Martin Hinteregger: Bleibt er, oder geht er?

via Sky Sport Austria

Martin Hinteregger hat in dieser Bundesliga-Saison für Red Bull Salzburg erst sieben Spiele absolviert. Aufgrund einer Knieverletzung fehlte der österreichische Teamspieler von Ende August bis Anfang Oktober. Danach verpasste ihm Trainer Peter Zeidler für zwei Spiele eine Denkpause. Auch im Spitzenspiel gegen die Austria verzichtete der Deutsche auf den Innenverteidiger. “Martin ist nicht im Kader, er tut sich im Moment schwer, sich hundertprozentig auf die Trainingseinheiten zu konzentrieren”, begründete Zeidler seine Entscheidung.

Am Sonntag beim 3:1-Heimsieg gegen Sturm (zum Spielbericht + VIDEO) stand der Salzburger Abwehrchef aber wieder in der Startformation. Bei einem Gespräch am Donnerstag sollen die Unstimmigkeiten geklärt worden sein. “Es war ein ganz gutes Gespräch. Er ist der Chef und ich habe ordentlich zu trainieren. Ich werde mich in den nächsten Wochen auf das Sportliche konzentrieren”, sagte Hinteregger.

Nach dem Spiel gegen Sturm wollte Trainer Peter Zeidler das Gespräch nicht an die große Glocke hängen: “Es gab ein Gespräch. Viele Gespräche brauchen wir nicht, weil wir die gleichen Ziele haben. Martin genauso wie ich und die ganze Mannschaft.” Mit der Leistung seines Abwehrchefs war Zeidler, abgesehen von Anlaufproblemen in der Anfangsphase, zufrieden.

 

Kovac zur Causa Hinteregger

Niko Kovac, ehemaliger Wegbegleiter von Hinteregger nahm vor dem gestrigen Spiel Stellung zur momentanen Situation und kritisiert auch die Einstellung des ehemaligen Schützlings.

 

Tatar: “Politikum um Ablösesummen”

Alfred Tatar äußerte sich in “Talk und Tore” (zu den besten Aussagen der Sendung) zur Entwicklung von Martin Hinteregger und zu einem möglichen Wechsel ins Ausland.

Hinteregger: “Ich habe Vertrag”

“Ich glaube, ich bin in einer Position, dass immer wieder Vereine auf mich zukommen und ich höre mir das ganz kurz an und dann konzentriere ich mich wieder auf Red Bull Salzburg. Ich habe Vertrag bis 2019 und das ist das Wichtigste!”

Einen Wechsel in der Winterpause schließt der 10-fache Teamspieler aber nicht aus.