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Radsport

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Großschartner auf 17. Giro-Etappe guter Siebenter

via Sky Sport Austria

Canazei (APA/sda/Reuters) – Erneut hat ein Österreicher hat bei der 100. Auflage des Radklassikers Giro d’Italia aufgezeigt: Auf der 17. Etappe von Tirano nach Canazei fuhr Felix Großschartner in der 24-köpfigen Spitzengruppe und jubelte schließlich über den siebenten Tagesrang. 24 Sekunden betrug der Rückstand auf den Franzosen Pierre Rolland, der erstmals eine Giro-Etappe gewann. Tom Dumoulin behielt sein Rosa Trikot.

“Ich bin überglücklich. Ich habe so lange auf meine Chance beim Giro warten müssen. Heute hatte ich extrem schnelle Beine, und für einen Bergfahrer ist ein siebenter Platz im Sprint ja nicht so schlecht”, sagte der Profi vom polnischen Team CCC Sprandi Polkowice. Der 23-Jährige bestreitet heuer seine erste große Tour und war noch zu Beginn des Klassikers von einer Allergie und einer fiebrigen Verkühlung eingebremst worden. “Ich glaube, das war noch nicht alles”, ergänzte der Oberösterreicher geheimnisvoll.

Das 219 Kilometer lange Teilstück nach Canazei im Trentino war geprägt durch die Flucht von mehr als 40 Fahrern, die sich beim Aufstieg zum Tonale-Pass vom Feld gelöst hatten. Der 30-jährige Rolland hatte schon zuvor mit dem Russen Pawel Brutt und dem Slowenen Matej Mohoric ein Spitzentrio gebildet und die ersten Bergwertungen in Aprica und am Tonale-Pass gewonnen.

Schließlich blieben 24 Fahrer übrig, die mit über elf Minuten Vorsprung die letzten 50 Kilometer in Angriff nahmen. Somit war klar, dass der Tagessieger aus dieser Gruppe kommen musste. 15 Kilometer vor dem Ziel gab es unter den Flüchtlingen erste Attacken, auch Großschartner setzte immer wieder Nadelstiche. Den entscheidenden Antritt platzierte indes Rolland, der sich etwa sieben Kilometer vor dem Ende erfolgreich absetzte.

Zweimal hatte der Franzose im Cannondale-Trikot schon im Rahmen der Tour de France gewonnen, erstmals nun triumphierte er auch im Giro d’Italia. Somit ist er nun der einzige aktive Radprofi aus seinem Heimatland, der sowohl eine Giro-Etappe als auch ein Teilstück bei der Frankreich-Rundfahrt gewonnen hat.

Großschartner rollte mit den Verfolgern ins Ziel, von denen sich am Schluss keiner mehr verausgaben wollte. Die übrigen zwei Plätze auf dem Stockerl gingen an den Portugiesen Rui Costa (UAE Team Emirates) und den Spanier Gorka Izaguirre (Movistar). Für Großschartner bedeutete der siebente Rang die bisher beste Platzierung auf der WorldTour.

Unter den Favoriten, die knapp acht Minuten nach dem Tagessieger ins Ziel kamen, tat sich wenig. Der Niederländer Dumoulin liegt als Leader weiterhin 31 Sekunden vor dem Kolumbianer Nairo Quintana und 72 Sekunden vor dem Italiener Vincenzo Nibali. Bester Österreicher ist Patrick Konrad, der als Gesamt-18. 26:50 Minuten Rückstand hat. Großschartner verbesserte sich von Position 78 um vier Ränge und wird nun als 74. geführt.

Der Giro biegt nun Richtung Nordosten in die Dolomiten ab. Ziel der mit 137 Kilometern relativ kurzen, aber selektiven Etappe am Donnerstag ist Ortisei/St. Ulrich im Grödnertal, das auch dank des Abfahrtsklassikers im alpinen Ski-Weltcup bekannt ist. Fünf Aufstiege gilt es bis dorthin zu überqueren.

Bild: Getty Images

Pöstlberger bei sechster Giro-Etappe auf Platz drei

via Sky Sport Austria

Terme Luigiane (APA) – Lukas Pöstlberger (links im Bild)hat bei seiner Giro-Premiere erneut für Aufsehen gesorgt. Der zum Auftakt sensationell erfolgreiche Oberösterreicher kämpfte am Ende der sechsten Etappe am Donnerstag wieder um den Tagessieg. Im Zielsprint einer Ausreißergruppe musste der 25-Jährige seine Konkurrenten aber passieren lassen. Als Dritter verbuchte der Bora-Profi ein dennoch beachtliches Resultat.

Der Sieg nach 217 km von Reggio Calabria nach Terme Luigiane ging an den Schweizer Silvan Dillier, der sich gegen den Belgier Jasper Stuyven durchsetzte. Pöstlberger überquerte die Ziellinie zwölf Sekunden hinter dem Duo. Das Trio hatte sich auf dem letzten Kilometer gegenseitig belauert. “Vielleicht hätte ich früher attackieren sollen. Ich habe hoch gepokert, es ist leider nicht aufgegangen”, sagte Pöstlberger nach dem Rennen gegenüber Eurosport.

Das Rosa Trikot des Gesamtführenden verteidigte der mit dem Hauptfeld angekommene Luxemburger Bob Jungels. Er liegt weiterhin vor dem britischen Duo Geraint Thomas (+6 Sek.) und Adam Yates (+10). Die 7. Etappe am Freitag startet in Castrovillari und endet in Alberobello in der Großregion Bari.

Pöstlberger versuchte auf der großteils flach verlaufenen Etappe als Teil einer fünfköpfigen Fluchtgruppe sein Glück. Das Quintett war schon nach wenigen Kilometern vorne weg und baute zwischenzeitlich einen Vorsprung von knapp neun Minuten auf das Hauptfeld auf. “Ich habe das Profil (der Etappe) gesehen und gedacht, vielleicht kann es klappen in einer Fluchtgruppe”, berichtete Pöstlberger über seine Überlegungen vor dem Start.

Der Bora-Fahrer blieb dann auch bis ins Finish in der Spitze. 200 Meter vor dem Ziel lancierte der erstmals bei einer großen Rundfahrt erfolgreiche Dillier eine Attacke, Pöstlberger konnte auf dem leicht ansteigenden Schlussstück nicht mehr folgen. “Die anderen Burschen sind eben bessere Sprinter”, sagte Österreichs Ex-Staatsmeister. Er wird sein Glück weiter versuchen. “Ich habe meine Beine getestet, meine Grenzen ausgelotet. Aber ich werde es wieder versuchen. Man weiß nie, was beim Giro passiert.”

Pöstlberger: “Giro-Reise noch nicht zu Ende”

Christian Pömer, sportlicher Leiter des Bora-Teams, sah die neuerliche Top-Platzierung von Lukas Pöstlberger als Bestätigung für dessen Hochform. “Ich freu mich sehr, dass Pösti heute zeigen konnte, dass er nicht nur die Gunst der Stunde genutzt hat, sondern auch als Ausreißer in der Lage ist, auf jedem Terrain um den Sieg zu kämpfen”, meinte der engere Landsmann Pöstlbergers in einem Statement.

Pöstlberger selbst erklärte: “Ich werde es auf alle Fälle in den nächsten Tagen noch einmal probieren, ich fühle noch den Spirit vom Maglia Rosa und meine Giro-Reise ist noch lange nicht zu Ende.”

6. Etappe, Reggio Calabria – Terme Luigiane (217 km):

1. Silvan Dillier (SUI) BMC 4:58:01 Std.
2. Jasper Stuyven (BEL) Trek gl. Zeit
3. Lukas Pöstlberger (AUT) Bora +12 Sek.
4. Simone Andreetta (ITA) Bardiani 26
5. Michael Woods (CAN) Cannondale 39
6. Adam Yates (GBR) Orica
7. Wilco Kelderman (NED) Sunweb
8. Bob Jungels (LUX) Quick-Step
9. Bauke Mollema (NED) Trek
10. Geraint Thomas (GBR) Sky
Weiter:
18. Patrick Konrad (AUT) Bora
28. Gregor Mühlberger (AUT) Bora alle gl. Zeit
71. Georg Preidler (AUT) Sunweb 1:43 Min.
98. Felix Großschartner (AUT) CCC 2:46

Gesamtwertung:
1. Jungels 28:20:47 Std.
2. Geraint Thomas +6 Sek.
3. Adam Yates 10
4. Vincenzo Nibali (ITA) Bahrain
5. Domenico Pozzovivo (ITA) AG2R
6. Nairo Quintana (COL) Movistar
7. Tom Dumoulin (NED) Sunweb
8. Bauke Mollema
9. Tejay van Garderen (USA) BMC
10. Andrey Amador (CRC) Movistar alle gl. Zeit.
Weiter:
45. Konrad 10:26
46. Mühlberger gl. Zeit
49. Preidler 12:05
84. Pöstlberger 20:43
105. Großschartner 28:29

Bild: Getty Images

OLBIA,ITALY,06.MAY.17 - CYCLING - Giro d Italia, Stage 2, Olbia - Tortoli. Image shows Lukas Poestlberger (AUT/ Bora - Hansgrohe). Photo: GEPA pictures/ Luca Bettini - ATTENTION - COPYRIGHT FOR AUSTRIAN CLIENTS ONLY

Pöstlberger hält sich beim Giro in den Top drei

via Sky Sport Austria

Cagliari (APA/AFP/sda) – Der Österreicher Lukas Pöstlberger nimmt in der Gesamtwertung des Giro d’Italia weiter eine Topposition ein. Nach den ersten beiden Etappen Erster bzw. Zweiter, ist der 25-Jährige nach Teilstück drei Dritter. Der Rückstand des Bora-Profis auf Fernando Gaviria beträgt 13 Sekunden, der Kolumbianer (Quick-Step) holte in Cagliari den Tagessieg. Pöstlberger wurde hinter Landsmann Patrick Konrad 16.

Gaviria wurde zum 21. kolumbianischen Etappensieger in der Geschichte der Italien-Radrundfahrt. Wie Pöstlberger ist der 22-Jährige Giro-Debütant. Der Südamerikaner setzte sich nach 148, vorwiegend flachen Kilometern im Sprint einer Fünfer-Gruppe von dem deutschen Pöstlberger-Teamkollegen Rudi Selig sowie dem Italiener Giacomo Nizzolo (Trek) durch. Er verdrängte den auf dem Teilstück zehntplatzierten Deutschen Andre Greipel gesamt damit mit neun Sekunden Vorsprung auf Rang zwei.

Die Teamkollegen Gavirias hatten rund 10 km vor dem Ziel die Vorentscheidung herbeigeführt. Bei heftigen Windböen und starkem Seitenwind sorgte vor allem der Luxemburger Bob Jungels dafür, dass sich vorne eine Windstaffel bildete. Die Spitzengruppe umfasste rund ein Dutzend an Fahrern, unter ihnen zunächst auch deren sieben von Quick-Step. Der Vorsprung stieg zwischenzeitlich auf fast eine halbe Minute an, in Cagliari betrug er noch 13 Sekunden.

Dieser Abstand reichte Gaviria – zusammen mit den zehn Sekunden Zeitbonifikation für den Sieg -, um Greipel das Leadertrikot abzunehmen. Der deutsche Vortagessieger hatte anfänglich ebenfalls der Fluchtgruppe angehört. Doch kurze Zeit später bekundete der Sprintstar Pech, als er aus den Pedalen rutschte und zurückfiel. Greipel liegt als Gesamtzweiter neun Sekunden hinter Gaviria zurück.

Pöstlberger musste nach dem Rosa Trikot des Gesamtleaders sowie der Führung in der Punktewertung nun auch das Weiße Trikot für den besten Jungprofi abgeben. In dieser Wertung liegt der Oberösterreicher hinter Gaviria auf Rang zwei, sein Teamkollege und Landsmann Gregor Mühlberger ist 23 Sekunden zurück Siebenter. Jens Zemke, Sportlicher Leiter von Bora, gab sich nach dem erneuten Topabschneiden glücklich. “Sardinien war eine Reise wert, diese drei Tage waren einfach unglaublich.”

Nach dem dreitägigen Giro-Auftakt auf Sardinien folgt am Montag der erste Ruhetag. Am Dienstag endet auf Sizilien die 4. Etappe mit der ersten Bergankunft. Mit der 18 km langen Schlusssteigung zum Ätna ist bereits jetzt gewährleistet, dass es auch am vierten Renntag einen Wechsel an der Gesamtspitze geben wird.

Artikelbild: GEPA

06-05-2017 Giro D italia; Tappa 02 Olbia - Tortoli; 2017, Bora - Hansgrohe; Postlberger, Lukas; Olbia; PUBLICATIONxNOTxINxITAxFRA

06 05 2017 Giro D Italia Tappa 02 Olbia  2017 Bora Hansgrohe Postlberger Lukas Olbia PUBLICATIONxNOTxINxITAxFRA

Pöstlberger muss Rosa Trikot des Giro d’Italia abgeben

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Tortoli (APA) – Lukas Pöstlberger hat das mit dem Auftaktsieg im 100. Giro d’Italia eroberte Rosa Trikot am Samstag wieder abgeben müssen. Der Deutsche Andre Greipel setzte sich auf der 2. Etappe von Olbia nach Tortoli (221 km) im Massensprint durch und übernahm nach dem dritten Platz vom Vortag dank der neuerlichen Zeitgutschrift die Gesamtführung.

Der 25-jährige Oberösterreicher Pöstlberger ist mit vier Sekunden Rückstand auf Greipel Gesamt-Zweiter. Am Sonntag folgt eine flache Etappe auf Sardinien (148 km), bevor der Rad-Tross am Montag nach Sizilien übersiedelt.

25-04-2017 Tour De Romandie; Tappa Prologo Aigle; 2017, Bora - Hansgrohe; Postlberger, Lukas; Aigle; PUBLICATIONxNOTxINxITAxFRA

25 04 2017 Tour de Romandie Tappa prologo Aigle 2017 Bora Hansgrohe Postlberger Lukas Aigle PUBLICATIONxNOTxINxITAxFRA

Giro-Auftakt und Rosa Trikot sensationell an Pöstlberger

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Olbia (APA) – Der Oberösterreicher Lukas Pöstlberger hat sensationell die erste Etappe des 100. Giro d’Italia gewonnen und damit auch das Rosa Trikot erobert. Der 25-jährige Ex-Staatsmeister aus der Bora-Mannschaft triumphierte am Freitag auf Sardinien nach einem Soloritt auf dem letzten Kilometer vor den Sprintstars Caleb Ewan (Orica) und Andre Greipel (Lotto).

Pöstlberger sorgte bei seiner ersten Teilnahme an einer der drei großen Rundfahrten für den ersten rot-weiß-roten Etappensieg beim Giro. Und auch im Führungstrikot der Italien-Rundfahrt ist bisher noch nie ein Österreicher gefahren.

BERGERAC, FRANCE - JULY 25:  Michele Scarponi of Italy and Astana Pro Team in action during the nineteenth stage of the 2014 Tour de France, a 208km stage between Maubourguet Pays du Val d'Adour and Bergerac, on July 25, 2014 in  Maubourguet Pays du Val d'Adour, France.  (Photo by Bryn Lennon/Getty Images)

Radprofi Scarponi bei Verkehrsunfall gestorben

via Sky Sport Austria

 

SID – Der italienische Radprofi Michele Scarponi ist am Samstagmorgen bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Der Sieger des Giro d’Italia 2011 prallte gegen 8.00 Uhr während einer Trainingsfahrt in seiner Heimatstadt Filottrano nahe der Adria-Küste frontal mit einem Lkw zusammen und starb noch vor der Ankunft im Krankenhaus. Das bestätigte Renato Di Rocco, Präsident des italienischen Radsportverbandes FCI. Scarponi wurde nur 37 Jahre alt.

Dem 57 Jahre alten Lkw-Fahrer wird fahrlässige Tötung vorgeworfen. “Ich habe ihn nicht gesehen”, erklärte der Man. Sein Fahrzeug wurde konfisziert. An diesem Wochenende sollen in Gedenken an Scarponi bei allen Radsportrennen in Italien eine Schweigeminute abgehalten werden.

“Es ist eine Tragödie fürden italienischen Radsport, zu groß, um sie in Worte zu fassen”, schrieb sein kasachisches Team Astana in einer Pressemitteilung: “Wir haben einen großen Champion und einen besonderen Mann verloren, der immer gelacht hat.” Scarponi hinterlässt seine Ehefrau und zwei Kinder.

Scarponi hätte das Team Astana beim diesjährigen Giro anführen sollen, nachdem Kapitän Fabio Aru verletzungsbedingt abgesagt hatte. Scarponi hatte die Italien-Rundfahrt 2011 aufgrund der Dopingsperre von Alberto Contador gewonnen, zudem erreichte er drei vierte Plätze.

In der vergangenen Woche gewann er im österreichischen Innsbruck noch die erste Etappe der Tour of the Alps, die Rundfahrt beendete er am Tag vor seinem Tod als Gesamtvierter.

 

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Patrick Konrad ( AUT / BORA-hansgrohe ) verschliesst seine wetterfesten Sachen - Querformat - quer - horizontal - Event/Veranstaltung: 75. Paris - Nizza / Paris - Nice 2017 / Stage 3 - 3.Etappe: Chablis to/nach Chalon-sur-Saone 190.0 km - Location/Ort: Chalon-sur-Saone - France/Frankreich - Europe/Europa - Date/Datum: 07.03.2017 Cycling / Radsport / 75. Paris-Nizza - 3.Etappe / 07.03.2017 PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY

Patrick Konrad AUT Bora Hansgrohe seals his weather Matters Landscape horizontal horizontally Event Event 75 Paris Nice Paris Nice 2017 Stage 3 3 Stage Chablis to After Chalon sur Saone 190 0 km Location Place Chalon sur Saone France France Europe Europe Date date 07 03 2017 Cycling Cycling 75 Paris Nice 3 Stage 07 03 2017 PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY

Konrad beendet Baskenland-Rundfahrt im Spitzenfeld

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Eibar (APA) – Radprofi Patrick Konrad hat die stark besetzte Baskenland-Rundfahrt auf dem guten siebenten Rang beendet. Der Niederösterreicher aus dem Bora-Team verbesserte sich am Samstag als Zwölfter im abschließenden Einzelzeitfahren in Eibar (27,7 km) noch um drei Positionen. Der Gesamtsieg ging an den heuer schon mehrfach erfolgreichen Spanier Alejandro Valverde.

Der Routinier verteidigte seine Spitzenposition im Kampf gegen die Uhr als Zweiter mit neun Sekunden Rückstand auf den Slowenen Primoz Roglic souverän. Im Schlussklassement lag der Movistar-Fahrer 17 Sekunden vor seinem Landsmann Alberto Contador (Trek/4. im Zeitfahren). Gesamtdritter wurde mit Jon Izagirre (+ 21 Sek.) ein weiterer Spanier. Konrad, der sich einen Monat vor dem Giro d’Italia in starker Verfassung präsentierte, fehlten nach sechs Etappen 1:40 Minuten auf Valverde.

Radsport-Ergebnisse 57. Baskenland-Rundfahrt (WorldTour) vom Samstag – 6. Etappe, Einzelzeitfahren: Eibar – Eibar (27,7 km): 1. Primoz Roglic (SLO) LottoNL 35:58 Min. – 2. Alejandro Valverde (ESP) Movistar + 9 Sek. – 3. Jon Izagirre (ESP) Bahrain 15 – 4. Alberto Contador (ESP) Trek 23 – 5. David de la Cruz (ESP) Quickstep 34 – 6. Michael Mattews (AUS) Sunweb 41. Weiter: 12. Patrick Konrad (AUT) Bora 1:27 Min. – 19. Georg Preidler (AUT) Sunweb 1:37 – 80. Gregor Mühlberger (AUT) Bora 3:43

Endstand Gesamtwertung: 1. Valverde 20:41:25 Std. – 2. Contador + 17 Sek. – 3. Izagirre 21 – 4. De la Cruz 44 – 5. Roglic 59 – 6. Louis Meintjes (RSA) Emirates 1:19 Min. – 7. Konrad 1:40. Weiter: 40. Preidler 11:01 – 71. Mühlberger 26:35

Artikelbild: Imago

Radsport: Strasser will Australien-Rekord “Perth-Sydney” brechen

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Der Extremsportler Christoph Strasser kann es nicht lassen: Der Österreicher hat die Durchquerung Australiens als großes Ziel ausgeschrieben und möchte die 3.950 Kilometer lange Strecke als erster Mensch in unter einer Woche schaffen. Der derzeitige Rekord des Bad Ischlers Gerhard Gulewicz auf dem Rennrad liegt bei sieben Tagen und acht Stunden.  Am 10. Jänner ist für den österreichischen Extremsportler der Startschuss gefallen.

Die Tour startet am Cottesloe-Strand in Perth und führt bis zur weltberühmten Oper in Sydney. Den Österreicher erwarten bei seinem Rekordversuch 16.000 Höhenmeter. Die höchste Erhebung der Tour Perth-Sydney liegt auf 700 Meter. Die Wetterbedingungen dürften Christoph Strasser an seine Grenzen führen.

Beitragsbild: Screenshot Youtube Video

 

Extremsport: Strasser holt mit 886 km WM-Gold im 24-h-Zeitfahren

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Anaheim (Kalifornien) (APA) – Extremradfahrer Christoph Strasser hat sich bei den 24-Stunden-Weltmeisterschaften im Einzelzeitfahren in den USA überlegen den Titel gesichert. Der Steirer bewältigte in Borrego Springs (Kalifornien) 886 Kilometer mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 37,18 km/h. Damit fuhr er über 80 km weiter als der zweitplatzierte Titelverteidiger Marko Baloh (SLO).

Der seit Freitag 34-jährige Strasser blieb bei schwierigen Wetterbedingungen mit bis zu 33 Grad nur zehn Kilometer unter seinem im Vorjahr in Berlin aufgestellten Weltrekord.

Beitragsbild: Vic

QUEBEC CITY, QC - SEPTEMBER 9: Peter Sagan of Team Tinkoff celebrates after winning thee Grand Prix Cycliste de Quebec on September 9, 2016 in Quebec City, Quebec, Canada. (Photo by Mathieu Belanger/Getty Images)

Radsport: Slowake Sagan verteidigte WM-Titel

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Doha (APA) – Peter Sagan hat seinen Weltmeistertitel erfolgreich verteidigt. Der Slowake setzte sich am Sonntag im Radstraßenrennen in Doha im Zielsprint nach 257,3 Kilometern vor dem Briten Mark Cavendish und dem Belgier Tom Boonen durch. Im Rennen bei Temperaturen von fast 40 Grad und einer dem Wind ausgesetzten Wüstenschleife spielten die Österreicher Marco Haller und Bernhard Eisel früh keine Rolle mehr.

Schon mehr als 150 Kilometer vor dem Ziel hatte sich eine Spitzengruppe entscheidend abgesetzt. Haller kämpfte lange in der ersten Verfolgergruppe, entscheidende Akzente nach vorne gab es aus der Gruppe aber nicht. Eisel lag bereits weit zurück.

Beitragsbild: Getty Images

Preidler mit Team Giant bei WM-Teamzeitfahren auf Platz 7 – Team Etixx siegt

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Doha (APA) – Die belgische Etixx-Mannschaft hat am Sonntag zum dritten Mal nach 2012 und 2013 den WM-Titel im Rad-Teamzeitfahren geholt. Das Sextett um den mehrfachen Einzelweltmeister Tony Martin (GER) gewann zum Auftakt der Titelkämpfe in Doha über 40 Kilometer in 42:32 Minuten vor Titelverteidiger BMC (+ 12 Sek.) und Orica (37).

Das Giant-Team mit dem Steirer Georg Preidler und Tom Doumoulin (NED) landete unter 17 Mannschaften mit rund eineinhalb Minuten Rückstand an der siebenten Stelle. Preidler war am Freitag beim Training in Katar gestürzt und hatte sich Abschürfungen zugezogen. Die CCC-Equipe mit dem Oberösterreicher Felix Großschartner kam nicht über Rang 13 hinaus.

Bei den Damen siegte das niederländische Boels-Team vor Canyon (GER) und Cervelo (GER).

Bild: Twitter / @GiantAlpecin

BISCHOFSHOFEN,AUSTRIA,31.JUL.14 - CYCLING - Radkriterium Bischofshofen. Image shows Matthias Braendle (AUT). Photo: GEPA pictures/ Harald Steiner

Radsport: Brändle sagt mit eitriger Angina WM-Start ab

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Wien (APA) – Ex-Stundenweltrekordler Matthias Brändle hat am Donnerstag seine Teilnahme an der Rad-WM in Katar (9. – 16. Oktober) abgesagt. Grund ist eine eitrige Angina, an der der Vorarlberger seit Montag laboriert. Wie der heimische Verband bekanntgab, wird kein Ersatz nominiert. Brändle hätte sowohl im Einzelzeitfahren (12. Oktober) als auch im abschließenden Straßenrennen starten sollen.

“Die Genesung der Angina braucht noch Zeit, die ich bis zum Zeitfahren nicht mehr habe. Krank oder nicht fit zu starten, macht bei einem Rennen bei großer Hitze und über 40 Kilometer, wo du dich nicht verstecken kannst, keinen Sinn”, sagte der 26-Jährige, der in diesem Jahr beim Zeitfahren beim Giro d’Italia Platz zwei belegt hatte.

Damit sind Österreichs Männer beim Straßenrennen mit dem Duo Marco Haller und Bernhard Eisel vertreten. Im Mannschaftszeitfahren am Eröffnungstag gehen Felix Großschartner und Georg Preidler an den Start. Großschartner hatte nach einer Gürtelrose und einer Verkühlung erst am Mittwoch Entwarnung gegeben.

 

Colombian Nairo Quintana of Movistar Team celebrates on the podium after the twentieth stage of the 71st edition of the Vuelta cycling race, a 193.2 km from Benidorm to Alto Aitana, Spain, Saturday 10 September 2016. YUZURUxSUNADA PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY x04927992x

Colombian Nairo Quintana of Movistar team Celebrates ON The Podium After The twentieth Stage of The 71st Edition of The Vuelta Cycling Race A 193 2 km From Benidorm to Alto Aitana Spain Saturday 10 September 2016 YUZURUxSUNADA PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY x04927992x

Radsport: Kolumbianer Quintana erstmals Vuelta-Sieger

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Kolumbiens Radstar Nairo Quintana (Movistar) hat zum ersten Mal die Spanien-Rundfahrt gewonnen. Der 26-Jährige kam auf beim Tagessieg des Dänen Magnus Cort Nielsen (Orica-BikeExchange) auf der letzten Etappe in der Hauptstadt Madrid mit dem Hauptfeld ins Ziel und verteidigte damit das Rote Trikot des Gesamtführenden vor seinem Rivalen Christopher Froome (Großbritannien/Sky). Bester Deutscher beim Finale in Madrid war Nikias Arndt (Buchholz/Giant-Alpecin).

Celebración de

during the Elite Men Time Trial on day five of the UCI Road World Championships on September 23, 2015 in Richmond, Virginia.

Radprofi Matthias Brändle wechselt zu Team Trek

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Wien (APA) – Der Vorarlberger Radprofi Matthias Brändle wechselt in der kommenden Saison zum Team Trek. Der 26-Jährige erhält bei dem WorldTour-Rennstall einen Zweijahresvertrag. Brändle ist derzeit beim Team IAM unter Vertrag, das sich mit Saisonende auflöst. Das Engagement des ÖRV-Meisters im Straßenrennen und im Zeitfahren gab Trek am Freitag bekannt.

“Für Trek-Segafredo zu fahren, ist eine sehr gute Chance für mich. Das Team ist bekannt dafür, dass es ausgezeichnete Trainer hat, besonders für das Zeitfahren, und ich freue mich schon darauf, mit ihnen zu arbeiten und von ihnen zu lernen”, wurde Brändle in einer Aussendung zitiert.

Der Ex-Stunden-Weltrekordler (“Ich möchte mir den Rekord eines Tages zurückholen”) gilt als Zeitfahr-Spezialist und will sich in den kommenden Jahren in dieser Disziplin einen Platz in der Weltelite sichern. Vorerst will sich Brändle aber so rasch als möglich ins Team integrieren.

“Ich möchte ein guter Helfer für unsere Leader sein, möchte über die Jahre aber solche Fortschritte machen, dass ich größere Rennen als bisher gewinnen kann. Wer weiß, vielleicht gewinne ich eines Tages den Prolog der Tour de France. Wenn ich das Gelbe Trikot tragen könnte, und wenn auch nur für einen Tag, wäre ich glücklich wie ein König”, erklärte der Hohenemser.

Der Schweizer Star Fabian Cancellara, mehrfacher Zeitfahr-Weltmeister und Klassiker-Gewinner, lässt seine Karriere heuer ausklingen. Trek hat den Deutschen John Degenkolb als Nachfolger und auch schon weitere Fahrer verpflichtet. Über ein weiteres Engagement von Riccardo Zoidl wurde bisher nichts bekannt.

Luca Guercilena, der General Manager des Trek-Teams, ist überzeugt, dass Brändle ein Gewinn für den Rennstall sein wird. “Einen Stunden-Weltrekord bricht man nicht einfach so. Das zeigt, dass man die physische und mentale Stärke hat, sich weiter zu pushen und seine Limits zu suchen und vielleicht sogar auszudehnen. Als Prolog-Spezialist könne Brändle Führungstrikots tragen, er habe sich als Ausreißer einen Namen gemacht und könne Etappen und Eintagesrennen gewinnen, sagte Guercilena.

Artikelbild: Getty

PODERSDORF,AUSTRIA,12.JUL.14 - CYCLING - 66th International Tour of Austria, Oesterreich Rundfahrt, Celebrity Charity Race. Image shows Christoph Strasser. Photo: GEPA pictures/ Martin Hoermandinger

Christoph Strasser gewinnt Race Around Austria zum dritten Mal

via APA

St. Georgen im Attergau (APA) – Der Steirer Christoph Strasser hat das Extrem-Radrennen Race Around Austria (RAA) zum dritten Mal in Folge als Sieger beendet. Der 33-Jährige spulte die 2.200 Kilometer und rund 30.000 Höhenmeter von und nach St. Georgen im Attergau in 3 Tagen, 12 Stunden und 41 Minuten ab und zog mit Dreifach-Sieger Eduard Fuchs (2010-2012) gleich. Der Tiroler Patric Grüner wurde zum dritten Mal in Serie Zweiter. Artikelbild: GEPA