Schottland ärgert sich über Selfie-Unterbrechung

via Sky Sport Austria

Als Robert Lewandowski für Polen den 2:2-Ausgleich erzielte, befand sich die Partie gegen Schottland bereits weit fortgeschritten in der Nachspielzeit. Schottland hätte drei Punkte gebraucht, um die Hoffnungen für eine erfolgreiche EM-Qualifikation für Frankreich 2016 am Leben zu halten. Insgesamt gab es ungewöhnlich lange sechs Minuten Nachspielzeit, wofür von einigen Fans unter anderem der junge Fan auf dem Foto verantwortlich gemacht wurde.

 

 

Während der Partie war er auf den Rasen gelaufen um ein Selfie mit Robert Lewandowski zu ergattern. Die Zeit, die es dauerte ihn vom Spielfeld zu befördern, könnte die lange Nachspielzeit erklären, in der Lewandowski die Hoffnungen der Schotten erlöschen ließ. Gegenstimmen beschuldigen die schottischen Ordnerkräfte, die den Selfie-Lauf des jungen Fans verhindern hätten müssen.

 

Disziplinarverfahren gegen Verbände

(APA) Am Freitag hat die UEFA zudem ein Disziplinarverfahren gegen die Verbände Schottlands und Polen eingeleitet. Ursache sind Zwischenfälle am Donnerstag beim EM-Qualifikationsspiel der Nationalteams der Länder, aufgrund deren 21 Fans verhaftet wurden. Der Fall wird am 22. Oktober von der Kontroll-, Ethik- und Disziplinar-Kommission der UEFA verhandelt.

Den Schotten wird zur Last gelegt, dass Anhänger nach dem 2:2 den Rasen des Hampden Parks gestürmt haben. Die Polen hätten sich mit Offiziellen geprügelt, Gegenstände geworfen und Feuerwerkskörper abgeschossen.