LIVERPOOL, ENGLAND - OCTOBER 19:  Nabil Fekir of Lyon (18) scores their first goal from the penalty spot during the UEFA Europa League Group E match between Everton FC and Olympique Lyon at Goodison Park on October 19, 2017 in Liverpool, United Kingdom.  (Photo by Ross Kinnaird/Getty Images)

Nach geplatztem Wechsel: Fekir macht Liverpool Vorwürfe

via Sky Sport Austria

Vor einem Jahr stand Nabil Fekir kurz vor einem 65 Millionen Euro schweren Transfer von Olympique Lyon zum FC Liverpool. Völlig überraschend wechselte der 26-jährige Offensivspieler diesen Sommer für knapp unter 20 Millionen Euro zum spanischen Erstligisten Betis Sevilla. Nun äußerte sich der französische Nationalspieler in einem Interview mit der L’Equipe über den geplatzten Wechsel nach England und die Gründe für sein Engagement bei Betis. 

In der Saison 2015/16 verpasste Fekir aufgrund eines Kreuzbandrisses 39 Pflichtspiele. 2016 und 2018 stoppten ihn weitere Knieverletzungen. Im Sommer vergangenen Jahres absolvierte der Mittelfeldmann den Medizincheck bei den “Reds”. “Ich habe meinen Medizincheck bestanden und anschließend haben sie sich entschieden, mich doch nicht unter Vertrag zu nehmen.” Die Wahrheit, warum der Transfer nach Liverpool scheiterte, erfuhr Fekir nie. Spekulationen, wonach sein Knie weiterhin Probleme bereitet oder seine Familie einen Wechsel verhinderten, wies der Franzose ab. „Die Wahrheit, warum der Transfer nach Liverpool nicht klappte, weiß nicht einmal ich selbst.”

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Nach dem geplatzten Wechsel zum FC Liverpool trennte sich Nabil Fekir von seinem Berater Jean-Pierre Bernes. Der Ex-Berater von Fekir hat bis zuletzt bestärkt, dass der Deal aufgrund der Knieprobleme gescheitert sei.

Überraschender Transfer nach Spanien

Anstatt zu einem Topklub zu wechseln, entschied sich Fekir im Sommer 2019 für einen Wechsel zu Betis Sevilla. Der Marktwert von Nabil Fekir liegt bei 60 Millionen Euro. Betis Sevilla zahlte für den Mittelfeldspieler allerdings unter 20 Millionen Euro. „Lyon wusste, dass ich etwas Neues ausprobieren wollte. Auch wenn der Verein mich unbedingt halten wollte, hat er das akzeptiert.“ Der Klub aus Sevilla sei „das beste Projekt“ für ihn gewesen. Für die Spanier bestritt der Offensivspieler in der Saison drei Pflichtspiele und konnte dabei zwei Treffer erzielen.

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Quelle: Transfermarkt

Bild: Getty Images