Zwei ÖSV-Damen-Teams dürfen in der Olympia-Teamkombination auf eine Medaille hoffen

Teamkombi: ÖSV-Damen dürfen nach Abfahrt auf Medaille hoffen

Zwei österreichische Frauen-Duos sind in der alpinen Teamkombination der Olympischen Spiele bei Halbzeit voll im Medaillenrennen.

Ariane Rädler fuhr am Dienstag auf der Tofana in Cortina d’Ampezzo die zweitbeste Abfahrt und gibt Katharina Huber für den Slalom (14.00 Uhr) 0,06 Sekunden Rückstand auf das favorisierte US-Team mit Breezy Johnson und Mikaela Shiffrin mit. Cornelia Hütter war Fünftschnellste, Katharina Truppe geht mit 0,60 Sek. Rückstand in den Torlauf.

„Ich habe mir am Start gesagt, Ariane streng dich an, du fährst nicht nur für dich. Im Ziel habe ich mir gedacht, okay, ich habe meinen Job getan und bin ich happy“, erklärte Rädler, die die Spezialabfahrt auf Rang acht beendet hatte. „Ich bin jetzt nervöser, als wenn ich selber fahre. Kathi hat so eine gute Technik, ich habe ihr viel Spaß gewünscht, sie soll es genießen. Ich weiß, sie wird alles geben“, meinte die Vorarlbergerin.

Hinter den Italienerinnen Laura Pirovano/Martina Peterlini (+0,27) und den US-Amerikanerinnen Jacqueline Wiles/Paula Moltzan (+0,45) geht auch Truppe mit guten Chancen in den Slalom. „Kathi soll einfach Gas geben, was sie immer tut. Ich hoffe, dass ich einen soliden Grundstein gelegt habe“, sagte Hütter. Nina Ortlieb/Katharina Gallhuber haben als Neunte 1,01 Sek. Rückstand, Mirjam Puchner/Lisa Hörhager liegen als 14. mit 1,59 Sek. zurück.

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(APA) / Bild: GEPA