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MILTON KEYNES,ENGLAND,10.APR.17 - WOMEN SOCCER - OEFB international match, England vs Austria, test match. Image shows the team of AUT. Photo: GEPA pictures/ AMA sports/ Catherine Ivill - ATTENTION - ENG OUT

ÖFB-Frauen in WM-Quali gegen Spanien, Finnland und Serbien

via Sky Sport Austria

Nyon/Wien (APA) – Österreichs Frauen-Nationalteam trifft in der Qualifikation für die Fußball-Weltmeisterschaft 2019 auf Spanien, Finnland, Serbien und Israel. Dies ergab die Auslosung der Gruppen am Dienstag in Nyon. Die Qualifikation startet im September und läuft bis September 2018.

Nur die Gruppensieger sind für das Turnier in Frankreich in zwei Jahren fix startberechtigt. Ein weiterer Platz wird in einem Play-off der vier besten Gruppenzweiten vergeben. Die ÖFB-Frauen-Auswahl hat noch nie den Sprung zu einer WM geschafft. Bei der EM in den Niederlanden im Sommer (16. Juli bis 6. August) sind die Österreicherinnen dabei.

Artikelbild: GEPA

VOESENDORF,AUSTRIA,29.APR.16 - SOCCER - UEFA Under-17 championship in Azerbaijan, preview, OEFB press conference. Image shows U17 head coach Andreas Heraf (AUT). Photo: GEPA pictures/ Mario Kneisl

Heraf verlässt ÖFB Richtung Neuseeland

via Sky Sport Austria

Wien (APA) – Österreichs Nachwuchs-Teamchef Andreas Heraf, der zuletzt die U18-Auswahl betreut und zudem die sportliche Leitung der Akademien innegehabt hat, wird den heimischen Fußball-Bund (ÖFB) verlassen und ab Herbst als Sportdirektor des neuseeländischen Verbandes fungieren. Heraf hatte mit seinen ÖFB-Teams insgesamt fünf EM und WM-Endrunden erreicht, sein größter Erfolg war das U19-EM-Semifinale 2014.

Der elffache ÖFB-Internationale stand seit 2008 in Diensten des ÖFB. Sportdirektor Willibald Ruttensteiner bedauerte in einer Aussendung am Montag den Abgang von Heraf und gratulierte ihm zum neuen Job beim Ozeanienmeister: “Ich bin überzeugt, dass er für die Aufgabe bestens gerüstet ist. Es spricht auch für die hochprofessionelle Arbeit in den Nachwuchs-Nationalteams, dass unsere Trainer international begehrt sind.”

Artikelbild: GEPA

 

MILTON KEYNES,ENGLAND,10.APR.17 - WOMEN SOCCER - OEFB international match, England vs Austria, test match. Image shows EDITORIAL USE ONLY. No use with unauthorized audio, video, data, fixture lists, club/league logos or  live  services. Online in-match use limited to 45 images, no video emulation. No use in betting, games or single club/league/player publicationshead coach Dominik Thalhammer and Nina Burger (AUT). Photo: GEPA pictures/ AMA sports/ Catherine Ivill - ATTENTION - ENG OUT

England zeigt ÖFB-Frauen auf, “woran noch zu arbeiten ist”

via Sky Sport Austria

Milton Keynes (APA) – Für Österreichs Frauen-Fußball-Nationalteam hat es am Montagabend im Duell mit England nichts zu holen gegeben. Der mit 0:3 verlorene Test gegen den Weltranglistenvierten in Milton Keynes erfüllte trotzdem seinen Zweck. “Für uns war es ein wichtiger Test. England hat uns aufgezeigt, woran wir bis zum Sommer noch zu arbeiten haben”, resümierte ÖFB-Frauen-Teamchef Dominik Thalhammer.

Seine Elf ließ sich von einem frühen Gegentor von Ellen White (5.) nicht aus der Bahn werfen und hielt vor der Pause aufgrund eines laufintensiven und zweikampfstarken Auftritts gut mit. “Wir haben gegen ein absolutes Weltklasse-Team die erste Halbzeit sehr ausgeglichen gestaltet. Auch nach dem frühen Gegentreffer haben wir den Gegner gut unter Druck setzen können und wenig zugelassen”, analysierte der 46-Jährige. Bis auf einen von Manuela Zinsberger entschärften Christiansen-Kopfball lag das 0:2 nicht in der Luft. Auf der anderen Seite deuteten Sarah Zadrazil (36.) und Nina Burger (41.) zumindest ihre Gefährlichkeit an.

Nach dem Seitenwechsel wurde der Klasse-Unterschied vor 6.593 Zuschauern in der Heimstätte des englischen Drittligisten Milton Keynes Dons dann aber augenscheinlich. Die ÖFB-Auswahl, in der mit Kapitänin Viktoria Schnaderbeck und Laura Feiersinger zwei Stützen ihr Comeback gaben, war fast nur noch mit Defensivarbeit beschäftigt und zollte wohl auch dem kräfteraubenden Spiel der ersten Hälfte Tribut.

“Nach dem Seitenwechsel haben wir das Spiel dann nicht mehr in dieser Art und Weise kontrollieren können. England hat vor allem aufgrund der zweiten Halbzeit verdient gewonnen”, sagte Thalhammer. Trotz toller Paraden von Torfrau Zinsberger sorgten Lucy Bronze (67.) und die an allen Toren beteiligte Isobel Christiansen (85.) noch für klare Verhältnisse.

Mit der Niederlage gegen den WM-Dritten von 2015 kann der ÖFB-Coach gut leben, wurden doch im Hinblick auf die EM bewusst sehr starke Testgegner ausgesucht, um die Spielerinnen damit vertraut zu machen, was sie bei der Endrunde im Sommer in den Niederlanden (16. Juli bis 6. August) erwartet. “Ein Unentschieden wäre eine große Sensation gewesen, da hätte alles passen müssen”, weiß Thalhammer.

So gab es auch im fünften Aufeinandertreffen eine Niederlage. Wie beim letzten Auftritt in England am 25. März 2010 im Stadion der Queens Park Rangers setzte es ein 0:3. Auch in drei weiteren WM-Qualifikations-Duellen (1:4 in Amstetten 2005, 0:4 in Gillingham 2006, 0:4 in Krems 2010) war ein Punktgewinn bisher außer Reichweite. Vielleicht klappt es ja mit dem ersten Erfolgserlebnis ausgerechnet bei der in etwas mehr als drei Monaten startenden EM, da könnte es nach der Gruppenphase im Viertelfinale zu einem Wiedersehen mit England kommen.

Beitragsbild: GEPA

MILTON KEYNES,ENGLAND,10.APR.17 - WOMEN SOCCER - OEFB international match, England vs Austria, test match. Image shows Nina Burger (AUT) and Laura Bassett (ENG). Photo: GEPA pictures/ AMA sports/ Catherine Ivill - ATTENTION - ENG OUT

ÖFB-Frauen unterlagen England in Milton Keynes mit 0:3

via Sky Sport Austria

Milton Keynes (APA) – Österreichs Frauen-Fußball-Nationalteam hat am Montag das Länderspiel gegen England 0:3 verloren. Im Duell zweier EM-Starter in Milton Keynes brachten Tore von Ellen White (5.), Lucy Bronze (67.) und Isobel Christiansen (85.) die Entscheidung. Für die von Dominik Thalhammer gecoachte ÖFB-Auswahl war es der drittletzte Test vor der EM-Premiere im Sommer in den Niederlanden (16. Juli – 6. August).

Im Juni und Juli stehen noch zwei weitere Lehrgänge vor der Endrunde mit je einem Länderspiel auf dem Programm. Die in der Weltrangliste auf Rang vier liegenden Engländerinnen waren auch im fünften Vergleich mit dem Ranglisten-24. eine Nummer zu groß. Bei den fünf Niederlagen gelang den Österreicherinnen nur ein Tor – bei 18 Gegentreffern.

Die Österreicherinnen verzeichneten in England vor 6.593 Zuschauern einen klassischen Fehlstart. Nach Christiansen-Flanke setzte sich White im Duell mit der wieder fitten Kapitänin Viktoria Schnaderbeck durch und köpfelte ein (5.). Die Thalhammer-Truppe ließ sich dadurch aber nicht aus dem Konzept bringen und hielt gegen den großen Favoriten mit gutem Pressing und einem kampfstarken Auftritt dagegen. Nur bei einem Duggan-Kopfball musste sich Torfrau Manuela Zinsberger auszeichnen (31.).

Im Spiel nach vorne fehlte der ÖFB-Elf aber die nötige Durchschlagskraft, Halbchancen von Sarah Zadrazil (36.) und Nina Burger (41.) waren vor der Pause die einzige Ausbeute. Nach dem Seitenwechsel änderte sich daran nichts und die Überlegenheit der Engländerinnen wurde von Minute zu Minute deutlicher, auch weil die Kräfte bei den Gästen etwas schwanden. Bayern-München-Torfrau Zinsberger verhinderte innerhalb von weniger als einer Minute bei einer Möglichkeit von Toni Duggan sowie einer Doppelchance von Christiansen (je 50.) noch Schlimmeres.

Weitere Gegentore waren aber nur aufgeschoben und waren auch völlig leistungsgerecht. Nach einem Christiansen-Lattenschuss staubte Bronze aus kürzester Distanz ab (67.). Den Schlusspunkt setzte die starke Christiansen selbst, die damit an allen drei Treffern beteiligt war, sie verlängerte einen Houghton-Kopfball ebenfalls per Kopf ins Netz (85.). Aufseiten der Österreicherinnen verhalf Thalhammer ab der 57. Minute auch noch der wiedergenesenen Laura Feiersinger zum Comeback. Zu einem Wiedersehen der beiden Teams könnte es schon bald kommen, im EM-Viertelfinale wäre ein neuerliches Duell möglich.

Zuvor müssten die Österreicherinnen aber erst einmal in den Duellen mit der Schweiz, Frankreich und Island den Aufstieg fixieren. EM-Auftaktgegner Schweiz probte am Montag ebenfalls und musste sich dabei Norwegen auswärts mit 1:2 geschlagen geben.

 

REGENSBURG,GERMANY,22.OCT.16 - WOMEN SOCCER - OEFB international match, Germany vs Austria, test match. Image shows the team of AUT with Nina Burger, Carina Wenninger, Virginia Kirchberger, Katharina Schiechtl, Manuela Zinsberger and Sarah Puntigam (second row); Sophie Maierhofer, Nicole Billa, Verena Aschauer, Laura Feiersinger and Sarah Zadrazil (AUT/ first row). Keywords: teamphoto. Photo: GEPA pictures/ Florian Ertl

Prüfstein auf dem Weg zur EM – Auf ÖFB-Frauen wartet England

via Sky Sport Austria

Milton Keynes (APA) – Die österreichische Frauen-Fußball-Nationalmannschaft weiß um die Qualität des Gegners, der sich am Montag (20.45 Uhr) vor ihr aufbaut. Die Österreicherinnen testen in Milton Keynes gegen England. Die Engländerinnen zählen als Nummer vier der Weltrangliste auch bei der EM im Sommer in den Niederlanden (16. Juli bis 6. August) zum Favoritenkreis. Österreichs ist erstmals dabei.

Die Rollenverteilung für den EM-Test ist klar. “England ist Weltklasse und wir sind es nicht, das muss man auch anerkennen”, erklärte Österreichs Frauen-Teamchef Dominik Thalhammer. Ob des Aufschwunges der vergangenen Jahre im heimischen Damen-Bereich rechnet er sich aber Chancen aus. “Ich glaube, dass wir England fordern können und an einem ausgezeichneten Tag sogar schlagen oder einen Punkt holen können.”

Zuversichtlich stimmte ihn etwa ein achtbares 2:4 im vergangenen Oktober gegen Olympiasieger Deutschland. In den WM-Tests seien bewusst sehr schwere Gegner ausgewählt worden. “Es ist klar, dass wir in der Vorbereitung einige Spiele verlieren könnten. Das nehmen wir aber bewusst in Kauf, damit wir uns mit den Besten messen können”, erklärte Thalhammer.

ÖFB-FRAUEN QUALIFIZIEREN SICH ERSTMALS FÜR EM-ENDRUNDE

Der frühere Admira-Trainer, seit 2011 im ÖFB für Frauenfußball verantwortlich, glaubt an den Weg, den er mit seinen Damen eingeschlagen hat. “Wir wissen, dass wir aktuell noch nicht gut genug sind. Wir versuchen, uns jeden Tag zu verbessern und neue Dinge hineinzubringen.” Zuletzt wurde eine Woche in Lindabrunn am EM-Feinschliff gearbeitet.

In den Niederlanden treffen die Österreicherinnen in der Gruppe C auf die Schweiz (18. Juli), den Weltranglisten-Dritten Frankreich (22. Juli) und Island (26. Juli). Obwohl das ÖFB-Team erstmals bei einem Großereignis dabei ist, kann es auf einige internationale Erfahrung verweisen. Thalhammer stehen in England 15 Legionärinnen zur Verfügung, gleich 14 davon spielen in Deutschland.

Beim Vorbereitungsturnier auf Zypern kamen die Österreicherinnen Anfang März nach einem 1:3 im Entscheidungsspiel gegen Schottland dennoch nicht über Rang acht hinaus. “Natürlich hätten wir gerne gewonnen, aber dieses Jahr hatten wir andere Ziele”, erklärte Thalhammer. “Wir wollten uns weiterentwickeln, in unserem Spiel flexibler werden. Das hat nicht immer gleich funktioniert.”

Aus schlechten Entscheidungen, die man im Spiel getroffen habe, müsse man lernen. “Das beunruhigt uns nicht”, betonte der Frauen-Teamchef. “Vielleicht muss man manchmal einen Schritt zurück machen, um dann wieder zwei nach vorne zu machen.” Die nächste Chance, die EM-Reifeprüfung abzulegen, bietet sich am Montagabend in Milton Keynes.

 

Beitragsbild: GEPA

VIENNA,AUSTRIA,14.MAR.17 - SOCCER - FIFA World Cup 2018, european qualifiers, OEFB international match, Austria vs Moldova and friendly match, Austria vs Finland, preview, press conference, squad nomination team AUT. Image shows head coach Marcel Koller (AUT). Photo: GEPA pictures/ Christian Ort

Österreich in FIFA-Weltrangliste auf Platz 36 zurückgefallen

via Sky Sport Austria

Wien/Zürich (APA) – Österreichs Fußball-Nationalteam hat in der am Donnerstag veröffentlichten FIFA-Weltrangliste zwei Plätze verloren und ist nun auf Platz 36 zu finden. Neuer Spitzenreiter ist Rekordweltmeister Brasilien, der sich als erstes und bisher einziges Team sportlich für die WM 2018 in Russland qualifiziert hat. Mit dem achten Quali-Sieg en suite verdrängte die “Selecao” Argentinien von Platz eins.

 

Dreierkette für Koller auch in Irland eine Option

via Sky Sport Austria

Innsbruck (APA) – Österreichs Fußball-Teamchef Marcel Koller hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, das neue 3-4-3-System auch im nächsten WM-Qualifikationsspiel am 11. Juni in Irland zur Anwendung zu bringen. Im Test am Dienstag gegen Finnland (1:1) waren Abstimmungsprobleme augenscheinlich. Vor dem Gastspiel in Dublin haben die Österreicher aber zehn Tage Zeit, um weiter an der Alternative zu feilen.

Ihre Feuertaufe hatte die Dreierkette bei der EM in Frankreich gegen Island erfahren. Das 1:2 bedeutete damals das Turnier-Aus. “Wir haben es früher schon versucht. Wir sind jetzt wieder ein bisschen weiter”, meinte Koller am Mittwoch in seiner Nachbetrachtungs-Pressekonferenz in Innsbruck. “Dass es noch nicht 100-prozentig klappt, ist auch jedem klar, und dass es Zeit braucht, bis es voll sitzt.”

 

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Einen Einsatz der neuen Formation in Dublin wollte Koller nicht ausschließen. “Es ist so, dass wir diese Sicherheit brauchen”, erklärte der Schweizer. “Zehn Tage sind ein bisschen mehr als normal. Das heißt, dass wir gut vorbereitet in dieses Spiel gehen. Wir wollen das noch einmal einüben.” Erst dann werde eine Entscheidung fallen.

Ein Problem könnte laut Koller sein, dass mehrere Spieler nicht von Beginn des ab 31. Mai im Burgenland geplanten Camps an zur Verfügung stehen. Am 1. Juni ist das Finale des ÖFB-Cups angesetzt, erst am Tag danach endet für Marc Janko die Meisterschaft in der Schweiz. Und David Alaba könnte mit Bayern München auch noch das Champions-League-Finale am 3. Juni bestreiten.

Die Iren blieben zuletzt gegen Wales (0:0) und Island (0:1) zweimal ohne Treffer. Koller will die Videos genau studieren. “Wir kennen die Iren. Ich glaube nicht, dass sie ihre Spielweise groß ändern werden.” Das gilt auch für das ÖFB-Team. Eine im Fußball immer öfter praktizierte Abkehr vom Ballbesitz als Ziel kommt für Koller nicht infrage. “Wir wollen den Ball haben, dann kann man Tore schießen und bekommt keine.”

Der erste Lehrgang des Jahres war von Verletzungen, Erkältungen und Sperren beeinträchtigt. Für den Teamchef ist es teil seines Jobs, damit umgehen zu können. Nicht zuletzt ob des Ausfalles von Marko Arnautovic ist auch in Irland Improvisation gefordert. Koller: “Es geht für uns darum, irgendeine Formation zu finden, die standhalten kann.”

Nachhaltig aufgedrängt hat sich gegen Finnland niemand. Zumindest für die Debütanten Florian Grillitsch und Stefan Lainer gab es Lob vom Trainer. “Für mich war das ein sehr guter Auftritt”, sagte Koller. “Sie haben ruhig nach vorne gespielt. Es ist schön, wenn sie das umsetzen können.” Dadurch entstehe mehr Konkurrenz. “Das heißt auch für die Gestandenen, dass man sich nicht zurücklehnen kann.”

 

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Das ÖFB-Tor hütete wie schon in der WM-Quali gegen Moldau (2:0) Heinz Lindner. Der Reservist von Eintracht Frankfurt scheint ob der Knieverletzung von Robert Almer auch für Irland in der Pole Position. Sein Vertrag in Frankfurt läuft mit Saisonende aus. Lindner bestätigte, dass er einen Clubwechsel anstrebt: “Ich muss auf Vereinsebene schauen, dass ich wieder zum Spielen komme.”

Das würde auch Koller begrüßen. “Es ist wichtig, zu spielen und Spielpraxis zu holen.” Das sei aber auch eine Frage von Vertragssituation und Angeboten. Nur auf die Einsatzminuten kommt es Koller nicht an. Schon Almer habe als Club-Ersatzmann im Team gute Leistungen gezeigt. “Es ist wichtig, dass man die Qualität hat, das ist nicht nur bei den Torhütern so. Nicht jeder Spieler hat die Qualität, Nationalspieler zu sein.”

Eine besondere Qualität hat Arnautovic. Dass Koller dessen Idee nachkommt, trotz der Sperre den Irland-Lehrgang mitzumachen, gilt als unwahrscheinlich. “Für ihn ist es eigentlich Urlaubszeit, das werden wir noch entscheiden”, sagte der 56-Jährige. Möglicherweise könne Arnautovic zum Spiel nach Dublin kommen. “Ich glaube, dass es nicht das Optimalste ist, wenn er mittrainiert.”

 

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Seine Kollegen sollen die Dreierkette festigen. Schon im Schlüsselspiel des Jahres 2016 gegen Island hätte sie laut Koller rein taktisch gepasst, die Chancen seien aber nicht genutzt worden. Gegen Moldau hätte die Ausbeute ebenfalls höher sein können, gegen die Finnen lief das Spiel erst nach der Umstellung auf die altbewährte Viererkette besser.

“Es war schon auch auf das System zurückzuführen, dass man nicht weiß, ob man angreifen oder abwarten soll”, schilderte Koller einige Unsicherheiten vor der Pause. Bei seiner Irland-Entscheidung für oder gegen die Dreierkette will er aber mehrere Faktoren einbeziehen. “Es ist wichtig, dass wir nicht nur auf die Ergebnisse schauen, sondern wie ist die Situation und das Selbstvertrauen der Spieler, das auszuführen.”

 

Arnautovic erfüllt jungem Fan Selfie-Wunsch und schützt ihn vor Security

via Sky Sport Austria

Für das Nationalteam ist Marko Arnautovic nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz eine zentrale Figur. Auf dem Rasen macht er oft den Unterschied aus, so auch gestern Abend im Testspiel gegen die Finnen: Der Stoke-Legionär war nach seiner Einwechslung der beste Mann am Platz und erzielte obendrein noch ein herrliches Tor zum zwischenzeitlichen 1:0 für Österreich. Im WM-Qualifikations-Spiel in Irland wird der Ex-Bremer auf Grund einer Gelbsperre fehlen – ein herber Verlust für den ÖFB, auch wenn sich Arnautovic selbst im Nationalteam nicht für unersetzbar hält.

Abseits des Platzes lässt er Fan-Herzen höher schlagen – Zeit für sie nimmt sich der 27-Jährige immer. So auch gestern Abend in Innsbruck. Ganz wichtig für den jungen Burschen: Arnautovic hielt “seine Hand schützend über ihn” vor einem Security-Mann, der ihn vom Feld bringen wollte.

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Auch schon beim Trainingsauftakt wurden diverse Selfie-Wünsche erfüllt. Selbst kleinere technische Schwiergkeiten kann Arni für seine Fans meistern.

Bildquelle: GEPA

INNSBRUCK,AUSTRIA,28.MAR.17 - SOCCER - OEFB international match, Austria vs Finland, friendly match. Image shows Marko Arnautovic (AUT). Photo: GEPA pictures/ Andreas Pranter

Arnautovic hält sich im ÖFB-Team nicht für “unersetzbar”

via Sky Sport Austria

Innsbruck (APA) – Ausgerechnet der derzeit wohl am schwersten zu ersetzende Spieler fehlt der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft am 11. Juni im Schlüsselspiel der WM-Qualifikation in Irland. Seine Bedeutung für das ÖFB-Team hat Marko Arnautovic am Dienstag in Innsbruck nicht nur mit seinem Tor im Test gegen Finnland (1:1) eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

“Es ist nicht so, dass ich unersetzbar bin”, sagte Arnautovic. Der Stoke-Legionär weiß mittlerweile um die unnötige Gelbsperre, die er sich für Dublin eingehandelt hat. “Es tut natürlich weh, aber das ist Fußball. Nach Irland bin ich wieder dabei.”

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Arnautovic betonte das Vertrauen in seine Teamkollegen. “Wer statt mir spielt, wird seine Sache sicher gut machen, wird alles geben”, meinte der 27-Jährige. “Alle Spieler von uns haben eigene Qualitäten. Wir haben sehr gute Spieler in der Mannschaft und irgendeiner wird es schon richten.”

Gegen Finnland musste es er selbst richten. Teamchef Marcel Koller brachte Arnautovic trotz seines Ausfalles in Irland zur Pause, um das bis dahin nicht sehr kreative ÖFB-Spiel zu beleben. Der Wiener dankte es ihm mit seinem 14. Länderspiel-Tor, dem dritten in Innsbruck.

Ist Marko Arnautovic im Nationalteam ersetzbar?

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“Es gibt aktuell nur einen Arnautovic in Österreich. Dass er schwer zu ersetzen ist, wissen wir nicht erst seit diesem Spiel”, betonte Koller. “Es ist schwierig, auf einen Spieler zu verzichten, der mit so viel Power und mit so viele Spielwitz vorne reindrückt.”

Der Teamchef erinnerte aber daran, dass auch David Alaba in der erfolgreichen EM-Qualifikation für Frankreich 2016 gegen Russland zweimal gefehlt hatte. “Das war auch ein schwerwiegender Ausfall”, sagte der Schweizer. Sein Team gewann beide Partien mit 1:0. “Da haben wir als Gruppe jeder ein bisschen mehr gegeben, um das zu kompensieren. Jeder muss noch eine Schippe drauflegen.”

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Wer Arnautovic im Juni auf dem linken Flügel vertreten könnte, ließ Koller vorerst offen. Gegen die Finnen versuchte er es mit Allrounder Alessandro Schöpf. Der Tiroler legte die Rolle allerdings etwas zentraler an. “Ohne Arnautovic müssen sie ein bisschen einen anderen Stil spielen”, meinte auch Finnlands Teamchef Markku Kanerva. “Man muss es als Team kompensieren, man braucht eine andere Strategie.”

Nicht nur für den Coach des Testspiel-Gegners ist Arnautovic der Schlüsselspieler in der ÖFB-Offensive. “Es stimmt, er macht den Unterschied”, sagte Kanerva. “Auch wenn Messi bei Barcelona oder Ronaldo bei Real Madrid fehlt, bereitet das dem Trainer Kopfschmerzen.”

(Schluss) haz/tb
during the International Friendly match between Republic of Ireland and Iceland at Aviva Stadium on March 28, 2017 in Dublin, Ireland.

0:1-Heimniederlage von ÖFB-Quali-Gegner Irland gegen Island

via Sky Sport Austria

Dublin/St. Denis/Paris/Amsterdam (APA) – Österreichs WM-Qualifikationsgegner Irland hat am Dienstagabend eine 0:1-Heimniederlage gegen EM-Viertelfinalist Island bezogen. Linksverteidiger Hördur Magnusson vom englischen Zweitligisten Bristol City erzielte vor 37.241 Zuschauern in Dublin das Goldtor (21.). Auch die Spitzenpartie des freundschaftlichen Länderspielabends endete mit einer 0:2-Heimniederlage Frankreichs gegen Spanien.

Dabei hatten die Franzosen in der 48. Minute den vermeintlichen Führungstreffer durch Antoine Griezmann bejubelt. Diesem wurde aber nach Intervention des Videoschiedsrichters zurecht die Anerkennung verweigert. Der in einem TV-Bus vor dem Stade de France stationierte Supervisor meldete dem Referee auf dem Feld die knappe Abseitsposition beim Abspiel, das die Aktion eingeleitet hatte.

Das erste Tor fiel dann 20 Minuten später auf der anderen Seite, als David Silva einen umstrittenen Foulelfer sicher verwandelte (68.). Beim zweiten spanischen Treffer von Milan-Stürmer Gerard Deulofeu, der erst in der 67. Minute eingewechselt worden war und bereits den Elfer herausgeholt hatte, informierte der Videoschiedsrichter das Gespann auf dem Feld erneut. Diesmal war es hauchdünn kein Abseits (77.), weshalb das 2:0 zurecht zählte.

Die stolze niederländische Fußball-Nation, Quali-Gegner der klar auf WM-Kurs liegenden Franzosen, kassierte in Amsterdam die nächste Pleite. Unter Interimstrainer Fred Grim, der anstelle des nach dem 0:2 im WM-Quali-Spiel in Bulgarien entlassenen Bondscoach Danny Blind beim WM-Dritten auf der Bank saß, setzte es eine 1:2-Niederlage gegen Italien. Die Treffer erzielten allesamt Gästespieler, denn die kurzzeitige Führung der Niederländer resultierte aus einem Eigentor von Verteidiger Alessio Romagnoli (10.). Gleich danach besorgte aber Inter-Stürmer Eder den Ausgleich (11.). Juventus-Abwehrchef Leonardo Bonucci traf zum Endstand (32.).

Und auch Europameister Portugal musste sich im Heimspiel gegen Schweden nach 2:0-Pausenführung noch 2:3 geschlagen geben. Kapitän Cristiano Ronaldo stellte in seiner Heimatstadt Funchal in der 18. Minute nach Maßflanke von Gelson Martins auf 1:0. Es war bereits das 71. Länderspieltor des 32-jährigen Weltfußballers. Auch beim zweiten Treffer leistete Sporting-Lissabon-Flügelspieler Martins die Vorarbeit, denn seinen Querpass im Strafraum bugsierte der schwedische Innenverteidiger Andreas Granqvist ins eigene Tor (34.). Ein Doppelpack von Krasnodar-Legionär Viktor Claesson (57., 76.) und ein Last-Minute-Eigentor von Joao Cancelo (93.) brachte den Schweden aber noch den Sieg.

Beitragsbild: Getty Images

INNSBRUCK,AUSTRIA,28.MAR.17 - SOCCER - OEFB international match, Austria vs Finland, friendly match. Image shows Sakari Mattila (FIN) and Marko Arnautovic (AUT). Photo: GEPA pictures/ Florian Ertl

Österreich in Länderspiel gegen Finnland nur 1:1

via Sky Sport Austria

Innsbruck (APA) – Die österreichische Fußball-Nationalmannschaft hat am Dienstag im Testspiel gegen Finnland nicht überzeugt. Die Österreicher kamen in Innsbruck nach einer über weite Strecken durchwachsenen Leistung nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus. Die Tore vor 13.700 Zuschauern im Tivoli Stadion Tirol erzielten die jeweils eingewechselten Marko Arnautovic (62.) bzw. Fredrik Jensen (75.).

Arnautovic traf nach einem Corner von Zlatko Junuzovic und Kopfball-Vorarbeit von Sebastian Prödl aus kurzer Distanz. Der Stoke-Legionär fehlt im nächsten, so wichtigen WM-Qualifikationsspiel am 11. Juni in Dublin gegen Irland allerdings gesperrt. Die Finnen schlugen durch einen Weitschuss von Jensen, der perfekt ins linke Eck passte, zurück.

ÖFB-Teamchef Marcel Koller begann wie zuletzt beim 2:0-Sieg in der WM-Quali gegen die Republik Moldau in der Defensive mit einer Dreierkette. Davor bildeten Junuzovic und David Alaba, erneut Kapitän, das zentrale Mittelfeld.

Im Sturmzentrum erhielt Martin Harnik den Vorzug gegenüber Guido Burgstaller und Marc Janko. Unterstützt wurde er in der Offensive von Marcel Sabitzer und Alessandro Schöpf. Dazu rückte links im Mittelfeld auch Markus Suttner ins Team.

Die Österreicher hatten in der Anfangsphase offensichtlich mit Abstimmungsproblemen zu kämpfen. Mehrere Spieler befanden sich zu Besprechungen bei Koller an der Outlinie. In Pressingsituationen kam das ÖFB-Team kaum. Auch der Spielaufbau über die drei Innenverteidiger Aleksandar Dragovic, Prödl und Martin Hinteregger funktionierte nicht wie gewünscht.

Den ersten Warnschuss gaben die Finnen ab. Ein Lochpass von Yabhoubi hebelte die ÖFB-Defensive aus, Teemu Pukki tauchte alleine vor Torhüter Heinz Lindner auf, schoss aber drüber (4.). Die Finnen, Nummer 99 der FIFA-Weltrangliste, waren anfangs gar die gefährlichere Mannschaft. Thomas Lam verfehlte das kurze Eck (29.), Perparim Hetemaj köpfelte drüber (30.).

Erst in der Schlussphase der ersten Hälfte kamen die Österreicher besser ins Spiel. Bei einem Alaba-Freistoß musste Finnland-Keeper Lukas Hradecky erstmals eingreifen (34.). Auch bei der ersten wirklich guten Aktion der Österreicher war Lindners Clubkollege bei Eintracht Frankfurt auf dem Posten. Sabitzer hatte Alaba gefunden, dessen Querpass verwertete der Tiroler Schöpf bei seinem ersten Auftritt auf dem Tivoli nicht (41.).

Nach Seitenwechsel kehrte Koller zum 4-2-3-1 zurück. Hinteregger rückte nach links, Stefan Lainer kam als Rechtsverteidiger zu seiner Länderspiel-Premiere. Dazu kam mit Bremen-Legionär Florian Grillitsch statt Alaba, dem der Teamchef ob der vielen Spiele mit Bayern München 90 Minuten ersparen wollte, ein zweiter Debütant. Janko trug als neue Solospitze die Kapitänsschleife, auf dem linken Flügel kam Arnautovic.

Den Rhythmus fanden die Österreich auch mit ihrem “alten” System nicht vollends, auch wenn mehr Schwung im Spiel war. Arnautovic gelang nach einer Standardsituation das 1:0 – sein 14. Tor im 62. Länderspiel. Mit seinem ersten Treffer im ersten Länderspiel besorgte der 19-jährige Jensen 13 Minuten später den Ausgleich – das erste ÖFB-Gegentor nach davor zwei Zu-Null-Spielen.

Die Österreicher kamen vorerst nicht über harmlose Schüsse von Janko (48., 69.) und Hinteregger (73., 79.) hinaus. In Minute 80 wurde es aber noch einmal richtig gefährlich: Janko scheiterte zuerst an Hradecky, Sekunden später köpfelte der Basel-Stürmer aus ausgezeichneter Position drüber.

Das ÖFB-Team ist zwar auch nach elf Länderspiel-Auftritten in Innsbruck weiter ungeschlagen. Gegen die Finnen reichte es im elften Duell aber zum dritten Mal nicht für einen Sieg. Ernst wird es erst in zweieinhalb Monaten wieder. Dann gilt es für die Österreicher in Irland zu punkten, wollen sie ihre Chancen auf die WM-Teilnahme 2018 in Russland wahren.

Beitragsbild: GEPA

BRUSSELS, BELGIUM - MARCH 25:  Dries Mertens of Belgium in action during the FIFA 2018 World Cup Group H  Qualifier match between Belgium and Greece at Stade Roi Baudouis on March 25, 2017 in Brussels, Belgium.  (Photo by Dean Mouhtaropoulos/Getty Images)

WM-Gastgeber Russland erreicht 3:3 gegen Belgien

via Sky Sport Austria

Sotschi (APA) – Fußball-WM-Gastgeber Russland hat am Dienstag mit einem Last-Minute-Tor die nächste Heimniederlage vermieden. Die “Sbornaja”, die am Freitag in Krasnodar der Elfenbeinküste 0:2 unterlegen war, erreichte in der ersten Partie im renovierten Olympiastadion “Fischt” in Sotschi gegen den Weltranglisten-Fünften Belgien nach 1:3-Pausenrückstand noch ein leistungsgerechtes 3:3.

Die Hausherren erwischten durch ein Tor von Viktor Wasin in der dritten Minute einen Traumstart. Doch nach diesem Schock übernahmen die Belgier das Kommando. Everton-Stürmer Kevin Mirallas erzielte aus einem umstritten Foulelfmeter den Ausgleich (17.), ehe Crystal-Palace-Angreifer Christian Benteke mit zwei Kopfball-Treffern kurz vor der Pause (42., 45.) die Gäste mit 3:1 in Führung schoss.

Die Russen steckten aber nicht auf und kamen Mitte der zweiten Hälfte nach einem Schnitzer der belgischen Abwehr durch Alexej Mirantschuk (74.) zum Anschlusstreffer. Das Tor zum 3:3-Endstand besorgte Alexander Bucharow in der 92. Minute unmittelbar vor dem Abpfiff. Nach diesem achtbaren Remis gegen den WM- und EM-Viertelfinalisten wird der Druck auf den russischen Nationaltrainer Stanislaw Tschertschessow – der ehemalige Innsbruck-Tormann und -Trainer ist seit August des Vorjahres im Amt – wohl wieder nachlassen.

Sotschi ist einer der vier Spielorte beim Confederations Cup von 17. Juni bis 2. Juli im WM-Gastgeberland. Zuvor wird die russische Mannschaft noch im Mai und Juni ein zweiwöchiges Trainingslager in Tirol absolvieren.

Beitragsbild: Getty Images

BAD WALTERSDORF,AUSTRIA,28.MAR.17 - SOCCER - UEFA European Under-17 Championship, qualifiers, Elite round, OEFB international match, Austria vs Ukraine. Image shows Christoph Weyermayr (AUT). Photo: GEPA pictures/ Markus Oberlaender

ÖFB-U17 verspielt in letzter Minute gegen Ukraine EM-Ticket

via Sky Sport Austria

Bad Waltersdorf/Gleisdorf (APA) – Österreichs U17-Fußball-Nationalteam hat die Teilnahme an der EM in Kroatien (3. bis 19. Mai) noch in letzter Minute verspielt. Die Auswahl von Teamchef Hermann Stadler verlor das abschließende Spiel der Qualifikations-Eliterunde am Dienstag in Bad Waltersdorf gegen die Ukraine nach einem Treffer in der Nachspielzeit mit 1:2 (1:1). Neben den Osteuropäern löste auch Frankreich das EM-Ticket.

Die ÖFB-Mannschaft, die beim Heimturner zuvor ein 1:1 gegen die Franzosen erreicht und einen 3:1-Sieg über Schweden gefeiert hatte, hätte nur einen Punkt für die Endrunden-Teilnahme benötigt. Zunächst lief es auch wunschgemäß, erzielte doch der 17-jährige Sturm-Graz-Spieler Romano Schmid nach Vorarbeit von Aldin Aganovic in der 14. Minute Österreichs verdientes Führungstor.

Den unter Siegzwang stehenden Ukrainern glückte durch Olexij Kaschtschuk von Schachtar Donezk knapp zehn Minuten später der Ausgleich. Danach schienen die Österreicher das Remis relativ souverän über die Zeit zu bringen, ehe doch noch die kalte Dusche folgte. Denn kurz vor dem Abpfiff erzielte Kaschtschuk in der 83. Minute noch das Siegestor für die Gäste. Im Parallelspiel in Gleisdorf sicherte sich Frankreich mit einem 2:0 gegen die punktlosen Schweden ungeschlagen den Gruppensieg.

Dienstag-Ergebnisse Eliterunde der U17-EM-Qualifikation – Gruppe 6:

Ukraine – Österreich 2:1 (1:1). Bad Waltersdorf, Tore: Kaschtschuk (24., 83.) bzw. Schmid (14.)

Österreich mit: Antosch – Sulzbacher, Klarer, Wallquist, Meisl – Muhr (66. Wunsch), Demaku, Schmid, Aganovic – Weyermayr (82. Bekar), Ballo (55. Schuster)

In Gleisdorf: Frankreich – Schweden 2:0 (0:0)

Beitragsbild: GEPA

CARDIFF, WALES - OCTOBER 09:  Giorgi Loria of Georgia during the FIFA 2018 World Cup Qualifier between Wales and Georgia at Cardiff City Stadium on October 9, 2016 in Cardiff, Wales.  (Photo by Michael Steele/Getty Images)

Österreichs WM-Quali-Gegner Georgien feiert 5:0-Heimsieg

via Sky Sport Austria

Tiflis (APA) – Österreichs Fußball-WM-Qualifikationsgegner Georgien hat am Dienstag in Tiflis einen freundschaftlichen Vergleich mit Lettland klar mit 5:0 (2:0) gewonnen. Die Treffer für die Gastgeber erzielten Jano Ananidze (18./Foulelfer, 77.) und Rapid-Legionär Giorgi Kvilitaia (32., 68.) jeweils im Doppelpack. Den Endstand besorgte dann noch knapp vor dem Schlusspfiff Giorgi Arabidze (90.).

Kvilitaia, der auch den Elfmeter zum Führungstor herausgeholt hatte, spielte bis zur 78. Minute. Beide Tore erzielte der 1,93 m große Rapid-Stürmer nach einem Corner, den ersten mit einem Volleyschuss ins kurze Eck, den zweiten mit einem wuchtigen Kopfball. Unmittelbar nach dem vierten Treffer war der Arbeitstag von Kvilitaia beendet.

Österreich hat im vergangenen September das WM-Quali-Auftaktspiel in Tiflis 2:1 gewonnen. Das ÖFB-Heimspiel gegen die Georgier findet am 5. September statt.

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TRAISKIRCHEN,AUSTRIA,21.AUG.14 - SOCCER - International Under-17 Youth TOTO Cup, Austria vs Germany. Image shows head coach Manfred Zsak (AUT). Photo: GEPA pictures/ Philipp Brem

ÖFB-U19 unterliegt Tschechen und verpasst EM-Qualifikation

via Sky Sport Austria

Uherske Hradiste (APA) – Österreichs Fußball-U19 hat den Sprung zur Europameisterschaft verpasst. Zum Abschluss von Qualigruppe 6 unterlag Rot-Weiß-Rot am Montagabend in Uherske Hradiste Tschechien mit 0:3 (0:1). Ein Eigentor dämpfte die Hoffnungen auf den unbedingt notwendigen Sieg schon in der zweiten Minute, im Finish kassierte man in Unterzahl noch zwei weitere Treffer. Die Gastgeber lösten souverän das EM-Ticket.

Die Truppe von Manfred Zsak geriet durch einen von Paul Sahanek unglücklich abgefälschten Ball denkbar früh in Rückstand und musste nach Rot für Michael Augustin (70.) zudem rund 20 Minuten in Unterzahl agieren. In diese Phase fielen auch die weiteren Treffer der Tschechen durch Daniel Marecek (76.) und Michal Sadilek (89.).

Letztlich wäre aber selbst ein Sieg zu wenig gewesen, da im Parallelspiel die nach zwei Partien mit Österreich punktegleichen Ungarn Schottland 2:1 besiegten. Die ÖFB-Auswahl, die mit einem 3:0 über Schottland gestartet war, war den Magyaren am Freitag mit 1:3 unterlegen. Österreich schloss die Gruppe als Dritter mit drei Punkten hinter Tschechien (9) und Ungarn (6) bzw. vor Schottland (0) ab.

 

Aktuelle Beiträge

MILTON KEYNES,ENGLAND,10.APR.17 - WOMEN SOCCER - OEFB international match, England vs Austria, test match. Image shows the team of AUT. Photo: GEPA pictures/ AMA sports/ Catherine Ivill - ATTENTION - ENG OUT

ÖFB-Frauen in WM-Quali gegen Spanien, Finnland und Serbien

via Sky Sport Austria

Nyon/Wien (APA) – Österreichs Frauen-Nationalteam trifft in der Qualifikation für die Fußball-Weltmeisterschaft 2019 auf Spanien, Finnland, Serbien und Israel. Dies ergab die Auslosung der Gruppen am Dienstag in Nyon. Die Qualifikation startet im September und läuft bis September 2018.

Nur die Gruppensieger sind für das Turnier in Frankreich in zwei Jahren fix startberechtigt. Ein weiterer Platz wird in einem Play-off der vier besten Gruppenzweiten vergeben. Die ÖFB-Frauen-Auswahl hat noch nie den Sprung zu einer WM geschafft. Bei der EM in den Niederlanden im Sommer (16. Juli bis 6. August) sind die Österreicherinnen dabei.

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VOESENDORF,AUSTRIA,29.APR.16 - SOCCER - UEFA Under-17 championship in Azerbaijan, preview, OEFB press conference. Image shows U17 head coach Andreas Heraf (AUT). Photo: GEPA pictures/ Mario Kneisl

Heraf verlässt ÖFB Richtung Neuseeland

via Sky Sport Austria

Wien (APA) – Österreichs Nachwuchs-Teamchef Andreas Heraf, der zuletzt die U18-Auswahl betreut und zudem die sportliche Leitung der Akademien innegehabt hat, wird den heimischen Fußball-Bund (ÖFB) verlassen und ab Herbst als Sportdirektor des neuseeländischen Verbandes fungieren. Heraf hatte mit seinen ÖFB-Teams insgesamt fünf EM und WM-Endrunden erreicht, sein größter Erfolg war das U19-EM-Semifinale 2014.

Der elffache ÖFB-Internationale stand seit 2008 in Diensten des ÖFB. Sportdirektor Willibald Ruttensteiner bedauerte in einer Aussendung am Montag den Abgang von Heraf und gratulierte ihm zum neuen Job beim Ozeanienmeister: “Ich bin überzeugt, dass er für die Aufgabe bestens gerüstet ist. Es spricht auch für die hochprofessionelle Arbeit in den Nachwuchs-Nationalteams, dass unsere Trainer international begehrt sind.”

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MILTON KEYNES,ENGLAND,10.APR.17 - WOMEN SOCCER - OEFB international match, England vs Austria, test match. Image shows EDITORIAL USE ONLY. No use with unauthorized audio, video, data, fixture lists, club/league logos or  live  services. Online in-match use limited to 45 images, no video emulation. No use in betting, games or single club/league/player publicationshead coach Dominik Thalhammer and Nina Burger (AUT). Photo: GEPA pictures/ AMA sports/ Catherine Ivill - ATTENTION - ENG OUT

England zeigt ÖFB-Frauen auf, “woran noch zu arbeiten ist”

via Sky Sport Austria

Milton Keynes (APA) – Für Österreichs Frauen-Fußball-Nationalteam hat es am Montagabend im Duell mit England nichts zu holen gegeben. Der mit 0:3 verlorene Test gegen den Weltranglistenvierten in Milton Keynes erfüllte trotzdem seinen Zweck. “Für uns war es ein wichtiger Test. England hat uns aufgezeigt, woran wir bis zum Sommer noch zu arbeiten haben”, resümierte ÖFB-Frauen-Teamchef Dominik Thalhammer.

Seine Elf ließ sich von einem frühen Gegentor von Ellen White (5.) nicht aus der Bahn werfen und hielt vor der Pause aufgrund eines laufintensiven und zweikampfstarken Auftritts gut mit. “Wir haben gegen ein absolutes Weltklasse-Team die erste Halbzeit sehr ausgeglichen gestaltet. Auch nach dem frühen Gegentreffer haben wir den Gegner gut unter Druck setzen können und wenig zugelassen”, analysierte der 46-Jährige. Bis auf einen von Manuela Zinsberger entschärften Christiansen-Kopfball lag das 0:2 nicht in der Luft. Auf der anderen Seite deuteten Sarah Zadrazil (36.) und Nina Burger (41.) zumindest ihre Gefährlichkeit an.

Nach dem Seitenwechsel wurde der Klasse-Unterschied vor 6.593 Zuschauern in der Heimstätte des englischen Drittligisten Milton Keynes Dons dann aber augenscheinlich. Die ÖFB-Auswahl, in der mit Kapitänin Viktoria Schnaderbeck und Laura Feiersinger zwei Stützen ihr Comeback gaben, war fast nur noch mit Defensivarbeit beschäftigt und zollte wohl auch dem kräfteraubenden Spiel der ersten Hälfte Tribut.

“Nach dem Seitenwechsel haben wir das Spiel dann nicht mehr in dieser Art und Weise kontrollieren können. England hat vor allem aufgrund der zweiten Halbzeit verdient gewonnen”, sagte Thalhammer. Trotz toller Paraden von Torfrau Zinsberger sorgten Lucy Bronze (67.) und die an allen Toren beteiligte Isobel Christiansen (85.) noch für klare Verhältnisse.

Mit der Niederlage gegen den WM-Dritten von 2015 kann der ÖFB-Coach gut leben, wurden doch im Hinblick auf die EM bewusst sehr starke Testgegner ausgesucht, um die Spielerinnen damit vertraut zu machen, was sie bei der Endrunde im Sommer in den Niederlanden (16. Juli bis 6. August) erwartet. “Ein Unentschieden wäre eine große Sensation gewesen, da hätte alles passen müssen”, weiß Thalhammer.

So gab es auch im fünften Aufeinandertreffen eine Niederlage. Wie beim letzten Auftritt in England am 25. März 2010 im Stadion der Queens Park Rangers setzte es ein 0:3. Auch in drei weiteren WM-Qualifikations-Duellen (1:4 in Amstetten 2005, 0:4 in Gillingham 2006, 0:4 in Krems 2010) war ein Punktgewinn bisher außer Reichweite. Vielleicht klappt es ja mit dem ersten Erfolgserlebnis ausgerechnet bei der in etwas mehr als drei Monaten startenden EM, da könnte es nach der Gruppenphase im Viertelfinale zu einem Wiedersehen mit England kommen.

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MILTON KEYNES,ENGLAND,10.APR.17 - WOMEN SOCCER - OEFB international match, England vs Austria, test match. Image shows Nina Burger (AUT) and Laura Bassett (ENG). Photo: GEPA pictures/ AMA sports/ Catherine Ivill - ATTENTION - ENG OUT

ÖFB-Frauen unterlagen England in Milton Keynes mit 0:3

via Sky Sport Austria

Milton Keynes (APA) – Österreichs Frauen-Fußball-Nationalteam hat am Montag das Länderspiel gegen England 0:3 verloren. Im Duell zweier EM-Starter in Milton Keynes brachten Tore von Ellen White (5.), Lucy Bronze (67.) und Isobel Christiansen (85.) die Entscheidung. Für die von Dominik Thalhammer gecoachte ÖFB-Auswahl war es der drittletzte Test vor der EM-Premiere im Sommer in den Niederlanden (16. Juli – 6. August).

Im Juni und Juli stehen noch zwei weitere Lehrgänge vor der Endrunde mit je einem Länderspiel auf dem Programm. Die in der Weltrangliste auf Rang vier liegenden Engländerinnen waren auch im fünften Vergleich mit dem Ranglisten-24. eine Nummer zu groß. Bei den fünf Niederlagen gelang den Österreicherinnen nur ein Tor – bei 18 Gegentreffern.

Die Österreicherinnen verzeichneten in England vor 6.593 Zuschauern einen klassischen Fehlstart. Nach Christiansen-Flanke setzte sich White im Duell mit der wieder fitten Kapitänin Viktoria Schnaderbeck durch und köpfelte ein (5.). Die Thalhammer-Truppe ließ sich dadurch aber nicht aus dem Konzept bringen und hielt gegen den großen Favoriten mit gutem Pressing und einem kampfstarken Auftritt dagegen. Nur bei einem Duggan-Kopfball musste sich Torfrau Manuela Zinsberger auszeichnen (31.).

Im Spiel nach vorne fehlte der ÖFB-Elf aber die nötige Durchschlagskraft, Halbchancen von Sarah Zadrazil (36.) und Nina Burger (41.) waren vor der Pause die einzige Ausbeute. Nach dem Seitenwechsel änderte sich daran nichts und die Überlegenheit der Engländerinnen wurde von Minute zu Minute deutlicher, auch weil die Kräfte bei den Gästen etwas schwanden. Bayern-München-Torfrau Zinsberger verhinderte innerhalb von weniger als einer Minute bei einer Möglichkeit von Toni Duggan sowie einer Doppelchance von Christiansen (je 50.) noch Schlimmeres.

Weitere Gegentore waren aber nur aufgeschoben und waren auch völlig leistungsgerecht. Nach einem Christiansen-Lattenschuss staubte Bronze aus kürzester Distanz ab (67.). Den Schlusspunkt setzte die starke Christiansen selbst, die damit an allen drei Treffern beteiligt war, sie verlängerte einen Houghton-Kopfball ebenfalls per Kopf ins Netz (85.). Aufseiten der Österreicherinnen verhalf Thalhammer ab der 57. Minute auch noch der wiedergenesenen Laura Feiersinger zum Comeback. Zu einem Wiedersehen der beiden Teams könnte es schon bald kommen, im EM-Viertelfinale wäre ein neuerliches Duell möglich.

Zuvor müssten die Österreicherinnen aber erst einmal in den Duellen mit der Schweiz, Frankreich und Island den Aufstieg fixieren. EM-Auftaktgegner Schweiz probte am Montag ebenfalls und musste sich dabei Norwegen auswärts mit 1:2 geschlagen geben.

 

REGENSBURG,GERMANY,22.OCT.16 - WOMEN SOCCER - OEFB international match, Germany vs Austria, test match. Image shows the team of AUT with Nina Burger, Carina Wenninger, Virginia Kirchberger, Katharina Schiechtl, Manuela Zinsberger and Sarah Puntigam (second row); Sophie Maierhofer, Nicole Billa, Verena Aschauer, Laura Feiersinger and Sarah Zadrazil (AUT/ first row). Keywords: teamphoto. Photo: GEPA pictures/ Florian Ertl

Prüfstein auf dem Weg zur EM – Auf ÖFB-Frauen wartet England

via Sky Sport Austria

Milton Keynes (APA) – Die österreichische Frauen-Fußball-Nationalmannschaft weiß um die Qualität des Gegners, der sich am Montag (20.45 Uhr) vor ihr aufbaut. Die Österreicherinnen testen in Milton Keynes gegen England. Die Engländerinnen zählen als Nummer vier der Weltrangliste auch bei der EM im Sommer in den Niederlanden (16. Juli bis 6. August) zum Favoritenkreis. Österreichs ist erstmals dabei.

Die Rollenverteilung für den EM-Test ist klar. “England ist Weltklasse und wir sind es nicht, das muss man auch anerkennen”, erklärte Österreichs Frauen-Teamchef Dominik Thalhammer. Ob des Aufschwunges der vergangenen Jahre im heimischen Damen-Bereich rechnet er sich aber Chancen aus. “Ich glaube, dass wir England fordern können und an einem ausgezeichneten Tag sogar schlagen oder einen Punkt holen können.”

Zuversichtlich stimmte ihn etwa ein achtbares 2:4 im vergangenen Oktober gegen Olympiasieger Deutschland. In den WM-Tests seien bewusst sehr schwere Gegner ausgewählt worden. “Es ist klar, dass wir in der Vorbereitung einige Spiele verlieren könnten. Das nehmen wir aber bewusst in Kauf, damit wir uns mit den Besten messen können”, erklärte Thalhammer.

ÖFB-FRAUEN QUALIFIZIEREN SICH ERSTMALS FÜR EM-ENDRUNDE

Der frühere Admira-Trainer, seit 2011 im ÖFB für Frauenfußball verantwortlich, glaubt an den Weg, den er mit seinen Damen eingeschlagen hat. “Wir wissen, dass wir aktuell noch nicht gut genug sind. Wir versuchen, uns jeden Tag zu verbessern und neue Dinge hineinzubringen.” Zuletzt wurde eine Woche in Lindabrunn am EM-Feinschliff gearbeitet.

In den Niederlanden treffen die Österreicherinnen in der Gruppe C auf die Schweiz (18. Juli), den Weltranglisten-Dritten Frankreich (22. Juli) und Island (26. Juli). Obwohl das ÖFB-Team erstmals bei einem Großereignis dabei ist, kann es auf einige internationale Erfahrung verweisen. Thalhammer stehen in England 15 Legionärinnen zur Verfügung, gleich 14 davon spielen in Deutschland.

Beim Vorbereitungsturnier auf Zypern kamen die Österreicherinnen Anfang März nach einem 1:3 im Entscheidungsspiel gegen Schottland dennoch nicht über Rang acht hinaus. “Natürlich hätten wir gerne gewonnen, aber dieses Jahr hatten wir andere Ziele”, erklärte Thalhammer. “Wir wollten uns weiterentwickeln, in unserem Spiel flexibler werden. Das hat nicht immer gleich funktioniert.”

Aus schlechten Entscheidungen, die man im Spiel getroffen habe, müsse man lernen. “Das beunruhigt uns nicht”, betonte der Frauen-Teamchef. “Vielleicht muss man manchmal einen Schritt zurück machen, um dann wieder zwei nach vorne zu machen.” Die nächste Chance, die EM-Reifeprüfung abzulegen, bietet sich am Montagabend in Milton Keynes.

 

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VIENNA,AUSTRIA,14.MAR.17 - SOCCER - FIFA World Cup 2018, european qualifiers, OEFB international match, Austria vs Moldova and friendly match, Austria vs Finland, preview, press conference, squad nomination team AUT. Image shows head coach Marcel Koller (AUT). Photo: GEPA pictures/ Christian Ort

Österreich in FIFA-Weltrangliste auf Platz 36 zurückgefallen

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Wien/Zürich (APA) – Österreichs Fußball-Nationalteam hat in der am Donnerstag veröffentlichten FIFA-Weltrangliste zwei Plätze verloren und ist nun auf Platz 36 zu finden. Neuer Spitzenreiter ist Rekordweltmeister Brasilien, der sich als erstes und bisher einziges Team sportlich für die WM 2018 in Russland qualifiziert hat. Mit dem achten Quali-Sieg en suite verdrängte die “Selecao” Argentinien von Platz eins.

 

Dreierkette für Koller auch in Irland eine Option

via Sky Sport Austria

Innsbruck (APA) – Österreichs Fußball-Teamchef Marcel Koller hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, das neue 3-4-3-System auch im nächsten WM-Qualifikationsspiel am 11. Juni in Irland zur Anwendung zu bringen. Im Test am Dienstag gegen Finnland (1:1) waren Abstimmungsprobleme augenscheinlich. Vor dem Gastspiel in Dublin haben die Österreicher aber zehn Tage Zeit, um weiter an der Alternative zu feilen.

Ihre Feuertaufe hatte die Dreierkette bei der EM in Frankreich gegen Island erfahren. Das 1:2 bedeutete damals das Turnier-Aus. “Wir haben es früher schon versucht. Wir sind jetzt wieder ein bisschen weiter”, meinte Koller am Mittwoch in seiner Nachbetrachtungs-Pressekonferenz in Innsbruck. “Dass es noch nicht 100-prozentig klappt, ist auch jedem klar, und dass es Zeit braucht, bis es voll sitzt.”

 

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Einen Einsatz der neuen Formation in Dublin wollte Koller nicht ausschließen. “Es ist so, dass wir diese Sicherheit brauchen”, erklärte der Schweizer. “Zehn Tage sind ein bisschen mehr als normal. Das heißt, dass wir gut vorbereitet in dieses Spiel gehen. Wir wollen das noch einmal einüben.” Erst dann werde eine Entscheidung fallen.

Ein Problem könnte laut Koller sein, dass mehrere Spieler nicht von Beginn des ab 31. Mai im Burgenland geplanten Camps an zur Verfügung stehen. Am 1. Juni ist das Finale des ÖFB-Cups angesetzt, erst am Tag danach endet für Marc Janko die Meisterschaft in der Schweiz. Und David Alaba könnte mit Bayern München auch noch das Champions-League-Finale am 3. Juni bestreiten.

Die Iren blieben zuletzt gegen Wales (0:0) und Island (0:1) zweimal ohne Treffer. Koller will die Videos genau studieren. “Wir kennen die Iren. Ich glaube nicht, dass sie ihre Spielweise groß ändern werden.” Das gilt auch für das ÖFB-Team. Eine im Fußball immer öfter praktizierte Abkehr vom Ballbesitz als Ziel kommt für Koller nicht infrage. “Wir wollen den Ball haben, dann kann man Tore schießen und bekommt keine.”

Der erste Lehrgang des Jahres war von Verletzungen, Erkältungen und Sperren beeinträchtigt. Für den Teamchef ist es teil seines Jobs, damit umgehen zu können. Nicht zuletzt ob des Ausfalles von Marko Arnautovic ist auch in Irland Improvisation gefordert. Koller: “Es geht für uns darum, irgendeine Formation zu finden, die standhalten kann.”

Nachhaltig aufgedrängt hat sich gegen Finnland niemand. Zumindest für die Debütanten Florian Grillitsch und Stefan Lainer gab es Lob vom Trainer. “Für mich war das ein sehr guter Auftritt”, sagte Koller. “Sie haben ruhig nach vorne gespielt. Es ist schön, wenn sie das umsetzen können.” Dadurch entstehe mehr Konkurrenz. “Das heißt auch für die Gestandenen, dass man sich nicht zurücklehnen kann.”

 

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Das ÖFB-Tor hütete wie schon in der WM-Quali gegen Moldau (2:0) Heinz Lindner. Der Reservist von Eintracht Frankfurt scheint ob der Knieverletzung von Robert Almer auch für Irland in der Pole Position. Sein Vertrag in Frankfurt läuft mit Saisonende aus. Lindner bestätigte, dass er einen Clubwechsel anstrebt: “Ich muss auf Vereinsebene schauen, dass ich wieder zum Spielen komme.”

Das würde auch Koller begrüßen. “Es ist wichtig, zu spielen und Spielpraxis zu holen.” Das sei aber auch eine Frage von Vertragssituation und Angeboten. Nur auf die Einsatzminuten kommt es Koller nicht an. Schon Almer habe als Club-Ersatzmann im Team gute Leistungen gezeigt. “Es ist wichtig, dass man die Qualität hat, das ist nicht nur bei den Torhütern so. Nicht jeder Spieler hat die Qualität, Nationalspieler zu sein.”

Eine besondere Qualität hat Arnautovic. Dass Koller dessen Idee nachkommt, trotz der Sperre den Irland-Lehrgang mitzumachen, gilt als unwahrscheinlich. “Für ihn ist es eigentlich Urlaubszeit, das werden wir noch entscheiden”, sagte der 56-Jährige. Möglicherweise könne Arnautovic zum Spiel nach Dublin kommen. “Ich glaube, dass es nicht das Optimalste ist, wenn er mittrainiert.”

 

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Seine Kollegen sollen die Dreierkette festigen. Schon im Schlüsselspiel des Jahres 2016 gegen Island hätte sie laut Koller rein taktisch gepasst, die Chancen seien aber nicht genutzt worden. Gegen Moldau hätte die Ausbeute ebenfalls höher sein können, gegen die Finnen lief das Spiel erst nach der Umstellung auf die altbewährte Viererkette besser.

“Es war schon auch auf das System zurückzuführen, dass man nicht weiß, ob man angreifen oder abwarten soll”, schilderte Koller einige Unsicherheiten vor der Pause. Bei seiner Irland-Entscheidung für oder gegen die Dreierkette will er aber mehrere Faktoren einbeziehen. “Es ist wichtig, dass wir nicht nur auf die Ergebnisse schauen, sondern wie ist die Situation und das Selbstvertrauen der Spieler, das auszuführen.”

 

Arnautovic erfüllt jungem Fan Selfie-Wunsch und schützt ihn vor Security

via Sky Sport Austria

Für das Nationalteam ist Marko Arnautovic nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz eine zentrale Figur. Auf dem Rasen macht er oft den Unterschied aus, so auch gestern Abend im Testspiel gegen die Finnen: Der Stoke-Legionär war nach seiner Einwechslung der beste Mann am Platz und erzielte obendrein noch ein herrliches Tor zum zwischenzeitlichen 1:0 für Österreich. Im WM-Qualifikations-Spiel in Irland wird der Ex-Bremer auf Grund einer Gelbsperre fehlen – ein herber Verlust für den ÖFB, auch wenn sich Arnautovic selbst im Nationalteam nicht für unersetzbar hält.

Abseits des Platzes lässt er Fan-Herzen höher schlagen – Zeit für sie nimmt sich der 27-Jährige immer. So auch gestern Abend in Innsbruck. Ganz wichtig für den jungen Burschen: Arnautovic hielt “seine Hand schützend über ihn” vor einem Security-Mann, der ihn vom Feld bringen wollte.

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Auch schon beim Trainingsauftakt wurden diverse Selfie-Wünsche erfüllt. Selbst kleinere technische Schwiergkeiten kann Arni für seine Fans meistern.

Bildquelle: GEPA

INNSBRUCK,AUSTRIA,28.MAR.17 - SOCCER - OEFB international match, Austria vs Finland, friendly match. Image shows Marko Arnautovic (AUT). Photo: GEPA pictures/ Andreas Pranter

Arnautovic hält sich im ÖFB-Team nicht für “unersetzbar”

via Sky Sport Austria

Innsbruck (APA) – Ausgerechnet der derzeit wohl am schwersten zu ersetzende Spieler fehlt der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft am 11. Juni im Schlüsselspiel der WM-Qualifikation in Irland. Seine Bedeutung für das ÖFB-Team hat Marko Arnautovic am Dienstag in Innsbruck nicht nur mit seinem Tor im Test gegen Finnland (1:1) eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

“Es ist nicht so, dass ich unersetzbar bin”, sagte Arnautovic. Der Stoke-Legionär weiß mittlerweile um die unnötige Gelbsperre, die er sich für Dublin eingehandelt hat. “Es tut natürlich weh, aber das ist Fußball. Nach Irland bin ich wieder dabei.”

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Arnautovic betonte das Vertrauen in seine Teamkollegen. “Wer statt mir spielt, wird seine Sache sicher gut machen, wird alles geben”, meinte der 27-Jährige. “Alle Spieler von uns haben eigene Qualitäten. Wir haben sehr gute Spieler in der Mannschaft und irgendeiner wird es schon richten.”

Gegen Finnland musste es er selbst richten. Teamchef Marcel Koller brachte Arnautovic trotz seines Ausfalles in Irland zur Pause, um das bis dahin nicht sehr kreative ÖFB-Spiel zu beleben. Der Wiener dankte es ihm mit seinem 14. Länderspiel-Tor, dem dritten in Innsbruck.

Ist Marko Arnautovic im Nationalteam ersetzbar?

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“Es gibt aktuell nur einen Arnautovic in Österreich. Dass er schwer zu ersetzen ist, wissen wir nicht erst seit diesem Spiel”, betonte Koller. “Es ist schwierig, auf einen Spieler zu verzichten, der mit so viel Power und mit so viele Spielwitz vorne reindrückt.”

Der Teamchef erinnerte aber daran, dass auch David Alaba in der erfolgreichen EM-Qualifikation für Frankreich 2016 gegen Russland zweimal gefehlt hatte. “Das war auch ein schwerwiegender Ausfall”, sagte der Schweizer. Sein Team gewann beide Partien mit 1:0. “Da haben wir als Gruppe jeder ein bisschen mehr gegeben, um das zu kompensieren. Jeder muss noch eine Schippe drauflegen.”

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Wer Arnautovic im Juni auf dem linken Flügel vertreten könnte, ließ Koller vorerst offen. Gegen die Finnen versuchte er es mit Allrounder Alessandro Schöpf. Der Tiroler legte die Rolle allerdings etwas zentraler an. “Ohne Arnautovic müssen sie ein bisschen einen anderen Stil spielen”, meinte auch Finnlands Teamchef Markku Kanerva. “Man muss es als Team kompensieren, man braucht eine andere Strategie.”

Nicht nur für den Coach des Testspiel-Gegners ist Arnautovic der Schlüsselspieler in der ÖFB-Offensive. “Es stimmt, er macht den Unterschied”, sagte Kanerva. “Auch wenn Messi bei Barcelona oder Ronaldo bei Real Madrid fehlt, bereitet das dem Trainer Kopfschmerzen.”

(Schluss) haz/tb
during the International Friendly match between Republic of Ireland and Iceland at Aviva Stadium on March 28, 2017 in Dublin, Ireland.

0:1-Heimniederlage von ÖFB-Quali-Gegner Irland gegen Island

via Sky Sport Austria

Dublin/St. Denis/Paris/Amsterdam (APA) – Österreichs WM-Qualifikationsgegner Irland hat am Dienstagabend eine 0:1-Heimniederlage gegen EM-Viertelfinalist Island bezogen. Linksverteidiger Hördur Magnusson vom englischen Zweitligisten Bristol City erzielte vor 37.241 Zuschauern in Dublin das Goldtor (21.). Auch die Spitzenpartie des freundschaftlichen Länderspielabends endete mit einer 0:2-Heimniederlage Frankreichs gegen Spanien.

Dabei hatten die Franzosen in der 48. Minute den vermeintlichen Führungstreffer durch Antoine Griezmann bejubelt. Diesem wurde aber nach Intervention des Videoschiedsrichters zurecht die Anerkennung verweigert. Der in einem TV-Bus vor dem Stade de France stationierte Supervisor meldete dem Referee auf dem Feld die knappe Abseitsposition beim Abspiel, das die Aktion eingeleitet hatte.

Das erste Tor fiel dann 20 Minuten später auf der anderen Seite, als David Silva einen umstrittenen Foulelfer sicher verwandelte (68.). Beim zweiten spanischen Treffer von Milan-Stürmer Gerard Deulofeu, der erst in der 67. Minute eingewechselt worden war und bereits den Elfer herausgeholt hatte, informierte der Videoschiedsrichter das Gespann auf dem Feld erneut. Diesmal war es hauchdünn kein Abseits (77.), weshalb das 2:0 zurecht zählte.

Die stolze niederländische Fußball-Nation, Quali-Gegner der klar auf WM-Kurs liegenden Franzosen, kassierte in Amsterdam die nächste Pleite. Unter Interimstrainer Fred Grim, der anstelle des nach dem 0:2 im WM-Quali-Spiel in Bulgarien entlassenen Bondscoach Danny Blind beim WM-Dritten auf der Bank saß, setzte es eine 1:2-Niederlage gegen Italien. Die Treffer erzielten allesamt Gästespieler, denn die kurzzeitige Führung der Niederländer resultierte aus einem Eigentor von Verteidiger Alessio Romagnoli (10.). Gleich danach besorgte aber Inter-Stürmer Eder den Ausgleich (11.). Juventus-Abwehrchef Leonardo Bonucci traf zum Endstand (32.).

Und auch Europameister Portugal musste sich im Heimspiel gegen Schweden nach 2:0-Pausenführung noch 2:3 geschlagen geben. Kapitän Cristiano Ronaldo stellte in seiner Heimatstadt Funchal in der 18. Minute nach Maßflanke von Gelson Martins auf 1:0. Es war bereits das 71. Länderspieltor des 32-jährigen Weltfußballers. Auch beim zweiten Treffer leistete Sporting-Lissabon-Flügelspieler Martins die Vorarbeit, denn seinen Querpass im Strafraum bugsierte der schwedische Innenverteidiger Andreas Granqvist ins eigene Tor (34.). Ein Doppelpack von Krasnodar-Legionär Viktor Claesson (57., 76.) und ein Last-Minute-Eigentor von Joao Cancelo (93.) brachte den Schweden aber noch den Sieg.

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INNSBRUCK,AUSTRIA,28.MAR.17 - SOCCER - OEFB international match, Austria vs Finland, friendly match. Image shows Sakari Mattila (FIN) and Marko Arnautovic (AUT). Photo: GEPA pictures/ Florian Ertl

Österreich in Länderspiel gegen Finnland nur 1:1

via Sky Sport Austria

Innsbruck (APA) – Die österreichische Fußball-Nationalmannschaft hat am Dienstag im Testspiel gegen Finnland nicht überzeugt. Die Österreicher kamen in Innsbruck nach einer über weite Strecken durchwachsenen Leistung nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus. Die Tore vor 13.700 Zuschauern im Tivoli Stadion Tirol erzielten die jeweils eingewechselten Marko Arnautovic (62.) bzw. Fredrik Jensen (75.).

Arnautovic traf nach einem Corner von Zlatko Junuzovic und Kopfball-Vorarbeit von Sebastian Prödl aus kurzer Distanz. Der Stoke-Legionär fehlt im nächsten, so wichtigen WM-Qualifikationsspiel am 11. Juni in Dublin gegen Irland allerdings gesperrt. Die Finnen schlugen durch einen Weitschuss von Jensen, der perfekt ins linke Eck passte, zurück.

ÖFB-Teamchef Marcel Koller begann wie zuletzt beim 2:0-Sieg in der WM-Quali gegen die Republik Moldau in der Defensive mit einer Dreierkette. Davor bildeten Junuzovic und David Alaba, erneut Kapitän, das zentrale Mittelfeld.

Im Sturmzentrum erhielt Martin Harnik den Vorzug gegenüber Guido Burgstaller und Marc Janko. Unterstützt wurde er in der Offensive von Marcel Sabitzer und Alessandro Schöpf. Dazu rückte links im Mittelfeld auch Markus Suttner ins Team.

Die Österreicher hatten in der Anfangsphase offensichtlich mit Abstimmungsproblemen zu kämpfen. Mehrere Spieler befanden sich zu Besprechungen bei Koller an der Outlinie. In Pressingsituationen kam das ÖFB-Team kaum. Auch der Spielaufbau über die drei Innenverteidiger Aleksandar Dragovic, Prödl und Martin Hinteregger funktionierte nicht wie gewünscht.

Den ersten Warnschuss gaben die Finnen ab. Ein Lochpass von Yabhoubi hebelte die ÖFB-Defensive aus, Teemu Pukki tauchte alleine vor Torhüter Heinz Lindner auf, schoss aber drüber (4.). Die Finnen, Nummer 99 der FIFA-Weltrangliste, waren anfangs gar die gefährlichere Mannschaft. Thomas Lam verfehlte das kurze Eck (29.), Perparim Hetemaj köpfelte drüber (30.).

Erst in der Schlussphase der ersten Hälfte kamen die Österreicher besser ins Spiel. Bei einem Alaba-Freistoß musste Finnland-Keeper Lukas Hradecky erstmals eingreifen (34.). Auch bei der ersten wirklich guten Aktion der Österreicher war Lindners Clubkollege bei Eintracht Frankfurt auf dem Posten. Sabitzer hatte Alaba gefunden, dessen Querpass verwertete der Tiroler Schöpf bei seinem ersten Auftritt auf dem Tivoli nicht (41.).

Nach Seitenwechsel kehrte Koller zum 4-2-3-1 zurück. Hinteregger rückte nach links, Stefan Lainer kam als Rechtsverteidiger zu seiner Länderspiel-Premiere. Dazu kam mit Bremen-Legionär Florian Grillitsch statt Alaba, dem der Teamchef ob der vielen Spiele mit Bayern München 90 Minuten ersparen wollte, ein zweiter Debütant. Janko trug als neue Solospitze die Kapitänsschleife, auf dem linken Flügel kam Arnautovic.

Den Rhythmus fanden die Österreich auch mit ihrem “alten” System nicht vollends, auch wenn mehr Schwung im Spiel war. Arnautovic gelang nach einer Standardsituation das 1:0 – sein 14. Tor im 62. Länderspiel. Mit seinem ersten Treffer im ersten Länderspiel besorgte der 19-jährige Jensen 13 Minuten später den Ausgleich – das erste ÖFB-Gegentor nach davor zwei Zu-Null-Spielen.

Die Österreicher kamen vorerst nicht über harmlose Schüsse von Janko (48., 69.) und Hinteregger (73., 79.) hinaus. In Minute 80 wurde es aber noch einmal richtig gefährlich: Janko scheiterte zuerst an Hradecky, Sekunden später köpfelte der Basel-Stürmer aus ausgezeichneter Position drüber.

Das ÖFB-Team ist zwar auch nach elf Länderspiel-Auftritten in Innsbruck weiter ungeschlagen. Gegen die Finnen reichte es im elften Duell aber zum dritten Mal nicht für einen Sieg. Ernst wird es erst in zweieinhalb Monaten wieder. Dann gilt es für die Österreicher in Irland zu punkten, wollen sie ihre Chancen auf die WM-Teilnahme 2018 in Russland wahren.

Beitragsbild: GEPA

BRUSSELS, BELGIUM - MARCH 25:  Dries Mertens of Belgium in action during the FIFA 2018 World Cup Group H  Qualifier match between Belgium and Greece at Stade Roi Baudouis on March 25, 2017 in Brussels, Belgium.  (Photo by Dean Mouhtaropoulos/Getty Images)

WM-Gastgeber Russland erreicht 3:3 gegen Belgien

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Sotschi (APA) – Fußball-WM-Gastgeber Russland hat am Dienstag mit einem Last-Minute-Tor die nächste Heimniederlage vermieden. Die “Sbornaja”, die am Freitag in Krasnodar der Elfenbeinküste 0:2 unterlegen war, erreichte in der ersten Partie im renovierten Olympiastadion “Fischt” in Sotschi gegen den Weltranglisten-Fünften Belgien nach 1:3-Pausenrückstand noch ein leistungsgerechtes 3:3.

Die Hausherren erwischten durch ein Tor von Viktor Wasin in der dritten Minute einen Traumstart. Doch nach diesem Schock übernahmen die Belgier das Kommando. Everton-Stürmer Kevin Mirallas erzielte aus einem umstritten Foulelfmeter den Ausgleich (17.), ehe Crystal-Palace-Angreifer Christian Benteke mit zwei Kopfball-Treffern kurz vor der Pause (42., 45.) die Gäste mit 3:1 in Führung schoss.

Die Russen steckten aber nicht auf und kamen Mitte der zweiten Hälfte nach einem Schnitzer der belgischen Abwehr durch Alexej Mirantschuk (74.) zum Anschlusstreffer. Das Tor zum 3:3-Endstand besorgte Alexander Bucharow in der 92. Minute unmittelbar vor dem Abpfiff. Nach diesem achtbaren Remis gegen den WM- und EM-Viertelfinalisten wird der Druck auf den russischen Nationaltrainer Stanislaw Tschertschessow – der ehemalige Innsbruck-Tormann und -Trainer ist seit August des Vorjahres im Amt – wohl wieder nachlassen.

Sotschi ist einer der vier Spielorte beim Confederations Cup von 17. Juni bis 2. Juli im WM-Gastgeberland. Zuvor wird die russische Mannschaft noch im Mai und Juni ein zweiwöchiges Trainingslager in Tirol absolvieren.

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BAD WALTERSDORF,AUSTRIA,28.MAR.17 - SOCCER - UEFA European Under-17 Championship, qualifiers, Elite round, OEFB international match, Austria vs Ukraine. Image shows Christoph Weyermayr (AUT). Photo: GEPA pictures/ Markus Oberlaender

ÖFB-U17 verspielt in letzter Minute gegen Ukraine EM-Ticket

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Bad Waltersdorf/Gleisdorf (APA) – Österreichs U17-Fußball-Nationalteam hat die Teilnahme an der EM in Kroatien (3. bis 19. Mai) noch in letzter Minute verspielt. Die Auswahl von Teamchef Hermann Stadler verlor das abschließende Spiel der Qualifikations-Eliterunde am Dienstag in Bad Waltersdorf gegen die Ukraine nach einem Treffer in der Nachspielzeit mit 1:2 (1:1). Neben den Osteuropäern löste auch Frankreich das EM-Ticket.

Die ÖFB-Mannschaft, die beim Heimturner zuvor ein 1:1 gegen die Franzosen erreicht und einen 3:1-Sieg über Schweden gefeiert hatte, hätte nur einen Punkt für die Endrunden-Teilnahme benötigt. Zunächst lief es auch wunschgemäß, erzielte doch der 17-jährige Sturm-Graz-Spieler Romano Schmid nach Vorarbeit von Aldin Aganovic in der 14. Minute Österreichs verdientes Führungstor.

Den unter Siegzwang stehenden Ukrainern glückte durch Olexij Kaschtschuk von Schachtar Donezk knapp zehn Minuten später der Ausgleich. Danach schienen die Österreicher das Remis relativ souverän über die Zeit zu bringen, ehe doch noch die kalte Dusche folgte. Denn kurz vor dem Abpfiff erzielte Kaschtschuk in der 83. Minute noch das Siegestor für die Gäste. Im Parallelspiel in Gleisdorf sicherte sich Frankreich mit einem 2:0 gegen die punktlosen Schweden ungeschlagen den Gruppensieg.

Dienstag-Ergebnisse Eliterunde der U17-EM-Qualifikation – Gruppe 6:

Ukraine – Österreich 2:1 (1:1). Bad Waltersdorf, Tore: Kaschtschuk (24., 83.) bzw. Schmid (14.)

Österreich mit: Antosch – Sulzbacher, Klarer, Wallquist, Meisl – Muhr (66. Wunsch), Demaku, Schmid, Aganovic – Weyermayr (82. Bekar), Ballo (55. Schuster)

In Gleisdorf: Frankreich – Schweden 2:0 (0:0)

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CARDIFF, WALES - OCTOBER 09:  Giorgi Loria of Georgia during the FIFA 2018 World Cup Qualifier between Wales and Georgia at Cardiff City Stadium on October 9, 2016 in Cardiff, Wales.  (Photo by Michael Steele/Getty Images)

Österreichs WM-Quali-Gegner Georgien feiert 5:0-Heimsieg

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Tiflis (APA) – Österreichs Fußball-WM-Qualifikationsgegner Georgien hat am Dienstag in Tiflis einen freundschaftlichen Vergleich mit Lettland klar mit 5:0 (2:0) gewonnen. Die Treffer für die Gastgeber erzielten Jano Ananidze (18./Foulelfer, 77.) und Rapid-Legionär Giorgi Kvilitaia (32., 68.) jeweils im Doppelpack. Den Endstand besorgte dann noch knapp vor dem Schlusspfiff Giorgi Arabidze (90.).

Kvilitaia, der auch den Elfmeter zum Führungstor herausgeholt hatte, spielte bis zur 78. Minute. Beide Tore erzielte der 1,93 m große Rapid-Stürmer nach einem Corner, den ersten mit einem Volleyschuss ins kurze Eck, den zweiten mit einem wuchtigen Kopfball. Unmittelbar nach dem vierten Treffer war der Arbeitstag von Kvilitaia beendet.

Österreich hat im vergangenen September das WM-Quali-Auftaktspiel in Tiflis 2:1 gewonnen. Das ÖFB-Heimspiel gegen die Georgier findet am 5. September statt.

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TRAISKIRCHEN,AUSTRIA,21.AUG.14 - SOCCER - International Under-17 Youth TOTO Cup, Austria vs Germany. Image shows head coach Manfred Zsak (AUT). Photo: GEPA pictures/ Philipp Brem

ÖFB-U19 unterliegt Tschechen und verpasst EM-Qualifikation

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Uherske Hradiste (APA) – Österreichs Fußball-U19 hat den Sprung zur Europameisterschaft verpasst. Zum Abschluss von Qualigruppe 6 unterlag Rot-Weiß-Rot am Montagabend in Uherske Hradiste Tschechien mit 0:3 (0:1). Ein Eigentor dämpfte die Hoffnungen auf den unbedingt notwendigen Sieg schon in der zweiten Minute, im Finish kassierte man in Unterzahl noch zwei weitere Treffer. Die Gastgeber lösten souverän das EM-Ticket.

Die Truppe von Manfred Zsak geriet durch einen von Paul Sahanek unglücklich abgefälschten Ball denkbar früh in Rückstand und musste nach Rot für Michael Augustin (70.) zudem rund 20 Minuten in Unterzahl agieren. In diese Phase fielen auch die weiteren Treffer der Tschechen durch Daniel Marecek (76.) und Michal Sadilek (89.).

Letztlich wäre aber selbst ein Sieg zu wenig gewesen, da im Parallelspiel die nach zwei Partien mit Österreich punktegleichen Ungarn Schottland 2:1 besiegten. Die ÖFB-Auswahl, die mit einem 3:0 über Schottland gestartet war, war den Magyaren am Freitag mit 1:3 unterlegen. Österreich schloss die Gruppe als Dritter mit drei Punkten hinter Tschechien (9) und Ungarn (6) bzw. vor Schottland (0) ab.

 

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