Richard Strebinger im Sky Sport Austria Podcast „DAB | Der Audiobeweis“ über seine Zeit als Nummer 2: „Jeder Rückschritt ist auch eine Chance, um einen oder sogar zwei Schritte nach vorne zu machen“

via Sky Sport Austria
  • Der Rapid Torhüter über das kommende Spitzenspiel am Sonntag gegen FC Red Bull Salzburg: „Es geht einfach darum, dass wir an unser Leistungsmaximum kommen“
  • Richard Strebinger über den Spielaufbau von Rapid: „Er findet bei uns sehr variabel statt, wo wir aber auch auf den Gegner Rücksicht nehmen“
  • Alfred Tatar über die derzeitigen Stärken von Rapid Wien: „Rapid ist für keinen Gegner so richtig ausrechenbar“
  • Der Podcast DAB | Der Audiobeweis ist ab sofort frei empfangbar auf skysportaustria.at sowie auf den gängigen Plattformen Spotify, Apple Podcast, Google Podcast, FYEO und Deezer abrufbar

Zu Gast im Sky Sport Austria Podcast DAB | Der Audiobeweis waren Richard Strebinger, Torhüter SK Rapid Wien, und Sky Experte Alfred Tatar.

Alle Stimmen zu „DAB | Der Audiobeweis“

Richard Strebinger (Torhüter SK Rapid Wien):
…angesprochen auf das kommende Spitzenspiel am Sonntag gegen FC Red Bull Salzburg: „Es geht einfach darum, dass wir an unser Leistungsmaximum kommen. Wenn wir alles abrufen, was in uns steckt, dann sind wir eine sehr, sehr gute Mannschaft. Aber das gilt es gegen jeden Gegner abzurufen. Egal gegen wen du spielst, du musst immer 100 Prozent geben, damit die Wahrscheinlichkeit groß ist, etwas mitzunehmen. Und bei Salzburg gilt es umso mehr. Wir werden uns gut vorbereiten und dann bin ich auch optimistisch eingestellt. Aber wir müssen es am Sonntag natürlich auf den Platz bringen.“

…auf die Frage, ob in der Sache Taxiarchis Fountas wieder alles in Ordnung sei: „Ich bewerte die Spieler so, wie sie sich in der Gegenwart verhalten. Der Taxi hat gerade in den letzten Wochen extrem gut trainiert, extrem viel Biss in den Trainings gezeigt und genau das ist es, was wir als Mannschaft brauchen. Ein Taxi Fountas in einer sehr, sehr guten Form hilft jeder Mannschaft in Österreich.“

…angesprochen auf den Spielaufbau von Rapid und auf die Frage, warum Rapid auch gerne mit langen Bällen arbeitet: „Man sieht es weltweit – gerade seit der Abschaffung der Regel, dass die Innenverteidiger außerhalb des Strafraumes stehen müssen – dass ganz, ganz viele Varianten gespielt werden. Ich denke, dass es bei uns sehr variabel stattfindet, wo wir aber auch auf den Gegner Rücksicht nehmen. Beispiel LASK, wo man weiß, dass der LASK in seinen Spielen sehr oft von den Fehlern der Gegner im Spielaufbau profitiert. Da wollten wir uns davon einfach entziehen. Und natürlich haben wir mit Ercan Kara einen Stürmer, der die Bälle extrem gut sichern kann, der sich extrem reinwirft und sich in diesen Luftzweikämpfen extrem aufopfert. Ich glaube, es ist für jede gegnerische Mannschaft unangenehm, wenn man so einen Stürmer (Anm. als Gegenspieler) hat und lange Bälle auf so einen Stürmer kommen. Wir haben mit langen Bällen schon wirklich gute Angriffszüge machen können, aber natürlich wird es Woche für Woche an den Gegner angepasst.“

…über seine zwischenzeitliche Degradierung zur Nummer 2 im Tor im Herbst: „In erster Linie muss man sich selbst an der Nase packen und nicht nach Ausreden suchen. Ich habe auch gewusst, dass zwei bis drei Fehler dabei waren, die ich auch von mir selbst nicht erwarte und wo ich sage, dass ich es besser machen will. Und dann geht es darum, sich wieder Training für Training anzubieten, damit der Trainer dann irgendwann wieder für dich entscheidet. Jeder Rückschritt ist auch eine Chance, um einen oder sogar zwei Schritte nach vorne zu machen. Und dann geht es darum, wieder da zu sein, wenn man die Chance bekommt. (…) Ich versuche einfach, jede Situation positiv zu sehen. Wenn man aus dem Tor genommen wird, dann kann man es in den ersten Tagen vielleicht nicht positiv sehen. Aber ich denke, jede Herausforderung ist dazu da, um gemeistert zu werden. Es ist dann immer auch eine Zeit, wo man sich neu hinterfragen kann und schauen kann, was man ändern kann, um wieder in seinen persönlichen Flow, was die Spielleistungen angeht, zu kommen.“

…über eine mögliche Vertragsverlängerung und auf die Frage, ob das Ausland noch ein Thema sei: „Das ist noch viel zu weit weg. Das ist alles noch Zukunftsmusik, Fußball ist so schnelllebig. Ich freu mich, dass wir zurzeit erfolgreich Fußball spielen und einen guten Spirit in der Mannschaft haben. Darum geht es mir eigentlich. Ich will für Rapid und die Mannschaft gut halten und der Rest ergibt sich dann eh von alleine.“

…auf die Frage, ob er noch eine „EM-Chance“ für ihn selbst sieht: „Auch wenn es nicht mehr so weit weg ist, ist es trotzdem Zukunftsmusik. Es geht einfach darum, dass man Woche für Woche Leistung bringt. Ich versuche einfach, mich jedes Training weiterzuentwickeln und der Rest kommt von alleine. Wir werden sehen, wo die Reise hingeht.“

…auf die Frage, ob er seinen ,Helm´ irgendwann wieder abnimmt: „Momentan nicht. Ich habe in der Vorbereitung eine Zeit lang ohne Helm trainiert, habe aber gemerkt, dass ich mich an den Helm gewöhnt habe und deshalb gehe ich einmal davon aus, dass er auch in Zukunft drauf bleibt.“

Alfred Tatar (Sky Experte):
…über die derzeitigen Stärken von Rapid: „Rapid ist zurzeit dazu in der Lage, mit der Wahl des Spielsystems oder der Spielanlage jeden Gegner zu überraschen. Rapid ist in dieser Hinsicht relativ flexibel. Mit der Rückkehr von Taxiarchis Fountas wird man in der Offensive noch ein Stück breiter aufgestellt sein. Unterm Strich – Rapid ist für keinen Gegner so richtig ausrechenbar, was die Spielanlage oder das Spielsystem anbelangt.“

DAB | Der Audiobeweis ist der Fußball- und Sport-Podcast von Sky Sport Austria. Hier diskutiert Kommentator Otto Rosenauer mit Moderator Martin Konrad, Sky Experten und Gästen über die Tipico Bundesliga, das ÖFB-Team, Österreichs Legionäre und internationalen Fußball, wie die Deutsche Bundesliga, die Premier League, die UEFA Europa League sowie die UEFA Champions League.