Great Britain's Simon Yates (C), flanked by Austria's Gregor Muhlberger (L) and Spain's Peio Bilbao, celebrates as he wins on the finish line of the twelfth stage of the 106th edition of the Tour de France cycling race between Toulouse and Bagneres-de-Bigorre, in Bagneres-de-Bigorre on July 18, 2019. (Photo by Marco Bertorello / AFP)        (Photo credit should read MARCO BERTORELLO/AFP/Getty Images)

Tour de France: Mühlberger auf Pyrenäen-Etappe Dritter

via Sky Sport Austria

Der Niederösterreicher Gregor Mühlberger (links im Bild) hat am Donnerstag bei der Tour de France seinen größten Karriere-Erfolg knapp verpasst. Der 25-Jährige aus dem Bora-Rennstall belegte auf der Bergetappe nach Bagneres-de-Bigorre (209 km) in den Pyrenäen im Sprint einer dreiköpfigen Spitzengruppe den dritten Platz. Den Sieg sicherte sich der Brite Simon Yates vor dem Spanier Pello Bilbao.

Mit einer 40-köpfigen Gruppe bald nach dem Start in Toulouse ausgerissen, sprintete Mühlberger nach zwei Bergwertungen der ersten Kategorie auf der 12. Etappe noch gegen zwei verbliebene Rivalen um den prestigeträchtigen Erfolg. Der 55. der Gesamtwertung mit fast 35 Minuten Rückstand musste sich jedoch wie schon beim Criterium du Dauphine, als er Etappen-Zweiter hinter dem Franzosen Julian Alaphilippe war, mit einem Ehrenplatz begnügen.

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Mühlberger: “Sein Antritt war explosiver”

“Yates war stärker, er hat mich am Berg leiden lassen, da hat mir am Schluss das eine oder andere Korn gefehlt”, sagte Gregor Mühlberger. Der 26-jährige Yates sei auch im Finale der Bessere gewesen. “Sein Antritt war explosiver. Pello Bilbao hat in der Kurve etwas zugemacht, aber ich wäre ehrlich gesagt nicht mehr vorbeigekommen.”

Das Feld mit dem Gesamtführenden Alaphilippe hatte mehr als neuneinhalb Minuten Rückstand, Mühlberger verbesserte sich um rund zehn Plätze. Der Spitzenreiter nimmt das 27-km-Einzelzeitfahren in Pau am Freitag mit weiterhin 1:12 Minuten Vorsprung auf den britischen Vorjahressieger Geraint Thomas in Angriff. Am Wochenende folgen zwei Bergetappen in den Pyrenäen.

(APA)

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