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Schmid zu “Ultras”: “Eine Wahlempfehlung aus dem ‘Block’ auszusprechen, finde ich nicht klug”

via Sky Sport Austria

Am Montagabend waren bei Talk & Tore mit Martin Bruckner und Roland Schmid die zwei Präsidentschaftskandidaten des SK Rapid Wien zu Gast. Natürlich äußerten sich auch beide Anwärter auf das Präsidentenamt auch zu den Ultras aus dem Block West.

Martin Bruckner…

…über die Wahlempfehlung der Rapid-Ultras für seine Person: „Ich habe mich sehr gefreut darüber, weil sie sehr ausgewogen und intensiv die Unterlagen studiert haben. Und sie haben mein Konzept bzw. meine Liste für die für sie bessere gefunden. Das ist für mich, glaube ich, ein guter Beweis, dass wir eine gute Arbeit geleistet haben. (…) Nein, es war nicht mit mir abgestimmt. Ich glaube nicht, dass die organsierte Fanszene – oder der Block – mich fragt, ob sie mich unterstützen wollen oder dürfen.“

…über sein Verhältnis zu den Ultras: „Ich glaube, es könnte sich jeder Verein glücklich schätzen, so einen Anhang zu haben. (…) Wir haben in den letzten Jahren als Präsidium mit dem Block West einen Modus Operandi gefunden, der funktioniert. Wir haben hier rote Linien gezogen. Ich glaube, diese Politik, die wir gemacht haben, ist richtig und gut und ich werde sie auch fortsetzen – ohne Wenn und Aber.“

Roland Schmid…

…über die Wahl-Empfehlung der Ultras für Bruckner: „Ich schätze die Ultras als Rapid-Familie und für das, was sie für den Fußball leisten. Aber es ist schon ganz wichtig: Sie sind vereinsunabhängig, sie sind autonom, ich meine, sie sollten sich jedenfalls aus Entscheidungen – was Rapid betrifft – heraushalten. Das gestehen wir ihnen ja auch zu. Und jetzt eine Wahlempfehlung aus dem Block und von den Ultras für einen Präsidenten auszusprechen – egal ob ich oder Martin – finde ich nicht klug. Weil natürlich nach außen wieder suggeriert wird: Jetzt ist der Martin halt der Präsident von Ultras Gnaden, wenn er es gewinnt. Also ich glaube nicht, dass sie mir oder Martin damit einen Gefallen tun würden, sich für einen Präsidenten auszusprechen. Das steht einer autonomen Block-West-Gruppe idealerweise auch nicht zu.“

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