DFB-Pokal
03.05.2023

„Alles-oder-Nichts-Spiel“: Coach Glasner peilt mit Frankfurt Finaleinzug an

Die Pokal-Experten von Eintracht Frankfurt wollen sich unter der Regie von Oliver Glasner auch von der derzeitigen Sieglos-Serie in der deutschen Fußball-Bundesliga nicht unterkriegen lassen. Neun Spiele warten die Frankfurter in der Liga bereits auf ein Erfolgserlebnis, im Pokal läuft es für den Europa-League-Champion aber deutlich besser. Nach einem 2:0 gegen Union Berlin vor einem Monat ist die Glasner-Elf am Mittwoch (20.45 Uhr/live auf Sky – mit dem Sky X-Traumpass das Spiel live streamen) im Halbfinale beim VfB Stuttgart gefordert.

Die Devise beim Oberösterreicher ist klar, die Zuversicht vorhanden. „Wir wollen ins Finale nach Berlin und werden alle Kräfte in dieses Alles-oder-Nichts-Spiel geben“, sagte Glasner am Montag, zwei Tage nach dem enttäuschenden 1:1 gegen den FC Augsburg. Trotzdem sei die Stimmung in der Mannschaft sehr gut. „Vielleicht lag es an dem Pokal-Gen“, ergänzte der 48-Jährige. Es gebe noch Spieler im Team, die den DFB-Pokalsieg 2018 und den Europa-League-Sieg 2022 erlebt hätten. „Das prägt sich im Herzen ein. Wenn man das miterlebt hat, macht es einen schon etwas süchtig“, meinte Glasner.

Für die Eintracht, in der Liga vier Spiele vor Saisonende auf Rang neun abgerutscht, bleibt der Pokalsieg am 3. Juni der einzige Weg, um sich aus eigener Kraft einen Platz im internationalen Geschäft zu sichern. Der VfB Stuttgart steckt auf Tabellenplatz 15 unterdessen mittendrin im Abstiegskampf. Mit fünf Pflichtspielen ohne Niederlage haben die Schwaben zuletzt aber ein wenig Selbstvertrauen getankt. Am Samstag feierte die Mannschaft von Sebastian Hoeneß einen 2:1-Sieg gegen Mönchengladbach.

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Glasners Hoffnung auf das Weiterkommen wird durch die Nachricht verstärkt, dass der französische Stürmer Randal Kolo Muani vielleicht doch mitwirken kann. Der Vizeweltmeister hatte gegen Augsburg wegen Adduktorenprobleme pausieren müssen. Kolo Muani gilt als eine der heißesten Transferaktien des kommenden Sommers. Nach Sky Informationen hat der FC Bayern erste Gespräche mit dem Management des Angreifers geführt. Demnach sollen auch andere europäische Topclubs am 24-Jährigen interessiert sein, der in dieser Saison mit 13 Toren bisher zweitbester Liga-Torschütze in Deutschland ist und noch einen Vertrag bis 2027 hat.

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In der Führungsetage der Frankfurter hat Vorstandssprecher Axel Hellmann indes die Spekulationen um seine Zukunft beendet. Der 51-Jährige bleibt der Eintracht erhalten, Hellmann hat einen Vertrag bis zum 30. Juni 2027. Zuletzt war Hellmann als neuer Chef bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) sowie bei den Bayern im Gespräch.

(APA)

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Beitragsbild: Imago

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