dominierte nun nach Belieben.

Gomez: “Können jammern oder weitermachen”
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Bei Wolfsburg konnte sich nur Casteels hin und wieder auszeichnen, bei den Bayern überzeugten Lewandowski Alaba und Joshua Kimmich.

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Fussball Berlin 22.04.2017 DFL / 1. Bundesliga Saison 2016 / 2017 Hertha BSC Berlin - VFL Wolfsburg Tor zum 1:0 durch Vedad Ibisevic (Hertha BSC, No.19) Koen Casteels (Wolfsburg, TW, No.28) Jakub Blaszczykowski (Wolfsburg, No.14)

Football Berlin 22 04 2017 DFL 1 Bundesliga Season 2016 2017 Hertha BSC Berlin VfL Wolfsburg goal to 1 0 through Vedad Ibisevic Hertha BSC no 19 Koen Casteels Wolfsburg TW no 28 Jakub Blaszczykowski Wolfsburg no 14

Hertha macht Schritt nach Europa, Wolfsburg Richtung 2. Liga

via Sky Sport Austria

(SID) – Hertha BSC bleibt dank seiner Heimstärke und Vedad Ibisevic weiter auf Kurs Europapokal und hat die Abstiegssorgen des VfL Wolfsburg weiter vergrößert. Der Hauptstadtklub gewann gegen den Pokalsieger von 2015 trotz einer ganz schwachen ersten Hälfte noch mit 1:0 (0:0) und hat als Fünfter beste Chance auf die Europa-League-Qualifikation. Es war bereits der zwölfte Heimsieg in dieser Saison für das Team von Pal Dardai.

Die Wolfsburger bleiben dagegen im Tabellenkeller. Das Team von Andries Jonker muss mit 33 Punkten mehr denn je den Abstieg fürchten. Torjäger Ibisevic traf in der 59. Minute für die Gastgeber.

Vor 42.521 Zuschauern im Olympiastadion beorderte Pal Dardai den Brasilianer Allan auf die Position hinter den Spitzen, Vladimir Darida spielte nach seiner Gelbsperre auf der Sechser-Position. In Peter Pekarik, der sein 100. Bundesligaspiel absolvierte, und Alexander Esswein standen gleich zwei Spieler in der Berliner Anfangsformation, die 2009 mit den Wolfsburgern deutscher Meister geworden waren, beim VfL war es keiner. Dafür kam Neuzugang Yunus Malli wieder von Beginn an zum Einsatz – und hätte bereits nach wenigen Sekunden für die Führung der Gäste sorgen können.

Dardai: “Blockade löste sich nach der Halbzeit”
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Nach einer schönen Einzelleistung stand der ehemalige Mainzer frei vor Hertha-Torhüter Rune Jarstein, doch der Norweger parierte mit einer starken Aktion. Der 32-Jährige war auch in den Minuten danach der einzige Berliner, der den Anpfiff mitbekommen zu haben schien. Wolfsburg dominierte, erneut war es Jarstein, der gegen den alleine auf ihn zulaufenden Mario Gomez den Ball noch um den Pfosten lenkte (6.).

Die Gäste waren weiterhin die bessere Mannschaft, agierten handlungsschneller und gewannen mehr Zweikämpfe. Nur vor dem Tor haperte es: Knapp zehn Minuten vor der Pause kam Maximilian Arnold aus zehn Metern zum Abschluss, der Ball ging allerdings am Tor vorbei. Und die Hertha? Die brachte offensiv wenig bis gar nichts zustande und war mit dem 0:0 zur Pause gut bedient.

Nach Wiederanpfiff zeigten sich die Herthaner deutlich engagierter, leisteten sich aber weiterhin zu viele einfache Fehler. Auf der Gegenseite versuchten die Wolfsburger weiter, die Führung zu erzielen, allerdings schlichen sich auch dort immer mehr Fehler ein. Der vermeintliche Führungstreffer für den VfL durch Josuha Guilavogui wurde völlig zurecht wegen einer Abseitsposition nicht anerkannt.

Sulu: “Mischung aus Leichtigkeit und nichts zu verlieren”
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Auf der Gegenseite machte es Ibisevic besser. Nach einer Flanke von Esswein scheiterte er zunächst an Koen Casteels, beim zweiten Versuch ließ er dem Wolfsburger Torhüter per Kopf keine Chance. Es war der zwölfte Saisontreffer des Bosniers, zum siebten Mal erzielte er das 1:0.

Die Berliner übernahmen nun das Spielgeschehen. Salomon Kalou vergab kurz nach der Führung das 2:0. Auf der Gegenseite scheiterte Gomez aus kurzer Distanz an der Latte (66.).

Beste Spieler bei der Hertha waren Jarstein und Ibisevic, bei Wolfsburg überzeugten Gomez und Casteels.

Beitragsbild: Imago

VfL Wolfsburg bremst den FC Ingolstadt aus

via Sky Bundesliga HD

SID – Der VfL Wolfsburg hat in einem echten Kellerduell die Siegesserie des FC Ingolstadt durchbrochen und im Kampf um den Klassenerhalt ein eminent wichtiges Signal gesendet. Das Team von Trainer Andries Jonker schlug die Schanzer am 29. Spieltag der Fußball-Bundesliga mit 3:0 (1:0) und hat nun ein Polster von fünf Punkten auf den FCI auf dem ersten direkten Abstiegsplatz.

Zugleich war es für die Wölfe der erste Erfolg nach zuletzt drei Partien ohne Sieg. Ingolstadt um Trainer Maik Walpurgis kassierte nach einer perfekten englischen Woche mit drei Siegen dagegen einen Dämpfer und muss weiter stark zittern.

Am Ende einer schwachen ersten Halbzeit ging der VfL glücklich in Führung. Ingolstadts Markus Suttner lenkte eine Flanke von Yannick Gerhardt zum 1:0 der Gastgeber ins eigene Tor (45.+1). FCI-Keeper Örjan Nyland war machtlos. Nach dem Wechsel erhöhte der eingewechselte Yunus Malli mit seinem ersten VfL-Treffer nach starker Vorlage von Maximilian Arnold vor 26.374 Zuschauern (68.), bevor auch noch Nationalstürmer Mario Gomez (80.) traf. Für den 31-Jährigen war es das achte Tor in den vergangenen sieben Spielen.

2:1, 3:2, 3:2 – die jüngsten Ergebnisse des FCI und die höchstbrisante Tabellensituation sorgten für erheblichen Druck bei den Wolfsburgen, die ihre Nervosität zu Spielbeginn nicht verbergen konnten. Die Grün-Weißen übernahmen die Initiative, doch die Anspiele Richtung Gomez waren meist unpräzise. Dies lag auch daran, dass die Gäste die Räume gut besetzten und sich gleich in den Zweikämpfen präsent zeigten. Ein Fernschuss von Vieirinha aus 18 Metern war der erste nennenswerte Abschluss der Gastgeber (11.).

Der FCI hatte in dieser Phase keine Probleme, Wolfsburg vom eigenen Strafraum fern zu halten. Die Wölfe waren durchaus bemüht, agierten aber fehlerhaft und uninspiriert. Das unruhige Publikum schien das Jonkers-Team zusätzlich zu verunsichern. Die Schanzer wurden dagegen mutiger und kamen per Kopfball von Dario Lezcano zur ersten guten Gelegenheit (31.). Die Pausenführung des VfL war schmeichelhaft.

Mit Wiederanpfiff wechselten die Hausherren. Malli sollte anstelle von Daniel Didavi für Offensivschwung sorgen. Und der Türke war sofort mittendrin und hatte nach der bis dato besten Kombination über Gomez und Vieirinha das 2:0 auf dem Fuß, verzog aber noch knapp (47.). Die Wölfe wirkten nun zielstrebiger, doch auch Ingolstadt kam zu Chancen. Nach einem Stellungsfehler von Gerhardt scheiterte Pascal Groß am gut postierten Koen Casteels im Wolfsburger Tor (58.).

Besser machte es Malli – nach dem 2:0 war der VfL klar auf der Siegerstraße, Ingolstadts Offensive war lange Zeit einfach zu harmlos.

Wolfsburg hatte in Casteels und Maximilian Arnold gute Akteure, beim FCI bemühten sich Nyland und Groß.

 

Titelbild: Imago

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Guido Burgstaller (Schalke) jubelt nach seinem Tor zum 4:0 beim Spiel FC Schalke 04 vs. VFL Wolfsburg, Fussball, 1. Bundesliga, 08.04.2017 Gelsenkirchen Copyright: xHommesx/Eibner-Pressefotox EP_mhs

Guido Burgstaller Schalke cheering After his goal to 4 0 the Game FC Schalke 04 vs VfL Wolfsburg Football 1 Bundesliga 08 04 2017 Gelsenkirchen Copyright xHommesx Eibner Pressefotox EP_MHS

Burgstaller-Doppelpack bei Schalke-Sieg über Wolfsburg

via Sky Bundesliga HD

Dank zweier Tore von Guido Burgstaller hat Schalke 04 in der Fußball-Bundesliga seine Chancen auf die internationalen Plätze gewahrt. Der ÖFB-Nationalspieler überzeugte beim 4:1 (2:0) gegen den VfL Wolfsburg als treffsicherer Stürmer und steuerte zwei Tore bei. Die Königsblauen verkürzten den Rückstand auf Rang sechs auf vier Punkte und feierten eine gelungene Generalprobe für das Viertelfinale der Europa League.

Am Donnerstag (21.05 Uhr/Sky) beim niederländischen Rekordmeister Ajax Amsterdam wollen die Gelsenkirchener 20 Jahre nach dem sensationellen UEFA-Cup-Triumph der legendären Eurofighter ihre Erfolgstour durch Europa fortsetzen. Wolfsburg steckt dagegen nach der zweiten Pleite innerhalb von vier Tagen wieder tief im Abstiegskampf – nur einen Punkt vor dem Tabellen-16. FC Augsburg.

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Meyer, in den vergangenen Wochen häufig nur zweite Wahl und selten überzeugend, bereitete die Treffer von Guido Burgstaller (6.) und Leon Goretzka (23.) mit mustergültigen Pässen vor. Für die Entscheidung sorgte der Ex-Wolfsburger Daniel Caligiuri (48.), der erst im Winter nach Gelsenkirchen gewechselt war. Den Auf 4:0 erhöhte erneut Burgstaller (77.). Der siebte Heimsieg in Folge gegen die Niedersachsen war perfekt. Mario Gomez (79., Foulelfmeter) gelang nur noch Ergebniskosmetik für die Gäste.

Schalke-Trainer Markus Weinzierl konnte wieder auf den genesenen Linksverteidiger Sead Kolasinac und den zuletzt gesperrten Mittelfeldspieler Nabil Bentaleb zurückgreifen. Ansonsten hatte er gegenüber der 0:3-Pleite am Dienstag bei Werder Bremen an der Startelf nichts geändert.

Wolfsburgs Coach Andries Jonker hatte nach seiner ersten Niederlage (0:1 gegen den SC Freiburg) auf vier Positionen umgestellt, in der Offensive sollten Daniel Didavi und Yunus Malli für neue Impulse sorgen.

Trotz schwacher Leistung in Bremen hatte auch Meyer eine neue Chance bekommen, die er schon früh nutzte. Bei einem beherzten Solo wurde der 21-Jährige noch durch ein Foul gestoppt, den Freistoß aus 18 Metern setzte er über das Tor (3.). Doch nur drei Minuten später spielte er Burgstaller exakt an, der mit seinem siebten Pflichtspieltor für die Schalker Führung sorgte.

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Auch vor dem 2:0 kam der öffnende Pass von Meyer, der Eric Maxim Choupo-Moting mit einem Zuspiel in den Lauf in Szene setzte. Dessen abgefälschte Hereingabe verwertete Goretzka.

Auf der Gegenseite gab Nationalspieler Mario Gomez erst nach gut einer halben Stunde ein erstes Lebenszeichen von sich, als er nach einem Querschläger von Bentaleb den Ball ans Außennetz setzte (33.). In der Schalker Abwehr taten sich immer wieder Lücken auf: Didavi schoss aber völlig freistehend über das Tor (34.).

Schon kurz nach der Pause war das Spiel endgültig entschieden. Choupo-Moting setzte sich auf der linken Seite durch, sein Zuspiel nutzte Caligiuri zum 3:0.

 

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WOLFSBURG, GERMANY - APRIL 05:  Alexander Schwolow of Freiburg punches a shot from Jannes Horn of Wolfsburg during the Bundesliga match between VfL Wolfsburg and SC Freiburg at Volkswagen Arena on April 5, 2017 in Wolfsburg, Germany.  (Photo by Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images)

Keine Gomez-Tore, keine Punkte: Wolfsburg wieder in akuter Abstiegsgefahr

via Sky Bundesliga HD

SID – Keine Gomez-Tore, keine Punkte: Der VfL Wolfsburg schwebt in der Fußball-Bundesliga wieder in akuter Abstiegsgefahr. Die Wölfe kassierten im fünften Spiel unter Trainer Andries Jonker die erste Niederlage und stecken nach dem 0:1 (0:0) gegen den SC Freiburg und dem abrupten Ende des Tor-“Märchens” von Mario Gomez ganz tief im Tabellenkeller fest.

Die Freiburger dürfen nach dem Dreier unterdessen vom Europacup träumen. Das Team von Coach Christian Streich kletterte durch den späten Treffer von Florian Niederlechner (78.) auf Platz sieben, der am Ende für die Europa League reichen könnte.

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“Wir hatten genug Chancen, das Spiel für uns zu entscheiden und müssen uns an die eigene Nase fassen”, sagte VfL-Verteidiger Robin Knoche: “Das Ergebnis macht unsere Lage nicht gerade besser.”

Wolfsburg zeigte zwar zunächst eine engagierte Leistung, vergab dabei aber zu viele Chancen. Vor allem “Serientäter” Gomez agierte vor dem Tor diesmal glücklos und verpasste sein 13. Saisontor trotz guter Möglichkeiten mehrfach. Der Nationalspieler hatte zuvor in allen vier Spielen unter Jonker getroffen und in dieser Zeit alle sechs Wolfsburger Tore erzielt.

Die VfL-Geschäftsführung hatte einen Heimsieg angesichts der prekären Situation im Stadionheft als “absolutes Muss” bezeichnet – und entsprechend engagiert begannen die Gastgeber. Dabei stand zunächst Gomez im Mittelpunkt. Schon nach sieben Minuten tauchte der Angreifer völlig freistehend vor dem Gästetor auf, verfehlte das Ziel aber um Zentimeter.

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Auch danach diktierte Wolfsburg vor 24.179 Zuschauern in der Volkswagen Arena das Geschehen. Der emsige Riechedly Bazoer prüfte SC-Keeper Alexander Schwolow mit zwei strammen Fernschüssen (13. und 29.). Zudem verfehlte ein Kopfball von Startelf-Rückkehrer Philipp Wollscheid das Ziel nur knapp (13.). In der 34. Minute war es erneut Gomez, der mit einem feinen Hackentrick an Schwolow scheiterte.

Von den Freiburgern, bei denen Torjäger Nils Petersen erneut zunächst nur auf der Bank saß, war in der Offensive bis auf einen Abschluss von Niederlechner (21.) bis dahin kaum etwas zu sehen.

Dies änderte sich im zweiten Abschnitt. Während das Wolfsburger Spiel immer zerfahrener wirkte, wurden die Gäste mutiger und hatten einige Konterchancen. Bei einem wuchtigen Schuss von Vincenzo Grifo bekam VfL-Keeper Koen Casteels gerade noch die Fäuste an den Ball (66.). Gut zehn Minuten später traf Niederlechner.

Bei Wolfsburg überzeugten allenfalls Vierinha und Bazoer, bei den Gästen stachen Keeper Schwolow und der lauffreudige Niederlechner heraus.

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Beitragsbild: Getty Images

xuhx, Leverkusen, Bayarena, 02.04.17, 1.Bundesliga - 26.Spieltag: Bayer 04 Leverkusen - VfL Wolfsburg Bild: Mario Gomez (Wolfsburg) ärgert sich über vergebene Torchance Leverkusen

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Blitz-Hattrick von Gomez reicht nicht gegen Leverkusen

via Sky Bundesliga HD

SID – Selbst ein Blitz-Hattrick von Mario Gomez hat dem VfL Wolfsburg nicht zu einem Sieg im Abstiegskampf der Bundesliga gereicht. Die drei Tore des deutschen Nationalstürmers innerhalb von sieben Minuten bei Bayer Leverkusen konterte Kai Havertz in der 89. Minute mit dem Treffer zum Endstand von 3:3 (1:0). Der VfL liegt einen Punkt vor dem Relegationsplatz 16, Bayer auch nur drei.

Gomez (80., 83., 87., Foulelfmeter) hatte das Spiel des 26. Spieltags mit einem der schnellsten Hattricks der Bundesliga-Geschichte nach 0:2-Rückstand auf den Kopf gestellt. Havertz, der eingewechselte 17-Jährige, traf am 43. Geburtstag des Bayer-Trainers Tayfun Korkut noch zum Ausgleich.

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Die Führung für die Gastgeber erzielte Nationalspieler Karim Bellarabi, der in der 40. Minute ein präzises Zuspiel von Charles Aranguiz zu seinem zweiten Saisontreffer verwertete. Für Bayer war es wettbewerbsübergreifend nach 303 Minuten ohne Torerfolg der erste Treffer. In der 65. Minute traf Nationalspieler Kevin Volland nach feinem Hackentrick des eingewechselten Havertz zum 2:0.

Bayer, das kurzfristig auf Torjäger Javier “Chicharito” Hernandez (Oberschenkel) und Kevin Kampl (Infekt) verzichten musste, agierte vom Start weg mit drei gelernten Stürmern. Admir Mehmedi, Kevin Volland und Routinier Stefan Kießling, der nach langer Zeit mal wieder in der Startformation stand, stellten die Wolfsburger Hintermannschaft vor ihrer neuen Nummer eins Koen Casteels aber zunächst vor keine großen Probleme.

Vor 28.576 Zuschauern, darunter der ehemalige VfL-Sportchef Klaus Allofs, hatten die Gäste in der zwölften Minute die erste gute Möglichkeit, als Riechedly Bazoer Nationaltorwart Bernd Leno mit einem beherzten Schuss von der Strafraumgrenze prüfte.

In der 22. Minute hätten die Niedersachsen in Führung gehen müssen, aber Gomez, der bereits vier Minuten zuvor an Leno gescheitert ware, verpasste um Haaresbreite eine hervorragende Hereingabe von Vieirinha. Bayer agierte zunächst viel zu einfallslos und versprühte erstmals bei einem Weitschuss von Bellarabi in der 43. Minute etwas Gefahr. Sechs Minuten später gelang dem Offensivspieler mit einer herrlichen Direktabnahme die glückliche Führung der Hausherren.

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Auch nach dem Seitenwechsel waren die Wolfsburger über weite Strecken tonangebend und brachten die instabile Bayer-Defensive ein ums andere Mal in große Verlegenheit.

Nachdem Gomez bereits kurz nach Wiederanpfiff eine gute Chance hatte, scheiterte er freistehend in der 53. Minute einmal mehr an Leno. Nach dessen starkem Reflex kratzte Aranguiz den Ball dann von der Linie. Wenig später verpasste Luiz Gustavo knapp das Ziel, ehe Volland Wolfsburg den nächsten Schock versetzte. Die Gäste versuchten anschließend alles.

 

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Titelbild: Imago

Mario Gomez 1:0, Jannes Horn, Robin Knoche, Maximilian Arnold, Vieirinha, Luiz Gustavo Dias / Freude / Emotion / jubelnd / Jubel nach 1:0 / / Fußball Fussball / DFL erste 1.Bundesliga Herren / Saison 2016/2017 / 18.03.2017 / VfL Wolfsburg vs. SV Darmstadt /

Mario Gomez 1 0 Jannes Horn Robin Knoche Maximilian Arnold Vieirinha Luiz Gustavo Dias happiness Emotion jubilant cheering After 1 0 Football Football DFL First 1 Bundesliga men Season 2016 2017 18 03 2017 VfL Wolfsburg vs SV Darmstadt

1:0 gegen Darmstadt: Gomez köpft Wölfe zum Pflichtsieg

via Sky Bundesliga HD

Der VfL Wolfsburg setzt unter Neu-Trainer Andries Jonker seinen Weg aus der Krise fort. Beim Heimdebüt des Niederländers gewannen die Wölfe am 25. Spieltag durch einen Kopfballtreffer von Mario Gomez (45.+1) 1:0 (1:0) gegen Darmstadt 98 und holten im Abstiegskampf damit den zweiten Sieg im dritten Spiel unter Jonker.

Wolfsburg, das aufgrund der 20-jährigen Bundesliga-Zugehörigkeit des Klubs in Jubiläumstrikots spielte, hat sich weiter von den Abstiegsplätzen entfernt, Darmstadt bleibt Letzter. Das Team von Torsten Frings hat längst nur noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt und bleibt auswärts ohne jeden Punktgewinn.

Dafür funktioniert in der Autostadt das Duo Jonker und Gomez wie geschmiert. Der Nationalspieler hat in jedem seiner acht Spiele unter Jonker (fünf beim FC Bayern) mindestens einen Treffer erzielt. Insgesamt sind es jetzt zwölf.

Vor 28.104 Zuschauern begannen die Wölfe, bei denen der erkrankte Offensiv-Mann Daniel Didavi (Infekt) passen musste und zudem Yannick Gerhardt (muskuläre Probleme) und Ricardo Rodríguez (Syndesmoseteilabriss) in der Viererkette fehlten, äußerst schwungvoll. Die Außen Vieirinha und Yunus Malli suchten immer wieder Gomez in der Sturmspitze – doch oft waren die Bemühungen auch viel zu unpräzise oder durchsichtig.

Frings musste auf seinen Defensivspezialisten Peter Niemeyer (Achillessehnenprobleme) verzichten und so waren die Darmstädter erst einmal damit beschäftigt, sich in der Abwehr zu organisieren. Entlastende Angriffe über den schnellen Sidney Sam waren Mangelware. Und so wirkten die Wolfsburger zwar überlegen, lange Zeit agierten sie aber auch nicht zwingend genug.

Doch dann setzte sich Gomez nach einer Flanke von Jannes Horn im Kopfballduell geschickt durch und nickte den Ball in bester Torjägermanier quasi mit dem Halbzeitpfiff über die Linie – es war sein neunter Saisontreffer. Nur kurz nach Wiederanpfiff hätte Riechedly Bazoer (47.) alles klar machen können, doch der Niederländer vergab nach einem guten Konter kläglich.

Insgesamt zog Wolfsburg in der zweiten Hälfte das Tempo an und stellte die Lilien vor mehr Probleme – doch die Niedersachsen nutzten ihre Chancen nicht. In der 55. Minute setzte Gomez den Ball über die Latte, dann scheiterte Paul-Georges Ntep an Darmstadt-Keeper Daniel Heuer Fernandes (67.). Zuvor war ein Treffer des Franzosen zurückgepfiffen worden, weil Vieirinhas Flanke im Tor-Aus gewesen sein soll (50.) – eine umstrittene Entscheidung.

Bei Wolfsburg überzeugten Gomez und Robin Knoche, Darmstadt hatte seine Besten in Torwart Heuer Fernandes und Marcel Heller.

SID ks rd

 

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1:0 in Leipzig: Gomez lässt Wolfsburg jubeln

via Sky Bundesliga HD

Der VfL Wolfsburg hat RB Leipzig in der Fußball-Bundesliga den nächsten Dämpfer verpasst und unter Trainer Andries Jonker seinen ersten Sieg gefeiert. Die Wölfe gewannen am 24. Spieltag dank eines Treffers von Nationalspieler Mario Gomez (9.) durchaus verdient mit 1:0 (1:0) und sammelten wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg.

Der hochambitionierte Aufsteiger aus Leipzig setzte indes seine leichte Schwächephase fort. In der Vorwoche war RB in Augsburg nicht über ein 2:2 hinausgekommen, gegen Wolfsburg setzte es bereits die dritte Niederlage in der Rückrunde. Dennoch steht das Team von Trainer Ralph Hasenhüttl weiter auf Platz zwei.

Vor 42.558 Zuschauern in der ausverkauften Leipziger Arena fanden die Niedersachsen besser ins Spiel und gingen nach einer sehenswerten Kombination über Yunus Malli und Daniel Didavi durch Gomez in Führung. Der 31-Jährige blieb vor dem Tor eiskalt und setzte seine beeindruckende Serie fort: In jedem seiner sieben Spiele unter Trainer Jonker schoss der ehemalige Bayern-Stürmer mindestens ein Tor.

“Überraschend, dass wir noch sechs Punkte vor Dortmund sind”
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Wolfsburg präsentierte sich ballsicher, ließ sich durch das diesmal nicht so starke RB-Pressing wenig beeindrucken und streute im Spiel nach vorne immer wieder lange Bälle ein. Außerdem scheuten die robusten Gäste keinen Zweikampf und verschafften sich so Respekt. Vor der Pause gab es viermal Gelb, dreimal allerdings für Leipzig.

Auch Leipzigs zuletzt hochgelobter Mittelfeldspieler Naby Keita ließ sich von der Hitze des Gefechts anstecken, grätschte gegen Didavi nach, obwohl längst abgepfiffen war. Der unsichere Schiedsrichter Benjamin Brand (Bamberg) verwarnte den 22-Jährigen aus Guinea. Kurz vor der Pause verletzte sich Wolfsburgs Ricardo Rodriguez, für ihn kam Josuha Guilavogui.

Hasenhüttl brachte zur zweiten Halbzeit in Federico Palacios für Kapitän Dominik Kaiser einen weiteren Stürmer. Die Aktionen der Gastgeber wurden etwas zwingender, Timo Werner (49.) hatte die große Chance zum Ausgleich, zog aber aus 15 Metern knapp übers Tor.

In der 53. Minute hätte es 2:0 für die Niedersachsen stehen müssen. Zunächst traf Didavi den Pfosten und scheiterte dann an RB-Schlussmann Peter Gulacsi, der Nachschuss von Gomez knallte erst an den Pfosten, ehe Gulacsi eingriff. In der Folge entwickelte sich eine rasante Partie mit Chancen auf beiden Seiten.

Bei den Gastgebern gehörten Keeper Gulacsi und Diego Demme zu den auffälligsten Spielern, auf Seiten der Wolfsburger verdienten sich Gomez und Luiz Gustavo die Bestnoten.

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SID ni cp

 

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Levin Mete Oeztunali (1. FSV Mainz 05) gegen Ricardo Rodriguez (VfL Wolfsburg) - 04.03.2017: 1. FSV Mainz 05 vs. VfL Wolfsburg, Opel Arena

Levin Mete Oeztunali 1 FSV Mainz 05 against Ricardo Rodriguez VfL Wolfsburg 04 03 2017 1 FSV Mainz 05 vs VfL Wolfsburg Opel Arena

Ein Punkt beim Jonker-Debüt: Wolfsburg verpasst Befreiungsschlag

via Sky Bundesliga HD

Der VfL Wolfsburg hat beim Einstand des neuen Trainers Andries Jonker immerhin einen Punkt geholt. Das 1:1 (1:1) beim FSV Mainz 05 reichte aber nicht zum erhofften Befreiungsschlag im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga. Auf den Niederländer, der am Montag vorgestellt worden war, wartet noch viel Arbeit.

Nationalspieler Mario Gomez erzielte zunächst per Kopf die VfL-Führung (20.), es war sein 145. Tor im 258. Bundesliga-Spiel. Jhon Cordoba gelang aber nur vier Minuten später der Ausgleich (24.) für den FSV, der sich in dieser Saison wohl keine großen Sorgen mehr um den Abstieg machen muss.

Jonkers Vorgänger Dieter Hecking und Valerien Ismael, der am vergangenen Sonntag entlassen worden war, hatten in 22 Saisonspielen nur 22 Punkte geholt – weniger waren es in der Bundesliga-Historie des VfL zu diesem Zeitpunkt noch nie gewesen. Entsprechend hoch waren die Erwartungen für die Partie in Mainz.

 

 

Vor 27.238 Zuschauern begannen die Gäste aber ziemlich nervös. Die neu formierte Abwehr hatte große Mühe, die Hausherren vom eigenen Strafraum fernzuhalten. Die Offensive um den Ex-Mainzer Yunus Malli, der den VfL in der Winterpause 12,5 Millionen Euro gekostet hatte, blieb in der Anfangsviertelstunde ungefährlich.

Das erste Gomez-Tor seit über 460 Minuten resultierte aus einer Standardsituation. Bei dem Eckball von Ricardo Rodriguez ließ die FSV-Abwehr den Torschützen sträflich alleine. Vor dem Gegentreffer auf der anderen Seite rutschte Jeffrey Bruma weg und ermöglichte so dem seit Wochen stark spielenden Levin Öztunali die perfekte Vorlage für Cordoba.

Jonker ließ die Wölfe nach dem 1:2 gegen Werder Bremen wieder mit einer Vierer- statt einer Dreierkette spielen. Im Tor ersetzte Koen Casteels den verletzten Kapitän Diego Benaglio. FSV-Trainer Martin Schmidt vertraute der gleichen Startelf, die in der vergangenen Woche 2:0 bei Bayer Leverkusen gewonnen hatte.

Nach dem Ausgleich kontrollierte der FSV, der in seiner Bundesliga-Geschichte gegen keinen anderen Klub so oft wie gegen Wolfsburg getroffen hat, weitestgehend die Begegnung. Die Wölfe, die mit der Hypothek von fünf Niederlagen aus den letzten sechs Pflichtspielen angereist waren, wirkten in dieser Phase mut- und wirkungslos.

Auch nach der Pause strahlte der VfL zunächst nur bei Einzelaktionen etwas Gefahr aus. FSV-Torwart Jonas Lössl musste einen Distanzschuss von Riechedly Bazoer parieren (55.).

SID mj mh

 

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Artikelbild: Imago

WOLFSBURG, GERMANY - JULY 18:  Assistant coach Andries Jonker of VfL Wolfsburg poses during the Bundesliga team presentation of VfL Wolfsburg at Volkswagen Arena on July 18, 2013 in Wolfsburg, Germany.  (Photo by Boris Streubel/Bongarts/Getty Images)

Jonker neuer Wolfsburg-Trainer

via Sky Sport Austria

Andries Jonker (54) soll den kriselnden VfL Wolfsburg vor dem Abstieg aus der Fußball-Bundesliga retten. Der ehemalige Assistent von Louis van Gaal bei Bayern München wird Nachfolger des am Sonntag entlassenen Valerien Ismael und erhält beim deutschen Meister von 2009 einen Vertrag bis 2018. Das gaben die Niedersachsen am Montag bekannt. Beim Tabellen-14. ist der Niederländer Jonker bereits der dritte Trainer der laufenden Saison.

Jonker: “Ich bin ein klarer Typ”
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“Andries Jonker kennt den VfL Wolfsburg und hielt auch nach seinem Wechsel nach London regelmäßig Kontakt zum Verein. Beides war mitentscheidend dafür, dass wir jetzt in so kurzer Zeit diese Top-Lösung realisieren konnten”, sagte VfL-Sportdirektor Olaf Rebbe: “Er ist ein international erfahrener Trainer und ausgewiesener Taktikexperte, der die besten Voraussetzungen mitbringt, den VfL schnell und nachhaltig in die Erfolgsspur zurückzuführen.”

Hecking über Jonker: “Positive holländische Arroganz”
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Jonker: “Alle Spieler fangen bei null an”
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Ismael wurde das unglückliche 1:2 im Kellerduell gegen Werder Bremen am Freitag zum Verhängnis, die Wölfe haben nach der zwölften Saisonniederlage nur noch zwei Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang. Ismael hatte die Mannschaft erst am 18. Oktober von Dieter Hecking übernommen, der nach dem siebten Spieltag entlassen worden war.

Jonker: Bisher keine Zeit für Wolfsburg
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Jonker leitete zuletzt die Nachwuchsakademie des englischen Top-Klubs FC Arsenal, von 2009 bis 2011 war er beim FC Bayern Assistent von van Gaal. Nach dessen Entlassung im April 2011 führte er die Münchner als Chef-Trainer in die Champions League. Auch in Wolfsburg ist Jonker ein alter Bekannter: Von 2012 bis 2014 war er Co-Trainer unter Felix Magath, Lorenz-Günther Köstner und Hecking.

Gustavo über Jonker: “Wird versuchen, jeden Spieler besser zu machen”
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Wolfsburg, Germany 24.02.2017, 1.Bundesliga 22. Spieltag, VfL Wolfsburg - Werder Bremen, Trainer Valerien Ismael (Wolfsburg) ( DeFodi035

Wolfsburg Germany 24 02 2017 1 Bundesliga 22 Matchday VfL Wolfsburg Werder Bremen team manager Valerien Ismael Wolfsburg DeFodi035

Wolfsburg entlässt Trainer Ismael

via Sky Sport Austria

Nach einer Hängepartie ist Trainer Valerien Ismael beim VfL Wolfsburg entlassen worden. Zwei Tage nach dem unglücklichen 1:2 bei Werder Bremen fiel die Entscheidung gegen den Franzosen.

Wolfsburg/Köln (SID) Vollbremsung in der Autostadt: Zwei Tage nach der unglücklichen Niederlage gegen Werder Bremen hat sich der VfL Wolfsburg von Trainer Valerien Ismael getrennt. Geschäftsführung, Aufsichtsrat und Hauptsponsor Volkswagen trauen dem Franzosen die Kehrtwende im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga nicht mehr zu.

Trennung von Valérien Ismaël: https://t.co/kKZUIgUk91 pic.twitter.com/8LimqKV77U

— VfL Wolfsburg (@VfL_Wolfsburg) 26. Februar 2017

“Voraussichtlich bereits am Montag” will der Klub laut einer Mitteilung vom Sonntagabend einen Nachfolger präsentieren. Als mögliche Kandidaten auf die Nachfolge gelten der ehemalige HSV-Coach Bruno Labbadia sowie Wolfsburgs U23-Sportdirektor Pablo Thiam.

“Nach Abwägung aller Fakten und Umstände sind wir überein gekommen, dass die Trennung die richtige Maßnahme ist, um die Mannschaft in die Erfolgsspur zurückzuführen. Wir haben uns in der Entscheidungsfindung nicht in erster Linie von dem jüngsten Ergebnis gegen Bremen leiten lassen, sondern vor allem auch die Eindrücke und Resultate aus den letzten Wochen und Monaten in die Bewertung miteinfließen lassen”, sagte Sportdirektor Olaf Rebbe: “Leider ist es uns nicht gelungen, trotz aller Geschlossenheit wieder sportlich erfolgreich zu sein.”

Ismaels Entlassung hatte sich bereits am Freitagabend angedeutet. Nach dem 1:2 gegen Bremen vermied Rebbe trotz der leidenschaftlichen Vorstellung der Wölfe ein Bekenntnis für Ismael. Er könne nichts ausschließen, sagte Rebbe und halte sich an die Fakten: “Es geht um Ergebnisse, die gerade nicht stimmen.”

Nur fünf von 15 Spielen gewann der VfL unter Ismaels Leitung, aus den letzten sechs Pflichtpartien gab es nur einen Sieg. Vor den Auswärtsspielen beim FSV Mainz 05 und RB Leipzig ist der VfL nur noch zwei Punkte vom Relegationsplatz 16 entfernt. In der Chefetage wuchs die Sorge, dass Wolfsburg 20 Jahre nach dem Bundesliga-Aufstieg trotz eines millionenschweren Kaders wieder in die Zweitklassigkeit stürzt.

Eigentlich hatten die oftmals als lethargisch gescholtenen VfL-Kicker am Freitagabend vorbildlich demonstriert, wie Abstiegskampf geht. Kämpferisch am Limit, spielerisch überzeugend – es war fast schon aberwitzig, dass dieser Mix in eine unverdiente Niederlage mündete. Bremens Max Kruse schien das Ergebnis beinahe peinlich zu sein. “Wir haben glücklich gewonnen und müssen fast ein bisschen darüber schmunzeln”, sagte der ehemalige Wolfsburger.

27:7 Torschüsse, 13:1 Ecken, VfL-Urgestein Diego Benaglio konnte nicht begreifen, dass diese frappierende Überlegenheit nicht belohnt wurde. “Wir hatten hinten Pech und vorne kein Glück”, fasste der Schweizer Torhüter knapp zusammen und schob ein indirektes Bekenntnis zu Coach Ismael hinterher: “Unser Verhältnis ist intakt, sonst wäre eine solche Leistung der Mannschaft gar nicht möglich gewesen.” Das hat den Bossen am Sonntag offensichtlich nicht genügt.

SID cp jm jl

WOLFSBURG, GERMANY - FEBRUARY 24: Robert Bauer of Bremen is challenged by Jakub Blaszczykowski of Wolfsburg during the Bundesliga match between VfL Wolfsburg and Werder Bremen at Volkswagen Arena on February 24, 2017 in Wolfsburg, Germany.  (Photo by Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images)

2:1 in Wolfsburg: Gnabrys Doppelschlag lässt Werder durchatmen

via Sky Bundesliga HD

(SID) – Eine gute Portion Glück und zwei Tore von Serge Gnabry haben Werder Bremen im Kampf um den Klassenerhalt aufatmen lassen. Die Hanseaten gewannen den norddeutschen Bundesliga-Abstiegsgipfel beim VfL Wolfsburg sehr schmeichelhaft mit 2:1 (2:1) und zogen so nach Punkten mit den enttäuschten Platzherren gleich.

Dabei schockte Gnabry den VfL durch einen frühen Doppelschlag. Der Olympia-Zweite von Rio war in der zehnten Minute mit einem abgefälschten Schuss erfolgreich. In der 18. Minute drosch der Nationalspieler den Ball aus kurzer Distanz unter die Latte, es war der zehnte Saisontreffer und der erste Bundesliga-Doppelpack des Angreifers.

Über den Zwei-Tore-Vorsprung konnten sich die Bremer aber nur 60 Sekunden freuen. Quasi im Gegenzug verkürzte Borja Mayoral per Abstauber (19.). Der Torjäger ersetzte überraschend Topstürmer Mario Gomez, der zunächst auf der Auswechselbank Platz nehmen musste.

Vor 30.000 Zuschauern in der ausverkauften Volkswagen-Arena war die Pause für Gomez nicht die einzige Überraschung in der Aufstellung der Platzherren. Auch der Ex-Kölner Yannick Gerhardt fand sich bei den Reservisten wieder.

Die “Wölfe” von Trainer Valerien Ismael waren in der Offensive klar das aktivere Team, wirkten im Abschluss aber zu unentschlossen. Die Bremer Deckung brauchte in dieser Phase mehrfach eine Menge Glück, um nicht weitere Gegentore zu kassieren.

So schoss Daniel Didavi (36.) einen Freistoß an den Pfosten, kurz darauf traf auch Mayoral nur Aluminium (40.). Unmittelbar vor dem Pausenpfiff scheiterte Ricardo Rodriguez aus kurzer Distanz (45.+1).

In der Vorwärtsbewegung allerdings war das Team von Coach Alexander Nouri bis zum Halbzeitpfiff gnadenlos effektiv. Gnabry nutzte seine beiden Einschussmöglichkeiten eiskalt und veranlasste Nouri zu einem Freudentänzchen vor der Trainerbank.

Nach dem Seitenwechsel setzten die Niedersachsen ihren Sturmlauf fort. Bremen stand extrem tief und hatte phasenweise Mühe, überhaupt die gegnerische Spielhälfte zu erreichen. Ab der 63. Minute half dann auch Gomez, den Druck auf die Gäste hochzuhalten. Aber sehr zögerlich fand der SV Werder zu ein bisschen mehr Stabilität und brachte den knappen Vorsprung erfolgreich über die Zeit – auch, weil Gomez in der Nachspielzeit kläglich scheiterte (90.+3).

Neben dem Doppeltorschützen Gnabry verdiente sich bei den Bremern Torhüter Felix Wiedwald mit mehreren sehenswerten Paraden eine gute Note. Mayoral und der ungemein agile Ricardo Rodriguez waren die stärksten Akteure in den Reihen der Wolfsburger.

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Beitragsbild: Getty Images

HAMBURG, GERMANY - SEPTEMBER 24:  Michael Gregoritsch (L) of Hamburg and Arturo Vidal of Muenchen compete for the ball during the Bundesliga match between Hamburger SV and Bayern Muenchen at Volksparkstadion on September 24, 2016 in Hamburg, Germany.  (Photo by Joern Pollex/Bongarts/Getty Images)

Der Kampf des HSV gegen die Negativserie beim FC Bayern am Samstag live nur bei Sky

via Sky Sport Austria

Der Nord-Süd-Klassiker am Samstag ab 14.00 Uhr mit Andreas Herzog als Gast bei Jan Henkel live und exklusiv bei Sky Der 22. Spieltag der Deutschen Bundesliga außerdem mit Wolfsburg – Bremen am Freitag, Leipzig – Köln am Samstag und Schalke – Hoffenheim am Sonntag Sky für jedermann: mit dem Streamingdienst Sky Ticket auch ohne lange Vertragsbindung bei allen Begegnungen der 22. Runde der Deutschen Bundesliga live dabei sein

Wien, 23. Februar 2017 – Zum Auftakt des 22. Spieltags geht es zunächst in die unteren Tabellengefilde. Am Freitagabend um 19.30 Uhr empfängt der VfL Wolfsburg den SV Werder Bremen zum Kellerduell. Nur drei Punkte trennt das derzeit auf dem Relegationsplatz liegende Team um Zlatko Junuzovic vom Tabellenvierzehnten aus Wolfsburg.

Das Fernduell im Titelrennen am Samstagnachmittag
Am Samstagnachmittag kommt es unter anderem zum Fernduell im Titelrennen. Moderator Jan Henkel begrüßt die Zuschauer um 14.00 Uhr live aus der Münchener Allianz Arena, in der er den ehemaligen Bundesliga-Profi und österreichischen Nationalspieler Andreas Herzog zu Gast hat.

Der HSV mit Michael Gregoritsch ist nach dem Elfer-Chaos der vergangenen Woche zu Gast beim FC Bayern. Der Nord-Süd-Klassiker war zuletzt eine einseitige Angelegenheit: Seit dem letzten HSV-Sieg im Jahr 2009 konnten die Bayern 13 von 16 Pflichtspielduellen für sich entscheiden, dreimal endete das Aufeinandertreffen unentschieden. Zeitgleich kommt es in Leipzig zum Duell der österreichischen Trainer: RB mit Trainer Hasenhüttl empfängt die Kölner von Peter Stöger. Diese und alle weiteren Begegnungen überträgt nur Sky als Einzelspiele und in der Original Sky Konferenz.

Im Anschluss an die Nachmittagsspiele trifft Hertha BSC auf Eintracht Frankfurt im „bwin Topspiel der Woche“.

Schalke – Hoffenheim am Sonntag zum Abschluss der Runde
Zum Abschluss der Runde sind am Sonntag noch einmal vier österreichische Teamspieler im Einsatz: Markus Suttner und Lukas Hinterseer empfangen mit ihrem FC Ingolstadt Borussia Mönchengladbach, beim FC Schalke 04 treffen Schöpf und Burgstaller nach dem Aufstieg ins Achtelfinale der Europa League auf Hoffenheim.

Der 22. Spieltag der Deutschen Bundesliga bei Sky und Sky Go sowie ohne lange Vertragsbindung mit Sky Ticket und in zahlreichen Sky Sportsbars:

Freitag:
19.30 Uhr: VfL Wolfsburg – SV Werder Bremen auf Sky Sport Bundesliga 1 HD

Samstag:
14.00 Uhr: Vorberichte und Original Sky Konferenz auf Sky Sport Bundesliga 1 HD
15.15 Uhr: FC Bayern München – Hamburger SV auf Sky Sport Bundesliga 2 HD
15.15 Uhr: SC Freiburg – Borussia Dortmund auf Sky Sport Bundesliga 3 HD
15.15 Uhr: RB Leipzig – 1. FC Köln auf Sky Sport Bundesliga 4 HD
15.15 Uhr: Bayer 04 Leverkusen – 1. FSV Mainz 05 auf Sky Sport Bundesliga 5 HD
15.15 Uhr: SV Darmstadt 98 – FC Augsburg auf Sky Sport Bundesliga 6 HD

17.30 Uhr: „bwin Topspiel der Woche“: Hamburger SV – SC Freiburg auf Sky Sport Bundesliga 1 HD und über die Taktik-Cam auf Sky Bundesliga 3 HD

Sonntag:
15.00 Uhr: FC Ingolstadt – Borussia Mönchengladbach auf Sky Sport Bundesliga 2 HD
17.00 Uhr: FC Schalke 04 – TSG 1899 Hoffenheim auf Sky Sport Bundesliga 1 HD und Sky Sport Bundesliga UHD
19.30 Uhr: „Sky90 – die Kia Fußballdebatte“ auf Sky Sport Bundesliga 1 HD

Beitragsbild: Getty Images

18.02.2017, xkvx, Fussball 1.Bundesliga, Borussia Dortmund - VfL Wolfsburg, emspor, v.l. Torjubel, Goal celebration, celebrate the goal 2:0 durch Lukasz Piszczek (BVB Borussia Dortmund) mit der Mannschaft Dortmund

18 02 2017 xkvx Football 1 Bundesliga Borussia Dortmund VfL Wolfsburg emspor v l goal celebration Goal Celebration Celebrate The Goal 2 0 through Lukasz Piszczek Borussia Borussia Dortmund with the Team Dortmund

Dortmund gewinnt ohne Gelbe Wand gegen Wolfsburg

via Sky Bundesliga HD

Borussia Dortmund hat auch ohne die lautstarke Unterstützung der Fans auf der gesperrten Südtribüne wieder Kurs auf die Champions League genommen. Die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel besiegte den VfL Wolfsburg mit 3:0 (1:0) und verbesserte sich auf Platz drei.

Trotz vieler Chancen benötigte der BVB ein Eigentor von Jeffrey Bruma (20.) zur Pausenführung. Nach dem Wechsel legten Lukasz Piszczek (48.) und Ousmane Dembele (59.) nach. Damit baute die Borussia ihre bemerkenswerte Heimserie in der Fußball-Bundesliga auf 31 Spiele ohne Niederlage aus. Wolfsburg muss sich derweil nach einer schwachen Vorstellung wieder nach unten orientieren.

Das Bild im ehemaligen Westfalenstadion war ungewohnt. Wo sonst fast 25.000 Zuschauer ihre Mannschaft auf der Gelben Wand nach vorne peitschen, blieb es diesmal still. Nach den Vorfällen im Spiel gegen Leipzig am 4. Februar war die Südtribüne komplett gesperrt worden. “Das sind schreckliche Bilder. Ich gucke da gar nicht mehr hin, das ist eine tiefe Zäsur. Wir haben uns schon schwer damit getan, solch eine Kollektivstrafe zu akzeptieren. 24.800 haben ja nichts getan. Der BVB ohne Südtribüne ist wie Fußball ohne Ball”, sagte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke vor dem Anpfiff bei Sky.

Die Gastgeber zeigten sich vor den verbliebenen 56.906 Zuschauern aber unbeeindruckt. Mit hohem Tempo kombinierte sich der BVB immer wieder zwischen die beiden Wolfsburger Abwehrlinien, doch erneut war die Chancenverwertung zunächst das große Problem. Pierre-Emerick Aubameyang (7., 16.), Marco Reus (9.) und Dembele (26.) scheiterten am starken VfL-Torhüter Diego Benaglio.

So benötigte das Tuchel-Team die Wolfsburger Hilfe zur Führung. Nationalstürmer Mario Gomez agierte im eigenen Strafraum zu zaghaft gegen Piszczek, dessen Hereingabe lenkte Bruma per Kopf ins eigene Tor. Die Führung war hochverdient, die Niedersachsen fanden lange Zeit in der Offensive überhaupt nicht statt. Die einzige Chance vor der Pause bot sich Winter-Neuzugang Yunus Malli (45.+1).

Nach dem Wechsel drängte Dortmund auf die schnelle Entscheidung. Eine Hereingabe von Dembele köpfte Piszczek aus kurzer Distanz zu seinem fünften Saisontor ein, zwei Minuten später landete eine Flanke von Dembele am Pfosten. Wolfsburg agierte weiterhin viel zu passiv und fand gegen starke Dortmunder kein Mittel. Der dritte Treffer von Dembele war Ausdruck der deutlichen Überlegenheit. Der Sieg hätte noch höher ausfallen können.

SID om tl

 

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during the Bundesliga match between Borussia Dortmund and VfL Wolfsburg at Signal Iduna Park on February 18, 2017 in Dortmund, Germany.

BVB-Fans protestieren gegen Sperrung der Südtribüne

via Sky Sport Austria

“You’ll never walk alone”: Wenn die “Gelbe Wand” kurz vor Anpfiff der Heimspiele von Borussia Dortmund ihren gesanglichen Ritus zelebriert, schallt aus 25.000 Kehlen ein Versprechen an die Mannschaft des deutschen Vizemeisters. Niemals, so der lauthals vorgetragene Schwur, werde das Team im Stich gelassen, nie die Unterstützung für die Elf in Schwarz und Gelb versagt. Wenn jedoch am Samstag (15.30 Uhr/Sky) der VfL Wolfsburg in Dortmund gastiert, können zumindest die Hardcore-Fans des BVB ihr Versprechen nicht halten.

Protest – Kinder aus Dülmen wollen auf die Südtribüne. #BVB #SSNHD #skybuli pic.twitter.com/7ExCP71yJy

— Stephan Schäuble (@Sky_StephanS) February 18, 2017

Die legendäre Stehplatztribüne bleibt leer. Keine Fans, keine andauernden Sprechchöre, nur graue Tristesse – weil ein Teil der Dortmunder Fan-Szene Anstand und Respekt vermissen ließ. “Es ist immer ein unvergessliches Erlebnis vor und für diese Tribüne zu spielen. Es hat natürlich einen Einfluss auf uns, auf das Spiel, wenn sie leer ist”, sagte Trainer Thomas Tuchel.

Der Skandal beim Heimspiel gegen RB Leipzig vom 4. Februar (1:0), als beleidigende Banner gegen das “Kunstprodukt” RB Leipzig die Grenzen des guten Geschmacks um Längen überschritten, wirkt noch immer nach. Der Imageschaden für den Klub lässt sich schwer beziffern, der wirtschaftliche Verlust dürfte einschließlich der vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) verhängten Geldstrafe in Höhe von 100.000 Euro im mittleren bis hohen sechsstelligen Bereich liegen.

Protest gegen Sperrung der Südtribüne! #BVB #SSNHD #skybuli pic.twitter.com/925Er5bNNT

— Stephan Schäuble (@Sky_StephanS) February 18, 2017

Die öffentlich geführte Debatte über gewaltbereite und offenbar rechtsextreme Strömungen innerhalb der Dortmunder “Süd” kann dem Klub anders als die drakonischen Strafen dagegen nur recht sein – auch im Sinne der friedlichen Mehrheit in der Kurve. Für die Sperrung zeigt Tuchel am Freitag allerdings nur wenig Verständnis: “Wir haben das Gefühl, dass wir nichts gemacht haben und die Leidtragenden sind. Wir reden von der gleichen Südtribüne, die im Spiel gegen Mainz geschwiegen hat, als ein Fan verstorben war. Wir reden von der gleichen Südtribüne, die vor wenigen Wochen noch einen Preis gewonnen hat.”

Die Schlagzeilen bestimmten zuletzt aber die Chaoten. Randalierer hatten außerhalb des Stadions Leipziger Gästefans mit gefährlichen Wurfgegenständen attackiert und zehn Personen verletzt, die Tribünen-Sperrung durch den DFB bezog sich allerdings nur auf die Banner im Stadion und nicht die Gewalttaten außerhalb der Arena. Am vergangenen Samstag wurden 88 Hooligans aus dem Dunstkreis des BVB, die auf dem Weg zum Auswärtsspiel bei Darmstadt 98 (1:2) waren, von der Polizei in Hessen aufgehalten und zurückgeschickt. Der DFB sprach am Donnerstag gegen alle Aufgegriffenen bundesweite Stadionverbote aus.

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Die Entscheidung, die in Abstimmung mit dem BVB getroffen wurde, sei “ein weiteres deutliches Zeichen gegen Gewalt rund um Fußballspiele”, sagte der DFB-Sicherheitschef Hendrik Große Lefert.

In der Aufklärung der Ereignisse macht der Klub Fortschritte. 61 Tatverdächtige, die mutmaßlich an der Präsentation beleidigender Plakate im BVB-Stadion oder entsprechenden Vorbereitungsmaßnahmen beteiligt gewesen sind, wurden ermittelt. Gegen die Randalierer außerhalb des Stadions wurden nach Polizeiangaben bislang 32 Ermittlungsverfahren eröffnet.

Die Gewalttäter bleiben am Samstag draußen – wie etwa 25.000 andere, die die Konsequenz der Exzesse im Kollektiv mittragen müssen. Einem im Internet kursierenden Vorschlag, den Fanblock am Samstag immerhin für Kinder zu öffnen, schob der DFB einen Riegel vor, da es sich bei der Strafe um ein rechtskräftiges und abgeschlossenes Verfahren handelt. Da sich wohl trotz der Tribünensperre eine Vielzahl von Fans am Stadion einfinden wird, stockt die Polizei die Zahl der Einsatzkräfte auf.

Für Tuchel richtet sich der Fokus derweil wieder auf das Sportliche. Im Rennen um die direkte Champions-League-Qualifikation ist ein Sieg gegen die Wölfe Pflicht, vor allem die zuletzt mangelnde Chancenverwertung soll möglichst abgelegt werden.

Der kriselnde VfL wittert dagegen eine große Chance. “Falls es jemals einen guten Zeitpunkt gab, in Dortmund zu spielen, dann ist dieser vielleicht jetzt”, sagte Trainer Valérien Ismael.

Gänzlich ohne Unterstützung muss der BVB in seiner 80.000-Zuschauer fassenden Heimstätte freilich nicht auskommen. “Allein”, wie im zur Fußball-Hymne gewordenen Evergreen von Gerry and the Pacemakers gesungen, steht der BVB nicht da. Es wird nur etwas stiller als sonst sein.

SID re dk om

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