LAS VEGAS,NEVADA,USA,02.MAY.15 - BOXING - WBA, WBC, WBO, Welterweight title fight, Floyd Mayweather Jr. vs. Manny Pacquiao. Image shows Floyd Mayweather (USA) and Manny Pacquiao (PHI). Photo: GEPA pictures/ USA Today/ Mark J. Rebilas - ATTENTION - COPYRIGHT FOR AUSTRIAN CLIENTS ONLY - FOR EDITORIAL USE ONLY

Pacquiao forderte Sanktionen und Retourkampf gegen Mayweather

via APA
Las Vegas (APA/Reuters/AFP) – Im Vorfeld seines vielleicht letzten WM-Kampfes am Samstag in Las Vegas gegen seinen 32-jährigen US-Landsmann Andre Berto muss sich Box-Star Floyd Mayweather Jr. auch mit Manny Pacquiao beschäftigen. Nachdem am Donnerstag Dopingvorwürfe gegen Mayweather bekannt geworden waren, forderte der Filipino eine Bestrafung seines in 48 Kämpfen unbesiegten Bezwingers vom 2. Mai sowie einen Revanche-Kampf.

Mayweather soll sich vor seinem Punktesieg gegen Pacquiao in Las Vegas einer unerlaubten Methode bedient haben. Laut eines Berichts des Online-Sportportals “SB Nation” soll er sich Salze und Vitamine intravenös gespritzt haben. Die Substanzen sind gemäß WADA-Code nicht verboten, wohl aber die Injektionen. Mayweather wies die Vorwürfe zurück und meinte, er habe die volle Unterstützung der US-Anti-Doping-Behörde (USADA).

Laut “SB Nation” war Mayweather in der Nacht vor dem Kampf gegen Pacquiao in seinem Haus in Las Vegas überrascht worden. USADA-Ermittler hätten da die Entdeckung gemacht, dass sich Mayweather – er würde mit einem Sieg gegen Berto den 49:0-Rekord von Legende Rocky Marciano einstellen – mindestens einmal intravenös behandelt habe. Mit dieser Methode könne eine schnellere Rehydrierung des Körpers erfolgen.

Die USADA entlastete Mayweather nun tatsächlich. Der Athlet hätte davor um Erlaubnis für diese Behandlung angesucht, dem sei stattgegeben worden. Informationen darüber seien sowohl an die Nevada State Athletic Commission (NSAC) als auch an Pacquiao gegangen. Die NASC gab an, dass sie in Nevada die einzige Organisation sei, die derartige Ausnahmegenehmigungen erteilen könne.

Pacquiao hat ungeachtet aller Für und Wider nur ein Ansinnen: “Die USADA soll Sanktionen aussprechen, um die Glaubwürdigkeit zu behalten”, sagte er gegenüber philippinischen Medien. Er wolle einen Retourkampf ohne Verletzung, war er doch Anfang Mai mit einer Schulterblessur angetreten. Er habe damals auf ein Schmerzmittel verzichtet, “Ich will Fair Play und keinen Kampf, bei dem das Mayweather-Lager die Regeln vorgibt.