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Aktuelle Beiträge

VIENNA,AUSTRIA,24.MAR.17 - SOCCER - FIFA World Cup 2018, european qualifiers, OEFB international match, Austria vs Moldova. Image shows Marcel Sabitzer (AUT). Photo: GEPA pictures/ Mario Kneisl

Sabitzer fällt für WM-Qualifikationsspiel gegen Irland aus

via Sky Sport Austria

Wien (APA) – Österreichs Fußball-Nationalmannschaft muss im WM-Qualifikationsspiel am 11. Juni in Dublin gegen Irland auf Marcel Sabitzer verzichten. Der Leipzig-Legionär laboriert an einer Verletzung im Oberarm und fällt vier bis fünf Wochen aus, wie der ÖFB am Freitag mitteilte. Für den Steirer wurde Florian Klein (VfB Stuttgart) nachnominiert.

Damit hat sich für Teamchef Marcel Koller die Personalsituation vor der richtungsweisenden Partie weiter verschärft. Dem Schweizer stehen auch die gesperrten Marko Arnautovic und Stefan Ilsanker sowie die verletzten Alessandro Schöpf, Robert Almer und Andreas Lukse nicht zur Verfügung.

Beitragsbild: GEPA

KOLLER BERUFT ZWEI NEUE GESICHTER IN DEN KADER FÜR DAS IRLAND-SPIEL

 

Gregoritsch beruft Kader für U21-EM-Quali-Auftakt ein

via Sky Sport Austria

Das ÖFB-U21-Nationalteam startet am 8. Juni gegen Gibraltar in die Qualifikation für die UEFA U21 EURO 2019 in Italien und San Marino. Gespielt wird um 20.30 Uhr im Sonnenseestadion Ritzing.

Am 12. Juni steht ebenfalls in Ritzing ein freundschaftliches Länderspiel gegen Ungarn auf dem Programm (18.00 Uhr).

Die Mannschaft von Werner Gregoritsch trifft am Sonntag, 4. Juni in Bad Erlach zusammen.

Im Rahmen der EM-Qualifikation geht es für Österreich in der Gruppe 7 weiters gegen Serbien, Russland, Mazedonien und Armenien.

Der KADER

Tor: GARTLER Paul (KSV 1919), HADZIKIC Osman (FK Austria Wien), SCHLAGER Alexander (FAC Wien)

Verteidigung: BAUMGARTNER Dominik (FC Wacker Innsbruck), FRIEDL Marco (FC Bayern München), GLUHAKOVIC Petar (FK Austria Wien), INGOLITSCH Sandro (FC Liefering), LERCHER Michael (FC Wacker Innsbruck), LIENHART Philipp (Real Madrid CF), POSCH Stefan (TSG 1899 Hoffenheim), MARANDA Manuel (FC Admira Wacker Mödling), MARESIC Dario (SK Puntigamer Sturm Graz), THURNWALD Manuel (SK Rapid Wien), WÖBER Maximilian (SK Rapid Wien)

Mittelfeld: HORVATH Sascha (SK Puntigamer Sturm Graz), KARIC Emir (FC Liefering), MALICSEK Philipp (SK Rapid Wien), PROKOP Dominik (FK Austria Wien), TEKIR Rami (FC Liefering)

Sturm: GRBIC Adrian (FAC Wien), JAKUPOVIC Arnel (FC Empoli), WOLF Hannes (FC Liefering), KVASINA Marko (FK Austria Wien)

Auf Abruf: KREIDL Johannes (1. FC Nürnberg), SCHÜTZENAUER Tobias (SK Puntigamer Sturm Graz); CANADI Marcel (Borussia Mönchengladbach), DORTA Felipe (FC Wacker Innsbruck), ERTLTHALER Julius (SV Mattersburg), FILIP Oliver (FC Liefering), GASHI Albin (SK Rapid Wien), GUGGANIG David (WSG Swarovski Wattens), HAAS Manuel (KSV 1919), HASENHÜTTL Patrick (FC Ingolstadt), JONOVIC Stefan (FK Austria Wien), LOVRIC Sandi (SK Puntigamer Sturm Graz), RABITSCH Christoph (RZ Pellets WAC), SCHMIDT Patrick (FC Admira Wacker Mödling), SEIDL Philipp (SK Puntigamer Sturm Graz), TURSCH Lukas (FAC Wien), ZIVOTIC Nikola (Cashpoint SCR Altach)

Schöttel soll Nachfolger von Heraf beim U19-Nationalteam werden

Bild: GEPA

GROEDIG,AUSTRIA,02.APR.16 - SOCCER - tipico Bundesliga, SV Groedig vs SK Sturm Graz. Image shows head coach Peter Schoettel (Groedig). Photo: GEPA pictures/ Mathias Mandl

Peter Schöttel wird Nachfolger von Andreas Heraf beim ÖFB

via Sky Sport Austria

Der ÖFB ist bei der Suche nach einem Nachfolger für Andreas Heraf, der ab Herbst als Sportdirektor des neuseeländischen Fußball-Verbandes agiert, fündig geworden. Peter Schöttel übernimmt den Posten des Nachwuchs-Teamchefs und wird das künftige U19-Nationalteam des Jahrgangs 1999 betreuen. Der 50-jährige Wiener übernimmt zudem mit 1. Juni die sportliche Leitung der Landesverbands Ausbildungs Zentren (LAZ) Ost in Zusammenarbeit mit Hermann Stadler, der die LAZ West betreut. Desweitern wird Schöttel mit der Mitarbeit am Projekt12 betraut.

ÖFB-Sportdirektor Willi Ruttensteiner:
„Mit Peter Schöttel konnten wir einen ausgezeichneten Trainer verpflichten. Durch seine Erfahrung als Spieler wie auch als Trainer im Nachwuchs- und Profibereich kann er auf ein breites Wissen zurückgreifen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und bin überzeugt, dass er dieses Wissen nicht nur hervorragend an die jungen Nationalspieler weitergeben kann, sondern auch in der Spielerentwicklung der 10 bis 14-Jährigen viel bewirken wird.“

Der bisherige sportliche Leiter der LAZ Ost und Süd, Mag. Rupert Marko, wird sportlicher Leiter der Akademien und übernimmt somit die Agenden von Andreas Heraf in diesem Bereich.

Nach Sky-Informationen waren neben dem ehemaligen Rapid-Trainer Schöttel auch Klaus Schmidt und Oliver Lederer aussichtsreiche Kandidaten für den Posten.

Zuletzt war Schöttel in der Saison 2015/16 Trainer des SV Grödig. Das Engagement endete aber bereits nach einer Saison, da die Salzburger den Klassenerhalt nicht schafften und anschließend freiwillig in die Regionalliga abstiegen.

 

Koller kritisiert Einstellung der Spieler – Ulmer im Kreuzfeuer

via Sky Sport Austria

ÖFB-Teamchef Marcel Koller wirkte bei der heutigen Kaderbekanntgabe für das WM-Qualifikationsspiel gegen Irland sehr aufgebracht und emotional. Grund dafür, sei die fehlende Einstellung einiger Spieler. Ins Kreuzfeuer der Kritik geriet Salzburg-Spieler Andreas Ulmer. Koller wollte den Linksverteidiger in den Kader für das wichtige Spiel in Dublin berufen, kassierte von Ulmer jedoch eine Absage. Der 31-jährige Verteidiger von Red Bull Salzburg hat am Wochenende des Irland-Spiels seine Hochzeit geplant.

Hochzeit statt ÖFB-Team

“Er war hinter Fuchs und Suttner Nummer drei. Wir wollten ihn jetzt eigentlich aufbieten, er hat aber leider was anderes vor – hat da seine Heirat geplant”, erklärte der Schweizer auf der Pressekonferenz. Fuchs war nach der EM 2016 aus dem Nationalteam zurückgetreten. Markus Suttner gab vor wenigen Wochen seinen Abschied aus dem Nationalteam bekannt. Ulmer kam in der Ära Koller bisher nur auf einen Kurzeinsatz beim Testpiel gegen Brasilien (1:2) im November 2014 und war seither nicht mehr im Kader des ÖFB-Teams.

Koller über Andres Ulmer
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Das ist ist ein Spieler, der jetzt jahrelang – leider für ihn – nur auf Abruf war, aber wenn er jetzt eine Hochzeit plant, während eines Teamlehrgangs…”, kritisierte Koller den Salzburger Linksverteidiger.
Auf die Frage ob die Tür für Ulmer jetzt endgültig zu sei, antwortete der 56-jährigen Schweizer: “Ja, ich kann sowas nicht nachvollziehen, tut mir Leid.”

Auch wenn Teamchef Koller Ulmer als Nummer drei hinter Fuchs und Suttner bezeichnete, spiegelt sich das in den letzten Aufstellungen des Nationalteams nicht wider. Denn anstatt auf Suttner, Ulmer oder Alaba als Nachfolger von Fuchs zu setzen, experimentierte Koller mit anderen Varianten. In den WM-Quali-Spielen gegen Wales (2:2), in Serbien (3:2-Niederlage) und gegen Irland (0:1-Niederlage) versuchte es der Schweizer mit dem gelernten Innenverteidiger Kevin Wimmer. In den letzten Partien lief das ÖFB-Team zumeist mit einer Dreierkette bestehend aus drei gelernten Innenverteidigern auf.

Salzburg informierte ÖFB über Knieblessur Ulmers

Salzburg hat sich angesichts der Äußerungen von ÖFB-Teamchef Marcel Koller zu Andreas Ulmer verwundert gezeigt. Koller sei aber sehr wohl auch über die Knieblessur Ulmers informiert gewesen, habe das aber gar nicht erwähnt, betonten die Salzburger.

“Wir wissen, dass er mit dem Knie schon länger Probleme hat. Er trainiert einen Tag, dann wieder einen anderen nicht”, beschrieb “Bullen”-Coach Oscar Garcia die Verletzungssituation be Linksverteidiger Ulmer. Vonseiten des Clubs wurde auch betont, dass Koller und ÖFB-Sportdirektor Willi Ruttensteiner in einem Gespräch mit Salzburg-Sportdirektor Christoph Freund über die Blessur informiert worden seien. “Ich habe in meiner bisherigen Karriere wenige Spieler gehabt, die so professionell sind wie Andi”, sagte Oscar über den 31-Jährigen.

Der Spanier wollte aber keine Kritik am ÖFB üben. “Das Nationalteam ist nicht meine Sorge. Wenn der Teamchef ein Problem mit ihm hat, dann ist es ein Problem zwischen den beiden. Ich bin froh, dass ich so einen professionellen Spieler habe”, erklärte der Katalane. Der österreichische Serienmeister Ulmer war unter Koller nie erste Wahl gewesen, aber beständig auf der Abrufliste des Schweizers aufgeschienen.

Salzburg-Sportdirektor Christoph Freund zeigte wenig Verständnis, schließlich habe man das ÖFB-Team auch über die Knieblessur informiert. “Das haben wir gestern auch so mit Ruttensteiner und Koller besprochen, darum wundert es jetzt mich schon ein bisschen, dass sie das auf die Hochzeit abtun, dass der Andi nicht dabei ist – das verdient sich der Andi Ulmer nicht”, sagte Freund im ORF.

 

Quo vadis, Stefan Stangl?

Als weiteren Kritikpunkt an der Personalpolitik des Teamchefs kann man die Einberufungen von Linksverteidiger Stefan Stangl finden. Der Ex-Rapid-Spieler sitzt bei Red Bull Salzburg oft nur auf der Tribüne, war aber seit der Europameisterschaft 2016 immer im Aufgebot des Nationalteams. Nur bei den letzten beiden Spielen im März zählte der Steirer nicht zum Aufgebot. Nun steht Stangl wieder im 23-Mann-Kader für das Spiel gegen Irland – als einziger gelernter Linksverteidiger.

Lieber Hochzeit als Nationalteam: Könnt ihr die “Entscheidung” von Andreas Ulmer nach den bisherigen Vorkomnissen verstehen?

Ja Nein AbstimmenErgebnisse anzeigen “Gejammere um Termin nicht nachvollziehbar”

Das “Gejammere” um den späten Termin nach einer langen Saison kann Koller nicht nachvollziehen. “Jeder Spieler muss für sich entscheiden, will ich für Österreich spielen oder nicht? Seit 2002 ist dieser Termin nach der Saison im Kalender. Darauf kann ich mich als Spieler vorbereiten”, so Koller, der fortführte: “Will ich für das Nationalteam spielen oder lieber in den Urlaub fliegen?” Den Spielern müsse auch bewusst sein, dass sie nicht nach Mauritius reisen können, wenn sie auf Abruf sind, sondern in der Nähe bleiben müssen.”

 

Bild: GEPA

 

INNSBRUCK,AUSTRIA,29.MAR.17 - SOCCER - OEFB international match, Austria vs Finland, press conference. Image shows head coach Marcel Koller (AUT). Photo: GEPA pictures/ Andreas Pranter

Koller beruft zwei neue Gesichter in den Kader für das Irland-Spiel

via Sky Sport Austria

(APA) – Österreichs Fußball-Teamchef Marcel Koller hat die Kaderbekanntgabe für das WM-Qualifikationsspiel am 11. Juni in Irland dazu genützt, seinen Spielern die Rute ins Fenster zu stellen. Dem Schweizer missfielen die Beschwerden von Kickern über den ungünstigen Termin der Partie, am Dienstag ergriff er daher in Wien die Gelegenheit, seinem Ärger darüber auch öffentlich Luft zu verschaffen.

Die erstmalige Einberufungen von Kevin Danso (Augsburg) und Konrad Laimer (Salzburg) sowie die Rückkehr von Florian Kainz (Bremen) rückten in den Hintergrund, denn Koller legte ungewohnt emotional los. “Das ist ein öffentlicher Aufruf an die Spieler. Das ist ein verdammt wichtiges Spiel, das wird kein Zuckerschlecken. Wir müssen ab der ersten Minute des Teamcamps hellwach und fokussiert sein.”

Das sagt Marcel Koller zu den Debütanten
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Sebastian Prödl hatte den Termin zuletzt in der “Kronen Zeitung” als eine “Frechheit von der FIFA” bezeichnet. Außerdem bekam Koller offenbar in Telefonaten mit mehreren ÖFB-Internationalen das Gefühl, dass ihnen die Partie weit nach Ende der Clubsaison, wenn Nicht-Teamspieler auf Urlaub weilen, nicht gerade gelegen kommt.

Hofer: “Diese Seite von Koller kannte man bisher nicht”
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Ihm sei ein “Raunzen” aufgefallen, berichtete Koller. “Es ist wichtig, dass sich jeder Gedanken darüber macht, was will ich? Will ich bei der Nationalmannschaft dabei sein, dann heißt das, ein rot-weiß-rotes Herz zu haben mit viel Leidenschaft.” Der Coach wies darauf hin, dass jedes Jahr im Juni Länderspiele anstehen und der Termin für das Irland-Match seit langem fix ist. “Man muss sich mental darauf vorbereiten oder sagen, ich spiele nicht mehr im Team”, erklärte Koller und ergänzte: “Es gibt nur eines – Vollgas für Österreich.”

Der Teamchef wollte zudem Salzburg-Linksverteidiger Andreas Ulmer einberufen. Der sagte seine Teilnahme aber ab, weil er für das Wochenende des Irland-Spiels seine Hochzeit geplant hat. Koller kritisiert auch die Einstellung der Spieler: “Wie kann es sein, dass ein Spieler in Mauritius ist, wenn ein wichtiges Qualifikationsspiel ansteht?” Auf die Frage ob das Thema Andreas Ulmer nun für ihn erledigt sei, antwortete der Schweizer knapp: “Ja, ich kann sowas nicht nachvollziehen, tut mir Leid.”

Ohne den Salzburg-Profi wird die ÖFB-Baustelle links hinten noch größer. Christian Fuchs und Markus Suttner gaben ihre Rücktritte bekannt, David Alabas Interesse an einer Nationalteam-Rolle als Linksverteidiger hält sich in Grenzen und Kevin Wimmer konnte auf dieser Position im Herbst nicht entsprechen. Als einziger etatmäßiger Linksverteidiger im Kader bleibt Stefan Stangl, der es in dieser Saison nur auf neun Einsätze bei Salzburg brachte.

Abgesehen davon, dass Marko Arnautovic und Stefan Ilsanker wegen Sperren fehlen, ist auch die Tormann-Situation alles andere als rosig. Robert Almer und Andreas Lukse fehlen verletzungsbedingt, Ramazan Özcan kehrte dem Team den Rücken – daher dürfte Frankfurt-Reservist Heinz Lindner wie schon beim 2:2 in Dublin am 26. März 2013 in der WM-Quali zwischen den Pfosten stehen. “Dass er keine Spielpraxis hat, wissen wir auch, aber er hat gezeigt, dass er auf hohem Level spielen kann”, meinte Koller.

Die Kaderbekanntgabe im VIDEO

Der 56-Jährige startet mit seinen Schützlingen am 31. Mai in Stegersbach in die Vorbereitung, am 6. Juni übersiedelt man in die Wiener Innenstadt. Trainiert wird allerdings vom 7. bis 9. Juni in der Südstädter BSFZ-Arena, weil das Happel-Stadion samt Kabinen wegen eines Coldplay-Konzerts am 11. Juni schon in den Tagen davor nicht zur Verfügung steht. Koller hätte gern im Prater trainiert, sagte aber auch: “Wir haben mit der Südstadt schon gute Erfahrungen gemacht (Anm.: Trainings im vergangenen Herbst). Dann fahren wir halt ein bisschen länger hin.”

In der fast zweiwöchigen Vorlaufzeit auf die Irland-Partie wäre ein Testspiel möglich gewesen – die Iren etwa absolvieren gleich zwei. “Aber wir verzichten darauf, weil wir damit gegen Russland gute Erfahrungen gemacht haben.” Im Juni 2015 bereiteten sich die ÖFB-Kicker ähnlich lange auf das Auswärtsmatch gegen die Russen vor und lieferten dann beim 1:0 in Moskau die möglicherweise beste Leistung in der Ära Koller ab.

Nun benötigen die Österreicher einen ähnlich starken Auftritt, schließlich beträgt der Rückstand des viertplatzierten ÖFB-Teams auf den Zweiten Irland und Spitzenreiter Serbien jeweils vier Punkte. Eine Niederlage in Dublin wäre wohl gleichbedeutend mit dem Ende aller Hoffnungen auf eine Teilnahme an der Endrunde 2018 in Russland, gab Koller zu. “Mit einem Unentschieden wäre es schwieriger, aber noch nicht gelaufen.” Da Koller scheinbar mit einem Punkt leben könnte, werde man nicht “blind nach vorne rennen”, kündigte der Schweizer an.

Die Iren erwartet Koller eher defensiv. “Sie müssen nicht unbedingt gewinnen.” Die Ausfälle von Leistungsträgern wie Seamus Coleman, Shane Long und vermutlich auch James McCarthy könnten Österreich entgegenkommen. “Long kann einem Schmerzen bereiten. Aber es gibt genügend andere Spieler, die sich voll reinhängen werden”, vermutete Koller. Seine Mannschaft spielt in Dublin wegen des Todes von Ex-ÖFB-Präsident Beppo Mauhart mit Trauerflor und wird von über 2.500 Fans auf die Grüne Insel begleitet.

Der KADER

Tor: Daniel Bachmann (Stoke City/0 Länderspiele), Heinz Lindner (Eintracht Frankfurt/10), Markus Kuster (Mattersburg/0)

Abwehr: Kevin Danso (Augsburg/0), Aleksandar Dragovic (Bayer Leverkusen/56/1 Tor), Martin Hinteregger (Augsburg/24/1), Stefan Lainer (Red Bull Salzburg/1/0), Valentino Lazaro (Salzburg/7/0), Sebastian Prödl (Watford/62/4), Stefan Stangl (Salzburg/1/0), Kevin Wimmer (Tottenham Hotspur/8/0)

Mittelfeld: David Alaba (Bayern München/56/11), Julian Baumgartlinger (Bayer Leverkusen/53/1), Florian Grillitsch (Werder Bremen/1/0), Martin Harnik (Hannover/65/15), Zlatko Junuzovic (Werder Bremen/54/7), Florian Kainz (Werder Bremen/1/0), Konrad Laimer (Salzburg/0), Marcel Sabitzer (Leipzig/27/4), Louis Schaub (Rapid/2/0)

Angriff: Guido Burgstaller (Schalke/10/0), Michael Gregoritsch (Hamburger SV/2/0), Marc Janko (FC Basel/63/28)

Auf Abruf: Osman Hadzikic (Austria Wien/0) – Moritz Bauer (Rubin Kasan/0), Florian Klein (VfB Stuttgart/45/0), Philipp Lienhart (Real Madrid/0), Michael Madl (Fulham/1/0), Maximilian Wöber (Rapid/0) – Stefan Hierländer (Sturm Graz/0), Jakob Jantscher (Caykur Rizespor/23/1) – Deni Alar (Sturm Graz/0), Lukas Hinterseer (Ingolstadt/12/0), Karim Onisiwo (Mainz/2/0)

 

Bild: GEPA

 

VIENNA,AUSTRIA,25.NOV.16 - SOCCER - OEFB, Oesterreichischer Fussball-Bund, end of season party. Image shows president Leo Windtner (OEFB). Photo: GEPA pictures/ Walter Luger

Windtner von ÖFB-Wahlausschuss für Wiederwahl vorgeschlagen

via Sky Sport Austria

Wien (APA) – Der Wahlausschuss des Österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB) hat am Montag in einer Sitzung in Wien einstimmig beschlossen, Leo Windtner zur Wiederwahl als ÖFB-Präsident vorzuschlagen. Die Wahl nimmt die am 18. Juni in Zell/See tagende Ordentlichen Bundeshauptversammlung vor. Dem ÖFB-Wahlausschuss gehören die Präsidenten der Landesverbände und der Bundesliga an. Windtner amtiert seit Februar 2009.

 

INNSBRUCK,AUSTRIA,28.MAR.17 - SOCCER - OEFB international match, Austria vs Finland, friendly match. Image shows Markus Suttner (AUT). Photo: GEPA pictures/ Florian Ertl

Linksverteidiger Suttner gibt Rücktritt vom ÖFB-Team bekannt

via Sky Sport Austria

Wien (APA) – Markus Suttner wird nicht mehr für Österreichs Fußball-Nationalteam spielen. Der 30-jährige Linksverteidiger gab am Mittwoch nach 20 absolvierten Länderspielen seinen ÖFB-Team-Rücktritt bekannt. Der Niederösterreicher möchte sich in Zukunft ausschließlich auf seine Aufgaben beim deutschen Bundesligisten Ingolstadt konzentrieren, bei dem er noch bis Sommer 2018 unter Vertrag steht.

VIENNA,AUSTRIA,29.AUG.16 - SOCCER - OEFB, Oesterreichischer Fussball-Bund, Farewell general director Alfred Ludwig. Image shows Beppo Mauhart. Photo: GEPA pictures/ Christian Ort

ÖFB-Ehrenpräsident Beppo Mauhart verstorben

via Sky Sport Austria

Wien (APA) – Der langjährige ÖFB-Präsident Beppo Mauhart ist am Sonntag mit 83 Jahren verstorben. Mauhart ist mit mehr als 17 Jahren der nach 1945 bisher längstdienende Präsident des ÖFB, dessen Ehrenpräsident er nach dem Ende seiner Amtszeit 2002 auch wurde.

Mauhart hat während seiner ÖFB-Regentschaft einiges bewegt, reformiert und umstrukturiert. Vier Jahre nach seiner Wahl an die Spitze des Fußball-Bundes erlebte der in Enns geborene Mauhart als Generaldirektor der Austria Tabak AG (1988 bis 1995) sein berufliches Highlight.

Artikelbild: GEPA

VIENNA,AUSTRIA,25.NOV.16 - SOCCER - OEFB, Oesterreichischer Fussball-Bund, end of season party. Image shows president Leo Windtner (OEFB). Photo: GEPA pictures/ Walter Luger

ÖFB: Wiederwahl Windtner – noch keine Mehrheit

via Sky Sport Austria

Leo Windtner will sich im Juni der Wiederwahl als ÖFB-Präsident stellen – doch derzeit sieht es nicht gut für ihn aus. Der Wahlausschuss tagte am vergangen Freitag: Nur drei Präsidiumsmitglieder sprachen sich dabei für eine Wiederwahl des 66-Jährigen aus. Sieben waren dagegen, u.a. auch Bundesliga-Präsident Hans Rinner. Das Präsidium setzt sich aus den neun Präsidenten der Landesverbände und dem Bundesliga-Präsidenten zusammen.

 

Interessant daran: Es gibt keinen Gegenkandidaten für die bevorstehende Wahl. Die Abstimmung im Wahlausschuss kann deshalb als “Schuss vor den Bug” verstanden werden. Einige Präsidiumsmitglieder dürften ihre Unterstützung Windtners von der Erfüllung einiger Forderungen und Wünsche abhängig machen.

 

Windtner steht dem größten heimischen Fachverband seit 28. Februar 2009 vor und strebt bei der Ordentlichen ÖFB-Hauptversammlung am 18. Juni seine dritte Amtszeit an. Der jetzige ÖFB-Präsident hat im Falle einer Wiederwahl genügend Zeit sich intensiv um den ÖFB zu kümmern. Er schied Ende Februar nach über 22 Jahren als Generaldirektor der Energie AG Oberösterreich aus.

 

 

Beitragsbild: GEPA

MILTON KEYNES,ENGLAND,10.APR.17 - WOMEN SOCCER - OEFB international match, England vs Austria, test match. Image shows the team of AUT. Photo: GEPA pictures/ AMA sports/ Catherine Ivill - ATTENTION - ENG OUT

ÖFB-Frauen in WM-Quali gegen Spanien, Finnland und Serbien

via Sky Sport Austria

Nyon/Wien (APA) – Österreichs Frauen-Nationalteam trifft in der Qualifikation für die Fußball-Weltmeisterschaft 2019 auf Spanien, Finnland, Serbien und Israel. Dies ergab die Auslosung der Gruppen am Dienstag in Nyon. Die Qualifikation startet im September und läuft bis September 2018.

Nur die Gruppensieger sind für das Turnier in Frankreich in zwei Jahren fix startberechtigt. Ein weiterer Platz wird in einem Play-off der vier besten Gruppenzweiten vergeben. Die ÖFB-Frauen-Auswahl hat noch nie den Sprung zu einer WM geschafft. Bei der EM in den Niederlanden im Sommer (16. Juli bis 6. August) sind die Österreicherinnen dabei.

Artikelbild: GEPA

VOESENDORF,AUSTRIA,29.APR.16 - SOCCER - UEFA Under-17 championship in Azerbaijan, preview, OEFB press conference. Image shows U17 head coach Andreas Heraf (AUT). Photo: GEPA pictures/ Mario Kneisl

Heraf verlässt ÖFB Richtung Neuseeland

via Sky Sport Austria

Wien (APA) – Österreichs Nachwuchs-Teamchef Andreas Heraf, der zuletzt die U18-Auswahl betreut und zudem die sportliche Leitung der Akademien innegehabt hat, wird den heimischen Fußball-Bund (ÖFB) verlassen und ab Herbst als Sportdirektor des neuseeländischen Verbandes fungieren. Heraf hatte mit seinen ÖFB-Teams insgesamt fünf EM und WM-Endrunden erreicht, sein größter Erfolg war das U19-EM-Semifinale 2014.

Der elffache ÖFB-Internationale stand seit 2008 in Diensten des ÖFB. Sportdirektor Willibald Ruttensteiner bedauerte in einer Aussendung am Montag den Abgang von Heraf und gratulierte ihm zum neuen Job beim Ozeanienmeister: “Ich bin überzeugt, dass er für die Aufgabe bestens gerüstet ist. Es spricht auch für die hochprofessionelle Arbeit in den Nachwuchs-Nationalteams, dass unsere Trainer international begehrt sind.”

Artikelbild: GEPA

 

MILTON KEYNES,ENGLAND,10.APR.17 - WOMEN SOCCER - OEFB international match, England vs Austria, test match. Image shows EDITORIAL USE ONLY. No use with unauthorized audio, video, data, fixture lists, club/league logos or  live  services. Online in-match use limited to 45 images, no video emulation. No use in betting, games or single club/league/player publicationshead coach Dominik Thalhammer and Nina Burger (AUT). Photo: GEPA pictures/ AMA sports/ Catherine Ivill - ATTENTION - ENG OUT

England zeigt ÖFB-Frauen auf, “woran noch zu arbeiten ist”

via Sky Sport Austria

Milton Keynes (APA) – Für Österreichs Frauen-Fußball-Nationalteam hat es am Montagabend im Duell mit England nichts zu holen gegeben. Der mit 0:3 verlorene Test gegen den Weltranglistenvierten in Milton Keynes erfüllte trotzdem seinen Zweck. “Für uns war es ein wichtiger Test. England hat uns aufgezeigt, woran wir bis zum Sommer noch zu arbeiten haben”, resümierte ÖFB-Frauen-Teamchef Dominik Thalhammer.

Seine Elf ließ sich von einem frühen Gegentor von Ellen White (5.) nicht aus der Bahn werfen und hielt vor der Pause aufgrund eines laufintensiven und zweikampfstarken Auftritts gut mit. “Wir haben gegen ein absolutes Weltklasse-Team die erste Halbzeit sehr ausgeglichen gestaltet. Auch nach dem frühen Gegentreffer haben wir den Gegner gut unter Druck setzen können und wenig zugelassen”, analysierte der 46-Jährige. Bis auf einen von Manuela Zinsberger entschärften Christiansen-Kopfball lag das 0:2 nicht in der Luft. Auf der anderen Seite deuteten Sarah Zadrazil (36.) und Nina Burger (41.) zumindest ihre Gefährlichkeit an.

Nach dem Seitenwechsel wurde der Klasse-Unterschied vor 6.593 Zuschauern in der Heimstätte des englischen Drittligisten Milton Keynes Dons dann aber augenscheinlich. Die ÖFB-Auswahl, in der mit Kapitänin Viktoria Schnaderbeck und Laura Feiersinger zwei Stützen ihr Comeback gaben, war fast nur noch mit Defensivarbeit beschäftigt und zollte wohl auch dem kräfteraubenden Spiel der ersten Hälfte Tribut.

“Nach dem Seitenwechsel haben wir das Spiel dann nicht mehr in dieser Art und Weise kontrollieren können. England hat vor allem aufgrund der zweiten Halbzeit verdient gewonnen”, sagte Thalhammer. Trotz toller Paraden von Torfrau Zinsberger sorgten Lucy Bronze (67.) und die an allen Toren beteiligte Isobel Christiansen (85.) noch für klare Verhältnisse.

Mit der Niederlage gegen den WM-Dritten von 2015 kann der ÖFB-Coach gut leben, wurden doch im Hinblick auf die EM bewusst sehr starke Testgegner ausgesucht, um die Spielerinnen damit vertraut zu machen, was sie bei der Endrunde im Sommer in den Niederlanden (16. Juli bis 6. August) erwartet. “Ein Unentschieden wäre eine große Sensation gewesen, da hätte alles passen müssen”, weiß Thalhammer.

So gab es auch im fünften Aufeinandertreffen eine Niederlage. Wie beim letzten Auftritt in England am 25. März 2010 im Stadion der Queens Park Rangers setzte es ein 0:3. Auch in drei weiteren WM-Qualifikations-Duellen (1:4 in Amstetten 2005, 0:4 in Gillingham 2006, 0:4 in Krems 2010) war ein Punktgewinn bisher außer Reichweite. Vielleicht klappt es ja mit dem ersten Erfolgserlebnis ausgerechnet bei der in etwas mehr als drei Monaten startenden EM, da könnte es nach der Gruppenphase im Viertelfinale zu einem Wiedersehen mit England kommen.

Beitragsbild: GEPA

MILTON KEYNES,ENGLAND,10.APR.17 - WOMEN SOCCER - OEFB international match, England vs Austria, test match. Image shows Nina Burger (AUT) and Laura Bassett (ENG). Photo: GEPA pictures/ AMA sports/ Catherine Ivill - ATTENTION - ENG OUT

ÖFB-Frauen unterlagen England in Milton Keynes mit 0:3

via Sky Sport Austria

Milton Keynes (APA) – Österreichs Frauen-Fußball-Nationalteam hat am Montag das Länderspiel gegen England 0:3 verloren. Im Duell zweier EM-Starter in Milton Keynes brachten Tore von Ellen White (5.), Lucy Bronze (67.) und Isobel Christiansen (85.) die Entscheidung. Für die von Dominik Thalhammer gecoachte ÖFB-Auswahl war es der drittletzte Test vor der EM-Premiere im Sommer in den Niederlanden (16. Juli – 6. August).

Im Juni und Juli stehen noch zwei weitere Lehrgänge vor der Endrunde mit je einem Länderspiel auf dem Programm. Die in der Weltrangliste auf Rang vier liegenden Engländerinnen waren auch im fünften Vergleich mit dem Ranglisten-24. eine Nummer zu groß. Bei den fünf Niederlagen gelang den Österreicherinnen nur ein Tor – bei 18 Gegentreffern.

Die Österreicherinnen verzeichneten in England vor 6.593 Zuschauern einen klassischen Fehlstart. Nach Christiansen-Flanke setzte sich White im Duell mit der wieder fitten Kapitänin Viktoria Schnaderbeck durch und köpfelte ein (5.). Die Thalhammer-Truppe ließ sich dadurch aber nicht aus dem Konzept bringen und hielt gegen den großen Favoriten mit gutem Pressing und einem kampfstarken Auftritt dagegen. Nur bei einem Duggan-Kopfball musste sich Torfrau Manuela Zinsberger auszeichnen (31.).

Im Spiel nach vorne fehlte der ÖFB-Elf aber die nötige Durchschlagskraft, Halbchancen von Sarah Zadrazil (36.) und Nina Burger (41.) waren vor der Pause die einzige Ausbeute. Nach dem Seitenwechsel änderte sich daran nichts und die Überlegenheit der Engländerinnen wurde von Minute zu Minute deutlicher, auch weil die Kräfte bei den Gästen etwas schwanden. Bayern-München-Torfrau Zinsberger verhinderte innerhalb von weniger als einer Minute bei einer Möglichkeit von Toni Duggan sowie einer Doppelchance von Christiansen (je 50.) noch Schlimmeres.

Weitere Gegentore waren aber nur aufgeschoben und waren auch völlig leistungsgerecht. Nach einem Christiansen-Lattenschuss staubte Bronze aus kürzester Distanz ab (67.). Den Schlusspunkt setzte die starke Christiansen selbst, die damit an allen drei Treffern beteiligt war, sie verlängerte einen Houghton-Kopfball ebenfalls per Kopf ins Netz (85.). Aufseiten der Österreicherinnen verhalf Thalhammer ab der 57. Minute auch noch der wiedergenesenen Laura Feiersinger zum Comeback. Zu einem Wiedersehen der beiden Teams könnte es schon bald kommen, im EM-Viertelfinale wäre ein neuerliches Duell möglich.

Zuvor müssten die Österreicherinnen aber erst einmal in den Duellen mit der Schweiz, Frankreich und Island den Aufstieg fixieren. EM-Auftaktgegner Schweiz probte am Montag ebenfalls und musste sich dabei Norwegen auswärts mit 1:2 geschlagen geben.

 

REGENSBURG,GERMANY,22.OCT.16 - WOMEN SOCCER - OEFB international match, Germany vs Austria, test match. Image shows the team of AUT with Nina Burger, Carina Wenninger, Virginia Kirchberger, Katharina Schiechtl, Manuela Zinsberger and Sarah Puntigam (second row); Sophie Maierhofer, Nicole Billa, Verena Aschauer, Laura Feiersinger and Sarah Zadrazil (AUT/ first row). Keywords: teamphoto. Photo: GEPA pictures/ Florian Ertl

Prüfstein auf dem Weg zur EM – Auf ÖFB-Frauen wartet England

via Sky Sport Austria

Milton Keynes (APA) – Die österreichische Frauen-Fußball-Nationalmannschaft weiß um die Qualität des Gegners, der sich am Montag (20.45 Uhr) vor ihr aufbaut. Die Österreicherinnen testen in Milton Keynes gegen England. Die Engländerinnen zählen als Nummer vier der Weltrangliste auch bei der EM im Sommer in den Niederlanden (16. Juli bis 6. August) zum Favoritenkreis. Österreichs ist erstmals dabei.

Die Rollenverteilung für den EM-Test ist klar. “England ist Weltklasse und wir sind es nicht, das muss man auch anerkennen”, erklärte Österreichs Frauen-Teamchef Dominik Thalhammer. Ob des Aufschwunges der vergangenen Jahre im heimischen Damen-Bereich rechnet er sich aber Chancen aus. “Ich glaube, dass wir England fordern können und an einem ausgezeichneten Tag sogar schlagen oder einen Punkt holen können.”

Zuversichtlich stimmte ihn etwa ein achtbares 2:4 im vergangenen Oktober gegen Olympiasieger Deutschland. In den WM-Tests seien bewusst sehr schwere Gegner ausgewählt worden. “Es ist klar, dass wir in der Vorbereitung einige Spiele verlieren könnten. Das nehmen wir aber bewusst in Kauf, damit wir uns mit den Besten messen können”, erklärte Thalhammer.

ÖFB-FRAUEN QUALIFIZIEREN SICH ERSTMALS FÜR EM-ENDRUNDE

Der frühere Admira-Trainer, seit 2011 im ÖFB für Frauenfußball verantwortlich, glaubt an den Weg, den er mit seinen Damen eingeschlagen hat. “Wir wissen, dass wir aktuell noch nicht gut genug sind. Wir versuchen, uns jeden Tag zu verbessern und neue Dinge hineinzubringen.” Zuletzt wurde eine Woche in Lindabrunn am EM-Feinschliff gearbeitet.

In den Niederlanden treffen die Österreicherinnen in der Gruppe C auf die Schweiz (18. Juli), den Weltranglisten-Dritten Frankreich (22. Juli) und Island (26. Juli). Obwohl das ÖFB-Team erstmals bei einem Großereignis dabei ist, kann es auf einige internationale Erfahrung verweisen. Thalhammer stehen in England 15 Legionärinnen zur Verfügung, gleich 14 davon spielen in Deutschland.

Beim Vorbereitungsturnier auf Zypern kamen die Österreicherinnen Anfang März nach einem 1:3 im Entscheidungsspiel gegen Schottland dennoch nicht über Rang acht hinaus. “Natürlich hätten wir gerne gewonnen, aber dieses Jahr hatten wir andere Ziele”, erklärte Thalhammer. “Wir wollten uns weiterentwickeln, in unserem Spiel flexibler werden. Das hat nicht immer gleich funktioniert.”

Aus schlechten Entscheidungen, die man im Spiel getroffen habe, müsse man lernen. “Das beunruhigt uns nicht”, betonte der Frauen-Teamchef. “Vielleicht muss man manchmal einen Schritt zurück machen, um dann wieder zwei nach vorne zu machen.” Die nächste Chance, die EM-Reifeprüfung abzulegen, bietet sich am Montagabend in Milton Keynes.

 

Beitragsbild: GEPA

VIENNA,AUSTRIA,14.MAR.17 - SOCCER - FIFA World Cup 2018, european qualifiers, OEFB international match, Austria vs Moldova and friendly match, Austria vs Finland, preview, press conference, squad nomination team AUT. Image shows head coach Marcel Koller (AUT). Photo: GEPA pictures/ Christian Ort

Österreich in FIFA-Weltrangliste auf Platz 36 zurückgefallen

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Wien/Zürich (APA) – Österreichs Fußball-Nationalteam hat in der am Donnerstag veröffentlichten FIFA-Weltrangliste zwei Plätze verloren und ist nun auf Platz 36 zu finden. Neuer Spitzenreiter ist Rekordweltmeister Brasilien, der sich als erstes und bisher einziges Team sportlich für die WM 2018 in Russland qualifiziert hat. Mit dem achten Quali-Sieg en suite verdrängte die “Selecao” Argentinien von Platz eins.

 

Aktuelle Beiträge

VIENNA,AUSTRIA,24.MAR.17 - SOCCER - FIFA World Cup 2018, european qualifiers, OEFB international match, Austria vs Moldova. Image shows Marcel Sabitzer (AUT). Photo: GEPA pictures/ Mario Kneisl

Sabitzer fällt für WM-Qualifikationsspiel gegen Irland aus

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Wien (APA) – Österreichs Fußball-Nationalmannschaft muss im WM-Qualifikationsspiel am 11. Juni in Dublin gegen Irland auf Marcel Sabitzer verzichten. Der Leipzig-Legionär laboriert an einer Verletzung im Oberarm und fällt vier bis fünf Wochen aus, wie der ÖFB am Freitag mitteilte. Für den Steirer wurde Florian Klein (VfB Stuttgart) nachnominiert.

Damit hat sich für Teamchef Marcel Koller die Personalsituation vor der richtungsweisenden Partie weiter verschärft. Dem Schweizer stehen auch die gesperrten Marko Arnautovic und Stefan Ilsanker sowie die verletzten Alessandro Schöpf, Robert Almer und Andreas Lukse nicht zur Verfügung.

Beitragsbild: GEPA

KOLLER BERUFT ZWEI NEUE GESICHTER IN DEN KADER FÜR DAS IRLAND-SPIEL

 

Gregoritsch beruft Kader für U21-EM-Quali-Auftakt ein

via Sky Sport Austria

Das ÖFB-U21-Nationalteam startet am 8. Juni gegen Gibraltar in die Qualifikation für die UEFA U21 EURO 2019 in Italien und San Marino. Gespielt wird um 20.30 Uhr im Sonnenseestadion Ritzing.

Am 12. Juni steht ebenfalls in Ritzing ein freundschaftliches Länderspiel gegen Ungarn auf dem Programm (18.00 Uhr).

Die Mannschaft von Werner Gregoritsch trifft am Sonntag, 4. Juni in Bad Erlach zusammen.

Im Rahmen der EM-Qualifikation geht es für Österreich in der Gruppe 7 weiters gegen Serbien, Russland, Mazedonien und Armenien.

Der KADER

Tor: GARTLER Paul (KSV 1919), HADZIKIC Osman (FK Austria Wien), SCHLAGER Alexander (FAC Wien)

Verteidigung: BAUMGARTNER Dominik (FC Wacker Innsbruck), FRIEDL Marco (FC Bayern München), GLUHAKOVIC Petar (FK Austria Wien), INGOLITSCH Sandro (FC Liefering), LERCHER Michael (FC Wacker Innsbruck), LIENHART Philipp (Real Madrid CF), POSCH Stefan (TSG 1899 Hoffenheim), MARANDA Manuel (FC Admira Wacker Mödling), MARESIC Dario (SK Puntigamer Sturm Graz), THURNWALD Manuel (SK Rapid Wien), WÖBER Maximilian (SK Rapid Wien)

Mittelfeld: HORVATH Sascha (SK Puntigamer Sturm Graz), KARIC Emir (FC Liefering), MALICSEK Philipp (SK Rapid Wien), PROKOP Dominik (FK Austria Wien), TEKIR Rami (FC Liefering)

Sturm: GRBIC Adrian (FAC Wien), JAKUPOVIC Arnel (FC Empoli), WOLF Hannes (FC Liefering), KVASINA Marko (FK Austria Wien)

Auf Abruf: KREIDL Johannes (1. FC Nürnberg), SCHÜTZENAUER Tobias (SK Puntigamer Sturm Graz); CANADI Marcel (Borussia Mönchengladbach), DORTA Felipe (FC Wacker Innsbruck), ERTLTHALER Julius (SV Mattersburg), FILIP Oliver (FC Liefering), GASHI Albin (SK Rapid Wien), GUGGANIG David (WSG Swarovski Wattens), HAAS Manuel (KSV 1919), HASENHÜTTL Patrick (FC Ingolstadt), JONOVIC Stefan (FK Austria Wien), LOVRIC Sandi (SK Puntigamer Sturm Graz), RABITSCH Christoph (RZ Pellets WAC), SCHMIDT Patrick (FC Admira Wacker Mödling), SEIDL Philipp (SK Puntigamer Sturm Graz), TURSCH Lukas (FAC Wien), ZIVOTIC Nikola (Cashpoint SCR Altach)

Schöttel soll Nachfolger von Heraf beim U19-Nationalteam werden

Bild: GEPA

GROEDIG,AUSTRIA,02.APR.16 - SOCCER - tipico Bundesliga, SV Groedig vs SK Sturm Graz. Image shows head coach Peter Schoettel (Groedig). Photo: GEPA pictures/ Mathias Mandl

Peter Schöttel wird Nachfolger von Andreas Heraf beim ÖFB

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Der ÖFB ist bei der Suche nach einem Nachfolger für Andreas Heraf, der ab Herbst als Sportdirektor des neuseeländischen Fußball-Verbandes agiert, fündig geworden. Peter Schöttel übernimmt den Posten des Nachwuchs-Teamchefs und wird das künftige U19-Nationalteam des Jahrgangs 1999 betreuen. Der 50-jährige Wiener übernimmt zudem mit 1. Juni die sportliche Leitung der Landesverbands Ausbildungs Zentren (LAZ) Ost in Zusammenarbeit mit Hermann Stadler, der die LAZ West betreut. Desweitern wird Schöttel mit der Mitarbeit am Projekt12 betraut.

ÖFB-Sportdirektor Willi Ruttensteiner:
„Mit Peter Schöttel konnten wir einen ausgezeichneten Trainer verpflichten. Durch seine Erfahrung als Spieler wie auch als Trainer im Nachwuchs- und Profibereich kann er auf ein breites Wissen zurückgreifen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und bin überzeugt, dass er dieses Wissen nicht nur hervorragend an die jungen Nationalspieler weitergeben kann, sondern auch in der Spielerentwicklung der 10 bis 14-Jährigen viel bewirken wird.“

Der bisherige sportliche Leiter der LAZ Ost und Süd, Mag. Rupert Marko, wird sportlicher Leiter der Akademien und übernimmt somit die Agenden von Andreas Heraf in diesem Bereich.

Nach Sky-Informationen waren neben dem ehemaligen Rapid-Trainer Schöttel auch Klaus Schmidt und Oliver Lederer aussichtsreiche Kandidaten für den Posten.

Zuletzt war Schöttel in der Saison 2015/16 Trainer des SV Grödig. Das Engagement endete aber bereits nach einer Saison, da die Salzburger den Klassenerhalt nicht schafften und anschließend freiwillig in die Regionalliga abstiegen.

 

Koller kritisiert Einstellung der Spieler – Ulmer im Kreuzfeuer

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ÖFB-Teamchef Marcel Koller wirkte bei der heutigen Kaderbekanntgabe für das WM-Qualifikationsspiel gegen Irland sehr aufgebracht und emotional. Grund dafür, sei die fehlende Einstellung einiger Spieler. Ins Kreuzfeuer der Kritik geriet Salzburg-Spieler Andreas Ulmer. Koller wollte den Linksverteidiger in den Kader für das wichtige Spiel in Dublin berufen, kassierte von Ulmer jedoch eine Absage. Der 31-jährige Verteidiger von Red Bull Salzburg hat am Wochenende des Irland-Spiels seine Hochzeit geplant.

Hochzeit statt ÖFB-Team

“Er war hinter Fuchs und Suttner Nummer drei. Wir wollten ihn jetzt eigentlich aufbieten, er hat aber leider was anderes vor – hat da seine Heirat geplant”, erklärte der Schweizer auf der Pressekonferenz. Fuchs war nach der EM 2016 aus dem Nationalteam zurückgetreten. Markus Suttner gab vor wenigen Wochen seinen Abschied aus dem Nationalteam bekannt. Ulmer kam in der Ära Koller bisher nur auf einen Kurzeinsatz beim Testpiel gegen Brasilien (1:2) im November 2014 und war seither nicht mehr im Kader des ÖFB-Teams.

Koller über Andres Ulmer
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Das ist ist ein Spieler, der jetzt jahrelang – leider für ihn – nur auf Abruf war, aber wenn er jetzt eine Hochzeit plant, während eines Teamlehrgangs…”, kritisierte Koller den Salzburger Linksverteidiger.
Auf die Frage ob die Tür für Ulmer jetzt endgültig zu sei, antwortete der 56-jährigen Schweizer: “Ja, ich kann sowas nicht nachvollziehen, tut mir Leid.”

Auch wenn Teamchef Koller Ulmer als Nummer drei hinter Fuchs und Suttner bezeichnete, spiegelt sich das in den letzten Aufstellungen des Nationalteams nicht wider. Denn anstatt auf Suttner, Ulmer oder Alaba als Nachfolger von Fuchs zu setzen, experimentierte Koller mit anderen Varianten. In den WM-Quali-Spielen gegen Wales (2:2), in Serbien (3:2-Niederlage) und gegen Irland (0:1-Niederlage) versuchte es der Schweizer mit dem gelernten Innenverteidiger Kevin Wimmer. In den letzten Partien lief das ÖFB-Team zumeist mit einer Dreierkette bestehend aus drei gelernten Innenverteidigern auf.

Salzburg informierte ÖFB über Knieblessur Ulmers

Salzburg hat sich angesichts der Äußerungen von ÖFB-Teamchef Marcel Koller zu Andreas Ulmer verwundert gezeigt. Koller sei aber sehr wohl auch über die Knieblessur Ulmers informiert gewesen, habe das aber gar nicht erwähnt, betonten die Salzburger.

“Wir wissen, dass er mit dem Knie schon länger Probleme hat. Er trainiert einen Tag, dann wieder einen anderen nicht”, beschrieb “Bullen”-Coach Oscar Garcia die Verletzungssituation be Linksverteidiger Ulmer. Vonseiten des Clubs wurde auch betont, dass Koller und ÖFB-Sportdirektor Willi Ruttensteiner in einem Gespräch mit Salzburg-Sportdirektor Christoph Freund über die Blessur informiert worden seien. “Ich habe in meiner bisherigen Karriere wenige Spieler gehabt, die so professionell sind wie Andi”, sagte Oscar über den 31-Jährigen.

Der Spanier wollte aber keine Kritik am ÖFB üben. “Das Nationalteam ist nicht meine Sorge. Wenn der Teamchef ein Problem mit ihm hat, dann ist es ein Problem zwischen den beiden. Ich bin froh, dass ich so einen professionellen Spieler habe”, erklärte der Katalane. Der österreichische Serienmeister Ulmer war unter Koller nie erste Wahl gewesen, aber beständig auf der Abrufliste des Schweizers aufgeschienen.

Salzburg-Sportdirektor Christoph Freund zeigte wenig Verständnis, schließlich habe man das ÖFB-Team auch über die Knieblessur informiert. “Das haben wir gestern auch so mit Ruttensteiner und Koller besprochen, darum wundert es jetzt mich schon ein bisschen, dass sie das auf die Hochzeit abtun, dass der Andi nicht dabei ist – das verdient sich der Andi Ulmer nicht”, sagte Freund im ORF.

 

Quo vadis, Stefan Stangl?

Als weiteren Kritikpunkt an der Personalpolitik des Teamchefs kann man die Einberufungen von Linksverteidiger Stefan Stangl finden. Der Ex-Rapid-Spieler sitzt bei Red Bull Salzburg oft nur auf der Tribüne, war aber seit der Europameisterschaft 2016 immer im Aufgebot des Nationalteams. Nur bei den letzten beiden Spielen im März zählte der Steirer nicht zum Aufgebot. Nun steht Stangl wieder im 23-Mann-Kader für das Spiel gegen Irland – als einziger gelernter Linksverteidiger.

Lieber Hochzeit als Nationalteam: Könnt ihr die “Entscheidung” von Andreas Ulmer nach den bisherigen Vorkomnissen verstehen?

Ja Nein AbstimmenErgebnisse anzeigen “Gejammere um Termin nicht nachvollziehbar”

Das “Gejammere” um den späten Termin nach einer langen Saison kann Koller nicht nachvollziehen. “Jeder Spieler muss für sich entscheiden, will ich für Österreich spielen oder nicht? Seit 2002 ist dieser Termin nach der Saison im Kalender. Darauf kann ich mich als Spieler vorbereiten”, so Koller, der fortführte: “Will ich für das Nationalteam spielen oder lieber in den Urlaub fliegen?” Den Spielern müsse auch bewusst sein, dass sie nicht nach Mauritius reisen können, wenn sie auf Abruf sind, sondern in der Nähe bleiben müssen.”

 

Bild: GEPA

 

INNSBRUCK,AUSTRIA,29.MAR.17 - SOCCER - OEFB international match, Austria vs Finland, press conference. Image shows head coach Marcel Koller (AUT). Photo: GEPA pictures/ Andreas Pranter

Koller beruft zwei neue Gesichter in den Kader für das Irland-Spiel

via Sky Sport Austria

(APA) – Österreichs Fußball-Teamchef Marcel Koller hat die Kaderbekanntgabe für das WM-Qualifikationsspiel am 11. Juni in Irland dazu genützt, seinen Spielern die Rute ins Fenster zu stellen. Dem Schweizer missfielen die Beschwerden von Kickern über den ungünstigen Termin der Partie, am Dienstag ergriff er daher in Wien die Gelegenheit, seinem Ärger darüber auch öffentlich Luft zu verschaffen.

Die erstmalige Einberufungen von Kevin Danso (Augsburg) und Konrad Laimer (Salzburg) sowie die Rückkehr von Florian Kainz (Bremen) rückten in den Hintergrund, denn Koller legte ungewohnt emotional los. “Das ist ein öffentlicher Aufruf an die Spieler. Das ist ein verdammt wichtiges Spiel, das wird kein Zuckerschlecken. Wir müssen ab der ersten Minute des Teamcamps hellwach und fokussiert sein.”

Das sagt Marcel Koller zu den Debütanten
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Sebastian Prödl hatte den Termin zuletzt in der “Kronen Zeitung” als eine “Frechheit von der FIFA” bezeichnet. Außerdem bekam Koller offenbar in Telefonaten mit mehreren ÖFB-Internationalen das Gefühl, dass ihnen die Partie weit nach Ende der Clubsaison, wenn Nicht-Teamspieler auf Urlaub weilen, nicht gerade gelegen kommt.

Hofer: “Diese Seite von Koller kannte man bisher nicht”
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Ihm sei ein “Raunzen” aufgefallen, berichtete Koller. “Es ist wichtig, dass sich jeder Gedanken darüber macht, was will ich? Will ich bei der Nationalmannschaft dabei sein, dann heißt das, ein rot-weiß-rotes Herz zu haben mit viel Leidenschaft.” Der Coach wies darauf hin, dass jedes Jahr im Juni Länderspiele anstehen und der Termin für das Irland-Match seit langem fix ist. “Man muss sich mental darauf vorbereiten oder sagen, ich spiele nicht mehr im Team”, erklärte Koller und ergänzte: “Es gibt nur eines – Vollgas für Österreich.”

Der Teamchef wollte zudem Salzburg-Linksverteidiger Andreas Ulmer einberufen. Der sagte seine Teilnahme aber ab, weil er für das Wochenende des Irland-Spiels seine Hochzeit geplant hat. Koller kritisiert auch die Einstellung der Spieler: “Wie kann es sein, dass ein Spieler in Mauritius ist, wenn ein wichtiges Qualifikationsspiel ansteht?” Auf die Frage ob das Thema Andreas Ulmer nun für ihn erledigt sei, antwortete der Schweizer knapp: “Ja, ich kann sowas nicht nachvollziehen, tut mir Leid.”

Ohne den Salzburg-Profi wird die ÖFB-Baustelle links hinten noch größer. Christian Fuchs und Markus Suttner gaben ihre Rücktritte bekannt, David Alabas Interesse an einer Nationalteam-Rolle als Linksverteidiger hält sich in Grenzen und Kevin Wimmer konnte auf dieser Position im Herbst nicht entsprechen. Als einziger etatmäßiger Linksverteidiger im Kader bleibt Stefan Stangl, der es in dieser Saison nur auf neun Einsätze bei Salzburg brachte.

Abgesehen davon, dass Marko Arnautovic und Stefan Ilsanker wegen Sperren fehlen, ist auch die Tormann-Situation alles andere als rosig. Robert Almer und Andreas Lukse fehlen verletzungsbedingt, Ramazan Özcan kehrte dem Team den Rücken – daher dürfte Frankfurt-Reservist Heinz Lindner wie schon beim 2:2 in Dublin am 26. März 2013 in der WM-Quali zwischen den Pfosten stehen. “Dass er keine Spielpraxis hat, wissen wir auch, aber er hat gezeigt, dass er auf hohem Level spielen kann”, meinte Koller.

Die Kaderbekanntgabe im VIDEO

Der 56-Jährige startet mit seinen Schützlingen am 31. Mai in Stegersbach in die Vorbereitung, am 6. Juni übersiedelt man in die Wiener Innenstadt. Trainiert wird allerdings vom 7. bis 9. Juni in der Südstädter BSFZ-Arena, weil das Happel-Stadion samt Kabinen wegen eines Coldplay-Konzerts am 11. Juni schon in den Tagen davor nicht zur Verfügung steht. Koller hätte gern im Prater trainiert, sagte aber auch: “Wir haben mit der Südstadt schon gute Erfahrungen gemacht (Anm.: Trainings im vergangenen Herbst). Dann fahren wir halt ein bisschen länger hin.”

In der fast zweiwöchigen Vorlaufzeit auf die Irland-Partie wäre ein Testspiel möglich gewesen – die Iren etwa absolvieren gleich zwei. “Aber wir verzichten darauf, weil wir damit gegen Russland gute Erfahrungen gemacht haben.” Im Juni 2015 bereiteten sich die ÖFB-Kicker ähnlich lange auf das Auswärtsmatch gegen die Russen vor und lieferten dann beim 1:0 in Moskau die möglicherweise beste Leistung in der Ära Koller ab.

Nun benötigen die Österreicher einen ähnlich starken Auftritt, schließlich beträgt der Rückstand des viertplatzierten ÖFB-Teams auf den Zweiten Irland und Spitzenreiter Serbien jeweils vier Punkte. Eine Niederlage in Dublin wäre wohl gleichbedeutend mit dem Ende aller Hoffnungen auf eine Teilnahme an der Endrunde 2018 in Russland, gab Koller zu. “Mit einem Unentschieden wäre es schwieriger, aber noch nicht gelaufen.” Da Koller scheinbar mit einem Punkt leben könnte, werde man nicht “blind nach vorne rennen”, kündigte der Schweizer an.

Die Iren erwartet Koller eher defensiv. “Sie müssen nicht unbedingt gewinnen.” Die Ausfälle von Leistungsträgern wie Seamus Coleman, Shane Long und vermutlich auch James McCarthy könnten Österreich entgegenkommen. “Long kann einem Schmerzen bereiten. Aber es gibt genügend andere Spieler, die sich voll reinhängen werden”, vermutete Koller. Seine Mannschaft spielt in Dublin wegen des Todes von Ex-ÖFB-Präsident Beppo Mauhart mit Trauerflor und wird von über 2.500 Fans auf die Grüne Insel begleitet.

Der KADER

Tor: Daniel Bachmann (Stoke City/0 Länderspiele), Heinz Lindner (Eintracht Frankfurt/10), Markus Kuster (Mattersburg/0)

Abwehr: Kevin Danso (Augsburg/0), Aleksandar Dragovic (Bayer Leverkusen/56/1 Tor), Martin Hinteregger (Augsburg/24/1), Stefan Lainer (Red Bull Salzburg/1/0), Valentino Lazaro (Salzburg/7/0), Sebastian Prödl (Watford/62/4), Stefan Stangl (Salzburg/1/0), Kevin Wimmer (Tottenham Hotspur/8/0)

Mittelfeld: David Alaba (Bayern München/56/11), Julian Baumgartlinger (Bayer Leverkusen/53/1), Florian Grillitsch (Werder Bremen/1/0), Martin Harnik (Hannover/65/15), Zlatko Junuzovic (Werder Bremen/54/7), Florian Kainz (Werder Bremen/1/0), Konrad Laimer (Salzburg/0), Marcel Sabitzer (Leipzig/27/4), Louis Schaub (Rapid/2/0)

Angriff: Guido Burgstaller (Schalke/10/0), Michael Gregoritsch (Hamburger SV/2/0), Marc Janko (FC Basel/63/28)

Auf Abruf: Osman Hadzikic (Austria Wien/0) – Moritz Bauer (Rubin Kasan/0), Florian Klein (VfB Stuttgart/45/0), Philipp Lienhart (Real Madrid/0), Michael Madl (Fulham/1/0), Maximilian Wöber (Rapid/0) – Stefan Hierländer (Sturm Graz/0), Jakob Jantscher (Caykur Rizespor/23/1) – Deni Alar (Sturm Graz/0), Lukas Hinterseer (Ingolstadt/12/0), Karim Onisiwo (Mainz/2/0)

 

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VIENNA,AUSTRIA,25.NOV.16 - SOCCER - OEFB, Oesterreichischer Fussball-Bund, end of season party. Image shows president Leo Windtner (OEFB). Photo: GEPA pictures/ Walter Luger

Windtner von ÖFB-Wahlausschuss für Wiederwahl vorgeschlagen

via Sky Sport Austria

Wien (APA) – Der Wahlausschuss des Österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB) hat am Montag in einer Sitzung in Wien einstimmig beschlossen, Leo Windtner zur Wiederwahl als ÖFB-Präsident vorzuschlagen. Die Wahl nimmt die am 18. Juni in Zell/See tagende Ordentlichen Bundeshauptversammlung vor. Dem ÖFB-Wahlausschuss gehören die Präsidenten der Landesverbände und der Bundesliga an. Windtner amtiert seit Februar 2009.

 

INNSBRUCK,AUSTRIA,28.MAR.17 - SOCCER - OEFB international match, Austria vs Finland, friendly match. Image shows Markus Suttner (AUT). Photo: GEPA pictures/ Florian Ertl

Linksverteidiger Suttner gibt Rücktritt vom ÖFB-Team bekannt

via Sky Sport Austria

Wien (APA) – Markus Suttner wird nicht mehr für Österreichs Fußball-Nationalteam spielen. Der 30-jährige Linksverteidiger gab am Mittwoch nach 20 absolvierten Länderspielen seinen ÖFB-Team-Rücktritt bekannt. Der Niederösterreicher möchte sich in Zukunft ausschließlich auf seine Aufgaben beim deutschen Bundesligisten Ingolstadt konzentrieren, bei dem er noch bis Sommer 2018 unter Vertrag steht.

VIENNA,AUSTRIA,29.AUG.16 - SOCCER - OEFB, Oesterreichischer Fussball-Bund, Farewell general director Alfred Ludwig. Image shows Beppo Mauhart. Photo: GEPA pictures/ Christian Ort

ÖFB-Ehrenpräsident Beppo Mauhart verstorben

via Sky Sport Austria

Wien (APA) – Der langjährige ÖFB-Präsident Beppo Mauhart ist am Sonntag mit 83 Jahren verstorben. Mauhart ist mit mehr als 17 Jahren der nach 1945 bisher längstdienende Präsident des ÖFB, dessen Ehrenpräsident er nach dem Ende seiner Amtszeit 2002 auch wurde.

Mauhart hat während seiner ÖFB-Regentschaft einiges bewegt, reformiert und umstrukturiert. Vier Jahre nach seiner Wahl an die Spitze des Fußball-Bundes erlebte der in Enns geborene Mauhart als Generaldirektor der Austria Tabak AG (1988 bis 1995) sein berufliches Highlight.

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VIENNA,AUSTRIA,25.NOV.16 - SOCCER - OEFB, Oesterreichischer Fussball-Bund, end of season party. Image shows president Leo Windtner (OEFB). Photo: GEPA pictures/ Walter Luger

ÖFB: Wiederwahl Windtner – noch keine Mehrheit

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Leo Windtner will sich im Juni der Wiederwahl als ÖFB-Präsident stellen – doch derzeit sieht es nicht gut für ihn aus. Der Wahlausschuss tagte am vergangen Freitag: Nur drei Präsidiumsmitglieder sprachen sich dabei für eine Wiederwahl des 66-Jährigen aus. Sieben waren dagegen, u.a. auch Bundesliga-Präsident Hans Rinner. Das Präsidium setzt sich aus den neun Präsidenten der Landesverbände und dem Bundesliga-Präsidenten zusammen.

 

Interessant daran: Es gibt keinen Gegenkandidaten für die bevorstehende Wahl. Die Abstimmung im Wahlausschuss kann deshalb als “Schuss vor den Bug” verstanden werden. Einige Präsidiumsmitglieder dürften ihre Unterstützung Windtners von der Erfüllung einiger Forderungen und Wünsche abhängig machen.

 

Windtner steht dem größten heimischen Fachverband seit 28. Februar 2009 vor und strebt bei der Ordentlichen ÖFB-Hauptversammlung am 18. Juni seine dritte Amtszeit an. Der jetzige ÖFB-Präsident hat im Falle einer Wiederwahl genügend Zeit sich intensiv um den ÖFB zu kümmern. Er schied Ende Februar nach über 22 Jahren als Generaldirektor der Energie AG Oberösterreich aus.

 

 

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MILTON KEYNES,ENGLAND,10.APR.17 - WOMEN SOCCER - OEFB international match, England vs Austria, test match. Image shows the team of AUT. Photo: GEPA pictures/ AMA sports/ Catherine Ivill - ATTENTION - ENG OUT

ÖFB-Frauen in WM-Quali gegen Spanien, Finnland und Serbien

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Nyon/Wien (APA) – Österreichs Frauen-Nationalteam trifft in der Qualifikation für die Fußball-Weltmeisterschaft 2019 auf Spanien, Finnland, Serbien und Israel. Dies ergab die Auslosung der Gruppen am Dienstag in Nyon. Die Qualifikation startet im September und läuft bis September 2018.

Nur die Gruppensieger sind für das Turnier in Frankreich in zwei Jahren fix startberechtigt. Ein weiterer Platz wird in einem Play-off der vier besten Gruppenzweiten vergeben. Die ÖFB-Frauen-Auswahl hat noch nie den Sprung zu einer WM geschafft. Bei der EM in den Niederlanden im Sommer (16. Juli bis 6. August) sind die Österreicherinnen dabei.

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VOESENDORF,AUSTRIA,29.APR.16 - SOCCER - UEFA Under-17 championship in Azerbaijan, preview, OEFB press conference. Image shows U17 head coach Andreas Heraf (AUT). Photo: GEPA pictures/ Mario Kneisl

Heraf verlässt ÖFB Richtung Neuseeland

via Sky Sport Austria

Wien (APA) – Österreichs Nachwuchs-Teamchef Andreas Heraf, der zuletzt die U18-Auswahl betreut und zudem die sportliche Leitung der Akademien innegehabt hat, wird den heimischen Fußball-Bund (ÖFB) verlassen und ab Herbst als Sportdirektor des neuseeländischen Verbandes fungieren. Heraf hatte mit seinen ÖFB-Teams insgesamt fünf EM und WM-Endrunden erreicht, sein größter Erfolg war das U19-EM-Semifinale 2014.

Der elffache ÖFB-Internationale stand seit 2008 in Diensten des ÖFB. Sportdirektor Willibald Ruttensteiner bedauerte in einer Aussendung am Montag den Abgang von Heraf und gratulierte ihm zum neuen Job beim Ozeanienmeister: “Ich bin überzeugt, dass er für die Aufgabe bestens gerüstet ist. Es spricht auch für die hochprofessionelle Arbeit in den Nachwuchs-Nationalteams, dass unsere Trainer international begehrt sind.”

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MILTON KEYNES,ENGLAND,10.APR.17 - WOMEN SOCCER - OEFB international match, England vs Austria, test match. Image shows EDITORIAL USE ONLY. No use with unauthorized audio, video, data, fixture lists, club/league logos or  live  services. Online in-match use limited to 45 images, no video emulation. No use in betting, games or single club/league/player publicationshead coach Dominik Thalhammer and Nina Burger (AUT). Photo: GEPA pictures/ AMA sports/ Catherine Ivill - ATTENTION - ENG OUT

England zeigt ÖFB-Frauen auf, “woran noch zu arbeiten ist”

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Milton Keynes (APA) – Für Österreichs Frauen-Fußball-Nationalteam hat es am Montagabend im Duell mit England nichts zu holen gegeben. Der mit 0:3 verlorene Test gegen den Weltranglistenvierten in Milton Keynes erfüllte trotzdem seinen Zweck. “Für uns war es ein wichtiger Test. England hat uns aufgezeigt, woran wir bis zum Sommer noch zu arbeiten haben”, resümierte ÖFB-Frauen-Teamchef Dominik Thalhammer.

Seine Elf ließ sich von einem frühen Gegentor von Ellen White (5.) nicht aus der Bahn werfen und hielt vor der Pause aufgrund eines laufintensiven und zweikampfstarken Auftritts gut mit. “Wir haben gegen ein absolutes Weltklasse-Team die erste Halbzeit sehr ausgeglichen gestaltet. Auch nach dem frühen Gegentreffer haben wir den Gegner gut unter Druck setzen können und wenig zugelassen”, analysierte der 46-Jährige. Bis auf einen von Manuela Zinsberger entschärften Christiansen-Kopfball lag das 0:2 nicht in der Luft. Auf der anderen Seite deuteten Sarah Zadrazil (36.) und Nina Burger (41.) zumindest ihre Gefährlichkeit an.

Nach dem Seitenwechsel wurde der Klasse-Unterschied vor 6.593 Zuschauern in der Heimstätte des englischen Drittligisten Milton Keynes Dons dann aber augenscheinlich. Die ÖFB-Auswahl, in der mit Kapitänin Viktoria Schnaderbeck und Laura Feiersinger zwei Stützen ihr Comeback gaben, war fast nur noch mit Defensivarbeit beschäftigt und zollte wohl auch dem kräfteraubenden Spiel der ersten Hälfte Tribut.

“Nach dem Seitenwechsel haben wir das Spiel dann nicht mehr in dieser Art und Weise kontrollieren können. England hat vor allem aufgrund der zweiten Halbzeit verdient gewonnen”, sagte Thalhammer. Trotz toller Paraden von Torfrau Zinsberger sorgten Lucy Bronze (67.) und die an allen Toren beteiligte Isobel Christiansen (85.) noch für klare Verhältnisse.

Mit der Niederlage gegen den WM-Dritten von 2015 kann der ÖFB-Coach gut leben, wurden doch im Hinblick auf die EM bewusst sehr starke Testgegner ausgesucht, um die Spielerinnen damit vertraut zu machen, was sie bei der Endrunde im Sommer in den Niederlanden (16. Juli bis 6. August) erwartet. “Ein Unentschieden wäre eine große Sensation gewesen, da hätte alles passen müssen”, weiß Thalhammer.

So gab es auch im fünften Aufeinandertreffen eine Niederlage. Wie beim letzten Auftritt in England am 25. März 2010 im Stadion der Queens Park Rangers setzte es ein 0:3. Auch in drei weiteren WM-Qualifikations-Duellen (1:4 in Amstetten 2005, 0:4 in Gillingham 2006, 0:4 in Krems 2010) war ein Punktgewinn bisher außer Reichweite. Vielleicht klappt es ja mit dem ersten Erfolgserlebnis ausgerechnet bei der in etwas mehr als drei Monaten startenden EM, da könnte es nach der Gruppenphase im Viertelfinale zu einem Wiedersehen mit England kommen.

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MILTON KEYNES,ENGLAND,10.APR.17 - WOMEN SOCCER - OEFB international match, England vs Austria, test match. Image shows Nina Burger (AUT) and Laura Bassett (ENG). Photo: GEPA pictures/ AMA sports/ Catherine Ivill - ATTENTION - ENG OUT

ÖFB-Frauen unterlagen England in Milton Keynes mit 0:3

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Milton Keynes (APA) – Österreichs Frauen-Fußball-Nationalteam hat am Montag das Länderspiel gegen England 0:3 verloren. Im Duell zweier EM-Starter in Milton Keynes brachten Tore von Ellen White (5.), Lucy Bronze (67.) und Isobel Christiansen (85.) die Entscheidung. Für die von Dominik Thalhammer gecoachte ÖFB-Auswahl war es der drittletzte Test vor der EM-Premiere im Sommer in den Niederlanden (16. Juli – 6. August).

Im Juni und Juli stehen noch zwei weitere Lehrgänge vor der Endrunde mit je einem Länderspiel auf dem Programm. Die in der Weltrangliste auf Rang vier liegenden Engländerinnen waren auch im fünften Vergleich mit dem Ranglisten-24. eine Nummer zu groß. Bei den fünf Niederlagen gelang den Österreicherinnen nur ein Tor – bei 18 Gegentreffern.

Die Österreicherinnen verzeichneten in England vor 6.593 Zuschauern einen klassischen Fehlstart. Nach Christiansen-Flanke setzte sich White im Duell mit der wieder fitten Kapitänin Viktoria Schnaderbeck durch und köpfelte ein (5.). Die Thalhammer-Truppe ließ sich dadurch aber nicht aus dem Konzept bringen und hielt gegen den großen Favoriten mit gutem Pressing und einem kampfstarken Auftritt dagegen. Nur bei einem Duggan-Kopfball musste sich Torfrau Manuela Zinsberger auszeichnen (31.).

Im Spiel nach vorne fehlte der ÖFB-Elf aber die nötige Durchschlagskraft, Halbchancen von Sarah Zadrazil (36.) und Nina Burger (41.) waren vor der Pause die einzige Ausbeute. Nach dem Seitenwechsel änderte sich daran nichts und die Überlegenheit der Engländerinnen wurde von Minute zu Minute deutlicher, auch weil die Kräfte bei den Gästen etwas schwanden. Bayern-München-Torfrau Zinsberger verhinderte innerhalb von weniger als einer Minute bei einer Möglichkeit von Toni Duggan sowie einer Doppelchance von Christiansen (je 50.) noch Schlimmeres.

Weitere Gegentore waren aber nur aufgeschoben und waren auch völlig leistungsgerecht. Nach einem Christiansen-Lattenschuss staubte Bronze aus kürzester Distanz ab (67.). Den Schlusspunkt setzte die starke Christiansen selbst, die damit an allen drei Treffern beteiligt war, sie verlängerte einen Houghton-Kopfball ebenfalls per Kopf ins Netz (85.). Aufseiten der Österreicherinnen verhalf Thalhammer ab der 57. Minute auch noch der wiedergenesenen Laura Feiersinger zum Comeback. Zu einem Wiedersehen der beiden Teams könnte es schon bald kommen, im EM-Viertelfinale wäre ein neuerliches Duell möglich.

Zuvor müssten die Österreicherinnen aber erst einmal in den Duellen mit der Schweiz, Frankreich und Island den Aufstieg fixieren. EM-Auftaktgegner Schweiz probte am Montag ebenfalls und musste sich dabei Norwegen auswärts mit 1:2 geschlagen geben.

 

REGENSBURG,GERMANY,22.OCT.16 - WOMEN SOCCER - OEFB international match, Germany vs Austria, test match. Image shows the team of AUT with Nina Burger, Carina Wenninger, Virginia Kirchberger, Katharina Schiechtl, Manuela Zinsberger and Sarah Puntigam (second row); Sophie Maierhofer, Nicole Billa, Verena Aschauer, Laura Feiersinger and Sarah Zadrazil (AUT/ first row). Keywords: teamphoto. Photo: GEPA pictures/ Florian Ertl

Prüfstein auf dem Weg zur EM – Auf ÖFB-Frauen wartet England

via Sky Sport Austria

Milton Keynes (APA) – Die österreichische Frauen-Fußball-Nationalmannschaft weiß um die Qualität des Gegners, der sich am Montag (20.45 Uhr) vor ihr aufbaut. Die Österreicherinnen testen in Milton Keynes gegen England. Die Engländerinnen zählen als Nummer vier der Weltrangliste auch bei der EM im Sommer in den Niederlanden (16. Juli bis 6. August) zum Favoritenkreis. Österreichs ist erstmals dabei.

Die Rollenverteilung für den EM-Test ist klar. “England ist Weltklasse und wir sind es nicht, das muss man auch anerkennen”, erklärte Österreichs Frauen-Teamchef Dominik Thalhammer. Ob des Aufschwunges der vergangenen Jahre im heimischen Damen-Bereich rechnet er sich aber Chancen aus. “Ich glaube, dass wir England fordern können und an einem ausgezeichneten Tag sogar schlagen oder einen Punkt holen können.”

Zuversichtlich stimmte ihn etwa ein achtbares 2:4 im vergangenen Oktober gegen Olympiasieger Deutschland. In den WM-Tests seien bewusst sehr schwere Gegner ausgewählt worden. “Es ist klar, dass wir in der Vorbereitung einige Spiele verlieren könnten. Das nehmen wir aber bewusst in Kauf, damit wir uns mit den Besten messen können”, erklärte Thalhammer.

ÖFB-FRAUEN QUALIFIZIEREN SICH ERSTMALS FÜR EM-ENDRUNDE

Der frühere Admira-Trainer, seit 2011 im ÖFB für Frauenfußball verantwortlich, glaubt an den Weg, den er mit seinen Damen eingeschlagen hat. “Wir wissen, dass wir aktuell noch nicht gut genug sind. Wir versuchen, uns jeden Tag zu verbessern und neue Dinge hineinzubringen.” Zuletzt wurde eine Woche in Lindabrunn am EM-Feinschliff gearbeitet.

In den Niederlanden treffen die Österreicherinnen in der Gruppe C auf die Schweiz (18. Juli), den Weltranglisten-Dritten Frankreich (22. Juli) und Island (26. Juli). Obwohl das ÖFB-Team erstmals bei einem Großereignis dabei ist, kann es auf einige internationale Erfahrung verweisen. Thalhammer stehen in England 15 Legionärinnen zur Verfügung, gleich 14 davon spielen in Deutschland.

Beim Vorbereitungsturnier auf Zypern kamen die Österreicherinnen Anfang März nach einem 1:3 im Entscheidungsspiel gegen Schottland dennoch nicht über Rang acht hinaus. “Natürlich hätten wir gerne gewonnen, aber dieses Jahr hatten wir andere Ziele”, erklärte Thalhammer. “Wir wollten uns weiterentwickeln, in unserem Spiel flexibler werden. Das hat nicht immer gleich funktioniert.”

Aus schlechten Entscheidungen, die man im Spiel getroffen habe, müsse man lernen. “Das beunruhigt uns nicht”, betonte der Frauen-Teamchef. “Vielleicht muss man manchmal einen Schritt zurück machen, um dann wieder zwei nach vorne zu machen.” Die nächste Chance, die EM-Reifeprüfung abzulegen, bietet sich am Montagabend in Milton Keynes.

 

Beitragsbild: GEPA

VIENNA,AUSTRIA,14.MAR.17 - SOCCER - FIFA World Cup 2018, european qualifiers, OEFB international match, Austria vs Moldova and friendly match, Austria vs Finland, preview, press conference, squad nomination team AUT. Image shows head coach Marcel Koller (AUT). Photo: GEPA pictures/ Christian Ort

Österreich in FIFA-Weltrangliste auf Platz 36 zurückgefallen

via Sky Sport Austria

Wien/Zürich (APA) – Österreichs Fußball-Nationalteam hat in der am Donnerstag veröffentlichten FIFA-Weltrangliste zwei Plätze verloren und ist nun auf Platz 36 zu finden. Neuer Spitzenreiter ist Rekordweltmeister Brasilien, der sich als erstes und bisher einziges Team sportlich für die WM 2018 in Russland qualifiziert hat. Mit dem achten Quali-Sieg en suite verdrängte die “Selecao” Argentinien von Platz eins.

 

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