Mainz in Cottbus mühelos eine Runde weiter

via Sky Sport Austria

(SID) Der FSV Mainz 05 ist ohne große Mühe in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Der Bundesligist gewann beim Drittliga-Tabellenführer Energie Cottbus hochverdient mit 3:0 (2:0) und tankte Selbstvertrauen für den Bundesliga-Start am Samstag gegen Aufsteiger FC Ingolstadt. Neuzugang Fabian Frei (30.), Jairo (30.) und Christian Clemens (62.) erzielten die Tore für den FSV.

Cottbus indes musste nach gutem Liga-Start mit zwei Siegen einen ersten Dämpfer hinnehmen. Die Mannschaft von Trainer Stefan Krämer, gebürtiger Mainzer, ging trotz großer Hitze enormes Tempo, zeigte in der Defensive aber eklatante Schwächen. Bei beiden Toren im ersten Durchgang war die rechte Abwehrseite der Lausitzer unbesetzt.

Mainz hatte vor 11.123 Zuschauern die deutlich bessere Spielaufteilung und machte das Spiel immer wieder sehr breit. Durch die vielen Flügelwechsel verlor die Cottbuser Defensive die Kompaktheit, die Mainzer konnten immer wieder ihre Stärken im Eins-gegen-Eins ausspielen. Schon nach fünf Minuten war Yunus Malli rechts in den Strafraum durchgebrochen, scheiterte im Abschluss aber an Keeper Daniel Lück.

Zur zweiten Halbzeit kam bei den Lausitzern für Ronny Garbuschewski im zentralen Mittelfeld Mounir Bouziane, und zunächst wurde das Offensivspiel der Hausherren auch druckvoller. Joni Kauko (54.) besaß mit einem Schuss aus 16 Metern die beste Chance, doch der Mainzer Torhüter Loris Karius war zur Stelle.

Mainz ließ es etwas lockerer angehen, streute aber immer wieder Konter ein. Einen Vorstoß nutzte Clemens in der 62. Minute zum entscheidenden 3:0, danach schienen auch die Hausherren endgültig zu merken, dass an diesem Tag nichts mehr zu holen war.

Beeindruckend blieb der Auftritt der Cottbuser Fans. Die Anhänger feuerten ihre Mannschaft trotz des Rückstandes in der gesamten zweiten Halbzeit lautstark an und bejubelten jeden Zweikampf, den die Gastgeber für sich entschieden. In der 80. Minute hatten sie den Jubelschrei schon auf den Lippen, doch Patrick Breitkreuz scheiterte ebenfalls an Karius.

Bei den Gastgebern konnte nur Sven Michel ansatzweise gefallen, bei den Gästen verdienten sich Jairo und Frei die Bestnoten.