Manchester United's players celebrate on the pitch after their victory in the English League Cup final football match between Manchester United and Southampton at Wembley stadium in north London on February 26, 2017.
Zlatan Ibrahimovic sealed the first major silverware of Jose Mourinho's Manchester United reign and broke Southampton's hearts as the Swedish star's late goal clinched a dramatic 3-2 victory in Sunday's League Cup final. / AFP PHOTO / Glyn KIRK / RESTRICTED TO EDITORIAL USE. No use with unauthorized audio, video, data, fixture lists, club/league logos or 'live' services. Online in-match use limited to 75 images, no video emulation. No use in betting, games or single club/league/player publications.  /         (Photo credit should read GLYN KIRK/AFP/Getty Images)

ManUnited laut Deloitte-Studie wieder umsatzstärkster Club

via Sky Sport Austria

London (APA) – Manchester United ist weiterhin der umsatzstärkste Fußball-Club der Welt. Das geht aus der Studie “Football Money League” hervor, die das Wirtschaftsprüfungsunternehmen Deloitte zum 21. Mal durchgeführt und am Dienstag veröffentlicht hat. Englands Rekordmeister kam zwar im Gegensatz zu 2015/16 (689 Mio. Euro) in der Saison 2016/17 nur noch auf 676,3 Millionen, das reichte aber für Platz eins.

Champions-League-Sieger Real Madrid liegt nach einer klaren Steigerung von 620,1 auf 674,6 Mio. nur knapp dahinter. So eine knappe Differenz (1,7 Mio.) zwischen den ersten beiden Teams hatte es zuvor noch nie gegeben. Der FC Barcelona (648,3), Bayern München (587,8) und Manchester City (527,7) folgen auf den weiteren Plätzen. Auffällig ist, dass die Premier League vor allem aufgrund des neuen lukrativen TV-Vertrags in England allgemein gesehen tonangebend ist, gleich zehn Teams aus den Top 20 spielen in Englands Oberhaus.

Der Gesamtumsatz der besten 20 Teams, unter denen der italienische Traditionsclub AC Milan erstmals überhaupt nicht mehr vertreten ist, stieg weiter auf einen neuen Rekordwert von 7,9 Milliarden Euro. Das ist eine Steigerung um sechs Prozent gegenüber der Saison davor.

Österreichs Teams müssen klarerweise kleinere Brötchen backen. “Österreich spielt im Vergleich zu den internationalen Spitzenclubs einfach in einer anderen Liga. Die Top 10 in Österreich erwirtschafteten knapp 247 Millionen Euro”, sagte Gernot Schuster, Partner bei Deloitte Österreich.

Red Bull Salzburg ist mit 107,62 Millionen die klare Nummer eins, konnte sein Ergebnis aus 2015/16 (60,7) aufgrund lukrativer Transfers fast verdoppeln und ein Rekordergebnis erzielen. Rapid (43,95), die Austria (32,1) und der aktuelle Tabellenführer Sturm Graz (17,4) folgen dahinter. “Rapid und Austria sind zwar mit Abstand hinter Salzburg, im Verhältnis zu den anderen österreichischen Vereinen aber dennoch spitze”, meinte Schuster.

Position (Vorjahr) Umsatz 2016/17* in Millionen Euro (2015/16)

1.  (1) Manchester United 676,3 (689)

2.  (3) Real Madrid 674,6 (620,1)

3.  (2) FC Barcelona 648,3 (620,2)

4.  (4) FC Bayern München 587,8 (592)

5.  (5) Manchester City 527,7 (524,9)

6.  (7) FC Arsenal 487,6 (468,5)

7.  (6) Paris St. Germain 486,2 (520,9)

8.  (8) FC Chelsea 428 (447,4)

9.  (9) FC Liverpool 424,2 (403,8)

10. (10) Juventus Turin 405,7 (338,9)

11. (12) Tottenham Hotspur 355,6 (279,7)

12. (11) Borussia Dortmund 332,6 (283,9)

13. (13) Atlético de Madrid 272,5 (228,6)

14. (20) Leicester City 271,1 (172,1)

15. (19) Inter Mailand 262,1 (179,2)

16. (14) FC Schalke 04 230,2 (224,5)

17. (18) West Ham United 213,3 (192,3)

18. (neu) FC Southampton 212,1 (166,2)

19. (neu) SSC Neapel 200,7 (144,2)

20. (neu) FC Everton 199,2 (162,5)

*exklusive Transfererlöse

Beitragsbild: Getty Images