Mattersburger Negativlauf erreicht nach 0:5 gegen Admira bitteren Höhepunkt

via Sky Sport Austria

Krisenstimmung im Burgenland. Die 0:5-Heimpleite des SV Mattersburg gegen Admira bedeutete das fünfte sieglose Spiel in Serie für die Mannschaft von Trainer Gerald Baumgartner. Für den Coach der Burgenländer brachte die Abfuhr ein Novum, verlor er doch erstmals in seiner Trainerkarriere drei Matches in Serie.

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“Nach der Sommerpause habe ich bei manchen mehr das Ichgefühl als das Wirgefühl gespürt. Wir müssen wieder an unserer Mentalität arbeiten”, weiß der Mattersburg-Trainer, wo er den Hebel ansetzen muss, damit seine Mannschaft wieder an die guten Frühjahrsergebnisse anschließen kann.

“Ganz komische Situation, auch für mich. Vor allem, weil wir in der Länderspielpause wirklich gut gearbeitet haben. Wir schießen zu wenig Tore, wir bekommen im Moment zu viele. Ich habe geahnt, dass es schwierig werden kann nach so einem Frühjahr gleich wieder den Schalter umzulegen“, so Baumgartner weiter.

Gerald Baumgartner im Interview nach dem Spiel

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Bezeichnend für die aktuelle Situation beim SVM ist der erste Gegentreffer im gestrigen Spiel. Gruber wurde ein paar Meter in der gegnerischen Hälfte wegen Abseits zurückgepfiffen. Admira-Kapitän Daniel Toth führt den fälligen Freistoß ein paar Meter in der gegnerischen Hälfte aus und leitet damit das 1:0 von Dominik Starkl. Zu allem Überdruss war der Distanzschuss des Admiraners noch unhaltbar abefälscht.

VIDEO-Highlights: Mattersburg – Admira

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“Die Regel ist, da wo er den Ball angenommen hat, wird weitergespielt. Das war natürlich weiter vorne. Hätte geahndet werden müssen”, stellte Baumgartner nach dem Spiel fest. Als dann Stefan Maierhofer beim Stand von 0:3 in der 59. Minute mit Gelb-Rot vom Feld musste, war das Spiel dann endgültig gelaufen. Der baumlange Angreifer sah für wiederholtes Foulspiel die Ampelkarte und schwächte seine Mannschaft damit unnötig.

Die Gelb-Rote Karte für Maierhofer im VIDEO

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Mit fünf Punkten liegen die Burgenländer nach sieben Runden auf dem vorletzten Tabellenplatz. Aktuell profitieren die Burgenländer noch von der Misere des SKN St. Pölten, der mit einem Punkt die “Rote Laterne” inne hat. In den nächsten beiden Wochen stehen mit den Duellen gegen Salzburg zuhause und LASK auswärts zwei schwierige Bundesliga-Spiele auf dem Programm. In der Zwischenzeit müssen die Mattersburger in der zweiten Runde des ÖFB-Cups im Burgenländer-Duell noch beim Regionalligisten SC/ESV Parndorf ran.

 

Gerald Baumgartner: „Heute haben wir eine sehr bittere Stunde im Fußball erlebt.“