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Arminia Bielefeld

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BIELEFELD, GERMANY - FEBRUARY 19: Head coach Juergen Kramny of Bielefeld reacts during the Second Bundesliga match between DSC Arminia Bielefeld and FC St. Pauli at Schueco Arena on February 19, 2017 in Bielefeld, Germany.  (Photo by Thomas Starke/Bongarts/Getty Images)

Bielefeld entlässt Coach Kramny

via Sky Sport Austria

Bielefeld/Hamburg (SID) Nach zwölf Spielen und nur 119 Tagen im Amt war schon wieder Schluss für Jürgen Kramny: Der abstiegsbedrohte Fußball-Zweitligist Arminia Bielefeld hat sich am Dienstag von seinem Trainer getrennt – und seinen Vorgänger zum Nachfolger bestimmt. Zum zweiten Mal in dieser Saison übernimmt Carsten Rump als Interimscoach.

“Nach den Ergebnissen und Eindrücken der letzten Wochen, insbesondere nach den Auftritten im Heimspiel gegen Aue und in Nürnberg haben wir die Überzeugung verloren, in der bisherigen Konstellation unsere Ziele zu erreichen”, sagte Geschäftsführer Samir Arabi, der zwei Tage nach der 0:1-Pleite in Franken die Konsequenzen zog.Bereits nach der turnusmäßigen Sitzung der Kontrollgremien der Arminia am Montag hatte sich abgezeichnet, dass Kramny keine Zukunft auf der Alm hat. “Der Aufsichtsrat ist nach intensiver Aufarbeitung der vergangenen Wochen einstimmig dem Vorschlag der Geschäftsführung gefolgt, mit einer neuen Konstellation im Trainerteam neue Reize für den verbleibenden Saisonverlauf zu setzen”, sagte Aufsichtsratschef Hartmut Ostrowski.

Jürgen Kramny ist mit sofortiger Wirkung freigestellt. Carsten Rump betreut die Mannschaft am Freitag gegen Kaiserslautern.

— DSC ArminiaBielefeld (@arminia) March 14, 2017

Am Freitag im Duell mit dem 1. FC Kaiserslautern (18.30 Uhr/Sky) sitzt Arminia-Urgestein Rump zum dritten Mal in dieser Spielzeit bei einem Ligaspiel auf der Bank. Nach der Entlassung von Rüdiger Rehm Mitte November hatte der 35-Jährige seinen Klub am elften Spieltag zum ersten Saisonsieg und später auch ins Achtelfinale des DFB-Pokals geführt. Kramny hatte seine Arbeit dann am 15. November aufgenommen.

Dem früheren Stuttgarter, der in der Saison 2015/16 mit dem VfB aus der Bundesliga abgestiegen war, wurde seine schwache Bilanz und der Absturz ans Tabellenende zum Verhängnis. Nur drei Spiele gewann die Arminia seit der Verpflichtung von Kramny, der Abstand zum rettenden Ufer beträgt bereits vier Punkte.

Wie lange Arminia-Urgestein Rump die Geschicke leiten soll, ist noch nicht bekannt. Der gebürtige Dessauer kämpfte schon als Abwehrmann, Praktikant, Azubi und A-Jugendtrainer für seinen Klub, zuletzt wirkte er als Co-Trainer. “Arminia ist wie mein zweites Wohnzimmer. Ich weiß auch, wo der Kreidewagen steht”, sagte er einst der Bild-Zeitung. Nun soll Rump für neue Hoffnung im Abstiegskampf sorgen.

SID pl ks cp

12.03.2017 - Fussball - Saison 2016 2017 - 2. Fussball - Bundesliga - 24. Spieltag: 1. FC Nürnberg Nuernberg FCN Club - DSC Arminia Bielefeld - / DaMa - Jubel nach Tor zum 1:0 - Ondrej Petrak (31, 1.FC Nürnberg / FCN ) und Mannschaft / Team - Freude / Torjubel - Torschütze: Ondrej Petrak (31, 1.FC Nürnberg / FCN )

12 03 2017 Football Season 2016 2017 2 Football Bundesliga 24 Matchday 1 FC Nuremberg Nuernberg FCN Club DSC Arminia Bielefeld Dama cheering After goal to 1 0 Ondrej Petrak 31 1 FC Nuremberg FCN and Team team happiness goal celebration Scorer Ondrej Petrak 31 1 FC Nuremberg FCN

Club feiert Sieg bei Köllners Einstand, Bielefeld jetzt Letzter

via Sky Sport Austria

Der 1. FC Nürnberg hat unter dem neuen Trainer Michael Köllner seine Talfahrt in der 2. Fußball-Bundesliga gestoppt. Nach drei Niederlagen in Serie gelang dem Club durch den Treffer von Ondrej Petrak (35.) ein verdientes und weitgehend ungefährdetes 1:0 (1:0) gegen Arminia Bielefeld, das allerdings auch nicht mehr als ein Aufbaugegner war.

Die Gäste aus Ostwestfalen zeigten vor 24.324 Zuschauern eine miserable Leistung und fielen auf den letzten Tabellenplatz zurück. Der 47 Jahre alte Köllner hatte nach der Niederlage im Derby gegen die SpVgg Greuther Fürth (0:1), die letztlich zur Trennung von Alois Schwarz führte, sechs Wechsel vorgenommen.

Unter anderem stand Routinier Raphael Schäfer für den verletzten Thorsten Kirschbaum im Tor, im defensiven Mittelfeld kam wegen einiger Sperren Eduard Löwen zu seinem ersten Zweitliga-Einsatz. Der Club war überlegen, zeigte sich auch spielerisch verbessert – mehr aber auch nicht.

Die abstiegsbedrohten Bielefelder hatten Glück, dass Brian Behrendt von Schiedsrichter Lasse Koslowski (Berlin) nicht schon in der 20. Minute vom Platz gestellt wurde, sein Foul als letzter Mann gegen Kevin Möhwald wurde nur mit Gelb geahndet.

Eine Viertelstunde später bestätigte der gute Petrak die Überlegenheit der Gastgeber mit dem Führungstreffer, der Club versäumte es aber danach, den beruhigenden zweiten Treffer zu erzielen.

In der letzten Viertelstunde wurden die Nürnberger zunehmend zittriger. Schäfer allerdings konnte die beste Chance der Bielefelder durch Julian Börner (75.) entschärfen.

SID th rd

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GER, 2. FBL, DSC Arminia Bielefeld vs. FC Erzgebirge Aue 05.03.2017, SchücoArena / Schueco Arena, Bielefeld, Deutschland, GER, 2. FBL, DSC Arminia Bielefeld vs. FC Erzgebirge Aue, im Bild Zweikampf zwischen Fabio Kaufmann ( 22 Aue) und Reinhold Yabo ( 25 Bielefeld) Foto © nordphoto / Kurth nordphotox/xKurth

ger 2 FBL DSC Arminia Bielefeld vs FC Ore Mountains Aue 05 03 2017 SchücoArena Schueco Arena Bielefeld Germany ger 2 FBL DSC Arminia Bielefeld vs FC Ore Mountains Aue in Picture duel between Fabio Kaufmann 22 Aue and Reinhold Yabo 25 Bielefeld Photo © nordphoto Kurth nordphotox

Aue erkämpft Remis zu Lenks Einstand

via Sky Sport Austria

Robin Lenk hat als Interimscoach von Erzgebirge Aue in der 2. Fußball-Bundesliga eine halbwegs geglückte Premiere hingelegt. Seine Mannschaft holte nach einem 0:2-Rückstand zur Halbzeit im Kellerduell bei Arminia Bielefeld noch ein 2:2, blieb aber mit 19 Punkten Tabellenletzter.

Vor 16.368 Zuschauern legten die Ostwestfalen einen Blitzstart hin und gingen nach 220 Sekunden durch ein Eigentor von Fabian Kalig (3.) und durch Julian Börner (4.) in Führung. Noch nie hatten die Arminen in der 2. Liga so schnell mit zwei Toren vorne gelegen. Bielefelds Michael Görlitz (57.) per Eigentor und Nicky Adler (71.) sorgten für den Ausgleich.

Durch das achte Remis in der laufenden Saison rutschte Bielefeld in der Tabelle mit 20 Zählern auf den vorletzten Platz ab und hat nun einen Punkt Rückstand auf den Relegationsplatz.

Lenk hatte bei den Sachsen am vergangenen Montag die Nachfolge des unglücklichen Pawel Dotschew angetreten. Für seine erste Partie stellte Aues Ex-Spieler gleich auf vier Positionen um. Dennoch lief es im Spiel der Sachsen lange nicht rund, vor allem die Abwehr leistete sich grobe Schnitzer.

Nach der 2:0-Führung der Gastgeber verflachte die Partie zunächst, beide Mannschaften suchten ihr Glück meist in langen Bällen. Einen davon verlängerte Görlitz ins eigene Tor. Adler belohnte die gute Auer Moral mit dem 2:2.

Bei den Bielefeldern verdienten sich Stephan Salger und Börner die Bestnoten, auf Seiten der Gäste gefielen Fabio Kaufmann und Dimitrij Nazarow.

SID ni tl

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28.02.2017, xskx, Fussball DFB-Pokal 1/4 Finale, Eintracht Frankfurt - Arminia Bielefeld, emspor, v.l. Danny Blum (Eintracht Frankfurt) celebrate the goal, Torjubel zum 1:0 Frankfurt am Main

28 02 2017 xskx Football DFB Cup 1 4 Final Eintracht Frankfurt Arminia Bielefeld emspor v l Danny Blum Eintracht Frankfurt Celebrate The Goal goal celebration to 1 0 Frankfurt at Main

Frankfurt zum zwölften Mal im Pokal-Halbfinale

via Sky Sport Austria

(SID) – Noch zwei Schritte nach Europa: Eintracht Frankfurt steht trotz einer schwachen Leistung zum zwölften Mal im Halbfinale des DFB-Pokals. Nach dem glücklichen 1:0 (1:0) im Viertelfinale gegen den Zweitliga-Abstiegskandidaten Arminia Bielefeld trennen die in der Fußball-Bundesliga schwächelnden Hessen nur zwei Siege von der sicheren Rückkehr ins internationale Geschäft.

Danny Blum (6.) erzielte das Tor des Tages für das Team von Trainer Niko Kovac und sicherte dem viermaligen Pokalsieger den ersten Sprung in die Vorschlussrunde seit 2007, der 2,55 Millionen Euro wert ist.

Unbezahlbar war für die Eintracht-Fans die Rückkehr von Marco Russ, der nach seiner Krebserkrankung und knapp zehnmonatiger Leidenszeit erstmals wieder im Kader des Bundesligasechsten stand. Der 31-Jährige, der im vergangenen Jahr zwei Chemotherapien über sich hatte ergehen lassen müssen, wurde in der zweiten Minute der Nachspielzeit unter tosendem Applaus eingewechselt.

Die Gäste von der Alm verließen die Frankfurter WM-Arena hingegen mit enttäuschten Gesichtern. Das Team von Trainer Jürgen Kramny, das erstmals ein Viertelfinale verlor und das vierte Pokal-Halbfinale der Vereinsgeschichte verpasste, kann sich nun voll und ganz auf den Abstiegskampf in der 2. Liga konzentrieren.

Die 39.000 Zuschauer mussten keine sechs Minuten warten, ehe Blum nach einem Fehler von Stephan Salger plötzlich frei vor dem Bielefelder Tor stand und keine Mühe hatte, die frühe Führung zu erzielen. Doch auch nach dem ersten Tor nach zuletzt drei Liga-Niederlagen ohne eigenen Treffer spielten die Hessen nicht mit mehr Selbstvertrauen.

Immer wieder leistete sich das nach dem 0:2 bei Hertha BSC auf fünf Positionen veränderte Kovac-Team, das zuletzt mit einem “Treter-Image” zu kämpfen hatte, leichtsinnige Fehler im Spielaufbau und lud die Bielefelder regelrecht ein, dem Frankfurter Tor immer näher zu kommen. In der Offensive wurde Torjäger Alexander Meier kaum in Szene gesetzt.

Allerdings konnten die Ostwestfalen, die im Vergleich zum 2:2 beim Aufstiegsaspiranten Hannover 96 mit zwei Neuen in der Startelf aufliefen, daraus vor dem Halbzeitpfiff kein Kapital schlagen. Auch die Kramny-Elf spielte wenig konsequent und machte zu wenig aus den Frankfurter Fehlern.

Erst nach der Pause musste Eintracht-Torwart Lukas Hradecky eingreifen – dann aber gleich doppelt. Zunächst war der Keeper beim Schuss des eingewechselten Andreas Voglsammer zur Stelle (50.), dann behielt der Finne im Strafraum-Gewühl den Überblick und klärte (51.).

Bielefeld wurde in dieser Phase immer stärker, allerdings auch, weil die Frankfurter fast fahrlässig mit den sich bietenden Räumen umgingen. Kaum ein Konter wurde zu Ende gespielt, die Gäste bekamen immer wieder die nötige Zeit, die Abwehr neu zu ordnen. Auch in der Schlussphase stand Hradecky wiederholt im Mittelpunkt, so klärte er etwa gegen Bielefelds Kapitän Fabian Klos (80.) und Christopher Nöthe (85.).

STIMMEN:

Niko Kovac (Trainer Eintracht Frankfurt) …

… zum Spiel: „Ich bin glücklich, dass wir eine Runde weitergekommen sind. Es war kein einfacher Sieg. Dann freue mich über den Kurzeinsatz von Marco Russ. Zum Schluss Kompliment an unsere Fans. Dieses Spiel war kein Leckerbissen, aber die Fans haben uns 90 Minute die Stange gehalten.“

… zum Einzug ins Pokal-Halbfinale: „Es ist sehr angenehm und ganz gut, dass wir wieder ein positives Erlebnis hatten. Ich hoffe, dass das der Mannschaft für das Wochenende die nötige Kraft gibt. Ich freue mich, dass wir nach zehn Jahren endlich mal wieder im Halbfinale sind.“

… zum Comeback von Marco Russ: „Es war auch für mich ein sehr emotionaler Moment. Wir haben alle gebangt und gehofft. Dass es heute dazu kam, darüber sind wir alle glücklich, ich insbesondere.“

 

Bruno Hübner (Sportdirektor Eintracht Frankfurt) …

… zum Spiel: „Nach der 1:0-Führung haben wir die Leichtigkeit verloren und uns sehr schwer getan. Es ist natürlich fantastisch, dass Marco Russ wieder auf dem Platz gestanden hat. Diese Dinge müssen wir für die restlichen Spiele und das Halbfinale mitnehmen.“

… zum Einzug ins Pokal-Halbfinale: „Das ist eine Bestätigung unserer bisherigen Saison. Im Halbfinale haben wir zuletzt vor zehn Jahren gestanden. Das ist einfach Image, das müssen wir mitnehmen.“

… zum Comeback von Marco Russ: „Es war sehr emotional. Er ist erst kurzfristig in die Mannschaft gerückt. Wie er die Mannschaft unterstützt hat, das war einfach klasse.“

 

Marco Russ (Eintracht Frankfurt) …

… zum Einzug ins Pokal-Halbfinale und seinem Wunsch: „Wir sind jetzt im Halbfinale, da ist es mir völlig Wurst, was kommt. Hauptsache ein Heimspiel. Wir wollen ins Finale wie schon 2006. Noch einmal 90 Minuten, dann sind wir in Berlin.“

… zu seinem Comeback: „Es war ein sehr emotionaler Moment für mich. Es waren fast neun Monate, und es war eine harte Zeit. Ich habe jetzt zwei wieder komplett mit der Mannschaft gearbeitet. Gestern vor dem Abschlusstraining hat mich der Trainer zur Seite genommen und gefragt, wie ich mich fühle. Natürlich reicht es noch nicht für 90 Minuten. Ich muss trainieren und weiter aufholen. Wenn ich das Niveau halte und noch mehr draufsetzen kann, dann muss sehen, wozu es noch reicht in dieser Saison.“

 

Danny Blum (Torschütze Eintracht Frankfurt und Man of the match): „Die Auszeichnung freut mich. Das ist das i-Tüpfelchen zum Erreichen des Pokal-Halbfinals. Es war kein gutes Spiel von uns, das muss man einfach so sagen. Das Wichtige ist, dass man im Pokal egal wie weiterkommt. Das ist das Einzige, was zählt. Mich freut es sehr für Marco Russ. Die Leute haben ihn nach seiner langen Leidenszeit gefeiert. Das war schon Gänsehaut.“

 

Jürgen Kramny (Trainer Arminia Bielefeld) …

… zum Spiel: „Wir haben zu jeder Phase des Spiels alles abgerufen. Nach dem Rückstand hatten wir in der ersten Halbzeit und in der zweiten Halbzeit einige Torchancen. Aufgrund des Chancenverlaufs hatten wir eigentlich mindestens die Verlängerung verdient. Leider haben wir die nicht bekommen, aber trotzdem war es eine sehr gute Mannschaftsleistung heute. Wir haben dem Gegner, der auf Platz sechs der Bundesliga steht, richtig Paroli geboten. Wenn wir so am Sonntag auftreten, dann werden wir das Spiel schon in unsere Richtung lenken können.“

 

Fabian Klos (Kapitän Arminia Bielefeld): „Die Leistung heute zieht uns hoch. Wenn uns das keinen Schub gibt, dann weiß ich es nicht. Die Leistung heute in der zweiten Halbzeit macht mich stolz. Das habe ich den Jungs eben auch gesagt. Wenn wir so am Sonntag auftreten, dann gewinnen wir auf jeden Fall.“

Beitragsbild: Imago

GER, 2.FBL, Hannover 96 vs DSC Arminia Bielefeld 25.02.2017, HDI Arena, Hannover, GER, 2.FBL, Hannover 96 vs DSC Arminia Bielefeld im Bild Martin Harnik (Hannover 14) bejubelt seinen Treffer zum 1:1 Ausgleich per Foulelfmeter mit Kenan Karaman (Hannover 26), Iver Fossum (Hannover 18), Miiko Albornoz (Hannover 3), Foto © nordphoto / Ewert nordphotox/xEwert

ger 2 FBL Hanover 96 vs DSC Arminia Bielefeld 25 02 2017 HDI Arena Hanover ger 2 FBL Hanover 96 vs DSC Arminia Bielefeld in Picture Martin Harnik Hanover 14 cheered his Results to 1 1 Compensation Per Foul Penalty with Kenan Karaman Hanover 26 Iver Fossum Hanover 18 Miiko Albornoz Hanover 3 Photo © nordphoto Ewert nordphotox xEwert

Harnik trifft – Hannover lässt Punkte liegen

via Sky Sport Austria

Hannover 96 hat im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga wichtige Punkte liegen gelassen. Der Erstliga-Absteiger kam gegen das Kellerkind Arminia Bielefeld nicht über ein 2:2 (1:2) hinaus. Der Tabellenzweite liegt nur noch einen Punkt vor dem Verfolger Union Berlin, der am Freitag 2:0 gegen 1860 München gewonnen hatte.

Die Ostwestfalen hingegen stecken nach nur einem Sieg aus den letzten sieben Spielen als 15. weiter tief im Abstiegskampf. Die Konkurrenten dahinter haben nur einen Zähler, aber auch ein Spiel weniger.

Bielefeld ging vor 36.700 Zuschauern durch Tore von Christoph Heimlein (28.) und Fablian Klos (45.+2, Foulelfmeter) zweimal in Führung. Hannover glich durch Martin Harnik (37., Foulelfmeter) und Salif Sané (57.) zweimal aus.

Die Gäste waren gnadenlos effektiv. Mit dem ersten Torschuss gelang gleich der erste Treffer: Nach einem klugen Pass von Christopher Nöthe erzielte Hemlein die überraschende Führung. Dem Ausgleich ging allerdings ein dummes Foul voraus: Brian Behrendt brachte Kenan Karaman am Strafraumeck zu Fall, als der Hannoveraner sich vom Tor weg bewegte.

Glück hatten die Bielefelder Sekunden vor der Pause, als Schiedsrichter Felix Brych den Zweikampf von Salif Sané gegen Keanu Staude falsch beurteilte und auf Elfmeter für die Gäste entschied. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Hannover das Tempo. Der erneute Ausgleich durch Sanés Kopfball nach einem Eckball von Sebastian Maier war der verdiente Lohn. Bielefeld blieb allerdings durch Konter gefährlich.

Beste 96er waren Sané und Harnik. Bei der Arminia gefielen vor allem Michael Görlitz und Hemlein.

SID tl dk
Foto: Imago

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GER, 2. FBL, DSC Arminia Bielefeld vs. FC St. Pauli 19.02.2017, SchücoArena / Schueco Arena, Bielefeld, Deutschland, GER, 2. FBL, DSC Arminia Bielefeld vs. FC St. Pauli, im Bild Zweikampf zwischen Florian Hartherz ( 28 Bielefeld) und Jeremy Dudziak ( 8 St. Pauli) Foto © nordphoto / Kurth nordphotox/xKurth

ger 2 FBL DSC Arminia Bielefeld vs FC St Pauli 19 02 2017 SchücoArena Schueco Arena Bielefeld Germany ger 2 FBL DSC Arminia Bielefeld vs FC St Pauli in Picture duel between Florian Hartherz 28 Bielefeld and Jeremy Dudziak 8 St Pauli Photo © nordphoto Kurth nordphotox

St. Pauli verpasst Sieg im Kellerduell

via Sky Sport Austria

Der FC St. Pauli hat den dritten Sieg in Folge in der 2. Fußball-Bundesliga verpasst. Die Hamburger vergaben beim 1:1 (0:0) im Kellerduell bei Arminia Bielefeld den Sprung auf den rettenden 15. Platz.

Christopher Buchtmann (50.) brachte die Gäste in Führung, Torjäger Fabian Klos (90.+4) gelang in der Nachspielzeit der glückliche Ausgleich. St. Pauli liegt mit 18 Zählern auf Relegationsrang 16, die punktgleichen Bielefelder sind 17.

Viele Fehlpässe, kaum Torchancen – die 20.426 Zuschauer sahen eine schwache erste Halbzeit. Die Gäste taten zwar etwas mehr für das Spiel, doch gefährlich wurde es nur bei einer Möglichkeit von Aziz Bouhaddouz. Doch der Stürmer scheiterte am gut reagierenden Bielefelder Schlussmann Wolfgang Hesl (16.).

Buchtmann machte es kurz nach dem Seitenwechsel besser, die Vorarbeit hatte Waldemar Sobota geleistet. Bielefeld fiel auch in der Folge nicht viel ein, offensiv blieb die Arminia trotz aller Bemühungen lange Zeit harmlos. Dann rettete Klos wenigstens einen Zähler.

SID om nt

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BERLIN, GERMANY - JANUARY 27:  Timo Perthel of Berlin celebrates scoring his goal with Sebastian Polter during the Second Bundesliga match between 1. FC Union Berlin and VfL Bochum 1848 at Stadion An der Alten Foersterei on January 27, 2017 in Berlin, Germany.  (Photo by Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images)

Union siegt im Aufstiegsrennen – 2:1 gegen Bielefeld

via Sky Sport Austria

Fußball-Zweitligist Union Berlin hat seine Aufstiegsambitionen untermauert. Die Köpenicker gewannen 3:1 (1:1) gegen die abstiegsbedrohte Arminia Bielefeld und bleiben im Jahr 2017 weiter ungeschlagen. Mit 35 Punkten zog das Team von Trainer Jens Keller mit Hannover 96 auf Platz drei gleich, die Niedersachsen treffen am Montagabend (20.15 Uhr/Sport1 und Sky) auf den VfL Bochum.

Felix Kroos (22.), Damir Kreilach (63.) und Sebastian Polter (83.) trafen für die Gastgeber, Fabian Klos (44.) erzielte für Bielefeld den zwischenzeitlichen Ausgleich. Die Arminen, die am vergangenen Dienstag durch ein 5:4 im Elfmeterschießen gegen den Regionalligisten Astoria Waldorf ins Pokal-Viertelfinale eingezogen waren, rutschten mit 17 Zählern auf den vorletzten Platz ab.

Die Gastgeber waren vor 20.258 Zuschauern in der Alten Försterei von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft. Schon zu Beginn gab es Chance auf Chance für die Eisernen, Kroos traf mit einem Freistoß dann zur verdienten Führung. Die Arminen konnten sich kaum befreien und beschränkten sich aufs Kontern, der Ausgleich von Klos aus kurzer Distanz kurz vor der Pause war schmeichelhaft für die Gäste.

In der zweiten Halbzeit ein ähnliches Bild: Union hatte viel Ballbesitz und drängte auf den nächsten Treffer, Bielefeld verteidigte in der eigenen Hälfte. Und erneut ging Union in Führung. Nach einer Flanke von Christopher Trimmel köpfte Kreilach ins Bielefelder Tor.

Beste Spieler bei den Unionern waren Kroos und Kristian Pedersen, bei Bielefeld überzeugten Andreas Voglsammer und mit Abstrichen Klos.

SID kd tl

Foto: Getty

BIELEFELD, GERMANY - FEBRUARY 03: (L-R) Physiotherapist Michael Schweika, assistant coach Carsten Rump1, head coach Juergen Kramny, assistant coach Sebastian Hille and assistant coach Reinhard Schnittker of Bielefeld celebrate after the Second Bundesliga match between DSC Arminia Bielefeld and TSV 1860 Muenchen at Schueco Arena on February 3, 2017 in Bielefeld, Germany.  (Photo by Thomas Starke/Bongarts/Getty Images)

Bielefeld zieht München mit in den Abstiegssog

via Sky Sport Austria

Arminia Bielefeld hat in der 2. Fußball-Bundesliga wieder den Anschluss an das rettende Ufer hergestellt. Die Ostwestfalen gewannen nach zuvor drei Niederlagen in Folge 2:1 (2:1) gegen 1860 München und haben im Tabellenkeller auf Relegationsplatz 16 nur noch zwei Punkte Rückstand auf die Löwen. Für den neuen 1860-Trainer Vitor Perreira war es nach seinem glücklichen Premierensieg gegen Greuther Fürth (2:1) die erste Niederlage im Unterhaus.

Die Gastgeber gingen in der 11. Minute durch den siebten Saisontreffer ihres Torjägers Fabian Klos in Führung. Nach dem schnellen Ausgleich der Gäste durch Winterneuzugang Christian Gytkjaer zwei Minuten später war es dann erneut DSC-Kapitän Klos, der in der 38. Minute wiederum die Gastgeber in Führung schoss. Für Bielefeld war es im zehnten Anlauf der erste Sieg in der 2. Liga gegen die Sechziger.

In einer unterhaltsamen ersten Hälfte verpasste Andreas Voglsammer vor 16.247 Zuschauern kurz vor der Pause den dritten Treffer für Bielefeld. Nach dem Seitenwechsel mühten sich die Münchner, bei denen der unter der Woche als Kapitän zurückgetretene Ex-Bielefelder Stefan Aigner nicht im Kader stand, nach Kräften. Die Arminia hielt dem Druck aber bis zum Schlusspfiff stand.

Klos und Sören Brandy verdienten sich die Bestnoten bei Bielefeld. Stärkste Akteure bei den Löwen, die am Vormittag Liverpools langjährigen Klub-Boss Ian Ayre als neuen Geschäftsführer verpflichtet hatten, waren Romuald Lacazette und Neuzugang Amilton.

SID jz om

Jordi Figueras (Karlsruher SC) bejubelt seinen Treffer zum 1-1 mit Hiroki Yamada (Karlsruher SC) und Charalampos Mavrias (Karlsruher SC) beim Spiel Karlsruher SC vs. Arminia Bielefeld in der 2. Fussball Bundesliga am 29.01.2017, Foto Michael Bermel/Eibner-Pressefoto Karlsruhe Copyright: xBermel/Eibner-Pressefotox EP_mbl

Jordi Figueras Karlsruhe SC cheered his Results to 1 1 with Hiroki Yamada Karlsruhe SC and Charalampos Mavrias Karlsruhe SC the Game Karlsruhe SC vs Arminia Bielefeld in the 2 Football Bundesliga at 29 01 2017 Photo Michael Bermel Eibner Press Photo Karlsruhe Copyright xBermel Eibner Pressefotox EP_mbl

Hoffer schießt Karlsruhe bei Slomka-Debüt zum Sieg

via Sky Bundesliga HD

Gelungenes Debüt für Mirko Slomka: Bei seiner Rückkehr auf die Trainerbank nach 869 Tagen gewann der 49-Jährige mit seinem neuen Klub Karlsruher SC ein höchst unterhaltsames Abstiegsduell gegen Arminia Bielefeld 3:2 (0:0).

Der Österreicher Erwin Hoffer (82.) erzielte das Siegtor für den KSC. Durch den ersten Dreier nach zuvor sieben Spielen ohne Sieg behauptete der KSC Platz 15 knapp vor der Abstiegszone der 2. Fußball-Bundesliga.

Slomka: “Herz, Wille und Leidenschaft waren entscheidend”
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Bielefelds Kapitän Fabian Klos traf in der 51. Minute, ehe Abwehrspieler Jordi Figueras nach einer Ecke per Kopf (63.) und Dennis Kempe (66.) das Spiel zunächst drehten. Doch Tom Schütz erzielte nur zwei Minuten nach der Karlsruher Führung den Ausgleich (68.) für die Ostwestfalen.

Schon in der 2. Minute zuckte Slomka, der die Startelf im Vergleich zur letzten Partie unter Interimscoach Lukas Kwasniok auf zwei Positionen verändert hatte, kurz zusammen, weil Bielefelds Mittelfeldspieler Schütz mit seinem Schuss aus gut 15 Metern den Pfosten traf. In der Folge zeigten beide Teams eine ansprechende Partie, wobei die Gäste ein wenig aktiver in Richtung des gegnerischen Strafraums spielten.

 

 

Slomkas KSC stand in der Defensive mit einer Viererkette kompakt. In der Vorwärtsbewegung zeigten die Badener in der ersten Halbzeit aber noch zu wenig. Charalampos Mavrias scheiterte in der 31. Minute im Strafraum am mit dem Fuß parierenden Arminia-Torwart Wolfgang Hesl.

Kurz nach dem Wiederanpfiff flankte der Ex-Karlsruher Reinhold Yabo von links flach in den Strafraum auf Klos, der die Slomka-Elf kalt erwischte. Drei Tore innerhalb von fünf Minuten boten den 13.145 Zuschauern am Wildpark im Anschluss höchsten Unterhaltungswert.

SID

Beitragsbild:Getty

 

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SALZBURG,AUSTRIA,08.DEC.16 - SOCCER - UEFA Europa League, group stage, Red Bull Salzburg vs FC Schalke 04. Image shows Thilo Kehrer (Schalke) and Reinhold Yabo (RBS). Photo: GEPA pictures/ Felix Roittner

Yabo leihweise von Salzburg zu Arminia Bielefeld

via Sky Sport Austria

Salzburg (APA) – Reinhold Yabo wechselt leihweise bis Saisonende vom österreichischen Fußball-Meister Red Bull Salzburg zum deutschen Zweitligisten Arminia Bielefeld. Der 24-jährige Deutsche kam im Sommer 2015 zu den “Bullen” und absolvierte aufgrund einer langwierigen Knieverletzung bisher nur fünf Pflichtspiele (zwei Tore).

Laut Salzburgs sportlichem Leiter Christoph Freund baut man aber weiterhin auf Yabo. “Wir hoffen, dass er im Sommer wieder voll fit zurückkehrt, denn er bleibt für uns ein wichtiger Spieler.”

Beitragsbild: GEPA Pictures

BIELEFELD, GERMANY - DECEMBER 18:  Stefan Kutschke (TOP C) of Dresden scores his first goal during the Second Bundesliga match between DSC Arminia Bielefeld and SG Dynamo Dresden at Schueco Arena on December 18, 2016 in Bielefeld, Germany.  (Photo by Thomas Starke/Bongarts/Getty Images)

Dresden schließt Aufstiegsjahr mit Sieg ab

via Sky Sport Austria

Dynamo Dresden hat sein ganz starkes Jahr mit einem weiteren Auswärtssieg abgeschlossen. Bei Arminia Bielefeld gewann der Zweitliga-Aufsteiger am Sonntag 2:1 (1:0) und überwintert mit 27 Punkten aus 17 Spielen komfortabel auf dem siebten Tabellenplatz. Die Arminia (14) hingegen feiert Weihnachten in Abstiegsgefahr auf dem Relegationsplatz.

Dynamo begann konzentriert und sehr gefährlich. Das 1:0 nach einem Eckball durch Stefan Kutschke (14.) war die Belohnung für eine starke Anfangsphase. Allerdings hielten die Dresdner das nicht durch – sie holten die Arminia ins Spiel zurück, Fabian Klos (55.) gelang das 1:1. Pascal Testroet (81.) sicherte Dynamo den Sieg.

Zuvor hatte sich Gäste-Innenverteidiger Jannik Müller zwei krasse Aussetzer geleistet, doch weder Klos (29.) noch David Ulm (37.) nutzten die entstehenden Großchancen. Ulm hätte den Ball ins leere Tor schieben können, schlug aber noch einen Haken und vertändelte.

Drei Minuten nach der Pause hätte der eingewechselte Keanu Staude für ein sicheres Tor nur quer spielen müssen, doch er schloss selbst kläglich ab. Der angeschlagene Kapitän Klos machte es dann besser. Testroet verzeichnete vor seinem Siegtor noch einen Pfostenschuss (67.).

SID nt rd

Beitragsbild: Imago

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vl Maximilian Sauer, Domi Kumbela (Braunschweig, 7), Nik Omladic (Braunschweig, 12) Jubel, Torjubel, Torerfolg, celebrate the goal, goal, celebration, Jubel ueber das Tor, optimistisch, Action, Aktion, Fussball, 2. Bundesliga, Eintracht Braunschweig - Arminia Bielefeld, xtgx

Vl Maximilian Sure Domi Kumbela Brunswick 7 Nik Omladic Brunswick 12 cheering goal celebration Goals Celebrate The Goal Goal Celebration cheering ueber the goal optimistic Action Action shot Football 2 Bundesliga Eintracht Brunswick Arminia Bielefeld xtgx

3:2 gegen kampfstarke Arminia: Braunschweig wieder auf Platz eins

via Sky Sport Austria

Eintracht Braunschweig bleibt eine Heimmacht in der 2. Fußball-Bundesliga und ist zumindest vorübergehend an die Tabellenspitze zurückgekehrt. Das Team von Trainer Torsten Lieberknecht schlug Arminia Bielefeld am 16. Spieltag in einem turbulenten Spiel mit 3:2 (1:1) und überholte den VfB Stuttgart, der erst am Montag im Duell der Erstliga-Absteiger gegen Hannover 96 spielt. Für die Niedersachsen war es im neunten Saisonspiel im Eintracht-Stadion der achte Sieg.

Andreas Voglsammer brachte die Arminia schon früh in Führung (4.). Der Stürmer traf im Nachsetzen per Kopf – es war sein fünftes Tor in den vergangenen sechs Spielen. Für den Ausgleich zum 1:1 sorgte der Schwede Christoffer Nyman per Rechtsschuss (30.). Dem Treffer ging ein Handspiel von Domi Kumbela voraus, Lieberknecht und Arminia-Trainer Jürgen Kramny diskutierten leidenschaftlich an der Seitenlinie.

Nach dem Wechsel bewies Torjäger Kumbela seine Abschlussstärke und traf doppelt (55. und 76.). Mit seinem zweiten Tor sorgte der 32-Jährige für eine sofortige Antwort auf das 2:2 der tapfer kämpfenden Bielefelder durch Kapitän Fabian Klos (75.). In der 80. Minute hatte Sebastian Schuppan den erneuten Ausgleich auf dem Kopf, zielte aber knapp am Tor vorbei.

Bei der Eintracht zeigten Kumbela und Nyman ansprechende Leistungen. In Arminias Mannschaft rieben sich Kapitän Fabian Klos und Voglsammer auf.

SID pl dk

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Julian Börner, Bielefeld, im Hinrundenspiel der Saison 2016/2017 zwischen SpVgg Greuther Fürth und Arminia Bielefeld in Fürth (2:1) - 25/11/2016;

Julian Börner Bielefeld in First round game the Season 2016 2017 between Spvgg Greuther Fuerth and Arminia Bielefeld in Fuerth 2 1 25 11 2016

Bielefeld verlässt nach Heimsieg Relegationsrang

via Sky Sport Austria

Fußball-Zweitligist Arminia Bielefeld hat den nächsten Erfolg auf dem Weg zum Klassenerhalt verbucht und den Relegationsrang wieder verlassen. Am 15. Spieltag setzten sich die Ostwestfalen gegen den VfL Bochum mit 1:0 (1:0) durch, unter dem neuen Trainer Jürgen Kramny war es im zweiten Heimspiel der zweite Sieg.

Den stellte Andreas Voglsammer (16.) sicher, indem er nach einer scharfen Hereingabe die Führung mit der Brust erzielte. Mit nun 14 Punkten verbesserten sich die Arminen auf den 15. Rang, was freilich die angespannte Situation nur bedingt mildert.

Der Treffer von Voglsammer verlieh den Gastgebern vor 17.479 Zuschauern Sicherheit, aus einer kompakten Defensive spielten sie sich teilweise über mehrere Minuten in der Bochumer Hälfte fest. Hochkarätige Chancen resultierten daraus jedoch nicht, dafür hätte nach einem Eckball auf der anderen Seite während Bochums bester Phase beinahe Pawel Dawidowicz (34.) ausgeglichen.

Die Situation besaß, zumindest was die Torgefahr angeht, allerdings Seltenheitswert. Auch im zweiten Durchgang kombinierten die Bochumer größtenteils zwar geschickt durch das Mittelfeld, in der Zone vor dem gegnerischen Tor fehlte dann allerdings die nötige Durchschlagskraft.

SID nr jz

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NUREMBERG, GERMANY - SEPTEMBER 20:  Daniel Steininger (2nd R) of Fuerth celebrates with teammates after scoring his team's second goal during the Second Bundesliga match between 1. FC Nuernberg and SpVgg Greuther Fuerth at Grundig Stadion on September 20, 2016 in Nuremberg, Germany.  (Photo by Micha Will/Bongarts/Getty Images)

Fürth landet Last-Minute-Sieg bei Radoki-Debüt

via Sky Sport Austria

SID – Fußball-Zweitligist Greuther Fürth hat beim Trainerdebüt von Janos Radoki einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga gelandet. Vier Tage nach der Entlassung von Stefan Ruthenbeck siegten die Franken in letzter Sekunde mit 2:1 (1:0) gegen den direkten Konkurrenten Arminia Bielefeld.

Radoki: Nur das Ergebnis zählt

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Den Siegtreffer erzielte Joker Zlatko Tripić in der Nachspielzeit (90.+1). Nicolai Rapp (30.) hatte zuvor seinen Führungstreffer mit einem Eigentor selbst (77.) egalisiert.

Während Fürth durch den fünften Saisonsieg den Anschluss ans gesichterte Tabellenmittelfeld hergestellt hat, rutscht Bielefeld nach der ersten Niederlage im zweiten Spiel unter Neu-Coach Jürgen Kramny auf den Relegationsplatz ab.

Hesl: “Ist eine dumme Niederlage”

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In Halbzeit eins waren die Ostwestfalen die bessere Mannschaft und hatte durch eine artistische Direktabnahme von Manuel Prietl (13.) die erste echte Torchance. Dennoch brachte Rapp Fürth per Abstauber mit seinem ersten Zweitliga-Treffer überraschend in Führung.

Nach dem Seitenwechsel rannte Bielefeld weiter an und hatte durch Joker David Ulm (51.) und Kapitän Julian Börner (58.) die nächsten Chancen. Fürth schaffte nur gelegentlich Entlastung, rettete die Führung aber dennoch bis in die Schlussphase. Dann fälschte Rapp eine Flanke ins eigene Tor ab. Den Lucky Punch setzte dann Tripić nach einem Konter.

Der ehemalige Bundesliga-Profi und bisherige U19-Coach Radoki soll die Mannschaft mindestens bis zur Winterpause betreuen – mit Aussicht auf Verlängerung. “Wir suchen derzeit nicht nach einem neuen Trainer”, sagte Fürths Präsident Helmut Hack vor dem Spiel bei Sky.

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BIELEFELD, GERMANY - SEPTEMBER 25:  during the Second Bundesliga match between DSC Arminia Bielefeld and 1. FC Nuernberg at Schueco Arena on September 25, 2016 in Bielefeld, Germany.  (Photo by Thomas Starke/Bongarts/Getty Images)

Arminia siegt bei Kramny-Premiere gegen Heidenheim

via Sky Sport Austria

Jürgen Kramny hat ein gelungenes Debüt als Trainer des abstiegsbedrohten Fußball-Zweitligisten Arminia Bielefeld gefeiert. Drei Tage nach Kramnys Amtsantritt bezwangen die Ostwestfalen das Überraschungsteam 1. FC Heidenheim nach Rückstand noch mit 2:1 (1:1) und kletterten durch den zweiten Saisonsieg vorerst auf den Relegationsplatz.

Der Ex-Heidenheimer Andreas Voglsammer (35.) und Manuel Prietl (62.) drehten die Partie zugunsten der Arminia. Tim Skarke (14.) hatte die Gäste, die die dritte Niederlage der Saison kassierten, vor 13.500 Zuschauern frühzeitig in Führung gebracht.

In einer munteren Partie übernahm zunächst der FCH die Kontrolle und drückte aufs Tempo. Der Führungstreffer nach einer schönen Kombination war der verdiente Lohn. Mit dem Ausgleich nach einem Patzer von Heidenheim-Torhüter Kevin Müller, der einen Schuss von Florian Hartherz nur abklatschen ließ, wendete sich aber zunehmend das Blatt.

Auch beim zweiten Bielefelder Treffer leistete die sonst so stabile Heidenheimer Defensive tatkräftige Beihilfe. Eine Rettungstat von Arne Feick im zentralen Strafraum landete beim Österreicher Prietl, der ohne Probleme per Kopf verwandelte.

SID jl pc

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