Kränklicher Schwarz für Wengen-Super-G einsatzbereit
Österreichs Skistar Marco Schwarz hat noch mit den Nachwirkungen eines Infekts zu kämpfen, einem Start am Freitag im Super-G von Wengen steht aber nichts im Weg.
Das erklärte der Kärntner am Mittwoch. „Ich bin noch nicht bei 100 Prozent, doch es geht schon deutlich besser“, erklärte der Sieger des Super-G von Livigno am Mittwoch. Ob Schwarz am Lauberhorn-Abfahrtstraining am Donnerstag teilnehmen wird, ist noch offen. Das Dienstag-Training hatte der 30-Jährige ausgelassen.
„Ich habe gestern zwar besichtigt, dann aber entschieden, nicht zu fahren, weil der Körper für Lauberhorn einfach zu 100 Prozent mitspielen muss, und das war nicht der Fall“, sagte Schwarz. Er werde auch für Donnerstag nichts riskieren. „Wenn es schön geht, nehme ich das Abfahrtstraining mit. Wenn nicht, ist es auch nicht tragisch – der Super-G ist eine eigene Disziplin.“
Feurstein hat Virus komplett überwunden
Der Kombi-Weltmeister von 2021 in Cortina fing sich das Virus wie auch einige Betreuer und Lukas Feurstein in Adelboden ein. Feurstein hat die Erkrankung bereits komplett weggesteckt und wird am Donnerstag auf jeden Fall trainieren.
Gar nicht nach Wengen gereist ist Max Franz. Der 36-Jährige zog sich vor einigen Tagen im Training eine Sprunggelenksverletzung zu, gab aber Entwarnung. „Ich habe das hin und wieder. Wenn ich einen Schlag bekomme oder paar Tage durchgefahren bin und die Pisten sehr anspruchsvoll ist, dann kann es sein, dass der Schienbeinmuskel ein bisschen zumacht.“
Mittlerweile sei wieder alles in Ordnung, betonte der Kärntner. „Es geht mir im Grunde sehr gut. Ich bin happy, wie es läuft. Ich weiß aber, dass ich noch viele Fahrten brauche, damit ich Sicherheit bekomme und die Materialabstimmung passt“, sagte Franz.
(APA) / Bild: GEPA
