KLOSTERNEUBURG,AUSTRIA,08.DEC.20 - BASKETBALL - Basketball Superliga, Klosterneuburg Dukes vs Swans Gmunden. Image shows Maximilian Hopfgartner (Klosterneuburg). Photo: GEPA pictures/ David Bitzan

Hopfgartner: „Sich mit einer Niederlage zu verabschieden schmerzt schon“

via Sky Sport Austria
  • Damir Zeleznik: „Es ist für uns eine ganz schwierige Phase.“
  • Maximilian Hopfgartner: „Die Niederlage schmerzt schon sehr, besonders weil es am Ende noch sehr knapp war.“
  • Sebastian Waser: „Kompliment an Danilo Tepic, Lukas Reichle und Konstantin Waser. Die haben uns sehr stark unterstützt.“

Wien, 10. März 2021 – Die BK IMMOunited Dukes verlieren gegen die Raiffeisen Flyers Wels mit 86:88. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria.

Klosterneuburg verliert bei Hopfgartner-Abschied gegen Wels

BK IMMOunited Dukes – Raiffeisen Flyers Wels 86:88 (37:49)

Damir Zeleznik (Head Coach Klosterneuburg Dukes)
…über den Abgang von Maximilian Hopfgartner: „Wir sind es mittlerweile gewohnt, dass wir Rückschläge hinnehmen müssen. Heuer mit zwei Spielern, die ihre Saison heuer schon beendet haben und jetzt noch ein zusätzlicher Spieler, der wegen seiner beruflichen Tätigkeit nicht mehr spielen wird. Es ist für uns eine ganz schwierige Phase. Ich freue mich aber für Max, dass er seiner Leidenschaft nachgehen kann.“

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Maximilian Hopfgartner (Klosterneuburg Dukes)
…über die Entscheidung seine Karriere zu beenden: „Es ist mir eigentlich gar nicht so schwergefallen. Ich verlasse den Basketball mit einem weinenden Auge. Auf der anderen Seite freue ich mich auf meine nächsten Aufgaben. Ich habe was, worauf ich mich freuen kann. Natürlich schade, dass ich nur noch heute spielen kann. Aber schlussendlich war es für mich keine schwierige Entscheidung.“

…über die Niederlage: „Die Niederlage schmerzt schon sehr, besonders weil es am Ende noch sehr knapp war. Ich habe gehofft, dass wir die Partie noch drehen und gewinnen können. Sich mit einer Niederlage zu verabschieden schmerzt schon.“

…auf die Frage, dass Valentin Bauer den letzten Wurf genommen hat: „Er hat die ganze Saison schon gut gespielt. Er hat einen Wurf genommen, bei dem er geglaubt hat, er kann ihn treffen. Da kann man ihm nichts vorwerfen und er wird sich von mir nichts anhören müssen.“

…über mögliche Chancen der Dukes in der Saison: „Ich traue den Dukes viel zu. Es ist gerade ein schwieriger Moment. Viele Verletzungen, Covid Erkrankte und jetzt bin ich weg. Jahmar hat sich aber gut eingefügt und hatte ein gutes erstes Spiel. Ich habe viel Vertrauen in die Mannschaft.“

…über den Neuzugang Jahmar Young: „Wir brauchen jemanden, der auf dieser Position viele Punkte machen kann. Wie wir gesehen haben, kann Jahmar das.“

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Sebastian Waser (Head Coach Flyers Wels)
…über den knappen Sieg: „Es war sehr hart. Wir haben gewusst, dass Klosterneuburg nicht aufgeben wird. Vor allem mit dem Abschied von Hopfgartner haben wir gewusst, dass sie die Partie nicht herschenken werden. Im dritten Viertel haben wir den Vorsprung schnell wieder aus der Hand gegeben. Wir hatten dann wieder einen guten Rhythmus. Zum Schluss haben wir dann wieder schlechte Entscheidungen getroffen. Was mir aber sehr imponiert hat war, wie gut unsere jungen Spieler in den letzten zwei Spielen gespielt haben. Großes Kompliment an Danilo Tepic, Lukas Reichle und Konstantin Waser. Die haben uns sehr stark unterstützt.“

…über die Defensive von Wels: „Erstens ist Klosterneuburg exzellent gecoached. Sie haben beim Pick & Roll einiges adaptiert gegen unsere Defense, was gut im zweiten Viertel für sie funktioniert hat. Wir sind dann nachlässig geworden. Mit jedem Foulpfiff sind wir zögerlich geworden. Dann können wir nicht unser Spiel spielen. Klosterneuburg hat da erfahrene Guards, die das sehr gut lösen. Mit Hopfgartner und Laurent haben sie auch exzellente Werfer. Da ist es dann eben wegen zwei Dreiern am Ende noch knapp geworden.“

…was der Sieg für Wels bedeutet: „Die letzten Wochen waren für uns nicht leicht. Wir hatten Phasen, wo wir nur sechs fitte Spieler hatten. Es fehlen noch mit Andjelkovic und Jakupovic zwei Starter. Wir kompensieren das gerade sehr gut. Aber der Sieg war heute viel wichtiger für das Selbstvertrauen als für die Tabelle. Wir müssen wieder vor den Playoffs in einen Rhythmus kommen und auch gegen Kapfenberg am Samstag müssen wir alles in Waagschale werfen.“

Artikelbild: GEPA