FOTOMONTAGE:Olympische Spiele 2020 IOC und Japans Premier sprechen erstmals von Verschiebung der Olympischen Sommerspiele in Tokyo 2020. Archivfoto: Dr. Thomas BACH,IOC Praesident ,Einzelbild,angeschnittenes Einzelmotiv,Portraet,Portrait,Portr t vor Olympischen Ringen. ,IOC Pressekonferenz am 04.08.2016, Olympische Sommerspiele 2016, vom 05.08. - 21.08.2016 in Rio de Janeiro/ Brasilien.  *** PHOTOMONTAGE Olympic Games 2020 IOC and Japans Prime Minister speak for the first time about the postponement of the Olympic Summer Games in Tokyo 2020 Archive Photo Dr Thomas BACH,IOC President ,single picture,cut single motif,portrait,portrait,portrait t before Olympic Wrestling ,IOC Press Conference on 04 08 2016, Olympic Summer Games 2016, from 05 08 21 08 2016 in Rio de Janeiro Brazil

Olympia: Geisterspiele in Tokio für Bach “nicht das, was wir wollen”

via Sky Sport Austria

IOC-Präsident Thomas Bach hat Verständnis, dass die um ein Jahr verschobenen Olympischen Spiele von Tokio abgesagt werden müssten, wenn sie auch im Sommer 2021 wegen der Corona-Krise nicht stattfinden können. Japans Premierminister Shinzo Abe habe ihm klar gemacht, dass für Japan der nächste Sommer “die letzte Option” sei. Zudem hätten die Organisatoren keinen Plan für ein Backup.

“Man kann nicht ewig 3.000 bis 5.000 Menschen in einem Organisationskomitee beschäftigen. Man kann nicht zulassen, dass die Athleten in Unsicherheit leben”, sagte der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) gegenüber der BBC.

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Der Deutsche gab zu, dass die Neuorganisation der Spiele eine “Mammutaufgabe” sei. Verschiedene Szenarien müssten durchgespielt werden, vor allem, weil nicht davon ausgegangen werden kann, dass es bis dahin einen Impfstoff gibt. So könnte eine Quarantäne für die Athleten, für einen Teil der Athleten oder für andere Teilnehmer erforderlich sein. “Wenn wir eine klare Vorstellung davon haben, wie die Welt am 23. Juli 2021 aussehen wird, dann werden wir die entsprechenden Entscheidungen treffen”, sagte Bach.

Und Geisterspiele ohne Zuschauer? “Das ist nicht das, was wir wollen. Weil es beim olympischen Geist auch darum geht, die Fans zu vereinen, und das ist es, was die Spiele so einzigartig macht, dass sie in einem Olympiastadion stattfinden mit allen Fans aus der ganzen Welt zusammen”, sagte der 66-Jährige, der es aber auch nicht ganz ausschließen wollte. “Es gibt keine Blaupause dafür, also müssen wir das Rad Tag für Tag neu erfinden. Das ist sehr herausfordernd und faszinierend zugleich”, sagte Bach.

(APA)

Bild: GEPA