Österreich besiegt Slowakei bei Euro Ice Hockey Challenge

via Sky Sport Austria

Innsbruck (APA) – Österreichs Eishockey-Nationalmannschaft hat sich im Rahmen der Euro Ice Hockey Challenge in Innsbruck für die bittere 2:6-Auftaktniederlage gegen Slowenien rehabilitiert. Das Team von Chefcoach Daniel Ratushny besiegte am Freitag die Slowakei mit 3:1 (1:0,2:0,0:1). Die Tore für die ÖEHV-Auswahl erzielten Nikolas Petrik (14.), Alexander Pallestrang (26.) und Brian Lebler (34.).

Die Österreicher zeigten sich im Vergleich zum Donnerstag klar verbessert und begannen gegen die nicht in Bestbesetzung angetretenen Slowaken mit viel Elan. Bei der Führung durch Petrik war jedoch auch eine Portion Glück dabei, da der Puck vom Schlittschuh ins Tor bewegt wurde. Im zweiten Drittel hatten die Slowaken deutliche Vorteile und nahmen das Tor der Österreicher unter Beschuss. ÖEHV-Torhüter Bernd Starkbaum, der nachher als bester Spieler ausgezeichnet wurde, konnte sich ein paar Mal auszeichnen.

Österreich erwies sich als effizienteres Team

Die Ratushny-Truppe präsentierte sich vor dem gegnerischen Tor als die effizientere Mannschafte, wobei beide Treffer im Mitteldrittel von unglücklichen Aktionen des slowakischen Torhüters begleitet waren. Sowohl beim Weitschuss von Pallestrang nach Vorarbeit der Petrik-Brüder, als auch bei der mit einem Wristshot abgeschlossenen Einzelaktion von Lebler sah Patrik Rybar nicht glücklich aus.

Im dritten Drittel war die Partie wieder offener. Die Österreicher verabsäumten es, aus ihren Powerplay-Situation Kapital zu schlagen und für eine frühe Entscheidung zu sorgen. So kamen die Slowaken spät, aber doch noch zum Anschlusstreffer. Aus einem Konter schlug Jakub Gasparovic (55.) zu. Zu mehr reichte es in der verbleibenden Spielzeit nicht mehr.

Im ÖEHV-Lager war der Jubel über das gelungene Comeback nach dem verpatzten Slowenien-Spiel groß. “Heute sind wir wie ein Team aufgetreten. Wir haben von Anfang bis zum Ende ein sehr gutes Spiel gemacht”, sagte Manuel Ganahl im ORF-Interview. “Auf das können wir sicher aufbauen”, meinte der Stürmer. Sehr zufrieden gab sich auch Nikolas Petrik. “Wir wollten eine Reaktion zeigen, das ist uns gelungen”, sagte der Kärntner.

Am Samstag (16.00 Uhr) trifft Österreich in Innsbruck noch auf Frankreich. Die Franzosen mussten sich am Freitag Slowenien 3:4 (0:1,3:2,0:1) geschlagen geben.