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WOLVERHAMPTON, ENGLAND- NOVEMBER 20:  Michael van Gerwen of the Netherlands plays a shot in his semi-final match against Peter Wright of Scotland during the SINGHA Beer Grand Slam of Darts at Wolverhampton Civic Hall on November 20, 2016 in Wolverhampton, England (Photo by Nathan Stirk/Getty Images)

Van Gerwen wirft zwei Neun-Darter in einem Match

via Sky Sport Austria

 

SID – Darts-Weltmeister Michael van Gerwen hat wieder einmal seine Extraklasse unter Beweis gestellt. Als erst zweitem Spieler der Geschichte gelangen dem 27-jährigen Niederländer zwei Neun-Darter in einem Match.

In einem Qualifikationsturnier zu den UK Open setzte “Mighty Mike” beim 6:2-Sieg über den Schotten Ryan Murray zweimal neun “perfekte” Darts ab.

Als erster Spieler überhaupt hatte der 16-malige Weltmeister Phil Taylor (England) im Jahr 2010 zwei Neun-Darter in einem Match geworfen.

 

Beitragsbild: Getty Images

Auf der Jagd nach dem Speed-Rekord am anderen Ende der Welt

via Sky Sport Austria

Wer eine Reise nach Chile in die über 11.000 Kilometer Luftlinie entfernte Región de Atacama antritt, um sich dort mit einem Rad einen Berg hinunter zu stürzen, kann eigentlich nur eines im Sinn haben: einen Weltrekord! Und genau das hat der 42-jährige Tiroler Downhill-Experte Max Stöckl, drei Stunden von der Stadt Copiapó entfernt, nach jahrelanger Vorbereitung mit einem Serien-Mountainbike auf Schotter geschafft. Als gegen Mittag des 13. Dezember 2016 auf der 1200 Meter langen Piste schließlich 167,6 km/h gemessen wurden, war die Krönung des Projekts „V-Max“ perfekt! Mit nach Hause nahm das sechsköpfige Team spektakuläre Bilder und kann stolz auf einen neuen Weltrekord sein.

 Auf der Suche nach dem richtigen Speed. Max Stöckl aus Oberndorf bei Kitzbühel hat seine Leidenschaft für das Downhill-Mountainbiken vor über 20 Jahren entdeckt. Mit dem Speed-Virus infiziert und angetrieben von demselben raste er 1999 in Les Arcs zu seinem ersten Geschwindigkeits-Rekord auf Schnee. Die aufgestellten 187 km/h toppte der Österreicher 2007 in den chilenischen Anden mit über 210 km/h! Nachdem er genug Erfahrung auf Schnee gesammelt hatte, konzentrierte er sich auf Schotterpisten.

2011 bretterte Max mit 164,95 km/h über den Vulkankegel des Cerro Negro in Nicaragua. Unmittelbar nach diesem Weltrekord auf Schotter fiel insgeheim auch schon der Startschuss für das Projekt „V-Max“, wie der Downhill-Experte verrät: „Dieser Lauf war nicht lustig genug, es war keine richtige Herausforderung. Als ich aus Nicaragua wieder zuhause war, habe ich gleich angefangen, nach einem neuen Berg zu suchen. Schließlich haben wir den hier in Chile gefunden.“

Ein Mann, ein Spezialanzug und sein Mountainbike. Die Atacama-Wüste an der Pazifikküste Südamerikas ist eine der trockensten Regionen der Erde. Hier gedeiht nichts, weit und breit nur Geröll und Steine. Gerade diese unwirtliche Gegend bietet ideale Bedingungen für Max Stöckl auf seiner Suche nach noch mehr Speed. Auserkoren war ein namenloser Berg, dessen Gipfel auf 3.972 Metern Seehöhe liegt, dessen Umgebung mit optimalem Luftwiderstand, einer Hangneigung von 45 Grad im Startbereich und einer 1200 Meter langen Piste wie geschaffen ist, um den Durst nach Geschwindigkeit zu stillen.

„Ich wollte wieder einmal richtig schnell Rad fahren“, bringt es der 42-Jährige trocken auf den Punkt. Im Dezember 2016 machte sich der Tiroler nach zwei Jahren intensiver Vorbereitung schließlich mit einem sechsköpfigen Team auf die Reise, um mit einem Serien-Mountainbike einen neuen Weltrekord auf Schotter aufzustellen. Für bestmögliche Sicherheit waren ein Spezialanzug, ein Airbag, wie ihn eigentlich Skirennfahrer tragen, und ein eigens konstruierter zweiteiliger Helm Voraussetzung. Das war es dann aber auch schon mit High-Tech: „Meine Vorstellung vom Downhill-Mountainbiken ist: Es soll alles käuflich erwerblich sein. Das heißt, ich will keine Spezialteile am Rad haben. Es soll ein Rad bleiben und kein Motorrad ohne Motor“, ist Max Stöckl wichtig.

Ab 160 km/h wird es richtig spannend. Mit leuchtenden Augen beschreibt der Speed-Experte das Projekt „V-Max“: „Ein wichtiger Punkt ist das Abenteuer. Wir reisen auf einen anderen Kontinent, fahren zig Stunden lang weit in die Wüste hinaus, schlafen im Zelt, unter dem Berg, mit einer super Truppe – die ganze Story macht den Reiz erst überhaupt aus!“ Vor Ort galt es, die Piste optimal vorzubereiten, bevor der Österreicher seine ersten Trainingsläufe absolvierte.

Behutsam tastete sich Max bis an den Gipfel des Berges heran: „Man kann bei keinem Startpunkt vorher genau wissen, was passieren wird.“ Zunächst testete der Downhiller bei langsameren Läufen, um den Auslauf kennenzulernen und die ideale Linie zu finden. „Sobald ich mich sicher fühle, fahre ich von ganz oben. Ab 160 km/h erfordert jedes einzelne zusätzliche km/h eine enorme Anstrengung“, beschreibt Max Stöckl und erklärt: „Wenn man sich den Luftwiderstand vorstellen möchte, muss man nur einmal bei 150, 160 km/h die Hand aus dem Autofenster halten. Diese Kraft wirkt auf dem Rad am gesamten Körper. Obwohl ich jetzt kein mickriger Zeitgenosse bin, ist das auch für mich physisch nicht ohne!“

Emotionaler Moment im Auslauf. Nach acht Testläufen warf sich der Tiroler schließlich am 13. Dezember um 11:35 Uhr Ortszeit für den perfekten finalen Run mit einer Geschwindigkeit von 167,6 km/h in den Sattel. Auf Top-Speed beschleunigte der neue Weltrekordhalter nach elf Sekunden und rund 650 Metern Fahrt. Noch ganz außer Atem war der 42-Jährige unmittelbar nach seinem wilden Ritt überwältigt: „Wir haben zwei Jahre auf diesen Tag hingearbeitet, um auf diesem Berg zu stehen. Wir hatten schon am Start Tränen in den Augen. Das war sehr emotional. Jetzt möchte ich nach Hause zu meiner Familie und meine Tochter aufwachsen sehen!“

Das Besondere an Max Stöckls Rekord ist vor allem, dass er ihn nicht als professioneller Leistungssportler aufgestellt hat. Hauptberuflich ist er Unternehmer und betreibt ein eigenes Mountainbike-Rennteam, „MS-Racing“. Erleichtert und überglücklich lautet sein Resümee: „Es war total anstrengend, obwohl die Fahrt insgesamt nur 20 Sekunden gedauert hat. Das Gefühl kann ich gar nicht in Worte fassen. Auch wenn du genau weißt, es wird jetzt vielleicht nur 10, 15 km/h schneller, als im letzten Trainingsrun – ganz oben, am Gipfel zu stehen, hinunterzuschauen und das Adrenalin zu spüren, war ein sehr bewegender Moment!“

Gallerie

Ab 20. April 2017 ist auf www.redbull.tv eine Dokumentation über das Projekt „V-Max“ zu sehen.

Bilder: Philip Platzer / Red Bull Content Pool

Dakar-Pilot Walkner: “Der 2. Platz ist eine richtig geile Sache”

via Sky Sport Austria

Wien (APA) – Die berühmt-berüchtigte Rallye Dakar hat Motorradpilot Matthias Walkner vor zehn Tagen hinter KTM-Teamkollege Sam Sunderland auf Platz zwei beendet und damit als erster Österreicher den Sprung aufs Podest geschafft. Das Ziel für 2018 scheint fast logisch: Bei seiner vierten Dakar-Teilnahme peilt der 30-jährige Salzburger den Sieg an – mit neuem Motorrad und “noch professionellerer” Vorbereitung.

Zu weit wollte sich Walkner bei einem Medientermin am Dienstag in Wien aber auch nicht hinauslehnen. Es müsse einfach alles stimmen, um das Mammutrennen ganz oben zu beenden, betonte der Motocross-MX3- (2012) und Cross-Country-Rallye-Weltmeister (2015). “Ich hoffe auf das Glück des Tüchtigen. Und natürlich trainiere ich, um die Geschichte einmal zu gewinnen”, betonte Walkner.

Schließlich ist ihm seine bisherige Dakar-Historie warnendes Beispiel. Bei seinen Antritten 2015 und 2016 erreichte er das Ziel nicht. Im Vorjahr schied er mit Oberschenkelbruch aus, vor zwei Jahren wurde er von einer Lebensmittelvergiftung außer Gefecht gesetzt. Auch heuer habe es dank querender Tiere, Wasserdurchfahrten oder wagemutiger Zuschauer zahlreiche brenzlige Situationen gegeben. Die erschwerte Navigation (“Sie war teilweise grenzwertig”) habe das ihrige getan – sei aber auch positiv zu sehen. “Die dadurch gesunkene Durchschnittsgeschwindigkeit ist sicher mitverantwortlich, dass es keinen Todesfall gegeben hat”, betonte KTM-Rallye-Teamchef Alexander Doringer.

Dementsprechend ist das Thema Navigation für Walkner auch in der Vorbereitung auf die 2018er-Dakar von großer Bedeutung. Bereits vor der abgelaufenen Rallye habe er sich speziell auf das Auswendiglernen des sogenannten “Roadbooks” konzentriert, 2018 wolle er die Umsetzung der Streckeninfos weiter optimieren. “Da möchte ich dranbleiben, ich bin sicher, dass ich da noch extrem viel verbessern kann”, erklärte Walkner, der sich nach dem Erfolg nach außen hin zwar abgeklärt gibt, innerlich aber offenbar durchaus aufgewühlt war: “Ich habe schon die eine oder andere Träne vergossen. Mir ist aber lieber, wenn das keiner mitkriegt.”

Für seinen zweiten Platz kassierte er ein Preisgeld von 25.000 Euro, “eine schöne Summe”, setzte man sie in Relation zu seiner finanziellen Grundausstattung. Sieger Sunderland streifte das Doppelte ein. Auch das ist wohl, wenngleich nicht primärer Antrieb, Motivation, im kommenden Jänner auf Platz eins zu fahren. Dann wird dem KTM-Werkspilot auch ein neues Motorrad zur Verfügung stehen, wie Doringer bestätigte. “Wir arbeiten schon seit einem Jahr daran”, erklärte der Oberösterreicher.

Zur Vorbereitung auf das nächste große Abenteuer wird Walkner aller Voraussicht nach die Cross-Country-Rallye-WM 2017 mit ihrem fünf Rennen dienen. Auftakt ist am 1. April in Abu Dhabi, weitere Stationen sind Katar (16. April), Chile (August), Argentinien (August) und Libyen (Oktober).

 

ATLANTA, GA - JANUARY 22:  Matt Ryan #2 of the Atlanta Falcons reacts after a touchdown in the fourth quarter against the Green Bay Packers in the NFC Championship Game at the Georgia Dome on January 22, 2017 in Atlanta, Georgia.  (Photo by Tom Pennington/Getty Images)

Falcons und Patriots erreichen 51. Super Bowl

via Sky Sport Austria

Die Atlanta Falcons haben sich für den 51. Super Bowl am 5. Februar in Houston qualifiziert. Die Mannschaft um Quarterback Matt Ryan besiegte am Sonntag im Playoff-Halbfinale der National Football League (NFL) überraschend deutlich die Green Bay Packers mit 44:21 und steht zum zweiten Mal in der Club-Historie im Finale.

Ryan: “Er ist ein Biest”
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Your Atlanta Falcons are Super Bowl bound!#RiseUp pic.twitter.com/i2P8uH9Zcu

— Atlanta Falcons (@AtlantaFalcons) 22. Januar 2017

Überragend bei den Gastgebern war Passgeber Ryan, dem ein Touchdown und vier Touchdown-Pässe gelangen. Auf der Gegenseite ließ die Defensive der Falcons den zuletzt starken Packers-Quarterback Aaron Rodgers kaum zur Entfaltung kommen.

Patriot bezwingen Steelers

Komplettiert wird das NFL-Finale von den New England Patriots, die zum neunten Mal den Super Bowl erreichten. Die favorisierten Gastgeber bezwangen am Sonntag (Ortszeit) im Playoff-Halbfinale die Pittsburgh Steelers mit 37:16 und treffen im Finale am 5. Februar in Houston auf die Atlanta Falcons, die mit den Green Bay Packers beim 44:21 im zweiten Semifinale ebenfalls keine Probleme hatten.

Brady: “Wollen diese Chance nutzen”
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Super. Bowl. Bound. #OneMore pic.twitter.com/4WZRtgmHr6

— New England Patriots (@Patriots) 23. Januar 2017

Patriots-Quarterback Tom Brady warf drei Touchdown-Pässe, sein Gegenüber Ben Roethlisberger konnte dagegen nicht überzeugen.

Artikelbild: Getty

Sporthalle stürzt während Floorball-Spiel in Tschechien ein

via Sky Sport Austria

Unglück in Tschechien! Mitten in einem Floorball-Spiel stürzt die Decke einer Sporthalle unter Schneelast ein. Während des Spiels sollen sich 80 Menschen in der Halle befunden haben, zum Glück konnten sich alle rechtzeitig in Sicherheit bringen. Zwei Personen haben sich beim Wegrennen leicht verletzt.

 

Artikelbild: Screenshot Youtube

UYUNI,BOLIVIA,09.JAN.17 - MOTORSPORTS, RALLY - Rally Dakar 2017, stage 7, La Paz - Uyuni. Image shows Matthias Walkner (AUT/ KTM). Photo: GEPA pictures/ Red Bull Content Pool/ Marcelo Maragni - ATTENTION - FREE OF CHARGE FOR EDITORIAL USE

Rallye Dakar: Walkner als erster Österreicher am Podest

via Sky Sport Austria

Buenos Aires (APA) – KTM-Werksfahrer Matthias Walkner hat am Samstag seinen großen Traum realisiert. Der 30-jährige Salzburger beendete die Extrem-Rallye Dakar in Südamerika nach Rang vier auf der Schlussetappe nach Buenos Aires auf dem zweiten Gesamtrang und fixierte damit den ersten Podestplatz eines Österreichers. Der Sieg ging an seinen Teamkollegen Sam Sunderland, der als erster Brite die Dakar gewann.

Wie Walkner, der heuer zum dritten Mal antrat, hatte auch der 27-jährige Engländer bisher nie das Ziel des Klassikers erreicht. Für den oberösterreichischen Motorrad-Hersteller KTM war es der bereits 16. Dakar-Triumph en suite.

Kinigadner: “Mich freut das ganz narrisch”

Einer der ersten Gratulanten war Matthias Walkners Mentor Heinz Kinigadner. Der zweifache Motocross-Weltmeister hat auf KTM zahlreiche Dakar-Etappen gewonnen und Walkners Weg in den Rallye-Sport begleitet. “Mich freut das ganz narrisch für den Matthias. Man muss bedenken, er hat vor nicht einmal drei Jahren erst mit dem Rallye-Sport begonnen”, erinnerte der 56-jährige Tiroler.

“Dass er die Dakar jetzt gleich auf dem zweiten Platz beendet, das ist noch keinem Motorradpiloten aus Österreich gelungen. Das ist natürlich riesig, und ich gratuliere ihm und dem ganzen Team sehr! Unsere ganze KTM-Mannschaft hat einen top Job gemacht”, betonte Kinigadner.

Dabei hatte das rot-weiß-rote Werksteam sehr viele Tiefen zu bewältigen. Vor allem, als sich der favorisierte Vorjahressieger Toby Price schwer verletzt hatte. “Als Toby Price etwa zur Halbzeit der Rallye mit einem Oberschenkelbruch ausgefallen ist, da mussten Sam Sunderland und Matthias Walkner die Verantwortung übernehmen. Sie haben das mit Bravour gemacht”, lobte Kinigadner das Top-Duo.

“Nach Tobys Ausfall war zuerst Matthias auf dem Weg zur Gesamtführung. Doch leider hatte er dann an einem ultraschwierigen Tag Navigationsprobleme, das hat ihn 30 Minuten gekostet. Diese halbe Stunde konnte er nicht mehr aufholen. Und da hat Sam Sunderland die Führung übernommen, ist sehr clever gefahren und hat verdient gewonnen”, analysierte “Kini”.

Artikelbild: GEPA

UYUNI,BOLIVIA,09.JAN.17 - MOTORSPORTS, RALLY - Rally Dakar 2017, stage 7, La Paz - Uyuni. Image shows Matthias Walkner (AUT/ KTM). Photo: GEPA pictures/ Red Bull Content Pool/ Flavien Duhamel - ATTENTION - FREE OF CHARGE FOR EDITORIAL USE

Walkner geht als Gesamtzweiter in Dakar-Schlussetappe

via Sky Sport Austria

Rio Cuarto (APA) – Matthias Walkner ist vor der Schlussetappe der Rallye Dakar in Südamerika weiter Gesamtzweiter. Der 30-jährige Salzburger beendete die elfte Etappe am Freitag nach 288 Kilometern 10:33 Minuten hinter dem siegreichen Portugiesen Paulo Goncalves (Honda) auf Rang zehn. Walkners britischer KTM-Teamkollege Sam Sunderland wurde Tagesfünfter und baute seine Gesamtführung auf 33:09 Minuten aus.

Walkner hatte am Freitag auf den ersten 50 Kilometern – “das war eine sandige Piste mit vielen Wellen” – Probleme. “Ich habe mir vor zwei Tagen das Knie ausgedreht oder gestaucht, deshalb habe ich in den ganzen Kompressionen den Druck nicht ganz ausgehalten vom Knie her”, erklärte der ehemalige MX3-Motocross-Weltmeister, warum er auf diesem Teilstück viel Zeit verloren hatte.

Danach nahm Walkner aber mächtig Fahrt auf und verteidigte seine Gesamtplatzierung erfolgreich. “Auf den folgenden Bergstraßen und schnellen Pisten ist es dann schon besser gegangen. Im Endeffekt passt es ganz gut, Platz zwei im Endklassement sollte hinhauen”, meinte der KTM-Werkspilot, der bei seiner dritten Teilnahme ganz kurz vor der Realisierung seines Traumes von der ersten Zielankunft und vom ersten Podestplatz eines Österreichers in der Dakar-Endwertung steht.

“Aber es kann noch viel passieren. Und vorbei ist es erst, wenn es wirklich vorbei ist”, betonte der Freund von Österreichs Ski-Superstar Marcel Hirscher, dass er sich auf die Schlussetappe “gescheit vorbereiten” werde. “Ich werde sicher nicht taktieren, sondern noch einmal ans Limit gehen, denn dann ist man am aufmerksamsten und funktioniert das System Walkner am besten.”

Nur noch 64 Sonderprüfungskilometer müssen er und Sunderland am Samstag auf dem Weg zum Ziel in Buenos Aires überstehen, um die bisher größten Erfolge in ihren Rallye-Karrieren perfekt zu machen. Für den Mattighofener Motorrad-Hersteller KTM wäre es der bereits 16. Dakar-Sieg en suite.

 

 

Ergebnisse der 11. Etappe der Rallye Dakar vom Freitag (San Juan – Rio Cuarto mit 288 km Sonderprüfung) – Motorrad-Wertung: 1. Paulo Goncalves (POR) Honda 3:18:47 Stunden – 2. Joan Barreda Bort (ESP) Honda +1:09 Minuten – 3. Adrien van Beveren (FRA) Yamaha 2:38 – 4. Gerard Farres Guell (ESP) KTM 6:04 – 5. Sam Sunderland (GBR) KTM 7:25. Weiter: 10. Matthias Walkner (AUT) KTM 10:33

Gesamtwertung: 1. Sunderland 22:01:08 Stunden – 2. Walkner +33:09 Minuten – 3. Van Beveren 37:10 – 4. Farres Guell 37:22 – 5. Barreda Bort 47:31 – 6. Goncalves 52:46

xxxx during stage seven of the 2017 Dakar Rally between La Paz and Uyuni on January 9, 2017 at an unspecified location in Bolivia.

Walkner verbessert sich bei Dakar auf zweiten Gesamtrang

via Sky Sport Austria

San Juan (APA) – Der Salzburger Matthias Walkner ist drauf und dran, seinen Traum von einem Podestplatz bei der Rallye Dakar zu verwirklichen. Auf der drittletzten Etappe am Donnerstag profitierte der KTM-Werkspilot auch vom Pech einiger Rivalen und verbesserte sich um zwei Positionen auf den zweiten Rang. Sein Teamkollege Sam Sunderland (GBR) fährt mit 30:01 Minuten Vorsprung dem 16. KTM-Sieg in Serie entgegen.

 

 

Der bisher zweitplatzierte Chilene Pablo Quintanilla (Husqvarna) büßte auf den 449 Sonderprüfungskilometern des 751 km langen Abschnitts von Chilecito nach San Juan (Argentinien) viel Zeit ein, ehe er wegen einer bei einem Sturz erlittenen Gehirnerschütterung aufgeben musste. Der Franzose Adrien van Beveren (Yamaha), zuvor Dritter, verlor mehr als 31 Minuten auf den Tagessieger Michael Metge (FRA/Honda) und fiel hinter Walkner zurück.

Am Freitag sind 288 Kilometer auf Zeit zu bewältigen, danach sollten die Positionen in der Gesamtwertung bezogen sein. Der Schlussabschnitt führt am Samstag über 64 Kilometer nach Buenos Aires. Walkner war bei seinen ersten zwei Starts in dieser Extrem-Rallye durch eine Lebensmittelvergiftung bzw. einen Oberschenkelbruch im Vorjahr vorzeitig gestoppt worden. Er wäre der erste österreichische Spitzen-Motorradfahrer, der das Ziel der Dakar erreicht.

Der Auto-Bewerb stand im Zeichen eines Unfalls mit Stephane Peterhansel. Der Gesamt-Zweite kollidierte mit dem Motorrad-Piloten Simon Marcic (SLO), der einen offenen Unterschenkelbruch erlitt. Der Franzose und sein Co-Pilot blieben bis zum Eintreffen der Rettungskräfte bei Marcic.

 

UYUNI,BOLIVIA,09.JAN.17 - MOTORSPORTS, RALLY - Rally Dakar 2017, stage 7, La Paz - Uyuni. Image shows Matthias Walkner (AUT/ KTM). Photo: GEPA pictures/ Red Bull Content Pool/ Marcelo Maragni - ATTENTION - FREE OF CHARGE FOR EDITORIAL USE

Rallye Dakar: Nächste Etappe gestrichen

via Sky Sport Austria

Salta (APA/dpa) – Zum zweiten Mal ist bei der diesjährigen Rallye Dakar eine Etappe gestrichen worden. Der für Mittwoch geplante 9. Abschnitt von Salta nach Chilecito in Nordargentinien wurde ausgesetzt, wie die Organisatoren mitteilten. Grund sei die wegen eines Erdrutsches verursachte große Verspätung, mit der die Teilnehmer am Dienstag das Ziel auf der Strecke von Uyuni nach Salta erreichten hätten.

Zuvor war bereits in Bolivien die 6. Etappe von Oruro nach La Paz wegen heftiger Regenfälle aus dem Programm genommen worden.

Die 9. Etappe über 977 Kilometer wäre die längste des Offroad-Abenteuers gewesen. Die Teilnehmer sollen stattdessen am Mittwoch Chilecito über eine andere Strecke anfahren, wie die Organisatoren mitteilten. Von dort aus soll am Donnerstag die 10. Etappe nach San Juan starten.

Der Franzose Sebastien Loeb gewann die 8. Etappe und führt die Wertung der Rallye mit seinem Peugeot mit 1 Minute 38 Sekunden vor seinem Landsmann und Teamkollegen Stéphane Peterhansel an. Das Rennen endet am Samstag in Buenos Aires.

Artikelbild: GEPA

ÖHB-Team unterliegt Portugal auch im zweiten Test

via Sky Sport Austria

Lamego (APA) – Österreichs Handball-Herren-Nationalteam hat am Samstag zum zweiten Mal binnen drei Tagen eine Testspiel-Niederlage in Lamego gegen Portugal kassiert. Nach dem 28:34 am Donnerstag setzte es diesmal ein 25:32 (14:18).

ÖHB-Teamchef Patrekur Johannesson war mit der Leistung seiner Schützlinge nicht unzufrieden. “Wir sind heute deutlich besser ins Spiel gekommen, hatten aber Probleme im Abschluss. Man hat gesehen, dass wir noch nicht zu 100 Prozent eingespielt sind”, sagte der Isländer.

Trotz der beiden Niederlagen lobte Johannesson die Moral und die Einstellung im Team und war auch mit den Bedingungen in Portugal sehr zufrieden: “Das Klima im Team ist sehr gut. Die Spieler reden sehr viel miteinander, verbringen auch abseits des Trainings viel Zeit zusammen.”

Weiter geht es für die Österreicher bereits am Montag mit dem Freundschaftsspiel gegen Europameister Deutschland (ab 18:30 Uhr live auf Sky Sport News HD und im Livestream auf www.skysportaustria.at). Von 12. bis 14. Jänner empfängt man Tschechien und die Schweiz zu einem Drei-Nationen-Turnier in der Südstadt.
Portugal – Österreich 32:25 (18:14)

Werfer Österreich: Bilyk, Bozovic je 5, A. Hermann 4, Jelinek 3, Zeiner 2, Breg 2, Santos 2, Schopf 1, Neuhold 1

Handball live & exklusiv auf Sky Sport News HD: Österreich gegen Deutschland am Montag (18:30 Uhr)
ORURO,BOLIVIA,06.JAN.17 - MOTORSPORTS, RALLY - Rally Dakar 2017, stage 5, Tupiza - Oruro. Image shows Matthias Walkner (AUT/ KTM). Photo: GEPA pictures/ Red Bull Content Pool/ Marcelo Maragni - ATTENTION - FREE OF CHARGE FOR EDITORIAL USE Stage

Rallye-Dakar: Walkner fällt auf verkürzter Etappe zurück

via Sky Sport Austria

Oruro (APA) –  KTM-Pilot Matthias Walkner hat auf der fünften Etappe der Dakar-Rallye einiges an Zeit liegen gelassen. Auf dem wegen Wetterkapriolen schwierig zu befahrenden und schließlich verkürzten Teilstück von Tupiza nach Oruro kam der Salzburger nicht über den 20. Platz hinaus und fiel in der Gesamtwertung auf Rang fünf zurück. Der Tagessieg ging an den Briten Sam Sunderland, der auch neuer Leader ist.

Nach 219 statt 692 Kilometern wurde die Etappe abgebrochen. Laut den Veranstaltern präsentierte sich der Weg nach Oruro, einer alten Minenstadt in den bolivianischen Anden, aufgrund des schlechten Wetters in einem unbefahrbaren Zustand. Auf dem ersten Teil der Route war KTM-Fahrer Sunderland derjenige, der mit der extrem problematischen Navigation am besten zurecht kam. Der Brite gewann mit sieben Minuten Vorsprung auf den Portugiesen Paulo Goncalves.

Der Tag hatte für Walkner, der als Sieger der Donnerstag-Etappe als Erster losgeschickt wurde, eigentlich recht gut begonnen. Während hinter ihm zahlreiche Topleute wie Joan Barreda, Pablo Quintanilla oder Stefan Svitko falsch abbogen, fuhr sich der 30-jährige Österreicher virtuell bereits einen beträchtlichen Vorsprung heraus. Der Spanier Barreda bekam zudem wegen eines unerlaubten zusätzlichen Tankstopps eine Zeitstrafe von einer Stunde aufgebrummt.

Nach etwa 170 Kilometern schlug aber auch Walkner die falsche Richtung ein, beim dritten Wegpunkt war Sunderland bereits in Führung. Der Brite liegt in der Gesamtwertung exakt zwölf Minuten vor dem Chilenen Quintanilla. Walkner hat als Fünfter schon 29:01 Minuten Rückstand.

Im Auto-Klassement übernahm der französische Vorjahressieger Stephanie Peterhansel die Führung, der Tagessieg ging unterdessen an seinen Landsmann Sebastien Loeb vor dem Spanier Nani Roma. Loeb hatte bereits die zweite Etappe am Dienstag für sich entschieden. Cyril Despres, der die Etappe eröffnen musste, verfuhr sich im Gelände und fiel in der Gesamtwertung hinter Peterhansel und Loeb zurück.

Schon vor dem Startschuss musste am Freitag Altmeister Carlos Sainz die Segel streichen. Der 54-jährige Spanier war am Mittwoch in der Auto-Wertung noch Zweiter hinter Loeb gewesen, fuhr seinen Peugeot gegen Ende der Etappe aber unfreiwillig in einen Graben und konnte nicht mehr weitermachen.

Die sechste Dakar-Etappe führt am Samstag über 786 Kilometer von Oruro nach La Paz. 527 Kilometer müssen auf Zeit zurückgelegt werden.

 

Artikelbild: GEPA

Pöltl erhält bei Raptors-Niederlage gegen San Antonio viel Spielzeit

via Sky Sport Austria

San Antonio (Texas)/Toronto (APA) – Jakob Pöltl hat in der Nacht auf Mittwoch (MEZ) die bisher meiste Spielzeit in seiner jungen NBA-Karriere erhalten. Der 21-jährige Wiener kam bei der 82:110-Pleite der Toronto Raptors bei den San Antonio Spurs 25:34 Minuten zum Einsatz. Er war der beste Rebounder in der Partie.

Für Toronto war die elfte Saisonniederlage (bei 23 Siegen) die bisher mit Abstand höchste. Die Kanadier, die seit sieben Jahren auf einen Sieg in San Antonio warten, hatten vom Start weg keine Chance. So sah es auch Pöltl: “Die Spurs waren heute leider an beiden Enden des Feldes klar besser. Ich konnte wertvolle Spielerfahrung sammeln und mich am Rebound behaupten”, postete der Rookie-Center auf Facebook.

Neun Rebounds, sechs davon offensiv, bedeuteten persönliche NBA-Bestleistung für den 21-Jährigen. Pöltl verzeichnete zudem vier Punkte und zwei Steals bei zwei Ballverlusten. Erfolgreichster Scorer der Kanadier war DeMar DeRozan mit 26 Zählern. Die Spurs wurden von Kawhi Leonard (25) und LaMarcus Aldridge (23) angeführt.

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Die Raptors haben ihre Serie von sechs Auswärtsspielen, die vor Weihnachten begonnen hat, mit je drei Siegen und Niederlagen beendet. In der Nacht auf Freitag treten sie nach mehr als zwei Wochen wieder im heimischen Air Canada Centre an und empfangen dabei Utah Jazz. Das Team aus Salt Lake City verlor mit 104:115 bei den Boston Celtics, die hinter Toronto auf Platz drei der Eastern Conference liegen.

Ergebnisse der National Basketball Association (NBA) vom Dienstag: San Antonio Spurs – Toronto Raptors (mit Jakob Pöltl) 110:82, Philadelphia 76ers – Minnesota Timberwolves 93:91, Boston Celtics – Utah Jazz 115:104, Detroit Pistons – Indiana Pacers 116:121, Dallas Mavericks – Washington Wizards 113:105, Denver Nuggets – Sacramento Kings 113:120, Phoenix Suns – Miami Heat 99:90, Los Angeles Lakers – Memphis Grizzlies 116:102.

Matthias Walkner bei Dakar Tageszweiter, aber nach Zeitstrafe nur auf Platz 13

via Sky Sport Austria

San Miguel de Tucuman (APA) – Matthias Walkner hat die zweite Etappe der Rallye Dakar am Dienstag 3:22 Minuten hinter Tagessieger Toby Price auf Rang zwei beendet. Der Salzburger erhielt nach dem 803 Kilometer langen Teilstück von Resistencia nach San Miguel de Tucuman in Argentinien aber eine Fünf-Minuten-Zeitstrafe aufgebrummt und musste sich mit Rang 13 begnügen. In der Gesamtwertung ist der KTM-Pilot nun nur noch Elfter.

7:39 Minuten fehlen Walkner in der Motorrad-Wertung auf seinen Marken-Kollegen und zugleich Dakar-Titelverteidiger Price, der nach dem ersten Tag nur auf Platz 17 gelegen war. Walkner hatte am Dienstag auf dem schwierigen Kurs bis zur Mitte der Etappe über weite Strecken das Tempo bestimmt, danach war der Australier Price aber eine Klasse für sich. “Es war am Beginn sehr gefährlich wegen der Vegetation und der vielen Tiere und Wasserlöcher. Am Ende glaube ich, dass es ein nicht so schlechter Tag war”, sagte Walkner nach einem Tag mit 275 Kilometern Wertungsprüfung.

Durch Walkners Zeitstrafe wurde der portugiesische Honda-Pilot Paulo Goncalves (+3:51) Tageszweiter, er ist auch Gesamtzweiter (2:54) vor KTM-Fahrer Sam Sunderland (3:23).

Loeb übernimmt Gesamtführung in Auto-Wertung

Bei den Autos übernahm der mehrfache Rallye-Weltmeister Sebastien Loeb mit dem Tagessieg auch die Gesamtführung von Nasser Al Attiyah, der nun 28 Sekunden Rückstand aufweist. Gesamtdritter ist der Spanier Carlos Sainz (+1:56 Minuten). Am Mittwoch geht es über 780 Kilometer (364 Wertungskilometer) nach San Salvador de Jujuy.

Bild: Getty Images

Darts-WM: Fan klaut den Pokal

via Sky Sport Austria

Im Finale der Darts-WM kam es am Montag zu einer kuriosen Szene. Kurz vor dem Ende stürmte ein Mann auf die Bühne und versuchte mit dem Pokal davonzulaufen. Diesen stemmt später Michael van Gerwen in die Höhe.

Van Gerwen zum zweiten Mal Darts-Weltmeister

 

 

 

Artikelbild: Screenshot Youtube

LONDON, ENGLAND - DECEMBER 21:  Mensur Suljovic of Serbia throws during his first round match against Ron Meulenkamp of the Netherlands on day seven of the 2017 William Hill PDC World Darts Championships at Alexandra Palace on December 21, 2016 in London, England. (Photo by Dan Mullan/Getty Images)

Darts-WM: Mensur Suljovic scheidet in zweiter Runde aus

via Sky Sport Austria

London (APA) – Österreich ist bei der Darts-WM in London nicht mehr vertreten. Der 44-jährige Wiener Mensur Suljovic verlor am Dienstagnachmittag seine Zweitrunden-Partie gegen den Waliser Mark Webster nach zu vielen vergebenen Chancen mit 3:4. Für den Weltranglisten-Achten war es die bereits siebente Niederlage en suite gegen seinen 33-jährigen Angstgegner, den er zuletzt am 15. Mai 2010 besiegte.

Bereits in der ersten Runde waren die beiden anderen Österreicher, Rowby-John Rodriguez und Zoran Lerchbacher, gescheitert.

Artikelbild: Getty