Sturm Graz in EL-Qualifikation gegen Rubin Kasan

via APA
Nyon (APA) – Als Außenseiter geht Sturm Graz in die internationale Saison 2015/16. Mit Rubin Kasan bekamen die ungesetzten Steirer bei der Auslosung am Freitag in Nyon den Fünften der abgelaufenen russischen ersten Liga zugelost. Das Hinspiel der dritten Runde der Qualifikation zur Fußball-Europa-League tragen die Schwarz-Weißen am 30. Juli zuhause aus. Das Rückspiel findet eine Woche später in Kasan statt.

Sturm trifft damit nach einer einjährigen Europacup-Pause auf den zweifachen russischen Meister (2008, 2009). “Rubin Kasan bedeutet für uns ein Hammerlos. Es war einer der schwierigsten Gegner in unserem Topf. Trotzdem gilt es, mit breiter Brust in die Spiele zu gehen und alles dafür zu geben, um in die nächste Runde zu kommen”, erklärte Sturms General Manager Gerhard Goldbrich nach der Auslosung.

Der Club aus der 1,1-Millionen-Einwohner-Stadt Kasan landete in der abgelaufenen Saison der russischen Premier Liga auf Rang fünf. Nur weil Dinamo Moskau wegen Verstößen gegen das Financial Fairplay von der UEFA suspendiert wurde, nahm die vom 57-jährigen Rinat Biljaletdinow betreute Mannschaft den vakanten Platz in der Europa-League-Quali ein.

“Natürlich ist das ein starker Gegner. In zwei Spielen ist aber alles möglich”, sagte Sturm-Kapitän Michael Madl, der mit seiner Mannschaft zuerst Heimvorteil genießt. Eine Woche später steigt das Rückspiel in der 45.000 Zuschauer fassenden und 2013 eröffneten Kasan-Arena. Madl versprach: “Wir werden versuchen, beim Hinspiel eine gute Ausgangssituation zu schaffen.”

Bekannteste Spieler im Kader der Russen, die in der Saison 2012/13 im Europa-League-Viertelfinale waren, sind der frühere französische Teamspieler Yann M’Vila, Ex-Hoffenheim-Legionär Carlos Eduardo (BRA) sowie der in Vorsaison verliehene Ghanaer Mubarak Wakaso. Der ehemalige ukrainische Teamspieler Marko Devic besitzt in Kasan noch ein Jahr Vertrag, soll aber ohne Perspektive sein.