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ÖFB Cup

Aktuelle Beiträge

Djuricin: “Ich habe mein Leben nicht gepackt”

via Sky Sport Austria

Der SK Rapid Wien steht nach einem dramatischen 2:1-Sieg gegen LASK Linz erstmals seit 2005 im ÖFB-Cup-Finale. Rapid-Trainer Goran Djuricin sprach nach dem Spiel von einem “sehr glücklichen Sieg” und zollte den Gästen aus Oberösterreich Respekt. “Der LASK war sehr stark. Wir nehmen den Sieg trotzdem gerne an”, sagte der Rapid-Coach.

Goran Djurcin: “Sehr glücklicher Sieg”

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Djuricin war nach dem Spiel vom dramatischen Finish gezeichnet. “Beim 1:1 habe ich mein Leben nicht gepackt,” sagte Djuricin über den Ausgleich von Ex-Rapidler Rene Gartler in der ersten Minute der Nachspielzeit. Nur wenige Sekunden später erlöste der eingewechselte Joelinton die Rapidler mit dem Siegestreffer zum 2:1. Für Thomas Murg, Torschütze zum 1:0, ein “unbeschreiblicher” Moment. Der Sieg tue der nach dieser Saison richtig gut, zeigte sich Stefan Schwab erleichtert.

Thomas Murg und Stefan Schwab im Gespräch

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Für Oliver Glasner gilt es seine Spieler nach der Niederlage wieder aufzurichten. Der LASK-Trainer versuchte die positiven Aspekte der Niederlage herauszustreichen. “Wir waren mit Rapid ebenbürtig. Ich bin stolz auf meine Mannschaft und ziehe den Hut”, sagte der Trainer der Linzer. Gleichzeitig machte Glasner eine Kampfansage für die kommende Saison. “Ganz Österreich darf sich auf einen starken LASK in der Bundesliga freuen.” Die Linzer fixierten vergangene Woche den Aufstieg in die tipico Bundesliga.

Die Pressekonferenz im Video

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VIENNA,AUSTRIA,26.APR.17 - SOCCER - OEFB Samsung Cup, semifinal, SK Rapid Wien vs LASK Linz. Image shows the rejoicing of Rapid. Keywords: Wien Energie. Photo: GEPA pictures/ Philipp Brem

Rapid nach glücklichem 2:1-Heimsieg über LASK im Cup-Finale

via Sky Sport Austria

Wien (APA) – Der SK Rapid Wien fordert am 1. Juni (20.30 Uhr) im ÖFB-Cup-Finale in Klagenfurt Titelverteidiger Salzburg. Die Hütteldorfer kamen am Mittwochabend dank Treffern von Thomas Murg (76.) und “Joker” Joelinton (93.) zu einem schmeichelhaften 2:1-(0:0)-Heimsieg über den bereits als Bundesliga-Aufsteiger feststehenden Zweitligisten LASK Linz. Rapid steht damit erstmals seit 2005 wieder im Cup-Finale.

 

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Damit hat die Mannschaft von Goran Djuricin die Chance, eine total verpatzte Saison mit dem ersten Cup-Triumph seit 1995 noch zu retten und den Sprung in den Europacup zu schaffen. Für den LASK, der zuletzt 1999 das Pokal-Endspiel erreicht hatte, traf Ex-Rapidler Rene Gartler in der 91. Minute zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Die Linzer waren zuvor 17 Pflichtspiele in Serie ungeschlagen geblieben.

Klarer Endspiel-Favorit sind die Salzburger, die bereits ihr viertes Double en suite anpeilen. Der Titelverteidiger hatte zweieinhalb Stunden vor Rapid in der Neuauflage des Vorjahresfinales einen souveränen 5:0-Auswärtstriumph über die Admira gefeiert. Es war der bereits 23. Cup-Spiel-Erfolg in Serie für die “Bullen”. Die Tore erzielten Takumi Minamino (7., 87.), Wanderson (29.), Konrad Laimer (48.) und Valentino Lazaro (60.).

 

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Rapid agierte drei Tage nach der 0:2-Derby-Heimniederlage gegen Austria extrem verunsichert. Schlussmann Tobias Knoflach bewahrte die Gastgeber aber bei einem missglückten Klärungsversuch von Maximilian Wöber mit einem tollen Reflex vor einem frühen Rückstand (7.). Und auch nach einer halben Stunde rettete Knoflach neuerlich in extremis, nachdem Christopher Dibon mit einem katastrophalen Rückpass eine Topchance von Fabiano ermöglicht hatte.

Nach einer knappen Stunde war es erneut der brasilianische LASK-Goalgetter, der die Führung ausließ. Denn nach einem Stangentreffer von Peter Michorl schoss Fabiano den Ball direkt in die Hände von Knoflach. Auf der Gegenseite musste Tormann Pavao Pervan erstmals in Minute 65 eingreifen, als er einen Stanglpass von Murg abfing. Der 22-Jährige war es dann auch, der die Rapid-Führung besorgte. Sein satter Schuss aus mehr als 20 Metern schlug im langen Eck ein.

Doch im Finish mussten die Gastgeber vor 18.200 Zuschauern noch einmal zittern. Bei einer weiten Flanke kam Gartler am langen Eck unbedrängt zum Ball und stellte aus kurzer Distanz auf 1:1. Dank Joelinton, der erst in der 88. Minute eingewechselt worden war, blieb Rapid aber eine Verlängerung erspart. Der Brasilianer erzielte nach Schwab-Flanke aus spitzem Winkel den Siegtreffer.

 

 

Fußball-ÖFB-Cup-Semifinale: SK Rapid Wien – LASK Linz Endstand 2:1 (0:0). Wien, Allianz Stadion, 18.200 (richtig), SR Jäger

Torfolge: 1:0 (76.) Murg 1:1 (91.) Gartler 2:1 (93.) Joelinton

Rapid: Knoflach – Pavelic, Dibon, Wöber, Kuen (53. Auer) – Schwab – Murg (88. Joelinton), Szanto, S. Hofmann (46. P. Malicsek), Traustason – Kvilitaia

LASK: Pervan – Ranftl, Ramsebner, Luckeneder, Otavio – Riemann (70. Imbongo), Erdogan, Michorl, Rep – Fabiano (78. Raguz) – Gartler

Gelbe Karten: Kuen, Kvilitaia bzw. Michorl, Ramsebner, Otavio

Die Besten: Knoflach bzw. Ramsebner, Otavio

Finale am 1. Juni (20.30 Uhr) in Klagenfurt: Salzburg – Rapid

MARIA ENZERSDORF,AUSTRIA,26.APR.17 - SOCCER - OEFB Samsung Cup, semifinal, FC Admira Wacker Moedling vs Red Bull Salzburg. Image shows the rejoicing of RBS. Photo: GEPA pictures/ Christopher Kelemen

Salzburg zieht mühelos ins Cup-Finale ein – 5:0 bei der Admira

via Sky Sport Austria

Maria Enzersdorf (APA) – Salzburgs Sturmlauf zum vierten Double in Serie geht ungebremst weiter. Im Halbfinale des ÖFB-Cups setzte sich der Titelverteidiger am Mittwoch bei der Admira in imposanter Manier mit 5:0 (2:0) durch. Die “Bullen” bauten ihre Rekordserie im Cup-Bewerb damit auf nun 23 Siege in Folge aus.

Takumi Minamino traf gegen überforderte Admiraner bereits in der 7. Minute, Sturmpartner Wanderson (29.) legte nach einer knappen halben Stunde nach. Die Vorentscheidung gelang Konrad Laimer fast unmittelbar nach Seitenwechsel (48.), ehe noch Valentino Lazaro (60.) und erneut Minamino (87.) trafen. Der Gegner im Endspiel am 1. Juni in Klagenfurt wurde in der anschließenden Partie zwischen Rapid Wien und dem LASK ermittelt.

Am 44. Geburtstag von Chefcoach Oscar Garcia konnte der Spanier auf Salzburgs Trainerbank entspannen. Zu überlegen war seine Elf bei jener Mannschaft, die den nationalen Dominator zuletzt noch am ehesten fordern konnte. Die Admira hat als bisher einziges Team in der Frühjahrsmeisterschaft einen Punktgewinn (1:1 Mitte März) gegen den Meister verbucht und fügte ihm Ende November mit einem 1:0 in Salzburg auch die bisher letzte Pflichtspiel-Niederlage zu. Am Mittwoch waren die Niederösterreicher aber chancenlos.

Bei der Neuauflage des Vorjahresfinales, das ebenfalls 5:0 für Salzburg endete, erarbeiteten sich die Gäste vor schütterer Kulisse in der BSFZ Arena von Beginn an ein klares Übergewicht. Der unermüdlich rackernde Laimer spielte einen Lochpass auf Minamino, der Andreas Leitner im Admira-Tor schon nach wenigen Minuten keine Chance ließ.

Der Schlussmann der Südstädter war bester Mann seines Teams, vereitelte mit Reflexen gegen Wanderson und Laimer (27.) zunächst das 0:2. Zwei Minuten später war Leitner dennoch geschlagen: Wanderson staubte ab, nachdem sich Salzburg über Laimer, Minamino und Lazaro fast mühelos durch Admiras Abwehrreihe kombiniert hatte.

Die Admira agierte ohne viel Gegenwehr. Im Mittelfeld hatte die Mannschaft von Damir Buric ohne den verletzten Daniel Toth überhaupt keinen Zugriff. Obwohl mit Christoph Knasmüllner und Maximilian Sax zwei zuletzt angeschlagene bzw. verletzte Offensivkräfte dabei waren, strahlten die Hausherren keine Gefahr aus. Einzig zwischen der 15. und 20. Minute setzten sich die Admiraner ein wenig in Salzburgs Spielhälfte fest. Der im Cup eingesetzte Cican Stankovic im Salzburger Gehäuse war unterbeschäftigt.

Nachdem indes Leitner noch vor der Pause gegen Minamino rettend zur Stelle war, musste er sich knapp nach dem Wechsel zum dritten Mal geschlagen geben. Laimer traf aus wenigen Metern, nachdem die Admira den Ball nach einem Eckball nicht klären konnte. Nachdem Lazaro nach einer Stunde ins lange Eck zum 4:0 abschloss, schlug sich Salzburgs Feldüberlegenheit auch im Resultat nieder. Minamino legte in einem Spiel ohne Gelbe Karte in den Schlussminuten noch einmal nach.

Weiter geht es für die Oscar-Elf am Samstag zu Hause gegen die SV Ried. Bei einem Dreier und einem Punkteverlust der Austria könnte der Meistertitel bereits nach der 31. Runde erfolgreich verteidigt sein.

 

 

Fußball-ÖFB-Cup-Halbfinale: FC Flyeralarm Admira – Red Bull Salzburg Endstand 0:5 (0:2). Maria Enzersdorf, BSFZ Arena, 2.500, SR Weinberger.

Tore: 0:1 ( 7.) Minamino 0:2 (29.) Wanderson 0:3 (48.) Laimer 0:4 (60.) Lazaro 0:5 (87.) Minamino

Admira: Leitner – Zwierschitz, Wostry, Strauss, Ebner – Lackner, Bajrami – Sax (68. Grozurek), Knasmüllner (68. Maier), Schmidt – Monschein (77. Vastic)

Salzburg: C. Stankovic – Schwegler, Miranda, Wisdom, Ulmer (68. Lainer) – Lazaro, Laimer, Samassekou, V. Berisha (72. C. Leitgeb) – Wanderson (58. Hwang), Minamino

Gelbe Karten: keine

Die Besten: Leitner bzw. Laimer, Minamino, Wanderson

KLAGENFURT,AUSTRIA,19.MAY.16 - SOCCER - OEFB Samsung Cup, final, FC Admira Wacker Moedling vs Red Bull Salzburg. Image shows Jasmin Ouschan (AUT) and the trophy. Photo: GEPA pictures/ Daniel Goetzhaber

ÖFB Cup-Halbfinale: Die letzten Infos

via Sky Sport Austria

Im ÖFB Samsung Cup stehen heute die beiden Halbfinalbegegnungen an: Flyeralarm Admira trifft zu Hause auf Red Bull Salzburg, der SK Rapid Wien empfängt LASK Linz.

In der Neuauflage des letztjährigen Finals ist Tabellenführer Salzburg zu Gast bei der Admira. „Gegen Salzburg heißt es Revanche! Die Finalniederlage im letzten Jahr muss für jeden von uns Grund genug sein, mehr als Alles zu geben und miteinander zu kämpfen. Das wird auch notwendig sein, um wieder ins Finale einzuziehen und uns für eine solide Saison und erfolgreiche Rückrunde zu belohnen”, will sich Manuel Maranda für letztes Jahr revanchieren.

Salzburg Außenverteidiger Andreas Ulmer meint vor dem Halbfinale: „Die bisherigen Meisterschaftsduelle waren so, dass sicher keiner von uns das Spiel auf die leichte Schulter nimmt. Es wird eine große Herausforderung für uns, weil die Admira sehr spielstark ist und auch in der Offensive ihre Qualitäten hat. Wir brauchen einen richtig guten Tag und die Abstimmung muss genau passen, damit wir weiterkommen. Wir haben den Cup jetzt dreimal hintereinander gewonnen, ein vierter Sieg wäre der absolute Wahnsinn. Und das will bei uns jeder erreichen.“

Bei den Südstädter fehlen einige Spieler verletzungsbedingt: Dominik Starkl hat sich im Spiel gegen St. Pölten das Syndesmoseband im linken Sprunggelenk eingerissen. Maximilian Sax steht Trainer Damir Buric auch für das Cup-Halbfinale nicht zur Verfügung stehen. Bei Markus Wostry entscheidet sich wegen Achillessehnen-Problemen ein Einsatz erst am Spieltag, ebenso wie bei Christoph Knasmüllner (Adduktoren-Problemen). Die Einsätze von Eldis Bajrami und Kapitän Daniel Toth sind fraglich.
Aber auch die Salzburg haben mit Verletzungen zu kämpfen. Nicht einsatzbereit sind Asger Sörensen (Wadenverletzung), Samuel Tetteh (Knieoperation), Dimitri Oberlin (Muskelbündelriss) und Xaver Schlager (Sprunggelenk).

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Für Rapid geht es darum die Saison mit einem Cup-Sieg doch noch einigermaßen zu retten: “Es hängt alles mehr oder weniger von diesen beiden Spielen ab, ob top oder komplett in die Hose. Es ist in dieser aktuellen Situation noch wichtiger, es zu erreichen, und wenn wir am Platz alles geben, dann sind wir auch überzeugt, aufzusteigen”, so Rapid-Kapitän Steffen Hofmann.

Dem LASK ist der Aufstieg in die Bundesliga nicht mehr zu nehmen. Der Einzug ins Cup-Finale wäre trotz der schlechten Form der Grün-weißen eine Überraschung – verstecken wird man sich im Allianz Stadion allerdings nicht. „Wir sind  krasser Außenseiter, haben natürlich Respekt vor Rapid, aber ganz sicher keine Angst,“ so Torhüter Pavao Pervan.

Ausfallen wird bei den Wienern heute auf jeden Fall weiter Louis Schaub, Max Hofmann muss wegen einer Knöchelblessur pausieren. Ein Fragezeichen steht noch hinter Arnor Traustason, sonst sind – bis auf die Rekonvaleszenten wie Philipp Schobesberger oder Ivan Mocinic – alle einsatzbereit.

Bei den Gästen sind alle Spieler einsatzfähig.

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Titelbild: Imago

VIENNA,AUSTRIA,15.APR.17 - SOCCER - tipico Bundesliga, SK Rapid Wien vs SCR Altach. Image shows head coach Goran Djuricin (Rapid). Keywords: Wien Energie. Photo: GEPA pictures/ Christian Ort

Rapid klammert sich an “Strohhalm” Cup

via Sky Sport Austria

Wien/Linz (APA) – Im Schatten von öffentlich ausgetragenen Streitereien rund um eine Krise historischen Ausmaßes wartet auf Rapid am Mittwoch ein nicht unwichtiges Fußballspiel. Die Hütteldorfer treten im Cup-Semifinale im Allianz Stadion gegen den LASK an – mit einem Sieg über den Bundesliga-Aufsteiger und einem anschließenden Finalerfolg könnte man eine verkorkste Spielzeit noch halbwegs versöhnlich beenden.

Genau darauf hofft Trainer Goran Djuricin. “Wenn wir den Cup-Titel holen, ist die Saison gerettet”, erklärte der 43-Jährige, und Steffen Hofmann ergänzte: “Dass die Liga-Saison alles andere als gut ist, steht außer Frage. Aber sollten wir den Cup gewinnen, ist das etwas, was der Verein seit über 20 Jahren nicht geschafft hat. Von daher wäre es etwas Außergewöhnliches und Tolles. Mit einem Titel in der Hand wäre es trotzdem eine gute Saison.”

Nun hänge alles vom Ausgang des Semifinales und eines möglichen Endspiels ab, “ob die Saison top war oder in die Hose gegangen ist”, sagte Hofmann. Der Deutsche musste zugeben, dass es sich bei Rapid und dem ÖFB-Cup “um keine Liebesbeziehung” handelt. Dafür spricht allein schon die Statistik – der 14. und bisher letzter Cup-Triumph des Rekordmeisters datiert aus dem Jahr 1995, danach schaffte man es nur noch 2005 ins Finale, das gegen die Austria verloren ging.

Hofmann ist seit 2001, abgesehen von einer sechsmonatigen Unterbrechung, bei den Hütteldorfern engagiert. Situationen wie die aktuelle hat er aber nur selten erlebt. “Es wäre wichtig für alle, dass man zur Ruhe kommt. Man sollte schauen, dass alle gemeinsam, die ganze Rapid-Familie, auf einen Nenner kommen, und versuchen, das Beste rauszuholen. Niemand ist größer als der Verein”, erklärte der Regisseur auch mit Blick auf die jüngste Kritik von Andreas Müller, Hans Krankl oder Ernst Dokupil.

Die Freude am Fußball hat der 36-Jährige dennoch nicht verloren. “Es hat schon lustigere Zeiten bei Rapid gegeben, aber ich komme trotzdem gerne jeden Tag zum Training.” Sein Trainer schenkt den Ereignissen rund um den Verein nach eigenen Angaben gar keine große Bedeutung. “Ich lese fast nichts, weil es mich nicht interessiert, was die Leute rundherum von sich geben”, beteuerte Djuricin.

Der Coach beschäftigt sich lieber mit der anstehenden Aufgabe gegen den LASK. “Wir probieren, von den Zehenspitzen bis zum Hals aggressiv ins Spiel zu gehen. Nur der Kopf muss kühl bleiben”, forderte Djuricin.

Der Wiener erwartet die Linzer ähnlich abwartend wie die Austrianer am vergangenen Sonntag bei deren Derby-Sieg. Diesmal werde man dem Gegner aber nicht ins offene Messer laufen, versprach Djuricin. “Wir haben im Derby Fehler gemacht, die wir diesmal nicht begehen sollten beziehungsweise werden.”

Nach der Niederlage gegen den Erzrivalen galt es einiges aufzuarbeiten. “Manche Spieler sind verunsichert, das ist in so einer Situation logisch, aber ich werde sie immer an das Altach-Spiel erinnern (Anm.: Rapid siegte 3:0)”, erzählte Djuricin und wollte die momentane Krisenstimmung nicht überbewerten. “Es geht nur um Fußball, nicht um Leben und Tod. Die Jungs sollen einfach Spaß haben.”

Vor dem Gegner zeigte Djuricin großen Respekt. “Wir müssen auf ihre Konter aufpassen, sie haben vorne fast so schnelle Spieler wie die Austria.” Durch Trainer Oliver Glasner, der früher in Salzburg tätig war, sei bei den Linzern “ein Hauch von Red Bull” eingekehrt. “Man sieht seine Handschrift. Der LASK spielt mutig nach vorne, ist körperlich robust und engagiert im Gegenpressing. Wir werden ihn keinesfalls unterschätzen.”

Während Rapid nur ein Sieg aus den jüngsten elf Liga-Partien gelang, sind die Oberösterreicher seit 17 Pflichtspielen ungeschlagen. “Aber man sollte nicht Äpfel mit Bananen vergleichen. Es ist ein Riesenunterschied, ob ich 15 Spiele in der ersten oder zweiten Liga gewinne”, betonte Djuricin.

Laut Hofmann ist der LASK kein typisches Team der zweithöchsten Spielklasse. “Das ist kein normaler Zweitligist, sondern eine Bundesliga-Mannschaft.” Außerdem ortete der Kapitän bei den Linzern einen psychologischen Vorteil. “Sie sind schon aufgestiegen und haben nichts zu verlieren. Ein schöneres Spiel können sie sich im Moment wahrscheinlich nicht vorstellen.”

Tatsächlich ist die Vorfreude des LASK groß, wie auch Trainer Glasner bestätigte. “Wir spielen im modernsten Stadion Österreichs mit der besten Stimmung”, sagte der Oberösterreicher, der bei Rapids 0:2 gegen die Austria im Allianz Stadion zu Gast war. “Nach dem ersten Gegentor hat man gesehen, dass das Gebilde von Rapid relativ fragil ist”, meinte der 42-Jährige.

Die jüngsten Vorgänge bei den Grün-Weißen hat Glasner mit großem Interesse zur Kenntnis genommen. “Man hat den Eindruck, dass es gerade sehr turbulent ist, sowohl sportlich als auch im Umfeld. Mit dem Cup können sie die Saison noch retten, da lastet großer Druck auf ihnen. Jeder erwartet einen Sieg, das ist für Rapid eine schwierige Ausgangsposition. Wir haben unser großes Ziel erreicht, der Cup ist Zubrot.”

Glasner sieht seine Mannschaft als “klaren Underdog”, merkte aber auch an: “Wir fahren als seit sieben Monaten ungeschlagener Aufsteiger nach Wien, haben viel Selbstvertrauen und möchten unsere kleine Chance nützen. Ich traue uns den Aufstieg zu, doch wir werden einen außergewöhnlichen Tag brauchen.” Diesen erwischten die Oberösterreicher bereits am 14. Juli 2013, als der damalige Regionalligist die Hütteldorfer in der ersten Cup-Runde mit einem Sieg im Elfmeterschießen aus dem Bewerb warf.

Im diesjährigen Cup-Semifinale gibt es für die Linzer Unterstützung von rund 1.600 mitreisenden Fans – damit dürften am Mittwoch mehr Anhänger des Gäste-Teams im Auswärtssektor sitzen als am vergangenen Sonntag im Derby. Bis Mittwochmittag waren insgesamt rund 15.700 Tickets abgesetzt.

Artikelbild: GEPA

KLAGENFURT,AUSTRIA,03.JUN.15 - SOCCER - OEFB Samsung Cup final, FK Austria Wien vs Red Bull Salzburg. Image shows the Samsung Cup trophy. Photo: GEPA pictures/ Felix Roittner

Rapid im ÖFB-Cup gegen LASK – Admira zu Hause gegen Salzburg

via Sky Sport Austria

Rapid Wien trifft im ÖFB-Samsung-Cup auf SkyGo Erste Liga-Leader LASK Linz. Die zuletzt schwächelnden Grün-Weißen kämpfen um ihren ersten Finaleinzug seit 2005, in dem man sich der Wiener Austria 1:3 geschlagen geben musste. Der LASK stand zuletzt vor 18 Jahren im Endspiel (3:5 n.E. gegen Sturm).

Im zweiten Halbfinalspiel gibt es die Neuauflage des Vorjahres-Finale: Red Bull Salzburg trifft zu Hause auf die Admira. Spieltermine sind der 25. und 26. April. Der Titelgewinner wird am 1. Juni im Klagenfurter Wörthersee Stadion ermittelt.

Reaktionen zur Cup-Auslosung

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Spielübersicht:

Spieltermine: 25./26. April

SK Rapid Wien – LASK Linz

Flyeralarm Admira – Red Bull Salzburg

SALZBURG,AUSTRIA,05.APR.17 - SOCCER - OEFB Samsung Cup, quarterfinal, Red Bull Salzburg vs KSV 1919. Image shows the rejoicing of Josip Radosevic and Takumi Minamino (RBS). Photo: GEPA pictures/ Felix Roittner

Salzburg steht nach Kraftakt gegen Kapfenberg im Cup-Halbfinale

via Sky Sport Austria

APA – Ausgerechnet Debütant Amadou Haidara hat Titelverteidiger Red Bull Salzburg am Mittwoch ins Halbfinale des Fußball-Cups geschossen. Mit seinem Treffer in der Verlängerung (110.) erlöste der 19-jährige “Joker” aus Mali den haushohen Favoriten, der sich beim 2:1 n.V. (1:1, 1:1) gegen Zweitligist nach frühem Rückstand (8.) trotz spielerischer Dominanz äußerst schwertat.

Josip Radosevic (21.) hatte nach dem 0:1 durch Victor Joao das zwischenzeitliche 1:1 erzielt, am Ende durfte man über den 22. Cupsieg in Folge (seit 14. Juli 2013/ÖFB-Rekord) jubeln und hat weiterhin den vierten Cup-Titel en suite im Visier. Seit 13 Partien bzw. 27. November 2016 ist man ohne Pflichtspielniederlage.

Salzburg-Coach Oscar überraschte einmal mehr mit einer unkonventionellen Aufstellung, rotierte im Vergleich zum 5:0 gegen Altach gleich sieben Neue in die Startelf. Darunter Goalie Cican Stankovic und der in der Liga zumeist nicht einmal im Kader stehende Außenverteidiger Stefan Stangl, der auch im vierten Cup-Match über die volle Distanz gehen durfte. Christian Schwegler fühlte neben Duje Caleta-Car die ungewohnte Innenverteidigerrolle aus, im Mittelfeld stand Routinier Christoph Leitgeb erstmals seit dem Cup-Spiel gegen Mannsdorf am 21. September 2016 wieder von Beginn an am Platz.

Mindestens so überraschend war die frühe Führung der Gäste. Nach einem Einwurf und verlängertem Kopfball Stefan Meusburgers setzte sich in der Mitte Joao Victor gegen Stefan Lainer durch und machte mit seinem bereits sechsten Treffer im laufenden Cup-Bewerb das 0:1 perfekt. Salzburg dominierte in der Folge wie erwartet, spielte aber bis zur Pause nur wenige klare Torchancen heraus. Während Hwang Hee-chan eine “Hundertprozentige” aus Kurzdistanz vergab (36.), nutzte Radosevic seine eiskalt: Valentino Lazaro spielte für den Kroaten auf, dem ein relativ harmloser Flachschuss reichte – Goalie Paul Gartler war dabei die Sicht verstellt.

Kapfenberg zeigte sich vom Ausgleich aber keineswegs geschockt, konnte seine im Ansatz gefährlichen Konter aber nie zu Ende spielen – und wenn, dann blieb man harmlos wie Jewgen Budnik, der in Stankovics Arme zielte (37.). Mit Fortdauer der Partie wurde Kapfenberg immer defensiver, und weil Salzburg vorerst nicht nachlegen konnte, blieb es spannend. Nach einer Stunde musste sich Gartler bei einem Distanzschuss des eingewechselten Wanderson strecken, die Rapid-Leihe parierte auch einen zu zentralen Radosevic-Köpfler aus sechs Metern (62.).

Die Schlussviertelstunde der regulären Spielzeit gehörte dann ausschließlich den Hausherren, die es in den entscheidenden Momenten aber zumeist an Präzision vermissen ließen. Wanderson verfehlte das Tor aus der Ferne knapp (81.), Mergim Berisha scheiterte an Gartler (94.). Kapfenberg wurde seinerseits noch durch einen von Stankovic gehaltenen Weitschuss von David Sencar gefährlich (89.).

Die “Zugabe” war fest in den Händen von Salzburg, das seine Chancen aber fast im Minutentakt liegen ließ. Den einzigen gefährlichen Konter durch Joao Victor unterband Stankovic (101.), nach 105 Minuten kam mit dem malischen Liefering-Akteur Haidara ein weiteres Jungtalent der Salzburger zur seinem Pflichtspieldebüt. Und prompt war es der Mittelfeldmann, der Salzburg das Zittern im Elferschießen ersparte. Haidara leitete den Siegtreffer sogar selbst ein: Erst scheiterte Valentino Lazaro per Fallrückzieher, dann Wanderson, schließlich traf Lainer das Tor nicht, ehe der Debütant aus sechs Metern zur Stelle war.

Beitragsbild: GEPA Pictures

VIENNA,AUSTRIA,05.APR.17 - SOCCER - OEFB Samsung Cup, quarterfinal, FK Austria Wien vs FC Admira Wacker Moedling. Image shows the rejoicing of Admira. Photo: GEPA pictures/ Christian Ort

Sieg über Austria Wien: Admira im Cup-Halbfinale

via Sky Sport Austria

Wien (APA) – Die Admira ist dem LASK als zweite Mannschaft ins Halbfinale des heimischen Fußball-Cups gefolgt. Die Niederösterreicher feierten am Mittwochabend im Happel-Stadion einen 2:1-(2:1)-Sieg über Rekordcupsieger Austria Wien. Tore von Christoph Knasmüllner (6.) und Christoph Monschein (14.) sicherten dem Vorjahresfinalisten den Aufstieg. Kevin Friesenbichler traf für die Hausherren (34.).

Damit verlor die Austria auch ihr drittes Saisonspiel vor eigenem Publikum gegen die Admira, die erst am vergangenen Samstag in der Meisterschaft 2:0 im Happel-Oval gewonnen hatte. Doch so verdient der Erfolg vor vier Tagen war, so glücklich war er diesmal, weil die Austria nach dem frühen 0:2-Rückstand die Partie klar dominiert hatte. Die Admira ist damit unter dem in der Winterpause verpflichteten Trainer Damir Buric weiter ungeschlagen. Der Kroate hält nun bei einer Bilanz von je vier Siegen und Remis.

Nach einer Trauerminute für den am Dienstag verstorbenen Ex-Austria-Spieler und -Trainer Karl Stotz begann das Match für die “Violetten” mit einem frühen Rückstand: Nach einem Fehlpass von Lukas Rotpuller spielte Dominik Starkl schnell auf rechts zu Stephan Zwierschitz, der im Strafraum ideal für Knasmüllner auflegte. Der Mann mit der Nummer 8 ließ sich nicht zweimal bitten und jagte den Ball mit einem wuchtigen Schuss unter die Latte in die Maschen.

Es kam aber noch schlimmer für die Gastgeber. Nachdem Rotpuller eine Kopfball-Chance nach einem Corner vergeben hatte, verwertete die Admira auch ihre zweite Möglichkeit – und neuerlich schaute die Austria-Abwehr schlecht aus. Knasmüllner konnte den Ball an der Strafraumgrenze unbedrängt annehmen und auf Monschein weiterleiten, der mit einem Schuss ins lange Eck das 2:0 besorgte. Es war bereits das sechste Tor des Admira-Stürmers im laufenden Cup-Bewerb.

Nach diesem doppelten Schock in der Start-Viertelstunde übernahm der 27-fache Cupsieger aus Wien-Favoriten vor 5.054 Zuschauern das Kommando und kam in der 34. Minute zum verdienten Anschlusstreffer. Bei einem einstudierten Freistoß von Raphael Holzhauser war Friesenbichler mit dem Kopf zur Stelle. Und kurz vor der Pause hatte Lukas Venuto nach einer Flanke von Ismael Tajouri sogar den Ausgleich auf den Fuß (42./drüber).

Nach dem Wechsel scheiterte Venuto neuerlich mit einem schwierigen Heber aus spitzem Winkel über den weit herausgeeilten Admira-Tormann Andreas Leitner (56./daneben). Petar Filipovic probierte es gegen die extrem tief stehende Admira wenig später mit einem Gewaltschuss, der aber zu zentral ausfiel und somit zur Beute von Leitner wurde (59.), gleiches galt für einen Rotpuller-Kopfball nach einem Corner (73.). In der 76. Minute zeichnete sich dann Leitner aus, als er einen scharfen Schuss von Christoph Martschinko parierte.

Die Admira schaffte es nach der Pause erst in der 83. Minute, einen Konter zu Ende zu spielen, doch Monschein und Knasmüllner verabsäumten es, die Partie vorzeitig zu entscheiden. Im Finish setzte Austria-Coach Thorsten Fink alles auf eine Karte, brachte mit Larry Kayode und Marko Kvasina zwei weitere Stürmer. Und Letzterer hätte beinahe in der Nachspielzeit noch den Ausgleich erzielt, doch der Ball zischte hauchdünn neben der Stange vorbei (93.).

Torfolge: 0:1 (6.) Knasmüllner

0:2 (14.) Monschein 1:2 (34.) Friesenbichler

Austria: Hadzikic – Pires, Rotpuller, Filipovic, Martschinko – Serbest, Holzhauser (86. Kvasina) – Venuto (86. Kayode), Grünwald, Tajouri – Friesenbichler (91. Mohammed)

Admira: Leitner – Zwierschitz, Wostry, Strauss, Ebner (67. Posch) – Lackner, Toth – Starkl (87. Grozurek), Knasmüllner, Bajrami – Monschein

Gelbe Karten: Filipovic, Serbest bzw. Toth, Leitner, Starkl

Die Besten: Holzhauser, Venuto bzw. Knasmüllner, Leitner

Beitragsbild: GEPA Pictures

GROEDIG,AUSTRIA,04.APR.17 - SOCCER - OEFB Samsung Cup, quarterfinal, SV Groedig vs LASK Linz. Image shows the rejoicing of LASK. Photo: GEPA pictures/ Mathias Mandl

LASK zieht mit 3:0-Sieg in Grödig ins ÖFB-Cup-Halbfinale ein

via Sky Sport Austria

Grödig (APA) – Der LASK hat am Dienstag als erstes Team den Einzug ins Halbfinale des Fußball-ÖFB-Cup geschafft. Der überlegene Erste-Liga-Tabellenführer setzte sich beim Regionalliga-West-Spitzenreiter SV Grödig nach Problemen in der ersten Hälfte noch verdient 3:0 (0:0) durch. Am Mittwoch folgen die Duelle Austria gegen Admira Wacker, Titelverteidiger Salzburg gegen Kapfenberg und St. Pölten gegen Rapid.

Die Treffer vor 1.260 Zuschauern im DAS.GOLDBERG Stadion gelangen Rajko Rep (64.), Dimitry Imbongo (88.) und Fabiano (91.). Ein deutlich stärkerer Auftritt nach der Pause wurde somit belohnt. Im Gegensatz zum letzten Jahr, als im Viertelfinale gegen den späteren Finalisten Austria das Aus gekommen war, endete die Runde der letzten acht diesmal erfolgreich. Im Finale standen die Oberösterreicher zuletzt 1999, der einzige Cup-Triumph (1965) liegt schon 52 Jahre zurück.

Im Duell zweier Liga-Spitzenreiter war in den ersten 45 Minuten überhaupt kein Klassen-Unterschied erkennbar. Die Grödiger waren sehr gut eingestellt, wurden in der Abwehr vom wiedergenesenen Ex-ÖFB-Legionär Markus Berger gut dirigiert, präsentierten sich zweikampfstark und zudem auch durchaus mutig im Spiel nach vorne. Eine schnelle Führung lag in der Luft, Matthias Öttl scheiterte aus guter Position an LASK-Tormann Pavao Pervan (6.).

Die Salzburger ließen sich auch durch den frühen Ausfall von Telat Ünal nicht aus dem Konzept bringen. Der Flügelspieler musste mit einer Muskelverletzung im hinteren Oberschenkel vom Platz getragen werden. Das erwies sich als schwierig, nachdem die nicht ausfahrbare Trage samt einer Sanitäterin zu Boden gestürzt war, halfen Rene Gartler und Co. beim Abtransport mit. Sonst trat der LASK-Stürmer in der Offensive nicht in Erscheinung, genauso wie seine Kollegen. Torgefahr gab es nur bei einem Miesenböck-Weitschuss, den Goalie-Routinier Hans Peter Berger überraschend mit dem Fuß parierte (20.).

Nach dem Seitenwechsel schalteten die Oberösterreicher einen Gang höher, Berger konnte das 0:1 mit einem Reflex bei einem leicht per Kopf verlängerten Michorl-Freistoß noch verhindern (62.). Zwei Minuten später musste der 35-Jährige hinter sich greifen, gegen einen Rep-Volley nach Ranftl-Hereingabe war er machtlos. Rep (66.), Dogan Erdogan (76.) und Dimitry Imbongo, der die Latte traf (79.), ließen vorerst Chancen auf das 2:0 aus.

Dadurch hätte Steven Schmidt bei der einzigen Möglichkeit nach der Pause den Ausgleich machen können, schoss aber drüber (84.). In der Schlussphase münzten die Linzer ihre Überlegenheit noch in das 2:0 von Imbongo, der nach Rep-Schussflanke traf (88.) und das 3:0 von Fabiano (91.) um. Die Linzer schalteten damit den vierten Regionalligisten in Folge aus und bauten ihre ungeschlagene Pflichtspielserie auf mittlerweile 13 Partien (12 Siege, 1 Remis) aus.

SANKT POELTEN,AUSTRIA,01.APR.17 - SOCCER - tipico Bundesliga, SKN Sankt Poelten vs SK Rapid Wien. Image shows Marco Perchtold (St.Poelten), Tamas Szanto and Stefan Schwab (Rapid). Keywords: Wien Energie.Photo: GEPA pictures/ Walter Luger

Rapid braucht gegen Cup-Hürde St. Pölten “mehr Mut”

via Sky Sport Austria

St. Pölten/Wien (APA) –  Schon seit Wochen wird im Umfeld von Fußball-Rekordmeister Rapid über das “Spiel der letzten Chance” auf den Europacup geredet. Die Sportliche Leitung der Hütteldorfer spielte die Bedeutung des Cup-Viertelfinales am Mittwoch in St. Pölten allerdings herunter. “Wir denken im Moment sicher nicht europäisch”, sagte Sportchef Fredy Bickel. Stefan Schwab forderte “mehr Mut” in der Offensive.

Nachdem Rapid zuletzt sechs Jahre hintereinander immer in einem europäischen Wettbewerb vertreten war, würde eine Niederlage gegen den Bundesliga-Konkurrenten de facto besiegeln, dass die nächste Europacup-Saison ohne die Wiener über die Bühne geht. In der Liga ist Rapid als Siebenter von den Europacup-Plätzen punktemäßig meilenweit entfernt. Die Sichtweise des ÖFB-Cups als Rettungsanker sei intern jedoch nicht existent, versicherten die Grün-Weißen am Dienstag.

“Im Moment ist es schlicht und einfach auch so, dass wir das gar nicht verdient haben”, erklärte der Schweizer Bickel. Das Wort Europacup sei im Allianz Stadion praktisch tabu. “Mental müssen wir sicher so ins Spiel gehen, dass wir nicht daran denken, dass es unsere letzte Chance für den Europacup ist”, meinte Schwab. “Es ist ein Bewerb, wo wir einfach in die nächste Runde kommen wollen.”

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Das Spiel sei gleichermaßen die nächste Chance, um die Negativspirale zu stoppen, erklärte Bickel. Unter Trainer Damir Canadi hat Rapid im Jahr 2017 noch kein Pflichtspiel gewonnen. Zuletzt gab es am Samstag gegen den Cup-Gegner St. Pölten nach Führung ein 1:1-Remis. “Es ist natürlich ein ganz wichtiges Spiel. Es gibt kein Unentschieden. Es gibt nur Sieg oder Verlieren”, stellte Canadi klar.

Mit der Leistung in der ersten Hälfte am Samstag zeigte sich der in der Kritik stehende Coach zufrieden, ortete jedoch eine zunehmende Verunsicherung seiner Spieler nach dem Seitenwechsel. Darunter habe das Laufverhalten gelitten. “Das hat auch mit Mut und Mentalität zu tun”, verriet der Wiener. “In dem Sinn, dass wir den Ballführenden nicht so unterstützt haben, dass wir wie in der ersten Hälfte die Laufwege angeboten haben, weil jeder wieder ein bisschen Angst gekriegt hat, zu verlieren”, ergänzte Schwab.

“Morgen ist es ein ganz anderer Bewerb, da müssen wir unser Heil in der Offensive suchen, unsere Laufwege einnehmen, viel mehr Mut haben und den Ballführenden unterstützen”, sagte der Mittelfeldspieler. Die von Schwab als “an sich stabil” bezeichnete Defensive muss auf den am Montag erkrankten Mario Sonnleitner verzichten. Maximilian Hofmann hingegen gab Grünes Licht.

St. Pölten möchte die Misere der Hütteldorfer verschärfen. Das Spiel vom Samstag habe gezeigt, dass Rapid schlagbar ist, meinte Trainer Jochen Fallmann. “Die Chancen stehen 50:50. Rapid ist grundsätzlich höher einzuschätzen, aber wir spielen zu Hause. Die Mannschaften sind im Moment auf Augenhöhe”, sagte der Niederösterreicher. “Natürlich wäre es mit Blick auf das Meisterschaftsspiel gegen die Austria angenehm, keine Verlängerung spielen zu müssen”, fügte er hinzu.

Personell kann Fallmann aus dem Vollen schöpfen. Auch Christopher Drazan nahm nach überstandener Nebenhöhleninfektion wieder am Training teil. Während Rapid mit dem Cup-Bewerb seit dem bisher letzten Triumph 1995 auf dem Kriegsfuß steht, kann man St. Pölten fast als Spezialist bezeichnen. Nach dem Finaleinzug 2014, der den “Wölfen” auch die Teilnahme an der Europa-League-Qualifikation bescherte, scheiterten die Niederösterreicher in der Vorsaison erst im Halbfinale an Admira Wacker. Bis Dienstagmittag waren 6.000 Karten für das Spiel in der NV Arena verkauft.

Ob Canadi bei einer Niederlage am Mittwoch auch am Samstag in Ried noch auf der Rapid-Trainerbank sitzen wird, wollte Bickel nicht beantworten. “Es ist so, dass ich es nicht von den Resultaten abhängig mache, aber dass ich auch weiß, wenn du dann nur noch verlierst und keine Resultate hast, musst du irgendwann eine Notbremse ziehen”, meinte der Schweizer. Das Band zwischen Trainer und Team sei jedenfalls nicht zerschnitten. “Die Mannschaft zeigt mir einmal mehr, dass sie das will, dass sie alles versucht.”

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BL-Vorstand Ebenbauer: “Cup wird vor dem Playoff entschieden”

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Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer hat am Sonntag bei Talk und Tore neue Informationen zum Thema Liga-Reform bekanntgegeben. Der Cup-Bewerb soll noch vor dem Start der Playoffs abgeschlossen werden. Der Sieger wird somit ab 2018/19 wesentlich früher feststehen als bisher. Das Cup-Finale findet in dieser Saison am 1. Juni statt.

Die Liga-Reform im Überblick

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Uniqua wird neuer Hauptsponsor des ÖFB-Cups

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Wien (APA) – Aus dem Samsung Cup wird ab kommender Saison und für insgesamt fünf Spielzeiten der ÖFB UNIQA Cup. Das Versicherungs-Unternehmen fungiert dann als Hauptsponsor des Bewerbes. Das gab der Österreichische Fußball Bund (ÖFB) am Donnerstag bekannt. Die bestehende Partnerschaft mit Samsung läuft mit dem Finale am 1. Juni aus.

UNIQA ist bereits seit Sommer 2016 Partner des ÖFB im heimischen Cup und unterstützt im Rahmen dieser Zusammenarbeit insbesondere Aktionen und Projekte im Bereich Fair Play und Anti-Rassismus. Nun wurde das Engagement maßgeblich erweitert. Das Unternehmen fällte den Entschluss, da der Cup in der Werbewirksamkeit deutlich zugelegt habe. “Das Namenssponsoring in der ‘skifreien Zeit’ ist ein ideales Gegengewicht zu unserem umfassenden Engagement im alpinen Skisport”, sagte UNIQA-Sponsoring-Verantwortlicher Carl Gabriel.

“Bemerkenswert ist die langfristige Ausrichtung dieser Partnerschaft. Fünf Jahre sind besonders im schnelllebigen Fußball eine lange Zeit. Das bedeutet ein klares Bekenntnis von UNIQA zum Cup und untermauert den Stellenwert dieses traditionsreichen Bewerbs in der Sportlandschaft”, verlautete ÖFB-Präsident Leo Windtner. Laut ÖFB-Geschäftsführer Bernhard Neuhold werde man das Profil des Bewerbes weiter schärfen und versuchen das Produkt im Sinne des heimischen Fußballs zu optimieren.

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VIENNA,AUSTRIA,26.OCT.16 - SOCCER - OEFB Samsung Cup, Blau Weiss Linz vs SK Rapid Wien. Image shows the rejoicing od Thomas Murg (Rapid), Giorgi Kvilitaia (Rapid) and Louis Schaub (Rapid). Keywords: Wien Energie. Photo: GEPA pictures/ Philipp Brem

Rapid betreibt Frustbewältigung im ÖFB Cup

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(APA) –Rapid hat sich am Mittwoch im Achtelfinale des Fußball-Cups den Frust der jüngsten Misserfolge von der Seele geschossen. Die Hütteldorfer setzten sich vor knapp 4.000 Zuschauern auf dem Sportclub-Platz im “Auswärtsspiel” gegen den Erste-Liga-Club Blau-Weiß Linz souverän mit 4:0 (3:0) durch und feierten damit den ersten Sieg nach sechs Bewerbspartien ohne Erfolgserlebnis.

Die Rapidler begannen bei ihrem bereits dritten Cup-Auftritt binnen weniger Monate im Stadion in Wien-Hernals erstmals in dieser Saison mit zwei echten Spitzen, und die Systemumstellung tat dem Rekordmeister sichtlich gut. Von Beginn an wurden die Oberösterreicher auf dem ramponierten Rasen am Strafraum eingeschnürt, Tore waren die logische Konsequenz.

Das 1:0 besorgte Louis Schaub mit einem abgefälschten Schuss nach Vorlage von Giorgi Kvilitaia. In der 22. Minute köpfelte Tamas Szanto eine Flanke von Matej Jelic in Richtung Fünfer, Thomas Murg bugsierte das Kunstleder aus kurzer Distanz über die Linie. Elf Minuten später staubte Kvilitaia nach einem kurz abgewehrten Szanto-Schuss zum 3:0 ab – damit war die Partie endgültig gelaufen.

Alleine in der ersten Hälfte erspielte sich Rapid Chancen für einen Kantersieg. Nach dem Seitenwechsel ließen es die Grün-Weißen etwas ruhiger angehen, kamen aber noch zum 4:0 durch Jelic (58.) und ließen keine einzige hochkarätige Möglichkeit des Gegners zu.

Die Rückschläge der vergangenen Wochen hatten diesmal auf das Gebotene am Platz keine Auswirkungen – sehr wohl aber auf das Verhalten der Fans. In einem Transparent wurde ein “Ausmisten” beim “Rapid-unwürdigen” Trainerteam verlangt, außerdem forderten Anhänger in Sprechchören den Rücktritt von Sportdirektor Andreas Müller.

Allerdings sitzen der Deutsche und Coach Mike Büskens dank des ersten Erfolgs seit dem 21. September – damals gab es ebenfalls auf dem Sportclub-Platz im Cup ein 1:0 gegen Leobendorf – wieder fester im Sattel.

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SANKT POELTEN,AUSTRIA,26.OCT.16 - SOCCER - OEFB Samsung Cup, SKN Sankt Poelten vs SK Sturm Graz. Image shows the rejoicing of Sankt Poelten. Photo: GEPA pictures/ Mario Kneisl

St. Pölten wirft Sturm Graz im Elfmeterschießen aus dem Cup

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(APA) –Beim SKN St. Pölten ist am Mittwoch im Achtelfinale des Fußball-Cups der erhoffte Trainereffekt eingetreten. Einen Tag nach der Entlassung von Coach Karl Daxbacher setzten sich die Niederösterreicher unter der Anleitung von Jochen Fallmann vor eigenem Publikum gegen Bundesliga-Spitzenreiter Sturm Graz mit 4:3 im Elfmeterschießen durch. Nach 120 Minuten war es 1:1 gestanden.

Lukas Thürauer hatte die Gastgeber in der 31. Minute in Führung gebracht. Marc Andre Schmerböck gelang in der 51. Minute der Ausgleich für die ab der zweiten Hälfte klar überlegenen Steirer, die nach Gelb-Rot für SKN-Profi Andreas Dober ab der 49. Minute in Überzahl agierten. Im Elfmeterschießen vergaben Uros Matic und Lukas Spendlhofer für Sturm.

Dass auch der St. Pöltner Florian Mader vom Punkt scheiterte, fiel nicht ins Gewicht, weil Jeroen Lumu den entscheidenden Penalty verwertete. Der Niederländer war einer von sieben neuen Spielern, der im Vergleich zum Debakel gegen Salzburg in St. Pöltens Startformation rutschte.

In der ersten Hälfte bekamen die knapp 2.500 Zuschauer in der NV-Arena bei kühlen Oktober-Temperaturen einen lauen Sommerkick zu sehen. Die Partie plätscherte dahin, es gab praktisch keine Höhepunkte – mit einer Ausnahme: Nach einer kurz abgewehrten Freistoßflanke nahm Thürauer in der 31. Minute den Ball von knapp außerhalb des Sechzehners direkt und traf vorbei am regungslosen Sturm-Goalie Daniel Lück zum 1:0 für St. Pölten.

Die Gäste kamen erst nach dem Seitenwechsel in Fahrt. Begünstigt wurde die Steigerung durch eine etwas fragwürdige Gelb-Rote Karte für SKN-Verteidiger Dober nach einem Laufduell mit Philipp Zulechner. Nicht einmal zwei Minuten später – Rechtsverteidiger David Stec war noch nicht eingewechselt – fiel über diese Seite der Ausgleich. Schmerböck zog ungehindert Richtung Tor und schloss mit einem Schuss ins lange Eck ab.

Danach war Sturm die klar tonangebende Mannschaft und ließ einige hochkarätige Chancen aus. In der 60. Minute fischte Tormann Thomas Vollnhofer einen Schuss von Fabian Koch aus dem Kreuzeck, beim anschließenden Eckball brachte Christian Schoissengeyr einen Kopfball aus aussichtsreicher Position nicht aufs Tor. Zulechner (67.) und Schmerböck (69.) ließen weitere Chancen ungenützt.

Auf der Gegenseite wurde es vorerst nur in der 72. Minute gefährlich, als sich Lück bei einem Freistoß von Mader verschätzte und der Ball an die Querlatte ging. In der Schlussphase aber waren die Hausherren dem Sieg bei Chancen von Lumu (90.) und Stec (93.) näher.

Die Verlängerung stand dann wieder im Zeichen von Sturm, wobei die Grazer aber nicht wirklich zwingend vor das gegnerische Gehäuse kamen. In der Elfer-Lotterie hatten schließlich die St. Pöltner das bessere Ende für sich – sehr zur Freude der “Wölfe”-Fans, die zuvor mit Sprechchören den entlassenen Daxbacher feierten und den Rücktritt von Sportdirektor Frenkie Schinkels forderten.

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SALZBURG,AUSTRIA,26.OCT.16 - SOCCER - OEFB Samsung Cup, Red Bull Salzburg vs Floridsdorfer AC. Image shows the rejoicing of Fredrik Gulbrandsen, Munas Dabbur and Stefan Stangl (RBS). Photo: GEPA pictures/ Felix Roittner

Red Bull Salzburg zieht mit Rekordsieg ins Cup-Viertelfinale ein

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(APA) –Red Bull Salzburg nimmt im ÖFB-Cup weiter Kurs Richtung der erfolgreichen Titelverteidigung. Der österreichische Fußballmeister gewann am Mittwoch im Achtelfinale gegen den Erstligisten Floridsdorfer AC mit 2:0 (2:0) und stellte einen neuen Rekord auf. Durch den 21. Cup-Erfolg in Serie übertrafen die Salzburger die bisherige Bestmarke der Wiener Austria (20 von 2005 bis 2009).

Salzburg-Coach Oscar bot vor 2.834 Zuschauern in Wals-Siezenheim eine im Vergleich zum Bundesliga-Match gegen St. Pölten am Sonntag an elf Positionen veränderte Elf auf. Rechts in der Viererkette lief ÖFB-Teamspieler Valentino Lazaro auf, der zudem erstmals die Kapitänsbinde trug. Auch Andre Wisdom, Stefan Stangl, Xaver Schlager und Reinhold Yabo durften sich beweisen. Der Altersschnitt des Teams betrug 22,2 Jahre.

Für Yabo, der im Sommer 2015 verpflichtet worden, war es der erste Einsatz von Beginn an. Sein Debüt für die “Bullen” hatte der lange verletzt gewesene Deutsche Ende September in der zweiten Cup-Runde gegen Mannsdorf gegeben. Und Yabo rechtfertigte das Vertrauen schon bald nach Anpfiff, als er mit einem sehenswerten Solo mehrere FAC-Spieler inklusive Goalie Alexander Schlager aussteigen ließ und zum 1:0 (7. Minute) einschob.

Der 24-Jährige war generell einer der Aktivposten und auch Ausgangspunkt des zweiten Tores. Nach dem Schuss von Yabo, den Schlager parierte, verwertete Munas Dabbur (34.) den Abpraller ins leere Tor. Auch der Israeli bot eine ansprechende Leistung. Weitere Chancen ließen die dominierenden Salzburger in der ersten Hälfte ungenützt.

Am Charakter des Spiels änderte sich auch nach Wiederbeginn nichts. Die offensiv praktisch nicht vorhandenen Wiener betrieben insofern Schadensbegrenzung, als man sich kein weiteres Gegentor einhandelte. Wobei Salzburg hochkarätige Möglichkeiten ausließ. So verfehlte ein Kopfball von Schlager in der 75. Minute knapp das Gehäuse. Zwei Minuten später verpasste der völlig freistehende Hwang Hee-chan eine Lazaro-Flanke, ein Schuss von Takumi Minamino (80.) strich am langen Eck vorbei.

Beitragsbild: Gepa