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BRAUNSCHWEIG, GERMANY - SEPTEMBER 23: Coach Torsten Lieberknecht of Braunschweig before the Second Bundesliga match between Eintracht Braunschweig and Fortuna Duesseldorf at Eintracht Stadion on September 23, 2016 in Braunschweig, Germany. (Photo by Joachim Sielski/Bongarts/Getty Images)

Lieberknecht plant das Eintracht-Wunder

via Sky Sport Austria

Voll-Bock-Atmosphäre” im Team, “Dampf” von den Rängen und ein Fight bis zum Schluss auf dem Platz – Trainer Torsten Lieberknecht von Eintracht Braunschweig plant das Fußball-Wunder. Vor dem Rückspiel im Relegations-Derby gegen den VfL Wolfsburg (ab 20:15 Uhr live auf Sky) glaubt der 43-Jährige trotz des unglücklichen 0:1 im Hinspiel an die große Überraschung.

(sid) – “Das ist die finale Chance, etwas Historisches zu erreichen. Wir sind willensstark und selbstbewusst, unser Ziel zu erreichen”, sagte Lieberknecht über seine Löwen: “Keiner hat den Aufstieg so sehr verdient wie wir, weil wir in dieser Saison immer wieder aufstehen mussten. Und jetzt müssen wir auch wieder aufstehen.”

 

Lieberknecht verspricht heißen Tanz

Lieberknecht, an Himmelfahrt nach dem Tor von Mario Gomez per zweifelhaftem Handelfmeter noch außer sich vor Wut, präsentierte sich am Sonntag wieder betont gelassen. Im Gegensatz zu seinem Kollegen Andries Jonker bereitet der Ex-Profi sein Team auch ganz normal auf den alles entscheidenden Showdown vor. Die Lage sei “angespannt entspannt”, sagte Lieberknecht, der auf die beiden angeschlagenen Angreifer Domi Kumbela und Julius Biada verzichten muss.

Die Braunschweiger haben ihre Hoffnungen längst noch nicht aufgegeben. Lieberknecht versprach den Wölfen einen heißen Tanz: “Die Fans werden schon Dampf machen. Es ist nicht angenehm, am Montagabend bei uns zu spielen.”

Und Onel Hernandez meinte: “Wir werden wieder richtig Gas geben und schauen, was am Ende geht.” Doch statistisch gesehen stehen die Zeichen für die Eintracht schlecht: Denn nach einer Niederlage in einem Relegations-Hinspiel schaffte noch kein Zweitligist den Sprung in die Bundesliga.

WOLFSBURG, GERMANY - MAY 25: Mario Gomez (2nd R) of Wolfsburg celebrates after scoring his team's opening goal with team mates during the Bundesliga Playoff first leg match between VfL Wolfsburg and Eintracht Braunschweig at Volkswagen Arena on May 25, 2017 in Wolfsburg, Germany. (Photo by Ronny Hartmann/Bongarts/Getty Images)

VfL dank strittigem Gomez-Elfer vor Relegations-Rettung

via Sky Sport Austria

SID – Pflicht erfüllt, der Rettung ganz nah: Dank Torjäger Mario Gomez winkt dem VfL Wolfsburg ein positives Ende seiner Horror-Saison. Die Mannschaft von Trainer Andries Jonker besiegte den Zweitligisten Eintracht Braunschweig im hitzigen Hinspiel des Relegations-Derbys verdient mit 1:0 (1:0) und hat damit gute Chancen auf den Last-Minute-Klassenerhalt. Die Entscheidung fällt im Rückspiel am Montag (20.30 Uhr/Sky) in Braunschweig.

Im Abstiegskampf bleibt Gomez Wolfsburgs personifizierte Lebensversicherung. Der Nationalspieler erzielte das Tor des Tages in der 35. Minute per Handelfmeter. Der Treffer war allerdings äußerst umstritten. Dem Elfmeterpfiff von Sascha Stegemann (Niederkassel) ging ein klares Handspiel von Gomez voraus. Eintracht-Profi Gustav Valsvik wurde danach aus kurzer Distanz angeschossen.

Gomez war es herzlich egal. Der Torjäger, der schon in der regulären Spielzeit 16 aller 34 VfL-Treffer erzielt hatte, brachte den Pokalsieger von 2015 dem Klassenerhalt ein gutes Stück näher. Die Wölfe wollen ihren Fans unbedingt ein rabenschwarzes Jubiläum ersparen und auch 20 Jahre nach ihrem Bundesliga-Aufstieg weiter erstklassig bleiben.

Die Hoffnungen der Braunschweiger auf ihre Bundesliga-Rückkehr nach drei Jahren im Unterhaus haben unterdessen einen Dämpfer erhalten. Für den vierten Aufstieg der Vereinsgeschichte benötigen die Löwen am Montag einen Sieg mit mindestens zwei Toren Unterschied. Die Statistik spricht eher für die Wölfe: So setzte sich in den Relegationsspielen der vergangenen vier Jahre stets der Bundesligist durch.

https://twitter.com/VfL_Wolfsburg/status/867837901832298496

Temporeich, hitzig, hart umkämpft: Beide Teams starteten mit Volldampf in das Duell der Gegensätze. Eine Phase des Abtastens? Mitnichten. In der aufgeladenen Atmosphäre der mit 29.100 Zuschauern ausverkauften Arena in Wolfsburg schenkten sich die Rivalen von Beginn an nichts und führten jeden Zweikampf am Limit des Erlaubten.

Lieberknecht: “Entscheidung kann eine ganze Saison kosten”
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Braunschweig versuchte das Wolfsburger Offensivspiel durch konsequentes Anlaufen schon tief in der Hälfte des VfL zu stören. Und so blieben zwingende Torchancen zunächst aus. Gomez rutschte einmal knapp vorbei (10.). Daniel Didavis Freistoß war für Eintracht-Keeper Jasmin Fejzic kein Problem (14.).

Dann beinahe der Schock für die Hausherren: Der quirlige Christoffer Nyman schippte den Ball an den zweiten Pfosten, wo Mirko Boland das Kunststück vollbrachte, völlig freistehend aus vier Metern doch noch daneben zu köpfen. 13 Minuten später machte es Gomez besser.

Im zweiten Abschnitt erhöhte der VfL noch einmal den Druck. Erst traf Didavi nach schöner Kombination nur das Außennetz (50.), fünf Minuten später kratzte Fejzic einen abgefälschten Gomez-Kopfball von der Linie. Dann bekam Didavi nicht genug Druck hinter den Ball (59.).

Die Vorbereitung auf die beiden Schicksalsspiele hätte bei den Klubs nicht unterschiedlicher sein können. Während Außenseiter Braunschweig auf Normalität setzte und sein Programm in der Löwenstadt absolvierte, “flüchtete” Wolfsburg in den Tagen vor dem Relegations-Showdown in die niederländische Provinz. In der 3500-Seelen-Gemeinde De Lutte verkrochen sich die Wölfe im Vier-Sterne-Hotel Bloemenbeek – und versuchten ihren Fokus nach dem vergebenen Matchball in Hamburg (1:2) voll auf die Eintracht zu legen. Es gelang.

 

Beitragsbild: Gettyimages

HAMBURG, GERMANY - MAY 20: Josuha Guilavogui of Wolfsburg #23 and players react after the Bundesliga match between Hamburger SV and VfL Wolfsburg at Volksparkstadion on May 20, 2017 in Hamburg, Germany. (Photo by Maja Hitij/Bongarts/Getty Images)

Wolfsburg im Relegations-Duell mit Braunschweig unter Druck

via Sky Sport Austria

Wolfsburg/Braunschweig (APA/dpa) – 2009 noch deutscher Fußball-Meister, vor zwei Jahren DFB-Pokal- sowie DFB-Supercup-Gewinner, und nun das Relegationsduell mit dem Nachbarn aus Braunschweig. Der Druck, der auf dem VfL Wolfsburg vor dem Heimspiel am Donnerstag lastet, ist enorm. Mit einem klaren Erfolg wollen die “Wölfe” den Grundstein zum Klassenerhalt legen, damit das Rückspiel am Montag (beide 20.30 Uhr jeweils  live auf Sky) keine Zitterpartie wird.

In der Abgeschiedenheit des kleinen niederländischen Städtchens De Lutte zog sich Wolfsburg zur Vorbereitung zurück, um den drohenden und vor kurzem noch für unmöglich gehaltenen Bundesliga-Abstieg zu verhindern. “Wir haben zwar in Wolfsburg die besten Bedingungen, aber man braucht auch die Ruhe, und die ist etwas größer, wenn wir wegfahren”, begründete der niederländische Trainer Andries Jonker diese Maßnahme.

 

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Ruhe vor dem Sturm heißt das Motto, denn auch Jonker weiß, dass die beiden Duelle gegen den Zweitliga-Dritten zwei ganz besondere werden. Im gemeinsamen Bundesliga-Jahr 2013/14 konnte der große VfL gegen die kleine Eintracht aus Braunschweig kein Spiel gewinnen. Das Heimspiel ging mit 0:2 verloren, das Rückspiel endete 1:1. Zwei Resultate, die in der Relegation den Absturz in die Zweitklassigkeit sowie eine massive Budgetkürzung für den millionenschweren VW-Werksverein bedeuten würden.

“Da sind Emotionen dabei. Das habe ich damals schon gespürt”, sagte Jonker, der vor drei Jahren als Assistenz-Coach dabei war. Emotionen, die den Wolfsburgern in dieser Saison bisher oft abgingen. Auch nach dem 1:2 beim HSV am Samstag hatte es nicht bei allen Spielern den Anschein, als hätten sie den Ernst der Lage erkannt. Sportdirektor Olaf Rebbe nahm seine Profis aber in Schutz. “Sie waren enttäuscht und wütend”, berichtete Rebbe, der nach wie vor darum bemüht ist, kühlen Kopf zu bewahren.

Der deutsche Teamstürmer Mario Gomez, mit 16 Liga-Toren bisher quasi die Lebensversicherung der Grün-Weißen, appelliert daran, an die eigene Stärke zu glauben. Auch wenn gleich drei wichtige Wolfsburg-Spieler – Sebastian Jung, Riechedly Bazoer und Jakub Blaszczykowski – gegen Eintracht Braunschweig fehlen. “Wir haben jetzt zwei Spiele gegen einen Zweitligisten – bei aller Liebe: Wir müssen das einfach schaffen”, forderte der Torjäger, ohne den es der VfL wohl nicht einmal in die Relegation geschafft hätte. Doch bleibt die Frage, warum das völlig konturenlose Team sein Potenzial ausgerechnet jetzt abrufen soll, wenn es das zuvor in 34 Runden kaum geschafft hat.

In Braunschweig hoffen sie insgeheim, dass der große Nachbar auch in der Relegation den Erwartungen hinterherhinkt. Mit Sticheleien in Richtung des gerade einmal rund 30 Kilometer entfernten VfL hielt man sich bei der Eintracht aber zurück. “Wolfsburg ist der haushohe Favorit”, betonte Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht, wollte aber ansonsten lieber über sein Team reden. “Keiner hätte den Aufstieg mehr verdient als wir nach so einer Saison.”

 

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Braunschweig nach Heimsieg über Karlsruhe in der Relegation

via Sky Sport Austria

Den direkten Bundesliga-Aufstieg klar verpasst, vor der Nachbarschafts-Relegation gegen den VfL Wolfsburg nicht in Form: Eintracht Braunschweig hat sich zum falschen Zeitpunkt eine sportliche Krise genommen. Eine Woche nach der 0:6-Blamage bei Arminia Bielefeld kamen die Niedersachsen gegen Absteiger und Tabellenschlusslicht Karlsruher SC zu einem mühsamen 2:1 (2:1)-Sieg, in Fernduell mit Hannover 96 viel zu wenig.

Vor 22.000 Zuschauern im fast ausverkauften Eintracht-Stadion an der Hamburger Straße brachte Domi Kumbela die Gastgeber per Kopf mit seinem 13. Saisontor in Führung. Für den Ausgleich sorgte Bjarne Thoelke mit einem sehenswerten Schuss in den Winkel (15.), ehe Julius Biada mit einem Abstauber (34.) das 2:1 gelang. Immerhin: Es war der fünfte Heimsieg in Serie.

Lieberknecht: “Wollen gegen VfL ganz große Geschichte schreiben”
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Vier Tage vor dem Relegations-Hinspiel am Himmelfahrtstag (20.30 Uhr/Sky und ARD) im nur 25 Kilometer entfernten Wolfsburg hatte die Eintracht die Schlappe in Bielefeld ganz offensichtlich noch nicht verdaut. Selbst der schnelle Führungstreffer brachte keine Sicherheit in den Spielaufbau der Gastgeber. Und auch in der Defensive ging es phasenweise drunter und drüber.

Die Badener ließen sich vor den Augen ihrer rund 800 mitgereisten Fans nicht hängen und spielten unbelastet und unbekümmert mit. Der Olympia-Zweite Grischa Prömel setzte seine Nebenleute mehrfach gut in Szene, Eintracht-Torhüter Jasmin Fejzic war gleich zweimal in Eins-gegen-Eins-Situationen. gefordert.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild kaum, Karlsruhe war ein absolut ebenbürtiger Gegner. Selbst als der zwischenzeitliche 0:1-Rückstand des Erzrivalen aus Hannover in der Arena die Runde machte, ging kein Ruck durch das Team der Eintracht.

Um das Offensivspiel seiner Schützlinge zu beleben, ersetzte Trainer Torsten Lieberknecht in der 61. Minute den wirkungslosen Christoffer Nyman durch Onel Hernandez. Doch auch der Kubaner konnte den Aktionen der Gastgeber kaum mehr Schwung verleihen. Im Gegenteil: Erneut stand Fejzic gleich zweimal im Blickpunkt.

Keeper Fejzic und Torschütze Biada, der auch mit einem Freistoß das 1:0 vorbereitet hatte, waren die stärksten Akteure bei den Norddeutschen. Die besten Noten im Team von Coach Marc-Patrick Meister verdienten sich Prömel und Thoelke.

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BIELEFELD, GERMANY - MAY 14:  Domi Kumbela (L) of Braunschweig appears frustrated after the Second Bundesliga match between DSC Arminia Bielefeld and Eintracht Braunschweig at Schueco Arena on May 14, 2017 in Bielefeld, Germany.  (Photo by Oliver Hardt/Bongarts/Getty Images)

Braunschweig nach 0:6-Klatsche wohl nur in der Relegation

via Sky Sport Austria

Eintracht Braunschweig hat im Kampf um den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga einen herbe Niederlage kassiert. Die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht verlor am vorletzten Spieltag nach einer desolaten Leistung überraschend 0:6 (0:2) bei Abstiegskandidat Arminia Bielefeld und rutschte auf den dritten Tabellenplatz ab. Der direkte Aufstieg ist für den Traditionsklub aus eigener Kraft damit nicht mehr zu schaffen.

Ein Eigentor von Jan Hochscheidt (13.), Julian Börner (24.), Reinhold Yabo mit einem Dreierpack (65./67./76.) und Keanu Staude (71.) schockten die behäbige Eintracht, die zuvor drei Siege in Serie eingefahren hatte. Bielefeld klettert nach der Energieleistung auf den 15. Rang und darf sich nach dem völlig verdienten Sieg wieder berechtigte Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen.

Vor 24.138 Zuschauern fand Braunschweig eigentlich nie wirklich in die Partie, die Löwen wirkten nach den starken Auftritten zuletzt diesmal seltsam gehemmt. Gegen die sonst schwächelnde Defensive der Arminia fanden die Gelb-Blauen keine Mittel.

Salbene: “Ohne Relegation wäre fantastisch”
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Nächste Woche muss Braunschweig zu Hause gegen den bereits abgestiegenen Karlsruher SC unbedingt gewinnen, wenn sich die Lieberknecht-Elf den Traum von der Bundesliga-Rückkehr noch direkt erfüllen will – und zudem auf einen Patzer des Nachbarn Hannover 96 hoffen. Den Relegations-Platz hat Braunschweig sicher. Bielefeld reist zum Saisonfinale zu Dynamo Dresden.

Bielefeld hatte seine Besten in Yabo, Staude und Florian Dick, bei Braunschweig konnte niemand überzeugen.

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3:1 gegen Union: Braunschweig ist auf Aufstiegskurs

via Sky Sport Austria

(SID) – Eintracht Braunschweig darf von der Rückkehr in die Bundesliga träumen, Union Berlin dagegen muss seine Hoffnungen begraben. Nach einer 1:3 (0:1)-Niederlage bei den Niedersachsen sind die Aufstiegschancen der Gäste nahezu auf den Nullpunkt gesunken. Braunschweig hingegen verdrängte den punktgleichen Nordrivalen Hannover 96 dank der um einen Treffer besseren Tordifferenz von Platz zwei. Union hat als Vierter vor den letzten beiden Spieltagen sechs Punkte Rückstand auf Relegationsrang drei.

Vor 23.225 Zuschauern im ausverkauften Stadion an der Hamburger Straße war Ken Reichel der Braunschweiger Matchwinner. Der Mannschaftskapitän traf in der sechsten und 64. Minute. Der Anschlusstreffer gelang dem eingewechselten Maximilian Thiel (65.). In der 75. Minute stellte Domi Kumbela mit seinem zwölften Saisontor den alten Abstand wieder her. Für die Gastgeber war es der erste Sieg in dieser Spielzeit gegen eine Top-4-Mannschaft – und vielleicht der Wichtigste.

Keller: “Ärgerlich, dass wir es nicht geschafft haben”
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Die zuletzt auswärtsschwachen Berliner schüttelten den Schock des schnellen Rückstandes zwar schnell ab, Druck entwickelten sie aber nur bis zum Braunschweiger Strafraum. In unmittelbarer Tornähe wurde der rotgesperrte Sebastian Polter schmerzlich vermisst.

Dabei wirkte die Hintermannschaft der Gastgeber nicht immer sattelfest, Joseph Baffo konnte den gelbgesperrten Abwehrchef Saulo de Carli nicht immer adäquat ersetzen. Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht zuckte mehrfach bei ungestümen Aktionen Baffos zusammen.

Kroos: “Haben es uns selbst zuzuschreiben”
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Aber auch Braunschweig sorgte insbesondere in der ersten Hslbzeit nur durch Fernschüsse für Gefahr. Gefordert war Eintracht-Torhüter Jasmin Fejzic in der 22. Minute in einer Eins-zu-Eins-Situation gegen Simon Hedlund.

Nach dem Seitenwechsel warf eine ungestüme Aktion von Roberto Puncec Berlin weiter zurück. Der gelbbelastete Innenverteidiger sah nach einer ungeschickten Attacke in der Nähe des Mittelkreises durch Schiedsrichter Tobias Stieler aus Hamburg zu Recht die Gelb-Rote Karte.

Lieberknecht erinnert an Mainzer Aufstiegsdrama
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Folgerichtig verlagerte sich das Spielgeschehen nach einer knappen Stunde mehr und mehr in die Hälfte der Berliner, das 2:0 war die fast logische Folge. Aber der rasche Anschlusstreffer beließ die Spannung in der Partie, ehe Kumbela alles klar machte.

Doppel-Torschütze Reichel sowie der quirlige Slowene Nik Omladic verdienten sich bei Braunschweig, das das Hinspiel an der Alten Försterei noch 0:2 verloren hatte, die besten Noten. Stärkste Akteure bei “Eisern Union” waren der stellungssichere Innenverteidiger Toni Leistner sowie mit Abstrichen Spielführer Felix Kroos.

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Beitragsbild: Imago

Jasmin Jejzic, Torwart (Eintracht Braunschweig), Stefan Aigner (TSV 1860 Muenchen), v.li., Aktion, Torraumszene, TSV 1860 Muenchen vs Eintracht Braunschweig, 30.04.17

Jasmin  Goalkeeper Eintracht Brunswick Stefan Aigner TSV 1860 Munich v left Action shot Torraumszene TSV 1860 Munich vs Eintracht Brunswick 30 04 17

Braunschweig verschärft Löwen-Krise

via Sky Sport Austria

(SID) – Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig hält weiter Kurs auf die Bundesliga und verschärft die Abstiegssorgen von 1860 München. Die Niedersachsen gewannen am 31. Spieltag in der bayerischen Landeshauptstadt mit 1:0 (0:0) und belegen weiter Rang zwei hinter Tabellenführer VfB Stuttgart. 1860 rutscht durch die Pleite auf Relegationsrang 16 und liegt drei Spieltage vor Saisonende mit 33 Punkten nur einen Zähler vor Arminia Bielefeld auf Platz 17.

Christoffer Nyman (55.) erzielte den Siegtreffer für die Gäste, die in den letzten zwölf Spielen nur eine Niederlage kassiert haben und mit 60 Zählern punktgleich mit Erzrivale Hannover 96 auf Rang drei sind. Für die Münchner ist es die fünfte Partie ohne Sieg in Serie.

1860 erwischte vor 39.500 Zuschauern in der Arena einen guten Start, ohne allerdings zu brauchbaren Abschlüssen zu kommen. Das änderte sich zu Ende der ersten Hälfte, als Kai Bülow per Kopf den Pfosten traf (45.). Stefan Aigner schob kurz nach Wiederanpfiff (48.) freistehend aus kurzer Distanz den Ball am leeren Tor vorbei.

Die schwache Chancenverwertung rächte sich. Nyman traf nach einer Flanke von Nik Omladic und einer schnellen Drehung zur Gästeführung. Omladic klärte in der 70. Minute auch auf der Linie und rettete der Eintracht den wichtigen Dreier.

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Braunschweig klettert auf Rang zwei

via Sky Sport Austria

Eintracht Braunschweig spricht im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga weiter ein gewichtiges Wort mit. Die Niedersachsen besiegten am 30. Spieltag den VfL Bochum mit 2:0 (0:0) und liegen zumindest vorläufig hinter dem VfB Stuttgart und vor dem Erzrivalen Hannover 96 (alle 57 Punkte) auf dem zweiten Platz.

Acht Tage nach der schmerzhaften 0:1-Niederlage in Hannover schoss der schwedische Angreifer Christoffer Nyman (46./87.) die Braunschweiger zum elften Heimsieg der Saison. Sollte Stuttgart am Montag gegen Union Berlin (54) verlieren, ginge das Top-Quartett der Liga punktgleich in die letzten vier Spieltage.

Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte vor 21.650 Zuschauern schlug Nyman nur 57 Sekunden nach dem Seitenwechsel eiskalt zu. Ausgehend von einer kurzen Faustabwehr von Bochum-Keeper Manuel Riemann bekam der VfL den Ball nicht aus der Gefahrenzone, Ken Reichel hatte das Auge für Nyman, der trocken in die kurze Ecke vollstreckte.

In der Folge bekam die Eintracht vermehrt Probleme gegen einen gut eingestellten Gast aus Bochum, der in den vorherigen vier Ligaspielen jeweils ohne Gegentreffer geblieben war – und der nach der ersten Niederlage seit sieben Runden unvermindert um den Klassenerhalt bangen muss. Nyman machte kurz vor Schluss alles klar, als er einen zunächst von Manuel Riemann gehaltenen Foulefmeter im Nachsetzen verwandelte.

Gute Nachrichten hatte Braunschweig bereits vor dem Spiel zu vermelden: Der Vertrag mit Offensivspieler Onel Hernández (24) wurde vorzeitig um ein Jahr bis 2020 verlängert.

Martin Harnik (Hannover 96), Ken Reichel (Eintracht Braunschweig)

Martin Harnik Hanover 96 Ken Reichel Eintracht Brunswick

Hannover 96 gewinnt nach 19 Jahren wieder Niedersachsenderby

via Sky Sport Austria

Hannover 96 hat mit dem Sieg im 148. Niedersachsen-Derby gegen Eintracht Braunschweig einen großen Schritt zum Wiederaufstieg in die Fußball-Bundesliga gemacht. Durch das verdiente 1:0 (1:0) im hochbrisanten Nachbarschaftsduell eroberte das Team von Trainer André Breitenreiter am 29. Spieltag zumindest vorerst die Tabellenführung in Liga zwei.

Niclas Füllkrug (32.) sorgte mit seinem Treffer dafür, dass Hannover mit 56 Zählern bei noch fünf ausstehenden Spielen nun zwei Punkte Vorsprung auf die drittplatzierten Braunschweiger hat. Der Tabellenzweite VfB Stuttgart (54) kann mit einem Sieg am Montag bei Arminia Bielefeld an die Spitze zurückkehren.

Vor dem Anpfiff war es wie befürchtet zu Auseinandersetzungen gekommen. Gäste-Fans hatten sich im Bereich Süd/Südwest unkontrollierten Zugang zur ausverkauften Arena verschafft und wurden von der Polizei in Gewahrsam genommen. Nach eigenen Angaben hatten die Beamten die Lage unter Kontrolle.

In einer schwungvollen Anfangsphase brachte eine Standardsituation die Führung für die Gastgeber ein. Nach einer Ecke des emsigen Edgar Prib stieg Füllkrug mit Abstand am höchsten und köpfte mustergültig ein. Wenig später hatte Hannover Glück, dass Schiedsrichter Sascha Stegemann einen Ellbogenschlag von Martin Harnik gegen Julius Biada im Strafraum nicht ahndete (36.).

Nach dem Seitenwechsel verstärkten die Gäste ihre Bemühungen und attackierten früher, Torchancen blieben aber Mangelware. Den heimstarken Hannoveranern boten sich so immer wieder Räume für gefährliche Konter.

Um die rivalisierenden Fan-Gruppen zu trennen und eine Pufferzone einzurichten, war die Kapazität des Stadions um 6300 auf 42.700 Plätze reduziert worden. Unter dem Eindruck des Sprengstoff-Anschlags von Dortmund waren zudem keine Rucksäcke und größeren Taschen erlaubt, die Polizei-Präsenz wurde erhöht.

SID jl re

Foto: Imago

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1:0 gegen Dresden: Reichel schießt Braunschweig auf Rang zwei

via Sky Sport Austria

Eintracht Braunschweig hat im Kampf um den Bundesliga-Aufstieg nach Punkten mit Spitzenreiter VfB Stuttgart gleichgezogen. Der bisherige Tabellendritte setzte sich gegen Dynamo Dresden dank eines späten Tores von Ken Reichel (90.+2) mit 1:0 (0:0) durch und blieb im siebten Spiel in Folge ungeschlagen. Für die fünftplatzierten Dresdner sind nach der Niederlage wohl alle Aufstiegsträume dahin.

 

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Insbesondere in der ersten Halbzeit neutralisierten sich die beiden Mannschaften weitgehend. Klare Torgelegenheiten waren absolute Mangelware. Die einzige echte Einschussmöglichkeit in den ersten 45 Minuten vergab für die Sachsen Dynamo-Torjäger Stefan Kutschke, der in der 40. Minute mit einem Flachschuss am Braunschweiger Torhüter Jasmin Fejzic scheiterte.

Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht verzichtete in seiner Startformation auf seine beiden Torjäger Christoffer Nyman und Domi Kumbela, die zunächst nur auf der Auswechselbank saßen. Vor 22.800 Zuschauern fehlte es bei den Gastgebern somit mehrfach an Explosivität im Strafraum.

 

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Nach dem Seitenwechsel ersetzte Nyman den unauffälligen Suleiman Abdullahi, doch mehr vom Spiel hatten erst einmal die Gäste. Für Erheiterung auf den Tribünen sorgte eine Zwangspause in der 60. Minute, die Rasensprenger schalteten sich automatisch ein, per Hand wurde das Malheur binnen 120 Sekunden behoben.

Nyman hätte in der 77. Minute für die Entscheidung sorgen können, scheiterte aber freistehend an Dynamo-Schlussmann Marvin Schwäbe. In der Nachspielzeit fasste sich Reichel aus rund 18 Metern ein Herz und traf doch noch zum Sieg.

 

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Abwehrchef Gustav Valsvik sowie der bemerkenswert ballsichere Jan Hochscheidt verdienten sich bei den Norddeutschen die besten Noten. Aus der Mannschaft von Coach Uwe Neuhaus ragten der kampfstarke Kapitän Andreas Lambertz sowie Keeper Schwäbe heraus.

SID af er

 

 

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BOCHUM, GERMANY - NOVEMBER 18:  The team of Braunschweig comes together prior to the Second Bundesliga match between VfL Bochum 1848 and Eintracht Braunschweig at Vonovia Ruhrstadion on November 18, 2016 in Bochum, Germany.  (Photo by Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images)

Braunschweig verpasst Sprung an die Spitze

via Sky Sport Austria

SID – Eintracht Braunschweig hat den Sprung an die Tabellenspitze der 2. Fußball-Bundesliga verpasst. Die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht musste sich bei der SpVgg Greuther Fürth mit einem 0:0 begnügen und liegt damit auf Relegationsrang drei.

Braunschweigs Torhüter Jasmin Fejzic rettete zumindest einen Punkt, als er einen Foulelfmeter von Niko Gießelmann parierte (36.). Durch das Unentschieden hielten zwei Serien: Fürth ist seit neun Spielen ungeschlagen, Braunschweig seit acht.

Beide Mannschaften suchten vor 8035 Zuschauern sofort den Weg nach vorne, die erste Möglichkeit hatten die zuletzt dreimal in Folge siegreichen Gäste. Nach einer Hereingabe von Ken Reichel verfehlte Domi Kumbela das Fürther Tor nur knapp (12.). Fürth war zwar in der Folge die spielbestimmende Mannschaft, Braunschweig blieb aber gefährlich. Kumbela vergab auch seine zweite Möglichkeit (33.).

Die beste Chance vor der Pause zur Führung hatten die Gastgeber. Nach einem Foul von Reichel am starken Khaled Narey scheiterte Gießelmann beim Elfmeter aber am Ex-Fürther Fejzic.

Nach dem Wechsel neutralisierten sich beide Teams zunächst im Mittelfeld und gingen nicht das letzte Risiko ein. Große Chancen blieben daher Mangelware.

Beitragsbild: Getty Images

02.04.2017, xtkx, Fussball 2.Bundesliga, 1. FC Kaiserslautern - Eintracht Braunschweig, emspor, v.l. Mirko Boland (Braunschweig), Julius Biada (Braunschweig), Kaiserslautern

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Historischer Sieg in Lautern: Braunschweig verpasst Sprung an die Spitze nur knapp

via Sky Sport Austria

Eintracht Braunschweig hat trotz des ersten Sieges auf dem Betzenberg seit 40 Jahren die Tabellenführung in der 2. Fußball-Bundesliga denkbar knapp verpasst. Die Niedersachsen holten am 26. Spieltag durch den Treffer von Mirko Boland (79.) ein glückliches 1:0 (0:0) beim abstiegsbedrohten 1. FC Kaiserslautern

Damit sind die Braunschweiger seit sieben Partien ungeschlagen und belegen den zweiten Rang hinter dem VfB Stuttgart, der in der Nachspielzeit noch zum 3:3-Ausgleich gegen Dynamo Dresden kam. Die Roten Teufel warten seit fünf Spielen auf einen Sieg und kassierten nach neun Spielen ohne Heim-Niederlage wieder eine Pleite zu Hause.

Vor 23.756 Zuschauern im Fritz-Walter-Stadion waren die Gastgeber in der ersten halben Stunde die agilere Mannschaft. Danach kamen die Braunschweiger etwas besser ins Spiel. Insgesamt waren Torchancen in einer schwachen, umkämpften und weitgehend zerfahrenen Partie Mangelware.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst kaum etwas am Geschehen. Der FCK war einen Tick besser, für echte Torgefahr konnten die Pfälzer aber trotz einiger guter Ansätze nicht sorgen. Die Vorstellung der Gäste war auch nach einer Stunde enttäuschend.

In der 67. Minute hätten die Lauterer nach einem klaren Handspiel des Braunschweiger Verteidigers Gustav Valsvik einen Strafstoß bekommen müssen. Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck (Müllheim) sah das anders. Die Braunschweiger Führung durch Boland fiel aus dem Nichts.

Beste Spieler aufseiten der Lauterer waren Marcel Gaus und Kapitän Daniel Halfar. Bei Braunschweig konnten Torwart Jasmin Fejzic und Boland überzeugen.

SID as rd

Erster Heimsieg 2017: Braunschweig verbessert sich auf Platz drei

via Sky Sport Austria

Eintracht Braunschweig hat in der 2. Fußball-Bundesliga Erstliga-Absteiger Hannover 96 vorerst von Relegationsplatz drei verdrängt. Das Team von Trainer Torsten Lieberknecht gewann zum Auftakt des 25. Spieltags nach einem späten Tor von Kapitän Ken Reichelt (90.+2) mit 3:2 (1:1) gegen den 1. FC Heidenheim. Braunschweig blieb zum sechsten Mal in Folge ohne Niederlage und feierte zudem ersten Heimsieg 2017.

Lieberknecht: “Selten eine solche Wucht im Stadion erlebt”
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FCH-Kapitän Marc Schnatterer hatte die Gäste bereits in der dritten Minute in Führung gebracht. Eine halbe Stunde später gelang Mirko Boland der Ausgleich für die Niedersachsen. Nachdem Arne Feick in der 73. Minute per Foulelfmeter Heidenheim erneut in Front schoss, glich Christoffer Nyman (78.) für die Eintracht erneut aus, ehe Reichelt mit einem fulminanten Schuss den Schlusspunkt setzte.

“Wenn man zweimal einen Rückstand dreht, dann ist das eine Wahnsinnsleistung der Mannschaft”, sagte Lieberknecht nach dem Abpfiff bei Sky und bedankte sich zugleich ausdrücklich für “die unglaubiche Unterstützung” der Fans.

Die Hausherren, bei denen vor allem der verletzte Kapitän Marcel Correia (Sprunggelenk) schmerzlich vermisst wurde, mühten sich vor 20.000 Zuschauern nach dem frühen Rückstand durch Zweitliga-Topscorer Schnatterer um den Ausgleich. Vor Bolands Treffer hatten bereits Gustav Valsvik, Reichelt und Hendrick Zuck gute Möglichkeiten für die Hausherren.

Nach der Pause entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Nachdem Salim Khelifi gegen Tim Skarke den Elfmeter verursacht hatte, den Feick sicher verwandelte, sorgte der Schwede Nyman zunächst für den Ausgleich, ehe Reichel die Eintracht-Fans noch mal jubeln ließ.

Stärkste Heidenheimer waren Schnatterer und Feick, bei Braunschweig verdienten sich ebenfalls die Torschützen Boland und Nymann die Bestnoten.

SID jz pc

Fußball 2. Bundesliga 20. Spieltag Fortuna Düsseldorf - Eintracht Braunschweig am 13.03.2017 in der Esprit arena in Düsseldorf Torjubel zum 1:1 durch Christoffer Nyman ( Braunschweig ) xRx

Football 2 Bundesliga 20 Matchday Fortuna Dusseldorf Eintracht Brunswick at 13 03 2017 in the Esprit Arena in Dusseldorf goal celebration to 1 1 through Christoffer Nyman Brunswick xRx

Braunschweig holt wichtigen Sieg im Aufstiegskampf

via Sky Sport Austria

(SID) – Herbstmeister Eintracht Braunschweig hat in der 2. Fußball-Bundesliga den Anschluss an die Aufstiegsplätze gehalten. Die Niedersachsen gewannen zum Abschluss des 24. Spieltags bei Fortuna Düsseldorf glücklich mit 2:1 (0:1) und feierten in der Rückrunde erst den zweiten Sieg.

In der Tabelle beträgt der Rückstand der Braunschweiger (44) auf den Erzrivalen Hannover 96 (45) auf Relegationsplatz drei nun nur noch einen Punkt. Union Berlin (47) auf dem ersten direkten Aufstiegsplatz liegt drei Zähler vor der Eintracht. Düsseldorf belegt mit 30 Punkten weiter Platz zehn.

Innenverteidiger Robin Bormuth (37.) staubte zur Düsseldorfer Führung ab, nachdem Eintrachts Torwart Jasmin Fejzic eine abgefälschte Freistoßflanke nach vorne abgewehrt hatte. Christoffer Nyman (60.) glich nach der Pause aus, ein abgefälschter Schuss von Onel Hernandez (89.) brachte den Sieg für die Gäste.

Funkel: “Das ist bitter”
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20.168 Zuschauer hatten einen munteren Auftakt mit Chancen auf beiden Seiten gesehen. Der Fortuna, die in der vergangenen Woche eine Negativserie von neun Partien ohne Sieg beendet hatte, bot sich schon nach 20 Sekunden die Chance zur Führung, als Schüsse von Marcel Sobottka und Kaan Ayhan abgeblockt wurden. Auf der anderen Seite scheiterte Suleiman Abdullahi zweimal freistehend vor Fortuna-Torwart Michael Rensing (7.).

Lieberknecht: “Hernandez hat das Risiko gesucht”
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Im Anschluss nahmen beide Mannschaften Tempo aus der Partie und neutralisierten sich im Mittelfeld. Während es die Braunschweiger erfolglos mit hohen Bällen oder schnellen Gegenstößen über den flinken Onel Hernandez versuchten, resultierte bei der Fortuna weiter die meiste Gefahr aus Standardsituationen.

Hernandez: “War für uns eine Erleichterung”
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Nach der Pause jubelte Düsseldorf früh, doch einen regulären Treffer von Ihlas Bebou erkannte Schiedsrichter Marco Fritz (Korb) nicht an (46.). Die Gastgeber hatten daraufhin die besseren Torgelegenheiten, doch Braunschweig gelang mehr oder weniger aus dem Nichts der Ausgleich. Auch der glückliche Siegtreffer fiel letztlich überraschend in einer Phase, in der beide Mannschaften eigentlich nicht mehr das letzte Risiko gingen.

Hennings: “Haben nur noch reagiert und nicht agiert”
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1:1 in Braunschweig – Stuttgart punktet auch in Unterzahl

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(SID) – Unbeeindruckt von der spektakulären Trennung von Weltmeister Kevin Großkreutz hat Spitzenreiter VfB Stuttgart seinen Erfolgsweg in der 2. Fußball-Bundesliga fortgesetzt. Nach fünf Siegen in Folge kam der Bundesliga-Absteiger zu einem nicht unverdienten 1:1 (1:1) beim Herbstmeister Eintracht Braunschweig. Dabei mussten die Schwaben ab der 41. Minute mit neun Feldspielern auskommen. Innenverteidiger Marcin Kaminski sah wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot.

Die schnelle Führung der Gäste in der dritten Minute durch Carlos Mane, der einen Stockfehler von Ken Reichel ausnutzte, glichen die Niedersachsen in der 42. Minute aus. Reichel machte seinen Patzer mit einem sicher verwandelten Foulelfmeter wieder wett. Zuvor hatte VfB-Torhüter Mitchell Langerak einen Strafstoß von Mirko Boland (32.) bravourös pariert.

Lieberknecht: “Den Punkt müssen wir mitnehmen”
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Vor 23.000 Zuschauern im fast ausverkauften Eintracht-Stadion verpassten die Niedersachsen durch das Remis den Sprung auf den dritten Tabellenplatz. Trainer Torsten Lieberknecht hatte in seiner Startformation überraschend auf Torjäger Domi Kumbela verzichtet, angeblich aus disziplinarischen Gründen. Erst in der 62. Minute wurde der Angreifer eingewechselt.

Langerak: “Habe ein bisschen Elfmeter-Training gemacht”
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Nach ausgeglichener erster Halbzeit konnte der VfB auch das Spielgeschehen in den zweiten 45 Minuten trotz Unterzahl weitgehend ausgeglichen gestalten. Die Platzherren fanden auf dem regendurchweichten Rasen nicht die nötigen spielerischen Mittel.

Wolf: “Dann dachten wir kurz, es wäre wieder 2016”
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Stärkste Stuttgarter waren Langerak und Torschütze Mane. Der kampfstarke Quirin Moll sowie der quirlige Onel Hernandez verdienten sich bei Braunschweig die Bestnoten.

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