Streif: Die neue Kurssetzung auf dem Hausberg

via Sky Sport Austria

Um die Sicherheit der Streckenführung zu erhöhen, wurde die Kurssetzung in der Hausbergkompression leicht verändert und das Gelände an dieser Stelle etwas korrigiert.

Die Streif ist dramaturgisch in drei Sektoren eingeteilt. Start bis Steilhang, Brückenschuss bis Oberhausberg, und Hausbergkante bis Ziel. Das letzte Drittel beginnt bei rund 1:30 Minuten. Wenn der Läufer schon hoch belastet ist, geht es ins „große Finale“.

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Nach dem Sprung über die Haubergkante wird seit Stephan Eberharters legendärer Triumphfahrt 2004 immer wieder die äußerst riskante „Eberharter-Linie“ gefahren. Das heißt, das erste Tor in der Querfahrt wird sehr hoch angefahren. Wem das jedoch misslingt oder wer zu spät dran ist, kommt dem Netz sehr nahe oder stürzt direkt hinein. Und in Folge ist die Geschwindigkeit Richtung Zielsprung höher.

Gelände nach der Hausbergkante wurde korrigiert

Um den Abschnitt für die Athleten sicherer zu machen, wurde im Sommer eine leichte Geländekorrektur vorgenommen, um der Kurssetzung mehr Platz zu geben. Nach dem Sprung über die Hausbergkante befand sich bis dahin – in Fahrtrichtung – rechts ein Naturhügel, weshalb die Strecke auf dieser Seite wenig Platz geboten hat. Dieser Hügel wurde entfernt und die Streif konnte so Richtung Unterhausberg erweitert werden: „Das erlaubt uns eine neue Streckenführung, bei der man weiter nach rechts hinausfahren muss“, sagt Herbert Hauser, Pistenchef auf der Streif, und präzisiert: „Der Läufer wird dazu gebracht, den Schwung in die Querfahrt runder zu fahren.“

Die Streckenerweiterung – mit einem Tor mehr als in den letzten Jahren – erlaubt eine Erweiterung des Kurvenradius und so müssen die Athleten einen größeren Bogen fahren, was sie Tempo kosten soll. „Wir wünschen uns dadurch auch, dass sich die Geschwindigkeiten, mit denen die Läufer zum Zielsprung kommen, etwas reduzieren, um den Sprung auch problemlos zu passieren“, sagt Herbert Hauser.

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Ein Abflachen des Zielsprungs würde laut Berechnungen keinen gewünschten Effekt erzielen: „Dann kommen die Läufer mit 160 km/h ins Ziel“, sagt OK-Präsident Michael Huber und erklärt den Eingriff in der Hausbergkompression so: „Die Piste ist nicht entschärft worden, aber der Kurs wird so gesetzt, dass bei der Fahrt mehr Kontrolle möglich ist.“

Text u. Bild: hahnenkamm.com