Mainz, Düsseldorf & Hertha lösen Pokal-Pflichtaufgaben

Der deutsche Bundesligist Mainz 05 und Zweitligist Fortuna Düsseldorf stehen nach hart umkämpften Partien in der nächsten Runde des DFB-Pokals.

Bundesligist FSV Mainz 05 hat die Pflichtaufgabe im DFB-Pokal gelöst und Schwung für das straffe Startprogramm aufgenommen. Drei Tage vor dem Play-off-Hinspiel in der Conference League bei Rosenborg Trondheim in Norwegen siegte das Team von Trainer Bo Henriksen im Erstrunden-Duell bei Zweitliga-Aufsteiger Dynamo Dresden mit 1:0 (1:0).

Nadiem Amiri sorgte mit einem herrlichen Freistoß für den Siegtreffer (22.). Dresdens Jakob Lemmer scheiterte per Handelfmeter an Robin Zentner (65.), die Sachsen verloren nach dem Fehlstart in der Liga damit auch das dritte Pflichtspiel in dieser Saison.

Philipp Mwene erlebte das Weiterkommen seiner Mannschaft nur von der Bank aus – der ÖFB-Legionär kam nicht zum Einsatz.

Drei Tore in sechs Minuten: Düsseldorf wendet frühes Aus ab

Auch Fortuna Düsseldorf ist im DFB-Pokal mit Mühe in die zweite Runde eingezogen. Der deutsche Zweitligist, in der Saison 2023/24 noch im Halbfinale, setzte sich nach Startschwierigkeiten zum Auftakt mit 4:2 (0:1) bei Drittliga-Aufsteiger 1. FC Schweinfurt durch und fuhr den ersten Pflichtspielsieg der neuen Saison ein. Die ersten beiden Ligapartien hatte die Mannschaft von Trainer Daniel Thioune verloren.

Shinta Appelkamp (66.) und die Neuzugänge Cedric Itten (68.) und Florent Muslija (72.) trafen innerhalb von sechs Minuten für die Fortuna, der bereits angezählte Thioune darf zunächst aufatmen. Der Außenseiter, wie Düsseldorf punktloses Schlusslicht seiner Liga, war durch Manuel Wintzheimer (44., Handelfmeter) in Führung gegangen. Erik Shuranov (83.) machte die Partie nochmal spannend, Appelkamp (86.) besorgte den Endstand. Im vergangenen Jahr waren die Düsseldorfer in der ersten Runde noch am damaligen Drittligisten Dynamo Dresden (0:2) gescheitert.

Ernst stark: Hertha im Elfmeterschießen weiter

Hertha BSC ist mit viel Dusel erfolgreich in die ewige Endspiel-Mission im DFB-Pokal gestartet. Die Berliner setzten sich in der ersten Runde trotz einer über weite Strecken enttäuschenden Leistung beim Ligakonkurrenten Preußen Münster mit 5:3 nach Elfmeterschießen durch, Torhüter Tjark Ernst hatte die Mannschaft von Trainer Stefan Leitl zuvor mit mehreren Glanztaten vor dem frühen Aus bewahrt. Nach 120 Minuten hatte es 0:0 gestanden.

Den entscheidenden Elfmeter verwandelte Sebastian Grönning. Aufseiten der Preußen vergab Babis Makridis als einziger Schütze. Die ambitionierten Hauptstädter starteten damit erfolgreich in die ewige Mission, das Endspiel im eigenen Stadion zu spielen. Die Münsteraner, wie die Berliner in der Liga mit nur einem Punkt aus zwei Spielen, waren zwar weitgehend überlegen, belohnten sich für den großen Aufwand aber nicht.

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(SID/Red).

Beitragsbild: Imago.