Posch über Einsatzchancen: Außenverteidiger-Position als „Vorteil im Nationalteam“

Beim ÖFB-Team stehen die EM-Qualifikationsspiele gegen Belgien und Schweden an. Im ersten Training fehlte Kapitän David Alaba, in der Verteidigung rechnet sich Bologna-Defensivakteur Stefan Posch Chancen auf einen Einsatz aus. Mit dabei ist auch Team-Neuling Manprit Sarkaria, der sich in den Trainings jetzt für Einsätze und eventuell für einen Auslandstransfer empfehlen will.

Längst in einer Top-fünf-Liga angekommen ist Posch. Der Steirer überzeugte in der vergangenen Saison bei Bologna, daher zog der italienische Club die Kaufoption und verpflichtete den Verteidiger fix von Hoffenheim für die kommenden drei Jahre. „Es war eine sehr positive Saison für mich persönlich und auch für den Verein“, resümierte Posch.

Der 26-Jährige brachte es auf sechs Liga-Tore und zwei Assists, was wohl auch dem Umstand geschuldet war, dass er beim Serie-A-Neunten von einem Innen- zu einem Rechtsverteidiger umgeschult wurde. „Dadurch komme ich weiter nach vorne.“ Er sehe sich derzeit mehr als Außenverteidiger als im Abwehrzentrum. „Das verschafft mir vielleicht auch ein bisschen einen Vorteil im Nationalteam“, meinte Posch.

Gegen Belgien rechnet sich der 22-fache ÖFB-Internationale trotz Außenseiterrolle einiges aus. „Ich glaube, dass es uns ganz gut liegt, nicht als Favorit in ein Spiel zu gehen.“ Zudem sei der Ausfall von Kevin de Bruyne „sicher kein Nachteil“, so Posch.

Posch: „Eine Ehre für Österreich zu spielen“

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(APA) / Bild: GEPA