LASK: Mission “Meisterrunde”

via Sky Sport Austria

Nach einem sehr erfolgreichen ersten Jahr nach Wiederaufstieg in die Bundesliga (Platz 4 in der Endtabelle), gilt es nun für den LASK, den Schwung in die neue Saison mitzunehmen.  

Die Vorbereitung ist im Großen und Ganzen nach Wunsch verlaufen, nicht alle Testspiele (vier Siege, zwei Niederlagen) waren gut, aber: Das erste Pflichtspiel im Cup gegen WSC Hertha (Wels) wurde souverän mit 3:0 gewonnen. Doppeltorschütze Yusuf Otubanjo (kam aus Altach) kann zufrieden sein und Trainer Glasner freut sich darüber, neben dem im Moment immer wieder mal angeschlagenen Tetteh (Meniskusprobleme), einen Knipser gefunden zu haben. Die Neuzugänge Dominik Frieser (WAC), Markus Wostry (Admira Wacker), Fabian Benko (FC Bayern München II) und Florian Jamnig (Wacker Innsbruck) haben die Qualität im Kader zweifelsfrei gehoben. Kapitän Pavao Pervan hat den LASK in Richtung Wolfsburg verlassen, U-21 Teamtormann Alexander Schlager folgt ihm als Schlussmann nach. Thomas Gebauer (kam aus Ried) ist zweiter Tormann. Mit Rene Gartler, Felix Luckeneder und Raiko Rep gibt es durchaus auch namhafte Spieler, die den Klub verlassen haben.

Erfolgreiche Transferperiode

Insgesamt hat der LASK in der Transferperiode so agieren können, wie es sich die Verantwortlichen vorgenommen haben. Bleibt abzuwarten, ob die Breite des Kaders für die Dreifachbelastung Meisterschaft, Cup und Europacup ausreichen wird. Im Moment laborieren Dogan Erdogan, Philipp Wiesinger und Samuel Tetteh an Verletzungen. Sollten Zugänge nötig sein, kann noch reagiert werden.

Mission “Meisterrunde”

Der LASK hat es sich für diese Saison zum Ziel gesetzt, die „Meisterrunde“ in der Liga zu erreichen. Das sollte, bei Ansicht des Kaders und der Aktivitäten in der Vorbereitung, machbar sein. International geht es ja schon am Donnerstag im Linzer Stadion gegen Lillestrøm (NOR) los. Den Cup hat der LASK in seiner Geschichte einmal gewinnen können, das war 1965. In diesem Bewerb wäre es also für die Linzer längst an der Zeit, wieder einmal ein Zeichen zu setzen.

Text: Roland Streinz