KAPFENBERG,AUSTRIA,20.OCT.14 - BASKETBALL - ABL, Admiral Basketball Budesliga, ece Kapfenberg Bulls vs Oberwart Gunners. Image shows head coach Michael Schrittwieser (Kapfenberg). Photo: GEPA pictures/ Markus Oberlaender

Schrittwieser: “Gut ist, wer schlecht ist und gewinnt”

via Sky Sport Austria

Die ece bulls Kapfenberg gewinnen mit 76:68 gegen die Redwell Gunners Oberwart. Alle Stimmen zum Spiel exklusiv von Sky Sport Austria.

(ece bulls Kapfenberg):

…über das Spiel: “Die erste Halbzeit war eine Katastrophe. Sie haben nicht von außen getroffen, alles von innen gemacht. Im Meeting in der Halbzeit haben wir gesagt, keine Penetration mehr zulassen und dann ist es gegangen.”

…über die Verletzung von Shawn Ray: “Ich wittere meine Chancen, aber ich würde auch alles geben, wenn er nicht verletzt wäre

(ece bulls Kapfenberg):

…über seinen Gesundheitszustand: “Es war meine erste Operation und ich war ein bisschen nervös, aber jetzt geht es mir gut und ich kann an meinem Comeback arbeiten. In vier Wochen werde ich wieder trainieren und in sechs Wochen wieder spielen können.”

(ece bulls Kapfenberg) Player of the game:

…über das Spiel: “Ich bin froh, dass wir gewonnen haben. Als es eng geworden ist, hat der Coach zu mir gesagt dass sie mich brauchen und ich die Punkte machen muss.”

…über sein Spiel: “Ich spüre das Vertrauen der Mannschaft und des Coachs. Wenn ich letztes Jahr die Würfe von heute genommen hätte, wäre ich schnell wieder auf der Bank gesessen und Shawn Ray reingekommen. Ich weiß, dass ich gerade mehr Freiheiten habe und das gibt mir Selbstvertrauen.”

(Head Coach ece bulls Kapfenberg):

…über das Spiel: “Wir sind schlecht und gut ist, wer schlecht ist und trotzdem gewinnt. Wir haben in der ersten Halbzeit überhaupt nicht verteidigt wie wir es wollten. Die Defensive war der Grund warum wir nicht ins Laufen gekommen sind.”

…über Filip Krämer: “In ihm schlummert ein großes Potential, er sollte ein österreichischer Nationalspieler sein.”

…über die Abwesenheit von Ray: “Solange er fehlt wollen wir genügend Spiele gewinnen, um dran zu bleiben, die Mannschaft soll sehen, dass sie stark genug ist. Es war grauenhaft, grottenschlecht, aber hat zu einem Sieg gereicht. Wir werden in Ruhe so weitermachen und uns im Jänner oder Februar nach einem Spieler umschauen, der uns weiterhilft. Wir wissen, was fehlt.”

(Redwell Gunners Oberwart):

…über das Spiel: “Wir haben am Ende wieder die wichtigen Würfe nicht getroffen, diese Geschichte scheint sich zu wiederholen. Wir hatten viele enge Würfe, wo wir am Ende die Würfe nicht gemach haben. Daran müssen wir arbeiten, dann wird es auch mit dem Auswärtssieg klappen.”

(Head Coach Redwell Gunners Oberwart):

…über das Spiel: “Im dritten Viertel hätten wir das Spiel gewinnen können, haben es aber nicht gemacht. In dieser wichtigen Phase haben wir nicht geworfen, sondern hatten nur Turnover. Wir brauchen Aufmerksamkeit und die haben wir nicht gehabt. Die Verteidigung muss besser werden, aber zum gewinnen brauchen wir einen besseren Angriff und das hat heute gefehlt.”

(ABL-Präsident):

…über das Ranking des Bundessport-Förderungsfonds: “Diese Entscheidung ist neu und man muss hinterfragen, wie so etwas zustande kommt. Obwohl der Minister ausgeschlossen hat, dass Fördergeber gleich Fördernehmer ist, sitzen im Vergabegremium fünf Verbandspräsidenten und diese Verbände sind überraschend unter den Top 13 zu finden. So zum Beispiel Bob und Skeleton mit 12 Vereinen und 1400 Mitgliedern. Basketball hat ungefähr 120 Klubs und 20000 Mitglieder, liegt aber an letzte Stelle. Das ist für mich völlig unverständlich. Außerdem kommen Mediensendezeiten zur Anwendung, allerdings nur ORF1 und ORF2 Sendezeiten, nicht einmal Sport+ oder private Sender, geschweige denn Sky werden berücksichtigt. Basketball ist absolut unterbewertet und das geht mir gegen den Strich. Ich habe dass Gefühl, dass es viele Journalisten nicht interessiert, ihnen sind die VIP-Tickets in Kitzbühl und in Schladming wichtiger.”