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STUTTGART,GERMANY,26.APR.17 - TENNIS - WTA Tour, Porsche Tennis Grand Prix. Image shows the rejoicing of  Maria Sharapova (RUS). Photo: GEPA pictures/ Oliver Lerch

Scharapowa gewinnt erstes Match nach Doping-Sperre

via Sky Sport Austria

Stuttgart (APA) – Die Russin Maria Scharapowa hat ihr erstes Tennis-Match nach 15-monatiger Dopingsperre gewonnen. Die ehemalige Weltranglistenerste besiegte am Mittwoch beim Sandplatzturnier in Stuttgart die ungesetzte Italienerin Roberta Vinci 7:5,6:3. In der zweite Runde trifft die fünffache Grand-Slam-Siegerin auf ihre Landsfrau Jekaterina Makarowa.

Scharapowa ist in Stuttgart, wo sie 2012 bis 2014 den Titel geholt hat, dank einer Wildcard im Einsatz. Auch bei den kommenden Turnieren in Madrid und Rom darf sie durch Wildcards im Hauptbewerb spielen. Dieses Vorgehen der Turnierveranstalter sorgte bei einigen Konkurrentinnen für Unmut. Ob sie für die French Open ebenfalls eine Wildcard erhält, entscheidet sich am 16. Mai.

 

LINZ,AUSTRIA,07.MAR.17 - EBEL, Erste Bank Eishockey Liga, play off quarterfinal, EHC Black Wings Linz vs HC Bozen. Image shows the Keine Sorgen Eisarena. Photo: GEPA pictures/ Walter Luger

Black Wings präsentieren Neo-Coach Troy Ward

via Sky Sport Austria

Linz (APA) – Der neu Black-Wings-Linz-Headcoach Troy Ward ist am Dienstag in Oberösterreich eingetroffen, hat sich am Mittwoch den Medien präsentiert und bereit für seine 30. Saison als Trainer gezeigt. Der 54-Jährige war u.a. Assistant Coach der Pittsburgh Penguins in der NHL, in Europa ist er erstmals engagiert. Seine Arbeit in Linz nimmt der Mann aus Minnesota mit dem ersten Eistraining am 1. August auf.

Ward bleibt bis kommenden Montag in Linz und will möglichst viele Spieler persönlich kennenlernen und mit den anderen telefonieren. “Wir wollen konstant gut spielen, mit viel Energie spielen. Wir wollen eine Mannschaft sein, von der der Gegner weiß, dass wenn es gegen uns geht, sie hart arbeiten müssen, um die Chance auf einen Sieg zu haben”, erklärte Ward.

Er bezeichnet sich selbst auch als “Talententwickler”, und will dies auch in Linz tun. Von der EBEL hat er sich bereits ein Bild gemacht. “Ich denke, dass die Liga sehr ähnlich der AHL in Nordamerika ist. Ich kenne sehr viele Spieler, die hier spielen oder gespielt haben. Ich habe sie trainiert oder sie waren bei anderen Teams, gegen die meine Mannschaften am Eis standen.” Aus dem aktuellen Linz-Kader kennt er keinen Spieler.

INNSBRUCK,AUSTRIA,26.APR.17 - ALPINE SKIING - OESV, Oesterreichischer Ski Verband, press conference. Image shows president Peter Schroecksnadel (OESV). Photo: GEPA pictures/ Andreas Pranter

Österreichischer Skiverband krempelt Alpin-Struktur um

via Sky Sport Austria

Innsbruck (APA) – Der Österreichische Skiverband (ÖSV) hat auf die Probleme der vergangenen Saisonen reagiert und krempelt die Trainings-Struktur im Alpinbereich künftig radikal um. Künftig wird verstärkt in mehr und kleineren Gruppen trainiert, um die Läufer und Läuferinnen noch individueller betreuen zu können. Prominentester Trainer-Neuzugang ist Sepp Brunner als Abfahrtschef der Herren statt Florian Winkler.

Österreich ist zwar seit Jahrzehnten Alpinski-Nation Nummer eins, abseits der Erfolge des sechsfachen Weltcup-Gesamtsiegers Marcel Hirscher haben sich zuletzt aber auch viele “Baustellen” eingeschlichen. Wie etwa die Herren-Abfahrt, bei den Damen ging vergangenen Winter erstmals seit langem die Nationenwertung verloren.

Gründe wie Verletzungen und Rücktritte sind Verbandspräsident Peter Schröcksnadel zu wenig. Vielmehr verwies der ehrgeizige Tiroler auf die zunehmenden Erfolge von kleineren Nationen oder individuell trainierenden Konkurrenten.

Darauf hat nun auch der große ÖSV reagiert. Die Zahl der betreuten Läufer wurde ebenso aufgestockt wie jene der Coaches und Trainings-Gruppen. Künftig werden im ÖSV also in 18 – deutlich kleineren – Gruppen vom Weltcup bis zum Nachwuchs 108 Aktive von 68 Trainern und Betreuern trainiert. Im Weltcupbereich lautet das Verhältnis künftig 80 zu 60. Dazu kommen 28 Verbands-Serviceleute aus dem Bereich von Toni Giger.

“Damit nutzen wir die Stärken eines großen Verbandes, trainieren aber trotzdem sehr individuell”, strich ÖSV-Sportdirektor Hans Pum bei der Präsentation am Mittwoch an der Innsbrucker Bergisel-Schanze heraus. Mehr als eine Million Euro nimmt der ÖSV für die Neuausrichtung in die Hand. Schröcksnadel machte kein Hehl daraus, dass er sich davon auch viel erwartet.

“Wir haben reagiert und stellen diese neue Struktur zur Verfügung. Jetzt gibt es keine Ausreden mehr”, stellte der Verbandschef seinen Aktiven die Rute ins Fenster. “Es gilt das Leistungsprinzip. Schauen wir mal, wie fleißig sie sind. Wenn sie aber nicht gut fahren, denken wir auch über Kostenbeteiligungen nach.”

Die Vorteile der kleineren Gruppen lägen auf der Hand, ist Schröcksnadel überzeugt. “Läuft es bei einem Fahrer nicht, kann er individuell trainieren, bis das Problem behoben ist.” Dazu komme mehr Transparenz. “Fehlentwicklungen sind künftig schneller erkennbar, Coaches können zudem nun wieder echte Bezugspersonen werden.” Jede Gruppe ist künftig für sich selbst verantwortlich. Damit stehen auch die Gruppen- und Spartentrainer noch mehr in der Eigen-Verantwortung.

Schröcksnadel war zuletzt mit den Einstellungen einiger Läufer aber auch Trainer nicht mehr zufrieden gewesen. Eine spezielle “Baustelle” ist seit längerem der Herren-Abfahrtsbereich, im jüngsten WM-Winter gab es nur zwei Siege. Während Andreas Puelacher (Herren) und Jürgen Kriechbaum (Damen) Rennsportleiter bleiben, ist der Steirer Josef Brunner deshalb nun neuer Abfahrts-Cheftrainer.

Der Steirer war nach 20 höchst erfolgreichen Jahren bei Swiss Ski vergangenen März etwas unerwartet joblos geworden. Vom “Schlag ins Gesicht” (Brunner) profitierte der ÖSV. “Wir wollten ihn schon lange, werben aber niemand ab. Das jetzt hat uns natürlich in die Hände gespielt”, sprach Schröcksnadel von einer Ideallösung.

Brunner ist seit über 30 Jahren Ski-Trainer, in der Schweiz hat er Sonja Nef zur Riesentorlauf-Weltmeisterin gecoacht und war danach auch hauptverantwortlich für die Riesen-Erfolge eines Carlo Janka oder von Abfahrts-Weltmeister Beat Feuz.

Auch Brunner soll die neuen ÖSV-Strukturen nun in Erfolge ummünzen. “Wir haben immer versucht, die Rahmenbedingungen für unsere Sportler zu optimieren”, sagte Pum. “Der Skisport hat sich aber enorm entwickelt und ist sehr komplex geworden. Wir haben hohe Ansprüche, deshalb haben wir heuer auch an größeren Schrauben gedreht und auch den Nachwuchs und damit die Basis gestärkt.” Diesen Bereich leitet nach wie vor Ex-Rennläufer Christian Greber.

Am Donnerstag bei der Sportwartetagung in Seekirchen wird die neue Alpin-Struktur des ÖSV u.a. mit Namen “befüllt”. Danach wird man dort auch Namen wie Georg Streitberger als Nachwuchs-Coach finden.

“Der Erfolgshunger unseres Präsidenten treibt uns immer an”, sagte Pum. Er sei überzeugt: “Wir sind gerüstet für die neue Saison und künftige Erfolge.”

 

Titelbild: GEPA

Russia s Maria Sharapova returns to the court after Drugs Ban for her practice session during the WTA Tennis Damen Porsche Tennis Grand Prix at the Porsche Arena,Stuttgart on 26th April 2017 Picture / / Tennis - ATP Tennis Herren WTA World Tour 2017 Porsche Tennis Grand Prix Day Three 26 April 2017 Â PUBLICATIONxNOTxINxUKxFRAxNEDxESPxSWExPOLxCHNxJPN BPI_DS_sharapova029.JPG

Russia s Mary Sharapova Returns to The Court After Drugs Ban for her Practice Session during The WTA Tennis women Porsche Tennis Grand Prix AT The Porsche Arena Stuttgart ON 26th April 2017 Picture Tennis ATP Tennis men WTA World Tour 2017 Porsche Tennis Grand Prix Day Three 26 April 2017 Â PUBLICATIONxNOTxINxUKxFRAxNEDxESPxSWExPOLxCHNxJPN BPI_DS_sharapova029 jpg

Sharapova nach Dopingsperre mit erstem Training auf der Anlage

via Sky Sport Austria

SID – Maria Sharapova hat am Mittwochmorgen erstmals seit Ablauf ihrer Dopingsperre die Anlage des WTA-Turniers in Stuttgart betreten. Um 9.13 Uhr begann die 30-jährige Russin auf dem Centre Court vor zwei Dutzend Medienvertretern und Kamerateams mit ihrer Trainingseinheit. Sharapova 15-monatige Sanktion wegen Meldonium-Missbrauchs war Dienstagnacht abgelaufen.

Am Mittwochabend (18.30 Uhr) steht für die fünfmalige Grand-Slam-Siegerin nach 456-tägiger Abstinenz von der Tour ihre Erstrundenpartie gegen Roberta Vinci (Italien) auf dem Programm. Sharapova, die keine Weltranglistenposition mehr besitzt, hatte für das Sandplatzevent eine umstrittene Wildcard erhalten. Den Titel in Stuttgart hatte sie dreimal (2012-2014) gewonnen.

All eyes on #Stuttgart as #Sharapova poised for return. pic.twitter.com/LR0vb4hNzK

— ATV (@atvpakistan) April 26, 2017

Zwei Minuten früher als geplant betrat Sharapova am Mittwochmorgen in schwarz-grauer Leggings und grauem Top hochkonzentriert den Platz. Zuvor hatte Titelverteidigerin Angelique Kerber (Kiel) auf dem Court trainiert. Nachdem Sharapova ihren schwarzen Visor aufgesetzt hatte, begann sie zusammen mit Coach Sven Groenefeld mit der einstündigen Einheit.

Seit Freitag hatte sich die zweimalige French-Open-Gewinnerin beim SV Sillenbuch vor den Toren von Stuttgart fit gehalten, da sie die Turnieranlage wegen ihrer Sperre noch nicht betreten durfte.

She's Back#Sharapova pic.twitter.com/1na9MPEV2X

— Pro:Direct Tennis (@ProD_Tennis) April 26, 2017

Die Vergabe der Wildcard an Dopingsünderin Sharapova hatte besonders unter den anderen Spielerinnen für Diskussionsstoff gesorgt. “Als Vorbild für den Nachwuchs ist es nicht gut, wenn eine Dopingsünderin eine Wildcard bekommt”, sagte die Weltranglistenfünfte Simona Halep.

Allerdings handelten die Stuttgarter Turnierverantwortlichen um Markus Günthardt im Fall Sharapova absolut regelkonform. Auch für die folgenden Turniere in Madrid und Rom hat die Russin bereits “Freifahrtsscheine” zugesagt bekommen. Ob sie bei den French Open (ab 28. Mai) direkt im Hauptfeld startet darf, wird am 15. Mai entschieden.

 

Titelbild: Imago

SHANGHAI,CHINA,09.APR.17 - MOTORSPORTS, FORMULA 1 - Grand Prix of China, Shanghai International Circuit. Image shows Lewis Hamilton (GBR/ Mercedes) and Sebastian Vettel (GER/ Ferrari). Photo: GEPA pictures/ XPB Images/ Charniaux - ATTENTION - COPYRIGHT FOR AUSTRIAN CLIENTS ONLY

FIA will Heck-Flossen und T-Flügel wieder abschaffen

via Sky Sport Austria

Paris (APA/dpa) – Die Formel 1 will die Flossen und T-Flügel an den Hecks der Autos ab 2018 wieder abschaffen. Dies teilte der Motorsport-Weltverband (FIA) am Dienstagabend nach einer Sitzung der Formel-1-Strategiegruppe und -Kommission in Paris mit.

Neben FIA-Präsident Jean Todt nahm der neue Geschäftsführer der Formel 1, Chase Carey, erstmals an diesem Treffen teil. Nach der Regeländerung vor dieser Saison mit deutlich breiteren Reifen fallen die Autos vor allem durch Finnen auf der Motorabdeckung auf.

Künftig soll zudem nach einer Rennunterbrechung und der Roten Flagge während eines Rennens stehend neu gestartet werden und nicht wie bisher üblich hinter einem Safety Car.

In Sachen Cockpitschutz wird nun nicht mehr der Sicherheitsbügel “Halo”, sondern der sogenannte Shield bevorzugt. Diese Schutzscheibe aus PVC soll die Fahrer vor herumfliegenden Teilen bewahren und nach einer Testphase vielleicht schon 2018 eingeführt werden. Die angestrebten Änderungen im Technischen und Sportlichen Reglement müssen noch vom FIA-Weltrat abgesegnet werden.

 

KIEV,UKRAINE,25.APR.17 - ICE HOCKEY - IIHF World Championship, Division IA, international match, Hungary vs Republic of Korea. Image shows the rejoicing of Thomas Hundertpfund and Martin Schumnig (AUT). Photo: GEPA pictures/ Daniel Goetzhaber

ÖEHV-Team feiert bei WM hochverdienten zweiten Sieg

via Sky Sport Austria

Kiew (APA) – Österreichs Eishockey-Nationalteam hat bei der WM der Division 1A in Kiew auch ohne den verletzten Kapitän Thomas Raffl den zweiten Erfolg gefeiert. Die ÖEHV-Auswahl besiegte am Dienstag Gastgeber Ukraine hochverdient mit 1:0 (0:0,1:0,0:0) und hat damit weiter alle Chancen auf den Aufstieg.

Die Österreicher waren vor 5.000 Zuschauern gegen des punktlose Schlusslicht klar die bessere Mannschaft, lediglich der Abschluss wollte lange nicht gelingen. Erst gegen Ende des Mitteldrittels brach Daniel Woger im Powerplay den Bann (36.). Damit geht Österreich als Tabellenzweiter in das Duell mit dem Überraschungs-Tabellenführer Südkorea am Donnerstag.

Teamchef Roger Bader musste nicht nur auf den gegen Ungarn verletzten Verteidiger Layne Viveiros (angebrochene Rippe) verzichten, sondern auch auf Raffl. Der bisher herausragende Stürmer fiel wegen einer Beinverletzung, die er sich am Vortag bei einem geblockten Schuss zugezogen hatte, aus. Im Schlussdrittel fehlte dann auch noch Verteidiger Stefan Ulmer wegen einer Handverletzung.

Durch den Ausfall von Raffl musste die Top-Linie neu formiert werden. Seinen Platz neben Konstantin Komarek und Fabio Hofer nahm zunächst Lukas Haudum und ab dem zweiten Drittel Manuel Ganahl ein. Auch so dominierten die Österreicher den ersten Abschnitt nach Belieben, die Action spielte sich fast nur im Drittel der Ukrainer ab. Der Abschluss allerdings klappte nicht. Trotz rund vier Minuten doppelter Überzahl und 21 Schüssen ging es torlos in die erste Pause.

Bader stellte danach seine Linien um, das Bild blieb gleich. Ersatzkapitän Hundertpfund und Co. machten viel Druck, hatten aber auch Glück, dass die Ukrainer in der 33. Minute nur die Latte trafen. Und mit dem 34. Torschuss landete endlich auch die Scheibe im Tor von Eduard Sachartschenko. Woger fälschte einen Schuss von Martin Schumnig zum 1:0 ab.

In der 47. Minute vergab Patrick Obrist die Entscheidung, er verfehlte das offene Tor, Hofer scheiterte am Torhüter (53.). So wurde es im Finish noch trotz 43 Torschüssen zu einer Zitterpartie.

 

Ljubljana zieht sich nach zehn Saisonen aus EBEL zurück

via Sky Sport Austria

Wien/Ljubljana (APA) – Der slowenische Club Olimpija Ljubljana scheidet nach zehn Jahren aus der Erste Bank Eishockey Liga aus. Der Vizemeister von 2008 verpasste in den vergangenen fünf Saisonen meist abgeschlagen das Play-off. Der Club habe das Angebot einer ruhenden Mitgliedschaft angenommen, um sich sportlich, organisatorisch und finanziell zu konsolidieren, ließ die EBEL am Dienstag wissen.

Damit sei “nach Erfüllung der wirtschaftlichen Ligavorgaben” die Möglichkeit eines späteren Wiedereinstiegs gegeben, hieß es weiters. Damit nehmen in der kommenden Saison zwölf Clubs an der Liga teil. Zu den bisherigen Vereinen kommt Rückkehrer Medvescak Zagreb hinzu.

 

Dominic Thiem (Aus) TENNIS : MONTE CARLO ROLEX MASTERS 2017 antoinecouvercelle/panoramic PUBLICATIONxNOTxINxFRAxITAxBEL

Dominic Thiem out Tennis Monte Carlo Rolex Masters 2017  Panoramic PUBLICATIONxNOTxINxFRAxITAxBEL

Dominic Thiem startet souverän in Barcelona

via Sky Sport Austria

Barcelona (APA) – Österreichs Tennis-Ass Dominic Thiem hat seine erste Hürde beim Turnier in Barcelona wie in der Vorwoche in Monte Carlo souverän genommen. Der 23-Jährige gewann am Dienstag nach einem Auftakt-Freilos in der zweiten Runde gegen den Briten Kyle Edmund 6:1,6:4. Im Achtelfinale trifft Thiem – voraussichtlich am Donnerstag – mit Daniel Evans erneut auf einen Briten oder auf den Deutschen Mischa Zverev.

Im ersten Duell mit dem 16 Monate jüngeren Edmund hatte Thiem Anlaufschwierigkeiten bzw. Probleme mit der harten Vorhand des Weltranglisten-42. Nachdem aber im ersten Game zwei Breakbälle abgewehrt waren, brachte sich der Niederösterreicher mit dem Break zum 3:1 auf Kurs. In Satz zwei gab Edmund sein Service zum 2:3 ab. Danach ging es mit dem Aufschlag, auch wenn das ÖTV-Ass noch einen Breakball abzuwehren hatte.

Hatte Thiem in Monte Carlo nach seinem Auftaktsieg gegen seinen belgischen Angstgegner David Goffin den Kürzeren gezogen, sind die Aussichten diesmal besser. Das bisher einzige Duell mit Evans (ATP-43.) hat der als Nummer vier gesetzte Lichtenwörther allerdings heuer zu Saisonbeginn im Sydney-Viertelfinale in drei Sätzen verloren. Der auf Sand nicht so starke Zverev (35.) hat eines von bisher zwei Duellen mit Thiem gewonnen.

Die Partie des 26-jährigen Evans gegen den 35-jährigen Zverev war als letzte am Dienstag angesetzt. Es ist Thiems drittes Antreten in der katalanischen Metropole. Vor zwei Jahren war er bei diesem ATP-500-Event aus der Qualifikation heraus ins Achtelfinale gekommen, im Vorjahr in Runde eins ausgeschieden. Zumindest gegen Edmund hat der Weltranglisten-Neunte seine gute Sand-Vorbereitung mit solider Leistung bestätigt.

Artikelbild: Imago

TORONTO, CANADA - APRIL 24:  Norman Powell #24 of the Toronto Raptors celebrates after scoring during the game against the Milwaukee Bucks during Game Five of the Eastern Conference Quarterfinals of the 2017 NBA Playoffs on April 24, 2017 at the Air Canada Centre in Toronto, Ontario, Canada.  NOTE TO USER: User expressly acknowledges and agrees that, by downloading and or using this Photograph, user is consenting to the terms and conditions of the Getty Images License Agreement.  Mandatory Copyright Notice: Copyright 2017 NBAE (Photo by Mark Blinch/NBAE via Getty Images)

Starke Raptors gehen gegen Bucks in Führung

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Toronto/Portland (Oregon) (APA) – Die Toronto Raptors sind in der “best of seven”-Serie der ersten Play-off-Runde in der NBA erstmals in Führung gegangen. Sie bezwangen die Milwaukee Bucks in der Nacht auf Dienstag (MESZ) vor eigenem Publikum 118:93 und stellten damit auf 3:2. Für den Wiener Jakob Pöltl gab es einen Kurzeinsatz im Finish der Partie. Bereits eine Runde weiter ist Titelanwärter Golden State Warriors.

Die Raptors waren von Beginn an das dominierende Team im Air Canada Centre. Vor ausverkauftem Haus spielte vor allem Norman Powell groß auf. Der Guard war mit 25 Zählern (u.a. 4/4 Dreipunkter) der Topscorer der Heimischen, bei denen auch fünf weitere Spieler zweistellig scorten. Die Bucks wurden einmal mehr von Giannis Antetokounmpo (30) angeführt.

Ball game. Raps win! pic.twitter.com/UyXrptyp7m

— Toronto Raptors (@Raptors) 25. April 2017

Bei den Kanadiern wurde Pöltl 1:55 Minuten vor dem Ende gebracht. Der Rookie-Center verbuchte seinen vierten Play-off-Einsatz. “Wir mussten nur den richtigen Pass finden und die Würfe reinhauen”, sagte der 21-Jährige nach dem Spiel. Der Heimvorteil habe sicher noch einmal einen Unterschied gemacht. “Uns war einfach klar, dass wir heute alles auf dem Feld lassen mussten”, so Pöltl. “Ich habe immer gesagt, dass wir mit dem Rücken zur Wand besser spielen”, stellte Coach Dwane Casey fest.

Tonight’s By The Numbers presented by @SentryInvest. #WeTheNorthpic.twitter.com/6QMBBMVAL9

— Toronto Raptors (@Raptors) 25. April 2017

Das möglicherweise entscheidende Spiel sechs in der Serie steigt in der Nacht auf Freitag in Milwaukee. Dann müssten es die Raptors “Antetokounmpo wieder etwas schwerer machen. Heute hatte er zu viele Layups und Dunks”, meinte Pöltl.

FINISH HIM. #WeTheNorthpic.twitter.com/IWPHyTpvqC

— Toronto Raptors (@Raptors) 25. April 2017

Die Golden State Warriors wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und gewannen mit 128:103 auch das vierte Spiel gegen die Portland Trail Blazers. Stephen Curry stach mit 37 Punkten, sieben Rebounds und acht Assists heraus. Kevin Durant war nach zwei Spielen Verletzungspause wieder zurück und verbuchte zehn Zähler. Die Atlanta Hawks feierten mit 111:101 den zweiten Sieg hintereinander gegen die Washington Wizards und glichen in der Serie auf 2:2 aus.

 

 

Play-off-Ergebnisse der National Basketball Association (NBA) vom Montag – Auftaktrunde (“best of seven”), viertes bzw. fünftes Spiel:

Eastern Conference: Toronto Raptors (mit Jakob Pöltl) – Milwaukee Bucks 118:93 – Stand in der Serie: 3:2, Atlanta Hawks – Washington Wizards 111:101 – Stand: 2:2

Western Conference: Portland Trail Blazers – Oklahoma City Thunder 103:128 – Endstand: 0:4

 

Artikelbild: Getty

VIENNA,AUSTRIA,06.APR.17 - ICE HOCKEY - OEEHV international match, Austria vs Sweden, test match. Image shows the rejoicing of AUT. Photo: GEPA pictures/ Christian Ort

Eishockey: ÖEHV-Team nach 3:1 gegen Ungarn wieder auf Kurs

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Kiew (APA) – Österreichs Eishockey-Nationalteam hat bei der WM der Division 1A in Kiew das erste Schlüsselspiel gewonnen. Die ÖEHV-Auswahl besiegte am Montag Ungarn mit 3:1 (1:1,0:0,2:0) und ist damit weiter im Rennen um einen der zwei Aufstiegsplätze. Der nächste Gegner ist am Dienstag (19.30 Uhr) die Ukraine, die nach zwei Runden als einzige Mannschaft noch punktlos ist.

In einem intensiv geführten Derby entschieden die Österreicher mit zwei Powerplay-Toren im Schlussdrittel die Partie. Fabio Hofer (45.) und Dominique Heinrich (48.) hielten mit dem Doppelpack das rot-weiß-rote Team auf Kurs. Konstantin Komarek leistete zu allen drei Treffern die Vorarbeit und führt nach zwei Runden mit einem Tor und vier Assists die Scorerwertung an.

Teamchef Roger Bader stellte gegenüber der Auftaktniederlage gegen Kasachstan (2:3) zwei Verteidigerpaare und drei Sturmlinien um und beließ im Angriff nur Thomas Raffl, Komarek und Hofer zusammen. Nach 32 Sekunden musste er schon wieder umstellen. Verteidiger Layne Viveiros schied nach einem Bandencheck verletzt aus und wurde noch während der Partie ins Krankenhaus gebracht.

Die Ungarn gingen auch in Folge sehr körperbetont zur Sache und stellten die Österreicher zudem mit ihrem Forechecking vor Probleme. Dazu saßen die Bader-Schützlinge wie schon gegen Kasachstan im ersten Drittel zu oft auf der Strafbank. Drei Strafen in den ersten sechs Minuten und vier im ersten Drittel führten diesmal aber nicht zu einem Rückstand.

Denn das erste Unterzahl nutzten die Österreicher zu einem Konter, den Kapitän Raffl zum 1:0 verwertete (4.). Keegan Dansereau gelang im Powerplay aber rasch der Ausgleich (7.). Es entwickelte sich ein Spiel mit leichten Vorteilen für die Ungarn, doch Bernhard Starkbaum im Tor war ein sicherer Rückhalt.

Und im Schlussdrittel schlug das “Special Team” zu. Zunächst traf Hofer im zweiten Versuch (45.), dann legte Heinrich nach (48.), als Raffl dem Torhüter die Sicht verstellte. Damit hat die Einser-Linie alle fünf Tore erzielt.

Beitragsbild: GEPA

VIENNA,AUSTRIA,19.APR.17 - ICE HOCKEY - EBEL, Erste Bank Eishockey Liga, welcome event for EV Vienna Capitals at the Vienna town hall. Image shows Andreas Mailath-Pokorny and the team of Capitals. Photo: GEPA pictures/ Christian Ort

Caps wollen Meisterteam halten – Neun Verträge verlängert

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Wien (APA) – Die Vienna Capitals sind bestrebt, ihre Meistermannschaft auch für die kommende Eishockey-Saison zusammenzuhalten. Neun Spieler sind bereits für 2017/18 gebunden. Die Verträge mit den vier Legionären Kelsey Tessier, Taylor Vause und Ryan McKiernan sowie Torhüter Jean-Philippe Lamoureux wurden verlängert. Dazu zogen die Caps bei fünf Spielern vereinsseitige Optionen, gab der Club am Montag bekannt.

Die per Option verlängerten Verträge betreffen Routinier und Assistenz-Kapitän Rafael Rotter sowie die jungen Hoffnungsträger Julian Großlercher, Dominic Hackl, Felix Maxa und Benjamin Nissner. “Unser Ziel ist es, den Kern der Meister-Mannschaft zu halten und nur an einzelnen Schrauben zu drehen”, erklärte General Manager Franz Kalla die Kaderplanung. “Mit den ersten Unterschriften sind wir am besten Weg.” Mit weiteren Meister-Cracks werde noch verhandelt.

Die Capitals hatten in der abgelaufenen EBEL-Saison mit einem klaren 4:0 in der Finalserie gegen den KAC den zweiten Meistertitel der Clubgeschichte nach 2005 eingefahren. Neben der heimischen Liga treten die Wiener kommende Saison auch in der Champions Hockey League (CHL) an. Caps-Trainer Serge Aubin hat noch ein Jahr Vertrag und dürfte dem Club trotz eines angeblichen Angebotes aus der Schweiz erhalten bleiben.

Artikelbild: GPEA

MONTREAL, QC - APRIL 12:  Michael Grabner #40 of the New York Rangers skates against the Montreal Canadiens in Game One of the Eastern Conference First Round during the 2017 NHL Stanley Cup Playoffs at the Bell Centre on April 12, 2017 in Montreal, Quebec, Canada.  The New York Rangers defeated the Montreal Canadiens 2-0.  (Photo by Minas Panagiotakis/Getty Images)

Grabners Rangers in zweiter NHL-Play-off-Runde gegen Ottawa

via Sky Sport Austria

Boston/Toronto (APA) – Die New York Rangers mit dem Villacher Michael Grabner bekommen es in der zweiten Runde des Play-offs in der nordamerikanischen Eishockey-Liga NHL mit den Ottawa Senators zu tun. Die Kanadier gewannen am Sonntag bei den Boston Bruins mit 3:2 nach Verlängerung und entschieden die “best of seven”-Serie mit 4:2 für sich. Spiel eins des Conference-Halbfinales steigt am Donnerstag in Ottawa.

Die Rangers und Senators treffen erst zum zweiten Mal in der NHL-Geschichte im Play-off aufeinander. In der ersten Runde 2012 setzten sich die Rangers mit 4:3-Siegen durch.

Neben den Senators schafften am Sonntag auch die Washington Capitals den Aufstieg und komplettieren das Conference-Halbfinale. Die Capitals bezwangen die Toronto Maple Leafs auswärts mit 2:1 nach Verlängerung und gewannen die Serie 4:2. Das beste Team des Grunddurchgangs bekommt es nun mit Titelverteidiger Pittsburgh Penguins zu tun. Im Duell der zwei Superstars Alexander Owetschkin (Washington) und Sidney Crosby (Pittsburgh) wollen die Capitals endlich wieder ins Conference-Finale. Seitdem Owetschkin 2005 in die Liga gekommen ist, hat die Mannschaft aus der Hauptstadt noch nie die zweite Play-off-Runde überstanden.

Das Conference-Halbfinale beginnt am Mittwoch mit den Spielen im Westen zwischen den St. Louis Blues und Nashville Predators sowie den Anaheim Ducks und Edmonton Oilers.

Play-off-Ergebnisse National Hockey League (NHL) vom Sonntag – 2. Runde (“best of seven”), 6. Spiele:

Eastern Conference: Boston Bruins – Ottawa Senators 2:3 n.V. (Endstand: 2:4), Toronto Maple Leafs – Washington Capitals 1:2 n.V. (Endstand: 2:4).

2. Play-off-Runde (Conference-Halbfinale):

Eastern Conference: Ottawa Senators – New York Rangers (Grabner), Washington Capitals – Pittsburgh Penguins

Western Conference: St. Louis Blues – Nashville Predators, Anaheim Ducks – Edmonton Oiler

Raphael Nadal (Espagne) TENNIS : Monte Carlo Rolex Masters 2017 - finale - 23/04/2017 NorbertScanella/Panoramic PUBLICATIONxNOTxINxFRAxITAxBEL

Raphael Nadal Espagne Tennis Monte Carlo Rolex Masters 2017 Final 23 04 2017 NorbertScanella Panoramic PUBLICATIONxNOTxINxFRAxITAxBEL

Nadal feiert historischen zehnten Sieg beim Masters von Monte Carlo

via Sky Sport Austria

(SID) – Rafael Nadal bleibt der Tennis-Fürst von Monte Carlo: Der spanische Star hat das zweitwichtigste Sandplatzturnier der Welt zum zehnten Mal gewonnen und sich fünf Wochen vor Beginn der French Open (28. Mai bis 11. Juni) in bestechender Form präsentiert. Im Finale ließ der 30-Jährige seinem Landsmann Albert Ramos-Vinolas keine Chance und setzte sich nach 1:16 Stunden mit 6:1, 6:3 durch. Als erster Spieler hat Nadal damit zehn Erfolge bei ein und demselben Turnier gefeiert.

Nadal hatte im Monte Carlo Country Club in Roquebrune-Cap-Martin auf französischem Boden vor den Toren des Fürstentums von 2005 bis 2012 achtmal in Serie gewonnen und 2016 Titel Nummer neun geholt. Die French Open hat der beste Sandplatzspieler seiner Generation ebenso wie das Turnier von Barcelona bislang neunmal gewonnen. Der Erfolg von Monte Carlo war Nadals 70. Titel auf der ATP-Tour und der 50. auf Sand.

Das Duell zweier Linkshänder konnte Ramos-Vinolas nur im zweiten Satz zeitweise ausgeglichen gestalten. Insgesamt war der Weltranglisten-24. im Kampf um seinen zweiten ATP-Titel aber chancenlos.

Im Halbfinale hatte Nadal am Samstag den Belgier David Goffin 6:3, 6:1 besiegt. Goffin, der zuvor den langjährigen Branchenprimus Novak Djokovic (Serbien/Nr. 2) ausgeschaltet hatte, ließ sich von einer umstrittenen Schiedsrichterentscheidung beim Stand von 3:2 im ersten Satz aus seiner Sicht vollkommen aus dem Konzept bringen – in der Folge gewann der 26-Jährige nur noch ein Spiel. Bei Vorteil Goffin sah der Schiedsrichter einen vermeintlich zu langen Ball von Nadal im Feld, was das 4:2 für den Belgier verhinderte.

Nach dem Vorfall hatte Nadal, besonders im zweiten Durchgang keine Mühe mehr. Den Unmut der Zuschauer hatte Nadal nach der Szene jedoch auf seiner Seite, manche bedachten ihn mit Buhrufen und Pfiffen. “Das macht mich traurig, besonders an einem Ort, an dem ich so viele Erfolge gefeiert habe. Aber das passiert manchmal.” Ferner erachtet Nadal die Kritik als unverhältnismäßig: “Wenn der Schiedsrichter den Ball gut gibt, was soll ich dann sagen? Dass der Ball im Aus ist? Deswegen gibt es einen Schiedsrichter.”

Nadal hatte im Achtelfinale die deutsche Nummer eins Alexander Zverev aus dem Turnier geworfen. Auch Zverevs älterer Bruder Mischa, Altmeister Tommy Haas (alle Hamburg), Jan-Lennard Struff (Warstein) und Florian Mayer (Bayreuth) waren frühzeitig gescheitert.

Titelbild: Imago

VIENNA,AUSTRIA,23.APR.17 - ATHLETICS, RUNNING - Vienna City Marathon. Image shows Albert Korir and Ishmael Bushendich. Photo: GEPA pictures/ Patrick Leuk

Kenianer Korir holt sich Sieg in Wien in 2:08:40

via Sky Sport Austria

Wien (APA) – Der Wien-Marathon 2017 hat kenianische Siege durch Albert Korir in 2:08:40 Stunden und Nancy Kiprop in 2:24:20 gebracht. Aus heimischer Sicht war das vom Oberösterreicher Valentin Pfeil in 2:14:50 (11.) erbrachte Limit für die Leichtathletik-Weltmeisterschaften im August in London das Highlight. Die Frauen-Siegerzeit war die zweitschnellste jemals in Wien erzielte Marke.

Korir setzte sich im Zielsprint vor dem Burgtheater gegen seinen Landsmann Ishmael Bushendich (2:08:42) durch, der damit den fünften Marathonsieg seiner Karriere verpasste. Dritter wurde mit Ezekiel Omullo ein weiterer Kenianer (2:09:10). Es war der 14. Männer-Sieg für Kenia in der Geschichte des VCM, der Streckenrekord des Äthiopiers Getu Feleke aus dem Jahr 2014 von 2:05:41 war wegen der teilweise sehr windigen Bedingungen nicht in Gefahr.

“Das Rennen war eine Herausforderung, aber es ist sehr gut für mich gelaufen. Es war ein starkes Feld, ich hatte Respekt, aber ich war auch stark”, sagte der als Außenseiter gehandelte Korir, der mit den Bedingungen in der Früh ein wenig haderte. “Es war sehr kalt und windig am Start, aber dann wurde es wärmer und der Wind ließ auch nach.”

Beim Start des Elitefeldes um kurz vor neun Uhr hatte es sieben Grad und Windböen bis zu 40 km/h, speziell für die Hobbyläufer wurde es im Laufe des Tages noch sehr unangenehm, bis zu 70 km/h waren erwartet. Bei Kilometer 5 ging eine fast 20-köpfige Spitzengruppe bei 15:05 durch, bei 10 km nach 30:10. Richtung Schönbrunn machte sich der Gegenwind spürbar bemerkbar und die Hochrechnung ergab, dass es sich für den Streckenrekord nicht ausgehen wird.

Bei 64:13 lag die Halbmarathon-Durchgangszeit, das Tempo verschärfte sich, die lange Zeit sehr große und kompakte Gruppe zersplitterte sich. Nach Kilometer 35 machten sich Korir und Bushendich an der Spitze zu zweit auf dem Weg ins Ziel. Für die topfavorisierten Deribe Robi aus Äthiopien als letztlich Siebenten (Bestzeit 2:05:58) und schon zuvor Eliud Kiptanui aus Kenia (2:05:21), der ausgestiegen war, war der Sieg da nicht mehr möglich.

Pfeil nahm die Bedingungen vor dem Start des vom Weltverband mit dem “Gold Label” ausgezeichneten Rennens gelassen hin. “Es ist, wie es ist”, sagte der LAC-Athlet. Für ihn begann alles besser als geplant, er fädelte sich in der zweiten Gruppe ein. Mit 31:40 auf den ersten zehn Kilometern ging es flott voran, beim Halbmarathon lag er mit 1:06:49 voll auf Kurs WM-Limit von 2:15 Stunden und kämpfte im Finish verbissen um die London-Teilnahme.

“Ich freue mich, dass es sich ausgegangen ist, ich musste alles mobilisieren. Das war alles, was ich hatte, da war kein Tropfen mehr”, sagte Pfeil in einem ersten Interview zum ORF. Es habe an diesem Tag vieles zusammengepasst, er habe ein bisschen gebraucht, um reinzukommen. “Man muss darauf vertrauen, dass man es schafft.”

Im Frauenrennen bildete sich eine elfköpfige Elitegruppe, bei 10 Kilometer (34:30) waren die Favoritinnen noch alle mit dabei, beim Halbmarathon (1:12:36) war die Top-Gruppe mit Titelverteidigerin Shuko Genemo (ETH), Debütantin Angela Tanui (KEN), Kiprop, Meseret Mengistu (ETH), Roza Dereje (ETH) und Chesir noch sechs Läuferinnen stark. Infolge blieben für ganz vorne zwei übrig, und da machte eine siebenfache Mutter das Rennen.

Für die am 7. Juli 1979 geborene Kiprop, die daheim fünf adoptierte Mädchen und zwei eigene Kinder versorgt, sind die 2:24:20 Stunden persönliche Bestleistung (bisher 2:25:13). Sie gewann vor Landfrau Rebecca Chesir (2:24:25) sowie den Äthiopierinnen Dereje (2:25:17) und Genemo (2:26:06).

Die Siegerzeit ist die zweitschnellste jemals in Wien gelaufene Frauenmarke hinter den 2:23:47 der Italienerin Maura Viceconte im Jahr 2000. Zudem ist Kiprop mit ihren 37 die zweitälteste Wien-Siegerin überhaupt. “Es war sehr windig und am Ende war es sehr knapp. Ich bin glücklich”, sagte Kiprop.

Beste Österreicherin wurde nicht wie erwartet Karin Freitag (15.), die u.a. einen Sturz wegstecken musste, sondern als Elfte Katharina Zipser in 2:47:23. “Die Freude ist riesengroß, als erste Österreicherin ins Ziel zu laufen, ist ein großartiges Gefühl”, sagte Zipser.

Mit genannten 42.766 Personen aus 125 Nationen für alle Bewerbe an den zwei Tagen, darunter fast 9.000 für die längste Distanz, gab es einen neuen Melderekord in Wien.

Beitragsbild: GEPA

MONTE-CARLO, MONACO - APRIL 19:  Dominic Thiem of Austria plays a backhand against Robin Haase of the Netherlands in his second round match on day four of the Monte Carlo Rolex Masters at Monte-Carlo Sporting Club on April 19, 2017 in Monte-Carlo, Monaco.  (Photo by Clive Brunskill/Getty Images)

Die Barcelona Open mit Dominic Thiem ab Montag live nur bei Sky

via Sky Sport Austria

Die Barcelona Open ab Montag täglich live bei Sky, das Finale am Sonntag, 30.4. ab 16.00 Uhr auf Sky Sport 2 HD Sky für jedermann: Mit Sky Ticket tages-, wochen- oder monatsweise auch ohne lange Vertragsbindung bei allen Turnieren live dabei sein

Wien, 23. April 2017 – Nach Monaco ist vor Barcelona: Nach dem heutigen Finale des Monte Carlo Rolex Masters (ab 14.30 Uhr live auf Sky Sport 1 HD), beginnen am Montag die Barcelona Open. Tennisfans dürfen sich bei dem Turnier der ATP World Tour 500 auf zahlreiche Weltklasse-Spieler freuen.

Mit von der Partie sind unter anderem der Lokalmatador und Titelverteidiger Rafael Nadal, der in Barcelona bereits neunmal triumphieren konnte und Dominic Thiem, der im Achtelfinale von Monte Carlo dem Belgier David Goffin knapp unterlag.

Sky berichtet ab Montag täglich live und exklusiv aus Barcelona. Als Kommentatoren sind Marcel Meinert, der auch das Finale am 30. April kommentieren wird, und Adrian Grosser im Einsatz.

Das Beste von der ATP World Tour live nur bei Sky
Seit dieser Saison berichtet Sky von den größten Turnieren der ATP Tour über alle Verbreitungswege live und exklusiv im deutschen und österreichischen Fernsehen. Neben den ATP World Tour Finals in London überträgt Sky im Rahmen der Vereinbarung die neun Turniere der ATP World Tour Masters 1000 sowie die meisten der ATP World Tour 500 live. Alle Turniere sind im Sky Sport Paket beinhaltet.

Allein in diesem Jahr bedeutet das über 1000 Stunden Live-Berichterstattung von der ATP World Tour. Einschließlich Wimbledon wird Sky 2017 in 21 Kalenderwochen täglich exklusives Live-Tennis übertragen. Hinzu kommen noch die drei Grand-Slam-Turniere in Melbourne, Paris und New York sowie weitere Turniere auf den Sky Partnersendern Eurosport 1 HD, Eurosport 2 HD und Eurosport360HD.

Mit den Supersport Tickets flexibel auch ohne lange Vertragsbindung live dabei sein
Mit Sky Ticket können auch alle Tennisfans, die noch keine Sky Kunden sind, mit flexiblen Tages-, Wochen- und Monatstickets ohne Vertragsbindung live dabei sein. Über das Internet bietet Sky Ticket alle Inhalte auf einer Vielzahl an Geräten wie Smart-TVs, Spielekonsolen, Tablets, Smartphones und weiteren Streaming-Geräten.
Neben den Tennis-Übertragungen sind bei Bestellung des Sky Tickets auch alle weiteren Inhalte des Sky Sport Pakets und des Sky Fußball-Bundesliga Pakets im entsprechenden Zeitraum verfügbar.

Ausführliche Informationen sind unter skyticket.at verfügbar.

Die Barcelona Open live bei Sky und Sky Go sowie ohne lange Vertragsbindung mit Sky Ticket und in zahlreichen Sky Sportsbars:
Montag, 24.4. ab 11.00 Uhr auf Sky Sport 1 HD
Dienstag, 25.4. ab 11.00 Uhr auf Sky Sport 1 HD
Mittwoch, 26.4. ab 11.00 Uhr auf Sky Sport 1 HD
Donnerstag, 27.4. ab 11.00 Uhr auf Sky Sport 1 HD
Freitag, 28.4., das Viertelfinale ab 12.30 Uhr auf Sky Sport 2 HD
Samstag, 29.4., das Halbfinale ab 13.30 Uhr auf Sky Sport 2 HD
Sonntag, 30.4., das Finale ab 16.00 Uhr auf Sky Sport 2 HD

Beitragsbild: Getty Images